Thomas Sevcik entwickelte in den letzten Monaten eine Strategieidee für eine zukünftige Limmattalstadt. Er erkennt im Limmattal eine ausgeprägte Modernität und eine Stadt, die in erster Linie durch die Menschen geformt wird. Ausserdem hat er noch viele Vorschläge für eine der interessantesten und dynamischsten Regionen im Land. Denn: Was im Limmattal heute und morgen passiert, betrifft übermorgen die ganze Schweiz.
Das Limmattal steht exemplarisch für den Wandel von Agglomerationen in der ganzen Schweiz und für die enormen planerischen Herausforderungen, welcher dieser mit sich bringt. Für eine umsichtige Raumentwicklung braucht es politischen Willen, eine breite Diskussion und vor allem ein gemeinsames regionales Verständnis.
Den Wandel kreativ gestalten An der Generalversammlung der regionalen Standortförderung Limmatstadt vom 15. August 2023 stellte Thomas Sevcik den rund 200 Gästen seine Strategieidee erstmals vor. Der Autor hat viele mutige Ideen für die Region. Zu den Prägendsten gehören eine Hochschule, der Ausbau der Shopping-Raststätte Würenlos zu einem Mobilitäts- und Kommunikationshub sowie die Neuplanung des Rangierbahnhofs. Die Strategie zeigt auf, wie viel möglich ist – aber auch, wie viel noch getan werden muss.
Die Standortförderung des Kantons Bern wird künftig auch die Umweltleistungen eines Unternehmens bewerten, das Unterstützung beantragt. Entsprechende Nachhaltigkeitselemente hat sie jetzt in ihre Beurteilungskriterien aufgenommen. Die anderen Kriterien, die bisher angelegt wurden, bleiben laut einer Mitteilung der Kantonsverwaltung weiterhin gültig. Insbesondere gelte dies für die beiden Schlüsselkriterien Innovationsgehalt des Investitionsprojekts und Wertschöpfung für die bernische Wirtschaft.
Entsprechend den neuen Massgaben werden Firmen neu dazu aufgefordert, einen Online-Fragebogen zur Selbsteinschätzung auszufüllen. Wie es heisst, zielen die Fragen auf wichtige Aspekte der Kreislaufwirtschaft. Unternehmen, die weniger als 25 Prozent erreichen, müssen Verbesserungsmassnahmen ergreifen, ehe sie für eine Förderung infrage kommen. Jedoch geht die Standortförderung davon aus, dass dieser Wert parallel zu den wachsenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit steigen wird.
Der Fragebogen sei ein einfaches Instrument für Betriebe, die eine schnelle Bilanz ihrer Massnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft ziehen können, heisst es weiter. Es stehe auch Unternehmen zur Verfügung, die keine finanzielle Unterstützung durch die Behörde beantragen.
Der Zusammenschluss von Standortorganisationen aus 14 europäischen Städten und Regionen namens Choose Europe präsentiert sich erstmals bei einer der bedeutendsten Technologie-Konferenzen der Welt, der Collision Conference. Sie findet vom 26. bis 29. Juni in Toronto in der kanadischen Provinz Ontario statt. Als Agentur für Standortmarketing, die neun Kantone sowie die Stadt Zürich und die Region Winterthur vertritt, ist auch die Greater Zurich Area Mitglied dieser neuen Initiative. Ausserdem zählen Amsterdam, Barcelona-Katalonien, Berlin, Frankfurt, Kopenhagen, Helsinki, Lyon, Oslo, Paris, Riga, Stockholm, Wien und Warschau dazu.
Wie es in einer Medienmitteilung heisst, ist es Ziel „dieser beispiellosen Zusammenarbeit“, einem weltweiten Publikum „die Vorteile des Arbeitens, Lebens und Investierens in Europa vor Augen zu führen“. Diese Kooperation soll potenziellen Investoren und Talenten den Zugang zum europäischen Markt vereinfachen. Sie will das Marktpotenzial Europas erweitern und ein Umfeld schaffen, das Investitionsmöglichkeiten fördert und das Wachstum erleichtert.
„Europa ist der Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und grüner Wandel“, wird die Geschäftsführerin von Helsinki Partners, Clarisse Berggårdh, zitiert. „Allerdings kann niemand die grossen globalen Herausforderungen allein lösen. Deshalb bündeln wir, die europäischen Investitionsförderungsagenturen, unsere Anstrengungen.“ Der globale Wettbewerb um ausländische Direktinvestitionen sei intensiv, so GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt „Wir sind bereit, die künftigen Herausforderungen zusammen mit unseren Choose Europa-Partnern anzugehen. Unsere gemeinsame Vision ist es, Europa als eine Drehscheibe für nachhaltige Investitionen zu etablieren.“
Bei den 41 begleiteten Projekten handelt es sich um 25 Erweiterungen und 16 Neuansiedlungen von Unternehmen. Von den 16 Ansiedlungen sind 3 aus der Schweiz und 13 aus dem Ausland. Wie z.B. das japanische Unternehmen Epson, das sich im Marly Innovation Center niedergelassen hat oder die brasilianische Firma Carob House in Freiburg. Bei den Erweiterungen sind beispielsweise die Projekte von Immomig in Düdingen oder Wago Contact in Domdidier zu erwähnen.
Auch wenn die WIF im 2022 beträchtliche Ressourcen dafür eingesetzt hat, ist das Rolex-Projekt nicht in den Zahlen des Jahresberichts berücksichtigt. Mit dem Abschluss des Raumplanungs- und Bauverfahrens sowie der Einrichtung von provisorischen Produktions- und Ausbildungsstätten wird das Projekt 2023 Form annehmen. Dieses Projekt von ausserordentlicher Tragweite und Qualität wird eine Stärkung des Freiburger Industriestandorts und eine Beschleunigung der kantonalen Kompetenzen in den Bereichen der Automatisierung, der Robotisierung sowie ganz allgemein der Industrie 4.0 zur Folge haben.
Staatsrat Olivier Curty, Volkswirtschafts- und Berufsbildungsdirektor, sagte an der Medienkonferenz: «Die Freiburger Unternehmen haben in den letzten Jahren und Monaten ihre Resilienz eindrücklich unter Beweis gestellt. Weder die weltweite Pandemie noch der Krieg in Europa kann sie davon abhalten, zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Kanton Freiburg setzt seine wirtschaftliche Entwicklung erfolgreich und tatkräftig fort.»
WIF-Direktor Jerry Krattiger fasst zusammen: «Die WIF hat trotz schwierigem weltwirtschaftlichem Kontext ein gutes Jahr hinter sich. Nachdem der Staatsrat vor bald drei Jahren die Biowirtschaft und die Industrie 4.0 als Hauptachsen der kantonalen Wirtschaftsförderungsstrategie definiert hat, hat der Kanton Freiburg seine Positionierung in diesen Bereichen erfolgreich fortgesetzt.»
Neue Regionalpolitik mit 15 neuen Projekten Im Rahmen des Umsetzungsprogramms 2020-2023 der Neuen Regionalpolitik (NRP) wurden letztes Jahr 15 Projekte genehmigt, mit einem Unterstützungsbeitrag von 1,35 Millionen Franken. Diese Projekte verteilen sich auf folgende Bereiche: Gemeinschaftsprojekte (9), Programm für die Bergregionen (3), Tourismus (2) und neue Themen (1).
Ausserdem haben die Arbeiten für das NRP-Umsetzungsprogramm 2024-2027 begonnen. Industrie und Tourismus sind nach wie vor die beiden Schwerpunktthemen. Neu kommen als fachübergreifende Themen die lokale Wirtschaft, die nachhaltige Entwicklung und die Digitalisierung hinzu. Neben ihrer üblichen Tätigkeit zur Unterstützung der Gründung, Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen sowie ihren Aktivitäten im Bereich der NRP hat die WIF im vergangenen Jahr das letzte COVID-Unterstützungspaket für Unternehmen abgeschlossen.
Basel Area Business & Innovation hat 2022 insgesamt 96 Jungunternehmen bei der Gründung unterstützt. Dies stellt einen neuen Höchststand dar, informiert die Standortförderung der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 20 Gründungen mehr von Basel Area Business & Innovation unterstützt.
Die Zahl der Firmen, die sich 2022 neu in den Kantonen der Basel Area niedergelassen haben, blieb mit 35 im Vergleich zu 2021 stabil. „Die Wirtschaftsregion Basel Area hat erneut ein höchst erfreuliches Jahr hinter sich“, wird Christof Klöpper, CEO von Basel Area Business & Innovation, in der Mitteilung zitiert. „Sowohl bei den neu angesiedelten Unternehmen wie auch bei den Firmengründungen haben wir 2022 ausgezeichnete Werte erzielt.“
Von den insgesamt 96 neugegründeten Firmen sind 21 im Pharma- und medizinischen Bereich tätig. Es folgen Dienstleistungen mit 18, Bauwesen mit elf und ICT mit zehn Gründungen. Viele der Start-ups konnten vom Venture Monitoring-Programm der Standortförderung profitieren. In der Mitteilung hebt Basel Area Business & Innovation dabei das Cleantech-Unternehmen Kuori hervor. Es hat seit seiner Gründung im Frühjahr 2022 bereits rund 2,3 Millionen Euro Investorenmittel eingesammelt.
