Autor: immovestuser

  • Immobilienbewirtschaftung im Wandel

    Immobilienbewirtschaftung im Wandel

    Wir erleben es tagtäglich, die Immobilienbewirtschaftung verändert sich, rasant, spürbar und manchmal auch überraschend. Was früher vor allem Verwaltung war, ist heute ein komplexes Zusammenspiel aus Strategie, Technologie und Beziehungspflege.

    Die Ansprüche aller Beteiligten sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Eigentümerinnen und Eigentümer erwarten transparente Berichte, umfassende Reportings und Unterstützung bei Nachhaltigkeitsthemen. Mietende wünschen sich digitale Services, die jederzeit funktionieren, schnelle Reaktionen und ein hohes Mass an Flexibilität.

    Gleichzeitig soll alles effizienter, nachhaltiger und datenbasierter werden. Moderne Tools erleichtern vieles. Sie helfen, Prozesse zu optimieren und bessere Entscheidungen zu treffen. Aber sie ersetzen nicht das, was unsere Arbeit im Kern ausmacht, den menschlichen Kontakt. Gerade in der Kommunikation, bei Konflikten oder komplexen Anliegen sind Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl nicht einfach durch KI zu ersetzen.

    Was ebenfalls auffällt, der Fachkräftemangel trifft unsere Branche härter, als man oft wahrhaben will. Menschen mit Know-how in digitaler Transformation oder Nachhaltigkeit sind rar. Und wer sie findet, hat Mühe, sie zu halten. Zu häufig fehlen Entwicklungsmöglichkeiten oder echte Anreize. Dabei wären motivierte und gut ausgebildete Mitarbeitende der Schlüssel, um den Wandel wirklich zu gestalten, statt ihm nur hinterherzulaufen.

    Zwar reden viele von Digitalisierung, doch in der Praxis gibt es noch viel zu häufig manuelle Abläufe, Excel-Tabellen und Schnittstellen, die nicht miteinander kommunizieren. Der Wille ist da, aber die Umsetzung kostet Zeit, Geld und manchmal auch Mut. Denn nicht jede digitale Lösung bringt sofort den gewünschten Nutzen und nicht jeder Prozess lässt sich einfach automatisieren.

    Trotz allem birgt der Wandel grosse Chancen. Wenn wir es schaffen, Technologie gezielt einzusetzen, Talente zu fördern und den menschlichen Faktor als Stärke zu begreifen, dann kann die Immobilienbewirtschaftung noch viel gewinnen an Effizienz, Qualität und Attraktivität als Berufsfeld.

    Eines steht fest, Zukunftsfähig bleibt, wer Innovation und Empathie verbindet. Denn am Ende sind es nicht Systeme oder Tools die Werte schaffen, es sind die Menschen, die sie mit Leben füllen.

  • Neue Serviceanlage stärkt den Bahnstandort Weinfelden

    Neue Serviceanlage stärkt den Bahnstandort Weinfelden

    Die SBB und ihre Thurgauer Tochtergesellschaft Thurbo AG mit Sitz in Kreuzlingen nehmen laut einer Mitteilung am 1. November die neue Serviceanlage in Weinfelden in Betrieb. Hier sollen die bestehende Thurbo-Flotte gewartet sowie die neue Flotte von 329 Flirt-Evo-Zügen in Betrieb genommen und gewartet werden. Die ersten neuen Züge sollen 2026 eingeführt werden und werden auch von der SBB und ihrer Tochter RegionAlps mit Sitz in Martigny VS genutzt. Die Nähe zu den Standorten Bussnang und Erlen des Bahnbauers Stadler ermöglicht eine effiziente Instandhaltung, Schulung und Einführung.

    Thurbo hat 18,4 Millionen Franken in die Anlage investiert. Sie wurde in Holzbauweise errichtet und um 30 auf 100 Meter verlängert. Sie trägt auch eine Photovoltaikanlage, deren 866 Module pro Jahr knapp 400 Megawattstunden Strom erzeugen sollen. Hier werden künftig bis zu 30 Mitarbeitende tätig sein.

    Die Anlage wird am 1. November mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. Dabei wird auch der erste Zug der neuen Flirt-Evo-Flotte getauft.

  • Neue Anteile zur Finanzierung von Bauprojekten und Zukäufen

    Neue Anteile zur Finanzierung von Bauprojekten und Zukäufen

    Die Zurich Invest AG stockt die Mittel für den Fonds ZIF Immobilien Direkt Schweiz auf. Vom 10. bis zum 21. November sollen rund 100 Millionen Franken eingeworben werden, informiert die zur Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG gehörende Fondsleitung in einer Mitteilung. Sie will die Mittel zur Finanzierung laufender Bauprojekte und für selektive Zukäufe verwenden.

    Anteilseignende haben das Recht, für jeweils zehn bestehende Anteile einen neuen Anteil zu erwerben. Maximal sollen 960’411 neue Anteile zum Ausgabepreis von 112,16 Franken emittiert werden. Die Liberierung der neuen Anteile ist für den 28. November 2025 vorgesehen.

    Der Fonds ZIF Immobilien Direkt Schweiz umfasst aktuell 60 Liegenschaften mit einem Marktwert von insgesamt 1,5 Milliarden Franken. Wohnliegenschaften, hauptsächlich in den Regionen Zürich und Genfersee, stellen einen Anteil von 86 Prozent. Der Ende 2018 lancierte Fonds wurde 2023 an der SIX Swiss Exchange kotiert.

  • Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Die AEW wird ihren neuen Hauptsitz nicht wie bisher vorgesehen auf das Areal Obere Vorstadt verlegen. Wie der Energieversorger mitteilt, habe die im Mai 2024 gestartete Testplanung gezeigt, dass die mögliche Arealentwicklung nicht ausreichend mit den Entwicklungszielen der AEW übereinstimmt.

    Die Suche nach einem neuen Standort war nötig geworden, weil der jetzige Hauptsitz an der Industriestrasse 20 im Aeschbachquartier in Aarau die kurz- bis mittelfristigen Kapazitäts- und Flächenbedürfnisse der AEW nicht erfüllt. Aus diesem Grund wird der per Mitte 2027 auslaufende Mietvertrag nicht verlängert.

    Nun hat die AEW in der Bahnhofstrasse 49 ein passendes Quartier gefunden: die Räumlichkeiten der ehemaligen Credit Suisse. Den Angaben zufolge bieten sie den Raumbedarf, den die AEW langfristig benötigt.

    Da der Kanton Aargau aktuell „bedeutende Flächen“ im Areal Obere Vorstadt für das Obergericht und die Justizleitung anmietet, will die AEW „in einem ersten Schritt“ Verhandlungen mit dem Kanton über einen Verkauf des Gesamtareals Obere Vorstadt aufnehmen. Der Umzug an die Bahnhofstrasse ist für 2027 geplant.

  • Schweizer Solartechnologie setzt neue Standards für Aesthetik und Leistung

    Schweizer Solartechnologie setzt neue Standards für Aesthetik und Leistung

    Die Megasol Energie AG, nach Eigenangaben führender Schweizer Hersteller für Solarpaneele für Dächer und Fassaden, will mit seinem neuem Solarmodul M450 neue Massstäbe für blendreduzierte, leistungsstarke und ästhetische Solartechnologie setzen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das 450 Watt Peak starke M450 ist das erste Solarmodul von Megasol, das mit der ZRM+ Oberflächentechnologie ausgestattet ist und dank mikrostrukturiertem Glas, spezieller Oberflächenbehandlung und matter Optik spiegelartige Reflexionen deutlich reduziert. Die niedrige Leuchtdichte des M450, die je nach Sonneneinfallswinkel zwischen 3000 bis 9000 Candela pro Quadratmeter (cd/m2 – Leuchtdichte) variiert, bleibt deutlich unter internationalen Grenzwerten von etwa 20’000 cd/m2, die in der Umgebung von Flughäfen vorgeschrieben sind.

