Kategorie: Projekte

  • Spatenstich für QUBO ist erfolgt

    Spatenstich für QUBO ist erfolgt

    Für das QUBO in Sarnen ist am Montag der Grundstein gelegt worden. Damit wurden die Bauarbeiten für zwei miteinander verbundene Gebäude begonnen. Zum einen modernisiert und erweitert dort die Eberli AG ihren bestehenden Hauptsitz. Zum anderen erstellt die Obwaldner Kantonalbank (OKB) einen Neubau. Darin soll vor allem der Verein Startup Pilatus Raum finden. Er fördert die Ansiedlung von Start-ups in Obwalden. Beide Gebäude sollen durch einen zentralen Eingang zu einer Einheit verschmelzen, heisst es in einer Medienmitteilung der OKB.

    „Mit dem QUBO wird ein neuer, lebendiger Werkplatz in Sarnen entstehen“, wird der CEO der OKB, Bruno Thürig, zitiert. „Er schafft Raum für neue Konzepte und Ideen, in denen die digitale Arbeitswelt sowie New Work gelebt werden können.“

    Dementsprechend würden im Neubau auch Coworking-Arbeitsplätze, offene Räumlichkeiten und diverse Sitzungszimmer angeboten. Die OKB selbst werde einen Raum als Creative Lab einrichten. Der Raum soll externen Firmen ebenso zur Verfügung stehen.

    Auch der Eberli AG ermögliche die Neugestaltung der Büroräumlichkeiten „ein zeitgemässes und effizientes Arbeiten“, so CEO Alain Grossenbacher. Neben der Eberli AG werden sich dort auch die künftige Mitbesitzerin des Gebäudes, die Orfida Treuhand + Revisions AG, sowie die werkunion ag ansiedeln. Ihr gehört die architekturwerk ag an, die für die Architektur des QUBO verantwortlich zeichnet.

  • Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Das neueste Innovationszentrum des Alpenraums entsteht derzeit in Graubünden. Im Churer Gebiet Rossboden wurde am Freitag der Spatenstich für das InnoQube Swiss gefeiert. Das Projekt wird einer Mitteilung zufolge vollständig von der Liechtensteiner ITW Unternehmensgruppe finanziert. Sie gibt die Investitionssumme mit rund 25 Millionen Franken an.

    Der CEO der Investorin und Projektentwicklerin, Dr. Martin Meyer, zeigt sich überzeugt, damit „einen Ort der Innovation, Inspiration und des Fortschritts zu schaffen, welcher weit über die Schweizer Grenzen heraus Bekanntheit erlangen wird“. Der Verwaltungsratspräsident der Betriebsgesellschaft InnoQube Swiss AG, Franco Quinter, betont, dass der InnoQube Swiss al ein temporäres oder permanentes „Basecamp für Innovationen“ betrachtet werde. Das Angebot richte sich „speziell an Start-ups, Spin-offs und Unternehmen aus Forschung, Entwicklung und Digitalisierung“. Dabei würden „die Schwerpunktthemen Health & Performance eine entscheidende Rolle spielen“.

    Die Fertigstellung sei auf Ende Jahr 2023 geplant. Ab 2024 werde im viergeschossigen InnoQube auf einer Gesamtfläche von 11’200 Quadratmetern geforscht und gearbeitet. Er biete flexible Büroflächen für rund 300 Arbeitsplätze, verschiedene Co-Working- und Versammlungsräume, eine Veranstaltungsarena, ein Restaurant und eine Kindertagesstätte.

  • Schlieren erweitert Planung für Schulanlage Zelgli

    Schlieren erweitert Planung für Schulanlage Zelgli

    Der Stadtrat von Schlieren hat eine erweiterte Strategieplanung für die Schulanlage Zelgli auf den Weg gebracht. Laut den Stadtratsnachrichten macht die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern eine erneute Planung notwendig. Um die künftige Entwicklung der Schulanlage Zelgli optimal festzulegen, hatte der Stadtrat im Juli 2019 einen Kredit zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie genehmigt. Im April 2020 wurde aufgrund der aktuellen Zahlen mit zwei bis vier zusätzlichen Klassenzimmern, zwei zusätzlichen Kindergärten und einem Dreifachhort geplant. Schon im September 2020 hätten die aktuellsten Zahlen gezeigt, dass vier neue Klassenzimmer, zwei Kindergärten und ein Vierfachhort benötigt werden, heisst es in den Stadtratsnachrichten.

    Damit seien bauliche Anpassungen notwendig, wie die Vergrösserung des Lehrerzimmers oder der zusätzliche Einbau sanitärer Anlagen. Aufgrund des veränderten Auftragsvolumens sei nun ein Kredit für die strategische Planung erforderlich. Den hat der Stadtrat nun mit 80’000 Franken genehmigt.

    Laut der auf der Internetseite der Stadt Schlieren abrufbaren detaillierten Nachricht zu den Stadtratsbeschlüssen wird der Schulraumbedarf zweimal jährlich aufgrund der aktuell bekannten Daten berechnet und geplant. Der erste Auftrag zur Raumplanung und Freiraumplanung mit einem Volumen von rund 39‘000 Franken ist bereits an die Metron Architektur AG in Brugg AG ergangen.

  • EXPO REAL 2021 – Neustart gelungen

    EXPO REAL 2021 – Neustart gelungen

    „Es war eine Atmosphäre der Zuversicht, die überall in den Messehallen zu spüren war. 1.198 Aussteller und über 19.200 Teilnehmer haben die drei Tage auf der EXPO REAL intensiv genutzt, um Zukunftsprojekte voranzutreiben, sich zu informieren und ihr Netzwerk zu pflegen“, erklärt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Im Vergleich zu den Rekordjahren vor Corona ist die Messe natürlich kleiner ausgefallen. Doch der Neustart ist gelungen und die EXPO REAL hat sich wieder als Europas wichtigste Immobilienmesse bewiesen.“ Voraussetzung für das Gelingen war das detaillierte Schutz- und Hygienekonzept der Messe München.

    Wertvolles Netzwerk, um Zukunftsaufgaben zu bewältigen
    „Die EXPO REAL 2021 wird vielleicht als die wichtigste Messe der letzten Dekade in Erinnerung bleiben, weil sie allen Akteuren deutlich vor Augen geführt hat, dass die großen Zukunftsaufgaben – Klimawandel, Transformation, Digitalisierung – nur durch gemeinsame Kraftanstrengungen, quer durch alle Bereiche, bewältigt werden können. Gut, dass die Branche in München drei Tage lang Vertrauen auftanken konnte. Der Zeitpunkt war goldrichtig“, erklärt Fabian Hellbusch, Leiter Marketing und Kommunikation von Union Investment Real Estate. Das bestätigt Chiara Aengevelt, geschäftsführende Gesellschafterin von Aengevelt Immobilien: „Die EXPO REAL ist Europas wichtigster Treffpunkt der Immobilienwirtschaft und Startschuss für das Jahresendgeschäft. Das haben wir genutzt – persönlich und in Präsenz. Gleichzeitig ist die Dichte an Entscheidern und Führungskräften in diesem Jahr besonders hoch, die Qualität der Gespräche sehr gut.“ Und Constanze Römer, Projektleiterin des Stands Berlin-Brandenburg, meint: „Nach den Monaten der coronabedingten Planungsunsicherheit sind wir froh, unseren Mitausstellern und Partnern wieder diese Plattform für ihr Business bieten zu können. Es ist schön zu sehen, dass wir gemeinsam wieder eine Gesprächsatmosphäre genießen können, die wir alle so lange vermisst haben.“

    Zinsentwicklung, Klimaschutz, soziale Komponente
    Das Konferenzprogramm bot wie gewohnt vielfältige Informationen zu Märkten und Segmenten, zu digitalen Innovationen – und natürlich auch den Blick auf grundlegende Entwicklungen. „Die Expo Real 2021 hat deutlich gemacht, dass der deutsche Immobilienmarkt weiterhin hoch attraktiv ist und sogar der Corona-Krise weitgehend trotzen konnte“, erklärt Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen. Das werde auch tendenziell noch so lange andauern, wie die Zinsen niedrig bleiben. „Ich erwarte für Ende 2023 den ersten Zinsschritt von Christine Lagarde, EZB“, prognostizierte die Expertin in ihrer Keynote. Ob eine Geld- oder Immobilienblase im Anmarsch sei, beantwortete Dr. Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Privatbank Berenberg, sehr klar: „Bisher noch nicht in Sicht.“

    Deutlich wurde in vielen Foren, dass der Branche beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle zufällt: „Eine umfassende Wende hin zum Klimaschutz wird ohne den Immobiliensektor nicht möglich sein“, sagte Prof. Matthias Garschagen, Lehrstuhl für Anthropogeographie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und führte weiter aus. „Gleichzeitig spielt der Sektor eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche Klimawandelanpassung, z.B. im Hinblick auf den Umgang mit zunehmender Hitze oder Starkniederschlägen in Städten.“ Stadtentwicklung hat dabei eine starke soziale Komponente – insbesondere beim Thema Wohnen. Es gilt, „diese zentrale Funktion unseres Lebens so zu organisieren, dass für die unterschiedlichen Lebensformen und Lebensentwürfe, auch für die unterschiedlichen Milieus der Gesellschaft, angemessene Angebote vorgehalten werden können“, so Prof. Dr. Armin Nassehi, Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Gesellschaftstheorie, ebenfalls Ludwig-Maximilians-Universität München.

    Die EXPO REAL 2021 in Zahlen
    Über 19.200 Teilnehmer aus 52 Ländern (2019: 46.747 / 76) kamen zur EXPO REAL nach München. Die Gesamtteilnehmerzahl unterteilte sich in 9.916 Fachbesucher (2019: 22.065) und 9.296 Unternehmensrepräsentanten (2019: 24.682). Die Top Ten-Besucherländer waren nach Deutschland: Österreich, Niederlande, Großbritannien und Nordirland, Schweiz, Polen, Frankreich, die Tschechische Republik, Luxemburg, Spanien und Italien.

    Die 1.198 Aussteller kamen aus 29 Ländern (2019: 2.189 / 44). Die Top Ten-Ausstellerländer waren neben Deutschland: Österreich, Niederlande, Polen, Schweiz, Portugal, Rumänien, Spanien, Frankreich, Serbien und Italien. Internationale Gemeinschaftsstände kamen aus Österreich („Austria“, „Europa Mitte“), der Schweiz („Swiss Circle“), den Niederlanden („Holland Property Plaza“, „Holland Metropole“) sowie aus Barcelona, Lodz, Moskau und Prag.

    Zahlreiche Vorträge und Diskussionen aus dem Konferenzprogramm sowie Aussteller- und Start-up-Präsentationen wurden aufgezeichnet und werden bis Mitte November 2021 auf der Online-Plattform EXPO REAL ONLINE abrufbar sein.

  • Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Der Baukonzern Halter AG spannt mit dem Immobilienfonds UBS Sima als Investorin und künftiger Bauherrin zur Realisierung des Projekts VIVO Aesch zusammen. Laut Medienmitteilung liegt die rechtskräftige Baubewilligung für eine neue Überbauung mit Wohn, Geschäfts- und Gewerbenutzung am nördlichen Eingang zur Gemeinde Aesch vor. Das 15’188 Quadratmeter grosse Areal wurde von der bisherigen Grundeigentümerin Victus Real Estate AG als Materiallager- und Umschlagplatz genutzt.

    Bis 2024 soll die neue Überbauung mit Mischnutzung entstehen, wobei rund 85 Prozent der Hauptnutzungsfläche für das Wohnen vorgesehen sind. Laut Medienmitteilung konnte die Halter AG nach Abschluss der Entwicklungsphase im Juli mit Balintra eine Investorin für VIVO Aesch gewinnen. Die Balintra AG in Basel ist eine Immobiliengesellschaft des Immobilienfonds UBS Sima.

    Die neue Grundstückseignerin werde das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Schweizer Franken als Bauherrin gemeinsam mit Halter als Entwickler und Gesamtleister noch ab diesem Herbst in die erste Bauphase überführen.

    Das Projekt umfasst nach Angaben von Halter vier Gebäudeeinheiten. Der 40 Meter hohe VIVOTower beim Autobahnabbieger markiere den Eingang in die Gemeinde Aesch. In den unteren Geschossen bietet der Turm Raum für gewerbliche Nutzungen und das TowerCafe. Darüber seien 36 Apartments und 80 Mietwohnungen geplant.

    Der VIVOHof sei ein weiterer Bau mit gemischter Nutzung, mit Flächen für Kleingewerbe und in den Obergeschossen 36 Mietwohnungen. Der VIVOKamm umfasse 57 Mietwohnungen mit Süd-Terrassen sowie Gemeinschaftsraum mit Zugang zum Quartierplatz. Weitere 55 Mietwohnungen auf sechs Etagen biete der VIVOQube, meist Maisonette-Wohnungen.

    Vermarktungsstart für die Gewerbeflächen ist laut der Halter AG das Frühjahr 2022, für die Wohnungen ab Frühjahr 2023. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2024 geplant.

  • Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx hat grünes Licht für den Ausbau seines Hauptsitzes in Chur erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der IT-Dienstleister will auf dem Areal des Alten Forstwerkhofs im Stadtzentrum ein neues Gebäude bauen. Dieses soll Platz für mehr als 200 Mitarbeitende bieten. Ausserdem werden Wohnungen, Gastronomie, eine Kindertagesstätte und das Churer Stadtarchiv im Neubau Platz finden.

    Inventx plant den Ausbau seines Hauptsitzes bereits seit vier Jahren. Aufgrund von „Einsprachen aus der Nachbarschaft“ wurde das Projekt allerdings verzögert. Letztendlich sind die Beschwerden vor dem Bundesgericht gelandet. Dieses hat sie aber abgewiesen.

    „Wir freuen uns, dass das Projekt nun endlich realisiert werden kann und die brachliegende Fläche in der Innenstadt belebt wird“, sagt Stadtpräsident Urs Marti (FDP) in der Mitteilung. „Zudem stärkt das Projekt den Wirtschaftsstandort Chur nachhaltig und somit auch die Positionierung der Stadt als attraktiver ICT-Standort“, fügt er hinzu.

  • Halter setzt ersten Spatenstich für Überbauung in Langnau

    Halter setzt ersten Spatenstich für Überbauung in Langnau

    Auf dem Areal nördlich des Ilfiskreisels in Langnau i.E. ist am Mittwochnachmittag der erste Spatenstich für ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude vorgenommen worden. Laut Medienmitteilung wird der Baukonzern Halter AG aus Schlieren als Totalunternehmer die Überbauung im Auftrag der Versicherung Visana Services AG realisieren. Im Herbst 2023 soll Aldi Suisse dort seine neue Ladenfläche beziehen, den ersten Aldi-Standort im oberen Emmental. Gleichzeit ist Bezugstermin für die Mietwohnungen und sonstigen Gewerbeflächen im Neubau.

    Das Gesamtprojekt sieht laut der Mitteilung von Halter eine gemischte Nutzung aus einer an Aldi Suisse vermieteten Ladenfläche im Erdgeschoss, Mietwohnungen sowie einen Anteil Gewerbe- und Büroflächen für Dritte vor. Hinzu komme ein öffentlicher Aussenraum als zentrale Zugangsfläche zum Gebäude auf der Südseite und auf der Ostseite ein nur für die Mieter nutzbarer Aussenraum mit Spiel- und Aufenthaltsfläche. Westseitig befindet sich die Anlieferung der Ladenfläche, nordseitig die Zufahrt der Einstellhalle.

    Ein Geschoss hat einen Personalraum von Aldi sowie neun Mietwohnungen und eine Gewerbeeinheit. In den beiden darüber liegenden Geschossen entstehen weitere 16 Mietwohnungen mit eigener Loggia oder Terrasse. In den beiden Untergeschossen sind Keller- und Technikräume sowie eine Tiefgarage mit rund 80 Parkplätzen geplant.

  • Ersatzneubau Salzweg mit bis zu 240 Wohnungen

    Ersatzneubau Salzweg mit bis zu 240 Wohnungen

    Am Nordhang des Uetlibergs, in Zürich-Altstetten, plant die Stadt Zürich den Ersatz der Wohnsiedlung Salzweg. Diese umfasst derzeit 130 Wohnungen. Erstellt wurde sie 1969 in vorfabrizierter Elementbauweise nach den Plänen des Architekten Manuel Pauli. Die vergangenen 50 Jahre hinterliessen Schäden an den Konstruktionen und einen erheblichen Instandsetzungsbedarf.

    Die Stadt Zürich als Bauherrin entschied sich aufgrund veränderter gesetzlicher Vorgaben, dem aktuell herrschenden Verdichtungsdruck und nach Prüfung der Realisierbarkeit einer Instandsetzung für einen Ersatzneubau. So soll das Areal bestmöglich ausgenutzt und der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen in der Stadt erweitert werden.

    Um das optimale Projekt zu eruieren, hat das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Diesen konnte die Zimmermann Sutter Architekten AG aus Zürich mit ihrem Vorschlag «Tartaruga» für sich entscheiden. Überzeugt hat die Jury die feingliedrige versetzte Anordnung von kürzeren und längeren Gebäudezeilen. Die Balkone bieten Ausblicke in Richtung Uetliberg oder Hönggerberg. Die Bauten gliedern sich ausserdem harmonisch ins Quartier ein und werden in der Falllinie zum Hang erstellt. Eine gute Belichtung, ein klarer Schnitt und optimale Raumgestaltung verhalfen dem Projekt darüber hinaus aufs Siegertreppchen.

    Bis zu 240 Wohnungen unterschiedlicher Grösse und verschiedener gemeinschaftlicher Nutzung sowie ein Doppelkindergarten und eine Doppelkindertagesstätte sind geplant. Die Wohnungen werden hindernisfrei konstruiert, sodass sie sich auch für Seniorinnen und Senioren eignen. Ein Hauswartstützpunkt, Übungsräume für Bands, ein Gemeinschaftsraum sowie Ateliers sind ebenfalls vorgesehen.
    Eine Rue Intérieure sowie Wohngassen verbinden die verschiedenen Einheiten miteinander. Das von der Bauherrin gewünschte, nachhaltige CO2-Konzept wird durch den Minergie-P-Eco-Standard, eine Photovoltaik-Anlage auf den begrünten Dachflächen und einer autofreien Siedlung erfüllt.

  • Es werde Licht

    Es werde Licht

    Gemeinsam mit der Schulanlage Seefeld bildet die Schulanlage Mühlebach die Schuleinheit Riesbach. Um einen Teil des im Schulkreis Zürichberg langfristig erwarteten erhöhten Schulraumbedarfs zu decken, ist eine Instandsetzung und Erweiterung der Schulanlage Mühlebach notwendig. Das Schulraumangebot soll bis 2025 auf zwei Kindergarten- und sechs Primarschulklassen im Tagesschulbetrieb ausgebaut werden. Die Fertigstellung der Instandsetzungs- und Erweiterungsarbeiten ist 2025 vorgesehen.

    Das Schulhaus Mühlebach und die Sporthalle wurden 1876 respektive 1880 von Adolf und Fritz Brunner erbaut. 1950 verband Otto Dürr das Schulhaus und die Sporthalle mit einem Zwischenbau. Die Schulanlage ist im kommunalen Inventar der Denkmal- und Gartendenkmalpflege aufgelistet. 1981 fand letztmals eine umfassende Instandsetzung statt. Das Schulhaus und die Sporthalle sind heute instandsetzungsbedürftig.

    Das Siegerprojekt «Lichtung» überzeugt auf mehreren Ebenen. Die städtebauliche Entflechtung der beiden Bauten bringt sowohl für das schutzwürdige Ensemble als auch für die Umgebung einen hohen Mehrwert und stärkt die Durchlässigkeit des Areals. Mit dem teilweisen Rückbau des Zwischenbaus erzielt das Siegerprojekt eine offene Atmosphäre und stellt wichtige Weg- und Sichtverbindungen zwischen den Aussenräumen wieder her. Ein kleines Pausendach wird über der Wegverbindung zwischen Schulhaus und Sporthalle ergänzt. Sämtliche Nutzungen wie Primarschule, Kindergarten, Betreuung und Sport sind neu klar getrennt untergebracht und barrierefrei zugänglich.

  • Millionen fürs Grossmünster

    Millionen fürs Grossmünster

    Die Grossmünster-Kirche in der Altstadt von Zürich wurde zwischen 1100 und 1220 erbaut. Sie gehört zusammen mit dem Fraumünster und der Kirche St. Peter zu den bekanntesten Kirchen der Stadt, und ihre Doppeltürme sind ein Wahrzeichen Zürichs. Der Name «Grossmünster» stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich wurde die Kirche in den Urkunden schlicht mit «Zürcher Kirche» (Turicina ecclesia) bezeichnet. 1272 taucht das «Münster» in der Bezeichnung Monasterium praepositurae Thuricensis erstmals auf. Monasterium, deutsch Münster, ist die lateinische Bezeichnung für Kloster. «Grossmünster» erscheint erstmals 1322, wohl zur Unterscheidung vom kleineren Fraumünster.

    Das Grossmünster ist und bleibt eines der Wahrzeichen der Stadt Zürich.

