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  • Werkstadt Zürich: Transformation in ein klimafreundliches Quartier

    Werkstadt Zürich: Transformation in ein klimafreundliches Quartier

    Die SBB verwandelt das 42’000 m2 grosse Werkstadt-Areal in Zürich bis 2035 in einen belebten urbanen Stadtraum. Die historische Bausubstanz bleibt erhalten und wird künftig ein spannungsvolles Ensemble mit den Neubauten und Aufstockungen bilden. Die Transformation der ehemaligen SBB-Werkstätten erfolgt äusserst nachhaltig und beinhaltet Massnahmen des klimagerechten Bauens, Ansätze der Kreislaufwirtschaft sowie ein innovatives Energiekonzept.

    Bestand weiterentwickeln
    In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege werden die bestehenden Gebäude in den kommenden Jahren schrittweise umgebaut sowie mit Neubauten und Aufstockungen ergänzt. Als Herzstück des Areals vereint die ehemalige Wagenwerkstätte «Gebäude Q» ab 2023 einen vielfältigen Nutzungsmix unter einem Dach. Durch die Weiterentwicklung entsteht ein spannungsvolles Zusammenspiel zwischen historischer Bausubstanz, baulicher Verdichtung und öffentlicher Nutzung der Aussenräume.

    © SBB AG, Martin Zeller

    Klimagerechte Bauweise
    «Die SBB will ab 2030 klimaneutral sein. Das klimakompatible Bauen ist ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen», sagt Gabriele Bühler, Projektleiterin bei der SBB. Verschiedene Massnahmen des klimagerechten Bauens sind in die Planung eingeflossen. So erlaubt beispielsweise die Anordnung der Neubauten auch künftig eine gute Zirkulation kühler Luftströmungen. Das Dachwasser wird, wo möglich, in einem oberirdischen System versickert und dient auch der Kühlung. Versiegelte Flächen werden möglichst entsiegelt. Die Transformation folgt einem systemischen Ansatz, der die Gebäude über den gesamten Lebenszyklus betrachtet. Damit wird das Ziel verfolgt, den CO2-Ausstoss möglichst tief zu halten. Um die Zirkularität sicherzustellen, sind sämtliche Bauteile auf der Madaster-Plattform erfasst. Zudem wird besonderes Augenmerk auf die Wiederverwendung von Bauteilen gelegt. 

    Energiekonzept: 100% erneuerbar
    Mit einer Energielösung, die zu 100% auf erneuerbaren Energien basiert, konnte ewz die öffentliche Ausschreibung der SBB für sich entscheiden. Als Quelle für Wärme und Kälte dient Grundwasser, das in vier Brunnen auf dem Areal gefasst wird. Von dort gelangt das Wasser zu den Energiezentralen in den grösseren Gebäuden, wo sich Wärmepumpen und Kältemaschinen befinden, die es auf die erforderliche Temperatur bringen. Ein Anergienetz verbindet sämtliche Gebäude und sorgt für einen Austausch von überschüssiger Energie zwischen den Gebäudegruppen. So lässt sich beispielsweise Wärme oder Kälte, die in einem Gebäude im Überfluss vorhanden ist, in einem anderen verwenden. Dieses System hat zudem den Vorteil, dass nicht in jedem Gebäude eine Grundwasserbohrung nötig ist. Die kleineren Gebäude sind über ein Nahwärmenetz an die Energiezentralen angeschlossen. Die Wärme- und Kälteerzeugung erfolgt zu 100% CO2-frei, da auch der Reststrom aus erneuerbaren Quellen stammt. Dank des Einsatzes eines monovalenten Energiesystems führt dies im Endausbau zu einer CO2-Reduktion von mehr als 2’100 Tonnen pro Jahr.

    Hoher Eigenverbrauch von Solarstrom
    ewz plant, finanziert, erstellt und betreibt zudem die Trafoanlagen sowie die Mittelspannungsleitungen zur Versorgung des Areals mit elektrischer Energie. «Ein Teil des Stroms, den die Werkstädter*innen auf dem Areal verbrauchen, wird vor Ort mit Photovoltaik produziert», erklärt Markus Fischer, Leiter Verkauf bei ewz Energielösungen. Dafür wollen die SBB und ewz die Dachflächen optimal für die Solarstromproduktion nutzen. Sowohl das Dach des zentralen Gebäudes Q wie auch die Dächer anderer Gebäude, die sich aus statischer Sicht und von ihrer Ausrichtung her für die Solarstromgewinnung eignen, sollen mit Photovoltaikanlagen eingedeckt werden. Die SBB verpflichtet ihre Mietparteien auf dem Areal zur Teilnahme an einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV). «Im Endausbau wird der ZEV aus rund 300 Parteien bestehen, die den lokal produzierten Strom vor Ort nutzen. Damit lässt sich eine hohe Eigenverbrauchsquote erzielen, die wesentlich zur Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlagen beiträgt», sagt Markus Fischer. Er rechnet damit, dass der Eigenverbrauch auf dem Werkstadt-Areal im Endausbau bei nahezu 100% liegen wird.

    © SBB AG, Martin Zeller

    Vorteile durch Contracting
    Für die Eigentümerin hat diese Form der Zusammenarbeit unter anderem den Vorteil, dass die finanziellen Risiken und die Aufwände für die Verwaltung sehr tief sind. Fällt eine Anlage aus, sorgt ewz dafür, dass sie schnellstmöglich wieder in Betrieb geht. Damit das System effizient betrieben werden kann, beginnt ewz kurz nach der Inbetriebnahme mit einer energetischen Betriebsoptimierung. In einem kontinuierlichen Prozess werden die Anlagen optimiert und den effektiven Bedürfnissen der Nutzung angepasst, bis sie möglichst wenig Energie und Kosten verschlingen und ein Maximum an Komfort für die Nutzer*innen bieten.

    Die Werkstadt Zürich ist ein gelungenes Beispiel für die weitsichtige Umnutzung eines historischen Industrieareals. Durch die gezielte Erneuerung und Erweiterung des Bestandes und ein wegweisendes Energiekonzept schafft die Bauherrschaft gemeinsam mit den Planenden und ewz Mehrwerte für die künftigen Nutzer*innen wie auch für die Umwelt. Erfahren Sie hier mehr über das innovative Energiekonzept des Werkstadt-Areals.

    www.ewz.ch/energielösungen

  • Kapitalaufnahme der Anlagegruppe «Vertina Wohnen»

    Kapitalaufnahme der Anlagegruppe «Vertina Wohnen»

    Die im März 2022 gegründete Stiftung konnte innert Jahresfrist 6 Liegenschaften beurkunden. Das Portfolio, welches sich primär auf Neubauten konzentriert, weist per 31.12.2023 einen Marktwert von rund CHF 60 Mio. auf. Nach Fertigstellung der Projekte wird der Marktwert bei rund CHF 117 Mio. liegen. Das neue Kapital wird für den fokussierten Ausbau des Portfolios eingesetzt. Dazu wurden zwei Immobilienprojekte mit einem Anlagevolumen von CHF 70 Mio. gesichert.

    Die Vertina Anlagestiftung bringt mit ihrer Strategie die Anforderungen von Investoren und die Bedürfnisse von Mietern in Einklang. Sie hat das Wissen und die Erfahrung, um renditestarke Immobilien und Verantwortung für die Umwelt zu verbinden. Mit dem Schwerpunkt auf zukunftsgerechte Wohnbauten an gut erschlossenen Lagen, setzt die Stiftung auf höchste Nachhaltigkeit.

    Angaben zur Kapitalaufnahme

    ZielvolumenCHF 50 Mio.
    ZeichnungsvolumenMind. CHF 0.5 Mio.
    Ausgabeaufschlag1.0% (zugunsten Vermögen) Massgebender NAV per Liberierungsdatum
    Valorennummer / ISIN116 503 599 / CHE116 503 599 4
    ZuteilungsprozessZeichnungen bis CHF 20 Mio. erhalten eine Vollzuteilung. Die übrigen Zeich-nungen können im Falle einer Überzeichnung proportional gekürzt werden.
    ZeichnungsfristStart: 20. März 2023, Ende: 26. Mai 2023


    Bestehende und neue Investoren, die gemäss Schweizer Gesetzgebung sowie den Statuten der Vertina Anlagestiftung in steuerbefreite Stiftungen investieren dürfen, können an der Kapitalaufnahme teilnehmen.

    Detaillierte Informationen zur Anlagestiftung und zur Anlagegruppe «Vertina Wohnen» finden Sie unter: www.vertina.ch

  • Neues Whitepaper «Klimagerecht bauen»

    Neues Whitepaper «Klimagerecht bauen»

    Der Klimawandel führt auch in der Schweiz zu immer heisseren Temperaturen im Sommer. Besonders bemerkbar macht sich dies in Städten mit dichter Bebauung und vielen versiegelten Flächen. Gebäude und ihre Umgebung müssen daher so geplant werden, dass sie auch im Klima der Zukunft eine hohe Aufenthaltsqualität bieten. Das neue Whitepaper «Klimagerecht bauen» von ewz bietet einen Überblick über das Thema. Die Publikation dient als Wissensgrundlage und Inspiration für das Bauen im Kontext des Klimawandels und kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

    Städte im Fokus
    Grünflächen mit schattenspendenden Bäumen und Kaltluftkorridore, die Abkühlung bringen sollen, sind vielerorts nicht oder nur in ungenügendem Masse vorhanden. Als Folge davon bilden sich in Stadtgebieten Hitzeinseln, in denen das Thermometer nachts bis zu 10 °C mehr anzeigt als in umliegenden Gebieten. Um diesem Hitzeinseleffekt entgegenzuwirken, braucht es einen für den jeweiligen Standort erstellten Massnahmenkatalog. Wichtige Grundsätze für stadtklimagerechtes Planen und Bauen sind zum Beispiel die Gebäudestellung und -dimensionierung, aber auch begrünte Flächen, Fassaden und Dächer sowie die Beschattung.

    Copyright Roland Bernath

    Moderater Fensteranteil
    Nicht nur Aussenräume müssen klimagerecht geplant und gebaut werden, sondern auch die Gebäude selbst. Damit ihr Inneres bei hohen Aussentemperaturen möglichst kühl bleibt, sind bereits Entwurfsparameter wie etwa die Gebäudeausrichtung, die Fensterflächen oder die Speicherfähigkeit des Baus ausschlaggebend. Massive Decken und Böden speichern beispielsweise aufgrund ihrer Masse die Wärme und die Raumtemperatur steigt langsamer an. Besonderes Augenmerk gilt auch den Fenstern. Grosse Verglasungen haben zwar den Vorteil, dass viel Tageslicht ins Innere gelangt und in den Wintermonaten der solare Wärmeeintrag hoch ist. Im Sommer jedoch ist diese Wärme nicht gewünscht. Es empfiehlt sich daher, möglichst auf bodentiefe Fenster zu verzichten und ein Gleichgewicht zwischen visueller und thermischer Behaglichkeit zu finden. Als Orientierungsgrösse gilt in Wohnbauten ein Fensteranteil von bis zu 30%, in Bürobauten von maximal 40%.

    Lüften und Kühlen
    Bei länger anhaltender Hitze wärmt sich selbst ein gut geplantes Gebäude auf. Äusserst wirksam ist es, die angestaute Wärme nachts abzuführen. Dies kann beispielsweise durch Querlüften erreicht werden. Noch besser ist es, Gebäude so zu konzipieren, dass sich ein Kamineffekt entwickelt. Über Lüftungsflügel in der Fassade – beispielsweise neben den Fenstern – gelangt kühle Aussenluft ins Innere und wird über das Treppenhaus und eine Öffnung im Dach abgeführt. Solche Lösungen haben keine oder minimale Mehrkosten zur Folge und funktionieren effizienter als Klimageräte.

    Bürogebäude sind im Gegensatz zu Wohnbauten schon heute oft mit einer Kühlung ausgestattet. Das liegt an den hohen internen Lasten durch die Nutzer*innen und die IT-Infrastruktur, oft aber auch am hohen Glasanteil der Fassaden. Es gibt Bürobauten, deren Kühlenergiebedarf schon heute den für das Heizen egalisiert. Bis 2100 könnten Bürogebäude je nach klimatischer Entwicklung bis zu zehnmal mehr Energie für das Kühlen als für das Heizen benötigen. Dies dürfte die Betriebskosten stark erhöhen und einen wirtschaftlichen Gebäudebetrieb erschweren.

    Vielfältige lokale Energiequellen
    Den Grundkühlbedarf von Büro- oder Wohnobjekten übernimmt optimalerweise eine umweltfreundliche passive Kühlung. In der Schweiz kommen für dieses sogenannte Freecooling verschiedene Energiequellen infrage.

    Häufig wird über Sonden erschlossene Erdwärme genutzt. Im Winter dient die thermische Energie aus dem Boden als Wärmequelle, im Sommer dient sie aber auch der Kühlung, weil die geförderten Temperaturen deutlich unter den Raumtemperaturen liegen. Als weitere Energiequelle kommt vor allem Seewasser infrage, denn die vielen Schweizer Seen stellen eine wertvolle thermische Speichermasse dar. Da ihre Ufer oft dicht besiedelt sind, lässt sich das Seewasser gut zur Versorgung zahlreicher Gebäude nutzen.

    Ob mit Erdsonden, Seewasser oder anderen Varianten: Entscheidend ist, dass das Kühlen im Betrieb möglichst wenig Energie verbraucht. Bauherrschaften, Investierende und Architekturfachleute sollten das Thema deshalb rechtzeitig mit einem Energiedienstleister wie ewz diskutieren und prüfen, welche Optionen infrage kommen. So lassen sich Gebäude realisieren, die auch im heissen Sommer der Zukunft hohen Klimakomfort bieten, ohne eine zusätzliche Belastung für die Umwelt darzustellen.

    Ökologisch heizen bleibt wichtig
    Dabei darf man nicht ausser Acht lassen, dass bei Wohnbauten die benötigte Kühlenergie im Vergleich zum Heizwärmebedarf eher gering bleibt. Deshalb muss die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ein vorrangiges Ziel bleiben, um Netto-Null zu erreichen. Ökologisches Heizen ist heute problemlos möglich, stehen doch verschiedene technisch ausgereifte und wirtschaftlich attraktive erneuerbare Heizsysteme zur Verfügung.

    Das Whitepaper «Klimagerecht bauen» bietet Ihnen weiterführende Informationen, detaillierte Einblicke sowie verschiedene Best-Practice-Beispiele, die konkrete Lösungen für die Umsetzung des Themas zeigen. Das neue Whitepaper  steht für alle Interessierten zum freien Download bereit.

    www.ewz.ch/energielösungen

  • Förderbeiträge für energieeffiziente Haushaltsgeräte

    Förderbeiträge für energieeffiziente Haushaltsgeräte

    Liegenschaftsverwaltungen, Wohnbaugenossenschaften und Eigentümerschaften von Mehrfamilienhäusern sind ständig am Erneuern oder Bauen. Sie haben alle Hände voll zu tun. Elektroinstallateure können sie bei der Auswahl und Beschaffung der Haushaltgeräte entlasten, indem sie ihnen energieeffiziente Geräte offerieren und die Förderbeiträge des Bundes direkt als Rabatt vergüten. Damit brauchen die Eigentümer selber keine Formulare auszufüllen.