    Ohne störende Blendung für Piloten, Autofahrer oder Anwohner eignet sich das Modul so für Einsätze in sensiblen Gebieten wie Flughäfen oder Wohnquartieren. Das Solarmodul verfügt laut Hersteller ausserdem über eine überdurchschnittliche Produkt- und Leistungsgarantie von 30 Jahren und ist mit Hagelwiderstand 5 (HW 5) zertifiziert, dem aktuell höchsten verfügbarem Branchenwert. Das M450 Modul ist ab sofort zur Lieferung erhältlich.

    Megasol ist ein Hersteller von Solarmodulen und Systemlösungen für die gebäudeintegrierte Photovoltaik. Mit eigener Produktion in der Schweiz und internationaler Präsenz entwickelt Megasol Solardach- und Fassadensysteme.

  • Swiss Logistics feiert Eröffnung von Campus Zofingen

    Swiss Logistics feiert Eröffnung von Campus Zofingen

    Die Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik gibt die feierliche Eröffnung ihres Swiss Logistics Campus in Zofingen bekannt. Das neue Ausbildungszentrum wurde am 25. Oktober mit einem Tag der offenen Tür offiziell eingeweiht. „Es war ein Tag voller spannender Erlebnisse, inspirierender Begegnungen und herzlicher Gespräche“, schreibt Swiss Logistics in einer Mitteilung zur Eröffnung.

    Die Vereinigung will ihren neuen Campus als „Ort des Lernen, der Entwicklung und der Begegnung“ verstanden wissen. Im Ausbildungszentrum werden Grund- und Weiterbildung sowie Höhere Berufsbildung unter einem Dach vereint. Bei der Vermittlung von Bildung setzt Swiss Logistics auf moderne Lernformen und flexible Räume. Das Angebot der Vereinigung ist auf die zukünftigen Anforderungen der Branche ausgerichtet.

  • Ein neues Forschungszentrum stärkt den Standort Basel.

    Ein neues Forschungszentrum stärkt den Standort Basel.

    Roche geht den Bau eines 15-stöckigen neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums am Hauptsitz in Basel an. Am 29. Oktober wurde der Grundstein für das speziell auf die frühen Phasen der Medikamentenentwicklung angelegte Zentrum gelegt, informiert der weltweit aktive Pharmakonzern in einer Mitteilung. Im rund 500 Millionen Franken teuren Bau 12 will Roche derzeit über das Areal verteilte Funktionen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammenlegen. Im vierten Quartal 2029 sollen die Arbeiten für das 72 Meter hohe Gebäude abgeschlossen sein.

    „Bau 12 ist ein wesentlicher Bestandteil unserer langfristigen Vision für den Standort Basel“, wird Jürg Erismann, Standortleiter Roche Basel/Kaiseraugst, in der Mitteilung zitiert. „Die Investition von 500 Millionen Franken ist ein klares Bekenntnis zu Basel und unterstreicht Roches langfristiges Engagement für den Forschungsstandort und für die Schweiz.” Der Mitteilung zufolge hat Roche seit 2015 rund 8 Milliarden Franken in seine Schweizer Standorte investiert. Weitere 33 Milliarden Franken sind in Forschung und Entwicklung in der Schweiz geflossen.

  • Neues Logistikzentrum sichert Arzneimittelversorgung in der Schweiz

    Neues Logistikzentrum sichert Arzneimittelversorgung in der Schweiz

    Die Spirig HealthCare AG hat in Wangen an der Aare ein neues Logistikzentrum eröffnet, informiert die auf Generika spezialisierte Arzneimittelfirma aus Egerkingen in einer Mitteilung. Hier sind auf 2600 Quadratmetern Fläche über 2000 Kommissionierplätze sowie Kühl- und Speziallager untergebracht. Über die Höhe der Investition, bei der bereits acht neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Mit dem neuen Logistikzentrum will Spirig HealthCare die eigenen Lagerkapazitäten erhöhen und den Vertrieb flexibilisieren. Über eine eigene Flotte können Medikamente im Bedarfsfall innerhalb weniger Stunden an jeden Ort in der Schweiz geliefert werden, schreibt das Unternehmen.

    „Die zuverlässige Grundversorgung mit wichtigen Arzneimitteln in der Schweiz ist unser zentraler Auftrag“, wird Hans-Peter Borger, General Manager von Spirig HealthCare, in der Mitteilung zitiert. „Mit gezielten Investitionen in eigene Lagerkapazitäten stellen wir sicher, dass wir diesem Anspruch gerecht werden können. Das neue Logistikzentrum steht für Flexibilität, Schnelligkeit und nachhaltige Distribution – und ist unser klares Bekenntnis zur Versorgungssicherheit.“

  • Neues Weiterbildungsangebot für professionelles Standortmanagement

    Neues Weiterbildungsangebot für professionelles Standortmanagement

    Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) bietet in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Standort Schweiz eine Weiterbildung im Bereich Standortmanagement an. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, handelt es sich bei dem Kurs um das schweizweit erste CAS im Bereich Standortförderung. Es wird zum zweiten Mal von der FHNW veranstaltet, der Kurs beginnt am 26. März 2026 auf dem Campus Brugg-Windisch.

    Der Lehrgang umfasst die Module Standortanalyse und Standortmarketing, Wirtschaftsförderung und Clustermanagement, Standortentwicklung, Innovation, Change Management und Kommunikation. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei den Veranstaltungen mit lokalen Besonderheiten von Standorten und den Bedürfnissen der dort Wohnenden beziehungsweise angesiedelten Unternehmen vertraut gemacht. Als Wirtschafts-, Marketing- und Kommunikationsexperten können Standortmanager Entwicklungskonzepte für Standorte entwerfen und diese praktisch bei Behörden und in der Politik vertreten und umsetzen, heisst es vonseiten der FHNW.

    Der Zertifizierungslehrgang (CAS) unfasst 15 Seminartage, verteilt auf zwei Semester. Die Kursgebühr beträgt 600 Franken je Kurstag. Mitglieder des Netzwerks Standort Schweiz erhalten 10 Prozent Rabatt.

  • DACH-Raum schafft Plattform für Energieinnovation in Europa

    DACH-Raum schafft Plattform für Energieinnovation in Europa

    Universitäten, Start-up-Ökosysteme und Energieunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine europäische Plattform für Energieinnovation eingerichtet. Aus jedem Land ist beim Energy Launchpad eine Spitzenhochschule und ein Energieunternehmen vertreten, informiert das zur Plattform gehörende Gründerzentrum UnternehmerTUM aus Garching bei München in einer Mitteilung.

    Die Schweiz wird von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und Energie 360° aus Zürich repräsentiert. Aus Österreich sind die Technische Universität Wien und die VERBUND AG, aus Deutschland auch die Technische Universität München und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

    Die als offenes Netzwerk angelegte Plattform hat das Ziel, europäische Technologien und Jungunternehmen zu fördern. Im nächsten Jahr sollen dabei Künstliche Intelligenz und Quantum Computing im Mittelpunkt stehen. „Mit dem Energy Launchpad schaffen wir Raum für Umsetzungsstärke in Europa“, wird Helmut Schönenberger, Gründer und CEO von UnternehmerTUM, in der Mitteilung zitiert. „Forschung, Industrie und Startups bringen hier Technologien schneller in die Anwendung – offen, grenzüberschreitend und mit klarem Fokus auf Wirkung.“ Das schaffe „Resilienz im Energiesystem und technologische Souveränität für Europa“, meint Schönenberger.

    Der Startschuss für das Projekt ist am 24. Oktober bei einer Auftaktveranstaltung in Wien gefallen. Von hier aus soll das Energy Launchpad nun auf die Reise durch den DACH-Raum gehen. Nächste Station dabei ist am 11. November die Teilnahme an der Energy Week @ ETH in Zürich.

