Kategorie: Regionen

  • Kanton Zürich – Am Puls des Geschehens

    Kanton Zürich – Am Puls des Geschehens

    Der Kanton Zürich ist ein wichtiger Wachstumstreiber der Schweizer Wirtschaft. Sein Bruttoinlandprodukt (BIP) betrug 2017 mehr als 143 Milliarden Franken. Das entspricht mehr als 20 Prozent des Schweizer BIP. Damit wird im Kanton Zürich die grösste wirtschaftliche Leistung und Wertschöpfung innerhalb der Schweiz erbracht. Die Wertschöpfung kann gesteigert werden, indem Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Fachorganisationen entlang der Wertschöpfungskette in Clustern wie Finanzdienstleistungen, Life Sciences, Kreativwirtschaft, Cleantech, Aerospace, Informations- und Kommunikationstechnologie kooperieren. Gemäss dem Statistischen Amt erbringt der Kanton Zürich mit einem jährlichen BIP-Volumen von über 120 Milliarden Franken mehr als 20 Prozent des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP). Das ist die grösste kantonale wirtschaftliche Wertschöpfung in der Schweiz.

    Die Pflege von internationalen Beziehungen ist zudem eine Chance, um internationale Entwicklungen sowohl im wirtschaftlichen wie im politischen Bereich unmittelbar zu verfolgen und aktiv zu beeinflussen. Die dadurch erworbenen Wirtschaftskontakte haben einen unmittelbaren Nutzen für die im Kanton ansässigen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

    In Sachen Lebensqualität und Lebensstandard belegt Zürich seit vielen Jahren in internationalen Rankings Spitzenplätze. Die Stadt Zürich ging sieben Mal in Folge als Siegerin aus der bekannten Mercer-Studie zur Lebensqualität hervor. Seit 2009 liegt sie auf Platz 2. Bei der Studie werden 230 Städte anhand von 39 Kriterien wie Gesundheitsversorgung, Unterhaltungsangebot, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Wohnsituation, Umweltfragen, politische und wirtschaftliche Situation verglichen.

    Ein neuer Index misst erstmals auch die ökonomische und soziale Verteilung des Wohlstandes, und da kommt die Limmatmetropole unter 113 Städten auf Rang Eins, wie zh.ch schreibt: Der «Prosperity and Inclusion in Cities Seal and Awards Index» misst nicht nur das Wirtschaftswachstum, sondern vor allem dessen Qualität und welchen Anteil die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen daran haben. Zürich schnitt insbesondere bei den Faktoren Arbeit, Wohnen, Freizeit, Sicherheit und Bildung hervorragend ab. Auf Platz zwei folgt Wien vor Kopenhagen, Luxemburg und Helsinki. Im innerschweizerischen Städteranking liegt Zürich auf Rang 1 und Winterthur auf Rang 3.

    Testimonials

    Carmen Walker Späh
    Regierungsrätin,
    Volkswirtschaftsdirektorin

    Dank den erstklassigen Hochschulen, der Verfügbarkeit von Fachkräften, der hervorragenden Infrastruktur sowie der hohen Innovationskraft unserer Wirtschaft ist der Kanton Zürich ein hochattraktiver Standort für Unternehmen.

    David Allemann
    Mitgründer On

    Zürich ist weltoffen, cool und denkt neu. Es ist wichtig, dass in Zürich viele kreative Köpfe wohnen und arbeiten, die den Standort in Sachen Kreativität und Innovation nach vorne treiben. So bleibt Zürich weiter einzigartig.

    René Kalt
    Geschäftsführer
    Innovationspark Zürich

    Hochschulen und zahlreiche innovative Unternehmen machen Zürich zu einem perfekten Standort für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Der Innovationspark Zürich trägt zu diesem Wissens- und Technologietransfer bei, so wird Zürich noch innovativer.

    Mario Jenni
    Co-Founder &
    CEO Bio-Technopark Schlieren-Zürich

    Zürich ist aufgrund zahlreicher Gesundheits- und Technologieunternehmen sowie exzellenter Hochschulen ein ausgezeichneter Life Sciences-Standort. Der «Paradeplatz» der Biotech-Szene befindet sich in Schlieren und wird national und international immer bedeutender.

  • Bereinigte Angebotsmieten steigen leicht

    Bereinigte Angebotsmieten steigen leicht

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im September gegenüber August schweizweit um 0,2 Prozent auf 115,7 Punkte zugelegt, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg um 0,8 Prozent beobachtet. In den einzelnen Kantonen und Städten haben die Analysten des Index im Monatsvergleich unterschiedliche Entwicklungen beobachtet.

    In einigen Kantonen seien die Veränderungen gegenüber dem Vormonat stärker als üblich ausgefallen, heisst es in der Mitteilung. Den stärksten Anstieg der Angebotsmieten haben die Analysten dabei mit 3,69 Prozent in Graubünden beobachtet. Aber auch in Nidwalden und Uri stiegen die Angebotsmieten um hohe 1,69 beziehungsweise 1,38 Prozent. In den Kantonen Zug und Neuenburg fielen die Angebotsmieten dagegen um 1,25 beziehungsweise 1,21 Prozent niedriger als im August aus. Bei den Städten haben die Analysten mit Ausnahme von Lugano (+1,72 Prozent) eher geringe Veränderungen zum Vormonat registriert.

    „Der Umzugs-Monat September war nicht nur für Umziehende eine aktive Zeit, auch die Angebotsmieten widerspiegelten dies“, wird Fabian Korn von homegate.ch in der Mitteilung zitiert. „Es bleibt spannend, wie sich dies mit den fallenden Temperaturen entwickeln.“

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Mieten bleiben stabil

    Mieten bleiben stabil

    Die Mieten für in Inseraten ausgeschriebene Wohnungen sind im September gegenüber dem Vormonat um geringfügige 0,2 Prozent gefallen, erläutert ImmoScout24 in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von der Immobilienplattform und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den aktuellen Erhebungen zufolge blieben die Mietpreise im September im Jahresvergleich unverändert.

    Innerhalb der Regionen haben die Analysten allerdings unterschiedliche Entwicklungen beobachtet. So legten die Mieten in der Zentralschweiz und in der Ostschweiz gegenüber dem August um 0,5 beziehungsweise 1,2 Prozent zu. In der Grossregion Zürich fielen die Mietpreise im September hingegen um 0,6 Prozent geringer als im Vormonat aus. In der Genferseeregion, im Mittelland, in der Nordwestschweiz und im Tessin seien die Mieten mit Steigerungen zwischen 0,2 und 0,3 Prozent hingegen „praktisch konstant“ geblieben, schreibt die Analysten.

    Sie gehen jedoch davon aus, dass dieser Zustand nicht lange anhalten wird. „Während sich die Angebotsmieten aktuell kaum bewegen, könnte es längerfristig durchaus wieder zu Erhöhungen kommen“, erläutert Martin Waeber, COO von Scout24, in der Mitteilung. „Grund dafür ist ein Rückgang der Wohnbautätigkeit und damit eine deutliche Verminderung des Angebots.“ In der Mitteilung weisen die Analysten zudem auf einen deutlichen Rückgang der leerstehenden Mietwohnungen im Jahresvergleich hin.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Arbed Smart Center – eine Drehscheibe für die Vernetzung in den Vororten

    Arbed Smart Center – eine Drehscheibe für die Vernetzung in den Vororten

    Als innovatives Projekt, das auf eine neue Art der Raumkonzeption reagiert, entsteht das Arbed Smart Center von Castione im Zentrum des Tessins, an der Achse Mailand-Zürich, nur einen Steinwurf vom Bahnhof und den Autobahnanschlüssen sowie 10 Minuten von der 'Fahrt von Bellinzona.

    Das ASC ist ein futuristisches Projekt, weil es technologische Innovation mit dem Angebot des Wohnens und Arbeitens verbindet. Das Projekt richtet sich speziell an Geschäftsreisen und wird von Unternehmern und Fachleuten wie Ingenieuren, Forschern oder Ärzten durchgeführt, die ins Tessin reisen, um ihr Wissen zu erweitern oder neue Projekte zu starten.

    Drei Blöcke zum Arbeiten und Wohnen
    Das ASC besteht aus 2 Hauptblöcken, deren Bau auf einer Fläche von 10'000 Quadratmetern im Gange ist. Ein Arbeitsplatz mit technologisch ausgestatteten modularen Besprechungsräumen und einem intelligenten Wohnbereich mit etwa 70 Einheiten und Grünflächen, in denen Veranstaltungen, Konferenzen, Geschäftstreffen usw. organisiert werden können.
    Der dritte Block wird für ein Hotelangebot genutzt: rund siebzig Zimmer, davon 34 Suiten, für insgesamt 80 Betten.

    Das Zentrum ist für alle zugänglich, auch für diejenigen, die nicht drinnen bleiben, und möchte ein Bindeglied zwischen Touristen und lokalen Behörden sein.

    Technische Innovation
    Der Gast des Zentrums wird in allen Phasen seines Aufenthalts durch eine "kundenorientierte" Anwendung unterstützt, mit der er das Restaurant, das Spa und die verschiedenen Dienstleistungen buchen kann, sich in Echtzeit über alle Aktivitäten im Gebiet und im ganzen Tessin.

    Darüber hinaus können Sie über die App die Check-in- und Check-out-Phasen einfach durchführen. In den Suiten hingegen ermöglicht die Hausautomation in Kombination mit der Highspeed-WLAN-Verbindung eine einfache und sofortige Verbindung mit allen Geräten im Raum wie Smart-TVs und Haushaltsgeräten.

  • «Bellinzona: eine Stadt mit vielen Projekten»

    «Bellinzona: eine Stadt mit vielen Projekten»

    Wer ist Mario Branda?
    Seit April 2012 im Amt, ist Mario Branda (PS) der erste sozialistische Bürgermeister einer Tessiner Stadt. Da es sich in diesem Fall um die Kantonshauptstadt handelt, verdoppelt sich der Rekord. Eine Leistung, die Herrn Branda, der keine große Fanfare mag, sicherlich stolz macht. 2011 legte er sein Amt als Staatsanwalt nieder, um für den Staatsrat zu kandidieren, wurde jedoch nicht gewählt. Er ließ sich nicht unterkriegen und kandidierte im folgenden Jahr für das Amt des Bürgermeisters in Bellinzona und sammelte eine Lawine an Stimmen. Geboren 1960, Rechtsanwalt von Beruf, arbeitet Mario Branda bei der Anwalts- und Notariatskanzlei MLaw in Bellinzona.

    Sie sind das Oberhaupt der Stadt Bellinzona, die in den letzten Jahren mit der Zusammenlegung mehrere Veränderungen erfahren hat. Sie haben kürzlich das PAC, das Kommunale Aktionsprogramm, entwickelt. Worum geht es?
    Um zu verstehen, warum die Notwendigkeit des Erwerbs des PAC entstanden ist, müssen wir zwei wichtige Aspekte berücksichtigen, die Entwicklung von Bellinzona war geboren.

    Mit der Aggregation 2017 vereinte das neue Bellinzona 13 Gemeinden und wuchs von 18.000 auf knapp 45.000 Einwohner und eine Fläche, die mit 164 km2 die grösste der Schweiz für eine Gemeinde mit gleicher Einwohnerzahl ist.

