Schlagwort: Wohneigentum

  • Hausbesitzer wollen von Öl und Gas unabhängig werden

    Hausbesitzer wollen von Öl und Gas unabhängig werden

    Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung sucht nach Lösungen, die sie unabhängiger von fossilen Brennstoffen macht. Das zeigt die zwölfte Ausgabe des von Raiffeisen erstellten repräsentativen „Kundenbarometers erneuerbare Energien“.

    Demnach wollen 49 Prozent der befragten Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer in eine Solaranlage und 45 Prozent in eine Wärmepumpe investieren. Bei jenen, die noch kein Immobilieneigentum besitzen, dies aber in den kommenden fünf Jahren planen, ist die Zustimmung noch grösser: Über 80 Prozent würden eine Solaranlage und 70 Prozent eine Wärmepumpe installieren.

    Die Befragten gaben bei ihren Präferenzen zunächst Solaranlagen an (80 Prozent), gefolgt von Wärmepumpen (70 Prozent), Elektroautos (30 Prozent) und Batteriespeicher (20 Prozent). Fast 70 Prozent der Befragten benötigen für die Anschaffung eine Finanzierungslösung. Die Hälfte davon kann mit Eigenkapital von 50’000 Franken aufwarten.

    Insgesamt 81 Prozent der Befragten fordern eine stärkere finanzielle Förderung, 75 Prozent höhere steuerliche Anreize. 84 Prozent wünschen sich den schnelleren Ausbau von Wind- und Wasserkraftwerken. Für ein Verbot von Öl- und Gasheizungen sind 37 Prozent, dagegen 38 Prozent.

    Diese jährlich durchgeführte Umfrage wird durch Raiffeisen Schweiz, das vom Bundesrat lancierte Programm EnergieSchweiz und neu durch die AMAG-Gruppe unterstützt. Die wissenschaftliche Leitung obliegt dem Lehrstuhl Management neuer Energien der Universität St.Gallen.

  • UBS und Baloise erhöhen Beteiligung an Houzy

    UBS und Baloise erhöhen Beteiligung an Houzy

    Die Grossbank UBS und der Basler Versicherer Baloise halten neu eine Mehrheitsbeteiligung an der Wohneigentumsplattform Houzy. Damit, so heisst es in einer Medienmitteilung von UBS, unterstreichen sie ihre gemeinsamen Ambitionen im Bereich Home & Living. Beide Unternehmen hatten bereits im Juli 2021 ihre jeweiligen Lösungen und Dienstleistungen für Immobilienbesitzende zusammengeführt.

    Houzy bietet den Angaben zufolge auf einer Plattform die gesamte digitale Steuerung und Planung des Eigenheims und kombiniert sie mit Beratung durch Fachleute. „Die gemeinsame Mehrheitsbeteiligung an Houzy ist ein nächster Meilenstein im Ausbau der Ökosystempartnerschaft von UBS und Baloise“, wird Sabine Magri, COO bei UBS Switzerland, zitiert. „Zusammen mit Houzy werden wir nun an neuen und innovativen Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden arbeiten und ihnen Services rund um das Thema Wohneigentum noch einfacher zugänglich machen.“

    Erst kürzlich hatten Baloise und UBS die Zusammenarbeit mit der Immobilientransaktionsplattform Brixel angekündigt. Sie begleitet Wohneigentümerinnen und -eigentümer bei Kauf und Verkauf. Nun werden beide laut Yannick Hasler, Leiter Privatkunden bei Baloise, mit den jeweiligen Kernkompetenzen und -dienstleistungen der Partner „die Digitalisierung innerhalb des gesamten Ökosystems weiter vorantreiben“.

  • Ende des Immobilien-Booms wird wahrscheinlicher

    Ende des Immobilien-Booms wird wahrscheinlicher

    «Der Schweizer Eigenheimmarkt präsentiert sich noch solid», sagt Donato Scognamiglio, CEO der IAZI AG. «Der erneute Wertzuwachs unterstreicht, dass die Hypothekarkonditionen die Nachfrage bis anhin kaum beeinflussen.» Gerade in Zeiten erhöhter Geldentwertung und Unsicherheit an den Märkten wachse der Wunsch, Kapital in Sachwerte wie Immobilien umzuwandeln. Rückläufige Bautätigkeit und Angebotsverknappung wirken ebenfalls stützend. Allerdings reagiert der Schweizer Eigenheimmarkt eher träge auf Veränderungen. Die SWX IAZI Preisindizes basieren auf effektiv bezahlten Preisen. Vom Kaufentscheid bis zur Unterschrift beim Notar können gut und gerne ein paar Monate verstreichen. Ein Abflachen der Wachstumskurve im nächsten Quartal ist deshalb denkbar.

    Wer Mehrfamilienhäuser in der Schweiz erwerben wollte, musste ebenfalls mit höheren Werten rechnen: Die Transaktionspreise für Renditeliegenschaften haben im 3. Quartal 2022 mit 1.9% stark zugelegt, wie der «SWX IAZI Investment Real Estate Price Index» zeigt. Auf Jahresbasis erreicht die Preisentwicklung die Marke von 6.0%.

    Auch wenn in den aktuellen Zahlen noch kein Abbremsen der Preisentwicklung ersichtlich ist: Die Zeichen verdichten sich, dass der jahrelange Immobilien-Boom zu einem vorläufigen Ende kommt. Die Renditedifferenzen von Immobilienfonds, Immobilienaktien sowie Direktanlagen zur Schweizer Bundesobligation sind bereits stark gesunken. Jeder weitere Zinsschritt reduziert die relative Attraktivität von Immobilien. Solange die Notenbanken die rekordhohe Inflation nicht unter Kontrolle bringen, sind weitere Anhebungen der Leitzinsen fast unvermeidlich. Zudem ist davon auszugehen, dass es bis Ende Jahr bei einigen institutionellen Investoren aufgrund der Verluste an der Börse zu einem Portfolio-Rebalancing kommen könnte, also zu vermehrten Verkäufen von Renditeobjekten. Der Korrekturdruck auf die Preise von Immobilienanlagen stiege damit weiter.

  • Wohnen wird für alle spürbar teurer

    Wohnen wird für alle spürbar teurer

    Die gestiegene Zinsbelastung kann der Nachfrage nach eigenen vier Wänden bisher nichts anhaben. Kaufinteressierte für Eigenheime sind „weiterhin in Kauflaune“, heisst es in einer Medienmitteilung auf immoscout24.ch. Die dort vorgestellten Daten stützen sich auf den Real Estate Offer Index. Er wird von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben. Immoscout24.ch ist ein Marktplatz der SMG.

    Demnach hat sich auf Anbieterseite die Preiserwartung trotz der Anhebung des Leitzinses um 0,5 Prozentpunkte nicht reduziert. Einfamilienhäuser kosteten 2 Prozent mehr, Eigentumswohnungen wurden innert Monatsfrist zu 0,7 Prozent höheren Preisen inseriert. „Mit der erhöhten Zinslast und der generellen Kostensteigerung für Unterhalt und Investitionen wird das Wohnen im Eigenheim spürbar teurer“, wird Martin Waeber von SMG zitiert. Entsprechend sei eine Verlangsamung der Preisentwicklung wahrscheinlich.

