Schlagwort: Standortqualität

  • Biäsche neu denken

    Biäsche neu denken

    Das Arbeitsgebiet Biäsche vereint Standortqualitäten, die in dieser Form selten sind. Direkt vor der Tür der Autobahnanschluss, ein Güterbahnhof und naturnahe Erholungsräume. Zwischen Gemeindegrenzen, Verkehrsachsen und Naturraum liegt ein Gebiet, das wirtschaftlich gedacht, intelligent geplant und nachhaltig genutzt werden soll. Die Parzellen befinden sich in öffentlicher, privater und kantonaler Hand. Eine Konstellation, die eine integrative Entwicklung erfordert.

    Von der Fläche zur Funktion
    Aktuell fehlt es an planungs- und baurechtlicher Reife. Ohne Erschliessung und Überbauungsplanung bleibt das Potenzial ungenutzt. Deshalb hat ein Testplanungsverfahren unterschiedliche Nutzungsszenarien und Erschliessungsstrategien geprüft. Ziel war es, einen klar positionierten, marktfähigen Wirtschaftsraum zu schaffen, der bereit ist für immissionsarme, wertschöpfungsintensive Betriebe. Die Etappierung dieser Entwicklung ist zentral. Nur mit flexiblen, anschlussfähigen Konzepten kann das Areal langfristig tragfähig erschlossen werden.

    Ein Standort, viele Interessen
    Im Teilgebiet Unterflechsen hält die Gemeinde Glarus Nord 3.8 ha unbebaute Arbeitszonenfläche. Der Kanton Glarus besitzt im angrenzenden Mittelflechsen weitere 2.7 ha. Für dieses Gebiet bestehen konkrete Interessen. Eine Lachszucht und eine neue Strafanstalt stehen zur Diskussion. Ergänzt wird die Fläche durch private Grundstücke sowie bestehende Nutzungen. Diese Vielfalt macht die räumliche Koordination zur planerischen Schlüsselaufgabe.

    Infrastruktur als Entwicklungstreiber
    Verkehrstechnisch ist Biäsche ideal positioniert. Das Gebiet ist durch nationale Verkehrsachsen von SBB und ASTRA erschlossen. Eine zukunftstaugliche Entwicklung setzt jedoch voraus, dass MIV, ÖV, Fuss- und Veloverkehr sowie Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen aufeinander abgestimmt und vorausschauend geplant werden. Nur so kann ein Standort entstehen, der ökonomisch attraktiv und ökologisch verantwortungsvoll ist.

    Richtprojekt als Schlüssel zum Fortschritt
    Nachdem die Testplanung Arealentwicklung Biäsche im Juni 2023 abgeschlossen wurde, werden im Rahmen einer Synthese-Phase bis August 2025 die Konzepte von Ernst Niklaus Fausch Partner AG und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur AG als Resultat der Testplanung zu einem Richtprojekt weiterentwickelt. Das Richtprojekt fasst im Sinne einer Synthese die von den Unterzeichnenden als richtig erachteten Parameter der Arealentwicklung zusammen und zeigt in den Grundzügen auf, wie sich das Areal kurz-, mittel- bis langfristig entwickeln soll. Dieses dient als Grundlage für das anschliessende Überbauungsplan- und Perimeterverfahren.

  • Wirtschaftsstandort Zürich überzeugt

    Wirtschaftsstandort Zürich überzeugt

    Laut einer Umfrage des Amts für Wirtschaft unter über 400 Unternehmen im Kanton Zürich bewerten 82 % den Standort positiv, 22 % sogar mit «sehr zufrieden», 60 % mit «eher zufrieden». Diese hohe Zustimmung stützt sich vor allem auf drei Faktoren, die ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur, die hohe Lebensqualität und die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte. Auch wirtschaftliche Stabilität und politische Verlässlichkeit wurden als Standortvorteile genannt.

    Infrastruktur überzeugt
    Von den 24 bewerteten Standortfaktoren wurden Infrastruktur (71 %) und Lebensqualität (55 %) am häufigsten als Pluspunkte genannt. Der Arbeitsmarkt folgt mit 43 %. Auf der anderen Seite betrachten 90 % der Unternehmen das Kostenumfeld, insbesondere Mietpreise, Löhne und Auflagen, als klaren Nachteil. Ebenso kritisieren 64 % das Steuerumfeld. Zürich rangiert bei der Unternehmenssteuerbelastung schweizweit auf einem der letzten Plätze.

    Verlagerungspläne in jedem vierten Unternehmen
    Ein Viertel der befragten Unternehmen hat in den letzten fünf Jahren über einen Wegzug aus dem Kanton Zürich nachgedacht oder plant diesen konkret. Haupttreiber ist die hohe Steuerbelastung. Gemäss Statistik verlagert jährlich über ein Prozent der Zürcher Unternehmen ihren Sitz in andere Kantone. Ein Trend, der sich mit der Einschätzung vieler Firmen deckt.

    Im europäischen Vergleich gut positioniert
    Die Ergebnisse spiegeln sich auch in einer europäischen Vergleichsstudie des Amts für Wirtschaft wider. Zürich überzeugt im Vergleich mit anderen europäischen Wirtschaftsregionen vor allem durch seine Bildungslandschaft, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Handlungsbedarf sieht die Studie bei Themen wie Arbeitsmarktdynamik, Innovationsförderung und Regulierungsdichte.

    Standort mit Stärken – aber unter Druck
    Der Kanton Zürich bleibt ein führender Wirtschaftsstandort mit hervorragender Infrastruktur, hoher Lebensqualität und einem kompetenten Arbeitsmarkt. Gleichzeitig signalisieren die Rückmeldungen der Unternehmen deutlich, dass das Kosten- und Steuerumfeld Anpassungen braucht, um Abwanderungstendenzen zu stoppen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Für Entscheidungsträger heisst das, Standortpolitik aktiv weiterentwickeln, bevor die Stärken durch strukturelle Schwächen überlagert werden.

  • Life Sciences und ICT dominieren Ansiedlungen auch 2023

    Life Sciences und ICT dominieren Ansiedlungen auch 2023

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann 2023 die Neuansiedlung von insgesamt 206 Firmen in der Schweiz verbuchen, informiert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Im Berichtsjahr wurden die Neuansiedlungen wie bereits in den Vorjahren von Unternehmen aus den Branchen Life Sciences und ICT dominiert. Vier von zehn Neuansiedlungen stammen aus den USA, Deutschland oder Frankreich.

    Die 206 im vergangenen Jahr neu angesiedelten Unternehmen tragen zur Stärkung der kantonalen und regionalen Wertschöpfung bei. Bereits im ersten Betriebsjahr haben sie schweizweit 640 Stellen geschaffen. In den nächsten drei Jahren soll der Stellenzuwachs auf insgesamt über 2500 neue Arbeitsplätze steigen.

    Die als Verbundsaufgabe von Bund und Kantonen angelegte nationale Standortpromotion hat die offizielle Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion Switzerland Global Enterprise (S-GE) mit der nationalen Promotionstätigkeit beauftragt. In der Leistungsvereinbarung für 2024 bis 2027 zwischen Bund und Kantonen sowie S-GE wird die Fokussierung auf innovative und nachhaltige Industrien und Technologien verstärkt. Dabei geht Qualität vor Quantität. So sollen die angesiedelten Unternehmen „mit ihrem innovativen Knowhow in ihrem Netzwerk auch zur Stärkung der gesamten regionalen und lokalen Wertschöpfung sowie der KMU-Landschaft beitragen“, heisst es in der Mitteilung.