    Förderbeiträge

    Effiziente Geräte sind nötig, da die Strompreise derzeit regelrecht explodieren. Bereits liegt der Preis pro Kilowattstunde bei 30 Rappen, in einzelnen Gemeinden sogar bis über 40 Rappen. Die Stromrechnung belasten die Budgets vieler Mieter. Effiziente Haushaltsgeräte finden sich unter www.topten.ch/immo. Eine win-win-Situation! Die Eigentümer und Verwalter von Immobilien erhalten günstigere Geräte, während die Mieter Stromkosten sparen. Das Förderprogramm wird von Topten im Auftrag des Bundesamts für Energie sowie dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) koordiniert.

    Broschüre gibt Auskunft

    Die neue Broschüre „Haushaltsgeräte professionell beschaffen“ des Bundesamtes für Energie fasst die wichtigsten Kriterien und Kosten für die Beschaffung effizienter Haushaltsgeräte diverser Produktkategorien wie Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte oder Geschirrspüler zusammen (PDF-Dokument 614 KB).

    Für Installateure und Küchenbauer:

    So vergüten Sie Bundes-Förderbeiträge Ihren Kunden direkt als Rabatt

    1. Kontaktieren Sie immo@topten.ch damit Sie die Bundes-Förderbeiträge Ihren Kunden direkt als Rabatt vergüten können
    2. Sie informieren Ihre Kunden über das Förderprogramm
    3. Die Förderbeiträge werden Ihnen monatlich rückvergütet auf der Basis von einem einfachen Reporting
  • 95. immoTable Basel

    95. immoTable Basel

    Den Nachmittag starteten wir mit Martin Stricker, Standortförderer Basel-Stadt. Herr Kübler Leiter Standortförderung vom Kanton Basel-Land, gewährt einen Einblick in die laufenden Geschäfte und präsentiert aktuelle Immobilienprojekte. Heinz M. Schwyter stellt sich der Frage ob wir Proptech benötigen. Architekt und Arealentwickler Hans-Jörg Fankhauser macht uns sichtbar, was in den nächsten 10 Jahre im Kompetenzzentrum uptownBasel, das Ganzheitlich gedacht und ökologisch Sinnvoll gebaut ist, entsteht. Zum Schluss erörtert uns Benjamin Klöppel von energie360° das Wohnareal Stockacker in Reinach mit Blick auf die energiestrategische Herausforderung. Beim Apéro Riche wurde die Gelegenheit rege genutzt sich auszutauschen und von den Referenten und Partner mehr zu erfahren.

  • ImmoTable Basel – Wirtschaftsmetropole am Dreiländereck

    ImmoTable Basel – Wirtschaftsmetropole am Dreiländereck

    Mit der Begrüssung von Martin Stricker, Standortförderer Basel-Stadt, starten wir in den Nachmittag. Regierungsrat Thomas Weber vom Kanton Basel-Land, gibt einen Einblick in die laufenden Geschäfte und präsentiert aktuelle Immobilienprojekte an den Standort Liestal, Pratteln usw. Was fordert die Digitalisierung von den Firmen, Heinz M. Schwyter zeigt uns wie wir dieses meistern können. Architekt und Arealentwickler Hans-Jörg Fankhauser zeigt uns was in den nächsten 10 Jahre im Kompetenzzentrum uptownBasel entsteht. Ganzheitlich gedacht und ökologisch Sinnvoll gebaut. Zum Schluss stellt uns Benjamin Klöppel von energie 360° das Wohnareal Stockacker in Reinach vor.

    Der Apéro Riche bietet die Gelegenheit sich auszutauschen und von unseren Referenten und Partner mehr zu erfahren.

    Sichern Sie sich Ihren Platz am 95. immoTable Basel und erfahren Sie mehr über den Wirtschaftsraum Basel.

    Hier geht es zur Anmeldung

  • 360° Vermögensübersicht für Finanzdienstleister

    360° Vermögensübersicht für Finanzdienstleister

    Die Credit Suisse hat für ihre Kunden eine umfassende, digital integrierte Plattform geschaffen, die den gesamten Lebenszyklus von Immobilienbesitzern abdeckt. Das neue Property Cockpit im E-Banking der Schweizer Credit Suisse Kunden ermöglicht zukünftig sämtliche Informationen im gesamten Lebenszyklus der Wohnimmobilien – vom Kauf und Verkauf bis zur Finanzierung.

    Um diese innovative digitale Plattform zu verwirklichen, ist die Credit Suisse mit PriceHubble und MoneyPark eine Partnerschaft eingegangen. Diese strategische Partnerschaft ermöglicht eine End-to-End-Kundenreise, indem sie digitales Banking und Finanzierung mit exklusiven Immobilieneinblicken und Analysen von PriceHubble und Hypothekardienstleistungen von MoneyPark kombiniert.

    Mit dem Property Cockpit erhalten Schweizer Credit Suisse-Kunden durch die Einbeziehung von Immobilien einen konsolidierten Überblick über ihr Vermögen. Mit der Integration der PriceHubble-Lösung können sie auf Immobilienbewertungen in Echtzeit zugreifen, die Wertentwicklung ihrer Immobilie verfolgen, Einblicke in den Standort erhalten und die Marktdynamik beobachten. Das Property Cockpit ermöglicht es den Nutzern bereits heute, nach Immobilienangeboten zu suchen, potenzielle Käufer zu identifizieren und Immobilien zu verkaufen, da der Verkaufs- und Finanzierungsprozess vollständig integriert wurde.

    Einfache Integration der PriceHubble-Lösungen PriceHubble unterstützt Finanzdienstleister wie die Credit Suisse dabei, einzigartige Erlebnisse rund um die Immobilie zu schaffen. Wichtig dabei ist, dass für die Endnutzer eine einfache und leicht verständliche Navigation ermöglicht wird und dass aktuelle Informationen mit Mehrwert abgerufen werden können. PriceHubble-Lösungen sind einfach integrierbar, verfügen über eine ansprechende Nutzeroberfläche und können nach der gewünschten Customer Journey konfiguriert werden. Zudem sind die Lösungen zuverlässig, GDPR-konform und halten die höchsten Sicherheitsstandards ein.

  • Innovative Energielösung hinter historischer Fassade

    Innovative Energielösung hinter historischer Fassade

    Die Zürcher Bahnhofstrasse ist die bekannteste Shoppingmeile der Schweiz. Für viele sind jedoch die wenigen Meter zwischen Paradeplatz und See shoppingtechnisches Niemandsland. Das soll sich ändern. Ende 2024 wird das Geschäftshaus an der Bahnhofstrasse 3 nach einer Sanierung neu eröffnet und das Modehaus Grieder sowie eine Bank beherbergen. Der Umbau nach den Plänen des Architekturbüros Studio Märkli transformiert das 1880 errichtete Gebäude, damit es den heutigen Bedürfnissen entspricht. Der in Einklang mit den denkmalpflegerischen Vorgaben realisierte Bau soll die obere Bahnhofstrasse beleben und eine hohe Nutzungsflexibilität bieten. Während die denkmalgeschützte Fassade weitestgehend erhalten bleibt, wird das Innere komplett zurückgebaut. Eine Aufstockung um zwei Geschosse passt die Liegenschaft, die einst die erste Schweizer Börse beherbergte, an die Nachbargebäude an.

    Europaweit einzigartig

    Die Genossenschaft zum Baugarten legte als Bauherrin Wert auf Ökologie. So wird der Bau nach dem Gebäudelabel LEED zertifiziert und einen Grossteil der Anforderungen des Standards Minergie-Eco erfüllen, wenn auch keine Zertifizierung angestrebt wird. Ein von ewz entwickeltes Energiekonzept nutzt Seewasser zum Heizen und Kühlen in Kombination mit Photovoltaik. Dies bedurfte allerdings einer Erweiterung des seit 2003 bestehenden Seewasserverbunds Fraumünster. Da die grössere Wassermenge die Pumpenkapazität übersteigt, wird das Seewasser von im Seebecken platzierten Unterwasserpumpen zu den Energiezentralen «gedrückt», statt angesaugt. Diese europaweit einzigartige Lösung vermeidet Einbussen beim Wirkungsgrad weitgehend.

    Ökologisches Freecooling

    In der Energiezentrale im Gebäude findet der Energieaustausch mit dem Sekundärkreis statt. Eine mit Solarstrom vom eigenen Hausdach versorgte Wärmepumpe bringt das Wasser auf die gewünschte Temperatur. Die Kühlung erfolgt mehrheitlich durch Freecooling, bei dem Seewasser direkt, das heisst ohne Kältemaschinen, genutzt wird. Die Bahnhofstrasse 3 wird eine der ersten Liegenschaften sein, die voraussichtlich zwischen 2028 und 2030 in den neuen Verbund CoolCity integriert wird – vorausgesetzt, der Gemeinderat und die Stimmberechtigten geben grünes Licht für den Bau. 

    Solarstrom für die Wärmepumpen

    Teil des Contractings von ewz ist auch die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Liegenschaft. Ein Vertrag mit der Bauherrschaft regelt, dass die Genossenschaft zum Baugarten die Dachfläche zur Verfügung stellt, ewz aber die Anlage realisiert und den produzierten Strom nutzen darf. Zum Einsatz kommt dieser grösstenteils für den Betrieb der Wärmepumpe.

    Effizient, fossilfrei, zuverlässig

    Für die Bauherrschaft ist die zu 100 % fossilfreie Lösung nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich und komfortabel. Sie trägt keinerlei Risiko, denn ewz übernimmt die Finanzierung und ist auch für den reibungslosen Betrieb der Energieversorgung verantwortlich. Sollte das System dennoch einmal ausfallen, stehen Redundanzen zur Verfügung.

    Energetische Sanierungen als Chance

    Gebäude in der Schweiz sind für rund ein Viertel der Treibhausgasemissionen verantwortlich – insbesondere durch die Verwendung fossiler Energieträger sowie schlecht gedämmte Gebäude. Um die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto null zu senken, muss die Sanierungsrate mindestens verdoppelt werden. Energetische Sanierungen bergen grossen Potenzial, um die Energieeffizienz zu steigern, Ressourcen zu schonen und Vermarktungsrisiken zu reduzieren. Da hierzulande rund 40% der Wohnungen im Besitz institutioneller Eigentümerschaften sind, nehmen diese bei der Verringerung der Umwelt- und Klimabelastung eine Schlüsselrolle ein.

    Energetische Sanierungen bergen grosses ökologisches und ökonomisches Potenzial, jedoch fehlen Eigentümerschaften oftmals umfassende Informationen zu Potenzialen, Möglichkeiten und Vorgehen. Der neue zweite Teil des Whitepapers «Energetische Sanierungen als Chance für die Immobilienwirtschaft», welches das Forschungs- und Beratungsunternehmen Intep zusammen mit ewz erarbeitet hat, schliesst diese Lücke.

    Beratung durch Expertinnen und Experten

    Mit langjähriger Erfahrung berät ewz schweizweit Bauherrschaften bei Sanierungen und bietet ihnen von der Planung über die Realisierung bis zum Betrieb eine umfassende Begleitung. Die Spezialistinnen und Spezialisten prüfen, welche lokalen und klimafreundlichen Energiequellen und Technologien vor Ort verfügbar sind respektive wie diese miteinander kombiniert werden können.


  • Preiskorrektur bei Schweizer Immobilien gewinnt an Dynamik

    Preiskorrektur bei Schweizer Immobilien gewinnt an Dynamik

    Aktuelle Zinssituation in der Schweiz
    Nach mehr als sieben Jahren will die Schweizer Eidgenossenschaft die Zeit der niedrigen Zinsen am 21. September beenden. Geplant ist eine Erhöhung um einen halben Prozentpunkt auf 0,25. In Szenarien, die von einer weiter fortschreitenden Inflation ausgehen, ist eine 0,75-prozentige Erhöhung auf 0,5 Prozent vorgesehen.

    Bereits Mitte Juni hat die SNB die Zinsen in einem ersten Schritt um einen halben Prozentpunkt auf minus 0,25 Prozent angehoben. Dabei gewichtete das Direktorium die Gefahren eines unkontrollierbaren Preisverfalls höher als die einer Schwächung der Exportwirtschaft. SNB-Präsident Thomas Jordan erklärte: „Das Preisstabilitätsziel ist für uns absolut zentral.“

    Immobilienpreise zum Teil deutlich eingebrochen
    Was unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten Entspannung verheisst, wird von Immobilienkäufer*innen kritisch beobachtet. Denn bereits vor dem Nationalbankentscheid verzeichneten die Zinsen für Festhypotheken einen teilweise deutlichen Anstieg. Gleichzeitig fielen in gewissen Regionen die Immobilienpreise.

    So belegt etwa der Wohnimmobilienpreisindex des Bundesamts für Statistik, dass der Wert von Immobilien im ersten Quartal 2022 bereits um 0,4 Prozent gefallen ist, sich jedoch im zweiten Quartal teilweise wieder erholt hat. Dabei gab es je nach Region und Art der Immobilie zum Teil erhebliche Unterschiede. Am stärksten betroffen waren Eigentümer*innen kleinerer Einfamilienhäuser in kleineren Städten wie Glarus, Davos oder Langenthal. Hier beliefen sich die Abschläge zuletzt auf 4,2 Prozent, in ländlichen Regionen wie Dissentis und Maggia auf 1,7 und in grösseren Städten wie Winterthur, St. Gallen und Lugano auf 1,4 Prozent. Noch stärker waren die Verluste bei Eigentumswohnungen. In mittelgrossen Städten wurden Einbußen von 3,3, im ländlichen Raum von 3,2 Prozent verzeichnet.

    Folgen der Entwicklung für Immobilienkäuferinnen und -eigentümerinnen
    Aufgrund der sinkenden Preise sind bereits heute regional spürbare Rückgänge der Nachfrage zu verzeichnen, wobei vor allem Orte in weniger guten Lagen betroffen sind. Lange Zeit war es möglich, auch hier mit verhältnismässigem (Vermarktungs-)Aufwand hohe Preise zu erzielen. Das dürfte sich nun ändern. Denkbar sind vor allem folgende Szenarien.

    Entwicklungen auf Käuferseite
    Mit steigenden Zinsen werden auch die Kredite teurer. Das erhöht die monatliche Belastung für all diejenigen, die für den Immobilienkauf eine Finanzierung in Anspruch nehmen. Hieraus erwachsen zwei Probleme.

    Zunächst einmal wird es nicht mehr für alle Kaufwilligen möglich sein, eine Finanzierung zu erhalten, da sie die monatliche Belastung nicht tragen können. Entsprechend wird die Nachfrage zurückgehen. Ist das aufgrund des Nachfrageüberhangs aktuell auch noch kein Problem, so könnte es doch zu einem werden, wenn in 10 bis 15 Jahren Anschlussfinanzierungen auslaufen und sich nicht mehr alle Käufer*innen eine Weiterfinanzierung zu ungünstigeren Konditionen leisten kann.