    Die wirtschaftliche, kulturelle und ökosoziale Entwicklung zu managen und die Erhaltung und Sicherheit eines so großen Territoriums zu gewährleisten, ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Mit der Aggregation musste die Verwaltung aller Gemeinden vereinheitlicht werden, ein mühsamer Vorgang, da wir über ausgedehnte landwirtschaftliche und halblandwirtschaftliche Flächen verfügen – 1/3 des Magadino-Plans gehört nun zum neuen Zuständigkeitsbereich – die im Vergleich unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen haben zu urbanen Zentren.

    Der zweite wichtige Aspekt ist AlpTransit: Die Eröffnung der Basistunnel Gotthard und Monte Ceneri stellt einen grundlegenden und strategischen Aspekt dar, der dem ganzen Kanton Tessin zugute kommt und vor allem die Stadt Bellinzona wird im Laufe der Zeit wichtige Veränderungen im Stadtgefüge erfahren . . Transformationen, die in 10-15 Jahren ausgewertet werden können, auch wenn wir schon jetzt Bewegungen beobachten können, die es bis vor einiger Zeit nicht gab.

    Es entstand daher die Notwendigkeit, ein Dokument zu erstellen, das der jetzigen Gemeinde und denjenigen, die sich weiterhin orientieren und die Entwicklungspolitik in dieser neuen Realität ausrichten werden, helfen würde. Es wurde ein Wettbewerb veröffentlicht, an dem verschiedene Gruppen teilnahmen, mit dem Ziel, zukünftige Entscheidungen in Bezug auf die Planung und Entwicklung der Stadt in den nächsten 15-20 Jahren zu unterstützen und die aktuellen Regulierungspläne in einem einzigen Dokument zusammenfassen zu können.

    Was enthält das PAC?
    Das PAC ist ein Programmierwerkzeug, das aus einem beschreibenden Dokument und anschaulichen Karten und Plänen besteht. Es enthält einige kodifizierte Grundsätze, an denen wir uns in Zukunft orientieren werden und berücksichtigt die folgenden zwei wichtigen Aspekte:

    – Polyzentrische Identität. Das neue Bellinzona hat andere Realitäten und es ist wichtig, die Identität der einzelnen Gemeinden, ihr soziales Leben und ihre Entwicklung zu bewahren. Die ehemaligen Gemeinden haben den neuen Status des Bezirks Bellinzona akzeptiert, solange Dienstleistungen, Kapillarverbindungen und Sicherheit im gesamten Gebiet gewährleistet sind.

    -Der Fluss Tessin. Landschaftlich prägt der Fluss, der das Gebiet von Moleno bis Gudo durchquert, das neue Gebiet und bildet das Rückgrat der neuen Gemeinde.

    Sind diese beiden Grundprinzipien festgelegt, folgen Entwicklungsprojekte, die auf eine zentripetale Qualitätsentwicklung ausgerichtet sind und sich auf den Aufbau und die Entwicklung wirtschaftlicher Aktivitäten in bereits dicht besiedelten Zentren konzentrieren, um den Druck einer weiteren Ausbeutung des Territoriums zu verringern.

    Es wurden zwei Bereiche identifiziert, die sich für die Bautätigkeit und die wirtschaftliche Entwicklung besonders eignen: der Sektor des ehemaligen Ferriere Cattaneo und der Raum der ehemaligen Werkstätten in Bellinzona, im zentralen Bereich.

    Können Sie mir etwas über das ehrgeizige Projekt des Ex-Officine-Raums erzählen? Es wäre interessant, auch ein paar Details zum Zeitpunkt zu haben.
    Das Projekt für den Ex-Officine-Bereich umfasst tatsächlich verschiedene Projekte. Die erste grosse Aufgabe besteht darin, alles, was sich auf dem Gelände der SBB Werkstätten befindet, nach Castione zu bringen. Hier wurde eine Fläche von über 150’000 Quadratmetern identifiziert, die für den Bau des neuen SBB-Produktionsstandortes geeignet erscheint, in einem gut erreichbaren Gebiet für eine Gesamtinvestition von rund 400 Millionen Franken. Ein Teil der Kosten wird vom Kanton (80 Millionen Franken) und der Stadt Bellinzona (20 Millionen Franken) getragen. Die Prämissen sind gut, um zu denken, dass das Projekt beginnen kann, sobald die administrativen und wiederkehrenden Praktiken geklärt sind.

    Sollte diese Operation wie zu hoffen durchgehen, wird das bisherige Areal der SBB Werkstätten, eine Fläche von rund 120’000 Quadratmetern im Herzen der Stadt, geräumt. Um zu verstehen, was damit zu tun ist, wurde ein Masterplan mit einem internationalen Wettbewerb ins Leben gerufen. Die Daten sind bereits veröffentlicht und sehen den Bau eines neuen teilweise Wohnquartiers vor, die jetzige Lokomotiv-Reparatur-Kathedrale könnte in ein kulturelles und soziales Zentrum umgewandelt werden; schliesslich ein Teil für die Ausbildung bei einem Swiss Innovation Park, einer Unterseite der Swiss Innovation Parks.

    Es wird eine Variante des Masterplans sein, die ebenfalls auf dem neuen Masterplan basiert, um die Etappen und Prozesse dieses neuen Stadtteils zu definieren. Es ist ein Projekt mit einer Vision und einem Horizont von 30-40 Jahren, es wird einem definierten Weg folgen und es wird gehofft, dass es in Lose und Sektoren unterteilt werden kann und erst eröffnet wird, wenn das vorherige bereits abgeschlossen ist und besetzt. Teile-
    30.000 Quadratmetern ist für öffentliches Grün gedacht, ein echter Park, um den sich die verschiedenen Gebäude entwickeln werden.

    Das Grundstück, auf dem heute dieses neue Quartier entsteht, befindet sich zu 100 % im Eigentum der SBB und wurde im Dezember 2017 unterzeichnet und zur Hälfte an den Kanton Tessin und die Stadt Bellinzona verkauft, um eine gemeinsame Projekt.

    Welche anderen Baustellen haben Sie in Arbeit oder planen Sie, in naher Zukunft zu aktivieren?
    Der neue Hauptsitz des IRB wird in Kürze im November eingeweiht. Der derzeitige Hauptsitz könnte von der Stadt erworben werden, um nach einigen Renovierungsarbeiten neue biomedizinische Forschungsaktivitäten aufzunehmen. Die Idee ist, die Stadt Bellinzona als Zentrum für biomedizinische Forschung zu festigen.

    Im Jahr 2030 soll mit einem weiteren wichtigen Projekt begonnen werden: dem Bau des neuen Krankenhauses, das im Raum Saleggina entstehen wird. Der erste Schritt – die Vergabe des Kredits von 16 Millionen Franken durch die Kommission für die Verwaltung des Grossen Rates, für den Erwerb der Grundstücke im Besitz der Armasuisse – ist gemacht.

    Ein weiteres großes Projekt, das in den nächsten vier Jahren entwickelt werden soll, ist die Verbesserung des kulturellen Angebots der Stadt und der Attraktivität der drei Burgen: im Wesentlichen die Förderung der Festung Bellinzona, ein UNESCO-Weltkulturerbe.

    Schließlich bin ich neugierig, was der Traum von Bürgermeister Mario Branda ist?
    Tatsächlich gibt es zwei: die Konsolidierung der biomedizinischen Forschungspole des IRB und dasjenige, das in das vom IRB leer gelassene Gebäude zurückkehrt und sich gleichzeitig um das Projekt kümmert, das Unesco-Erbe der Burgen zu verbessern, die einen kulturellen und touristischen Wendepunkt in Bellinzona geben.

    Und ein Slogan: für ein Bellinzona, ein Forschungspol, aber mit Kunst!

  • Blockchain-Anwendungen für die Immobilienbranche

    Blockchain-Anwendungen für die Immobilienbranche

    Der Begriff Blockchain dürfte mittlerweile bekannt sein. Die meisten Leute verbinden es mit Kryptowährungen wie Bitcoin und es ist teilweise richtig, obwohl Blockchain die Technologie ist, während Bitcoin eine Anwendung davon ist. Die Technologie mag kompliziert erscheinen, sagt der Schweizer Blockchain-Experte Michael Trübestein, aber er ist überzeugt, dass „die Blockchain-Technologie mit dem Debüt des Internets vergleichbar ist und nicht aufhören wird. Vorerst ist nur ungewiss, wie es sich entwickeln wird».

    Zunächst einmal müssen Sie verstehen, wie es funktioniert: Eine Blockchain besteht aus einzelnen Blöcken, auf denen jeweils Datensequenzen, beispielsweise Transaktionen, gespeichert sind. Eine Blockchain ist ein dezentrales Netzwerk. Das bedeutet, dass jeder, überall auf der Welt, natürlich mit einem Computer an einer Blockchain teilnehmen kann. Jeder an einer Blockchain teilnehmende Computer speichert dieselben einzelnen Blöcke in der exakten Reihenfolge, die die Kette bildet. Jeder Block hat seine eigene "DNA". Ein neuer Computer ist nur erlaubt, wenn er von allen anderen geprüft und verifiziert wurde. Was auf einer Blockchain programmiert wurde, kann von einem Computer nicht nachträglich verändert werden. Um eine Änderung vorzunehmen, müssten alle anderen Computer im Netzwerk eingebunden werden, und genau deshalb ist die Blockchain so sicher. Wenn ein einzelner Computer versucht, die Blockchain zu ändern, wird die Kette sofort unterbrochen und der Täter wird rausgeschmissen.

    In Baar ist «Hello World» die erste Immobilie der Welt, die tokenisiert wird
    Die Möglichkeiten, die die Blockchain-Technologie in der Immobilienbranche bietet, sind enorm, sagt Michael Trübestein, Professor für Immobilienverwaltung an der Universität Luzern mit den Schwerpunkten Real Estate Investment und Real Estate Asset Management. Zahlreiche Unternehmen forschen derzeit nach möglichen Anwendungsgebieten. „Aktuell gibt es nur vereinzelte Anwendungen, etwa im Grundbuch oder im Anlage-/Finanzierungsbereich. Ein konkretes Beispiel ist die weltweit erste Tokenisierung einer Immobilie, Baars ‚Hello World‘-Eigenschaft“, sagt Trübestein. 20 Prozent (3 Millionen Franken) des Wertes von "Hello World" wurden von der Zuger Firma "Blockimmo" tokenisiert und an vier Investoren verkauft.

    Auch Crowdlitoken ist auf Immobilien spezialisiert: Das 2018 gegründete Start-up versteht sich als digitales Immobilienunternehmen. „Anleger können ab einem Betrag von 100 Franken / Euro Beteiligungen an ausgewählten Schweizer Immobilien erwerben. Sie dürfen dann ihr Immobilienportfolio aufbauen, indem sie die gekauften Anleihen (Crowdlitokens ‹CRTs›) individuell auf die verschiedenen Crowdlitoken-Objekte verteilen“, erklärt Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken. Durch die Beteiligung an den Immobilien können Anleger eine jährliche Rendite von 7 Prozent erzielen und sich entscheiden, ob sie monatlich auf ihr Bankkonto oder digital als CRT-Token ausbezahlt werden soll.