  • Wirtschaftsraum Zürich verbucht 89 Ansiedlungen

    Wirtschaftsraum Zürich verbucht 89 Ansiedlungen

    Die Greater Zurich Area AG und ihre Partner haben im vergangenen Jahr insgesamt 89 Unternehmen in den Wirtschaftsraum Zürich geholt. Im Jahresvergleich fiel die Zahl der Ansiedlungen damit um 20 Firmen tiefer aus, informiert die Greater Zurich Area AG in einer Mitteilung. „Das vergangene Jahr stand im Zeichen geopolitischer Unsicherheiten, Inflation und einer allgemeinen Krisenstimmung, welche die Investitionstätigkeiten direkt beeinflussten“, wird die Geschäftsführerin der Organisation für Standortmarketing, Sonja Wollkopf Walt, darin zitiert. „Trotz eines Rückgangs in den Unternehmensansiedlungen blicken wir verhalten optimistisch in die Zukunft.“

    Auch die von den neuen Firmen im ersten Jahr geschaffenen Arbeitsplätze blieben aufgrund der geringeren Zahl von Neuansiedlungen hinter dem Wert des Vorjahres zurück. In den kommenden fünf Jahren sollen aber 1463 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, ein Anstieg um 13 Prozent gegenüber den Plänen der 2022 angesiedelten Firmen. Zudem sind 62 Prozent der 2023 angesiedelten Unternehmen in den von der Greater Zurich Area AG definierten Fokusbranchen aktiv. Fast drei von zehn der Neuansiedlungen planen einen Hauptsitz im Wirtschaftsraum Zürich.

    Als einen der Höhepunkte 2023 streicht die Organisation für Standortmarketing die Niederlassung des Boston Dynamics AI Institutes in Zürich heraus. Dieses Leuchtturmprojekt gehe vor allem auf die Aktivitäten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich in der Künstlichen Intelligenz zurück, heisst es in der Mitteilung. Dort wird das Berichtsjahr als „Jahr des Durchbruchs im Bereich der Technologie der Künstlichen Intelligenz“ bezeichnet.

  • Mellingen engagiert Hofer Kommunalmanagement für Standortförderung

    Mellingen engagiert Hofer Kommunalmanagement für Standortförderung

    Die Gemeinde Mellingen will ihre Standortförderung neu aufstellen und proaktiv angehen. Dafür hat sie die Hofer Kommunalmanagement AG für die Standortförderung engagiert, informiert die Gemeindeverwaltung in einer Mitteilung. Die Beratungsfirma aus Rinken wird Dienstleistungen bei der Ansiedlung neuer Firmen, bei der Wirtschafts- und Wohnortförderung sowie in der Standortkommunikation übernehmen.

    Statistiken zeigten, dass Mellingen mehr Arbeitsplätze brauche, schreibt die Gemeindeverwaltung. Sie will diesen Bedarf über die Neuansiedlung nachhaltiger Unternehmen decken. In der entsprechenden Neuaufstellung der Standortförderung sind dabei neben Altstadt auch die vorgelagerten Quartiere beidseits der Reuss eingeschlossen.

    Die Hofer Kommunalmanagement AG setzt für ihre Dienstleistungen die selbst entwickelte Methode Systemisches Kommunalmanagement ein. Dem jetzt mit der Gemeinde Mellingen unterzeichneten Dienstleistungsvertrag waren ein Seminar des gesamten Gemeinderats und Sitzungen einer vorbereiteten Arbeitsgruppe vorausgegangen.

  • FE Agentur AG übernimmt Geschäftsführung von Work Life Aargau

    FE Agentur AG übernimmt Geschäftsführung von Work Life Aargau

    Der Kanton Aargau will laut einer Medienmitteilung Work Life Aargau (WLA) mit einer Leistungsvereinbarung zwischen Kanton und dem Verein WLA sowie der Übergabe der Geschäftsführung an eine externe Firma einen neuen Impuls geben. Auf den 1. Juli übergibt die kantonale Standortförderung die Geschäftsführung an die FE Agentur AG in Baden.

    Der Kanton Aargau hat Work Life Aargau im Jahr 2019 lanciert, um Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen und den Aargau als attraktiven Arbeitsstandort über die Kantonsgrenzen hinaus zu positionieren, heisst es in der Medienmitteilung. Dem Verein gehören rund 60 Aargauer Unternehmen an. Unterstützt wird WLA zudem von der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) und dem Aargauischen Gewerbeverband (AGV). Während der Entwicklungs- und Aufbauarbeit von WLA war die kantonale Standortförderung federführend und leitete die Geschäftsstelle.

    «Work Life Aargau ist eine wichtige Massnahme des Kantons, um Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen», wird Dieter Egli zitiert, Landstatthalter und Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres. Das Engagement der Wirtschaft und von AIHK und AGV bestätigten den Bedarf und den Nutzen von WLA für den Wirtschaftsstandort, so Egli weiter. Der Kanton werde mit dem Verein im Rahmen einer Leistungsvereinbarung weiter zusammenarbeiten. Über einen Zeitraum von 4,5 Jahren werde WLA mit knapp 1 Million Franken vom Kanton unterstützt. Ziel sei, dass Work Life Aargau ab 2029 privatwirtschaftlich finanziert werden kann.

    Das Angebot von WLA habe sich seit 2019 stetig weiterentwickelt. Neben der Online-Plattform wurde das Angebot mit Workshops ergänzt, um Mitgliedsunternehmen auf verschiedenen Ebenen im Fachkräftemarketing zu unterstützen.

  • Limmatstadt AG bereitet sich auf nächste Etappe vor

    Limmatstadt AG bereitet sich auf nächste Etappe vor

    Balz Halter hat wie angekündigt das Präsidium des Verwaltungsrates der Limmatstadt AG niedergelegt. Auch Erika Fries, Peter Rauch und Franziska Schopp traten an der Generalversammlung am 12. März im JED Schlieren zurück. „Wir wollen Platz machen für neue Kräfte“, sagt Halter. Die Aktionäre des regionalen Standortförderers wählten einstimmig Lara Albanesi (Verwaltungsdirektorin des Kurtheaters Baden), den Weininger Gemeindepräsidenten und Weytec-Mitinhaber Mario Okle sowie Jasmina Ritz in den Verwaltungsrat. Sie ergänzen die Bisherigen Josef Bütler und Jörg Krummenacher. Jasmina Ritz kündigte auf Ende 2024 ihren Rücktritt als Limmatstadt-Geschäftsführerin an.

    Der neue Verwaltungsrat wird sich vor allem mit der Finanzierung beschäftigen müssen. Laut Balz Halter betragen die Ausgaben rund 600‘000 Franken, ein Drittel davon für das Personal. Die Gemeinden und die beiden Kantone zahlen 200‘000 Franken, die Wirtschaft 150‘000 Franken. Die Halter AG trage den Rest mit zuletzt 250‘000 Franken. Das werde sein Unternehmen 2024 noch ein letztes Mal tun, sagte der Initiant der Limmatstadt AG.

    Für die künftige Finanzierung sind sowohl die Politik als auch die Wirtschaft gefragt. „Wir brauchen eine regionale Standortförderung“, sagte die Urdorfer Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner. „Wir müssen die Finanzierung so aufteilen, dass wir die Strukturen der Limmatstadt AG erhalten können.“ Urdorf sei bereit, seinen Beitrag zu verdoppeln.