    Pro Jahr zählt das Grossmünster rund eine halbe Million Besuchende aus aller Welt. Neben Gottesdiensten und anderen religiösen Feierlichkeiten finden auch regelmässig Veranstaltungen und Führungen statt. In den nächsten Jahren stehen zahlreiche Instandsetzungsarbeiten an. Ziel ist, die wertvolle mittelalterliche Bausubstanz und die Wirkung des Kulturguts langfristig zu erhalten. Dazu sind Massnahmen erforderlich, um das Raumklima zu regulieren, sodass sich die Zerfallsprozesse so weit wie möglich verlangsamen. Auch soll der Kulturgüterschutz verbessert werden.
    Weil die betrieblichen Anforderungen durch die grosse touristische Bedeutung des Grossmünsters gestiegen sind und sich die Nutzung verändert hat, benötigt es gezielte Anpassungen der Infrastruktur, um einen sicheren und adäquaten Betrieb zu ermöglichen. Zu diesem Zweck sollen beispielsweise die Besucherlenkung und die Personensicherheit optimiert werden. Weiter sollen WC-Anlagen und Lager den heutigen Bedürfnissen und Vorschriften angepasst werden. Aufgrund aller Massnahmen sind auch die gebäudetechnischen Installationen tangiert, die ebenfalls verbessert werden sollen. Zudem schafft das Projekt die erforderlichen Grundlagen für ein kontinuierliches Monitoring.

    Blick in die heiligen Hallen.

    Die einzelnen Massnahmen sind im Detail noch zu definieren. Die Bearbeitung aller Themen in einem umfassenden Projekt stellt aber sicher, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen koordiniert bearbeitet werden. Im Rahmen der anstehenden Vorstudie werden das Gesamtprojekt festgelegt und Konzepte für die Realisierung entwickelt. Die Umsetzung erfolgt in zeitlich gestaffelten Teilprojekten. Der Regierungsrat hat für das Gesamtprojekt einen Vorstudienkredit von rund 2,5 Millionen Franken sowie einen Rahmenkredit von rund 32,5 Millionen Franken als gebundene Ausgabe bewilligt. Geplant ist, im Jahr 2022 die ersten Arbeiten vorzunehmen. Der Abschluss ist 2028 vorgesehen.

  • Vom Bürogebäude zum Wohnhaus

    Vom Bürogebäude zum Wohnhaus

    Das Bürohaus mit der Plattenfassade aus dem Jahr 1992 steht seit Anfang Januar leer. Zuletzt wurde das fünfstöckige Gebäude von Kunstschaffenden des Vereins Zitrone genutzt. Mobimo hat sich für eine Umnutzung und einen Neubau der Liegenschaft Im Tiergarten 7 in Zürich-Friesenberg entschieden: «Wir besitzen mit dem benachbarten Gebäude bereits eine Geschäftsliegenschaft», sagt Daniel Garcia, verantwortlicher Projektleiter bei Mobimo. Zudem bestehe in der Stadt Zürich eine grosse Nachfrage nach Wohnungen. «Die Umnutzung lag deshalb auf der Hand», erklärt Garcia.

    Bis 2022 sollen hier 59 Mietwohnungen im mittleren Preissegment entstehen. Der Architekturauftrag ging an Theo Hotz Partner Architekten: «Wir haben mit diesem Architekturbüro einen Partner gefunden, der die Liegenschaft optimal in die Umgebung einbettet und nicht als Fremdkörper wirken lässt. Architektonische Details, die die Werte von Mobimo im Rahmen eines nachhaltigen Baus widerspiegeln, wurden ins Projekt eingearbeitet», sagt Garcia.

    Visualisierung des Treppenhauses.

    Das Architekturbüro hat einen freistehenden, dreieckigen Wohnblock geplant, der ein städtebauliches Scharnier zwischen dem benachbarten Bürogebäude Friesenberg und der umliegenden Wohngegend bilden soll. Die 1,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen sind für Singles, Familien sowie Senioren und Seniorinnen vorgesehen. Das Energiekonzept sieht eine zentrale Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpe sowie die Nutzung der Abwärme aus dem Kältenetz des Rechenzentrums des Nachbargebäudes vor.

    Mobimo hat für den Neubau die W. Schmid AG als Totalunternehmen beauftragt. Die Eigentümerin wendet rund 49 Millionen Franken für das neue Projekt auf. Der Erstbezug ist auf den 1. Dezember 2022 geplant.

  • Hardau I wird für 71 Millionen Franken neu gebaut

    Hardau I wird für 71 Millionen Franken neu gebaut

    Zwischen der Hardstrasse und den markanten Wohntürmen der Hardau II liegt die in die Jahre gekommene Wohnsiedlung Hardau I. Sie besteht seit 1964 und stammt aus der Feder des Architekten Eberhard Eidenbenz. Die heute 80 Wohnungen sind kleinräumig mit einem bescheidenen Ausbaustandard. Lärmschutz, Energieeffizienz und Barrierefreiheit lassen zu wünschen übrig. Da das Areal Ausnutzungspotenzial besitzt und dadurch mehr Familienwohnungen entstehen können, hat sich die Stadt Zürich für einen Ersatzbau entschieden.

    Das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich hat 2018 mittels eines Architekturwettbewerbs das Siegerprojekt auserkoren: Graber Pulver Architekten AG haben die Jury mit ihrem Projekt «Laurel & Hardy» überzeugt. Vorgesehen sind zwei Baukörper von unterschiedlicher Form und Bauhöhe. Der sechs Stockwerke umfassende Hofbau grenzt sich klar vom Hardaupark ab. Entlang der Hardstrasse ergänzt ein siebengeschossiger Gebäuderiegel den bestehenden Blockrand. Die Wohnungen im Hofbau sind grösstenteils zu drei Seiten ausgerichtet.

    Geplant sind 122 überwiegend grossräumige Mietwohnungen für Bewohnende mit tiefen bis mittleren Einkommen. Einzelzimmer, Ateliers und Musikübungsräume können individuell angemietet werden. Entlang der Hardstrasse entstehen im Erdgeschoss zudem Flächen für Dienstleistungen sowie ein Personenmeldeamt. Ausserdem sind am Hardaupark ein Kindergarten, Ateliers und ein Jugendladen der Offenen Jugendarbeit Zürich (OJA) geplant. So soll gemeinsam mit den bestehenden Hardau-Hochhäusern, die mehrheitlich kleinere Wohnungen umfassen, ein gut durchmischtes, städtisches Wohnungsangebot entstehen.

    Bei Hardau I haben Energiekennwerte des Minergie-P-Standards im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft oberste Priorität: Dennoch wird nur der Bau an der lärmbelasteten Hardstrasse nach Minergie-P-Eco-Standard zertifiziert. Denn im ruhiger gelegenen Hofgebäude werden keine kontrollierten Lüftungen eingebaut. Das Mobilitätskonzept sieht ein autoarmes Quartier vor: Die Anzahl Parkplätze wird mit zukünftig 31 statt den früheren 249 deutlich reduziert. Energie wird direkt auf dem Grundstück durch eine vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich geplante und finanzierte Photovoltaik-Anlage erzeugt. Damit der auf den Dächern der Liegenschaft produzierte Strom vor Ort genutzt werden kann, bilden Mieterschaft und Bauträgerinnen eine Eigenverbrauchsgemeinschaft.

  • «Das Potenzial ist enorm»

    «Das Potenzial ist enorm»

    Im Herzen der Stadt Zürich befindet sich das Hochschulgebiet mit dem Wissens- und Gesundheitscluster des Universitätsspitals Zürich (USZ), der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich – drei erfolgreichen Institutionen mit hohem internationalem Ansehen. Die räumliche Nähe der drei Institutionen bietet einmalige Chancen für eine intensive Zusammenarbeit, welche Innovationen in Forschung, Lehre und medizinischer Versorgung hervorbringt. Zahlreiche Gebäude im Hochschulgebiet Zürich Zentrum erfüllen allerdings die Anforderungen an den modernen Spital-, Forschungs- und Lehrbetrieb nicht mehr. Die Infrastruktur hat ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Mit dem Generationenprojekt Hochschulgebiet Zürich Zentrum (HGZZ) wird die Infrastruktur von USZ, UZH und ETH Zürich verbessert und die führende Position der Institutionen gesichert.

    Gemeinsame Vision
    Das Bauprojekt «Hochschulgebiet Zürich Zentrum» ist eine Herkulesaufgabe: «Es sind drei Staatsebenen (Bund, Kanton und Stadt) und drei Institutionen (Universität, Universitätsspital, ETH) beteiligt», sagt Roman Bächtold, Leiter der Geschäftsstelle HGZZ, welche die verschiedenen Vorhaben im Hochschulgebiet koordiniert. «Die Interessen und Bedürfnisse all dieser Player unter einen Hut zu bekommen, und das mitten im Zentrum von Zürich, das war und ist eine besondere Herausforderung. Das Potenzial ist enorm. Wenn es gelingt, profitiert die Bevölkerung weit über Zürich hinaus davon, und das nicht nur heute und morgen, sondern über Generationen hinweg.» Zürich verfügt über einen einzigartigen Wissens- und Gesundheitscluster, welcher Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung auf engstem Raum integral vereint. Diesen Vorteil gilt es zu sichern und zu stärken. Diese gemeinsame Vision hat es ermöglicht, die Parteien zu einen. Das war und bleibt anspruchsvoll und zeitintensiv.

    Aufwertung des Quartiers
    Die Planung geht weit zurück. Wesentliche Milestones waren der Standortentscheid im September 2011, die Ausarbeitung eines Masterplans (2012/2013), dessen Genehmigung im August 2014, die Ausschreibung und Durchführung des Studienauftrags Stadtraumkonzept HGZZ (2016/2017). Aber auch die Verabschiedung eines gemeinsamen Weissbuchs im März 2018 war ein wichtiger Zwischenstopp unterwegs ans Ziel. Die Universität Zürich ist schon von weitem an ihrer grünen Kuppel zu erkennen. Wird dies so bleiben? – «Die grüne Kuppel bleibt. Aber das Quartier wird massiv aufgewertet, grüner, zugänglicher, lebenswerter», so Bächtold. Und er ergänzt: «Es gibt schweizweit kaum Projekte, die derart komplex und abwechslungsreich sind. Man kommt mit unzähligen Stakeholdern aus Politik, Wirtschaft, Bevölkerung und Medien in Kontakt. Diese grosse Herausforderung ist reizvoll und spannend».

  • Hafen Enge: Promenade statt Parkplätze

    Hafen Enge: Promenade statt Parkplätze

    Noch vor rund hundert Jahren wurden beim Hafen Enge am Zürichsee Güter umgeschlagen. Heute ist die Hafenpromenade Enge ein wichtiges Verbindungsstück zwischen Arboretum und Wabengarten, geprägt durch eine schmale Promenade, einen Kiosk und einen grossräumigen öffentlichen Parkplatz. Mit der Verlagerung der 127 Parkplätze in einen nahegelegenen Neubau bietet sich nun die Chance, die Hafenpromenade Enge neu zu gestalten und aufzuwerten.

    Nach dem Mitwirkungsprozess lancierte die Stadt Zürich im Herbst 2020 einen Projektwettbewerb, der im Mai 2021 zum Abschluss kam. Die Wettbewerbsaufgabe umfasste die Neugestaltung als Hafenpromenade inklusive Ersatzneubau für den Kiosk mit Toilettenanlage sowie Vorarbeiten für eine geplante unterirdische Seewasserzentrale (Pumpwerk).

