Schlagwort: Solar

  • Grösste Solaranlage von Edisun Power ist am Netz

    Grösste Solaranlage von Edisun Power ist am Netz

    Die Photovoltaikanlage Modouro der Edisun Power Group ist in der vergangenen Woche ans Elektrizitätsnetz angeschlossen worden. Diese bisher grösste Anlage des Solarstromproduzenten im Nordosten Portugals wird laut einer Medienmitteilung auf einer Fläche von gut 65 Hektar jährlich rund 80 Millionen Kilowattstunden Energie produzieren. Das entspricht dem Jahresbedarf von etwa 20’000 Personen.

    Mogadouro ist die erste sogenannte Merchant-Anlage von Edisun Power: sie wurde ohne staatliche Zuschüsse oder Garantien erstellt. Der produzierte Strom wird am Markt verkauft. Zur Absicherung der Erträge in den ersten Jahren sei mit einem portugiesischen Stromhändler ein Power Purchase Agreement mit preislich festen Abnahmeverpflichtungen vereinbart worden.

    Mit dem Netzanschluss habe die Gruppe „einen grossen Meilenstein“ erreicht, heisst es in der Mitteilung weiter. Somit sei sie bezüglich der 2019 angekündigten Wachstumsstrategie auf Kurs. Auch die Entwicklung vier weiterer portugiesischer Projekte mit einer Kapazität von insgesamt 150 Megawatt treibe sie „mit Hochdruck“ voran.

  • Ersatzmodule mehrerer Solarteure bilden neue Anlage

    Ersatzmodule mehrerer Solarteure bilden neue Anlage

    In St.Gallen haben mehrere Solarteure übrig gebliebene Module bereits realisierter Photovoltaikanlagen zusammengetragen. Jetzt produzieren sie auf dem Dach des Lattich genannten Gebäudes am St.Galler Güterbahnhof gemeinsam Solarstrom. Das ungewöhnliche Projekt, über das die Stadt St.Gallen in einer Medienmitteilung informiert, liefert Sonnenenergie für zehn Vierpersonenhaushalte.

    Bei dieser Photovoltaikanlage handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der St.Galler Stadtwerke (sgsw) und fünf Solarteurfirmen, die über das Qualitätslabel Solarprofi von Swisssolar verfügen: Helion, Etavis Grossenbacher AG, Grob AG Gebäudehüllen, Huber + Monsch AG und solarmotion gmbh. Sie alle lieferten die nicht mehr benötigten Solarmodule. Die Anlage haben sie gemeinsam mit den sgsw projektiert und erstellt.

    Die beteiligten Partner erhalten als Gegenleistung für ihr Mitwirken an dem Projekt Solarstromeinheiten auf dem Lattich-Dach und profitieren so von einer Gutschrift auf ihren Stromrechnungen. Für die Öffentlichkeit sind weiterhin Solarstromeinheiten der St.Galler Solar Community auf dem Dach der Eishalle Lerchenfeld erhältlich.

  • Leclanché baut grösste Solaranlage der Karibik

    Leclanché baut grösste Solaranlage der Karibik

    Das Energiespeicherunternehmen Leclanché hat zusammen mit der Regierung des karibischen Inselstaats St. Kitts und Nevis und der staatlichen Electric Company (SKELEC) den ersten Spatenstich „für ein bahnbrechendes Projekt“ unternommen. Wie es in einer Medienmitteilung des Energiespeicherunternehmens heisst, soll in den kommenden 18 Monaten auf einem 102 Hektar grossen Grundstück der Regierung das grösste Solarstromerzeugungs- und Speichersystem der Karibik entstehen. Im ersten Betriebsjahr werde es etwa 61’300 Megawattstunden Strom erzeugen.

    Das 70-Millionen-Dollar-Mikronetz-Projekt wird von Leclanché gebaut. Es solle ein Modellprojekt auch für andere Inselstaaten darstellen. Gemeinsam mit dem wichtigsten Subunternehmer, der spanischen Grupotec, werde das Walliser Unternehmen eine schlüsselfertige Solar- plus Speicherlösung bereitstellen. Leclanché werde die Anlage im Rahmen seines strategischen Bau-, Eigentums- und Betriebsmodells über seine Tochtergesellschaft SOLEC Power Ltd. mit Partner Solrid Ltd. besitzen und betreiben.