    Der KMU- und Gewerbeverband Limmattal, die Vereinigung Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach (IDH), die Wirtschaftskammer Schlieren und die Industrie- und Handelsvereinigung Dietikon unterstützen die Weiterentwicklung des regionalen Standortförderers. Es brauche eine gemeinsame Vision, einen Leistungsauftrag und ein finanzielles Commitment der neuen Trägerschaft, schreiben sie in einer parallelen Erklärung. Die Organisation solle Wirtschafts- und Standortförderung betreiben, die Region nach innen vernetzen und nach aussen vertreten.

    Patrick Stäuble, IDH-Präsident und Geschäftsführer des Shoppi Tivoli, betonte die Bedeutung eines kantonsübergreifenden Angebots. „Wir brauchen eine Institution, die über Grenzen schaut. Dann ist die Wirtschaft bereit, Geld zu geben“, sagte er auf dem Podium.

    Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind zuversichtlich. „Ich habe noch kein Rezept, aber das Vertrauen, dass es weitergeht“, sagte der neugewählte Mario Okle. Josef Bütler, einer der beiden Bisherigen und früher Gemeindeammann von Spreitenbach: „Ich bin überzeugt, 2025 wird es uns noch geben.“

  • be-advanced blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

    be-advanced blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

    Die be-advanced AG fördert KMU, Start-ups und Personen vor der Firmengründung im Kanton Bern. Im vergangenen Jahr hat be-advanced dabei so viele Unternehmerinnen und Unternehmer wie nie zuvor auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet, schreibt die Förderinstitution in ihrem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2023. Konkret wurden 421 Unternehmen unterstützt.

    Unter den Zahlen, die das Innovations-Coaching für Berner KMU und Jungunternehmen „besonders freuen“, werden im Rückblick 90 organisierte oder unterstützte Veranstaltungen sowie 23 verfasste Inspirations- oder Wissens-Stories genannt. Die Kundenzufriedenheit (Net Promoter Score) liegt mit 87 Punkten 20 Punkte oberhalb der Messlatte (Benchmark) für Beratungsunternehmen. Die Weiterempfehlungsrate erreichte 99 Prozent.

    Alle drei Förderprogramme können Erfolge ausweisen. Beim KMU-Programm streicht be-advanced dabei eine Neupositionierung etablierter KMU zur Einleitung einer nächsten Wachstumsphase und die erfolgreiche Begleitung von Jungunternehmen bei der Entwicklung zu etablierten Unternehmen heraus. Zudem wurden mit nachhaltiger Entwicklung, digitaler Transformation und strategischem Aussenhandel neue Schwerpunktthemen für das Programm gesetzt.

    Im Startup-Programm konnte der Anteil an wissenschafts- und technologiebasierten Jungunternehmen auf die Mehrheit der Programmteilnehmenden erhöht werden. Beim Gründerprogramm wurden neue Partner willkommen geheissen. Zudem habe sich das Angebot „in allen Regionen immer besser etabliert“, schreibt be-advanced.

  • Bernapark und Winterthur stellen sich Standortförderern vor

    Bernapark und Winterthur stellen sich Standortförderern vor

    Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) führt am 12. März ihre traditionelle Fachtagung Dialog Standortmanagement durch. Das Netzwerk für Fachleute aus Standort- und Wirtschaftsförderung sowie Immobilienwirtschaft widmet sich diesmal laut einer Mitteilung der Stadt- und Arealentwicklung.

    Bettina Furrer gibt Einblicke in die integrale Standortentwicklung Winterthurs. Die Leiterin des städtischen Amtes für Stadtentwicklung ist für die Wirtschafts- und Standortentwicklung und die Wohnpolitik sowie das Smart City-Programm Winterthurs zuständig. Die einstige Industriestadt hat sich zu einem Standort an der Schnittstelle von Industrie, Dienstleistungen, Gesundheit und Kultur entwickelt. Mit Smart Machines, Smart Energy und Smart Health wurden drei Cluster der intelligenten Weiterentwicklung der Wirtschaft auf der Basis bisheriger Stärken des Standorts aufgebaut.

    Caroline Forte stellt die Entwicklung des Areals der ehemaligen Kartonfabrik der Berner Vorortgemeinde Stettlen zum Areal Bernapark vor. Das Quartier verbindet Wohnen und Arbeiten, Bildung und Freizeit, Kultur und Innovation in historischer Bausubstanz und Neubauten. Caroline Forte ist als Mitglied der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates der Bernapark AG für die Kommunikation und die Leitung von Projekten zuständig.

    Die Fachtagung findet in der Gleisarena Zürich statt, beginnt um 16 Uhr und ist öffentlich. Ihr geht die Generalversammlung der SVSM voraus. Dabei soll auch über die Umbenennung in Netzwerk Standort Schweiz entschieden werden. Der neue Name soll die angestrebte Ausweitung der Verbandstätigkeit auf die ganze Schweiz widerspiegeln.

  • Schweizer Business-Standorte zählen zu den attraktivsten Europas

    Schweizer Business-Standorte zählen zu den attraktivsten Europas

    Die Schweiz ist auch in diesem Jahr mit mehreren Städten und Kantonen in den verschiedenen Top 10-Ranglisten der European Cities and Regions of the Future 2024 vertreten. Mit diesen Ranglisten bewertet fDi Intelligence – ein britisches Investmentportal, das zur „Financial Times“ gehört – die attraktivsten Standorte Europas für Direktinvestitionen. Die Daten wurden für insgesamt 330 Städte und 141 Regionen in fünf Subkategorien erhoben: wirtschaftliches Potenzial, Humankapital und Lebensqualität, Wirtschaftlichkeit sowie Verkehrsanbindung und Business-Freundlichkeit.

    Bei den Mikrostädten gewinnt wie im Vorjahr Zug, knapp vor den irischen Städten Limerick und Galway. In der Unterkategorie Humankapital und Lebensqualität liegt Lugano auf Platz 5.

    In der Gruppe der mittelgrossen Städte belegt Zürich nach dem ersten Platz vom Vorjahr nun Platz 2, hinter dem polnischen Breslau und vor Vilnius in Litauen. Der Bericht hebt für Zürich besonders die gut ausgebildeten Arbeitskräfte und die Konzentration an Medtech-Unternehmen hervor. In seiner Gruppe verfügt Zürich über das grösste Wirtschaftspotenzial und verzeichnete in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt 33 Neuansiedlungsprojekte.

    Unter den kleinen Städten behält Genf laut dem Bericht seine Bedeutung als eine der wichtigsten diplomatischen und finanziellen Drehscheiben der Welt und liegt auf Rang 3. Nach Platz 1 im Vorjahr nimmt Basel hier nun den 5. Rang ein.

    Unter den mittelgrossen europäischen Regionen behauptet sich der Kanton Zürich auf Platz 7. Bei den kleinen Regionen belegt der Kanton Genf Platz 8 und der Kanton Zug Platz 9.

    Darüber hinaus waren mit Rang 3 auch die Standortförderer Greater Zurich Area (GZA) und die Basel Area mit Rang 10 erfolgreich. Sie wurden für ihre fDi-Strategie ausgezeichnet, mit der sie international expandierende Unternehmen in die Schweizer Region locken.

  • Samuel Roth verlässt House of Winterthur

    Samuel Roth verlässt House of Winterthur

    House of Winterthur sucht einen neuen Chef. Samuel Roth, der die Standortmarketingorganisation seit August 2020 auf neuen Erfolgskurs gebracht habe, wird per 1. August 2024 sein Amt niederlegen. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, erfolge der Schritt auf eigenen Wunsch, „um eine neue Herausforderung anzunehmen“.

