Schlagwort: Winterthur

  • Grünes Licht für Bahnausbau zwischen Zürich und Winterthur

    Grünes Licht für Bahnausbau zwischen Zürich und Winterthur

    Das Bundesamt für Verkehr hat laut einer Mitteilung die Planbewilligung für den Ausbau der Verbindung zwischen Zürich und Winterthur erteilt. Dafür soll ein neun Kilometer langer doppelspuriger Tunnel gebaut werden, der im Süden mit zwei Zulaufstrecken von Bassersdorf und Dietlikon erreicht wird. Im Norden endet er in Tössmühle in Winterthur. Gleichzeitig sollen die Bahnhöfe in Winterthur-Töss, Dietlikon, Bassersdorf und Wallisellen um- und ausgebaut werden.

    Der Ausbau erweitert den heutigen Engpass durch Effretikon und Kemptthal durchgängig auf vier Spuren. Damit können die Reisezeiten verkürzt und das Angebot namentlich an Regionalverbindungen ausgebaut werden.

    Die Kosten werden auf 3,3 Milliarden Franken in Preisen von 2014 veranschlagt. Der Ausbau ist Teil des Bahnausbauschrittes 2035, den das Bundesparlament 2019 beschlossen hat.

    Die Plangenehmigung kann innerhalb von 30 Tagen an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden. Andernfalls kann die SBB das definitive Ausbauprogramm festlegen und Anfang 2026 mit den Vorarbeiten beginnen.

  • Schwindendes Interesse an Elektroautos in der Schweiz

    Schwindendes Interesse an Elektroautos in der Schweiz

    AXA Schweiz warnt auf Basis der Ergebnisse des dritten AXA Mobilitätstachos davor, dass ein schwindendes Interesse an Elektroautos die Mobilitätswende gefährden könnte. Laut einer Mitteilung des Versicherungsunternehmens mit Hauptsitz in Winterthur geben die Zahlen generell Anlass dazu, von einer Trendwende für den Automobilmarkt zu sprechen: Zwischen 2023 und 2025 ist der Anteil derjenigen, die einen Autokauf planen, um 12 Prozent auf 34 Prozent gestiegen. Gleichzeitig kommt nur für 24 Prozent ein Elektroauto in Frage; 2023 war dies für 34 Prozent eine Option. Die zugrundeliegende repräsentative Umfrage wurde im Mai 2025 in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Sotomo in Zürich durchgeführt.

    Elektromobilität wird gemäss der Studie heute von 30 Prozent der Befragten abgelehnt, 25 Prozent waren es 2023. Die wachsenden Vorbehalte beziehen sich auf die Reichweite, den Preis und die Lademöglichkeiten. Dabei bleibt laut der Mitteilung auch der Occasionsmarkt für E-Autos weiterhin hinter demjenigen für Verbrenner zurück. Gründe hierfür seien Bedenken in Bezug auf den Batteriezustand und die schnelle technologische Entwicklung. Parallel dazu ist das Ansehen von Elektroautos im vergangenen Jahr um 9 Prozent gesunken. „Trotz dieser offensichtlichen Durchsetzungsschwierigkeiten von Elektroautos befürwortet weiterhin nur eine Minderheit von 38 Prozent eine stärkere politische Förderung der Antriebstechnologie“, wird Sotomo-Leiter Michael Hermann zitiert.

    Unabhängig von der Antriebstechnologie beobachtet die AXA im Zuge des Aufschwungs für den Automobilmarkt, dass deutsche Fabrikate unangefochten an der Spitze stehen; chinesische, insbesondere BYD, holen auf. Elektroautos aus den USA verlieren an Beliebtheit.

    Abgefragt wurde auch, wie die Bevölkerung zum autonomen Fahren steht: Hier herrscht Skepsis, hauptsächlich wegen Sicherheitsbedenken und möglicher Cyberangriffe. Die Mehrheit der Autobesitzenden sorge sich um den Missbrauch ihrer Fahrzeugdaten, heisst es.

  • Büro- und Praxisflächen am Bahnhof Winterthur vollständig vermietet

    Büro- und Praxisflächen am Bahnhof Winterthur vollständig vermietet

    Colliers Switzerland hat Mieter für die Bebauung in der Einkaufsstrasse Wartstrasse 2 in Winterthur gefunden. Wie der Dienstleister für Gewerbeimmobilien per Medienmitteilung informiert, werden die Augenarztpraxis am Bahnhof, ein Architekturbüro und die Sprachschule Ecap die Büroliegenschaft direkt am Bahnhof beziehen.

    In der Augenarztpraxis am Bahnhof bieten Christine Hürzeler und Hans-Georg Geiger vollumfängliche Untersuchungen zu Diagnostik und Vorsorge zur Früherkennung von Augenerkrankungen an.

    Die Sprachschule Ecap gibt es seit 1970. Zunächst standen Kurse in Metall- und Maschinenbauberufen im Vordergrund, um Fachkräfte für Industrieunternehmen zu qualifizieren. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten.

    Die Büroliegenschaft Wartstrasse 2 ist im Rahmen der Neugestaltung der Rudolfstrasse und der neuen Unterführung an der Bahnhofrückseite entstanden. Das städtische Projekt sieht eine Belebung der Quartierstrassen vor und soll den Zentrumscharakter stärken. Die Mietobjekte seien im Rohbau angeboten worden. Sie erstrecken sich auf einer 1860 Quadratmeter grossen Fläche und über fünf Geschosse. Die kleinste Einheit misst 62 Quadratmeter, die grössten bieten 366 Quadratmeter Büro- und Praxisfläche.

  • Baustellensicherheit und Hochwasserschutz für Winterthurer Grossprojekt

    Baustellensicherheit und Hochwasserschutz für Winterthurer Grossprojekt

    Die outsec AG hat die Ausschreibung für die sicherheitsrelevante Begleitung beim Bau des neuen Campus T der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur gewonnen, informiert die Sicherheitsfirma aus Dietikon in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird outsec in den nächsten vier Jahren für Baustellensicherheit und Hochwasserschutz zuständig sein. Die Sicherheitsfirma war bereits in der Planungsphase in die Schnittstellenkoordination des Projekts involviert.

    „Die Komplexität dieses Projekts liegt nicht nur in der Grösse oder den Bauphasen, sondern auch in der Nähe zu bestehenden Infrastrukturen und der Durchquerung durch ein fliessendes Gewässer“, wird Robin Hüttenmoser, operativer Leiter von outsec, in der Mitteilung zitiert. „Gerade in der Bauzeit muss der Hochwasserschutz jederzeit gewährleistet sein – hier leisten wir mit gezielter Überwachung und frühzeitiger Alarmierung einen wichtigen Beitrag.“

    Zu den Aufgaben von outsec gehören die Zutrittskontrolle, die Koordination von Anlieferungen und die Bereichskontrolle entlang der wechselnden Baustellenzonen. Für den Hochwasserschutz überwacht das Unternehmen die wasserführenden Systeme und ist auch für die Auslösung des Alarms im Falle von Hochwasser zuständig. „Die ZHAW bietet mit diesem Campus nicht nur Studierenden und Forschenden neue Perspektiven, sondern auch uns als Sicherheitsanbieter die Chance, unsere digitale und vernetzte Kompetenz unter Beweis zu stellen“, meint outsec-Geschäftsführer René Leuenberger. Das Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Dietikon über Standorte in Winterthur, Baden AG und Wallisellen ZH.

  • Cham Swiss Properties optimiert «Rocket & Tigerli»

    Cham Swiss Properties optimiert «Rocket & Tigerli»

    Das Hochhaus „Rocket“ mit 100 Metern Höhe und die drei angrenzenden Wohngebäude „Tigerli“ sollen in der Lokstadt nicht nur Wohnen und Arbeiten ermöglichen, sondern auch städtebauliche Akzente setzen. Die Stadt Winterthur hat Anfang April 2025 die Baubewilligung erteilt. Allerdings mit strengen Auflagen, die vor allem die öffentliche Nutzung von Erd- und Dachgeschoss betreffen. Cham Swiss Properties AG, hervorgegangen aus der Fusion von Ina Invest und Cham Group, nimmt diese Auflagen ernst und will in enger Abstimmung mit den Behörden Optimierungen vornehmen.