Von den insgesamt 35 Ansiedlungen entfielen 24 auf im Pharma- und medizinischen Bereich tätige Firmen. Nach Herkunftsregionen betrachtet hat Europa mit 14 Unternehmen die Nase vorn. Es folgen Asien mit sieben und die USA mit sechs neu in der Schweiz niedergelassenen Unternehmen. Aus anderen Kantonen zog es im vergangenen Jahr insgesamt acht Firmen in die Basel Area.
Mit der Botschaft zur Standortförderung 2024-2027 entwickelt der Bundesrat die strategischen Grundlagen der Standortförderung des Bundes weiter. Er verfolgt mit der Standortförderung in den Jahren 2024-2027 die folgenden fünf Ziele: Rahmenbedingungen für KMU verbessern, Regionen stärken, zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, Chancen der Digitalisierung nutzen sowie die Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts stärken. Im Vergleich zur Periode 2020-2023 wird die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung aufgewertet. Zudem wird die Standortförderung noch stärker auf die Bedürfnisse der Haupt-Zielgruppen – KMU und Regionen – ausgerichtet. Für die Umsetzung der Ziele werden in den kommenden Jahren durch das SECO und die mandatierten Organisationen (Bürgschaftsgenossenschaften, Schweizerische Exportrisikoversicherung, Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit, Schweiz Tourismus, Switzerland Global Enterprise) 23 konkrete Aktivitäten definiert. Die Umsetzung erfolgt zum Teil in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Partnern.
Die Schwerpunkte der Standortförderung Bei der KMU-Politik liegt der Schwerpunkt im Ausbau von EasyGov.swiss, des One-Stop-Shops von Bund, Kantonen und Gemeinden für Unternehmen. Dieser kann wesentlich zur administrativen Entlastung der Unternehmen beitragen. In der Periode 2024-2027 soll der Leistungsumfang von EasyGov weiter ausgebaut werden, um dem Bedürfnis der Unternehmen nach weiteren elektronischen Behördenleistungen gerecht zu werden. Im Rahmen des Ausbaus von EasyGov ist beispielsweise geplant, den Unternehmen künftig einen gebündelten Prozess für den Unternehmensumzug (Adressänderung) anbieten zu können. Geplant ist auch ein weiterer Ausbau im Bereich der ausländerrechtlichen Meldungen und Bewilligungen für Unternehmen.
Bei der Tourismuspolitik liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf der Weiterentwicklung der Investitionsförderung, der nachhaltigen Entwicklung sowie der digitalen Transformation des Tourismus. Einen Schwerpunkt stellt in den Jahren 2024-2027 zudem die Umsetzung des Recovery-Programms für den Schweizer Tourismus dar, mit dem den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie entgegengewirkt wird.
Die Neue Regionalpolitik NRP startet 2024 in ihre dritte achtjährige Mehrjahresperiode (2024-2031). Die bisherigen thematischen Förderschwerpunkte «Industrie» und «Tourismus» werden weitergeführt. Als Querschnittthemen erhalten neben der Digitalisierung insbesondere die nachhaltige Entwicklung und die «lokale Wirtschaft», welche die Exportorientierung der NRP ergänzt, besonderes Gewicht.
Schliesslich soll das Angebot zur Unterstützung der Exportwirtschaft, beispielsweise in Bezug auf handelstechnische Fragestellungen, und insbesondere der Zugang von Schweizer Exporteuren zu grossen ausländischen Infrastrukturprojekten, bedarfsgerecht weiterentwickelt und der «Team Switzerland»-Ansatz erweitert werden. So führen diverse Verbände, Bundesstellen, Switzerland Global Enterprise und die Schweizerische Exportrisikoversicherung vermehrt gemeinsame Promotionsauftritte im Ausland durch. Diese richten sich unter anderem an Generalunternehmer, welche grosse Infrastrukturprojekte ausführen. In wichtigen Märkten werden weitere Geschäftsmöglichkeiten identifiziert.
Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen Um die Instrumente der Standortförderung fortzuführen und weiterzuentwickeln, beantragt der Bundesrat dem Parlament für die Jahre 2024-2027 Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen im Umfang von insgesamt 428,83 Millionen Franken. Für die Jahre 2020-2023 stand ein Betrag von rund 399 Millionen Franken zur Verfügung. Hinzu kommt ein Zahlungsrahmen für die Äufnung des Fonds für Regionalentwicklung in den Jahren 2024-2031 im Umfang von 217,3 Millionen Franken (reduziert um 12,7 Mio. CHF gegenüber der Vorperiode 2016-2023).
Die Umsetzung der Standortförderung erfolgt anhand der Instrumente der KMU-Politik, der Tourismuspolitik, der Neuen Regionalpolitik (NRP) sowie der Aussenwirtschaftsförderung.
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat einer neue Beratungsplattform für Unternehmen und weitere Organisationsformen eingeführt. Laut einer Medienmitteilung soll die ab dem 16. Februar angebotene Plattform die Nutzenden bei der Suche nach Wirtschaftsstandorten und Fördermitteln unterstützen. Dabei erweitert das aktuell eingeführte Beratungswerkzeug die bereits vorhandenen Portale auf der Internetseite des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).
Der jetzt angekündigte mehrsprachige Standortförder-Guide führt verschiedene Förderprojekte zusammen und soll für Interessierte und Gesuchstellende leicht via Internet zugänglich sein. Die aktuelle Palette umfasst 16 Förderinstrumente mit rund 50 unterschiedlichen Angeboten. Primäre Zielgruppen sind Unternehmerinnen und Unternehmer, Behörden aller föderalen Ebenen sowie Einzelpersonen. Der neue Wegweiser soll laut WBF den Wirtschaftsstandort Schweiz noch attraktiver und transparenter machen. Erreichbar ist er unter promotion.guide.
Mit der Botschaft zur Standortförderung 2024-2027 entwickelt der Bundesrat die strategischen Grundlagen der Standortförderung des Bundes weiter. Er verfolgt mit der Standortförderung in den Jahren 2024-2027 die folgenden fünf Ziele: Rahmenbedingungen für KMU verbessern, Regionen stärken, zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, Chancen der Digitalisierung nutzen sowie die Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts stärken. Im Vergleich zur Periode 2020-2023 wird die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung aufgewertet. Zudem wird die Standortförderung noch stärker auf die Bedürfnisse der Haupt-Zielgruppen – KMU und Regionen – ausgerichtet. Für die Umsetzung der Ziele werden in den kommenden Jahren durch das SECO und die mandatierten Organisationen (Bürgschaftsgenossenschaften, Schweizerische Exportrisikoversicherung, Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit, Schweiz Tourismus, Switzerland Global Enterprise) 23 konkrete Aktivitäten definiert. Die Umsetzung erfolgt zum Teil in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Partnern.
Die Schwerpunkte der Standortförderung Bei der KMU-Politik liegt der Schwerpunkt im Ausbau von EasyGov.swiss, des One-Stop-Shops von Bund, Kantonen und Gemeinden für Unternehmen. Dieser kann wesentlich zur administrativen Entlastung der Unternehmen beitragen. In der Periode 2024-2027 soll der Leistungsumfang von EasyGov weiter ausgebaut werden, um dem Bedürfnis der Unternehmen nach weiteren elektronischen Behördenleistungen gerecht zu werden. Im Rahmen des Ausbaus von EasyGov ist beispielsweise geplant, den Unternehmen künftig einen gebündelten Prozess für den Unternehmensumzug (Adressänderung) anbieten zu können. Geplant ist auch ein weiterer Ausbau im Bereich der ausländerrechtlichen Meldungen und Bewilligungen für Unternehmen.
Bei der Tourismuspolitik liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf der Weiterentwicklung der Investitionsförderung, der nachhaltigen Entwicklung sowie der digitalen Transformation des Tourismus. Einen Schwerpunkt stellt in den Jahren 2024-2027 zudem die Umsetzung des Recovery-Programms für den Schweizer Tourismus dar, mit dem den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie entgegengewirkt wird.
