Schlagwort: Raumplanung

  • Limmattal soll seine Stadtwerdung aktiv gestalten

    Limmattal soll seine Stadtwerdung aktiv gestalten

    Der Urbanist Thomas Sevcik geht davon aus, dass die Region zwischen Schlieren und Turgi zunehmend zu einer Stadt wird. In seiner Publikation „Limmattalstadt – Impulse für die Region entlang der Limmat“ schlägt er vor, diese Urbanisierung „aktiv und strategisch“ zu gestalten. „Kommen wird die Limmattalstadt sowieso. Aber wir sollten sie so gut machen, wie wir nur können“, schreibt er.

    Sevcik schlägt unter anderem sogenannte Neogebiete vor. Diese sollten Lücken zwischen den Siedlungsgebieten schliessen. So könnte ein Campus etwa auf einem Teil des Rangierbahnhofs Platz für eine Hochschule Limmat, ein Rechenzentrum, aber auch ein Kongress- und Unterhaltungszentrum bieten. Zwischen Neuenhof und Killwangen könnte ein neues Wohnquartier entstehen, im Tägerhard östlich von Wettingen ein zukunftsgerichtetes Quartier für neue Wohn- und Arbeitsformen. Auch in der Hard in Siggenthal könnte ein neues Quartier Arbeiten, Wohnen und Freizeit verbinden.

    Sevcik weist darauf hin, dass die Limmat bisher in der Region wenig präsent ist. Er schlägt die Aufwertung der Flusslandschaft in Dietikon zu einer Riviera vor.

    Wirtschaftlich sollte die künftige Limmattalstadt auf ihre Stärken in der angewandten Technologie und im Design, auf Logistik und Handel sowie Medtech und Biotech setzen. Die Mobilität in der Region sollte durch die Verlängerung der Limmattalbahn, die Nutzung der Bahnstrecke zwischen Dättwil und Wettingen, durch Seilbahnen und das Velonetz erleichtert werden. Sevcik schlägt auch einen Startplatz für vertikal startende elektrische Helikopter bei der Autobahnraststätte Würenlos vor.

    Sevcik hat die Strategieideen auf Initiative der Standortförderung Limmatstadt erarbeitet und am 15. August an der Generalversammlung der Limmatstadt AG vorgestellt. 20 Unternehmen, vor allem aus der Region, haben das Projekt unterstützt. Die Publikation kann digital bestellt werden.

  • Raumplanung, das Mass aller Dinge?

    Raumplanung, das Mass aller Dinge?

    Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft

    Tatsächlich sind die kantonalen und kommunalen Planungsinstrumente jedoch unvollständig, starr, rein quantitativ und verfolgen kein dreidimensional entwickeltes Zukunftsbild. Die Folgen sind bekannt: Unstimmige Stadtbilder, zu niedriges Verdichtungspotenzial, wachsendes Verkehrsaufkommen, unkoordinierte infrastrukturelle Anlagen und schliesslich eine unzufriedene Bevölkerung.

    Eine vorausschauende Raumplanung mit neuen Konzepten ist unumgänglich, denn die heutigen trägen Planungsinstrumente der Raumplanung stehen offensichtlich im Widerspruch zum dynamischen Prozess der Stadtplanung und verfehlen bis heute die im RPG definierten Ziele.

    Mit dem Einsatz der bereits vorhandenen GIS-Daten könnten schweizweit, anhand von qualitativen Zukunftsszenarien, vorausschauend die potenziellen Auswirkungen auf sämtliche relevante Themen wie Innenverdichtung, Flächennutzung, Verkehr, Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und viele weitere, visualisiert, bewertet und partizipativ kommuniziert werden – und zwar über die kantonalen Grenzen hinaus.

    Gebäude im Kontext der Raumplanung
    Die Raumplanung schafft denn auch die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Quartieren und letztlich des Gebäudebestands. Redet man von nachhaltigen Gebäuden, so greift die isolierte Betrachtung und reine Fokussierung auf deren Substanz zu kurz. Gebäude sind in ihrem Kontext und somit unter Berücksichtigung ihres Beitrags zur Reduktion des Verkehrsaufkommens, zur Verdichtung sowie zur sozialen Integration zu verstehen. Dieser Logik folgend sind in der Schweiz die beiden Standards SNBS Hochbau fürs Bauen und SSREI für den Bestand entwickelt worden. Beide sind in ihrer inhaltlichen Ausprägung im internationalen Vergleich stets einzigartig.

    Quelle www.ssrei.ch

  • Luucy stellt neue Version seines 3D-Programms für Planer vor

    Luucy stellt neue Version seines 3D-Programms für Planer vor

    Die Luucy AG mit Standorten in Luzern und Schlieren hat eine neue Generation ihrer gleichnamigen Plattform lanciert. Luucy 2.6 steht neu auch auf Französisch zur Verfügung, informiert das Jungunternehmen in einer entsprechenden Mitteilung. Darüber hinaus weist die neue Version eine erweiterte Tastaturnavigation und eine einfachere Steuerung auf. Zudem werden relevante Datensätze für die Raum- und Immobilienentwicklung zur Verfügung gestellt. Den Auftakt macht Luucy mit entsprechenden Datensätzen aus dem Kanton Luzern.

    Mit der Plattform von Luucy lassen sich Immobilienentwicklungen mittels digitalem Zwilling modellieren, analysieren, visualisieren und kommunizieren. In Version 2.6 kann dabei neu die Dachneigung frei eingestellt werden. Eine neue Funktion macht zudem die Navigation auch in den unterirdischen Ebenen von Gebäuden möglich.

    Die mit Hilfe von Luucy erstellten 3D-Modelle werden genutzt, um Entwicklungsplanungen für Fachleute und das interessierte Publikum anschaulich zu machen. Sie gehen dabei so weit ins Detail, dass sich der Schattenwurf der Häuser abbilden lässt. Auch Standortförderer Limmatstadt AG hat bereits ein solches digitales 3D-Modell des Limmattals präsentiert. Dadurch werden die Region und ihre Projekte zur Stadtentwicklung virtuell erlebbar.

  • EPFL entwickelt Konzept für Stadt-Fluss-Balance an der Rhône

    EPFL entwickelt Konzept für Stadt-Fluss-Balance an der Rhône

    Die Neugestaltung von Industriebrachen entlang der Rhône sollte die Bedürfnisse und Beschränkungen einer Stadt und ihres Flusses ausbalancieren. Ausgehend von dieser Massgabe hat eine Gruppe von Architektinnen und Architekten des Labors für Architektur und nachhaltige Technologien an der EPFL eine entsprechende Handreichung für die politisch Verantwortlichen erarbeitet.

