Schlagwort: Zürich

  • Ein modernes Spital am Fusse des Gotthards

    Ein modernes Spital am Fusse des Gotthards

    Der Kanton Uri baut ein neues Regionalspital mit Vorbildcharakter. Nach drei Jahren Bauzeit wird der Neubau Kantonsspital Uri (KSU) im Juni 2022 eröffnet. Uri verbucht damit einen Rekord: Das neue Spital ist das grösste Hochbauprojekt, das der Kanton als Bauherr je umgesetzt hat. Das Spital im Hauptort Altdorf ist ein Generationenwerk, das die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auf Jahre sichern und verbessern wird. Von der Architektur über die Gestaltung bis zur Ausführung: Der Neubau des KSU ist auf die heutigen und künftigen Bedürfnisse im Kanton Uri ausgerichtet. «Mit dieser Investition sichern wir die medizinische Grundversorgung in Uri für die nächsten Generationen. Die Arbeiter auf der Baustelle waren mit grossem Einsatz dabei. Dank ihrem Engagement konnten auf der Baustelle Erschwernisse wie die Corona-Pandemie gemeistert werden. Zudem konnte der reguläre Spitalbetrieb ungehindert weiterlaufen», sagt Regierungsrat Roger Nager.

    Neue Hülle, neues Innenleben
    Dank der Investition kann das Kantonsspital Uri seine Rolle als medizinisches Kompetenzzentrum in Zukunft wahrnehmen. Bei der medizinischen Behandlung wird das KSU dazugewinnen: Der Patientin, dem Patienten stehen künftig kurze Wege, bequeme Zimmer, mehr Privatsphäre, moderne Untersuchungsräume und guter Service zur Verfügung. Dem Team der Darlington Meier Architekten, Zürich, ist ein kompakter, eigenständiger und stilvoller Bau gelungen. Das neue Gebäude ist von einem grossen Spitalpark umgeben. Das Bauwerk schafft auf behutsame Weise eine neue, starke Identität. So finden sich die Besucherinnen oder die Patienten schnell und einfach zurecht. Das gelingt durch den sorgfältigen Einsatz von Material, Licht und Farbe. So sieht man überall im Neubau das Tageslicht, sogar in den Operationssälen blickt man in die imposante Urner Bergwelt. Als wichtiger Stützpunkt sichert das KSU auch für Personen, die nicht in Uri leben, die Notfallversorgung entlang der Nord-Süd-Achse.

    Riesiger Rückhalt in der Bevölkerung
    Am 24. September 2017 haben 85,5 Prozent der Urner Stimmbevölkerung dem Baukredit für den Um- und Neubau des Kantonsspitals zugestimmt. Roger Nager ist überzeugt: «Die Patientinnen und Patienten sowie die rund 600 Mitarbeitenden des Kantonsspitals werden sich im Neubau wohlfühlen».

  • Zürich soll zur Solarstadt werden

    Zürich soll zur Solarstadt werden

    ewz baut sein Bürgerbeteiligungsmodell ewz.solarzüri aus. Wie der Energieversorger in einer Medienmitteilung bekanntgibt, stehen für seine Kundinnen und Kunden ab sofort rund 3300 weitere Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden der Stadt Zürich zur Verfügung. Damit können auch Mieterinnen und Mieter dazu beitragen, dass weitere Solarflächen zugebaut werden. Der Preis beträgt 250 Franken pro Quadratmeter, die Vergütung auf der Stromrechnung 80 Kilowattstunden pro Jahr für eine Laufzeit von 20 Jahren.

    Die grössten der geplanten neuen Solaranlagen liegen in Höngg: auf dem Schulhaus Lachenzelg Ost (1860 Quadratmeter) und auf dem Schulhaus am Wasser (1170 Quadratmeter). Auf dem Dach des Wohnhauses Dunkelhölzli in Altstetten sind 100 Quadratmeter geplant, auf der Haltestelle Bahnhof Altstetten 165 Quadratmeter. Sind jeweils 80 Prozent einer Fläche durch diese Art der Schwarmfinanzierung verkauft, wird die jeweilige Anlage durch ewz realisiert.

    In diesem Fall wird durch ewz.solarzüri ab Januar 2023 auf über 37’000 Quadratmetern sauberer Strom erzeugt. Weitere Standorte sind laut ewz in Arbeit.

    „Mit der Solarstrategie haben wir in der Stadt Zürich das ambitionierte Ziel, mehr Solarstrom zu produzieren“, wird Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, zu denen auch ewz gehört, in der Mitteilung zitiert. „Denn nur gemeinsam machen wir Zürich zur Solarstadt – jeder Quadratmeter zählt!“

  • Angebotsmieten bleiben im April stabil

    Angebotsmieten bleiben im April stabil

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) monatlich erhobene Mietindex war im April stabil. Laut Medienmitteilung stiegen die Angebotsmieten in der Schweiz minimal um 0,2 Prozent. Der Index steht neu bei 117,4 Punkten. Am stärksten seien die Angebotsmieten im letzten Monat mit rund 1,7 Prozent im Kanton Nidwalden gestiegen. Deutlich zurückgegangen seien sie im Kanton Zug mit rund 2 Prozent. In den weiteren Kantonen sind die Angebotsmieten auch im April stabil mit Schwankungen von weniger als 1 Prozent stabil geblieben.

    Auch in den untersuchten Städten war die Entwicklung der Angebotsmieten ähnlich stabil wie auf Kantonsebene. Die grösste Veränderung zeigte sich laut der Mitteilung in Zürich, wo die Angebotsmieten um 1 Prozent gestiegen seien. Damit setze sich eine Entwicklung der letzten fünf Monate fort, in denen die Angebotsmieten dort um 4,3 Prozent anzogen. Den tiefsten Wert bei den Städten meldet Lugano mit 0,5 Prozent. Trotz Rückgang im April verzeichnet Lugano gegenüber dem Vorjahr aber nach wie vor ein Plus von 2,1 Prozent. Vom Höchststand im Juli 2016 sei man aber weit entfernt, meldet Homegate.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

    Homegate wurde im Jahr 2001 gegründet und ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG.

  • Nachfrage nach Eigentumswohnungen stark von Region und Preis abhängig

    Nachfrage nach Eigentumswohnungen stark von Region und Preis abhängig

    Die neuste Ausgabe der Online Home Market Analysis vom Immobilienportal Homegate und dem Swiss Real Estate Institute (SwissREI) untersucht die Inseratedaten von Eigentumswohnungen für 2020 und 2021. Die ausgewerteten Inserate stammen von den vier grössten Schweizer Internetportalen und umfassen damit rund 85 Prozent aller Online-Inserate während des Betrachtungszeitraums. Detaillierte Reports zur Studie für alle Regionen finden Sie hier in der Online-Medienmitteilung.

    Für Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, zeigt die neuste Online Home Market Analysis, wie heterogen der Schweizer Eigentumswohnungsmarkt ist: «Insgesamt hat sich die Nachfrage nach Eigentumswohnungen schweizweit im vergangenen Jahr coronabedingt etwas weniger dynamisch entwickelt. Bestimmte Marktsegmente haben im vergangenen Jahr dennoch eine lebhafte Nachfrage verzeichnet, insbesondere in den Städten». So hat sich im Mittel in den untersuchten Städten die Inseratedauer im tiefen Preissegment deutlich verlängert, während sie im höheren Preissegment praktisch unverändert geblieben ist, obwohl die Zahl der Inserate zugenommen hat. «Analog zum Mietwohnungsmarkt haben sich in der Covid19-Pandemie auch im Eigentumswohnungsmarkt die Präferenzen weg von kleineren und preiswerteren hin zu grösseren und teureren Objekten verschoben», so Waeber zusammenfassend zu den Studienergebnissen.

