Kategorie: Standorte

  • Impulse für nachhaltige Arealentwicklung

    Impulse für nachhaltige Arealentwicklung

    Mit der Harmonisierung der Labels ist die Schweiz einen Schritt weiter. Minergie-Areal fokussieren auf Energieeffizienz, Komfort und klimafreundliche Mobilität und ist mit straffem Zertifizierungsprozess ideal für kleinere, überschaubare Areale. Sie setzt klare Vorgaben, etwa für Gebäudequalität und Monitoring. SNBS-Areal überzeugt bei grossen, komplexen Arealen ab 10’000 m² und deckt gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Aspekte gleichwertig ab. Mit 30 geprüften Kriterien und breiter Nachhaltigkeitsbetrachtung, gilt diese auch als Basis für ESG-Reporting und Sondernutzungsplanungen.​

    Das Beispiel Kraftwerk1 in Zürich
    Kraftwerk1 zeigt den Wert von Selbstorganisation, Vielfalt und Solidarität im urbanen Raum. Demokratie, autoarmes Wohnen, soziale Mietmodelle und flexible Räume sorgen für gelebte Nachhaltigkeit. Die genossenschaftliche Struktur verbindet individuelle Aneignung mit Quartierzusammenhalt und starker Umweltverantwortung.​

    Lebenszyklus, Kosten und Suffizienz als Hebel
    Langfristig sinken Kosten dort, wo Produktlebenszyklen verlängert, Recycling gefördert und Ressourcen optimal genutzt werden. Beat Salzmann verdeutlicht, wie Lebenszyklusmanagement und Kreislaufwirtschaft die finanzielle Planung beeinflussen. Nachhaltige Gebäude sind Investitionen in die Zukunft. Suffizienz, wie Boris Szélpal darlegt, bedeutet gezielte Reduktion und bewussten Umgang mit Material und Energie. Sie erweitert das Nachhaltigkeitsverständnis um den Aspekt des freiwilligen Verzichts, die Entwicklung resilienter Lebensräume und sozialer Strukturen.​

    Nachhaltige Arealentwicklung ist ein koordinierter Prozess. Standards schaffen Klarheit, Genossenschaften leben Werte und Suffizienz eröffnet den Weg zu resilienten Quartieren mit hoher Lebensqualität und geringer Umweltlast. Die Zukunft liegt in der Balance von Komfort und Nachsicht und in der Offenheit, neue Modelle konsequent weiterzuentwickeln.​

  • Die Swissbau 2026 schafft neue Synergien

    Die Swissbau 2026 schafft neue Synergien

    Zusammenwirken war schon immer das bestimmende Thema der Swissbau: sich persönlich treffen, gemeinsam handeln, einander weiterbringen. Für die kommende Ausgabe im Januar 2026 setzt der Messeveranstalter verstärkt auf positive Synergien. Nicht nur in den Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus & Lab wird gemeinsame Entwicklung gelebt, auch die Ausstellungsflächen der Messe sind räumlich wie thematisch näher zusammengerückt. Deutlich wird dies vor allem in der neu inszenierten Halle 1.2, die dem gesamten Innenausbau eine atmosphärische Bühne bietet.

    Trendwelt Innenausbau für Designaffine
    Neu platziert in der Halle 1.2 trifft das Swissbau Publikum auf eine Erlebniswelt aus Badinnovationen, trendigen Oberflächen, stimmungsvollen Beleuchtungen und hochwertigen Objekteinrichtungen. Die gemeinsame Ebene für den Innenausbau bietet Raum für Entdeckungen und einen vertieften Austausch mit renommierten Herstellern und neuen Marken. Der Clou: Die neue Trendwelt in Halle 1.2 ist auch am Samstag geöffnet. Durch den Swissbau Focus mit Partnerlounges, Infopoints und Veranstaltungen führt der Wochenendbesuch über Rolltreppen direkt in die Trendwelt.

    Das Handwerk hautnah erleben
    Swissbau Blickfang in der im Erdgeschoss gelegenen Halle 1.0 sind zweifellos zwei reale Bauobjekte, die von verschiedenen Handwerksbetrieben erstellt und parallel ausgebaut werden. In einer Stahlhalle zeigen Metallbauer, Elektrikerinnen, Tor- und Türenbauer ihr Können. Im doppelstöckigen Wohnhaus lassen sich Holzbauer, Gipserinnen und Plattenleger bei der Arbeit beobachten. Beide Objekte werden nach der Swissbau auf der Baustelle fertiggestellt. Der «Treffpunkt Handwerk» hat aber noch mehr zu bieten: Neben spielerischen Aktionsflächen und einem Forum mit Praxisthemen präsentieren sich Handwerksbetriebe und themenspezifische Aussteller im Umfeld. Eine grosszügige BauBeiz lädt zum Fachsimpeln ein.

    Vom Austausch mit Experten profitieren
    Swissbau Focus in Halle 1.0 und Swissbau Lab in Halle 1.1 sind die besten Beispiele für einen interdisziplinären Dialog über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Trends der Branche.
    Führende Verbände, Institutionen und Hochschulen bringen sich auf der Veranstaltungsplattform Swissbau Focus mit ihren Positionen ein. Passende Produkte und marktreife Lösungen kann das Fachpublikum im Swissbau Lab entdecken und ausprobieren. Besucher profitieren zudem von einer vergrösserten Swissbau Werkstatt, um innovative Anwendungen in der Praxis unter die Lupe zu nehmen. Die Teilnahme am umfangreichen Programm im Swissbau Focus und Lab ist im Eintrittsticket enthalten. Event-Anmeldungen sind auf der Swissbau Website einfach auszuführen und sollten in keiner Messevorbereitung für einen optimalen Know-how-Gewinn fehlen.

    Ein bunter Marktplatz für Putz und Farbe
    Eine neugeborene Kooperation mit dem Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV bietet in Halle 1.1 Einblicke in innovative Techniken, hochwertige Materialien und nachhaltige Lösungen des kreativen Fachbereichs. Mit seiner Präsenz an der Mehrbranchenmesse möchte sich der Verband verstärkt bei Architektinnen, Planern und anderen Bauprofis positionieren. Highlights des Themenbereichs sind die Objektausstellung des «Schweizer Preis für Putz und Farbe» mit Prämierung am 22. Januar im Swissbau Focus, Live-Trainings von zwei frischgekürten Schweizermeisterinnen für die WorldSkills in Shanghai, der Branchentreff «SMGV-Marktblitz Spezial» am 21. und 23. Januar und ein Maler-Gipser-Stübli zum persönlichen Austausch. Die SMGV Bildungszentren präsentieren mit Praxisbeispielen ihre vielfältigen Branchenbereiche. In der Maler-Gipser Werkstatt zeigen erfahrene Handwerker, wie Fassaden mit dekorativen Putzstrukturen gestaltet werden.

    Wertvolle Partnerschaften
    Bevor am Dienstagmorgen Aussteller und Partner das Kommando in den Hallen übernehmen und ihre Neuheiten enthüllen, wird die Swissbau von Bauenschweiz, dem Dachverband der Schweizer Bauwirtschaft, eröffnet. In Diskussion mit Personen aus Politik und Wirtschaft rückt die Stammgruppe Ausbaugewerbe und Gebäudehülle als umsatzstärkste Branche ihre Bedeutung, Bedürfnisse und Weiterentwicklung ins Zentrum der Eröffnungsfeier. Auch 2026 wird die anhaltende Relevanz der Swissbau durch namhafte Partnerschaften belegt. Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA, die Schweizer Marke LAUFEN sowie der neue Partner Abacus Business Solutions engagieren sich in grossem Umfang und bringen ihre fachspezifischen Expertisen in das Angebot der Messe ein.

    Swissbau unter neuer Führung
    Seit 25 Jahren leitet Rudolf Pfander die Geschicke der Swissbau und führte sie erfolgreich in die Neuzeit. Um nach der Ausgabe 2026 neue Aufgaben für MCH Exhibitions & Events zu übernehmen, übergab er im September die Nachfolge an seinen Stellvertreter Tobias Hofmeier. Der 36jährige Lörracher lenkte seit 2020 das Swissbau Projektmanagement sowie die erfolgreiche Entwicklung der Kollaborations-Plattformen Swissbau Focus und Lab. Rudolf Pfander unterstreicht: «Tobias ist die perfekte Nachfolgelösung für die Swissbau. Er kennt die Bedürfnisse der Ausstellerinnen, Partner und Besucher ganz genau und weiss auch um die zukünftigen Entwicklungschancen der Fachmesse.»

    Swissbau 2026 – die führende Plattform der Bau- und Immobilienwirtschaft in der Schweiz

    Messedauer, Öffnungszeiten
    20.- 23./24. Januar 2026
    Dienstag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr
    Samstag Zusatztag Innenausbau und Swissbau Focus, Halle 1.2 und Halle 1.0 Süd, 9 bis 16 Uhr

    Ticket kaufen oder Gutschein einlösen
    swissbau.ch/ticket

    Zu Veranstaltungen anmelden
    swissbau.ch/events

    Alle Informationen
    swissbau.ch

    Veranstalter
    MCH Exhibitions & Events GmbH, Swissbau, CH-4005 Basel

  • G15 Symposium: Fortschritt statt Vorschrift – Fesseln lösen, Zukunft gestalten

    G15 Symposium: Fortschritt statt Vorschrift – Fesseln lösen, Zukunft gestalten

    Die Schweiz gilt trotz ihrer vermeintlichen Resilienz nicht mehr als Insel, auf der globale Branchenimpulse wirkungslos bleiben. Themen wie Digitalisierung, Wohnraumverknappung und Klimadruck verschärfen den Handlungsdruck für Marktteilnehmer. Gleichzeitig bleibt die Regulierung ein zentrales Spannungsfeld. Wie viel staatlicher Eingriff ist angemessen, damit Innovation nicht zum Stillstand kommt, aber Fehlentwicklungen korrigiert werden? Genau diesem Wechselspiel widmet sich das Symposium der Group of Fifteen mit bieten Positionen und multiperspektivischen Beiträgen.​

    Positionen von Reputation bis Regulierung
    Das diesjährige Podium versammelt Experten verschiedenster Disziplinen. Prof. Dr. Christian A. Schaltegger widmet sich der Gratwanderung zwischen Image, Einfluss und Innovation. Für ihn ist ein vertrauensvolles Umfeld essentiell, damit die Branche nachhaltige und zukunftsgerichtete Investmentmodelle entwickeln kann.

