Autor: immovestuser

  • Bundesrat plant neues Gesetz für Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen

    Bundesrat plant neues Gesetz für Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen

    Der digitale Raum wird heute massgeblich von wenigen globalen Plattformen kontrolliert. Unternehmen wie Meta, Alphabet, TikTok oder X betreiben zentrale Kommunikationsinfrastrukturen nach eigenen Regeln. Diese Konzerne beeinflussen nicht nur, welche Inhalte sichtbar sind, sondern auch, wie öffentliche Kommunikation und Meinungsbildung verlaufen. Der Bundesrat sieht darin ein wachsendes Risiko für die demokratische Debatte in der Schweiz und will mit dem neuen Gesetz gegensteuern.

    Schutz der Nutzenden und rechtstaatliche Verfahren
    Kernstück der Regulierung ist ein verbindliches Meldeverfahren für rechtswidrige Inhalte. Plattformen müssen Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, mutmasslich strafbare Inhalte wie Verleumdung, Beschimpfung oder Hassrede unkompliziert zu melden. Gleichzeitig müssen Anbieter ihre Moderationsentscheidungen nachvollziehbar begründen, Betroffene informieren und interne Beschwerdeverfahren bereitstellen. Eine aussergerichtliche Streitbeilegung soll in Konfliktfällen als zusätzliche Schutzmassnahme dienen.

    Transparenz bei Werbung und Algorithmen
    Neben dem Inhaltsmanagement nimmt das Gesetz auch die wirtschaftliche und algorithmische Macht der Plattformen ins Visier. Vorgesehen sind neue Transparenzpflichten zur Kennzeichnung von Werbung, zum Einsatz von Empfehlungssystemen und zur Einrichtung öffentlich zugänglicher Werbearchive. Behörden und Forschungsinstitutionen sollen künftig Zugang zu relevanten Plattformdaten erhalten. Ein Schritt, der nicht nur demokratiepolitisch, sondern auch standortstrategisch von Bedeutung ist.

    Rechtsvertretung in der Schweiz wird Pflicht
    Ein weiterer Punkt stärkt die Rechtsdurchsetzung. Ausländische Anbieter ohne Niederlassung in der Schweiz müssen eine inländische Rechtsvertretung benennen. Damit schafft der Gesetzesentwurf ein effektives Mittel, um auch globale Unternehmen zur Einhaltung nationaler Standards zu verpflichten. Eine Massnahme, die rechtliche Klarheit schafft und die Schweiz als regulatorisch handlungsfähigen Digitalstandort positioniert.

    Zielgerichtete Regulierung statt Überregulierung
    Das Gesetz zielt ausdrücklich nur auf sehr grosse Plattformen ab. Definiert als Dienste mit einer monatlichen Reichweite von mindestens zehn Prozent der ständigen Wohnbevölkerung, also rund 900 000 Nutzenden. Damit bleibt das Gesetz fokussiert und proportional, ohne kleinere Anbieter oder Start-ups zu belasten.

    Vernehmlassung und offene Fragen
    Die Vernehmlassung läuft bis zum 16. Februar 2026. Eingeladen sind Behörden, Verbände, Unternehmen und weitere interessierte Kreise. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Rückmeldungen zu den geplanten Vorschriften für den Jugendschutz sowie zur konkreten Ausgestaltung des Meldeverfahrens.

    Ein Signal für digitalen Standortwettbewerb
    Mit dem neuen Gesetz positioniert sich die Schweiz im internationalen Standortwettbewerb als Land mit klaren und fairen Spielregeln im digitalen Raum. Für Investoren, Plattformbetreiber und digitale Geschäftsmodelle schafft dies neue Rahmenbedingungen. Wer den Schweizer Markt erschliessen will, muss künftig auf Transparenz, Rechenschaft und Nutzerrechte setzen. Ein entscheidender Schritt in Richtung eines verantwortungsvollen digitalen Ökosystems.

  • Junge Talente gestalten Zukunft mit Verantwortung und Kontext

    Junge Talente gestalten Zukunft mit Verantwortung und Kontext

    Die prämierten Projekte setzen auf Transformation statt Tabula Rasa. Bestehende Orte, Materialien und soziale Strukturen werden nicht ersetzt, sondern weitergebaut und neu kontextualisiert. Dieser Ansatz widerspiegelt einen Wandel im Berufsbild. Analyse, Forschung, Feldstudien und die Auseinandersetzung mit lokalen Realitäten sind integraler Bestandteil des Entwurfsprozesses. Architektur wird als präzise Reaktion auf komplexe Rahmenbedingungen verstanden, mit einem klaren Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung und Ressourcenschonung.

    Neue Standortwahl, neue Perspektiven
    Mit der erstmaligen Austragung in der Südschweiz rückten regionale Identitäten und akademische Vielfalt in den Fokus. Gleichzeitig markiert die Auszeichnung eines Projekts der Università della Svizzera italiana einen Meilenstein für die Tessiner Architekturausbildung. Die Jury würdigte 31 Masterarbeiten, bewertet durch ausgewiesene Expertinnen und Experten. Die Entscheidungskriterien spiegelten fachliche Tiefe, räumliche Sensibilität und die Fähigkeit wider, aus komplexen Kontexten gestalterische Klarheit zu entwickeln.

    Projekte, die Räume öffnen und Gemeinschaften stärken
    Ob Hafengebiet in Basel, kontaminierte Industriezonen in Portugal oder Scheunen in alpinen Gemeinden, die ausgezeichneten Projekte greifen reale Herausforderungen auf und bieten nutzungsnahe, sozial verankerte Lösungen. Sie schaffen Begegnungsorte, stärken lokale Produktionskulturen, denken ländliche Räume neu und experimentieren mit temporären Nutzungen als Stadtstrategie. Bilder, Modelle und Zeichnungen dienen nicht nur als Darstellung, sondern als Forschungsmittel, um Entwurfsprozesse transparent und nachvollziehbar zu machen.

    Eine Generation mit Haltung und Weitblick
    Alle Arbeiten verbindet ein gemeinsames Ethos, Reparatur statt Ersatz, Kontext statt Icon, Kooperation statt Solitär. Diese Haltung steht für einen Architekturbegriff, der kollektive Zukunftsfähigkeit in den Mittelpunkt stellt. Die Preisverleihung machte deutlich, dass junge Architektinnen und Architekten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der räumlichen Transformation unserer gebauten Umwelt mitzuwirken. Das Selbstverständnis des Berufs entwickelt sich damit weiter hin zu Moderation, Vermittlung und sozialem Engagement, ohne ästhetische Ambition einzubüssen.

  • Satelliten schaffen neue Transparenz

    Satelliten schaffen neue Transparenz

    Die CO2M-Satellitenmission stellt einen Wendepunkt in der Erfassung von Treibhausgasen dar. Die ursprünglich geplanten zwei Satelliten wurden nach Empa-Simulationen um ein drittes Exemplar erweitert. Dadurch verkürzt sich die globale Messperiode von fünf auf rund 3,5 Tage. Statt schmaler Messstreifen liefern die Instrumente künftig umfassende Karten mit einer Auflösung von zwei Kilometern. So werden Emissionen einzelner Länder, Städte und industrieller Quellen sichtbar. Die Mission ist im EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus verankert und wird von der ESA entwickelt sowie später durch EUMETSAT betrieben.

    Stickstoffdioxid-Daten decken Ungenauigkeiten auf
    Parallel entsteht im CORSO-Projekt ein globaler Datensatz grosser Emittenten wie Kraftwerke, Zementwerke und Stahlfabriken. Vergleiche von Datenbanken mit TROPOMI-Satellitenmessungen zeigen deutliche Abweichungen. Anlagen, die gar nicht existieren, fehlende Einträge und falsche Annahmen zu Brennstoffen. Besonders bei dualen Kraftwerken wurde nachgewiesen, dass vielerorts primär Gas statt Öl genutzt wird, was geringere Stickoxidwerte nach sich zieht. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage, künftig auch CO2 mit vergleichbarer Präzision zu kartieren.

    Perspektive auf den globalen Klimafortschritt
    Mit den neuen Messinstrumenten erweitert sich die Möglichkeit, menschlich verursachte Emissionen präzise und kontinuierlich zu überwachen. Bereits heute können Luftschadstoffe wie Stickoxide zuverlässig quantifiziert werden. Mit den CO2M-Satelliten wird diese Fähigkeit auf Treibhausgase übertragen. Damit entsteht eine datenbasierte Sicht aus dem All, die detailliert aufzeigt, ob internationale Klimaziele tatsächlich erreicht werden.

  • Ingenieurshöhepunkt und architektonische Vision in Barcelona

    Ingenieurshöhepunkt und architektonische Vision in Barcelona

    Der zentrale Christusturm, Teil eines Ensembles aus 18 Türmen, markiert den jüngsten Schritt eines Bauprozesses, der 1882 begann und nun eine neue Dimension erreicht hat. Bis Mitte 2026 wird der Turm seine endgültige Höhe von 172,5 Metern erreichen, pünktlich zum 100. Todestag von Antoni Gaudí. Die Spitze, gefertigt aus Stahl, Glas und keramischen Elementen, wurde in Segmenten aus Bayern vorgefertigt und mit Spezialkranen installiert. Materialwahl und Fertigung folgen strengen Anforderungen an Windstabilität, UV-Beständigkeit und Temperaturresistenz.