    Längere Inseratedauer trotz kleinerem Angebot 
    Die aufgrund der Covid19-Pandemie für 2020 gegenüber 2019 markante Verlängerung der mittleren Ausschreibungsdauer von Eigentumswohnungen von 61 auf 84 Tage hat sich im Jahr 2021 mit 85 Tagen auf hohem Niveau bestätigt. Im Vergleich dazu ist die Inseratedauer für Einfamilienhäuser von gut 61 Tagen im Jahr 2019 auf das Level vor der Pandemie zurückgegangen.

    Demgegenüber steht, dass schweizweit im Jahr 2021 online rund 20 Prozent weniger Eigentumswohnungen angeboten wurden als noch im Vorjahr. Bei einer so starken Angebotsverknappung würde man erwarten, dass sich auch die mittlere Inseratedauer entsprechend verkürzt. Dass sich diese jedoch nicht verkürzt, sondern sogar noch leicht verlängert hat, zeugt für 2021 von einer schweizweit abnehmenden Nachfrage nach Eigentumswohnungen.

    Prof. Dr. Peter Ilg, Institutsleiter von SwissREI, sieht mehrere Gründe für die schwächere Nachfrage nach Eigentumswohnungen: «Die Eigentumswohnungspreise in der Schweiz sind im Jahr 2021 durchschnittlich um über 8 Prozent gestiegen. Dies ist der stärkste Preisanstieg seit zehn Jahren. Eine solch deutliche Verteuerung dürfte generell eine dämpfende Wirkung auf die Nachfrage gehabt haben. Steigende Nachfrage ist nur noch in ausgesuchten Regionen sowie in einzelnen gehobenen Preissegmenten ersichtlich, in denen die Käuferschaft vermutlich vermehrt auf Erbvorbezüge zurückgreifen konnte». Darauf lasse sich beispielsweise aus den Verteilungen des steuerbaren Vermögens sowie der Eigenheimkäuferschaft nach Altersklassen schliessen. So verfügt die Klasse der über 54-Jährigen im Kanton Zürich über die Hälfte des steuerbaren Vermögens, während schweizweit bei der Verteilung der Eigenheimkäuferschaften die Mehrheit unter 55 Jahre alt ist, so Ilg weiter. 

    Regionale Unterschiede bei Inseratedauer verstärken sich 
    Regional betrachtet haben sich die Unterschiede der Inseratedauer in den untersuchten acht Grossregionen 2021 weiter akzentuiert. In der Region Zürich, in der Verkäuferinnen und Verkäufer schweizweit am wenigsten lang eine Eigentumswohnung ausschreiben müssen, verkürzte sich die Inseratedauer um rund einen Viertel deutlich auf nur noch 43 Tage (minus 14 Tage). In den zwei Regionen mit der längsten durchschnittlichen Inseratedauer für eine Eigentumswohnung hingegen stiegen sie mit je rund 22 Prozent weiter signifikant an; die Region Waadt/Wallis verzeichnete einen Anstieg um 18 auf 98 Tage, das Tessin um 25 auf 139 Tage. 

    Die absolut betrachtet stärkste Verkürzung der Inseratedauer zeigte sich derweil in der Region Innerschweiz. Diese Region verzeichnet neu nach einem Rückgang um 19 Tage (minus 27 Prozent) für 2021 mit 51 Tagen unmittelbar nach der Region Zürich die zweitkürzeste Inseratedauer aller acht untersuchten Regionen. Die Region Genf hingegen, die mit 52 Tagen im Jahr 2020 noch schweizweit die kürzeste Inseratedauer aufwies, ist im Jahr 2021 nach einem Anstieg um 12 Prozent (plus 6 Tage) auf den dritten Platz zurückgefallen.

    Steigende Nachfrage einzig in drei von acht untersuchten Regionen
    Die Kombination der Veränderung der Inseratedauer sowie der Veränderung der Anzahl Inserate lässt Schlüsse auf die Nachfrageveränderung in den untersuchten Regionen zu. So zeigt sich in den drei Regionen Tessin, Waadt/Wallis und Genf für das Jahr 2021 trotz Angebotsverknappungen (das heisst rückläufiger Anzahl Inserate) eine teilweise deutliche Verlängerung der Inseratedauer und somit eine schrumpfende Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Für die drei Regionen Innerschweiz, Nordwestschweiz und Zürich kann hingegen eine zunehmende Nachfrage (grösserer prozentualer Rückgang bei der Inseratedauer als bei der Anzahl Inserate) festgestellt werden. Die übrigen zwei Regionen (Ostschweiz und Espace Mittelland) weisen für 2021 eine konstante Nachfrage auf.

    Nachfragewachstum bei Stadtwohnungen insbesondere im oberen Preissegment
    Neben den acht Regionen untersucht die Online Home Market Analysis auch acht Schweizer Städte. Bei der Analyse der Nachfrage nach Eigentumswohnungen zeigt sich dabei mit genauerem Blick auf das Preissegment, dass insbesondere die Nachfrage in Basel, Lausanne, Genf und Lugano gestiegen ist. Dies sowohl im hohen Preissegment (CHF 1.5 Mio. – CHF 3.0 Mio.) als auch im tiefen Preissegment (CHF 0.3 Mio. – CHF 0.5 Mio.). Im hohen Preissegment hat die Nachfrage insgesamt in sechs von acht untersuchten Städten – neben Basel, Lausanne, Genf auch in St. Gallen und Luzern – zugenommen, in tiefen Preissegment hingegen verzeichneten die restlichen vier Städte eine gleichbleibende oder abnehmende Nachfrage. Diese erhöhte Nachfrage im hohen Preissegment gestaltet sich derweil sehr unterschiedlich aus; während in Basel insbesondere die rückläufige Inseratedauer zur höheren Nachfrage führte, deutete in Genf eine wesentlich höhere Zunahme des Immobilien-Angebots gegenüber der Ausschreibungsdauer auf diese Schlussfolgerung.

  • The Cube: In diesem Store gibt es nichts zu kaufen

    The Cube: In diesem Store gibt es nichts zu kaufen

    Mit dem von Wincasa konzipierten Showroom The Cube entspricht man den veränderten Kundenbedürfnissen und befindet sich am Puls der Zeit. Kundinnen und Kunden möchten heutzutage mehr als nur Shoppen. Es geht darum, mit zusätzlichen Angeboten unterhalten zu werden und den Aufenthalt in einem Shopping-Center zu einem Erlebnis zu machen. Mit The Cube wird diesem veränderten Kundenbedürfnis entsprochen. Die Ladenfläche im Sihlcity in Zürich ist die erste ihrer Art in der Schweiz. Weitere sollen nach einer ersten Testphase folgen.

    Erleben und ausprobieren, ohne zu kaufen

    Unter dem Motto Experience Innovation werden im The Cube unterschiedlichste innovative Produkte aus den unterschiedlichsten Branchen vor- und ausgestellt. The Cube ist ein Ort des Erlebens und Erfahrens. Die Kundinnen und Kunden können die Produkte live testen, ausprobieren und umgehend Feedback geben. Um den Showroom-Charakter von The Cube zu unterstreichen, kann vor Ort nichts gekauft werden. Die Produkte gibt es nur bei den jeweiligen Herstellern online zu kaufen. Eine Win-Win-Situation: Die Anbieter erhalten direktes und ehrliches Feedback der Konsumentinnen und Konsumenten, generieren neue Leads sowie Aufmerksamkeit in einem speziellen Umfeld. Die Kundinnen und Kunden wiederum erhalten die Möglichkeit, neue, spannende Produkte exklusiv zu testen und zu erleben.