    Siegerprojekt ist «Porto Stretto» der Arbeitsgemeinschaft Schmid Kuhn Landschaftsarchitekten, Zürich, und Loeliger Strub Architektur GmbH, Zürich. In seinem Gesamtkonzept verbindet das Projekt das Mythenquai, den Wabengarten sowie das Arboretum mit der abwechslungsreichen Abfolge von Promenanden und Parkanlagen. So verleiht es der Hafenpromenade Enge eine eigene Identität. Eine zurückhaltende Ausstattung soll Anpassungen an sich laufend verändernde Nutzungsansprüche erlauben.

    Der Kiosk, der als roter, ikonenhafter Holzbau ausgelegt ist, unterstreicht den Charakter der Hafenanlage. Die allgemein zugängliche Laube des Kiosks mit einer langen Sitzbank bietet zu jeder Jahreszeit gedeckte Sitzplätze mit Seeblick. Ein lichter Pappelhain soll Schatten spenden. Stauden und Sträucher, unversiegelter Boden und ein Brunnen sollen zur Stadtnatur und zu einem guten Lokalklima beitragen.

    Mit den Projektierungsarbeiten hat die Stadt bereits begonnen. Der effektive Baubeginn erfolgt, sobald die Parkplätze verlegt werden können – voraussichtlich Anfang 2026.

  • Sechs «Höfe» versprechen urbanes und naturnahes Flair in Adliswil

    Sechs «Höfe» versprechen urbanes und naturnahes Flair in Adliswil

    Sechs Gebäude in einer parkähnlichen Umgebung, die naturnahe Namen wie «Libellenhof», «Eulenhof» oder «Froschhof» tragen. Rund 10’000 Quadratmeter Fläche für Gewerbe- und Büroräume und Platz für 331 Mietwohnungen. Energieeffizienter Baustandard. Eine parkähnliche Umgebung, autofreie Zonen, schöne Innenhöfe, Begegnungsorte und Spielplätze. Urbanes Flair durch Bistros, Läden, ein Fitnesscenter, einen Supermarkt, eine Kindertagesstätte und Arztpraxen. Erholung, Lebendigkeit und ein inspirierendes Umfeld. Das alles soll das Quartier Höfe Adliswil sein, wenn es 2024 fertig gebaut ist.

    Die Gebäude Libellenhof und Hummelhof sollen bereits im Jahr 2022 bezugsbereit sein. Der Libellenhof liegt im Westen des Areals. Der L-förmige Baukörper ist das Tor zum Höfe-Quartier. Im Erdgeschoss gibt es einen Supermarkt, eine Kindertagesstätte und weitere Dienstleistungsangebote. In den Obergeschossen stehen Büroflächen und Wohnungen zur Verfügung. Die 56 Wohnungen im Libellenhof haben grosszügige Grundrisse, die Atrium-Wohnungen sind im Loft-Stil gehalten und haben Dachterrassen. Der Hummelhof liegt an der Ostseite des Quartiers. Im Erdgeschoss sind Gewerbeflächen, in den Obergeschossen Büroflächen und 53 Wohnungen geplant.

    Im Laufe des Jahres 2023 soll der Amselhof und direkt daneben der Schwalbenhof bezugsbereit sein. Der Amselhof bildet die südöstliche Begrenzung des Quartiers. Der trapezförmige Baukörper hat einen grossen Innenhof. Im Erdgeschoss sind Gewerbeflächen, in den Obergeschossen Büro-Flächen und 68 Wohnungen geplant. Der Schwalbenhof will Mietende – Doppelverdienende mit oder ohne Kinder, Singles, Expats – ansprechen, die auf der Suche nach exklusiver Wohnqualität sind.

    Bis 2024 sollen der Froschhof und der Eulenhof entstehen. Der Froschhof ist ebenfalls hauptsächlich zum Wohnen gedacht. Der kleinere Eulenhof mit nur 16 Wohnungen bietet Mietenden besonders viel Privatsphäre.

  • Von A wie Altstetten bis W wie Wädenswil

    Von A wie Altstetten bis W wie Wädenswil

    Mit Manufakt entsteht eine Marke, die für modulare Gebäudekomplexe mit flexibler Nutzung durch wertschöpfungsstarke, produzierende Branchen steht. Manufakt zeichnet sich durch lokale Verankerung sowie regionale und nationale Vernetzung aus. Die kraftvollen und klaren Baukörper strahlen dabei grösstmögliche physische Präsenz aus. Neben einer prägnanten Aussenwirkung fokussiert Manufakt stets auch auf die entsprechende Innenwirkung und setzt gezielt auf modulare und vernetzende Freiräume und Atmosphäre. Am 1. Juli 2021 konnte die imposante Gewerbeliegenschaft Manufakt8048, die auf einem der letzten freien Industrieareale der Stadt Zürich errichtet wurde, nach rund anderthalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet werden. Der Bau, der direkt am Gleisfeld beim Bahnhof Zürich Altstetten liegt und für die Bauherrschaft Swisscanto Anlagestiftungen realisiert wurde, besitzt Vorbildcharakter. Denn mit dem innovativen Konzept und der Marke Manufakt bringt die Steiner AG Gewerbe- und Dienstleistungsbetreibe zurück in die Stadt.

    Das Manufakt-Konzept lässt sich auf mehrere Standorte übertragen.

    Kuratierte Vernetzung
    «Für uns steht Manufakt für qualitatives Handwerk der Zukunft, für die Industrie 4.0, die Digitalisierung der industriellen Produktion», sagt Peter Herzog, Head Real Estate Development für Zürich bei Steiner. Die «kuratierte Vernetzung» der Manufakt-Gebäude ist in doppeltem Sinne zu verstehen, neben der digitalen soll auch die analoge Vernetzung im Gebäude, die insbesondere über den offenen Hof erfolgt, gefördert werden. Und Othmar Ulrich, Head Real Estate Development Region East, ergänzt: «Wir bieten der Industrie und dem Gewerbe eine Umgebung, die den Mietern die Möglichkeit gibt, ihr Netzwerk weiter auszubauen. Wir stellen uns vor, dass die Gebäude mit einer Choreographie bespielt werden.» Aktuell kommt das Manufaktur-Konzept auch in Wädenswil und Winterthur zum Einsatz. In Wädenswil (Gebiet Appital) entsteht bis 2024 eine Überbauung für Gewerbe, Forschung und Büros. Der Name wurde hierbei in Anlehnung an die Postleitzahl von Wädenswil Au gewählt: Manufakt8804. Mehr Infos: www.manufakt8804.ch.

  • Zwei Neubauten machen Zeughausareal Uster zum Kulturzentrum

    Zwei Neubauten machen Zeughausareal Uster zum Kulturzentrum

    Die Stadt Uster will auf dem Zeughausareal ein Kultur- und Begegnungszentrum realisieren. Dafür wurde im Herbst 2018 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die Jury zeichnete das Projekt «KUZU» der EM2N Architekten, Zürich, mit dem ersten Rang aus und empfahl dem Stadtrat das Projekt zur Weiterbearbeitung.

    Das Projekt «KUZU» ergänzt das bestehende Zeughaus mit zwei einfachen, in der Grösse und Struktur unterschiedlichen Bauten: Dem «Kulturregal» und dem «Kultursaal». Der Altbau bleibt bestehen, die historische Substanz wird nur minimal umgebaut und saniert.

    Der östliche Neubau, das Kulturregal, bildet das neue Gesicht zur Stadt. Er ist als offene Struktur mit Nachverdichtungspotenzial geplant. Eine Verkleidung aus Polycarbonat-Wellplatten und Holz soll das Gebäude leicht und durchlässig wirken lassen. Im Kulturregal sind ein kleiner Saal mit Bühne und 120 Plätzen, ein Restaurant, zwei kleine Kinosäle mit Bar und ein Ausstellungsraum geplant. Der kleine Saal sowie die Kinosäle sollen das Ustermer Kulturhaus Central ersetzen, das in den nächsten Jahren abgebrochen wird.

    Im westlichen Neubau, dem Kultursaal, soll ein grosser Veranstaltungssaal mit 700 Plätzen entstehen. Darunter ist eine Parkgarage geplant. Der Kultursaal soll als Ersatz dienen für den in die Jahre gekommenen Stadthofsaal. Die Struktur des Kultursaals ist mit vorgefertigten Betonelementen ausgefacht und wirkt dadurch massiver und geschlossener als das Kulturregal.

    Die Gebäude sollen in einer offenen Hof-Figur, dem «Kulturhof», zueinander stehen. Das soll bei der Orientierung helfen und eine gemeinsame Mitte schaffen, wo auch Synergien der unterschiedlichen Nutzungen entstehen sollen.

    In den nächsten rund zwei Jahren soll das Projekt soweit konkretisiert werden, dass die Bevölkerung Usters definitiv über die Neugestaltung und den Baukredit entscheiden kann. Die Eröffnung des neuen Kultur- und Begegnungszentrums ist auf das Jahr 2028 geplant.

  • Blick in die Zukunft der Bau-Technologie

    Blick in die Zukunft der Bau-Technologie

    Von der Idee bis zur marktfähigen Innovation ist es ein weiter Weg – insbesondere im Bauwesen. Zwischen Technologien, die im Labor funktionieren, und dem Markt, der ausgereifte und zuverlässige Produkte verlangt, klafft eine Lücke. Diese Lücke will das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude NEST der Schweizer Forschungsinstitute Empa und Eawag schliessen.

    Das NEST (Next Evolution in Sustainable Building Technologies) wurde 2016 eröffnet und steht auf dem Empa-Campus in Dübendorf. Das Gebäude besteht aus einem Gebäudekern mit drei auskragenden Plattformen. Darauf lassen sich temporäre, thematisch unterschiedliche Gebäudemodule, sogenannte Units, installieren. Auf diese Weise können im NEST Forscherteams, Architekturbüros und Unternehmen aus der Baubranche zusammen Materialien, Technologien, Produkte, Energiekonzepte und Nutzungskonzepte testen und weiterentwickeln. Im Sinne eines «Living Lab» sind die installierten Units real genutzte Wohn- und Arbeitsumgebungen.

    Auf der obersten Plattform des NEST befindet sich zurzeit die Unit «HiLo» im Bau. Der Baustart erfolgte im Sommer 2019. Die Unit soll die Möglichkeiten im Leichtbau demonstrieren. Neben einer innovativen Dachkonstruktion kommen materialsparende Leichtbau-Böden sowie eine adaptive Solarfassade zum Einsatz. Während des Betriebs soll die Gebäudetechnik mithilfe von Machine-Learning laufend optimiert werden. Am 6. Oktober 2021 wird die Unit offiziell eröffnet.

    In Planung ist zudem die zweistöckige Unit «STEP2». Wirtschafts- und Forschungspartner realisieren sie gemeinsam in einem Open-Innovation-Ansatz. Nach ihrer Fertigstellung, die auf Sommer 2022 geplant ist, soll sie als interdisziplinäre Innovationswerkstatt und Büroumgebung dienen. Zu den zentralen Projekten der Unit gehören etwa eine Wendeltreppe in Form einer menschlichen Wirbelsäule, eine Gebäudehülle, die sich den äusseren Bedingungen anpasst sowie eine mit 3D-Druck hergestellte Geschossdecke.

