Kategorie: Planung / Entwicklung

Planung / Entwicklung – Immobiliennews zu Projektentwicklung, Arealplanung & Zukunftskonzepten im Schweizer Immobilienmarkt.

  • Neues Werkareal bündelt Energie und Netzkompetenz

    Neues Werkareal bündelt Energie und Netzkompetenz

    Die CKW AG will Geschäftsbereiche aus dem Luzerner Quartier Reussbühl auf die Reussinsel nach Emmen verlegen und dort auch den neuen Hauptsitz des Unternehmens realisieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Axpo-Tochter beabsichtigt mit diesem Schritt, ihre Aktivitäten zu bündeln.

    Im Zentrum des Projektes unter dem Namen EnergiePark Emmen steht der Bau eines neuen Werkgebäudes für die Geschäftsbereiche Netze und Gebäudetechnik. Der dort entstehende Netzstützpunkt von CKW soll für den Bau, Betrieb und Unterhalt des Stromnetzes im Grossraum Luzern verantwortlich zeichnen. Für die Mitarbeitenden sollen mit dem Neubau moderne Arbeitsplätze entstehen. Nach mehrjährigem Planungsverfahren erhielt das Projekt Compact von Penzel Valier AG aus Zürich mit Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten aus Bern den Zuschlag zum Bau der neuen Firmenzentrale.

    Die Reussinsel ist der historische Ursprungsort von CKW, hier lieferte 1894 das erste Kraftwerk Strom für die Region. „Mit der geplanten Verlegung des Hauptsitzes nach Emmen knüpfen wir an diese Wurzeln an und bekennen uns langfristig zum Standort Emmen“, wird Martin Schwab, CEO von CKW, in der Mitteilung zitiert. Durch die Verlegung der Geschäftsbereiche und des Hauptsitzes nach Emmen werden künftig 1000 statt der bisherigen 600 Mitarbeitenden auf der Reussinsel tätig sein.

    In den kommenden Jahren wird nun ein Bebauungsplan auf Basis des Richtprojektes durch die Gemeinde Emmen erstellt. „Gemeinsam mit den Gemeinden Emmen und Ebikon wollen wir die Reussinsel im Interesse aller Beteiligten weiterentwickeln“, heisst es weiter von Schwab. Nach heutigem Stand könnten ab 2030 Bauprojekte bewilligt und realisiert werden, so die Mitteilung.

  • Neues Logistikzentrum entsteht in Hunzenschwil

    Neues Logistikzentrum entsteht in Hunzenschwil

    Die ERNE AG Bauunternehmung aus Laufenburg realisiert in Hunzenschwil ein modernes Logistikzentrum für die Lagerhäuser Aarau AG, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Industrieneubau umfasst ein Hochregallager sowie Büroräumlichkeiten. Der 130 Meter lange und 100 Meter breite Bau erreicht ein Gesamtvolumen von 364’043 Kubikmetern.

    Der Zeitplan für den Rohbau ist klar definiert: Die Fertigstellung ist auf den 9. Dezember 2026 terminiert. Bereits zur Hälfte der Bauzeit muss das Gebäude im Bereich des Hochregallagers seine vollständige Höhe erreichen. Um diese Vorgaben einzuhalten, setzt ERNE auf digitale Bauprozesse und ein virtuelles Gesamtmodell (Virtual Design and Construction), das sämtliche Bauetappen detailliert abbildet. Dadurch werden Bauabläufe präzise geplant, Gewerke optimal koordiniert sowie Schnittstellen und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt.

    Rund 50 Mitarbeitende sowie vier Krane des Typs Wolff WK 7534 sind täglich auf der Grossbaustelle im Einsatz. Für die Betonierarbeiten werden rund 31’000 Kubikmeter Beton mithilfe einer mobilen Betonanlage inklusive Wasserhaltung direkt vor Ort produziert und verarbeitet. Nach Abschluss der Fundamentarbeiten folgen Wände und Decken des Zentrums. Nach Fertigstellung der Bodenplatte wird im Durchschnitt jeden zweiten Tag eine der insgesamt 120 Deckenetappen mit Flächen von jeweils 300 bis 350 Quadratmetern betoniert. Mit der baulichen Verbindung von Neubau und Bestandsgebäude werden die Rohbauarbeiten abgeschlossen.

    Der Erweiterungsbau wird nach seiner Fertigstellung nicht nur der steigenden Nachfrage nach flexiblen Lager- und Logistiklösungen gerecht, sondern soll laut Mitteilung auch neue Massstäbe in den Bereichen Automatisierung, Energieeffizienz und nachhaltige Bauweise setzen.

  • Gebäudetechnikgruppe expandiert im Engadin

    Gebäudetechnikgruppe expandiert im Engadin

    Die Burkhalter Gruppe hat die Caotec SA aus Brusio übernommen, die auf Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, und Sanitärtechnik (HLKS) fokussiert. Mit dem Kauf der Caotec SA kann die Burkhalter Gruppe künftig auch das Ober- und Unterengadin und das Valposchiavo mit HLKS-Dienstleistungen bedienen.

    Die Übernahme erfolgt laut einer Mitteilung ebenfalls im Rahmen der gezielten Akquisitionsstrategie der Burkhalter Gruppe, die bereits 2025 etwa die Gattiker Elektro GmbH in Uster ZH oder Mathieu Ingenieure AG in Visp VS erworben hatte.

    Die neu akquirierte Caotec AG  beschäftigt 17 Mitarbeitende und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 4,9 Millionen Franken. Das Unternehmen wird als eigenständige Gruppengesellschaft der Burkhalter Holding AG unter der bisherigen Leitung von Dario Cao weitergeführt. Der Name Caotec SA bleibt erhalten, alle Mitarbeitenden werden übernommen.

    Die Burkhalter Gruppe ist eine Gesamtanbieterin von gewerkübergreifender Gebäudetechnik, insbesondere in den Bereichen Heizungs- und Kälte-, Lüftungs- und Klima-, Sanitär- und Elektrotechnik.  Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich in Zürich.

  • Architekt übernimmt operative Leitung im Unternehmen

    Architekt übernimmt operative Leitung im Unternehmen

    Die fsp Architekten AG hat Raman Misinovic zu ihrem neuen Chief Operating Officer ernannt. Er wird gemeinsam mit CEO und Inhaber Christoph Kaech sowie Selim Manjusak, Chief Digital Officer und Chief People Officer, die Verantwortung für die strategische und operative Weiterentwicklung des Unternehmens übernehmen, heisst es in einer Mitteilung. Misinovic war zuvor einige Jahre Projekt- und Teamleiter bei fsp und später als selbstständiger Architekt tätig.

    „Raman kennt uns seit vielen Jahren“, heisst es in der Mitteilung. „Seine architektonische Erfahrung, sein unternehmerischer Blick und sein Verständnis für integrierte Prozesse prägen seine Arbeit. In den vergangenen Jahren hat er diese Perspektiven weiter geschärft und bringt sie nun in neuer Rolle bei fsp ein.“

    Raman Misinovic schloss 2012 seinen Bacheleor in Architektur an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ab. Er bildete sich anschliessend an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie der Universität Stanford weiter und erhielt 2016 seinen Master in Virtuelles Design und Konstruktion und digitales Bauen an der FHNW.

    Misinovic war zwischen 2013 und 2021 als Projekt- und Teamleiter bei fsp tätig. Später arbeitete er als Inhaber und selbstständiger Architekt bei der RAUMKO GmbH sowie der IMMOMIS GmbH. Seine vertieften Kenntnisse in Architektur, Organisation und Prozesse möchte er nun in der Geschäftsleitung von fsp Architekten einbringen. „Gemeinsam mit Christoph Kaech und Selim Manjusak gestalten wir die Weiterentwicklung von fsp – vernetzt, unternehmerisch und mit einem klaren Anspruch an Qualität und Zusammenarbeit“, erklärt er in einer Mitteilung.

  • Dekarbonisierung setzt künftig auf Wärmepumpen

    Dekarbonisierung setzt künftig auf Wärmepumpen

    Das Nationale Sportzentrum in Magglingen wird künftig nicht mit Wärme aus dem tiefen Untergrund geheizt werden. Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) stellt das Projekt laut einer Mitteilung ein. Der Untergrund habe sich als zu komplex erwiesen. Die Tiefbohrungen würden daher höhere Kosten als prognostiziert ausfallen.