    Die inserierten Mietpreise sind im vergangenen Monat mit 0,3 Prozent ebenfalls leicht gestiegen. Zusätzlich würden die deutlich teureren Erdöl- und Gaspreise zu „signifikant höheren Auslagen“ führen.

    Bei institutionellen Investoren könnte die Nachfrage nach Renditeliegenschaften sinken. Dies habe womöglich eine verminderte Bautätigkeit und damit eine Verknappung des Angebots an Mietwohnungen zur Folge. Abzuwarten sei, wie sich die Angebotsmieten langfristig entwickeln.

  • Houzy verdoppelt Nutzerzahl

    Houzy verdoppelt Nutzerzahl

    Houzy wächst rassant. Vor Kurzem habe sich der 100’000. Wohnungseigentümer auf der gleichnamigen Plattform des PropTech-Jungunternehmens aus Zürich registriert, schreibt Houzy in einer Mitteilung. Erst vor einem Jahr hatte das 2017 gegründete Start-up den Anstieg seiner Nutzer auf 50’000 vermeldet. Die Zahl der auf der Plattform digital erfassten Häuser und Wohnungen legte im selben Zeitraum von 70’000 auf 144’000 zu.

    Auf der Plattform Houzy werden Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer abgeleitet. Beispielsweise kann dort errechnet werden, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Auch eine Immobilienbewertung gehört zum Angebot von Houzy. Registrierten Nutzenden steht zudem eine kostenlose Beratung zur Verfügung.

    In den letzten Wochen habe das Unternehmen nun seine Plattform überarbeitet und neue digitale Werkzeuge integriert, erläutert Houzy. Konkret können Wohneigentümer nun die Nachfrage für ihre Immobilie prüfen, den entsprechenden Verkaufspreis optimieren und die Grundstücksgewinnsteuer für alle Schweizer Kantone berechnen. Als wichtigste Neuerung streicht Houzy die neue Immobiliensuchfunktion der Plattform heraus. Hier würden alles grossen Immobilienplattformen durchsucht und die Inserate „mit wertvollen Zusatzinformationen“ ergänzt. Als Beispiele für solche Zusatzinformationen werden in der Mitteilung eine neutrale Marktwertschätzung sowie Energieeffizienz, Energiespar- und Solarpotenzial und Sanierungsbedarf des Objekts genannt.

  • Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Land bleibt immer öfter ein Traum

    Das Einfamilienhaus erweist sich einmal mehr als Wohntraum Nummer 1 in der Schweiz. Bei Personen im Alter von 25 bis 30 Jahren ist der Wert mit 64 Prozent am höchsten. Stehen soll es auf dem Land. Ländliche Gegenden bleiben mit 48 Prozent Zustimmung auch in diesem Jahr die bevorzugte Wohnumgebung. 90 Prozent der Menschen, die auf dem Land leben, wollen auch in Zukunft dortbleiben. Bei der Stadtbevölkerung zeigt sich ein anderes Bild: Nur 65 Prozent der Befragten erachten die aktuelle Wohnumgebung als den bevorzugten Wohnort. Finanzielle Gründe sind die am meisten genannte Hürde (40%), die gegen einen Umzug spricht. Der Arbeitsweg bleibt trotz vermehrtem Home-Office der zweitwichtigste Hinderungsgrund.

    Kosten und Aussenbereich dominieren bei der Wahl eines Zuhauses – nicht das Home-Office
    Wichtigstes Kriterium bei der Wahl einer Wohnung resp. eines Hauses bleiben die Wohnkosten, gefolgt vom Aussenbereich. Neu abgefragte Kriterien wie das separate Zimmer für Home-Office oder ökologische Faktoren werden kaum als entscheidend genannt, aber von rund der Hälfte der Befragten zumindest als wichtiges Kriterium angesehen. Eine Lademöglichkeit fürs E-Auto, Service-Dienst-leistungen oder Luxuseinrichtung spielen bei der Wahl eines Zuhauses kaum eine Rolle.
    Bezüglich der Lage soll die Traumimmobilie ruhig (66%) und naturnah (66%) stehen. Zudem ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr (51%) gefragt. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig verändert. Die Nachbarschaft wird von 41 Prozent der Befragten als besonders wichtig angegeben und liegt damit neu auf Rang 4 – zwei Plätze höher als letztes Jahr. Und auch die Nähe zur medizinischen Versorgung gewinnt einen Platz auf Kosten der Nähe zur Kinderbetreuungsstätte oder der Schule.

    Traum vom Eigenheim ungebrochen, scheitert aber meist an Angebot und Finanzierung
    Knapp die Hälfte der Befragten (46%) träumt von einer (weiteren) eigenen Wohnimmobilie. Dabei hat sich der Wunsch bei den jüngeren Befragten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verstärkt. Besonders ausgeprägt ist er nach wie vor bei der heutigen Mieterschaft: 62 Prozent träumen davon, ein Eigenheim zu kaufen. Schwierigkeiten bereiten das knappe Angebot (58%) und die hohen Preise (49%). Hinzu kommen strenge Finanzierungskriterien, welche einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen sollen, aber zunehmend in Kritik geraten. 50 Prozent der Befragten beurteilen die geltenden Kriterien als nicht mehr der heutigen Realität entsprechend und sagen, dass der Kauf auch mit weniger Einkommen möglich sein sollte. «Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittlich gestiegen, was mit den starren Finanzierungsregeln dazu führt, dass sich mittlerweile Neukäufer ihre erste Immobilie erst mit 44 Jahren leisten können. Jüngeren Familien und Paaren wird das Wohneigentum dadurch unter anderem auch systembedingt verwehrt», so Martin Tschopp, CEO von MoneyPark.

    Landleben macht zufrieden, Eigentum noch zufriedener
    Glücklich ist, wer bereits ein Eigenheim hat. Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer geben an, sehr zufrieden zu sein, während es bei den Mieterinnen und Mietern nur ein Drittel ist. Die Zufriedenheit korreliert mit den Wohnkosten: Zwei Drittel der Eigentümerinnen und Eigentümer wenden weniger als 20 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen auf, während dies bei den Mieterinnen und Mietern nur für einen Drittel gilt. Die Auswertung zeigt zudem, dass Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Regionen eine signifikant höhere Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (58% sind sehr zufrieden) aufweisen als Agglomerations- und Stadtbewohnerinnen und -bewohner (45% resp. 41%). Zudem fällt in der Deutschschweiz (53%) die Zufriedenheit deutlich höher aus als in der Westschweiz (40%) – mit Höchstwerten in der Ostschweiz (61%) und Tiefstwerten in der Genferseeregion (39%).