  • Gartenstadt – Stadt und viel Natur

    Gartenstadt – Stadt und viel Natur

    Am Anfang stand ein Konzeptwettbewerb: Von drei teilnehmenden Architekturbüros machte schliesslich Think Architecture AG mit Koch Kommunikation AG das Rennen: «Es war der geglückte Versuch, das Marketing von Anfang an ins Projekt einzubinden und nicht erst später im Verfahren einzubringen», erinnert sich Corinne Ruoss, Teamleiterin Entwicklung bei Mobimo. Der Aussenraum der Eigentumswohnungen wurde sehr hoch gewichtet. Die Grundrisse sind modern, funktional und flexibel. Die Wohnungen locken mit einem grosszügigen Aussenraum von mindestens 14 Quadratmetern und einem Cheminée. Das Wohnraumklima im Gebäude (Eco), wie auch die Energiebilanz (Minergie) spielen eine zentrale Rolle: «Das Gebäude ist im Minergie-Eco-Standard geplant. Ein grosszügiges Treppenhaus wird mit Tageslicht natürlich erhellt. Und ein besonderer Hingucker ist die vertikal strukturierte Holzfassade mit ebensolchen Holzlatten. Die Balkone sind in die Fassade integriert, sodass sich in der Gesamtschau von aussen eine Einheit ergibt», ergänzt Ruoss.

    Hauseigener Strom und E-Mobility
    Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach generiert hauseigenen Strom, und die Parkplätze in der Tiefgarage sind für E-Mobility vorgesehen. In Anlehnung an die «Gartenstadt» ist der Einsatz von natürlichen Materialien geplant. Für eine gute Biodiversität sind einheimische Pflanzen vorgesehen, auf den Balkondächern gibt es eine Schmetterlingswiese (Intensivbegrünung), und es sind nur wenig versiegelte Flächen eingeplant. Zur Umgebung gibts einen fliessenden Übergang mit weichen Formen, Bäumen und Sträuchern. So gesehen passt die Siedlung ganz zur Mobimo-Auswahl ihrer Projektstandorte auf eine städtische oder stadtnahe Lage und eine gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel: «In der Umsetzung sind uns eine überzeugende Architektur und ein hoher Ausbaustandard wichtig, zudem achten wir stark auf Nachhaltigkeit … und ja: Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist letztlich entscheidend für die Resonanz am Markt.»

  • Regensdorf erhält ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum

    Regensdorf erhält ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum

    Ein Stadtquartier auf einem Kunstmuseum? Das ist kein Tippfehler, sondern Realität: In Regensdorf haben die Anlagestiftungen Turidomus, Adimora und Pensimo ein neuartiges Wohn- und Arbeitskonzept geplant. Zwhatt ist der Name – und dieser steht für gesellschaftliche, kulturelle, ökologische und architektonische Diversität. Das verbetonierte Kunstmuseum der Fondation Riklin befindet sich im Fundament des Stadtquartiers, das auf 3,6 Hektaren direkt am Bahnhof Regensdorf-Watt entsteht.

    Die Pensimo Management AG realisiert im Auftrag der genannten Anlagestiftungen rund um den zentralen Zwhattplatz etwa 600 Mietwohnungen sowie Gewerbeflächen in zwei Bauetappen. Die erste Bauetappe sieht rund 400 Wohnungen, 12’000 Quadratmeter Gewerbefläche sowie 330 Tiefgaragenplätze vor. Die Vermietung der ersten Wohnungen soll im Herbst 2021 beginnen.

    Geplant sind insgesamt sieben Gebäude, zwei davon Hochhäuser. Die Fondation Riklin wurde im Januar von den St. Galler Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin ins Leben gerufen. In Zwhatt wird die Kunst also zur DNA eines neuen Stadtquartiers – sie soll ein neues Fundament für den gesellschaftlichen Zusammenhalt legen.

    Pilotprojekt zur klimaangepassten Arealentwicklung
    Anwohner aus Regensdorf, Adlikon und Watt übergaben den beiden Künstlern alltägliche Gegenstände wie Koffer, Lampen oder Schaukelpferde. Diese wurden dann mit anderen Koffern, Lampen und Schaukelpferden neu zusammengesetzt beziehungsweise «verzwhattet». Die so geschaffenen Kunstwerke wurden im Museum im Fundament versenkt. Später sollen sie mittels Augmented Reality wieder zum Leben erweckt werden.

    Das neue Stadtquartier soll dem Bedürfnis nach Mobilität, Flexibilität und Freiheit sowie dem Wunsch nach Gemeinschaft und Heimat gerecht werden. Verschiedene Lebensstile, Familienmodelle und Konsumtypen sind ausdrücklich erwünscht. Zwhatt steht für die Begegnung mit der Vielfalt. Und dieses Motto macht auch vor der Architektur nicht Halt: Die Interpretationsgrenzen des Gestaltungsplans wurden anhand eines sogenannten Charrette-Verfahrens ausgelotet. 100 Architekten, Stadtplaner und Experten nahmen 2018 an der Vorauswahl teil. Am Ende wurden fünf Teams ausgewählt, die das Projekt mitprägten. Die Architekten der ersten Bauetappe wurden ebenfalls mittels ungewöhnlicher Verfahren wie beispielsweise dem Suffizienz-Pitch evaluiert.

    Zwhatt ist ein Pilotprojekt zur klimaangepassten Arealentwicklung des Bundes. Die Energie bezieht das Quartier aus dem Grundwasser sowie dem Strom der eigenen Photovoltaikanlagen. Bei den Hochhäusern werden Paneele auch in die Fassaden integriert. Das Mobilitätskonzept sieht eine geringe Anzahl Parkplätze und somit autoarmes Wohnen vor. Die gewünschte Mobilität wird mittels Sharing-Angebote von Elektro-Autos und E-Bikes ermöglicht. Co-Working-Spaces, Geschäfte und Restaurants direkt auf dem Areal unterstützen dieses Konzept. Der Erstbezug ist auf 2023 vorgesehen.

  • Kein Dichtestress in Bülach

    Kein Dichtestress in Bülach

    Die Vogelperspektive zeigt die Grösse des Bauprojekts.

    Das neue Stadtquartier soll attraktiv sein sowohl für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die bereits ansässigen Bülacherinnen und Bülacher. «Ein spannendes Quartier ist entwickelt worden», sagt Mark Eberli, Stadtpräsident von Bülach, «und es wird mit dem guten Mix von Wohnen und Gewerbe gut funktionieren.»

    Viel Platz zum Leben.

    Städtische Dichte
    Das ehemalige Glashüttenareal besticht durch seine hervorragende geografische Lage, direkt neben dem Bahnhof und in nächster Nähe zum Zubringer zur kantonalen Schnellstrasse A51. Eine grosse Herausforderung bestand darin, die hohe bauliche Dichte durch ein angemessenes städtebauliches sowie architektonisches Konzept zu gliedern, damit ein interessanter und vielseitiger Wohn- und Arbeitsraum an diesem urban geprägten Ort entsteht. Dank eines gassenartigen Erschliessungskonzepts sowie einem attraktiven und abwechslungsreichen Aussenraum mit Grünflächen und durchdachten Quartierplätzen werden die Menschen im Glasi-Quartier einen wertvollen Ausgleich zur baulichen Dichte erhalten.

    Aktuell wird in höchste Höhen gebaut.

    Bezug ab 2023
    Im Glasi-Quartier entsteht ein breiter Wohnungsmix, der auch preisgünstige Genossenschaftswohnungen sowie
    Eigentumswohnungen umfasst. Diese können von Singles, Paaren, Familien und Wohngemeinschaften bewohnt werden. Bereits vermietet sind Flächen für den Detailhandel und das Gewerbe, ein Pflegezentrum mit Alterswohnungen, eine gemeinnützige Sozialinstitution sowie eine Kinderkrippe. Ein substantieller Anteil gewerblicher Räume bietet Platz für Läden, Handwerksbetriebe, Büros und Gastronomie. Einige Impressionen gibts umliegend.

  • Bauen für die ZHAW in Winterthur

    Bauen für die ZHAW in Winterthur

    2021 Rochade Eulachpassage
    Im Sommer 2020 wird das ZHAW-Departement Gesundheit von der Eulachpassage in den Neubau Haus Adeline Favre auf dem Sulzerareal ziehen. Die dadurch frei werdenden Räume in der Eulachpassage wird vorübergehend die ZHAW School of Engineering als Rochadegebäude nutzen, während in den nächsten Jahren der neue Campus Technikumstrasse entsteht.

    2023 Laborgebäude RD
    Bis im Sommer 2023 entsteht auf Campus Reidbach in Wädenswil ein einzigartiges Zentrum für Lebensmittel- und Getränketechnologie. Der Neubau vereint nicht nur das ZHAW-Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an einem Ort, sondern die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelindustrie. Künftig werden hier Lebensmittel und Getränke vom Rohstoff bis zum Markt erforscht.

    Bauzeit: 2019-2023
    Architektur: Leutwyler Partner Arch.

    2024-2034 Campus T
    Auf dem Areal Technikumstrasse in Winterthur erhält die ZHAW School of Engineering einen neuen attraktiven Campus mit Park. Die dafür benötigten Gebäude und der Grünraum werden in vier Etappen bis 2035 realisiert.

    Die erste beinhaltet die beiden Laborneubauten TT (2024) und TL (2027), mit Labor-, Unterrichts- und Büroräumlichkeiten sowie Mensa und einen öffentlichen Park mit Zugang zur Eulach. Längerfristig sollen sämtliche Bauten rund um das schützenswerte Hauptgebäude von Theodor Gohl (1878) und das Ostgebäude von Hermann Fietz (1908) durch Neubauten ersetzt werden. Für die zweite Etappe ist die Erneuerung und Verdichtung des Gebäudekomplexes mit dem Ost- und Chemiegebäude TE/TZ (2029) vorgesehen.

    In der dritten Etappe wird das historische Hauptgebäude TH (2032) erneuert und gegen Süden erweitert. Mit der abschliessenden vierten Etappe soll dann das Physikgebäude durch den Laborneubau TP (2035) ersetzt werden, sofern der Altbau von Hans Suter (1960) aus dem Inventar schützenswerter Bauten entlassen wird.

    2025 Shedhalle Reidbach
    Seit 1999 ist die ZHAW in den ehemaligen Fabrikräumen der Tuchfabrik Wädenswil AG eingemietet. Sobald die sogenannten Shedhallen umgebaut worden sind, werden sie ab 2025 beispielsweise als neue Hochschulbibliothek sowie Lern- und Aufenthaltsräume für Studierende des ZHAW-Departements Life Sciences und Facility Management genutzt.

