Schlagwort: Standortqualität

  • ICT und Life Sciences dominieren Firmenansiedlungen

    ICT und Life Sciences dominieren Firmenansiedlungen

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein weiteres positives Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2022 insgesamt 265 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen. Sie haben bereits im ersten Betriebsjahr insgesamt 1199 neue Stellen geschaffen. Im Verlauf von drei Jahren sollen es über 3100 Arbeitsplätze werden.

    „Auch wenn mit 265 Firmen gegenüber dem Vorjahr 17 Firmen weniger angesiedelt wurden, ist die Entwicklung der Ansiedlungen über die letzten 10 Jahre relativ stabil geblieben“, schreibt die VDK. Und wie bereits in den vergangenen Jahren sind auch 2022 die meisten der Neuansiedlungen in den Branchen ICT und Life Sciences aktiv. Regional gesehen stammt rund die Hälfte aus den USA, Deutschland oder Frankreich.

    Der in der aktuellen Strategie 2020-2023 der nationalen Standortpromotion gesetzte Fokus auf Zukunftstechnologien soll auch in den Jahren 2024 bis 2027 beibehalten werden, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Derartige Unternehmen trügen „mit ihrem innovativen Knowhow in ihrem Netzwerk auch zur Stärkung der regionalen und lokalen Wertschöpfung sowie der KMU-Landschaft bei“. Darüber hinaus weist die VDK auf die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen mit der  offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise, und ihrer als Swiss Business Hubs geführten Vertretungen im Ausland hin.

  • GZA zieht positives Fazit für 2022

    GZA zieht positives Fazit für 2022

    Die Zahl der Neuansiedlung von Unternehmen aus dem Ausland im Wirtschaftsraum Zürich hat sich laut der GZA im Jahr 2022 auf hohem Niveau stabilisiert. Die Organisation für Standortmarketing hat zusammen mit ihren Partnern der Standortförderungen 108 Firmen bei der Schaffung neuer Niederlassungen in den neun zugehörigen Kantonen, der Stadt Zürich und der Region Winterthur unterstützt, wie aus dem am 30. März vorgestellten Jahresbericht 2022 hervorgeht. Im Vorjahr waren es 129 Firmen gewesen, 2020 nur 89, 2019 insgesamt 109.

    Die 108 im vergangenen Jahr neu angesiedelten Firmen haben 516 Arbeitsplätze geschaffen, 19 Prozent weniger als im Vorjahr. In diesem tendenziellen Rückgang schlage sich der Einsatz neuer Technologien, die zunehmende Automatisierung von Produktionsprozessen und die grenzüberschreitende Arbeitsteilung internationaler Firmen nieder, heisst es in der Medienmitteilung zum Jahresbericht. Doch planten die angesiedelten Unternehmen in den fünf kommenden Jahren die Einrichtung weiterer 1292 Stellen.

    Spitzenreiter unter den Neuansiedlungen waren 2022 die Life Sciences mit 22 Firmen, gefolgt von 20 Firmen aus Fintech und Blockchain, 16 aus den Informationstechnologien und zwölf aus Künstlicher Intelligenz und Computer Vision.

    Ein Grossteil der neu angesiedelten Firmen stammt aus den USA (33), aus Deutschland (14) und Italien (9). Deren Internationalität erhöht laut GZA die Vernetzung des Wirtschaftsstandorts und trägt zu dessen Widerstandsfähigkeit bei. „Wir wollen attraktive Firmen in den Wirtschaftsraum Zürich lotsen, die hier und in der ganzen Schweiz Neues für eine nachhaltige Zukunft entstehen lassen können“, wird Verwaltungsratspräsident Balz Hösly in der Medienmitteilung zitiert.

    Fokusthema des Jahresberichts 2022 ist die Kreislaufwirtschaft. Die GZA AG ist Gründungsmitglied der jüngst lancierten Werkstatt für Kreislaufwirtschaft CE123, einer Initiative aus der Wirtschaft, die vor allem KMU den Weg in die Zirkularität ebnen will. „Neben der Digitalisierung wird die Kreislaufwirtschaft zur grossen Geschäftsperspektive“, so Geschäftsführerin Sonja Wollkopf. Sie werde „zu mehr Innovation und Wohlstand führen“.

  • Beny Ruhstaller tritt als Präsident der SVSM zurück – Remo Daguati wird sein Nachfolger

    Beny Ruhstaller tritt als Präsident der SVSM zurück – Remo Daguati wird sein Nachfolger

    Seinen Rücktritt plante Beny Ruhstaller von langer Hand: „Mir war es wichtig, nicht Knall auf Fall zu gehen, sondern meine Nachfolge gut vorzubereiten“, erklärte der scheidende Präsident an der Generalversammlung der SVSM, die im  stimmungsvollen Gartensaal der Villa Boveri in Baden stattfand. Während acht Jahren prägte Ruhstaller als Präsident den Dachverband der Schweizer Standort- und Wirtschaftsförderungen, bereits seit 2013 war er Mitglied im Vorstand. Noch viel früher hatte er aber erstmals Kontakt mit der SVSM, wie er sich in seinem Rückblick an der Generalversammlung erinnerte: „Ich durfte 2007 den ersten SVSM Award für innovative Projekte im Standortmanagement entgegennehmen: für mein Mandat als Geschäftsführer des Gebietsmarketings Glattpark.“ Wie es der Zufall will, hat er dieser Tage auch ebendieses Mandat nach 21 Jahren als Geschäftsführer niedergelegt.

    Verknüpfung von Immobilien und Standorten
    Beny Ruhstaller ist kein klassischer Standortförderer. Vielmehr hat er mit seinem Einsitz im Vorstand der SVSM und ab 2015 als Präsident die Sicht der Immobilien-Wirtschaft im Verband vertreten. Es war ihm denn auch stets ein Anliegen, die Immobilien-Branche und die Standortförderung näher zusammenzubringen. Dies ist ihm in verschiedener Hinsicht gelungen, beispielsweise im Bereich der Mitgliederstruktur oder im Rahmen einer Kooperation mit der Zeitschrift „immo!nvest“. Im Weiteren fand unter Ruhstallers Präsidentschaft mehrmals ein geführter Besuchstag an die Expo Real, Europas grösste Messe für Immobilien und Standorte in München statt und Anfang dieses Jahres nahm die SVSM erstmals an der Immo23, der Schweizer Messe für Immobilien-Investitionen, teil. Ruhstaller legte zudem stets viel Wert auf das „Schweizerische“ im Verbandsnamen, beispielsweise mit einer ausgewogenen Regionenvertretung im Vorstand oder Anlässen an wechselnden Standorten. Die Professionalisierung der Branche im Sinne eines fundierten Aus- und Weiterbildungsangebotes war Ruhstaller ein weiteres Anliegen: Er war nicht nur selbst in verschiedenen Kursen als Referent tätig, sondern auch bei der Entwicklung neuer Angebote aktiv. Während der Corona-Pandemie gelang es ihm zudem, gemeinsam mit einem engagierten Vorstandsteam neue Veranstaltungsformate zu entwickeln und den Verband fit für die Zukunft zu machen.