    Formaler Rekurs als Zwischenschritt
    Obwohl es von externen Seiten keine Einsprachen gab, hat die Eigentümerin selbst einen Rekurs gegen die Baubewilligung eingelegt. Hintergrund ist die Notwendigkeit, die Detailvorgaben der Stadt zu präzisieren und in einem konstruktiven Dialog mit dem Amt für Städtebau und dem Amt für Baubewilligungen abzustimmen. CEO Thomas Aebischer erklärt: „Das ist eine Formalie. Entscheidend ist für uns der inhaltliche Austausch, damit Rocket & Tigerli der städtebaulichen Bedeutung vollauf gerecht werden.“

    Zentrale Punkte der Nachbesserung sind eine attraktive, öffentlich zugängliche Dachterrasse und publikumsorientierte Nutzungen im Erdgeschoss, wie Cafés und Gastronomieangebote am Dialogplatz. Diese Anpassungen sollen die Aufenthaltsqualität und die Einbindung in die Lokstadt fördern.Ein Ziel, das auch der Stadt Winterthur wichtig ist. Der Rekurs schafft die rechtliche Grundlage, um diese Punkte sorgfältig zu prüfen, ohne den laufenden Projektplan zu gefährden.

    Keine Verzögerung trotz Rekurs
    Cham Swiss Properties zeigt sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten wird. Bereits jetzt ist klar; Rocket & Tigerli bleiben Meilensteine für den urbanen Holzbau in der Schweiz. Das Ensemble nutzt das Potenzial des zukunftsweisenden Holzhybridbaus und steht für nachhaltige Stadtentwicklung mit hoher architektonischer Qualität. Bis Ende 2028 soll das Projekt abgeschlossen sein, mit Wohnungen im Hochhaus und Hotelnutzungen in den unteren Geschossen.

    Bedeutung für Winterthur
    Für die Stadt Winterthur bedeutet das Projekt nicht nur ein neues Wahrzeichen, sondern auch zusätzliche Impulse für das Quartier Lokstadt. Als Teil einer umfassenden Transformation stärkt Rocket & Tigerli die Position der Stadt als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort und unterstreicht die Bedeutung nachhaltiger, innovativer Bauvorhaben.

  • Stadt Winterthur verlängert Vereinbarung mit Standortförderung

    Stadt Winterthur verlängert Vereinbarung mit Standortförderung

    Die neue Leistungsvereinbarung der Stadt Winterthur mit dem House of Winterthur sieht eine Anpassung der Aufgaben der Organisation vor. Das House of Winterthur solle sich auf die Stärkung der Marke Winterthur Switzerland und auf die strategische Vermarktung des Standorts für Wirtschaft, Bildung, Kultur und Tourismus konzentrieren, heisst es in einer Mitteilung der Stadt.

    Dazu gehört, die Hidden Champions unter den Unternehmen und die Vielfalt der lokalen Unternehmenslandschaft sichtbar zu machen. Die Innovation und der Wissenstransfer sollen unter anderem durch die gezielte Vernetzung und neue Veranstaltungsformate gestärkt werden. Das House of Winterthur soll auch Start-ups aktiv unterstützen.

    Die operative Standortförderung wird dagegen wieder von der Stadt übernommen. Dazu gehören Unternehmensansiedlungen, Bestandespflege und Flächenvermittlung.

    Die Stadt will das House of Winterthur zwischen 2026 und 2029 pro Jahr mit 760‘000 Franken unterstützen, 100‘000 Franken pro Jahr weniger als bisher. Das letzte Wort liegt beim Stadtparlament.

    Das House of Winterthur erinnert in einer Stellungnahme daran, dass der Beitrag der Stadt bei der Gründung der Organisation 2017 bei 960‘000 Franken pro Jahr gelegen habe. Beat Schwab, der Präsident des als Vereins organisierten House of Winterthur, verweist auf die neue Geschäftsleitung und die anderen Wechsel im Personal. «Bei House of Winterthur herrscht Aufbruchstimmung», wird er in der Mitteilung zitiert. «Es wäre schade, wenn ein übermässiger Spardruck diese Entwicklung gefährden und die nachhaltige Standortförderung sowie das Ansiedlungsmanagement von Firmen ernsthaft beeinträchtigen würde.»

    Der Verein wird von der Stadt, den Umlandgemeinden und über 400 Mitgliedern getragen.

  • Die neue Lokstadt: Urban,vielseitig, geschichtsträchtig

    Die neue Lokstadt: Urban,vielseitig, geschichtsträchtig

    Das «Rocket»-Hochhaus ist eines der höchsten in Planung befindlichen Holzwohnhäuser. Mit der Lokstadt entwickelt Implenia einen neuen, urbanen und vielseitigen Stadtteil mit 750 Wohnungen für rund 1500 Menschen. Die Lokstadt liegt südöstlich des Bahnhofs Winterthur. Früher befanden sich auf diesem Gebiet die Werkhallen der schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) – die bedeutendste Lokschmiede der Schweiz. Die benachbarte Fabrik Sulzer übernahm in den 1960er-Jahren die SLM.

    Einige der aus der Produktion der SLM stammenden Lokomotiven fungieren als Namensträger für die verschiedenen Baufelder. So zum Beispiel der «Tender»: Hier wurden Eigentumswohnungen realisiert, die seit Mitte 2023 bezogen sind, sowie Gewerbeflächen. Ebenfalls zum Verkauf standen 11 «Stadthäuser»: Dabei handelt es sich um vier- bis fünfgeschossige Maisonettewohnungen, die bereits fertiggestellt wurden. In einer zweiten Bauetappe entstanden sechs viergeschossige «Townhouses »: Diese umfassen insgesamt 24 Wohnungen und sind seit Frühjahr 2023 bezugsbereit. Ebenfalls seit Sommer 2024 bezogen ist das Bürogebäude «Elefant», das unmittelbar an der Zürcherstrasse liegt.

    Der zentrale Dialogplatz wird künftig von drei Gebäuden umrahmt. Das erste ist das «Krokodil» in Holzbauweise. Hier entstanden 254 Wohnungen, die die unterschiedlichsten Wohnbedürfnisse von drei Genossenschaften sowie individuellen Wohneigentümern erfüllen. Vertikale Fensterbänder erinnern an die ehemaligen Industriehallen und geben dem Gebäude eine klare Struktur. An der Stirnseite des Dialogplatzes liegt «BIGBOY». Der 50 Meter hohe Bau mit 16 Stockwerke beheimatet 125 Mietwohnungen sowie Büro- und Gewerbeflächen zwischen 55 und 370 Quadratmeter. Die Dachterrasse bietet einen einmaligen Blick über die Lokstadt und ganz Winterthur. Der industriellen Vergangenheit des Areals wird durch die Backsteinfassade Rechnung getragen. BIGBOY war im Sommer 2023 bezugsbereit. Das dritte Gebäude befindet sich noch in der Entwicklung und ist derzeit eines der höchsten geplanten Holzwohnhäuser: «Rocket», entwickelt und realisiert im Auftrag von Ina Invest, wird 100 Meter hoch und mit 33 Stockwerken zum Wahrzeichen des neuen Stadtteils und der Winterthurer Skyline. Geplant sind 272 Wohnungen. Im Sockelbau «Tigerli» sind zudem gemeinnützige Wohnungen vorgesehen. Ein Hotel ist ebenfalls projektiert. Der Bezugstermin ist auf 2028 geplant.

    Die Lokstadt steht für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, eine umsichtig geplante Nutzungsvielfalt sowie die innovative Belebung denkmalgeschützter Bauten. Zu diesen gehören die ehemaligen Fabrikhallen. Unter der Federführung von Implenia werden diese zu Erlebnisräumen umgestaltet, welche die lokale Geschichte und das moderne Stadtleben widerspiegeln. Der Stadtteil wird Schritt für Schritt nach Vorgaben des SIA-Effizienzpfads 2040 entwickelt. Trotz der dichten Bauweise wird Wert auf genügend Freiräume und eine hohe Aufenthaltsqualität gelegt. Das Areal wird mit einer baufeldübergreifenden Tiefgarage für den motorisierten Verkehr erschlossen. Oberirdisch haben Fussgänger und Velofahrer dank einer grosszügig gestalteten Fussgängerzone Vorrang.

    Mit der Lokstadt verbindet Winterthur das 19. mit dem 21. Jahrhundert. Hier werden die Industriegeschichte der Stadt mit Winterthurs Zukunft als Wohn-, und Dienstleistungsstadt zusammengebracht. Der Stadtteil wird für Menschen gebaut, die das Stadtleben lieben und denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt.