    Das zweite Problem hängt eng mit dem ersten zusammen. Können Anschlussfinanzierungen nicht mehr bedient werden und Immobilien müssen verkauft werden, kommen mehr Immobilien auf den Markt, die aufgrund gestiegener Preise einer sinkenden Nachfrage begegnen. Gleichzeitig entsteht für die Banken das Risiko, dass sie hypothekenbelastete Immobilien bei einer geplatzten Anschlussfinanzierung nicht mehr zum vorgesehenen Preis verkaufen können.

    Entwicklungen auf Eigentümerseite
    Wenn die Nachfrage im Zuge perspektivisch steigender Zinsen absinkt, wird das auch für all diejenigen zum Problem, die sich die Immobilie zum Werterhalt ihres Vermögens gekauft haben. Wenn die Preise sinken, können sie auch weniger dafür erlösen. In dem Fall geht der Wert des gegen Geldentwertung geschützten Vermögens an anderer Stelle verloren.

    In Zukunft kommen mehr Häuser auf den Markt
    Rund die Hälfte aller Eigenheime in der Schweiz sind im Besitz von Rentnerinnen. Viele dieser Häuser werden in den nächsten Jahren auf den Markt kommen. „Die Credit Suisse hat die Daten exklusiv für Blick ausgewertet. Diese sind eindrücklich: Verteilt auf die nächsten 23 Jahre werden insgesamt über 419’000 Eigenheime frei, weil Rentnerinnen ausziehen oder ableben. Die Anzahl Häuser, die so auf den Markt kommen, nimmt ab jetzt mit jedem Jahr zu. Sind es 2023 noch 3‘500 Häuser, werden es 2045 laut den Berechnungen der CS über 40’000 Eigenheime sein.“

    Empfehlungen für Käuferinnen Am wichtigsten ist es für Käuferinnen und Eigentümer*innen, nicht in Panik zu verfallen. Bei einem Blick auf die Zinsentwicklung der vergangenen zehn Jahre wird deutlich, dass viele Finanzierungen noch mit 3,2 bis 4,0 Prozent abgeschlossen wurden. Für diese Menschen stellen moderate Zinserhöhungen derzeit kein Problem dar. Sie können ihre Zins- und Tilgungszahlungen weiter leisten. Probleme sind hier allenfalls im Zuge eines Wirtschaftseinbruchs mit stark steigenden Arbeitslosenzahlen zu erwarten. Doch auch hier zeigt sich ein stabiles Bild. Zwischen 2011 und 2021 lag die Quote konstant zwischen 4,4 und 5,1 %.

    Der wichtigste Tipp besteht darüber hinaus darin, sich die im langfristigen Vergleich noch immer niedrigen Zinsen so lange zu sichern wie möglich. Das schliesst vor allem die Notwendigkeit ein, sich möglichst früher um eine Anschlussfinanzierung zu kümmern. Hier können zum Beispiel Forward-Darlehen in Anspruch genommen werden. Allerdings sind hier Zinsaufschläge einzukalkulieren, um sich keine langfristigen Mehrkosten aufzubürden.

    Über BETTERHOMES
    BETTERHOMES steht für Erfolg in der Immobilienvermittlung zu fairen Konditionen und konnte sich mit der Idee der Immobilienfairmittlung® – einer innovativen Kombination aus neuster Technologie und lokaler Expertise – zum grössten unabhängigen Immobilienmakler im Heimmarkt Schweiz etablieren und ist ebenso erfolgreich in Deutschland wie auch Österreich tätig.

    Das Unternehmen garantiert Immobilienanbieter*innen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis einer Maklerdienstleistung und bietet Immobiliensuchenden ein möglichst grosses und attraktives Immobilienangebot.

    Weiterführende Informationen: BETTERHOMES

  • Cleveres Tool macht Wohnträume wahr

    Cleveres Tool macht Wohnträume wahr

    Ob Erwerb, Modernisierung, Verwaltung oder Verkauf einer Immobilie – Wohneigentumsplattform Liiva ist die digitale Begleiterin für Wohnträume aller Art. In Kombination mit der persönlichen Beratung durch die Mutterhäuser bietet die digitale Plattform Liiva Ihnen als Kundin oder Kunde ein hybrides Ökosystem. 

    Modernisieren nach Mass 

    Eine zukunftsweisende Funktion von Liiva ist der innovative Modernisierungsplaner, der den aktuellen Marktwert einer Immobilie ermittelt und eine konkrete Renovationsplanung erstellt. Somit ist jederzeit klar, wie viel es Sie kostet, den Wert Ihrer Liegenschaft zu erhalten oder zu steigern. 

    Auch Nutzerinnen und Nutzer, die auf Nachhaltigkeit Wert legen, finden die gewünschten Informationen: Liiva gibt den Energieverbrauch des Objekts an, liefert allgemeine Informationen zum energetischen Sanieren und zum konkreten Potenzial der Liegenschaft für eine energetische Verbesserung. 

    Der Modernisierungsplaner zeigt auf, in welchem Umfang die Energieeffizienz des Eigenheims durch einen Heizträgertausch und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger gesteigert und der Energieverbrauch gesenkt werden kann. Das praktische Tool gibt zudem wertvolle Tipps zur Verbesserung des Energie-Ratings. 

    In einem «digitalen Hausordner» werden schliesslich alle relevanten Informationen zur Immobilie abgespeichert und können jederzeit und von überall abgerufen werden. 

    Wollen Sie Ihr Wohneigentum für eine energieeffiziente Zukunft rüsten? 

    Erfahren Sie hier mehr über Liiva

  • Werkarena Basel: NOMEN EST OMEN

    Werkarena Basel: NOMEN EST OMEN

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    Im Frühling 2022 ist das Gewerbeareal an der Neudorfstrasse im Basler St. Johann-Quartier mit dem Einzug erster Unternehmen zum Leben erwacht. Zuvor fand im November 2021 in den damals noch im Grundausbau befindlichen Räumlichkeiten eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt: Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen am Event teil und zeigten sich begeistert. Bis es dazu kommen konnte, dauerte es allerdings. Nachdem der Regierungsrat 2013 das Baurecht erteilte, siegte das Architekturteam um Markus Kägi und Thomas Schnabel in dem 2014 von der Gemeinde ausgeschriebenen Wettbewerb. Der städtische Gewerbeverband war von Anfang an als Partner in die Prozesse involviert und eigentlich sollten entsprechende Betriebe gemeinsam als Investoren auftreten. Doch dieser Plan ging nicht auf. So konnten eingeladene Projektentwickler ihre Ideen präsentieren. Dabei setzte sich die Steiner AG gegen namhafte Konkurrenten durch. 2019 begannen die Bauarbeiten der Werkarena, im März 2021 stand der Rohbau.

    Ein Appell an die Zukunft
    Die dreieckige, 4316 Quadratmeter grosse Parzelle des Businessparks liegt im Norden von Basel und unmittelbar an der französisch-schweizerischen Grenze zu St. Louis. Weiter ostseitig fliesst der Rhein vorbei. Bis 2009 existierte dort der Hafen St. Johann, der anschliessend zu einer Uferpromenade umgestaltet wurde. Er zeugte davon, dass die Industrie im gleichnamigen Stadtteil Tradition hat. Heute dominiert allerdings nicht mehr der Schiffsverkehr und die neu angesiedelten Sektoren sind bunter: In der nahen Umgebung der Neudorfstrasse befinden sich mitunter die Glückspielbranche oder ein Hotel, aber auch das Areal eines Fleisch- und Geflügelproduzenten oder das Zollamt. Die Lage ist gerade für emissionsstarke Gewerbetreibende ideal. Diese haben die Stadt in den vergangenen Jahren nämlich vermehrt verlassen, weil ihre lärmenden Produktionen vielerorts nicht mehr toleriert wurden. Nun profitieren sie wieder, auch in anderen Bereichen: Neben den Anbindungen an den Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg und den Durchgangsbahnhof St. Johann macht die Autobahn den trinationalen Fernverkehr möglich. Per Auto, Bus und bald auch per Tram ist von der Werkarena aus schliesslich ein schneller Anschluss an das Basler Stadtzentrum garantiert. Das Gebäude verfügt über insgesamt 244 Parkfelder für Mitarbeitende und Besucher.

    Architektur mit leisen Referenzen
    Das architektonische Erscheinungsbild der Werkarena erinnert durch die Bandfenster, die den teils gerundeten Baukörper umgeben, an das 1930 fertiggestellte Kaufhaus Schocken in Chemnitz von Erich Mendelsohn (1887–1953). Dieses Beispiel des Neuen Bauens sorgte damals als eine Art horizontal geschichtete Komposition mit sorgsamer Materialisierung für Furore. Die Gliederung der Fassade der Werkarena wird nur zur Neudorfstrasse hin in den ersten drei Etagen aufgebrochen. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sind befahrbare, 10 Meter breite Galerien vorhanden. Diese Stockwerke eignen sich insbesondere für Gewerbefirmen mit grossem Logistik- oder auch Produktionsanteil. Die Anbindung an den Aussenraum, also an die Strasse, ist hier durch das Element der Rampe intelligent und geschossübergreifend gegeben. Durch die Raumhöhe von 3,47 bis 4,37 Metern heben sie sich optisch von den vier anderen, 2,95 und 3 Meter hohen Etagen deutlich ab. Gleichzeitig geben sie dem Bauvolumen eine visuell erfrischende Tiefe. Dort setzen die in regelmässigem Abstand angeordneten Pfeiler ausserdem einen vertikalen Kontrapunkt zu den horizontalen Fensterbändern ab dem dritten Obergeschoss.

    Kein Marktplatz der Eitelkeiten
    Mit einer Nutzfläche von 19’300 Quadratmetern soll der Gewerbepark kleine und mittlere Unternehmen ansprechen. Diverse Mieterinnen und Mieter sind bereits an Bord und ziehen mit ihren Büros nach Fertigstellung in den Komplex ein. Sie sollen durch die direkte Nachbarschaft voneinander und damit auch von der Vision der Werkarena profitieren – im Fokus sind dabei ein sogenanntes Eco-System, also eine enge (fachliche) Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen, das Nutzen von Synergien und ein Know-how-Transfer. Begeistert zeigte sich Nathalia Szydlowski, Geschäftsleiterin von Tandemworks GmbH, an der Auftaktveranstaltung von November 2021: Ihr Unternehmen fing als Start-up an und hat sich inzwischen in der Baubranche etabliert. Dieser Aufstieg habe auch mit Co-Working-Spaces zu tun, denn durch die vorhandene Infrastruktur und die ganzen Begleitprogramme konnte sie sich immer auf das Kerngeschäft konzentrieren. Nun will Nathalia Szydlowski ihre Erfolgsgeschichte in der Werkarena fortschreiben – auch diese bietet Dienstleistungen wie Telefon- und Postservice und diverse gemeinsame Einrichtungen, so etwa kollektiv nutzbare Büro-, Sitzungs- und Konferenzräume oder Gastronomiebereiche. Stefan Gabriel, der bei der Steiner AG das Entwicklungsteam in Basel leitet, ergänzt: «Mit unserem Konzept verfolgten wir von Beginn weg das Ziel, ein flexibles und standortgerechtes Produkt für den hart umkämpften Basler Gewerbe- und Büromarkt zu entwickeln.»

  • Photovoltaik: Wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen für Immobilienbesitzende

    Photovoltaik: Wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen für Immobilienbesitzende

    Enormes Solarpotenzial
    Nach einem stetigen Anstieg über die Jahre verzeichnete die Photovoltaik 2020 einen Rekordzubau. Laut der «Statistik Sonnenenergie» des Bundesamts für Energie (BFE) waren Ende 2020 rund 118’000 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von fast 3 Gigawatt installiert. Das starke Marktwachstum setzte sich auch 2021 fort, so dass die Photovoltaik (PV) heute laut Angaben von Swissolar über 6 Prozent des Schweizer Strombedarfs abdeckt. Fachleute gehen davon aus, dass dieser Trend anhalten wird, nicht zuletzt angesichts der Bestrebungen nach viel mehr energetischer Unabhängigkeit.

    Ökologische und ökonomische Vorteile
    Für Besitzende von Immobilienportfolios bringen Photovoltaikanlagen eine ganze Reihe an Vorteilen. Zum einen können sie sich gegen steigende Strompreise absichern. Zum andern erfüllen sie bereits heute künftig mögliche Eigenstromproduktionsvorgaben.  Auch hinsichtlich Förderbeiträgen machen neue Regeln die Produktion von Solarstrom in Zukunft attraktiver. Zusätzlich profitieren Portfoliobesitzerinnen und -besitzer mit eigenen Solaranlagen von einem klaren Reputationsvorteil.

    PV-Strom vom eigenen Dach ist überdies in den meisten Fällen günstiger als Strom aus dem Netz. Dass der Stromverbrauch durch Wärmepumpen und die Elektromobilität in Zukunft noch steigen wird, trägt zur finanziellen Attraktivität von PV-Anlagen bei. Auch die Verbesserung der Ökobilanzen wird immer wichtiger, denn Nachhaltigkeitsaspekte gehören bei immer mehr Unternehmen zur Strategie. Überdies sind PV-Anlagen auch deshalb interessant, weil sie den Wert von Liegenschaften steigern. Produzieren die Photovoltaikanlagen mehr Strom als vor Ort verbraucht werden kann, ist es möglich, den Solarstrom in weiteren Liegenschaften zu nutzen.

    Beim Solarprojekt  von ALDI SUISSE beispielsweise spielen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle. In etwas mehr als nur einem Jahr hat ewz 68 Filialdächer zwischen Romanshorn und Genf mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet. Den Grossteil des Solarstroms verbraucht ALDI SUISSE selbst für den eigenen Filialbetrieb. Die realisierte Lösung ermöglicht dank der grossen PV-Anlagen einen hohen Solarertrag bei einem durchschnittlichen Eigenverbrauch von 55 bis 60 Prozent.

    Hoher Eigenverbrauch steigert Wirtschaftlichkeit
    Bereits heute steht in rund 90 Prozent der Neubauten eine Wärmepumpe und die Neuzulassungen von Elektroautos steigen weiter stark an. Wirklich CO2-arm sind Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge aber nur, wenn sie erneuerbaren Strom nutzen. Die Kombination mit einer Photovoltaikanlage ist daher sinnvoll: Solarstrom senkt die CO2-Emissionen und ein hoher Eigenverbrauch erhöht die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage. Dies, weil die Herstellungskosten für Solarstrom tiefer sind als der Stromtarif für Haushalte und weil die Energieversorger den ins Netz eingespeisten Solarstrom zu einem tiefen Tarif vergüten.

    Eine gute Möglichkeit, einen grossen Teil des Solarstroms selbst zu verbrauchen, ist die Organisation mehrerer Endverbrauchenden in einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) . Diese sind sowohl in Mietliegenschaften als auch unter Immobilienbesitzenden möglich. Der Eigenverbrauchsgrad von Photovoltaikanlagen beträgt durchschnittlich 30 bis 40 Prozent. Mit Eigenverbrauchslösungen lässt sich dieser Wert deutlich steigern.