    Der Zugang zum Finanzmarkt ist liberalisiert
    Für eine digitale Anleihe wird keine Zwischenbank benötigt und ist daher für den Anleger bequemer. Crowdlitoken hat über 630 Investoren mit einem Volumen von 18 Millionen CRTs und sein Immobilienportfolio wächst stetig. Zu ihren prominenten Nutzern zählen der Schweizer Profifußballer Diego Bena-
    Sohn. Kurt definiert den Unterschied zwischen Crowdlitoken und anderen auf Blockchain-Technologie basierenden Unternehmen so: «Es gibt keine Konkurrenten, die eine so geringe Investition für eine Beteiligung an verschiedenen Immobilien akzeptieren würden. Um Investitionen zu verwalten, können Benutzer mit ihrem Smartphone auf das Portal zugreifen ».

    Dass Blockchain disruptives Potenzial hat, ist sowohl Trübestein als auch Kurt klar. Crowdlitoken-CEO fügt hinzu: „Banken werden für Anlageprodukte wie unseres obsolet. Neue Vertriebswege entstehen und der Zugang zum Finanzmarkt wird liberalisiert ». Einerseits ist die Digitalisierung des Kapitalmarktes völlig disruptiv, da sie zu einer Öffnung des Finanzmarktes führt. "Es gibt keine Barrieren und die Mindestmengen, um darauf zuzugreifen, sind gesunken." Destabilisierend sei dagegen die Digitalisierung von Titeln: „Das bedeutet, dass sie nicht mehr übertragen werden“
    Werte durch Dritte übertragen und – da sie auf der Blockchain-Technologie basieren – können ohne vorherige Duplizierung versendet werden“, erklärt Kurt.

    Trübestein ergänzt: «Kryptowährungen haben bereits die Welt und das Denken der verschiedenen Marktteilnehmer beeinflusst. Niemand weiß, wie sie sich in Zukunft entwickeln werden, aber die Vorteile sind jetzt schon klar ». Auch in der Schweiz gibt es Voraussetzungen: «Wir haben zielorientierte Rahmenbedingungen und innovative Unternehmen», sagt Trübestein. Bei der Umsetzung von Innovationen ist es wichtig, dass Unternehmen zusammenarbeiten. So ist es zum Beispiel bei «Hello World» passiert: Der Betrieb ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Block-immo, Elea Labs und Swiss Crypto Tokens.

    WAS IST EIN TOKEN?
    Domenic Kurt, Crowdlitoken: ist ein digitales Asset (Token) basierend auf der Blockchain. Es ist die digitale Darstellung eines Titels. Sie enthält die Eigentumsrechte der Anleihe sowie das Rückgaberecht und stellt eine Rückzahlungspflicht dar.

    WAS IST BLOCKKETTE?
    Michael Trübestein, Experte: eine Kette (=Kette) von Informationen (=Block). Sie werden mit einem Zeitstempel versehen und auf verschiedenen Computern gespeichert. Dies gewährleistet eine hohe Fälschungssicherheit. Blockchain-Systeme unterscheiden auch zwischen öffentlichen Netzwerken und privaten Netzwerken. Sie können rund um die Uhr genutzt werden.

    WAS KANN BLOCKCHAIN-TECHNOLOGIE BESSER MACHEN ALS EINE BANK?
    Domenic Kurt, Crowdlitoken: Mit Wertpapieren auf Basis der Blockchain-Technologie ist es möglich, Werte zu senden, ohne sie zu duplizieren. Es ersetzt das Kreditorenbuch und sorgt dafür, dass Transaktionen schlanker, bequemer und effizienter ablaufen.

    Michael Trübestein

    Domenic Kurt
  • Immobilienverwaltung wird digital

    Immobilienverwaltung wird digital

    Die Digitalisierung verändert immer mehr Branchen, denken Sie nur an den Bankensektor, der das Konzept des E-Bankings und die Möglichkeit, Zahlungen unabhängig direkt vom PC oder Smartphone aus zu verwalten, längst eingeführt hat. Wenn es um die digitale Transformation geht, halten sich Immobilien bei der Implementierung neuer Technologien zurück. Schaut man sich das Schweizer PropTech-Szenario an, findet man jedoch über 100 innovative Unternehmen und Start-ups im Bereich Property Management, Construction und Smart Building. Dies ist ein Beweis dafür, dass es an Immobilieninnovationen nicht mangelt. Was hingegen zu fehlen scheint, ist die Neigung der Unternehmer, sie zu begrüßen, zu oft kurzsichtig und an Routineprozesse gebunden. Diese Mechanismen müssen sich daher in den kommenden Jahren anpassen, um zunehmend auf die Bedürfnisse eines digitalen Marktes zu reagieren. Die Mieter von morgen sind die Teenager von heute, "mit dem Smartphone in der Hand geboren", und sie werden wahrscheinlich nicht die gleiche Art der Kommunikation haben wie die derzeitigen Mieter. Aus diesem Grund ist es wichtig, von Anfang an proaktiv mit neuen Technologien umzugehen und diese sukzessive zu implementieren, damit sich einerseits bestehende Mieter und Mitarbeiter anpassen können und andererseits rechtzeitig für die Bedürfnisse der Mieter von morgen.

    Wir von FlatMan begleiten Unternehmen bei diesem digitalen Transformationsprozess und ermöglichen ihnen, sich dem Wandel schrittweise zu stellen. In einer ersten Phase schlagen wir vor, unsere digitalen Anzeigetafeln am Eingang der Gebäude zu installieren, über die es möglich ist, jede Art von Anzeige an die Mieter direkt von Ihrem Büro aus zu veröffentlichen. So sparen Sie Papier- und Reisezeiten und generieren durch optionale Inserate zusätzliche finanzielle Einnahmen. In einer zweiten Phase ermöglicht Ihnen die von FlatMan entwickelte Plattform die Kommunikation zwischen Mietern, Immobilienagenturen und Handwerkern via App (www.flatman.ch). Dies ermöglicht es, die meisten Prozesse im Zusammenhang mit der Immobilienverwaltung zu optimieren und ihre Effizienz und Rückverfolgbarkeit zu erhöhen.

    Roberto Fantoni, Mitbegründer FlatMan Sagl.
    Rocco Vicenzi, Mitbegründer FlatMan Sagl.

  • Flaneur D’Or 2020

    Flaneur D’Or 2020

    Riqualifica Comparto S. Simone a Vacallo
    Valutazione della giuria: Il nuovo spazio pubblico si fonda su un progetto solido, che comprende interfacce per i pedoni nelle vicinanze della chiesa. Il piazzale antistante l’edificio può avere nuove destinazioni d’utilizzo dato che i parcheggi sono stati sostituiti da un piccolo parco. La superficie della chiesa è pianeggiante e accessibile anche alle persone disabili. Gli arredi fissi disposti all’ombra degli alberi invitano a sedersi e a fare due chiacchiere, mentre un bar all’aperto offre la possibilità di ristorarsi. La presenza appena accennata di queste «piccole oasi» è comunque visibile dall’altro lato della strada. Sul marciapiede basso si può camminare in sicurezza grazie a colonnine che, se da un lato impediscono agli automobilisti di parcheggiare sul marciapiede, d’altro lato non sono ottimali per le persone ipovedenti e neanche dal punto di vista estetico.

    Davanti alla fermata riqualificata ci si può sedere sul muretto. Le strisce pedonali, dotate di isola centrale, forniscono una protezione sufficiente per attraversare la strada.

    L’intervento pragmatico e localmente molto efficace denota qualità di accesso e di sosta. Dimostra come, con un dispendio proporzionato di mezzi e con pochi ma raffinati provvedimenti, sia possibile conferire al paese un «decisivo valore aggiunto».

    Committente:
    Comune di Vacallo

    Progettazione:
    Inches Geleta Architetti Sagl;
    Studio Ing. Fabio Bianchi

    Tappe:
    2012: La Parrocchia incarica l’arch. Inches di uno studio preliminare per la riqualifica della piazza
    2013: Il Comune decide di appoggiare il progetto ma coordinandolo con la riqualifica del sedime stradale adiacente
    2016: Il progetto viene presentato alla popolazione
    2017 – 2019: Inizio e fine cantiere

    Costo complessivo: CHF 716’200

  • Colombaro-Platz in Canobbio

    Colombaro-Platz in Canobbio

    Bewertung der Jury: Mit der aktuellen Intervention, der dritten Stufe einer umfassenderen Requalifizierung der Gemeinde, wurde der öffentliche Raum des historischen Zentrums wiederbelebt und die Hierarchie zwischen Auto und Fußgänger umgekehrt. Die Autos wurden nicht vollständig aus dem stillen Auffahrtskern entfernt, jedoch wurde dem Fußgänger Priorität eingeräumt. Mit dem neuen Bodenbelag wird deutlich, dass der gesamte Raum zwischen den Gebäuden öffentlich ist. In den Granitboden wurden Quadrate aus unterschiedlichen Materialien eingefügt, die wie farbige Teppiche wirken und die Zentralität und Nutzbarkeit mancher Orte hervorheben und dem Ganzen einen wohnlicheren Charakter verleihen.

    Das Projekt wurde geschätzt, weil dank dieser Interventionen die Lebensqualität im Kern, seine Bewohnbarkeit und sein sozialer und aggregierter Wert verbessert wurden. Fußgänger sind zurückgekehrt, um die Straßen und Plätze zu bevölkern, Kinder spielen auf bunten Teppichen, Erwachsene unterhalten sich, Passanten bleiben stehen.

    Klient:
    Gemeinde Canobbio

    Entwurf:
    Architekturstudio Workshop
    von Bau Sagl
    Ingenieurbüro Lucchini-Mariotta
    and Associates SA

    Etappen:
    2014: Konzept
    2016: Vorprojekt
    2018: Abschlussprojekt
    2018-19: Ausführung

    Gesamtkosten: CHF 1,8 Mio.

  • Sanierung des Zentrums von Balerna

    Sanierung des Zentrums von Balerna

    Bewertung der Jury: Dieses Projekt wurde besonders für seine Fähigkeit gewürdigt, die im Laufe der Zeit zu einer Verkehrsader für den Verkehr und das Parken von Fahrzeugen gewordene Straße in einen lebenswichtigen Raum für Fußgänger zu verwandeln. Durch den Wegfall der Nebenparkplätze und die Verlegung der Bushaltestellen von der Fahrbahn wurden die Gehwege erheblich verbreitert und der verlorene Platz für Fußgänger zurückgewonnen. Die Wahl der flachen Umrandung verstärkt den kreuzenden Charakter des öffentlichen Raums, den die eisernen Stangen, die das Parken von Fahrzeugen verhindern sollen, nur geringfügig zerkratzen.

    Klient:
    Gemeinde Balerna

    Entwurf:
    Cattaneo Birindelli Architekturbüro,
    Ingenieurbüro Ing. Fabio Bianchi

    Etappen:
    2013: Abschlussprojekt
    2016: Beginn der Arbeiten
    2017: Öffentliche Einweihung

    Gesamtkosten: CHF 2,1 Mio.

  • Die Flächen im Erdgeschoss (wieder) genutzt werden

    Die Flächen im Erdgeschoss (wieder) genutzt werden

    Flächen im Erdgeschoss in Schweizer Städten, in mittelgrossen Zentren oder in kleineren Gemeinden haben leider eine besondere Bestimmung – mit Ausnahme von begehrten privilegierten Lagen. Experten zufolge hat sich die Bestimmung dieses Raumtyps nicht erst nach der jüngsten Pandemie deutlich geändert. Wo einst Restaurant, Café oder Friseur, Metzgerei oder inhabergeführter Modeladen war, klafft heute oft eine riesige Lücke.