  • Dienstleistungsgeschäft stützt Umsatzentwicklung in anspruchsvollem Marktumfeld

    Dienstleistungsgeschäft stützt Umsatzentwicklung in anspruchsvollem Marktumfeld

    Die Schindler-Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2025 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 8,16 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert die auf Aufzüge, Rolltreppen und Personenförderbänder spezialisierte Unternehmensgruppe aus Ebikon in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 0,8 Prozent in Lokalwährungen. Der Auftragseingang legte im selben Zeitraum um 3,8 Prozent in Lokalwährungen auf 8,52 Milliarden Franken zu.

    Sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz von Schindler wurden im Berichtszeitraum vom Modernisierungs- und Servicegeschäft der Unternehmensgruppe gestützt. Die Nachfrage und der Umsatz im Neuanlagengeschäft fielen hingegen schwächer als im Vorjahr aus. „Mit standardisierten Modernisierungslösungen haben wir das Wachstum vorangetrieben und unsere Wettbewerbsfähigkeit gestärkt“, wird Schindler-CEO Paolo Compagna in der Mitteilung zitiert.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT lag mit 1,02 Milliarden Franken um 77 Millionen Franken über dem Vorjahreswert. Als Reingewinn wurden 796 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 748 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge konnte um 1,2 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent gesteigert werden. Für das Gesamtjahr hebt Schindler sein Ziel für die EBIT-Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent an. Das Mittelfristziel für die Marge bleibt bei 13 Prozent.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Schindler auch sein jüngstes Engagement für Nachhaltigkeit. „Im Einklang mit unserem Engagement zur Dekarbonisierung von Städten bieten wir nun einen Aufzug aus emissionsarmem Stahl an, der unsere Kunden bei der Erreichung ihrer Emissionsreduktionsziele unterstützt“, erläutert Compagna.

  • St. Gallen moderne Stadtentwicklung mit Doppelbahnhof

    St. Gallen moderne Stadtentwicklung mit Doppelbahnhof

    Das Entwicklungsleitbild wurde in einem breiten, kooperativen Prozess durch Stadtplanung, Grundeigentümerschaften und Quartierverein gemeinsam entwickelt. Vier Workshops zwischen Juni 2024 und Mai 2025 sorgten für breite Beteiligung und ermöglichten es, spezifische Chancen der neun Teilgebiete herauszuarbeiten.

    Potenziale und räumliche Schwerpunkte
    Der Strukturplan identifiziert neun Teilgebiete, von der Straubenzellstrasse bis Debrunner Ost, die individuell und nutzungsdurchmischt weiterentwickelt werden sollen. Das Gebiet bietet ein zusätzliches Geschossflächenpotenzial von rund 80’000 m², das gezielt für Wohn- und Arbeitsplätze genutzt werden kann. Vorgesehen ist eine bessere Verknüpfung der Quartiere, mehr Grün- und Freiräume sowie neue öffentliche Plätze.

    Bahnhof als Motor urbaner Entwicklung
    Die künftige Verschiebung des Bahnhofs Bruggen nach Osten und seine Fusion mit dem Bahnhof Haggen bilden einen Projektanlass. Sie eliminieren bestehende Barrieren und machen eine grossräumige Erschliessung möglich. Die geplanten Passerelle schafft neue Wegverbindungen und verbessert die Integration angrenzender Quartiere wie Lerchenfeld. Das Bahnhofsvorhaben beeinflusst die laufende Ortsplanungsrevision und dient als Hebel für nachhaltige, urbane Verdichtung.

    Zukunftsperspektiven und Planungssicherheit
    Mit dem Entwicklungsleitbild erhalten Stadt und Grundeigentümerschaften erstmals eine verbindliche Orientierung für bevorstehende Umsetzungsprojekte in einzelnen Arealen. Die nächsten Schritte betreffen die Projektierung des Bahnhofs inklusive Passerelle und die Überführung der Erkenntnisse in die Gesamtrevision der Ortsplanung.

    Dank vorausschauender Planung und integrativer Projektstruktur steht das Gebiet Bruggen-Haggen vor dem Sprung zum urbanen, gemischt genutzten Stadtteil, mit hoher Aufenthaltsqualität, besserer Erreichbarkeit und gezieltem Flächenwachstum.

  • immoMedia erreicht neue Rekordwerte

    immoMedia erreicht neue Rekordwerte

    Der immoNewsletter erscheint seit mehreren Jahren jeden Dienstag und hat sich fest etabliert. Zur 200. Ausgabe zählt er über 49’000 Abonnentinnen und Abonnenten bei einer stabilen Öffnungsrate von rund 30 Prozent und bleibt er eine feste Informationsquelle für Fach- und Führungskräfte aus Immobilienwirtschaft und Standortförderung. 

    Auch die Plattform immo!nvest.ch verzeichnet ein deutliches Plus. Über 65’000 Seitenaufrufe, über 56’000 Sitzungen und über 283’000 Ereignisse in den letzten 30 Tagen belegen eine stark gestiegene Nutzung und Positionierung als zentrale Branchenplattform. 

    Dynamik bei neuen Formaten 
    Mit dem neuen Programm immoMember nutzen Unternehmen, Startups, Institutionen und Standortförderungen die Mitgliedschaft zunehmend als strategisches Tool für Sichtbarkeit und Vernetzung. immoMedia versucht sich damit als Drehscheibe einer wachsenden Branchencommunity zu etablieren.  

    Das Stellenportal immobilienJobs.ch baut seine Reichweite kontinuierlich aus. Künftig wird es auch in Französisch und Englisch verfügbar sei. Ein Schritt zu mehr Diversität und grösserer nationaler Präsenz. Publizierte Inserate profitieren von einer breiten Mehrfachverbreitung über sämtliche Kanäle des Netzwerks. 

    Stetiger Ausbau des Ökosystems 
    Zur Medienfamilie von immoMedia gehören heute: 

    • Magazin immo!nvest mit fünf Ausgaben pro Jahr, dreisprachig, über 6’000 Abonnenten 
    • Immo!nvest.ch mit bis zu 20 News wöchentlich 
    • Fachveranstaltungen immoTable mit 100–150 Teilnehmenden 
    • Eventplattform immoTermine mit bis zu 200 aktuellen Veranstaltungen 

    Die 200 immoNewsletter stehen für Beständigkeit, Vertrauen und Wachstum. Die Entwicklung aller Plattformen zeigt, immoMedia gehört zu den einflussreichen Informationsknotenpunkten des Schweizer Immobilien- und Standortförderungsnetzwerks und setzt auf weiteres Wachstum in Reichweite, Vernetzung und Mehrsprachigkeit. 

    Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser, die uns seit Jahren lesen dies möglich machen.

  • Städte warnen vor technokratischer Verkehrspolitik

    Städte warnen vor technokratischer Verkehrspolitik

    Der Schweizerische Städteverband anerkennt den Versuch, nach den politischen Turbulenzen rund um den Autobahnausbau und die Finanzengpässe bei der Bahn eine koordinierte Planung vorzulegen. Gleichzeitig kritisiert er den engen Kreis der Beteiligten. Städte und Gemeinden seien zwar in der Begleitgruppe vertreten gewesen, aber zu wenig in die inhaltliche Ausgestaltung eingebunden, obwohl sie die Konsequenzen von Infrastrukturentscheiden unmittelbar tragen.

    Die Resultate überraschen. Aufschiebungen wichtiger öV‑Projekte in Basel und die Depriorisierung des Bypass Bern Ost widersprechen aus Sicht vieler Städte den raumplanerischen Prioritäten. So überlagert die Logik kurzfristiger Kapazitätserweiterungen teilweise die langfristigen Prinzipien nachhaltiger Entwicklung.