    Für ihre Studie wählte die Gruppe laut einer Mitteilung mit Sitten VS und Genf zwei Standorte in der Schweiz und mit Givors und Avignon zwei in Frankreich aus. Für jedes Quartier entwickelte sie je drei massgeschneiderte und architektonisch unterschiedliche Visionen. Insgesamt hat das Team entlang der Rhône mehr als 1400 Quartiere im Wandel ausgemacht. Darin sieht es ein enormes Potenzial für die Entwicklung von brachliegenden Flächen, die etwa von Unternehmen verlassen wurden, als sie die Wasserwege aufgaben.

    Die Studie nahm nicht wie sonst meist üblich städtische Gebiete als Ganzes in den Blick. „Unser Ansatz ist anders, da wir Stadtentwicklungs- und Planungsfragen in einem kleineren Massstab angehen und uns auf einzelne Flussviertel konzentrieren“, wird Labor- und Studienleiter Emmanuel Rey zitiert. „Unser Werkzeug liefert ein detaillierteres, ganz und gar lokales Bild davon, welche Möglichkeiten der Fluss bietet und wie er mit der Stadt interagiert“, so Rey. „In diesem Sinne ist es ein Argument gegen eine herkömmliche, allgemeine Planung.“

    Diese neue Bewertungsmethode mit ihren 18 Indikatoren wurde exemplarisch auf eine der Fallstudien, das Genfer Quartier La Jonction, angewendet. So zeigt etwa der Indikator für die Energiewende, ob eine bestimmte Vision mit der Gesamtstrategie des Kantons übereinstimmt. Auf Stadtebene kann sie zur Bewertung von Plänen für Shuttles, Fussgängerbrücken oder andere Aspekte des Flussverkehrs herangezogen werden. Und auf Quartiersebene gibt sie beispielsweise Aufschluss darüber, ob Flusswasser zum Heizen oder Kühlen von Gebäuden verwendet werden könnte.

  • Dietikon legt neue Bau- und Zonenordnung für Silbern vor

    Dietikon legt neue Bau- und Zonenordnung für Silbern vor

    Der Gestaltungsplan für das Gebiet Silbern – Lerzen – Stierenmatt (SLS) in Dietikon kann laut einer Medienmitteilung nicht durch den Kanton Zürich genehmigt werden. Das haben die Behörden von Stadt und Kanton den Grundeigentümern und Interessenvertretern in einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 26. Januar, mitgeteilt.

    Der Gestaltungsplan sollte unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Naturschutzes, der Bevölkerung sowie der Industrie und des Gewerbes eine geordnete Entwicklung ermöglichen. Die Bevölkerung hatte dem Gestaltungsplan am 11. März 2012 klar zugestimmt.

    Dagegen ist allerdings beim Baurekursgericht des Kantons Zürich (BRG) Rekurs erhoben worden. Das Verfahren wurde bis zum Erlass einer Schutzverordnung für die Limmataltläufe ausgesetzt. Die dadurch erforderliche Revision der Schutzverordnung ist im Dezember 2022 erfolgt. Unabhängig von der Entscheidung des BRG teilte das Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich im Frühling 2021 der Stadt Dietikon mit, dass es den rekursbelasteten öffentlichen Gestaltungsplan SLS auch nach Abschluss des hängigen Rechtsmittelverfahrens nicht genehmigen kann.

    Grund dafür ist, dass sich die Rechtslage seit der Festsetzung des Gestaltungsplans in wesentlichen Punkten geändert hat. So war der Gestaltungsplan SLS als Rahmenplan konzipiert, in den später private Gestaltungspläne eingebettet werden können. Ein solches Planungskonstrukt ist zwischenzeitlich nicht mehr genehmigungsfähig, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

    Um Rechtssicherheit zu schaffen, entschied die Stadt Dietikon nach Abklärungen beim Kanton, die notwendigen Änderungen für das Gebiet SLS mit einer Teilrevision der Bau- und Zonenordnung umzusetzen. Diese liegt jetzt bereit für die öffentliche Mitwirkung.

  • Siegerprojekt für Quartier Reussbühl West ist gekürt

    Siegerprojekt für Quartier Reussbühl West ist gekürt

    Office of Living Things und dem Büro Dudler für Raum- und Verkehrsplanung entwickelt.

    Das 27’000 Quadratm

    Das Beurteilungsgremium für den Studienauftrag zur Neugestaltung des heute gewerblich-industriell genutzten CKW-Standorts in Reussbühl hat sich einstimmig für das Projekt „Habitat – Quartier im Hain“ entschieden. Es wurde vom Zürcher Architekturbüro Salewski Nater Kretz in Zusammenarbeit mit dem Office of Living Things und dem Büro Dudler für Raum- und Verkehrsplanung entwickelt.

    Das 27’000 Quadratmeter grosse Areal soll sich „zu einem attraktiven, lebendigen und unverwechselbaren Stadtquartier wandeln“, heisst es in einer Medienmitteilung von CKW. Der Energiedienstleister wird seinen dortigen Standort „in einigen Jahren“ aufgeben. In der Ausschreibung wurden Anforderungen hinsichtlich Hitzeentwicklung und Regenwasserbewirtschaftung gestellt. Zudem sollte die Shedhalle von CKW, eine frühere Seidenspinnerei, mindestens zur Hälfte erhalten werden. Auf dem übrigen Areal werden vornehmlich Wohnbauten entstehen.

    Das Siegerprojekt „überzeugt in der Umdeutung und Weiterentwicklung der historischen Landschaft“, die einst von Auen und wassernutzender Industrie geprägt war. Die Gestaltung nach dem sogenannten Schwammstadt-Prinzip nehme diese historischen Bezüge „geschickt“ auf. In den kommenden Monaten wird dieses Projekt weiterentwickelt und bildet dann die Grundlage für den Bebauungsplan Reussbühl West. Die Entwürfe aller Planungsteams sind vom 21. Juni bis 4. Juli bei CKW in Rathausen ausgestellt.