    Remo Daguati zum neuen Präsidenten gewählt
    Die Generalversammlung wählte in Baden Remo Daguati, seit 2021 Vorstandsmitglied der SVSM und seit 2022 Vizepräsident, einstimmig zum neuen Präsidenten der SVSM. Remo Daguati ist Inhaber der LOC AG in Zürich und betreut Standortförderungsorganisationen und Arealentwicklungen im gesamten DACH-Raum. Vor seiner Selbstständigkeit leitete er bis Anfang 2016 als GL-Mitglied von Switzerland Global Enterprise (S-GE) die nationale Standortpromotion (Invest in Switzerland). Stefan Otziger, Vorstandsmitglied der SVSM seit 2018 und Geschäftsführer des Wirtschaftsraumes Thun, wurde als Vizepräsident gewählt. Im Rahmen der Generalversammlung durfte der scheidende Präsident Ruhstaller überdies einen neuen Sponsoren vorstellen: Mettler2Invest, eine inhabergeführte, unabhängige Immobilien-Entwicklungsgesellschaft, unterstützt die SVSM ergänzend zu den bisherigen Sponsoren Sunrise und EKZ. Ohne die wertvolle Unterstützung durch ihre Sponsoren könnte die SVSM ihr Leistungsangebot im aktuellen Umfang nicht aufrechterhalten – ein grosses Dankeschön deshalb an dieser Stelle.

    Inputreferate zu Arealentwicklung und Leerstandsmanagement
    Im Anschluss an die Generalversammlung erwartete die Teilnehmenden im Rahmen der hybriden Fachveranstaltung „SVSM Dialog Standortmanagement“ zwei praxisnahe Inputreferate zu den Themen Arealentwicklung und Leerstandsmanagement: Verena Rohrer, Leiterin Aargau Services Standortförderung, widmete sich der Frage, ob Grossansiedlungen wie jene des Pharmazulieferers Bachem auf dem Sisslerfeld eine Folge der kantonalen Arealentwicklung sind – und kam als Antwort zu einem „indirekten Ja“. Majid Parente, Geschäftsführer und Gründer von collektiv AG, zeigte andere Wege im Umgang mit leerstehenden Gewerbeliegenschaften in Innenstädten auf: indem der Standort und die Liegenschaft einbezogen und verstanden werden, eine vertiefte Analyse vorgenommen und ein partizipativer Ansatz verfolgt wird.

  • Standortförderung Basel Area verbucht Rekord bei Firmengründungen

    Standortförderung Basel Area verbucht Rekord bei Firmengründungen

    Basel Area Business & Innovation hat 2022 insgesamt 96 Jungunternehmen bei der Gründung unterstützt. Dies stellt einen neuen Höchststand dar, informiert die Standortförderung der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 20 Gründungen mehr von Basel Area Business & Innovation unterstützt.

    Die Zahl der Firmen, die sich 2022 neu in den Kantonen der Basel Area niedergelassen haben, blieb mit 35 im Vergleich zu 2021 stabil. „Die Wirtschaftsregion Basel Area hat erneut ein höchst erfreuliches Jahr hinter sich“, wird Christof Klöpper, CEO von Basel Area Business & Innovation, in der Mitteilung zitiert. „Sowohl bei den neu angesiedelten Unternehmen wie auch bei den Firmengründungen haben wir 2022 ausgezeichnete Werte erzielt.“

    Von den insgesamt 96 neugegründeten Firmen sind 21 im Pharma- und medizinischen Bereich tätig. Es folgen Dienstleistungen mit 18, Bauwesen mit elf und ICT mit zehn Gründungen. Viele der Start-ups konnten vom Venture Monitoring-Programm der Standortförderung profitieren. In der Mitteilung hebt Basel Area Business & Innovation dabei das Cleantech-Unternehmen Kuori hervor. Es hat seit seiner Gründung im Frühjahr 2022 bereits rund 2,3 Millionen Euro Investorenmittel eingesammelt.

    Von den insgesamt 35 Ansiedlungen entfielen 24 auf im Pharma- und medizinischen Bereich tätige Firmen. Nach Herkunftsregionen betrachtet hat Europa mit 14 Unternehmen die Nase vorn. Es folgen Asien mit sieben und die USA mit sechs neu in der Schweiz niedergelassenen Unternehmen. Aus anderen Kantonen zog es im vergangenen Jahr insgesamt acht Firmen in die Basel Area.

  • Bund führt neuen Wegweiser für Standortförderung ein

    Bund führt neuen Wegweiser für Standortförderung ein

    Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat einer neue Beratungsplattform für Unternehmen und weitere Organisationsformen eingeführt. Laut einer Medienmitteilung soll die ab dem 16. Februar angebotene Plattform die Nutzenden bei der Suche nach Wirtschaftsstandorten und Fördermitteln unterstützen. Dabei erweitert das aktuell eingeführte Beratungswerkzeug die bereits vorhandenen Portale auf der Internetseite des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).

    Der jetzt angekündigte mehrsprachige Standortförder-Guide führt verschiedene Förderprojekte zusammen und soll für Interessierte und Gesuchstellende leicht via Internet zugänglich sein. Die aktuelle Palette umfasst 16 Förderinstrumente mit rund 50 unterschiedlichen Angeboten. Primäre Zielgruppen sind Unternehmerinnen und Unternehmer, Behörden aller föderalen Ebenen sowie Einzelpersonen. Der neue Wegweiser soll laut WBF den Wirtschaftsstandort Schweiz noch attraktiver und transparenter machen. Erreichbar ist er unter promotion.guide.

  • Bundesrat steckt Ziele zur Standortförderung ab

    Bundesrat steckt Ziele zur Standortförderung ab

    Der Bundesrat entwickelt die strategischen Grundlagen zur Standortförderung des Bundes weiter. Mit seiner Botschaft für die Jahre 2024 bis 2027 verfolgt er laut einer Medienmitteilung fünf Ziele: Rahmenbedingungen für KMU verbessern, Regionen stärken, zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, Chancen der Digitalisierung nutzen sowie die Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts stärken. Diese sind auch Bestandteile der Neuen Regionalpolitik, die 2024 in ihre dritte achtjährige Periode startet. Für die mandatierten Organisationen wurden 23 konkrete Aktivitäten formuliert.

    Im Vergleich zur Periode 2020 bis 2023 wird die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung aufgewertet. Ausserdem soll sich die Standortförderung noch stärker an den Bedürfnissen der Hauptzielgruppen, den KMU und den Regionen, ausrichten. So liegt der Schwerpunkt bei der KMU-Politik im Ausbau von EasyGov.swiss, dem Online-Schalter für Unternehmen zur elektronischen Abwicklung von Bewilligungs-, Antrags- und Meldeverfahren an einem einzigen Ort.

    Den Fokus in der Tourismuspolitik setzt die Botschaft bei der digitalen Transformation der Branche und der Weiterentwicklung der Tourismusförderung. Zudem will der Bundesrat die Exportorientierung weiterentwickeln. So sollen sich etwa Promotionsauftritte im Ausland an Generalunternehmer mit grossen Infrastrukturprojekten richten.

