Kategorie: Projekte

  • Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv

    Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv

    Das Siegerprojekt «ZASAMNE» der Zürcher Architekten EM2N wurde ausgewählt und zur Weiterbearbeitung empfohlen. Für die beiden traditionsreichen Basler Kulturinstitutionen sei der Entscheid des Wettbewerbs ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung neuer zukunftsorientierter Nutzungskonzepte und der Befreiung von aktuell bestehenden räumlichen, betrieblichen und strukturellen Einschränkungen, ist auf der Homepage des Hochbauamtes Kanton Basel-Stadt zu lesen.

    Überregionale Ausstrahlungskraft
    Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch seine klare städtebauliche Setzung und die einfache Gliederung des langgestreckten Baukörpers. Es gelinge dem Projekt, durch die gewählte Kubatur, Materialisierung und Fassade an der Bruchstelle zwischen Quartier und Bahninfrastruktur gleichzeitig einen urbanen und industriellen Ausdruck zu erzeugen. Mit einem Neubau und der Konzentration der beiden Institutionen an einem Standort soll die Chance ergriffen werden, einen zukunftsgerichteten öffentlichen Kulturkomplex mit zwei sich ergänzenden Identitäten und überregionaler Ausstrahlungskraft zu schaffen.

    Schutz des wertvollen Kulturgutes
    Der Neubau werde das wertvolle Kulturgut mit den einzigartigen Beständen langfristig schützen, betonen die Projektverantwortlichen des Naturhistorischen Museums. Die Realisierung ist für 2020 bis 2023 geplant. Nach einer einjährigen Umzugs- und Einrichtungsphase für das Staatsarchiv, beziehungsweise einer zweijährigen für das Naturhistorische Museum Basel, wird das neue öffentliche Kulturgebäude ab 2024 / 25 neue Impulse im aufstrebenden Stadtquartier St. Johann setzen. ■

  • Ein neuer Stadtteil für Lausanne

    Ein neuer Stadtteil für Lausanne

    Die Eigentümer der Grundstücke, SV Rasude, Mobimo und CFF Immobilier, haben 2014 ein zweiphasiges paralleles Studienmandat gestartet, um gemeinsam ein „neues lebhaftes und offenes Viertel“ im Zentrum von Lausanne zu schaffen. Es ist das Genfer Büro von Eric Maria, das sich gegen nationale und internationale Architekten etabliert hat. Wie die öffentlichen Auftraggeber hervorheben, zeichnet sich das einstimmig als Grundlage für die Entwicklung des PPA empfohlene Projekt „Échappées“ von Eric Maria durch einen subtilen Ansatz aus, der die harmonische Integration des neuen Bezirks in seine Umwelt fördert. Bis jetzt geschlossen, wird sich dieser Ort dank neuer räumlicher Verbindungen und der Entwicklung harmonischer öffentlicher Räume für die Stadt öffnen.

    Ein atemberaubender Blick auf den Genfer See
    Es ist ein 19.000 Quadratmeter großes Grundstück in sehr zentraler Lage. Das zuvor direkt von La Poste als Distributionszentrum genutzte Grundstück direkt neben dem Bahnhof wurde 2010 von Mobimo gekauft. Der zukünftige Bezirk wird eine Mischung von Aktivitäten wie Büros, Geschäfte, Freizeitaktivitäten, Wohnen, ein Hotel usw. auf einer Fläche von 73.000 Quadratmetern umfassen. Die Unterkunft soll ihren Bewohnern einen herrlichen Blick auf den Genfer See und die Alpen bieten, wie die Projektmanager gerne betonen. Das Bewertungsunternehmen Rasude ist eine Partnerschaft zwischen Mobimo und CFF Immobilier. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt CHF 400 Millionen. Die Arbeiten sollen 2024 beginnen. ■

  • Ein neuer Stadtteil westlich von Lausanne

    Ein neuer Stadtteil westlich von Lausanne

    Das Projekt, das auf der CFF Immobilier-Website zu sehen ist, sieht vor, einen städtischen Mix aus Büros, Wohnungen, Geschäften und einem medizinischen Zentrum in den Gemeinden Prilly und Renens zu verteilen. Die beiden Gewinner des Architekturwettbewerbs 2018 werden den neuen Bezirk mit CFF, den Eigentümern des Grundstücks, weiter planen, erklären die Projektmanager. Ein neues städtisches Wohnumfeld, das direkt mit dem Zwischenstopp in Prilly-Malley verbunden ist, sollte daher bis 2023 auf fast 50.000 m² Nutzfläche das Licht der Welt erblicken. ■

  • Renens: Sanierung des Bahnhofsbereichs

    Renens: Sanierung des Bahnhofsbereichs

    Das Projekt „Quai Ouest“ rund um den Bahnhof hat westlich von Lausanne einen neuen Stadtteil geschaffen, der ein Mobilitätsangebot mit Arbeitsplätzen und Wohnraum verbinden wird, unterstreichen die Projektmanager. Die Genossenschaft Migros Vaud wird im Herbst 2020 eine Tochtergesellschaft im künftigen Distrikt eröffnen. In Zukunft wird das Projekt „Quai Ouest“ Platz für Geschäfte, Büros, Serviceaktivitäten, mehr als 180 Wohneinheiten, eine Fahrradstation mit 300 Stellplätzen und Parkplätze für rund 160 Autos (einschließlich 50 P + Rail) bieten. Innerhalb von zehn Minuten zu Fuß oder mit dem Bus vom Bahnhof leben 30.000 Menschen und 15.000 arbeiten. Ebenso werden drei Universitäten in der Nähe sein: die Universität, die EPFL und die ECAL. ■

  • "Quai Vernets": ein gemischtes Viertel im Herzen von Genf

    "Quai Vernets": ein gemischtes Viertel im Herzen von Genf

    Das neue Viertel „Quai Vernets“, das perfekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, wird an der Stelle der Vernets-Kaserne stehen. Im Rahmen eines Mandats für Parallelstudien des ENSEMBLE-Teams werden die Merkmale des neuen Genfer Bezirks, der seine Identität begründet, festgelegt. Ziel war es, ein hohes Maß an Qualität und Vielfalt für diese beiden Gebäude zu bieten, darunter Studentenwohnungen, zwei Drittel der Sozialwohnungen, kostenlose Mietwohnungen sowie Genossenschaftswohnungen, wie geschrieben. Losinger Marazzi in einer Erklärung. Der Bezirk wird das Genfer Stadtzentrum um 1.500 Mietwohneinheiten, 26.400 m Einzelhandelsfläche und öffentliche Einrichtungen, Parkplätze und 25.000 m Grünflächen erweitern. So entsteht ein Stadtteil, der der Vielfalt einen hohen Stellenwert einräumt. Das ENSEMBLE-Team ist bestrebt, ab der Entwurfsphase die folgenden Zertifizierungen und Etiketten zu integrieren:

    • Zertifizierung „Site 2000 Watt“
    • Minergie ECO-Zertifizierung
    • Einhaltung des SNBS-Standards
    • Einhaltung der Anforderungen des Programms „Natur in der Stadt“
    • Qualitätslabel für Natur und Wirtschaft für die biologische Vielfalt
    • Einhaltung des EcomatGE-Ansatzes

    Das Expertengremium stimmte für die Projekte der Büros von Geninasca-Delefortrie Architects und Bunq SA (Block A) sowie von Jaccaud Spicher Architectes Associés und LRS Architects (Block B). Verwaltung gegenüber, Größe der Fassaden, Ausrichtung der Wohnungen, Animation des kollektiven und öffentlichen Raums: Dies waren einige der zugewiesenen Aufgaben. Die Lieferung der ersten Häuser ist für 2022 geplant. Das Konsortium der Architekten Fruehauf, Henry & Viladoms und Atelier Descombes Rampini ist für die Gestaltung der Gebäude C und D sowie des ADR für die AMEX verantwortlich. ■

  • Eine Stadt in einer Stadt

    Eine Stadt in einer Stadt

    Das Projekt findet auf dem Gelände der ehemaligen Hispano-Suiza-Fabrik statt. Das 1904 gegründete Maschinenbauunternehmen hatte sich ursprünglich zu einer weltberühmten Automarke entwickelt. Das Projekt „Quartett“ wurde nach der BIM-Methode entwickelt und geplant und trägt das Minergie-Label. Es geht um die Renovierung eines Gebäudes und die Realisierung einer Reihe von elf miteinander verbundenen Neubauten, in denen Büros sowie Industrie-, Handwerks- und Handelsaktivitäten untergebracht werden. Teil des Projekts sind auch ein Hotel mit 114 Zimmern und eine High School für Kunst und Design (HEAD). Die ersten Gebäude wurden im Frühjahr 2018 von HRS an den Kunden geliefert. Das Projekt muss bis zum Sommer 2022 abgeschlossen sein. ■

  • Ein tertiäres Gebäude mit hohem Potenzial

    Ein tertiäres Gebäude mit hohem Potenzial

    Die Station Pont-Rouge ist die erste große Etappe beim Bau der Genfer Entwicklungszone „Praille-Acacias-Vernets“ (PAV), in der auf einer Fläche von 230 Hektar ein neuer Bezirk entsteht. In zwanzig Jahren werden hier rund 50.000 Menschen leben und arbeiten. Die Einweihung der neuen Station „Lancy Pont-Rouge“ im Dezember 2017 legte den Grundstein für das PAV-Sanierungsprojekt. Ab 2019 hält hier der Léman Express und es wird fünfmal pro Stunde eine direkte Zugverbindung zum Genfer Hauptbahnhof und zum anderen nach Frankreich hergestellt. Die Fahrt in die Genfer Innenstadt dauert nur sechs Minuten. Das Projekt „Esplanade de Pont-Rouge“ muss das alte Industriegelände in ein städtisches Zentrum für gemischte Nutzung verwandeln, unterstreichen die Projektmanager. ■

  • Die Genfer Region entwickelt sich rasant

    Die Genfer Region entwickelt sich rasant

    Pont Rouge, das CFF-Immobilienprojekt auf dem Gelände von Geneva la Praille, hat im Sommer 2018 das neue Stadtzentrum eingeweiht, das weniger als 2 km von der Genfer Innenstadt entfernt liegt und eine erstklassige Erreichbarkeit bietet. Auf einer Grundfläche von rund 120.000 Quadratmetern – zu beiden Seiten des Bahnhofs und seines Platzes – baut CFF Immobilier SA Wohn- und Büroräume. Das Projekt sieht auch den Bau von rund 600 neuen Wohnungen vor, mit dem Ziel einer Mischung aus Sozialwohnungen und mehrstöckigen Wohnungen. Dieses Projekt zielt darauf ab, den Umfang um die Lancy-Station zu verbessern. Die Mischung aus Sozialwohnungen, Kollektivwohnungen und PSA sollte der Genfer Bevölkerung im Kontext eines angespannten Wohnungsmarktes in der Region frischen Wind bringen. Das Projekt „Pont-Rouge“ gilt als eines der größten Bauprojekte in der Region Genf.

    Die Komplementarität dieser Infrastrukturen und die Gestaltung der öffentlichen Räume ermöglichen es dem Projekt „Pont-Rouge“, Mobilität, Wirtschaft, Flächennutzungsplanung und Umwelt eng miteinander zu verbinden, wie die für das Projekt Verantwortlichen gerne hervorheben. Für sie ist „Pont-Rouge“ bereits der zukünftige Mehrzweckbezirk in der Genfer Region, der seinen Einwohnern qualitativ hochwertige Dienstleistungen sowie ein lebendiges soziales Leben bietet.

    Ein modularer Industrie- und Gewerbepark
    Das Projekt „Espace Tourbillon“ in Plan-les-Ouates hat ebenfalls großes Potenzial. Es besteht aus fünf Gebäuden, die durch eine unterirdische Logistikstation mit einer Grundfläche von 95.000 Quadratmetern verbunden sind. Die Oberflächen sind für industrielle und gewerbliche Zwecke sowie für Büros bestimmt. Das Baugrundstück befindet sich im Herzen des Industriegebiets Plan-les-Ouates. Hier wird in zwei Schritten ein multifunktionaler und modularer Industrie- und Gewerbepark errichtet, der mit einer effizienten Logistik ausgestattet ist, die für LKWs zugänglich ist. Die Baugenehmigung wurde erteilt und die Ausschreibung für das gesamte Unternehmen ist in Vorbereitung. Swiss Prime Site will mit ihrem Projekt bewusst eine breite Palette von gewerblichen Mietern anziehen. Aus diesem Grund werden Flächen ab 50 Quadratmetern angeboten. Es wird auch möglich sein, ein ganzes Gebäude ab 8.000 Quadratmetern exklusiv zu mieten. Das Konzept wird sogar eine Anpassung der Fassade an das Bild des Mieters ermöglichen, wie die Projektmanager hervorheben. Das Land ist das ausschließliche Eigentum von Swiss Prime Site. ■

  • Das größte Eisenbahnprojekt der nächsten zehn Jahre

    Das größte Eisenbahnprojekt der nächsten zehn Jahre

    Bis 2030 wird sich die Zahl der Passagiere zwischen Lausanne und Genf verdoppeln und 100.000 Menschen pro Tag erreichen. Das Programm „Léman 2030“ zielt darauf ab, die Kapazität des Netzes auf dieser Strecke sowie der Stationen Lausanne, Renens und Genf zu erhöhen.