  • Forum entwickelt Szenarien für das Papierwerd-Areal

    Forum entwickelt Szenarien für das Papierwerd-Areal

    Unter der Leitung des Amts für Städtebau ist am 11. April der Startschuss für das Forum Papierwerd gefallen. Hier sollen 55 Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen, Vertreter von Politik, Vereinen, Organisationen und Verbänden sowie der Bewohner „Grundlagen für die Zukunft des Papierwerd-Areals“ erarbeiten, schreibt das Hochbaudepartement der Stadt Zürich in einer Mitteilung. „Wir möchten mit den Interessengruppen und der Bevölkerung eine breite Debatte führen über die möglichen Szenarien für das Papierwerd-Areal“, wird Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich, dort zitiert. Die Szenarien reichen von Erhalt über Teilerhalt und Rückbau bis zu Neubau.

    Die Ergebnisse des Dialogverfahrens sollen die Grundlage für die Strategie des Stadtrats bei der Entwicklung des Areals bilden. Erörtert werde auch der Umgang mit dem Globusprovisorium, heisst es in der Mitteilung.  „Auch wenn das Globusprovisorium nicht unter Denkmalschutz steht, ist der Bau architektonisch, städtebaulich aber auch sozialgeschichtlich durchaus relevant“, wird André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements, dort zitiert. 

    Das Papierwerd-Areal ist Teil des Gebiets rund um den Hauptbahnhof und das Central. Für dieses erstellt das Tiefbauamt einen Masterplan als übergeordnete Betrachtung. Sie werde „in den Strategieprozess Papierwerd-Areal“ einfliessen, diesen aber nicht vorwegnehmen, erläutert Richard Wolff, Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartement.

  • Kanton Zürich lanciert neuen Shop für Geodaten

    Kanton Zürich lanciert neuen Shop für Geodaten

    Das Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich hat einen Shop für Geodaten entwickelt. Nutzer erhalten darüber kostenlosen Zugang zu raumbezogenen Daten im Kanton Zürich und können sie per Knopfdruck bestellen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Mit der neuen Shop-Lösung kommen nun auch nutzungsbeschränkte, also nicht offene Daten, hinzu. Bisher standen den Nutzern kantonale Geodatensätze als offene Behördendaten über den GIS-Browser maps.zh.ch oder einen Geodienst kostenlos zur Verfügung und konnten nur manuell abgerufen werden.

    Im Geodatenshop können insgesamt über 500 Produkte aus dem Geografischen Informationssystem eingesehen und bestellt werden, darunter Daten zu Bauten, Luft, Lärm und Klima. Später sollen auch Daten über Gebäude und Grundstücke, sogenannte Objektdaten der Plattform ObjektwesenZH, hinzukommen.

  • Schweiz und VAE diskutieren Stadt der Zukunft

    Schweiz und VAE diskutieren Stadt der Zukunft

    Der Schweizer Pavillon hat am 21. März auf der Expo in Dubai Fachleute von Universitäten der Schweiz und der Vereinigten Arabischen Emirate, privaten Unternehmen und öffentlichen Akteuren unter dem Motto „Smart Connected Cities“ zusammengebracht. Dabei geht es um intelligente Lösungen für das Management von Wasser, Mobilität und anderen Herausforderung in sich zunehmend verdichtenden Städten. Einige dieser Projekte wurden in der Schweiz bereits umgesetzt und könnten in der Region Mittlerer Osten/Nordafrika (MENA) Nachahmer finden.

    Organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO). Sie ist das offiziell vom Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation beauftragte Leading House MENA. Sein Ziel ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den Ländern der MENA-Region zu fördern.

    Bei der Durchführung arbeitete die HES-SO mit Swissnex, der Schweizer Botschaft in den VAE und dem Swiss Business Hub Middle East zusammen. „Internationale technologieübergreifende Kooperationen, die vernetzte Lösungen für die exponentiell wachsende Nachfrage einer wachsenden Bevölkerung und die damit einhergehende Verdichtung der Lebensräume anbieten, sind der einzige Weg, die Herausforderungen zu meistern“, wird Dante Larini, Projektleiter von Swissnex im Schweizer Pavillon, in einer Medienmitteilung zitiert. „Die Veranstaltung hat uns gezeigt, wie sehr und nahtlos die Technologie die Verwaltung der Städte und das tägliche Leben ihrer Bewohner verändern kann.“

    Eine Grundsatzrede über die Chancen und Risiken cyberphysischer Räume hielt Josef Spillner von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Zusammenarbeit der ZHAW und der privaten Universität des Emirats Schardscha (Sharjah University) vorgestellt.

  • Standortförderung in der Schweiz – hybride Fachtagung und Awards

    Standortförderung in der Schweiz – hybride Fachtagung und Awards

    Mit der Veranstaltungsreihe «SVSM Dialog» vermittelt die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM Fachwissen und vernetzt Standortmanager*innen, Wirtschaftsförderer*innen, Immobilien-Fachleute, Raumplaner*innen und weitere Interessierte. An der kommenden Frühlingsveranstaltung, die am 31. März 2022 von 15 bis 18.30 Uhr stattfindet, bieten praxisbezogene Referate aus dem Oberwallis, der Stadt Baden und der Region Wil fachlich wertvolle Inputs für die tägliche Arbeit. Drei spannende Referent*innen zeigen am «SVSM Dialog Standortmanagement» anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für die Praxis auf und diskutieren über aktuelle Herausforderungen: Thomas Lütolf, Leiter Standortförderung Stadt Baden, stellt die regionalwirtschaftliche Vision Stadtquartier Baden Nord vor. Anne Rombach-Jung, Geschäftsführerin REGIO WIL, spricht über die Zukunft von WILWEST und Esther Schlumpf, Projektleiterin beim Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis, befasst sich mit der Frage, ob Governance ein Erfolgsfaktor für die Regionalentwicklung sein kann.

    Mit dabei – vor Ort oder via Live-Streaming
    Der «SVSM Dialog Standortmanagement» wird als Hybrid-Anlass durchgeführt: Die Teilnehmenden besuchen den Anlass entweder vor Ort im einzigartigen Ambiente des Gartensaals der Villa Boveri in Baden oder schliessen sich dem Anlass virtuell an – der gesamte Anlass wird live gestreamt und bietet dank einer speziellen Event-Plattform auch virtuell Teilnehmenden die Möglichkeit zur Interaktion. Alle Teilnehmenden erhalten nach der Online-Registration einen persönlichen Teilnahmelink, mit dem sie sich über einen Browser in den Event einloggen können. Der Anlass ist für Mitglieder der SVSM kostenlos. Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von CHF 50. Sollte während oder nach dem Event eine Anmeldung für eine Mitgliedschaft erfolgen, wird dieser Betrag zurückerstattet.