    Für die Instrumente der Standortförderung beantragt der Bundesrat dem Parlament Finanzmittel in Höhe von 428,83 Millionen Franken, rund 40 Millionen mehr als in der ablaufenden Periode. Dagegen soll der Zahlungsrahmen für die Äufnung des Fonds für Regionalentwicklung in den Jahren 2024 bis 2031 gegenüber der Vorperiode um 12,7 Millionen Franken auf 217,3 Millionen Franken reduziert werden.

  • Kanton Zürich profitiert überdurchschnittlich vom Standortmarketing

    Kanton Zürich profitiert überdurchschnittlich vom Standortmarketing

    Die Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) hat in den vergangenen Jahren positiv zur Entwicklung des Wirtschaftsraums Zürich beigetragen, erläutert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Sie stützt sich dabei auf einen Bericht des Beratungsunternehmens EY, wonach zwischen 2018 und 2021 insgesamt 445 Unternehmen im Wirtschaftsraum angesiedelt werden konnten.

    Zwischen 2009 und 2021 haben die angesiedelten Unternehmen dem Wirtschaftsraum über 647 Millionen Franken Steuereinnahmen eingespielt. Der Kanton Zürich profitiere von diesen Einnahmen und von den durch die Firmen geschaffenen Arbeitsplätze überdurchschnittlich, heisst es in der Mitteilung. Die Kantonsregierung spricht sich daher dafür aus, die kantonalen Beiträge für die GZA von jährlich 2,1 Millionen Franken auch für die Jahre 2024 bis 2027 zu leisten. Dementsprechend hat er dem Kantonsrat insgesamt 8,4 Millionen Franken beantragt.

    Die 1998 gegründete GZA ist in neun Kantonen, der Stadt Zürich und der Region Winterthur aktiv. „Die Zusammenarbeit innerhalb unseres Metropolitanraums ist wichtig, um international wettbewerbsfähig zu bleiben“, wird Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Stiftungsratspräsidentin der GZA, zitiert. „Ein Wirtschaftsraum endet nicht an einer Stadt- oder Kantonsgrenze.“

  • Aargauer Gemeinden treten Limmatstadt bei

    Aargauer Gemeinden treten Limmatstadt bei

    Drei weitere Gemeinden sind mit Beginn des Jahres 2023 mit der regionalen Standortförderung Limmatstadt verbunden. Spreitenbach, Killwangen und Neuenhof haben Leistungsvereinbarungen mit der Limmatstadt abgeschlossen, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit habe die Limmatstadt AG nun Leistungsvereinbarungen mit zwölf Limmattaler Städten und Gemeinden. Über den Planungsverband Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) sei zudem der gesamte Bezirk Dietikon angeschlossen.

    Der Beitritt von neuen Gemeinden aus dem Aargauer Limmattal sei ein Meilenstein für die regionale Standortförderung. „Es freut mich besonders, dass sich pünktlich zum Start der Limmattalbahn die Aufbruchstimmung in der Region auch in der gemeinsamen Standortförderung widerspiegelt“, wird Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Limmatstadt AG, zitiert: Ziel sei, „alle Gemeinden entlang der Limmat für eine regionale Standortförderung zu gewinnen“.

    Die Inbetriebnahme der neuen Limmattalbahn sei der perfekte Zeitpunkt, sich zur Region mit gemeinsamer Standortförderung zu bekennen und 2023 der Limmatstadt AG beizutreten, wird der Spreitenbacher Gemeindepräsident Markus Mötteli zitiert. „Spreitenbach liegt in der Mitte des Limmattals und verbindet die beiden Kantone Aargau und Zürich. Gemeinsam wird das Limmattal stärker wahrgenommen“, so Mötteli.

    „Die Zusammenarbeit mit der Limmatstadt AG wird Neuenhof helfen, die Potentiale unseres Dorfes besser auszuschöpfen und uns im Limmattal und in der Schweiz weiter bekannt zu machen“, wird der Gemeindeammann von Neuenhof, Martin Uebelhart, zitiert.

    „Als kleinere, aber wachsende Gemeinde wollen wir Teil der Limmatstadt sein“, so der Gemeindeammann von Killwangen, Markus Schmid. Die Limmatstadt gebe dem vielseitigen Wirtschafts- und Lebensraum ein Gesicht und eine regionale Identität.

  • Rahel Kindermann Leuthard wird CEO der Flughafenregion Zürich

    Rahel Kindermann Leuthard wird CEO der Flughafenregion Zürich

    Der Vorstand der FRZ Flughafenregion Zürich hat Rahel Kindermann Leuthard zur neuen Geschäftsführerin ernannt. Die Managerin wird den bisherigen CEO, Christoph Lang, ablösen, heisst es in einer Medienmitteilung. Er wird auf der 11. Generalversammlung der Standortentwicklung am 8. Juni 2023 offiziell verabschiedet.

    Kindermann Leuthard leitet derzeit 70 Mitarbeitende in der Abteilung Coaching und Bildung der Stadt Zürich. Zuvor war sie von 2005 bis 2021 für die Flughafen Zürich AG tätig. Dort baute sie 2005 den Besucherservice massgeblich mit auf und konzeptionierte die Zuschauerterrasse B, die den Angaben zufolge heute als Aushängeschild des Flughafens Zürich gilt. Weiterhin zeichnete sie dort als Leiterin Besucher-Services und Events verantwortlich für Grossveranstaltungen wie das 70-jährige Jubiläum mit 70‘000 Besuchern.

    Bei der Fluggesellschaft Swiss leitete Kindermann Leuthard von 2009 bis 2019 das Care-Team, welches Passagiere und Angehörige in Krisensituationen betreut. Seit 2017 hat die studierte Betriebswirtin und Change-Managerin zudem eine Beratungsfirma in Zürich, die Menschen Erfolgsprinzipien von Piloten für ihr Privat- und Berufsleben vermittelt.

    „FRZ als noch junge Organisation für Networking und Standortförderung weiterzuentwickeln, ist für mich eine unternehmerische Aufgabe, auf die ich mich sehr freue“, wird Rahel Kindermann Leuthard in der Medienmitteilung zitiert.

    In ihrer Freizeit steuert Kindermann Leuthard selbst Flugzeuge als Privatpilotin. Seit 2005 lebt sie mit ihren beiden Kindern in der Flughafenregion.

  • INTEGRA Biosciences holt Hälfte der Produktion in die Schweiz

    INTEGRA Biosciences holt Hälfte der Produktion in die Schweiz

    INTEGRA Biosciences richtet am Hauptsitz in Zizers ein neues Produktionsgebäude ein, das „zu den modernsten seiner Art in der Südostschweiz“ zählen wird, informiert die weltweit tätige Technologiefirma der INTEGRA Holding in einer Mitteilung. Künftig will das auf innovative Pipetten und Laborprodukte spezialisierte Unternehmen mehr als die Hälfte seines weltweiten Produktionsvolumens in Zizers realisieren. Von dort aus sollen „ganz Europa und weite Teile Asiens“ beliefert werden.