    Retail der Zukunft

    Das Showroom-Konzept ist auch eine Antwort auf die Herausforderungen des stationären Handels. Es verbindet on- und offline und liefert im Gegenzug zum Erlebnis echtes Feedback, Daten, Exklusivität, neue Leads und Fans. Für Projektleiter Christian Bliggenstorfer ein zukunftsweisender Schritt: « Ein Ladenkonzept dieser Art ist in der Schweiz bisher einmalig. Wir können im The Cube neue Formate testen, den Kundinnen und Kunden etwas Neues bieten und gleichzeitig neue Erkenntnisse zum Retail der Zukunft gewinnen. »

  • Wald dominiert Bodennutzung in Städten

    Wald dominiert Bodennutzung in Städten

    Die aktuelle Studie zur Nutzung der Bodenfläche in Schweizer Städten brächte Erstaunliches zutage, schreibt der Schweizerische Städteverband in einer Mitteilung zur gemeinsam mit dem Bundesamt für Statistik erarbeiteten „Statistik der Schweizer Städte 2022“. Den Erhebungen der Analysten zufolge machten Siedlungsflächen 2018 gerade einmal 23,5 Prozent oder 95’000 Hektare der Gesamtfläche der insgesamt untersuchten 170 Schweizer Städte aus. Der grösste Teil städtischen Bodens, konkret 32,3 Prozent, war zum Ende des Untersuchungszeitraums 1985 bis 2018 mit Wald bedeckt. Auch der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche fiel 2018 mit 30,9 Prozent deutlich grösser als die Siedlungsfläche aus.

    In den sechs grössten Städten der Schweiz (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Winterthur und Zürich) lag der Anteil der Siedlungsfläche 2018 mit 54,2 Prozent allerdings deutlich höher als in der Gesamtrechnung, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Wald und landwirtschaftlich genutzter Boden brachten es hier auf 29,6 beziehungsweise 14,3 Prozent.

    Wachstum haben die Analysten im Berichtszeitraum vor allem beim Wohnareal beobachtet. Es habe zwischen 1985 und 2018 um fast 10’000 Hektare auf 35’000 Hektare zugelegt. Auch die für den Verkehr genutzten und mit Erholungs- und Grünanlagen bebauten Flächen sind im Berichtszeitraum gewachsen. Die von der Industrie genutzten Flächen in den Städten mit mehr als 100’000 Einwohnenden gingen zwischen 1985 und 2018 dagegen um 26 Prozent zurück.

  • Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und das New Yorker Medienhaus Bloomberg lancieren das Circular Cities Barometer. Das Barometer für die Kreislaufwirtschaft zeigt die 25 besten Städte, die den Wandel zu einem kreislauforientierten Leben anführen. Nach aktuellen Stand liegen bei der Bewertung von den vier Kategorien Gebäude, kommunale Systeme, städtische Einrichtungen und Strategien derzeit die Städte Seattle, Kopenhagen und Zürich auf den Plätzen eins bis drei.

    „Die Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüsselelement, um die Grenzen unseres Planeten einzuhalten und ernsthaft gegen den Klimawandel vorzugehen. Mit der rasanten Urbanisierung unserer Welt stehen die Städte im Zentrum dieses Wandels von einer linearen ‚take-make-waste‘-Wirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft ‚reduce-reuse-recycle’“, wird Jan Jenisch, CEO von Holcim, zitiert. Dieses Barometer gebe einzigartige Einblicke in die innovativsten Kreislaufstädte auf der ganzen Welt.

    Das in Zusammenarbeit mit Holcim erstellte Barometer solle „die Aufmerksamkeit darauf lenken, was Städte auf der ganzen Welt kreislauffähig macht. Wir hoffen, dass wir mit diesen Erkenntnissen andere Städte dazu inspirieren können, Massnahmen zu ergreifen, um einen Wandel zu ermöglichen“, wird Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media zitiert.

    Mit einem eigenen Algorithmus misst das Circular Cities Barometer den Übergang von 25 Städten von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft, heisst es in der Medienmitteilung zur Methode. Dabei seien alle Regionen der Welt vertreten.

  • Swiss Life Asset Managers richtet Immobilienfonds nachhaltig aus

    Swiss Life Asset Managers richtet Immobilienfonds nachhaltig aus

    Die Swiss Life Asset Managers AG mit Sitz in Zürich benennt ihren Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) Swiss Properties um. Mit dem Zusatz von ESG in der Fondsbezeichnung und den -dokumenten signalisiert die Vermögensverwalterin ihr Bestreben für mehr Nachhaltigkeit entsprechend der Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG), heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach verfolgt das Unternehmen seit 2018 eine Nachhaltigkeitsstrategie. In diesem Rahmen sollen Liegenschaften des Immobilienfonds „schrittweise hinsichtlich ökologischer und sozialer Kriterien sowie Aspekten der guten Unternehmensführung optimiert“ werden.

    Für eine bessere Energie- und CO2-Effizienz sollen fossile Heizanlagen in Bestandsbauten ersetzt und neue Objekte vor dem Kauf auf ihre Nachhaltigkeit geprüft werden. Bei Instandsetzungen und Investitionen will das Unternehmen künftig eine eigens entwickelte Baurichtlinie einsetzen. Sie enthält den Angaben zufolge unter anderem energetische Mindestanforderungen sowie „Vorgaben zum gezielten Einsatz von Gebäudezertifizierungen“.

    Im Umgang mit Mietern will Swiss Life Asset Managers soziale Standards einführen. Laut Medienmitteilung äussert sich das in regelmässigen Umfragen zu ihrer Zufriedenheit. Ausserdem sollen sie über Nachhaltigkeitsthemen informiert werden.

  • Brulé und Prajer gründen Häusermarke Domi Living

    Brulé und Prajer gründen Häusermarke Domi Living

    Von der Schweiz aus sollen weltweit 80 bis 100 Häuser entstehen, die die Handschrift von Domi Living tragen, fünf bis sieben auch in Zürich. Hinter dieser neuen Immobilienmarke stehen der kanadische Designer mit britischer Staatsbürgerschaft, Tyler Brulé, und der Zürcher Immobilienunternehmer Thomas Prajer.

    Domi Living wurde im Juli 2021 in Zug gegründet und versteht sich laut seiner Internetseite als ein Immobilien- und Lifestyle-Beratungsunternehmen. Es will „elegante, intuitive Immobilien schaffen und städtische Viertel auf der ganzen Welt neu beleben. Dabei kombinieren wir Design und Ortsgestaltung auf hochkarätigem Niveau mit dem Zugang zu einem anspruchsvollen, einflussreichen globalen Publikum.“ Die Gebäude in asiatischen und nordamerikanischen Weltstädten sollen lokale Unternehmerinnen und Unternehmer in Lizenz realisieren.

    Um ein exklusives Zielpublikum zu erreichen, haben beide Geschäftspartner gute Voraussetzungen. Als erfahrener Journalist ist Brulé Inhaber des Hochglanzmagazins „Monocle“. Ausserdem gehört ihm die Zürcher Designagentur Winkreative mit Büros in London und Tokio. Unter anderem verlieh sie 2002 der damals neuen Fluglinie Swiss ihr Logo und den Namen. Ausserdem gehören ihm der Radiosender M24 sowie Cafés in Zürich und London. Zudem wirkte er bei der Gestaltung des Apartmenthauses Koya im Feriendorf Andermatt Swiss Alps mit.