    Anmeldung und detailliertes Programm:
    https://svsm-standortmanagement.ch/anlaesse

    SVSM Awards für innovative Projekte
    Neben den hybriden Fachtagungen sind die «SVSM Awards» ein weiterer Schwerpunkt der SVSM. Diese werden 2022 nach einer pandemiebedingten zweijährigen Pause wieder vergeben. Die Awards richten sich an kleine wie grosse Projekte – von lokal bis national. Die «SVSM Awards» möchten die Vielfalt und Qualität sowie die Innovationskraft von Projekten aus dem ganzen Land sichtbar machen und damit die Stellung der entsprechenden Organisationen und Initiativen stärken. Die «SVSM Awards» sind damit sowohl Ansporn als auch Belohnung für Akteure im Tätigkeitsbereich der Standort- und der Wirtschaftsförderung. Ausgezeichnet werden Projekte mit einem besonders hohen Grad an Innovationskraft. Mögliche Beispiele sind Standortstrategien, Arealentwicklungen und entsprechende Positionierungen, Projekte zur Förderung von Innovation und Wirtschaftscluster, Projekte zur Etablierung oder Stärkung von Standortmarken, Promotionsaktivitäten und Kampagnen, Veranstaltungen, die einen Standort stärken, oder Organisationsentwicklung und Kooperationsmodelle. Die Bewerbung für die Awards erfolgt über ein Online-Formular. Eine Jury von Fachpersonen wählt aus allen Einsendungen die nominierten Projekte aus. Die Nominierten haben anschliessend in einer virtuellen Sitzung die Möglichkeit, ihr Projekt der Jury zu präsentieren. Die Bekanntgabe der Siegerprojekte sowie die Vergabe der Awards findet im Rahmen des «SVSM Dialog Wirtschaftsförderung» vom 2. November 2022 statt.

    Weitere Informationen und Online-Bewerbung:
    https://svsm-standortmanagement.ch/awards

    Der Dachverband für Standortförderungen
    Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM ist ein 1998 gegründeter Fachverband. Sie ermöglicht den interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch, verknüpft Lehre, Forschung und Praxis, fördert die Professionalisierung im Standortmanagement und ist Ansprechpartner für Fragen zum Standortmanagement. Die SVSM zählt aktuell rund 80 Mitglieder aus den Bereichen Standort- und Wirtschaftsförderung, c, Immobilien sowie Aus- und Weiterbildung. Zwei Mal jährlich organisiert die SVSM die hybride Fachtagung „SVSM Dialog“; im Frühling mit Fokus auf Themen der Standortförderung, im Herbst mit Fokus Wirtschaftsförderung. Nach einer pandemiebedingten Pause vergibt der Fachverband dieses Jahr auch wieder die „SVSM Awards“ für innovative Projekte im Bereich Standortmanagement und Wirtschaftsförderung. Anfang Oktober organisiert die SVSM – ebenfalls nach einer zweijährigen Pause – wiederum den beliebten geführten Besuchstag an Europas grösste Messe für Standorte und Immobilien, die Expo Real in München.

    Weitere Informationen zur SVSM:
    https://svsm-standortmanagement.ch

  • Bahnhofsareal Wettingen wird Wohnquartier

    Bahnhofsareal Wettingen wird Wohnquartier

    Unter dem Aspekt Wohnen und Arbeiten direkt am Gleis hat die SBB einen Architekturwettbewerb zur Gestaltung ihres Areals am Bahnhof in Wettingen ausgeschrieben. Die Ergebnisse liegen laut Medienmitteilung jetzt vor. Sie können bis am Dienstag, 8. März, im Foyer des Tägi Wettingen in einer Ausstellung begutachtet werden.

    Das Siegerprojekt heisst Stadtlaube und sieht laut der SBB-Mitteilung am Bahnhof Wettingen zwei langgezogene, fünfstöckige Wohnbauten mit Dienstleistungs-, Handels- und Gastronomieflächen in den unteren Geschossen sowie ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit publikumsorientierten Nutzungen vor. Die historischen Bahnbauten bleiben erhalten.

    Die beiden Gebäude westlich des Bahnhofs bilden einen Abschluss gegenüber dem Gleisfeld und schaffen damit Wohn- und Aufenthaltsraum an zentraler Lage, heisst es in der Mitteilung zum Projekt. Die Eingangsbereiche und zum Teil offen gestalteten Treppenhäuser sollen den Blick auf die Gleisanlagen freigeben. Vor den Hauseingängen werde es kleine Plätze und eine Spielstrasse geben. Geplant sind flexibel nutzbare 2,5- bis 4,5-Zimmerwohnungen mit privaten Aussenbereichen und gemeinschaftliche Dachterrassen.

    Östlich der Wohnbauten und eingebettet in die historischen Bahnhofbauten ist ein viergeschossiges Dienstleistungsgebäude mit Ladengeschäften und Gastronomie vorgesehen. Die geschützten Einzelobjekte Lokremise, Güterschuppen, Bahnhofgebäude und Drehscheibe bleiben laut der Mitteilung erhalten.

    Das Gewinnerteam des Architektenwettbewerbs besteht aus Burkard Meyer Architekten aus Baden AG, ASP Landschaftsarchitekten aus Zürich, MWV Bauingenieure aus Baden, Leimgruber Fischer Schaub aus Ennetbaden AG, Mühlebach Partner aus Winterthur und der Scherler AG aus Luzern.

  • Innovationspark Dübendorf ist einen Schritt weiter

    Innovationspark Dübendorf ist einen Schritt weiter

    Das Flugplatzareal in Dübendorf soll sich in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Stadtquartier entwickeln. Es soll ein Zentrum für Innovation, Forschung und Arbeitsplätze entstehen. Die aviatische Infrastruktur soll als strategische Reserve gesichert werden.

    Der Zürcher Regierungsrat hat dem Kantonsrat nun einen Synthesebericht vorgelegt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dieser wurde von Bund, Kanton, Standortgemeinden und weiteren Beteiligten erarbeitet. Er bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Areals. Er soll nun zunächst von einer Spezialkommission vorberaten werden, den der Kantonsrat eingesetzt hat.