Die Neue Regionalpolitik NRP startet 2024 in ihre dritte achtjährige Mehrjahresperiode (2024-2031). Die bisherigen thematischen Förderschwerpunkte «Industrie» und «Tourismus» werden weitergeführt. Als Querschnittthemen erhalten neben der Digitalisierung insbesondere die nachhaltige Entwicklung und die «lokale Wirtschaft», welche die Exportorientierung der NRP ergänzt, besonderes Gewicht.
Schliesslich soll das Angebot zur Unterstützung der Exportwirtschaft, beispielsweise in Bezug auf handelstechnische Fragestellungen, und insbesondere der Zugang von Schweizer Exporteuren zu grossen ausländischen Infrastrukturprojekten, bedarfsgerecht weiterentwickelt und der «Team Switzerland»-Ansatz erweitert werden. So führen diverse Verbände, Bundesstellen, Switzerland Global Enterprise und die Schweizerische Exportrisikoversicherung vermehrt gemeinsame Promotionsauftritte im Ausland durch. Diese richten sich unter anderem an Generalunternehmer, welche grosse Infrastrukturprojekte ausführen. In wichtigen Märkten werden weitere Geschäftsmöglichkeiten identifiziert.
Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen Um die Instrumente der Standortförderung fortzuführen und weiterzuentwickeln, beantragt der Bundesrat dem Parlament für die Jahre 2024-2027 Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen im Umfang von insgesamt 428,83 Millionen Franken. Für die Jahre 2020-2023 stand ein Betrag von rund 399 Millionen Franken zur Verfügung. Hinzu kommt ein Zahlungsrahmen für die Äufnung des Fonds für Regionalentwicklung in den Jahren 2024-2031 im Umfang von 217,3 Millionen Franken (reduziert um 12,7 Mio. CHF gegenüber der Vorperiode 2016-2023).
Die Umsetzung der Standortförderung erfolgt anhand der Instrumente der KMU-Politik, der Tourismuspolitik, der Neuen Regionalpolitik (NRP) sowie der Aussenwirtschaftsförderung.
Der Bundesrat entwickelt die strategischen Grundlagen zur Standortförderung des Bundes weiter. Mit seiner Botschaft für die Jahre 2024 bis 2027 verfolgt er laut einer Medienmitteilung fünf Ziele: Rahmenbedingungen für KMU verbessern, Regionen stärken, zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, Chancen der Digitalisierung nutzen sowie die Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts stärken. Diese sind auch Bestandteile der Neuen Regionalpolitik, die 2024 in ihre dritte achtjährige Periode startet. Für die mandatierten Organisationen wurden 23 konkrete Aktivitäten formuliert.
Im Vergleich zur Periode 2020 bis 2023 wird die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung aufgewertet. Ausserdem soll sich die Standortförderung noch stärker an den Bedürfnissen der Hauptzielgruppen, den KMU und den Regionen, ausrichten. So liegt der Schwerpunkt bei der KMU-Politik im Ausbau von EasyGov.swiss, dem Online-Schalter für Unternehmen zur elektronischen Abwicklung von Bewilligungs-, Antrags- und Meldeverfahren an einem einzigen Ort.
Den Fokus in der Tourismuspolitik setzt die Botschaft bei der digitalen Transformation der Branche und der Weiterentwicklung der Tourismusförderung. Zudem will der Bundesrat die Exportorientierung weiterentwickeln. So sollen sich etwa Promotionsauftritte im Ausland an Generalunternehmer mit grossen Infrastrukturprojekten richten.
Für die Instrumente der Standortförderung beantragt der Bundesrat dem Parlament Finanzmittel in Höhe von 428,83 Millionen Franken, rund 40 Millionen mehr als in der ablaufenden Periode. Dagegen soll der Zahlungsrahmen für die Äufnung des Fonds für Regionalentwicklung in den Jahren 2024 bis 2031 gegenüber der Vorperiode um 12,7 Millionen Franken auf 217,3 Millionen Franken reduziert werden.
Drei weitere Gemeinden sind mit Beginn des Jahres 2023 mit der regionalen Standortförderung Limmatstadt verbunden. Spreitenbach, Killwangen und Neuenhof haben Leistungsvereinbarungen mit der Limmatstadt abgeschlossen, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit habe die Limmatstadt AG nun Leistungsvereinbarungen mit zwölf Limmattaler Städten und Gemeinden. Über den Planungsverband Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) sei zudem der gesamte Bezirk Dietikon angeschlossen.
Der Beitritt von neuen Gemeinden aus dem Aargauer Limmattal sei ein Meilenstein für die regionale Standortförderung. „Es freut mich besonders, dass sich pünktlich zum Start der Limmattalbahn die Aufbruchstimmung in der Region auch in der gemeinsamen Standortförderung widerspiegelt“, wird Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Limmatstadt AG, zitiert: Ziel sei, „alle Gemeinden entlang der Limmat für eine regionale Standortförderung zu gewinnen“.
Die Inbetriebnahme der neuen Limmattalbahn sei der perfekte Zeitpunkt, sich zur Region mit gemeinsamer Standortförderung zu bekennen und 2023 der Limmatstadt AG beizutreten, wird der Spreitenbacher Gemeindepräsident Markus Mötteli zitiert. „Spreitenbach liegt in der Mitte des Limmattals und verbindet die beiden Kantone Aargau und Zürich. Gemeinsam wird das Limmattal stärker wahrgenommen“, so Mötteli.
„Die Zusammenarbeit mit der Limmatstadt AG wird Neuenhof helfen, die Potentiale unseres Dorfes besser auszuschöpfen und uns im Limmattal und in der Schweiz weiter bekannt zu machen“, wird der Gemeindeammann von Neuenhof, Martin Uebelhart, zitiert.
„Als kleinere, aber wachsende Gemeinde wollen wir Teil der Limmatstadt sein“, so der Gemeindeammann von Killwangen, Markus Schmid. Die Limmatstadt gebe dem vielseitigen Wirtschafts- und Lebensraum ein Gesicht und eine regionale Identität.
Der Zwischenbericht der Standortförderung der Stadt Dietikon umfasst den Zeitraum von Mai bis Oktober 2022. Er soll laut Medienmitteilung eine Übersicht über die laufenden Projekte der Standortförderung Dietikon in der Berichtsperiode verschaffen. Als besondere Höhepunkte dieser Arbeit werden der Abschluss des vom Bundesamt für Energie prämierten Projektes Smart City Dietikon erlebbar machen sowie die Lancierung des Dietiker Stadtführers hervorgehoben.
Am 27. September wurde das Projekt Smart City erlebbar machen im Beisein des Bundesamtes für Energie (BFE), des Stadtrates und Vertretern der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) nach zweijähriger Umsetzungsarbeit eingeweiht. Das vom BFE mit 100’000 Franken unterstützte Projekt wurde gemeinsam mit EKZ realisiert. Es umfasst laut dem Bericht sieben Teilprojekte, mit welchen die Stadt Erfahrungen im Einsatz von digitalen Technologien im öffentlichen Raum sammelt.
Zu dem Dietiker Stadtführer heisst es im Bericht der Standortförderung, die Erstausgabe werde im November erscheinen. Acht themenbezogene Leporellos machten einen Streifzug durch eine Stadt mit vielen Gesichtern möglich. Ab Mitte November sei der Stadtführer in der Stadtbibliothek, der Buchhandlung Scriptum, bei der Kasse im Stadthaus und am Weihnachtsmarkt erhältlich.
Zur Wirtschaftsförderung heisst es, der Stadtpräsident und der Standortförderer hätten ihre Firmenbesuche fortgesetzt. Dabei sei festgestellt worden, dass die Nachfrage bei grossen Gewerberäumen das Angebot bei weitem übersteigt. Besonders gesucht seien Lagerräume und Kaufobjekte. Konstant sei auch die Zahl der Neugründungen und Liquidationen.
Monika Beck hat seit dem 1. November die Leitung der Fachstelle Standortförderung und Aussenkontakte beim Kanton Solothurn inne, informiert die Staatskanzlei des Kantons Solothurn in einer Mitteilung. Die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin löst Sarah Koch ab, die nach achtjähriger Tätigkeit aus der Kantonsverwaltung ausscheidet. Die neue Leiterin der Standortförderung war bisher in verschiedenen Funktionen in der Standortförderung des Kantons St.Gallen tätig.
In der Mitteilung hebt die Staatskanzlei hier den Beitrag von Beck beim Aufbau der Fachstelle für Innovation beim Kanton St.Gallen hervor. Während ihrer mehrjährigen Leitung der Fachstelle habe Beck „zwei Schlüsselprojekte“ erfolgreich abgeschlossen. Als diese werden die Gründung des Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal und die Umsetzung der Gründung des interkantonalen Switzerland Innovation Parks Ost sowie dessen Aufnahme in den Schweizerischen Innovationspark genannt.