    Was die Forschung sagt
    Nicole Hartmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Innenarchitektur (IIA) der Hochschule Luzern (HSLU), untersucht, wie man diesen besonderen Raum optimal nutzen kann. Mit dem Projekt «PARTERRE» untersucht er – gemeinsam mit seinen Kollegen Markus Gmünder, Christoph Hanisch und Katharina Kleczka – «wie man die Räume im Erdgeschoss am besten, aber von innen her umbaut». „Die Erdgeschosse sind nicht nur für das Gebäude, sondern auch für den Stadtraum wichtig“, so Hartmann. Durch die Neuordnung des Einzelhandels und den stetig steigenden Online-Verkauf von Produkten hat sich die Nutzung dieser Erdgeschossflächen jedoch stark verändert. Eine Rolle spielten laut Hartmann aber auch Veränderungen gesellschaftlicher und kultureller Werte sowie Veränderungen rechtlicher Rahmenbedingungen. Das Projektteam hob einige konkrete Beispiele hervor, beispielsweise in der portugiesischen Stadt Porto, wo KMU und Start-ups die Innenstadtviertel mit originellen Ideen und innovativen Lösungen belebt haben. Oder in der Stadt Luzern, wo mangels internationaler Touristen eine deutliche Zunahme leerer Geschäfte und leerstehender Gewerbeflächen zu verzeichnen ist.

    Eine Lösung: Pop-up-Shops
    Das Unternehmen Pop-up-Shops von Gründer und CEO Chalid A. El Ashker interessiert sich für diese Leerstände. Mit ihrem «Online-Markt» bietet sie Mietflächen in Baden, Brugg oder Dietikon an. Die Internetplattform des Start-ups mit Sitz in Zollikon verbindet Eigentümer von Gewerbeflächen oder Showrooms mit Interessenten, die eine Fläche befristet mieten möchten. Auch die Vertrags- und Mietzahlungen dieser Pop-up-Shops werden online abgewickelt. Die Interessengruppen sind zum einen die Eigentümer von Flächen und zum anderen die neuen Marken, Unternehmen, Designer oder Künstler, die eine Fläche benötigen, um ihre Produkte auszustellen. „Egal welche Flächen wir optimieren, wir optimieren den Vermietungsprozess“, sagt El Ashker, dessen Geschäftsidee nicht an den Schweizer Grenzen endet. Hinzu kommen internationale Gewerbeflächen, wie in Deutschland, Großbritannien oder den USA, von denen sich viele im Erdgeschoss befinden.
    kein Grundstück eines Gebäudes. Laut El Ashker bietet die Plattform mehrere Vorteile in einem: Sie erhöht die Verfügbarkeit von Flächen für Geschäfte und fördert die lokale Wirtschaft, indem sie sowohl neue als auch aufstrebende Unternehmen unterstützt, ohne die bereits etablierten zu vergessen. In der Schweiz zählt Pop-up Shops SBB, Schweizerische Post, Migros, SPG Intercity und Wincasa zu seinen Kunden.

    Flexible Büroräume in der Nähe Ihres Zuhauses
    Leere Gewerbeflächen im Erdgeschoss in Schweizer Gemeinden und Städten können je nach Verwaltungs- und Planungsvorschriften zu Büros sowie Einzelhandelsgeschäften umgebaut werden. Einer der jüngsten "Coworking Spaces" wurde von Village Office eröffnet, einem Unternehmen, das mehrere hundert Coworking Spaces in der ganzen Schweiz schaffen will. Derzeit sind es über 80, die sich in Aarau, Bottighofen, Frauenfeld, Luzern, Laax, Nyon und Davos befinden, um nur einige zu nennen.

    Als Genossenschaften konzipiert und gegründet, wollen sie neue Arbeitsformen fördern und ein ganzes Netzwerk von „Coworking Spaces“ aufbauen. «Gleichzeitig schaffen wir auch Verbindungen zwischen Gemeinden, Unternehmen, Grundstückseigentümern und Coworkern», sagt Jenny Schäpper-Uster, die 2015 und 2016 die neue Unternehmensform Coworking Switzerland und Village Offices mitgegründet hat. „Unsere Vision ist, dass bis 2030 jede Person in der Schweiz in 15 Minuten den nächsten ‚Coworking Space‘ erreichen kann. Auf diese Weise reduzieren wir die Verkehrsbelastung, steigern die lokale Wertschöpfung und tragen durch kürzere Arbeitswege zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen bei ».

    „Stadtzentren revitalisieren“
    Nicole Hartmann, Innenarchitektin der HSLU, schlägt eine weitere Lösung vor, um Erdgeschossflächen in urbane Räume umzuwandeln: Wohnraum schaffen. „Abhängig von den vorhandenen Grundrissen, den Höhen der Räume, der Fassaden, der Ausstattung und der Raumformen sollte das Ziel sein, urbane Zentren zu beleben“, erklärt er. Es würde auch bedeuten, Städte für neue Einwohner wieder attraktiv und lebenswert zu machen. In der Schweiz hat es eine Vertreibung von Menschen in die moderneren und moderneren Vororte gegeben. "Wir könnten anfangen, über eine Neudefinition des öffentlichen Raums nachzudenken und einen neuen Trend zu starten, der viele Innenstädte wiederbelebt." Davon ist Hartmann überzeugt.

    Dies ist eines der Themen, die im Projekt "PARTERRE" untersucht wurden, sowie die
    die Erkenntnis, dass eine Änderung der Bestimmung eines Raums die Lebensqualität der Anwohner beeinträchtigen kann und wie öffentliche und private Räume gestaltet und geteilt werden können. „Das Projekt berücksichtigt das Zusammenspiel verschiedener Stakeholder und entwickelt eine nachhaltige Umnutzungsstrategie für die leerstehenden Erdgeschosse“, sagt Hartmann. Auf die Ergebnisse des Projekts können wir schon jetzt gespannt sein.

    Baden – eine Modellstadt
    Baden ist mit über 19'000 Einwohnern die drittgrösste Gemeinde des Kantons Aargau und zählt unter den 110 bestehenden zu den Top 5 der Schweizer Wirtschaftsregionen. Hier sind rund 2.500 Unternehmen ansässig, viele davon international. Dank seiner Anbindung an Nah- und Fernverkehrsnetze
    Zimmer und die Abgeschiedenheit von nur rund 20 Kilometern von Zürich, der Hauptstadt des Kantons Aargau und der Stadt Waldshut-Tiengen in Deutschland, ist ein regionales Wirtschaftszentrum und auch ein beliebter Wohnort.

    Kein Wunder, dass Bauträger Thomas Lütolf von einem sehr geringen Leerstand unter den Geschäften in der Innenstadt spricht: „Nur drei der 220 Flächen stehen derzeit leer“. Damit verzeichnet der Leerstand der Erdgeschosse in der Stadt den niedrigsten Wert seit sechs Jahren – und das trotz der Pandemie durch Covid-19. Auch die Besetzung frei werdender Flächen des Einzelhandels durch Gastronomie und Gastronomie nimmt zu. Unter den Einzelhandelsgeschäften sogar einige mit neuen Konzepten und andere bereits getestet. Ein Beispiel ist Ohne.ch an der Stadtturmstrasse 15, das faire und nachhaltige Lebensmittel ohne Verpackung anbietet. Oder die renommierte und sehr bekannte Konditorei Sprüngli, die im Bahnhof Baden eine Filiale eröffnet hat.

    Und beim Thema Pop-up-Shops sieht Lütolf mehr Chancen als Risiken: „Pop-up-Shops sind in Baden keine Unbekannte“. Dieser Trend werde sich seiner Meinung nach langfristig fortsetzen und dank der aktiven Kunst- und Kulturszene der Stadt könne er schnell und unkompliziert Freiräume besetzen. Lediglich beim Mietniveau ist ein leichter Abwärtstrend zu erkennen. „Das macht es aber wiederum für andere Anbietergruppen in diesem Segment attraktiv“, sagt Lütolf.

  • "Das Tessin, ein attraktiver Wirtschaftsstandort"

    "Das Tessin, ein attraktiver Wirtschaftsstandort"

    Wer ist Stefano Rizzi?
    Stefano Rizzi ist seit 1. Januar 2012 Direktor der Abteilung Wirtschaft des Departements für Finanzen und Wirtschaft des Kantons Tessin. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen, mit Spezialisierung auf kleine und mittlere Unternehmen, war er in der Privatwirtschaft und seit 2005 in der kantonalen Verwaltung tätig. Zu seinen Verantwortungsbereichen gehören wirtschaftliche Entwicklung, Landwirtschaft, Arbeitsmarktüberwachung sowie Arbeitslosigkeit und Landbesitz.

    Bleibt das Tessin trotz verschiedener Wirtschafts- und Gesundheitskrisen ein interessanter Wirtschaftsstandort?
    Natürlich! Im Tessin herrschen ideale Geschäftsbedingungen, insbesondere dank der starken Innovationsbereitschaft in unserem Kanton. Tatsächlich gibt es zahlreiche international gelistete Forschungsinstitute, von denen einige zu echten Flaggschiffen unseres Territoriums geworden sind. Ich denke dabei unter anderem an das Le Molle Institute for Artificial Intelligence Studies (IDSIA), das Research Institute in Biomedicine (IRB) oder das Swiss Center for Scientific Computing (CSCS). Letzteres beherbergt zum Beispiel den leistungsstärksten Supercomputer Europas, den «Piz Daint».

    In unserem Territorium gibt es auch viele Spitzenunternehmen, die in verschiedenen Wirtschaftsbereichen erfolgreich tätig sind: von Life Sciences über Mechanik und Elektronik, über Informations- und Kommunikationstechnologien bis hin zu aufstrebenden Sektoren wie Lifestyletech, das die technologischen Aspekte einschließt, z B. auf Lebensmittel, Mode, Design, Tourismus und Gesundheit. Bei uns gibt es viele innovative Unternehmen, die durch den Einsatz moderner Technologien wissen, in der Welt geschätzt zu werden.

    All diese Exzellenzen haben das Tessin zu einem stark der Innovation verschriebenen Kanton gemacht, so dass es in einer aktuellen Studie der Europäischen Kommission zu den Innovationsführern gehört: Es rangiert unter den Top Ten der Innovationssysteme auf europäischer Ebene und auf Platz 2 nach Zürich auf nationaler Ebene.

    Dieses schmeichelhafte Ergebnis zeigt die Güte der vom Kanton umgesetzten Wirtschaftsentwicklungsstrategie sowie die Qualität des Ökosystems zugunsten von Innovationen, das sich in den letzten Jahren verwirklicht hat. Eine Strategie, die von der Wirtschaftsförderung des Departements Wirtschaft perfektioniert wurde und auf Unternehmertum, Innovation und Vernetzung der oben genannten Kompetenzen basiert, die in unserem Kanton auf akademischer, wirtschaftlicher und institutioneller Ebene vorhanden sind. Diese drei Säulen ermöglichen es den unterschiedlichen Unternehmertypen, dank differenzierter Fördermaßnahmen in unserem Territorium die idealen Bedingungen vorzufinden, um Projekte mit innovativen Inhalten zu entwickeln.