    „Wir wollen mit Domi Living eine globale Marke schaffen“, sagte Thomas Prajer der „Handelszeitung“. Das erste Gebäude dieser neuen Marke soll an der Zürcher Goldküste entstehen, auf einem Gelände in Küsnacht, das Thomas Prajer gehört. Auch die weiteren Zürcher Domi-Living-Grundstücke wird Prajer einbringen. Den Angaben zufolge hat er im Raum Zürich rund 50 hochwertige Grundstücke gekauft, die er mit seiner Firma Xania Real Estate bebauen wird. Sie wurde im März 2022 gegründet.

  • GenTwo lanciert erstes Immobilienzertifikat im Metaverse

    GenTwo lanciert erstes Immobilienzertifikat im Metaverse

    Drei Unternehmen bringen gemeinsam das erste Anlageprodukt für digitale Immobilien im Metaverse auf den Markt, das Criptonite Metaverse Real Estate AMC. Dafür haben sich der Verbriefungsspezialist GenTwo Digital aus Zürich, der in Lissabon ansässige NFT-Marktplatz für Luxusmarken, Exclusible, und der Genfer Vermögensverwalter von Kryptowährungen, Criptonite, zusammengeschlossen. Zur Feier der Markteinführung des aktiv verwaltete Zertifikats (AMC) Criptonite Metaverse Real Estate findet am Abend des 8. April in Decentraland die Crypto Night Party statt. Dies ist die erste Veranstaltung von GenTwos web3-Konferenzveranstalter AssetRush.

    Laut einer Medienmitteilung stehen im Mittelpunkt dieses „exklusiven Anlageprodukts“ digitale Luxusimmobilien, also NFTs (Non Fungible Tokens), im Metaverse, einem künftigen riesigen Verbund virtueller Welten samt virtueller Wirtschaft und virtueller Gesellschaften. Das Anlageprodukt soll institutionellen Anlegern eine direkte Beteiligung an der Entwicklung des Metaverse und digitaler Vermögenswerte erlauben.

    „Wir sind stolz, angesichts der unglaublichen Möglichkeiten, die das Metaverse bietet, unser nächstes bedeutendes Metaverse-Anlageprodukt anzukündigen“, wird GenTwo-CEO Philippe Naegeli zitiert. „Wir sind überzeugt davon, dass unsere kuratierten digitalen Luxusimmobilien sowohl neuen als auch kryptoerfahrenen professionellen Anlegern die notwendige Sicherheit geben werden, um ihre ersten Schritte ins Metaverse zu wagen“, so Exclusible-Mitgründer Romain Girbal. „Dank diesem AMC muss man kein ,Geek‘ sein, um in das Metaverse zu investieren.“

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • Forum UZH nimmt nächste Hürde

    Forum UZH nimmt nächste Hürde

    Das Forum UZH hat sein Vorprojekt beendet und damit eine erste Phase der Projektierung abgeschlossen, informiert die UZH in einer Mitteilung. Der geplante neunstöckige Bau des Forschungs- und Bildungszentrums der UZH werde „den zukünftigen Dreh- und Angelpunkt der Universität Zürich im Herzen des Hochschulgebiets Zürich Zentrum“ bilden, heisst es dort weiter. Dazu soll ein grosser Teil des Gebäudes öffentlich zugänglich gestaltet werden.

    Die Kosten für den Neubau werden sich voraussichtlich auf 598 Millionen Franken belaufen. Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat dem Kantonsrat nun einen entsprechenden Kreditantrag überwiesen, informiert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer eigenen Mitteilung. Ihr zufolge stellt das Forum UZH „die dringend benötigten zusätzlichen Flächen für Lehre und Forschung zur Verfügung“. Zudem streicht die Kommunikationsabteilung des Regierungsrats die Funktion des geplanten Forschungs- und Bildungszentrums als „Bindeglied zwischen den drei traditionsreichen Institutionen Universität Zürich, Universitätsspital Zürich und ETH Zürich“ heraus.

    Die sieben oberirdischen Stockwerke des Forum UZH sind für Forschung und Lehre reserviert. Dabei werden Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Neuere Philologien die obersten vier Stockwerke belegen. Zudem ziehen sieben der 40 Standorte der Universitätsbibliothek in den Neubau ein. Im Zentrum des Bauwerks wird ein inneres Forum in Form einer den gesamten Baukörper durchbrechenden grossen Halle stehen, das dem Bau „über alle Geschosse hinweg eine offene, angenehme Atmosphäre“ verleihe, schreibt die UHZ in ihrer Mitteilung. 2029 soll das Forum UZH eröffnet werden.

  • Zürich lanciert Plattform MeinQuartier.Zuerich für mehr Mitsprache

    Zürich lanciert Plattform MeinQuartier.Zuerich für mehr Mitsprache

    Die Stadt Zürich lanciert eine Online-Plattform zur stärkeren Vernetzung und Einbindung der Menschen in ihren Quartieren. Auf MeinQuartier.Zuerich sollen die Bewohner Informationen aus und über ihre Stadtteile erhalten und mit Vereinen und Gemeinschaftszentren sowie Nachbarn in Kontakt treten können, heisst es in einer Medienmitteilung.

    MeinQuartier.Zuerich basiert auf der quelloffenen Software Decidim, die bereits verschiedene Städte weltweit einsetzen. Hierzulande verwenden Genf, Lausanne und Luzern die Open Source Software. Die Kosten für Aufbau und Betrieb von MeinQuartier.Zuerich belaufen sich für die Stadt Zürich auf rund 175’000 Franken bis zum Ende der Pilotphase Ende 2023.

    Die Quartierplattform ist das Ergebnis eines Mitwirkungsprozesses zwischen der Stadtentwicklung und den Stadtteilen aus dem Jahr 2019. Daraus ging eine digitale Plattform für die Quartiere „als ein wichtiges Anliegen aus diesem Prozess hervor“, heisst es in der Medienmitteilung. Sie umfasst unter anderem Funktionen wie das Publizieren von Informationen, Veranstaltungen und Blogeinträgen sowie das Durchführen von Umfragen.

    Eingebunden in den Entstehungsprozess waren vier Quartiervereine, die Zürcher Gemeinschaftszentren sowie weitere Organisationen. „Der Kontakt zur Bevölkerung ist für uns sehr wichtig. Wir erhoffen uns, dass wir unsere Arbeit mit digitalen Umfragen und Ideensammlungen noch besser und vor allem breiter im Quartier abstützen können“, wird Balz Bürgisser, Präsident des Quartiervereins Witikon in der Medienmitteilung zitiert.

    Vereine und Organisationen können sich über ein Formular auf der Internetseite anmelden und an einer Infoveranstaltung am 29. März teilnehmen.

  • Zürcher Immobilien werden attraktiver

    Zürcher Immobilien werden attraktiver

    Als einzige Schweizer Stadt legt Zürich an Attraktivität für Investitionen in Immobilien zu. In der aktuellen Studie „Emerging Trends in Real Estate Europe 2022“ der Wirtschaftsberatung PwC klettert sie von Rang 20 im Vorjahr auf Platz 14. In der Kategorie Mieten und Kapitalwerte setzen die Befragten Zürich auf den sechsten Platz. Der Bericht spiegelt die Ansichten von 844 Immobilienfachleuten wider.

    Die Rangliste wird neu von London angeführt. Die britische Hauptstadt und Berlin haben die ersten beiden Plätze aus dem Vorjahr getauscht. Dahinter folgen Paris, Frankfurt, und München.