    Mehrere Infrastrukturprojekte
    Das Programm „Léman 2030“ gliedert sich in mehrere Infrastrukturprojekte: Die Erweiterung der Bahnsteige ermöglicht den Betrieb von 400-Meter-Zügen und die Erhöhung der Kapazität der Eisenbahnknoten um Lausanne und Genf, um die Tarife in den Zügen zu erhöhen. regionale Netzwerke. Mit der Sanierung der Bahnhöfe sollen die Bedürfnisse der Fahrgäste und des Schienenverkehrs besser erfüllt werden, indem sie an die deutlich gestiegene Zahl der Personen angepasst werden, die sie passieren werden, wie die Projektmanager hervorheben. Das Projekt wird gemeinsam vom Bundesamt für Verkehr, CFF sowie den Kantonen Waadt und Genf unterstützt. Schließlich sieht das Programm „Léman 2030“ vor, die Anzahl der Sitze zwischen Lausanne und Genf zu verdoppeln und einen Viertelstundensatz für die RER des Kantons Waadt und die RER franco-valdo-Genevois („Léman Express“) By einzuführen 2030.

    Das große Bahnhofsprojekt Lausanne umfasst die gesamte bestehende Station. Es geht hauptsächlich um die Verbreiterung und Verlängerung der Bahnsteige, die Erweiterung der Durchgänge unter den Gleisen und des Fußbodens der Geschäfte, den Durchgang unter dem historischen Bahnhofsgebäude und den Neubau des Gebäudes südlich des Bahnhofs.

    Arbeiten ohne Betriebsunterbrechung
    Die Arbeiten werden ohne Betriebsunterbrechung durchgeführt, was die Komplexität des Projekts erhöht. Die geplante Verlegung des als Denkmal denkmalgeschützten, erhaltenen, aber erhöhten historischen Daches der Station stellt für Ingenieure eine besonders anspruchsvolle Herausforderung dar, erläutern die Verantwortlichen des Projekts. Die im Rahmen des Projekts verwendete BIM-Gebäudemodellierungsmethode (Building Information Modeling) reduziert die Koordinierungsaufgaben zwischen dem öffentlichen Auftraggeber und den beteiligten Unternehmen erheblich. Pöyry Schweiz spielt im Rahmen der 4G Engineering Community eine führende Rolle beim Bauprojekt und bei der Realisierung. Das Investitionsvolumen dieses Großprojekts beträgt mehr als drei Milliarden Franken. ■

    www.leman2030.ch

  • Ein neuer Glassitz für das IOC

    Ein neuer Glassitz für das IOC

    Das neue Hauptquartier des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne ist ein Gebäude mit einer Plural-Symbolik. Es sollte in kleinem Maßstab darstellen, wie das IOC die Organisation der Olympischen Spiele in vollem Umfang in Zukunft wünscht. Mit mehr Transparenz, Flexibilität und Langlebigkeit. Die Form des Glasgebäudes, das von einem sich bewegenden Sportler inspiriert ist, wurde nach Plänen des dänischen Büros 3XN und der Lausanner Architekten Itten + Brechbühl entworfen.

    Eine Ganzglasfassade
    Die Transparenz und der kommunikative Charakter des Gebäudes schaffen eine großartige Atmosphäre, wie Thomas Bach, Präsident des IOC, feststellt. Das Gebäude befindet sich am Ufer des Genfersees und verfügt über eine vollständig verglaste Fassade, die für einige helle Räume mit flexiblen Arrangements schafft und gleichzeitig „die Offenheit des IOC als Organisation“ symbolisiert, unterstreichen die Beamten des Projekts. Bisher waren die 500 Mitarbeiter auf vier verschiedene Standorte in Lausanne verteilt. Jetzt sind alle unter einem Dach versammelt. Das neue 24.000 Quadratmeter große Gebäude bietet Platz für 600 Arbeitsplätze. Es befindet sich neben dem historischen Château de Vidy im Bourget Park.

    Architektur, ein Spiegelbild der sportlichen Dynamik
    Drei Schlüsselelemente kennzeichnen das neue Gebäude: Bewegung, Flexibilität und Zukunftsorientierung. Die Fassade spiegelt dies besonders wider: Mit ihrer wellenförmigen Physiognomie atmet sie die Energie der Bewegung und drückt symbolisch die Dynamik des Sports und der olympischen Bewegung aus. Die zentrale Treppe, die die Böden verbindet, erinnert an die olympischen Ringe. Die Form des Gebäudes wurde von den Bewegungen eines Sportlers inspiriert.

    Nachhaltige und effiziente Energiesysteme
    Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2016 mit dem Abbau des Altbaus. Bei dieser Gelegenheit wurden mehr als 95% des alten Verwaltungsgebäudes für den Neubau wiederverwendet oder recycelt. Der neue Hauptsitz des IOC hat eine Fläche von 22.000 Quadratmetern. Besonderes Augenmerk wurde auf die Nutzung nachhaltiger und effizienter Energiesysteme und die bestmögliche Nutzung des Tageslichts gelegt.

    Das Konzept des „Olympischen Hauses“ ist Teil eines Nachhaltigkeitsansatzes. Das Gebäude ist mit Solarkollektoren und Wärmepumpen ausgestattet, die Wasser aus dem nahe gelegenen Genfersee verwenden. Der Einsatz erneuerbarer Energien soll es ermöglichen, bis zu 35% weniger Energie und 60% Stadtwasser zu verbrauchen als bei einem konventionellen Neubau.