    Bauzeit: 2023-2025

    2033-2034 Rochade Eulachpassage und Mäander
    Langfristig wird sich an der Eulachpassage das ZHAW-Departement Angewandte Linguistik niederlassen und im Mäander Platz machen für die ZHAW School of Management and Law, welche sich ganz am Campus St.-Georgen-Platz ausbreiten soll.

  • Blickfang am Zürichsee

    Blickfang am Zürichsee

    Mit dem aus dem Studienauftrag hervorgegangenen Siegerprojekt von C.F. Møller Architects entsteht ein modernes und repräsentatives Bürogebäude. Es richtet sich konsequent auf den See und die Seepromenade aus. Am auffälligsten sind die geschosshohen Glasflächen sowie die Vordächer, welche mit Photovoltaik-Modulen bestückt sein werden. Das Gebäude wird zudem hohe energetische Ansprüche erfüllen, was mit dem angestrebten LEED-Platinum-Label unterstrichen wird. Nach der Erledigung der verschiedenen Auflagen aus der Baubewilligung und dem Eingang der Baufreigabe erfolgen zurzeit die Rückbau- und Sanierungsarbeiten. Da die Liegenschaft 1974 gebaut wurde, beinhalten die Arbeiten auch die fachgerechte Entsorgung von asbesthaltigen Materialien. Eine Aufgabe die anspruchsvoll und aufwendig ist. Eine spezielle Herausforderung in der Konst-
    ruktion ist zudem die Zusammenführung der unterschiedlichen Ausbildung der Abschlussdetails von Terrasse und Brüstung. Und nicht zuletzt liegt die Baustelle im innerstädtischen Raum, was ebenfalls logistische Herausforderungen mit sich bringt.

    Grundlegende Sanierung
    Die Bellerivestrasse 36 ist ein Referenzobjekt für Allreal, da es einerseits hohe Ansprüche im Bereich nachhaltiges Bauen erfüllt. Davon zeugt das angestrebte LEED-Platinum-Label. Die
    PV-Anlage wird zudem dazu beitragen, den Verbrauch von fossilen Energieträgern im Portfolio der Renditeliegenschaften des Unternehmens zu reduzieren. Allreal will den Anteil der fossilen Energieträger im Portfolio bis ins Jahr 2030 halbieren. Andererseits steht die Bellerivestrasse 36 auch exemplarisch für das Geschäftsmodell von Allreal. Das Objekt wurde bis Ende des letzten Jahres als Renditeliegenschaft betrieben. Mit dem Auszug des Ankermieters eröffnete sich die Möglichkeit, das Gebäude grundlegend zu sanieren. Die eigene Projektentwicklung führte in der Folge einen Studienauftrag durch, konkretisierte danach das Siegerprojekt von C.F. Møller und brachte es bis zur Baureife. Aktuell setzt die Sparte Realisation das Projekt um. Ab Sommer 2023 wird die Immobilie dann durch die neuen Mieter bezogen und wieder in das Portfolio der Renditeliegenschaften eingegliedert und von Allreal bewirtschaftet. Das Unternehmen deckt somit den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand ab.

    Nachher: So soll das Gebäude nach der Sanierung aussehen.

    Viel Flexibilität
    «Neben der exklusiven Lage direkt am Zürichsee und der Zusammenarbeit mit einem ausländischen Architekten sind die hohe Material- und Detailqualität der zur Anwendung kommenden Bauteile von grossem Reiz», sagt Projektleiter Alain Granwehr von Allreal. «Insbesondere die Fassade mit ihren weit auskragenden Vordächern und den darauf montierten Photovoltaikelementen ist eine Herausforderung im Bauablauf». Durch die Pandemie verändern sich die Nutzungsbedürfnisse. Ein klares Bild zeichnet sich aber noch nicht ab. Viele Kunden seien im Moment noch unsicher, welche langfristigen Veränderungen sich im Zusammenhang mit den Anforderungen an den Arbeitsplatz durchsetzen würden, heisst es bei Allreal auf Anfrage. Gerade bei Objekten an sehr guten Lagen stellt das Unternehmen aber keinen Nachfragerückgang fest. Davon profitiert auch die Immobilie an der Bellerivestrasse 36. Zudem wird das Geschäftsgebäude nach der abgeschlossenen Modernisierung als Multi-Tenant-Liegenschaft betreibbar sein und bietet dadurch viel Flexibilität.

  • Arbed Smart Center – eine Drehscheibe für die Vernetzung in den Vororten

    Arbed Smart Center – eine Drehscheibe für die Vernetzung in den Vororten

    Als innovatives Projekt, das auf eine neue Art der Raumkonzeption reagiert, entsteht das Arbed Smart Center von Castione im Zentrum des Tessins, an der Achse Mailand-Zürich, nur einen Steinwurf vom Bahnhof und den Autobahnanschlüssen sowie 10 Minuten von der 'Fahrt von Bellinzona.

    Das ASC ist ein futuristisches Projekt, weil es technologische Innovation mit dem Angebot des Wohnens und Arbeitens verbindet. Das Projekt richtet sich speziell an Geschäftsreisen und wird von Unternehmern und Fachleuten wie Ingenieuren, Forschern oder Ärzten durchgeführt, die ins Tessin reisen, um ihr Wissen zu erweitern oder neue Projekte zu starten.

    Drei Blöcke zum Arbeiten und Wohnen
    Das ASC besteht aus 2 Hauptblöcken, deren Bau auf einer Fläche von 10'000 Quadratmetern im Gange ist. Ein Arbeitsplatz mit technologisch ausgestatteten modularen Besprechungsräumen und einem intelligenten Wohnbereich mit etwa 70 Einheiten und Grünflächen, in denen Veranstaltungen, Konferenzen, Geschäftstreffen usw. organisiert werden können.
    Der dritte Block wird für ein Hotelangebot genutzt: rund siebzig Zimmer, davon 34 Suiten, für insgesamt 80 Betten.

    Das Zentrum ist für alle zugänglich, auch für diejenigen, die nicht drinnen bleiben, und möchte ein Bindeglied zwischen Touristen und lokalen Behörden sein.

    Technische Innovation
    Der Gast des Zentrums wird in allen Phasen seines Aufenthalts durch eine "kundenorientierte" Anwendung unterstützt, mit der er das Restaurant, das Spa und die verschiedenen Dienstleistungen buchen kann, sich in Echtzeit über alle Aktivitäten im Gebiet und im ganzen Tessin.

    Darüber hinaus können Sie über die App die Check-in- und Check-out-Phasen einfach durchführen. In den Suiten hingegen ermöglicht die Hausautomation in Kombination mit der Highspeed-WLAN-Verbindung eine einfache und sofortige Verbindung mit allen Geräten im Raum wie Smart-TVs und Haushaltsgeräten.

  • Gestaltung einer nachhaltigen Lieferkette: Lachszucht im Herzen der Alpen

    Gestaltung einer nachhaltigen Lieferkette: Lachszucht im Herzen der Alpen

    Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Lachsfarm in den Schweizer Alpen zu gründen?
    Swiss Lachs kontaktierte AFRY mit der Absicht, Lachs auf sichere und nachhaltige Weise durch eine innovative Null-Kilometer-Farm zu produzieren, mit dem Ziel, die gesamte Lieferkette an einem Ort nachzubilden, damit die Fische in einer gesunden Umgebung leben können , wodurch sowohl die Umweltbelastung durch den Transport als auch der Stress für die Fische minimiert werden.

    Wie haben Sie die Seite ausgewählt und was haben Sie gemacht?
    Viele Faktoren mussten berücksichtigt werden, auch wenn man bedenkt, dass sich in der Schweiz eine Zuchtanlage in einem Industriegebiet befinden muss.
    und haben Zugang zu reichlich sauberem Wasser. Außerdem muss es in der Lage sein, das gereinigte Farmwasser in einen Wasserlauf zurückzuführen.

    In Lostallo, einem leicht zugänglichen Ort in einer attraktiven Landschaft, wurde ein Industriegebiet identifiziert, in dem die für die Viehhaltung notwendigen Strom- und Entwässerungsinfrastrukturen gebaut werden können.

    Das Projekt wurde vom AFRY-Team in allen Phasen von der Machbarkeitsstudie bis zur endgültigen Realisierung begleitet; inklusive der Bauphase bis zum Einsetzen der ersten Fische ins Wasser.

    Dank unserer Fähigkeiten konnten wir die meisten Untersuchungen intern durchführen; Wir haben die Machbarkeit geprüft, das Vorhandensein von Naturgefahren beurteilt und mit den verschiedenen Behörden Vereinbarungen zum Bau der notwendigen Infrastrukturen getroffen. Nach der Bestätigung der Machbarkeit haben wir die Genehmigungen und die Baugenehmigung beantragt. Der Untersuchung der Umweltauswirkungen wurde viel Gewicht beigemessen.

    Welche Eigenschaften sollte ein Industriegebäude haben?
    In einem Industriegebäude haben die Produktion und die Anlage zu ihrer Gewährleistung Priorität. Bauen ist nicht nur ein Container, sondern ein integraler Bestandteil des Prozesses. Die Sicherheit der Arbeiter, das Hygienekonzept, das Studium der Arbeitsabläufe, die geplante und außerordentliche Instandhaltung der Anlage sind Grundsätze, die die Konstrukteure bei ihrer Arbeit eingehend studieren und berücksichtigen mussten.

    Wie verlief die Bauphase und welche Etappe war die anspruchsvollste?
    15 Monate sind vom Beginn der Arbeiten bis zum Einbringen der ersten Fische ins Wasser vergangen. Nach einer sorgfältigen Analyse mit dem Ingenieurteam haben wir uns für eine vorgefertigte Betonkonstruktion entschieden, die sowohl Kosten- als auch Bauzeitvorteile bietet und gleichzeitig die Bedürfnisse des Planers berücksichtigt. 34 Meter lange Betonbinder wurden gebaut, da es aufgrund der großen Tanks nicht möglich war, innerhalb des Gebäudes Pfeiler zu errichten. Der Aufbau nach Elementen sorgte für die nötige Flexibilität während der Bauphase, da die Anlagen unterschiedliche Lieferzeiten hatten.

    Es war eine große Herausforderung, die sowohl in der Planungs- als auch in der Bauphase viel Engagement erforderte und zur großen Zufriedenheit aller gewonnen wurde.

  • Lugano hat auch sein Bügeleisen

    Lugano hat auch sein Bügeleisen

    Mit seinen 90 Metern Höhe und 22 Stockwerken wurde das New York Flatiron Building vor über hundert Jahren vom Architekten Daniel Burnham entworfen, um tatsächlich eine Fläche mit einer kuriosen Dreiecksform auszufüllen.

    Eine Konstruktion mit Stahlskelett, die sich gerade durch ihre architektonischen Merkmale von anderen Bauten abheben konnte: ein dreiseitiger Turm, der an seiner schmalsten Stelle an der Spitze eine begehbare Fläche von nur 2 Metern aufwies, um aussehen wie ein riesiges Bügeleisen, tatsächlich „Flatiron“. Eine Arbeit mit einer originellen architektonischen Lösung, die damals viel Aufruhr erregte, so dass das Projekt „der Wahnsinn von Burnham“ getauft wurde.