    Durch die gezielte Steuerung von Verbrauchern wie Wärmepumpen oder Elektrofahrzeuge wird ein grosser Teil des Stroms vor Ort verwendet. Der Vorteil für Immobilienbesitzende und ihre Mietparteien: Die Kosten für Solarstrom liegen mit 8 bis 16 Rappen pro Kilowattstunde tiefer als der Stromtarif für Haushalte, der mit 15 bis 25 Rappen pro Kilowattstunde zu Buche schlägt.

    Ein interessantes Praxisbeispiel hierfür ist das Projekt «Côté Parc» in Genf. 776 Photovoltaikpanels auf den Dächern des Areals bilden die Grundlage für eine integrierte Solarlösung mit Wärmepumpen, Ladestationen für Elektroautos und eigenem Arealstromnetz inklusive Eigenverbrauchslösung für die Nutzenden.

    Für Immobilieneigenbesitzende mit grossen Dachflächen (ab ca. 700 m2) ist ein Contracting-Modell eine prüfenswerte Option. Dabei übernimmt der Anbieter alle Leistungen – von der Planung über die Finanzierung, die Realisierung bis zum Betrieb über mehrere Jahrzehnte. Inklusive der Integration von Photovoltaikanlagen in eine ganzheitliche Energielösung mit Wärme-, Kälteversorgung, Elektromobilität und Eigenverbrauchsmodellen.

    Geschäftskundinnen und -kunden von ewz können sich dabei auf effiziente und massgeschneiderte Lösungen von kompetenten Teams mit langjähriger Erfahrung verlassen. Investitions-, Wartungs- und Instandhaltungskosten fallen während der Vertragsdauer keine an. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit – in der Regel 20 bis 30 Jahre – geht die Photovoltaikanlage in das Eigentum der Kundin über.

    Weitere interessante Informationen zum Thema Photovoltaik sowie das Whitepaper «Photovoltaik & ZEV» finden Sie hier.

    ewz Energielösungen
    Standorte in Zürich, Sils (GR) und Rolle (VD)
    ewz.ch/energielösungen


  • Ganzheitliche Solarlösung für ALDI SUISSE

    Ganzheitliche Solarlösung für ALDI SUISSE

    Bei dem Projekt geht es um Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit: Auf rund 70 Filialdächern wurden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 15’000 kWp installiert. Zählt man die Anlagen zusammen, entsteht eines der grössten Sonnenenergieprojekte der Schweiz. Es wird etwa 14 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren, das entspricht dem Verbrauch von rund 5’300 Haushalten. Damit leistet der Detailhändler einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Schweiz – und kann gleichzeitig seine Betriebskosten signifikant senken.

    Der Strom der Anlagen wird von den Läden selber genutzt, die – wie alle Detailhändler – wegen der vielen Kühlregale, des Backofens, der Heizung und der Beleuchtung relativ viel Energie verbrauchen. Ausserdem wird – wo vorhanden – der Solarstrom in den E-Ladestationen neben den Filialen genutzt und wird, wenn überschüssig, ins Netz eingespeist.

    Zeitdruck als Herausforderung und Chance
    Ende 2019 erhielt ewz Energielösungen den Zuschlag für den Bau der Anlagen. In enger Zusammenarbeit entwickelten ewz mit ihrem Tochterunternehmen SunTechnics Fabrisolar sowie einem weiteren Partner je eine Pilotanlage. Dieses Vorgehen erlaubte es, das Know-how aller Beteiligten zu nutzen und technische Fragen im Vorfeld zu klären. Auch konnten die umfangreichen Anforderungen von ALDI SUISSE an den Bauablauf, die Sicherheitsanforderungen und die Funktionalität berücksichtigt werden. Den Rollout bereitete ewz noch während der Pilotphase vor und liess die Erkenntnisse aus dem Bau der ersten Anlagen laufend einfliessen. Der Zeitdruck erwies sich somit nicht nur als grosse Herausforderung, sondern auch als eine Chance. Denn durch den fast zeitgleichen Bau der rund 70 Anlagen liessen sich viele Synergien nutzen, die eine effiziente Realisierung ermöglichten.   

    Aufwendige statische Prüfung
    Vor der Montage der Module musste jedes Dach statisch geprüft werden. Dies ist insbesondere bei Bestandsbauten wichtig, da die zusätzlichen Lasten durch Module, Befestigungssysteme und Betongusssteine zur Beschwerung hoch sind. Für jedes Filialdach erstellten die Spezialisten mit einer Berechnungssoftware einen Ballastierungsplan, der die Anzahl und Positionierung der Module vorgibt. Die Module sind in der Regel in Ost-West-Richtung aufgestellt. Auch eine Südausrichtung wäre aufgrund der hohen direkten Einstrahlung über Mittag grundsätzlich möglich, doch über den Tagesverlauf erweist sich die Ost-West-Ausrichtung als ertragreicher.

    Maximaler Solarertrag
    «Bei der Planung haben wir nicht geschaut, wie gross der Hausanschluss ist, sondern wie gross die verfügbare Dachfläche ist und wie viele Module wir dort maximal platzieren können», sagt Roland Jucker, Gesamtprojektleiter bei ewz. Das Ziel von ewz lautete nämlich ganz klar, so viel Solarertrag wie möglich zu generieren. Doch stellte dieser Grundsatzentscheid die Planer vor einige Herausforderungen. Die grösste bestand darin, die PV-Anlage in die bestehende Stromversorgung der Filialen zu integrieren.

    Der von der PV-Anlage produzierte Strom wird primär direkt in der ALDI-Filiale zur Deckung des Eigenverbrauchs verwendet. Verbraucht die Filiale gerade weniger Strom, als die PV-Anlage produziert, wird der überschüssige Strom ins Netz eingespeist. Der elektrische Hausanschluss muss deshalb auf die maximale Leistung der PV-Anlage abgestimmt sein (z. B. sonniger Sonntag mit maximaler Produktion und kleinem Eigenverbrauch). Weil diese Situation aber äusserst selten und nur kurzzeitig vorkommt, wäre eine Verstärkung des Hausanschlusses unverhältnismässig teuer.

    Die Lösung besteht in einer dynamischen Leistungsregelung. Dabei wird laufend gemessen, wie viel Strom die PV-Anlage gerade produziert, was die Verbraucher beziehen und wie viel Strom ins Netz zurückgespeist wird. Liegt der Rückspeisestrom über einem bestimmten Grenzwert, gibt die Steuereinheit dem Wechselrichter den Befehl, die Leistung zu drosseln. Die Hausanschlusssicherung kann nicht überlastet werden und der Eigenverbrauch ist nicht eingeschränkt.

    Die für ALDI SUISSE realisierte Lösung ermöglicht dank der grossen PV-Anlagen einen sehr hohen Solarertrag bei einem durchschnittlichen Eigenverbrauch von rund 60 Prozent.

    Mit ewz hat ALDI SUISSE einen Contracting-Vertrag abgeschlossen
    Einfach ausgedrückt: ALDI SUISSE stellt die Dächer zur Verfügung und bezieht den Solarstrom soweit möglich zur Deckung des Stromverbrauchs direkt in der Filiale. Die PV-Anlagen gehören ewz, das auch den Unterhalt, die Abrechnung und die Erneuerung verantwortet. Zum «Sorglospaket» gehören auch die Gesamtkoordination des Projekts, das Einholen der Baubewilligungen, die Fernüberwachung und die Verwendung des Reststroms.

    Roland Jucker, Gesamtprojektleiter ewz sagt: «Die Idee, so viele Dächer wie möglich mit einer standardisierten PV Lösung auszustatten, ist visionär». «Am Ende wurden rund 45’000 Module installiert.» Besonders stolz ist Jucker darauf, dass die Installation bei laufendem Betrieb erfolgen konnte. «Nach Geschäftsschluss mussten wir jeweils für 30 Minuten vom Netz – das war der einzige Unterbruch.»

    Christoph Deiss, der Leiter des Geschäftsbereichs Energielösungen bei ewz, sagt: «Ein ähnliches Projekt ist mir in der Schweiz nicht bekannt. Damit leistet ALDI SUISSE zusammen mit uns einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.» Christoph Deiss betont die grosse Erfahrung: «Seit über 30 Jahren nutzen wir die Photovoltaiktechnologie – wir sind ein Solarpionier der ersten Stunde.» Dank des grossen Know-hows und der langjährigen Erfahrung setzte sich ewz in der Ausschreibung gegen rund ein Dutzend Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. «ewz ist ein Schweizer Unternehmen mit Standorten in Zürich, Graubünden und in der Waadt», betont Christoph Deiss. «Dank der regionalen Betriebsteams garantieren wir höchste Versorgungssicherheit und kurze Reaktionszeiten.»

    Weitere Informationen unter: ewz.ch/aldisuisse

  • Damit Trockenbau die Nässe aushält

    Damit Trockenbau die Nässe aushält

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    Es ist buchstäblich eine Bieridee: Zwei Freunde plaudern am Feierabend über Garten, Grillieren und Gemütlichkeit. Eben wurde ein Stockwerk in einem Zweifamilienhaus erworben und das erste Kind geboren. Der existierende offene Unterstand würde wohl nicht mehr genügend Schutz bieten, um noch mehr Zeit im Garten zu verbringen. Reto Schär ist Gipsermeister, sein Gesprächspartner technischer Berater für Trockenbausysteme. Da kommt zusammen, was zusammenpasst.

    Der Platz war gegeben
    Das Gelände des Bauernhofs bietet die nötige Freifläche für ein stattliches Gartenhaus, und zwar auf der Betonplatte, wo einst der Misthaufen dampfte. Aus einer schon recht konkreten und vermassten Handskizze werden allmählich Baupläne für den 5 x 5 Meter grossen Raum mit Pultdach. Das Ganze steht 10 cm erhöht auf Schwerlastkonsolen, damit die Unterbodenisolation Platz hat. Schliesslich will man sich – auch wenn nicht geheizt wird – an kühleren Tagen wohl fühlen.

    Komplett aus Gipsers Hand
    Die Systemwahl ist natürlich kein Zufall. Dank der Verwendung von Rimodul®, Glasroc X, Habito, Rigiton® Ambiance und passendem Zubehör kann der Bauherr, Projektleiter beim ausführenden Gipsereiunternehmen, sein Gartenhaus vom ersten Profil bis zur obersten Putzschicht selber realisieren. Ausschlaggebend für diesen Lösungsweg war tatsächlich die neue vliesarmierte Glasroc X Gipsplatte von Rigips®, denn dank der geringen Wasseraufnahme und integriertem UV-Schutz kann sie auch dort eingesetzt werden, wo Gipsbauplatten bisher nicht hingehörten: Im Aussenbereich. Als Unterkonstruktion kommt das RiModul® Stahl-Leichtbausystem zum Einsatz, welches äusserst leicht ist aber dennoch eine voll tragende Funktion erfüllt. Damit lassen sich formstabile, sprich begeh- sowie belastbare und somit auch freistehende Bauten errichten. Das System basiert auf dem Prinzip der Vorfertigung, wodurch sich die gesamte Bauzeit um bis zu 60% verkürzen lässt.

    Die vorgefertigten RiModul®-Elemente werden nach einem Montageplan zusammengebaut.

    Verarbeiten wie gewohnt
    Die Vor-Ort-Montage der Stahlprofile erfolgte nach dem «Bausatz-Prinzip». Anschliessend beplankte das Gipserteam die Tragkonstruktion auf der Aussenseite mit der Rigips Glasroc X, wobei die Hohlräume im Stahlrahmen im Nachgang mit Mineralwolle gedämmt wurden. Die gesamte Aussenhaut, auch Fensterleibungen und Dachuntersichten, wurden so ausgeführt. Alle Plattenstösse sowie Eckausbildungen wurden mit dem witterungsresistenten, überputzbaren Glasroc X Fugenband abgeklebt. Somit war eine schlagregendichte Oberfläche bis zur weiteren Bearbeitung gewährleistet.

    Schutz gegen alle Wettereinflüsse
    Rigips® Glasroc X ist eine vliesarmierte Gipsplatte vom Typ GM-FH1 mit äusserst geringer Wasseraufnahme. Selbst eine kurzzeitige direkte Bewitterung kann ihr nichts anhaben; Wasser, das bei Frost gefrieren könnte, gelangt gar nicht erst in die Platte. Da Gipsplatten bei zu hohen Temperaturen ihre Festigkeitseigenschaften verlieren können, ist für Aussenwände mit Rigips® Glasroc X der Hellbezugswert der Oberflächenbeschichtung mit >20 festgelegt. Farbtöne in diesem Bereich haben sich in Langzeittests bewährt; so gestaltete Fassaden bleiben bei richtiger Wartung und Pflege dauerhaft schadensfrei.

    Bei richtiger Anwendung richtig stark
    Die Rigips® Glasroc X hält bei korrekter Planung und Ausführung dank Vorbemessungstabellen selbst schwersten Stürmen stand.

    Mit der Bekleidung durch Rigips® Glasroc X bleibt die Statik der Konstruktion auch unter Brandeinwirkung erhalten. Dank hervorragenden feuerhemmenden Eigenschaften der Gipsplatten können Rigips Aussenwandsysteme eine Feuerwiderstandsdauer von bis zu 90 Minuten auch für tragende Bauteile leisten. Systemaufbauten mit Glasroc X erreichen ausserdem eine erhebliche Reduktion der Schallübertragung.

    Komplett mit Rigips® Glasroc X beplankt, ist das Gartenhaus gegen Wind und Wetter, Brand und Schall optimal geschützt.

    Innen kommt die Alleskönnerin
    Mit der Wahl von Rigips® Habito H behält sich der Bauherr alle Optionen offen. Die Platte verfügt über einen wesentlich dichteren Gipskern, der mit einer speziellen Formulierung versetzt ist. Er verleiht der Platte einen hohen Oberflächenhärtegrad, macht sie stossfest und ermöglicht eine Tragkraft bis zu 30kg pro Schraube. Schär ist nun völlig frei, die Innenwände mit allerlei Nützlichem und Dekorativem zu behängen, und zwar ohne Bohrer, Dübel und Holzeinlage. Einfach Spanplattenschraube eindrehen – und fertig. Die abgehängte Akustikdecke besteht aus einem Doppelrost und Rigiton®  Ambiance Lochplatten, die mit der Primeline-Technik ausgeführt sind. Da darf es also ruhig einmal etwas lauter werden bei der Gartenparty mit Freunden und Kindern.

    Staubfrei schneiden wie gewohnt
    Reto Schär, selber gestandener Gipsermeister, wollte kein Holzhäuschen aus dem Katalog. Die Idee mit RiModul® und der neuen Glasroc X hat ihm sofort zugesagt: «Genau die richtige Lösung für ein richtiges Gartenhaus. Das Beste an der Platte ist, dass man sie ohne Maschine und wie jede Gipsplatte mit dem Cutter schneiden kann, sehr effizient und ohne Staubbildung. Erstaunlich, was wir hier draussen mit Systemen umgesetzt haben, die bisher dem Innenausbau vorbehalten waren!»

    Das Gartenhaus von Reto Schär in Inkwil BE ist von A bis Z mit Trockenbausystemen erstellt.