    Die neue IOC-Zentrale hat außerdem drei Nachhaltigkeitszertifikate für Gebäude erhalten: die LEED-Zertifizierung „Platinum“ für Gebäude, die CO²-Emissionen senken, Ressourcen schonen und nachhaltige Praktiken aufweisen, das SNBS-Label (Standard de Construction Sustainable Switzerland) „Platinum“ und schließlich den Bau Label Minergie P. ■

  • Esplanadenturm, das Wahrzeichen des Bahnhofsviertels

    Esplanadenturm, das Wahrzeichen des Bahnhofsviertels

    Freiburg ist heute ein Ballungsraum mit 85.000 Einwohnern, der ein starkes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum verzeichnet. Der Bau eines 16-stöckigen Büroturms – des höchsten Gebäudes im Stadtzentrum – markiert den Beginn eines umfangreichen Projekts zur Renovierung und Umgestaltung der im Stadtzentrum gelegenen Eisenbahnbereiche im Verhältnis zur Gesamtentwicklung des gesamten Stadtteils Pérolles . ■

  • Das zukünftige Kinderkrankenhaus

    Das zukünftige Kinderkrankenhaus

    Der Bau des zukünftigen Kinderkrankenhauses im Herzen der Krankenhausstadt begann im Frühjahr 2019. Die Eröffnung ist für 2023 geplant. Dieses Projekt ist Teil des strategischen Plans der CHUV. Indem Kindern und Jugendlichen sowie Familien geeignete Räume auf einem speziellen Gelände angeboten werden, wird das Management und die Organisation der Kindermedizin erheblich verbessert, indem nahezu alle Disziplinen pädiatrisch auf denselben Umfang konzentriert werden.

    Gegenwärtig sind die pädiatrischen Aktivitäten zwischen dem Kinderkrankenhaus und der Krankenhausstadt Bugnon aufgeteilt. Entsprechend dem Fortschritt der gegenwärtigen Pädiatrie wird dieses neue Krankenhaus dank seiner modernen Infrastruktur eine spezifische Umgebung bieten, die an Patienten und ihre Familien angepasst ist und Räumlichkeiten bietet, die am besten auf die Entwicklung der Missionen und der pädiatrischen klinischen Aktivitäten reagieren.

    Um die besten Synergien mit der Cité hospitalière du Bugnon, ihrer technischen Plattform, ihrer Notaufnahme, der Entbindungsstation und der Abteilung für Neonatologie zu schaffen, wird das künftige Krankenhaus zwischen der Eingangspromenade des Hauptkrankenhausgebäudes und der Entbindungsstation am gebaut die aktuelle U-Bahnstation.

    Der Große Rat hat 2013 einstimmig einen Kredit in Höhe von 170 Millionen Euro für den Bau eines großen Kinderzentrums in Lausanne angenommen. Im Dezember 2016 veröffentlichte der CHUV in seiner Eigenschaft als öffentlicher Auftraggeber eine vorläufige Ankündigung für den Bau eines neuen Kinderkrankenhauses (115 Betten) nördlich des Hauptgebäudes der Krankenhausstadt in der Rue du Bugnon. Ein Teil der Vorarbeiten war bereits durchgeführt worden. Die Eröffnung wird nun für den Sommer 2023 erwartet. ■

  • Wohnen direkt an der Reuss

    Wohnen direkt an der Reuss

    Das Areal der ehemaligen Papier- und Kartonfabrik ist das letzte grosse zusammenhängende Gebiet im Zentrum von Bremgarten, das sich für eine Neuüberbauung eignet. In der Planung wurde denn auch viel Sorgfalt aufgewendet, damit hier eine Wohnsiedlung entstehen konnte, die diesem ruhigen und hervorragend besonnten Grundstück am Flussufer gerecht wird. Die realisierte Bebauung grenzt südlich an den naturbelassenen Flussraum der Reuss, westlich an Ackerland und nördlich an den parkähnlichen Friedhof. Östlich liegt der markante Hexentrum, dieser bildet zusammen mit der Stadtmauer das Tor zur Altstadt.

    Das Angebot an Mietwohnungen reicht von 2 ½- bis 4 ½-Zimmer-Wohnungen und verfügt über grosszügige Aussenräume. Die Eigentumswohnungen wurden als Geschosswohnungen mit 3 ½ bis 5 ½
    Zimmern realisiert, die Reiheneinfami­lienhäuser verfügen über 3 ½- oder 5½-Zimmer. Eine Tiefgarage mit total 207 Einstellhallenplätzen und 27 Besucherparkplätzen gehört ebenfalls zum Angebot. Besonders attraktiv ist die Lage nahe am Wasser und zur Altstadt.

    Eine eigenständige Struktur
    Als Ergänzung zu den umliegenden Quartieren wurde eine eigenständige, Struktur entwickelt, die sich an den peripheren Schnittstellen gut einordnet, betonen die Architekten. Das neue Quartier definiert ein weiteres Feld mit einem spezifischen Bebauungsmuster. Die Volumen seien senkrecht zur Reuss gesetzt, um eine räumliche Durchlässigkeit zu gewähren und eine Verzahnung mit der Landschaft zu ermöglichen. Im Bereich der Austrasse entstanden dank der gestaffelten Setzung der Bauvolumen gut definierte Strassenräume. Die Gebäude setzen sich durch das Bebauungsmuster klar von der Altstadt ab. ■

  • Neuer Lebensraum in Spreitenbach

    Neuer Lebensraum in Spreitenbach

    Das Quartier Neumatt soll das Einkaufszentrum Shoppi noch mehr nach aussen öffnen und zugleich die bestehenden Ortsteile von Spreitenbach besser miteinander verbinden, schreiben Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG und Losinger Marazzi in einer Mitteilung. In den neuen Gebäuden sollen rund 600 Wohnungen im mittleren bis höheren Preissegment sowie Eigentumswohnungen realisiert werden. Zudem sind in den Sockelgeschossen öffentliche Nutzungen in Verbindung mit dem Shoppingcenter geplant. Für Spreitenbach sei diese Entwicklung nicht nur ein Meilenstein, sondern ein «Hundertmeilenstein», sagt Gemeindepräsident Valentin Schmid.