    „Mit Samuel Roth verliert House of Winterthur einen engagierten und initiativen Geschäftsführer, der die weitere Entwicklung von House of Winterthur zu einer modernen Standortmarketingorganisation wesentlich geprägt hat“, wird Präsident Beat Schwab zitiert. Roth habe das House of Winterthur „als inspirierende regionale Vernetzungsplattform etabliert“, heisst es.

    Zahlreiche neue Programmpunkte gehen auf Roths Engagement zurück: Dazu zählen Tech-Lunches, die Smart-Health-Reihe oder House-Kulturabende. Auch habe er viel im Soziale-Medien-Bereich getan, wodurch Relevanz und Reichweite der verschiedenen Newsletter sowie der Kanäle stark gestiegen seien. Zu den Stärken Roths gehören der Mitteilung zufolge unzählige weitere Winterthurer Erfolgsgeschichten, durch die bei vielen Menschen die Begeisterung für die Region Winterthur geweckt wurden.

    Die Nachfolgesuche soll ein eigens dafür gebildeter Nominationsausschuss übernehmen.

  • Kanton Zürich veranstaltet ersten Tag des Standorts

    Kanton Zürich veranstaltet ersten Tag des Standorts

    Die Volkswirtschaftsdirektion Zürich hat den ersten Tag des Standorts veranstaltet. Laut einer Medienmitteilung war es Ziel des Treffens der Regierung des Kantons Zürich mit Akteuren aus der Wirtschaft und Wissenschaft, Ideen und Massnahmen zu diskutieren, wie sich der Standort bestmöglich weiterentwickeln kann. Der Anlass fand am Mittwoch, 31. Januar, von 12 bis 19 Uhr in der Gleisarena in Zürich statt. Aufgrund des grossen Interesses wird der Tag des Standorts nächstes Jahr erneut durchgeführt.

    Zum Auftakt fand eine Podiumsdiskussion zum Wirtschaftsstandort Kanton Zürich statt. Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und Finanzdirektor Ernst Stocker diskutierten mit Marc von Waldkirch, CEO von Sensirion, und Thomas Dübendorfer, Präsident des Swiss ICT Investor Club (SICTIC), zur Frage, wie der Wirtschafts- und Innovationsstandort Zürich seine Anziehungskraft weiter verbessern kann.

    Das zweite Panel mit Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli, Professor Mazda Farshad, Medizinischer Spitaldirektor Universitätsklinik Balgrist, Monika Jänicke, CEO Universitätsspital Zürich, und Felix Huber, Leitender Arzt mediX Praxis Zollikerberg, widmete sich dem Medizinstandort Zürich.

    Anschliessend fanden Workshops statt zu den Themen Technologiestandort, mit Fokus auf Künstliche Intelligenz; Fachkräftestandort, mit Blick auf die Ausweitung des Talentpools; Unternehmensstandort, zur Erhöhung der Standortattraktivität; sowie Mobilität und Nachhaltigkeit, mit dem Ziel, aus der Digitalisierung Chancen für die Mobilität zu eruieren.

    Dem Tag des Standorts vorausgegangen ist eine Studie zur Standortattraktivität des Kantons Zürich durch die Volkswirtschaftsdirektion.

  • Birsstadt wird mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet

    Birsstadt wird mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet

    Der Schweizer Heimatschutz verleiht den diesjährigen Wakkerpreis an den Verein Birsstadt. Er ehrt damit die Zusammenarbeit von neun Gemeinden im Kanton Basel-Landschaft und der Solothurner Gemeinde Dornach bei der Lösung der Herausforderungen in der Agglomeration. Diese Zusammenarbeit lege die Grundlage für die Reparatur des unkoordiniert gewachsenen Raumes vor den Toren der Metropole Basel.

    Der Heimatschutz lobt in seiner Medienmitteilung insbesondere die Aufwertung des Natur- und Lebensraums an der Birs, die sorgfältige Weiterentwicklung bedeutender Industrieareale und die Sicherung und Stärkung des baukulturellen Erbes. Im Rahmen der Birsstadt werden aber auch übergeordnete Strategien in den Themenbereichen Landschaft, Siedlung, Mobilität und Anpassung an den Klimawandel behandelt.

    Der Verein Birsstadt wurde 2018 gegründet. Ihm gehören ausser Dornach die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Duggingen, Grellingen, Muttenz, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach an. Gemeinsam haben die zehn Gemeinden rund 94‘000 Einwohnende. Der Verein sieht grosse Chancen in der Auszeichnung durch den Heimatschutz. Er wolle diese Chance nutzen, um die Birsstadt schweizweit besser bekannt zu machen, schreibt er in einer eigenen Mitteilung. Ausserdem will er in diesem Jahr ein Projekt zum Umgang mit der Baukultur in der Region lancieren.

    Der Preis wird am 22. Juni im Rahmen eines Wakkerpreisfestes auf dem Domplatz in Arlesheim übergeben.

  • Schlieren erreicht neuen Firmenrekord

    Schlieren erreicht neuen Firmenrekord

    Die Schlieremer Standortförderung schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Am 30. November waren in der Stadt 1319 juristische Personen angesiedelt, ein neuer Rekord. Laut einer Mitteilung der Standortförderung wird die Mehrheit der neuen Unternehmen noch immer von den bisherigen Clustern angezogen. Dazu gehören vor allem der Bio-Technopark mit seiner nationalen und internationalen Ausstrahlung, aber auch der Healthtechpark und das Start-up-Cluster.

    Künftig will die Stadt ihre Attraktivität auch im KMU- und Gewerbeumfeld erhöhen. Im September wurde dafür der Arealausschuss Schlieren Nord-Ost gegründet. Ihm gehören 25 Immobilieneigentümer des Areals entlang der Rütistrasse an. Schon heute sind dort über 80 Unternehmen mit rund 900 Arbeitsplätzen tätig. Künftig soll Schlieren Nord-Ost zu einer Marke in KMU und Gewerbe entwickelt werden.

    Das zeigt bereits Wirkung. «Schon bei den zahlreichen Wirtschafts- und Gewerbeevents am Schlierefäscht sind mir neue Firmen aufgefallen, die sich direkt ums Netzwerk in Schlieren kümmerten», wird Standortförderer Albert Schweizer in der Mitteilung zitiert. Schweizer war als Mitglied des OK Schlierefäscht für das Sponsoring verantwortlich.

  • Wirtschaftsforum diskutiert Spannungsfelder für Unternehmen

    Wirtschaftsforum diskutiert Spannungsfelder für Unternehmen

    Das 23. Wirtschaftsforum der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortförderung (FRZ) am 28. November hat mehr als 700 Gäste in das Salto-Zelt nach Kloten gezogen. Die Veranstaltung war darauf ausgerichtet, das Spannungsfeld zwischen Visionen, Realität und Unternehmenszweck zu thematisieren, erläutert die FRZ in einer Mitteilung. Dabei wurde dem Thema Künstliche Intelligenz besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

    Als Referenten hatte die FRZ unter anderem Thomas H. Zurbuchen, Leiter des ETH Zurich Space und ehemaliger Wissenschaftsdirektor der NASA, gewonnen. Er berichtete am Beispiel von Erfahrungen der NASA wie Visionen in Realität umgesetzt werden können. Lukas Eiselin, CEO von Meta-Design Schweiz, zeigte Bedeutung und Grenzen eines Unternehmenszwecks auf. Das Referat von Pascal Kaufmann, Gründer der Mindfire Gruppe, war der Rekrutierung von Talenten für Künstliche Intelligenz gewidmet.