    Mehr Informationen über Rigips® Glasroc X finden Sie hier: https://www.rigips.ch/de/produkte/rigips/glasroc-x

  • Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    368 Mietwohnungen beherbergt die Überbauung Webermühle in Neuenhof. Die auf einer Halbinsel in einer Limmatschlaufe liegende Siedlung wurde auf dem Industrieareal einer ehemaligen Weberei erstellt und konnte 1984 nach zehnjähriger Bauzeit bezogen werden. Vom Architekturbüro Steiger Partner AG geplant und von der Ernst Göhner AG errichtet, bietet die Webermühle mit ihren unterschiedlich hohen Volumen Wohnraum für bis zu 1’500 Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz der sehr hohen Dichte zeichnen sich die Wohnungen mit den vier kreuzförmig zueinander angeordneten Hochhauszeilen durch eine überraschende Weitsicht aus. Seit 2008 befinden sich die im Elementbausystem «Göhner 3» realisierten Gebäude im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management.

    Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sanieren
    Gut 40 Jahre nach dem Bezug entsprachen die Wohnungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen – weder optisch noch hinsichtlich ihres Komforts. Mit einer Analyse der Bausubstanz startete die Bauherrschaft 2009 die Planung einer umfangreichen Teilsanierung, die zwischen 2012 und 2014 in Etappen umgesetzt wurde. Die Portfoliostrategie von Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Mit der Modernisierung der Webermühle wollte man zum einen den Wohn- und Grünraum für die Mieterinnen und Mieter attraktiver gestalten und den Wert der Immobilie erhalten. Zum anderen sollte die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht und damit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Ebenso war die bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr ein wichtiges Ziel: So ist der Bahnhof Wettingen seit dem Bau eines neuen Schräglifts im Jahr 2015 innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar.

    Wärmeversorgung: Umstieg auf Flusswärme
    Kernstück der energetischen Sanierung ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung in der Webermühle sollte künftig zu mindestens 70 % CO2-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems mit einem Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft auch nach detaillierter Prüfung durch Spezialisten überzeugt.

    Mehr zum Projekt 

    Whitepaper zum Thema Energetische Sanierung
    In Ergänzung zum Praxisbeispiel «Webermühle» bietet das Whitepaper «Energetische Sanierungen als Chance für die Immobilienwirtschaft», das in enger Zusammenarbeit zwischen ewz und dem Forschungs- und Beratungsunternehmen intep entstanden ist, Einblicke in die Relevanz energetischer Sanierungen.

    Mit dem Wissen, dass der Gebäudesektor etwa einen Viertel der Emissionen verursacht, ist es dringend notwendig, dass der Gebäudebestand saniert wird. Denn die wenigen klimafreundlichen und energieeffizienten Neubauten werden keinen grossen Effekt auf den gesamten Sektor haben. Im Moment befinden wir uns in einem Sanierungsstau. Die aktuelle Sanierungsrate von einem Prozent muss verdoppelt werden, damit die Klimaziele erreicht werden können.

    Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass bei Erneuerungsprozessen die energetische Sanierung im Vergleich zu Ersatzneubauten noch zu wenig beachtet wird. Oftmals fehlen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern grundsätzliche Informationen, die ihnen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Potenziale energetischer Sanierungen aufzeigen. Das Whitepaper soll genau dazu einen Beitrag leisten. Es gibt eine grundlegende Übersicht über Dringlichkeit, gesetzlichen Rahmen, Nutzen, Chancen und mögliche Strategien von energetischen Sanierungen.

    Ausgezeichnete Entscheidungsgrundlagen bilden beispielsweise die Ergebnisse einer Ökobilanz (Lebenszyklusanalyse, LCA) und einer Analyse der Lebenszykluskosten (LCC). Diese quantitativen Bewertungsmethoden berücksichtigen den gesamten Gebäudelebenszyklus.

    Die Lebenszyklusanalyse (LCA) zur Ermittlung der Umweltauswirkungen und die Analyse der Lebenszykluskosten (LCC) bieten quantitative Entscheidungsgrundlagen zur energetischen Sanierung. (Quelle: Kellenberger (intep), 2021)

    Zum Whitepaper

  • Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Kredite als Ergänzung zu traditionellen Finanzierungen
    In der Schweiz etabliert sich Private Real Estate Debt zunehmend als eine alternative Immobilienfinanzierungsform. Dies vor allem deshalb, weil strukturelle Veränderungen auf dem traditionellen Kreditmarkt und strengere Regularien dazu geführt haben, dass traditionelle Hypothekarinstitute zunehmend Zurückhaltung bei der Kapitalleihe üben. Private Real Estate Debt ergänzt die klassische Hypothek und richtet sich unter anderem an kleinere und mittlere Immobilienentwickler, welche immer mehr Schwierigkeiten haben, eine Finanzierung durch traditionelle Quellen zu erhalten. Immobiliengesellschaften und private Immobilienbesitzer nutzen diese Finanzierungslösung aus Gründen der Renditeoptimierung, Kapitalbefreiung sowie als Liquiditätsquelle für eine Asset-Reallokation. In jedem Fall werden die Finanzierungen mit nachrangigen Schuldbriefen von Schweizer Immobilien gesichert.

    Die Vorteile für Investoren
    Für Investoren eröffnet sich ein regulierter Weg, um in hypothekarisch gesicherte Kredite zu investieren. Der Bonitätsprüfung und Projektsicherheit werden grösste Bedeutung beigemessen. Die Anlageklasse weist dank regelmässiger Zinszahlungen einen Fixed-Income-Charakter mit Bezug auf den Schweizer Immobilienmarkt und nur eine geringe Korrelation zu den Aktienmärkten auf.

    Über Property One
    Property One ist eine unabhängige, inhabergeführte Unternehmensgruppe im Besitz von privaten Aktionären, bestehend aus den Aktiengesellschaften Property One Partners AG, Property One Investors AG und Property One Ticino SA. Sie erbringt Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Immobilien. Unter einem Dach vereint die Gruppe die vier Geschäftsbereiche Investment Management, Entwicklung und Planung, Vermarktung sowie Immobilien Family Office. Property One kombiniert Kompetenzen rund um Immobilien mit dem Wissen zu Finanzanlagen. IBis dato wurden Kreditanfragen, welche ein Volumen von jährlich CHF 1 Mia. überstiegen, bearbeitet. Und es wurden bislang über mehrere hunderte Millionen Franken nachrangige Kredite gewährt. Das Unternehmen beschäftigt über 40 Immobilien- und Finanzspezialisten an den Standorten Zürich, Zug und Ascona.

    CTA: Erfahren Sie mehr zum Thema Private Real Estate Debt.

    Die Informationen in diesem Dokument sind mit grösster Sorgfalt und nach bestem Gewissen erstellt, sind ausschliesslich für Informationszwecke gedacht und stellen keine Anlageberatung dar. In diesem Dokument enthaltene Meinungen und Beurteilungen können sich ändern und geben den Standpunkt von Property One Investors AG (POI) wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für die aktuelle oder künftige Entwicklung. Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial.




  • Standortförderung in der Schweiz – hybride Fachtagung und Awards

    Standortförderung in der Schweiz – hybride Fachtagung und Awards

    Mit der Veranstaltungsreihe «SVSM Dialog» vermittelt die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM Fachwissen und vernetzt Standortmanager*innen, Wirtschaftsförderer*innen, Immobilien-Fachleute, Raumplaner*innen und weitere Interessierte. An der kommenden Frühlingsveranstaltung, die am 31. März 2022 von 15 bis 18.30 Uhr stattfindet, bieten praxisbezogene Referate aus dem Oberwallis, der Stadt Baden und der Region Wil fachlich wertvolle Inputs für die tägliche Arbeit. Drei spannende Referent*innen zeigen am «SVSM Dialog Standortmanagement» anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für die Praxis auf und diskutieren über aktuelle Herausforderungen: Thomas Lütolf, Leiter Standortförderung Stadt Baden, stellt die regionalwirtschaftliche Vision Stadtquartier Baden Nord vor. Anne Rombach-Jung, Geschäftsführerin REGIO WIL, spricht über die Zukunft von WILWEST und Esther Schlumpf, Projektleiterin beim Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis, befasst sich mit der Frage, ob Governance ein Erfolgsfaktor für die Regionalentwicklung sein kann.

    Mit dabei – vor Ort oder via Live-Streaming
    Der «SVSM Dialog Standortmanagement» wird als Hybrid-Anlass durchgeführt: Die Teilnehmenden besuchen den Anlass entweder vor Ort im einzigartigen Ambiente des Gartensaals der Villa Boveri in Baden oder schliessen sich dem Anlass virtuell an – der gesamte Anlass wird live gestreamt und bietet dank einer speziellen Event-Plattform auch virtuell Teilnehmenden die Möglichkeit zur Interaktion. Alle Teilnehmenden erhalten nach der Online-Registration einen persönlichen Teilnahmelink, mit dem sie sich über einen Browser in den Event einloggen können. Der Anlass ist für Mitglieder der SVSM kostenlos. Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von CHF 50. Sollte während oder nach dem Event eine Anmeldung für eine Mitgliedschaft erfolgen, wird dieser Betrag zurückerstattet.

    Anmeldung und detailliertes Programm:
    https://svsm-standortmanagement.ch/anlaesse

    SVSM Awards für innovative Projekte
    Neben den hybriden Fachtagungen sind die «SVSM Awards» ein weiterer Schwerpunkt der SVSM. Diese werden 2022 nach einer pandemiebedingten zweijährigen Pause wieder vergeben. Die Awards richten sich an kleine wie grosse Projekte – von lokal bis national. Die «SVSM Awards» möchten die Vielfalt und Qualität sowie die Innovationskraft von Projekten aus dem ganzen Land sichtbar machen und damit die Stellung der entsprechenden Organisationen und Initiativen stärken. Die «SVSM Awards» sind damit sowohl Ansporn als auch Belohnung für Akteure im Tätigkeitsbereich der Standort- und der Wirtschaftsförderung. Ausgezeichnet werden Projekte mit einem besonders hohen Grad an Innovationskraft. Mögliche Beispiele sind Standortstrategien, Arealentwicklungen und entsprechende Positionierungen, Projekte zur Förderung von Innovation und Wirtschaftscluster, Projekte zur Etablierung oder Stärkung von Standortmarken, Promotionsaktivitäten und Kampagnen, Veranstaltungen, die einen Standort stärken, oder Organisationsentwicklung und Kooperationsmodelle. Die Bewerbung für die Awards erfolgt über ein Online-Formular. Eine Jury von Fachpersonen wählt aus allen Einsendungen die nominierten Projekte aus. Die Nominierten haben anschliessend in einer virtuellen Sitzung die Möglichkeit, ihr Projekt der Jury zu präsentieren. Die Bekanntgabe der Siegerprojekte sowie die Vergabe der Awards findet im Rahmen des «SVSM Dialog Wirtschaftsförderung» vom 2. November 2022 statt.

    Weitere Informationen und Online-Bewerbung:
    https://svsm-standortmanagement.ch/awards

    Der Dachverband für Standortförderungen
    Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM ist ein 1998 gegründeter Fachverband. Sie ermöglicht den interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch, verknüpft Lehre, Forschung und Praxis, fördert die Professionalisierung im Standortmanagement und ist Ansprechpartner für Fragen zum Standortmanagement. Die SVSM zählt aktuell rund 80 Mitglieder aus den Bereichen Standort- und Wirtschaftsförderung, c, Immobilien sowie Aus- und Weiterbildung. Zwei Mal jährlich organisiert die SVSM die hybride Fachtagung „SVSM Dialog“; im Frühling mit Fokus auf Themen der Standortförderung, im Herbst mit Fokus Wirtschaftsförderung. Nach einer pandemiebedingten Pause vergibt der Fachverband dieses Jahr auch wieder die „SVSM Awards“ für innovative Projekte im Bereich Standortmanagement und Wirtschaftsförderung. Anfang Oktober organisiert die SVSM – ebenfalls nach einer zweijährigen Pause – wiederum den beliebten geführten Besuchstag an Europas grösste Messe für Standorte und Immobilien, die Expo Real in München.

    Weitere Informationen zur SVSM:
    https://svsm-standortmanagement.ch

  • Whitepaper: Energetische Sanierungen als Chance

    Whitepaper: Energetische Sanierungen als Chance

    Mit dem Wissen, dass der Gebäudesektor etwa einen Viertel der Emissionen verursacht, ist es dringend notwendig, dass der Gebäudebestand saniert wird. Denn die wenigen klimafreundlichen und energieeffizienten Neubauten werden keinen grossen Effekt auf den gesamten Sektor haben. Im Moment befinden wir uns in einem Sanierungsstau. Die aktuelle Sanierungsrate von einem Prozent muss verdoppelt werden, damit die Klimaziele erreicht werden können.

    Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass bei Erneuerungsprozessen die energetische Sanierung im Vergleich zu Ersatzneubauten noch zu wenig beachtet wird. Oftmals fehlen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern grundsätzliche Informationen, die ihnen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Potenziale energetischer Sanierungen aufzeigen. Das Whitepaper soll genau dazu einen Beitrag leisten. Es gibt eine grundlegende Übersicht über Dringlichkeit, gesetzlichen Rahmen, Nutzen, Chancen und mögliche Strategien von energetischen Sanierungen.

    Ausgezeichnete Entscheidungsgrundlagen bilden beispielsweise die Ergebnisse einer Ökobilanz (Lebenszyklusanalyse, LCA) und einer Analyse der Lebenszykluskosten (LCC). Diese quantitativen Bewertungsmethoden berücksichtigen den gesamten Gebäudelebenszyklus.

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    Umfassende Sanierung Grosssiedlung Webermühle
    Ein Beispiel einer erfolgreichen Sanierung ist die Grossüberbauung Webermühle in Neuenhof. 368 Mietwohnungen mit rund 1’500 Bewohnenden beherbergt die 1984 bezogene ehemalige Göhner-Siedlung, die seit 2008 im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management ist.

    Kernstück der energetischen Sanierung der Webermühle ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung sollte künftig zu mindestens 70% CO₂-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems durch einen Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft überzeugt.

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  • Zürcher Immobilien Tage 2022

    Zürcher Immobilien Tage 2022

    Die Austragung der Messe findet bereits zum zwölften Mal statt. Aufgrund der intensiven Bautätigkeiten im Wirtschaftsraum Zürich hat die Messe in der Agenda der Branche und des Publikums einen festen Platz. Die SVIT Immobilien-Messe ist für Wohninteressierte die erste Anlaufstelle zu führenden Immobilienanbietern im Grossraum Zürich. Wer auf der Suche ist nach Wohneigentum oder Erstvermietungsobjekten, wird hier fündig. Das Angebot umfasst auch Bestandesimmobilien und Objekte, die sich erst in Planung befinden. Auf der anderen Seite nutzen die Aussteller (Bauträger, Projektentwickler, Vermarkter usw.) die Plattform, um sich persönlicher zu präsentieren als zum Beispiel nur im Internet.