    Um die Vorgaben aus dem Entwicklungsrichtplan (ERP) zu konkretisieren und Inputs für die Freiraumgestaltung und für die Architektur der Gebäude zu erhalten, führte die mit der Entwicklung und Realisierung der Neumatt beauftragte Losinger Marazzi AG zwischen Januar und Juni 2018 ein Studienauftragsverfahren mit sieben Teams durch. Daraus wählte das Beurteilungsgremium, in dem auch die Gemeinde Spreitenbach vertreten war, für jedes Baufeld den jeweils besten Ansatz aus.

    Schlanke Doppelhochhäuser
    Im Studienauftrag schlugen gleich zwei Teams vor, anstatt zwei breite Hochhausscheiben zwei schlanke Doppelhochhäuser zu realisieren. Dies erlaube mehr Wohnungen mit einer zweiseitigen Ausrichtung. Das Beurteilungsgremium nahm diesen Vorschlag auf und empfiehlt, sowohl das Hochhaus Süd als auch das Hochhaus West als Doppelhochhaus mit je einem verbundenen Sockel zu realisieren. In den Hochhäusern sollen Mietwohnungen in einem mittleren bis höheren Preissegment entstehen.

    Moderne Metallfassaden
    Das Hochhaus Süd (Baubereich I) realisiert das Atelier ww Architekten SIA AG, Zürich. Das Projekt zeichne sich unter anderem durch moderne Metallfassaden und eine zeitgenössische Architektursprache aus, betonen die Projektverantwortlichen. Ausserdem ist die Integration Photovoltaikanlagen in der Fassade möglich. Dies wird im weiteren Projektverlauf detailliert geprüft. Für das Hochhaus West (Baubereich B) wurde die Lösung des Teams bestehend aus Ruprecht Architekten und HILDEBRAND, Zürich, ausgewählt. Dort soll im Sockelgeschoss des Doppelhochhauses ein attraktiver Eingangsbereich zum Shoppi entstehen, der zugleich die Verbindung ins Quartier Langäcker aufwertet. Für das Baufeld C mit Eigentumswohnungen zeichnen die Architekten Morger Partner, Basel, verantwortlich.

    Auf den Dachflächen des Shoppi sind ökologische Ausgleichsflächen mit unterschiedlichen Nutzungen – etwa Spielplätze und Gartenflächen – für die Bewohner der Hochhäuser vorgesehen. Rund um die neuen Gebäude entstehen zahlreiche Grünflächen und Begegnungsorte. Eine Esplanade soll als Scharnier zwischen dem Shoppi und dem Stadtpark wirken. Das ebenfalls im Rahmen des Studienauftrags bestimmte Konzept für die Landschaftsarchitektur stammt vom Studio Vulkan, Zürich.

    Frühester Baubeginn: 2021/22
    Voraussichtlich Ende November 2019 stimmt die Gemeindeversammlung Spreitenbach über die für die Realisierung der Neumatt notwendige Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung ab. Parallel dazu wird der Gestaltungsplan erarbeitet. Danach folgt die Erarbeitung der Bauprojekte. Mit dem Bau kann demnach frühestens 2021/2022 begonnen werden. Die Realisierung wird den Angaben zufolge in Etappen erfolgen und sei abhängig von der künftigen Marktlage. ■

  • Wettingen:  Ein attraktives Quartier für das Bahnhofsareal

    Wettingen: Ein attraktives Quartier für das Bahnhofsareal

    Die Gemeinde Wettingen plant das neue Gesicht ihres Bahnhofsareals gemeinsam mit den Grundeigentümern SBB Immobilien, Schweizerische Post, Debrunner Acifer und Lägern-Plastic AG. Das Ziel besteht darin, das mehrheitlich gewerblich genutzte über 50’000 Quadratmeter grosse Areal – zwischen Gleisanlagen, Güter- und Seminarstrasse – in ein durchmischtes Wohn- und Gewerbequartier zu entwickeln, welches das Ortsbild von Wettingen nachhaltig verändern wird, heisst es in einer Medienmitteilung. Geplant sind Wohnungen für 800 bis 1000 Einwohner in der Nähe der Seminarstrasse, angrenzend an das bereits bestehende Wohnquartier.

    Ausgedehnte Grünräume
    Für den öffentlich aufliegenden Gestaltungsplan halte der Gemeinderat am grundsätzlichen Städtebaukonzept fest. Es seien jedoch mehr Spielräume eröffnet worden. So sollen Bauherrschaften und Gemeinde die Möglichkeit erhalten, noch stärker auf spezifische Nachbarschaftssituationen und die Forderung nach ausgedehnteren Grünräumen eingehen zu können.

    Zudem ist neu eine Obergrenze für die Parkierung des Individualverkehrs eingeführt worden. Damit werde die Verkehrserzeugung aus dem Gebiet beschränkt. Im Gegenzug wird eine Erhöhung der Velo-Abstellplätze am Bahnhof von 500 auf 600 festgesetzt, schreibt die Gemeinde. Für die Gemeinde würde sich mit der Bahnhofsplanung die einmalige Chance eröffnen, eine Innenentwicklung an bester Lage zum ÖV vorzunehmen.

    Der Gestaltungsplan liegt bis zum 2. Juli 2019 öffentlich auf. Während dieser Zeit können sich «Betroffene mit schutzwürdigen eigenen Interessen einbringen, indem sie während der Auflagefrist Einwendung erheben». ■

    www.wettingen.ch

  • Erneute Verzögerung: «Botta-Bad» eröffnet erst 2021

    Erneute Verzögerung: «Botta-Bad» eröffnet erst 2021

    Gross war die Euphorie im Frühling 2018, als die langersehnten Bauarbeiten im Badener Bäderquartier starteten. Das neue Thermalbad soll Baden endlich wieder zu dem machen, was es jahrhundertelang war: ein Wellness- und Badeort allererster Güte, schreibt die «Aargauer Zeitung». Nun wird das Thermalbad voraussichtlich rund ein Jahr später eröffnet als zuletzt geplant. Das Bad soll statt im Herbst 2020 erst in der zweiten Jahreshälfte 2021 seine Türen öffnen. Das angegliederte Ärztehaus und die Reha- und Präventionsklinik im historischen Verenahof-Geviert sollen dagegen ein halbes Jahr später, im Frühjahr 2021, eingeweiht werden.