    Das BBL hat das Geothermieprojekt 2018 begonnen. Untersuchungen hatten 2023 Potenziale für Warmwasser in einer Tiefe von 1500 bis 2000 Metern aufgezeigt. Die Nutzung dieser Potenziale war bereits für 2029 vorgesehen.

    Das BBL hält aber an seiner Absicht fest, die Wärmeversorgung des Sportzentrums zu dekarbonisieren. Dafür will es auf Geothermie näher an der Oberfläche und auf Wärmepumpen zurückgreifen. Diese sollen Erdgas und Holzpellets als Hauptwärmelieferanten ablösen. Das dürfte aber frühestens 2031 möglich sein, heisst es in der Mitteilung.

  • Raumplanung wird im Unterricht praxisnah vermittelt

    Raumplanung wird im Unterricht praxisnah vermittelt

    Planungsverantwortliche von Baden Regio haben mit Schülern der Kantonsschule Wettingen im Herbst 2025 ein Projekt zur Raumplanung initiiert. Wie nun einer Mitteilung zu entnehmen ist, haben die Planer drei Lektionsblöcke im Akzentfach Geistes- und Sozialwissenschaften gestaltet. Dabei wurden Arbeitsmethoden und Planungsinstrumente vorgestellt sowie Mitwirkungsmöglichkeiten der Bevölkerung erläutert.

    In praxisnahen Projekten haben Schülerinnen und Schüler ihre nähere Schulumgebung analysiert und im Anschluss Vorschläge zur Gestaltung des westlichen Teils der Klosterhalbinsel erarbeitet. In weiteren Lektionen befassten sich die Jugendlichen gemeinsam mit den Lehrpersonen mit unterschiedlichen Wohnkonzepten, den Bedürfnissen rund ums Wohnen und deren Einfluss auf die Stadtentwicklung. Soziale Komponenten standen hierbei im Vordergrund.

    „Die praxisnahe Sichtweise und das fundierte Know-how der Referierenden von Baden Regio eröffneten den Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrpersonen wertvolle neue Perspektiven“, wird Oliver Schneider, Gymnasiallehrer an der Kantonsschule Wettingen, in der Mitteilung zitiert. „Durch das lebendige Zusammenspiel von theoretischen Grundlagen und deren unmittelbarer Anwendung an einem konkreten Beispiel wurde das Thema Raumplanung greifbar und anschaulich vermittelt. Dies weckte Neugier, förderte das vernetzte Denken und ermutigte die Lernenden, über gewohnte Grenzen hinauszublicken.“

    Die Beteiligten von Baden Regio und des Lehrkörpers konstatierten als auffallend, dass den Schülerinnen und Schülern das Zusammenleben der Menschen besonders wichtig war.

  • Der Weg ist frei für Wil West

    Der Weg ist frei für Wil West

    Im zweiten Anlauf sagt die Stimmbevölkerung von St. Gallen Ja zu Wil West. Der Entscheid ist knapp, aber klar genug, um Planungssicherheit zu schaffen. Das Votum zeigt, die Region will wachsen. Gebündelt, planbar und abgestimmt über Kantonsgrenzen hinweg.

    Mit dem Landverkauf gibt St. Gallen ein ehemaliges Gutsareal der Psychiatrie Wil an den Kanton Thurgau ab. Das Wirtschaftsgebiet liegt künftig vollständig auf Thurgauer Boden, bleibt aber im unmittelbaren Einflussraum der Regio Will. Damit entsteht eine klarere Ausgangslage für Investitionen, Infrastruktur und langfristige Ansiedlungsstrategien.

    Konzentration statt Zersiedelung
    Wil West steht für ein Leitbild, das viele Regionen beschäftigt, wirtschaftliches Wachstum ermöglichen, ohne die Landschaft weiter zu zersiedeln. Statt immer neue Gewerbezonen an Ortsrändern zu streuen, bündelt der Standort künftig Firmen, Dienstleistungen und produktive Arbeitsplätze an einer verkehrstechnisch gut erschlossenen Lage.

    Geplant ist kein beliebiges Industrieareal, sondern ein moderner Arbeitsstandort. Angestrebt sind hochwertige Betriebe, die Wertschöpfung und qualifizierte Jobs bringen, ohne übermässig viel Fläche zu verbrauchen. Damit wird das Entwicklungspotenzial der Region genutzt. Für die Raumplanung ist das Projekt damit auch ein Instrument, um Wachstum zu kanalisieren, statt es dem Zufall zu überlassen.

    Infrastruktur als Entwicklungstreiber
    Besonders stark wirkt Wil West über die Infrastruktur. Mit dem Projekt verknüpfen Bund, Kantone und Region den Ausbau der Autobahn, den öffentlichen Verkehr sowie Fuss- und Veloverbindungen. Der geplante Autobahnanschluss an die A1 und eine bessere Anbindung an Bahn und Bus machen das Areal für Unternehmen attraktiv und entlasten zugleich die bestehenden Ortszentren.

    Nachhaltigkeit als Standortfaktor
    Die erste Version von Wil West ist an Bedenken gescheitert, wie Kulturlandverlust, Verkehr und ökologische Auswirkungen. In der überarbeiteten Variante spielt Nachhaltigkeit eine deutlich sichtbarere Rolle. Verdichtete Bauweisen, sorgfältigere Flächennutzung und mehr Grün- und Freiräume sollen den ökologischen Fussabdruck verringern.
    Für Unternehmen, die sich ansiedeln wollen, wird genau das zum Standortfaktor. Immer mehr Firmen achten bei der Wahl ihres Standorts auf Energie- und Flächenverbrauch, Erreichbarkeit ohne Auto und ein attraktives Umfeld für Mitarbeitende.
    Wil West hat die Chance, hier einen neuen Standard für Arbeitszonen zu setzen, wenn Qualitätssicherung, Etappierung und Kriterien für Ansiedlungen konsequent durchgezogen werden.

    Chancen nutzen, Erwartungen managen
    Mit dem Ja zur Vorlage steigen nun auch die Erwartungen. Politik und Verwaltung müssen Tempo aufnehmen, ohne in Hektik zu verfallen. Die Region braucht klare Leitplanken, welche Branchen sollen kommen? Welche Dichte ist gewünscht? Wie wird die Entwicklung über Jahrzehnte gesteuert, ohne bei jedem Konjunkturwechsel die Strategie zu wechseln?

  • Tour Invictus neues Gesicht für Fribourg

    Tour Invictus neues Gesicht für Fribourg

    Die Tour Invictus markiert einen Wendepunkt in der städtischen Entwicklung Fribourgs. Sie verdichtet Wohnraum in die Höhe, statt weiter in die Fläche zu wachsen. Das Projekt reagiert damit auf knappen Boden, veränderte Haushaltsstrukturen und eine alternde Bevölkerung.

    Gleichzeitig stellt der Turm die Frage nach Identität. Wie viel «Hochhaus» verträgt eine mittelgrosse Schweizer Stadt? Das Gebäude wird sichtbar sein, aus der Stadt und von weitem. Damit wird es zum Symbol für eine neue Phase der Stadtentwicklung, die Dichte, Mobilität und Lebensqualität neu austariert.

    Neue Wohnformen statt klassischer Blockrand
    Die Nutzungsmischung ist klar auf Wohnen ausgerichtet, aber intern fein abgestuft. In den unteren Geschossen entstehen altersgerechte Wohnungen mit betreutem Umfeld. In den oberen Etagen finden sich frei finanzierte Eigentumswohnungen mit weitem Ausblick und hoher Aufenthaltsqualität.

    Diese vertikale Mischung ersetzt den klassischen Blockrand mit separaten Häusern für verschiedene Zielgruppen. Sie bringt Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen im selben Gebäude zusammen. Für Betreiber, Eigentümer und Stadtplanung eröffnet das neue Optionen für Services, Quartierbezug und Community‑Bildung.

    Aufenthaltsqualität schaffen soll
    Ein Turm dieser Höhe provoziert immer die gleiche Frage. Wird Dichte zur Belastung oder zur Qualität? Entscheidend ist die Gestaltung der Übergänge. Strassenniveau, Erdgeschoss und Umgebung müssen den Massstab für Fussgänger halten. Begrünte Aussenräume, klare Adressbildung und gut lesbare Eingänge entscheiden darüber, ob der Turm als Fremdkörper oder als selbstverständlicher Teil des Quartiers wahrgenommen wird.