    Bis zum Frühling 2022 will der Regierungsrat dem Kantonsrat dann drei Anträge vorlegen. Diese befassen sich mit der Schaffung von Planungsrecht, einer Revision des Richtplans sowie einem Planungskredit.

  • Innovationspark Dübendorf soll sich auf Mobilität ausrichten

    Innovationspark Dübendorf soll sich auf Mobilität ausrichten

    Eine vom Regierungsrat des Kantons Zürich eingesetzte Projektgruppe hat seit September 2020 eine Gesamtschau für das Flugplatzareal Dübendorf erstellt. Nun hätten die Mitglieder der Behördendelegation den Synthesebericht unterzeichnet, informiert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Das Flugplatzareal soll als Innovationspark, Flugplatz und für militärische Zwecke genutzt werden.

    „Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit“ und „mit Rücksicht auf die Bevölkerung“ werde „etappenweise nur das gebaut, was gebraucht wird“, erläutert die Staatskanzlei. Ihr zufolge soll das Projekt „ein Leuchtturm für eine innovative urbane Entwicklung werden, insbesondere in den Bereichen Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und schonendem Umgang mit Ressourcen“.

    Konkret sieht die Gesamtschau eine Unterteilung des Areals in vier Teilgebiete vor. Auf Teilgebiet A soll der Innovationspark mit den Schwerpunkten Mobilität, Robotik, Aviatik, Raumfahrt sowie moderne Fertigungstechnologie- und Materialforschung entstehen. Auf Teilgebiet B werden sich Innovationspark und ein Forschungs- und Werkflugplatz zu einem Aviatikcluster verbinden. Teilgebiet C ist für Nutzungen mit hohen Sicherheitsanforderungen reserviert. Die aviatischen Infrastrukturen sind im Teilgebiet D angesiedelt, in dem der Naturschutz eine zentrale Rolle spielen wird. Ein Flugplatzrundweg soll das Areal für Erholung und Freizeit der Bevölkerung nutzbar machen.

    Im nächsten Schritt soll nun das Planungsrecht für alle Teilbereiche geschaffen werden, heisst es in der Mitteilung. Konkret werden dort ein kantonaler und ein regionaler Richtplan sowie die kommunale Richt- und Nutzungsplanung genannt. Der kantonale Richtplan wird vom 6. September bis zum 5. November öffentlich aufgelegt.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) begrüsst das Bekenntnis zur Dreifachnutzung als Innovationspark, ziviler und militärischer Flugplatz. Die Vision eines international führenden Standorts für die Forschung und Entwicklung an Mobilitätslösungen sei unterstützenswert, schreibt sie in einer Mitteilung. Allerdings bedauert sie den Verzicht auf die Geschäftsfliegerei. Diese sei für die Attraktivität des Wirtschaftsraums wichtig. Daher sollten die Türen für sie nicht endgültig geschlossen werden.

  • Stadtrat genehmigt Gestaltungsplan für Obertor

    Stadtrat genehmigt Gestaltungsplan für Obertor

    Der Gestaltungsplan für das Areal Obertor wurde in einem kooperativen Verfahren unter Beteiligung von Interessenvertretungen aus der Altstadt, Vertretungen aus dem Kreis der Volksinitiative zum Obertor, der Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen, des Grossen Gemeinderates und der Stadtverwaltung ausgearbeitet, informiert die Verwaltung der Stadt Winterthur in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat der Stadtrat von Winterthur den Gestaltungsplan nun genehmigt. Einwendungen können bis zum 12. Oktober geltend gemacht werden.

    Auf dem rund 6500 Quadratmeter grossen Areal in der Altstadt sollen Läden, Büros und Wohnungen entstehen. Der Gestaltungsplan sieht dabei unterschiedliche Nutzungen für die einzelnen Liegenschaften vor. Für die Gebäude am Obertor 11 und 13 sind Läden im Erdgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen geplant. Der historische Bestand des Gebäudes am Obertor 17 soll der Einrichtung von Büros dienen. In den Hofliegenschaften Obertor 15 und 17a ist die Einrichtung einer innovativen Mischnutzung aus Wohnen und Gewerbe geplant.

    An der Badgasse 6 strebt das Konzept eine Wellnessnutzung in Anlehnung an die einstige sogenannte Badewannenmoschee an, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Sollte sich dies in der Praxis als nicht durchführbar erweisen, wird alternativ eine Mietnutzung beispielsweise eines Gesundheitszentrums erwogen. Der Innenhof zwischen Obertor und Badgasse soll der Öffentlichkeit als „grüne Insel“ zugänglich gemacht werden.

  • Schindler liefert Aufzüge für neue Stadt in Ägypten

    Schindler liefert Aufzüge für neue Stadt in Ägypten

    Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat einen Auftrag in Ägypten erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Das Unternehmen aus Ebikon wird insgesamt 129 Aufzüge für sechs Bürotürme liefern und installieren. Ausserdem rüstet es die Gebäude mit seiner PORT-Technologie aus. Diese berechnet für Gebäudenutzer den effizientesten Weg zum Ziel im Gebäude.

    Die von Schindler ausgestatteten Bürotürme entstehen in der neuen Verwaltungshauptstadt Ägyptens. Sie wird in der Wüste östlich von Kairo gebaut und erstreckt sich auf einer Fläche von über 700 Quadratkilometern. Damit ist sie den Angaben von Schindler zufolge so gross wie Singapur. Sie soll bis zu 6,5 Millionen Menschen beherbergen. Die Eröffnung ist für Ende 2021 geplant.

    „Die richtungsweisende neue Hauptstadt Ägyptens wird dank modernster Technologie zu einem der wichtigsten nachhaltigen und intelligenten Stadtprojekte im Nahen Osten“, wird Chang Weicai, General Manager bei der China State Construction Engineering Corporate Egypt, dem Generalunternehmer für das Projekt, zitiert. Die Produkte von Schindler werden für „intelligente und menschenzentrierte urbane Mobilität in der neuen Hauptstadt sorgen“, so Chang Weicai weiter. ssp

  • JED gewinnt Designpreis

    JED gewinnt Designpreis

    Die Immobilienentwicklung JED in Schlieren konnte bei einem internationalen Architekturwettbewerb überzeugen. Sie hat den Silver Award bei der A’​ Design Award and Comeptition erhalten. Im Rahmen des weltweiten Wettbewerbs wurden 2094 Gewinner aus 108 Ländern und in 104 Designdisziplinen gekürt.