    Aushubarbeiten mussten verlängert werden
    Der Hauptgrund für die Verzögerung: Bei den Bauarbeiten sei man auf eine dreimal grössere Menge von sogenannt inertem Aushubmaterial gestossen als erwartet, berichtet die «Aargauer Zeitung» weiter. Als inertes Material bezeichnet man Bauabfälle, die zu mindestens 95 Prozent aus Steinen, Beton, Ziegel, Glas, Mauerabbruch oder Strassenaufbruch bestehen und, nach einer Trennung vor Ort, in einer speziellen Deponie entsorgt werden müssen. Das habe die Aushubarbeiten um mehrere Monate verlängert, teilte die Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden mit.

    Tausend Quadratmeter Wasserfläche
    Das neue Thermalbad im Limmatknie soll nach seiner Fertigstellung tausend Quadratmeter Wasserfläche in neun Innen- und Aussenbecken bieten, teilweise mit Aussicht auf die Ennetbadener Goldwand. Im Bad soll es zudem ein Restaurant, zahlreiche Behandlungsräume sowie eine Saunalandschaft geben. Das 47 Grad heisse Thermalwasser wird aus mehreren der 21 Quellen in Baden und Ennetbaden zugeführt. Die Baukosten für das neue Bad inklusive Parkhaus, die Klinik und das Ärztehaus liegen bei rund 150 Millionen Franken. Insgesamt entstehen im Bäderquartier rund 280 neue Arbeitsplätze. ■

  • Das Schulhaus wird in zwei Etappen saniert

    Das Schulhaus wird in zwei Etappen saniert

    Im Baukredit für das Projekt SSZ sind nur die Massnahmen eingerechnet, die zur Umsetzung des Raumprogramms erforderlich sind. Dazu gehören der Umbau der Räume der Schulverwaltung, der Einbau eines Lifts und der Ersatz des Blockheizkraftwerks. Geplant war, darüber hinausgehende Unterhaltsmassnahmen wie bis anhin im laufenden Betrieb umzusetzen. Durch das Auslagern des Schulbetriebs und den damit verbundenen Leerstand des Schulhauses Burghalde 1 bietet sich nun die einzigartige Gelegenheit werterhaltende Sanierungsmassnahmen, die zurückgestellt wurden, vorzuziehen und diese koordiniert mit dem Sekundarstufenzentrum kostengünstiger umzusetzen.

    Zwingend notwendige Massnahmen
    Die Sanierung des Schulhauses erfolgt in zwei Etappen. Die Sanierungsmassnahmen der ersten Etappe sollen zusammen mit Se­-
    kundarstufenzentrum umgesetzt werden. Es handelt sich dabei um Massnahmen, die zwingend notwendig sind und deren Umsetzung zu einem späteren Zeitpunkt unter laufendem Betrieb mit erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden wäre.
    • Saniert und ersetzt werden vor allem sämtliche Dächer.
    • Bei der Fassade wird der Putz saniert und die Gläser der Fenster sowie
    der Sonnenschutz erneuert.
    • Im Inneren werden sämtliche Nassräume (WCs und Duschen) inkl. Haustechnik erneuert.

    Die Sanierungsmassnahmen der zweiten Etappe sollen spätestens ab 2030 umgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Unterrichtsräume saniert werden (Boden-, Wand- und Deckenbeläge, technische Installationen und Einbauten).In voraussichtlich sechs Unteretappen werden die Sanierungsmassnahmen in diesen Räumen jeweils in den Sommerferien umgesetzt. ■

  • Das Reichholdareal zählt zu den  bedeutendsten Entwicklungsgebieten

    Das Reichholdareal zählt zu den bedeutendsten Entwicklungsgebieten

    Die zweite Etappe der Sanierung des Reichholdareals hat im Februar dieses Jahres begonnen und soll diesen Sommer abgeschlossen sein, schreibt die «Aargauer Zeitung». Entfernt wurden auf dem etwa 400 Quadratmeter grossen Bereich bisher um die 1,2 Tonnen Schadstoffe. Die erste Etappe der Altlastensanierung ist 2016 ausgeführt worden. Sobald die kantonale Abteilung für Umwelt grünes Licht gibt, kann die Grube aufgefüllt werden.

    Planerisch alles vorbereitet
    Mit diesem Schritt wird das Areal zur Baureife gebracht. «Planerisch ist alles vorbereitet», sagt Alex Römer, Arealentwickler bei der Grundeigentümerin HIAG Immobilien AG. Bereits erarbeitet wurden für das Reichholdareal der verbindliche Masterplan sowie der Erschliessungsplan. Für die geplante Vermietung und Überbauung laufen derzeit Gespräche mit möglichen künftigen Nutzern, erklärt Alex Römer.

    Langfristig soll sich die frühere Industriebrache zu einem gemischt genutzten Arbeitsquartier mit grossflächigen Produktions- und Hightechbetrieben, Kleingewerbe und Büroarbeitsplätzen, entwickeln. Es stehen Flächen ab rund 1000 Quadratmetern für Industrie- und Gewerbebetriebe zur Verfügung. Konkrete Projekte sind noch nicht spruchreif. Dennoch sei das Interesse vorhanden, sagt Römer und nennt die Vorzüge des Areals: die Fläche von rund 75’000 Quadratmetern,
    die hervorragende Lage unweit von Fachhochschule oder dem Paul Scherrer Institut. Auch die Nähe der Autobahn und eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr seien Pluspunkte.

    Ein arealübergreifendes Energiekonzept sieht vor, den Energieverbrauch der Nutzer zu optimieren. Fussgänger und Velofahrer sollen dank eines durchdachten Wegkonzepts durch das Areal geführt werden.

    Damit mit der Überbauung begonnen werden kann, ist in einer ersten Phase ein Ankernutzer nötig, der über eine gewisse Grösse verfügt. Habe ein Nutzer den Standortentscheid definitiv gefällt, müsse mit einem Planungshorizont von rund zwei Jahren gerechnet werden, ergänzt Römer. In diesem Zusammenhang verweist er auf das erforderliche Gestaltungsplan- und Baugesuchsverfahren. Für die Entwicklung des gesamten Reichholdareals rechnet HIAG mit 15 bis 20 Jahren. ■