    Bisher liefern Tanker wöchentlich Dieselkraftstoff an. Premierminister Timothy Harris bezeichnete das Projekt laut der Mitteilung als Meilenstein für sein Land, den Tourismus, die Wirtschaft und die gesamte karibische Region: „Dieses visionäre Projekt wird dazu beitragen, unsere Energieunabhängigkeit zu sichern.“ Es werde in 20 Jahren „fast eine dreiviertel Million Tonnen“ Kohlendioxidemissionen einsparen.

    Gemeinsam habe man vor Ort ein System entworfen, das SKELEC kostspielige Vorabinvestitionen erspart, so Leclanché-Geschäftsführer Anil Srivastava: Im Rahmen einer 20-jährigen Stromabnahmevereinbarung werde Leclanché an SKELEC zu einem Pauschalpreis über diesen gesamten Zeitraum saubere, erneuerbare Energie verkaufen.

  • Zürcher Architekten erhalten Europäischen Solarpreis

    Zürcher Architekten erhalten Europäischen Solarpreis

    Eurosolarhat bei der Vergabe der diesjährigen Eurosolar-Preise das Zürcher Unternehmen Felix Partner Architektur in der Kategorie Solararchitektur für die Realisierung eines Projekts bei Bergün GR ausgezeichnet. Dort wurde laut Medienmitteilungein 350 Jahre altes Bündner Bauernhaus in Latsch durch konsequente Nutzung der Sonnenergie zu einem modernen Nullenergiehaus umgebaut. Dabei wurde die historische Substanz erhalten.

    Der Europäische Solarpreis wird seit 1994 für besonders förderwürdige Projekte im Bereich erneuerbarer Energien von Eurosolar verliehen. Eurosolar ist die Kurzform von Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V. Der Verein hat seinen Sitz in Bonn. Die Preisträger in den Kategorien Kommunen, Solararchitektur, Industrie, Regionalverbände, Mobilität, Medien und Bildung trügen mit ihren herausragenden Projekten zur regenerativen und dezentralen Energieversorgung in Europa bei, heisst es in der Medienmitteilung.

    Eurosolar-Präsident Peter Droege wird mit der Erklärung zitiert, die preisgekrönten Projekte seien perfekte Beispiele für die laufende Transformation des Energiesystems: „Die heutigen Preisträger zeigen, wie die Welt vollständig erneuerbar werden kann.“

    Neben dem Preis für das beste Projekt in der Kategorie Solararchitektur der Schweizer Architekten werden in der Mitteilung weitere Preisträger hervorgehoben. So eine Inselgemeinde, die ein eigenständiges Energienetz besitzt, verwaltet und unterhält, das alle Bewohner mit erneuerbarem Strom versorgt. Weiter eine Filmregisseurin, die das Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Kohlekraft schärft. Und auch an ein sogenanntes Social Enterprise, das mit mobiler Biogastechnologie eine unabhängige und kohlenstoffarme Energieversorgung ermöglicht.

  • VoltWALL gewinnt Boldbrain-Wettbewerb

    VoltWALL gewinnt Boldbrain-Wettbewerb

    Hauptgewinner der diesjährigen Boldbrain Startup Challenge ist laut einer Meldung von ticino online voltWALL. Das Jungunternehmen aus Lugano mit Niederlassungen in New York, Rom, Sydney und Tel Aviv hat ein modulares Energiespeichersystem namens xBlade entwickelt. Dessen Anwendungsgebiete reichen vom Aufladen von Elektroautos in der Garage bis hin zu industriellen Lösungen und Solarparks.

    Das Unternehmen habe die Jury des Tessiner Start-up-Wettbewerbs nicht zuletzt dadurch überzeugt, dass es Arbeitsplätze im Kanton schaffen werde, heisst es in einer Mitteilung auf startupticker.ch. Der erste Preis ist mit 40’000 Franken dotiert. Ausserdem vergibt die Universität der italienischen Schweiz an voltWALL ein Vollstipendium im Wert von 52’000 Franken. Darüber hinaus erhielt der Sieger auch einen der Sonderpreise des Boldbrain-Sponsors Hemargroup.