    Paradigmenwechsel gefordert
    Ein wesentlicher Punkt der ETH‑Analyse, dass neue Infrastrukturen allein kaum zusätzlichen Nutzen bringen, blieb im öffentlichen Diskurs bisher weitgehend unbeachtet. Entscheidend sei die intelligente Nutzung bestehender Systeme durch Digitalisierung, betriebliche Optimierung und multimodale Verknüpfung.

    Für den Städteverband ergibt sich daraus ein klarer Handlungsauftrag. Eine Verkehrspolitik der Zukunft müsse Lenkungs‑ und Preisinstrumente wie Mobility Pricing, Anreizsysteme für effiziente Nutzung und eine konsequente Kostenwahrheit stärker in den Vordergrund rücken. «Verkehr 45» liefere dafür kaum Grundlagen.

    Zielbild statt Etappendenken
    Der Verband warnt davor, dass politische Beschlüsse allein auf dem ETH‑Gutachten basieren. Stattdessen solle die Diskussion über Mobilität und Raum 2050 auf einer breiten, interdisziplinären Basis geführt werden. Dies unter Einbindung von Kantonen, Städten, Gemeinden und der Fachwissenschaft. Nur so lasse sich verhindern, dass bestehende Hierarchien zwischen Strassen‑ und Schienenprojekten verfestigt werden.

    Finanzierung mit offenen Flanken
    Auch finanziell zeichnet der Bericht ein Spannungsfeld. Der Bahninfrastrukturfonds reicht für die geplanten Ausbauten nicht aus. Der Städteverband begrüsst die Variante mit zusätzlichen 24 Milliarden Franken, warnt jedoch vor Sparmassnahmen bei BIF und NAF. Ohne verlässliche Finanzierung drohe ein strategischer Stillstand im Bahnausbau.

    Breite Debatte statt Schnellverfahren
    Die von Bundesrat Rösti angestrebte Vernehmlassungsvorlage bis Januar 2026 wird von den Städten als zu ambitioniert beurteilt. Ein ernsthafter Einbezug der betroffenen Agglomerationen innerhalb weniger Wochen sei kaum realistisch.

    Der Bericht «Verkehr 45» kann zwar als Etappensprung für die nationale Infrastrukturplanung gelten, doch nur, wenn nun eine offene, wissenschaftlich fundierte und kommunal verankerte Debatte über Mobilität, Raum und Klimaziele folgt.

  • Nachhaltigkeit verankert, Dialog stagniert

    Nachhaltigkeit verankert, Dialog stagniert

    Im 2025 stieg der Anteil von Nachhaltigkeitskriterien bei öffentlichen Vergaben auf 47,6 Prozent. Ein Plus von 136 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit rückt der Fokus deutlich weg von rein preisorientierten Bewertungen hin zu qualitativen, lebenszyklusbezogenen Ansätzen.

    Gleichzeitig stagnieren andere qualitative Kriterien bei 53,1 Prozent. Der Anteil von Dialogverfahren (1,1 Prozent) und zugelassenen Varianten (12,2 Prozent) hat sich gegenüber 2024 nahezu halbiert. Diese Entwicklung deutet auf eine Tendenz zur Vereinfachung im Verfahren hin, aber auch auf eine wachsende Unsicherheit vieler Beschaffungsstellen im Umgang mit offenen, kreativen Formaten.

    Neue Perspektive auf den Kulturwandel
    Erstmals beleuchtet der Bericht die „Treiber des Kulturwandels“. Die neue Auswertung misst, welche Indikatoren seit der Revision des Beschaffungsrechts auf Bundes- und Kantonsebene am stärksten zugenommen haben, gewichtet nach Modellqualität und Beobachtungszahl. Ein Fokus auf verlässliche Daten soll zeigen, wo nachhaltige Veränderung tatsächlich messbar ist.

    Bund und Basel-Stadt als Vorreiter
    Besonders dynamisch zeigt sich der Bund. Ende des zweiten Quartals 2025 erreichte er 46 Modellqualitätspunkte, mit Spitzenwerten bei Qualität, Nachhaltigkeit und Angebotsplausibilität. Hinter dem Bund folgt Basel-Stadt (34 Punkte), das trotz späterer Reformumsetzung überdurchschnittlich hohe Fortschritte verzeichnet. Bemerkenswert ist dort die Zunahme von Varianten entgegen dem nationalen Abwärtstrend.

    Weniger Indikatoren, mehr Fokus
    Der aktuelle Bericht wurde zudem methodisch verschlankt. Statt zehn umfasst er neu sieben Indikatoren. Innovation und Preisverlässlichkeit entfallen mangels belastbarer Daten, Projekt- und Ideenwettbewerbe werden gemeinsam bewertet. Damit liegt der Schwerpunkt klar auf jenen Faktoren, die den Kulturwandel tatsächlich stützen. Nachhaltigkeit, Qualität und Transparenz.

    Trend zur Konsolidierung statt Öffnung
    Die jüngsten Ergebnisse deuten auf eine Phase der Konsolidierung. Nachhaltigkeit hat sich etabliert, doch das dialogische Moment des neuen Beschaffungsrechts wird nur zögerlich genutzt. Während einzelne Gebietskörperschaften wie Basel-Stadt gezielt experimentieren, zeigt sich national ein Zurückfallen in traditionelle Muster.

    Damit steht die Branche an einem Punkt, an dem die Reform nun vertieft gelebt wird. Eine echte Kulturveränderung wird sich erst dann voll entfalten, wenn Dialog, Variantenvielfalt und qualitative Bewertung als integrale Bestandteile strategischer Beschaffung verstanden werden.

  • HEV-Immobilienumfrage 2025

    HEV-Immobilienumfrage 2025

    Gemäss der Befragung von 432 Immobilienfachleuten steigt das Interesse an Eigentum in nahezu allen Marktsegmenten. Besonders Einfamilienhäuser verzeichnen eine Zunahme der Nachfrage, die bereits über dem Niveau von 2024 liegt. Auch Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser bleiben gefragt, während die Zahl der verfügbaren Objekte abnimmt.

    Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt zu einer relativen Knappheit, die sich regional unterschiedlich stark auswirkt. Am deutlichsten in bevölkerungsreichen Mittellandkantonen und Wachstumsregionen.

    Bauland und Neubau als Engpässe
    Die hohe Nachfrage nach Bauland verdeutlicht, wie stark der Druck auf künftige Bautätigkeit wächst. Über die Hälfte der Befragten meldet steigendes Interesse an Grundstücken, doch in den meisten Regionen fehlt ausreichendes Bauland in planungsreifer Form.

    Zugleich bleibt die Bautätigkeit zu schwach, um den Bedarf auch nur annähernd zu decken. Hohe Baukosten, langwierige Bewilligungsverfahren und fehlende Flächen dämpfen die Dynamik. Damit verschärft sich die Angebotsknappheit strukturell. Ein Phänomen, das sich bereits seit Jahren abzeichnet.

    Preisdruck setzt sich fort
    Drei Viertel der Befragten erwarten weiter steigende Preise für Wohneigentum im kommenden Jahr. Die Kombination aus niedriger Neubautätigkeit, anhaltend hoher Nachfrage und politisch-regulatorischen Hürden schafft ein Umfeld, in dem Preisanpassungen zur Normalität werden. Für viele Käuferhaushalte wird Eigenheimbesitz zunehmend zur Rechenaufgabe, zumal die Zinsentwicklung die Finanzierung zusätzlich belastet.

    Strukturelle Belastungsprobe für den Mittelstand
    Der eingeschränkte Zugang zu Wohneigentum wirkt langfristig auf die soziale Struktur. Eigentumsbildung war in der Schweiz über Jahrzehnte eine zentrale Säule für Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Wenn dieser Zugang systematisch erschwert wird, verschieben sich die finanziellen Perspektiven breiter Bevölkerungsschichten, mit potenziellen Auswirkungen auf Konsumverhalten, Standortwahl und Familienplanung.