    Im Innern zählt die erlebte Grosszügigkeit. Tageslicht, Raumhöhen, private Aussenräume und Sichtbezüge sind das Gegengewicht zur hohen Anzahl Einheiten. Wo Freiräume bewusst ins Haus verlegt werden, etwa mit Gemeinschaftsräumen, Dachterrassen oder nutzbaren Laubengängen, entsteht Identifikation statt Anonymität.

    Chancen für die Stadt
    Für die Stadt Fribourg ist die Tour Invictus Chance und Testfall zugleich. Sie zeigt, wie Investoren, Planende und Behörden mit Verdichtungszielen umgehen. Der Umgang mit Verkehr, Erschliessung, Beschattung und Nachbarschaft wird genau beobachtet werden. Gelingt das Projekt, stärkt es die Akzeptanz weiterer vertikaler Verdichtungen.

    Gleichzeitig bleibt das Spannungsfeld sichtbar. Ein Hochhaus löst Diskussionen über Skyline, Charakter und soziale Durchmischung aus. Führungskräfte in Verwaltung und Immobilienwirtschaft sind gefordert, diese Debatte aktiv zu moderieren. Es braucht klare Erzählungen, warum Dichte nicht Verzicht bedeutet, sondern neue Formen von Urbanität ermöglicht.

  • Urbaner Wandel auf dem Wellisareal

    Urbaner Wandel auf dem Wellisareal

    Zwischen Bahnhof und Altstadt liegt eines der spannendsten Transformationsgebiete der Region. Aus Hallen, Lagern und Werkhöfen wächst ein urbanes Quartier mit eigenem Charakter. Das Areal übernimmt damit eine Schlüsselrolle als Eingangstor nach Willisau.

    Die Fläche ist in etwa so gross wie die historische Altstadt. Aus dem vormals abgeschlossenen Produktionsstandort wird ein offenes Stück Stadt. Wege, Plätze und Freiräume verbinden künftig Bahnhof, Altstadt und Quartier. Die bisherige Barriere wird zur städtischen Nahtstelle.

    Mischung statt Monofunktion
    Die Entwicklung setzt klar auf Nutzungsmischung. Geplant sind mehrere hundert Wohnungen in unterschiedlichen Grössen und Typologien, ergänzt durch Flächen für Gewerbe, Dienstleistungen und quartiernahe Angebote. Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit rücken näher zusammen.

    Sie schafft über den Tag hinweg Frequenz, erhöht die Auslastung der Infrastruktur und reduziert Abhängigkeiten von einer einzigen Nutzungsart. Gleichzeitig öffnet sie Spielräume für neue Arbeitsformen, kleinteilige Dienstleister und lokale Anbieter.

    Identität aus der industriellen Vergangenheit
    Das Wellisareal bleibt als Ort erkennbar. Teile der bestehenden Bausubstanz werden erhalten und neu bespielt. Die industrielle Prägung liefert damit nicht nur Geschichte, sondern auch Identität. Sie unterscheidet das Quartier klar von grünen Wiesenentwicklungen am Ortsrand.

    Neue Bauten ergänzen den Bestand, ohne ihn zu überdecken. Ein Hochpunkt markiert das Areal in der Silhouette von Willisau. Entscheidend ist dabei nicht die Höhe allein, sondern die Wirkung im Stadtraum. So entsteht ein Bild, das auch in der Wahrnehmung von Bewohnern, Besuchern und Investoren verankert bleibt.

    Freiraum als Standortfaktor
    Das Projekt denkt Dichte konsequent mit Freiraum zusammen. Grosszügige Grünflächen, Bäume, Plätze und Wege strukturieren das Quartier und sorgen für Aufenthaltsqualität. Statt Innenhof als Restfläche rückt der Freiraum ins Zentrum der Konzeption.

    Für künftige Nutzer ist das mehr als ein Komfortthema. Beschattete Aufenthaltsbereiche, durchdachte Aussenräume und differenzierte Kleinklimate werden zu harten Standortfaktoren. Sie beeinflussen Vermietbarkeit, Image und langfristige Wertentwicklung. Ein robustes Freiraumkonzept unterstützt zudem die Anpassungsfähigkeit des Quartiers über den Lebenszyklus hinweg.

    Mobilität neu austariert
    Die Lage direkt am Bahnhof und nahe der Altstadt erlaubt einen verkehrsarmen Ansatz. Der Fuss- und Veloverkehr hat Vorrang, Angebote des öffentlichen Verkehrs liegen in Gehdistanz. Das Projekt reduziert bewusst die Zahl der Parkplätze und setzt auf alternative Mobilitätsformen.

    Für Kommunen und Investoren bedeutet das, weniger Flächenverbrauch für Autos, mehr Raum für Wertschöpfung und Lebensqualität. Gleichzeitig steigt der Druck, Mobilität als integriertes Angebot zu denken. Von Sharing-Lösungen über Logistik bis hin zu Quartierservices.

  • Thun Nord entwickelt sich zum neuen Stadtteil

    Thun Nord entwickelt sich zum neuen Stadtteil

    Der künftige neue Stadtteil Thun Nord ist einer der vier wichtigsten kantonalen Entwicklungsschwerpunkte und der wichtigste im Berner Oberland, so eine Mitteilung der Stadt Thun. Auf einem Gelände von 60 Hektaren soll hier ein zukunftsgerichtetes Stadtquartier und ein Wirtschaftsstandort von überregionaler Ausstrahlung entstehen. Das Areal soll durch eine neue S-Bahnhaltestelle erschlossen werden.

    Das Gelände gehört je zur Hälfte Armasuisse Immobilien und der RUAG Real Estate AG. Die Stadt Thun hat 2025 mit ihnen sowie der BLS ein sogenanntes Werkstattverfahren für das Kerngebiet rund um die geplante Bahnhaltestelle durchgeführt. Drei interdisziplinäre Teams entwickelten zusammen mit Expertinnen und Experten und den verschiedenen Anspruchsgruppen Vorschläge. Aus diesen hat ein Begleitgremium Eckwerte für die weitere Entwicklung abgeleitet.

    Das Grundgerüst des neuen Stadtteils soll durch die Freiräume gebildet werden. Dieser wird geprägt durch die Aare, die Strassen, den Bahnraum und das Ortsbild. So soll die bestehende Sheddachhalle das Rückgrat der Anlage bilden. Die beiden Grundeigentümerinnen wollen ihre geschlossenen Betriebsareale auf das Gebiet westlich der Alpenbrücke und auf die Flächen des Textilcenters konzentrieren. Ausserhalb von ihnen sind gemischte Nutzungen vorgesehen. Zu den prägenden Akteuren wird auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit ihrem neuen Campus gehören.

    Die Ergebnisse des Werkstattverfahrens werden bis zum 6. März im Rathaus Thun ausgestellt.

  • Gemeinden am Zürichsee stärken wirtschaftliche Vernetzung

    Gemeinden am Zürichsee stärken wirtschaftliche Vernetzung

    Die Standortförderung Goldküste hat ihr erstes Jahresprogramm veröffentlicht. Der Verein wurde im September 2025 von den elf Gemeinden des Bezirks Meilen und dem Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich gegründet.

    Wie es in einer Mitteilung heisst, profitieren die Mitglieder von kostenfreier Teilnahme an Veranstaltungen, Exkursionen und Hintergrundgesprächen, direktem Zugang zu Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie erhöhter Sichtbarkeit. Die erste Mitgliederversammlung findet am 15. April in Stäfa ZH statt. Dort wird als Gastreferent Dr. Moritz Lechner sprechen, Co-Gründer und Co-Verwaltungsratspräsident von Sensirion.

    Als weitere Programmpunkte nennt die Mitteilung einen Mitglieder-Lunch mit Werkstattbesuch bei der Micro Mobility Systems AG in Küsnacht und einen Mitglieder-Znüni in der Gemeindeverwaltung Zumikon. Im August folgt eine After-Work-Exkursion in den Seepark Uetikon, wo auf dem ehemaligen Areal der chemischen Fabrik Wohnungen für gut 600 Personen entstehen. Zudem steht eine Exkursion zum Zürcher Kantonsrat auf dem Plan.