  • Winterthur investiert in sechs Smart City Projekte für 2025

    Winterthur investiert in sechs Smart City Projekte für 2025

    Seit 2018 setzt Winterthur auf Smart City Projekte, die die Stadt effizienter, nachhaltiger und lebenswerter gestalten. Bereits 27 Projekte wurden erfolgreich umgesetzt. Auch 2025 setzt die Stadt den Fokus auf innovative Lösungen für Mobilität, Digitalisierung und ökologische Stadtentwicklung.

    Die geförderten Projekte für 2025 sind breit gefächert. Von nachhaltiger Wiederverwendung von Baumaterialien über digitale Anmeldesysteme für den Schulsport bis hin zu einem KI-gestützten Kulturkalender. Alle Projekte haben das Ziel, bestehende Herausforderungen mit kreativen Technologien und neuen Ansätzen zu lösen.

    Sechs geförderte Smart City Projekte für 2025

    • Schwammstadt in Aktion: Extremwetterereignisse wie Hitze und Starkregen werden häufiger. Dieses Projekt testet, wie grüne Dächer und durchlässige Böden helfen können, die Stadt zu kühlen und Regenwasser besser zu absorbieren. Im Innovationslabor Grüze wird die Wirkung der Schwammstadtelemente sichtbar gemacht.

    • Winti Re-Use: In Bauprojekten fallen oft grosse Mengen an verwertbarem Material an, die bislang entsorgt werden. Eine neue Plattform sorgt dafür, dass Bauabfälle sinnvoll weiterverwendet werden, um Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu entlasten.

    • Mobilität Spitex: Spitex-Mitarbeitende sind täglich in der Stadt unterwegs – häufig mit dem eigenen Auto. Dieses Projekt testet nachhaltige Alternativen wie E-Bikes und E-Scooter, um emissionsärmere Mobilität zu fördern und flexiblere Transportlösungen für Pflegepersonal zu schaffen.

    • Smarte Anmeldung Schulsport: Die Anmeldung für den Schulsport soll durch eine digitale Plattform einfacher, schneller und fehlerfreier werden. Eltern und Verwaltung profitieren von einem optimierten Prozess, der bürokratischen Aufwand reduziert.

    • CulturAI: Winterthur ist eine lebendige Kulturstadt, doch oft bleiben kleinere Veranstaltungen im Schatten grösserer Events. Eine künstliche Intelligenz (KI) analysiert Vorlieben und schlägt individuell passende Kulturveranstaltungen vor – auch für Nutzer:innen mit wenig Zeit für Recherche.

    • Winbib+: Bibliotheken werden durch unbediente Öffnungszeiten flexibler nutzbar, sodass Bücher und Medien auch abends oder am Wochenende ausgeliehen werden können.

    Smart City Winterthur 2030
    Die Stadt Winterthur treibt ihre Smart City Entwicklung gezielt voran. Zum 1. Januar 2025 hat der Stadtrat die Strategie «Smart City Winterthur 2030» verabschiedet. Ziel ist es, Innovationen aktiv zu fördern, neue Netzwerke für Zusammenarbeit zu schaffen und die digitale Transformation der Stadt weiterzuentwickeln.

    Mit der Förderung dieser sechs Projekte zeigt Winterthur, wie eine moderne, nachhaltige Stadtentwicklung durch kreative Ansätze und den gezielten Einsatz von Technologie gelingt.

  • Winterthur passt Bau- und Zonenordnung an

    Winterthur passt Bau- und Zonenordnung an

    Die IVHB verfolgt das Ziel, zentrale Baubegriffe und Messmethoden schweizweit zu vereinheitlichen. Obwohl der Kanton Zürich dem Konkordat nicht beigetreten ist, setzt er die Harmonisierung um – ein bedeutender Schritt zur Vereinfachung des Planungs- und Baurechts. Winterthur integriert diese Änderungen nun in die lokale Bau- und Zonenordnung.

    Wesentliche Änderungen in der Bau- und Zonenordnung
    Die Teilrevision der BZO umfasst zahlreiche Anpassungen, die zwingend im Zusammenhang mit den IVHB-Baubegriffen stehen. So wurden 24 Absätze der BZO wurden eins zu eins angepasst. In 15 Absätzen erfolgte eine Überprüfung und Anpassung der Massen. Neu wird beispielsweise die Gebäudehöhe anhand der Fassadenhöhe definiert, was die bisherige Praxis der Vollgeschosse ersetzt.

    Einführung der Grünflächenziffer
    Dieser neue Begriff ersetzt die Freiflächenziffer und definiert das Verhältnis zwischen Grün- und Grundstücksflächen. So sollen unversiegelte, bepflanzte Flächen gefördert und naturnahe Eigenschaften gewahrt werden.

    Auswirkungen auf Baugesuche und Verfahren
    Die neue Grünflächenziffer unterliegt bereits einer «negativen Vorwirkung». Das bedeutet, dass Baugesuche sowohl nach den bisherigen als auch den neuen Regelungen geprüft werden. Projekte, die sich noch in der Bewilligungsphase befinden, müssen beide Kriterien erfüllen.

    Keine Mehrwertabgabe erforderlich
    Da durch die Anpassungen keine Planungsvorteile entstehen, entfällt eine Ausgleichspflicht gemäss dem Gesetz über den Mehrwertausgleich.

    Öffentliche Auflage und Mitwirkung
    Die Planungsunterlagen zur BZO-Teilrevision liegen vom 27. November 2024 bis 27. Januar 2025 öffentlich auf. In dieser Frist können Einwendungen beim Amt für Städtebau eingereicht werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Anliegen vorzubringen.

    Mit der Umsetzung der IVHB-Baubegriffe zeigt Winterthur Weitsicht. Einheitliche Definitionen und nachhaltige Bauvorgaben stärken den rechtlichen Rahmen und schaffen eine zukunftsorientierte Grundlage für städtische Entwicklungen.

  • Neues Padel-Center entsteht im Green Spin Winterthur

    Neues Padel-Center entsteht im Green Spin Winterthur

    Das Jungunternehmen Padelta aus Rothenburg LU wird laut einer Mitteilung Ankermieter für das Dienstleistungsgebäude Green Spin in Winterthur. Auf 3200 Quadratmetern wird Padelta fünf Courts, ein Fitnessangebot und ein Café realisieren. Ab 2027 sollen die Plätze in Betrieb genommen werden. Padelta betreibt an acht Standorten in der Schweiz 33 Spielplätze.

    „Padelta passt perfekt zu unserem angestrebten Mietermix“, werden Rahel und Peter Felix zitiert. Beide haben mit ihrem Büro Felix Partner das Green Spin-Projekt initiiert und entwickelt. Mit dem Angebot von Sport, Freizeitaktivitäten und Gastronomie spreche das Padel-Center genau eine der avisierten Nutzergruppen des Gebäudes an.

    Green Spin liegt im Grüze-Quartier im Osten der Stadt Winterthur und bietet auf 31‘000 Quadratmetern Flächen für Gewerbe, Büros sowie Dienstleistungen an. Das Projekt orientiert sich an den ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit und wird nach dem internationalen Nachhaltigkeitsstandard für Bauten, BREEAM, zertifiziert. Der Baustart für das Gebäude findet 2025 statt – bezogen wird es 2027.

    „Firstmover in einem Pionierprojekt in Europa zu sein, hat uns begeistert“, wird Yannick Moser von Padelta zitiert. Das Konzept überzeugt laut der Mitteilung auch andere Branchen. Es gebe bereits in konkrete Verhandlungen mit weiteren Ankermietern für Green Spin.

  • Bernapark und Winterthur stellen sich Standortförderern vor

    Bernapark und Winterthur stellen sich Standortförderern vor

    Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) führt am 12. März ihre traditionelle Fachtagung Dialog Standortmanagement durch. Das Netzwerk für Fachleute aus Standort- und Wirtschaftsförderung sowie Immobilienwirtschaft widmet sich diesmal laut einer Mitteilung der Stadt- und Arealentwicklung.

    Bettina Furrer gibt Einblicke in die integrale Standortentwicklung Winterthurs. Die Leiterin des städtischen Amtes für Stadtentwicklung ist für die Wirtschafts- und Standortentwicklung und die Wohnpolitik sowie das Smart City-Programm Winterthurs zuständig. Die einstige Industriestadt hat sich zu einem Standort an der Schnittstelle von Industrie, Dienstleistungen, Gesundheit und Kultur entwickelt. Mit Smart Machines, Smart Energy und Smart Health wurden drei Cluster der intelligenten Weiterentwicklung der Wirtschaft auf der Basis bisheriger Stärken des Standorts aufgebaut.