    JED wurde für seine Innenarchitektur geehrt, wie aus einer Mitteilung des Immobilienentwicklers Swiss Prime Site bei LinkedIn hervorgeht. Hinter dem Design steht neben Swiss Prime Site auch das Zürcher Architekturbüro Evolution Design.

    JED ist auf dem ehemaligen Druckzentrum der „Neuen Zürcher Zeitung“ in Schlieren entstanden. Die Entwicklung bietet Raum für Arbeitsplätze und Veranstaltungen. JED sieht sich selbst als ein „Zentrum für Wissenstransfer, Innovation und Unternehmertum“.

    „Das Projekt zeigt, wie Industrieräumlichkeiten in attraktive Destinationen transformiert werden können, welche die lokalen (Wirtschafts-)Aktivitäten revitalisieren und eine Plattform für Unternehmertum schaffen”, heisst es seitens der Jury der A’​ Design Award and Competition. Das architektonische Konzept hebe die Besonderheiten der einzelnen Hallen hervor und verleihe der ursprünglichen Bausubstanz ein zeitgemässes Profil. Ausserdem seien die Räume so gestaltet, dass sie Wissenstransfer, Kreativität und Innovation ermöglichen, lobt die Jury.

    Das Ziel der A’​ Design Award and Competition ist es, besondere Architekturprojekte aus der ganzen Welt bekannt zu machen. Damit sollen neue Projekte inspiriert werden.

  • Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Mit der Startveranstaltung am Samstag, 29. Mai, beginnt die Mitwirkung der Badenerinnen und Badener an der Revision der Nutzungsplanung der Stadt Baden. Diese Revision soll laut Medienmitteilung in mehreren Phasen ablaufen und bis 2025 ein Ergebnis bringen, das dann dem Einwohnerrat und dem Regierungsrat zur Genehmigung vorgelegt wird.

    Nach 25 Jahren, in denen verschiedene Teilrevisionen stattgefunden haben, sei es an der Zeit, eine Gesamtrevision vorzunehmen, heisst es in der Mitteilung. Dabei geht es um die bauliche Entwicklung angesichts des erwarteten Wachstums und die Wirkungen auf Siedlung, Verkehr und Freiraum. Richtschnur für die Gesamtrevision bildet das Raumentwicklungskonzept 2040 der Stadt Baden. Der Richtplan des Kantons Aargau prognostiziert für die Stadt Baden von 2013 bis 2040 ein Bevölkerungswachstum von plus 34 Prozent oder 6330 Personen. Gleichzeitig ist Baden in der Richtplankarte als wirtschaftlicher Entwicklungsschwerpunkt von kantonaler Bedeutung aufgeführt.

    Die Bevölkerung soll bei der Revision der Nutzungsplanung aktiv mit einbezogen werden, heisst es in der Mitteilung. Unter dem Motto „Baden wird“ finden regelmässig Informationsanlässe, Dialogveranstaltungen, Spaziergänge und Workshops statt.  Alle Informationen zur Teilnahme finden sich auf der seit Mittwoch freigeschalteten Internetseite wiewird.baden.ch.

    Die Revision der Nutzungsplanung befindet sich aktuell in der ersten Phase, die in diesem Frühling Ablauf und Grundlagen festlegt. In der zweiten, gut zweijährigen Phase wird der Entwurf der neuen Nutzungsplanung erstellt. In der dritten Phase ab 2023 findet die formelle Mitwirkung und öffentliche Auflage statt, mit der Möglichkeit, Eingaben und Einwendungen zu machen. Abgeschlossen wird die dritte Phase durch die Verabschiedung der Nutzungsplanungsrevision durch den Stadtrat, wird in der Medienmitteilung erläutert. In Phase vier genehmigt der Einwohnerrat und der Regierungsrat die revidierte Nutzungsplanung.

  • Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Für die Neugestaltung des Bahnhofsgebiets von Dietikon kann nun das geplante Wettbewerbsprogramm gestartet werden. Der Dietiker Stadtrat hat einen Kredit von 56‘000 Franken für die Vorbereitung des „Wettbewerbsprogramms Bushof / Bahnhofplatz“ und die notwendigen Abklärungen genehmigt, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Der Auftrag für die Verfahrensbegleitung sei an das Zürcher Beratungsunternehmen Eckhaus AG vergeben worden. Nebst einer Aufwertung des öffentlichen Raumes mit Aufenthaltsqualität und einer behindertengerechten Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs soll ein attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten auf dem Areal der SBB entstehen, heisst es auf der Internetseite der Stadt Dietikon über das Projekt.

    Die Stadt Dietikon und die SBB haben 2019 gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag über das Bahnhofsgebiet Dietikon vergeben. Die „Vertiefungsstudie Bahnhofsgebiet Dietikon“ war in Plänen und Modellen im November und Dezember 2020 an der Fensterfront des Stadthauses Dietikon ausgestellt worden. Der Ergebnisbericht war zudem im Internet abrufbar.

    Laut den Plänen der Stadt Dietikon soll der Bushof um zwei Inseln herum neugestaltet werden. Dadurch entstehe ein weitgehend verkehrsberuhigter Platz vor dem Bahnhof, der begrünt und mit Bäumen bepflanzt zur Verweilzone ausgestaltet werden soll. Die SBB will laut der Mitteilung aus ihren Parzellen westlich des Gleisfelds einen lebendigen Stadtteil entwickeln. Das Bahnhofsgebäude soll aufgestockt werden. Auf dem Parkplatz sind zwei Baufelder für ein Bürogebäude und eine Anlage mit 200 Wohnungen vorgesehen.

  • Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Der vom Gemeinderat eingereichte Gestaltungsplan für das Gebiet Rai in Bergdietikonist vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau genehmigt worden. Das gibt der Gemeinderat in einer Mitteilung bekannt. Enthalten darin ist ein Rückblick auf die 40-jährige Geschichte um das Land Rai. Sie begann mit dem Kauf von vier Parzellen Land im Gebiet Rai zwischen 1980 und 1990, um das mögliche Bauland nicht Spekulanten zu überlassen.