  • Neue Technik verlängert Lebensdauer alter Brücken

    Neue Technik verlängert Lebensdauer alter Brücken

    Die in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts erbauten Brücken zeigen zunehmend Ermüdungserscheinungen und müssen repariert werden. Forschende und Techniker der Abteilung Structural Engineering an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf arbeiten an neuen Methoden, wie diese Brücken saniert werden können. Für ihre Experimente nutzen sie einen Brückenbelag aus ultrahochfestem faserbewehrtem Beton (UHPFRC), armiert mit Formgedächtnisstahl, heisst es in einer Mitteilung. Bei diesem Stahl handelt es sich um einen eisenbasierten Stahl aus einer Legierung, die unter anderem Mangan, Silizium und Chrom enthält. Mit diesem Stahl wird der Faserbeton verbunden. Nach einem Erhitzen zieht sich der Stahl zusammen und verschliesst aufgetretene Risse im Beton.

    Die Forschenden um Angela Sequeira Lemos und Christoph Czaderski haben entsprechende Experimente in der Bauhalle der Empa durchgeführt. Fünf Betonplatten mit jeweils fünf Metern Länge simulieren Brückenelemente. Von diesen blieb eine unverstärkt, während die anderen mit herkömmlichen Armierungsstahl beziehungsweise mit Formgedächtnisstahl armiert wurden. Für den Test wurden den Platten Risse zugefügt, um die realen Verschleissbedingungen zu simulieren. Im Ergebnis zeigte sich die Kombination aus faserbewehrtem Beton und Formgedächtnisstahl als funktionsfähiger. Mit ihr konnten Risse verschlossen und durchhängende Brückenteile gehoben werden. „Wir konnten zeigen, dass unser System nicht nur funktioniert, sondern bestehende Brücken tatsächlich wiederbeleben kann“, wird Angela Sequeira Lemos in der Mitteilung zitiert.

    Das Forschungsprojekt wurde von Innosuisse gefördert und von der OST – Ostschweizer Fachhochschule sowie von re-fer, einer Ausgliederung der Empa aus Seewen, und dem Verband der Schweizer Zementindustrie cemsuisse unterstützt. Ein Praxistest an einer echten Brücke könnte das Interesse der Industrie wecken. „Und mit zunehmender Nachfrage dürften auch die Materialkosten sinken – dann könnte diese Technologie die Brückensanierungen nachhaltig verändern“, zeigt sich Sequeira Lemos überzeugt.

  • Baustelle für Alterszentrum in Schlieren wird im März eingerichtet

    Baustelle für Alterszentrum in Schlieren wird im März eingerichtet

    Ab Anfang März 2026 wird die Baustelle für das neue Schlieremer Alterszentrum „Wohnen am Stadtpark“ für die Bevölkerung sichtbar. Dann beginnen dort die Vorbereitungsarbeiten. Zu dem einen Jahr Verspätung hatten zwei Rekurse geführt, die jedoch im Dezember 2025 zurückgezogen wurden. Nun sind die rechtlichen Verfahren abgeschlossen. Deshalb kann laut einer Mitteilung der Stadt Schlieren die Baustelle jetzt eingerichtet werden, und auch mit ersten Bau- und Vorbereitungsarbeiten wird begonnen. Der offizielle Spatenstich soll im April 2026 erfolgen. Die Bauarbeiten sollen Ende 2028 abgeschlossen sein.

    Im Zuge des Baustarts wird auch der Spielplatz am westlichen Rand des Stadtparks ab Anfang März zurückgebaut. Wie die Stadt weiter mitteilt, entsteht dafür beim Stürmeierhuus bereits eine neue städtische Spielinsel. Sie soll im April fertig sein.

    Bei der Volksabstimmung vom 12. März 2023 war ein Kredit über 44,32 Millionen Franken für den Bau des neuen Alterszentrums mit einem Ja-Anteil von 76,6 Prozent deutlich angenommen worden. Wie die Stadt betont, leistet es „einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung einer zeitgemässen, bedarfsgerechten und wohnortnahen Betreuung und Pflege im Alter“.

  • Kooperation soll Deponiekapazitäten langfristig sichern

    Kooperation soll Deponiekapazitäten langfristig sichern

    Die Kantone St.Gallen, Thurgau und Schaffhausen arbeiten bei der Planung neuer Deponien für Schlacke aus Kehrichtverbrennungsanlagen zusammen, informiert das Bau- und Umweltdepartement des Kantons St.Gallen in einer Mitteilung. In den nächsten zwei Jahren erarbeiten die Abfallfachstellen der drei Kantone eine koordinierte Planung, die den Bedarf an Deponievolumen sowie Deponiestandorten ausweist. Ziel ist es, die Entsorgungssicherheit für die nächsten 30 Jahre zu gewährleisten und wirtschaftliche und ökologische Vorteile zu nutzen.

    Ausgangspunkt der Zusammenarbeit ist der absehbare Mangel an geeignetem Deponievolumen. Bei der Verbrennung von Abfällen in Kehrichtverbrennungsanlagen entsteht nicht weiter verwertbare KVA-Schlacke, die auf speziell gesicherten Deponien des Typs D gelagert werden muss. Solche Anlagen sind sowohl in den beteiligten Kantonen als auch in der gesamten Schweiz knapp. Ohne zusätzliche Kapazitäten drohen mittelfristig Engpässe bei der Entsorgung.

    Die koordinierte Planung soll bereits bestehende über kantonale Abfallströme optimieren, wirtschaftliche und ökologische Vorteile nutzen und eine rationale Nutzung einzelner Standorte ermöglichen. Damit wollen die drei Kantone langfristige Planungs- und Entsorgungssicherheit sowohl für Abfallverursacher als auch KVA und Deponien bieten.

    Die Kantone erfüllen mit dem Projekt ihren gesetzlichen Auftrag zur Abfallplanung. Dieser umfasst die Ermittlung des künftigen Deponiebedarfs sowie die Festlegung geeigneter Standorte. Die gemeinsam erarbeitete Planungsgrundlage dient anschliessend als Basis für kantonale Planungsinstrumente wie Richtpläne und weitere Verfahren.

  • Kanton Zürich schafft Schnittstelle zum Innovationspark

    Kanton Zürich schafft Schnittstelle zum Innovationspark

    Der Kanton Zürich hat laut einer Mitteilung die Fachstelle Innovationspark Zürich geschaffen. Damit setzt er einen Regierungsratsbeschluss von April 2025 um, der die Überführung der bisher durch ein externes Mandat geführten Koordinationsstelle in eine Regelorganisation vorsieht. Die Fachstelle ist im Amt für Wirtschaft angesiedelt und hat ihren operativen Betrieb Anfang Jahr aufgenommen.

    Die Fachstelle soll die Umsetzung der Aufgabenteilung zwischen der Volkswirtschaftsdirektion, der Stiftung Innovationspark, der IPZ Property AG und der IPZ Operations AG sicherstellen. Sie soll die kantonalen Projekte koordinieren und die verschiedenen Anspruchsgruppen in den Standortgemeinden, beim Bund, in der Wirtschaft und anderen Partnern einbeziehen.

    Die Fachstelle soll sich zusätzlich zum Innovationspark als dem wichtigsten Arealentwicklungsprojekt im Kanton auch mit der aktiven Entwicklung von Wirtschaftsflächen als einem zentralen Standortfaktor beschäftigen. Dabei geht es um Flächen für das Wachstum, die Transformation und die Ansiedlung von Unternehmen namentlich im oder im Umfeld des Innovationsparks, aber auch im gesamten Kanton.

    Benjamin Grimm ist der erste Leiter der Fachstelle. Der Geograf hat einen Master in Raumentwicklung und Infrastruktursysteme der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich sowie einen Master of Advanced Studies in Real Estate der Universität Zürich. Er hat unter anderem beim Bundesamt für Raumentwicklung und beim Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich gearbeitet.

  • Standortwechsel markiert neuen Entwicklungsschritt

    Standortwechsel markiert neuen Entwicklungsschritt

    HKG hat sich für einen Umzug innerhalb von Baden-Dättwil entschieden. Ab dem 1. März 2026 ist das Ingenieur- und Beratungsunternehmen in der Täfernstrasse 14A in Baden-Dättwil zu finden, heisst es in einer Mitteilung. Am neuen Standort sei das Platzangebot grösser als an der bisherigen Adresse Im Langacker 20.

    Für die HKG beginne „ein neues Kapitel für die Weiterentwicklung des Standorts“, heisst es vom Unternehmen. Der Standortwechsel schaffe Raum für weiteres Wachstum und die Zukunft des eigenen Angaben zufolge 1978 gegründeten Anbieters für Elektroengineering, Gebäudetechnik und Energieberatung.