    Wie es in einer Medienmitteilung zu dieser Studie heisst, verzeichne sie das höchste Geschäftsvertrauen seit 2014. Ausserdem zeige sie, dass sich die positiven Aussichten seit dem vergangenen Jahr verdoppelt haben.

    Die grössten Sorgen der europäischen Immobilienbranche bezögen sich auf hohe Baukosten und knappe Ressourcen (88 Prozent der Befragten), die Verfügbarkeit von Grundstücken und Vermögenswerten (66 Prozent) und die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung (61 Prozent).

    Bezüglich der Büroflächen gebe es keinen Konsens. Einige der Befragten setzten auf flexible und hochwertige Objekte, anderen gingen von einem unvermeidlichen Rückgang der Gesamtnachfrage aus. 85 Prozent glauben, dass die Homeoffice-Zeit zunehmen werde. 82 Prozent denken, dass ein repräsentatives Bürogebäude weiterhin für die Vermittlung der Unternehmenskultur und die Personalrekrutierung bedeutsam sei.

  • Westhive plant neuen Standort am Bahnhof Stettbach

    Westhive plant neuen Standort am Bahnhof Stettbach

    Westhive will ein neues Gemeinschaftsbüro in Stettbach Mitte, direkt neben dem S-Bahnhof Stettbach, eröffnen, wie es in einer Mitteilung auf LinkedIn bekanntgibt. Bereits im ersten Quartal 2022 sollen dort mehr als 120 Arbeitsplätze angeboten werden. Für Konferenzen und Seminare soll es sechs Sitzungszimmer geben. Die Infrastruktur soll auch ein Restaurant und einen Fitnessraum umfassen.

    Stettbach Mitte sei unter anderem dank seiner „verkehrstechnisch guten Lage“ interessant für Westhive. So wird der neue Bürostandort eine direkte Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie Anschluss an die Autobahn A1 haben. „Dadurch ergibt sich ein grosses Einzugsgebiet, welches vom Glatttal über Zürich Oberland bis nach Winterthur reicht“, heisst es in einer Mitteilung von Stettbach Mitte zum Zuzug.

    Weshtive wurde 2017 gegründet und hat 2018 seinen ersten Coworking-Standort in Zürich eröffnet. Mittlerweile bietet das Unternehmen Büros und Arbeitsplätze mit kompletter Service-Infrastruktur an fünf Standorten an. Weitere Standorte sind in Planung.

  • Weniger Wohnungen stehen leer

    Weniger Wohnungen stehen leer

    Zum Stichtag am 1. Juni 2021 wies die Schweiz insgesamt 71’365 leerstehende Wohnungen inklusive Einfamilienhäuser auf, informiert das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 9,5 Prozent. Die entsprechende Leerwohnungsziffer nahm im selben Zeitraum um 0,18 Prozentpunkte auf 1,54 Prozent ab. Sie sei damit zum ersten Mal innert zwölf Jahren gesunken, heisst es in der Mitteilung.

    Die Analysten des BFS haben dabei in in sechs der sieben Grossregionen einen Rückgang der leerstehenden Wohnungen beobachtet. Lediglich im Grossraum Tessin sei die Leerwohnungsziffer um 0,12 Prozentpunkte auf 2,83 Prozent angestiegen. Innerhalb der Kantone machten die Analysten die tiefsten Leerwohnungsziffern in Zug (0,34 Prozent), Genf (0,51 Prozent) und Zürich (0,72 Prozent) aus. Die höchsten Leerwohnungsziffern wurden in den Kantonen Solothurn (3,15 Prozent), Tessin (2,83 Prozent) und Appenzell Innerrhoden (2,59 Prozent) beobachtet.

    Einen besonderes hohen Rückgang der Leerstände haben die Analysten bei Neubauwohnungen und Einfamilienhäusern festgestellt. Zum Stichtag wurden schweizweit 7066 leer stehende Objekte zur Dauermiete oder zum Kauf angeboten, das sind 24,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der für Dauermiete oder Kauf angebotenen leerstehenden Einfamilienhäuser nahm im selben Zeitraum um 18,8 Prozent auf 5940 Immobilien ab.

  • Zürich ist die erste Grünstadt Schweiz

    Zürich ist die erste Grünstadt Schweiz

    Die Stadt Zürich hat am Donnerstagabend die Auszeichnung Grünstadt Schweiz in Gold entgegengenommen. Wie Stadtrat Richard Wolff zu diesem Anlass laut einer Medienmitteilung sagte, sei dieses Siegel „zugleich Anerkennung und Ansporn. Wir sind auf dem richtigen Weg und wissen, wo wir uns weiter verbessern müssen“.

    Der Stadtrat hatte 2019 die Dienstabteilung Grün Stadt Zürich des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements damit beauftragt, die Stadt Zürich mit dem Grünstadt Schweiz-Label zertifizieren zu lassen. Es wird nach einheitlichen Kriterien von der Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter vergeben. Bewertet werden dabei nicht nur Kernprozesse wie Planung und Bau, Pflege und Unterhalt, sondern auch Führungs- und Unterstützungsprozesse. Von 500 möglichen Punkten hat Zürich 451 erhalten.

    „Das ist ein hervorragendes Resultat mit Vorbildcharakter“, so Markus Weibel von der Label-Kommission. Es zeige, dass es „hohe Ansprüche stellt und sowohl für urbane Gemeinden wie auch für die grösste Stadt der Schweiz geschaffen ist“.

    Besonders würdigte das Expertenteam die „sehr gute und langfristige Planungsgrundlage“, in der nachhaltige Themen und Biodiversität einen hohen Stellenwert einnähmen. Lobend hervorgehoben wurde auch die verbindliche Grundlage für die naturnahe Pflege und Bewirtschaftung städtischer Grün- und Freiflächen. Ausserdem würden die Grünräume zur Hitzeminderung eingebunden.

  • Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Die britische IG Bank hat eine Rangliste der nachhaltigsten Schweizer Städte erstellt. Laut dieser gilt Zürich als die nachhaltigste Stadt der Schweiz. Hinter Zürich folgen Lausanne, Bern, Luzern, St.Gallen, Lugano, Genf und Basel.

    Für ihre Rangliste hat die Bank Datenquellen der Regierung aus den acht grössten Städten verwendet. Die Ergebnisse hat sie dann mit Bewertungen von internationalen Agenturen kombiniert. Zu den Schwerpunkten bei der Bestimmung der Nachhaltigkeit gehörten etwa die Luftqualität, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, der Anteil an Erholungsflächen, die Bevölkerungsdichte und der Anteil der besiedelten Gebiete.

    Die IG Bank hebt hervor, dass Zürich nicht nur die nachhaltigste, sondern auch die grösste Stadt der Schweiz ist. Damit sei der Spitzenplatz umso beeindruckender. Zürich habe in allen Bereichen gut abgeschnitten. Besonders ausschlaggebend sei aber die Nutzung des öffentlichen Verkehrs gewesen. So nutzen den Angaben der Bank zufolge 67,1 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Form des öffentlichen Verkehrs. Dies sei eines der Hauptgründe für die gute Luftqualität in der Stadt. Als einen weiteren Höhepunkt hebt IG Bank hervor, dass Zürich eine eigene Regierungsabteilung für nachhaltiges Bauen hat. Diese konzentriere sich darauf, eine 2000-Watt-Gesellschaft zu schaffen.

