Das Siegerprojekt «ZASAMNE» der Zürcher Architekten EM2N wurde ausgewählt und zur Weiterbearbeitung empfohlen. Für die beiden traditionsreichen Basler Kulturinstitutionen sei der Entscheid des Wettbewerbs ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung neuer zukunftsorientierter Nutzungskonzepte und der Befreiung von aktuell bestehenden räumlichen, betrieblichen und strukturellen Einschränkungen, ist auf der Homepage des Hochbauamtes Kanton Basel-Stadt zu lesen.
Überregionale Ausstrahlungskraft
Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch seine klare städtebauliche Setzung und die einfache Gliederung des langgestreckten Baukörpers. Es gelinge dem Projekt, durch die gewählte Kubatur, Materialisierung und Fassade an der Bruchstelle zwischen Quartier und Bahninfrastruktur gleichzeitig einen urbanen und industriellen Ausdruck zu erzeugen. Mit einem Neubau und der Konzentration der beiden Institutionen an einem Standort soll die Chance ergriffen werden, einen zukunftsgerichteten öffentlichen Kulturkomplex mit zwei sich ergänzenden Identitäten und überregionaler Ausstrahlungskraft zu schaffen.
Schutz des wertvollen Kulturgutes
Der Neubau werde das wertvolle Kulturgut mit den einzigartigen Beständen langfristig schützen, betonen die Projektverantwortlichen des Naturhistorischen Museums. Die Realisierung ist für 2020 bis 2023 geplant. Nach einer einjährigen Umzugs- und Einrichtungsphase für das Staatsarchiv, beziehungsweise einer zweijährigen für das Naturhistorische Museum Basel, wird das neue öffentliche Kulturgebäude ab 2024 / 25 neue Impulse im aufstrebenden Stadtquartier St. Johann setzen. ■






















