    Mit dem Zugewinn an Platz sei ein besseres Arbeitsumfeld verbunden „für kreative Ideen, effiziente Zusammenarbeit und zukunftsorientiertes Arbeiten“. Mitarbeitende könnten sich in einem „modernen Zuhause“ optimal entfalten und Projekte noch erfolgreicher umsetzen.

  • Thun Nord formt ein neues Stadtquartier

    Thun Nord formt ein neues Stadtquartier

    Der kantonale Entwicklungsschwerpunkt Thun Nord gilt als bedeutendster Wirtschaftsstandort des Berner Oberlands und zählt zu den vier Premium-Standorten des Kantons Bern. Das Areal zwischen Selve und Lerchenfeld, heute noch stark militärisch geprägt, soll Schritt für Schritt für neue Nutzungen geöffnet werden. Damit entsteht Raum für Arbeiten, Wohnen und Mobilität, verbunden durch eine neue öffentliche Erschliessung.

    Werkstatt-Verfahren als Meilenstein
    Im Jahr 2025 führte die Stadt Thun gemeinsam mit Armasuisse Immobilien, Ruag Real Estate AG und der BLS ein Werkstatt-Verfahren durch. Es markiert einen wichtigen Etappenschritt in der Transformation des Gebiets. Die Aufgabe war, Wege aufzeigen, wie sich der Standort zu einem modernen, vernetzten Stadtteil entwickeln kann. Neben der künftigen S-Bahn-Haltestelle Thun Nord steht die Schaffung eines lebendigen urbanen Umfelds im Zentrum.

    Freiräume als Grundgerüst
    Im Fokus der planerischen Überlegungen stehen Freiräume als verbindendes Element zwischen den geschlossenen Militärarealen südlich des Areals. Die drei interdisziplinären Teams entwickelten im Dialog mit Fachleuten, Eigentümerschaft und Interessengruppen mehrere Ansätze. Trotz unterschiedlicher Konzepte entstand ein gemeinsamer Kern. Freiraum, Aare, Alpenbrücke und Allmendstrasse bilden das tragende Gerüst, an das künftige Quartierstrukturen anschliessen. Auch die neue Bahnhaltestelle nimmt Bezug auf den Bestand. Die markanten Sheddachhalle soll dabei als Rückgrat und Identitätsträger dienen.

    Von der Idee zur Umsetzung
    Nun startet die nächste Phase. In einer sogenannten Synthese arbeiten Stadt, Eigentümerschaft und Projektpartner an der weiteren Präzisierung von Freiraum und Quartierstruktur. Sie bildet die Grundlage für die nächsten, aufeinander abgestimmten Planungen, etwa Infrastrukturvorhaben oder die nötigen Planungsinstrumente. Damit nimmt Thun Nord Gestalt an, als zukunftsweisendes Quartier, das wirtschaftliche Stärke und räumliche Qualität verbindet.

  • Neuer Investor für Werkmatt Uri

    Neuer Investor für Werkmatt Uri

    Am 25. Februar 2026 haben Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind und die Risa Immobilien SA den Kaufvertrag für das Baufeld 11 auf der Werkmatt Uri unterzeichnet. Grundlage bildet ein 2024 abgeschlossener Kaufrechtsvertrag zwischen dem Kanton Uri und der IG Innovationspark Gotthard. Die IG hat in den vergangenen Jahren die Projektidee für ein funktionales, nachhaltig gebautes und architektonisch überzeugendes Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude entwickelt. Im Oktober 2025 erteilte die Gemeinde Altdorf die Baubewilligung für ein viergeschossiges Gebäude mit rund 4’000 Quadratmetern Nutzfläche und Platz für etwa 140 Arbeitsplätze.

    Marcus Weber setzt auf den Standort Uri
    Hinter der Risa Immobilien SA steht mit Marcus Weber ein in der Schweiz profiliert auftretender Investor in den Bereichen Immobilien, Tourismus und alpine Infrastruktur. Er engagiert sich seit Jahren in Sedrun/Disentis und ist dort als Verwaltungsratspräsident und Hauptaktionär der Bergbahnen Disentis AG in den Ausbau des touristischen Angebots involviert. Auch im Kanton Uri ist Weber bereits präsent, etwa mit Investitionen auf dem Brüsti in Attinghausen in Skilift, Bergrestaurant und begleitende Infrastrukturen. Mit dem Einstieg auf der Werkmatt Uri erweitert er sein Engagement um ein weiteres zukunftsgerichtetes Projekt im Alpenraum.

    Projekt geht in die Umsetzungsphase
    Das geplante Büro- und Gewerbegebäude entsteht am nördlichen Rand der Werkmatt Uri, in Gehdistanz zum Kantonsbahnhof Altdorf und nahe dem künftigen Autobahnhalbanschluss A2. Der Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen, der Bezug auf 2028. Dere Investor will die Umsetzung rasch vorantreiben. In zentraler Lage entstehen damit attraktive, flexibel nutzbare Flächen für Unternehmen, die die Standortvorteile von Uri nutzen wollen.

    Werkmatt Uri bietet weiteres Potenzial
    Die Werkmatt Uri ist mit rund zwölf Hektaren die letzte grosse Landreserve im Urner Talboden und hervorragend erschlossen zwischen Kantonsbahnhof und Autobahn A2. Der Standort soll langfristig über 1’000 Arbeitsplätze ermöglichen und gezielt für Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe entwickelt werden. Neben Baufeld 11 stehen weiterhin rund acht Hektaren für Verkauf oder Baurechtsvergabe zur Verfügung, abgewickelt durch den Kanton Uri. Unternehmen, die sich für Flächen interessieren, finden weitere Informationen online auf der Plattform der Werkmatt Uri.

  • Wie Basel-Landschaft Räume für Innovation und Leben schafft

    Wie Basel-Landschaft Räume für Innovation und Leben schafft

    Basel-Landschaft baut an der Zukunft. Ehemalige Industrieareale werden zu innovativen Campus, flexiblen Gewerbeparks und urbanen Quartieren transformiert. Der Dreispitz verbindet Kunst, Bildung und Hightech an der Kantonsgrenze und schafft Raum für 4’000 Arbeitsplätze, Forschung und nachhaltige Architektur auf Spitzenniveau. Uptown Basel in Arlesheim positioniert sich als Hotspot für Industrie 4.0 und MedTech mit Quantencomputing-Pionieren und ökologischem Leuchtturmcharakter. Neue Quartiere in Muttenz, BusinessCity und AM SCHÄNZLI verbinden Wohn- und Arbeitsräume, grüne Freiräume und klimafreundliche Mobilität, wodurch der Standort als Wissens- und Innovationszentrum weiter profiliert wird.

    In Pratteln entstehen mit Bredella, dem Campus der Wirtschaft und Zentrale Pratteln moderne urbane Lebensräume, die auf nachhaltige Entwicklung, smarte Infrastruktur und flexible Nutzungskonzepte setzen. In Allschwil entwickelt sich der Bachgraben mit dem Switzerland Innovation Park Basel Area zu einem führenden Life-Sciences-Standort, an dem BioTech-, MedTech- und Pharmaunternehmen modernste Forschung und Hightech-Innovationen vorantreiben. Der Industriepark Laufen und die Ziegelei Ost in Allschwil schaffen Impulse für regionale Produktion, Handwerk und Gemeinschaft, mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft und CO²-Reduktion. GETEC PARK ist Wachstumsmotor für Chemie und Life Sciences, getrieben von Dekarbonisierung und ESG-Standards.

    Basel-Land demonstriert so, wie Vielfalt, Nachhaltigkeit und Innovationskraft die Transformation antreiben.