    Ein wichtiges Instrument, das im Laufe der Jahre eine zentrale Rolle eingenommen hat, ist in diesem Zusammenhang das Gesetz zur wirtschaftlichen Innovation: Es unterstützt mit seinen vielfältigen Maßnahmen Forschung und Innovation in Unternehmen für angewandte Forschungsprojekte – durchgeführt in Zusammenarbeit mit Hochschulen – oder für Investitionsprojekte mit dem Ziel, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die international vermarktet werden sollen.

    Da wir jedoch nicht der einzige Kanton sind, der auf Innovation setzt, müssen wir die Herausforderungen der Zukunft proaktiv und mit Weitblick angehen. Um das Wachstum im breiteren Schweizer Kontext zu festigen und neue Ansiedlungen anzuziehen, wurden wichtige Projekte lanciert, die sowohl mit dem Alpennord als auch mit dem Süden, insbesondere mit dem Wirtschaftsraum Lombardei, Synergien entwickeln. Das Tessin tritt 2019 der Greater Zurich Area bei – einer Organisation, die sich der Anwerbung von Unternehmen widmet – und dem jüngsten Bau des Tessiner Hauptsitzes des Switzerland Innovation Park. Dieses Projekt, das im Frühjahr 2021 begann, wird von der Agire Foundation verwaltet. Mit Blick nach Süden wurde kürzlich eine Absichtserklärung mit dem MIND Milano Innovation District unterzeichnet, dem Innovationsviertel, das auf dem Gelände der Expo Milano 2015 entstanden ist.

    Auf diese Weise wird die Vision eines Tessins, fest verbunden mit der Innovationsachse von Mailand bis Zürich, verwirklicht, was es uns ermöglicht, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ein idealer Geschäftsstandort zu sein.

    Er hat uns vom Switzerland Innovation Park erzählt. Welche Rolle wird der Kanton Tessin in diesem Zusammenhang spielen und welchen Nutzen zieht die Wirtschaft daraus?
    Die Mitgliedschaft des Tessins im Switzerland Innovation Park steht im Einklang mit der kantonalen Wirtschaftsförderungsstrategie, die, wie oben erwähnt, auf Innovation, Unternehmertum und die Vernetzung der in unserem Gebiet vorhandenen Kompetenzen ausgerichtet ist.

    Dank dieses wichtigen Projekts kann der Kanton Tessin insbesondere in strategischen und zukunftsorientierten Bereichen Innovationen weiter vorantreiben und damit seine bereits konsolidierte Position auf internationaler Ebene stärken.

    Die gesamte Wirtschaft wird stark profitieren: Die Ansiedlung von Spitzenunternehmen, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen internationaler Unternehmen sowie Start-ups werden erleichtert. Die Tessiner Filiale des Switzerland Innovation Park kann als Katalysator für die Entstehung und Entwicklung innovativer Projekte wirken, die wiederum andere Aktivitäten anziehen und zur Schaffung interessanter Arbeitsplätze beitragen. Zudem ermöglicht es die Aktivierung von Kooperationen mit den wirtschaftlichen Realitäten der Grossregion Zürich, ein Ziel, das sich der Kanton bereits mit dem Beitritt zur Greater Zurich Area gesetzt hatte.

    Welche Kompetenzzentren werden derzeit im Tessin geprüft?
    Das Rückgrat des Switzerland Innovation Parks bilden Kompetenzzentren. Life Sciences, Drohnen und ICT befinden sich in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium, während andere Initiativen mit Zukunftspotenzial evaluiert werden. Diese Kompetenzzentren werden dazu beitragen, die Austauschmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in hochtechnologischen Sektoren zu vervielfachen und neue innovative Projekte zu beleben.

    Ein sehr aktuelles Thema ist die soziale Verantwortung von Unternehmen, für die sich die DFE viel eingesetzt hat. Wo stehen wir heute?
    Kürzlich hat der Ständerat in Fortführung der bereits laufenden Arbeiten beschlossen, für den Zeitraum 2021-2023 450’000 Franken für Massnahmen im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) zur Verfügung zu stellen. Insbesondere ist die Einführung einer Direktförderung für Unternehmen vorgesehen, die in die Ausbildung eines eigenen CSR-Managers investieren. Dies ist eine Maßnahme, die die Möglichkeit bietet, direkt in den Unternehmen und verstärkt über professionelle Persönlichkeiten mit den notwendigen Fähigkeiten zur Umsetzung von Good Practices zu verfügen, die leichter in einen Nachhaltigkeitsbericht einfließen können. Darüber hinaus ist zur Fortsetzung der Sensibilisierungsaktivitäten zu diesem Thema und zu den Möglichkeiten im Zusammenhang mit der Übernahme bewährter Verfahren im Bereich der sozialen Verantwortung von Unternehmen die Organisation von Aktivitäten und Veranstaltungen geplant, wie sie beispielsweise bereits im Februar 2020 erfolgt sind. mit dem Tag der Wirtschaft ganz dem Thema gewidmet. Auf diese Weise wird es möglich sein, die Weiterentwicklung einer gemeinsamen Kultur der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen zu fördern.

    Ich möchte betonen, dass es während der Notlage in unserem Kanton nicht an Beispielen für Initiativen in diesem Bereich gefehlt hat, die zeigen, dass das Tessin seit einiger Zeit auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung ist: Sozial verantwortliche Unternehmen waren die ersten, die auf dem Feld lagen , versuchen, zur Lösung von Gemeinde- und Gebietsproblemen beizutragen. Es besteht die Hoffnung, dass Unternehmen auch in Zukunft dieser Richtung folgen und immer mehr Unternehmenspraktiken anwenden, die auf wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklungen achten.

    Wie stark hat sich die Coronavirus-Pandemie auf die kantonale Wirtschaft ausgewirkt?
    Die Pandemie hat unseren Kanton völlig unerwartet getroffen. Von einem Tag auf den anderen spürten wir deutliche Anzeichen dafür, dass etwas ganz Großes vor sich ging, mit erheblichen Folgen sicherlich in erster Linie in gesundheitlicher Hinsicht, aber auch in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht. Insbesondere in den Monaten März und April 2020 wurden schwere Massnahmen ergriffen, die sowohl von den Bürgern als auch von den Tessiner Unternehmen Opfer und Anstrengungen erforderten.

    Die Behörde ließ jedoch Bürger und Unternehmen in Schwierigkeiten nicht allein und griff sofort ein, indem sie komplementär zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden eine Reihe von Instrumenten einführte, um die Auswirkungen der Pandemie auf unsere Gesellschaft abzumildern . Beispiele hierfür sind unter anderem Minderungsleistungen, Verdienstausfallentschädigungen, Covid-19-Gutschriften, Covid-Überbrückungsleistungen, Hilfen für bestimmte Sektoren wie Kultur, Sport und Medien, Überbrückungsleistungen. „Härtefälle“ genannt.

    Die Pandemie hat uns natürlich vor große Herausforderungen und Schwierigkeiten gestellt, aber gerade in den Krisen müssen neue Chancen erkannt werden. Entwicklungs- und Wachstumschancen, die sich hier, wie auch aus den Aktivitäten der strategischen Gruppe für den Relaunch des Landes ergeben haben, ergeben sich vor allem in den Bereichen Innovation, nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility: Dies sind die Bereiche, in denen den wirtschaftlichen Aufschwung anstreben, wo zudem der Kanton Tessin bereits viele Karten zu spielen hat.

  • Die 4 führenden Branchen im Tessin

    Die 4 führenden Branchen im Tessin

    Biowissenschaften
    Der Life Sciences Sektor im Tessin ist eine sehr wichtige Realität und besteht aus innovativen Unternehmen, stark exportorientierten und international anerkannten Forschungsinstituten. Es umfasst die Pharmaindustrie, die Biomedizin und die Medizintechnik. Das Forschungsinstitut für Biomedizin (IRB), das Cardiocentro Ticino oder das Onkologische Institut der Italienischen Schweiz sind nur einige der renommierten Institute, die dazu beitragen, ein besonders günstiges Umfeld für die Forschung und Entwicklung neuer Produkte zu gestalten. Unter den in Entwicklung befindlichen Projekten finden wir das Kompetenzzentrum Life Sciences im Switzerland Innovation Park (SIP), ein wichtiges Projekt, dem das Tessin im vergangenen Frühjahr beigetreten ist und das den Austausch zwischen Unternehmen und Forschungsinstituten fördern soll.

    Mechanik und Elektronik
    Im Tessin finden wir zahlreiche Spitzenleistungen im Bereich EDM. Diese Technologie wurde dank eines industriellen Gefüges im hochtechnologischen und innovativen Bereich der Mikromechanik und Elektronik geboren und entwickelt. Damit kann das Tessin nicht nur im Industrie- und Unternehmensbereich, sondern auch in der angewandten Forschung wertvolle Kompetenzen aufbauen und stärken, die insbesondere für den Umgang mit Transformationsprozessen nützlich sind. Die Institute des Department of Innovative Technologies (DTI) der Professional University School of Italian Switzerland (SUPSI) sind in diesem Zusammenhang wichtige Akteure. Das Tessin bietet ein günstiges Umfeld für die Entwicklung anderer aufstrebender Sektoren und Anwendungen, wie zum Beispiel Drohnen. Dieser Sektor hat sich mit der Schaffung des Drone Competence Center am Flughafen Lodrino (dem Swiss Drone Base Camp), das in den Switzerland Innovation Park (SIP) integriert ist, stark weiterentwickelt.

    Informations- und Telekommunikationstechnologien
    Der Sektor Informationstechnologie und Telekommunikation (IKT) ist zentral für den laufenden Digitalisierungsprozess und betrifft alle Wirtschaftszweige in allen Bereichen. Das Tessin verfügt über Top-Kompetenzen und Business-Realitäten. Das Dalle Molle Institute for Artificial Intelligence Studies (IDSIA) zählt in seiner Branche zu den Top-Ten-Forschungsinstituten der Welt, während das Swiss Center for Scientific Computing (CSCS) in Lugano der leistungsstärkste Supercomputer Europas und der drittgrößte in der Welt ist es in der Lage, 20 Millionen Milliarden Operationen pro Sekunde zu verarbeiten.

    Lifestyle-Technologie
    Der Sektor Lifestyle Tech, der sich im Tessin sehr stark entwickelt hat, konzentriert sich in den letzten Jahren auf innovative Technologien (E-Commerce, Blockchain, 3D-Entwicklung, künstliche Intelligenz, Big Data) in den Bereichen Design, Gesundheit, Reise, Mode, Essen, Medien und mehr. Dank der Schaffung eines Kompetenzzentrums für Lifestyle-Branchen ist es möglich, die im Tessin vorhandenen Kompetenzen in Universitäten und Unternehmen zu verbessern, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu fördern und somit bedeutende Investitionen anzuziehen.