    Am 8. Dezember wurde Aufrichte gefeiert. Damit liegen die seit über einem Jahr laufenden Bauarbeiten für „das Vorzeigeprojekt“ auf Kurs, schreibt INTEGRA Biosciences. Schon im kommenden Frühjahr soll ein Reinraum als erste Ausbaustufe des 100-Millionen-Franken-Projekts bezugsbereit sein. In den Reinraum ziehen Spritzgussmaschinen und Automationsanlagen ein. Für Ende 2023 ist die Fertigstellung von Lager, Büros und Personalrestaurant geplant. „Bis dahin steht aber noch Einiges auf dem Programm – sei dies in baulicher Hinsicht oder bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden“, wird Unternehmenschef Urs Hartmann in der Mitteilung zitiert.

    Der Beginn einer zweiten Etappe soll 2028 eingeleitet werden. Insgesamt will INTEGRA Biosciences den Hauptsitz in Zizers auf einen 30’000 Quadratmeter grossen Campus erweitern. Bei der Einrichtung stehen bauliche Flexibilität und Arbeitsplatzqualität sowie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Fokus. Dazu gehört eine rund 3000 Quadratmeter grosse Photovoltaikanlage. „Gerade die aktuelle Situation bestätigt uns, dass wir mit unserem firmeninternen Nachhaltigkeitsprogramm und mit dem energieeffizienten Neubau auf dem richtigen Weg sind“, meint Hartmann.

  • Standortförderung kündigt Stadtführer an

    Standortförderung kündigt Stadtführer an

    Der Zwischenbericht der Standortförderung der Stadt Dietikon umfasst den Zeitraum von Mai bis Oktober 2022. Er soll laut Medienmitteilung eine Übersicht über die laufenden Projekte der Standortförderung Dietikon in der Berichtsperiode verschaffen. Als besondere Höhepunkte dieser Arbeit werden der Abschluss des vom Bundesamt für Energie prämierten Projektes Smart City Dietikon erlebbar machen sowie die Lancierung des Dietiker Stadtführers hervorgehoben.

    Am 27. September wurde das Projekt Smart City erlebbar machen im Beisein des Bundesamtes für Energie (BFE), des Stadtrates und Vertretern der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) nach zweijähriger Umsetzungsarbeit eingeweiht. Das vom BFE mit 100’000 Franken unterstützte Projekt wurde gemeinsam mit EKZ realisiert. Es umfasst laut dem Bericht sieben Teilprojekte, mit welchen die Stadt Erfahrungen im Einsatz von digitalen Technologien im öffentlichen Raum sammelt.

    Zu dem Dietiker Stadtführer heisst es im Bericht der Standortförderung, die Erstausgabe werde im November erscheinen. Acht themenbezogene Leporellos machten einen Streifzug durch eine Stadt mit vielen Gesichtern möglich. Ab Mitte November sei der Stadtführer in der Stadtbibliothek, der Buchhandlung Scriptum, bei der Kasse im Stadthaus und am Weihnachtsmarkt erhältlich.

    Zur Wirtschaftsförderung heisst es, der Stadtpräsident und der Standortförderer hätten ihre Firmenbesuche fortgesetzt. Dabei sei festgestellt worden, dass die Nachfrage bei grossen Gewerberäumen das Angebot bei weitem übersteigt. Besonders gesucht seien Lagerräume und Kaufobjekte. Konstant sei auch die Zahl der Neugründungen und Liquidationen.

  • Monika Beck leitet Standortförderung in Solothurn

    Monika Beck leitet Standortförderung in Solothurn

    Monika Beck hat seit dem 1. November die Leitung der Fachstelle Standortförderung und Aussenkontakte beim Kanton Solothurn inne, informiert die Staatskanzlei des Kantons Solothurn in einer Mitteilung. Die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin löst Sarah Koch ab, die nach achtjähriger Tätigkeit aus der Kantonsverwaltung ausscheidet. Die neue Leiterin der Standortförderung war bisher in verschiedenen Funktionen in der Standortförderung des Kantons St.Gallen tätig.

    In der Mitteilung hebt die Staatskanzlei hier den Beitrag von Beck beim Aufbau der Fachstelle für Innovation beim Kanton St.Gallen hervor. Während ihrer mehrjährigen Leitung der Fachstelle habe Beck „zwei Schlüsselprojekte“ erfolgreich abgeschlossen. Als diese werden die Gründung des Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal und die Umsetzung der Gründung des interkantonalen Switzerland Innovation Parks Ost sowie dessen Aufnahme in den Schweizerischen Innovationspark genannt.

    In ihrem neuen Amt als Leiterin der Standortförderung ist Beck zuständig für Standortentwicklung, Standortpromotion, Bestandspflege und Ansiedlung neuer Unternehmen im Kanton Solothurn. Auch die neue Regionalpolitik, der Tourismus und die Pflege der Aussenbeziehungen Solothurns zu seinen Nachbarkantonen sowie zur Oberrhein-Region gehören zu den Aufgaben der Standortförderin. Darüber hinaus obliegen Beck der Ausbau und die Pflege des Netzwerks von Wirtschaft, Verwaltung, Gemeinden und Politik.

  • EY attestiert GZA effizientes Standortmarketing

    EY attestiert GZA effizientes Standortmarketing

    Das Beratungsunternehmen EY bescheinigt der GZA und ihren Partnern in den Mitgliedskantonen einen positiven Beitrag zur qualitativen und nachhaltigen Entwicklung des Wirtschaftsraums Zürich. Das ist das Fazit der dritten Analyse von EY über die Tätigkeit der GZA in den Jahren 2018 bis 2021.

    Laut dieser Analyse und einer entsprechenden Medienmitteilung der GZA wurden durch das Standortmarketing der GZA in der Greater Zurich Area im genannten Zeitraum 445 Unternehmen aus dem Ausland angesiedelt. Sie haben 2014 neue Stellen geschaffen. Betrachtet man den gesamten bisher analysierten Zeitraum seit 2009, entstanden direkt 9426 neue Arbeitsplätze. Durch sogenannte Multiplikatoreffekte waren es nach EY-Schätzung indirekt mehrere Zehntausend Stellen.

    Das Ansiedlungsergebnis bezeichnet EY als „sehr nachhaltig“: Die Überlebensrate der direkt akquirierten Unternehmen liegt deutlich über dem Durchschnitt aller in der Schweiz gegründeten Firmen.

    Die Neuansiedlungen haben dem Wirtschaftsraum Greater Zurich Area von 2018 bis 2021 Steuererträge in Höhe von 57 Millionen Franken gebracht. Für die Periode 2009 bis 2021 errechnete EY Steuererträge von rund 647 Millionen Franken, denen 89 Millionen Gesamtkosten gegenüberstehen. Damit generiert jeder ins Standortmarketing investierte Franken rund 7,3 Franken zusätzliche Steuererträge.

    Das proaktive und kantonsübergreifende Standortmarketing der GZA schlage sich „positiv auf die Entwicklung unseres gemeinsamen Wirtschaftsgrossraums Zürich“ nieder, kommentiert die Präsidentin der GZA-Stiftung und Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. Das sei „sehr erfreulich“, weil der internationale Wettbewerb um die besten Unternehmen und Talente seit Jahren hart geführt werde.

  • Alexander Carisch wird neuer Leiter der Standortförderung Dietikon

    Alexander Carisch wird neuer Leiter der Standortförderung Dietikon

    Alexander Carisch wird ab 1. Dezember neuer Leiter der Standortförderung Dietikon. Laut Medienmitteilung hat Carisch den Stadtrat an der Sitzung vom 5. September überzeugt. Ausschlaggebend sei sein Innovationsgeist, seine Fachkompetenz und seine integrative Kommunikation gewesen.