    Auch in diesem Jahr werden wieder alle Aussteller und Besucher vom V-ZUG/Herzog-Bistro kulinarisch und kostenfrei verwöhnt.

    SVIT Digital Day
    Diese Tagesausstellung findet bereits zum dritten Mal als Fachmesse für Profis und Akteure der Immobilienbranche statt. Neu kombiniert mit der SVIT Immobilien-Messe, jedoch mit einem verbundenen, eigenen Ausstellungsbereich. Bereits bei den ersten Durchführungen strömten viele interessierte Mitglieder des SVIT sowie weitere Besucher zur beliebten Fachmesse. Anbieter, User und Interessierte können sich austauschen und den direkten Kontakt zu diversen Softwareentwicklern der digitalen Angebote suchen. Dabei werden die neusten Softwareapplikationen für die Immobilienbranche seitens der rund 40 Aussteller präsentiert. Ein zusätzliches Highlight am «SVIT Digital Day» sind die praxisorientierten Fachreferate (freier Zugang).

    Finden Sie hier den aktuellen Hallenplan und die Aussteller des SVIT Digital Day.

    Digital Kompass des SVIT Schweiz
    Der Digital Kompass Schweiz ist eine Innovation des SVIT Zürich. Dieses Tool begleitet Immobilienakteure auf dem Weg in die digitale Transformation. Dabei soll er unterstützen und auch sensibilisieren, sich mit der digitalen Materie auseinanderzusetzen. Die Effizienz in einem Immobilienunternehmen hängt massgeblich von seiner Software und ihrer Schnittstellen ab. Der Digital Kompass zeigt als interaktiver Ratgeber digitale Handlungsempfehlungen für konkret anwendbare Lösungen auf. Die Plattform svit-digital-kompass.ch ist für jedermann geeignet, der eine Affinität und ein echtes Immobilien-Interesse hat, denn die Software-Lösungen bzw. Produkte beziehen sich gezielt auf die Schweizer Immobilienbranche. Weitere Informationen finden Sie vor Ort.

  • Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    368 Mietwohnungen beherbergt die Überbauung Webermühle in Neuenhof. Die auf einer Halbinsel in einer Limmatschlaufe liegende Siedlung wurde auf dem Industrieareal einer ehemaligen Weberei erstellt und konnte 1984 nach zehnjähriger Bauzeit bezogen werden. Vom Architekturbüro Steiger Partner AG geplant und von der Ernst Göhner AG errichtet, bietet die Webermühle mit ihren unterschiedlich hohen Volumen Wohnraum für bis zu 1’500 Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz der sehr hohen Dichte zeichnen sich die Wohnungen mit den vier kreuzförmig zueinander angeordneten Hochhauszeilen durch eine überraschende Weitsicht aus. Seit 2008 befinden sich die im Elementbausystem «Göhner 3» realisierten Gebäude im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management.

    Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sanieren
    Gut 40 Jahre nach dem Bezug entsprachen die Wohnungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen – weder optisch noch hinsichtlich ihres Komforts. Mit einer Analyse der Bausubstanz startete die Bauherrschaft 2009 die Planung einer umfangreichen Teilsanierung, die zwischen 2012 und 2014 in Etappen umgesetzt wurde. Die Portfoliostrategie von Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Mit der Modernisierung der Webermühle wollte man zum einen den Wohn- und Grünraum für die Mieterinnen und Mieter attraktiver gestalten und den Wert der Immobilie erhalten. Zum anderen sollte die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht und damit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Ebenso war die bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr ein wichtiges Ziel: So ist der Bahnhof Wettingen seit dem Bau eines neuen Schräglifts im Jahr 2015 innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar.

    Wärmeversorgung: Umstieg auf Flusswärme
    Kernstück der energetischen Sanierung ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung in der Webermühle sollte künftig zu mindestens 70% CO2-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems mit einem Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft auch nach detaillierter Prüfung durch Spezialisten überzeugt.

    Mehr zum Projekt

  • Neue ökologische Gestaltungsmöglichkeiten mit Stoneface Naturstein Mauersteinoptik

    Neue ökologische Gestaltungsmöglichkeiten mit Stoneface Naturstein Mauersteinoptik

    Mit unserem geklebten und patentierten Kompakt Fassadensystem STONE-FACE (www.stoneface.ch) verfügen wir nicht nur über grossartige Referenzen, sondern auch über einen wunderbaren Erfahrungsschatz mit vielen zufriedenen Bauherren.

    Es zeigte sich nun in der Vergangenheit, dass Fassaden mit Mauer Steinoptik (also sogenannte Riemchen) mit naturgespaltenen Oberflächen sehr beliebt sind. Wir verfügen über viele schöne Referenzen in den Schweizer Gneisen Onsernone (www.onsernone.com) Valser oder San Bernardino (www.schweizernatursteine.ch) und selbstverständlich auch im eigenen Rooterberger Sandstein (www.rooterberger.ch), welcher direkt vor unsere Haustüre in Root abgebaut wird. Aber auch der schlammfarbene Pietra Piasentina aus den julischen Voralpen der Region Friaul (IT) lässt die Herzen höher schlagen. Der Gneiss Montaigut aus dem angrenzenden Frankreich brilliert mit seinem warmen Farbton und der natürlichen Eleganz.

    Da der ökologische Aspekt beim heutigen Bauen immer wichtiger wird, erfüllen gerade die obigen Schweizer Gesteine diesen Vorteil in perfekter Manier, weil das verwendete Material lediglich zwischen 12 und 20 mm stark ist und die Transportdistanzen vernachlässigbar sind. Zudem ist die natürlich von Hand gespaltene Oberfläche absolut am wenigsten mit grauer Energie belastet, was eine Spezialstudie anlässlich der 2000-Watt- Gesellschaft als energie- und klimapolitisches Konzept für die Stadt Zürich ergeben hat.

    Um die Gestaltungsmöglichkeiten für die Architekten, Planer und Bauherren weiter zu steigern, haben wir unter dem Label «SASSOMANIA» zusätzliche speziell dünn geschnittene Mauersteine der Grenzregion zu Italien in unser Lieferprogramm aufgenommen. Diese eignen sich nicht nur perfekt als STONEFACE- Fassade, sondern können auch als Zierde im Innenbereich, im Weinkellerbau und selbstverständlich auch im Gartenbereich für Verkleidungen verwendet werden. Ein erstes Neubauobjekt in Buochs NW konnte mit unserem Kompaktfassaden-System Stoneface bereits erfolgreich verschönert werden.

    Fassadensanierung mit Stoneface: Vom 0815-Objekt zum wunderschönen Rockresort, Widen.
    Vorher-nachher-Vergleich mit einer Stoneface-Renovation mit Valser Quarzit Bruchroh, Luzern.
  • Immobilienprofis tun alles für ihre Kunden. Homegate hat etwas für Sie.

    Immobilienprofis tun alles für ihre Kunden. Homegate hat etwas für Sie.

    So gut wie jede und jeder weiss vermutlich, was Immobilien-Vermarkterinnen und -Vermarkter für eine Aufgabe haben. Und nicht wenige haben bereits einmal mit Ihnen zusammengearbeitet. Um genau zu sein haben knapp ein Fünftel der Personen, die zwischen Herbst 2019 und Frühling 2021 aus einem Eigenheim ausgezogen sind, für den Verkauf einen Immobilienprofi hinzugezogen. Dies zeigte eine Umfrage von Homegate zum Umzugsverhalten von Frühling 2021. Als häufigste Gründe wurde angegeben, dass sich der Verkauf dadurch einfacher gestaltet (36%), weniger zeitintensiv ausfällt (31%) und keine eigene Erfahrung im Gebiet des Immobilienverkaufs vorhanden ist (21%).

    Homegate sagt mit einem neuen Spot allen Immobilienprofis danke
    Dabei meistern Immobilien-Vermarkter*innen nicht nur die unglaublich vielseitigen Job-Anforderungen mit Bravour, sondern sie vereinen gleich mehrere Berufe in einem. Alles mit dem Ziel, das Miet- oder Kaufobjekt effizient zu vermarkten und ihre Kund*innen in allen Belangen glücklich zu machen. «Um die Arbeit der Immobilienprofis zu würdigen, lanciert Homegate heute den Spot «Immobilienprofis tun alles für ihre Kunden».

    Mit einem Augenzwinkern möchten wir damit auf genau diese Vielseitigkeit des Vermarkter*innen-Berufs aufmerksam machen und uns bei unseren professionellen Kundinnen und Kunden bedanken», sagt Jasna Smojvir, Head of Customer Marketing bei Homegate. Gleichzeitig möchte Homegate seinen privaten Nutzer*innen die möglichen Vorzüge und die Kompetenz eines*r Immobilien-Vermarkter*in für die nächste Vermietung oder den nächsten Verkauf aufzeigen.

    Homegate möchte aber auch von den Immobilien-Vermerkter*innen direkt erfahren, wie sie sich auf Homegate noch besser positionieren können und ob es noch wünschenswerte Funktionen gibt. Dazu sind alle Immobilienprofis eingeladen, sich über das Kontaktformular einzubringen. Zu gewinnen gibt es dafür einen von fünf personalisierte Spots mit dem Firmen-Logo. Apropos personalisiert: Im Abspann des Spots zum Ende Übersichtsseite findet sich für alle Business-Kundinnen und -Kunden von Homegate eine zusätzliche Überraschung – ergänzt mit einigen amüsanten Outtakes und Making-of Aufnahmen.

    Neue Lösungen für mehr Sichtbarkeit
    Getreu dem Motto «Sie tun alles für Ihre Kunden – Wir helfen mit» möchte Homegate in Zukunft Immobilien-Vermarkter*innen als idealer Partner noch mehr unterstützen, damit sich Immobilienprofis auf Homegate noch besser präsentieren und damit einfacher und schneller akquirieren können. Zu diesem Zweck investiert Homegate in neue Lösungen seine Business-Kund*innen, welche im Laufe des Jahres eingeführt werden:

    1. Branchenverzeichnis & Agenturprofil
      In diesem speziellen Branchen-Bereich werden nicht nur alle Listings der jeweiligen Immobilien-Vermarkter*innen auf Homegate verknüpft sein, sondern die Immobilienprofis können durch einen persönlicheren Auftritt für ihre bestehenden, aber vor allem auch für Neukund*innen noch sichtbarer werden und einfacher an neue Mandate gelangen.
    1. Experten-Visitenkarte
      In einem umkämpften Markt kann ein hohes Mass an Personalisierung helfen, sich abzuheben und neue Mandate zu gewinnen. Mit einer personalisierten Karte (mit Gesicht, Name und Kontaktdaten) wird Homegate den nächsten Schritt machen und Immobilien-Vermarkter*innen in neuer Form präsentieren. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass zukünftige Kundinnen und Kunden den passenden Immobilienprofi finden können.
    1. BrandedListing für optimale Objekt-Akquise
      Mit einem bereits heute verfügbaren BrandedListing können Immobilien-Vermerkter*innen ihre Detailseite einzigartig und werbefrei gestalten sowie ihre individuelle Botschaft platzieren. Und mit exklusiven Display-Platzierungen rund um das Inserat steigern sich die Sichtbarkeit die Marke oder des Produkts zusätzlich.

    Alle Informationen zu den zukünftigen Lösungen sowie Spot und Abspann sind auf «Vielen Dank an alle Immobilienprofis» zu finden.

  • SVSM Dialog Wirtschaftsförderung

    SVSM Dialog Wirtschaftsförderung

    Während vieler Jahre hat die SVSM jeweils im Frühjahr den Tag des Standortmanagements organisiert. An diesem ganztägigen Anlass haben sich Fachpersonen aus dem Standortmanagement, der Wirtschaftsförderung und der Immobilien-Branche sowie Vertreter*innen von Gemeinden, Städten und Kantonen getroffen, um Fallbeispielen zu lauschen, branchenspezifische Themen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und ihr Netzwerk zu pflegen. Auf Grund der Corona-Pandemie konnte der Anlass 2020 und 2021 nicht durchgeführt werden. Der Vorstand der SVSM hat diese «Zwangspause» genutzt, um den Anlass grundsätzlich zu überdenken und neu zu konzipieren. Entstanden ist die neue Veranstaltungsreihe «SVSM Dialog»: Ab Herbst 2021 organisiert die SVSM jährlich zwei halbtägige Anlässe – im Herbst mit dem Fokus auf Themen der Wirtschaftsförderung, im Frühling zu Themen des Standortmanagements. Die Anlässe werden, ganz dem Zeitgeist entsprechend, hybrid sein: Teilnehmen können Interessierte einerseits physisch, vor Ort, oder dank Live-Streaming virtuell vom Schreibtisch aus.

    Praxisbezogene Referate und Erfahrungsaustausch
    Der erste SVSM Dialog Wirtschaftsförderung findet am Mittwoch, 17. November 2021, von 15 bis 19 Uhr im Kino Capitol in Olten statt. Der Anlass vermittelt Fachwissen und vernetzt Standortmanagerinnen, Wirtschaftsfördererinnen, Immobilien-Fachleute, Raumplanerinnen und weitere Interessierte. Drei praxisbezogene Referate mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsförderung bieten den Teilnehmenden fachlich wertvolle Inputs für die tägliche Arbeit und zeigen anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für aktuelle Herausforderungen auf. Stefan Büeler, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr Kanton Uri, zeigt anhand von aktuellen Projekten wie der Tourismusentwicklung Andermatt, dem Gotthard-Basistunnel oder Bildungs- und Forschungsinstituten die Ansätze der Wirtschaftsförderung Uri auf. Er geht auch darauf ein, welches Vorgehen und welche Organisationsformen sich in der Praxis bewährt haben. Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung Stadt St. Gallen, gibt unter dem provokativen Titel «Sankt ohne Senf» Einblick in die Vermarktung der Ostschweizer Stadt und zeigt, wie dort aktuelle Themen – etwa die Belebung der Innenstadt – angegangen werden. Dabei greift er auch kritische Punkte auf, um einen praxisbezogenen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Bernard Schmid, Geschäftsführer von Promove, ermöglicht einen Blick auf die Arbeitsweise, Struktur und aktuelle Themen einer Wirtschaftsförderungsorganisation in der Westschweiz: Der Verein Promove hat die Förderung der Wirtschaft in der Region Riviera-Lavaux am Schweizer Ufer des Genfersees zum Ziel und verbindet dazu Behörden, Wirtschaft und andere wichtige Partner. Ein ausgedehnter Apéro zum Abschluss der Veranstaltung – auch dieser Teil wird live gestreamt – bietet Gelegenheit zur Pflege und zum Ausbau des persönlichen Netzwerks.  

    Mit dabei – vor Ort oder via Live-Streaming
    Der Anlass wird als Hybrid-Anlass durchgeführt: Die Teilnehmenden besuchen den Anlass entweder vor Ort im Kino Capitol in Olten oder schliessen sich dem Anlass virtuell an – der gesamte Anlass wird live gestreamt und bietet dank einer speziellen Event-Plattform auch virtuell Teilnehmenden die Möglichkeit zur Interaktion. Alle Teilnehmenden erhalten nach der Online-Registration einen persönlichen Teilnahmelink, mit dem sie sich über einen Browser in den Event einloggen können. Der Anlass ist für Mitglieder der SVSM kostenlos. Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von CHF 50. Sollte während oder nach dem Event eine Anmeldung für eine Mitgliedschaft erfolgen, wird dieser Betrag zurückerstattet.