  • Historischer Gutshof modern gerahmt

    Historischer Gutshof modern gerahmt

    Parkähnlich erstreckt sich das grosszügige Grundstück des Glockenguts durch das ländliche Herblingen. Das ehemalige Bauerndorf liegt nur wenige Kilometer vom Zentrum Schaffhausens entfernt. Inmitten der grünen Umgebung und gleichzeitig nah an städtischer Kultur besitzt es einen hohen Erholungs- und Freizeitwert. Eine Fläche von insgesamt 24’223 m² bot den erfahrenen Projektentwicklern der Steiner AG mittendrin Raum für die Vision, eine abwechslungsreiche Wohnumgebung für Jung und Alt zu schaffen – mit Kinderspielplatz, Blumenwiesen und freien Grünflächen voller hochstämmiger Bäume und Ziersträucher. Ende März 2018 erhielt das Projekt der Arbeitsgemeinschaft Theo Hotz Partner AG und Bergamini Partner Architekten die Baubewilligung. Das schützenswerte Hauptgebäude des ehemaligen Gutshofs bildete dabei den Ausgangspunkt für den Entwicklungsplan. Nachdem die Steiner Investment Foundation als Investorin in das Projekt einstieg, konnte im Herbst 2018 bereits der Baustart für die familienfreundlichen und naturnahen Wohnungen erfolgen.

    Offenes Gelände

    Inzwischen ist das alte Gebäude des Gutshofs würdevoll umrahmt von fünf modernen Mehrfamilienhäusern. Dabei stellte es eine besondere Herausforderung dar, die unterschiedlichen Bauten und ein derart grosses Areal möglichst einheitlich zu gestalten und aus einem Guss zu realisieren. Hier half eine Besonderheit der Parzelle im nordwestlichen Bereich, die sich zunächst als Problem darstellte: Eine starke Hangneigung. Die Lösung war, diese unbebaut zu lassen. Der tatsächlich bebaute Teil umfasst heute eine Fläche von 10’330 m2, während sich die erhaltene Grünfläche als eine Bereicherung für das Quartier erweist.

    Als erste Baumassnahme erfolgte der Umbau des zweigeschossigen Gutshofs zum Kinderhort – in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. Der anstossende Schopf wiederum wurde abgerissen und durch ein neues Mehrzweckgebäude mit gleichem Standort und ähnlicher Kubatur ersetzt. Im Erdgeschoss beherbergt dieser Neubau einen Gemeinschaftsraum, der tagsüber vom Hort genutzt wird und abends wie auch an Wochenenden den Bewohnerinnen und Bewohnern der Überbauung zur Verfügung steht. „Der Raum soll der Überbauung als neue Mitte Identität geben“, erklärt Peter Herzog, Teamleiter Immobilienentwicklung bei Steiner. Das Ensemble aus den beiden Gebäuden blieb daher freigestellt und fügt sich stimmig in die Kulisse des offen dahinter liegenden Hangs. U-förmig umgebend angeordnet wuchs schliesslich Schritt für Schritt die Neubausiedlung.

    Die neuen Wohngebäude passen sich dem schlichten Gutshof mit einer gradlinigen Architektur und korrespondierenden Farben optisch an und bringen mit ihren Loggien, Balkonen und Terrassen die Innenräume hell und luftig mit dem Aussenbereich zusammen. Von innen erlauben sie einen grosszügigen Blick auf das grüne Areal und teilweise bis in die Ferne. Die Gebäude des Areals sind locker verteilt und durch ein Wegnetz miteinander verbunden. Vom Quartier aus erreicht man Kindergarten, Primarschule sowie diverse Einkaufsmöglichkeiten in wenigen Gehminuten. So präsentiert sich die gesamte Überbauung gleichzeitig naturdurchlässig und urban verdichtet.

    Nachhaltige Anlage

    Die fünf neuen Mehrfamilienhäuser umfassen insgesamt 27 Miet- und 71 Eigentumswohnungen. Es handelt sich um 2.5- bis 5.5-Zimmerwohnungen mit einer Fläche von 65 m2 bis 130 m2. Alle Wohnungen beinhalten einen gehobenen Ausbaustandard und sind ebenso für Familien wie für Paare oder Einzelpersonen zugeschnitten. Mit den Preisen und unterschiedlichen Wohnungsgrössen will man eine Durchmischung von Ein-Personen- und Familienhaushalten erreichen. „Preislich bewegen wir uns im mittleren Segment“, bestätigt Peter Herzog. Unter dem Gelände sorgt zusätzlich eine Tiefgarage mit 136 Parkplätzen für Raum. Sie ist für alle Neubauten direkt erschlossen.

    Die Gebäude sind im Minergie-Standard realisiert und werden mit klimafreundlichen Erdsonden-Wärmepumpen beheizt. Für die Erstellung wurde zudem wenn möglich auf nachhaltige Betonsorten mit Zement aus Mischabbruch zurückgegriffen. Hier erfolgte eine Zumischung von rezyklierten Gesteinskörnern.

    Bedarfsgerechte Planung

    Die gesamte Überbauung fusst auf einem Gestaltungsplan, der während des Prozesses sowohl den zuständigen Ämtern als auch den Anwohnerinnen und Anwohnern vorgelegt wurde. Das habe zum Vertrauen zu diesem grossen Projekt beigetragen, erklärt Herzog und fügt hinzu: „Mit der Überbauung Gloggeguet haben wir aufgezeigt, wie wir verdichtet bauen können und die Qualität des Ortes bestehen bleibt“. Trotz Pandemie konnten die Bauarbeiten unter Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen nach Zeitplan durchgeführt werden, sodass die Wohnungen im Frühling 2021 bezugsbereit waren.

    www.steiner.ch
    www.gloggeguet.ch
    info@steiner.ch

  • Nachfrage nach grösseren Wohnungen treibt Bauwirtschaft

    Nachfrage nach grösseren Wohnungen treibt Bauwirtschaft

    Das Baugewerbe hat sich während der Corona-Pandemie als krisenresistent erwiesen. Das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstitut BAK Economics erwartet laut einer Mitteilung ein Wachstum im Hochbau im laufenden Jahr um 0,4 Prozent. Für 2022 zeichne sich ein Plus von 0,6 Prozent ab.

    Die Perspektiven für die Bautätigkeit variieren dabei zwischen Wohnbau, Betriebsbau und Infrastrukturbau. Während der Wohnungsbau zulegt, verzeichnen der Gewerbebau und öffentliche Bauvorhaben leichte Verluste. Wegen der vermehrten Heimarbeit wächst die Nachfrage nach grösseren Wohnungen. Zudem treiben die energetischen Sanierungen und die zu erwartenden Zinswende das Wachstum.

    Beim Infrastrukturbau wirkt sich dagegen die pandemiebedingt rückläufige Zahl an Bauvorhaben der öffentlichen Hand aus. Ebenso sinkt die Zahl gewerblicher Bauprojekte, da viele Betriebe geplante Bauvorhaben verschieben oder stoppen. Dank der aktuelle Belebung der Wirtschaft ist laut BAK Economics 2022 auch mit einer Belebung für beide Bereiche zu rechnen.

    Für die Jahre 2023 bis 2027 sind positive Ergebnisse im Hochbau zu erwarten. Im Gewerbe- und Infrastrukturbau dürfte die mittelfristige Auftragslage konstant bleiben.

    Bei der Bautätigeit insgesamt zeigen sich regionale Unterschiede: Die besten Prognosen weisen laut BAK Economics die Regionen Zürich/Aargau, der Genferseeraum sowie die Zentralschweiz auf. Für die Region Basel erwartet das Institut mittelfristig eine Stagnation.

  • Baulink realisiert Marriot-Hotel in Basel

    Baulink realisiert Marriot-Hotel in Basel

    Die Munich Hotel Partners GmbH (MHP) hat Baulink mit der Realisierung eines Marriot-Hotels in Basel beauftragt, informiert die Baulink AG in einer Mitteilung. Konkret soll der auf die Inneneinrichtung von Hotels spezialisierte Geschäftsbereich Invita das vormalige Swissôtel Basel renovieren. Das seit November 2020 geschlossene Hotel wurde von MHP und der amerikanischen H.I.G. Capital gekauft.

    Invita werde als Totalunternehmer für die Gestaltung der 125 Zimmer und der öffentlichen Bereiche des Hotels fungieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Mit unseren Erfahrungen aus der ersten Umbauphase bieten wir beste Voraussetzungen um das Projekt für die MHP erfolgreich und effizient durchzuführen“, wird Robert Diepenbrock dort zitiert. Der Leiter der Fachabteilung Invita bei Baulink ist überzeugt, „Spezialwissen in Sachen Hospitality in einem Team aus erstklassigen Partnern einbringen zu können“.

    Für die Ausführung des Projekts wird Invita mit dem Architekturbüro Oana Rosen aus Frankfurt zusammenarbeiten. Über den finanziellen Umfang des Auftrags werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

  • Jaisli-Xamax stattet Heilpädagogische Schule Bern aus

    Jaisli-Xamax stattet Heilpädagogische Schule Bern aus

    Beim Neubau der Heilpädagogischen Schule Bern (HPS) übernimmt das Dietiker Elektrounternehmen Jaisli-Xamax die Elektroinstallationen. Die Arbeiten haben im März begonnen und sollen laut einer Mitteilung auf Facebook bis Januar 2023⁠ gehen. Jaisli-Xamax erbringt demnach folgende Dienstleistungen: Stark- und Schwachstrominstallationen, Gebäudeautomation sowie die Lieferung von Schaltanlagen.

    Die Heilpädagogische Schule ist eine Sonderschule für die Stadt und die Region Bern. Die Gebäude der HPS entsprechen laut der Mitteilung von Jaisli-Xamax nicht mehr den heutigen betrieblichen Anforderungen, sind altersbedingt sanierungsbedürftig und können räumlich und strukturell nicht weiterentwickelt werden.⁠ Deshalb entstehe der Neubau der Schule mit einer Turnhalle auf einem unbebauten Grundstück auf dem Areal der Volksschulen Bümpliz und Statthalter.⁠

  • Gebäudeprogramm verbucht Rekordjahr

    Gebäudeprogramm verbucht Rekordjahr

    Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen hat 2020 ein Rekordjahr verbucht. Insgesamt sind 299 Millionen Franken für Sanierungs- und Neubauprojekte ausgezahlt worden, mehr als in jedem Jahr zuvor, wie aus einer Medienmitteilung des Bundes hervorgeht.

    Dabei sind 119 Millionen Franken auf Wärmedämmprojekte entfallen. Mit 72 Millionen Franken machen Systemsanierungen den zweitgrössten Anteil aus. Dabei handelt es sich um umfassende Sanierungen der Gebäudehülle, die zum Beispiel mit einer Sanierung der Heizsysteme kombiniert werden. Für Projekte rund um Heizungswechsel, Solar- und Lüftungsanlagen sind rund 62 Millionen Franken an Fördergeldern vergeben worden. Bei diesen als Haustechnik bezeichneten Projekten wurde somit ein Zuwachs von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht.

    Das Gebäudeprogramm hat auch Erfolge beim Klimaschutz und der Beschäftigung vorzuweisen. Durch die 2020 geförderten Massnahmen werden über die gesamte Lebensdauer 5,7 Millionen Kilowattstunden Strom und 1,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Da die Fördersätze jedoch im Vergleich zu 2019 erhöht wurden, ist der Anteil von ausgezahltem Franken pro eingesparter Tonne CO2 hingegen von 205 Franken auf 207 Franken angestiegen. Der Beschäftigungseffekt beträgt 2100 Vollzeitäquivalente, die zusätzliche inländische Wertschöpfung 88 Millionen Franken.