    Prof. Dr. Christian Kraft beleuchtet mittels empirischer Beispiele, inwiefern der Einsatz von KI helfen kann, Investitionsentscheidungen trotz regulatorischer Unsicherheiten abzusichern. Seine Erfahrungen zeigen, dass datenbasierte Entscheidungshilfen immer wichtiger werden. Dabei jedoch sowohl neue Chancen als auch Risiken schaffen.

    Nutzungskonzepte und Partizipation als Hebel
    Dr. Sibylle Wälty von der ETH Zürich bringt mit dem 10-Minuten-Nachbarschaftsmodell eine neue stadtplanerische Perspektive ein. Sie zeigt, wie verdichtete, heterogene Quartiere urbane Qualitäten stärken und nachhaltigen Mehrwert erzielen. Der Aspekt der sozialen Akzeptanz und die frühzeitige Einbindung lokaler Akteure stehen dabei im Mittelpunkt.

    Rechtsexperte Dr. Wolfgang Müller schildert den oft unterschätzten Einfluss von Einsprechrechten und deren Wirkung auf Projektträgerschaft und Zeithorizonte, zwischen demokratischer Mitsprache und Innovationsbremse.

    Transformative Ansätze und Branchendialog
    Wichtig wird der Blick nach vorn. Paolo Di Stefano präsentiert praxistaugliche Strategien, damit Immobilienportfolios auch unter veränderten Rahmenbedingungen resilient bleiben. Im «Zukunftstalk» diskutieren Nationalrat Beat Walti und Regierungsrätin Esther Keller, wie die Branche in zehn Jahren aussehen könnte. Insbesondere, wie Gesetzgebung, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel ineinandergreifen sollten, um Fortschritt statt Stillstand zu ermöglichen.

    Plattform für Dialog und Transformation
    Die Group of Fifteen ist mehr als ein Branchennetzwerk. Sie bietet eine unabhängige Dialogplattform, die Fachleute aus Immobilien, Recht, Politik und Wissenschaft regelmässig zusammenbringt, um neue Denkansätze zu entwickeln. Die den Transformationsprozess der Branche konstruktiv unterstützen, Orientierung bieten und das Bewusstsein schärfen und dass letztlich die Zusammenarbeit, Offenheit und Engagement die Grundlage für echte Innovation bilden.

    Weitere Informationen finden Sie unter:
    https://group-of-fifteen.ch/

  • Erstmals treffen sich einige der grössten Schweizer Städte zum Dialog

    Erstmals treffen sich einige der grössten Schweizer Städte zum Dialog

    Seit 2019 setzen Schweizer Städte, Gemeinden, Unternehmen und Organisationen jeweils im Herbst ein deutliches Zeichen für die 17 Nachhaltigkeitsziele. Das Hissen der SDG-Flagge steht für das Bekenntnis zur Agenda 2030 und den Willen, globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen. In Lugano eröffnete Bundesrat Ignazio Cassis den Anlass per Videobotschaft und betonte die Schlüsselrolle der Schweiz für nachhaltige Entwicklung auf nationaler und globaler Ebene. Eine Besonderheit dieses Jahres, der SDG Flag Day wurde als Plattform für grossstädtischen Austausch genutzt, von der Verwaltung bis zur Innovationsförderung.​

    Austausch, Praxisbeispiele und Jugendvisionen
    Der Dialog drehte sich um den Stand der Agenda 2030 in den Städten, bewährte Praktiken und die Rolle internationaler Netzwerke für die urbane Transformation. Die Delegationen diskutierten über Herausforderungen von Klimawandel bis Biodiversität, aber auch Chancen, die sich durch Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ergeben. Besonders eindrücklich waren die Präsentationen der Luganeser Gymnasiasten, die im „Laboratori di cultura urbana – Mediazione Giovani“ ihre Visionen für die Stadtentwicklung 2030 vorstellten. Ihr Projekt „Sommerinseln“ wurde gemeinsam mit der Stadt und dem Architekturinstitut umgesetzt und steht für jugendliches Engagement sowie partizipative Stadtentwicklung.​

    Rahmen und Prinzipien der Agenda 2030
    Die Agenda 2030, die 2015 von den UN-Mitgliedstaaten verabschiedet wurde, definiert mit den 17 SDGs den internationalen Handlungsrahmen für die Bewältigung von Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenverbrauch und soziale Ungleichheit. Ihr Ziel ist, Wohlstand und Planet durch Partnerschaft, Frieden und Fortschritt in Einklang zu bringen und nachhaltige Lebenswirklichkeiten weltweit zu schaffen. Der Flag Day ist Teil des UN Global Compact und wird in der Schweiz und international als Symbol für Engagement und Austausch genutzt.​

    Mit dem SDG Flag Day in Lugano ist der Startschuss für eine intensivere und vernetzte Zusammenarbeit der Städte im Bereich nachhaltige Entwicklung gefallen. Die gelebte Praxis von Dialog, Austausch und Beteiligung auf mehreren Ebenen macht deutlich. Die Umsetzung der SDGs ist kein Wettbewerb, sondern ein gemeinsames Zukunftsprojekt für die Gesellschaft in der ganzen Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus.

  • Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus

    Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus

    Das Areal erstreckt sich über 115’000 Quadratmeter, gegliedert um einen zentralen Park, der als sozialer und kreativer Herzschlag die Kommunikation fördert und Begegnungen schafft. Die markanten Hauptgebäude, Main Campus HQ, HORTUS, ALL, SCALE, HOPE, Swiss TPH, ALBA Haus, Innovation Garage sowie Holiday Inn Express und die Parkhäuser, zeichnen eine visionäre Struktur. Jedes Gebäude ist mehr als reine Fläche. HORTUS gilt als Musterbeispiel für Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Städtebau, ALL vereint flexible Arbeits- und Laborlandschaften in einer neuen architektonischen Idee, SCALE und HOPE richten sich an wachsende Biotech- und Medtech-Branchen, während Swiss TPH und ALBA Haus die Expertise für Public Health und Forschung bündeln.

    Nachhaltigkeit und Community
    Das Cluster bietet mehr als Raum. Radikal nachhaltige Bauweise, Energie-Rückgewinnung aus Photovoltaik, begrünte Dachlandschaften und ein selbstregenerierender Campuspark setzen neue Massstäbe für urbane Entwicklung. Mit Coworking, intellektuellen Austauschzonen und Gastronomie entstehen Innovationen im Alltag. Bis zu 8’000 Arbeitsplätze werden auf dem Areal entstehen und mit Sport-, Bildungs- und Freizeitangeboten ergänzt.

    Das Botnar Institute of Immune Engineering
    Im Jahr 2027 zieht das Botnar Institute of Immune Engineering (BIIE) in ein neues Gebäude auf den Campus. Ausgestattet mit einer Milliarde Dollar durch die Fondation Botnar setzt BIIE den Fokus auf internationale immunbasierte Forschung und Therapien, vor allem für Kinder und Jugendliche. Als Ankermieter im Gebäude ALL wird das Institut bis zu 300 Forschende anziehen, die Basel als Standort auf die globale Landkarte für Spitzenforschung stellen. Die Entscheidung für Basel fiel gegen grosse internationale Bewerber aus den USA, England, Israel und Singapur und unterstreicht die Bedeutung des Research Clusters in der Region.

    Innovation, Vernetzung und Perspektiven
    Mehr als 100 Unternehmen, Hochschulen und internationale Teams aus Biotech, Digital Health und Medtech arbeiten hier an den Herausforderungen von morgen. Accelerator-Programme wie BaseLaunch, offene Community-Plattformen und die räumliche Nähe etablieren einen dynamischen Arbeitsraum, in dem Wissenstransfer direkt gelebt wird. Ein Drittel der Nutzfläche wird für Start-ups und Gründer reserviert und die Verknüpfung von Wissenschaft mit unternehmerischer Praxis gefördert.

    Der Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus bringt eine neue Qualität von Zusammenarbeit, Raumkonzept und wissenschaftlicher Exzellenz. Basels Vision, eine Modellstadt für zirkuläre Innovation und angewandte Forschung zu werden, kann hier Wirklichkeit werden, international sichtbar und lokal verwurzelt.

  • Neues Hotelprojekt stärkt Tourismus in Scuol

    Neues Hotelprojekt stärkt Tourismus in Scuol

    Die Halter AG und die Bergbahnen Scuol SA haben einen Kaufrechtsvertrag für die Grundstücke des ehemaligen Engadinerhofs in Scuol unterschrieben. Die beiden Partner wollen dort einen Hotelbetrieb mit 130 Zimmern etablieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Duch die gangjährige Auslastung soll zusätzliche Wertschöpfung in die Region gebracht werden. Zusätzlich sollen Personalwohnungen, touristisch bewirtschaftete Apartments sowie Erst- und Zweitwohnungen zur Deckung der lokalen Nachfrage errichtet werden.

    „Die Hotelanlage wird Besuchern unvergessliche Momente schenken und gleichzeitig dazu beitragen, Scuol als lebendige und attraktive Tourismusdestination weiter zu festigen“, wird Roman Kummer in der Mitteilung zitiert, Projektleiter bei der in Schlieren ansässigen Halter AG. Mit dem Projekt soll Scuol als Ferien- und Erholungsdestination langfristig gestärkt werden. Die Bergbahnen Scuol bringen dazu ihre lokale Verankerung und touristische Erfahrung in die Zusammenarbeit ein.

    Aktuell ist geplant, das Baugesuch Mitte 2028 einzureichen.

  • Luzern stellt Richtplan öffentlich vor

    Luzern stellt Richtplan öffentlich vor

    Die Luzerner Bevölkerung wird laut Prognosen bis Mitte des Jahrhunderts um rund 120’000 Personen zunehmen und die Marke von 560’000 Einwohnerinnen und Einwohnern erreichen. Um dieses Wachstum geordnet zu bewältigen, verankert die Raumentwicklungsstrategie im Richtplan klare Ziele. Kompakte, effiziente und auf den öffentlichen Verkehr abgestützte Siedlungsstrukturen sollen Vorrang haben.

    Der Plan sichert den haushälterischen Umgang mit dem Boden und stimmt die Entwicklungsabsichten des Kantons mit jenen des Bundes und der Gemeinden ab. Er soll die Grundlage schaffen, um Wohnen, Arbeiten und Mobilität räumlich zu harmonisieren.