    Carisch bringe als ehemaliger Leiter der Stadtentwicklung und des Standortmarketings der Stadt Baden und weiters als Fachstellenleiter Standortentwicklung im Amt für Wirtschaft des Kantons Schwyz die passende Erfahrung für die Stelle mit, heisst es in der Mitteilung der Stadt Dietikon. Durch seine bisherigen Tätigkeiten sei der neu berufene Leiter der Dietiker Standortförderung auch mit dem Limmattal verbunden.

    Der Leiter der Standortförderung Dietikon, Adrian Ebenberger, tritt nach viereinhalb Jahren im Amt altershalber per Ende 2022 zurück.

    Die Standortförderung Dietikon legt halbjährlich Zwischenberichte über die Aktivitäten in den Bereichen Standortförderung, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing vor. Im zuletzt veröffentlichten Bericht vom Juni über den  Zeitraum von November 2021 bis April 2022 werden als besondere Höhepunkte dieser Arbeit die Fortschritte im Projekt Cleantech Hub Dietikon, das  im letzten Herbst 2021 angelaufen ist, und beim Projekt Smart City Dietikon hervorgehoben. Die Nachfrage nach Gewerberäumen sei weiterhin hoch. Es gebe regelmässig mehr Mietgesuche als Angebote. Als relativ konstant wird die Zahl der Neugründungen und Liquidationen bezeichnet.

  • Standortförderung Zürioberland publiziert Magazin

    Standortförderung Zürioberland publiziert Magazin

    Die Standortförderung Zürioberland (SZO) legt ab Oktober 2022 zweimal jährlich ein Magazin auf. Die Startauflage umfasst 5000 Exemplare. Das hochwertig produzierte Heft will Porträts, Hintergrundberichte und Handreichungen zur Lebens- und Wirtschaftsregion Zürcher Oberland bieten.

    „Das Magazin stärkt die Stimme der Region und stellt insbesondere Qualitäten des Zürcher Oberlandes in den Fokus“, wird Giacinto In-Albon, Leiter des Geschäftsfelds Wirtschaft bei der SZO, in einer Medienmitteilung zitiert. Mit seinen Themen soll es laut Herausgeberin SZO „einen Kontrapunkt zu den schnelllebigen und vorwiegend digitalen Informationen der heutigen Zeit“ bieten. Produziert und gedruckt wird das Magazin in Wetzikon. Die Vermarktung übernimmt ein Partner in Gossau. Finanziert wird es über den Verkauf von Anzeigen. Mitglieder erhalten Vorteilspreise.

    Das Magazin wird im Grossraum Zürcher Oberland, Winterthur, Zürichsee, Obersee und in der Stadt Zürich verteilt. Es wird gezielt versandt. Zudem wird es an gut frequentierten Orten wie Hotels, Restaurants, Geschäften und Arztpraxen ausliegen. Zudem erhält jede Neuzuzügerin und jeder Neuzuzüger ein Exemplar.

  • Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area erreicht mit Ansiedlung von LifeMine neuen Meilenstein

    Basel Area Business & Innovation, die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat einen neuen Meilenstein erreicht. Mit LifeMine Therapeutics konnte nun das 200. Unternehmen bei der Ansiedlung in der Basel Area unterstützt werden. Das Biotechnologieunternehmen hat seinen Hauptsitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts und gründet nun seinen europäischen Hauptsitz in der aus den drei Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura bestehenden Basel Area.

    „LifeMine Therapeutics als unseren 200. Kunden zu haben, ist für unser Team und die Region sehr erfreulich“, wird Christof Klöpper in einer Medienmitteilung zitiert, CEO von Basel Area Business & Innovation. „Die Tatsache, dass LifeMine Therapeutics aus der Boston Area kommt – einem der weltweit grössten Life Sciences-Zentren – unterstreicht die Möglichkeiten, die die Basel Area internationalen Biotechunternehmen bietet.“

    LifeMine entwickelt Medikamente auf Basis genetisch-kodierter kleiner Moleküle und wird diese Arbeit nun auch von Basel aus vorantreiben. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Aktivitäten nach Basel ausweiten und uns in einer Region voller innovativer Unternehmen niederlassen können“, sagt Mitbegründer und operativer Leiter (COO) WeiQing Zhou. „Basel Area Business & Innovation hat uns fantastisch unterstützt und den Prozess so reibungslos gestaltet, wie wir es uns nur wünschen konnten.“

    Von den seit 2016 durch Basel Area bei der Ansiedlung 200 unterstützten Firmen stammen 164 nicht aus der Schweiz. Insgesamt 122 sind in den Life Sciences tätig. Inzwischen entscheiden sich aber auch vermehrt Unternehmen aus der Produktions- und Prozesstechnologie für eine Ansiedlung in der Basel Area.

  • Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Schweiz zieht mehr ausländische Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein weiteres positives Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2021 insgesamt 282 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen. Damit wurde der Vorjahreswert um 62 Ansiedlungen übertroffen.

    Die von den angesiedelten Unternehmen im ersten Betriebsjahr geschaffenen Stellen legten im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 1396 Arbeitsplätze zu. Bei den für das dritte Betriebsjahr prognostizierten Stellen habe mit 3566 Arbeitsplätzen das hohe Niveau von 2020 gehalten werden können, schreibt die VDK.

    Die meisten der im Berichtsjahr neu in die Schweiz gekommenen Unternehmen sind in den Branchen Life Sciences und ICT aktiv. Nach Herkunft betrachtet stammt rund die Hälfte der Neuansiedlungen aus den USA, Deutschland und Frankreich.

    Der in der aktuellen Strategie 2020-2023 der nationalen Standortpromotion gesetzte Fokus auf Zukunftstechnologien habe sich bisher bewährt, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Sie streicht dort zudem die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise, und ihrer als Swiss Business Hubs geführten Vertretungen im Ausland mit den Regionen und Kantonen heraus. Diese Kooperation werde so organisiert, „dass sie den Schweizer Standort im Ausland als ‚Team Schweiz‘ optimal vermarkten“ könne, so die VDK.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    Die Zürcher Kantonalbank gibt neu das Tracker-Zertifikat FRZ Flughafenregion Zürich aus. Damit können Investitionswillige gleichzeitig auf 22 verschiedene Unternehmen setzen, die einen Bezug zur Flughafenregion Zürich haben. Das Finanzprodukt wird ab sofort an der SIX Swiss Exchange gehandelt.

    Wie der Standortentwickler FRZ Flughafenregion Zürich in einer Medienmitteilung bekanntgibt, wurde die Zusammensetzung des Aktienpakets von der ZKB festgelegt. Sie habe Schweizer Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen Franken ausgewählt, die im Kanton Zürich ansässig sind und vom Flughafen profitieren. Zudem müssen sie vor der Aufnahme die ZKB-Bewertung „Marktgewicht“ oder „Übergewicht“ tragen.