  • Schaffhausen verlängert Vertrag mit Generis AG

    Schaffhausen verlängert Vertrag mit Generis AG

    Die Generis AG wird die Wirtschaftsförderungsstelle des Kantons Schaffhausen bis 2024 weiterführen. Dasselbe gilt für die Geschäftsstelle zur Förderung der Regional- und Standortentwicklung. Das hat der Regierungsrat an seiner Sitzung am Dienstag beschlossen.

    Der Leistungsauftrag läuft aktuell bis Ende 2022. Danach kann er letztmals um weitere zwei Jahre verlängert werden. Die Generis AG hatte Anfang 2015 den Zuschlag für die Führung beider Einrichtungen erhalten.

    Wie es in einer Mitteilung des Regierungsrats heisst, hat die Generis AG „ihren Auftrag bisher sehr gut erfüllt. Die bis heute erreichten Resultate im Bereich der Wirtschaftsförderung stellen eine eigentliche Erfolgsgeschichte dar.“ Deshalb werde der Leistungsauftrag nun verlängert.

  • Holcim verkauft Geschäfte in Brasilien

    Holcim verkauft Geschäfte in Brasilien

    Holcim veräussert seine Geschäfte in Brasilien. Wie der Konzern bekanntgibt, beläuft sich der Unternehmenswert auf 1,025 Milliarden Dollar. Er umfasst fünf Zementwerke, vier Mahlwerke, sechs Werke für Zuschlagstoffe und 19 Transportbetonwerke. Käuferin ist die Companhia Siderúrgica Nacional. „Diese Veräusserung ist ein weiterer Schritt in unserer Transformation zum weltweit führenden Anbieter von innovativen und nachhaltigen Baulösungen“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. „Sie gibt uns die Flexibilität, in attraktive Wachstumsmöglichkeiten zu investieren.“

    Mit diesem Verkauf werde die Bilanz des Unternehmens gestärkt und der Verschuldungsgrad deutlich reduziert, so Holcim. Er sei im Rahmen einer Optimierung des Portfolios erfolgt. Der Erlös werde für Investitionen in den Geschäftsbereich Lösungen & Produkte verwendet. Dieser baue auf der Anfang Januar erfolgten Akquisition von Firestone Building Products, einem amerikanischen Hersteller von Flachdachsystemen, auf. Diese Transaktion hatte einen Wert von 3,4 Milliarden Dollar. Als ersten Schritt habe Holcim in Mexiko die Firestone GacoFlex-Linie zur Abdichtung von Dächern eingeführt.

    Trotz des Verkaufs des Brasiliengeschäfts bleibe Lateinamerika für Holcim eine zentrale strategische Wachstumsregion. So habe der Konzern kürzlich in eine zusätzliche Klinkeranlage im argentinischen Malagueño und in eine neues Mahlwerk im mexikanischen Yucatán investiert. Zudem werde der Ausbau des eigenen Einzelhandelsnetzes Disensa kontinuierlich betrieben.

  • Kleinere Mietwohnungen sparen Ressourcen

    Kleinere Mietwohnungen sparen Ressourcen

    Drei Wissenschaftlerinnen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben laut einer Medienmitteilung herauszufinden versucht, was hinter dem immer weiter steigenden Platzbedarf von Mietenden steckt. Hintergrund ist, das der Wohnungsbau nicht nur in der Schweiz der zweitgrösste Verursacher von Energieverbrauch und CO2-Emissionen ist, gleich nach dem Verkehr.

    Die Forscherinnen des Laboratory on Human-Environment Relations in Urban Systems (HERUS) der EPFL haben deshalb eine Umfrage unter Mietenden lanciert. In der Schweiz machen sie 60 Prozent der Wohnungsbelegung aus. Die Antworten von 968 Mietenden ergaben unter anderem, dass 40 Prozent von ihnen in eine grössere Wohnung gezogen sind, obwohl sich ihre Haushaltsgrösse verringert hatte. Nur 25 Prozent wären unter denselben Umständen zu einer Verkleinerung bereit.

    Die Forscherinnen fassten folgende Haupthindernisse für eine Verkleinerung zusammen: der grosse Wohnraum dient als Statussymbol, die Verbundenheit mit der aktuellen Wohnung und der Nachbarschaft sowie die Furcht vor Einbussen bei der Privatsphäre.

    Sie schlagen mehrere Lösungen vor: finanzielle Anreize für einen Umzug und ein ausreichendes Angebot an kleinen Wohnungen in Stadtzentren. Ausserdem sollten im selben Gebäude Wohnungen unterschiedlicher Grösse vorhanden sein, damit Mietende umziehen können, ohne den Kontakt zu Freunden und Nachbarn zu verlieren.

    Ausserdem empfehlen sie, Mietenden, die sich verkleinern wollen, Vorrang vor anderen potenziellen Mietenden einzuräumen. Zudem sollte der gängige Ansatz in Bezug auf die Privatsphäre im gesamten Gebäude überdacht werden, so Anna Pagani vom HERUS, etwa „durch die Bereitstellung von Werkstätten und Musikräumen, die von den Mietenden genutzt werden können“.

  • Weniger Wohnungen stehen leer

    Weniger Wohnungen stehen leer

    Zum Stichtag am 1. Juni 2021 wies die Schweiz insgesamt 71’365 leerstehende Wohnungen inklusive Einfamilienhäuser auf, informiert das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 9,5 Prozent. Die entsprechende Leerwohnungsziffer nahm im selben Zeitraum um 0,18 Prozentpunkte auf 1,54 Prozent ab. Sie sei damit zum ersten Mal innert zwölf Jahren gesunken, heisst es in der Mitteilung.

    Die Analysten des BFS haben dabei in in sechs der sieben Grossregionen einen Rückgang der leerstehenden Wohnungen beobachtet. Lediglich im Grossraum Tessin sei die Leerwohnungsziffer um 0,12 Prozentpunkte auf 2,83 Prozent angestiegen. Innerhalb der Kantone machten die Analysten die tiefsten Leerwohnungsziffern in Zug (0,34 Prozent), Genf (0,51 Prozent) und Zürich (0,72 Prozent) aus. Die höchsten Leerwohnungsziffern wurden in den Kantonen Solothurn (3,15 Prozent), Tessin (2,83 Prozent) und Appenzell Innerrhoden (2,59 Prozent) beobachtet.

    Einen besonderes hohen Rückgang der Leerstände haben die Analysten bei Neubauwohnungen und Einfamilienhäusern festgestellt. Zum Stichtag wurden schweizweit 7066 leer stehende Objekte zur Dauermiete oder zum Kauf angeboten, das sind 24,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der für Dauermiete oder Kauf angebotenen leerstehenden Einfamilienhäuser nahm im selben Zeitraum um 18,8 Prozent auf 5940 Immobilien ab.

  • Regionale 2025 feiert Halbzeit

    Regionale 2025 feiert Halbzeit

    Mit einer Feier am Limmatufer in Neuenhof AG hat die Regionale 2025 ihr fünfjähriges Jubiläum begangen. Der Verein Regionale 2025 wurde laut der Mitteilung 2015 gegründet und wird von 16 Limmattaler Gemeinden und Städten sowie von den Kantonen Aargau und Zürich getragen. Er soll die Identität des Limmattals stärken. Bis 2025 sollen dazu 29 unterschiedliche Projekte realisiert werden.

    Mehr als 100 geladene Gäste nahmen an der Feier mit Apéro und einer Musikdarbietung vom Wasser aus teil. Der Austausch aller Beteiligten über die Grenzen hinweg habe an der Feier am 9. September, dem fünften Jahrestag der Arbeitsaufnahme des Vereins, im Vordergrund gestanden. Für die bisherige Präsidentin Brigitta Johner war es ein Abschied. Sie gibt ihr Amt nach sechs Jahren ab.  „Für ein lebens- und liebenswertes Limmattal“ sei der Leitspruch der FDP-Politikerin gewesen, heisst es in der Mitteilung. Verabschiedet wurde die ehemalige Kantonsrätin mit Dankesreden von Roland Kuster, Wettinger Gemeindeammann und ehemaliger Vize-Präsident der Regionale 2025, dem Geschäftsleiter Peter Wolf, dem Gemeindeammann der Gastgeber-Gemeinde, Martin Uebelhart, sowie zwei digitalen Grussbotschaften aus den beiden Kantonen. Sie kamen von Regierungsrat Markus Dieth (Aargau) und Martin Neukom (Zürich).

    Zur Halbzeit wurde auch auf die nächsten fünf Jahre geblickt. Zunächst gibt es eine Zwischenschau von Mai bis Oktober 2022. Dort werden die für die finale Projektschau nominierten Projekte vorgestellt. Bis 2025 werden dann weitere Projekte fertiggestellt. Der Abschluss der Arbeit der Regionale 2025 gipfelt dann in einer grossen Projektschau, an der alle Projekte und Prozesse in der Region der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

  • Implenia verkauft Hochbau-Geschäft in Österreich

    Implenia verkauft Hochbau-Geschäft in Österreich

    Implenia beabsichtige, ihr Hochbau-Geschäft in Österreich an die Zech Bau Austria GmbH zu verkaufen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Der Verkauf soll per Ende Oktober abgeschlossen werden. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    „Wir freuen uns, mit Zech Group einen strategisch passenden Eigentümer für unsere Hochbau-Aktivitäten gefunden zu haben, der gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden in Österreich eine nachhaltige Wachstumsstrategie umsetzen wird“, erläutert Jens Vollmar, Head Division Buildings von Implenia, in der Mitteilung. Bereits im Bau befindliche Projekte will Implenia in Eigenverantwortung abschliessen.

    Der Verkauf des Hochbau-Geschäfts in Österreich erfolgt im Rahmen der Strategie von Implenia, sich auf das Kernportfolio des Unternehmens zu konzentrieren. Die Gruppe wolle sich „auf integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten“ ausrichten, heisst es dazu in der Mitteilung. Ende 2020 hat Implenia bereits die Tüchler Ausbau GmbH in Österreich verkauft. Das Unternehmen für Innen- und Trockenausbau wurde von der HK-A Ausbau Holding GmbH übernommen.

  • Bauen an der Energiezukunft

    Bauen an der Energiezukunft

    Das Grundstück gleich am Eingang der Gemeinde liegt keine 10 Kilometer entfernt von der Stadt Winterthur und ist dennoch ein idyllischer Flecken Land, mit direktem Anstoss ans Ufer der Töss und mit Sicht auf Wiesen und Wald. Hier wird an den Zielen der Energiestrategie 2050 gebaut. Seit Herbst 2019 ist die Überbauung Verde Blu bewohnt. So weit, so normal. Bemerkenswert ist aber, dass diese Überbauung ihren Energiebedarf zu einem hohen Anteil selbst deckt und das ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen. «Die Vorgaben der Energiestrategie 2050 sind für die Immobilienwirtschaft eine Chance», erklärt Dieter Stutz von der Atlantis AG, die in den Bereichen Umweltberatung, Siedlungsplanung und Architektur tätig ist und das Projekt entwickelt hat. Die Wärmeversorgung übers Grundwasser sei die beste und überzeugendste Lösung gewesen für das Areal. Gemeinsam mit EKZ hat Atlantis dieses komplexe Bauprojekt geplant und umgesetzt. 