    Caroline Forte stellt die Entwicklung des Areals der ehemaligen Kartonfabrik der Berner Vorortgemeinde Stettlen zum Areal Bernapark vor. Das Quartier verbindet Wohnen und Arbeiten, Bildung und Freizeit, Kultur und Innovation in historischer Bausubstanz und Neubauten. Caroline Forte ist als Mitglied der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates der Bernapark AG für die Kommunikation und die Leitung von Projekten zuständig.

    Die Fachtagung findet in der Gleisarena Zürich statt, beginnt um 16 Uhr und ist öffentlich. Ihr geht die Generalversammlung der SVSM voraus. Dabei soll auch über die Umbenennung in Netzwerk Standort Schweiz entschieden werden. Der neue Name soll die angestrebte Ausweitung der Verbandstätigkeit auf die ganze Schweiz widerspiegeln.

  • Allreal erwirbt Rieter-Areal in Winterthur

    Allreal erwirbt Rieter-Areal in Winterthur

    Das Areal in Winterthur Töss bildet einen Schwerpunkt im Entwicklungskonzept 2040 der Stadt Winterthur. Dank den nahe gelegenen Bahn- und Busstationen sowie einem Autobahnanschluss ist das Gebiet verkehrstechnisch hervorragend erschlossen. Angesicht der sehr guten Standortqualität in einem sich wandelnden Gebiet verfügt das Areal langfristig über attraktives Entwicklungspotenzial.

    Allreal wird im Dialog mit der Stadt Winterthur und den weiteren zuständigen Behörden in einem ersten Schritt die Rahmenbedingungen für die künftige Entwicklung festlegen. Das heutige Industrieareal soll sich über die Zeit zu einem modernen Arbeits- und Wohnraum von überregionaler Strahlkraft weiterentwickeln, welcher auch Bezug nimmt zur Pionierzeit der Textilindustrie.

    Rieter verbleibt mit ihrem ebenfalls durch Allreal erstellten neuen Campus mit Hauptsitz und Forschungsbereich eng mit dem Areal verbunden. Daneben sollen namhafte Unternehmen aus dem Technologie- und Forschungsbereich angesiedelt werden. Dadurch trägt Allreal langfristig zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei und schafft neuen Lebensraum in der Stadt Winterthur. Die bestehenden Mietverträge wird Allreal übernehmen und nicht vermietete Flächen in den nächsten Jahren sanieren und sukzessive wiedervermieten.

  • ebw agiert mit neuer Führung

    ebw agiert mit neuer Führung

    Der Verein Energie bewegt Winterthur hat an seiner Mitgliederversammlung 2023 seinen seit 2019 amtierenden Präsidenten Thomas Schumann verabschiedet. Zum Nachfolger des aus Altergründen abtretenden Schumann wurde einstimmig Stève Mérillat gewählt, informiert ebw in einer Mitteilung. Mérillat steht seit Anfang Juni auch dem auf intelligente Energietechnologien spezialisierten Technopark Winterthur vor.

    „Mir ist es ein grosses Anliegen, dass wir die Herausforderungen im Bereich Energie hier und heute anpacken“, wird der neue Präsident von ebw in der Mitteilung zitiert. „Als Leiter des Technoparks und neuer Präsident dieses regionalen Netzwerks bin ich überzeugt, dass wir gemeinsam eine positive Kraft bilden, um die Region nachhaltig voranzubringen.“

    Mit Stadtwerk-Direktor Marco Gabathuler und Roger Graber, Leiter Wirtschaftsförderung House of Winterthur, gaben zwei weitere Vorstandsmitglieder ihre Ämter auf. Als Nachfolgende zogen Stefan Brägger als neuer Vertreter von Stadtwerk Winterthur und Sven Corus, der seit 1. Februar bei House of Winterthur die Wirtschaftsförderung leitet, in den Vorstand von ebw ein. Beide wurden ebenfalls einstimmig in ihre neuen Ämter gewählt.

    Auch die Geschäftsführung von ebw wurde an der Mitgliederversammlung in neue Hände gelegt. Seit Vereinsgründung hatte Andreas Mächler von der Taktform AG zunächst im Team und zuletzt allein die operativen Geschäfts des Vereins geführt. Per 1. Juli werden nun David Peran und sein Team des Winterthurer Jungunternehmens Lumexus GmbH die Leitung der Geschäftsstelle von ebw übernehmen.

  • «Eine Grossstadt mit kleinstädtischem Charme»

    «Eine Grossstadt mit kleinstädtischem Charme»

    Wo sehen Sie aktuell die grössten Herausforderungen für die Stadt?
    Winterthur verzeichnet ein starkes Wachstum. Dieses birgt Chancen, aber auch Herausforderungen. Immer mehr Menschen möchten nach Winterthur ziehen. Das erfordert eine grössere Anzahl verfügbarer Arbeitsplätze, denn kurze Arbeitswege bedeuten Lebensqualität. Zudem müssen wir mehr Verkehrs- und Bildungsinfrastruktur zur Verfügung stellen. Das ist mit Kosten verbunden – auch wenn wir durch die wachsende Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner mehr Steuereinahmen generieren. Dennoch sind grössere Investitionen nötig, um das Wachstum aufzufangen. Mit «Winterthur 2040» haben wir definiert, wo verdichtet werden soll. Bis 2040 rechnen wir mit rund 135’000 Einwohnenden.

    Sie haben es bereits erwähnt: Die Stadt Winterthur zählt aktuell über 120’000 Einwohner. Sie verzeichneten vergangenes Jahr das stärkste Bevölkerungswachstum seit Jahrzehnten. Woran liegt das?
    Winterthur ist einfach eine super Stadt! Wir liegen hervorragend erschlossen. Wir bieten sehr viele Grünflächen, eine hohe Lebensqualität sowie ein vielseitiges Kulturangebot. Unsere Bildungsinstitutionen ziehen darüber hinaus vor allem junge Leute an. Dies bringt dem regionalen Arbeitsmarkt gut ausgebildete Fachkräfte. Natürlich profitieren wir auch von unserer Zugehörigkeit zum Wirtschaftsraum Zürich. Und wir sind eine moderne Technologiestadt, was für Unternehmen inte-
    ressant ist. Kurz gesagt: Winterthur ist eine Grossstadt, die alles bietet, aber dennoch den kleinstädtischen Charme behalten hat.

    Wie steht es hinsichtlich der stark angestiegenen Einwohnerzahlen um den Wohnungsmarkt der Stadt?
    Wir kämpfen wie alle Städte mit einer sehr tiefen Leerstandsquote. Aber wir können immer noch auf ein paar wenige städtische und einige private Baureserven zurückgreifen. Die aktuelle Bau- und Zonenordnung lässt noch einiges zu. Es wird rege gebaut, das sehen wir an der Anzahl Baubewilligungen. Grundsätzlich streben wir eine gut durchmischte Stadt an. Deshalb sind wir bemüht, sowohl günstigen Wohnraum wie auch solchen für höhere Einkommen anzubieten. Meiner Meinung nach soll der Wohnungsmarkt aber nicht von der Stadt reguliert werden, er muss möglichst eigenständig funktionieren.


    Sie haben die Fachstelle Smart City aufgebaut. Womit beschäftigt sich diese und wie funktioniert sie?

    Wir waren die erste Stadt mit einer stadträtlichen Smart-City-Strategie in der Schweiz. Die Smart City setzt soziale und technologische Innovationen gezielt ein, um die Lebensqualität zu sichern, Ressourcen zu schonen und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Es geht also darum, unter Anwendung moderner Technologien den Alltag für die Bevölkerung zu vereinfachen und die Stadt gut zu vernetzen. Dafür haben wir die Fachstelle Smart City Winterthur gegründet. Darüber hinaus positioniert sich die Stadt Winterthur als Living Lab (WinLab), Reallabor respektive Teststadt, in welcher soziale und technologische Innovationen zugunsten einer nachhaltigen Stadtentwicklung erprobt, systematisch getestet und im Erfolgsfall skaliert werden können. Partner aus Forschung und Entwicklung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind zur aktiven Teilnahme eingeladen.