    Dreispitz
    Dreispitz in Münchenstein (Basel-Landschaft) ist eines der vielfältigsten Areale der Region Basel. Hier verbinden sich Kunst, Bildung und Wirtschaft. Über 380 Unternehmen und rund 4000 Arbeitsplätze prägen das Wirtschaftspark Dreispitz, flankiert von Hochschulen wie der FHNW und kreativen Clustern. Das interkantonale Areal bietet Raum für innovative Firmen, Start-ups, Kultur und moderne Bildungsinstitutionen. Ein vitaler Zukunftsstandort für die ganze Region.

    uptownBasel
    uptownBasel baut gerade die Zukunft. Seit 2019 entsteht ein hochmoderner Innovationscampus für die Arbeitsplätze der nächsten Jahrzehnte. Der weltbekannte Zahnimplantate-Hersteller Straumann verlegt bis 2028 total 1’000 Arbeitsplätze auf das in die Zukunft weisende Entwicklungsareal. Arlesheim wird so zum bedeutendsten Hotspot für die Medizintechnologie der Schweiz. Der von der Familie Staehelin und von Fankhauser Arealentwicklungen in hohem Tempo realisierte Campus zeichnet sich durch mehrere, sich bereits im Bau befindende Gebäude mit nachhaltiger Architektur auf Spitzenniveau aus. Das Roofdeck hat mittlerweile weltweit Beachtung gefunden und dient zusammen mit den Seminar- und Eventräumen dazu, dass das Areal zum hochmodernen Herstück des Industriestandorts Baselland wird.

    Industriepark Laufen
    Der Industriepark Laufen befindet sich auf dem ehemaligen Plattenwerk der Keramik Laufen AG am südöstlichen Rand der Stadt und ist seit 2017 Eigentum der Stiftung Abendrot. Nach dem Grossbrand 2020, der rund 80% der Substanz zerstörte, wird das Gewerbeareal von 2025 bis 2027 als eingeschossige Holzsystembauten neu aufgebaut. Ziel ist ein modernes, preisgünstiges Angebot für regionale Kleinunternehmen, Handwerk und Kreative, mit flexiblen Mietflächen und individuellen Ausbauoptionen. Ein Netz von Gewerbegassen sorgt für gute Erschliessung, Belichtung und fördert die Vernetzung der Nutzer. Verdichtungen und mehrgeschossige Ausbauten sind möglich, um auf regionale Nachfrage flexibel zu reagieren. Nachhaltigkeit steht im Fokus. Re-Use von Bauteilen, Holz statt Beton und erneuerbare Energie prägen das Konzept. Ein Arealverein soll den Zusammenhalt stärken. Insgesamt entsteht ein regional relevantes, vielseitiges und zukunftsfähiges Gewerbezentrum.

    AM SCHÄNZLI
    Das neue Quartier AM SCHÄNZLI in Muttenz markiert eine urbane Neuinterpretation von Wohnen, Arbeiten und Freizeit am Eingangstor zu Basel. Auf dem 74’000 m² grossen Areal «Hagnau Ost» entstehen bis 2029 drei Hochhäuser mit 385 Wohnungen und 14’000 m² Gewerbe. Ein zentraler Platz sowie intensive Begrünung verleihen urbaner Dichte Aufenthaltsqualität direkt am Birs-Erholungsraum. Der Fokus liegt auf ressourcenschonender Bauweise, Energieeffizienz (SNBS Gold), Photovoltaik und optimierter Mobilität für Fussgänger sowie Velofahrende. AM SCHÄNZLI steht für moderne Standortentwicklung und nachhaltige Integration von Stadt und Natur.

    BaseLink-Areal
    Das Areal Bachgraben in Allschwil hat sich zum Basler Innovationsmotor entwickelt. Der Standort verbindet internationale Life-Science-Firmen, hochmoderne Forschung und nachhaltigen Städtebau. Mit Projekten wie dem BaseLink-Areal und neuen ÖV sowie Veloinitiativen entstehen attraktive Arbeitsplätze und ein urbanes Umfeld. Enge Zusammenarbeit von Kanton, Gemeinde und Wirtschaft sorgt für Dynamik und macht das Gebiet zum Vorzeigeprojekt im trinationalen Raum.

    Campus der Wirtschaft
    Der neue Campus der Wirtschaft liegt direkt beim Bahnhof in Pratteln und entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Event- und Arbeitsstandorte im Baselbiet. Bis 2028 entsteht mit dem Gebäude H² ein hochmodernes Herzstück. Sechs Geschosse bieten über 10’000 m² flexibel nutzbare Labor-, Event- und Büroflächen, ergänzt durch eine Kongresshalle für bis zu 1’900 Personen und insgesamt mehr als 6’000 m² Eventfläche. Der Campus adressiert Unternehmen aus Industrie, Forschung und Dienstleistung, mit nachhaltiger Architektur, optimaler Erreichbarkeit, Infrastruktur aus einer Hand sowie Synergien zum Stadtquartier Bredella. Die Entwicklung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Region und positioniert Pratteln als internationales Zentrum für Innovation, Austausch und Grossveranstaltungen.

    GETEC PARK.MUTTENZ
    GETEC PARK.MUTTENZ ist das führende Industrie-Cluster der Nordwestschweiz für Chemie, Pharma und Life Sciences. Auf 50 Hektar bündeln sich modernste Infrastruktur, sichere Labor- und Logistikflächen sowie nachhaltige Energie- und Ressourcenkonzepte. Der Park, entstanden aus Infrapark Baselland und Schweizerhalle, beherbergt globale Konzerne und zahlreiche KMU. Innovative Lösungen wie Waste2Value und ESG-basierte Prozesse machen GETEC zum Wachstumsmotor der Branche.

    Zentrale Pratteln
    Das Projekt Zentrale Pratteln transformiert das ehemalige Coop-Areal nördlich des Bahnhofs in ein lebendiges, ökologisch und sozial ausgerichtetes Quartier. Bis 2026 entstehen rund 480 genossenschaftliche Wohnungen für 1’200 Menschen, ergänzt durch eine neue Schule, rund 15’000 m² Gewerbefläche und vielfältige Freiräume. Bau und Planung setzen konsequent auf Bestandserhalt, Wiederverwendung von Bauteilen und nachhaltige Energieversorgung. Historische Industriebauten wie das Zuckersilo bleiben erhalten. Die Kooperation von sechs Bauträgern und das innovative Nutzungskonzept machen Zentrale Pratteln zu einem Vorzeigeprojekt der gemeinnützigen und nachhaltigen Quartiersentwicklung in der Region Basel.

    Bredella in Pratteln
    Bredella in Pratteln steht für die grossmassstäbliche Transformation eines zentralen Industrieareals zum innovativen Stadtquartier. In unmittelbarer Bahnhofsnähe entstehen auf 87’000 m² vielfältige Wohn-, Arbeits- und Freizeitangebote, durchmischt mit begrünten Plätzen und sanierter Industriebaukultur. Masterplan und Quartierpläne setzen auf stufenweise Entwicklung, nachhaltige Mobilität und hohe Aufenthaltsqualität. Mit Blockrand, Hochhäusern, Gewerbe- und Atelierflächen, autofreien Bereichen und lebendigen Erdgeschossen wird ein Modell für urbanes Leben im Baselbiet geschaffen. Bredella verbindet mutig Moderne, Geschichte und nachhaltige Entwicklung.

    Ziegelei Ost
    Die Ziegelei Ost in Allschwil erfährt eine umfassende Transformation zu einem lebendigen, durchmischten Quartier. Historische Gebäude werden sorgfältig erhalten und mit neuen Nutzungen für Wohnen, Arbeiten und Erholung kombiniert. Kennzeichnend sind grosse Grünflächen, vielfältige öffentliche Räume und ein feinmaschiges Wegenetz, das drei zentrale Plätze, den Kulturplatz, Quartierplatz und die Lettenwiese verbindet. Die industrielle Tradition bleibt durch den Erhalt der Ziegeleihallen und deren Integration in moderne Strukturen spürbar. Das Projekt setzt auf Zirkularität, die Wiederverwendung von Bauteilen und flexible Neubauten, um Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine hohe Lebensqualität zu sichern.

  • Internationale Zusammenarbeit gewinnt im digitalen Bauen an Gewicht

    Internationale Zusammenarbeit gewinnt im digitalen Bauen an Gewicht

    Der Softwareanbieter Revizto mit Sitz in Lausanne hat seine Mitgliedschaft bei buildingSmart in einer Mitteilung bekanntgegeben. Die international tätige Organisation buildingSmart aus dem britischen Hertfordshire setzt sich für eine Verbesserung von Arbeitsprozessen ein, zum Beispiel durch international gültige und offene Standards für Building Information Modelling (BIM).