    „Mit dem Tracker-Zertifikat wird die wirtschaftliche Bedeutung der Region betont“, so Peter Arnold, Head Communications & Business Development der FRZ Flughafenregion Zürich. Wahrscheinlich sei FRZ eine der weltweit ersten Organisationen zur Standortförderung, die eine solche Initiative ergreife. Das Aktienpaket sei ein wichtiges Element im kontinuierlichen Standortmarketing.

    Das Design des Finanzprodukts geht laut FRZ von der Annahme aus, dass Flughafenregionen überdurchschnittlich stark wachsen. Entsprechend sollten die in dieser Region tätigen Unternehmen überdurchschnittliches Potenzial aufweisen.

  • Bachenbülach tritt Flughafenregion Zürich bei

    Bachenbülach tritt Flughafenregion Zürich bei

    Die Gemeinde Bachenbülach hat beschlossen, sich der Wirtschafts- und Standortförderung Flughafenregion Zürich (FRZ) anzuschliessen. Damit steigt die Zahl der teilnehmenden Städte und Gemeinden auf 14, heisst es in einer Medienmitteilung. Zuletzt war Volketswil dem FRZ-Netzwerk beigetreten.

    Der Gemeinderat erachtet die Mitgliedschaft bei der FRZ „als gewinnbringend für die Gemeinde, die Bachenbülacher Bevölkerung sowie für die gesamte Wirtschaftsregion um den Flughafen Zürich“, heisst es in der Medienmitteilung. Die Gemeinde ist in den vergangenen Jahren „stark gewachsen“, auf 4221 Einwohner.

    Dem FRZ-Netzwerk gehören neben den Städten und Gemeinden und ihren insgesamt 185’000 Einwohnern rund 750 Unternehmen an. Sie verfügen über etwa 250’000 Arbeitsplätze. Die FRZ feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen.

  • SVSM lädt zu Dialog über Standortmanagement am 31. März ein

    SVSM lädt zu Dialog über Standortmanagement am 31. März ein

    Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) lädt am Donnerstag, 31. März, im Rahmen der Veranstaltungsreihe SVSM Dialog zu einer Fachtagung ein. Der Anlass von 15.30 bis 18 Uhr findet laut Medienmitteilung vor Ort in der Villa Boveri in Baden oder virtuell über die Plattform Veertly statt. Auf der Frühlingsveranstaltung des SVSM gebe es praxisbezogene Referate aus dem Oberwallis, der Stadt Baden und der Region Wil. Dabei würden anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für die Praxis aufgezeigt und dann über aktuelle Herausforderungen diskutiert. Wer virtuell dazugeschaltet ist, kann über die interaktive Plattform mit diskutieren. Der Anlass sei für Mitglieder der SVSM kostenlos, Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von 50 Franken.

    Neben der Dialog-Veranstaltung findet auch die ordentliche Generalversammlung der SVSM in der Villa Boveri statt. Am Dialog teilnehmende Nicht-Mitglieder seien dabei ebenfalls willkommen, heisst es in der Mitteilung des Verbands.

    Zum Programm heisst es, der Leiter Standortförderung der Stadt Baden, Thomas Lütolf, werde die regionalwirtschaftliche Vision Stadtquartier Baden Nord vorstellen. Anne Rombach-Jung, Geschäftsführerin REGIO WIL, spreche über die Zukunft von WILWEST. Esther Schlumpf, Projektleiterin beim Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis, spreche zu der Frage, ob Governance ein Erfolgsfaktor für die Regionalentwicklung sein kann.

  • IKEA expandiert in Chur und im Wallis  

    IKEA expandiert in Chur und im Wallis  

    IKEA eröffnet nach zehn Jahren wieder neue Standorte in der Schweiz. In Chur wird es ein Planungsstudio für Kundinnen und Kunden geben und in Riddes ein Einrichtungshaus gewohnter Grösse. Laut Medienmitteilung soll das 565 Quadratmeter grosse Planungsstudio mit diversen Musterzimmern im Herbst im Steinbock-Shopping-Center in Chur eröffnen. Er soll eine Art Mini-IKEA werden, heisst es weiter. Der Fokus liege auf dem Beratungs- und Planungsservice für Besucherinnen und Besucher sowie Geschäftskunden.

    Gleichzeitig reicht die in Spreitenbach ansässige IKEA Schweiz AG laut der Mitteilung demnächst die Baueingabe für ihr zehntes Geschäft in der Walliser Gemeinde Riddes ein. Nach der Ankündigung eines sogenannten Plan and Order Points in Bern sei der Ausbau der beiden Standorte ein nächster Schritt in der Expansionsstrategie von IKEA Schweiz. In Riddes soll das modernste und grünste IKEA-Einrichtungshaus der Schweiz entstehen. Die Eröffnung ist für den Herbst 2023 geplant. Das Geschäft soll auf rund 23’000 Quadratmetern mit viel Grünfläche ein breites Angebot an nachhaltigen Produkten und Serviceleistungen bieten.

    „Es ist nun zehn Jahre her, seit wir in Rothenburg den letzten IKEA Store in der Schweiz eröffnet und so die Innerschweiz erschlossen haben. Mit dem Planungsstudio in Chur und dem Store in Riddes erschliessen wir zwei neue Märkte in der Schweiz ausserhalb der Städte“, wird Jessica Anderen, CEO und Strategieverantwortliche von IKEA Schweiz, zitiert. Heute verfüge IKEA über neun Einrichtungshäuser in allen Landesteilen sowie ein Verteilzentrum in Itingen BL, das die meisten Online-Verkäufe abwickele.

    Das IKEA-Planungsstudio ist laut der Medienmitteilung das erste Format dieser Art in der Schweiz. Vergleichbare Servicestellen gebe es erst in London, Berlin und Oslo. „Wir sind ebenso erfreut wie stolz, dass IKEA ihr neues Serviceformat nach ausgesuchten Weltstädten nun ausgerechnet bei uns in Chur anbietet“, wird Frederick Widl, Leiter Immobilien bei der AXA, als Vermieter zitiert.

  • Limmattaler Gemeinden bekennen sich zu „Raum für mehr“

    Limmattaler Gemeinden bekennen sich zu „Raum für mehr“

    Das neue Motto „Raum führ mehr“ der Standortförderung Limmatstadt AG wird von mehreren Gemeinden im Limmattal übernommen und laut Medienmitteilung als Logo in die Kommunikation eingestellt. Die Limmatstadt AG betreibt kantonsübergreifend Standortförderung im Limmattal.

    So ist zum Beispiel seit Donnerstag auf der Online-Seite von Schlieren zu lesen: „Schlieren. Teil der Limmatstadt. Raum für mehr.“ Die grosse Klammer um die Aussage symbolisiert laut der Mitteilung das Wir-Gefühl der Region und das Verständnis, dass die Limmattaler Städte und Gemeinden mit einem gemeinsamen Selbstverständnis mehr Kraft haben. Damit zeigen die Gemeinden zusammen mit der Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) ihr Engagement für die Region. Der Auftritt entstand laut der Mitteilung als Gemeinschaftswerk in Workshops mit den Gemeinden und der Badener Agentur Kommpakt.