    Nachhaltigkeit ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort.
    Stimmt. Die Stadt der Zukunft, da sind sich Forscherinnen und Forscher verschiedenster Richtungen einig, muss eine nachhaltige Stadt sein. Das bedeutet, die Stadt muss so gestaltet sein, dass sie sich wandelnden Rahmenbedingungen anpassen kann. Dies betrifft nicht nur die «Hardware» wie Infrastruktur, Bauten und Freiflächen, sondern auch die «Software», also die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen. Eine nachhaltige Stadt ist demnach ökonomisch erfolgreich, ökologisch verträglich, sozial stabil und damit: Resilient. Das nachhaltige Winterthur soll darum auch eine ökologische Stadt sein, im Sinne der Lebensqualität für ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Dazu gehören möglichst wenig Emissionen, genügend Grünflächen, Freiraum und flexible und vielfältige Fortbewegung. Im Hinblick auf soziale Resilienz ist es uns wichtig, Netzwerke zu stärken und bestehende Benachteiligungen anzugehen.


    Was wurde im Bereich der digitalen Transformation der Stadtverwaltung konkret unternommen und was ist noch geplant?
    Um die digitale Transformation gezielt und ganzheitlich angehen zu können, erarbeitet die Stadt aktuell eine Digitalisierungsstrategie. Diese richtet sich nach den Bedürfnissen der verschiedenen Anspruchsgruppen und orientiert sich an den zur Verfügung stehenden Mitteln und Ressourcen. Unser Ziel ist es, einen schnelleren und möglichst niederschwelligen Kontakt zur Bevölkerung zu schaffen. Aktuell bietet die Stadt über 90 E-Services, die über ein zentrales Portal erreichbar sind. Auch intern wollen wir unsere Arbeitsprozesse noch effizienter gestalten. Höchste Priorität hat dabei aber nicht nur eine einfache Handhabung, sondern insbesondere der Datenschutz und die Datensicherheit. Die grösste Herausforderung ist und bleibt aber die Geschwindigkeit, mit welcher die Digitalisierung voranschreitet. Hier gilt es, Schritt zu halten. Wir sind noch nicht am Ziel, aber wir sind gut unterwegs.


    Sie haben 2017 die Vereinigung der Vereine Winterthur Tourismus und Standortförderung Region Winterthur initiiert. Entstanden ist die neue Organisation House of Winterthur. Welches Fazit ziehen Sie rund sechs Jahre später?
    Wir haben mit House of Winterthur einen Verein gegründet, der uns erlaubt, integriertes Standortmarketing zu betreiben. Wir waren damals die erste Stadt, die das probiert hat. Wir wollen Marketing für die Stadt und die Region Winterthur quasi aus einer Hand betreiben und eine höhere Wertschöpfung generieren. Wir sind mit einer sehr breiten Trägerschaft gut gestartet. Die Trägerschaft ist mit dem Kanton, Gemeinden, Unternehmen, Hotelbetrieben, Restaurants, Kulturinstitutionen und der Stadt sehr breit; die unterschiedlichen Ansprüche zu erfüllen, war eine sehr grosse Herausforderung. Wir haben hier bestimmt nicht alles optimal gemacht. Seit eineinhalb Jahren haben wir einen neuen Direktor und sind daran, den Vorstand neu zusammenzustellen. Von der Idee bin ich nach wie vor überzeugt, wir müssen sie aber noch optimieren und justieren.

  • 97. immoTable – Wirtschaftsraum Winterthur

    97. immoTable – Wirtschaftsraum Winterthur

    Nutzen Sie im Anschluss die Gelegenheit zum Networking. Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen vor einflussreichen Gästen.

    Der 97. immoTable findet am 1. Juni 2023 ab 13:30 Uhr statt. Seien Sie dabei und sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket. Wir freuen uns auf Sie.

  • Schoch Vögtli zügelt ins Zentrum von Winterthur

    Schoch Vögtli zügelt ins Zentrum von Winterthur

    Bürobedarfshändler Schoch Vögtli AG gibt seinen bisherigen Standort Oberohringen bei Winterthur auf und zügelt ins Zentrum der Stadt. Ab Mai 2023 werden laut Medienmitteilung der zu Competec gehörenden Firma neue und moderne Büros im Herzen Winterthurs bezogen. Der neue Sitz ist im Gertrud & Paul-Gebäude in der Nähe des Hauptbahnhofs.

    Das ehemalige Versicherungsgebäude wird derzeit komplett saniert und auf moderne Standards in Sachen Energieeffizienz gebracht, heisst es in der Mitteilung. Von den dort geplanten Wohn- und Gewerbeflächen bezieht die Competec-Gruppe 450 Quadratmeter Büroräumlichkeiten.

    „Der neue Standort erlaubt uns, unserem wachsenden Winterthurer Kundenstamm näher zu rücken und ihn durch dieselben Personen wie bisher betreuen zu können. Für bestehende und künftige Mitarbeitende mit Lebensmittelpunkt in der Nordostschweiz schaffen wir eine noch attraktivere Arbeitsumgebung als jetzt“, wird Markus Bossart, Geschäftsführer von Schoch Vögtli, zitiert.

    Die Competec Gruppe hatte im Februar 100 Prozent der Aktien der Schoch Vögtli AG übernommen. Deren Geschäft wurde in die Abteilung Brack.ch von Competec integriert. Seit 2009 organisiert die Gruppe ihre Vertriebsaktivitäten an gewerbliche und institutionelle Endkunden in der eigenen Abteilung Brack.ch Business.

    Schoch Vögtli liefert weiter überwiegend mit der eigenen Flotte an Lieferfahrzeugen aus. Der Logistikstandort wird beim Umzug in die neuen Büros ebenfalls aus Oberohringen verlegt. Neuer Standort ist Pfungen.

  • Steiner geht Partnerschaft mit House of Lab Science ein

    Steiner geht Partnerschaft mit House of Lab Science ein

    «Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Steiner, um unser bestehendes Flächenangebot für Life Sciences–Firmen um weitere Standorte erweitern zu können. Mit dem Standbein in Basel leisten wir einen Beitrag zu einem der beiden wichtigsten Life Science-Clustern der Schweiz, wodurch wir von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren. In Winterthur hingegen demonstrieren wir unsere Kernkompetenz, ein neues Zentrum auch bei vergleichsweise geringen Netzwerkeffekten erfolgreich aufbauen zu können», so Dr. Christian Hugo Hoffmann, CEO von House of Lab Science. 

    Bei der Entwicklung von Immobilienprojekten berücksichtigt Steiner stets gesellschaftliche Trends und antwortet mit innovativen Lösungen auf die Herausforderungen der Zukunft. Im Büro- und Gewerbebereich hat das Unternehmen bereits vor längerer Zeit das nachhaltige und mehrdimensionale Konzept «Manufakt» entwickelt, das nebst modular nutzbaren Räumlichkeiten ein Angebot an geteilten und nach Bedarf benötigten Flächen bietet. Das erste Manufakt-Gebäude konnte im Sommer 2021 nach knapp anderthalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet werden. 

    Steiner und das House of Lab Science verfügen zusammen über das notwendige Know-how, um mit innovativen Gebäudekonzepten auf den wachsenden Flächenbedarf im Bereich Life Sciences, einer Schlüsselindustrie der Schweiz, zu antworten. Während das House of Lab Science unter anderem seine innovative Community-Plattform sowie die exzellenten Kontakte in die Branche und Startup-Welt beisteuert, liefert die Steiner AG das erforderliche Know-How in der Immobilienentwicklung und die dazugehörigen Ressourcen. 

  • Steiner und House of Lab Science planen neue Innovationsparks

    Steiner und House of Lab Science planen neue Innovationsparks

    Steiner spannt mit dem auf Angebot und Betrieb von Innovationsparks für Life Sciences-Firmen spezialisierten Jungunternehmen House of Lab Science zusammen, informiert der Immobiliendienstleister aus Zürich in einer Mitteilung. In einem ersten Schritt haben die beiden Partner die Einrichtung von zwei neuen Innovationsparks in Basel beziehungsweise Winterthur geplant. Dabei bringt die Steiner AG ihr Fachwissen in der Immobilienentwicklung sowie ihre entsprechenden Ressourcen ein. House of Lab Science steuert seine Community-Plattform und seine Kontakte in Life Sciences-Branche und Start-up-Szene bei.

    „Mit dem Standbein in Basel leisten wir einen Beitrag zu einem der beiden wichtigsten Life Science-Clustern der Schweiz, wodurch wir von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren“, wird Christian Hugo Hoffmann, CEO von House of Lab Science, in der Mitteilung zitiert. „In Winterthur hingegen demonstrieren wir unsere Kernkompetenz, ein neues Zentrum auch bei vergleichsweise geringen Netzwerkeffekten erfolgreich aufbauen zu können.“

    Beim Aufbau der Innovationsparks soll das von Steiner entwickelte Konzept Manufakt zum Einsatz kommen. Hierbei handelt es sich um modular nutzbare Räumlichkeiten mit denen sich Flächen nach Bedarf teilen lassen. Das erste Manufakt-Gebäude sei im letzten Sommer nach knapp anderthalb Jahren Bauzeit eröffnet worden, erläutert Steiner in der Mitteilung.