    Revizto reagiert mit dem Beitritt auf die Problematik, dass Bauprojekte immer umfangreicher und technisch aufwendiger werden. Eine stärkere interdisziplinäre aber auch internationale Zusammenarbeit sei erforderlich. Darauf folgend müssen Standards und Regeln an die Marktsituation angepasst werden. „Offene Standards sind für die Arbeitsweise der AECO-Branche zunehmend entscheidend“, wird Arman Gukasyan, Gründer und CEO von Revizto, in der Mitteilung im Hinblick auf Unternehmen aus den Bereichen Architecture, Engineering, Construction, Operations (AECO) zitiert. „Als Schweizer Unternehmen ermöglicht uns der Beitritt zu buildingSMART-Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, unser Engagement in regionalen Gemeinschaften, die die Einführung von openBIM vorantreiben, zu intensivieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit Projektteams in laufenden Programmen können wir dazu beitragen, die Standardentwicklung mit den praktischen Anforderungen der Projektabwicklung zu verknüpfen – und so die Koordination der Teams zu verbessern, Risiken zu minimieren und effizienter zu arbeiten.“

    Revizto plant, sich im Rahmen seiner Mitgliedschaften an regionalen Initiativen, Arbeitsgruppen und Aktivitäten zum Wissensaustausch zu beteiligen und den kontinuierlichen Fortschritt hin zu offenen, effizienten digitalen Bauverfahren in der DACH-Region zu unterstützen.

  • Beide Basel wollen Hochlauf von Wasserstoff unterstützen

    Beide Basel wollen Hochlauf von Wasserstoff unterstützen

    Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben erstmals eine gemeinsame Wasserstoffstrategie vorgelegt. Diese sieht vor, an der Rolle der Region als Energiedrehscheibe der Schweiz anzuknüpfen und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen. Die Region bringe mit ihrer trimodalen Verkehrsinfrastruktur, den Rheinhäfen und grossen Tanklagern dafür gute Voraussetzungen mit, heisst es in einer Mitteilung zur Strategie.

    Die Region will dabei ausschliesslich auf Wasserstoff setzen, der mit erneuerbaren Energien hergestellt worden ist. Dieser wird vor allem dort gebraucht, wo hohe Energiedichten nötig sind. Die beiden Kantone haben vom Zürcher Planungsbüro EBP Schweiz in einer Studie den Bedarf ermitteln lassen. Danach könnte der Wasserstoffbedarf in der Industrie, dem Schwerverkehr und der Schifffahrt 2025 zwischen 0,4 und 3,4 Prozent des Energiebedarfs beider Kantone ausmachen.

    Die regionale Infrastruktur für grünen Wasserstoff und seine Derivate wie Methanol soll alle Wertschöpfungsstufen von der Produktion bis zur Nutzung umfassen. Die Strategie setzt dabei sowohl auf Wasserstoffcluster als auch auf Energiehubs, um die industrielle Ökosysteme entstehen sollen.

    Wirtschaftlich ist die Produktion von grünem Wasserstoff vor allem in räumlicher Nähe zur Produktion von erneuerbaren Energien sinnvoll. Derzeit planen die Stadtwerke IWB und die Fritz Meyer AG im Hafen Birsfelden den schweizweit grösste Elektrolyseur. Dieser soll eine Leistung von 15 Megawatt aufweisen und seinen Strom vom Laufwasserkraftwerk Birsfelden beziehen.  Der Wasserstoff könnte von der Industrie in der unmittelbaren Nachbarschaft verbraucht werden. Die  IWB wollen das geplante Cluster auch an Projekte in Deutschland und Frankreich anbieten. Der definitive Investitionsentscheid ist allerdings noch nicht gefallen. Ein Teil der Wasserstoffleitung ist entlang des Rheins bereits im Bau.

  • Wie Basel-Landschaft Räume für Innovation und Leben schafft

    Wie Basel-Landschaft Räume für Innovation und Leben schafft

    Basel-Landschaft baut an der Zukunft. Ehemalige Industrieareale werden zu innovativen Campus, flexiblen Gewerbeparks und urbanen Quartieren transformiert. Der Dreispitz verbindet Kunst, Bildung und Hightech an der Kantonsgrenze und schafft Raum für 4’000 Arbeitsplätze, Forschung und nachhaltige Architektur auf Spitzenniveau. Uptown Basel in Arlesheim positioniert sich als Hotspot für Industrie 4.0 und MedTech mit Quantencomputing-Pionieren und ökologischem Leuchtturmcharakter. Neue Quartiere in Muttenz, BusinessCity und AM SCHÄNZLI verbinden Wohn- und Arbeitsräume, grüne Freiräume und klimafreundliche Mobilität, wodurch der Standort als Wissens- und Innovationszentrum weiter profiliert wird.

    In Pratteln entstehen mit Bredella, dem Campus der Wirtschaft und Zentrale Pratteln moderne urbane Lebensräume, die auf nachhaltige Entwicklung, smarte Infrastruktur und flexible Nutzungskonzepte setzen. In Allschwil entwickelt sich der Bachgraben mit dem Switzerland Innovation Park Basel Area zu einem führenden Life-Sciences-Standort, an dem BioTech-, MedTech- und Pharmaunternehmen modernste Forschung und Hightech-Innovationen vorantreiben. Der Industriepark Laufen und die Ziegelei Ost in Allschwil schaffen Impulse für regionale Produktion, Handwerk und Gemeinschaft, mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft und CO²-Reduktion. GETEC PARK ist Wachstumsmotor für Chemie und Life Sciences, getrieben von Dekarbonisierung und ESG-Standards.

    Basel-Land demonstriert so, wie Vielfalt, Nachhaltigkeit und Innovationskraft die Transformation antreiben.

    Dreispitz
    Dreispitz in Münchenstein (Basel-Landschaft) ist eines der vielfältigsten Areale der Region Basel. Hier verbinden sich Kunst, Bildung und Wirtschaft. Über 380 Unternehmen und rund 4000 Arbeitsplätze prägen das Wirtschaftspark Dreispitz, flankiert von Hochschulen wie der FHNW und kreativen Clustern. Das interkantonale Areal bietet Raum für innovative Firmen, Start-ups, Kultur und moderne Bildungsinstitutionen. Ein vitaler Zukunftsstandort für die ganze Region.
    www.dreispitz.ch

    uptownBasel
    uptownBasel baut gerade die Zukunft. Seit 2019 entsteht ein hochmoderner Innovationscampus für die Arbeitsplätze der nächsten Jahrzehnte. Der weltbekannte Zahnimplantate-Hersteller Straumann verlegt bis 2028 total 1’000 Arbeitsplätze auf das in die Zukunft weisende Entwicklungsareal. Arlesheim wird so zum bedeutendsten Hotspot für die Medizintechnologie der Schweiz. Der von der Familie Staehelin und von Fankhauser Arealentwicklungen in hohem Tempo realisierte Campus zeichnet sich durch mehrere, sich bereits im Bau befindende Gebäude mit nachhaltiger Architektur auf Spitzenniveau aus. Das Roofdeck hat mittlerweile weltweit Beachtung gefunden und dient zusammen mit den Seminar- und Eventräumen dazu, dass das Areal zum hochmodernen Herstück des Industriestandorts Baselland wird.
    uptownbasel.ch

    Industriepark Laufen
    Der Industriepark Laufen befindet sich auf dem ehemaligen Plattenwerk der Keramik Laufen AG am südöstlichen Rand der Stadt und ist seit 2017 Eigentum der Stiftung Abendrot. Nach dem Grossbrand 2020, der rund 80% der Substanz zerstörte, wird das Gewerbeareal von 2025 bis 2027 als eingeschossige Holzsystembauten neu aufgebaut. Ziel ist ein modernes, preisgünstiges Angebot für regionale Kleinunternehmen, Handwerk und Kreative, mit flexiblen Mietflächen und individuellen Ausbauoptionen. Ein Netz von Gewerbegassen sorgt für gute Erschliessung, Belichtung und fördert die Vernetzung der Nutzer. Verdichtungen und mehrgeschossige Ausbauten sind möglich, um auf regionale Nachfrage flexibel zu reagieren. Nachhaltigkeit steht im Fokus. Re-Use von Bauteilen, Holz statt Beton und erneuerbare Energie prägen das Konzept. Ein Arealverein soll den Zusammenhalt stärken. Insgesamt entsteht ein regional relevantes, vielseitiges und zukunftsfähiges Gewerbezentrum.
    www.abendrot.ch