    Die IG Bank ist überzeugt, dass sich aktuelle und zukünftige Investitionen stark an der Nachhaltigkeit orientieren werden. Das Ziel ihrer Rangliste sei es, „das Engagement der Schweiz in Bezug auf Nachhaltigkeit hervorzuheben“. Ausserdem sollen die Daten als „Indikator für zukünftige Trends dienen und zeigen, was andere Grossstädte tun könnten, um den Erfolg der Schweiz zu wiederholen“.

  • Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Die britische IG Bank hat eine Rangliste der nachhaltigsten Schweizer Städte erstellt. Laut dieser gilt Zürich als die nachhaltigste Stadt der Schweiz. Hinter Zürich folgen Lausanne, Bern, Luzern, St.Gallen, Lugano, Genf und Basel.

    Für ihre Rangliste hat die Bank Datenquellen der Regierung aus den acht grössten Städten verwendet. Die Ergebnisse hat sie dann mit Bewertungen von internationalen Agenturen kombiniert. Zu den Schwerpunkten bei der Bestimmung der Nachhaltigkeit gehörten etwa die Luftqualität, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, der Anteil an Erholungsflächen, die Bevölkerungsdichte und der Anteil der besiedelten Gebiete.

    Die IG Bank hebt hervor, dass Zürich nicht nur die nachhaltigste, sondern auch die grösste Stadt der Schweiz ist. Damit sei der Spitzenplatz umso beeindruckender. Zürich habe in allen Bereichen gut abgeschnitten. Besonders ausschlaggebend sei aber die Nutzung des öffentlichen Verkehrs gewesen. So nutzen den Angaben der Bank zufolge 67,1 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Form des öffentlichen Verkehrs. Dies sei eines der Hauptgründe für die gute Luftqualität in der Stadt. Als einen weiteren Höhepunkt hebt IG Bank hervor, dass Zürich eine eigene Regierungsabteilung für nachhaltiges Bauen hat. Diese konzentriere sich darauf, eine 2000-Watt-Gesellschaft zu schaffen.

    Die IG Bank ist überzeugt, dass sich aktuelle und zukünftige Investitionen stark an der Nachhaltigkeit orientieren werden. Das Ziel ihrer Rangliste sei es, „das Engagement der Schweiz in Bezug auf Nachhaltigkeit hervorzuheben“. Ausserdem sollen die Daten als „Indikator für zukünftige Trends dienen und zeigen, was andere Grossstädte tun könnten, um den Erfolg der Schweiz zu wiederholen“.

  • Mietpreise sinken im März leicht

    Mietpreise sinken im März leicht

    Die Preise für Mieten sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Diese kurzfristige Entwicklung spiegelt sich aber nur in den landesweiten Durchschnittswerten wider. In den teuersten und bevölkerungsreichsten Regionen sind die Mietpreise im März gestiegen, zeigen neueste Daten des Swiss Real Estate Offer Index. Auch in der langfristigen Betrachtung haben die Preise durchschnittlich angezogen.

    So mussten Mieter in der Genferseeregion im März 0,2 Prozent mehr bezahlen, in der Grossregion Zürich sogar 0,9 Prozent. Auch in der Nordwestschweiz stiegen die Mietpreise laut Medienmitteilung um 0,3 Prozent, in der Ostschweiz um 0,2 Prozent und im Tessin um 1,9 Prozent. In der Zentralschweiz fielen die Mietpreise dagegen um 1,2 Prozent. Aufs gesamte Jahr betrachtet stiegen die Mietpreise im Landesdurchschnitt um 0,6 Prozent.

    Beim Wohneigentum haben sich die Preise ebenfalls unterschiedlich entwickelt, je nach Wohnart. Während Interessenten von Eigentumswohnungen im März von durchschnittlich 0,4 Prozent niedrigeren Preisen profitierten, mussten Käufer von Einfamilienhäusern 1 Prozent drauflegen.

    In den vergangenen zwölf Monaten zogen die Preise bei Eigenheimen sogar um rekordverdächtige 7,2 Prozent an. Kostete der Quadratmeter im März 2020 noch 6398 Franken, so waren es im März dieses Jahres schon 6857 Franken.

    Bei Stockwerkeigentum fiel das Plus mit 3 Prozent etwas moderater aus. Hier stieg der Quadratmeterpreis von 7366 Franken im März 2020 auf 7587 Franken im März 2021.

    Die Daten des Swiss Real Estate Offer Index werden in Echtzeit auf der Grundlage von Inseraten auf der Immobilienplattform ImmoScout24 und in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erstellt.

  • Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Von 50 untersuchten Bahnhöfen in Europa schneiden die Bahnhöfe Bern und Zürich bei der Passagierfreundlichkeit mässig bis schlecht ab. So landete der Bahnhof Bern laut Medienmitteilung im European Railway Index 2021 auf Platz 40, der Zürcher Bahnhof immerhin auf Rang 21.

    Die Verbraucherschutzgruppe Consumer Choice Center mit Sitz in Washington hat in ihrem Index unter anderem das Einkaufserlebnis, die Barrierefreiheit, das WLAN-Netz, die Anzahl der nationalen und internationalen Ziele sowie die Auswahlmöglichkeiten an Reiseanbietern untersucht.

    So hat der Hauptbahnhof in Bern zwar Toiletten für Rollstuhlfahrende, mit sechs Geschäften und acht Restaurants aber nur ein sehr eingeschränktes Angebot zum Essen und Einkaufen. Der Hauptbahnhof Zürich bietet dafür mehr als 53 Shops und 39 Restaurants, stellt aber keine barrierefreien Toiletten für Rollstuhlfahrende zur Verfügung.

    Am besten schnitt der Leipziger Hauptbahnhof vor dem Wiener Hauptbahnhof und St.Pancras in London ab. Der Bahnhof im deutschen Bundesland Sachsen bietet laut Medienmitteilung die meisten inländischen Zielen, viele Geschäfte und Restaurants sowie mehrere Eisenbahnunternehmen.

  • Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Die Stiftung Switzerland Innovation Park Zürich hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics beauftragt, eine wissenschaftlichen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Innovationsparks Zürich (IPZ) anzufertigen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich direkte und indirekte Wertschöpfung des IPS bei Vollausbau auf rund 2,7 Milliarden Franken im Jahr summieren könnten. Der Kanton Zürich würde mit einem Anteil von 90 Prozent an der Gesamtwertschöpfung besonders stark profitieren.

    Die umfangreiche Studie ist in sieben Abschnitte gegliedert, die von der Motivation für die Analyse über die Bedeutung von Innovation für Wirtschaft und Gesellschaft, der Stellung des Kantons Zürich im Innovationswettbewerb bis zur detaillierten Auswertung der Rolle, die der Innovationspark Zürich bei der Förderung von Wachstum und Wohlstand spielen könnte, reichen. Dem Kanton Zürich wird in der Studie eine Unterrepräsentierung in Industrie und hier insbesondere in den Hightech-Branchen bescheinigt. Den Studienautoren zufolge könnte der IPZ entscheidend zur Aufwertung des Kantons als Innovationsstandort beitragen.

    Nach Ansicht der Autoren könnte der IPZ die neben dem entsprechenden Wagniskapital für Transformationsinnovationen notwendige „Wagnisfläche“ bilden. Der Park solle sich als „Verbindungsstück zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-Up-Szene sowie forschender Industrie“ positionieren, heisst es in der Studie. Dort geschaffene Strukturen könnten die Ansiedlung von „globalen Playern“ in innovativen Bereichen wie „Mobilität, Raumfahrt, Aviatik, Robotics, Greentech oder New Materials“ ermöglichen.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) sieht in dem Ergebnis der Studie eine Bestätigung ihrer langjährigen Unterstützung des Innovationsparks. Sie zeige auf, wie wichtig dieser für den Wirtschafts- und Forschungsstandort ist, schreibt sie in einer Stellungnahme zur Studie. Die ZHK hoffe, dass der aufgezeigte Mehrwert des Innovationsparks zu einer Beschleunigung der laufenden Verfahren führe.

  • Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich will „urbane Produktivisten“ aller Art vereinigen, erläutert die 2018 gegründete Initiative in ihrer Selbstdarstellung. Schon bei ihrer Gründung habe sich die Made in Zürich-Initiative vorgenommen, Fragen zur Produktion in der Stadt nachzugehen, schreibt die Initiative in einer aktuellen Mitteilung. Dazu hat Made in Zürich die Studie „Standorte für urbane Produktion und Retail – SUPR“ erstellt.

    In der Studie werden historische Entwicklungen und aktuelle Trends untersucht und daraus Vorschläge für die urbane Produktion entwickelt. Darüber hinaus loten die Analysten die Rahmenbedingungen urbaner Produktion in Zürich aus. Unter anderem gehen sie der Frage nach, was urbane Produzenten brauchen und welche Stadtgebiete sich für die urbane Produktion eignen.

    Der Leitfaden soll „Handlungsanleitungen und Denkanstösse“ liefern, schreibt die Made in Zürich-Initiative in der Mitteilung. Als Adressaten werden dort „die öffentliche Hand, Entwicklerinnen und nicht zuletzt die Produzierenden selbst“ genannt.

    Im fünften Kapitel der Studie gehen die Autoren dabei auf besonders zu beachtende Aspekte der urbanen Produktion ein. Das gesamte Schlusskapitel der Studie ist Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Standorten für urbane Produktion und Retail gewidmet.

  • Zürich und Singapur erforschen Grossstädte

    Zürich und Singapur erforschen Grossstädte

    Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) und drei in Singapur ansässige Hochschulen – die National University of Singapore, die Nanyang Technological University und die Singapore University of Technology and Design – wollen gemeinsam erforschen, wie das weltweite Wachstum von Städten nachhaltiger gestaltet werden kann. Dafür haben sie laut einer Medienmitteilung am 1. Dezember das Forschungsprogramm Future Cities Lab Global ins Leben gerufen. Es ist eine Erweiterung des nach zehn Jahren erfolgreich abgeschlossenen Future Cities Laboratory des Singapore-ETH Centre.

    Dieses Programm befasst sich mit den grossen globalen Herausforderungen der zunehmenden Verstädterung durch die Ausdehnung bestehender und die Entstehung neuer Städte. Dies vor dem Hintergrund, dass nach Angaben der Vereinten Nationen bis 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben werden.

    „Die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile stark verdichteter, wenig Platz einnehmender Städte werden durch die Zersiedelung des Um- und Hinterlands zunichte gemacht“, erklärt Professor Stephen Cairns, Co-Direktor des Forschungsprogramms und ETH-Architekturprofessor in Singapur. „Inwieweit wir den Klimawandel in den nächsten hundert Jahren eindämmen können, hängt davon ab, wie gut diese gegensätzlichen Stadtformen geplant werden.“

    Zahlreiche Projekte seien in Planung, so die ETH Zürich. Bereits begonnene befassten sich mit verdichteten grünen Bauten und Quartieren, den Materialien dafür sowie mit neuen Technologien für die Wiederverwertung von Baumaterial. Zudem würden Lösungen für belastete und hochwassergefährdete Städte und umliegende Regionen gesucht. Auch Möglichkeiten für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion in Städten und ihrem Umland würden erforscht.

  • Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Die Mobiliar-Tochter Buildigo bringt seit Montag auf ihrer digitalen Plattform Handwerker und Auftraggeber in Zürich und Aargau zusammen. Laut einer Medienmitteilung der Versicherung stehe dabei die Qualität der Leistungspartner und eine digitale Abwicklung von der Anfrage bis zur Bezahlung im Vordergrund. Dieser Dienst könne sowohl von Privatpersonen als auch von KMU in Anspruch genommen werden. 

    Das Start-up Buildigo ist bereits seit 2017 in der Westschweiz aktiv. Seit dem Sommer 2020 ergänzt es die Dienstleistungen der Mobiliar rund um das Thema Wohnen. Ihre neue Handwerkerplattform im Internet starte in den Regionen Zürich und Aarau mit einem ausgewählten Angebot der relevantesten Branchen. Das Angebot werde in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut. 

  • Datencenter erobern die Schweiz – Zweithöchste Dichte in Europa

    Datencenter erobern die Schweiz – Zweithöchste Dichte in Europa

    Die Schweiz verfügt bereits heute gemessen an ihrer Bevölkerungszahl über eine äusserst hohe Dichte an Datencentern, nach den Niederlanden sogar die zweithöchste in Europa. Die in einer aktuellen Studie von CBRE Schweiz identifizierten 93 Colocation-Datencenter verfügen über eine Fläche von mindestens 154’000 m2, was rund 22 Fussballfeldern entspricht.

    Zürich an sechster Stelle in Europa
    Die Region Zürich liegt mit 68 Megawatt (MW) nach London (711 MW), Frankfurt (510 MW), Amsterdam (365 MW), Paris (204 MW) und Dublin (94 MW) an sechster Stelle in Europa, was die Rechenzentrums-Kapazitäten anbelangt. Eine Leistungssteigerung um weitere 50 MW bis 2022 ist bereits gesichert, wie es verschiedene Bauprojekte in Glattbrugg (Interxion), Winterthur (Vantage Data Centers) oder Dielsdorf (Green Datacenter) veranschaulichen. Weitere Datencenter sind bereits geplant, und damit wird sich die Kapazität in wenigen Jahren verdoppeln.
    Der Schweizer Markt besteht derzeit aus einem Mix aus Wholesale- und Retail-Anbietern. Bei den in den letzten Jahren initiierten Grossprojekten handelt es sich meistens um sogenannte Hyperscaler-Datencenter, die von Schweizer oder ausländischen Betreibern errichtet und von grossen internationalen Cloud-Anbietern wie Google, Oracle, Microsoft und Amazon genutzt werden.

    Gute Wirtschaftsbedingungen und souveräne Datenschutzanforderungen
    Neue Kundengewinne bei Finanzdienstleistern, ein wachsender Fintech-Sektor und die anhaltende Migration internationaler Unternehmen in die Cloud haben Anbieter ermutigt, Cloud-Regionen in der Schweiz aufzubauen. Die Schweiz hat ihre eigenen Datenschutzanforderungen, die die Souveränität fördern, es aber internationalen Unternehmen erlauben, mit einer europäischen Basis zu operieren, ohne die Anforderungen der Europäischen Union (z.B. Datenschutz-Grundverordnung) erfüllen zu müssen. Probleme mit der Bereitstellung von Land und Strom, lange Planungsprozesse sowie die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bleiben dabei die wichtigsten Herausforderungen.

    Auch wenn der Markt für Rechenzentren in der Schweiz als Nische gilt, entdecken Private Equity-Firmen und zunehmend auch Infrastrukturfonds diesen Wachstumsmarkt für sich. Der Markt für Rechenzentren erfordert ein spezifisches Know-how, das sich von anderen Immobilientypen unterscheidet. Obwohl traditionelle Immobilieninvestoren noch kein grosses Interesse an Rechenzentren zeigen, sollten sie diesen Markt langfristig genau im Auge behalten, da er ein schnell wachsendes Potenzial für alternative Immobilieninvestitionen bietet.