  • ASLM-Gespräche über wirtschaftliche Entwicklung

    ASLM-Gespräche über wirtschaftliche Entwicklung

    Der Verband Standortmanagement Schweiz (ASLM) hat die durch die jüngste Pandemie bedingte «Eventpause» genutzt, um seine Angebote zu überprüfen und an aktuelle Bedürfnisse anzupassen: Am 17. November lädt der Verband zur ersten Ausgabe der «ASLM Conversations “ zum Thema Wirtschaftsentwicklung. Die Teilnahme an dieser halbtägigen Konferenz ist entweder in Präsenz in Olten oder virtuell per Videokonferenz bequem am Schreibtisch möglich.

    Im Frühjahr der letzten Jahre veranstaltete die ASLM die «Tage des Standortmanagements». An diesen Veranstaltungen konnten Standortmanagement-, Wirtschaftsförderungs- und Immobilienfachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden, Städten und Kantonen Fallberichte verfolgen, Branchenthemen diskutieren, Erfahrungen austauschen und sich vernetzen. Aufgrund der Pandemie konnte die Veranstaltung weder 2020 noch gar 2021 durchgeführt werden. Das ASLM Council hat diese „Zwangspause“ genutzt, um es zu überdenken und komplett neu zu gestalten. Entstanden ist eine neue halbtägige Reihe «ASLM Conversations»: Ab 2021 organisiert der Verband jährlich zwei Veranstaltungen – im Herbst mit dem Schwerpunkt Business Development, im Frühjahr mit Standortmanagement. Um am Puls der Zeit zu sein, werden die Events hybrid: Sie können dank Live-Streaming sowohl präsent als auch virtuell online teilnehmen.

    Praxisberichte und Erfahrungsvergleiche
    Das erste ASLM-Gespräch zur Wirtschaftsförderung findet am Mittwoch, 17. November 2021, von 15 bis 19 Uhr im Kino Capitol in Olten statt, an dem Standortmanager, Wirtschaftsförderer, Immobilienexperten, Planer und weitere Interessierte teilnehmen. Es werden drei praktische Use Cases mit Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung untersucht, die wichtige Informationen, Lösungen und Strategien für zukünftige Herausforderungen liefern.

    Stefan Büeler, Vorsteher des Amtes für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr des Kantons Uri, wird anhand von Projekten wie der Tourismusentwicklung Andermatt, dem Gotthard-Basistunnel oder den Ausbildungs- und Forschungsinstituten den Ansatz des Promovimento Economic Bereich des Kantons. Er wird auch über die in der Praxis erfolgreichen Vorgehensweisen und Organisationsformen sprechen. Samuel Zuberbühler, Leiter Wirtschaftsförderung der Stadt St. Gallen, gibt unter dem provokanten Titel „Sankt ohne Senf“ einen Überblick über das Stadtmarketing und wie sie sich mit aktuellen Themen wie der Revitalisierung der Innenstadt auseinandergesetzt haben. Es wird auch einen Überblick über die kritischen Fragen geben, um eine Diskussion über praktische Situationen anzuregen. Bernard Schmid, CEO von Promove, gibt einen Überblick über Arbeitsweise, Struktur und aktuelle Themen einer Wirtschaftsförderungsorganisation in der Westschweiz: Der Verein Promove will die Wirtschaft der Riviera-Lavaux, einer Region der Uferschweiz des Sees, fördern Genf und wird diesbezüglich Behörden, Unternehmen und andere wichtige Partner zusammenbringen. Am Ende der Veranstaltung bietet ein verstärkter Aperitif, ebenfalls im Streaming übertragen, den Gästen die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und ihre Beziehungen zu pflegen.

    Seien Sie vor Ort oder Live-Stream präsent
    Die Teilnehmer können die Veranstaltung in Präsenz im Kino Capitol in Olten* oder online besuchen: Die gesamte Veranstaltung wird im Streaming übertragen und dank einer speziellen Plattform wird es möglich sein, mit den Teilnehmern auch per Videokonferenz zu interagieren. Nach der Online-Anmeldung erhalten die Teilnehmer einen Link, mit dem sie über einen Browser auf die Veranstaltung zugreifen können. Die Veranstaltung ist für ASLM-Mitglieder kostenlos. Nichtmitglieder zahlen einen Beitrag von CHF 50.– und wer während der Veranstaltung dem Verein beitritt, wird zurückerstattet.

    Text und Bilder: ALSM


    WICHTIGER HINWEIS FÜR AKTUELLE TEILNEHMER: Die Gesundheit der Teilnehmer und Referenten hat für uns oberste Priorität. Daher werden nur Personen mit einem gültigen Covid-Zertifikat und einem Ausweisdokument zugelassen. Am Eingang des Kinos Capitol wird eine entsprechende Kontrolle durchgeführt.


    Weitere Informationen:
    Schweizerische Vereinigung
    für Standortmanagement SVSM
    Geschäftsstelle
    Ricketwilerstraße 135
    8352 Ricketwil (Winterthur)

    Telefon 058 255 08 88
    info@svsm-standortmanagement.ch www.svsm-standortmanagement.ch


    Schweizerischer Verband für Standortmanagement (ASLM)
    Die ASLM hat rund 90 Mitglieder, die in den Bereichen Standortmanagement, Regionalmarketing sowie Wirtschafts- und Immobilienförderung tätig sind. Der Verein fördert den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung und begünstigt den interdisziplinären Informationsaustausch. Sie setzt sich dafür ein, eine Verbindung zwischen Theorie, Forschung und Praxis herzustellen und die Professionalität im Gebietsmanagement zu fördern. Jedes Jahr lädt die ASLM zur Teilnahme am Business Center Management Day ein, bei dem renommierte Referenten die aktuellsten Themen und Fälle vorstellen und Branchenvertreter die Möglichkeit haben, sich zu treffen und ein Netzwerk aufzubauen. Seit 2007 vergibt die ASLM die ASLM Awards an innovative Projekte im Bereich Marketing und territoriale Entwicklung und Wirtschaftsförderung und zeichnet eine Person als Territorial Manager of the Year aus.

    www.svsm-standortmanagement.ch

  • Kaldewei Secure Plus – für ein sinnlich-sicheres Duscherlebnis

    Kaldewei Secure Plus – für ein sinnlich-sicheres Duscherlebnis

    Mit Kaldewei Secure Plus lassen sich die emaillierten Kaldewei Duschflächen mit einer nahezu unsichtbaren, aber spürbar rutschhemmenden Oberfläche für eine optimale Standsicherheit veredeln. Eine bodenebene Dusche mit Kaldewei Secure Plus bietet so nicht nur Vorteile hinsichtlich Komfort und Barrierefreiheit, sondern garantiert zudem eine designorientierte Ästhetik im Bad.

    (Stil-)Sicher duschen mit Kaldewei Secure Plus
    Die Kaldewei Secure Plus Emaillierung wird dauerhaft in die gesamte Duschfläche aus kostbarem Kaldewei Stahl-Email eingebrannt. So entsteht eine gleichmässige Materialoberfläche, die durchgehend und dauerhaft für mehr Trittsicherheit und Standfestigkeit sorgt. Durch die vollflächige Emaillierung ist der rutschhemmende Effekt nahezu unsichtbar.

    Innovation und Qualität
    Bodenebene emaillierte Duschflächen mit Secure Plus Oberfläche überzeugen nicht nur optisch und in puncto Sicherheit, sondern ebenso durch die besonderen Material- und Hygieneeigenschaften von Kaldewei Stahl-Email. Das Material ist äusserst langlebig, robust und leicht zu reinigen. Auf der porenfreien Oberfläche entstehen auch bei langjährigem Gebrauch nicht einmal mikroskopisch kleine Kratzer. Schmutz und Bakterien haben daher keine Chance, sich festzusetzen. Die rutschhemmende Oberfläche Kaldewei Secure Plus ist für alle bodenebenen emaillierten Duschflächen in den 12 Mattfarben der Coordinated Colours Collection erhältlich. ■

  • Grösstes MINERGIE-A-ECO-Wohnquartier  aus Schweizer Holz – Bauarbeiten im Burgdorfer «Fischermätteli» sind im Gang

    Grösstes MINERGIE-A-ECO-Wohnquartier aus Schweizer Holz – Bauarbeiten im Burgdorfer «Fischermätteli» sind im Gang

    Lebensraum aus Schweizer Holz
    Das neue Wohnquartier «Fischermätteli» entsteht im Südosten von Burgdorf, abseits der grossen Verkehrswege, in unmittelbarer Nähe zum Wald, dem Heimiswilbach und dem Naherholungsgebiet. Die Strüby Unternehmungen planen und erstellen als Bauherr zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 169 Eigentumswohnungen. Das attraktive und harmonische Quartier gewährt viel Raum für behagliches und gesundes Wohnen zu einem günstigen Preis. Das Wohnungsangebot umfasst:

    18 x 2.5-Zimmer-Wohnungen von 52 bis 71 m2 NWF ab CHF 285‘000

    84 x 3.5-Zimmer-Wohnungen von 82 bis 113 m2 NWF ab CHF 495‘000

    50 x 4.5-Zimmer-Wohnungen von 108 bis 115 m2 NWF ab CHF 610‘000

    17 x 5.5-Zimmer-Wohnungen von 132 bis 140 m2 NWF ab CHF 725‘000

    Einladende Aussenplätze
    Alle Häuser gruppieren sich um die langgezogene zentrale Begegnungszone. Fünf Aussenplätze mit verschiedenen Grössen und Stimmungen beleben die gemeinsame und einladende Erschliessung. Mehrere Spielflächen für unterschiedliche Altersstufen ergänzen das vielfältige Angebot an Aufenthalts- und Begegnungsbereichen. Die ökologische Aussengestaltung mit der Verwendung von einheimischen Pflanzenarten bietet einen idealen Lebensraum und einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität im Siedlungsraum.

    Gesundes Raumklima
    Die modernen Wohnungen überzeugen durch eine zeitgemässe Architektur. Dank der ECO-Bauweise und dem Baustoff Holz entstehen schadstoffarme Innenräume mit optimaler Luftfeuchtigkeit und ein gesundes Raumklima mit einem grossen Wohlfühlfaktor. Die Einheiten zeichnen sich zudem durch ihr praktisches Raumprogramm aus, welches den heutigen Anforderungen an funktionales und zeitloses Wohnen entspricht. Küche, Ess- und Wohnzimmer verbinden sich dank einer offenen Gestaltung zu einer grosszügigen Wohnfläche. Durch die gemütliche Loggia erweitert sich der Wohnbereich hin zur Natur respektive zu den Innenhöfen und Umgebungsflächen.

    E-Mobility-Station im Quartier
    Die Wohnhäuser werden durch eine Tiefgarage unterirdisch verbunden und allesamt behindertengerecht erschlossen. Das Quartier ist ausgesprochen velofreundlich. Mehr als 300 Veloparkplätze, Veloflickbereiche und eine Velodusche werden den neuen Eigentümern zur Verfügung stehen. Auch der E-Mobilität wird Rechnung getragen, so stehen den zukünftigen Bewohnern nebst 21 Ladestationen für E-Bikes auch fünf Ladestationen für E-Autos und sogar zwei Fischermätteli-E-Autos zum Mieten zur Verfügung. Wer sich mit dem ÖV fortbewegen möchte, findet direkt bei der Einfahrt zum neuen Quartier eine Bushaltestelle.

    Hervorragende Energiebilanz
    Gebaut wird in Strüby-Qualität mit Schweizer Holz, CO2-neutral und im MINERGIE-A-ECO-Standard. Dies garantiert neben dem bereits erwähnten sehr hohen Wohnkomfort auch die beste Energiebilanz. Auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser wird eine grosse, effiziente Photovoltaik-Anlage installiert. Die erwartete Stromproduktion deckt einen mittleren Jahres-Stromverbrauch von rund 400 Personen. Die übrige Energie wird erneuerbar mittels Pelletheizung produziert. ■

  • The Branch – Für eine integrierte Immobilienwelt

    The Branch – Für eine integrierte Immobilienwelt

    Die Digitalisierung der Bau- und Immobilienindustrie ermöglicht mit neuen technologischen Werkzeugen integrierte Wertschöpfungsprozesse. Diese lösen die sequentielle und isolierte Bearbeitung der Teilphasen ab. Insbesondere wird die klare Trennung zwischen Planung und Ausführung eine für die Teilnehmer disruptive wahrnehmbare Veränderung erfahren. In Fachkreisen spricht man von der vertikalen Integration. Digitale Baustellen sind nicht vorstellbar ohne digital kompetente ausführende Unternehmungen. Dies bedingt zwingend, dass die Planung zukünftig mit den Ausführungsunternehmen gemacht wird und nicht mehr für sie.

    Andererseits ermöglicht die Digitalisierung auch eine horizontale Integration. Dank der Digitalisierung lassen sich auch Herausforderungen aus den Themenfeldern Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt integral durch die Immobilienwirtschaft angehen. Auf diesem Hintergrund wird auch der vermeintliche Interessenkonflikt zwischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen sowie energie- und klimapolitischen Anliegen neu gesehen werden können.

    Neue Technologien und Zusammenarbeitsformen
    Neue Technologien und eine neue Prozesslandschaft in der Immobilienwelt genügen jedoch nicht für eine bedürfnisgerechtere, nachhaltigere und produktivere Industrie. Unabdingbar sind darüber hinaus ein neues Verständnis und eine neue Kultur der Zusammenarbeit. Die Erbringung von Marktleistungen innerhalb geschlossener Unternehmensgrenzen und hierarchischen Organisationen werden den komplexeren Aufgaben nicht mehr gerecht.

    Offene Ecosysteme
    Diese höheren Anforderungen verlangen eine Geschäftstätigkeit in offenen
    Ecosystemen, die aus einem strategischen Verbund unternehmerisch eigenständiger Organisationen bestehen. Hinsichtlich ihrer Geschäftsmodelle ergänzen sie sich, konzentrieren sich dabei aber klar und wettbewerbsorientiert auf die betriebs- und unternehmenseigenen Kernkompetenzen.

    Entscheidendes Merkmal dieser Ecosysteme ist der temporäre oder auch längerfristige Zusammenschluss für bestimmte Aufgaben und Projekte. Dieser fördert offenen Austausch von Wissen und Können, um die individuelle Wettbewerbsfähigkeit aller beteiligten Unternehmungen und damit auch die gemeinsame Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Verbundes im Markt kontinuierlich zu steigern. Die Zusammenarbeit in solchen Ecosystemen bedingt auch neue Arbeits- und Kollaborationsformen – und eine entsprechende Arbeitsumgebung.