    Hohe Zufriedenzeit hält vom Verkauf ab
    Wer ein Eigenheim besitzt, möchte dieses auch gerne behalten. Nur drei Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer möchten ihre Immobilie in den nächsten drei Jahren verkaufen. Weitere 15 Prozent planen den Verkauf in vier bis acht Jahren. Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt, dass insbesondere Eigentümerinnen und Eigentümer bis zum 40. Altersjahr (24%) und Pensionierte (23%) Verkaufsabsichten hegen. Was primär von einem Verkauf abhält, ist die Zufriedenheit mit der aktuellen Wohnsituation (73%). Auch der Wunsch, das Eigenheim in der Familie weiterzugeben (31%), die emotionale Verbundenheit (30%) und die Annahme, dass der Wert der Immobilie weiter steigen wird (16%), lassen die Befragten von einem Verkauf absehen.
    Über ein Drittel der Befragten (37%) würde eine geerbte Immobilie vermieten und ein weiteres knappes Drittel (29%) würde sie selbst bewohnen. Für einen Verkauf würde sich nur ein knappes Fünftel (19%) entscheiden. «Dass Immobilien eine attraktive Kapitalanlage darstellen, hat sich auch bei Privatpersonen herumgesprochen. Dass deshalb geerbte Liegenschaften oft vermietet und nicht verkauft werden, führt zu einer zusätzlichen Verknappung des Angebots an Wohneigentum», so Dr. Roman H. Bolliger, CEO von alaCasa.ch.

    Jede/r Zweite hat in den letzten beiden Jahren substanziell ins Eigenheim investiert
    Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie anfangs 2020 hat knapp die Hälfte der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (47%) mehr als CHF 10’000.- ins Eigenheim investiert. Jede fünfte Investition (20%) stand unter dem Einfluss der Pandemie. Entweder wurde investiert, weil das Eigenheim wichtiger geworden ist, oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen Geld gespart und so ins Eigenheim investiert werden konnte. Dass das private Draussen wichtiger geworden ist, zeigen sowohl die getätigten wie auch die geplanten Investitionen deutlich: In keinen anderen Bereich wurde häufiger investiert als in den eigenen Garten respektive Aussenbereich (32%). Bäder (28%) und Küchen (27%) belegen die Plätze 2 und 3, dicht gefolgt von Maler- und Gipserarbeiten (26%) sowie neuen Bodenbelägen (25%). Und es geht weiter: 54 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer planen in den nächsten drei Jahren substanziell in ihr Zuhause zu investieren. Die Bedeutung der Pandemie nimmt dabei ab: Nur für sieben Prozent der geplanten Investitionen ist sie der Auslöser. Dabei zeigt sich bei Solaranlagen eine starke Zunahme von 9 auf 17 Prozent. Auch Ladestationen für Elektroautos, Fassadenrenovationen, neue Fenster und Türen sowie Investitionen in Heizung, Lüftung und Klima werden vermehrt geplant.
    «Investitionen ins eigene Zuhause sind ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, weshalb der ganzheitliche Blick auf Eigenheim, Versicherung und Vorsorge so wichtig ist. Investitionen können den Wert einer Liegenschaft steigern oder einfach Freude machen. Im Fall von werterhaltenden Arbeiten lassen sich zudem Steuervorteile realisieren, da diese Kosten abzugsfähig sind. So oder so ist der investierte Betrag aber nicht mehr bar verfügbar. Das gilt es beispielsweise bei der Pensionsplanung zu bedenken. Und natürlich empfehlen wir nach jeder grösseren Investition, die Versicherung zu überprüfen – egal, ob bei einer Photovoltaik-Anlage oder bei einer neuen Gartenlaube», so Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, Helvetia Versicherungen.

    Grüne Hypotheken werden als attraktiv angesehen, aber es fehlt an Wissen
    Es bleibt abzuwarten, ob die aktuell vieldiskutierte Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu einem weiteren Investitionsschub in energetische Massnahmen führen wird. Heute profitieren nur sieben Prozent der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer von einer grünen Hypothek oder einem entsprechenden Abschlag bei den Hypothekarzinsen. Knapp ein Fünftel der befragten Eigentümerinnen und Eigentümer (18%) weiss nicht, ob das Eigenheim die Kriterien für eine grüne Hypothek erfüllt. Nur elf Prozent geben an, dass sich ihre Immobilie qualifiziert. Von ihnen und von all jenen, die bereits eine grüne Hypothek haben, würden 63 Prozent bei einer Verlängerung (wiederum) eine grüne Hypothek wählen.

    Über die Wohntraumstudie
    Die Wohntraumstudie von MoneyPark, alaCasa und Helvetia Versicherungen ist die grösste unabhängige Untersuchung zur Zufriedenheit und zu den Wünschen der Schweizer Bevölkerung bezüglich ihrer Wohnsituation. Seit 2015 geht die Studie einmal im Jahr der Frage nach, wie die «Wohnträume» in der Schweiz konkret aussehen. Befragt wurden 1’001 Personen mit Wohnsitz in der Schweiz mittels repräsentativer Online-Umfrage im Februar 2022.
    Die integrale Studie finden Sie unter www.moneypark.ch/wohntraumstudie

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    Über MoneyPark
    MoneyPark ist der führende Spezialist für Hypotheken und Immobilien in der Schweiz und beschäftigt über 300 Mitarbeitende. Das junge Fintech bietet mit der Kombination aus persönlicher Beratung und wegweisender Technologie umfassende und massgeschneiderte Hypotheken- und Immobilienlösungen. Dabei unterstützt MoneyPark seine Kundinnen und Kunden mit unabhängiger Expertise – von der Suche über die Finanzierung, während der Eigentumsphase und beim Verkauf von Immobilien. Für die Finanzierung hält MoneyPark mit Hypothekar- und Vorsorgeangeboten von mehr als 150 Anbietern, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen, die grösste Finanzierungsauswahl an einem Ort bereit. Die unabhängige Beratung erfolgt entweder in einer der schweizweit mehr als 20 Filialen oder ortsunabhängig via Telefon oder online. Institutionellen Investoren bietet MoneyPark ganzheitliche Hypothekarlösungen dank einem Setup aus leistungsfähigem Vertrieb und effizienter Portfoliobewirtschaftung.

    Über alaCasa.ch
    alaCasa.ch ist ein unabhängiges Expertennetzwerk für Wohnimmobilien und engagiert sich seit über 20 Jahren für eine hohe Dienstleistungsqualität rund ums Wohneigentum. Partner von alaCasa.ch sind professionelle Immobilienexperten für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Sie zeichnen sich aus durch eine fundierte Ausbildung und eine langjährige Berufserfahrung. Dadurch können sie ihre Kunden kompetent und sicher bei Fragen rund um ihre Liegenschaft unterstützen. alaCasa-Partner sind unabhängig, etabliert und verfügen über eine tadellose Reputation.