  • Zürich passt Immobilienstrategie an Wachstum an

    Zürich passt Immobilienstrategie an Wachstum an

    Liegenschaften Stadt Zürich (LSZ) agiert als Eigentümerin, Investorin und Bewirtschafterin von Gebäuden der Stadt, die an Dritte vermietet werden. Nun hat LSZ ihre Strategie neu festgelegt, um dem Wachstum der Stadt Rechnung zu tragen. „Dieses Wachstum ist erfreulich und bestätigt die Politik des Stadtrats. Gleichzeitig bedeutet es aber auch eine Herausforderung, etwa in Bezug auf den zunehmenden Bedarf an Flächen für städtische Infrastrukturbauten und gemeinnütziges Wohnen“, wird Stadtrat Daniel Leupi in einer Mitteilung der Stadt Zürich zitiert, Vorsteher des Finanzdepartements.

    Im Rahmen der Handlungsfelder Wohnen, Gewerbe/Spezialimmobilien und Landreserven/Baurechte sollen künftig Schwerpunkte gesetzt werden. Dazu gehören der Erhalt des Kleingewerbes, die transparente Vermietung sowohl von Wohn- als auch Gewerbeflächen, die Digitalisierung und die ökologische Nachhaltigkeit.

    Zudem sollen Landreserven, die erst in den kommenden Jahren eine endgültige Bestimmung erhalten, für Zwischennutzungen geöffnet zu werden. Dadurch würden Freiräume geschaffen, „die auch kulturell und nicht kommerziell sehr aktiv genutzt werden und so zu einer farbigen und vielfältigen Stadt beitragen“, heisst es von Leupi.

  • Ludicious Zürich Game Festival stellt Betrieb ein

    Ludicious Zürich Game Festival stellt Betrieb ein

    Die Stadt Zürichund die Kulturstiftung Pro Helvetia werden das Ludicious Zürich Game Festival künftig nicht mehr weiterführen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Veranstaltung galt als eines der grössten Gaming-Festivals im deutschsprachigen Raum. Es bestand aus einer Kombination von Präsentationen, Diskussionsrunden, Seminaren und Preisverleihungen. Zuletzt hat die Veranstaltung im Juli 2020 aufgrund der Corona-Pandemie digital stattgefunden.

    Die Stadt Zürich will Schweizer Spieleentwickler künftig im Rahmen von anderen Formaten unterstützen, heisst es in der Mitteilung. Pro Helvetia will sich währenddessen bei der Vorstellung von Schweizer Entwicklern an internationalen Konferenzen engagieren.

    „Ich bin sehr traurig, Ludicious nach jahrelangem Wachstum verschwinden zu sehen. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass wir dabei geholfen haben, die Schweizer Spieleentwickler zusammenzubringen und zu unterstützen“, lässt sich Ludicious-Präsident Chris Bergstresser in der Mitteilung zitieren.

  • Stadt Zürich liquidiert Fernwärme Zürich AG

    Stadt Zürich liquidiert Fernwärme Zürich AG

    Das Kehrichtheizkraftwerk Josefstrasse habe das Ende seiner Lebensdauer erreicht und werde daher am 31. März stillgelegt, informiert das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt Zürich in einer Mitteilung. Das vom Werk Josefstrasse betreute Gebiet werde künftig über eine neue Verbindungsleitung mit Fernwärme aus dem Werk Hagenholz versorgt, heisst es dort weiter.

    Seit 2011 wurde das Heizkraftwerk Josefstrasse von der Stadt Zürich gemeinsam mit der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) betrieben. Dabei hatte die städtische Dienstabteilung ERZ Entsorgung + Recycling Zürich den operativen Betrieb verantwortet. EnBW war für die Beschaffung von Abfall im grenznahen Ausland zuständig. Für den gemeinsamen Betrieb des Kehrichtheizkraftwerks hatten die beiden Partner die Fernwärme Zürich AG (FWZ) gegründet.

    Mit der Stilllegung des Werks Josefstrasse beenden die beiden Partner nun ihre Zusammenarbeit. Wie zuvor vertraglich vereinbart, kauft die Stadt Zürich daher den von EnBW gehaltenen Anteil von 40 Prozent an der FWZ auf. Der Kaufpreis wird in der Mitteilung auf 480’000 Franken beziffert. Im Anschluss an die vollständige Übernahme durch die Stadt Zürich soll die FWZ liquidiert werden.

  • Baupläne in Zürich-Nord Nächster Schritt für die Verdichtung in Neu-Oerlikon

    Baupläne in Zürich-Nord Nächster Schritt für die Verdichtung in Neu-Oerlikon

    Zürichs Pläne für Neu-Oerlikon: So soll der Raum um den Bahnhof gestaltet werden. Rot sind Gebäude mit 80 Metern Höhe, Orange jene mit 54 und Gelb die mit 45 Metern Höhe. Bild: Masterplan 10.07.2018

    Mehr Wohnungen, mehr Arbeitsplätze, mehr Läden, mehr Kultur. Nördlich vom Bahnhof Oerlikon soll «ein attraktives, städtebaulich prägnantes Zentrum» entstehen, sagt Hochbauvorsteher André Odermatt (SP). Dazu hat der Stadtrat eine Teilrevision der Sonderbauvorschriften Neu-Oerlikon aus dem Jahr 1998 gutgeheissen.

    Die neuen Vorschriften seien eine «Riesenchance» für Oerlikon, sagt Odermatt. «Wir bessern die Pläne aus den 90er-Jahren nach und bringen sie zu Ende.»

    Die Teilrevision erlaubt eine deutliche Verdichtung. Am Max-Frisch-Platz sind zwei Hochhäuser mit 80 und 54 Meter Höhe vorgesehen. Insgesamt sollen zwischen Binzmühlestrasse und Bahnhof Oerlikon 400 bis 500 neue Wohnungen entstehen. Bei rund der Hälfte davon sei gemeinnütziger Wohnungsbau möglich, heisst es beim Amt für Städtebau.

    ABB tritt Stadt Grundstück ab

    Die Pläne hat die Stadt zusammen mit den drei grossen Grundeigentümern entwickelt, dem Kanton Zürich sowie den Unternehmen ABB Immobilien AG und AXA Leben. Den Gewinn, den die Umzonungen schaffen, kann die Stadt teilweise zurückfordern.

    Vom Kanton und der AXA Leben bekommt die Stadt Geld – wie viel, ist bisher nicht öffentlich. Den Betrag möchte sie für die Verbesserung von Infrastrukturen im Quartier einsetzen. Von der ABB Immobilien erhält die Stadt das Grundstück, auf dem die Halle 550 steht. «So können wir die Existenz der Halle 550 sichern», sagt Odermatt. Diese leiste einen wichtigen Beitrag zum Kulturangebot in Oerlikon. Auch das Grundstück südlich davon übernimmt die Stadt. Dort plant sie gemeinnützige Wohnungen.

    Die Sonderbauvorschriften garantieren, dass mit der Halle 550 und dem früheren ABB-Backsteinbau 87T zwei Gebäude aus der industriellen Vergangenheit stehen bleiben. Zudem sollen sie einen grüneres Quartier schaffen. Der Max-Frisch-Platz und eine Fussgängerzone werden vergrössert. Läden und Restaurants in den Erdgeschossen sollen für belebte Strassen sorgen.

    Als nächstes wird der Gemeinderat über die neuen Bauvorschriften beraten. Sie treten frühestens Mitte 2022 in Kraft. Dann können die Eigentümer die Planung für ihre Grundstücke starten.