  • Effretikon hat grosse Pläne

    Effretikon hat grosse Pläne

    Die an der Verkehrsachse Zürich-Winterthur gelegene Stadt Illnau-Effretikon mit rund 17’500 Einwohnerinnen und Einwohnern hat Grosses vor: Nach einer mehrjährigen Planungsphase sind 2022 die ersten Spatenstiche für die Zentrumsentwicklung in Effretikon erfolgt.

    Die Grundlage dafür bilden die Masterpläne «Zentrumsentwicklung Bahnhof West» und «Arealentwicklung Bahnhof Ost». Diese sehen eine Verdichtung durch die Nutzungsmischung von Wohnungen und Gewerbeflächen vor und sollen Effretikons Funktion als regionales Zentrum stärken.

    Mit rund 750 neuen Wohneinheiten und 20’000 Quadratmetern für Büros und publikumsorientiertes Gewerbe entstehen Wohnraum und Arbeitsflächen im nahen Umfeld des gut erschlossenen und hochfrequentierten Bahnhofs. Unter anderem damit sollen die im Leitbild Stadtentwicklung festgelegten Ziele zur Steigerung der Arbeitsplatzanzahl und der Bevölkerung erreicht werden. Die privaten Entwicklungsprojekte werden mit öffentlichen Bauten wie dem neuen Stadtgarten sowie kleineren Plätzen ergänzt und tragen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im Zentrum bei. Zudem wird mit der Verlegung und dem Neubau des Bushofs der öffentliche Nahverkehr optimiert.

    In einer ersten Etappe werden bis im Jahr 2027 die konkret geplanten oder bereits bewilligten Bauprojekte Rütlihof, Rütlistrasse, Rosenhof, Rosenweg inklusive Bushof, Bahnhofplatz und Stadtgarten realisiert. In einer zweiten Etappe soll der Umbau des Einkaufszentrums Effimärt und die Entwicklung des Areals Hinterbüel erfolgen. Der Hauptteil der Zentrumsentwicklung soll bis im Jahr 2030 abgeschlossen sein.

    Zu den Bauherren zählen die Bereuter Gruppe, die Mettler2Invest, die R. Fuchs Partner AG / Trade Tool AG, die OASE Gruppe, die Zürich Anlagestiftung, die Habitat 8000 AG und die Stadt Illnau-Effretikon. Für das Einkaufszentrum Effimärt zeichnet die Siska Immobilien AG verantwortlich.

    Parallel zur baulichen Entwicklung beabsichtigt die Stadt, das Zentrum in Effretikon mit verschiedenen Massnahmen stärker zu beleben. Ein attraktives Angebot des publikumsorientierten Gewerbes soll in Verbindung mit den genannten öffentlichen Aufenthaltszonen auch wieder mehr Personen von ausserhalb dazu bewegen, ihre Zeit in Effretikon zu verbringen. Zusammen mit den neuen Wohn- und Gewerbeflächen dürften die Ladengeschäfte damit in Zukunft von einem höheren Konsumentenpotenzial profitieren.

    So könnte das Zentrum von Effretikon in ein paar Jahren aussehen: Nach einer mehrjährigen Planungsphase haben die ersten Bauarbeiten begonnen.
  • Zürich bleibt Spitze im Schweizer Städteranking

    Zürich bleibt Spitze im Schweizer Städteranking

    Das Magazin „Bilanz“ hat das diesjährige Ranking der Lebensqualität Schweizer Städten publiziert. Dabei hat Zürich wieder den Platz eins bekommen und steht damit laut dem Bericht seit elf Jahren praktisch unangefochten an der Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei stehen die Städte Zug und Bern, gefolgt von Winterthur, Basel und Genf.

    Das Städteranking ist von den Immobilienexperten von Wüest Partner für das Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ anhand mehrerer Indikatoren für die Lebensqualität der Städte erstellt worden, etwa in den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Freizeiterholung und Einkaufen. Insgesamt sind 162 Städte so bewertet worden.

    Es erscheint für andere Städte kaum möglich, in die absolute Spitzengruppe vorzudringen, heisst es in dem Artikel von „Bilanz“. In den Top 10 hat einzig die Kantonshauptstadt Aarau zwei Ränge verloren und steigt ab von Platz 6 auf Platz 8. Auf die Frage, ob andere Städte überhaupt eine Chance hätten, in die Spitzengruppe hineinzukommen, wird Patrick Schnorf von Wüest Partner zitiert: „Unmöglich ist es nicht.“ So habe etwa St.Gallen, das derzeit Platz 11 hält, eine Chance, wenn die Stadt im Bildungs- und Kulturangebot zulegen könnte ebenso wie beim Bevölkerungswachstum.

    Gegenbeispiel ist laut Schnorf Bassersdorf ZH, das elf Plätze nach hinten gerutscht sei. „Im Vergleich zu anderen Städten hat sich Bassersdorf nicht so schnell entwickelt, etwa was Bildung und Kultur betrifft“, wird Schnorf zitiert. Am lebenswertesten seien laut dem Ranking die beiden Wirtschaftsregionen Zürich und Genfersee.

    Da es unter den Top 30 nur vier Städte aus der Westschweiz und mit Lugano eine im Tessin gebe, müsse man feststelle, dass die Lebensqualität in der Deutschschweiz insgesamt höher sei.

  • Sulzerareal bekommt neue Beschilderung

    Sulzerareal bekommt neue Beschilderung

    Die vor über 20 Jahren eingeleitete Transformation des Sulzerareals habe aus der einstigen „verbotenen Industriestadt“ einen lebendigen Stadtteil „mit vielen neuen Bewohnerinnen und Bewohnern, Arbeitenden und zahlreichen Nutzungsangeboten für Kundinnen und Kunden“ gemacht, schreibt die Stadtverwaltung Winterthur in einer Mitteilung. Diese Transformation ist nun fast abgeschlossen, heisst es dort weiter. Auch die Arbeiten im letzten Teilareal Lockstadt sollen in den nächsten Jahren fertiggestellt werden.

    Nun soll der neue Stadtteil eine einheitliche Beschilderung bekommen. Sie basiere auf „auf einem einfachen, dem Areal entsprechenden Signaletikkonzept“ und soll „für eine gute Orientierung der Besucherinnen und Besucher sowie der Kundinnen und Kunden sorgen“, erläutert die Stadtverwaltung. Strassentafeln und Hausnummern sind, der Farbpalette des ehemaligen Industrieareals entnommenen, Rostrot gehalten. Auch die Wegweiser in und durch das Areal sind in Rostrot gestaltet.

    Die arealspezifische Signaletik solle nicht nur die Orientierung vereinfachen, sondern „auch die Identität dieses besonderen Stadtteils“ erhalten und stärken, heisst es in der Mitteilung. Konzept und entsprechende Anpassungen der Verordnung über die Strassenbenennung und der Richtlinien zur Gebäudebeschriftung im Areal sind bereits vom Stadtrat genehmigt.

  • Wald dominiert Bodennutzung in Städten

    Wald dominiert Bodennutzung in Städten

    Die aktuelle Studie zur Nutzung der Bodenfläche in Schweizer Städten brächte Erstaunliches zutage, schreibt der Schweizerische Städteverband in einer Mitteilung zur gemeinsam mit dem Bundesamt für Statistik erarbeiteten „Statistik der Schweizer Städte 2022“. Den Erhebungen der Analysten zufolge machten Siedlungsflächen 2018 gerade einmal 23,5 Prozent oder 95’000 Hektare der Gesamtfläche der insgesamt untersuchten 170 Schweizer Städte aus. Der grösste Teil städtischen Bodens, konkret 32,3 Prozent, war zum Ende des Untersuchungszeitraums 1985 bis 2018 mit Wald bedeckt. Auch der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche fiel 2018 mit 30,9 Prozent deutlich grösser als die Siedlungsfläche aus.

    In den sechs grössten Städten der Schweiz (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Winterthur und Zürich) lag der Anteil der Siedlungsfläche 2018 mit 54,2 Prozent allerdings deutlich höher als in der Gesamtrechnung, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Wald und landwirtschaftlich genutzter Boden brachten es hier auf 29,6 beziehungsweise 14,3 Prozent.