    Über Helvetia
    Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen hat sich seit 1858 zu einer erfolgreichen internationalen Versicherungsgruppe mit über 12 000 Mitarbeitenden und mehr als 7 Millionen Kundinnen und Kunden entwickelt. In der Schweiz ist Helvetia die führende Schweizer Allbranchenversicherung. Seit jeher ermöglicht sie ihren Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen – Helvetia ist für sie da, wenn es darauf ankommt. Helvetia ist als beste Partnerin überall dort präsent, wo Absicherungsbedürfnisse entstehen, mit Versicherungs-, Vorsorge- und Anlagelösungen aus einer Hand sowie einfachen Produkten und Prozessen. Mit ImmoWorld bietet Helvetia ihren Kundinnen und Kunden eine umfassende Immobilienplattform kombiniert mit persönlicher Beratung in allen finanziellen Belangen rund um Suche, Kauf, Besitz und Verkauf eines Eigenheims. Dabei behalten die Expertinnen und Experten stets auch Versicherung und Vorsorge im Blick.

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Die Preise für Wohneigentum sind im April weiter gestiegen, informiert der zur Zürcher SMG Swiss Marketplace Group gehörende Freiburger Immobilienmarktplatz ImmoScout24 in einer Mitteilung. Dem von der Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhobenen aktuellen Swiss Real Estate Offer Index zufolge zogen die Preise für Einfamilienhäuser im April im Vergleich zum März um 0,6 Prozent an. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg um 8,3 Prozent gemessen.

    Die Preise für Eigentumswohnungen legten im April im Monatsvergleich mit 1,4 Prozent noch stärker zu. Gegenüber dem April 2021 haben die Analysten des Index einen Preisanstieg um 8,1 Prozent beobachtet.
    Die Mieten blieben im April hingegen schweizweit sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich fast unverändert. Ein leichter Rückgang bei den Angebotsmieten in der Grossregion Zürich glich dabei Anstiege in der Ostschweiz, der Nordwestschweiz und im Tessin aus.

    Für die Zukunft gehen die Analysten von einer Abschwächung der Preisdynamik für Wohneigentum aus. „De facto steigen seit einigen Monaten die Hypothekarzinsen, was die Finanzierung von Immobilien verteuert“, erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung. „Je stärker diese Kosten steigen, desto wahrscheinlicher wird eine Beruhigung der Preisentwicklung.“ In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Wohneigentum: der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz ist entscheidend

    Wohneigentum: der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz ist entscheidend

    Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der es kein Internet gab? In der Schweiz brach der Internetboom ab 1995 an ­– am 16. September 1996 wurde das Internet auch für eine breite Bevölkerung bezahlbar, da der Zugang schweizweit zum lokalen Telefontarif möglich wurde. Die USA, vor allem amerikanische Internet-Startups, ebneten weltweit den Weg ins Internetzeitalter – Amazon wurde 1994 gegründet, Ebay 1995 und Google 1998.

    Auch in der Schweiz folgten rasch Aktivitäten in Bereichen wie E-Commerce, E-Banking und verschiedenen Markt- und Informationsplattformen. Dabei wurde der Marktplatz für Mietwohnungen und Wohneigentum schon früh digitalisiert: Die Marktführerinnen Immoscout24 und Homegate wurden im Jahr 1997 respektive 2001 gegründet. Zu den Online-Marktplätzen zur Vermietung und zum Verkauf von Immobilien gesellten sich in den letzten Jahren unzählige weitere Plattformen und Dienstleistungen rund um den Liegenschaftenmarkt: Sharing-Plattformen wie Airbnb, Wohnungsportale, wo der Vermieter den Mieter sucht, Immobilienplattformen für institutionelle Investoren, Plattformen für Crowdsourcing und Peer-to-Peer-Finanzierung, und viele weitere.

    Die Suche von Immobilien findet virtuell statt

    Digitale Plattformen sind ein wesentlicher Bestandteil des Wohnungsmarktes – und es gibt wohl kaum jemand, der bei der Suche nach einer Mietwohnung oder einem Eigenheim nicht zuerst die Webseiten oder Apps der verschiedenen Anbieter aufsucht. Leistungsfähige Suchmaschinen liefern wertvolle Informationen zu Angebot und Preis; immer bessere 360-Grad-Videos bieten virtuelle Rundgänge, und Chatbots beatworten die dringlichsten Fragen. Das Vertrauen der Nutzer in viele dieser digitalen Plattformen ist gross, nicht zuletzt, weil Falschangaben von der «Community» umgehend entlarvt werden.

    Diese digitalen Dienstleistungen liefern einen schnellen und einfachen Marktüberblick vom Sofa aus; kommt ein neues, bestimmten Kriterien entsprechendes Objekt auf den Markt, wird die Interessentin umgehend benachrichtigt. Doch während die Suche von Immobilien fast vollständig und erfolgreich in den virtuellen Raum verlagert wurde, möchten die meisten Mieterinnen und Mieter die potenzielle neue Wohnung dennoch persönlich in Augenschein nehmen – und beim Erwerb, Verkauf und Unterhalt von Wohneigentum geht kaum etwas ohne physische Präsenz. Die Digitalisierung stösst an Grenzen.

    Mithilfe digitaler Assistenten kann zwar schnell und einfach ein Objektprofil mit Baujahr, Nettowohnfläche, Objektart, Standort, etc. erstellt und der aktuelle Gebäudezustand ermittelt werden. Einzelne Modernisierungsassistenten liefern anhand eines solchen Profils sogar konkrete Empfehlungen, was genau wann ersetzt oder modernisiert werden sollte, inklusive einer Bandbreite der entsprechenden Sanierungskosten. Auch im Bereich der energetischen Sanierung können Plattformen viele Anregungen und Informationen bereitstellen, zum Beispiel zu Einsparungen des Stromverbrauchs oder möglichen Subventionen für Heizanlagen, die auf erneuerbarer Energie basieren.

    Für Investitionsentscheide braucht es physische Präsenz

    Wenn es jedoch darum geht, das «Look and Feel» einer Immobilie zu beurteilen, ist die physische Präsenz vor Ort unabdingbar. Die definitive Beurteilung des Zustands einer Baute und der Entscheid, welche Sanierungsmassen wirklich notwendig sind, können nur an Ort und Stelle erfolgen – und zusammen mit erfahrenen Experten. Auch die Wahl der richtigen Handwerker findet zumindest in einem zweiten Schritt physisch statt, da auch sie die Immobilie persönlich begutachten müssen, um konkrete Offerten erstellen zu können.

    Zudem verlangen viele Finanzinstitute für die Finanzierung eines Eigenheims eine von einem speziellen Begutachter erstellte «physische» Schätzung. Da Liegenschaften nicht fungibel sind, ist auch jede Transaktion anders – und für die Verhandlung und den Abschluss einer Immobilientransaktion sollten ebenfalls Fachpersonen beigezogen werden.

    Digitale Wohneigentumsplattformen können sehr viel Nutzen stiften und viele Bedürfnisse rund um den Kauf, den Unterhalt oder den Verkauf einer Liegenschaft abdecken. Aber ohne den Menschen geht es nicht. Nur der Mix aus Digitalisierung und physischer Präsenz – sowie die Begleitung durch entsprechende Experten – führt zum besten Resultat.