In ihrem neuen Amt als Leiterin der Standortförderung ist Beck zuständig für Standortentwicklung, Standortpromotion, Bestandspflege und Ansiedlung neuer Unternehmen im Kanton Solothurn. Auch die neue Regionalpolitik, der Tourismus und die Pflege der Aussenbeziehungen Solothurns zu seinen Nachbarkantonen sowie zur Oberrhein-Region gehören zu den Aufgaben der Standortförderin. Darüber hinaus obliegen Beck der Ausbau und die Pflege des Netzwerks von Wirtschaft, Verwaltung, Gemeinden und Politik.
Alexander Carisch wird ab 1. Dezember neuer Leiter der Standortförderung Dietikon. Laut Medienmitteilung hat Carisch den Stadtrat an der Sitzung vom 5. September überzeugt. Ausschlaggebend sei sein Innovationsgeist, seine Fachkompetenz und seine integrative Kommunikation gewesen.
Carisch bringe als ehemaliger Leiter der Stadtentwicklung und des Standortmarketings der Stadt Baden und weiters als Fachstellenleiter Standortentwicklung im Amt für Wirtschaft des Kantons Schwyz die passende Erfahrung für die Stelle mit, heisst es in der Mitteilung der Stadt Dietikon. Durch seine bisherigen Tätigkeiten sei der neu berufene Leiter der Dietiker Standortförderung auch mit dem Limmattal verbunden.
Der Leiter der Standortförderung Dietikon, Adrian Ebenberger, tritt nach viereinhalb Jahren im Amt altershalber per Ende 2022 zurück.
Die Standortförderung Dietikon legt halbjährlich Zwischenberichte über die Aktivitäten in den Bereichen Standortförderung, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing vor. Im zuletzt veröffentlichten Bericht vom Juni über den Zeitraum von November 2021 bis April 2022 werden als besondere Höhepunkte dieser Arbeit die Fortschritte im Projekt Cleantech Hub Dietikon, das im letzten Herbst 2021 angelaufen ist, und beim Projekt Smart City Dietikon hervorgehoben. Die Nachfrage nach Gewerberäumen sei weiterhin hoch. Es gebe regelmässig mehr Mietgesuche als Angebote. Als relativ konstant wird die Zahl der Neugründungen und Liquidationen bezeichnet.
Die Standortförderung Zürioberland (SZO) legt ab Oktober 2022 zweimal jährlich ein Magazin auf. Die Startauflage umfasst 5000 Exemplare. Das hochwertig produzierte Heft will Porträts, Hintergrundberichte und Handreichungen zur Lebens- und Wirtschaftsregion Zürcher Oberland bieten.
„Das Magazin stärkt die Stimme der Region und stellt insbesondere Qualitäten des Zürcher Oberlandes in den Fokus“, wird Giacinto In-Albon, Leiter des Geschäftsfelds Wirtschaft bei der SZO, in einer Medienmitteilung zitiert. Mit seinen Themen soll es laut Herausgeberin SZO „einen Kontrapunkt zu den schnelllebigen und vorwiegend digitalen Informationen der heutigen Zeit“ bieten. Produziert und gedruckt wird das Magazin in Wetzikon. Die Vermarktung übernimmt ein Partner in Gossau. Finanziert wird es über den Verkauf von Anzeigen. Mitglieder erhalten Vorteilspreise.
Das Magazin wird im Grossraum Zürcher Oberland, Winterthur, Zürichsee, Obersee und in der Stadt Zürich verteilt. Es wird gezielt versandt. Zudem wird es an gut frequentierten Orten wie Hotels, Restaurants, Geschäften und Arztpraxen ausliegen. Zudem erhält jede Neuzuzügerin und jeder Neuzuzüger ein Exemplar.
Basel Area Business & Innovation, die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat einen neuen Meilenstein erreicht. Mit LifeMine Therapeutics konnte nun das 200. Unternehmen bei der Ansiedlung in der Basel Area unterstützt werden. Das Biotechnologieunternehmen hat seinen Hauptsitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts und gründet nun seinen europäischen Hauptsitz in der aus den drei Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura bestehenden Basel Area.
„LifeMine Therapeutics als unseren 200. Kunden zu haben, ist für unser Team und die Region sehr erfreulich“, wird Christof Klöpper in einer Medienmitteilung zitiert, CEO von Basel Area Business & Innovation. „Die Tatsache, dass LifeMine Therapeutics aus der Boston Area kommt – einem der weltweit grössten Life Sciences-Zentren – unterstreicht die Möglichkeiten, die die Basel Area internationalen Biotechunternehmen bietet.“
LifeMine entwickelt Medikamente auf Basis genetisch-kodierter kleiner Moleküle und wird diese Arbeit nun auch von Basel aus vorantreiben. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Aktivitäten nach Basel ausweiten und uns in einer Region voller innovativer Unternehmen niederlassen können“, sagt Mitbegründer und operativer Leiter (COO) WeiQing Zhou. „Basel Area Business & Innovation hat uns fantastisch unterstützt und den Prozess so reibungslos gestaltet, wie wir es uns nur wünschen konnten.“
Von den seit 2016 durch Basel Area bei der Ansiedlung 200 unterstützten Firmen stammen 164 nicht aus der Schweiz. Insgesamt 122 sind in den Life Sciences tätig. Inzwischen entscheiden sich aber auch vermehrt Unternehmen aus der Produktions- und Prozesstechnologie für eine Ansiedlung in der Basel Area.
Der Zwischenbericht der Standortförderung der Stadt Dietikon umfasst den Zeitraum von November 2021 bis April 2022. Er soll laut Medienmitteilung eine Übersicht über die in der Berichtsperiode wahrgenommenen Tätigkeiten verschaffen. Als besondere Höhepunkte dieser Arbeit werden in der Mitteilung die Fortschritte im Projekt Cleantech Hub Dietikon, das im letzten Herbst 2021 angelaufen ist, und beim Projekt Smart City Dietikon hervorgehoben.
Im Bereich der Wirtschaftsförderung haben laut dem Bericht der Stadtpräsident und Standortförderer 14 Firmen besucht und ihnen Hilfe bei diversen Anliegen angeboten. Die Nachfrage nach Gewerberäumen sei weiterhin hoch. Es gebe regelmässig mehr Mietgesuche als Angebote. Gesucht seien Logistikflächen und Werkstätten mit Lastwagenzufahrt und hohen Räumen. Als relativ konstant wird die Zahl der Neugründungen und Liquidationen bezeichnet.
Auch beim Cleantech Hub Dietikon gibt es laut dem Bericht Engpässe beim Angebot an geeigneten Gewerberäumen. Das Projekt mache aber Fortschritte. Ein Kernteam arbeitet seit Oktober intensiv am Aufbau. Am 15. Februar wurde der Förderverein Cleantech Hub Dietikon gegründet. Aktuell liegen mehrere Anfragen von Start-ups vor, die sich im Cleantech Hub einmieten möchten.
Zum Fortschritt beim Projekt Smart City Dietikon heisst es, die Umsetzung der ersten Teilprojekte habe sich verzögert. Eine eMobility-Ladestation am Zelgliplatz, eine eBike-Ladestation am Velohaus und ein öffentliches WLAN am Kirchplatz seien aber schon in Betrieb.
Weitere Berichte gibt es zum Ideenwettbewerb „Mitenand für Dietike“, dem NetzwerkStadt für ein attraktives Zentrum sowie zum Stadtmarketing und zu den Frischmärkten und saisonalen Märkten wie dem Frühlingsmarkt.
Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.
Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.
Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.
Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.
Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.
Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.
Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“
Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“
Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.
Mit der Veranstaltungsreihe «SVSM Dialog» vermittelt die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM Fachwissen und vernetzt Standortmanager*innen, Wirtschaftsförderer*innen, Immobilien-Fachleute, Raumplaner*innen und weitere Interessierte. An der kommenden Frühlingsveranstaltung, die am 31. März 2022 von 15 bis 18.30 Uhr stattfindet, bieten praxisbezogene Referate aus dem Oberwallis, der Stadt Baden und der Region Wil fachlich wertvolle Inputs für die tägliche Arbeit. Drei spannende Referent*innen zeigen am «SVSM Dialog Standortmanagement» anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für die Praxis auf und diskutieren über aktuelle Herausforderungen: Thomas Lütolf, Leiter Standortförderung Stadt Baden, stellt die regionalwirtschaftliche Vision Stadtquartier Baden Nord vor. Anne Rombach-Jung, Geschäftsführerin REGIO WIL, spricht über die Zukunft von WILWEST und Esther Schlumpf, Projektleiterin beim Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis, befasst sich mit der Frage, ob Governance ein Erfolgsfaktor für die Regionalentwicklung sein kann.