    Der Bau war in nur einem Jahr abgeschlossen und das Fuller Building – so hieß der Wolkenkratzer ursprünglich von der Bauherrenfirma (Fuller Construction & Co.) – wurde sofort in seinen Spitznamen Flatiron umbenannt.

    Seit 1902 (als es fertig war) hat sein Ruf nie nachgelassen und mehrere renommierte Unternehmen haben diesen Standort für ihre Büros gewählt.

    Das Gebäude aus einer anderen Perspektive.

    Eine an das Gebiet angepasste Version
    Es ist genau die Ausstrahlung dieses Wahrzeichens von New York – eines der beliebtesten und meistfotografierten Gebäude -, das die Benzi-Gruppe dazu inspirierte, eines ihrer Faksimiles in Lugano neu vorzuschlagen und es an den dreieckigen Grundriss und mit den richtigen Proportionen für die Website, auf der es steht.

    Es ist ein Gebäude mit sechs Wohnetagen und einer grünen Panoramaterrasse mit Blick auf den See im Stadtteil Viganello, zwischen Via al Lido und Via Muggina: insgesamt 18 Wohnungen unterschiedlicher Größe (von 1,5 bis 3,5 Zimmern).

    Die Silhouette des Gebäudes ist gewunden und elegant und seine geschwungenen Linien erinnern an die Formen der Natur, der Sonne und des Mondes und heben sich von den rationalen und geometrischen Kanons anderer nahe gelegener moderner Gebäude ab.

    Die Glasfassade ist aus Metallen der neuesten Generation gefertigt und bietet effektiven Sonnenschutz dank einer intelligenten Wetterstation, die Temperaturen erkennt und die Beschattung automatisch den individuellen Bedürfnissen anpasst. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaikanlage installiert, die den Energieverbrauch des Gebäudes (auch mit Kühlsystem ausgestattet) mit Wärmedämmung aller Oberflächen minimiert.

    Technologien der neuesten Generation und Innenarchitektur mit Liebe zum kleinsten Detail – unter Verwendung der besten Marken von Küchen, Badmöbeln und prestigeträchtigen Beschichtungen – machen die Flat Iron Viganello-Wohnungen zu den höchsten Wohnqualitäten.

    Im Inneren einzigartige Umgebungen von hohem Ansehen.
  • Wohnen mit vertikalem Garten

    Wohnen mit vertikalem Garten

    Genau 20 Jahre sind vergangen, seit die erste grüne Fassadenverkleidung eines Hotels nahe der Champs-Élysées in Paris ein neues Entwicklungsgebiet für Bioarchitektur eröffnet hat: vertikale Gärten. Eine Architektur der Biodiversität, die den Menschen im Verhältnis zu anderen Lebewesen betrachtet und ein neues Element in die urbane Kontinuität einfügt. Genau dieser Wunsch, ein kleines innovatives Element in die Stadt einzuführen, war die Grundlage des Projekts Residenza 99 des Büros Luca Gazzaniga Architetti.

    Urbanes Konzept
    Die Gemeinde Massagno und die Planungsverantwortlichen haben
    Via San Gottardo in eine neue Verkehrsader mit urbanem Charakter mit mässigem Verkehr abbiegen.

    Um die harte und kompakte Front der vorhandenen Gebäude abzumildern und zu unterbrechen, hat das Projekt von Studio Gazzaniga versucht, durch eine grüne, lebendige und natürliche Fassade einen neuen Übergang zwischen Wohn- und Straßenraum zu definieren.

    Das Viertel mit spärlicher Vegetation findet sich nun mit einer vertikal bepflanzten Fläche wieder, die durch fassadenverzierende und -verschönernde Elemente eine neue Wahrnehmung des Stadtraums ermöglicht, die nicht nur den Mietern, sondern auch der Gemeinschaft zugutekommt.

    Das Projekt
    Es entstanden zwei Gebäude mit einer gemeinsamen Garage und einer gemischten Gewerbe- und Wohnnutzung. Ja, du sagst-
    zeichnen sich durch die unterschiedliche Behandlung der Fassade zur Straße aus: eine mit einem vertikalen Garten und die andere mit Faserzementplatten.

    Die Wohnungen sind unterschiedlich groß, von 2,5 Zimmern bis hin zu großen Penthouses, einige sind zur Miete, andere zum Verkauf bestimmt.

    Das Projekt musste eine Dualität auflösen: einerseits die Sonneneinstrahlung und einen freien Blick auf die Stadt und den Golf von Lugano, andererseits das Vorhandensein einer stark befahrenen Straße. Die Wohnungen sind von Norden nach Süden gegangen, eine Seite, auf der Licht und Ruhe, Stille und der freie Blick auf den See vorherrschen.
    Die Südfronten sind komplett verglast und öffnen sich zu Balkonen, die mit Loggien vom Typ Wintergarten ausgestattet sind, echte Wohnräume der Vermittlung zwischen Innen und Außen.

    Der Schlafbereich der Wohnungen liegt auf der Nordseite zur Straße hin und verfügt über bodentiefe Fenster. Residenza 99 ist ein modernes und zeitgenössisches Bauwerk, auch dank der Fassade mit einem vertikalen Garten, der mit einem Patchwork-Design, das mit dem architektonischen Kompositionskonzept konsistent ist, zum Referenz- und Identifikationselement des Projekts wird.

    Die grüne Wand ist Teil einer gebauten Fassade mit sehr urbanem Charakter.

    Vertikal grün
    In der Natur haben Pflanzen die Fähigkeit, sich an unzählige Oberflächen und Lebensräume anzupassen. Sie wachsen auf Felsen, in Wüsten, im Wasser und unter sehr unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Ihre Wurzeln können in der Luft sein, an Hängen und auch an vertikalen Elementen wurzeln.

    Das Anbringen von grünen Elementen an Gebäuden ist eine jahrtausende alte Praxis. Mit der Moderne im letzten Jahrhundert galt der Dachgarten als echte „fünfte Fassade“.

    Aus den Beobachtungen dieser Phänomene erfand der französische Botaniker Patrick Blanc die Technik des modernen vertikalen Gartens neu, indem er die Kultur dieser Art von Grün in städtischen Räumen verbreitete.

    In Bereichen der Stadt, in denen kein Raum für die horizontale Begrünung vorhanden ist, kann vertikales Grün eine Gleichgewichtssituation mit der bebauten Umgebung wiederherstellen, was einen Aspekt des Konzepts der grünen Stadt darstellt. Der ästhetische Aspekt ist nur eine der Komponenten und die Vegetation wird zu einem Manifest der Nachhaltigkeit und Wiederaneignung des Verhältnisses zur Natur.

    Neben den unbestreitbaren ästhetischen Aspekten, die mit der Blüte und der Variation mit den Jahreszeiten verbunden sind, bietet der vertikale Garten zahlreiche Vorteile aus wohnlicher und ökologischer Sicht. Insbesondere: schützt vor Sonneneinstrahlung, bindet Feinstaub, mindert die Lärmbelästigung, produziert Sauerstoff und verbessert die Luftqualität, ist ein Element zum Schutz der Fassaden vor Witterungseinflüssen, natürliche Isolierung (vor Hitze und Kälte), verbessert die Privatsphäre, schafft ein Mikroklima in der Nähe der Fenster und fördert das seelische Wohlbefinden (Natur und Schönheit sind essentiell für unser inneres Gleichgewicht und Wohlbefinden).

  • Residence Licasa: 12 Wohnungen im Grünen

    Residence Licasa: 12 Wohnungen im Grünen

    Lichtmodulation ist ein wichtiges Element
    Der Übergang zwischen dem Außen- und Innenbereich des Gebäudes wird durch eine Reihe von Filtern erreicht, die das Licht ins Innere des Gebäudes regulieren: Brise Soleil, lichtdurchlässige Gitter und überhängende Platten sind charakteristische Elemente, die eine korrekte Modulation des natürlichen Lichts ermöglichen.

    Die Organisation der Räume ist so optimiert, dass natürliches Licht in die Wohnungen gestreut wird, wodurch ein interessantes Lichtspiel und Sichtbeziehungen zur umgebenden Landschaft entstehen. Tatsächlich erstreckt sich der Wohnbereich über die gesamte Gebäudetiefe und öffnet sich zu den beiden Hauptfassaden nach Osten und Westen.

    Historische Bauelemente in einer zeitgenössischen Vision neu vorgeschlagen
    Bei diesem Projekt wurde der für die lombardische Architektur typische Ziegelstein als Grundelement verwendet; die Bautechnik wird wieder aufgenommen, ohne ihre Vergangenheit zu imitieren, und schlägt eine neue Lesart vor. Die horizontale Struktur, die vom Verlegungsprozess des Basiselements zeugt, wird durch das besondere Modul (schmal und lang) und die horizontale hintere Fuge in der Struktur betont. Der weiße Anstrich verändert das Erscheinungsbild des Ziegels selbst, macht ihn heller und betont gleichzeitig das präzise Schattenspiel, das die Textur der Fassade prägt.

    Die statische Struktur des Gebäudes besteht aus Säulen, während die inneren Gliederungen mit Gipskartonwänden aufgelöst werden, um eine größere Flexibilität der Innenräume zu ermöglichen und die Freiheit bei der Gestaltung und Anpassung durch die einzelnen Eigentümer zu gewährleisten.
    Die Fassaden, die für eine bessere Energieeffizienz hinterlüftet werden, bestehen aus einer Innenstruktur, einer Isolierung, einer Luftschicht und einer Außenverkleidung, in diesem Fall einem ganz besonderen, weiß gestrichenen Ziegelstein.

    Architekten Ugo Frueh und Luca Pagnamenta

    Eine große Grünfläche, die die Gebäude aufwertet
    Die Wohnanlage lässt viel Platz für Grün und ermöglicht die
    struito, um sich zart in das Wohnumfeld zu integrieren. Die Auffahrt zeichnet sich durch das Vorhandensein eines Grünfilters aus, der die Privatsphäre der Räume im Erdgeschoss garantiert und die visuelle Wirkung der gebauten Volumen aufhellt. Im Osten sind eine Reihe von Gärten
    flache private speisen vor den wohnräumen der wohnungen im erdgeschoss, im norden, in richtung des spielplatzes Savosa, befindet sich ein bereich zur gemeinschaftlichen nutzung, der mit einer reihe japanischer kirschbäume geschmückt ist.


    Das Projekt erfüllt die Minergie-Anforderungen
    Das Projekt basiert auf dem Konzept eines am minimalen Energiebedarf orientierten Gebäudes, das auch eine bessere Nutzung passiver Quellen wie der Sonneneinstrahlung zur Deckung des Wärmebedarfs voraussetzt. Um eine übermäßige Überhitzung zu vermeiden, sorgt im Sommer ein automatisches System für die Absenkung der Verdunkelungssysteme für die am stärksten der Sonne ausgesetzten Fassaden.