  • Zweitwohnungen machen höchsten Preissprung

    Zweitwohnungen machen höchsten Preissprung

    Die Preise von Einfamilienhäusern legten 2021 im Vergleich zum Vorjahr im Mittel um 9 Prozent auf 1,42 Millionen Franken zu. Die Preise von Eigentumswohnungen stiegen im Durchschnitt um 8,3 Prozent auf 0,91 Millionen Franken. Das zeigen die Zahlen der jährlich vom Immobilienmarktplatz Homegate und dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) vorgelegten Home Market Price Analysis. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sei dies die höchste Preisdynamik bei Wohneigentum seit zehn Jahren.

    Für Zweitwohnungen stiegen die Preise im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent. „Bei Erstwohnungen sind die Preissteigerungen schon erstaunlich“, so Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute. „Aber bei Zweitwohnungen ist aufgrund der strikten Angebotsbegrenzung durch die Zweitwohnungsinitiative ein Markt geschaffen worden, der sich hervorragend für Immobilienspekulation eignet.“

    Eigentumswohnungen sind nach wie vor in der Region Zürich am teuersten, Einfamilienhäuser in der Region Genfersee. Der starke Preisanstieg scheine zumindest bei den Einfamilienhäusern zu weniger Verkaufstransaktionen zu führen. Sie sanken um 10 Prozent.

    Auf Gemeindeebene gibt es zwischen den Regionen grosse Unterschiede: Mit dem gleichen Budget von 3,1 Millionen Franken, für das es in Erlenbach ZH ein Haus gab, konnte man in Brugg AG gut sechs Einfamilienhäuser kaufen. Die tiefsten Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen wurden in der Gemeinde Sainte-Croix VD mit 0,28 Millionen Franken bezahlt, die höchsten in Zumikon ZH mit 2,37 Millionen Franken.

  • Kanton gibt 2,5 Millionen Franken für Förderprogramm Energie Uri frei

    Kanton gibt 2,5 Millionen Franken für Förderprogramm Energie Uri frei

    Einwohner des Kantons Uri können in diesem Jahr insgesamt 2,5 Millionen Franken aus dem Förderprogramm Energie Uri 2022 abrufen. Diese Summe hat der Regierungsrat jüngst verabschiedet, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit sollen Gebäude saniert und gedämmt, alte Heizungen ersetzt und Photovoltaikanlagen sowie Ladestationen für E-Autos finanziert werden.

    Fördern lassen können Gebäudeeigentümer die Isolierung von Dach und Fassade mit 60 Franken je Quadratmeter. Das deckt laut Medienmitteilung einen Grossteil der Gesamtkosten ab. Antragsteller, die sich zudem für eine in die Fassade oder das Dach integrierte Photovoltaikanlage entscheiden, können weitere 200 Franken je mit Modulen belegtem Quadratmeter erhalten.

    Neu in dieser Förderperiode ist, dass die Anlagen für die Stromproduktion in den Wintermonaten ausgerichtet sein müssen. „Der Anstellwinkel der Module muss 60 bis 90 Grad betragen und somit für die Produktion von wertvollem Winterstrom optimiert sein.“ Damit will der Kanton zu einer stärkeren Verbreitung von Photovoltaikanlagen in Fassaden, „wo die Stromproduktion in den Wintermonaten bei der entsprechenden Ausrichtung höher ist“, beitragen.

    Das Förderprogramm sieht ausserdem die Bezuschussung von Beratungen vor. Nach einer kostenlosen Erstberatung beim Amt für Energie können Interessierte 700 Franken für eine detailliertere Beratung bezüglich Fassade, Dach, Fester und anderer zur Gebäudehülle gehörender Teile erhalten. Der Förderbetrag wurde in diesem Jahr um 300 Franken erhöht. Beratungen rund um den Ersatz von Ölheizungen durch nachhaltigere Heizarten erhalten 350 Franken bei Gebäuden mit weniger als fünf Wohnungen. Ab sechs Wohnungen erhalten die Eigentümer 700 Franken Förderung.

    Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, die mindestens zehn Parkplätze mit Lademöglichkeiten für Elektroautos ausstatten wollen, werden mit einem pauschalen Betrag von 2000 Franken unterstützt. Dies soll einen Teil der Kosten für ein Lastmanagementsystem decken. Ein solches wird nötig, wenn mehrere E-Autos gleichzeitig geladen werden sollen.

    Mit dem Förderprogramm unterstützt der Kanton seit 2000 energetische Sanierungen im Gebäudebereich. „In den letzten beiden Jahren konnten das Förderbudget jeweils vollständig ausgeschöpft werden, was als Erfolg zu werten ist“, heisst es in der Medienmitteilung. Es beweise, dass Eigentümer ihre Verantwortung wahrnehmen und einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten.

  • Zürcher Eigenheime erzielen Rekordpreise

    Zürcher Eigenheime erzielen Rekordpreise

    „Zürcher Eigenheimpreise kennen kein Halten mehr“, schreibt die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in ihrem Immobilienbarometer für das vierte Quartal 2021. Den Analysten der ZKB zufolge sind die Preise für Wohneigentum im Kanton Zürich im Jahresvergleich um durchschnittlich 9,3 Prozent auf neue Rekordwerte gestiegen. Den höchsten Anstieg machen die Analysten dabei mit 11,3 Prozent für Wohneigentum in den Seegemeinden und der Stadt Zürich aus.

    Auch die Mieten hätten im Berichtszeitraum „das höchste Gesamtjahreswachstum seit Ende 2014“ realisiert, heisst es im Barometer weiter. Dies führen die Analysten auf aktuell sinkende Zahlen für leerstehende Wohnungen „in Kombination mit einer robusten Zuwanderung“ zurück. In der Stadt Zürich habe sich dagegen „der Attraktivitätsverlust der Zentren in der Pandemie“ gezeigt. Hier legten die Mieten im Jahresvergleich nur um 0,5 Prozent zu.

    Als Hintergrund für die Entwicklungen führen die Analysten auch die lange Bewilligungsdauer für den Bau von Mehrfamilienhäusern an. Die Bewilligungsdauer für Grossprojekte habe sich seit 2001 von 183 auf 324 Tage fast verdoppelt. „Verdichtetes Bauen generiert häufig Reibungsflächen und führt oft zu langwierigen Rekursen und Verzögerungen“, erläutern die Analysten. Dies führe dazu, dass über die Umsetzung vieler Grossprojekte nicht mehr im Zürcher Baudepartement, sondern vor Gericht entschieden werden. Letztendlich finde sich jedoch „in den meisten Fällen eine Lösung“.

  • Zwei Genfer Fintechs schliessen sich zusammen, um den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz zu erleichtern

    Zwei Genfer Fintechs schliessen sich zusammen, um den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz zu erleichtern

    Das für den Hypothekarkredit erforderliche Eigenkapital reduzieren
    Während sich die Zinssätze auf einem historischen Tiefstand befinden, steigen die Preise. Für die Gewährung eines Hypothekendarlehen s stellt die Forderung nach mindestens 20% Eigenkapital das Haupthindernis für Wohneigentum dar. Heute sind in der Schweiz nur noch 40% der Haushalte Wohneigentümer. Von den 60% der Mieter möchten 21% eine Immobilie besitzen wobei nur 3% dazu in der Lage sind.