    Politische und planerische Hebel
    Der HEV Schweiz fordert daher klare politische Schritte, um die strukturelle Verzögerung zu durchbrechen. Einfachere Bewilligungsverfahren, kürzere Planungsfristen, weniger Bürokratie und effektive Massnahmen gegen missbräuchliche Einsprachen. Nur wenn der regulatorische Rahmen verlässlich und investitionsfreundlich gestaltet wird, kann neues Wohnangebot entstehen.

    Ein Markt am Wendepunkt
    Die Umfrage macht deutlich, dass der Immobilienmarkt 2025 an einem entscheidenden Punkt steht. Während die Nachfrage robust bleibt und das Vertrauen in Wohneigentum ungebrochen ist, gefährdet die strukturelle Knappheit die Balance des Systems. Ohne Korrektur droht eine Verfestigung der Preisspirale, mit Folgen für ganze Generationen von Kaufinteressenten.

    Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Politik, Planung und Marktakteure die Trendwende schaffen oder ob der Engpass zum neuen Normalzustand des Schweizer Immobilienmarkts wird.

  • Roche investiert weiter in Forschungszukunft Basel

    Roche investiert weiter in Forschungszukunft Basel

    Der Bau 12 wird bis 2029 fertiggestellt und bietet Platz für rund 450 Forschende. Er soll als Bindeglied zwischen früher Forschung und klinischer Entwicklung wirken, wodurch neue Wirkstoffe effizienter in die Anwendung gelangen. Das flexible Raumkonzept und modernste Laborinfrastruktur fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit und technologische Innovation.

    Ein Bekenntnis zum Standort Schweiz
    Bereits seit 2015 hat Roche rund acht Milliarden Franken in den Ausbau seiner Schweizer Standorte investiert. Mit Bau 12 wird die Basler Innovationsachse erweitert und die Position der Schweiz als führender Forschungsstandort im Konzern weiter gefestigt. Laut Standortleiter Jürg Erismann ist das Gebäude ein „klares Bekenntnis zu Basel und zur schweizerischen Forschungskompetenz“.

    Architektur und Dimensionen
    Der 72 Meter hohe Bau 12, entworfen von Herzog & de Meuron, vereint künftig bislang verteilte Forschungsbereiche unter einem Dach. Auf 32’200 Quadratmetern entstehen Labors und offene Arbeitszonen für eine neue Generation der Wirkstoffentwicklung. Die Fertigstellung ist für Ende 2029 geplant.

    Strategische Bedeutung
    Mit der Kombination aus Wissenschaft, Technik und Architektur setzt Roche auf beschleunigte Entwicklungsprozesse und nachhaltige Standortstärkung. Von den konzernweit über 40 Milliarden Franken Investitionen der letzten zehn Jahre entfiel rund ein Viertel auf die Schweiz. Ein deutliches Signal für die anhaltende Innovationskraft am Basler Campus.

  • Standortsuche für das ETH Swiss GeoLab

    Standortsuche für das ETH Swiss GeoLab

    Das ETH Swiss GeoLab soll in den kommenden zehn Jahren zu einem internationalen Zentrum für Erdbeobachtung und Datenanalyse werden. In Luzern entsteht damit ein Ort, an dem Daten aus dem All, der Luft und vom Boden zusammenfliessen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Hochleistungsrechnern sollen Prognosen und Analysen zu Naturgefahren, Klima oder landwirtschaftlichen Entwicklungen ermöglicht werden. Strategisch leiten ETH-Professor Thomas Zurbuchen und ETH-Professorin Verena Griess das Projekt, während Felix Seidel Caprez die operative Führung des Zentrums übernimmt.

    Standortwahl mit klaren Kriterien
    Das Anforderungsprofil für den Standort wurde von der ETH Zürich definiert und öffentlich gemacht. Es legt grossen Wert auf optimale Bedingungen für Forschung, Kooperation und Innovation. Gesucht wird ein Ort mit moderner Infrastruktur, Nähe zu Hochschulen, Unternehmen und Behörden. Eingereichte Vorschläge werden im ersten Quartal 2026 evaluiert.

    Vernetzung und konkrete Perspektiven
    Schon vor dem Standortentscheid läuft die Vernetzung mit der Luzerner Bildungs- und Forschungslandschaft. Workshops zwischen ETH, regionalen Unternehmen und Verwaltungspartnern sollen Synergien aufzeigen und gemeinsame Projekte initiieren.
    «Diese Investition in Wissen und Technologie ist eine grosse Chance für den Kanton», sagt Regierungsrat Fabian Peter, für ihn ist das Projekt ein Meilenstein für den Innovationsstandort Luzern.

    Forschungsregion mit Signalwirkung
    Bis 2030 soll das Swiss GeoLab rund 100 Mitarbeitende beschäftigen und Start-ups sowie Industriepartner einbinden. Das Zentrum wird nicht nur die Erdbeobachtung neu definieren, sondern auch Luzerns Position als forschungsstarken Standort im internationalen Innovationsnetzwerk stärken.

  • Mobilisierung der Generation-Z an die Wahlurnen für immobilienrelevante Abstimmungen durch SVIT Young Zürich

    Mobilisierung der Generation-Z an die Wahlurnen für immobilienrelevante Abstimmungen durch SVIT Young Zürich

    Die politische Entwicklung im Immobilienbereich nimmt immer stärkere Züge an – Initiativen wie der Wohnschutz in Genf und Basel zeigen das deutlich. Nun steht eine ähnliche Abstimmung auch 2026 in Zürich an. Der SVIT Young Zürich unter der Leitung von Alban Kaufmann möchte hier aktiv werden und seinen Beitrag im kommenden Wahljahr leisten. Dies mit dem Ziel: Junge Menschen langfristig für immobilienpolitische Themen sensibilisieren, ihnen die Konsequenzen politischer Entscheide aufzeigen – und sie motivieren, an die Urne zu gehen. Doch junge Menschen für Politik zu begeistern, ist keine einfache Aufgabe. Endlose Monologe und komplizierte Satzkonstruktionen schrecken eher ab. Deshalb hat der Verband verschiedene Formate entwickelt, um die Generation Z im wichtigen Wahljahr 2026 gezielter zu erreichen:

    a) “Polit Battle” – Politik live & direkt
    Bei den Live-Events «Polit Battle» treffen junge Politikerinnen und Politiker – Befürworter und Gegner – direkt aufeinander. In schnellen, pointierten Wortduellen à la «Arena», aber kürzer und interaktiver, werden die wichtigsten Themen diskutiert. Beim anschliessen-den Apéro können sich Politiker und Gäste persönlich austauschen und ihre eigene Meinung bilden.

    b) Politgame «Built&Rent» – Politik spielerisch erleben
    Mit dem Game «Built&Rent» wird  ab 2026 erlebbar, unter welchem Druck Immobilienprofis stehen – und wie politische Entscheide die Branche prägen. Das Spiel wird jeweils einen Monat vor einer Abstimmung freigeschaltet und bietet Ranglisten mit Tages- und Wochensiegern. So wird politische Bildung zum interaktiven Erlebnis.

    c) Politcheck – Wahlargumente in Kürze
    Mit dem Informationsflyer «Politcheck» in digitaler und haptischer Aufbereitung will der SVIT Young Zürich einen kurzen Überblick über relevante, politische Entwicklungen liefern sowie Position beziehen zu politischen Themen, bevorstehenden Abstimmungen und Wahlen. Bei allen präsentierten Themen handelt es sich um politische Geschäfte, die auf die Immobilienbranche einen direkten oder indirekten Einfluss haben.

    Aktuell informieren wir kurz und pointiert über die kantonale Abstimmungsvorlage «Staatliches Vorkaufsrecht als Garant für mehr bezahlbare Wohnungen?» mit dem Gegenvorschlag des Kanton Zürich zum Abstimmungssonntag vom 30. November 2025.