  • Wohnen und Arbeiten auf dem Centravo-Areal

    Wohnen und Arbeiten auf dem Centravo-Areal

    Das frühere Centravo-Areal liegt zentral in der Gemeinde Othmarsingen. Auf einer Fläche von rund 25’000 Quadratmetern soll gemäss den Projektverantwortlichen ein belebter Dorfkern entstehen. Gebaut werden elf Baukörper mit rund 170 Wohnungen (2½- bis 4½-Zimmer-­Wohnungen). Sie werden etappenweise realisiert. Die Bauten sind viergeschossig konzipiert und fügen sich in eine park­ähnliche Anlage ein. Erschlossen werden die Wohnungen über eine Tiefgarage. Entlang der Lenzburgerstrasse sind zudem zwei Dienstleistungsgebäude geplant. Neben Laden- und Gewerbegeschäften werden auch Büroflächen erstellt. Die Gemeinde Othmarsingen beabsichtigt, die Gemeindeverwaltung in einem der neuen Gebäude anzusiedeln. Die Überbauung wird in Etappen erstellt. Die ersten Wohnungen sollen ab 2021 bezugsbereit sein. ■

  • Die Überbauung auf dem Henz-Areal wird realisiert

    Die Überbauung auf dem Henz-Areal wird realisiert

    Auf dem Henz-Areal in Suhr entsteht ein neues Quartier mit regionaler Ausstrahlung, das Wohnen, Dienstleistungsflächen und Büronutzung vereint. Das heute geschlossene Industrieareal schafft zukünftig ein Bindeglied zwischen Bahnhof und Suhr Süd. Die zwischen den Gebäuden geplanten Freiräume mit öffentlichen Wegen und kleinen Plätzen vernetzen das Areal mit den umliegenden Quartieren. Der Gestaltungsplan teilt das Areal in vier Baubereiche ein: Bereich A mit einem Hochhaus und die Bereiche B, C1 und C2 mit Mehrfamilienhäusern, die sich an der Gebäudehöhe der umliegenden Bauten orientieren. Weiter umfasst der Perimeter einen Quartierspielplatz mit einem Pavillon. Das Hochhaus mit rund vierzig Metern Höhe markiert dabei einen stadträumlichen Akzent für die Umwandlung des Areals. Viel Wert legt die Gemeinde im Gestaltungsplan auf die Aussenräume, die grundsätzlich in vier Typologien gegliedert werden: Öffentlicher Platz, Spiel- und Aufenthaltsbereiche, Vorzonen und Innenhöfe. Die Aussenräume müssen eine hohe Aufenthaltsqualität und Durchlässigkeit aufweisen und naturnah mit einheimischen und standortgerechten Pflanzen gestaltet werden. Läuft alles nach Plan, soll die Überbauung 2023 fertiggestellt werden. ■

  • Fussballstadion Aarau: Das Stimmvolk entscheidet

    Fussballstadion Aarau: Das Stimmvolk entscheidet

    Das zentrumsnahe ehemalige Industrieareal Torfeld Süd liegt zwischen industriell-gewerblichen Nutzungen ent­lang des Gleisfeldes im Norden und einem Gebiet mit Wohn- und Gewerbenutzung im Süden. Das Areal soll in ein verdichtetes Quartier mit einem vielfältigen Nutzungsmix überführt werden. Das neue Stadion für rund 10’000 Zuschauer wird durch seine Dimensionen zum zentralen Element des Gebiets, betonen die Architekten von Burkard Meyer Architekten, Baden. Im Alltag sei das Stadiongebäude Teil des Quartiers und bringe durch die Unterbringung von unterschiedlichen Nutzungen auch ausserhalb der Spielzeiten Leben in den neuen Stadtteil, so die Architekten.

    Teilrevision der Nutzungsplanung
    In der zweiten Jahreshälfte 2019 wird das Aarauer Stimmvolk an der Urne entscheiden können, ob das neue Fussballstadion im Torfeld Süd mit 10’000 Sitzplätzen gebaut werden kann, schreibt die «Aargauer Zeitung». Der Gestaltungsplan für das Areal werde zu diesem Zeitpunkt bereits vom Stadtrat verabschiedet sein. Ursprünglich war geplant gewesen, Anfang bis Mitte 2019 mit der Vorlage an die Urne zu gehen. Abgestimmt wird nicht mehr über das Stadion selber, sondern über die Teilrevision der Nutzungsplanung, welche den Bau von vier Wohntürmen mit bis zu 24 Stockwerken ums Stadion möglich macht – und somit die benötigte Quer-
    finanzierung für das Stadion.

    Kostenpunkt: 80 Millionen Franken
    Die Rückbauarbeiten für das Fussball­stadion haben im Mai vergangenen Jahres begonnen. Damit wurde erreicht, dass die ursprüngliche, vom Bundesgericht für rechtskräftig erklärte Baubewilligung, nach zwei Jahren nicht verfällt. Das Investitionsvolumen für das Fussballstadion beträgt rund 80 Millionen Franken. Der Kostenanteil der Stadt Aarau beträgt 17 Millionen. Der von allen Projekt­beteiligten erarbeitete Terminplan sieht vor, dass das Stadion bis zur Saison 2022 / 2023 erstellt werden kann.

    Die Swiss Football League (SFL) erklärte sich bereit, dem FC Aarau im April 2021 die Lizenz zu erteilen, auch wenn zu jenem Zeitpunkt noch Rechtsverfahren gegen die Baubewilligung der Hochhäuser hängig sein sollten. Unterdessen sponsert das Generalunternehmen HRS den FC Aarau mit insgesamt einer Million Franken, schreibt die «Aargauer Zeitung» weiter. ■

  • Kanton und Stadt planen  die Entwicklung des Kasernenareals

    Kanton und Stadt planen die Entwicklung des Kasernenareals

    Im April 2018 fand das dritte Forum «Arealentwicklung Kaserne Aarau» statt. Der Bevölkerung wurden die Ergebnisse und Empfehlungen für die Arealentwicklung vorgestellt, und es bestand wiederum die Möglichkeit, aktiv mitzugestalten. Kanton Aargau und Stadt Aarau planen gemeinsam die schrittweise Entwicklung des Kasernenareals. Die interessierte Bevölkerung hat die Möglichkeit, an öffentlichen Foren über die Ziele und Chancen der Arealentwicklung mitzudiskutieren. In den ersten beiden Foren wurde ein Leitbild beraten. Inzwischen wurde eine sogenannte Testplanung durchgeführt und der Masterplan wird erarbeitet.