    Aus diesem Grund bietet Evahomes.ch finanzkräftigen Personen eine alternative Erwerbslösung an, die den regulatorischen Anforderungen entspricht. Letztere benötigen nur 10% Eigenkapital, um Wohneigentümer zu werden. Wie bei einem klassischen Erwerb kann die Bank die Immobilie bis zu 80% finanzieren, während der Erwerber mit seinem Vermögen mindestens 10% des Kaufpreises deckt. Das restliche Eigenkapital wird von qualifizierten Schweizer Anlegern mit einer jährlichen Rendite von 3 bis 7% bereitgestellt, je nach Risikoprofil der Gesamtsituation des Käufers.

    Die Lösung ermöglicht Wohneigentum mit weniger Eigenkapital und eröffnet so mit mehr Menschen in der Schweiz diese Perspektive. Die Firma e-Potek sah in dem innovativen Vorschlag von Evahomes.ch eine Gelegenheit, ihren Auftrag zu erweitern, um den Zugang zu Hypothe karkrediten zu erleichtern.

    „Einige unserer Kunden leihen sich Geld von ihren Familien, um ihr Eigenkapital zu ergänzen. Evahomes.ch stellt eine Lösung mit einem interessanten Steuervorteil für diejenigen Personen dar, die nicht auf ihre Verwandten zurückgreifen wollen oder können“, erklärt Yannis Eggert, Direktor bei e-Potek.

    Den Kaufprozess für zu künftige Käufer begleiten und erleichtern
    Durch die Partnerschaft mit e-Potek kann die gewählte Finanzierungslösung optimiert werden. e-Potek ermöglicht den zukünftigen Käufern, die besten Finanzierungsbedingungen aller Kreditgeber auf dem Markt zu ermitteln und von Anfang bis Ende des Projekts von einer mass geschneiderten professionellen Begleitung im Bereich der Hypothekenfinanzierung, der Altersv orsorge und der Immobilienbesteuerung zu profitieren. „Dank der Partnerschaft mit e-Potek können wir unseren Service auf mehr Haushalte ausdehnen. Dies entspricht unserem Auftrag, die Eintrittsbarrieren für neue Wohneigentümer in der Schweiz so weit wie möglich zu senken“, fügt Tafsir Bâ, CEO von Evahomes.ch, hinzu.

    Der Käufer zahlt danach einen monatlichen Betrag, der von der theoretischen Mietrendite der Immobilie, der Vertragsdauer, den persönlichen Verhältnissen des Erwerbers und dem Anlage profil abhängt. Bei Vertragsende ist das Eigenkapital aufgebaut, und die Miete reduziert sich auf die üblichen Hypothekenzinsen. Auch Kaufinteressenten mit ausreichendem Eigenkapital können sich für diese Alternative entscheiden, wenn sie über Bargeld verfügen möchten.

    Renditechance für Anleger
    In einem Wirtschaftsklima, in dem die Sparrenditen nahe 0% liegen und die Immobilienrenditen um die 3% betragen, stellt die indirekte Immobilienanlage über Evahomes.ch eine echte Chance dar. e-Potek hat im Auftrag von Evahomes.ch ein erstes Fundraising von CHF 7,5 Mio. begleitet und die beiden Unternehmen erwägen bereits ein
    weiteres Fundraising. Für Anleger, die ihr Eigenkapital zukünftigen Käufern leihen, ist dies eine einmalige Gelegenheit,
    zu wettbewerbsfähigen Renditen in den Schweizer Immobilienmarkt zu investieren.

    „Wir sind von vielen Privatanlegern angesprochen worden, die investieren und sich am Fundraising beteiligen wollen, und konnten dieser Nachfrage bisher noch nicht nachkommen. Bislang richtet sich das Fundraising vorrangig an einige wenige qualifizierte Anleger, die seit mehreren Jahren in diese Art von Gelegenheit investieren möchten. Angesichts der grossen Nachfrage von zukünftigen Erwerbern, die einen Kredit bei Evahomes.ch beantragen möchten, glauben wir jedoch, dass wir die Investitionsmöglichkeit sehr schnell der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können“, sagt Yannis Eggert, Direktor bei e-Potek.

    Über Evahomes.ch
    Evahomes.ch wurde 2020 gegründet, um Menschen mit ausreichendem Einkommen und reduziertem Eigenkapital den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern, ohne dass sie mehr als den monatlichen Betrag einer klassischen Miete zu bezahlen haben. Dieses einzigartige Angebot in der Schweiz ist zu 100% digital und ermöglicht über die Plattform Evahomes.ch, eine günstige Online-Finanzierung abzuschliessen.
    www.evahomes.ch

    Über e-Potek
    Das 2018 gegründete Unternehmen e-Potek hat sich zum Ziel gesetzt, die Beantragung eines Hypothekarkredits einfacher, transparenter und schneller zu gestalten. Durch seine Online-Plattform verbunden mit dem Fachwissen seines Expertenteams im Bereich Hypothekenfinanzierung, Altersvorsorge und Immobilienbesteuerung unterstützt die Firma zukünftige Käufer bei der Umsetzung ihrer Immobilienprojekte. e-Potek beschäftigt derzeit rund 15 Mitarbeiter und verfügt über zwei Niederlassungen in der Westschweiz (Genf und Lausanne). Das wachsende Unternehmen bereitet die Eröffnung neuer Filialen und die Expansion in der Deutschschweiz vor.
    www.e-potek.ch

    Medienkontakte : Voxia communication
    Hertha Baumann: +41 43 344 98 49 – hertha.baumann@voxia.ch

  • Wohneigentum wird unerschwinglich

    Wohneigentum wird unerschwinglich

    In den Jahren seit 1990 ist die Wohneigentumsquote stetig gestiegen. Nun gehe sie erstmals wieder zurück, schreibt Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur Studie „Der ausgeträumte Traum der eigenen vier Wände“ des Raiffeisen Economic Research. „Zwar steigen die Immobilienpreise noch immer, im völlig ausgetrockneten Markt verbauen die extrem hohen Preise und die hohen regulatorischen Hürden der grossen Mehrheit der Schweizer heute aber den Traum der eigenen vier Wände“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, dort zitiert. „Am Eigenheimmarkt boomen heute nur noch die Preise.“

    Den Studienautoren zufolge hängen die steigenden Preise unter anderem mit einer stark expansiven Geldpolitik der Zentralbanken zusammen. Gleichzeitig erteilen sie darauf fussenden Spekulationen über ein baldiges Platzen der Immobilienblase eine Absage. „Das herrschende Preisniveau und die starke Aufwärtsdynamik sind noch immer fundamental begründbar und werden nicht durch Spekulation getrieben“, meint Neff. „Auch wenn der Eigenheimmarkt mittlerweile stark aufgebläht ist, wird diese Blase nicht platzen.“

    Eine Entspannung am Eigenheimmarkt erwarten die Studienautoren in naher Zukunft eher nicht. Neff fordert daher „eine offene, unvoreingenommene öffentliche Diskussion über die Zukunft des Schweizer Wohneigentums“ ein. Nach Ansicht des Chefökonomen von Raiffeisen Schweiz kann der immer stärkere Ausschluss grosser Bevölkerungsgruppen vom Wohneigentum  „ohne starken politischen Willen und die Akzeptanz gewisser systemischer Risiken und gesellschaftlicher Kosten“ nicht gebrochen werden.