    Fokus auf Innenentwicklung und bezahlbaren Wohnraum
    Zentrales Element der Revision ist die Schaffung von Wohnraum, ohne wertvolles Kulturland zu gefährden. Der Richtplan setzt auf Verdichtung nach innen, etwa durch Mindestdichten und höhere Bebauungsgrade in verkehrsgünstigen Lagen und ermöglicht punktuelle Bauzonenerweiterungen dort, wo sie für preisgünstigen Wohnungsbau sinnvoll sind.

    Mit den sogenannten Zentrumsgebieten entstehen planerische Instrumente, um zentrale Standorte mit hoher Dichte gezielt zu entwickeln. Gemeinden sollen ihr Wohnraumangebot künftig verbindlich festhalten können. Ergänzend sind Massnahmen in anderen Politikbereichen nötig, etwa in der Bodenpolitik oder Förderprogrammen für gemeinnützigen Wohnungsbau.

    Arbeitszonen und wirtschaftliche Entwicklung
    Für Wirtschaftsflächen stärkt der Richtplan den lokalen Handlungsspielraum. Gemeinden erhalten die Möglichkeit, eigene Arbeitszonen zu erweitern, um Neuansiedlungen mit regionalem Bezug zu fördern und Wohnen und Arbeiten stärker zu verknüpfen.

    Der Kanton übernimmt mit dem Programm zu Entwicklungsschwerpunkten eine koordinierende Rolle. Zudem schafft der Richtplan Grundlagen für eine aktive Bodenpolitik, um Flächen im kantonalen Interesse. Wie strategische Arbeitsgebiete oder Infrastrukturprojekte gezielter zu steuern.

    Integration übergeordneter Nachhaltigkeitsziele
    Die Richtplanrevision verknüpft raumrelevante Themen mit übergeordneten Strategien. Aspekte zu Klimaschutz, Energieproduktion und Mobilitätsentwicklung aus kantonalen Projekten wie «Zukunft Mobilität Kanton Luzern» oder dem Planungsbericht Klima und Energie werden räumlich verankert. Damit greift die Planung ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen integrativ auf.

    Verfahren und politische Verantwortung
    Seit der Revision des Planungs- und Baugesetzes 2018 ist der Kantonsrat stärker in die Richtplanung eingebunden. Er legt die strategischen Ziele in der Raumentwicklungsstrategie fest, während der Regierungsrat die operative Koordination und die konkrete räumliche Festlegung in den Richtplankarten verantwortet.

    Die aktuelle Überarbeitung basiert auf Rückmeldungen aus der Mitwirkung 2023 sowie auf der Vorprüfung des Bundes 2024. Nach der öffentlichen Auflage werden alle Eingaben ausgewertet, bevor die bereinigte Fassung voraussichtlich im Sommer 2026 dem Kantonsrat zugeleitet und anschliessend dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt wird.

  • Zukunft des Wohnens

    Zukunft des Wohnens

    Die zentrale Fachtagung am 7. November in Bern zieht Bilanz aus fünf Jahrzehnten Wohnpolitik und fokussiert auf die Herausforderungen der kommenden Jahre. Expertinnen und Experten aus Umwelt, Energie, Raumplanung und Immobilien diskutieren, welche Steuerungsinstrumente künftig nötig sind, um Klimaziele, Wohnungsknappheit und gesellschaftlichen Wandel miteinander zu vereinbaren.

    Im Fokus stehen Fragen zu ressourcenschonendem Bauen, sozial durchmischten Quartieren und dem Umgang mit begrenzten Bodenflächen. Ein öffentlicher Auftakt am 21. Oktober unter dem Titel «Schöner wohnen – Wohnbauförderung» greift diese Themen auf. Im Kornhausforum Bern diskutieren Fachpersonen aus Architektur, Soziologie und Stadtentwicklung über Wege zu lebenswerten, dichten Wohnquartieren und über die Rolle von Genossenschaften und Kommunen.

    Berggebiete unter Druck
    Am 10. November folgt in Interlaken die zweite Fachtagung in Kooperation mit dem Bundesamt für Raumentwicklung und dem Staatssekretariat für Wirtschaft. Sie beleuchtet die angespannte Wohnraumsituation in touristischen Bergregionen, wo steigende Nachfrage nach Zweitwohnungen und fehlende Erstwohnungen lokale Bevölkerung und Arbeitskräfte zunehmend verdrängen.

    Workshops und Praxisbeispiele zeigen, wie Gemeinden neue Instrumente für bezahlbaren Wohnraum entwickeln können, von Zweckbindungsstrategien bis zu regionalen Wohnraumfonds. Ziel ist es, Ansätze zu stärken, die langfristige Nutzung sichern und gleichzeitig die Standortattraktivität erhalten.

    Stadtentwicklung neu denken
    Parallel präsentiert das Rahmenprogramm innovative Perspektiven auf Wohnen und Stadtstruktur. Die Fachtagung «Die Stadt der kurzen Wege», organisiert von EspaceSuisse und dem Schweizerischen Städteverband, behandelt das Zusammenwirken von Wohnen, Mobilität und Arbeit.

    Geführte Rundgänge durch nachhaltige Siedlungen in Bern zeigen reale Umsetzungsbeispiele mit Fokus auf Partizipation und gemeinschaftliches Wohnen. Der Kinoabend mit dem Film White Building führt globale Herausforderungen wie Gentrifizierung und Verdrängung zurück auf lokale Fragen der Stadtentwicklung. Ergänzend veranschaulicht die Wanderausstellung «10-Minuten-Nachbarschaften» vom 3. bis 17. November auf dem Waisenhausplatz, wie urbane Distanzen im Alltag verkürzt und Lebensqualität gestärkt werden können.

    Gemeinsame Zukunftsagenda
    Die Schweizer Wohntage sind längst mehr als ein Fachkongress. Sie sind Plattform, Diskussionsraum und Labor für die Gestaltung der Wohnungspolitik von morgen. Das BWO nutzt das Jubiläum, um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft enger zu vernetzen. Mit dem Ziel, Wohnraum als soziale und ökologische Ressource neu zu denken.

  • Weiterbildung im Immobilienbereich gewinnt an Dynamik

    Weiterbildung im Immobilienbereich gewinnt an Dynamik

    Insgesamt 35 neue Studierende haben an der HWZ den Beginn ihrer Studiengänge CAS Smart Real Estate AI, Data & Values HWZ und CAS General Real Estate Management HWZ mit einem Apéro gefeiert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Bei dem selben Anlass haben auch zehn Absolvierende des CAS Smart Real Estate Business HWZ ihr Zertifikat in Empfang genommen.

    Mit dem CAS Smart Real Estate AI, Data & Values HWZ richtet sich die HWZ an Verantwortliche aus dem Immobilienbereich, aber auch Immobilienbesitzende und Finanzspezialisten. Ihnen wird Wissenswertes zum Thema Daten und Zahlen im Immobilienbereich vermittelt.

    Der CAS General Real Estate Management HWZ richtet sich an Anwärterinnen und Anwärter eines Master of Advanced Studies (MAS), die ihre Kenntnisse ausbauen wollen. Beide Studiengänge sind Teil des MAS Real Estate Management, können aber auch als in sich abgeschlossener CAS-Studiengang belegt werden. 

  • Zusammenschluss stärkt Baustoffprüfung und Messtechnik

    Zusammenschluss stärkt Baustoffprüfung und Messtechnik

    Die TransGeo AG wird ihre Baustoffprüfungen künftig unter dem Dach der TIC Holding Schweiz AG durchführen. Das Unternehmen aus Muri bei Bern ist mit Rückwirkung zum 1. Januar von der Unternehmensgruppe aus Baar übernommen worden, informiert die TIC Holding Schweiz AG in einer Mitteilung. Die in Baar ansässige Gruppe wird von der Winterberg Advisory GmbH verwaltet.

    „Mit TransGeo haben wir eine perfekte Ergänzung für die TIC Holding Schweiz AG im Bereich der Baustoffprüfung gefunden“, wird Fabian Kröher in der Mitteilung zitiert. Der Verwaltungsratspräsident der TIC Holding Schweiz und Partner bei Winterberg wird im Zuge der Transaktion auch das Präsidium des Verwaltungsrats von TransGeo übernehmen. Der Neuerwerb habe „eine exzellente Reputation und wird nicht nur für die akkreditierten Prüfungen, sondern darüber hinaus auch für kompetente Beratung bei geologischen Problemstellungen geschätzt und verfügt über sehr starke Kundenbeziehungen“, so Kröher.

    Winterberg will das Geschäft mit akkreditierten Prüf- und Kalibrierleistungen für Bau und Infrastruktur sowie Messtechnik und Werkstoffprüfung weiter ausbauen. Dazu führe das Unternehmen bereits Übernahmeverhandlungen mit weiteren Unternehmen, heisst es in der Mitteilung. Die neu übernommene TransGeo AG soll ihre Aktivitäten auch unter dem Dach der TIC Holding Schweiz AG als eigenständige Gesellschaft weiterführen. Für Kundschaft und Partnerfirmen ergeben sich durch den Wechsel keine Veränderungen. 

  • Zukunftsorientiert und agiler aufgestellt

    Zukunftsorientiert und agiler aufgestellt

    Der Verwaltungsrat hat entschieden, die Geschäftsleitung von sechs auf fünf Mitglieder zu reduzieren. Dies soll nicht nur die Agilität erhöhen, sondern auch operative Schnittstellen optimieren, um so die Werterhaltung und Wertsteigerung des Immobilienportfolios konsequenter voranzutreiben. Die Geschäftsleitung wird neu die Bereiche Immobilien, Entwicklung, Akquisition, Finanzen und Corporate Center umfassen.

    Führung mit klarer Verantwortlichkeit und umfassendem Know-how
    Nadia Mastacchi übernimmt den Bereich Immobilien, der nun neben Portfolio- und Transaktionsmanagement auch die Bewirtschaftung inkludiert. Dadurch wird eine einheitliche Schnittstelle geschaffen, die das Portfolio in seiner Gesamtheit stärkt.

    Marco Tondel bleibt Leiter Entwicklung und verantwortet zusätzlich die Realisierung. Die Bündelung dieser Aufgaben erhöht die Kosteneffizienz und stärkt die Wertschöpfungskette.

    Vinzenz Manser, mit über 20 Jahren Erfahrung bei Mobimo, führt neu den Bereich Akquisition. Die Zusammenführung erhöht die Marktwirkung und fördert die notwendige Agilität im intensiven Wettbewerb.

    Christoph Egli scheidet aus der Geschäftsleitung aus, nachdem der eigenständige Bereich Bewirtschaftung aufgelöst wurde. Sein langjähriges Engagement und die prägende Rolle im Bewirtschaftungsgeschäft werden vom Verwaltungsrat hoch geschätzt.