Mit dabei – vor Ort oder via Live-Streaming Der «SVSM Dialog Standortmanagement» wird als Hybrid-Anlass durchgeführt: Die Teilnehmenden besuchen den Anlass entweder vor Ort im einzigartigen Ambiente des Gartensaals der Villa Boveri in Baden oder schliessen sich dem Anlass virtuell an – der gesamte Anlass wird live gestreamt und bietet dank einer speziellen Event-Plattform auch virtuell Teilnehmenden die Möglichkeit zur Interaktion. Alle Teilnehmenden erhalten nach der Online-Registration einen persönlichen Teilnahmelink, mit dem sie sich über einen Browser in den Event einloggen können. Der Anlass ist für Mitglieder der SVSM kostenlos. Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von CHF 50. Sollte während oder nach dem Event eine Anmeldung für eine Mitgliedschaft erfolgen, wird dieser Betrag zurückerstattet.
SVSM Awards für innovative Projekte Neben den hybriden Fachtagungen sind die «SVSM Awards» ein weiterer Schwerpunkt der SVSM. Diese werden 2022 nach einer pandemiebedingten zweijährigen Pause wieder vergeben. Die Awards richten sich an kleine wie grosse Projekte – von lokal bis national. Die «SVSM Awards» möchten die Vielfalt und Qualität sowie die Innovationskraft von Projekten aus dem ganzen Land sichtbar machen und damit die Stellung der entsprechenden Organisationen und Initiativen stärken. Die «SVSM Awards» sind damit sowohl Ansporn als auch Belohnung für Akteure im Tätigkeitsbereich der Standort- und der Wirtschaftsförderung. Ausgezeichnet werden Projekte mit einem besonders hohen Grad an Innovationskraft. Mögliche Beispiele sind Standortstrategien, Arealentwicklungen und entsprechende Positionierungen, Projekte zur Förderung von Innovation und Wirtschaftscluster, Projekte zur Etablierung oder Stärkung von Standortmarken, Promotionsaktivitäten und Kampagnen, Veranstaltungen, die einen Standort stärken, oder Organisationsentwicklung und Kooperationsmodelle. Die Bewerbung für die Awards erfolgt über ein Online-Formular. Eine Jury von Fachpersonen wählt aus allen Einsendungen die nominierten Projekte aus. Die Nominierten haben anschliessend in einer virtuellen Sitzung die Möglichkeit, ihr Projekt der Jury zu präsentieren. Die Bekanntgabe der Siegerprojekte sowie die Vergabe der Awards findet im Rahmen des «SVSM Dialog Wirtschaftsförderung» vom 2. November 2022 statt.
Weitere Informationen und Online-Bewerbung: https://svsm-standortmanagement.ch/awards
Der Dachverband für Standortförderungen Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM ist ein 1998 gegründeter Fachverband. Sie ermöglicht den interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch, verknüpft Lehre, Forschung und Praxis, fördert die Professionalisierung im Standortmanagement und ist Ansprechpartner für Fragen zum Standortmanagement. Die SVSM zählt aktuell rund 80 Mitglieder aus den Bereichen Standort- und Wirtschaftsförderung, c, Immobilien sowie Aus- und Weiterbildung. Zwei Mal jährlich organisiert die SVSM die hybride Fachtagung „SVSM Dialog“; im Frühling mit Fokus auf Themen der Standortförderung, im Herbst mit Fokus Wirtschaftsförderung. Nach einer pandemiebedingten Pause vergibt der Fachverband dieses Jahr auch wieder die „SVSM Awards“ für innovative Projekte im Bereich Standortmanagement und Wirtschaftsförderung. Anfang Oktober organisiert die SVSM – ebenfalls nach einer zweijährigen Pause – wiederum den beliebten geführten Besuchstag an Europas grösste Messe für Standorte und Immobilien, die Expo Real in München.
Weitere Informationen zur SVSM: https://svsm-standortmanagement.ch
Die Gemeinde Bachenbülach hat beschlossen, sich der Wirtschafts- und Standortförderung Flughafenregion Zürich (FRZ) anzuschliessen. Damit steigt die Zahl der teilnehmenden Städte und Gemeinden auf 14, heisst es in einer Medienmitteilung. Zuletzt war Volketswil dem FRZ-Netzwerk beigetreten.
Der Gemeinderat erachtet die Mitgliedschaft bei der FRZ „als gewinnbringend für die Gemeinde, die Bachenbülacher Bevölkerung sowie für die gesamte Wirtschaftsregion um den Flughafen Zürich“, heisst es in der Medienmitteilung. Die Gemeinde ist in den vergangenen Jahren „stark gewachsen“, auf 4221 Einwohner.
Dem FRZ-Netzwerk gehören neben den Städten und Gemeinden und ihren insgesamt 185’000 Einwohnern rund 750 Unternehmen an. Sie verfügen über etwa 250’000 Arbeitsplätze. Die FRZ feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen.
Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) lädt am Donnerstag, 31. März, im Rahmen der Veranstaltungsreihe SVSM Dialog zu einer Fachtagung ein. Der Anlass von 15.30 bis 18 Uhr findet laut Medienmitteilung vor Ort in der Villa Boveri in Baden oder virtuell über die Plattform Veertly statt. Auf der Frühlingsveranstaltung des SVSM gebe es praxisbezogene Referate aus dem Oberwallis, der Stadt Baden und der Region Wil. Dabei würden anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für die Praxis aufgezeigt und dann über aktuelle Herausforderungen diskutiert. Wer virtuell dazugeschaltet ist, kann über die interaktive Plattform mit diskutieren. Der Anlass sei für Mitglieder der SVSM kostenlos, Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von 50 Franken.
Neben der Dialog-Veranstaltung findet auch die ordentliche Generalversammlung der SVSM in der Villa Boveri statt. Am Dialog teilnehmende Nicht-Mitglieder seien dabei ebenfalls willkommen, heisst es in der Mitteilung des Verbands.
Zum Programm heisst es, der Leiter Standortförderung der Stadt Baden, Thomas Lütolf, werde die regionalwirtschaftliche Vision Stadtquartier Baden Nord vorstellen. Anne Rombach-Jung, Geschäftsführerin REGIO WIL, spreche über die Zukunft von WILWEST. Esther Schlumpf, Projektleiterin beim Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis, spreche zu der Frage, ob Governance ein Erfolgsfaktor für die Regionalentwicklung sein kann.
Das neue Motto „Raum führ mehr“ der Standortförderung Limmatstadt AG wird von mehreren Gemeinden im Limmattal übernommen und laut Medienmitteilung als Logo in die Kommunikation eingestellt. Die Limmatstadt AG betreibt kantonsübergreifend Standortförderung im Limmattal.
So ist zum Beispiel seit Donnerstag auf der Online-Seite von Schlieren zu lesen: „Schlieren. Teil der Limmatstadt. Raum für mehr.“ Die grosse Klammer um die Aussage symbolisiert laut der Mitteilung das Wir-Gefühl der Region und das Verständnis, dass die Limmattaler Städte und Gemeinden mit einem gemeinsamen Selbstverständnis mehr Kraft haben. Damit zeigen die Gemeinden zusammen mit der Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) ihr Engagement für die Region. Der Auftritt entstand laut der Mitteilung als Gemeinschaftswerk in Workshops mit den Gemeinden und der Badener Agentur Kommpakt.
Die Limmatstadt-Gemeinden Bergdietikon, Dietikon, Geroldswil, Schlieren, Turgi, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen sowie die ZPL unterhalten laut der Medienmitteilung Leistungsvereinbarungen mit der Standortförderung Limmatstadt. Die Limmatstadt AG engagiert sich seit ihrer Gründung 2014 für ein regionales Bewusstsein, für einen gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum, eine verstärkte Vernetzung, zukunftsfähige Entwicklung sowie gemeinsame Positionierung. Auf der Generalversammlung im August 2021 im JED in Schlieren ist das neue Motto „Raum für mehr.“ genehmigt worden.
Wirtschaftsraum der Technologien Die wirtschaftlichen «Kernkompetenzen» liegen in Photonik, Textil- und Materialtechnologien, Präzisionstechnologien, ICT-Dienstleistungen und Medizinaltechnik. Entsprechende Fachkräfte sind auch grenzüberschreitend zahlreich vorhanden. Deren Aus- und Weiterbildung ist dank der intensiven Zusammenarbeit von Industrie, Berufs- und Fachhochschulen sowie der Universität St. Gallen gewährleistet. Die laufende IT-Bildungsoffensive bestärkt die bereits technikaffine wirtschaftliche Atmosphäre.
In der Wirtschaftsregion gibt es noch sehr attraktive Areale und Transformationsgebiete, selbst an sehr zentralen Lagen, die laufend entwickelt werden. Sie bieten viel Potenzial für Projekte und Unternehmensansiedlungen.