    Seinen Auftakt nahm das Forum mit der Eröffnung durch FRZ-Präsidenten André Ingold und FRZ-Geschäftsführerin Rahel Kindermann. Ernst Stocker, Regierungsrat des Kantons Zürich, stellte sich den Fragen von Moderatorin Jennifer Bosshard. Abgerundet wurde das Programm mit einem Apéro Riche, einer Showeinlage und reichlich Gelegenheit zur Vernetzung.

  • Neue Plattform wirbt um Arbeitskräfte für Luzern

    Neue Plattform wirbt um Arbeitskräfte für Luzern

    Viele Luzerner Unternehmen leiden unter dem Arbeits- und Fachkräftemangel. Die Wirtschaftsförderung Luzern rechnet damit, dass der Standortwettbewerb diesen Mangel aufgrund des demographischen Wandels noch weiter anfeuern wird. Sie hat deshalb laut einer Mitteilung die Plattform workinlucerne.com lanciert. Sie soll im In- und Ausland Arbeits- und Fachkräfte für die Unternehmen im Wirtschaftsraum gewinnen.

    Die Plattform führt Gründe an, die für den Kanton Luzern als Arbeits- und Wohnort sprechen. Dazu gehören etwa die hohe Lebensqualität, die Sicherheit und die Stabilität, aber auch die Dynamik des Wirtschaftsraums. Die Arbeitslosigkeit sei niedrig, die Jobaussichten seien hoch. Die Plattform gibt auch praktische Informationen, welche Interessierte brauchen, um in der Region zu arbeiten, von der Diplomanerkennung zum Zugang zum Arbeitsmarkt, von den Lebenskosten bis zur sozialen Sicherheit.

    Workinlucerne.com kann als ergänzendes Werkzeug von allen Luzerner Unternehmen genutzt werden. „Wir finden es wichtig, Luzern in Ergänzung zur Vermarktung als Wirtschaftsstandort gezielt als attraktiven Wohn- und Arbeitsort in den Vordergrund zu stellen“, wird Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, in der Mitteilung zitiert. „Über jede Stelle, die besetzt werden kann, freuen wir uns.“

    Gerade der Tourismus und die Gastronomie kennen den Arbeitskräftemangel. „Work in Lucerne wird neue Mitarbeitende in die Region Luzern bringen“, wird Raymond Hunziker zitiert. „So können wir auch in Zukunft viele Gäste willkommen heissen und begeistern“, so der Leiter Gastronomie bei der SGV-Tochterunternehmung Tavolago und Mitinitiant des Projektes.

  • Urma AG baut zweiten Firmenstandort in Mägenwil

    Urma AG baut zweiten Firmenstandort in Mägenwil

    Die Urma AG hat das Baugesuch für einen zweiten Firmenstandort eingereicht. Er liegt wie der Hauptsitz Rupperswil im Kanton Aargau. In Mägenwil soll laut Medienmitteilung des auf Werkzeugmaschinen und Additive Fertigung (3D-Druck) spezialisierten Unternehmens bis Sommer 2025 ein neues Experience Center entstehen. Der zweite Schweizer Geschäftssitz wurde für 30 Arbeitskräfte entwickelt, die von Rupperswil nach Mägenwil verlegt werden oder zusätzlich neu geschaffen werden, heisst es weiter. Seit über 60 Jahren ist das Familienunternehmen mit rund 130 Mitarbeitenden global tätig.

    Auf dem 3600 Quadratmeter grossen Grundstück in der Industrie- und Gewerbezone „Büntli“ in Mägenwil soll bis Sommer 2025 das neue Experience Center entstehen, mit Büroräumlichkeiten und einer grosszügigen Ausstellungsfläche für CNC-Maschinen, 3D-Drucker, die Nachbearbeitungsmaschinen sowie sämtlichen weiteren Produkten im Bereich Machining. Im Ausstellungsbereich haben Kunden die Möglichkeit, eine Vielzahl von Maschinen zu besichtigen und dabei einen umfassenden Einblick in die Additive Fertigung entlang der gesamten Fertigungskette zu erhalten, heisst es in der Firmenmitteilung weiter.

    „Der Kanton Aargau liegt mitten in der stärksten Wirtschaftsregion der Schweiz und befindet sich an den Hauptverkehrsachsen zwischen den Wirtschaftszentren Basel, Bern und Zürich. Nebst der guten Erreichbarkeit ist es uns wichtig, dass die beiden Firmensitze nahe beieinander liegen – Mägenwil eignet sich somit perfekt für URMA“, wird Urs W. Berner zitiert, Verwaltungsratspräsident und CEO der Urma AG.

    Entstehen solle das grösste Kompetenzzentrum für industrielles 3D-Drucken in der Schweiz.  Der Neubau ermögliche der Kundschaft einen „einmaligen Einblick in industrielle Innovationen“, so Berner weiter.

  • Stephanie Kiener kommt zur Limmatstadt AG

    Stephanie Kiener kommt zur Limmatstadt AG

    Die Standortförderung Limmatstadt AG bekommt mit Stephanie Kiener neu eine stellvertretende Geschäftsführerin. Laut einer Medienmitteilung wird Kiener im November in der Geschäftsstelle der regionalen Standortförderung Limmatstadt mit Sitz im JED in Schlieren ZH anfangen. Projekt- und Redaktionsleiterin Sara Lisa Schäubli verlässt die Organisation hingegen. Sie wolle sich einer neuen beruflichen Herausforderung widmen, so die Mitteilung.

    Stephanie Kiener hat die letzten acht Jahre für die Stadt Baden gearbeitet und dort verschiedene Funktionen im Standortmarketing ausgeübt, unter anderem als Leiterin Tourismus. Sie begleitete laut der Mitteilung der Limmatstadt AG aktiv die Loslösung vom städtischen Kompetenzbereich Tourismus in die neue Public-Private-Partnership TourismusRegion Baden AG, deren stellvertretende Geschäftsführerin sie zuletzt war. Kiener kennt sich in der Region entlang der Limmat bestens aus. Sie ist geborene Schlieremerin.

    „Stephanie Kiener ist mit ihrer Kompetenz und ihrer Vernetzung in der Region ein Glücksfall für die Limmatstadt“, wird Geschäftsleiterin Jasmina Ritz zitiert. Von Stephanie Kiener heisst es, sie wolle auf ein starkes Netzwerk aufbauen und freue sich „auf die Zusammenarbeit mit den vielfältigen Interessengruppen und darauf, die Region durch innovative Ideen und konkrete Projekte weiter zu stärken und zu positionieren“.

  • Fünf Standortprojekte konkurrieren um Auszeichnung

    Fünf Standortprojekte konkurrieren um Auszeichnung

    Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) hat die fünf Nominierten für ihre SVSM Awards 2023 bekanntgegeben. Von Basel über Uri bis Bad Ragaz seien insgesamt zwölf Bewerbungen eingegangen, heisst es in einer Medienmitteilung der Dachorganisation.

    Die Auszeichnungen sollen die Innovationskraft von Projekten aus dem ganzen Land sichtbar machen. Laut den Veranstaltern sind diese Preise seit 2007 „nicht nur Belohnung, sondern auch Ansporn für Akteure im Standortmanagement und der Wirtschaftsförderung“. Dabei werden kleine Initiativen ebenso berücksichtigt wie grosse. Sie können lokal oder national ausgerichtet sein.