    Als Zweit- und Drittplatzierte gewannen die beiden Jungfirmen Finar Module Tech und 4Devices Medical jeweils 30’000 Franken. Finar entwickelte eine energiesparende LED-Lampe, die bereits von Osram und Henkel getestet wird. 4Devices baut medizinische Miniatur-Maschinen. Ihre erste ist ein Stent, der die Operation von Kindern mit Wasserkopf verbessern soll. Auf den Plätzen folgen die Start-ups WYTH und UNIVERSUS-OS, die je 10’000 Franken Preisgeld erhielten. UNIVERSUS-OS bekam auch den Publikumspreis.

    Die Boldbrain Startup Challenge wird von der Tessiner Innovationsagentur Fondazione Agire und dem Zentrum zur Förderung von Unternehmensgründungen der USI organisiert. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Finanz- und Wirtschaftsministerium und der Tessiner Kantonalbank BancaStato.

  • Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Private können sich an grosser Solaranlage beteiligen

    Kunden von Romande Energie können in eigene Solaranlagen investieren, ohne über ein eigenes Dach zu verfügen. Der Waadtländer Energieversorger will auf dem Bauernhof Petite Chamberonne von Bertrand Pittet in Etagnières eine Solaranlage von insgesamt 1700 Quadratmetern errichten, schreibt er in einer Mitteilung. Er ermöglicht es seinen Kunden, sich daran zu beteiligen. Im Gegenzug würde ihnen der entsprechende Anteil an der Produktion von Solarstrom auf dem Hof von ihrer privaten Stromrechnung abgezogen.

    Romande Energie will bis Frühjahr 2021 eine genügend grosse Zahl von Investoren für ihr Projekt Jardin Solaire – Sonnengarten – gewinnen. Die Anlage soll noch vor dem Sommer in Betrieb gehen.

    Der Waadtländer Energieversorger hat bereits im Dezember 2019 ein ähnliches Projekt in Mont-sur-Rolle lanciert. Dort beteiligten sich 37 Privatkunden am Jardin Solaire.

  • Öffentlicher Verkehr soll Photovoltaik ausbauen

    Öffentlicher Verkehr soll Photovoltaik ausbauen

    Die Photovoltaik bietet allen Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs die Möglichkeit, ihre Energieversorgung zu einem grossen Teil in die eigene Hand zu nehmen. Darauf verweist ein neuer Leitfaden des Bundesamts für Verkehr. Die Behörde hat ihn zusammen mit dem Schweizerischen Fachverband für Solarenergie, Swissolar, erarbeitet.

    Wie Swissolar in einer Zusammenfassung dieses Leitfadens schreibt, könne die Solarenergie einen entscheidenden Beitrag zum Ersatz der nicht erneuerbaren Energien im öffentlichen Verkehr leisten. Augenblicklich liege der Stromverbrauch aller Verkehrsunternehmen bei etwa 2,7 Terawattstunden. Hinzu kommen 120 Millionen Liter Diesel. Soll der gesamte öffentliche Verkehr in Zukunft CO2-neutral betrieben werden, benötigt er rund 3,5 Terawattstunden Strom. Davon würden bereits heute 2 Terawattstunden, also 60 Prozent, von den Wasserkraftwerken der SBB produziert.

    Die Produktion der restlichen 1,5 Terawattstunden mit Sonnenenergie würde etwa 1 Quadratmeter Photovoltaik-Modulfläche pro Einwohner in der Schweiz erfordern. Dieselbe Fläche pro Einwohner liefert die benötigte Energie, um eine Person in einem Jahr 2500 Kilometer weit mit dem Zug zu befördern. Wie das Bundesamt für Energie in seinem Magazin energeia plusangibt, beträgt das Potenzial für Solarstrom am Schweizer Gebäudepark der Verkehrsunternehmen 67 Terawattstunden pro Jahr. Das übertreffe den gesamten aktuellen Schweizer Stromverbrauch um 10 Prozent.