    Die Limmatstadt-Gemeinden Bergdietikon, Dietikon, Geroldswil, Schlieren, Turgi, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen sowie die ZPL unterhalten laut der Medienmitteilung Leistungsvereinbarungen mit der Standortförderung Limmatstadt. Die Limmatstadt AG engagiert sich seit ihrer Gründung 2014 für ein regionales Bewusstsein, für einen gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum, eine verstärkte Vernetzung, zukunftsfähige Entwicklung sowie gemeinsame Positionierung. Auf der Generalversammlung im August 2021 im JED in Schlieren ist das neue Motto „Raum für mehr.“ genehmigt worden.

  • Stefan Metzger übernimmt bei digitalswitzerland

    Stefan Metzger übernimmt bei digitalswitzerland

    Stefan Metzger wird ab Januar 2022 die Leitung von digitalswitzerland übernehmen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der bisherige Geschäftsführer, Nicolas Bürer, tritt auf eigenen Wunsch zurück. Bürer hat die Initiative rund fünf Jahre lang geleitet. Im vergangenen Jahr verantwortete er auch den operativen Zusammenschluss mit dem Verband ICTswitzerland.

    „Ich danke Nicolas herzlich für sein Engagement für digitalswitzerland“, so Präsident Sascha Zahnd. Bürer habe die Initiative „erfolgreich weiterentwickelt und die einst regionale Vision für Zürich in eine landesweite und mittlerweile sogar globale Bewegung transformiert“, fügt er hinzu. Laut Marc Walder, digitalswitzerland-Gründer und Ringier-CEO, ist digitalswitzerland unter der Leitung von Bürer „zur relevantesten Standort-Initiative der Schweiz“ herangewachsen.

    Mit Metzger gewinne digitalswitzerland „einen ausgewiesenen Experten im Bereich digitale Transformation“ mit globaler Erfahrung, so Walder. In der Mitteilung wird Metzger als Digitalexperte beschrieben. Er hat während 13 Jahren als Country Managing Director das Schweizer Geschäft des weltweit tätigen IT-Beratungsunternehmens Cognizant bedient. Seit einem Jahr engagiert sich Metzger bereits für digitalswitzerland und war auch Mitglied des Executive Committees.

    Diana Engetschwiler, Leiterin des vor fünf Jahren lancierten Schweizer Digitaltages, wird zudem per Anfang 2022 die stellvertretende Geschäftsführerin von digitalswitzerland. Sie folgt auf Sébastien Kulling, der als Geschäftsführer zur digitalswitzerland Stiftung wechselt.

    Das Ziel von digitalswitzerland ist die Positionierung der Schweiz als weltweit führender, digitaler Innovationsstandort. Derzeit zählt die Initiative 240 Organisationen zu ihren Partnern.

  • GZA erhält Strategiepreis der „Financial Times“

    GZA erhält Strategiepreis der „Financial Times“

    Im Rahmen der fDi Strategy Awards 2021 erhält die Greater Zurich Area AG (GZA) den Spezialistenpreis für Advanced Manufacturing. Mit den Strategiepreisen werden weltweit Standortförderungen ausgezeichnet, die sich im laufenden Jahr in bestimmten Bereichen besonders hervorgetan haben. fDi intelligence ist das Departement für ausländische Direktinvestitionen (Englisch: foreign direct investment, fdi) der Londoner Wirtschaftszeitung „Financial Times“.

    Für die diesjährige Ausgabe überprüften vier Juroren aus dem fDi-Team 34 Standorte und Agenturen, die 2021 in verschiedenen Ranglisten von fDi Intelligence hervorstachen. Die Hauptpreise wurden in den vier Hauptkategorien Global Cities of the Future, African Tech Ecosystems, American Cities of the Future und Tech Cities of the Future verliehen.

    Beste Investitionsförderungsagentur (Englisch: Investment promotion agency, IPA) wurde die New York City Economic Development Corporation. Ausserdem erhielt sie die Auszeichnung für den höchsten Grad an Nachhaltigkeit. Den Preis für die besten Aftercare Services erhielt Berlin Partner for Business and Technology.

    Darüber hinaus vergab die Jury Preise für herausragende Leistungen in bestimmten Sektoren. Dabei hielt sie fest, dass der Grossraum Zürich als Finanzmetropole der Schweiz eine starke Konzentration von Unternehmen der modernsten Fertigungsverfahren aufweist. Wie es in der Urteilsbegründung zugunsten der GZA heisst, deute dies „in Kombination mit den Clustern für Robotik und Intelligente Systeme der Stadt“ darauf hin, „dass der Standort ein attraktives Zentrum für die High-Tech-Fertigung sein wird“.

  • Innovationspark Dübendorf ist einen Schritt weiter

    Innovationspark Dübendorf ist einen Schritt weiter

    Das Flugplatzareal in Dübendorf soll sich in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Stadtquartier entwickeln. Es soll ein Zentrum für Innovation, Forschung und Arbeitsplätze entstehen. Die aviatische Infrastruktur soll als strategische Reserve gesichert werden.

    Der Zürcher Regierungsrat hat dem Kantonsrat nun einen Synthesebericht vorgelegt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dieser wurde von Bund, Kanton, Standortgemeinden und weiteren Beteiligten erarbeitet. Er bildet die Grundlage für die weitere Entwicklung des Areals. Er soll nun zunächst von einer Spezialkommission vorberaten werden, den der Kantonsrat eingesetzt hat.

    Bis zum Frühling 2022 will der Regierungsrat dem Kantonsrat dann drei Anträge vorlegen. Diese befassen sich mit der Schaffung von Planungsrecht, einer Revision des Richtplans sowie einem Planungskredit.

  • „Da wo Schienen sind, entsteht Stadt“

    „Da wo Schienen sind, entsteht Stadt“

    Die November-Ausgabe des Magazins „Baden aktuell“ macht die Limmatstadt zum Monatsthema. In einem Interview erläutert die Geschäftsführerin der Standortförderung Limmatstadt AG, Jasmina Ritz, die Vision der Limmatstadt. Das sei mehr als nur ein Synonym für Baden und Zürich, wird sie zitiert.

    Der Begriff Limmatstadt stehe für die ganze Region entlang der Limmat, so Ritz. So gesehen befinde sich das Limmattal nicht am Rande von zwei Städten, sondern in deren Zentrum und bilde ein Ganzes. Ritz: „Dieser Perspektivenwechsel ist zentral. Die Limmatstadt mit ihren rund 20 Städten und Gemeinden hat, was viele andere Regionen nicht haben: Raum für mehr.“

    Dass aus dem Limmattal nun die Limmatstadt werde, sei eine logische Konsequenz aus der Entwicklung der letzten 20 Jahre. Mit dem Limmattal verbinde man die Vorstellung einer klassischen Agglomeration. Also Industriestandort, Fachmärkte, Verkehrsachse. Die Realität sei heute eine andere, befindet Jasmina Ritz. Die Region bilde mit ihren Kontrasten und ihrer Vielfalt eine räumliche Einheit, eingebettet in den Limmatraum und die Hügelzüge. Mit der Limmattalbahn erhalte die Region zudem einen städtischen Verkehrsträger. Ritz: „Die Limmattalbahn macht aus der Agglo eine attraktive Stadtregion.“

    Auch für Baden sei das Zusammenführen der Region interessant. Die Geschäftsführerin der Standortförderung verweist auf die Praxis: „Die Gemeinden in der Region sitzen alle im gleichen Boot, deswegen lohnt es sich Kräfte zu bündeln. Es hat wenig Gewicht, wenn die Stadt Baden in Bern anklopft. Wird aber eine ganze Region vorstellig, steigt der Druck“, wird sie zitiert.