    Zukunftsfähige Führungsorganisation
    Mit dieser Reorganisation soll die gesamte Wertschöpfungskette stärker gebündelt und im Markt wirkungsvoller positioniert werden. Der Schritt unterstreicht die Strategie, weiterhin erfolgreich und agil auf die Herausforderungen eines sich wandelnden Immobilienmarktes zu reagieren.

  • Studie zeigt enormes Verdichtungspotenzial

    Studie zeigt enormes Verdichtungspotenzial

    Insgesamt liegt ein sinnvolles Entwicklungspotenzial auf 30% der bestehenden Siedlungsgebiete vor, das bei einer Realisierungsquote von 70% Platz für 2 Millionen neue Bewohner sowie 1,1 Millionen Arbeitsplätze bieten könnte.

    Die Untersuchung, durchgeführt von Sotomo im Auftrag von Urbanistica, schlägt vor, dass nachhaltige Innenentwicklung nur gelingt, wenn Dichte und Siedlungsqualität verbunden werden. Reine Verdichtung an verkehrs- und infrastrukturstarken Lagen reicht nicht aus. Vielmehr müssen verbesserte Nahversorgung, mehr Grünflächen, geeignete Ruhebereiche und ein differenzierter Nutzungsmix die Lebensqualität und die gesellschaftliche Akzeptanz sichern.

    Agglomerationen als Brennpunkte und Chancenräume
    Obwohl Städte wie Bern oder Zürich pro Fläche das höchste Potenzial aufweisen, liegt das grösste absolute Potenzial in den Agglomerationen. Dort könnten allein durch Innenentwicklung bis zu 870.000 Menschen neuen Wohnraum finden. Gemeinden wie Schwerzenbach, Opfikon und Vernier führen das Ranking hinsichtlich ihrer Entwicklungsmöglichkeiten an.

    Herausforderungen bei der Siedlungsqualität
    Gleichzeitig offenbart die Studie erhebliche Qualitätsdefizite, vor allem in Agglomerationen und Städten. Probleme sind etwa ein unausgewogener Nutzungsmix, Lärm und unzureichende Begrünung in städtischen Gebieten sowie mangelnde Nahversorgung und fehlender Zugang zu Naherholungsräumen in peripheren Zonen. Besonders in monofunktionalen Gewerbegebieten und Teilen der Westschweiz bestehen bauliche und soziale Defizite.

    Praktische Anwendung und neue Geschäftsfelde
    Für Investoren und Planer bietet die Studie eine präzise „Schatzkarte“ zur Identifikation deutlich nutzbarer Grundstücke und Areale bis auf Zonenebene. Dies erleichtert strategische Entscheidungen und minimiert Investitionsrisiken. Zudem unterstützt die Datenlage die Argumentation gegenüber Behörden und Bevölkerung, was den Prozess von Planungs- und Bewilligungsverfahren beschleunigen kann.

    Für die Bau- und Immobilienwirtschaft eröffnen sich durch die Aufwertung bestehender Areale grosse Chancen. Die Transformation monofunktionaler Gewerbegebiete zu lebendigen, gemischten Quartieren gilt als Erfolgsmodell und wichtige Antwort auf Wohnungsknappheit und steigende Baukosten.

    Innenentwicklung als Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum
    Die Studie richtet den Fokus darauf, dass Innenentwicklung nicht nur Flächenfrage, sondern vor allem eine Qualitätsfrage ist. Durch die Konzentration auf bereits erschlossene Gebiete können Infrastrukturkosten reduziert und Zersiedelung eingedämmt werden. Die Herausforderung bleibt, gesellschaftliche Akzeptanz für Nachverdichtung zu schaffen und strukturelle Hürden abzubauen. Voraussetzung für eine zukunftsfähige und lebenswerte Siedlungsentwicklung in der Schweiz.

    Diese Studie liefert somit ein datenbasiertes, vielversprechendes Fundament für die zukünftige Stadt- und Regionalentwicklung im Einklang mit dem Schweizer Raumplanungsgesetz.

  • «Zuger Mar-a-Lago»

    «Zuger Mar-a-Lago»

    Das Anwesen ist mit 5500 Quadratmetern das grösste private Seegrundstück und ein Unikat in Zug. Die Luxusvilla mit einem geforderten Preis von rund 50 Millionen Franken ist seit Ende Juni auf dem Markt. Sie wird wegen ihrer Pracht und Lage bereits als «Zuger Mar-a-Lago» bezeichnet, in Anspielung auf das bekannte Anwesen von Donald Trump in Florida. Laut Makler Robert Ferfecki gilt der Käufer dieser Villa als «König von Zug».

    Stadt mit strategischem Interesse
    Die Frist für Gebote ist mittlerweile abgelaufen und offiziell gehört die Stadt Zug zu den Mitbewerbern. Stadtrat und Finanzdirektor Urs Raschle bestätigte, dass die Eigentümerfamilie bereits im Frühling den Kontakt zur Stadt gesucht habe. Das Versprechen eines Angebots bis Ende September wurde eingehalten, Details zur Höhe bleiben indes geheim.

    Persönlicher Zugang als Trumpf
    Über das alleinige Gebot hinaus geht Raschle einen Schritt weiter. Er hat einen persönlichen Brief an die Eigentümerfamilie geschrieben. Obwohl der Kontakt grundsätzlich über die Makler läuft, soll dieser Brief die Bedeutung des Kaufvorhabens unterstreichen. Raschle hebt hervor, dass sogar das Zuger Parlament den Stadtrat beauftragt hat, den Kauf zu prüfen. Eine Botschaft mit Nachdruck, die Glaubwürdigkeit und Verhandlungsstärke vermitteln soll.

    Zukunftsperspektiven für Zug
    Ein Eigentumserwerb dieser Grössenordnung könnte dem öffentlichen Raum neue Impulse geben. Geplant ist, das Seebad und das Theater Casino zu erweitern. Projekte, die der Stadt gesellschaftliche und kulturelle Mehrwerte bringen würden. Die Entscheidung über den Kauf wird wegweisend für die zukünftige Entwicklung am Zugersee sein und bietet Zug die Chance, ein Statement als moderner und innovativer Standort zu setzen.

  • Hochmodernes Logistikprojekt stärkt Wirtschaftsstandort Luzern

    Hochmodernes Logistikprojekt stärkt Wirtschaftsstandort Luzern

    Die Imbach Logistik AG aus Schachen, Tochterunternehmen der Galliker Transport AG aus Altishofen LU, hat laut einer Mitteilung einen neuen Logistikstandort in Luzern-Littau in Betrieb genommen. Das Zentrum, das für moderne Industrie 4.0-Anforderungen konstruiert wurde, sei mit seinem vollautomatisierte Hochregallager und einem hochflexiblem Kleinteilelager Firmenangaben zufolge „ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Luzern“. Nach der Realisierung in zwei Bauetappen schafft Imbach Logistik mit dem neuen Zentrum insgesamt 60 neue Arbeitsplätze.

    Besonders an dem neuen Zentrum ist die räumliche Anordnung der Lager: im Gegensatz zur branchenüblichen horizontalen Platzierung ist das Kleinteilelager vertikal über dem Hochregallager realisiert, um die Raumnutzung zu maximieren. Möglich gemacht wird die Lagerautomatisierung durch den Einsatz modernster Shuttle-Technologien und eines integrierten Lagerverwaltungs- und Materialflusssystems, das von den Partnern SSI Schäfer AG und EPG entwickelt wurde. Das Schäfer-Flexi-Shuttle-System koordiniert dabei zusammen mit der EPG-Software LFS Ein- und Auslagerungen sowie vorgelagerte Pick-und-Pack-Prozesse mit hoher Effizienz.

    Auch die Nachhaltigkeit steht an dem Standort im Fokus: das Gebäude mit einem Volumen von 215’000 Kubikmetern wird vollständig durch eine Photovoltaikanlage mit 1000 Kilowattpeak Leistung versorgt, die jährlich rund 1’150’000 Kilowattstunden Strom produziert. Die Wärme- und Kälteversorgung ist mit einer Grundwasser-Wärmepumpe in Kombination mit einem Freecooling-System umweltschonend. „Mit dem neuen Logistikcenter Luzern schaffen wir die Grundlage für noch effizientere und nachhaltigere Dienstleistungen für unsere Kunden. Besonders Industrieunternehmen in der Region profitieren von modernster Technologie und individuellen Logistikkonzepten“, wird Christian Kempter-Imbach in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführer der Imbach Logistik AG. 

  • Neuer Schulterschluss für internationales Standortmarketing

    Neuer Schulterschluss für internationales Standortmarketing

    Der Kanton Aargau bereitet eine erneute Mitgliedschaft in der Greater Zurich Area vor. Der Kanton hatte sich der Organisation für das Standortmarketing erstmals von 2007 bis 2010 angeschlossen, erläutert die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung. Auch aufgrund von unterschiedlichen Schwerpunkten konnte der Kanton Aargau damals aber kaum Ansiedlungserfolge verbuchen. Heute dagegen passten die strategische Ausrichtung von GZA und Wirtschaftsstandort Aargau „sehr gut zusammen“, heisst es in der Mitteilung. Anfang Jahr hat sich der Kanton daher auf eine erneute Mitgliedschaft in der GZA beworben.

    Konkret konzentriert sich die Standortförderung aktuell auf innovationsstarke Branchen, die auch für den Kanton Aargau wichtig sind. Als Beispiele werde in der Mitteilung Life Sciences, Automation und Digital Tech genannt. Der laut Mitteilung bisher in der Auslandsvermarktung kaum aktive Kanton Aargau hat sich für den Beitritt zur GZA entschieden, da dieser „kosteneffizienter und risikoärmer als der Aufbau einer eigenen Auslandsvermarktung ist“.

    Für die erste Periode einer neuen Mitgliedschaft in der GZA von 2027 bis 2032 sind Mittel in Höhe von 8,5 Millionen Franken erforderlich. Sie decken den Mitgliedsbeitrag und die Ausgaben für zwei erforderliche zusätzliche Stellen bei der GZA. Weitere 4,5 Millionen Franken will der Kanton zudem in den Jahren 2028 bis 2032 in die Standortförderung sogenannter Potenzialräume investieren. Hier sollen Zusammenschlüsse von Gemeindegruppen mit wirtschaftlichem Potenzial bei einer gemeinsamen professionellen Standortförderung unterstützt werden.