    Nominiert sind in diesem Jahr die Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz der Standortförderung Kanton Zürich, der Neubau des HSG Learning Center SQUARE der HSG Stiftung und Licht- und Wasserwelt der Light Ragaz AG. Weitere Anwärter auf den Gewinn sind die Plattform Echt regional der Standortförderung Zürioberland und das Projekt interkantonale Kita-Subventionen des WirtschaftsPortalOst.

    Mitte September präsentieren diese fünf Organisationen ihre Projekte vor einer Jury. Die Preisverleihung findet am 16. November im Rahmen der hybriden Fachtagung SVSM Dialog Wirtschaftsförderung in Olten ZH statt. Dort wird auch eine Person als Standortmanagerin oder -manager des Jahres ausgezeichnet.

  • WIPO Limmattal findet am 9. November in der Umwelt Arena statt

    WIPO Limmattal findet am 9. November in der Umwelt Arena statt

    Das Wirtschaftspodium Limmattal (WIPO) findet nach Angaben des Trägervereins Wirtschaft Limmattal am 9. November wieder in der Umwelt Arena in Spreitenbach statt. Das Wirtschaftstreffen steht laut Medienmitteilung auf LinkedIn unter dem Motto: „Die Zukunft bewegt – Seien Sie dabei!“. Zum Hintergrund heisst es, Zukunft bedeutet alles, was auf die Gegenwart folgt. Und die Vergangenheit? Diese Frage stelle die Grundlage für die Reise in die Zukunft dar. Ticketbestellung und das Programm sind seit Montag, 28. August, online gestellt.

    Am WIPO nehmen laut der Medienmitteilung jährlich rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Gewerbe teil. Die Veranstaltung wurde im Jahr 1999 von drei Patronatsvereinen lanciert: Industrie- und Handelsverein Dietikon (IHV), Wirtschaftskammer Schlieren (WKS) sowie der Vereinigung für Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach (IDH). Das erste WIPO Limmattal fand 2000 in Dietikon statt.

    Dem WIPO gehen vier Input-Sessions voraus. Sie widmen sich den Themen: Die Mobiliar – Cyber Risiko Management für Unternehmen. Dann: Cybersicherheit: Faktor Mensch als Grundpfeiler in der Digitalisierung – Wie etabliert Swisscom bei Mitarbeitern Awareness zum Thema Cybersicherheit? Danach: Future Skills – Wie IKEA seine Mitarbeitenden fit macht für die Zukunft. Und zum Schluss: Planzer & Stadt Dietikon – Gute Fahrt: Beweglichkeit im Denken und Handeln für eine urbane Gütermobilität der Zukunft.

    Nach der Begrüssung durch WIPO-Präsident Fredi Pahr um 16 Uhr gibt es einen Vortrag von Zukunftsforscher Georges T. Roos, dem Gründer des privat finanzierten Zukunftsinstituts Roos Trends&Futures und der European Futurists Conference Lucerne. Der Anlass geht nach einem Podiumsgespräch mit Networking bei einem Apéro Riche bis 21 Uhr.

  • Dietikon erweitert Info-Angebot auf seiner Stadt-App

    Dietikon erweitert Info-Angebot auf seiner Stadt-App

    Das Informations- und Dienstleistungsangebot in der Dietiker Stadt-App ist laut einer Medienmitteilung der Stadt Dietikon erweitert worden. Neu stehen der Bevölkerung zahlreiche lokale Echtzeitdaten in den Bereichen Verkehr, Temperatur, Luftqualität oder Lärm zur Verfügung. Interessierte können in der App auch personalisierte Benachrichtigungen einrichten, heisst es weiter.

    Im Rahmen der Smart City Dietikon werden an verschiedenen Standorten in der Stadt via Sensoren Daten in den Bereichen Verkehr, Temperatur oder Luftqualität erfasst. Bisher wurden diese Daten primär intern gesammelt, heisst es in der Mitteilung. Neu stehen diese Daten in der App auch der breiten Bevölkerung und der Wirtschaft zur Verfügung.

    Bei der modifizierten Stadt-App handelt es sich um ein neuentwickeltes Modul, welches in enger Zusammenarbeit mit dem App-Anbieter Anthrazit und  den Elektrizitätswerken der Stadt Zürich (EKZ) entstanden ist. Dietikon ist laut der Mitteilung die erste Stadt, welche das Modul benutzt.

    „Die Darstellung dieser Daten sehe ich als grossen Nutzen für die Bevölkerung“, wird Jörg Haller zitiert, der Leiter Smart City und öffentliche Beleuchtung bei EKZ, der das Projekt gemeinsam mit der Stadt Dietikon vorangetrieben hat.

    „Der Stadtrat hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation aktiv voranzutreiben. Aktuell läuft intern ein Prozess zur Weiterentwicklung der Smart-City-Strategie, parallel dazu werden weitere Projekte umgesetzt“, wird Stadtpräsident Roger Bachmann zitiert. Als Beispiel nennt er die Strassenreinigung mittels Unterstützung von Künstlicher Intelligenz. Die Smart City Dietikon hatte an der Smart City Innovation Challenge des Bundesamtes für Energie (BFE) 2020 den Hauptpreis gewonnen.

  • Switzerland Innovation Park Ost bietet Arbeitsplätze für Reisende an

    Switzerland Innovation Park Ost bietet Arbeitsplätze für Reisende an

    In einem Pilotprojekt stellen die SBB und der Switzerland Innovation Park Ost laut einer Medienmitteilung Pendlerinnen und Pendlern am Bahnhof St.Gallen speziell eingerichtete Arbeitsplätze zur Verfügung. Acht Tische sind dafür von der Agosti Meier AG aus Waldkirch SG gebaut und mit Elektrik und drahtlosem Internet eingerichtet worden. Seit dem 14. August bieten sie Reisenden die Möglichkeit, Wartezeiten kreativ zu überbrücken.

    Sie kommen „einem grossen Kundenbedürfnis“ nach Arbeiten auch am Bahnhof nach, wird Michael Disch von der Immobilienbewirtschaftung der SBB zitiert. „Mit dieser Initiative machen wir den Bahnhof St.Gallen zum produktiven Arbeitsplatz.“ Nebst den bereits bestehenden Co-Working-Plätzen auf dem Campus des Innovation Park Ost im Westen der Stadt stellen nun auch die in der Bahnhofshalle von St.Gallen eingerichteten Plätze eine Möglichkeit für Austausch und Vernetzung dar.

    Das Projekt ist zunächst für drei Monate geplant. Es soll Denkanstösse für weitere ähnliche Vorhaben liefern. „Denn bei der Arbeit und mit neuen Ideen ist es wie beim Reisen – wer nie startet, kann auch nicht weiterkommen“, wird Peter Frischknecht, Leiter Campus beim Switzerland Innovation Park Ost, zitiert.

  • Kanton Zürich gleist Weiterförderung von Berggebiet und Weinland auf

    Kanton Zürich gleist Weiterförderung von Berggebiet und Weinland auf

    Der Kanton Zürich will das Zürcher Berggebiet und das Weinland im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes weiter fördern, informiert das kantonale Amt für Landschaft und Natur in einer Mitteilung. Ein entsprechendes Umsetzungsprogramm legt Schwerpunkte auf nachhaltigen Tourismus, die Vermarktung regionaler Produkte und Innovationsförderung von KMU. Dafür sollen in den Jahren 2024 bis 2027 insgesamt 6,2 Millionen Franken aufgewendet werden.