    Der von den Photovoltaik-Paneelen erzeugte Strom ist vor allem für die gemeinsamen Gebäudeteile bestimmt, darunter die Wärmepumpen zur Warmwasserbereitung und zum Heizen. Bei überschüssiger Energieproduktion wird diese als „Eigenverbrauch“ an die Eigentümer der Wohnungen verteilt.

    Die Warmwasserbereitung erfolgt zentral und die Wärme wird über Bodenregister verteilt.
    Ein sanftes mechanisches Belüftungssystem ist ebenfalls vorhanden, das einen automatischen Luftaustausch in den Räumen garantiert, im Winter Wärme und im Sommer Kälte zurückgewinnt: Das zentrale System ermöglicht eine leichte Kühlung, leitet frisches Wasser in die Register und sorgt dank der kostenlosen -Kühlsystem.

    Die Innenausstattung kann je nach Geschmack des Käufers angepasst werden.

    LICASA: eine Genossenschaft von Handwerkern
    LICASA (Cooperativa Liberale per la Casa) ist eine im Laufe der Jahre gegründete gemeinnützige Organisation
    Neunzig, um an der Kontrolle des Wohnungsmarktes im Tessin mitzuarbeiten. Eine konsolidierte Organisation lokaler Handwerker, die beschlossen haben, sich zusammenzuschließen, um den durchgeführten Projekten eine Qualitätsgarantie zu geben. Alle Mitglieder der Genossenschaft verfügen über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz und arbeiten zu wettbewerbsfähigen Preisen.

    Die Satzung sieht Maßnahmen vor, um ihren Mitgliedern den Zugang zu Wohnungen mit moderaten Mieten gemäß den öffentlichen Ad-hoc-Gesetzen sowie den Erwerb von Wohnungen zu nicht spekulativen Marktpreisen zu erleichtern; Partner werden nach Möglichkeit auch für professionelle Bauleistungen bevorzugt, um die Qualität und Zuverlässigkeit des Betriebes zu gewährleisten.

  • In zwei Etappen soll ein Generationenzentrum entstehen

    In zwei Etappen soll ein Generationenzentrum entstehen

    54 Architekturbüros, bewertet und ausgewählt von einer Jury unter dem Vorsitz des Architekten Ivano Gianola und koordiniert von dem Architekten Stefano Tibiletti, nahmen in einer Phase an dem mit einem öffentlichen Wettbewerbsverfahren ausgeschriebenen Projektwettbewerb für den Bau von Schulgebäuden teil. Das Projekt des BHKW-Studios (Campana-Herrmann-Pisoni) aus Ascona, genannt „Sistema“, überzeugte die Experten, die mit ihrer interdisziplinären Gruppe vor allem durch ihre urbane Stärke überzeugten, mit einer klaren Definition der Außenräume, gut abgestimmten Volumina und respektvoll gegenüber dem umgebenden Raum. Wir werden zunächst mit dem Bau des Kindergartens und der Grundschule (mit Doppelturnhalle), des SEPS (Besonderer Früherziehungsdienst) und einer Bibliomedia fortfahren, um dann ein neues Altersheim mit 72 Betten hinzuzufügen, für das Anfragen zu Planungsvorschlägen auf städtebaulicher und planvolumetrischer Ebene sind bereits in der Ausschreibung des Wettbewerbs enthalten.

    Gerade für die unterschiedlichen Gestaltungsinhalte hatte der Bauherr die Notwendigkeit eines „Generationenzentrums“ in Zukunft hervorgehoben und fand eine Antwort in dem vom Studio KWK vorgelegten Projekt, das „die wechselseitigen Beziehungen zwischen den verschiedenen Gebäuden und die Außenbereiche, auch unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Bestimmung, um den gesamten Standort besser zu organisieren und die für ein Generationenzentrum typische Begegnungsidee zu fördern ».

    Städtische und architektonische Aspekte
    Betrachtet man das Siegerprojekt, so ist klar, dass eine zukünftige, von Bäumen gesäumte Allee vom Kern von Biasca zum neuen Generationenzentrum führen wird, dessen Eingangsschwelle der Platz zwischen dem Schulportal und der Vorderseite des zukünftigen Wohnhauses sein wird Alten.

    Das Altersheim, die Bibliomedia, die Grundschule und die Turnhalle werden einen neuen öffentlichen Park überblicken. Interessant ist der doppelte Wert des Gyms, denn es wird flexible Inhalte haben und auch als Mehrzweckraum mit hundert Sitzplätzen genutzt werden können. Aus diesem Grund wird das Atrium einen privilegierten Treffpunkt darstellen, der die Synergien zwischen der Mensa, den außerschulischen Klassenräumen (aula magna) und der Turnhalle begünstigt.

    Blick aus dem SI in Richtung Turnhalle und SE (links).

    Der zweite Außenbereich bietet den Grundschülern Spiel- und Geselligkeitsräume, auch zur Nutzung durch die Gemeinde außerhalb der Schulzeiten.
    Das Gebäude, das den Kindergarten und das SEPS beherbergt, wird stattdessen als ein in den Park eingefügtes Volumen mit einer eigenen, präzisen Identität charakterisiert, die auf spezifische Themen und Programme reagiert. Ein intimerer Garten wurde für e-
    ausschließlich dieser Schüler.

    Für das zukünftige Altersheim wurde ein autonomes Gebäude mit quadratischem Grundriss und einer anderen Geometrie als die anderen architektonischen Körper vorgeschlagen.

    Für den Bau sahen die Architekten des BHKW-Studios die Verwendung von nur zwei Materialien (Stahlbeton und Holz) und eine rationelle Bauweise in Etappen vor, die gegebenenfalls auch Vorschläge für einen zukünftigen Ausbau der SE und SI beinhaltet.

  • Photovoltaikfläche des Kantonsrekords

    Photovoltaikfläche des Kantonsrekords

    Es ist ein Gebäude, das auf den wachsenden Bedarf an Gesundheits- und Pflegebetten für nicht autarke ältere Menschen reagiert, das Initiativen und Maßnahmen zur Unterstützung von Familien integriert, auch durch eine wichtige Neuentwicklung des Umlandes, mit öffentlichen Räumen, die für die Bevölkerung von das Pregassona-Viertel.

    Daher der Name für die Struktur, die nach einem für die gesamte Bevölkerung offenen Wettbewerb in „Polis“ umbenannt und in den letzten Monaten von der LIS ins Leben gerufen wurde. Der Begriff erinnert in der Tat an das Konzept der Stadtstaaten des antiken Griechenlands „bewohnt und frequentiert von jungen Menschen, älteren Menschen, beruflich und nicht beruflich“ und kombiniert symbolisch die beiden Wörter „Poli“ (von polyfunktional) und LIS ( Abkürzung für Sozialinstitute Lugano).

    Das Gebäude in der Via alla Bozzoreda zeichnet sich nicht nur durch seine architektonischen Besonderheiten aus, sondern ist auch ein echtes und innovatives Pilotprojekt in der Tessiner Landschaft, nämlich die kantonale Schulbildung für „Auf dem Weg zu Solargebäuden im Tessin“, auch bekannt als “ Towards -EST“, finanziert durch den kantonalen Fonds für Erneuerbare Energien (RES), der über die Ziele der Energiestrategie 2050 in der Schweiz hinausgehen soll, um großflächige Solaranlagen zu fördern, die eine erneuerbare Stromproduktion von hoher architektonischer Qualität realisieren können.

    SUPSI hat die Aufgabe, ein replizierbares Modell zu entwickeln
    Heute müssen Photovoltaik-Lösungen für den Bausektor integriert und transformiert werden, um sich bestmöglich an die Bedürfnisse unterschiedlicher Architekturprojekte anzupassen, die Funktionen und Leistungen von Bauelementen zu übernehmen und einer zunehmenden Flexibilität der Produktionsprozesse gerecht zu werden. Dies wurde von Ing. Pierluigi Bonomo (Forscher und Leiter des SUPSI Innovative Envelope-Teams), der beobachtet, wie „die heutige Industrie die Anpassung von „maßgeschneiderten“ Verkleidungssystemen für die Dächer und Fassaden des Gebäudes ermöglicht, die nicht nur als normales konstruktives Element erscheinen , haben auch die Funktion, erneuerbare Energie zu erzeugen». Die Schweiz ist seit Jahren eines der aktivsten Länder auf europäischer und internationaler Ebene zu diesem Thema der BIPV (Building Integrated Photovoltaics), bzw Institute of Sustainability Applied to the Built Environment (ISAAC) der Professional University School of Italian Switzerland (SUPSI) – befindet sich in Mendrisio auf dem neuen Campus, der im April letzten Jahres eingeweiht wurde – wo seit 2005 größere Synergien zwischen Architekten und Spezialisten im Photovoltaiksektor gefördert werden .

    Mehrere Pilotprojekte haben sich in den letzten Jahren mit dem Thema der aktiven Solarhülle befasst, wobei der Fokus immer mehr auf die Erzielung eines versteckten Effekts von Solarzellen zugunsten einer Architektursprache gerichtet ist, die sich eher an traditionelle Baumaterialien als an die des Panels anlehnt. Ingenieur Bonomo listet die vielen Vorteile auf, die heute mit der Verwendung einer Solarfassade verbunden sind: die Möglichkeit, den Eigenverbrauch des Gebäudes in Synergie mit der Deckung und den zunehmend wettbewerbsfähigen Kosten mit herkömmlichen Baumaterialien zu maximieren. Cionono-
    gegeben, gibt es bei diesen innovativen Lösungen noch einige Bremsen.

    Ein Schweizer Beispiel
    Mit dem Mehrzweckzentrum Pregassona wollte die Stadt Lugano eine Herausforderung im Namen eines anderen Fassadenkonzepts starten: keine klassische Verkleidung, sondern eine vollständig photovoltaische Fläche, die sich dank der Integrationsmöglichkeit an die gewählte Architektursprache anpasst, in ein System klassische hinterlüftete Fassade, photovoltaische farbige Glasscheiben, die von Sunage SA nach Maß hergestellt und von Alsolis SA installiert wurden.

    Dieses öffentliche Gebäude (finanziert durch die EE des Kantons) ist mit der grössten fassadenintegrierten Photovoltaikanlage des Tessins ausgestattet und gehört mit einer installierten Leistung von ca. 170 kWp . sogar zu den flächenstärksten Fassaden dieser Art in der Schweiz , entspricht einer Fläche von über 1.600 m2 Photovoltaik-Glas, die an allen Fassaden des Komplexes in verschiedenen Ausrichtungen und Expositionen angeordnet sind.

    Das Polis-Gebäude in Pregassona wird daher ein echtes Vorbild sein, das dazu bestimmt ist, eine Schule für den Einsatz einer aktiven Solarfassade zu setzen, die Strom erzeugt und ein konstruktives Element ist, zahlreiche Vorteile durch die Reduzierung des Eigenverbrauchs in Betracht zieht, wettbewerbsfähige Kosten und eine hohe architektonische Qualität.