  • Prüfung von Geothermiepotenzial im Raum Burgdorf gestartet

    Prüfung von Geothermiepotenzial im Raum Burgdorf gestartet

    Die Localnet AG und die CKW wollen laut einer Mitteilung im Raum Burgdorf das Potenzial für die Nutzung der Erdwärme zur Energiegewinnung prüfen. Dabei bringt der lokale Energieversorger seine Kenntnis Burgdorfs ein, die Luzerner Axpo-Tochter ihre Erfahrungen aus laufenden Geothermieprojekten.

    Falls die Überprüfung positiv ausfällt, wollen die beiden Unternehmen die Bevölkerung noch vor Ende des Jahres über die nächsten Schritte informieren. „Es ist mir ein grosses Anliegen, dass die Bevölkerung von Beginn weg transparent über dieses Vorhaben informiert wird“, wird Stadtpräsident Stefan Berger in der Mitteilung zitiert. „Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll, das Geothermiepotenzial in unserer Region sorgfältig zu prüfen. Dies entspricht auch den Zielen unserer Eigentümerstrategie einer nachhaltigen Energieversorgung und langfristigen Versorgungssicherheit.“

    Localnet versorgt in der Region 11‘500 Kundinnen und Kunden mit Strom, 2500 mit Gas und weitere 350 mit Wärme. 

  • Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Die Schindler-Gruppe und Accor haben eine Dienstleistungsvereinbarung in Asien abgeschlossen, informiert Schindler in einer Mitteilung. Die weltweit aktive Unternehmensgruppe aus Ebikon wird der ebenfalls weltweit aktiven Hotelgruppe mit Sitz im französischen Issy-les-Moulineaux Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige für Accor-Immobilien in Singapur, Hongkong, Kambodscha, Indonesien, Macau, Malaysia, den Philippinen, Thailand und Vietnam liefern. Die Vereinbarung umfasst darüber hinaus Modernisierungen sowie Wartung und Service der Anlagen. „Wir sehen grosses Potenzial in dieser Zusammenarbeit und freuen uns darauf, eng mit Schindler zusammenzuarbeiten, um die Bedürfnisse unserer Gäste in unseren Hotels zu erfüllen“, wird Sébastien Brunel, Senior Vice President Procurement, Middle East, Africa, and Asia-Pacific bei Accor, in der Mitteilung zitiert.

    Schindler wird die für Accor bestimmten Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige auf die spezifischen Anforderungen der Hotelgruppe zuschneiden. Dafür wollen die beiden Partnerunternehmen eng zusammenarbeiten und sich frühzeitig abstimmen. „Diese Vereinbarung bietet eine solide Grundlage für die Erweiterung unserer Zusammenarbeit mit Accor in der Region“, wird Calynn Tan, Chief Executive Officer der Jardine Schindler Group (JSG), in der Mitteilung zitiert. „JSG will ein vertrauenswürdiger Partner von Accor sein und hochmoderne Transportanlagen sowie umfassende Wartungsdienstleistungen liefern.“ Die Jardine Schindler Group mit Sitz in Hongkong wurde 1974 als Gemeinschaftsunternehmen von Jardine Matheson in Hongkong und Schindler in Ebikon gegründet.

  • Entwicklungsareal beim Bahnhof Zofingen erhält neue Perspektive

    Entwicklungsareal beim Bahnhof Zofingen erhält neue Perspektive

    Pensimo hat über seine Immobilien-Anlagestiftung Turidomus den westlichen Teil des ehemaligen Swissprinter-Areals beim Zofinger Bahnhof erworben. Das 27’636 grosse Grundstück befand sich im Besitz der Ringier Areal AG. Diese hatte gemeinsam mit der Stadt Zofingen und dem Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein eine Strategie für die Umnutzung zu einem gemischten Wohn- und Arbeitsquartier entwickelt und dafür einen Investor gesucht.

    Im kommenden Jahr soll ein Studienauftrag laut einer Mitteilung von Pensimo die stadträumlichen Vorstellungen präzisieren und das Wohnungsangebot schärfen. Zum jetzigen Zeitpunkt seien über 300 Wohnungen geplant, die ab 2028 gebaut werden und ab 2030 bezugsfertig sein könnten.

    Alexander Büchel, der verantwortliche Portfoliomanager bei Pensimo, bezeichnet den Erwerb dieses „einzigartigen und strategisch optimal passenden Entwicklungsareals“ als besondere Chance. „Zofingen weist eine attraktive Standortqualität auf, ist kantonaler Entwicklungsschwerpunkt, und die Mikrolage des Areals ist exzellent.“

    Die fünf Baufelder des Areals-West sollen ein vielfältiges Wohnungsangebot und eine Zertifizierung nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz erhalten. „Wir wollen an die industrielle Vergangenheit anknüpfen“, so Büchel, es solle ein „zukunftsfähiges Angebot“ entwickelt werden.

    Die Druckerei Swissprinters, wie Ringier Areal eine gemeinsame Tochtergesellschaft von Ringier und NZZ, war im September 2024 geschlossen worden. Das gesamte Areal umfasst rund 55’000 Quadratmeter in zentraler Lage. Für dessen östlichen Teil mit dem historischen Hauptgebäude treibt die Ringier Areal AG eigenen Angaben zufolge derzeit ein Entwicklungsprojekt voran. 

  • Luzern wird zur schönsten Altstadt der Schweiz gekürt

    Luzern wird zur schönsten Altstadt der Schweiz gekürt

    Luzern hat den TRAVELBOOK AWARD 2025 für die schönste Altstadt der Schweiz für sich entschieden. Bei der Preisverleihung am 23. September in Berlin wurden laut Mitteilung zum vierten Mal Trendreiseziele verschiedener Kategorien ausgezeichnet. Dahinter steht das nach eigenen Angaben grösste Online-Reisemagazin TRAVELBOOK, das zur BOOK Family des Berliner Axel-Springer-Verlags gehört. Erstmalig hätten 2025 hauptsächlich die Lesenden von TRAVELBOOK die Gewinnerdestinationen bestimmt, heisst es. Bei einem Online-Voting seien über alle Kategorien hinweg 150’000 Stimmen abgegeben worden.

    Im Begleittext zu Luzern wird hervorgehoben, dass die Luzerner Innenstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und ihrem beeindruckendem Bergpanorama entspannt zu Fuss zu erkunden sei. Höhepunkt eines Besuchs sei nicht nur die weltberühmte Kapellbrücke, die Alt- und Neustadt miteinander verbinde. Besuchende könnten gleich mehrere grosszügige Plätze wie den Weinmarkt mit Brunnen oder historische Malereien an Hausfassaden entdecken.

    Als schönste Altstadt Deutschlands wurde Bad Wimpfen in Baden-Württemberg ausgewählt, für Österreich darf Salzburg den Titel für sich beanspruchen. Griechenland ist gemäss der Wahl 2025 das gastfreundlichste Land der Welt. Weitere Preise gingen an die Auvergne in Frankreich als beste Camping-Region Europas und an das Okavango-Delta in Botswana als bestes Reiseziel für eine nachhaltige Safari. Die Geheimtipp-Region Europas ist in diesem Jahr die Hohe Tatra im polnisch-slowakischen Grenzgebiet.

    „Die Ergebnisse spiegeln nicht nur das Wissen und die Sehnsüchte unserer Leser wider, sondern geben zugleich auch interessante Impulse für die Branche“, wird BOOK-Family-Chefredakteur Nuno Alves zitiert. TRAVELBOOK inspiriere seit Jahren Millionen Menschen, neue Orte zu entdecken.

  • Stadt Zürich zeichnet beste Bauprojekte 2025 aus

    Stadt Zürich zeichnet beste Bauprojekte 2025 aus

    Die ausgezeichneten Projekte, die zwischen 2021 und 2024 realisiert wurden, tragen mit ihrer architektonischen Qualität, einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und einem starken sozialen Bezug zur Identität und Lebensqualität der Stadt Zürich bei. Von Freitag, 3. Oktober, bis zum 9. November 2025 sind die prämierten Bauwerke in der thematischen Ausstellung im Zentrum Architektur Zürich zu sehen.

    Hundert Projekte, zehn Auszeichnungen
    «Die Qualität und Vielfalt der rund hundert eingereichten Projekte war beeindruckend», erklärte Stadtpräsidentin Corine Mauch. Die eingereichten Werke schaffen lebendige Stadträume mit hoher Aufenthaltsqualität, fördern sozialen Austausch und prägen die Identität der Quartiere. Eine interdisziplinäre Fachjury unter dem Vorsitz von Stadtrat André Odermatt wählte aus diesem breiten Spektrum die zehn herausragenden Bauten aus.

    Sozialräumliche und ökologische Verantwortung
    Die Bewertung ging über reine Architektur hinaus. Auch sozialräumliche Aspekte wie Inklusion, Begegnungsmöglichkeiten und der verantwortliche Umgang mit natürlichen Ressourcen flossen in die Entscheidungsprozesse ein. «All diese Projekte verbindet, dass sie Verantwortung übernehmen, für Menschen, Natur und die Identität der Stadt. Sie prägen, wie wir Zürich wahrnehmen und schaffen bleibende Erinnerungen», so André Odermatt.

    Freiraum als Schlüssel zur urbanen Lebensqualität
    Stadträtin Simone Brander hob besonders die Bedeutung auch kleiner und unscheinbarer Freiräume hervor: «Diese Zwischenräume bestimmen massgeblich, wie eine Stadt und ihre Quartiere funktionieren und wie wir sie erleben.»

    Publikumspreis geht an den Neubau des Universitäts-Kinderspitals
    Der Publikumspreis wurde durch ein Online-Voting ermittelt und ging mit rund 300 Stimmen an das Neubauprojekt des Universitäts-Kinderspitals Zürich. Mit seiner modernen Holz- und Betonarchitektur schafft das Gebäude eine warme Atmosphäre und setzt architektonisch sowie funktional neue Standards im Gesundheitsbau.