  • Wohneigentum wird teurer

    Wohneigentum wird teurer

    Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge hat der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex im dritten Quartal 2021 auf dem Stand von 107,8 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Wachstum von 2,4 Prozent. Im Jahresvergleich hatten die Analysten des BFS einen Anstieg der Preise um 6,9 Prozent gemessen. Der Basiswert des Index war im vierten Quartal 2019 auf 100 Punkte festgelegt worden.

    Bei den Veränderungen zum Vorquartal machen die Analysten im Berichtsquartal für alle Gemeindetypen höhere Preise bei den Einfamilienhäusern aus. Der stärkste Anstieg wurde dabei mit 3,4 Prozent bei Einfamilienhäusern in städtischen Gemeinden einer kleinen Agglomeration oder ausserhalb einer Agglomeration beobachtet. Im Mittel zogen die Preise um 2,4 Prozent an.

    Die Preise für Eigentumswohnungen legten im selben Zeitraum im Mittel um 2,3 Prozent zu. Am stärksten fiel der Preisanstieg mit 4,4 Prozent in städtischen Gemeinden innerhalb von grossen Agglomerationen aus. In städtischen Gemeinden kleiner Agglomerationen oder ausserhalb von Agglomerationen haben die Analysten hingegen einen durchschnittlichen Rückgang der Preise für Eigentumswohnungen um 0,5 Prozent beobachtet.

  • Houzy lanciert Energierechner

    Houzy lanciert Energierechner

    Houzy bietet auf seiner Plattform als weitere Handreichung für Immobilienbesitzende nun auch einen Energierechner an. Damit lässt sich laut einer Medienmitteilung die Energieeffizienz eines Gebäudes bestimmen. Auf diese Weise fördere Houzy sowohl nachhaltige Sanierungsmassnahmen als auch die Transparenz für Wohnungsbesitzende und Kaufinteressenten.

    Zudem simuliere der Energierechner den Einfluss energetischer Massnahmen auf Energieverbrauch, Heizkosten und CO2-Ausstoss. Dabei berücksichtige er die Investitionskosten und berechne sowohl die Fördergelder als auch das langfristige Sparpotenzial. In vier Schritten lasse sich herausfinden, wie etwa eine Fassadendämmung, gedämmte Fenster oder eine Wärmepumpe die Energieeffizienz beeinflussen.

  • Mobiliar und Raiffeisen lancieren Plattform für Wohneigentum

    Mobiliar und Raiffeisen lancieren Plattform für Wohneigentum

    Die Mobiliar und Raiffeisen haben Anfang Jahr das Gemeinschaftsunternehmen Liiva gegründet. Dieses geht nun mit einer gleichnamigen digitalen Wohneigentumsplattform an den Start. Nutzerinnen und Nutzer sollen bei allen Bedürfnissen rund um Wohneigentümer unterstützt werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Konkret bietet Liiva verschiedene digitale Werkzeuge an. So hilft sie etwa beim Wohnungskauf, indem sie passende Inserate der grössten Immobilienmarktplätze übersichtlich darstellt. Die Plattform bietet Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern aber beispielsweise auch Unterstützung bei der Einschätzung des Marktwerts, bei der Beurteilung des aktuellen Gebäudezustands sowie bei Sanierungen. Bald sollen auch Funktionen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Immobilien aufgeschaltet werden.

    „Wir möchten die Kundennähe unserer Mutterhäuser digital spiegeln und sowohl bestehenden als auch künftigen Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern das Leben spürbar vereinfachen“, lässt sich Phil Lojacono, CEO von Liiva, in der Mitteilung zitieren. Lojacono ist auch Gründer des Zürcher Fintech-Unternehmens Advanon, welches von CreditGate24 übernommen wurde.

    Die Mobiliar und Raiffeisen wollen mit Liiva den traditionellen Immobilienmarkt aufmischen und die Digitalisierung der Industrie vorantreiben, heisst es. Sie sind je zu je 50 Prozent an der in Zürich ansässigen Gemeinschaftsfirma beteiligt. Verwaltungsratspräsident ist Philipp Ries, der auch als Head of EMEA Assistant Distribution Partnership bei Google in Zürich tätig ist. Er ist ausserdem Verwaltungsratspräsident des Ferienanbieters Hapimag.

  • Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Raiffeisen Schweiz hat den Zusammenhang zwischen der Teuerung und der Entwicklung des Immobilienmarkts untersucht. In ihrem aktuellen Bericht „Immobilien Schweiz“ kommen die Ökonomen des Bankhauses unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Realwert Immobilie ein Mythos sei. Die Preisentwicklung der vergangenen 50 Jahre zeige, dass die Eigenheimpreise nicht automatisch mit den Teuerungsraten steigen. „Nur in der sehr langen Perspektive schützt das Eigenheim tatsächlich vor Inflation“, wird Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff in einer Medienmitteilung zitiert.

    Dagegen habe selbst die grösste wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise der jüngeren Geschichte, die COVID-19-Pandemie, den Schweizer Mietwohnungsmarkt nicht aus der Bahn werfen können. „Selbst wenn die Teuerung hierzulande kräftig anziehen würde, ist weiterhin mit sinkenden Angebotsmieten zu rechnen“, so Neff. Auch eventuell steigende Zinsen dürften nach Ansicht der Autoren professionellen Immobilieninvestoren nichts anhaben.

    Im stationären Detailhandel sieht Raiffeisen einen beschleunigten Strukturwandel. Denn „dass sich Non-Food-Detailhändler oder Gastronomen nach den Erfahrungen der letzten Monate um allenfalls leer werdende Flächen reissen, ist eher unwahrscheinlich“.

    Dem „wenig durchleuchteten Markt“ für Bauland widmeten die Raiffeisen-Ökonomen besonderes Augenmerk. Bebaubares Land ist in der Schweiz sehr knapp. Gleichzeitig sind im aktuellen Tiefzinsumfeld freie Parzellen für Eigenheime und Mietwohnungen sehr gefragt. Das hat die Preise seit 2016 um fast 70 Prozent ansteigen lassen. Einzig in touristischen Gemeinden haben die grossen Baulandreserven und das Zweitwohnungsgesetz zu Preisrückgängen geführt. Die Baupreise erhöhten sich hingegen nur leicht.

  • Wohneigentum erzielt Rekordpreise

    Wohneigentum erzielt Rekordpreise

    Wer in den eigenen vier Wänden wohnen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum seien im zweiten Quartal auf neue Rekordstände gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Transaktionsindex der Genossenschaftsbankengruppe. „Trotz grassierender Pandemie und historischer wirtschaftlicher Verwerfungen ist der Wunsch nach Wohneigentum ungebrochen stark“, wird Martin Neff dort zitiert. Für den Chefökonom von Raiffeisen Schweiz sind die „ungebremsten Preisanstiege“ Zeichen für eine „auf ein sehr knappes Angebot“ treffende Nachfrage nach Wohneigentum.