    Bauen in Generationen
    Der Bauverlauf der Sagrada Família lässt sich als Spiegel technologischer Evolution lesen. Vom handwerklich geprägten 19. Jahrhundert über die Wiederaufbauphase nach dem Bürgerkrieg bis hin zur CAD-gestützten Planung und digitalen Fertigung der Gegenwart. Der Tempel ist sowohl Monument als auch Forschungslabor. Seit den 1980er-Jahren revolutionieren parametrische Modelle, 3D-Simulationen und robotergestützte Steinbearbeitung die Ausführung. Die finale Fertigstellung ist für 2033 vorgesehen, vorbehaltlich baulogistischer Herausforderungen.

    Statik ohne Strebewerk
    Gaudís Tragwerkskonzept verzichtet bewusst auf klassische gotische Strebebögen. Tragende geneigte Säulen, deren Linienführung den Kraftverläufen natürlicher Strukturen folgt, sowie hyperbolische und parabolische Geometrien lenken Lasten effizient in den Boden. Ergänzt wird dies durch Echtzeit-Monitoring der Struktur, Analyse der Eigenfrequenzen und adaptive Bauabläufe. Die Kirche demonstriert, wie Biomimikry, Ingenieurmathematik und sensorische Überwachung ein Jahrhundertprojekt stabil halten.

    Finanzierung ohne öffentliche Mittel
    Nach wie vor wird die Sagrada Família durch Spenden und Eintrittsgelder finanziert. Dieses Prinzip verleiht dem Projekt Autonomie, führte jedoch historisch zu zeitlichen Verzögerungen und gesellschaftlichen Diskussionen. Kritische Stimmen begleiten den Bau bis heute. Dennoch gilt die Basilika als globales Symbol für visionäres Bauen jenseits konventioneller Zeit- und Finanzierungsmodelle.

  • Basel-Landschaft vergibt Konzessionen für Wasserkraft

    Basel-Landschaft vergibt Konzessionen für Wasserkraft

    Der Kanton Basel-Landschaft hat sechs Standorte für neue Kleinwasserkraftwerke an der Birs und der Ergolz in den kantonalen Richtplan aufgenommen, informiert die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion in einer Mitteilung. Die Festlegung erfolgte gemäss einer entsprechenden Vorgabe des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Als Kleinwasserkraftwerke gelten in der Schweiz Anlagen mit einer Leistung von bis zu 10 Megawatt, welche die Energie kleinerer Flussläufe zur dezentralen Stromerzeugung nutzen.

    Für die Vergabe der Konzessionen ist das kantonale Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) verantwortlich. Die genauen Standorte der geplanten Wasserkraftwerke können der Mitteilung entnommen werden. Interessierte Unternehmen werden aufgefordert, online eine Request for Information einzureichen. Im Anschluss wird das AUE die Vergabeverfahren für die einzelnen Standorte festlegen.

    Der Kanton Basel-Landschaft hat sich das Ziel gesetzt, seinen Energieverbrauch exklusive Mobilität bis 2030 zu 70 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken. Die geplanten sechs Kleinwasserkraftwerke sollen zur Umsetzung dieses Ziels beitragen.

  • Zukunftsquartier mit Wohnen und Gewerbe in Döttingen

    Zukunftsquartier mit Wohnen und Gewerbe in Döttingen

    Die Ergebnisse des Studienauftrages Arealentwicklung Gewerbestrasse, Döttingen werden am 18. und 19. Oktober in Döttingen ausgestellt. Der siegreiche Beitrag stammt von fsp Architekten aus Spreitenbach, zusammen mit LAND Suisse aus Lugano sowie ASTOC Architects and Planners aus Köln. Bei dem Projekt DOT entsteht auf dem Areal von Birchmeier Hess Immobilien ein neues Quartier. Auf einer Fläche von 75’000 Quadratmetern sollen 550 Wohnungen entstehen, 15’000 Quadratmeter Fläche sind für Gewerbe vorgesehen, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist.

    „Mit der Transformation des Areals wird Industrie zur Nachbarschaft. Aus Hallen wird Heimat, aus Spuren Identität. Das industrielle Erbe wird verwandelt – nachhaltig, zukunftsfähig, durchmischt“, heisst es von Ivo Lenherr von fsp Architekten zum Projekt DOT. Die Jury begründete das einstimmige Votum für das Siegerprojekt unter anderem mit der „raffinierten städtebaulichen Strategie im Umgang mit den Vorgaben der Grund­eigentümerin, dem aktuellen Gebäudebestand sowie dem genehmigten Richtplan“. Das Projekt stelle „einen rück­sichtsvollen Umgang mit der Nachbarschaft sowie den öffentlichen Bedürfnissen dar und lässt für die zukünftigen Nutzerinnen und Bewohner einen stimmigen und reichhaltigen Wohn- und Arbeitsort erwarten.“

  • Investitionen stärken Vermarktungserfolg

    Investitionen stärken Vermarktungserfolg

    Mit gezielten Investitionen in Marketing, Cybersecurity und KI-Innovationen entwickelt das Unternehmen seine Plattformen kontinuierlich weiter und bietet Immobilienprofis damit zukunftsfähige Produkte und Services für einen digitalen Wettbewerbsvorsprung im Markt.

    Marketing-Power für maximale Reichweite
    Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor in der Immobilienvermarktung. Deshalb investiert SMG Real Estate mit seinen Plattformmarken, zu denen ImmoScout24 und Homegate zählen, in Marketingaktivitäten, um Reichweite, Effizienz und Zielgruppenansprache fortlaufend zu verbessern. Ziel ist es, die relevantesten Interessentinnen und Interessenten direkt auf die Inserate zu führen, die Marktchancen der Business-Kunden zu stärken und die beiden Marken nachhaltig als Top Immobilienplattformen in der Schweiz zu positionieren.

    Dezidierte Marketing-Experten bei SMG Real Estate entwickeln dafür integrierte Strategien, die inspirierende und aufmerksamkeitsstarke Inhalte mit zielgruppenspezifisch ausgesteuerten Social-Media-Kampagnen verbinden. Mit interaktiven User-Engagement-Ansätzen werden Immobiliensuchende nachhaltig für  die Plattformmarken sensibilisiert. Dies stellt sicher, dass die Objekte der Immobilienprofis genau zur richtigen Zeit auf den reichweitenstärksten Kanälen präsent sind.

    Technologische Zuverlässigkeit ist zentrales Thema
    Um all dies sicherstellen zu können, ist die Performance ein zentrales Thema – schliesslich besuchen täglich Hunderttausende Schweizerinnen und Schweizer die Plattformen der SMG Real Estate und nutzen die tagesaktuellen Angebote für ihre Immobiliensuche. Ein Team von über 100 Tech-Spezialisten stellt dabei sicher, dass die benötigten Systeme leistungsstark, zuverlässig sowie auf dem neuesten Technologiestand funktionieren.

    Aber auch das Thema Sicherheit spielt eine wesentliche Rolle. Mit modernsten Schutzmechanismen und einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (MFA) sind Kundendaten zuverlässig geschützt. Investitionen in die Stabilität der Plattformen und strenge Sicherheitsvorgaben schaffen die Grundlage dafür, dass sich Immobilienprofis auf ihre Vermarktungsambitionen fokussieren können.

    Effizienz gewinnen mit Künstlicher Intelligenz
    Dabei werden Immobilienprofis durch innovative, KI-basierte Funktionen zusätzlich unterstützt, welche die Immobilienvermarktung auf ein neues Niveau heben. Sie ermöglichen, Inserate gezielter auszuspielen, optimale Zeitpunkte für die Ansprache zu identifizieren und mit Datenanalysen die Relevanz und Attraktivität der Angebote zu steigern. So wird Künstliche Intelligenz immer stärker zu einem wertvollen Tool, das den Arbeitsalltag der Vermarkter und Bewirtschafter messbar erleichtert – von der KI-gestützten Inseraterstellung, die bis zu 14 Minuten pro Inserat spart, bis hin zur intelligenten Steuerung der Inserate-Performance. Zusammenfassend verfolgen die umfangreichen Investitionen von SMG Real Estate in Technologie, Marketing und Sicherheit ein klares Ziel: Sie bieten Business-Kunden einen bestmöglichen Return on Investment und damit einen Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften Immobilienmarkt. Denn nur wer sich nachhaltig im Markt positionieren und abheben kann, dem winken die bestmöglichen Vermarktungschancen.