    Entwicklungsmöglichkeiten für ein attraktives Stadtquartier
    Drei ausgewählte Teams, zusammengesetzt aus den Disziplinen Städtebau/Architektur, Freiraum und Verkehr, entwarfen im zweiten Halbjahr 2017 städtebauliche Lösungen für das Kasernenareal. Auf Grundlage des breit abgestützten Leitbildes, entwickelten sie wegweisende städtebauliche Konzepte. Ein fachlich breit zusammengesetztes Begleitgremium diskutierte die Vorschläge und formulierte Empfehlungen für die weitere Umsetzung. Neben dem städtebaulichen Gesamtkonzept und Lösungsvorschlägen für Freiräume, Verkehr und Nutzung, beurteilte es
    den Umgang mit den historischen Bauten ebenso wie die Fragen nach den stadt­soziologischen Entwicklungsmöglichkeiten, der maximalen Gebäudehöhe und der Etappierbarkeit der Baufelder. Die Ergebnisse wurden in einem Bericht zusammengefasst und durch das Begleitgremium als Empfehlung verabschiedet.

    Ein weiterer Meilenstein der Arealentwicklung
    Im Frühling 2018 wurde ein weiterer Meilenstein der Arealentwicklung erreicht. Die Ergebnisse aus der Testplanung wurden der Bevölkerung anlässlich des dritten Forums Ende April vergangenen Jahres vorgestellt.

    Die Erkenntnisse aus der Testplanung und aus dem dritten Forum werden in einem Masterplan konkretisiert und in Form von Festlegungen und einem Plan übersichtlich dargestellt. Der Masterplan wird voraussichtlich gegen Ende Jahr als Entwurf vorliegen. Nach Genehmigung durch den Regierungsrat und Stadtrat dient dieser als gemeinsame Absichtserklärung zur angestrebten Arealentwicklung. ■

  • Gebietsentwicklung «ESP Sisslerfeld»:  Kanton, Region und Gemeinden planen gemeinsam

    Gebietsentwicklung «ESP Sisslerfeld»: Kanton, Region und Gemeinden planen gemeinsam

    Der Kanton Aargau übernimmt für die Phase 2019 bis 2021 die Federführung für die Planungsarbeiten. Ziel der Gebietsentwicklung ist, die Baureife und Marktfähigkeit künftiger Baufelder im Sisslerfeld herzustellen.

    Im Frühling 2019 wurde eine Projektorganisation gebildet, in welcher die betroffenen Gemeinden, die Region, der Kanton, die deutschen Behörden sowie Planende den Prozess für die nächsten Jahre leiten. Ziel sei es, Eigentümerinnen und Eigentümer, Beschäftigte und die Öffentlichkeit zu verschiedenen Zeitpunkten im Verfahren miteinzubeziehen, schreibt der Kanton Aargau in einer Mitteilung. Dies insbesondere im Hinblick auf die durchzuführende Testplanung. Die gemeinsame Gebietsentwicklung soll Planungs- und Rechtssicherheit für die Grundeigentümer, Investoren, Gemeinden, die Region und den Kanton schaffen. Ziel ist, eine hohe Wertschöpfung pro Fläche und eine hohe Arbeitsplatzdichte zu realisieren, betonen die Projektverantwortlichen.

    Weitere Schritte im Planungsprozess
    In einer Testplanung ist vorgesehen, Vorstellungen zu entwickeln, wie das Gebiet im Jahr 2040 und darüber hinaus aussehen und genutzt werden könnte. Dieses Verfahren wird im laufenden Jahr vorbereitet, so dass interdisziplinäre Teams im Jahr 2020 mit der Arbeit beginnen können. Dabei soll insbesondere abgeschätzt werden, welche Mobilitätsbedürfnisse bei einer vollen baulichen Nutzung entstehen könnten, so dass die erforderliche Abstimmung von Siedlung, Verkehr und Freiraum vorgenommen und die nötigen (Sonder-)Nutzungspläne erarbeitet werden können. Dabei soll insbesondere die Erschliessung des Sisslerfelds mit dem öffentlichen Verkehr, dem motorisierten Individualverkehr und dem Fuss- und Veloverkehr grund­eigentümerverbindlich geklärt werden. Mit der gemeinsamen Planung sollen anhand des zu erarbeitenden Zielbildes 2040+ die Baureife und die Marktfähigkeit künftiger Baufelder im Sisslerfeld herbeigeführt und Planungssicherheit für alle Beteiligten gewährleistet werden.

    Über das weitere Vorgehen wird am Ende des Testplanungsverfahrens, im Frühling 2021, entschieden. ■

  • «Salmenpark 2» nimmt Gestalt an

    «Salmenpark 2» nimmt Gestalt an

    Die besondere Lage am Rhein bildete die Basis für die Entwicklung des gesamten Areals des heutigen Salmenparks. Der Salmenpark 1 wurde bereit 2016 fertiggestellt. Nun wird der Salmenpark 2 realisiert. Die Gebäude befinden sich über dem Flusslauf, direkt anschliessend an die Uferterrassen, die ins Rheinufer übergehen. Charakteristische Elemente der historischen Brauerei wie Malzsilo, Waldhaus und Ufermauer wurden erhalten und fliessen in die Gesamtarchitektur ein.

    Besondere Raumqualitäten
    Durch die Verbindung von Flusslandschaft und Stadtraum entwickeln sich besondere Raumqualitäten, erklären die Architekten. Mit dem Salmenplatz schaffen die Architekten einen zentralen und urbanen Begegnungsraum. Hier stossen die Gebäude auf der Rheinseite bis an die Ufermauer. Der südöstliche Teil des fast vierhundert Meter langen Areals bildet eine grosse Einheit aus Ladenpassage, Büros sowie einem Alters- und Pflegezentrum. Im Süden passen sich die Gebäude dem Verlauf der Strasse an, indem sie nach Westen hin gestaffelt zurückversetzt sind.

    Überdachte Verbindung
    Die Bauherrschaft, die Anlagestiftung Swiss Life, verbindet den Salmenpark 1 und den Salmenpark 2 mit einem Fussgängertunnel. Dieser führt von der Tiefgarage im Salmenpark 1 zum ersten Gebäude des Salmenparks 2. Dabei gehe es darum, eine überdachte Verbindung zwischen den beiden Überbauungen Salmenpark 1 und 2 zu ermöglichen, betonen die Projektverantwortlichen. Mit dem Fussgängertunnel schaffe man für die Bewohner einen überdachten Zugang zu den bestehenden Geschäften und Dienstleistern im Salmenpark 1. Läuft alles nach Plan, werden die Gebäude ab Frühling 2021 bezugsbereit sein. ■