Innovationspark symbolisiert Aufbruch In der Stadt St. Gallen, dem wirtschaftlichen Zentrum der Ostschweiz, haben die Universität St. Gallen und das Kantonsspital überregionale Strahlkraft. Ebenso positioniert sich die Empa St. Gallen durch ihre wissenschaftliche Exzellenz. Auf Basis dieser drei Institutionen gelang die Bewerbung des «Park Ost» bei Switzerland Innovation. Ausserdem ist die DNA für ICT, Gesundheitstechnologien und Start-ups bereits am städtischen Standort ausgeprägt und bietet einen idealen Nährboden dafür.
Stadt als Wirtschafts- und Lebensmittelpunkt Nicht nur wirtschaftlich, sondern besonders auch kulturell und urban ist die Stadt St. Gallen ein weit ausstrahlendes Zentrum. Mit über 80’000 Beschäftigten ist sie das Arbeitsmarktzentrum der Ostschweiz. Impulse wie die neue «School of Medicine» (Joint Medical Master) und die «School of Computer Science» der Universität St. Gallen bieten eine unmittelbare Nähe zu Fachkräften für Unternehmen aus diesen Wachstumsbranchen.
Das Start-up Innovationsnetzwerk «Startfeld» oder die Netzwerke für ICT und Gesundheit bilden einen unkomplizierten Zugang zu lokalen Partnern und ermöglichen eine gemeinsame Entwicklung.
Die kurzen Wege, die kompakte Stadt und die Nähe zur umliegenden Natur vom Säntis bis zum Bodensee bilden die Grundlage für die sehr hohe Lebensqualität.
Testimonials
Josef Brusa Präsident des Verwaltungsrates der Brusa Elektronik AG
«Am Standort Campus Buchs stimmt alles. Wir konnten uns hier dank der guten Zusammenarbeit mit der kantonalen Standortförderung, Stadt und Ortsgemeinde Buchs, Hochschule und Lippuner Immobilien etablieren.»
Thomas Harring CEO Leica Geosystems
«Unsere Innovationsfabrik Heerbrugg ist eine Verkörperung des Werkplatzes Schweiz: Innovationsführerschaft und hohe Fertigungsqualität, die durch gut ausgebildete Mitarbeitende sowie das Netzwerk von Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen sichergestellt wird.»
Roger Dudler CEO Frontify
«Frontify bietet einen Arbeitsplatz der Zukunft im Herzen von St. Gallen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere über 200 Mitarbeitenden (davon zirka 180 in St. Gallen) zusammenzubringen und ihnen die ideale Grundlage zu bieten, jeden Tag von Neuem an etwas Grossem arbeiten zu können.»
Roland Ledergerber Verwaltungsratspräsident Switzerland Innovation Park Ost AG
«In St. Gallen und am zweiten Standort in Buchs sollen sich künftig Fachleute aus Forschung und Wirtschaft vernetzen und gemeinsam innovative Produkte hervorbringen. Ab Ende 2022 soll der Innovationspark funktionsfähig sein, und ab 2025 soll er seine volle Leistungsfähigkeit erreichen.»
Porträits und Kontaktangaben der Leiter Standortförderung:
Sie sind auf der Suche nach einem attraktiven, wettbewerbsfähigen und innovativen Standort für Ihr Unternehmen und wollen sich im Kanton St. Gallen weiterentwickeln oder ansiedeln? Gerne unterstützen wir Sie persönlich dabei.
Daniel Müller, Leiter Standortförderung Kanton St. Gallen | Volkswirtschaftsdepartement | Amt für Wirtschaft und Arbeit Davidstrasse 35, CH-9001 St.Gallen
T +41 58 229 14 07 daniel.mueller@sg.ch www.standort.sg.ch
Die Standortförderung Stadt St. Gallen trägt aktiv dazu bei, den Wirtschafts- und Lebensstandort St. Gallen weiterzuentwickeln und im Standortwettbewerb attraktiv zu positionieren.
Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung Stadt St. Gallen Poststrasse 28, CH-9001 St.Gallen
Telefon +41 71 224 57 57 samuel.zuberbuehler@stadt.sg.ch www.standort.stadt.sg.ch
Das Flugplatzareal in Dübendorf soll sich in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Stadtquartier entwickeln. Es soll ein Zentrum für Innovation, Forschung und Arbeitsplätze entstehen. Die aviatische Infrastruktur soll als strategische Reserve gesichert werden.
Der Zürcher Regierungsrat hat dem Kantonsrat nun einen Synthesebericht vorgelegt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dieser wurde von Bund, Kanton, Standortgemeinden und weiteren Beteiligten erarbeitet. Er bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Areals. Er soll nun zunächst von einer Spezialkommission vorberaten werden, den der Kantonsrat eingesetzt hat.
Bis zum Frühling 2022 will der Regierungsrat dem Kantonsrat dann drei Anträge vorlegen. Diese befassen sich mit der Schaffung von Planungsrecht, einer Revision des Richtplans sowie einem Planungskredit.
Die November-Ausgabe des Magazins „Baden aktuell“ macht die Limmatstadt zum Monatsthema. In einem Interview erläutert die Geschäftsführerin der Standortförderung Limmatstadt AG, Jasmina Ritz, die Vision der Limmatstadt. Das sei mehr als nur ein Synonym für Baden und Zürich, wird sie zitiert.
Der Begriff Limmatstadt stehe für die ganze Region entlang der Limmat, so Ritz. So gesehen befinde sich das Limmattal nicht am Rande von zwei Städten, sondern in deren Zentrum und bilde ein Ganzes. Ritz: „Dieser Perspektivenwechsel ist zentral. Die Limmatstadt mit ihren rund 20 Städten und Gemeinden hat, was viele andere Regionen nicht haben: Raum für mehr.“
Dass aus dem Limmattal nun die Limmatstadt werde, sei eine logische Konsequenz aus der Entwicklung der letzten 20 Jahre. Mit dem Limmattal verbinde man die Vorstellung einer klassischen Agglomeration. Also Industriestandort, Fachmärkte, Verkehrsachse. Die Realität sei heute eine andere, befindet Jasmina Ritz. Die Region bilde mit ihren Kontrasten und ihrer Vielfalt eine räumliche Einheit, eingebettet in den Limmatraum und die Hügelzüge. Mit der Limmattalbahn erhalte die Region zudem einen städtischen Verkehrsträger. Ritz: „Die Limmattalbahn macht aus der Agglo eine attraktive Stadtregion.“
Auch für Baden sei das Zusammenführen der Region interessant. Die Geschäftsführerin der Standortförderung verweist auf die Praxis: „Die Gemeinden in der Region sitzen alle im gleichen Boot, deswegen lohnt es sich Kräfte zu bündeln. Es hat wenig Gewicht, wenn die Stadt Baden in Bern anklopft. Wird aber eine ganze Region vorstellig, steigt der Druck“, wird sie zitiert.
Zu der in der Mitte der Limmatstadt verlaufenden Kantonsgrenze zwischen Zürich und Aargau sagt sie: „Politische Grenzen entsprechen nicht mehr den Lebensrealitäten.“ Die Fragmentierung der Region verhindere grösseres Denken und Handeln. Ein Gesamtblick sei im Wettbewerb der Regionen aber nötig. Deutlich werde das an Herausforderungen wie Verkehrslösungen. Im Jahr 2022 werde die Limmattalbahn eröffnet. Sie schaffe Verbindungen zwischen Orten, Menschen, Arbeitsplätzen über die Kantonsgrenze hinaus. Diese Bahn sei viel mehr als ein Transportmittel. Ritz: „Da wo Schienen sind, entsteht Stadt.“
Sie haben zu Beginn dieses Jahres die Leitung der Standortförderung übernommen. Welche Massnahmen haben Sie getroffen, um sich gut und schnell einzuleben? Fabian Streiff: Ein wichtiger Punkt war für mich die Vernetzung mit kantonalen Akteuren, Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft und der Wissenschaft. Den Umständen geschuldet, musste dies zunächst virtuell geschehen. Aber noch relevanter war für mich die Frage, wie wir die Unternehmen unterstützen können – gerade während der Pandemie. Der Informationsbedarf der Unternehmen war enorm. Vor allem in Zeiten, in denen Instrumente wie beispielsweise die Kurzarbeit und Härtefallhilfe zur Anwendung kamen.
Was haben Sie konkret unternommen, um die Unternehmen zu unterstützen? Das Amt für Wirtschaft und Arbeit hat schon früh den intensiven Austausch mit den Unternehmern gesucht, um zu eruieren, welche Themen wir auf nationaler Ebene adressieren müssen und welche wir innerhalb des Kantons lösen können. Zudem haben wir eine Hotline für die Unternehmen eingerichtet und verschiedene Websites stetig aktualisiert. Nun richten wir unseren Blick auf die Zukunft und widmen uns der Fragestellung, wie wir die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Zürich positiv beeinflussen können.