    Wachstum haben die Analysten im Berichtszeitraum vor allem beim Wohnareal beobachtet. Es habe zwischen 1985 und 2018 um fast 10’000 Hektare auf 35’000 Hektare zugelegt. Auch die für den Verkehr genutzten und mit Erholungs- und Grünanlagen bebauten Flächen sind im Berichtszeitraum gewachsen. Die von der Industrie genutzten Flächen in den Städten mit mehr als 100’000 Einwohnenden gingen zwischen 1985 und 2018 dagegen um 26 Prozent zurück.

  • Weltweit höchstes Wohngebäude aus Holz entsteht in der Lokstadt

    Weltweit höchstes Wohngebäude aus Holz entsteht in der Lokstadt

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    Der Studienauftrag für den Bau der Häuser Rocket und Tigerli ist abgeschlossen, wie Ina Invest in einer Medienmitteilung informiert. Eine Jury mit Vertretern der Stadt Winterthur und Architekten hat unter neun Entwürfen das Konzept der Architekturbüros Cometti Truffer Hodel Architects aus Luzern und Schmidt Hammer Lassen Architects aus Kopenhagen ausgewählt.  

    Der Siegerentwurf zeige einen „überragenden architektonischen Abschluss“ des ehemaligen Industriegeländes. Wie in der Medienmitteilung zu erfahren ist, basiert die Entscheidung auf einem „nicht-anonymen Studienauftrag in Form eines digitalen, einstufigen Verfahrens mit Präqualifikation und Zwischenbesprechung“. Neben städtebaulichen und architektonischen Gesichtspunkten habe das Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Innovation gelegen. An zentraler Stelle der Lokstadt, auf dem Dialogplatz, soll das Hochhaus Rocket mit einer Terracottafassade in eine Höhe von 100 Metern in den Himmel ragen. 

    In dem gesamten Wohnquartier ist eine gemischte Nutzung vorgesehen. Im Hochhaus Rocket soll über 32 Stockwerke verteilt ein vielfältiges Wohnangebot geschaffen werden. Angaben des Entwicklerteams Lokstadt zufolge zeichnet sich das Architekturkonzept durch eine flexible Planung aus. 

    Der Sockelbau Tigerli sei für Studentenwohnungen und gemeinnütziges Wohnen vorgesehen. Auf einem Teil der Fläche soll ein Radisson Red Hotel unter Einbeziehung der denkmalgeschützten Industriehallen untergebracht werden.

  • Steinfels Swiss legt Grundstein für neue Fabrik

    Steinfels Swiss legt Grundstein für neue Fabrik

    Steinfels Swiss hat am 30. März den Grundstein für ihren Neubau in Winterthur gelegt, informiert die auf die Produktion von nachhaltigen Kosmetik- und Hygieneprodukten für Detailhandel, Spitäler und Gastronomie spezialisierte Coop-Tochter in einer Mitteilung. „Mit dem Neubau investieren wir in den Produktionsstandort Winterthur und erweitern unser Angebot im Bereich der Kosmetikprodukte“, wird Christian Koch, CEO von Steinfels Swiss, dort zitiert. „So können wir der steigenden Nachfrage nach Kosmetikprodukten, insbesondere nach nachhaltigen Alternativen, gerecht werden.“

    Im neuen Produktionsgebäude will das Unternehmen seine Kosmetikproduktion erneuern und die Produktion von Waschmitteln neu ausrichten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei sollen die internen Warenflüsse automatisiert werden. Das Ende der Bauarbeiten ist für Ende 2023 vorgesehen. Die neuen Produktionsräumlichkeiten bieten Platz für 150 Mitarbeitende.

    Für das Neubauprojekt im Umfang von 35 Millionen Franken hatte Steinfels Swiss das alte Produktionsgebäude einreissen lassen. Der Neubau soll „Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit“ setzen, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Dabei wird zum einen nach Minergiestandard gebaut. Zum anderen soll ein Grossteil der benötigten elektrischen Energie mit eigenen Photovoltaikanlagen produziert werden. Die für die Produktion benötigte Wärmeenergie wird Steinfels Swiss von den Stadtwerken Winterthur in Form von Abwärme beziehen.

  • ADEV beteiligt sich an Fleco Power

    ADEV beteiligt sich an Fleco Power

    Die Fleco Power AG mit Sitz in Winterthur erhält einen neuen Anteilseigner. Auch die ADEV Energiegenossenschaft beteiligt sich nun mit 17 Prozent an dem 2015 gegründeten Tochterunternehmen der Genossenschaft Ökostrom Schweiz und der MBRSolar, schreibt sie in einer Mitteilung. Sie wird mit ihrem Geschäftsführer Thomas Tribelhorn auch im Fleco Power-Verwaltungsrat vertreten sein.

    Fleco Power unterstützt kleine, dezentrale Erzeuger erneuerbarer Energien bei der Direktvermarktung ihres Stroms. Zudem bietet sie Lösungen für Endkundinnen und Endkunden an, denen sie etwa hilft, in Einkaufsgenossenschaften erneuerbaren Strom am Markt zu beschaffen.

    ADEV und Fleco Power wollen gemeinsam neue Dienstleistungen und Innovationsprojekte entwickeln. Langfristiges Ziel ist die Schaffung eines unabhängigen Energieversorgers der Erneuerbaren.

    Die 1985 gegründete ADEV betreibt in der ganzen Schweiz Solarstromanlagen, Kleinwasserkraftwerke, Windenergieanlagen sowie Heizzentralen und Nahwärmenetze. Sie will mit der Zusammenarbeit auch seine eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Diese ermögliche es, „für unsere Kundinnen und Kunden massgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten, die uns von der Konkurrenz abheben“, wird Thomas Tribelhorn in der Mitteilung zitiert.

  • Allreal startet Bauarbeiten für neuen Rieter-Campus

    Allreal startet Bauarbeiten für neuen Rieter-Campus

    Allreal hat laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten für den neuen Campus von Rieter in Winterthur begonnen. Die Immobilienfirma aus Opfikon ist als Totalunternehmerin für das Projekt zuständig. Dabei arbeitet sie unter anderem mit den BDE Architekten aus Winterthur zusammen.

    Rieter investiert etwa 80 Millionen Franken in seinen neuen Campus. Dieser soll auf einer Fläche von 30’000 Quadratmetern ein Kunden- und Technologiezentrum sowie ein Verwaltungsgebäude umfassen. Der Textilmaschinenhersteller wird dort ab 2024 rund 700 Personen beschäftigen können.

    Rieter setzt beim neuen Campus auf erneuerbare Energien. So soll die Wärmeerzeugung etwa mit Erdsonden erfolgen. Ausserdem wird eine 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage installiert. Laut Allreal ist das Projekt ist „insbesondere im Hinblick auf die haustechnischen Anlagen sehr komplex”. In der Produkt- und Technologieentwicklung würden verschiedene Klimazonen benötigt, die verschieden einstellbar sind.

  • Ina Invest holt Radisson RED Hotel in die Schweiz

    Ina Invest holt Radisson RED Hotel in die Schweiz

    „Radisson RED ist ein neues, urban-gehobenes Hotelkonzept mit unkonventionellem Design und aussergewöhnlicher Atmosphäre für den modernen Reisenden“, schreibt Ina Invest in einer Mitteilung. Das Immobilienunternehmen auf Opfikon ZH holt Radisson RED in die Schweiz: Nach Destinationen wie Dubai, London, Brüssel und Kapstadt soll ein Radisson RED Hotel in die Lokstadt-Hallen in Winterthur einziehen. Ein entsprechender Mietvertrag mit Franchisenehmerin Success Hotel Group sei bereits Ende September unterzeichnet worden, informiert Ina Invest.

    „Wir freuen uns, Ina Invest und die Radisson Hotel Group für unsere weitere Auslandsexpansion als starke Partner an unserer Seite zu haben“, lässt sich Hotelgruppenchef Michael Friedrich in der Mitteilung zitieren. „Als Hotelbetreiber können wir uns kaum einen besseren Standort vorstellen als die Lokstadt-Hallen, deren Industrial Style das Flair des Radisson RED zum Ausdruck bringt.“

    In unmittelbarer Nachbarschaft des Hotels ziehen zwei Primarschul- und zwei Kindergartenklassen ein. Sie könnten nicht nur das Ambiente der ehemaligen Lokomotivfabrik, sondern auch eine etwa 300 Quadratmeter grosse Dachterrasse geniessen, schreibt Ina Invest. Auch hier ist bereits ein Mietvertrag mit der Stadt Winterthur unterzeichnet.