    Ausgezeichnete Projekte
    Büro- und Gewerbehaus Binzstrasse
    Bauherrschaft: Swiss Life Asset Management AG
    Architektur: EM2N Architekten AG
    Landschaftsarchitektur: Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG

    Gesamtinstandsetzung Wohnsiedlung «Im Birkenhof»
    Bauherrschaft: Stadt Zürich
    Architektur: Romero Schaefle Partner Architekten AG
    Landschaftsarchitektur: Westpol Landschaftsarchitektur GmbH

    Gesamtsanierung Hauptbahnhof Zürich Südtrakt
    Bauherrschaft: SBB AG, Immobilien Development
    Architektur: Aebi & Vincent Architekten SIA AG

    Gesamtsanierung Gebäude Q, Werkstadt Areal
    Bauherrschaft: SBB Immobilien AG
    Architektur: Baubüro in situ ag
    Nutzungstransformation: denkstatt sàrl

    Haus im Garten
    Bauherrschaft: Irma Peter
    Architektur: Loeliger Strub Architektur
    Landschaftsarchitektur: Permatur

    Hochhausensemble WolkenWerk und Messeturm
    Bauherrschaft: Leutschenbach AG, Nyffenegger Immobilien AG
    Architektur: Staufer & Hasler Architekten AG, von Ballmoos Partner Architekten AG
    Landschaftsarchitektur: Mavo GmbH

    Kongresshaus und Tonhalle Zürich – Instandsetzung
    Bauherrschaft: Kongresshaus-Stiftung Zürich
    Architektur: ARGE Boesch Diener
    Landschaftsarchitektur: Vogt Landschaftsarchitekten AG

    Neubau Universitäts-Kinderspital Zürich (Publikumspreis)
    Bauherrschaft: Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung
    Architektur: Herzog & de Meuron
    Landschaftsarchitektur: August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten AG

    Provisorische Sportbauten
    Bauherrschaft: Kanton Zürich, Baudirektion Hochbauamt
    Architektur: pool Architekten
    Landschaftsarchitektur: Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG

    Schulanlage Allmend
    Bauherrschaft: Stadt Zürich
    Architektur: Studio Burkhardt – Studio für Architektur ETH SIA
    Landschaftsarchitektur: Ganz Landschaftsarchitekten

    Auch provisorische Sportbauten und Schulgebäude wurden für ihre Nutzung von Holz und nachhaltige Gestaltung gewürdigt.

    Ausstellung und Podium
    Die Ausstellung im ZAZ Bellerive bietet die Möglichkeit, sämtliche ausgezeichneten Bauvorhaben im Detail kennenzulernen. Am 5. November 2025 findet dort zudem ein Podium zum Thema «Weiterbauen: Strategien für den Bestand» statt. Führende Expertinnen und Experten aus Architektur, Planung und Immobilienentwicklung diskutieren Perspektiven für die urbane Nachverdichtung und nachhaltige Nutzung bestehender Bausubstanz.

    Ein Preis mit Tradition und Zukunftssinn
    Die Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich wird nur alle fünf Jahre verliehen und ist der renommierteste städtische Architekturpreis. Durch die bewusste Berücksichtigung nachhaltiger und sozialer Kriterien fördert sie eine Baukultur, die Zürich nicht nur heute prägt, sondern auch für zukünftige Generationen lebenswert macht.

  • Lern- und Unterstützungspassarelle für Lernende KV-Immobilien

    Lern- und Unterstützungspassarelle für Lernende KV-Immobilien

    Seither hat sich ein vielfältiges Unterstützungsangebot etabliert, das laufend weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst wird – zuletzt auch an die neue KV-Bildungsreform, die seit dem Lehrjahr 2023/2024 gilt. Kern dieser Reform ist der Fokus auf Handlungskompetenzen statt Fächer, um die Lernenden bestmöglich auf eine digitale, vernetzte und agile Arbeitswelt vorzubereiten. Die bisherigen B- und E-Profile wurden durch eine flexible Struktur mit Wahlpflichtbereichen und Vertiefungsmöglichkeiten ersetzt. Die ersten Abschlussprüfungen nach dem neuen Modell finden im Frühjahr 2026 statt.

    Als Antwort darauf hat SVIT Young Zürich eine attraktive Lern- und Unterstützungspassarelle entwickelt, die bei Lernenden, Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern sowie bei unseren Mitgliedern grosse Anerkennung findet.

    Kick-Off Immobilien-Lehre
    Endlich raus aus der Schule – hinein ins Berufsleben! Die Lehre ist für viele der erste echte Schritt in Richtung Zukunft. Doch was erwartet dich dabei – und was wird von dir erwartet? Bei uns bekommst du den Überblick. Klar ist: Du bist nicht mehr Schüler, sondern Lernender. Das bedeutet, du wirst weiterhin viel Neues lernen – aber nicht mehr nur im Klassenzimmer, sondern direkt im Berufsalltag. Von dir werden Zuverlässigkeit, Interesse und Eigeninitiative erwartet. Pünktlichkeit, Mitdenken und Verantwortung übernehmen sind dabei die Grundlagen.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/event/kick-immobilien-lehre-2026

    Lernen während der Lehre
    Die Vorbereitung auf die Praxis und die Abschlussprüfungen umfasst weit mehr als reines Fachwissen. Uns ist wichtig, auch deine mentale Stärke und Resilienz zu fördern. Denn was, wenn eine mündliche Prüfung nicht wie geplant läuft? Wie bleibst du ruhig, fokussiert und souverän? Dazu gehören Themen wie Präsentationstechniken, der Umgang mit Prüfungsangst und Strategien gegen Konzentrationsschwierigkeiten. Auch moderne Herausforderungen wie die ständige Ablenkung durch Smartphone und Tablet nehmen wir auf – denn sie können das Nervensystem belasten und das Lernen erschweren. Mit gezielten Übungen, etwa einem unterstützenden Augentraining, fördern wir deine Aufnahmefähigkeit und helfen dir, Wissen nachhaltig zu verankern.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/svit-young/lernen-waehrend-der-lehre

    QV-Campus 2026
    Beim viertägigen QV-Campus im Höhenhotel Emmetten (NW) werden Lernende im 3. Lehrjahr optimal auf das betriebliche Qualifikationsverfahren (den Branchenteil der Lehrabschlussprüfung) vorbereitet. Im Fokus stehen Theorie in Immobilien und Treuhand, Fachgespräche, Handlungssituationen, Präsentationstechniken, Auftrittskompetenz und der souveräne Umgang mit Prüfungsangst. Auf Wunsch können auch schulische Themen (ausser Fremdsprachen) gezielt vertieft werden. Alle Teilnehmenden werden bis zur Abschlussprüfung individuell begleitet. Und die Ergebnisse sprechen für sich: Teilnehmer des QV-Campus haben in den letzten Jahren regelmässig überdurchschnittliche Noten erzielt.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/qv-campus-2026

  • Nidwalden treibt Angebotsmieten

    Nidwalden treibt Angebotsmieten

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat Ende August auf dem Stand von 131,2 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vormonat legte der Index damit um 0,2 Prozent zu, informiert Homegate in einer Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr haben die Fachleute des Immobilienmarktplatzes schweizweit ein Wachstum der Angebotsmieten um 2,6 Prozent registriert.

    Der schweizweite Anstieg im Monatsvergleich wurde dabei hauptsächlich vom Kanton Nidwalden getrieben. Hier legten die Angebotsmieten um 1,5 Prozent zu. Im Jahresvergleich fielen sie um rund 10 Prozent höher aus. Alle anderen Kantone wiesen im Monatsvergleich lediglich geringe Bewegungen in beide Richtungen auf. Im Jahresvergleich sticht der Kanton Schwyz mit einer Zunahme um 8,4 Prozent hervor. Sinkende Angebotsmieten haben die Immobilienfachleute im selben Zeitraum nur im Kanton Graubünden beobachtet.

    Die Angebotsmieten der im Index erfassten acht Schweizer Städte fielen im August durchweg höher als im Vorjahresmonat aus. Im Monatsvergleich hat Lugano mit 1,8 Prozent den grössten Anstieg verzeichnet. Die Angebotsmieten in der Stadt Luzern lagen im August um 2,1 Prozent unter dem Vormonatswert. Im Jahresvergleich legten die Angebotsmieten in Luzern hingegen unter den acht beobachteten Städten am stärksten zu.

    Homegate ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Kooperationsprogramm Metropolitanraum Zürich 2025–2028

    Kooperationsprogramm Metropolitanraum Zürich 2025–2028

    Die Kooperationsprogramme des Vereins Metropolitanraum Zürich dienen der gezielten Entwicklung von Projekten mit regionalem Mehrwert. Seit der Gründung 2009 wurden drei Programme erfolgreich umgesetzt. Schwerpunktesind der Wachstum, die Digitalisierung und der demografischer Wandel. Die aktuelle vierte Ausschreibung läuft unter den Leitmotiven «Positives Innovationsklima» und «Intelligente Nutzung knapper Ressourcen» und greift damit die neue Vision 2040/50 und die Nutzungsstrategie 2027 auf.

    Das Programm ist offen für Projekte zu einem Themenschwerpunkt oder solchen, die beide Aspekte verbinden. Über das selektive, zweistufige Verfahren wird sichergestellt, dass die eingereichten Konzepte praxisnah, skalierbar und partnerschaftlich in den Mitgliedskantonen, Städten und Gemeinden umsetzbar sind. Die Eingabeschwelle ist bewusst niedrig gehalten. In Stufe 1 genügt eine knappe Skizze der Idee und Organisation, in Stufe 2 wird das Projekt weiter ausgeführt und vertieft.

    Vorteile und Besonderheiten
    Das Programm schafft ein innovatives Forum für den überregionalen Austausch zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die fachliche Vernetzung fördert nachhaltige Lösungen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Metropolitanraums als führenden Standort für Forschung und Entwicklung. Kantone, Städte und Gemeinden profitieren auch dann, wenn einzelne Projekte nicht alle gleichermassen tangieren. Vielfalt und innovative Ansätze bleiben Massstab für den strukturellen und funktionalen Raum.

    Praxisnahe Umsetzung und strategische Wirkung
    Die Metropolitankonferenz Zürich setzt mit jedem Programm neue Impulse für den Wandel in Arbeit, Mobilität und Ressourcennutzung. Mit dem aktuellen Fokus werden Projekte unterstützt, die zu mehr Innovationskraft, digitaler Transformation und nachhaltiger Entwicklung beitragen. Regionale und sektorübergreifende Lösungen sollen den Metropolitanraum Zürich als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum weiter stärken.

  • Eigenmietwert adieu

    Eigenmietwert adieu

    Die Annahme der Vorlage zur kantonalen Liegenschaftssteuer für Zweitwohnungen markiert das Ende des Eigenmietwerts. Der Wechsel greift aber frühestens in zwei bis drei Jahren und wird den Alltag vieler Betroffener grundlegend verändern. Nicht nur Besitzer von selbstgenutzten und vermieteten Immobilien merken die Auswirkungen, sondern auch Haushalte mit Schulden ohne Immobilienbesitz.