Wie sieht dieser Plan aus? In Gesprächen mit Zürcher Unternehmen hat sich bestätigt, dass wir den Fokus noch stärker auf einen attraktiven Innovationsstandort legen sollten. Innovationen entstehen vermehrt in Netzwerken, weshalb starke Innovationsökosysteme einen bedeutenden Beitrag zum zukünftigen Erfolg der Zürcher Wirtschaft leisten. Diese gilt es zu stärken. Ein zentrales Thema sind neue hybride Arbeitsformen wie Home-Office oder das Arbeiten von Co-Working-Spaces aus. Wir müssen uns fragen, was dies für den Standort und seine Entwicklung bedeutet. Spannend ist auch, wie der Wirtschaftsstandort Zürich für Unternehmen attraktiv bleiben kann. Gibt es Möglichkeiten, den Zugang zu Talenten und Fachkräften zu verbessern, gerade im Kontext des mobilen Arbeitens? Welche Rolle kann der Staat einnehmen, um hier einen Beitrag zu leisten? Das alles sind offene Fragen – wir sehen bereits Tendenzen, aber natürlich auch Folgen daraus, wie zum Beispiel die Diskussion über eine Flexibilisierung des Arbeitsrechts.
Verliert der Wirtschaftsstandort Zürich jetzt wirklich an Attraktivität? Viele Unternehmen beantworten diese Frage mit einem klaren Nein. Es zeichnen sich aber Verschiebungen ab. So prognostizieren grosse Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre eine Konzentration auf einzelne Standorte. Das heisst, gewisse Immobilien könnten frei werden. Andererseits könnten diese schnell wieder für neue Arbeitsformen wie beispielsweise Co-Working-Spaces genutzt werden. Ländliche Zentren dürften dank Home-Office-Möglichkeiten wieder belebter werden. Der Wirtschaftsstandort Zürich wird auch durch die Hochschulen gestärkt, die mit ihren erfolgreichen Spin-offs und Forschungsarbeiten einen super Job machen und in den Rankings ganz vorne dabei sind. Die Unternehmen im Kanton Zürich konnten letztes Jahr zudem in grossem Umfang Risikokapital anziehen, was sehr erfreulich ist.
Wie kam es zu dieser positiven Entwicklung trotz der Pandemie? Zürich hat sich in den vergangenen Jahren gut positioniert, insbesondere mit Blick auf die digitale Transformation. Hier werden Spitzenkräfte benötigt und am Standort Zürich auch gefunden. Dies dank den Hochschulen und des Talentpools, der sich in den letzten Jahren stark weiterentwickeln konnte. Zuerst hatten die Banken Magnetwirkung, nun sind es die grossen Unternehmen aus der Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie. Das Zusammenspiel der verschiedenen Branchen ist für die Zukunft vielversprechend. Auch im Bereich der Forschung registrieren wir eine positive Entwicklung. Die genannten Punkte werden im Standortwettbewerb immer relevanter. Aber andere Standorte schlafen nicht und haben sich national und international sehr gut positioniert, weshalb die führende Position des Kantons Zürich keine Selbstverständlichkeit ist. Sie muss weiterhin im Bereich der Innovation gestärkt werden.
Der Kanton Zürich ist der führende Wirtschaftsstandort der Schweiz. Weshalb? Die Attraktivität von Zürich basiert auf verschiedenen Faktoren. Angefangen bei der Bildung, über hochqualifizierte Arbeitskräfte, bis hin zu starken Branchen aus der Finanzwirtschaft und immer mehr aus den Bereichen Life-Science-Technologie, Cleantech sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie. Diese Vielfalt an Kompetenzen ermöglicht starke Ökosysteme, wodurch branchenübergreifendes Lernen und Innovieren gestärkt werden. Die Lebensqualität per se spricht ebenfalls für den Standort Zürich.
Was unternehmen Sie, um diesen Status auch in Zukunft zu sichern? Unsere neue Strategie weist drei Schwerpunkte auf: Der erste ist die starke Fokussierung auf Innovationsthemen in den Bereichen Finanztechnologie, Digital Health, Biotech, Cleantech sowie im Bereich neue Mobilität. Hier wollen wir mehr Vernetzung und Möglichkeiten für Kooperationen schaffen. Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit den regionalen Standortförderungen, um die Branchenvielfalt zu stärken. Die Grösse des Kantons Zürich verlangt ein vernetztes Arbeiten, um der Vielseitigkeit der einzelnen Regionen gerecht zu werden. So können wir auch spannende regionale Projekte unterstützen, wie es beispielsweise beim Bio-Technopark in Schlieren der Fall war. Aktuell sehen wir dies auch beim Digital Health Center in Bülach. Den dritten Schwerpunkt setzen wir bei der Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen, insbesondere im Bereich der Innovation. Hier können wir darauf hinwirken, dass es bei den Regulierungen auf Bundesebene nötige Anpassungen für spezifische Innovationsthemen gibt.
Welche Regulierungen weisen dringenden Anpassungsbedarf auf? Mit Blick auf einen starken Innovationsstandort Zürich stehen aktuell die Folgen sowie Lösungen nach dem gescheiterten Rahmenabkommen mit der EU im Fokus. Der Ausschluss aus Horizon Europe wiegt schwer. Weiter sind Anpassungen im Arbeitsrecht aufgrund der veränderten Bedürfnisse zu prüfen – wie zum Beispiel beim mobilen Arbeiten.
Welche Areale suchen Unternehmen derzeit am meisten? Wir sehen von der Kundenseite her einen Bedarf nach Flächen an gut erschlossenen Lagen, die in ein Ökosystem eingebunden sind. Es wird vermehrt die Verbindung zu den Hochschulen gesucht. Biotech-Labors werden auch immer wichtiger. Schlieren konnte sich in diesem Bereich enorm entwickeln. Dennoch verzeichnen wir hier eine Nachfrage, die überregional noch nicht gesättigt werden kann.
Was ist das Problem? Im Biotechbereich sind die auf den Markt kommenden Flächen jeweils sehr schnell wieder besetzt. Es braucht vermehrt Investoren, die bereit sind, in Labors zu investieren. Die Entwicklung eines solchen Projekts dauert in der Regel zwei Jahre oder länger. Eine entsprechend vorausschauende Planung ist zwingend.
Wie sehen Sie die Zukunft für die Bürogebäude im Kanton Zürich mit dem Hintergrund der sich verändernden Arbeitsmodelle? Mit dieser Frage setzen wir uns aktuell stark auseinander. Die Arbeitgeber wollen allgemein noch attraktiver werden. Die Anforderungen an einen Büro-Arbeitsplatz werden also steigen. Doch ob das nun bedeutet, dass man pro Arbeitnehmenden mehr Fläche benötigt, oder ob es zu Zusammenlegungen kommt, werden wir erst in ein bis zwei Jahren sehen. Wir glauben aber, dass das Thema Co-Working noch wichtiger wird. Allerdings in einer umfassenderen Form als heute – im Sinne eines Begegnungsortes, wo ein vertiefter Austausch mit der Wissenschaft, den Behörden und weiteren Akteuren im Ökosystem stattfinden kann. Quasi ein Co-Working-Plus.
Welche Standorte sind am begehrtesten? Die Stadt Zürich und die Flughafenregion bleiben weiterhin sehr attraktiv. Am Flughafen verzeichnen wir beim neu gebauten The Circle eine hohe Nachfrage. Und das Limmattal ist mit der Limmattalbahn und dem Bio-Technopark noch attraktiver geworden. Die Stadt Winterthur und die Region Zimmerberg sind dank der ZHAW ebenfalls beliebte Standorte.
Welche Unternehmen interessieren sich für The Circle? The Circle zieht nicht nur Unternehmen aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie wie etwa Microsoft oder Oracle an, sondern auch aus dem Bereich Life Sciences. Digital Health ist hier ein wichtiges Thema. Nach einer Corona-bedingten schwierigen Startphase zieht das Geschäft am Circle nun an, und es sind bereits 85 Prozent der Flächen vermietet.
Welches sind die wichtigsten Quellenmärkte für den Kanton Zürich? Die USA ist nach wie vor mit Abstand der stärkste Markt. Wichtig sind auch Europa, insbesondere Deutschland, sowie China und Japan. Neu konzentrieren wir uns auf Korea und Israel. Die Unternehmen denken immer mehr in Forschungs- und Entwicklungs-Hubs. Zürich ist für viele Unternehmen nicht nur eine internationale Business-Location, sondern eben auch ein solcher Hub. Die Vermarktung im Ausland übernimmt die Standortmarketing-Organisation Greater Zurich Area für uns.