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  • Neues Wohnensemble praegt Winterthurer Stadtraum

    Neues Wohnensemble praegt Winterthurer Stadtraum

    Die Cham Swiss Properties plant mit dem Bau des Hochhauses Rocket und den drei Tigerli-Wohngebäuden in der Winterthurer Lokstadt ein städtebauliches Ensemble. Rocket & Tigerli, wie die Immobiliengesellschaft das Bauprojekt nennt, bieten laut einer Mitteilung künftig Platz für 300 Mietwohnungen, davon 30 Prozent im preisgünstigen Segment. Somit prägt das Ensemble mit dem 100-Meter Hochhaus nicht nur die Winterthurer Skyline, sondern lindert auch die städtische Wohnungsknappheit.

    Eine Baubewilligung wurde von der Stadt Winterthur bereits im April 2025 erteilt, allerdings mit mehreren Auflagen. So forderte die Stadt den Verzicht auf die geplante Hotelnutzung in der „Rocket“ zugunsten der Errichtung von Mietwohnungen. Infolge der Revision plant die Baugesellschaft nun mit 5000 Quadratmetern Extrawohnraum und widmet das Erdgeschoss, anstelle eines Hotel-Check-Ins, öffentlich zugänglichen Verkaufs- und Gastronomieflächen. Auch das Dachgeschoss wird mit einem Aussichtsraum sowie einer Fläche für Veranstaltungen und Gastronomie umgenutzt.

    , ist trotz Herausforderungen bei der Umnutzung zuversichtlich:

    „Eine öffentliche Zone in einem Wohngebäude bringt Herausforderungen in Bezug auf Privatsphäre und Sicherheit mit sich. Aber wir sind zuversichtlich, eine gute Lösung umsetzen zu können, sodass die gesamte Bevölkerung die Aussicht aus 100 Metern Höhe geniessen kann“, wird Thomas Aebischer in der Mitteilung zitiert, CEO der Cham Swiss Properties.

    Auch das Nachhaltigkeitskonzept des Hochhauses wurde verbessert : anstelle eines Holz-Hybridbaus wird Rocket jetzt mit CO2-äquivalenten Alternativen, die Vorteile in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Planbarkeit und Materialverfügbarkeit bieten, realisiert. Die Zertifizierung nach dem SNBS Gold-Standard bleibt vorgesehen.

    Die Rechtskraft der Baubewilligung wird für 2026 erwartet, ab Mitte 2027 soll gebaut werden. Mit der Fertigstellung wird 2030 gerechnet.

  • Präzisionsarbeit im Wasserkraftwerk Luterbach ausgezeichnet

    Präzisionsarbeit im Wasserkraftwerk Luterbach ausgezeichnet

    Die aus Stahl- und Metallbau sowie Kran- und andere Transporte spezialisierte Senn AG aus Oftringen hat im Rahmen der BSK-Jahreshauptversammlung am 12. Oktober den zweiten Platz für die Kranarbeit des Jahres 2025 unter 120 Tonnen belegt. Insgesamt war die Firma mit anspruchsvollen Projekten in mehreren Rubriken nominiert.

    Grundlage für die Auszeichnung ist laut einer Mitteilung die Revision des Wasserkraftwerks Luterbach SO, die Senn zusammen mit der ADEV durchgeführt hatte. Im Rahmen des Projekts galt es, einen 20-Tonnen Generator mit 3,5 Metern Höhe sowie ein 3,4 Meter grosses Turbinenrad aus dem Wasserkraftwerk auszubauen, zu transportieren, zu revidieren und schliesslich wieder einzubauen. Die Hebung des Generators und des Turbinenrades durch eine Dachöffnung im Kraftwerk erforderten dabei Millimeterarbeit der Kranführer. Anschliessend realisierte ein speziell konstruierter Stahlrahmen sowie eine massgeschneiderte Schwertransportlösung den reibungslosen Abtransport ins Revisionswerk.

    Das Luterbach-Projekt stehe dabei exemplarisch für die firmeneigene Kombination aus Ingenieurskunst, Präzision und Erfahrung im Schwertransport, die eine erfolgreiche Projektabwicklung ermöglicht, erklärt die Senn AG.

    Die Senn AG agiert in den Geschäftsfeldern Stahl- und Metallbau, Blech- und Edelstahlcenter, Notstromanlagen sowie Kran und Transport. Mit mehr als 200 Mitarbeitenden ist sie heute nach Eigenangaben eine der wichtigsten Arbeitgeberinnen im Bezirk Zofingen.

  • Strategische Expansion auf dem europäischen Türenmarkt

    Strategische Expansion auf dem europäischen Türenmarkt

    Die Arbonia AG verstärkt ihre Marktposition in Europa. Das auf Innentüren aus Holz, Glas und Metall spezialisierte Unternehmen aus Arbon hat mit Wirkung zum 15. Oktober den portugiesischen Türenhersteller Cicomol übernommen, informiert Arbonia in einer Mitteilung. Bereits am 9. Oktober hat Arbonia zudem die Übernahme der deutschen Spezialisten für Metall-Sonderzargen von Rüthener Zargenbau GmbH & CoKG abgeschlossen. Beide Unternehmen hatten im vergangenen Jahr zusammen einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Arbonia erwartet von der Übernahme der laut Mitteilung in Portugal marktführenden Cicomol SA eine stärkere Präsenz im Fachhandel Portugals sowie Vertriebssynergien in Spanien, Portugal und Frankreich. Die Akquisition von Rüthener Zargenbau wiederum soll eine Lücke im Portfolio von Arbonia schliessen. Das international tägige Unternehmen hat seine Metallzargen bisher weitgehend extern zugekauft. Beide Übernahmen werden sich laut Arbonia zudem als margenstärkend und wertsteigernd erweisen.

    Die Transaktionen schliessen die Übernahme der rund 130 Mitarbeitenden von Cicomol und der knapp 40 Mitarbeitenden von Rüthener Zargenbau ein. Auch das Management der beiden Firmen bleibt unverändert.

  • Hotelschloss gewinnt renommierten Designpreis

    Hotelschloss gewinnt renommierten Designpreis

    Die auf Zutritts- und Schliesssysteme spezialisierte dormakaba hat sich mit ihrem Hotelschloss Quantum Pixel+ den ICONIC AWARD des German Design Councils gesichert. Das digitale Schloss, das sich direkt ins Türblatt integriert, ermöglicht dank seiner Kompatibilität mit NFC,  Bluetooth Low Energy sowie digitalen Wallets jederzeit Zutritt mit mobilen Geräten. Das Quantum Pixel + ist ausserdem mit RFID-Zutrittsmedien (Radio Frequency Identification) wie Zutrittskarten, Schlüsselanhängern und Armbändern aktivierbar.

    Die Vielseitigkeit des Schlosses erhöhe so den Komfort für Hotelgäste, heisst es in einer Mitteilung von dormakaba, und vereinfache gleichzeitig mit der digitalen Vergabe von Zutrittsrechten die Verwaltung des Hotelmanagements. Mit verschieden wählbaren Oberflächen, Türdrücker-Versionen und zwei Rosettendesigns ist die Zutrittslösung ausserdem je nach Geschmack des Hotels konfigurierbar.

    „Bei der Gestaltung sind globale technologische und nutzerzentrierte Aspekte ausschlaggebend. Die Auszeichnung unseres elektronischen Hotelschlosses Quantum Pixel+ mit dem renommierten ICONIC AWARD zeigt einmal mehr – dormakaba bringt innovative Lösungen mit hohem Kundenutzen auf den Markt“, wird Bernhard Heitz in der Mitteilung zitiert, Leiter des Bereichs Strategic Product Designs.

    Der ICONIC AWARD prämiert nach Angaben des German Design Councils herausragende Leistungen in Architektur, Interior Design und Produktinnovation und stärkt den internationalen Austausch in der Bau- und Designbranche. Aus über 560 Einsendungen wurden 2025 in fünf Haupt- und 42 Unterkategorien die Gewinner ausgewählt.

  • Neue Eventarena für Zentralschweiz eingeweiht

    Neue Eventarena für Zentralschweiz eingeweiht

    Die Pilatus Arena bereitet sich auf ihre feierliche Eröffnung vor: Am 25. Oktober werde sich die „modernste Midsize-Arena der Schweiz“ vor ausverkauften Rängen mit einer Eröffnungsshow und einem anschliessenden Heimspiel des Handballklubs HC Kriens-Luzern gegen den HSC Suhr Aarau der Öffentlichkeit vorstellen, informiert die Halter Gruppe AG in einer Mitteilung. Der Immobilienentwicklerin aus Schlieren gehören 70 Prozent der Pilatus Arena AG. Die übrigen 30 Prozent werden von der auf Immobilienbewirtschaftung und Stadiongastronomie spezialisierten Caranto AG aus Luzern gehalten. Beide Unternehmen sind über die Pilatus Arena Sports & Event AG auch für den Betrieb der Anlage zuständig.