    Nach der Genehmigung des Kantons wird es in einem nächsten Schritt an die konkrete Umsetzung des Bauvorhabens gehen. Laut der Mitteilung des Gemeinderats sind als erster Schritt Massnahmen zur Stabilisierung des an einem Hang gelegenen Geländes zu realisieren. Die Implenia Immobilien AG muss dazu ein Baugesuch für die geplanten Arbeiten bei der Gemeinde Bergdietikon einreichen. Das von der Heinrich Jäckli AG und Basler & Hofmann AG erarbeitete Konzept schlägt dabei vor, die Hangbewegungen durch tiefe, in der Fallrichtung des Hanges angeordnete Sickergräben deutlich zu verlangsamen. Für die künftige Erschliessung und Bebauung des Gebiets Rai wurden zwischen 1991 und 2005 Baugrunduntersuchungen und Bewegungsmessungen durchgeführt. Aus ihnen folgt, dass die Hangbewegungen soweit reduziert werden können, dass Erschliessung und Bebauung möglich werden.

    In den Jahren seit Erwerb des Gebietes Rai durch die Gemeinde habe das Thema der Nutzung die politische Debatte immer wieder bestimmt, schreibt Gemeindeschreiber Patrick Geissmann in dem Bericht über das Land Rai. Zu Wort kommen Pius Achermann, Gemeindeammann von 1994 bis 2005. Er wird zitiert: „Die Bedeutung des Rai-Gebietes erreichte während meiner Amtszeit einen hohen Stellenwert. Kaum eine Gemeinderatssitzung verging, ohne das Thema Rai zu behandeln. Rai wurde zu einem Dauerthema.“

    Für Paul Meier, Gemeindeammann von 2006 bis 2009, war das Land Rai „ein Reizwort während meinen 16 Jahren im Gemeinderat.“ Und Gerhart Isler, Gemeindeammann 2010 bis 2017, wird zitiert, dass das Thema mit dem Einbeziehen der Implenia Development AG und konkreten Planungsarbeiten versachlicht wurde. Ralf Dörig, Gemeindeammann seit 2018, wird zitiert: „Es freut mich natürlich sehr, dass die rund 40-Jährige Geschichte rund um das Land ‚Rai‘ nun mit einem rechtskräftigen Gestaltungsplan abgeschlossen werden kann.“ Über viele Legislaturen sei mit Hochdruck und Engagement an Lösungen gearbeitet worden, aber es habe auch Rückschläge gegeben. Jetzt liege ein erfolgreicher Abschluss der gesamten Planung vor.

  • Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Ab sofort stehen alle digitalen Standardprodukte von swisstopo kostenlos zur Verfügung. Damit will das Bundesamt für Landestopographie ermöglichen, dass digitale Karten, Luftbilder, Landschaftsmodelle und geologische Vektordaten „genutzt, weiterverteilt und wiederverwendet“ werden. Das schliesst auch kommerzielle Nutzungen mit ein, wie swisstopo in einer Medienmitteilung bekanntgibt.

    Diese Daten wurden auf einen Bundesratsbeschluss hin allgemein zugänglich gemacht. Der Bundesrat verfolge damit das Ziel einer noch breiteren Nutzung der Geoinformationen. Zudem sei diese Öffnung Teil der „Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019-2023“.

    Besonders interessant dürften diese Daten für Ingenieure, Architektinnen, Programmierer und Planerinnen sein. Auch für Forschung und Wissenschaft werde der Zugang zu den amtlichen Geodaten einfacher, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Auf diese Weise könne swisstopo einen aktiven Beitrag für Innovation und wirtschaftliches Wachstum leisten und gleichzeitig die digitale Transformation in der Schweiz unterstützen. Die Dateien lägen in maschinenlesbarer Form vor und könnten einfach in digitale Prozesse eingebunden werden.

  • Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Kanton setzt Gestaltungsplan für ZHAW-Campus fest

    Der Campus Technikumstrasse der ZHAW in Winterthur wird innert 15 Jahren umfassend erneuert werden, erläutert die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. In vier Etappen sollen dabei neue Gebäude und ein grösserer Freiraum entstehen. Gleichzeitig wird die Eulach im Bereich des Technikums renaturiert. In einer ersten Phase sollen zwei neue Laborgebäude gebaut und ein öffentlicher Park an der Eulach eingerichtet werden.

    Der entsprechende Gestaltungsplan war vom 6. April bis zum 8. Juni 2020 öffentlich aufgelegt worden. Gegen ihn seien 31 Einwendungen, hauptsächlich in Fragen der städtebaulichen Einbindung, des Geltungsbereichs, der Erschliessung und des Naturschutzes, eingegangen, informiert die Baudirektion. Weitere 18 Einwendungen hatten sich auf die Renaturierung der Eulach und die Definition des Gewässerraums bezogen.

    Gestaltungsplan und Gewässerraum seien anhand der Einwendungen überarbeitet und nun festgesetzt worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Beide Dokumente sowie die Berichte zu den Einwendungen liegen seit dem 26. Februar für 30 Tage öffentlich auf und können im Internet eingesehen werden. Sollten keine Rechtsmittel ergriffen werden, treten sie Ende März dieses Jahres in Kraft. Dann könnte die Stadt Winterthur die Baubewilligung für die erste Etappe erteilen.

  • Regierung bremst bei Verkehrsplanung für Baden

    Regierung bremst bei Verkehrsplanung für Baden

    Das neue Gesamtverkehrskonzept für den Raum Baden-Wettingen muss in eine planerische Zusatzschlaufe gehen. Der Aargauer Regierungsrat hat laut einer Mitteilung beschlossen, das Konzept auf der Stufe Zwischenergebnis zu belassen. Damit reagiert er auf Vorbehalte, die in der öffentlichen Anhörung geäussert worden sind.

    So wurde in der Anhörung gefordert, dass die Badener Hochbrücke auch künftig mit Autos befahren werden könne. Damit entfiele auch die Notwendigkeit einer neuen Limmatbrücke zwischen Baden und Wettingen. Im Siggenthal wird zudem eine höhere Verkehrsbelastung befürchtet. Mit der planerischen Zusatzschlaufe könne künftig auch die Weiterführung der Limmattalbahn über Killwangen hinaus in die Planungen einbezogen werden.

    Der Regierungsrat macht allerdings eine Ausnahme im Gesamtverkehrskonzept: Der Velosteg zwischen Neuenhof und Würenlos solle bereits jetzt im Richtplan festgesetzt werden. Damit könnten die Bundesmittel für das Vorhaben gesichert werden.

    Das Gesamtverkehrskonzept für den Raum Brugg-Windisch soll dagegen im Richtplan festgesetzt werden. Dazu zählen die Zentrumsentlastung und die Veloroute.