Wie soll sich der Wirtschaftsstandort Zürich in den nächsten 10 Jahren entwickeln? Er soll als Innovationsstandort noch stärker werden. Zürich hat eine lange Geschichte und als Finanzplatz eine grosse Bekanntheit. Das ist wichtig – auch mit Blick auf zukünftige Ansiedlungen im Bereich Finanztechnologie. Zürich soll sich zudem in den Bereichen künstliche Intelligenz und neue Mobilität profilieren, wie beispielsweise bei der Entwicklung von autonomen Systemen. Wir glauben an eine Bewegung weg vom klassischen Finanzplatz Zürich hin zu einem Wirtschaftsstandort, der in den genannten neuen Themen und in der Digitalisierung sehr stark sein wird. Die Zürcher Wirtschaft ist bereits jetzt gut aufgestellt und zeigt sich krisenresistent – doch zukünftig soll Zürich noch innovativer, attraktiver und somit noch stärker werden.
Die Hofer Kommunalmanagement AG in Riniken präsentiert drei neue Verwaltungsräte. Laut Medienmitteilung gehören Otto Müller, bis 2018 Stadtpräsident von Dietikon, der ehemalige CVP Nationalrat Melchior Ehrler sowie der Limmattaler Netzwerk-Manager Jürg Hässig neu dem Verwaltungsrat an. Bruno Hofer, Gründer der seit 2007 auch im Limmattal tätigen Agentur für Standortförderung, wird Verwaltungsratspräsident.
Hofer setze einen neuen Fokus in der Standortförderungsberatung, heisst es in der Medienmitteilung. Dazu werde nun die neu unter Markenschutz stehende eigens entwickelte Methode für Gemeindeführung, das systemische Kommunalmanagement SysKom, schweizweit vermarktet. Eine Marktanalyse habe gezeigt, dass der Bedarf an Standortförderung bei Schweizer Gemeinden vorhanden sei und weiterwachse, wird Hofer zitiert: „Der Wettbewerb der Standorte erzwingt geradezu, eine wirkungsorientierte Standortförderung durchzuführen.“
Der von Hofer und seinen Mitarbeitenden in Riniken geschaffene methodische Ansatz wird in der Medienmitteilung als eine handliche Methode beschrieben, die Städten, Gemeinden und Regionen helfen soll, in einem einfachen Verfahren eine Aufwertung für ihren Standort zu erfahren, die sich auch in Rankings niederschlagen kann. Die Methode umfasst nach Angaben von Hofer Kommunalmanagement acht Schritte von der Standortbestimmung bis zu Raumplanung und Standortkommunikation. Den Schlusspunkt bildet laut der Mitteilung die Standortvermarktung.
Der Aargauer Regierungsrat hat Verena Rohrer zur neuen Leiterin der kantonalen Standortförderung Aargau Services ernannt. Sie ist die Nachfolgerin von Annelise Alig Anderhalden, die im Frühling eine neue Herausforderung angenommen hat. Rohrer wird ihre neue Stelle am 1. Januar 2022 antreten.
Laut einer Mitteilung des Regierungsrats ist Rohrer sehr gut im Kanton Aargau verankert. Sie hat von 2011 bis 2017 bereits die regionale Standortförderung Brugg Regio geleitet. Daneben verfüge die 40-Jährige aber auch über mehrere Jahre Erfahrung in der Privatwirtschaft. So ist sie etwa Geschäftsleitungsmitglied beim Grosshändler Bio Partner Schweiz mit Sitz in Seon AG. Seit 2019 arbeitet Rohrer als Leiterin Zentrale Dienste bei Caritas Aargau.
„Aufgrund ihrer Kenntnisse der Standortförderung, ihrer Vernetzung im Kanton und ihrer Berufserfahrung verfügt Verena Rohrer über beste Voraussetzungen, um zusammen mit den erfahrenen Mitarbeitenden von Aargau Services die Standortförderung des Kantons Aargau entscheidend weiterzuentwickeln“, wird Regierungsrat Dieter Egli (SP), Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, in der Mitteilung zitiert.
Die Standortförderung Aargau Services trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der unternehmerischen Rahmenbedingungen im Aargau bei. Sie unterstützt auch ausländische Unternehmen, die sich im Kanton ansiedeln wollen. Im Rahmen der Umsetzung des neuen kantonalen Entwicklungsleitbilds werde Aargau Services eigenen Angaben zufolge ebenfalls wichtige Aufgaben übernehmen. Das Entwicklungsleitbild sieht vor, den Wirtschaftsstandort weiter zu stärken sowie Wohnen und Arbeiten im Kanton stärker zu verknüpfen.
Die Stadt Zürich hat am Donnerstagabend die Auszeichnung Grünstadt Schweiz in Gold entgegengenommen. Wie Stadtrat Richard Wolff zu diesem Anlass laut einer Medienmitteilung sagte, sei dieses Siegel „zugleich Anerkennung und Ansporn. Wir sind auf dem richtigen Weg und wissen, wo wir uns weiter verbessern müssen“.
Der Stadtrat hatte 2019 die Dienstabteilung Grün Stadt Zürich des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements damit beauftragt, die Stadt Zürich mit dem Grünstadt Schweiz-Label zertifizieren zu lassen. Es wird nach einheitlichen Kriterien von der Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter vergeben. Bewertet werden dabei nicht nur Kernprozesse wie Planung und Bau, Pflege und Unterhalt, sondern auch Führungs- und Unterstützungsprozesse. Von 500 möglichen Punkten hat Zürich 451 erhalten.
„Das ist ein hervorragendes Resultat mit Vorbildcharakter“, so Markus Weibel von der Label-Kommission. Es zeige, dass es „hohe Ansprüche stellt und sowohl für urbane Gemeinden wie auch für die grösste Stadt der Schweiz geschaffen ist“.
Besonders würdigte das Expertenteam die „sehr gute und langfristige Planungsgrundlage“, in der nachhaltige Themen und Biodiversität einen hohen Stellenwert einnähmen. Lobend hervorgehoben wurde auch die verbindliche Grundlage für die naturnahe Pflege und Bewirtschaftung städtischer Grün- und Freiflächen. Ausserdem würden die Grünräume zur Hitzeminderung eingebunden.
Die Ergebnisse der ersten Arbeitsphase des Projekts Modellstadt sind von den Vertreterinnen und Vertretern der 13 teilnehmenden Gemeinden zur Kenntnis genommen und diskutiert worden. Laut Medienmitteilung der Stadt Baden wurden die in vier Arbeitsgruppen erstellten Zahlen und Daten der Gemeinden analysiert und beurteilt. Beschlossen wurde auch das weitere Vorgehen in der 2. Projektphase.
Zu den 13 Gemeinden der Modellstadt gehören Baden, Birmenstorf, Ehrendingen, Ennetbaden, Fislisbach, Gebenstorf, Mägenwil, Mellingen, Neuenhof, Oberrohrdorf, Obersiggenthal, Turgi und Wettingen.
Bei der Diskussion zu Behörden, Verwaltung und Organisation wurden laut der Medienmitteilung beträchtliche Unterschiede zwischen den Gemeinden festgestellt. Im Bereich Finanzen wurden unter anderem ermittelt, dass der Steuerertrag pro Einwohner oder Einwohnerin in der Modellstadt 2019 um 14 Prozent über dem Aargauer Durchschnitt gelegen hat. Auch geht man davon aus, dass die Verschuldung in den Modellstadt-Gemeinden in der Finanzplanperiode bis 2025 durch hohe Investitionen im Durchschnitt deutlich steigen wird.
Bei Gesundheit, Gesellschaft, Soziales seien aufgrund der Komplexität einfache und sofortige Um- oder Neuorganisationen kaum möglich. Kooperationen seien aber machbar. Die Analyse zu Siedlungsentwicklung, Raumplanung und Mobilität ergab, dass die Zusammenführung der Gemeinden in der Gesamtbetrachtung nicht zu einer Kostenreduktion beitragen würde. Effizienzsteigerung sei auch heute möglich.
Zur 2. Phase des Projekts wurden beschlossen, drei Themen aus Phase 1 weiter zu bearbeiten. So soll in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ein „Talent-Pool“ erarbeitet werden, der es Lernenden ermöglicht, im Anschluss an den Lehrabschluss in einer der 13 Modellgemeinden weiter beschäftigt zu werden. Die weiteren Projekte sind Regionalisierung Steuerämter und die Erarbeitung einer gemeinsamen Lösung der Flüchtlingsbetreuung. Neu kommen in der 2. Phase eine gemeinsame Informatik-Infrastruktur, die Modellplanung über ein Teilgebiet der Nutzungsplanung, und die Koordination der Entwicklungsprognosen der Schülerzahlen sowie von Schulraumplanung und Schulbauten hinzu.
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