    Am 14. Oktober hatten geladene Gäste aus Politik, Sport und Kultur bei einem Pre-Opening erste exklusive Einblicke in die Anlage bekommen. Die Pilatus Arena bietet Platz für 4500 Besuchende und wird als neue Heimstätte des HC Kriens-Luzern, aber auch als „Drehscheibe für Sport, Events und Kultur in der Zentralschweiz und darüber hinaus“ agieren, heisst es in der Mitteilung. Am Pre-Opening bezeichnete der Luzerner Ständerat Damian Müller (FDP) das Projekt als „Versprechen an Sport, Kultur, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft und Emotionen in Luzern und der ganzen Zentralschweiz“.

  • Grünes Licht für Bahnausbau zwischen Zürich und Winterthur

    Grünes Licht für Bahnausbau zwischen Zürich und Winterthur

    Das Bundesamt für Verkehr hat laut einer Mitteilung die Planbewilligung für den Ausbau der Verbindung zwischen Zürich und Winterthur erteilt. Dafür soll ein neun Kilometer langer doppelspuriger Tunnel gebaut werden, der im Süden mit zwei Zulaufstrecken von Bassersdorf und Dietlikon erreicht wird. Im Norden endet er in Tössmühle in Winterthur. Gleichzeitig sollen die Bahnhöfe in Winterthur-Töss, Dietlikon, Bassersdorf und Wallisellen um- und ausgebaut werden.

    Der Ausbau erweitert den heutigen Engpass durch Effretikon und Kemptthal durchgängig auf vier Spuren. Damit können die Reisezeiten verkürzt und das Angebot namentlich an Regionalverbindungen ausgebaut werden.

    Die Kosten werden auf 3,3 Milliarden Franken in Preisen von 2014 veranschlagt. Der Ausbau ist Teil des Bahnausbauschrittes 2035, den das Bundesparlament 2019 beschlossen hat.

    Die Plangenehmigung kann innerhalb von 30 Tagen an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden. Andernfalls kann die SBB das definitive Ausbauprogramm festlegen und Anfang 2026 mit den Vorarbeiten beginnen.

  • Die Swissbau 2026 schafft neue Synergien

    Die Swissbau 2026 schafft neue Synergien

    Zusammenwirken war schon immer das bestimmende Thema der Swissbau: sich persönlich treffen, gemeinsam handeln, einander weiterbringen. Für die kommende Ausgabe im Januar 2026 setzt der Messeveranstalter verstärkt auf positive Synergien. Nicht nur in den Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus & Lab wird gemeinsame Entwicklung gelebt, auch die Ausstellungsflächen der Messe sind räumlich wie thematisch näher zusammengerückt. Deutlich wird dies vor allem in der neu inszenierten Halle 1.2, die dem gesamten Innenausbau eine atmosphärische Bühne bietet.

    Trendwelt Innenausbau für Designaffine
    Neu platziert in der Halle 1.2 trifft das Swissbau Publikum auf eine Erlebniswelt aus Badinnovationen, trendigen Oberflächen, stimmungsvollen Beleuchtungen und hochwertigen Objekteinrichtungen. Die gemeinsame Ebene für den Innenausbau bietet Raum für Entdeckungen und einen vertieften Austausch mit renommierten Herstellern und neuen Marken. Der Clou: Die neue Trendwelt in Halle 1.2 ist auch am Samstag geöffnet. Durch den Swissbau Focus mit Partnerlounges, Infopoints und Veranstaltungen führt der Wochenendbesuch über Rolltreppen direkt in die Trendwelt.

    Das Handwerk hautnah erleben
    Swissbau Blickfang in der im Erdgeschoss gelegenen Halle 1.0 sind zweifellos zwei reale Bauobjekte, die von verschiedenen Handwerksbetrieben erstellt und parallel ausgebaut werden. In einer Stahlhalle zeigen Metallbauer, Elektrikerinnen, Tor- und Türenbauer ihr Können. Im doppelstöckigen Wohnhaus lassen sich Holzbauer, Gipserinnen und Plattenleger bei der Arbeit beobachten. Beide Objekte werden nach der Swissbau auf der Baustelle fertiggestellt. Der «Treffpunkt Handwerk» hat aber noch mehr zu bieten: Neben spielerischen Aktionsflächen und einem Forum mit Praxisthemen präsentieren sich Handwerksbetriebe und themenspezifische Aussteller im Umfeld. Eine grosszügige BauBeiz lädt zum Fachsimpeln ein.

    Vom Austausch mit Experten profitieren
    Swissbau Focus in Halle 1.0 und Swissbau Lab in Halle 1.1 sind die besten Beispiele für einen interdisziplinären Dialog über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Trends der Branche.
    Führende Verbände, Institutionen und Hochschulen bringen sich auf der Veranstaltungsplattform Swissbau Focus mit ihren Positionen ein. Passende Produkte und marktreife Lösungen kann das Fachpublikum im Swissbau Lab entdecken und ausprobieren. Besucher profitieren zudem von einer vergrösserten Swissbau Werkstatt, um innovative Anwendungen in der Praxis unter die Lupe zu nehmen. Die Teilnahme am umfangreichen Programm im Swissbau Focus und Lab ist im Eintrittsticket enthalten. Event-Anmeldungen sind auf der Swissbau Website einfach auszuführen und sollten in keiner Messevorbereitung für einen optimalen Know-how-Gewinn fehlen.

    Ein bunter Marktplatz für Putz und Farbe
    Eine neugeborene Kooperation mit dem Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV bietet in Halle 1.1 Einblicke in innovative Techniken, hochwertige Materialien und nachhaltige Lösungen des kreativen Fachbereichs. Mit seiner Präsenz an der Mehrbranchenmesse möchte sich der Verband verstärkt bei Architektinnen, Planern und anderen Bauprofis positionieren. Highlights des Themenbereichs sind die Objektausstellung des «Schweizer Preis für Putz und Farbe» mit Prämierung am 22. Januar im Swissbau Focus, Live-Trainings von zwei frischgekürten Schweizermeisterinnen für die WorldSkills in Shanghai, der Branchentreff «SMGV-Marktblitz Spezial» am 21. und 23. Januar und ein Maler-Gipser-Stübli zum persönlichen Austausch. Die SMGV Bildungszentren präsentieren mit Praxisbeispielen ihre vielfältigen Branchenbereiche. In der Maler-Gipser Werkstatt zeigen erfahrene Handwerker, wie Fassaden mit dekorativen Putzstrukturen gestaltet werden.

    Wertvolle Partnerschaften
    Bevor am Dienstagmorgen Aussteller und Partner das Kommando in den Hallen übernehmen und ihre Neuheiten enthüllen, wird die Swissbau von Bauenschweiz, dem Dachverband der Schweizer Bauwirtschaft, eröffnet. In Diskussion mit Personen aus Politik und Wirtschaft rückt die Stammgruppe Ausbaugewerbe und Gebäudehülle als umsatzstärkste Branche ihre Bedeutung, Bedürfnisse und Weiterentwicklung ins Zentrum der Eröffnungsfeier. Auch 2026 wird die anhaltende Relevanz der Swissbau durch namhafte Partnerschaften belegt. Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA, die Schweizer Marke LAUFEN sowie der neue Partner Abacus Business Solutions engagieren sich in grossem Umfang und bringen ihre fachspezifischen Expertisen in das Angebot der Messe ein.

    Swissbau unter neuer Führung
    Seit 25 Jahren leitet Rudolf Pfander die Geschicke der Swissbau und führte sie erfolgreich in die Neuzeit. Um nach der Ausgabe 2026 neue Aufgaben für MCH Exhibitions & Events zu übernehmen, übergab er im September die Nachfolge an seinen Stellvertreter Tobias Hofmeier. Der 36jährige Lörracher lenkte seit 2020 das Swissbau Projektmanagement sowie die erfolgreiche Entwicklung der Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus und Lab. Rudolf Pfander unterstreicht: «Tobias ist die perfekte Nachfolgelösung für die Swissbau. Er kennt die Bedürfnisse der Ausstellerinnen, Partner und Besucher ganz genau und weiss auch um die zukünftigen Entwicklungschancen der Fachmesse.»

    Swissbau 2026 – die führende Plattform der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz

    Messedauer, Öffnungszeiten
    20.- 23./24. Januar 2026
    Dienstag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr
    Samstag Zusatztag Innenausbau und Swissbau Focus, Halle 1.2 und Halle 1.0 Süd, 9 bis 16 Uhr

    Ticket kaufen oder Gutschein einlösen
    swissbau.ch/ticket

    Zu Veranstaltungen anmelden
    swissbau.ch/events

    Alle Informationen
    swissbau.ch

    Veranstalter
    MCH Exhibitions & Events GmbH, Swissbau, CH-4005 Basel

  • Ramon J. Kälin wird Partner

    Ramon J. Kälin wird Partner

    Seit seinem Einstieg im September 2023 hat Ramon J. Kälin entscheidende Impulse gesetzt. In seiner Verantwortung liegt die Entwicklung einer gruppenweiten People & Culture-Strategie, die Modernisierung der IT- und Kollaborationsinfrastruktur sowie zentrale Business-Development-Themen. Ein wichtiger Meilenstein ist die Etablierung des neuen Standorts Pfäffikon SZ als dritter Hub neben Zürich und Zug. Dieses Wachstum der regionalen Präsenz entspricht seinem unternehmerischen Vorgehen und stärkt die langfristige Position von Property One.