    Der Zürcher Regierungsrat hat bereits einen Betrag von rund 3,3 Millionen Franken bewilligt. Beim Bund werden weitere Mittel in Höhe von 2,4 Millionen Franken beantragt. Die restlichen Gelder bringen die Kantone Thurgau und St.Gallen sowie die Gemeinden in den beiden Regionen auf. Für die Umsetzung der Projekte spannt der Kanton Zürich mit der Standortförderung Zürioberland und ProWeinland zusammen. Entsprechende Leistungsvereinbarungen sollen abgeschlossen werden, „sobald der Bund das Programm genehmigt hat“, heisst es in der Mitteilung.

    Für die Förderung von nachhaltigem Tourismus will der Kanton das Berggebiet und das Weinland noch stärker als Ausflugs- und Naherholungsgebiet positionieren. Bei der Vermarktung regionaler Produkte ist zudem geplant „im Sinne der Kreislaufwirtschaft“ auszuloten, „wie sich Stoffkreisläufe in den Regionen schliessen lassen“.

    KMU im Zürcher Berggebiet haben bereits über ein überkantonales Programm Zugang zu Innovationsförderung, Coaching und Vernetzung. Weinländer KMU sollen diese Fördermöglichkeiten ab 2028 ebenfalls in Anspruch nehmen können. Dazu werde das Weinland die entsprechenden Grundlagen erarbeiten, erläutert das Amt für Landschaft und Natur.

  • GZA präsentiert sich als Teil von Choose Europe in Nordamerika

    GZA präsentiert sich als Teil von Choose Europe in Nordamerika

    Der Zusammenschluss von Standortorganisationen aus 14 europäischen Städten und Regionen namens Choose Europe präsentiert sich erstmals bei einer der bedeutendsten Technologie-Konferenzen der Welt, der Collision Conference. Sie findet vom 26. bis 29. Juni in Toronto in der kanadischen Provinz Ontario statt. Als Agentur für Standortmarketing, die neun Kantone sowie die Stadt Zürich und die Region Winterthur vertritt, ist auch die Greater Zurich Area Mitglied dieser neuen Initiative. Ausserdem zählen Amsterdam, Barcelona-Katalonien, Berlin, Frankfurt, Kopenhagen, Helsinki, Lyon, Oslo, Paris, Riga, Stockholm, Wien und Warschau dazu.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, ist es Ziel „dieser beispiellosen Zusammenarbeit“, einem weltweiten Publikum „die Vorteile des Arbeitens, Lebens und Investierens in Europa vor Augen zu führen“. Diese Kooperation soll potenziellen Investoren und Talenten den Zugang zum europäischen Markt vereinfachen. Sie will das Marktpotenzial Europas erweitern und ein Umfeld schaffen, das Investitionsmöglichkeiten fördert und das Wachstum erleichtert.

    „Europa ist der Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und grüner Wandel“, wird die Geschäftsführerin von Helsinki Partners, Clarisse Berggårdh, zitiert. „Allerdings kann niemand die grossen globalen Herausforderungen allein lösen. Deshalb bündeln wir, die europäischen Investitionsförderungsagenturen, unsere Anstrengungen.“ Der globale Wettbewerb um ausländische Direktinvestitionen sei intensiv, so GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt „Wir sind bereit, die künftigen Herausforderungen zusammen mit unseren Choose Europa-Partnern anzugehen. Unsere gemeinsame Vision ist es, Europa als eine Drehscheibe für nachhaltige Investitionen zu etablieren.“

  • Kanton Aargau behält bestes Rating

    Kanton Aargau behält bestes Rating

    Standard & Poor’s hatte den Kanton Aargau im letzten Dezember erstmals mit dem Rating AAA mit stabilem Ausblick bewertet. Nun hat die internationale Ratingagentur die Bestbewertung für den Kanton bestätigt, informiert das Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird der Kantonsverwaltung ein umsichtiges Finanzmanagement attestiert.

    „Ich bin sehr erfreut, dass die Ratingagentur Standard & Poor’s die umsichtige Finanzpolitik und die hohe Haushaltsdisziplin der letzten Jahre honoriert und dem Kanton Aargau erneut das höchstmögliche Rating verleiht“, wird Finanzdirektor Markus Dieth in der Mitteilung zitiert. „Dies im Wissen um den hohen Finanzhilfebeitrag an die Kantonsspital Aarau AG und die unsichere Entwicklung der Ausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB).“

    Bei ihrer Einschätzung stützt sich Standard & Poor’s auf die tiefe Verschuldung und die hohen Liquiditätsreserven des Kantons. Nach Ansicht der Ratingagentur wird die breit diversifizierte kantonale Wirtschaftsstruktur auch in den nächsten Jahren zu steigenden Steuererträgen führen. Die verfügbaren Liquiditätsreserven reichen zum Ausgleich absehbarer Defizite aus.

    Zu einer Abstufung könnte es kommen, wenn der Kanton in seiner Haushaltsdisziplin nachlässt und die Verschuldung ansteigt. „Wir wollen trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen das AAA-Rating bestätigen“, erklärt Dieth. Für den Finanzdirektor ist dafür eine Weiterführung der bisherigen Finanzpolitik Voraussetzung. „Das bedeutet auch, dass die politisch geplanten strategischen Vorhaben und die nötigen Investitionen zur Stärkung des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Aargau vorangetrieben werden müssen“.

  • Rahel Kindermann Leuthard leitet neu die FRZ Flughafenregion Zürich

    Rahel Kindermann Leuthard leitet neu die FRZ Flughafenregion Zürich

    Die FRZ Flughafenregion Zürich hat eine neue Geschäftsführerin: Bei der 11. Generalversammlung übernahm Rahel Kindermann Leuthard die operative Leitung der FRZ, die Standortentwicklerin und Wirtschaftsnetzwerk zugleich ist. Damit tritt sie die Nachfolge von Christoph Lang an, der weiterhin als Markenbotschafter für FRZ tätig sein wird.

    Wie Kindermann Leuthard laut einer Mitteilung der FRZ in ihrer Rede betonte, sei die Organisation mit ihren rund 1000 Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus rund 800 Unternehmen und 14 Städten und Gemeinden „eine grosse Erfolgsgeschichte“. An ihrer Spitze wolle sie das Rad nicht neu erfinden, sondern lediglich „den Kompass anpassen“. Als ihre Themenschwerpunkte habe sie Digital Hub, ökologische und soziale Nachhaltigkeit, Alters- und Gender-Diversität, Nachwuchsförderung und Arbeitskräftemangel, Mobilität und Leadership genannt.

    Kindermann Leuthard führte zuletzt bei der Stadt Zürich die Abteilung Coaching und Bildung mit 70 Mitarbeitenden. Davor war sie unter anderem bei der Flughafen Zürich AG und der Fluggesellschaft Swiss tätig.

    Die 187 Stimmberechtigten stimmten allen Traktanden der FRZ zu. Auch das Budget wurde genehmigt. 2022 verzeichnete die FRZ den Angaben zufolge ein Mitgliederwachstum von 10 Prozent. Der Gesamtertrag stieg im Berichtsjahr um 21 Prozent. Die Mitgliederbeiträge von Städten und Gemeinden wuchsen um 6,8 Prozent, die der Firmen um 10,3 Prozent. Die Erträge aus Sponsoring, Jahrespartnerschaften und Mitgliederanlässen erhöhten sich stark um 46,6 Prozent.