    Zu der in der Mitte der Limmatstadt verlaufenden Kantonsgrenze zwischen Zürich und Aargau sagt sie: „Politische Grenzen entsprechen nicht mehr den Lebensrealitäten.“ Die Fragmentierung der Region verhindere grösseres Denken und Handeln. Ein Gesamtblick sei im Wettbewerb der Regionen aber nötig. Deutlich werde das an Herausforderungen wie Verkehrslösungen. Im Jahr 2022 werde die Limmattalbahn eröffnet. Sie schaffe Verbindungen zwischen Orten, Menschen, Arbeitsplätzen über die Kantonsgrenze hinaus. Diese Bahn sei viel mehr als ein Transportmittel. Ritz: „Da wo Schienen sind, entsteht Stadt.“

  • Regionale 2025 feiert Halbzeit

    Regionale 2025 feiert Halbzeit

    Mit einer Feier am Limmatufer in Neuenhof AG hat die Regionale 2025 ihr fünfjähriges Jubiläum begangen. Der Verein Regionale 2025 wurde laut der Mitteilung 2015 gegründet und wird von 16 Limmattaler Gemeinden und Städten sowie von den Kantonen Aargau und Zürich getragen. Er soll die Identität des Limmattals stärken. Bis 2025 sollen dazu 29 unterschiedliche Projekte realisiert werden.

    Mehr als 100 geladene Gäste nahmen an der Feier mit Apéro und einer Musikdarbietung vom Wasser aus teil. Der Austausch aller Beteiligten über die Grenzen hinweg habe an der Feier am 9. September, dem fünften Jahrestag der Arbeitsaufnahme des Vereins, im Vordergrund gestanden. Für die bisherige Präsidentin Brigitta Johner war es ein Abschied. Sie gibt ihr Amt nach sechs Jahren ab.  „Für ein lebens- und liebenswertes Limmattal“ sei der Leitspruch der FDP-Politikerin gewesen, heisst es in der Mitteilung. Verabschiedet wurde die ehemalige Kantonsrätin mit Dankesreden von Roland Kuster, Wettinger Gemeindeammann und ehemaliger Vize-Präsident der Regionale 2025, dem Geschäftsleiter Peter Wolf, dem Gemeindeammann der Gastgeber-Gemeinde, Martin Uebelhart, sowie zwei digitalen Grussbotschaften aus den beiden Kantonen. Sie kamen von Regierungsrat Markus Dieth (Aargau) und Martin Neukom (Zürich).

    Zur Halbzeit wurde auch auf die nächsten fünf Jahre geblickt. Zunächst gibt es eine Zwischenschau von Mai bis Oktober 2022. Dort werden die für die finale Projektschau nominierten Projekte vorgestellt. Bis 2025 werden dann weitere Projekte fertiggestellt. Der Abschluss der Arbeit der Regionale 2025 gipfelt dann in einer grossen Projektschau, an der alle Projekte und Prozesse in der Region der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

  • Hofer Kommunalmanagement erweitert Verwaltungsrat

    Hofer Kommunalmanagement erweitert Verwaltungsrat

    Die Hofer Kommunalmanagement AG in Riniken präsentiert drei neue Verwaltungsräte. Laut Medienmitteilung gehören Otto Müller, bis 2018 Stadtpräsident von Dietikon, der ehemalige CVP Nationalrat Melchior Ehrler sowie der Limmattaler Netzwerk-Manager Jürg Hässig neu dem Verwaltungsrat an. Bruno Hofer, Gründer der seit 2007 auch im Limmattal tätigen Agentur für Standortförderung, wird Verwaltungsratspräsident.

    Hofer setze einen neuen Fokus in der Standortförderungsberatung, heisst es in der Medienmitteilung. Dazu werde nun die neu unter Markenschutz stehende eigens entwickelte Methode für Gemeindeführung, das systemische Kommunalmanagement SysKom, schweizweit vermarktet. Eine Marktanalyse habe gezeigt, dass der Bedarf an Standortförderung bei Schweizer Gemeinden vorhanden sei und weiterwachse, wird Hofer zitiert: „Der  Wettbewerb der Standorte erzwingt geradezu, eine wirkungsorientierte Standortförderung durchzuführen.“

    Der von Hofer und seinen Mitarbeitenden in Riniken geschaffene methodische Ansatz wird in der Medienmitteilung als eine handliche Methode beschrieben, die Städten, Gemeinden und Regionen helfen soll, in einem einfachen Verfahren eine Aufwertung für ihren Standort zu erfahren, die sich auch in Rankings niederschlagen kann. Die Methode umfasst nach Angaben von Hofer Kommunalmanagement acht Schritte von der Standortbestimmung bis zu  Raumplanung und Standortkommunikation. Den Schlusspunkt bildet laut der Mitteilung die Standortvermarktung.

  • Verena Rohrer wird Aargau Services leiten

    Verena Rohrer wird Aargau Services leiten

    Der Aargauer Regierungsrat hat Verena Rohrer zur neuen Leiterin der kantonalen Standortförderung Aargau Services ernannt. Sie ist die Nachfolgerin von Annelise Alig Anderhalden, die im Frühling eine neue Herausforderung angenommen hat. Rohrer wird ihre neue Stelle am 1. Januar 2022 antreten.

    Laut einer Mitteilung des Regierungsrats ist Rohrer sehr gut im Kanton Aargau verankert. Sie hat von 2011 bis 2017 bereits die regionale Standortförderung Brugg Regio geleitet. Daneben verfüge die 40-Jährige aber auch über mehrere Jahre Erfahrung in der Privatwirtschaft. So ist sie etwa Geschäftsleitungsmitglied beim Grosshändler Bio Partner Schweiz mit Sitz in Seon AG. Seit 2019 arbeitet Rohrer als Leiterin Zentrale Dienste bei Caritas Aargau.

    „Aufgrund ihrer Kenntnisse der Standortförderung, ihrer Vernetzung im Kanton und ihrer Berufserfahrung verfügt Verena Rohrer über beste Voraussetzungen, um zusammen mit den erfahrenen Mitarbeitenden von Aargau Services die Standortförderung des Kantons Aargau entscheidend weiterzuentwickeln“, wird Regierungsrat Dieter Egli (SP), Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, in der Mitteilung zitiert.

    Die Standortförderung Aargau Services trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der unternehmerischen Rahmenbedingungen im Aargau bei. Sie unterstützt auch ausländische Unternehmen, die sich im Kanton ansiedeln wollen. Im Rahmen der Umsetzung des neuen kantonalen Entwicklungsleitbilds werde Aargau Services eigenen Angaben zufolge ebenfalls wichtige Aufgaben übernehmen. Das Entwicklungsleitbild sieht vor, den Wirtschaftsstandort weiter zu stärken sowie Wohnen und Arbeiten im Kanton stärker zu verknüpfen.