    Der Leitfaden berät kleine und grosse Transportunternehmen bei Investitionsmöglichkeiten und Bewilligungsverfahren für Immobilien, Bahntechnik und Infrastruktur. Zudem geht er auf Fördermöglichkeiten und den Eigenverbrauch ein. Er liefert auch konkrete behördliche Empfehlungen, die den öffentlichen Verkehr dabei unterstützen, klimaneutral zu werden.

  • Repower bringt grösste Engadiner Solaranlage ans Netz

    Repower bringt grösste Engadiner Solaranlage ans Netz

    In S-chanf wird eine neue Abwasserreinigungsanlage errichtet. Die ARA Oberengadin soll Mitte 2021 ihren Betrieb aufnehmen. Repower hat auf dem Dach der Anlage eine Solaranlage mit einer Fläche von 5800 Quadratmetern und mit 3447 Solarmodulen errichtet. Die Anlage habe eine Leistung von 1,1 Megawatt und eine erwartete Jahresleistung von 1,45 Gigawattstunden. Das entspreche dem Verbrauch von 325 Haushalten, schreibt der Bündner Energieversorger in einer Mitteilung. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie auch einem hohen Schneeaufkommen standhalten kann. Die Module selbst haben ein Gesamtgewicht von 69 Tonnen.

    Die Anlage wurde nun in Betrieb genommen. Repower hat 1,7 Millionen Franken investiert.

    Die ARA selbst wird mit einem Blockheizkraftwerk betrieben. Damit kann der Stromverbrauch vor Ort optimiert werden mit dem Ziel, möglichst viel Solarstrom vor Ort zu verbrauchen.

  • Groupe E bietet Solaranlagen ohne Investitionen

    Groupe E bietet Solaranlagen ohne Investitionen

    Immobilienbesitzer in der Westschweiz erhalten die Möglichkeit, Solaranlagen auf ihren Dächern installieren zu lassen, ohne dass sie investieren müssen. Groupe E lanciert mit My Sun Contracting ein Produkt, bei dem der Freiburger Energieversorger alle Investitionen wie auch den sonstigen Aufwand übernimmt.

    Die Kunden bezahlen laut einer Mitteilung von Groupe E nur für die Erzeugung des eigenverbrauchten Solarstroms. Der Strompreis ist degressiv: Je mehr die Kunden selbst verbrauchen, desto niedriger ist der Tarif. Die Kunden können die Anlage auf ihrem Dach später auch kaufen, etwa, wenn sie damit von Steuervorteilen profitieren möchten.

  • Erste hochalpine Solar-Grossanlage produziert ab September

    Erste hochalpine Solar-Grossanlage produziert ab September

    Ab September wird das erste hochalpine Solarprojekt im Bergell Naturstrom liefern. Wie die Betreiberin Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) in einer Medienmitteilung bekanntgibt, sind mittlerweile die meisten der über 1200 Photovoltaik (PV)-Paneele an der Albigna Staumauer installiert.

    Für die Montagearbeiten war ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät mit der Albigna-Seilbahn auf die Staumauer transportiert worden. Die Bauarbeiten wurden grösstenteils durch die Bergeller ewz-Mitarbeitenden ausgeführt.

    Bürgerinnen und Bürger aus Zürich und Graubünden haben die Möglichkeit, einen halben, einen, drei oder fünf Quadratmeter der PV-Fläche zu erwerben und damit einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Das Bürgerbeteiligungs-Modell ewz.solarzürisieht vor, dass ewz-Kundinnen und -Kunden pro Quadratmeter und Jahr 180 Kilowattstunden Solarstrom auf ihrer Stromrechnung gutgeschrieben werden. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre. Die Kosten pro Quadratmeter belaufen sich einmalig auf 560 Franken.

    Interessierte können sich ab dem 14. August auf den Internetseiten ewz.ch/solargrischun und ewz.ch/solar-für-alle informieren und Paneelenfläche bestellen. Bis dahin führen diese Links auf die aktuelle Seite von ewz.solarzüri.