  • Wirtschaftsförderung Luzern begleitet 25 Firmen bei Ansiedlung

    Wirtschaftsförderung Luzern begleitet 25 Firmen bei Ansiedlung

    Die Wirtschaftsförderung Luzern hat im vergangenen Jahr 25 Firmen bei der Ansiedlung im Kanton begleitet, davon 17 aus dem Ausland. Je vier der neuen Firmen kamen aus den USA und Deutschland. Insgesamt wurden 338 neue Stellen im Kanton geschaffen. Künftig wird sich die Wirtschaftsförderung bei Ansiedlungen verstärkt auf europäische Länder konzentrieren, namentlich Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien und die Beneluxländer, schreibt sie in einer Mitteilung.

    Die Wirtschaftsförderung hat zudem 17 lokale Projekte zur Unternehmensentwicklung abschliessen können. Damit wurden rund 130 Arbeitsplätze geschaffen. Zudem konnte sie sechs Finanzierungsprojekte abschliessen und als Ombudsstelle sechs anspruchsvolle Fälle lösen.

    Ende 2022 waren im Handelsregister des Kantons insgesamt 32‘600 Unternehmen eingetragen, 3 Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekord. „Das beeindruckende Wachstum von über 10’000 Firmen in zehn Jahren zeigt die Standortattraktivität des Kantons Luzern eindrücklich auf“, wird Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, in der Mitteilung zitiert.

  • Aargauer Departement wird für Mediation ausgezeichnet

    Aargauer Departement wird für Mediation ausgezeichnet

    Der Mediationspreis des Schweizerischen Dachverbandes Mediation (SDM) geht zum ersten Mal an einen Kanton. Das Aargauer Departement für Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) wird für seine konsensorientierten Verfahren bei Infrastrukturvorhaben geehrt. Das Vorgehen des BVU zeige, „dass gelebte Demokratie mit Mediation und mediationsähnlichen Partizipationsinteressen verschiedene Formen bietet, die weit über Mehrheitsentscheide hinaus gehen“, heisst es in der Begründung des SDM. Wo sich Kontroversen und unterschiedliche Interessen abzeichneten, würden die Möglichkeiten der Mediation genutzt. Das BVU unter seinem Generalsekretär Markus Büsser nehme eine Vorreiterrolle bei der Mediation im öffentlichen Bereich ein.

    Das BVU ist erfreut über die Auszeichnung. „In den Aufgabenbereichen des BVU gehören Zielkonflikte, Differenzen und unterschiedliche Perspektiven zum Tagesgeschäft“, wird Büsser in einer Mitteilung des Kantons zitiert. „Die Departementsleitung macht sich deshalb regelmässig Überlegungen, wie sie eine Kommunikations- und Konfliktkultur fördern kann, die eine dialogorientierte und nachhaltige Zusammenarbeit ermöglicht.“ Das BVU verweist etwa auf die Runden Tische bei der Erweiterung des Steinbruches Mellikon, den Auen im Rietheimer Feld und die Verrechnung der Netznutzungspreise für den Strom.

    Der Schweizer Mediationspreis wird 2023 zum dritten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurde auch das Alterszentrum Haus Tabea in Horgen ZH. Der Preis wird im Rahmen des SDM-Kongresses übergeben, der am 16. und 17. Juni in Lausanne stattfindet.

  • Gründerszene im Knonauer Amt erhält Unterstützung

    Gründerszene im Knonauer Amt erhält Unterstützung

    Die Standortförderung Knonauer Amt unterstützt angehende Unternehmensgründerinnen und -gründer aus der Region. Zusammen mit dem Coworking Space Coachingplus in Affoltern und der Genossenschaft Startzentrum Zürich entwickelte sie die Idee, entsprechende Workshops anzubieten. Der erste hat bereits stattgefunden, Folgetermine sind geplant.

    Der erste Workshop traf auf grosses Interesse. Insgesamt 40 Teilnehmende, zwei Drittel davon Frauen, befassten sich unter Anleitung von Referent Nicolas Goetsch, dem Geschäftsführer des Startzentrums Zürich, mit dem Weg von der Idee zum Geschäftsmodell. Laut einem Artikel im „Affolter Anzeiger“ animierte Goetsch die Anwesenden, sich mithilfe eines visuellen Planungsmodells konkret mit ihren eigenen Geschäftsideen auseinanderzusetzen, mit Kundenprofilen, Kundennutzen, Angebotsskizzen und Ertragsmodellen. Die Folien des Referenten können online eingesehen werden.

    Für den Folgetermin am 29. Juni sind Austauschgespräche zum Thema Herausforderungen bei der Unternehmensgründung geplant. Anmeldungen werden bis 22. Juni erbeten. Darüber hinaus bietet der Standortförderer über das Startzentrum persönliche Beratung und die Startbox Zürich, einen digitalen Gründungsleitfaden zur Unternehmensgründung im Kanton Zürich.

  • Zürich ist beim Smart City Index 2023 erneut auf Platz 1

    Zürich ist beim Smart City Index 2023 erneut auf Platz 1

    Drei Schweizer Städte finden sich unter den neun intelligentesten Städten der Welt. Das zeigt der IMD Smart City Index 2023, für den insgesamt 141 Städte überall auf dem Globus untersucht wurden. Er wurde mit Ausnahme von 2021 seit 2019 jährlich vom World Competitiveness Center der Lausanner IMD Business School erstellt. Sie hat ihre Sitze in Lausanne und Singapur.

    Auf Platz 1 dieser Rangliste liegt wie seit der ersten Auflage dieses Index Zürich, vor Oslo, Canberra und Kopenhagen. Auf Platz 5 folgt Lausanne, nach Platz 4 im Jahr 2020. Damals hatte Genf Platz 6 inne, in diesem Jahr ist es Platz 9. Zwischen Lausanne und Genf werden in diesem Jahr London, Singapur und Helsinki geführt.

    Auf Platz 1 liegend punktet Zürich naturgemäss bei so gut wie allen Kriterien weit überdurchschnittlich. Höchstwerte erreicht die Stadt bezüglich der Strukturen in den Themenbereichen Gesundheit & Sicherheit, Aktivitäten, Arbeit & Schule sowie Governance – mit zwei Ausnahmen: bei Luftverschmutzung und der Verfügbarkeit bezahlbarer Mietwohnungen. Bei den Technologiethemen hingegen liegt die Stadt im Mittelfeld und schneidet nur bei Arbeit & Schule besser ab.

    Lausanne auf Platz 4 wird bei allen strukturellen Themen meist weit überdurchschnittlich bewertet. Bezüglich der Technologien liegt die Stadt wie Zürich fast überall im Mittelfeld. Absolute Höchstwerte erreicht sie bei Grünanlagen, kulturellen Aktivitäten und bei der IT-Bildung in Schulen. Beim öffentlichen Nahverkehr werden ihre Online-Services sehr hoch bewertet.

    Höchstwerte erreicht Genf beim städtischen Grün, beim Zugang zur Schulbildung und bei Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zu Entscheidungen der Stadtverwaltung. Zwei negative Ausreisser finden sich bei der Zustimmung zur Aussage, dass Unternehmen neue Jobs generieren und dass der Online-Zugang zu Jobangeboten es einfacher macht, Arbeit zu finden. Bei beiden liegt Genf am untersten Ende des Gruppenindexes.

    In allen drei Städten werden von den Befragten erschwingliche Mieten, Verkehrsstaus und Luftverschmutzung als Prioritäten genannt. An der diesjährigen Analyse ist laut IMD am auffälligsten, dass von den 20 führenden Städten 17 seit der Gründung des Index dabei sind. Unter diesen 17 Städten weisen sechs entweder eine kontinuierliche Verbesserung oder Stabilität von Jahr zu Jahr auf. Diese „Super-Champions“ sind Zürich, Oslo, Singapur, Peking, Seoul und Hongkong.