    Zukunftsorientierte Führung und Engagement
    Kevin Hinder, Co-Founder und CEO von Property One, lobt Ramons strukturierte, lösungsorientierte Arbeitsweise sowie sein ausgezeichnetes Netzwerk als Grundpfeiler für die zukunftsfähige Ausrichtung des Unternehmens. Auch Ramon J. Kälin betont den Wert des gemeinsamen Engagements. Die Partnerschaft bietet ihm neue Möglichkeiten, die nächsten Entwicklungsschritte aktiv zu begleiten und die Zukunft von Property One prägend zu gestalten.

    Branchenkompetenz mit Verantwortung
    Er besitzt ein MAS ZFH in Real Estate Management und ist eidg. dipl. Immobilientreuhänder. Sein Engagement für die Branche zeigt sich in seiner Rolle als Vizepräsident des SVIT Zürich, als Stiftungsrat der Stiftung Domicil sowie in diversen Advisory-Board-Mandaten. Zudem unterstützt er den Branchennachwuchs als Prüfungsexperte. Seit 2021 ist er Member of the Royal Institution of Chartered Surveyors.

  • G15 Symposium: Fortschritt statt Vorschrift – Fesseln lösen, Zukunft gestalten

    G15 Symposium: Fortschritt statt Vorschrift – Fesseln lösen, Zukunft gestalten

    Die Schweiz gilt trotz ihrer vermeintlichen Resilienz nicht mehr als Insel, auf der globale Branchenimpulse wirkungslos bleiben. Themen wie Digitalisierung, Wohnraumverknappung und Klimadruck verschärfen den Handlungsdruck für Marktteilnehmer. Gleichzeitig bleibt die Regulierung ein zentrales Spannungsfeld. Wie viel staatlicher Eingriff ist angemessen, damit Innovation nicht zum Stillstand kommt, aber Fehlentwicklungen korrigiert werden? Genau diesem Wechselspiel widmet sich das Symposium der Group of Fifteen mit bieten Positionen und multiperspektivischen Beiträgen.​

    Positionen von Reputation bis Regulierung
    Das diesjährige Podium versammelt Experten verschiedenster Disziplinen. Prof. Dr. Christian A. Schaltegger widmet sich der Gratwanderung zwischen Image, Einfluss und Innovation. Für ihn ist ein vertrauensvolles Umfeld essentiell, damit die Branche nachhaltige und zukunftsgerichtete Investmentmodelle entwickeln kann.

    Prof. Dr. Christian Kraft beleuchtet mittels empirischer Beispiele, inwiefern der Einsatz von KI helfen kann, Investitionsentscheidungen trotz regulatorischer Unsicherheiten abzusichern. Seine Erfahrungen zeigen, dass datenbasierte Entscheidungshilfen immer wichtiger werden. Dabei jedoch sowohl neue Chancen als auch Risiken schaffen.

    Nutzungskonzepte und Partizipation als Hebel
    Dr. Sibylle Wälty von der ETH Zürich bringt mit dem 10-Minuten-Nachbarschaftsmodell eine neue stadtplanerische Perspektive ein. Sie zeigt, wie verdichtete, heterogene Quartiere urbane Qualitäten stärken und nachhaltigen Mehrwert erzielen. Der Aspekt der sozialen Akzeptanz und die frühzeitige Einbindung lokaler Akteure stehen dabei im Mittelpunkt.

    Rechtsexperte Dr. Wolfgang Müller schildert den oft unterschätzten Einfluss von Einsprechrechten und deren Wirkung auf Projektträgerschaft und Zeithorizonte, zwischen demokratischer Mitsprache und Innovationsbremse.

    Transformative Ansätze und Branchendialog
    Wichtig wird der Blick nach vorn. Paolo Di Stefano präsentiert praxistaugliche Strategien, damit Immobilienportfolios auch unter veränderten Rahmenbedingungen resilient bleiben. Im «Zukunftstalk» diskutieren Nationalrat Beat Walti und Regierungsrätin Esther Keller, wie die Branche in zehn Jahren aussehen könnte. Insbesondere, wie Gesetzgebung, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel ineinandergreifen sollten, um Fortschritt statt Stillstand zu ermöglichen.

    Plattform für Dialog und Transformation
    Die Group of Fifteen ist mehr als ein Branchennetzwerk. Sie bietet eine unabhängige Dialogplattform, die Fachleute aus Immobilien, Recht, Politik und Wissenschaft regelmässig zusammenbringt, um neue Denkansätze zu entwickeln. Die den Transformationsprozess der Branche konstruktiv unterstützen, Orientierung bieten und das Bewusstsein schärfen und dass letztlich die Zusammenarbeit, Offenheit und Engagement die Grundlage für echte Innovation bilden.

    Weitere Informationen finden Sie unter:
    https://group-of-fifteen.ch/

  • Erstmals treffen sich einige der grössten Schweizer Städte zum Dialog

    Erstmals treffen sich einige der grössten Schweizer Städte zum Dialog

    Seit 2019 setzen Schweizer Städte, Gemeinden, Unternehmen und Organisationen jeweils im Herbst ein deutliches Zeichen für die 17 Nachhaltigkeitsziele. Das Hissen der SDG-Flagge steht für das Bekenntnis zur Agenda 2030 und den Willen, globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen. In Lugano eröffnete Bundesrat Ignazio Cassis den Anlass per Videobotschaft und betonte die Schlüsselrolle der Schweiz für nachhaltige Entwicklung auf nationaler und globaler Ebene. Eine Besonderheit dieses Jahres, der SDG Flag Day wurde als Plattform für grossstädtischen Austausch genutzt, von der Verwaltung bis zur Innovationsförderung.​

    Austausch, Praxisbeispiele und Jugendvisionen
    Der Dialog drehte sich um den Stand der Agenda 2030 in den Städten, bewährte Praktiken und die Rolle internationaler Netzwerke für die urbane Transformation. Die Delegationen diskutierten über Herausforderungen von Klimawandel bis Biodiversität, aber auch Chancen, die sich durch Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ergeben. Besonders eindrücklich waren die Präsentationen der Luganeser Gymnasiasten, die im „Laboratori di cultura urbana – Mediazione Giovani“ ihre Visionen für die Stadtentwicklung 2030 vorstellten. Ihr Projekt „Sommerinseln“ wurde gemeinsam mit der Stadt und dem Architekturinstitut umgesetzt und steht für jugendliches Engagement sowie partizipative Stadtentwicklung.​

    Rahmen und Prinzipien der Agenda 2030
    Die Agenda 2030, die 2015 von den UN-Mitgliedstaaten verabschiedet wurde, definiert mit den 17 SDGs den internationalen Handlungsrahmen für die Bewältigung von Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenverbrauch und soziale Ungleichheit. Ihr Ziel ist, Wohlstand und Planet durch Partnerschaft, Frieden und Fortschritt in Einklang zu bringen und nachhaltige Lebenswirklichkeiten weltweit zu schaffen. Der Flag Day ist Teil des UN Global Compact und wird in der Schweiz und international als Symbol für Engagement und Austausch genutzt.​

    Mit dem SDG Flag Day in Lugano ist der Startschuss für eine intensivere und vernetzte Zusammenarbeit der Städte im Bereich nachhaltige Entwicklung gefallen. Die gelebte Praxis von Dialog, Austausch und Beteiligung auf mehreren Ebenen macht deutlich. Die Umsetzung der SDGs ist kein Wettbewerb, sondern ein gemeinsames Zukunftsprojekt für die Gesellschaft in der ganzen Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus.

  • Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    In der Schweiz betrug das Beschäftigungsplus im zweiten Quartal 2025 nur 0.6 %. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 1.3 %. Deutschland stagniert, Frankreich verzeichnet sogar einen Rückgang, einzig Italien und das Vereinigte Königreich zeigen noch Zuwächse, wenn auch unter der Norm. In der Schweiz sind die Dienstleistungsbranchen unterschiedlich betroffen. Während das Gesundheits- und Bildungswesen robust wächst, zeigt die ICT-Branche ein Minus von 1.4% und verliert knapp 3’000 Arbeitsplätze.​

    ICT schwächelt
    Der ICT-Sektor war über Jahre ein Wachstumsmotor. Aktuell sorgt eine Kombination aus Produktivitätsgewinnen durch Künstliche Intelligenz, Automatisierung und konjunktureller Zurückhaltung für eine spürbare Abkühlung. Routineaufgaben werden automatisiert, der Bedarf an klassischen Softwareentwicklern sinkt. Besonders Junior-Positionen geraten im Zuge des KI-Einsatzes unter Druck. Aufgaben werden schneller und mit weniger Personal erledigt, Einstiegschancen werden seltener. Im Gegensatz dazu bleiben spezialisierte Rollen für Cloud-Architektur, Machine Learning und Cybersecurity weiterhin knapp und gesucht.​

    Nach teils überdurchschnittlichem Wachstum in der ICT der letzten Jahre ist eine Korrekturphase zu beobachten, die auch mit einer Verlagerung der Jobprofile einhergeht.