    Insgesamt habe das Immobilienunternehmen derzeit bereits 5100 der 8200 Quadratmeter Nutzfläche in den Lokstadt-Hallen vergeben, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Für die übrigen Flächen werde mit einem weiteren Ankermieter verhandelt. In den Hallen will Ina Invest „vielseitige, publikumswirksame Nutzungen unter einem Dach“ zusammenführen, erläutert Firmenchef Marc Pointet.

  • Bauen an der Energiezukunft

    Bauen an der Energiezukunft

    Das Grundstück gleich am Eingang der Gemeinde liegt keine 10 Kilometer entfernt von der Stadt Winterthur und ist dennoch ein idyllischer Flecken Land, mit direktem Anstoss ans Ufer der Töss und mit Sicht auf Wiesen und Wald. Hier wird an den Zielen der Energiestrategie 2050 gebaut. Seit Herbst 2019 ist die Überbauung Verde Blu bewohnt. So weit, so normal. Bemerkenswert ist aber, dass diese Überbauung ihren Energiebedarf zu einem hohen Anteil selbst deckt und das ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen. «Die Vorgaben der Energiestrategie 2050 sind für die Immobilienwirtschaft eine Chance», erklärt Dieter Stutz von der Atlantis AG, die in den Bereichen Umweltberatung, Siedlungsplanung und Architektur tätig ist und das Projekt entwickelt hat. Die Wärmeversorgung übers Grundwasser sei die beste und überzeugendste Lösung gewesen für das Areal. Gemeinsam mit EKZ hat Atlantis dieses komplexe Bauprojekt geplant und umgesetzt. 

    Nachhaltiges Wohnen als Bedürfnis
    Das Neubauprojekt Verde Blu mit neun Wohn- und Geschäftshäusern umfasst 108 Eigentumswohnungen sowie verschiedene Gewerbeflächen, die unter anderem von einer Migros-Filiale, einer Gemeinschafts- sowie einer Physiotherapiepraxis genutzt werden. Eine alte, denkmalgeschützte Scheune dient als Gemeinschaftsraum und sorgt für urigen Charme auf dem Gelände. Im Gegensatz dazu steht die topmoderne Technik, die die Anlage mit Energie versorgt: Als Wärmequelle für die Heizung und das Warmwasser wird Grundwasser genutzt, welches über einen sogenannten Anergiering die Häuser versorgt, in denen dezentrale Wärmepumpen stehen. Ein Anergiering ist ein kaltes Nahwärmesystem, das im Unterschied zu konventionellen Nahwärmesystemen mit Übertragungstemperaturen von unter 30 Grad Celsius arbeitet. Anergienetze haben deshalb keine Wärmeverluste in den Leitungen, sondern erzielen sogar zusätzliche Energiegewinne durch die Umweltwärme. Im Sommer können die Gebäude über den Anergiering mit dem Grundwasser passiv gekühlt werden.

    Für die elektrische Energie der Gebäude sorgt eine Photovoltaikanlage, die optimal auf den Bedarf der Überbauung ausgelegt ist. Die Anlage entstand erst, nachdem die Wohnungen bereits bezogen worden waren. Denn man wollte den Entscheid für oder gegen Solarstrom den Eigentümerinnen und Eigentümern überlassen. Dass die Anlage mit 100-Kilowatt-Spitzenleistung an der ersten Eigentümerversammlung im Winter 2019 mit überwiegender Mehrheit angenommen wurde, spricht eine klare Sprache. Martin Nicklas, Verantwortlicher für moderne Energielösungen bei EKZ, erstaunt dies nicht: «Das Bedürfnis, auch im Wohnbereich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten, ist uns im Immobilienbereich schon lange bekannt.» So wurde in der Unterniveaugarage auch eine Ladeinfrastruktur für die 209 Parkplätze eingebaut. Dank einem Lastgangmanagement ist es möglich, die Autos gestaffelt zu laden, sollte dereinst eine ganze Flotte an Elektrofahrzeugen die Garage besiedeln.

    Gut abgestimmte Anlage
    In Kollbrunn werden die Stromerzeugung sowie die Wärme- und Kälteerzeugung und die Elektromobilität in einem integrierten Energiesystem kombiniert. Herzstück ist eine intelligente Steuerung, die die Eigenverbrauchsquote maximiert und das Lastmanagement übernimmt. Dadurch kann das eigentlich wichtigste Ziel erreicht werden: dass der produzierte Strom aus der PV-Anlage auch maximal vor Ort verbraucht wird. Die Steuerung verwendet hierfür Wetterprognosen von einem externen Wetterportal. Ein Algorithmus in der Steuerung wertet diese Daten aus und entscheidet jeweils am Vorabend, ob am nächsten Tag genügend Solarstrom produziert wird, um die Boiler und Speicher der Heizung zu laden. Bei zu geringer Solarproduktion werden die Boiler in der Nacht zum Niedertarif geladen, ansonsten wird abgewartet, bis am nächsten Tag genügend Solarstrom vorhanden ist, um die Wärmepumpe zu starten.

    Energieproduktion vor Ort 
    Im westschweizerischen Epalinges entstand die Überbauung «Grand Chemin», wobei ein Teil des benötigten Stroms von einer Photovoltaikanlage (PV) vor Ort produziert wird. In  Emmen (LU) entsteht ein Mehrfamilienhaus-Neubau, der sich durch eine Wärmepumpe mit Grundwasser sowie eine PV mit ZEV auszeichnen wird. Zwei Beispiele von vielen, die zeigen: Die Energie-Zukunft hat längst begonnen.

    Umfassende Energiesysteme für Ihre Immobilie

  • Stadtrat genehmigt Gestaltungsplan für Obertor

    Stadtrat genehmigt Gestaltungsplan für Obertor

    Der Gestaltungsplan für das Areal Obertor wurde in einem kooperativen Verfahren unter Beteiligung von Interessenvertretungen aus der Altstadt, Vertretungen aus dem Kreis der Volksinitiative zum Obertor, der Grundeigentümer und Grundeigentümerinnen, des Grossen Gemeinderates und der Stadtverwaltung ausgearbeitet, informiert die Verwaltung der Stadt Winterthur in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat der Stadtrat von Winterthur den Gestaltungsplan nun genehmigt. Einwendungen können bis zum 12. Oktober geltend gemacht werden.

    Auf dem rund 6500 Quadratmeter grossen Areal in der Altstadt sollen Läden, Büros und Wohnungen entstehen. Der Gestaltungsplan sieht dabei unterschiedliche Nutzungen für die einzelnen Liegenschaften vor. Für die Gebäude am Obertor 11 und 13 sind Läden im Erdgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen geplant. Der historische Bestand des Gebäudes am Obertor 17 soll der Einrichtung von Büros dienen. In den Hofliegenschaften Obertor 15 und 17a ist die Einrichtung einer innovativen Mischnutzung aus Wohnen und Gewerbe geplant.

    An der Badgasse 6 strebt das Konzept eine Wellnessnutzung in Anlehnung an die einstige sogenannte Badewannenmoschee an, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Sollte sich dies in der Praxis als nicht durchführbar erweisen, wird alternativ eine Mietnutzung beispielsweise eines Gesundheitszentrums erwogen. Der Innenhof zwischen Obertor und Badgasse soll der Öffentlichkeit als „grüne Insel“ zugänglich gemacht werden.

  • MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark wächst in Winterthur. Im vergangenen Jahr konnte das dortige Team des Unternehmens von drei auf sechs Beraterinnen und Berater ausgebaut werden. Entsprechend hat MoneyPark nun neue Räumlichkeiten bezogen. Der Standort befindet sich an der Metzggasse 20 und umfasst einer Mitteilung zufolge sechs Beratungszimmer.

    „Jetzt wollen wir weiterwachsen und unsere Kundinnen und Kunden intensiv rund um die Themen Hypotheken, Vorsorge und Immobilienkauf sowie -verkauf betreuen“, wird Flavian Scheidegger zitiert. Er hat im Juni die Leitung der Winterthurer Filiale von Andreas Leu übernommen.

    Nicht nur die Filiale in Winterthur expandiert. Auch MoneyPark hat kürzlich seine Geschäftstätigkeit erweitert. So können sich Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch bei Fragen rund um die Immobiliensuche, den Kauf, Besitz und Verkauf beraten lassen.