    Nachhaltiges Wohnen als Bedürfnis
    Das Neubauprojekt Verde Blu mit neun Wohn- und Geschäftshäusern umfasst 108 Eigentumswohnungen sowie verschiedene Gewerbeflächen, die unter anderem von einer Migros-Filiale, einer Gemeinschafts- sowie einer Physiotherapiepraxis genutzt werden. Eine alte, denkmalgeschützte Scheune dient als Gemeinschaftsraum und sorgt für urigen Charme auf dem Gelände. Im Gegensatz dazu steht die topmoderne Technik, die die Anlage mit Energie versorgt: Als Wärmequelle für die Heizung und das Warmwasser wird Grundwasser genutzt, welches über einen sogenannten Anergiering die Häuser versorgt, in denen dezentrale Wärmepumpen stehen. Ein Anergiering ist ein kaltes Nahwärmesystem, das im Unterschied zu konventionellen Nahwärmesystemen mit Übertragungstemperaturen von unter 30 Grad Celsius arbeitet. Anergienetze haben deshalb keine Wärmeverluste in den Leitungen, sondern erzielen sogar zusätzliche Energiegewinne durch die Umweltwärme. Im Sommer können die Gebäude über den Anergiering mit dem Grundwasser passiv gekühlt werden.

    Für die elektrische Energie der Gebäude sorgt eine Photovoltaikanlage, die optimal auf den Bedarf der Überbauung ausgelegt ist. Die Anlage entstand erst, nachdem die Wohnungen bereits bezogen worden waren. Denn man wollte den Entscheid für oder gegen Solarstrom den Eigentümerinnen und Eigentümern überlassen. Dass die Anlage mit 100-Kilowatt-Spitzenleistung an der ersten Eigentümerversammlung im Winter 2019 mit überwiegender Mehrheit angenommen wurde, spricht eine klare Sprache. Martin Nicklas, Verantwortlicher für moderne Energielösungen bei EKZ, erstaunt dies nicht: «Das Bedürfnis, auch im Wohnbereich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten, ist uns im Immobilienbereich schon lange bekannt.» So wurde in der Unterniveaugarage auch eine Ladeinfrastruktur für die 209 Parkplätze eingebaut. Dank einem Lastgangmanagement ist es möglich, die Autos gestaffelt zu laden, sollte dereinst eine ganze Flotte an Elektrofahrzeugen die Garage besiedeln.

    Gut abgestimmte Anlage
    In Kollbrunn werden die Stromerzeugung sowie die Wärme- und Kälteerzeugung und die Elektromobilität in einem integrierten Energiesystem kombiniert. Herzstück ist eine intelligente Steuerung, die die Eigenverbrauchsquote maximiert und das Lastmanagement übernimmt. Dadurch kann das eigentlich wichtigste Ziel erreicht werden: dass der produzierte Strom aus der PV-Anlage auch maximal vor Ort verbraucht wird. Die Steuerung verwendet hierfür Wetterprognosen von einem externen Wetterportal. Ein Algorithmus in der Steuerung wertet diese Daten aus und entscheidet jeweils am Vorabend, ob am nächsten Tag genügend Solarstrom produziert wird, um die Boiler und Speicher der Heizung zu laden. Bei zu geringer Solarproduktion werden die Boiler in der Nacht zum Niedertarif geladen, ansonsten wird abgewartet, bis am nächsten Tag genügend Solarstrom vorhanden ist, um die Wärmepumpe zu starten.

    Energieproduktion vor Ort 
    Im westschweizerischen Epalinges entstand die Überbauung «Grand Chemin», wobei ein Teil des benötigten Stroms von einer Photovoltaikanlage (PV) vor Ort produziert wird. In  Emmen (LU) entsteht ein Mehrfamilienhaus-Neubau, der sich durch eine Wärmepumpe mit Grundwasser sowie eine PV mit ZEV auszeichnen wird. Zwei Beispiele von vielen, die zeigen: Die Energie-Zukunft hat längst begonnen.

    Umfassende Energiesysteme für Ihre Immobilie

  • Der «volle Erfolg» geht weiter

    Der «volle Erfolg» geht weiter

    Gemäss Mitorganisator Marco Camenzind war schon der erste SVIT Digital Day ein Zitat «voller Erfolg». Nebst dem SVIT Digital Kompass, auf dem Software-Hersteller ihre neusten Tools live präsentieren können, stiessen insbesondere die praxisorientierten Fachreferate auf grosses Interesse: «Von den Ausstellern gab es durchwegs positive Feedbacks. Aber auch die Besuche der Referenten waren sehr gut», resümiert Camenzind. Für die Organisatoren ist dies Grund genug, den zweiten SVIT Digital Day vom 17. September mit handverlesenen Fachreferenten attraktiver zu gestalten. Da wäre etwa Mario Facchinetti, der um 12 Uhr mit dem Global Real Estate Run am 29. Oktober Personen inner- und ausserhalb der Immobilienwirtschaft auf die Bedeutung der Branche für das Erreichen der Klimaziele aufmerksam machen möchte: «Mit dem Event erwecken wir das Gemeinschaftsgefühl in uns und sorgen für etwas Abwechslung im monoton gewordenen Corona-Alltag.»

    Immo-Erfolgsfaktoren
    Um 13 Uhr spricht Boris Grell über elektronische Unterschriften in der Immobilien-Praxis. Der selbständige Rechtsanwalt befasst sich schwerpunktmässig mit Bau- und Immobilienrecht, Gesellschafts- und Handelsrecht sowie mit Vertragsrecht.  Zudem ist er Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht. Um 14.15 Uhr übernimmt dann der Casavi-CEO Peter Schindlmeier, um über Erfolgsfaktoren für das digitale Immobilienmanagement zu sprechen: «Das Interesse an Lösungen zur ‘digitalen Bewirtschaftung’ hat in den vergangenen Monaten stark zugenommen. Aber wie schafft man es von der klassischen Bewirtschaftung zum vernetzten Immobilienmanagement?» Und um 15.15 Uhr spricht Rolf Truninger, Geschäftsführer QualiCasa AG, über die webbasierte App Visits, welche die Digitalisierung im Immobilienmarkt um einen grossen Schritt vorantreibt. Alles live zu erleben am Freitag, 17. September 2021 von 11-17 Uhr im Zürcher Kulturhaus Kosmos. Mehr Informationen: https://svit-digital.ch/digital-day/

  • 7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    Zu Beginn gab FRZ-Präsident André Ingold einen Überblick zur Organisation. Das Netzwerk wächst weiter: Mittlerweile sind 730 Members Teil der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung.

    Ingold gab ebenso eine Übersicht zu den grössten Entwicklungsprojekten. Es wird prognostiziert, dass die Flughafenregion bis ins Jahr 2030 um 20 Prozent sowohl hinsichtlich Bevölkerung als auch Arbeitsplätze wächst. Speziell erwähnt er den Innovationspark Dübendorf, welche die Standortattraktivität erheblich erhöhen soll. Dasselbe gilt für das Digital Health Center Bülach. 

    Für Small Talk und informellen Gesprächen gab es etliche Gelegenheiten in den grosszügigen Räumlichkeiten. Die 320 gezielten Gespräche «meet & match» mit Internetunterstützung wurden aktiv genutzt.

    Claudio Saputelli, UBS Switzerland AG meinte, er sehe keine Trendwende auf dem Immobilienmarkt. Im Referat mit dem Titel: «Home Office zum Game-Changer im Immobilienmarkt?» Der Aufwärtstrend der Preise auf dem Wohnungsmarkt gehe weiter und der Büromarkt bleibe weiterhin unter Druck. Im Übrigen sei Home-Office bereits vor 50 Jahren zu einem Megatrend erkoren worden, damals unter dem Begriff „Teleworking“.

    Patrick Eberhard, Eberhard Unternehmungen, plädierte im Referat «Auf ins zirkuläre Zeitalter» für die Nachhaltigkeit.Ein wichtiges Element dabei ist das Recycling mit Hilfe von Robotern.

    Marloes Fischer, Madaster Services AG, CEO Madaster Schweiz – «Madaster – Materialien eine Identität geben», sieht ein erhebliches Sparpotenzial, wenn die im Bau eingesetzten Materialien inventarisiert werden.

    Marc Walder, CEO Ringier AG & Founder digitalswitzerland, sprach über die Digitalisierung als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. Das 1833 gegründete Medienunternehmen hat 2007 entschieden, sich zu einem digitalen Unternehmen zu wandeln. Inzwischen hätte Ringier über zwei Milliarden Franken in die digitale Transformation investiert und den digitalen Betriebsgewinn von 0 auf 65 Prozent hochgeschraubt. Zu seinen Maximen gehört: Sich ständig weiter verbessern, langfristige denken und mit klarem Fokus.

    «Creativity is the new currency – Startup and Corporate/ SME Collaboration». So hiess der Titel von Eva Wimmers, CEO ISS Facility Services Deutschland. Sie wies auf die unterschiedlichen Perspektiven von Startup und etablierten Unternehmen hin. Das Umfeld brachte sie auf den Nenner VUCA: Volatility, Uncertainty, Complexity and Ambiguity. Anders Indset, Wirtschaftsphilosoph, sprach über das «Das infizierte Denken – Warum wir uns von unseren alten Selbstverständlichkeiten befreien müssen». Mit bemerkenswerten Gedanken verblüffte er die Gäste: Irr Dich glücklich. Wir brauchen Chaos und Ordnung. Die Kunst unrecht zu haben. Wir sollten neue Geschichten erzählen. Wer interessiert ist, wird interessant.

  • Sanierung von Bezirksgebäude Baden steht vor Abschluss

    Sanierung von Bezirksgebäude Baden steht vor Abschluss

    Das Bezirksgebäude in Baden wird bei laufendem Betrieb seit März saniert. Es werden laut Medienmitteilung alle Naturstein- und Kunststeinbauteile restauriert sowie der Fassadengrundputz teilweise ersetzt. Die Bauarbeiten werden im Oktober 2021 fertiggestellt. Unter Projektleitung der Abteilung Immobilien der Stadt Baden als Auftraggeberin wird strikt nach historischem Vorbild gearbeitet.  Begleitet wird das Bauvorhaben von Heiko Dobler, Bauberater der Kantonalen Denkmalpflege.

    Vorbild für die Sanierung des 1856/57 gebauten damaligen Schulhauses ist bei der Fassade die sanierte Dépendance Ochsen im Bäderquartier. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde der bestehende, mit Kunststoff kontaminierte Deckputz vollflächig abgefräst und ein neuer Kalkdeckputz nach historischem Vorbild aufgetragen. Danach erhielt die Fassade einen neuen Anstrich, und es wurden alle 108 Holzfenster erneuert. Sowohl die geplante Bauzeit als auch das Budget können voraussichtlich eingehalten werden, heisst es in der Mitteilung der Stadt Baden.

    Bei den Sanierungsarbeiten galt es, auf zwei besondere Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen. Zum einen gibt es dort Nistplätze der geschützten Mauer- und Alpensegler. Der obere Teil des Baugerüsts wurde bis Mitte April entsprechend gestaltet. „Damit standen den aus dem Süden heimkehrenden Vögeln rechtzeitig geeignete Nistplätze zur Verfügung“, wird der zuständige Stadtrat Philippe Ramseier zitiert.

    Des Weiteren mussten spezielle Sicherheitsanforderungen der Kantonspolizei und des Bezirksgefängnisses als Mieter des Bezirksgebäudes erfüllt werden. So wurde eine drei Meter hohe Bretterwand sowie als Abschluss ein Stacheldraht installiert.