    The Branch
    Vor diesem Hintergrund hat die Halter AG mit The Branch eine Plattform zur Integration der Immobilienwelt initiiert. Integration der Immobilienwelt bedeutet, diese als Teil gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge zu begreifen, marktfähige Antworten auf die jeweiligen Herausforderungen zu finden und den Kundenbedürfnissen entsprechende Angebote und Prozesse zu schaffen. Dabei ist die Digitalisierung auch in der Immobilienindustrie der wichtigste Treiber der Produktivitätssteigerung und gleichzeitig der Schlüssel zur Lösung der drängenden gesellschafts-, klima- und energiepolitischen Fragestellungen. Mit dieser Mission bietet The Branch einen virtuellen und physischen Ort, um solchen Fragestellungen gemeinsam zu begegnen: Einerseits mit einem Trägerverein, dem Branch Do Tank, und andererseits mit dem Branch Collab mit Räumlichkeiten für die Zusammenarbeit in neuen Ecosystemen.

    Branch Do Tank
    Der Verein Branch Do Tank versteht sich als Impulsgeber für die im Kontext der Digitalisierung eingeleiteten Transformation der Bau- und Immobilienindustrie. Kernelement ist die Etablierung eines integrierten Wertschöpfungsprozesses durch die Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten und damit einhergehend die Ablösung des bestehenden Wasserfallmodells, in welchem das lineare Planen in Projektetappen und die Lösung von isolierten Einzelthemen dominieren. Eine integrierte Immobilienwelt bedeutet Transparenz über den Immobilien-Lebenszyklus sowie die Wirkungen der Raum- und Stadtentwicklung auf Ressourcen-Effizienz und Gesellschaftsstrukturen. Sie ist Voraussetzung für enkeltaugliche Lösungen. Die Umsetzung ist nur mehr eine Frage der Bereitschaft der Branche, neue Wege zu beschreiten. Dazu braucht es eine kritische Masse von innovativen Unternehmungen und die Kooperation in Verbänden.

    Branch Collab
    Branch Collab bietet Räumlichkeiten für innovatives und effektives Arbeiten und Kollaboration aller Beteiligten der Bau- und Immobilienbranche. Eine integrierte Immobilienwelt bedingt ein neues Verständnis und eine neue Kultur der Zusammenarbeit von unternehmerisch eigenständigen Unternehmungen und Menschen mit sich ergänzenden Geschäfts- und Leistungsmodellen, die jedoch strategisch im Hinblick auf integrierte Wertschöpfungsprozesse zusammenarbeiten. Entscheidendes Merkmal dieser Ecosysteme ist der gegenseitige offene Austausch von Knowhow und Informationen, um die individuelle Wettbewerbsfähigkeit von allen Beteiligten und damit auch jene des ganzen Verbundes im Markt kontinuierlich zu steigern. Das Branch Collab ist die Homebase des Branch Do Tank und gleichzeitig dessen Trainingsplatz, denn es bietet eine offene Kollaborationsumgebung, in welcher tagtäglich an der gemeinsamen Vision gearbeitet wird. ■

  • Das Hotel im Einkaufscenter  Wenn Konstruktion und Nutzung dank Trockenbausystemen von Rigips übereinstimmen.

    Das Hotel im Einkaufscenter Wenn Konstruktion und Nutzung dank Trockenbausystemen von Rigips übereinstimmen.

    Das 3-Sterne-Hotel bietet 80 Zimmer. Es verfügt über einen Frühstücksraum, eine Bar und eine Lounge. Die Gäste gelangen über eine Passarelle direkt ins Perry Center und können dort einkaufen sowie das weitere Angebot an Gastronomie und Meetingräumen nutzen. Angesprochen werden vor allem Geschäftsleute, die in der Region zu tun haben und eine Unterkunft für eine oder mehrere Nächte an dieser verkehrstechnisch zentralen Lage suchen.

    Die bauphysikalischen Möglichkeiten des Gipstrockenbaus
    Ein Hotel muss vor allem zwei Anforderungen erfüllen: Ruhe und Sicherheit für seine Gäste. Die Ruhe wird nicht zuletzt durch gute Bauqualität ermöglicht, wobei Gipstrockenbausysteme den herkömmlichen Bauweisen in nichts nachstehen, im Gegenteil. Im Holiday Inn Express spannt sich unter anderem eine 350 m2 Rigiton® Ambiance Akustiklochdecke von Rigips in gut fünf Metern Höhe über das gesamte Erdgeschoss mit Reception, Lobby, Bar sowie Frühstücks- und Selbstbedienungsbereich. Die Löcher unterschiedlicher Grösse (Ø 8, 15 und 20 mm) absorbieren den Schall und sorgen für ein angenehmes akustisches Raumgefühl. Über den Tischen des Frühstücksraums ist eine langgezogene Holzlamellendecke eingebaut, die zu schweben scheint. Sie ist mittels Gewindestangen an den Megastil®-Spezialprofilen von Rigips montiert, mit denen die Deckenunterkonstruktion in diesem Abschnitt verstärkt wurde.

    In Ruhe und Sicherheit schlafen
    Die Trennwände zwischen den einzelnen Zimmern bestehen aus doppelt beplankten Rigips® Doppelständerwänden aus 12,5-mm-Gipsbauplatten mit einer Wandstärke von 205 mm und einem Schalldämmwert von 65 dB. Diese Konstruktionen sind hochwertiger und dennoch rationeller zu erstellen als Beton- oder Backsteinwände. Und vor allem sind sie einfach versetzbar, sollten sich einmal die räumlichen Bedürfnisse ändern. Die Korridorwände sind mit Vorsatzschalen aus Gipsplatten schall- und brandschutztechnisch optimiert, vor allem im Bereich der Schachtwände, in denen die haustechnischen Installationen geführt werden.

    Standardisierte Systeme mit geprüften Leistungswerten
    Rigips verfügt mittlerweile über einen Katalog von Hunderten von geprüften Standardkonstruktionen für Wände, Decken und Bekleidungen. Deren Schall- und Brandschutz-, aber auch statische und klimatische Eigenschaften variieren je nach Höhe, Aufbau und allenfalls der Kombination von Systemen untereinander. Deshalb ist es ratsam, schon in der frühesten Planungsphase mit Trockenbau-Fachleuten zu sprechen. Gerade bei grösseren Projekten kann das Key Project Management von Rigips, die Berater für Planer und Investoren, neben den relevanten Planungsgrössen für Wand-, Decken- sowie Bodenkonstruktionen auch Angaben zu Energieeffizienz, Ökobilanz und Feuchtigkeitsschutz liefern. Unter www.rigips.ch sind sämtliche Konstruktionsvarianten in einem übersichtlichen Systemfinder abrufbar. Die Systeme sind ausnahmslos gemäss den gültigen Normen (EN, SIA) resp. Institutionen (EMPA, VKF) geprüft und zertifiziert.

    Wenn sich die Raumbedürfnisse ändern
    In unserer schnelllebigen Gesellschaft ändern sich die Raumbedürfnisse stetig. Das kann auch in einem Hotel der Fall sein. Um langfristig attraktiv zu bleiben, muss eine Immobilie auf sich verändernde Bedürfnisse und Raumdimensionen reagieren können. Wenn in eine flexible Bauweise mit möglichst wenig tragenden Elementen investiert wird, sind unterschiedlichste Bedürfnisse bei Erstellung der Immobilie, aber auch Veränderungen innerhalb der bestehenden Gebäudehülle mit geringem Kosten- und Zeitaufwand realisierbar. Rigips®- und Alba®-Trockenbausysteme bieten maximale Planungs- und Nutzungsfreiheit. ■

  • Mehr Nutzungsflexibilität im Wohn- und Arbeitsraum

    Mehr Nutzungsflexibilität im Wohn- und Arbeitsraum

    So schnell wie sich Lebensbedingungen verändern, wandelt sich auch der Immobilienmarkt. Steigende Haushaltseinkommen führen zu höheren Ansprüchen an den Wohnraum und die Wohnqualität. Senioren behalten länger ihre Wohnungen, gleichzeitig beziehen junge Menschen in Ausbildung immer früher eigenen Wohnraum. Neben immer mehr Einzelhaushalten finden sich auch Haushalte mit Patchwork-Familien oder Wohngemeinschaften. Während im Jahr 1919 der durchschnittliche Wohnflächenbedarf pro Kopf bei 12 m2 lag, betrug er im Jahr 2000 bereits 40 m2. Durch diese veränderten Bedingungen ist der Wohnflächenbedarf in der EU und in anderen Industrieländern in den letzten 90 Jahren ständig gestiegen und wird – so die Prognosen – bis 2030 auch weiter steigen.

    Der Wohnungsbau ist im Wandel
    Es wird deutlich, dass eine für alle Lebensabschnitte geeignete Wohntypologie nicht mehr existiert und Gebäude an die sich ständig ändernden Anforderungen anpassbar sein müssen. Der Wohnungsbau von heute kann nicht mehr auf die reine Grundversorgung mit Wohnraum abzielen, sondern muss den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung tragen. Die veränderten Bedürfnisse haben jedoch auch Einfluss auf den Umbau und die Sanierung bestehenden Wohnraumes, denn ein Grossteil des Bestandes ist älter als 30 Jahre. Gerade solche Gebäude müssen aufwendig saniert werden, da Raumgrössen, Installationen, Sanitäreinrichtungen und Nebenräume nicht mehr den heutigen Standards entsprechen.

    Trend zur Durchmischung der Gebäudenutzung
    Heutzutage ist wieder ein Trend zu einer grösseren Durchmischung der Gebäudenutzung feststellbar, also eine Verflechtung und Überlagerung von verschiedenen Aktivitäten am selben Ort. Die klassischen Trabantensiedlungen, in denen sich das Wohnen konzentriert, während das Arbeiten in der Stadt stattfindet, haben ausgedient. Abgesehen vom hohen Pendleraufkommen führte diese einseitige Nutzung zu am Morgen verwaisten Wohnsiedlungen und am Abend ausgestorbenen Innenstädten. Aus diesem Grund sieht die Stadtplanung von heute hybride Nutzungskonzepte vor, bei denen eine Verquickung der Bereiche Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Kultur angestrebt wird.

    So werden zum Beispiel Einkaufszentren der ersten Generation zu hybriden Gebäuden mit Geschäften, Restaurants, Hotels und Kinos umgewandelt. Eine Erlebniswelt entsteht mit Vielfältigkeit und Abwechslung.

    Dieses Konzept der Nutzungsdurchmischung erfordert eine zukunftsorientierte Planung und innovative Bauprodukte. Investoren sind mit einer stark wachsenden Nachfrage nach individualisierten Wohnräumen und nach Wohntypologien, die für unterschiedliche Lebensabschnitte passen, konfrontiert und müssen stärker gezielt auf Kunden eingehen, die ihren Wohnraum mitgestalten möchten.

    Flexible Veränderung der Raumdimensionen
    Besonders in den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Gebäuden, die eine grösstmögliche Flexibilität hinsichtlich Nutzung, Umnutzung und Veränderung der Raumdimensionen bieten.
    Die Schweizer Kundschaft will sowohl im Privatbereich als auch in der Arbeitswelt die Möglichkeit haben, Räume individuell aufzuteilen. Um langfristig attraktiv zu bleiben, muss eine Immobilie auf diese Bedürfnisse reagieren können.

    Wenn von Beginn weg in eine flexible Bauweise mit möglichst wenig tragenden Elementen investiert wird, sind unterschiedlichste (Raum-)Bedürfnisse, bei Erstellung der Immobilie aber auch Veränderungen innerhalb der bestehenden Gebäudehülle mit geringem Kosten- und Zeitaufwand realisierbar. Vor allem im Bereich des Innenausbaus bietet der Einsatz von Rigips®- und Alba®-Trockenbausystemen genau diese maximale Planungs- und Nutzungsflexibilität. ■

  • Haus der Zukunft mit Eternit

    Haus der Zukunft mit Eternit

    Der Campus Chavacots gilt seit jeher als Haus der Zukunft, werden in dem Ausbildungszentrum doch jedes Jahr rund 900 neue Gebäudehüllen-Spezialisten ausgebildet. Der Bau aus den 70er-Jahre musste erneuert werden, um mit moderner Gebäudeinfrastruktur den heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das Ausbildungszentrum wurde in nur einem Jahr mithilfe innovativer und ökologischer Eternit Produkte und Solarlösungen umgebaut.

    Eternit (Schweiz) AG mit Sitz in Niederurnen und seiner 125-jährigen Erfolgsgeschichte stellt unbrennbare Dach- und Fassadeprodukte aus Faserzement her, die sich durch hohe Qualität, Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit auszeichnen. So wurden für die Gebäudehülle Dachschiefer und Fassadenplatten aus Faserzement eingesetzt und zugleich Solarlösungen von Eternit optimal integriert. Im Innenbau kam der neue mineralische Boden Eternit floor zur Anwendung.

    Sunskin roof und Sunskin facade – der Campus Chavacots wird zum Energielieferanten
    Sunksin roof und Sunskin facade von Eternit sind ökologische Systemlösungen für Photovoltaikanlagen, welche alle Anforderungen des Bauherrn Verein Polybau an ein modernes Solarsystem erfüllten. Mit ihrer rahmenlosen, flachen Form fügen sich die Photovoltaikmodule perfekt in die Dach- und Fassadenlandschaft ein. Sie sind für beinahe jede Dachform geeignet.

    Komplementäre Gebäudehülle
    Komplementiert wurden die Solarmodule auf dem Dach durch langlebige und robuste Dachschiefer-Elemente aus Eternit Faserzement. An einer Holzfassade hielt man fest, weil es die Bauordnung der Gemeinde Les Paccots nicht anders zulässt. Dieser Umstand verhinderte jedoch nicht, aus dem Ausbildungsgebäude einen modernen, ökologischen Campus mit Eternit Produkten zu entwickeln.

    «Die Schwarztönung der vertikalen Holzlatten bei den Geschossen und das Grau der Eternitplatten des Sockels interagieren mit dem gegenüberliegenden Studiengebäude für praktische Arbeiten und wirken mit einer Logik von Ort und Bild», zeigt sich das Architekturbüro Atelier 78 stolz.

    Eternit floor – der natürliche, mineralische Boden
    Für die Klassenräume des Campus Chavacots wurde nach einem Boden gesucht, der einiges aushält. Eine zentrale Frage war es, den traditionellen Bau mit neuen Materialien zu modernisieren, ohne dabei die Authentizität zu verlieren. Die natürliche, mineralische Beschaffenheit und die dezente Tonalität vom Eternit floor erwies sich hier als die richtige Wahl. ■

    Zahlen & Fakten

    Bauherr
    Verein Polybau, Uzwil

    Architekt
    Atelier 78, Châtel-St. Denis

    Verarbeiter
    Facetec SA, Crissier (Fassade)
    B. Schnider SA, Clarens (Dach)
    Helion, Yverdon-les-Bains
    (Sunskin roof und Sunskin facade)
    AGM Entreprise Générale Sàrl,
    Monthey (Boden)

    Eingesetzte Materialien
    Sunskin facade – 48 Module
    Sunskin roof – 228 Module in Verbindung
    Eternit Dachschiefer Natura Standard
    40 × 40 / Farbe: 6505
    Fassadenplatten Largo Nobilis 214 (634 m2)
    Eternit floor – trend collection Intense (262 m2)