    Vereinfachungen und Ausnahmen
    Mit dem Wegfall des Eigenmietwerts werden auch die Unterhaltskosten und Schuldzinsen nicht mehr steuerlich abziehbar. Um den Erwerb von Wohneigentum dennoch zu erleichtern, gelten für die ersten zehn Jahre nach dem Kauf Sonderregeln. Schuldzinsen bis zu CHF 10’000 bei Ehepaaren und CHF 5’000 bei Alleinstehenden sind noch abziehbar, der verbleibende Maximalbetrag sinkt pro Jahr um zehn Prozent.

    Die Steuerdeklaration wird einfacher, die Steuerlast für viele Eigenheimbesitzer sinkt im aktuellen Zinsumfeld. Werterhaltende und wertvermehrende Kosten sollten sauber dokumentiert werden, da sie künftig nur noch bei der Grundstückgewinnsteuer, also beim Verkauf, geltend gemacht werden können.

    Mehr Einschränkungen beim Schuldzinsabzug
    Eigentümerinnen und Eigentümer von Renditeobjekten trifft die Reform besonders. Schuldzinsen können neu nur noch anteilsmässig gemäss dem Wert der Immobilie zum Gesamtvermögen abgezogen werden. Das erhöht die Steuerbelastung und schränkt die bisherigen Vorteile deutlich ein.

    Steuerpflichtige ohne Liegenschaften
    Auch Haushalte ohne Immobilien sind betroffen. Private Schuldzinsen, zum Beispiel für Darlehen oder Kleinkredite, dürfen künftig nicht mehr steuermindernd verrechnet werden. Das stellt die bisherige Praxis auf den Kopf und kann zu höheren Steuerzahlungen führen.

    Unsicherheiten und kantonale Kompetenz
    Die Kantone erhalten die Möglichkeit, eine besondere Liegenschaftssteuer auf Zweitwohnungen zu erheben. Besonders für tourismusstarke Regionen ist dies ein heikles Thema, da neue Steuern die Attraktivität des Marktes beeinflussen können. Wie die konkreten Bemessungsgrundlagen aussehen und welche Kantone die neuen Möglichkeiten nutzen, bleibt offen.

    Bis 2050 können die Kantone weiterhin temporäre Abzüge für energetische Sanierungen und Umweltschutzmassnahmen erlauben. Welche Kantone dies anbieten, ist aktuell noch nicht bekannt.

    Strategien für Hypotheken und Investitionen
    Die Reform beeinflusst nicht nur die Steuerquote, sondern auch die persönliche Finanzstrategie. Die Frage, wie hoch Hypotheken künftig angesetzt werden und ob Amortisationen sinnvoll sind, gewinnt an Bedeutung. Wer Kapital für eine Amortisation nutzt, bindet es in der Immobilie und verliert Liquidität für andere Zwecke wie Altersvorsorge oder neue Investitionen. Die Entscheidung über die optimale Finanzierung verlangt deshalb eine individuelle Betrachtung.

    Auswirkungen auf den Immobilienmarkt
    Ob die Reform die Preise beeinflusst, hängt vor allem von der Situation neuer Käufer ab, die mehrheitlich hoch belehnt sind. Laut Statistik der SNB sind 40 Prozent der neu gekauften Eigenheime mit über 74 Prozent des Werts finanziert. Gerade ältere Immobilien verlieren durch die eingeschränkten Abzugsmöglichkeiten weiter an steuerlichen Vorteilen. Neue Eigentumswohnungen im Kanton Zürich sind durchschnittlich 20 Jahre alt, Einfamilienhäuser sogar rund 50 Jahre. Die grundsätzlichen Herausforderungen, hohe Preise und knappe Mittel beim Erwerb, bleiben durch die Reform ungelöst.

    Die Abschaffung des Eigenmietwerts fördert den Preisunterschied zwischen Neubauten und älteren Immobilien. Zweitliegenschaften werden durch die neue Liegenschaftssteuer vermutlich weniger attraktiv, dennoch erwarten Experten keine Preisrückgänge bei Ferienwohnungen, zu gross ist die Angebotsknappheit.

    Die Preise für Schweizer Eigenheime könnten dieses Jahr und im kommenden Jahr um jeweils 4 Prozent steigen, im Kanton Zürich sogar um 4,5 Prozent. Sanierung und Werterhalt alter Gebäude werden wichtiger denn je, nicht jede Investition zahlt sich jedoch aus. Hauseigentümer müssen ein scharfes Auge auf die langfristige Strategie richten: Lohnt die Sanierung oder steht ein Ersatzneubau bevor?

    Reform als Gemeinschaftsprojekt
    Die Neuerungen beruhen auf einer engen Verknüpfung von Gesetzes- und Verfassungsänderung. Die Abschaffung des Eigenmietwerts tritt nur in Kraft, wenn die Volksabstimmung über die neue Liegenschaftssteuer auf Zweitwohnungen erfolgreich ist. Das Parlament diskutierte über Monate intensiv über Reichweite und Ausgestaltung. Besonders in Tourismuskantonen ist die Skepsis gross, ob Mindereinnahmen durch neue Steuern ausgeglichen werden können. Die Gesetze treten gemeinsam in Kraft, eine Reform mit vielen Facetten.

    Steuerliche und finanzielle Auswirkungen im Überblick
    Das Hypothekarzinsniveau entscheidet, ob Eigentümer profitieren. Bei tiefen Zinsen sinkt die Steuerlast für die Mehrheit. Bei hohen Zinsen steigen die Steuern, weil Schuldzinsen kaum mehr abgezogen werden können. Für die öffentliche Hand könnte die Reform Mindereinnahmen von 1,8 Milliarden Franken verursachen. Ab 3 Prozent Hypothekarzins sind gesamtstaatlich hingegen Mehreinnahmen möglich. Die tatsächlichen Auswirkungen bleiben wegen verschiedener Unsicherheiten vorerst offen.

  • Zürich investiert in Grossbatteriespeicher für mehr Versorgungssicherheit

    Zürich investiert in Grossbatteriespeicher für mehr Versorgungssicherheit

    Der Stadtrat von Zürich hat dem Gemeinderat einen Rahmenkredit in Höhe von 20 Millionen Franken beantragt. Laut einer Mitteilung soll der Kredit für den Ausbau von freistehenden Grossbatteriespeichern des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (ewz) dienen.

    Die eigenständig betriebenen Anlagen dienen dem Speichern grosser Energiemengen, wie sie zum Beispiel von erneuerbaren Quellen wie Solar- oder Windenergie erzeugt werden. Zusätzlich zu den bestehenden Kraftwerken können die Grossspeicher in Spitzenzeiten Energie in das Netz einspeisen und somit einen Beitrag zur Stabilität des Energiesystems und zur Versorgungssicherheit liefern. Insbesondere unter den Anforderungen einer zunehmende Elektrifizierung, wie etwa die Umstellung auf Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen, kann hier ein wichtiger Beitrag geleistet werden.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, kann der Stadtrat innerhalb dieses Rahmenkredites Projekte des ewz eigenständig bewilligen und damit Entscheidungswege deutlich verkürzen. Für das ewz bedeutete dies, mit dem zügigen Abwickeln auch grösserer Projekte in wettbewerbsintensiven Geschäftsfeldern konkurrenzfähig zu bleiben.

  • Wie das Basler Wolf-Areal zum Wohnquartier wird

    Wie das Basler Wolf-Areal zum Wohnquartier wird

    Mit der Verlagerung des Güterumschlags in das Hafengebiet wurde ein 16 Hektar grosses Areal nahe des Bahnhofs Basel SBB frei. Die SBB verfolgt hier seit Jahren die Vision eines gemischten Quartiers, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit verbindet. Der städtebauliche Richtplan basiert auf einem Entwurf von Christ & Gantenbein sowie EM2N. Zentrales Element ist ein grosser Hof, der sich von Ost nach West erstreckt, Lärm abschirmt und als begrünter Boulevard öffentliche und private Nutzungen verknüpft.

    Zwei Gesichter Projekt «Janus»
    Das Pariser Büro Experience zusammen mit M-AP Architekten aus Lausanne entschied den Wettbewerb für das Baufeld MF02 für sich. Ihr Projekt «Janus» reagiert auf die Kontraste zwischen Bahnseite und Innenhof mit zwei Architektursprachen.

    Zur Gleisseite spannt sich eine horizontale Bandfassade mit markanten Betonrahmen, die vorbeifahrenden Zügen ein kräftiges Bild vermittelt. Zum Hof hin tritt eine feingliedrige Fassade mit versetzten Balkonen und grünlich verzierten Flächen in Erscheinung.
    Die Bauweise folgt einem hybriden Ansatz aus Betonskelett und Holzbau. Die Grundrisse sind kompakt organisiert, mit klarer Trennung zwischen Schlafräumen, Nasszellen und grosszügigen Wohnbereichen. Kritisch wurde lediglich die geringe Privatsphäre der ebenerdigen Wohnungen bewertet.

    Lärmschutz als Gestaltungselement Projekt «Binaria»
    Das Projekt «Binaria» der Basler ARGE Parabase und Confirm setzte sich für das Baufeld MF03 durch. Es begegnet dem Strassenlärm mit einer robusten Nordfassade aus wiederverwendetem Trapezblech und hervortretenden Akustikelementen. Zur Hofseite öffnet sich dagegen eine transparente, durchgrünte Glasfassade mit Balkonen und Pflanztrögen.
    Besonders markant ist der mehrgeschossige Durchgang, der Hof und Strassenraum verbindet. Das kreisrunde Lüftungsgitter aus schallabsorbierenden Paneelen setzt hier ein starkes architektonisches Zeichen. Im Innern ermöglichen lineare Grundrisse flexible Wohnkonzepte von 2.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen. Nachhaltigkeit prägen wiederverwendete Träger, Recycling-Beton und Re-Use-Holz.

    Pilotcharakter mit hohem Anspruch
    Beide Siegerprojekte verfolgen innovative Wege beim Lärmschutz, bei der Flexibilität der Wohnungsgrundrisse und beim Einsatz von Re-Use-Materialien. Die Dächer werden für Photovoltaik und Regenwassermanagement genutzt, die Fassaden teilweise bepflanzt oder mit integrierter Solartechnik versehen. Energiegewinnung erfolgt mit erneuerbaren Quellen, sommerlicher Wärmeschutz durch Beschattung und Verdunstung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem reversiblen Bauen. Konstruktionen sollen verschraubt statt verklebt werden, um spätere Umnutzungen oder Materialkreisläufe zu erleichtern.