    Staatsnahe Dienstleistungen bleiben stabil
    Anders zeigt sich das Bild bei Gesundheit, Bildung und öffentlicher Verwaltung. Diese staatsnahen Bereiche wachsen weiterhin stabil, teilweise sogar überdurchschnittlich. Getrieben werden sie von drei Faktoren.

    • Demografie: Alternde Gesellschaften, Pensionierungen und Fachkräftemangel erhöhen den Bedarf an Pflege, Betreuung und schulischer Bildung.
    • Politische Initiativen: Programme und Lohnanreize fördern gezielt Neueinstellungen, beispielsweise in der Pflege oder frühkindlichen Bildung und sorgen für Beschäftigungszuwachs.
    • Produktivitäts-Limit: Viele Tätigkeiten im Bildungs- und Sozialbereich lassen sich kaum automatisieren, der Personalbedarf bleibt konstant hoch („Baumol-Effekt“).​

    Gefragt ist Spezialisierung
    Der Arbeitsmarkt bleibt dual. In den staatsnahen Branchen geht das Wachstum weiter, getragen durch gesellschaftliche und politische Trends. Im ICT-Bereich bleibt der Bedarf grundsätzlich vorhanden, verschiebt sich jedoch stärker auf spezialisierte und höherqualifizierte Rollen. Investitionen in Cloud, KI und Cybersicherheit werden langfristig entscheidende Jobtreiber sein. Der breite Beschäftigungsaufbau bleibt jedoch aus. Wer sich gezielt auf Kompetenzen der Zukunft fokussiert, bleibt auch im sich wandelnden Arbeitsmarkt erfolgreich.

    Nach starken Jahren markiert 2025 in der Schweiz und Europa eine Zäsur. Rückgänge im ICT-Sektor, robuste Zuwächse in staatlichen Dienstleistungen. Die Dualisierung der Arbeitsmarkttrends wird sich weiter verstärken. Zukunft haben vor allem spezialisierte Kompetenzen und alle Dienstleistungen rund um Gesundheit, Bildung und Verwaltung.

  • Arbeitszeiten als Schlüssel beim Bau in den Bergen

    Arbeitszeiten als Schlüssel beim Bau in den Bergen

    Erfahrene Praktiker aus verschiedenen Kantonen betonen, dass die Arbeit im Gebirge engem Zeitdruck unterliegt. Baumaschinen und Material müssen oft erst mühsam transportiert werden, während Strom- und Wasserversorgung sowie die Zufahrt eingeschränkt und witterungsanfällig sind. Starke Temperaturschwankungen, lange Anfahrtswege und periodische Baufreiheit im Winter verlangen nach flexiblen, projektbezogenen Zeitmodellen starre Arbeitszeitvorgaben sind hier praktisch nicht umsetzbar.​

    Planung, Stolz und AVOR
    Für die Unternehmen bedeutet dies eine sorgsame Arbeitsvorbereitung und laufende Flexibilität. Häufig organisieren Bauunternehmen für Bergprojekte spezielle Arbeitszeitkalender, die saisonal, wochenweise oder sogar tageszeitlich angepasst werden. Mit Zustimmung der lokalen Paritätischen Berufskommission kann im Bauhauptgewerbe von den normalen Wochenarbeitszeiten abgewichen werden, um auf geographische und klimatische Faktoren Rücksicht zu nehmen.​

    Der Bauarbeiterlohn folgt dabei den landesweiten Regelungen gemäss Gesamtarbeitsvertrag Bau. Immer wichtiger wird eine vorausschauende Ressourcenplanung. Manchmal hilft das Modell einer Viertagewoche oder längerer Schichten über den Sommer, um Engpässe auszugleichen und den Fachkräften attraktive Perspektiven im saisonalen Kontext zu bieten.​

    Besonderheiten und Motivation im Bergbau
    Erhöhte körperliche Belastungen durch die dünnere Höhenluft, anspruchsvolles Terrain und die autonomiebedürftige Logistik fordern Erfahrung und Pioniergeist und lassen die Motivation der Beschäftigten laut Aussagen von Branchenvertretern steigen. Die wechselvolle Kulisse der Berge, Teamgefühl und Stolz auf das Geleistete tragen zur besonderen Identität des „Bauens in der Champions League“ bei. Flexible Arbeitszeitmodelle, von vorausschauender Planung über lokal abgestimmte Zeitkonten bis hin zu temporären Personalkontrakten, sind unverzichtbar, um dem Bergbau ein professionelles, wirtschaftliches und sozial ausgewogenes Gesicht zu geben.​

    Wer in den Schweizer Bergen bauen will, muss flexibel kalkulieren, sich auf Wetter und Geografie einstellen und gemeinsam mit Planern, Behörden und der Belegschaft massgeschneiderte Zeitmodelle etablieren. Die Forderung nach Flexibilität ist somit keine Modeerscheinung, sondern eine Notwendigkeit für Baukultur und Wettbewerbsfähigkeit in der Schweiz.

  • Die Zukunft des Tessiner Immobilienmarktes im Zentrum des immoTable Ticino

    Die Zukunft des Tessiner Immobilienmarktes im Zentrum des immoTable Ticino

    Unter der Moderation von Natascia Valenta sprachen Michele Bertini (La Mobiliare), Nicolas Daldini (SVIT Ticino), Gian-Luca Lardi (Schweizerischer Verband der Bauunternehmer) und Sandro Montorfani (Abteilung Privates Baugewerbe, Stadt Lugano).

    Die Debatte berührte zentrale Fragen wie die Neuplanung und Verdichtung des Territoriums, die Vereinfachung der Verfahren für Baugenehmigungen und die Notwendigkeit, die Rechtsvorschriften zu straffen, um die Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.

    Es wurde auch betont, dass die Investitionen im Tessin heute positiv sind, dank des Rückgangs der Leerstände, die sich hauptsächlich auf veraltete Immobilien konzentrieren.

    Zu den künftigen Herausforderungen gehörten auch die Frage der ÖPP (öffentlich-private Partnerschaften) und der schrumpfenden Mittel für die Erneuerung vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung und des zu erneuernden Gebäudebestands. Ein Thema, das in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung sein wird.

    Erinnert wurde auch an die strategische Rolle Italiens als Wirtschaftspartner und Quelle für qualifizierte Arbeitskräfte sowie an die Auswirkungen der jüngsten Abstimmungen über den Eigenmietwert, die sich erheblich auf die Finanzen des Kantons und der Gemeinden auswirken werden.

    Trotz der Herausforderungen bleibt die Sonnenstube eine dynamische und attraktive Region für Immobilieninvestitionen, die bereit ist, die Chancen eines sich wandelnden Marktes zu nutzen.

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  • Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus

    Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus

    Das Areal erstreckt sich über 115’000 Quadratmeter, gegliedert um einen zentralen Park, der als sozialer und kreativer Herzschlag die Kommunikation fördert und Begegnungen schafft. Die markanten Hauptgebäude, Main Campus HQ, HORTUS, ALL, SCALE, HOPE, Swiss TPH, ALBA Haus, Innovation Garage sowie Holiday Inn Express und die Parkhäuser, zeichnen eine visionäre Struktur. Jedes Gebäude ist mehr als reine Fläche. HORTUS gilt als Musterbeispiel für Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Städtebau, ALL vereint flexible Arbeits- und Laborlandschaften in einer neuen architektonischen Idee, SCALE und HOPE richten sich an wachsende Biotech- und Medtech-Branchen, während Swiss TPH und ALBA Haus die Expertise für Public Health und Forschung bündeln.

    Nachhaltigkeit und Community
    Das Cluster bietet mehr als Raum. Radikal nachhaltige Bauweise, Energie-Rückgewinnung aus Photovoltaik, begrünte Dachlandschaften und ein selbstregenerierender Campuspark setzen neue Massstäbe für urbane Entwicklung. Mit Coworking, intellektuellen Austauschzonen und Gastronomie entstehen Innovationen im Alltag. Bis zu 8’000 Arbeitsplätze werden auf dem Areal entstehen und mit Sport-, Bildungs- und Freizeitangeboten ergänzt.

    Das Botnar Institute of Immune Engineering
    Im Jahr 2027 zieht das Botnar Institute of Immune Engineering (BIIE) in ein neues Gebäude auf den Campus. Ausgestattet mit einer Milliarde Dollar durch die Fondation Botnar setzt BIIE den Fokus auf internationale immunbasierte Forschung und Therapien, vor allem für Kinder und Jugendliche. Als Ankermieter im Gebäude ALL wird das Institut bis zu 300 Forschende anziehen, die Basel als Standort auf die globale Landkarte für Spitzenforschung stellen. Die Entscheidung für Basel fiel gegen grosse internationale Bewerber aus den USA, England, Israel und Singapur und unterstreicht die Bedeutung des Research Clusters in der Region.