  • ewz baut erste hochalpine Solar-Grossanlage

    ewz baut erste hochalpine Solar-Grossanlage

    Auf über 2100 Metern über Meer haben an der Albigna-Staumauer in der Gemeinde Vicosoprano die Arbeiten zur Schaffung der ersten hochalpinen Solaranlage im Grossformat begonnen, Laut einer Medienmittelung von ewz haben Mitarbeitende damit begonnen, zunächst die Kabelkanäle zu verlegen. Insgesamt werden sechs Kilometer Kabel verbaut. Dann folgt die Montage der 670 Meter langen Tragekonstruktion unterhalb der nach Süden gerichteten seeseitigen Mauerkrone, auf der 1200 Photovoltaikmodule angebracht werden. Die Bauphase soll Ende August abgeschlossen sein, im September soll die Anlage ans Netz gehen.

    „Auch für uns ist es eine nicht alltägliche Arbeit. Aber wir sind entsprechend vorbereitet und sicherheitstechnisch geschult worden“, sagt Willi Roganti, Leiter Betrieb und Instandhaltung Bergeller Kraftwerke bei ewz, der die Bauarbeiten führt.

    Mit einer Gesamtleistung von 410 Kilowatt Peak können pro Jahr rund 500 Megawattstunden Naturstrom produziert werden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von circa 210 städtischen Zürcher Haushalten. Hochalpine Solaranlagen ermöglichen bessere Ertragswerte als tiefergelegene. Grund sind die intensivere Sonneneinstrahlung sowie die reflektierende Schneedecke. Auch steigt die Effizienz von Photovoltaikanlagen mit sinkenden Aussen- und somit Modultemperaturen. Rund die Hälfte der Stromproduktion der Anlage wird im Winter anfallen.

  • Walliseller Solaranlage bricht Europa-Rekord

    Walliseller Solaranlage bricht Europa-Rekord

    Der Walliseller Gewerbepark «K3 Handwerkcity» hat die Fläche eines Fussballfeldes und wird von rund 2’100 Solarpanels eingekleidet. Die Solaranlage bricht mit einer installierten Leistung von 663 Kilowattpeak die jährlich etwa 400’000 Kilowattstunden erneuerbaren Strom erzeugt, den europäischer Rekord bei den Fassadenanlagen. Mit 3’900 Quadratmeter Solarfläche gehört «K3 Handwerkcity» zudem zu den grössten gebäudeintegrierten Solaranlagen der Welt. Die produzierte Energie wird hauptsächlich für den Eigenbedarf verwendet und entspricht in etwa dem jährlichen Strombedarf von 100 Haushalten.

    Wärme und Winterstrom
    Die Anlage prägt nicht nur die Bauform und Optik des Gebäudes, sondern ist auch das Herzstück einer neuartigen Gerätekombination zur Energiegewinnung und -bereitstellung.

    Der erwartende Strombedarf des Gewerbeparks kann so über das ganze Jahr vollständig abgedeckt werden. Der Solarstrom treibt zudem eine Wärmepumpe an, die für Wärme und Kälte sorgt. Ergänzend liefert ein hauseigenes, biogasbetriebenes Blockheizkraftwerk in der kalten Jahreszeit einerseits Wärme und andererseits wertvollen Winterstrom. Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt und sorgen für eine hohe Eigenständigkeit des Gewerbebaus.

    «Wir sehen erneuerbares Gas als Teil der Lösung der Energiezukunft», erklärt Markus Keller, Geschäftsführer von die werke, den Zweck des Blockheizkraftwerkes. «Mit diesem Versorgungskonzept übernimmt die K3 Handwerkcity eine Vorreiterrolle im Bereich der Energie-Innovationen.» Allein die Solaranlage spart gegenüber einer konventionellen Energieproduktion 140 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

    Meilenstein für die Schweizer Energiestrategie
    «Wir wollten einen innovativen und flexibel nutzbaren Gewerbepark – mit einem Maximum an Ökologie und Ökonomie», erläutert Dieter Stutz, Verwaltungsrat der Bauherrin K3 Immobilien AG. Die werke brachten daraufhin das innovative Energiekonzept ein, um einen wichtigen Meilenstein für die lokale Energiewende zu erreichen. Der Neubau illustriert, wie der neuste Stand der Solartechnik und -architektur ästhetische und ökonomische Anforderungen gleichermassen erfüllt. Für die Schweizer Energiestrategie soll das Walliseller Rekordprojekt bedeutsam sein.