    Meilensteine und Perspektiven
    In einer ersten Etappe werden die Neubauten im Westen des Areals realisiert, Baubeginn ist für 2028 vorgesehen. Eine zweite Etappe mit City-Logistik-Hub und zusätzlichen Nutzungen soll ab 2031 folgen. Bereits vor der Fertigstellung öffnet die SBB das Areal für Zwischennutzungen. Die denkmalgeschützte 2000 m² grosse Bahnhalle wird künftig etwa für Sportangebote genutzt. Das Wolf-Areal wird damit zu einem Pilotprojekt für urbanen Wohnungsbau, das Fragen nach Lärmschutz, Nachhaltigkeit und sozial durchmischtem Wohnen in grossem Massstab beantwortet. Für Basel ist dies nicht nur ein städtebauliches Experiment, sondern ein entscheidender Schritt hin zu mehr erschwinglichem Wohnraum und höherer urbaner Lebensqualität.

  • Strategischer Meilenstein für Zofingen

    Strategischer Meilenstein für Zofingen

    Das 27’636 Quadratmeter grosse Areal nahe dem Bahnhof Zofingen war bis 2024 Standort der traditionsreichen Druckerei Swissprinters. Nach der Schliessung verkaufte die Ringier Areal AG den westlichen Teil an Turidomus, während der östliche Abschnitt im Ringier-Besitz verbleibt. In den letzten Jahren hatte Ringier zusammen mit der Stadt Zofingen und dem Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein bereits die strategische Grundlage zur Umnutzung erarbeitet. Darauf baut nun die Entwicklung auf.

    Vielfalt und Nachhaltigkeit im Zentrum
    Das «Areal West» ist ein Standort von strategischer Bedeutung. Die Lage vis-à-vis der Altstadt und direkt hinter dem Bahnhof bietet ideale Voraussetzungen für ein neues, urbanes Wohnquartier. Auf fünf Baufeldern sollen über 300 Wohnungen für unterschiedliche Lebensstile und Haushaltsgrössen entstehen. Von kompakten Apartments bis hin zu Familienwohnungen.

    Die Projektentwicklung orientiert sich am Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz. Vorgesehen sind ein klimafreundlich gestalteter Quartierplatz, grüne Freiflächen, die Hitzeinseln reduzieren, sowie Photovoltaikanlagen. Auch die Versorgung über Fernwärme ist eingeplant, um den CO₂-Fussabdruck des Quartiers von Beginn an niedrig zu halten.

    Studienauftrag zur Präzisierung
    Für 2026 ist ein Studienauftrag vorgesehen, um die stadträumliche Einbindung und die konkrete Ausgestaltung des Wohnungsangebots zu präzisieren. Ziel ist es, ein lebendiges Quartier zu schaffen, das nicht nur Wohnen, sondern auch Begegnung und Identität stiftet. Baustart könnte je nach Verfahren ab 2028 erfolgen, mit ersten Bezügen ab 2030.

    Erfahrung mit Transformationen
    Referenzprojekte wie der Ziegeleipark in Horw/Kriens, das Quartier Reitmen in Schlieren oder Zwhatt in Regensdorf zeigen, dass sich die Gruppe auf komplexe Transformationsprozesse versteht. Mit dem «Areal West» in Zofingen knüpft die Gruppe an diese Linie an. Mit dem Ziel, industrielle Vergangenheit in ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Quartier zu überführen.

  • Schweizer Wohnungsmarkt spitzt sich weiter zu

    Schweizer Wohnungsmarkt spitzt sich weiter zu

    Die aktuelle Situation erinnert an die Jahre 2014 bis 2016, als eine längere Phase massiver Angebotsknappheit herrschte. Heute ist klar, dass kein kurzfristiger Ausgleich zu erwarten ist. Der Wohnungsbau bleibt auch in den kommenden Jahren hinter dem Wachstum der Haushalte zurück. Damit gehört die Schweiz erneut zu den europäischen Ländern, in denen sich die Wohnraumfrage zu einem zentralen Standortthema entwickelt.

    Belastung für Haushalte mit tiefer Kaufkraft
    Besonders stark trifft es Haushalte im unteren Einkommenssegment und des unteren Mittelstands. Während bestehende Mietverträge für rund 80 Prozent dieser Haushalte noch erschwinglich sind, zeigt sich auf dem aktuellen Markt ein deutlich anderes Bild. Nur gut 40 Prozent der neu angebotenen Wohnungen liegen in einem preislichen Rahmen, den diese Gruppen tragen können. In Regionen wie St. Moritz sowie in den urbanen Zentren und Agglomerationen fehlen passende Angebote nahezu vollständig.

    Wohnkosten steigen spürbar
    Ein Szenario aus dem Monitor verdeutlicht die Problematik. Würden alle Haushalte mit tiefer bis mittlerer Kaufkraft umziehen, stiege die durchschnittliche Wohnkostenbelastung von 29,1 auf 35,7 Prozent des Einkommens. Damit würde Wohnen für breite Teile der Bevölkerung klar zu einer finanziellen Überlastung. Bereits jetzt ist der Anteil der Mieterhaushalte, die ihre Wohnkosten nicht mehr im Budget halten können, von 2,6 auf 2,8 Prozent gestiegen. Noch moderat, aber mit klarer Tendenz nach oben.

    Fehlanreize auf der Angebotsseite
    Der Druck auf den Markt wird zusätzlich durch Investitionsmuster verschärft. Viele Investoren setzen auf Ersatzneubauten oder umfassende Sanierungen. Das stützt zwar die Bauwirtschaft, trägt aber kaum zur dringend nötigen Erweiterung des Bestands bei. Neue, bezahlbare Wohnungen kommen damit kaum auf den Markt. Entsprechend öffnet sich die Schere weiter zwischen günstigen Bestandes-Mieten und hohen Angebotsmieten, was die Verknappung zementiert.

    Bedeutung für Politik und Wirtschaft
    Die neue Analyse des BWO rückt die Frage der Wohnkosten im Verhältnis zum Einkommen in den Vordergrund. Für die kommenden Jahre bleibt absehbar, ohne strukturelle Ausweitung des Wohnungsangebots wird die Kluft zwischen Nachfrage und Angebot weiter wachsen. Für Wirtschaft, Gesellschaft und Immobilienbranche gehören damit innovative Wohn- und Baukonzepte ebenso zu den Schlüsselthemen wie regulatorische Anreize, um bezahlbaren Wohnraum effektiv zu sichern.

  • Investition stärkt Wirtschaftsstandort mit 60 neuen Arbeitsplätzen

    Investition stärkt Wirtschaftsstandort mit 60 neuen Arbeitsplätzen

    Die in Emmen ansässigen SME Technik AG hat den ersten Spatenstich zum Bau eines neuen Firmengebäudes gesetzt. Mit dem Bau der neuen Produktionsstätten will der Spezialist für CNC-Fertigung seinen Standort im Kanton Luzern stärken, heisst es in einer Mitteilung. Mit einer Investition von 7 Millionen Franken entsteht ein dreigeschossiges Arbeits- und Produktionsgebäude. Zudem werden 60 neue Arbeitsplätze geschaffen.

    Das Gebäude mit einer 1200 Quadratmeter grossen Produktionsfläche und mit 1100 Quadratmetern Bürofläche soll vor allem die CNC-Fertigung von kleinen Teilen oder Serie für die Aviatik und die Bahn optimieren. In einem ersten Schritt werden dazu zwei neue CNC-Maschinen aufgestellt. Der Bezug ist für Frühling 2026 vorgesehen.

    Der von der Cerutti Partner Architekten AG aus Rothenburg geplante und ausgeführte Bau ist auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ausgelegt. Für einen ressourcenschonenden Betrieb wurden eine Solaranlage auf dem Dach sowie Luft-Wasserwärmepumpen installiert.

    „Mit dem neuen Gebäude schafft die SME Technik moderne Arbeitsplätze, die sowohl für bestehende als auch für zukünftige Mitarbeitende attraktiv sind“, wird Jan Kottucz, Investor, Inhaber und Verwaltungsratspräsident der SME Technik AG, in der Mitteilung zitiert. „Gleichzeitig können wir in den modernen Produktionshallen mit neuen Anlagen unseren Kunden CNC-Teile in höchster Präzision und nach Schweizer Qualitätsmassstäben anfertigen.“ Ramona Gut-Rogger, Gemeindepräsidentin von Emmen, sieht in der neuen Investition der SME Technik ein „starkes Signal für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts.“

  • 170-Meter-Turm setzt Akzente im Quartier de l’Étoile

    170-Meter-Turm setzt Akzente im Quartier de l’Étoile

    Die Halter AG mit Sitz in Schlieren und die Fordinvest (Schweiz) Immobilien GmbH mit Sitz in Pfäffikon SZ realisieren in Genf den Tour de l’Étoile 3. Das Hochhaus wird sich laut einer Mitteilung im neuen Quartier de l’Étoile in Genf befinden und mehr als 300 Wohnungen, Räume für öffentliche Einrichtungen, Gastronomie, Geschäfte und Dienstleistungen sowie ein öffentlich zugängliches oberstes Geschoss bieten. Mit einer Höhe von 170 Metern und einer Fläche von über 50’000 Quadratmetern soll es künftig ein architektonisches Landmark von Genf bilden.

    Hintergrund des Projekts ist das Raumplanungsprojekt Praille-Acacias-Vernets (PAV) in Genf. Im Rahmen dessen sollen in den kommenden Jahren auf einer Fläche von mehr als 140 Hektaren neun neue Stadtquartiere mit über 12’000 Wohnungen, 6’000 Arbeitsplätzen, öffentlichen Einrichtungen sowie Frei- und Grünflächen entstehen. Nun hat die Unterzeichnung der Planungsvereinbarung mit der Fondation Praille-Acacias-Vernets und dem Kanton Genf den Weg für die Entwicklung zweier Hochhäuser bereitet.

    Der Tour de l’Étoile 3 soll zusammen mit dem von Rolex geplanten Hochhaus ein zentrales Element des Entwicklungsprojekts PAV bilden und zur sozialen und funktionalen Vielfalt des Stadtteils l’Étoile beitragen. Fordinvest hat den bestehenden Tour de l’Étoile bereits im Jahr 2000 erworben und die Entwicklung des neuen Hochhauses initiiert. Halter übernimmt als Gesamtleister die Verantwortung für die Realisierung des Tour de l’Étoile 3. Das Unternehmen ist zudem bereits mit einem realisierten Hochhausprojekt im Projekt PAV präsent und plant, 2026 ein weiteres zu bauen.