    Sollen die Gemeinden noch stärker in den Immobilienhandel eingreifen, als sie es jetzt schon tun? Diese Was verbirgt sich hinter dieser vielversprechenden Forderung, die wie geschaffen zu sein scheint, um dem gegenwärtigen Mangel an Wohnraum mit einem Lösungsansatz begegnen zu können? Eine heilbringende Lösung für dringend benötigten Wohnraum? Oder vielmehr ein zusätzlicher Brandbeschleuniger eines ohnehin schon überhitzten Immobilienmarktes und ein Vernichter von Steuergeldern? Um die nötigen Antworten auf diese Fragen zu erhalten, fragen wir bei FDP-Kantonsrätin Doris Meier nach und präsentieren anschliessend die Position von SVIT Young Zürich und SVIT Zürich zu dieser Vorlage.

    Weitere Informationen, Dokumente und Durchführungstermine unter:
    https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/politik

  • Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Nach sechs Jahren Renovierung ist das Kaiserhaus in der Berner Marktgasse bereit für die Öffentlichkeit. Das Haus soll ein Ort der Begegnung und des Lernens ebenso wie ein Treffpunkt für Mode und lokalen Handel werden, heisst es in einer Mitteilung. Die Eröffnung ist für den 10. April 2026 geplant.

    Das Kaiserhaus vereint Gastronomie, Handel und Lernort in einem. Zu den gastronomischen Höhepunkten zählen die Brasserie Kaiser, das Kaiser Deli sowie die Hof Bar. Die Handelsflächen dienen auch dazu, neue ökonomische, ökologische und soziale Modelle auszuprobieren. Im Bereich Atelier & Manufaktur werden Produkte zum Beispiel repariert oder auch für Zuschauern hergestellt. Der Bereich Kiosk & Shop soll Pioniermarken ebenso Raum geben wie Start-ups. Auch Produkte der Kreislaufwirtschaft sollen hier zu finden sein. Und der Bereich Events & Pop-ups soll mit Ausstellungen, Workshops oder einem Markt ständig neue Angebot für die Kunden bereit haben.

    Im Moneyverse kann man alles um die Geschichte des Geldes und über die Arbeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erfahren. Vorträge aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft ergänzen das Bildungsprogramm. Moneyverse ist eine Initiative der SNB in Zusammenarbeit mit dem Bernischen Historischen Museum. Es soll den Erlebnisort Kaiserhaus bereichern.

  • Start für nachhaltigen Energieverbund in Urdorf

    Start für nachhaltigen Energieverbund in Urdorf

    In der Gemeinde Urdorf ist mit dem offiziellen Spatenstich der Bau des Energieverbunds Urdorf gestartet. In Zusammenarbeit mit Energie360° soll er nach Angaben des Energieversorgers ab Herbst 2026 bis zu 150 Liegenschaften von Privatpersonen und Gemeindeeinrichtungen mit regionaler Wärmeenergie zum Heizen und für Warmwasser versorgen.

    Dafür wird eine Energielösung umgesetzt, die Heizenergie aus Holzschnitzeln und Abwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) Dietikon nutzt. Die klimafreundliche Wärmestrategie mindere die Abhängigkeit von fossiler Energie und Preisschwankungen, teilt Energie360° mit. In Urdorf lassen sich jährlich rund 4000 Tonnen CO2 einsparen.

    Mehr als 1500 Haushalte könnten von dem Anschluss profitieren, heisst es. Mit dem Schritt zur nachhaltigen Energieversorgung erfülle die Gemeinde eine „Vorbildfunktion im Bereich Energie und Umwelt“, wird Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner zitiert.

    Der Verbund ist ein relevanter Baustein der regionalen Energieplanung auf dem Weg zu einer klimaneutralen Gemeinde. Urdorf will bis 2050 das Ziel der Klimaneutralität erreichen. Wärme aus Holzschnitzeln und KVA gilt dabei als eine klimafreundliche, regionale Alternative zu Wärme aus fossilen Energien.

    Für Bürger bietet Energie360° eine Informationsveranstaltung an. Am Montag, 10. November 2025 ab 18 Uhr können Interessierte den aktuellen Stand des  Energieverbunds Urdorf erfahren und sich informieren, wie sie sich der Liegenschaft anschliessen können. Dieser Informationsabend findet im Embrisaal (Im Embi 8) in Urdorf statt.

  • Neues Wohnquartier bringt Dynamik nach Spreitenbach

    Neues Wohnquartier bringt Dynamik nach Spreitenbach

    Das Quartier Tivoli Garten belebt die Gemeinde Spreitenbach, heisst es in einer Mitteilung. Seit Mitte Juli können dort Menschen einziehen und bis Mitte September hätten bereits mehr als 500 Einwohnerinnen und Einwohner davon Gebrauch gemacht, so die Gemeinde unter Berufung auf die Zahlen von Einwohnerdiensten.

    Die grösste Gruppe stellen dabei die 226 Personen (45 Prozent), die aus dem Kanton Zürich in den Tivoli Garten gezogen sind. Es folgen 121 Personen (24 Prozent) aus dem Kanton Aargau, 89 Personen (18 Prozent), die innerhalb von Spreitenbach umgezogen sind, 49 Personen (10 Prozent) aus anderen Kantonen sowie 22 Personen (4 Prozent), die aus dem Ausland in den Tivoli Garten gezügelt sind.

    Der Tivoli Garten bietet auf einer Fläche von 15’000 Quadratmetern insgesamt 445 Mietwohnungen (1,5 bis 5,5 Zimmer) und kleine Gewerbeflächen. Ein Gemeinschaftsgarten mit Spielplatz dient als Begegnungsfläche für die Bewohnenden.

  • Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Die im Technopark Zürich ansässige AFC Akademie, nach Eigenangaben führend in der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Brandschutz, Sicherheit und Gebäudetechnik, hat das Umschulungskonzept BSV 2026 entwickelt, das Fachleute laut einer Mitteilung auf die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 vorbereitet.

    Im Modul A der Weiterbildung vermittelt die Akademie einen Überblick über zentrale Neuerungen der BSV 2026 auf der Stufe Brandschutzfachperson und übt das Erstellen von vorschriftsmässigen Plänen und Konzepten. Dagegen wird im Modul B, auf der Stufe Brandschutzexperte, die praxisnahe Anwendung der neuen Anforderungen und Dokumentationsmethoden gelehrt.

    Die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 markieren laut AFC Akademie einen grundlegenden Wandel im Schweizer Brandschutz und steigern die Anforderungen deutlich. Risikobasierte Nachweise ersetzen dabei Standardlösungen und machen fundiertes Wissen über bauliche, technische und organisatorische Zusammenhänge unerlässlich. Da Brandschutz integraler Bestandteil von Architektur, Nutzung, Betrieb und Technik wird, müsse auf all diesen Ebenen zusammengespannt werden – interdisziplinäres Denken wird also entscheidend, so die Akademie. Künftig müsse ausserdem klar kommuniziert werden: konkrete Anforderungen an Dokumentation, Qualitätssicherung und Vollzug müssen Bauherrschaften, Behörden und Projektpartnern klar vermittelt werden.

    Die AFC Akademie bietet seit 2016 Ausbildungsprogramme für Brandschutz, nachhaltiges Bauen, Sicherheit und Gebäudetechnik an.

  • Kompakte Energiespeicher für zukunftsfähige Gebäudetechnik

    Kompakte Energiespeicher für zukunftsfähige Gebäudetechnik

    Die Cowa Thermal Solutions AG mit Sitz im Technopark Luzern in Root ist eine Grosshandelspartnerschaft mit dem Vertriebsunternehmen Meier Tobler aus Schwerzenbach ZH eingegangen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, will Cowa mit dieser Partnerschaft sein Marktsegment in der Schweiz deutlich ausbauen. Meier Tobler, Anbieter von Haustechnikprodukten aus den Bereichen Heizung, Lüftung Klima und Sanitär, wird Wärmespeicher von Cowa für den Einsatz in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie für die Integration in Wärmepumpen- und Photovoltaiksysteme vertreiben. Vor allem Handwerksbetrieben werde damit der Zugriff erleichtert.