    Innovation, Vernetzung und Perspektiven
    Mehr als 100 Unternehmen, Hochschulen und internationale Teams aus Biotech, Digital Health und Medtech arbeiten hier an den Herausforderungen von morgen. Accelerator-Programme wie BaseLaunch, offene Community-Plattformen und die räumliche Nähe etablieren einen dynamischen Arbeitsraum, in dem Wissenstransfer direkt gelebt wird. Ein Drittel der Nutzfläche wird für Start-ups und Gründer reserviert und die Verknüpfung von Wissenschaft mit unternehmerischer Praxis gefördert.

    Der Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus bringt eine neue Qualität von Zusammenarbeit, Raumkonzept und wissenschaftlicher Exzellenz. Basels Vision, eine Modellstadt für zirkuläre Innovation und angewandte Forschung zu werden, kann hier Wirklichkeit werden, international sichtbar und lokal verwurzelt.

  • Digitale Steuerung von Immobilienportfolios

    Digitale Steuerung von Immobilienportfolios

    Immobilien sind hinsichtlich Nutzung, Typologie und Bauweise höchst unterschiedlich. Was alle eint, ist ein Lebenszyklus mit verschiedenen Erneuerungsintervallen. Um den baulichen Alterungsprozess mit gezielten Massnahmen auszugleichen und das Portfolio zukunftsorientiert zu planen, braucht es aktuelle Daten zu Zustand, Nutzung und Potenzial der einzelnen Objekte. Die systematische Zusammenführung dieser Informationen stellt sicher, dass sowohl kurzfristige Unterhaltsarbeiten als auch langfristige Investitionsprojekte termin- und sachgerecht gesteuert werden können.​

    Systemstufen und Lebenszyklen als Steuerungstool
    Für die Planung von Anpassungen und Erneuerungen ist die Einordnung in Systemstufen hilfreich.

    • Das Primärsystem umfasst die tragende Struktur
    • Das Sekundärsystem die Gebäudehülle und langlebige Installationen
    • Weitere Stufen betreffen Innenausbau, technische Apparate sowie kurzlebige Elemente

    Definiert man die Nutzungsdauern der Systemstufen gestaffelt (z.B. 12, 24, 48, 96 Jahre), entstehen fast automatisch abgestimmte Erneuerungszyklen, aus denen Investitionspakete abgeleitet werden können. Besonders relevant ist die Gesamterneuerung. Ein Wendepunkt, an dem in der Gebäudemitte des Lebenszyklus alle wichtigen Bauteile grundlegend instand gesetzt und das Objekt auf neue Anforderungen ausgerichtet werden kann.​

    Hebel für Transparenz und Steuerung
    Die Digitalisierung ist längst die zentrale Triebkraft für gezieltes und nachhaltiges Immobilienmanagement. Spezialisierte Softwarelösungen wie Portfolio- und Asset-Management-Plattformen ermöglichen die effiziente Sammlung, Bewertung und Analyse grosser Datenmengen. Anwendungsbeispiele zeigen, dass sich Erneuerungszyklen und Investitionsvolumen einfach kalkulieren, simulieren und dokumentieren lassen. Die gesamte Portfolio-Performance wird transparenter, die Steuerung flexibler, Entscheidungen sind faktenbasiert statt intuitiv.​

    Ein besonders wirkungsvoller Ansatz ist die Visualisierung der Portfoliodaten in Form von Matrizen oder Bubbles. Einzelne Objekte werden hinsichtlich Bewertungskennzahlen strategisch positioniert, Historisierungen machen langfristige Entwicklungslinien sichtbar. Dadurch werden Schwächen, Chancen und kritische Zeitpunkte für Investitionen erkennbar und können zielorientiert adressiert werden.​

    Lebenszyklusmanagement und Vernetzung
    Die Integration einer Lebenszyklusperspektive und digitaler Tools wird zum Standard für zukunftsfähiges Portfoliomanagement. Frühzeitige Analysen und prognosebasierte Investitionsplanung schaffen Mehrwert für Eigentümer, Nutzer und Steuerungsgremien. Technologie, etwa Cloudlösungen oder KI-gestützte Analytik, erhöht die Skalierbarkeit und Effizienz der Steuerung, erleichtert das Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot und schafft eine belastbare Basis für Nachhaltigkeits- und ESG-Reporting.​

    Für Eigentümer öffentlicher Immobilienportfolios sind diese Ansätze essenziell, da langfristige Nutzungsstrategien und Erhaltungsmanagement im Fokus stehen. Die Gesamterneuerung eines Gebäudes wird zum strategischen Entscheidungszeitpunkt für Weiterentwicklung, Umnutzung oder Verkauf. Erfolgreiche Portfoliosteuerung bedeutet, dass alle relevanten Daten konsolidiert und im Dialog zwischen Stakeholdern fortlaufend reflektiert werden – gestützt durch digitale Werkzeuge, die den Wandel der Immobilienbranche aktiv vorantreiben.

  • Kanton Luzern plant Massnahmen für erfolgreiche Standortförderung

    Kanton Luzern plant Massnahmen für erfolgreiche Standortförderung

    Der Kanton Luzern plant als Reaktion auf die weltweiten Steuerentwicklungen ab 2026 ein Massnahmenpaket, um Rahmenbedingungen für Unternehmen und die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern. Das Investitionspaket umfasst laut einer Mitteilung im ersten Jahr 250 Millionen Franken, ab 2027 dann jährlich 300 Millionen Franken und soll „in einen breiten Massnahmenfächer“ fliessen.

    Die weltweiten Entwicklungen könnten zu massiven Einbussen beim Wettbewerbsvorteil führen, heisst es in der Mitteilung. Entwicklungen wie die OECD-Mindestbesteuerung könnten dazu führen, dass der Kanton seinen Vorteil in Form tiefer Unternehmensgewinnsteuern verlieren könnte. Dies könnte dazu führen, dass internationale Grosskonzerne nicht mehr in Luzern investieren – zu Lasten von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen vor Ort. Die Rede ist von einem entgangenen Fiskalertrag in Höhe von 1100 Millionen Franken für Bund, Kanton und Gemeinden.

    Durch Innovationsförderung, Verbesserungen bei der Steuerbelastung, mehr Digitalisierung, Erschliessung von Wirtschaftsflächen, Verfügbarkeit von Wirtschafts- und Wohnflächen sowie eine kundenorientierte Verwaltung sollen ansässige globale Grossunternehmen attraktivere Rahmenbedingungen erhalten.

    Die Bevölkerung soll von einer geringeren Steuerbelastung, besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie von Kultur und Digitalisierung profitieren. Das Votum der Stimmbevölkerung soll im September 2026 erfolgen.

  • Straffere Geschäftsleitung mit Fokus auf Synergien

    Straffere Geschäftsleitung mit Fokus auf Synergien

    Die Mobimo Holding AG gibt sich eine neue Führungsstruktur. Per Jahresbeginn 2026 wird die Geschäftsleitung aus den fünf Bereichen Immobilien, Entwicklung, Finanzen, Corporate Center und dem neu eingerichteten Bereich Akquisition bestehen, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Die Neuaufstellung solle sicherstellen, „dass das Unternehmen am Immobilienmarkt weiterhin agil und erfolgreich bleibt, und andererseits, das Synergiepotenzial in den operativen Abläufen noch besser genutzt wird“, schreibt Mobimo.

    Bisher hatte die Geschäftsleitung sechs Bereiche und Mitglieder umfasst. Der bisherige Bereich Bewirtschaftung soll im neuen Modell dem Bereich Immobilien zugeschlagen werden. Christoph Egli, bisheriger Leiter Bewirtschaftung, wird Mobimo im Zuge der Umstrukturierung der Führungsstruktur verlassen.

    Im Bereich Immobilien sind die bisherigen Bereiche Portfolio und Transaktionen sowie Bewirtschaftung zusammengefasst. Die Leitung des Bereichs übernimmt die bisherige Leiterin Portfolio und Transaktion, Nadia Mastacchi. Auch die übrigen Geschäftsbereiche werden von bereits bestehenden Geschäftsleitungsmitgliedern geführt. Marco Tondel wird als Leiter Entwicklung neu auch für die Realisierung zuständig sein. Der bisherige Leiter Realisierung, Vinzenz Manser, wechselt in die Leitung des neu geschaffenen Bereichs Akquisition. Die Funktionen von Daniel Ducrey als CEO und Jörg Brunner als CFO bleiben unverändert.

  • Neues Hotelprojekt stärkt Tourismus in Scuol

    Neues Hotelprojekt stärkt Tourismus in Scuol

    Die Halter AG und die Bergbahnen Scuol SA haben einen Kaufrechtsvertrag für die Grundstücke des ehemaligen Engadinerhofs in Scuol unterschrieben. Die beiden Partner wollen dort einen Hotelbetrieb mit 130 Zimmern etablieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Duch die gangjährige Auslastung soll zusätzliche Wertschöpfung in die Region gebracht werden. Zusätzlich sollen Personalwohnungen, touristisch bewirtschaftete Apartments sowie Erst- und Zweitwohnungen zur Deckung der lokalen Nachfrage errichtet werden.