  • Bund präzisiert Vorgaben für Windenergie

    Bund präzisiert Vorgaben für Windenergie

    „Das Energie- und das Raumplanungsgesetz verpflichten die Kantone seit 2018 explizit, in ihren Richtplänen Gebiete zu bestimmen, die sich für die Nutzung von Windenergie eignen“, erläutert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat auf seiner Sitzung vom 25. September dadurch nötig gewordene Anpassungen an das Konzept Windenergie verabschiedet. An diesem Konzept müssen sich alle Planungs- und Projektträger orientieren.

    Im Konzept Windenergie werden Nutzungs- und Schutzinteressen gegeneinander abgewogen. Aus dieser Abwägung leite der Bund Gebiete ab, die seiner Ansicht nach für die Nutzung von Windenergie in Frage kommen. Die Interessen des Bundes bei Natur- und Landschaftsschutzgebieten sowie militärischen und zivilen technischen Anlagen des Bundes müssen von den Kantonen bei der Ausweisung von Gebieten für die Nutzung von Windenergie berücksichtigt werden. Das angepasste Konzept legt fest, dass Windanlagen unter bestimmten Bedingungen in Landschaften von nationaler Bedeutung errichtet werden können. In Biotopen von nationaler Bedeutung wird der Bau von Windanlagen hingegen ausgeschlossen.

    Die Kompetenz für die Festlegung der konkreten Gebiete, die für die Nutzung von Windenergie in Frage kommen, verbleibe bei den Kantonen, heisst es in der Mitteilung weiter. In den vom Bund bereits genehmigten Richtplänen der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Neuenburg, Schaffhausen, Solothurn, St.Gallen, Waadt und Wallis seien bereits mehr als 50 solcher Gebiete definiert worden. Darüber hinaus weist die Mitteilung auf eine Reihe von in der Planung bereits weit fortgeschrittene Windenergieprojekte hin.

  • Neue chinesische Stadt soll vollständig autark sein

    Neue chinesische Stadt soll vollständig autark sein

    Das in Barcelona ansässige Architekturbüro Guallart Architects hat die Ausschreibung für die Planung der neuen chinesische Stadt Xiong’an gewonnen. Sie soll widerstandsfähig sein und sich zu 100 Prozent selbst versorgen können. Nach dem Willen des chinesischen Präsidenten soll sie zum „neuen Standard für die Post-COVID-Ära“ werden.

    Einem Artikel der Thomson Reuters Foundation zufolge wird Xiong’an als eine autarke Stadt konzipiert, die ihre Energie, Lebensmittel und andere Ressourcen selbst produziert. Sie wird über Dachfarmen und Gewächshäuser, drohnenfreundliche Terrassen und gemeinschaftlich genutzte 3-D-Drucker verfügen. Darüber hinaus werden Wohnungen mit Platz für Home Offices geplant, damit ihre Bewohner im Falle künftiger Pandemien von zuhause aus arbeiten zu können. Das umweltfreundliche Design des Stadt umfasst Wohnblöcke aus Kreuzlagenholz, erneuerbare Energie und Strassen, die ausschliesslich Fussgängern und Radfahrern vorbehalten sind.

    „Wir können Städte und Gebäude jetzt nicht mehr so entwerfen, als ob nichts geschehen wäre“, wird Vincent Guallart, Gründer von Guallart Architects und ehemaliger Chefarchitekt der Stadt Barcelona, in dem Artikel zitiert. „Unser Vorschlag ergibt sich aus der Notwendigkeit, Lösungen für die unterschiedlichen Krisen zu finden, die sich gleichzeitig auf unserem Planeten abspielen. Sie sollen eine neue Art urbanen Lebens erschaffen, das auf biologischer Kreislaufwirtschaft basiert. Das wird Städte und Gemeinden stärker machen.“

    Der vorliegende Entwurf sei stark von den Erfahrungen des Architektenteams während des Lockdowns in Spanien beeinflusst worden. „Wir wollten ein Plädoyer abgeben für die Dinge, von denen wir denken, dass sie während eines Lockdowns und in auch Zukunft wichtig sind. Wenn Wohnungen Telearbeit und Teleunterricht ermöglichen, flexible Räume auf grossen Terrassen haben, Städte Lebensmittel auf den Dächern anbauen und die Bewohner Dinge in der Nachbarschaft drucken können, werden wir besser auf die Krisen der Zukunft vorbereitet sein.“

    Xiong’an entsteht in der Provinz Hebei, rund 130 Kilometer südwestlich von Peking. Chinas Präsident Xi Jinping hat sie laut dem Artiikel als den „neuen Standard für die Post-COVID-Ära“ bezeichnet. Er hat Xiong’an bereits 2017 als urbane Innovationszone gekennzeichnet.

  • geoProRegio stellt sich neu auf

    geoProRegio stellt sich neu auf

    Die fünf zur geoProRegio zusammengeschlossenen Aargauer Stadtwerke haben eine neue Eigentümertrategie beschlossen. Sie sieht eine Neustrukturierung der Geoinformatik-Dienstleistung vor. Aus dem Zusammenschluss der jeweils eigenständigen Plattformen soll ein eigenes Unternehmen entstehen, an dem allerdings nur noch vier Aktionäre teilhaben werden – RegionalwerkeBaden, StWZEnergie AG, SWLEnergie AG und TBSStrom AG. Eniwa scheidet aus und entschied sich laut Medienmitteilung aus strategischen Gründen für die mittelfristige Weiterführung ihrer bestehenden Plattform für Geoinformationsdienstleistungen und zum Verkauf ihrer Beteiligung an der geoProRegio AG.

    In der neuen Struktur werden nicht nur die technischen Systeme, sondern auch die Kundenportfolios sowie die gut 30 Mitarbeitenden aus den GIS-Fachbereichen der vier Partner in die Unternehmung überführt. Der Sitz der geoProRegioAG bleibt Baden.

    Geschäftsführer der Geoinformationsdienstleisterin ist Cédric Aubert. Der Physiker verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich Datenmanagement, in der Forschung, in der Energiewirtschaft sowie in der Finanzbranche. Er ist von der Herausforderung fasziniert, „aus den Geodaten mehr herauszuholen“. „Das Marktpotential auf dem Gebiet der Geoinformationsdienstleistung ist gross. Mit der neuen Unternehmung sind wir bestens für die Zukunft gerüstet und können unseren Kunden innovative und fortschrittliche Geoinformationslösungen anbieten“, wird Cédric Aubert in der Mitteilung zitiert.