    Die Preise für Einfamilienhäuser lagen im zweiten Quartal 2021 um 2,1 Prozent über denen des Vorquartals, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Im Jahresvergleich zogen die Preise um 6,1 Prozent an. Bei Stockwerkeigentum wurde ein Anstieg um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal beobachtet. Im Jahresvergleich fielen die Preise um 4,9 Prozent höher aus.

    Nach Regionen betrachtet haben die Analysten von Raiffeisen Schweiz bei Einfamilienhäusern den höchsten Anstieg im Jahresvergleich mit 11,3 Prozent in der Region Genfersee registriert. Auch in der Ostschweiz und der Innerschweiz lagen die Preise um mehr als 9 Prozent über denen des Vorjahresquartals. Die Preise für Stockwerkeigentum zogen innert Jahresfrist mit 7,9 beziehungsweise 7,0 Prozent in den Regionen Südschweiz und Bern an. Für Eigentumswohnungen wurden vor allem in touristischen Gemeinden weit höhere Preise als im Vorjahr erzielt.

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.

  • Mietpreise sinken im März leicht

    Mietpreise sinken im März leicht

    Die Preise für Mieten sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Diese kurzfristige Entwicklung spiegelt sich aber nur in den landesweiten Durchschnittswerten wider. In den teuersten und bevölkerungsreichsten Regionen sind die Mietpreise im März gestiegen, zeigen neueste Daten des Swiss Real Estate Offer Index. Auch in der langfristigen Betrachtung haben die Preise durchschnittlich angezogen.

    So mussten Mieter in der Genferseeregion im März 0,2 Prozent mehr bezahlen, in der Grossregion Zürich sogar 0,9 Prozent. Auch in der Nordwestschweiz stiegen die Mietpreise laut Medienmitteilung um 0,3 Prozent, in der Ostschweiz um 0,2 Prozent und im Tessin um 1,9 Prozent. In der Zentralschweiz fielen die Mietpreise dagegen um 1,2 Prozent. Aufs gesamte Jahr betrachtet stiegen die Mietpreise im Landesdurchschnitt um 0,6 Prozent.

    Beim Wohneigentum haben sich die Preise ebenfalls unterschiedlich entwickelt, je nach Wohnart. Während Interessenten von Eigentumswohnungen im März von durchschnittlich 0,4 Prozent niedrigeren Preisen profitierten, mussten Käufer von Einfamilienhäusern 1 Prozent drauflegen.

    In den vergangenen zwölf Monaten zogen die Preise bei Eigenheimen sogar um rekordverdächtige 7,2 Prozent an. Kostete der Quadratmeter im März 2020 noch 6398 Franken, so waren es im März dieses Jahres schon 6857 Franken.

    Bei Stockwerkeigentum fiel das Plus mit 3 Prozent etwas moderater aus. Hier stieg der Quadratmeterpreis von 7366 Franken im März 2020 auf 7587 Franken im März 2021.

    Die Daten des Swiss Real Estate Offer Index werden in Echtzeit auf der Grundlage von Inseraten auf der Immobilienplattform ImmoScout24 und in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erstellt.

  • Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind zum Jahresende 2020 auf neue Höchstwerte gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur Studie „Immobilien Schweiz Q1/Q2“. Konkret haben die Analysten der Bankengruppe einen Anstieg der Preise von Einfamilienhäusern um 2,9 und von Eigentumswohnungen um 3,1 Prozent im Jahresvergleich beobachtet. Sie rechnen damit, dass die Preise für Wohneigentum auch in diesem Jahr weiter steigen. „Für Haushalte, welche die Tragbarkeitsrichtlinien und Eigenkapitalvorgaben erfüllen, ist und bleibt der Erwerb von Wohneigentum aus reiner Kostenperspektive ein ökonomisch sinnvoller Entscheid“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Büroflächenmarkt habe die Pandemie bisher ebenfalls nicht zu sinkenden Preisen geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Der Test steht diesem Markt erst noch bevor, denn er ist von langfristigen Mietverträgen geprägt und Umstellungen hin zu flexiblen Arbeitsmodellen erfolgen nicht über Nacht“, meint Neff. Bei anstehenden Bauprojekten sollten aber „unbedingt grundsätzliche Fragen zur Sinnhaftigkeit eines Projektes und dessen Chancen in der Post-Corona-Realität gestellt werden“, empfiehlt der Raiffeisen-Chefökonom.

    Im Nischenmarkt Wohngemeinschaften (WG) haben die Studienautoren hingegen deutliche Spuren der Pandemie ausgemacht. „Die Nachfrage nach WG-Zimmern in diesem dynamisch reagierenden Markt ist regelrecht eingebrochen, wie unsere Analyse der Daten der grössten Plattform wgzimmer.ch zeigt“, erläutert Neff. Der Anteil der Schweizer, die ihre Wohnung mit einem oder mehreren Mitbewohnenden teilen, hatte innert zehn Jahren bis 2018 von 1,5 auf 2,7 Prozent zugelegt.

  • HSLU erklärt neues Modell für Wohneigentum

    HSLU erklärt neues Modell für Wohneigentum

    In der Schweiz lebt der Grossteil der Bevölkerung in Mietwohnungen. Nur 40 Prozent besitzen Immobilien. Laut einer Medienmitteilung der HSLU ist dieser Anteil niedriger als in jedem anderen Land in Westeuropa. Der Grund seien die fehlenden Eigenmittel und die hohen Baukosten.

    Die HSLU stellt nun ein neues Eigentumsmodell vor. Dabei wird eine Immobilie nur für eine festgelegte Zeit gekauft. Wenn von einer Lebensdauer der Immobilie von 100 Jahren ausgegangen wird und das Wohneigentum auf eine Zeit von 30 Jahren beschränkt ist, zahlt die Käuferin oder der Käufer nur 30 Prozent des totalen Wertes der Immobilie. Wegen der verkürzten Nutzungsdauer werden entsprechende Wohnobjekte auch mit einer tieferen Hypothek belegt. Laut der HSLU fallen die Kosten für Wohneigentum auf Zeit insgesamt um rund 15 Prozent tiefer aus als die Kosten der Miete über den selben Zeitraum. Nach Ansicht der Hochschule hat das Modell auch für Investoren Vorteile. Wenn das Wohnobjekt nach Ablauf der festgelegten Zeitdauer zurück zum Investor geht, kann er die Immobilie marktfähig sanieren.

    Insgesamt stösst das Modell laut HSLU sowohl bei Investoren als auch bei bei potenziellen Bewohnerinnen und Bewohnern auf hohe Akzeptanz. Dennoch gibt es bisher in Europa nur ein Objekt, bei dem Wohnungen mit dem Wohneigentum-auf-Zeit-Modell erworben werden können – dieses befindet sich in Bern. Die HSLU hat nun ein Handbuch erarbeitet, das aufzeigt, wie Investoren und Wohneigentümer von diesem Modell profitieren können.