    „Mit Meier Tobler haben wir den schweizweit stärksten Vertriebspartner gewonnen, der gleichzeitig unsere Vision einer kompakten und nachhaltigen Wärmespeicherung teilt“, wird André Waller, CRO der Cowa Thermal Solutions AG, in der Mitteilung zitiert. „Diese Partnerschaft ist ein Meilenstein für uns. Dadurch ermöglichen wir den Zugang zu zukunftsweisender Wärmespeicherung so einfach wie noch nie, direkt dort, wo Installateure ohnehin bestellen.“

    Zum Jahresende 2025 will Cowa einen neuen Latentwärmespeicher auf den Markt bringen. Das Produkt für Brauchwarmwasser soll einen Phase Change Material (PCM)-Schmelzpunkt von 48 Grad Celsius haben und damit eine hohe Energieeffizienz besitzen. Der Schmelzpunkt bei dieser „technologischen Weltneuheit“ würde um 10 Grad tiefer als bei bisherigen Systemen liegen, so Cowa. Dank des niedrigen Schmelzpunktes können nahezu alle gängigen Wärmepumpen für den Speicher verwendet werden.

  • Strategische Partnerschaft stärkt Gebäudetechnik und Energieplanung

    Strategische Partnerschaft stärkt Gebäudetechnik und Energieplanung

    Die AEW Energie AG steigt bei der Herzog Kull Group Holding AG (HKG) ein. Der Energieversorger aus Aarau werde 35 Prozent an der Zuger Gruppe für Gebäudetechnik und Elektrotechnik übernehmen, informiert AEW in einer Mitteilung. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen neue Geschäftsfelder aufbauen. Als Beispiele werden in der Mitteilung unter anderem Generalplanung für Arealkonzepte und standartisierte Gesamtlösungen für den Wohnungsbau genannt.

    Über den Kaufpreis für die Anteile haben die die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. AEW und HKG haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet. Dabei stieg AEW Ende 2023 mit einem Anteil von 50 Prozent an der HKG-Tochter GA-Werkstatt.ch AG (GAW) ein. Die GAW soll noch in diesem Jahr mit der HKG-Tochter Energy-Group.ch AG zur Energy Group AG zusammengeführt werden.

    „Die Megatrends Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung werden auch künftig das Energiesystem prägen, und jedes Gebäude wird ein aktives Element darin sein“, wird AEW-CEO Marc Ritter in der Mitteilung zitiert. Sein Unternehmen will die eigenen Kompetenzen bei Planung, Engineering und Gebäudemanagement ausbauen, dabei aber weiterhin auf Tätigkeiten in der Ausführung verzichten. Im Zuge des Einstiegs bei HKG ziehen Ritter und AEW-Verwaltungsratspräsident Raffael Schubiger in den Verwaltungsrat der Herzog Kull Group Holding AG ein.

  • Ausbau des Angebots für moderne Gebäudehüllen

    Ausbau des Angebots für moderne Gebäudehüllen

    Die Pestalozzi Gruppe hat die Pestalozzi Alutechnik AG lanciert. Wie Pestalozzi in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, wird das Tochterunternehmen als exklusiver Schweizer Vertriebspartner von Aluprof, einem zur Grupa Kęty SA aus dem polnischen Kenty (Kęty) gehörenden und in Europa tätigen Hersteller von Aluminiumsystemen, „eine breite Palette hochwertiger Aluminiumprodukte und innovativer Systemlösungen“ anbieten. Während das Unternehmen für Industrieprofile und Beratungen ab sofort verfügbar ist, sollen Aluminiumsysteme ab dem 9. März 2026 geliefert werden.

    Die Pestalozzi Alutechnik AG ist Ansprechpartner für Fenster und Türen, Fassaden und Brandschutz. Das Unternehmen bietet innovative Produkte sowie intelligente und modulare Systemlösungen für den Wohn- und Objektbau. Nach einer ausführlichen Beratung durch Experten werden Lösungen individuell und auf Kundenbedürfnisse abgestimmt entwickelt. Pestalozzi bietet dabei Unterstützung von der Planung und Systemwahl bis hin zur Auslieferung.

  • Traditionsanwesen in Horgen wechselt den Besitzer

    Traditionsanwesen in Horgen wechselt den Besitzer

    Die UBS tritt das Seminarhotel und Landgut Bocken in Horgen an die Swiss Life-Gruppe ab. Ein entsprechender Vertrag ist bereits unterzeichnet worden, informiert die UBS in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis für die Liegenschaft werden dort keine Angaben gemacht.

    Das ehemalige Ausbildungszentrum der Credit Suisse in Horgen war im Zuge der Fusion der beiden Grossbanken an die UBS gegangen. Die UBS betreibt jedoch mit dem UBS Center for Education and Dialogue Wolfsberg in Ermatingen TG ein eigenes Ausbildungszentrum. Dieses hat zudem seit seiner Wiedereröffnung 2020 höhere Kapazitäten für Seminare und Veranstaltungen als das Ausbildungszentrum Bocken in Horgen. Damit besteht bei der UBS kein Bedarf mehr am Seminarhotel Bocken.

    Swiss Life will das „geschichtsträchtige Landgut“ vor allem „für interne Anlässe und Weiterbildungen nutzen“, erläutert Gruppen-CEO Matthias Aellig in der Mitteilung. „Darüber hinaus wollen wir den Bocken auch für externe Gäste weiter öffnen.“ Nach Ansicht von Sergio P. Ermotti, CEO der UBS Group AG, schafft die Übernahme des Seminarhotels Bocken durch die Swiss Life-Gruppe „beste Voraussetzungen für alle involvierten Parteien und für die Region, dass dieses wunderbare Anwesen auch in Zukunft nachhaltig betrieben werden kann“.

  • Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Montalba Architects, das internationale Architekturbüro mit bestehenden Niederlassungen in Lausanne und in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien, hat seine Niederlassung im New Yorker Meatpacking District in Manhattan eröffnet. Mit dem Büro stärken die Architekten ihre Präsenz an der amerikanischen Ostküste und ihr Engagement für standortbezogene, durchdachte Architekturmärkte in verschiedenen globalen Märkten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Der Standort erlaube es, Architektur durch verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, sei es ländlich oder grossstädtisch, erklärt David Montalba, Gründer der Montalba Architects. So könne das Architekturbüro, aufbauend auf den Grundlagen der Lausanner und kalifornischen Niederlassung, weiterhin kulturellen Austausch und Designdialog zwischen Europa und den Vereinigten Staaten fördern, heisst es weiter. Die Eröffnungsfeier in New York wurde im engeren Kreis mit Freunden, Mitarbeitenden und Design- sowie Architekturakteuren begangen. „Wir freuen uns darüber, einen wachsenden Kreis an Partnern in New York und international aufzubauen, während wir als Unternehmen in die nächsten 20 Jahre starten“, heisst es von David Montalba.

    Das  Architekturbüro Montalba, gegründet 2004, vereint in seinen Projekten kalifornischen Modernismus mit Schweizer Präzision, so das Unternehmen. Die Architekten wurden für Entwürfe von Wohn-, Einzelhandels-, Gastronomie-, Gewerbe- und Kulturräumen in Nordamerika, Europa, Asien, dem Nahen Osten und der Karibik mehrfach prämiert.

  • Ausbau im Bereich Wandlösungen

    Ausbau im Bereich Wandlösungen

    Die Holcim AG erwirbt die Xella International GmbH. Die europaweit tätige Gruppe mit Hauptsitz in Duisburg ist auf Baumaterialien, Dämmstoffe und Dienstleistungen für die Gebäudehülle spezialisiert. Mit der Übernahme will Holcim sein eigenes Portfolio mit dem komplementären Angebot von Xella erweitern, erläutert der Zuger Baustoffkonzern in einer entsprechenden Mitteilung.