    „Die Hotelanlage wird Besuchern unvergessliche Momente schenken und gleichzeitig dazu beitragen, Scuol als lebendige und attraktive Tourismusdestination weiter zu festigen“, wird Roman Kummer in der Mitteilung zitiert, Projektleiter bei der in Schlieren ansässigen Halter AG. Mit dem Projekt soll Scuol als Ferien- und Erholungsdestination langfristig gestärkt werden. Die Bergbahnen Scuol bringen dazu ihre lokale Verankerung und touristische Erfahrung in die Zusammenarbeit ein.

    Aktuell ist geplant, das Baugesuch Mitte 2028 einzureichen.

  • Bundesrat plant nächsten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

    Bundesrat plant nächsten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

    Der Bundesrat gleist den nächsten Ausbau von Bahn, Strasse und Agglomerationsverkehr auf. Er hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) beauftragt, bis Ende Juni 2026 eine Vernehmlassungsvorlage für einen ersten Ausbauschritt 2027 zu erarbeiten, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Das UVEK wird sich dabei auf ein vom Bundesrat in Auftrag gegebenes Gutachten der ETH stützen. In diesem legt die Hochschule dar, welche Projekte in den kommenden 20 Jahren aus fachlicher Sicht vordringlich zu verwirklichen sind.

    Bereits bis Ende Januar 2026 soll das UVEK zudem auf Grundlage des Gutachtens einen Vorschlag erarbeiten, welche Projekte für die Verkehrsinfrastruktur bis 2045 umgesetzt werden sollten. Im Bahnbereich müssen dabei zusätzliche Einnahmen generiert werden. Beim Ausbau der Strasse sowie im Programm Agglomerationsverkehr wird der bestehende finanzielle Rahmen beibehalten.

    „Mit der Priorisierung durch die ETH Zürich und der anschliessenden politischen Entscheidung durch den Bundesrat soll eine geordnete, finanzierbare und gesamtheitlich abgestimmte Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur bis 2045 sichergestellt werden“, heisst es in der Mitteilung. Der Bundesrat hält bei der Festlegung der Ausbauschritte an einem gestaffelten Ausbau fest. Der Vernehmlassungsvorschlag für den ersten Ausbauschritt 2027 soll alle geplanten Massnahmen für Bahn, Strasse und Agglomerationsverkehr bündeln. Zeitgleich mit seiner Vorstellung will der Bundesrat einen Ausblick auf die weiteren Ausbauschritte 2031 und 2035 geben.

  • Weltweit erste nicht brennbare Dampfbremse vorgestellt

    Weltweit erste nicht brennbare Dampfbremse vorgestellt

    Die Ampack AG, nach Eigenangaben führender Anbieter von Abdichtungslösungen von Gebäudehüllen in Mitteleuropa, präsentiert ihr neues Sortiment aus nicht brennbares Dach- und Fassadenbahnen, Klebebändern und Dampfbremse. Die Dampfbremse ist dabei laut einer Unternehmensmitteilung die weltweit erste ihrer Art. Die Produkte tragen demnach nicht zur Brandlast bei und sind somit eine brandsichere Alternative zu herkömmliche Baufolien der Klassen B oder E, die im Brandfall toxischen Rauch freisetzen.

    Im Sortiment befindet sich mit der Hochleistungsbahn Ampatex A primo plus „die erste nicht brennbare, echte Dampfbremse mit sd-Wert 50 m“ weltweit. Die Membrane reflektiert Wärme, hält Dämmungen sicher im Gefach und bietet erstmals einen bauphysikalischen Feuchteschutz, so die Ampack AG.

    Mit der Ampatop A silver plus und der Ampatop A black präsentiert Ampack ausserdem zwei Dach- und Fassadenbahnen. Die silver plus ist dabei laut Firmenangaben ideal für hinterlüftete Fassaden und den Einsatz unter Photovoltaikanlagen, während sich die Ampatop A black als besonders „stilvolle“ Lösung für hinterlüftete Aufbauten und Gebäude mit Energiegewinnungssystemen erweise. Die systemgerechten Klebebänder Ampacoll A Tape silver und Ampacoll A Tape black komplettieren die Brandschutzprodukte als dauerhaft dichte Anschlüsse und Flächenverklebungen.

    Das Produktsortiment soll künftig neue Brandschutzstandards in Hochhäusern, Spezialbauten sowie hinterlüfteten Fassaden setzen, Planungssicherheit für Bauakteure bieten und ein klares Signal für Sicherheit im Bauwesen darstellen.

  • Neubauprojekt mit nachhaltigem Energiekonzept in Olten

    Neubauprojekt mit nachhaltigem Energiekonzept in Olten

    Die Alpiq Holding AG wird ihren Standort in Olten innerhalb der Stadt verlegen. Dafür hat die Energieversorgerin aus Lausanne ein Neubauprojekt der Pallas Kliniken nördlich des Oltner Bahnhofs erworben, informiert Alpiq in einer Mitteilung. Hier soll ein Neubau mit attraktivem Arbeitsumfeld und einem nachhaltigen Energiekonzept entstehen. Über die Höhe der Investitionen werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Die Pallas Kliniken hatten für das Bauprojekt bereits eine Baubewilligung erhalten. Alpiq will das Projekt auf dieser Basis nun für die eigenen Bedürfnisse optimieren. Dabei plant das Unternehmen, das Wasser der Aare für die Energieversorgung zu nutzen. Die Ausgestaltung der Innenräume wird durch flexible Raumkonzepte und offene Kommunikationszonen geprägt.

    Nach Fertigstellung des neuen Standorts sollen die etwa 470 Mitarbeitenden von Alpiq in Olten in das neue Gebäude wechseln. Den ebenfalls nahe des Oltner Bahnhofs gelegenen alten Standort will Alpiq verkaufen. Der Hauptsitz von Alpiq verbleibe in Lausanne, stellt die Unternehmensgruppe in der Mitteilung klar.

  • Wohnüberbauung in Wädenswil erreicht wichtigen Meilenstein

    Wohnüberbauung in Wädenswil erreicht wichtigen Meilenstein

    Die Halter AG hat beim Projekt AuPark in Wädenswil einen wichtigen Meilenstein erreicht, informiert die Schlieremer Immobilienentwicklerin in einem Beitrag auf LinkedIn. Konkret wurde die erste Etappe der Überbauung termingerecht an die Bauherrschaft Swiss Life Asset Managers übergeben. Die zweite Etappe soll bis zum 30. März nächsten Jahres abgeschlossen sein.

    Im Projekt AuPark werden fünf Mehrfamilien- und Geschäftshäuser mit insgesamt 300 Wohnungen rund um den namensgebenden zentralen AuPark gebaut. Bauherrschaft Swiss Life Asset Managers lässt einen Teil der Wohnungen als preisgünstigen Wohnungsbau realisieren. Die ersten 120 Wohnungen stehen ihren neuen Bewohnenden mit dem Abschluss der ersten Etappe nun zur Verfügung. Auch eine Reihe von Gewerbeflächen wurde in der ersten Etappe fertiggestellt. Auf einer von ihnen wird Coop eine Filiale einrichten.

  • Hohe Nachhaltigkeitsstandards bei Immobilienportfolios bestätigt

    Hohe Nachhaltigkeitsstandards bei Immobilienportfolios bestätigt

    Drei Imobilienanlagegefässe von Helvetia haben beim diesjährigen Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) ausgezeichnete Bewertungen erhalten, informiert die Helvetia Gruppe in einer Mitteilung. Der kotierte Immobilienfonds Helvetia (CH) Swiss Property Fund der Helvetia Asset Management AG und die Immobilienanlagegruppe Immobilien Romandie der Helvetia Anlagestiftung konnten sich dabei mit jeweils 90 von 100 möglichen Punkten ein 5-Sterne-Rating sichern. Die Immobilienanlagegruppe Immobilien Schweiz der Helvetia Anlagestiftung qualifizierte sich mit 89 Punkten für das zweitbeste 4-Sterne-Rating.

    Alle drei Anlagegefässe sind beim diesjährigen GRESB zudem zum wiederholten Male mit einem Green-Star ausgezeichnet worden, erläutert Helvetia. „Die hervorragenden GRESB-Ergebnisse 2025 der drei Immobilienanlagegefässe, sind eine Bestätigung unserer nachhaltigen Investmentstrategie, bei der Immobilien eine zentrale Rolle spielen“, wird André Keller, Group Chief Investment Officer von Helvetia, in der Mitteilung zitiert. „Verantwortungsvolles Investieren in zukunftsfähige und werteorientierte Kapitalanlagen ist uns ein grosses strategisches Anliegen.“

    Die Unternehmensgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 in ihren Anlageportfolios Netto-Null-Emissionen zu erreichen. In den drei beim GRESB ausgezeichneten Immobilienanlagegefässen sind insgesamt 3,4 Milliarden Franken investiert.