    „Diese strategische Übernahme ist ein Meilenstein in unserer Vision, der führende Partner für nachhaltiges Bauen zu sein, und beschleunigt den Ausbau unseres wertschöpfungsstarken Bereichs Building Solutions im Einklang mit unserer Strategie NextGen Growth 2030“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic dort zitiert. „Durch die Ergänzung unseres Angebots im hoch attraktiven Markt für Wandlösungen mit einem Volumen von mehr als 12 Milliarden Euro wird uns Xella Cross-Selling- und Systemverkaufsmöglichkeiten eröffnen.“ Der Transaktionswert wird in der Mitteilung auf 1,85 Milliarden Euro beziffert. Die Übernahme soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden.

  • Zwischen Regulierung und Innovation

    Zwischen Regulierung und Innovation

    Was ist die grösste Herausforderung für die Schweizer Baubranche? 
    Die Bauwirtschaft steht vor zahlreichen Herausforderungen: Fachkräftemangel, zunehmende Regulierung, Klimaneutralität und digitale Transformation. Der SBV investiert daher aktiv in Nachwuchs, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft. Doch die grösste Herausforderung, welche für die Gesellschaft einschneidende Folgen hat, ist die Umsetzung des Raumplanungsgesetzes, sprich die bauliche Verdichtung. Diese ist alternativlos, wenn wir unseren Lebensraum schützen und gleichzeitig das Bevölkerungswachstum bewältigen wollen. Kantone und Gemeinden haben diesbezüglich weitgehend versagt. Wir kommen damit viel zu langsam voran. 

    Was sind aus Ihrer Sicht die Hauptgründe für den Fachkräftemangel im Bauwesen und wie kann die Branche für junge Menschen attraktiver gemacht werden? 
    Viele erfahrene Fachkräfte gehen bald in Pension, während nachrückende Jahrgänge fehlen. Zudem gilt die Arbeit auf dem Bau als fordernd und ist mit Vorurteilen behaftet. Dabei bietet das Bauhauptgewerbe sehr attraktive Arbeitsbedingungen: Rund 5000 Franken Einstieglohn und europaweit die höchsten Handwerkerlöhne, Frühpension ab 60 sowie sehr gute Karrierechancen. Um diese Stärken sichtbar zu machen, investieren wir in Berufsmarketing (bauberufe.ch) und entwickeln unser Aus- und Weiterbildungsprogramm stetig weiter. Das zeigt Wirkung: 2024 stieg die Zahl der Lernenden um 10 Prozent. 

    Mit welchen Strategien und Initiativen will der Baumeisterverband den Beitrag der Bauwirtschaft zu den Schweizer Klimazielen stärken und ausbauen? 
    Das Bauhauptgewerbe ist zentral für eine nachhaltige Schweiz und hat bereits in den letzten 30 Jahren den Pro-Kopf-Fussabdruck halbiert! Der SBV unterstützt seine Mitglieder dabei, Chancen der Nachhaltigkeit zu nutzen und Wissen aus Forschung in die Praxis zu bringen. Im Fokus steht die Kreislaufwirtschaft mit Lebenszyklus-Betrachtung. Beton ist Recycling-Weltmeister und kann mit CO₂-Speicherung wesentlich zur Klimaneutralität beitragen. Damit kreislauffähige Baustoffe und Bauweisen genutzt werden, müssen Bauherren entsprechend ausschreiben. Die SBV-Toolbox Nachhaltigkeit unterstützt dabei ökologische, wirtschaftliche und soziale Kriterien in Ausschreibungen zu integrieren. Wichtig bleiben beim Gebäudepark energetische Sanierungen sowie Ersatzneubauten, wo sinnvoll. 

    Wie digital ist die Baubranche und was sind die zukünftigen Trends der Bauindustrie im digitalen Zeitalter? 
    Die Bauwirtschaft ist digitaler, als oft vermutet; es gibt allerdings noch viel Potenzial. Viele Betriebe nutzen heute digitale Tools für Organisation und Baustellendokumentation. Ein zentraler Hebel ist Building Information Modeling (BIM): Modellbasierte Informationen lassen sich bereits in konkreten Use Cases auf der Baustelle nutzen. Zudem fordern immer mehr Bauherren modellgestützte Ausschreibungen. Weil dabei verbindliche Standards fehlen, entwickelt der SBV bauteilbasierte Kalkulationsgrundlagen. Ergänzend unterstützen wir Unternehmen mit dem digitalen KI-Assistenten Construix.ch, der rechtliche und normative Fragen sekundenschnell beantwortet. Das ist das neue Chat-GPT der Schweizer Baubranche, bald unverzichtbar für jeden Bauspezialisten. 

    Welche Chancen sehen Sie für das Bauwesen durch den verstärkten Einsatz von 3D-Drucktechnologien? 
    3D-Druck ist keine neue Technologie mehr. Wir verfolgen sie zwar aufmerksam, insbesondere mit Blick auf Nachhaltigkeit, Effizienz und Bauzeit. Allerdings ist sie derzeit nicht breit einsetzbar, da technische, regulatorische und wirtschaftliche Voraussetzungen fehlen. Einige SBV-Mitglieder erproben Pilotprojekte, doch viele stellen den praktischen Nutzen aktuell noch in Frage. Der SBV positioniert sich vermittelnd zwischen Hype und Realität und betrachtet 3D-Druck als eines unter zahlreichen Mittel zur Produktivitätssteigerung. Als Verband setzen wir bewusst auf Themen, die heute breite Wirkung entfalten, wie etwa BIM oder dem Einsatz von KI. Dort, wo der Hebel am grössten ist.

    Welche politischen Reformen sind aus Ihrer Sicht dringend, um die Planungs- und Bewilligungsprozesse zu forcieren? 
    Das ist für uns die Top-Priorität auf den Weg zur gelungenen Verdichtung! Wir brauchen dazu drei zentrale Reformen: Erstens schnellere Verfahren. Solaranlagen oder Wärmepumpen sollen z.Bsp. im Meldeverfahren laufen, digitale Prozesse konsequent umgesetzt werden. Zweitens müssen Einsprachen eingeschränkt werden. Heute blockieren zu viele querulatorische Fälle den Bau. Erlaubt sein sollen nur noch solche mit schützenswerten Eigeninteressen und Missbrauch soll mit Kostenauflagen verhindert werden. Drittens braucht es mehr Ausgewogenheit zwischen Wohnungsbau und Denkmalschutz: Innenverdichtung, Ersatzneubauten und eine Reduktion der Schutzinventare sind entscheidend, damit der Wohnungsbau nicht blockiert wird. Diese Reformen treiben wir, Hand in Hand mit unseren kantonalen Sektionen, auf alle drei föderalen Ebenen voran. 

    Wie bewertet die Branche die internationale politische Lage und welche Auswirkungen spüren Sie konkret? 
    Die globalen Unsicherheiten sind für die Schweizer Immobilienwirtschaft vor allem eine Chance. Die Schweiz als save haven zieht dadurch wohlhabende Ausländer ins Land, welche Immobilien und Infrastruktur nachfragen. Natürlich haben wir auch Risiken bei Lieferketten, steigende Material- und Energiekosten sowie mehr Regulierung, aber die Branche kann damit umgehen und ist daher krisenresistent. 

    Was motiviert Sie persönlich, sich so stark für die Weiterentwicklung der Schweizer Baubranche einzusetzen? 
    Ich lebe mit Überzeugung das Schweizer Milizsystem. Unsere Zivilgesellschaft benötigt pragmatische Praktiker an den Schalthebeln und keine Ideologen mit blossem theoretischem Wissen. Die Bauwirtschaft spielt eine zentrale Rolle für unsere gesellschaftliche Zukunft, das motiviert mich. Sie schafft Wohnraum, Infrastruktur und sichere Arbeitsplätze für viele Familien.