    AM SCHÄNZLI
    Das neue Quartier AM SCHÄNZLI in Muttenz markiert eine urbane Neuinterpretation von Wohnen, Arbeiten und Freizeit am Eingangstor zu Basel. Auf dem 74’000 m² grossen Areal «Hagnau Ost» entstehen bis 2029 drei Hochhäuser mit 385 Wohnungen und 14’000 m² Gewerbe. Ein zentraler Platz sowie intensive Begrünung verleihen urbaner Dichte Aufenthaltsqualität direkt am Birs-Erholungsraum. Der Fokus liegt auf ressourcenschonender Bauweise, Energieeffizienz (SNBS Gold), Photovoltaik und optimierter Mobilität für Fussgänger sowie Velofahrende. AM SCHÄNZLI steht für moderne Standortentwicklung und nachhaltige Integration von Stadt und Natur.
    am-schaenzli.ch

    BaseLink-Areal
    Das Areal Bachgraben in Allschwil hat sich zum Basler Innovationsmotor entwickelt. Der Standort verbindet internationale Life-Science-Firmen, hochmoderne Forschung und nachhaltigen Städtebau. Mit Projekten wie dem BaseLink-Areal und neuen ÖV sowie Veloinitiativen entstehen attraktive Arbeitsplätze und ein urbanes Umfeld. Enge Zusammenarbeit von Kanton, Gemeinde und Wirtschaft sorgt für Dynamik und macht das Gebiet zum Vorzeigeprojekt im trinationalen Raum.
    sip-baselarea.com/maincampus/

    Campus der Wirtschaft
    Der neue Campus der Wirtschaft liegt direkt beim Bahnhof in Pratteln und entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Event- und Arbeitsstandorte im Baselbiet. Bis 2028 entsteht mit dem Gebäude H² ein hochmodernes Herzstück. Sechs Geschosse bieten über 10’000 m² flexibel nutzbare Labor-, Event- und Büroflächen, ergänzt durch eine Kongresshalle für bis zu 1’900 Personen und insgesamt mehr als 6’000 m² Eventfläche. Der Campus adressiert Unternehmen aus Industrie, Forschung und Dienstleistung, mit nachhaltiger Architektur, optimaler Erreichbarkeit, Infrastruktur aus einer Hand sowie Synergien zum Stadtquartier Bredella. Die Entwicklung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Region und positioniert Pratteln als internationales Zentrum für Innovation, Austausch und Grossveranstaltungen.
    h2-pratteln.ch

    GETEC PARK.MUTTENZ
    GETEC PARK.MUTTENZ ist das führende Industrie-Cluster der Nordwestschweiz für Chemie, Pharma und Life Sciences. Auf 50 Hektar bündeln sich modernste Infrastruktur, sichere Labor- und Logistikflächen sowie nachhaltige Energie- und Ressourcenkonzepte. Der Park, entstanden aus Infrapark Baselland und Schweizerhalle, beherbergt globale Konzerne und zahlreiche KMU. Innovative Lösungen wie Waste2Value und ESG-basierte Prozesse machen GETEC zum Wachstumsmotor der Branche.
    www.getec.swiss

    Zentrale Pratteln
    Das Projekt Zentrale Pratteln transformiert das ehemalige Coop-Areal nördlich des Bahnhofs in ein lebendiges, ökologisch und sozial ausgerichtetes Quartier. Bis 2026 entstehen rund 480 genossenschaftliche Wohnungen für 1’200 Menschen, ergänzt durch eine neue Schule, rund 15’000 m² Gewerbefläche und vielfältige Freiräume. Bau und Planung setzen konsequent auf Bestandserhalt, Wiederverwendung von Bauteilen und nachhaltige Energieversorgung. Historische Industriebauten wie das Zuckersilo bleiben erhalten. Die Kooperation von sechs Bauträgern und das innovative Nutzungskonzept machen Zentrale Pratteln zu einem Vorzeigeprojekt der gemeinnützigen und nachhaltigen Quartiersentwicklung in der Region Basel.
    zentralepratteln.ch

    Bredella in Pratteln
    Bredella in Pratteln steht für die grossmassstäbliche Transformation eines zentralen Industrieareals zum innovativen Stadtquartier. In unmittelbarer Bahnhofsnähe entstehen auf 87’000 m² vielfältige Wohn-, Arbeits- und Freizeitangebote, durchmischt mit begrünten Plätzen und sanierter Industriebaukultur. Masterplan und Quartierpläne setzen auf stufenweise Entwicklung, nachhaltige Mobilität und hohe Aufenthaltsqualität. Mit Blockrand, Hochhäusern, Gewerbe- und Atelierflächen, autofreien Bereichen und lebendigen Erdgeschossen wird ein Modell für urbanes Leben im Baselbiet geschaffen. Bredella verbindet mutig Moderne, Geschichte und nachhaltige Entwicklung.
    bredella.ch

    Ziegelei Ost
    Die Ziegelei Ost in Allschwil erfährt eine umfassende Transformation zu einem lebendigen, durchmischten Quartier. Historische Gebäude werden sorgfältig erhalten und mit neuen Nutzungen für Wohnen, Arbeiten und Erholung kombiniert. Kennzeichnend sind grosse Grünflächen, vielfältige öffentliche Räume und ein feinmaschiges Wegenetz, das drei zentrale Plätze, den Kulturplatz, Quartierplatz und die Lettenwiese verbindet. Die industrielle Tradition bleibt durch den Erhalt der Ziegeleihallen und deren Integration in moderne Strukturen spürbar. Das Projekt setzt auf Zirkularität, die Wiederverwendung von Bauteilen und flexible Neubauten, um Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine hohe Lebensqualität zu sichern.
    www.ziegelei-ost.ch


  • Gaudís verborgenes Chalet in den Pyrenäen

    Gaudís verborgenes Chalet in den Pyrenäen

    Für das Chalet von Catllaràs existieren weder Originalpläne noch eine offizielle Signatur Gaudís. Die Zuschreibung beruhte jahrzehntelang vor allem auf formalen Ähnlichkeiten zu bekannten Werken. Die 2023 beauftragte Untersuchung durch den Gaudí-Lehrstuhl der Polytechnischen Universität Kataloniens setzte deshalb auf eine andere Strategie, geometrische und konstruktive Analyse statt Archivfund im letzten Moment.

    Unter der Leitung von Galdric Santana wurde das Gebäude dreidimensional vermessen, in seinem Tragwerk detailliert untersucht und mit gesicherten Gaudí-Bauten verglichen. Ergänzend wertete das Team historische Fotografien und die Baugeschichte im Umfeld der Projekte für Eusebi Güell aus. Die Studie kommt zum Schluss, dass der Entwurf von Gaudí stammt, die Ausführung jedoch von Dritten verantwortet wurde und vom ursprünglichen Konzept abwich.

    Die Logik der Gewölbe
    Kern der Argumentation ist das Tragwerk. Das Chalet besitzt einen rechteckigen Grundriss und ein spitz zulaufendes Gewölbedach, das bis fast zum Boden reicht. Dach und Fassade sind konstruktiv eine Einheit, Fenster finden sich ausschliesslich in den Längswänden und wirken wie in das Gewölbe eingeschnittene Mansarden. Die Stirnseiten bleiben geschlossen, statisch konsequent, formal radikal.

    Entscheidend ist die zentrale Längsachse, die als tragendes Rückgrat die Geschosse mitträgt. Santana betont, dass diese konstruktive Logik typisch für Gaudí sei. Das Gewölbe dient nicht nur als Decke, es trägt die darüberliegenden Ebenen mit. Grundlage ist das Arbeiten mit Ketten- beziehungsweise Seilmodell. Die durchhängende Linie einer belasteten Kette liefert die ideale Drucklinie eines Bogens. Dreht man dieses Modell um, entsteht eine Gewölbeform, die fast vollständig in Druck beansprucht wird, ein Prinzip, das Gaudí systematisch nutzte.

    Eingriffe bei der Ausführung
    Die Untersuchung zeigt aber auch, dass die Tragstruktur während der Bauausführung verändert wurde. Statt die Lasten konsequent über das Gewölbe und die zentrale Achse abzutragen, fügten die Ausführenden zusätzliche Querwände ein. Längsbalken übernahmen Teile der Lastabtragung, wodurch die ursprünglich radikale Klarheit des Systems abgeschwächt wurde.

    Genau darin sieht Santana einen möglichen Grund, weshalb Gaudí die Urheberschaft nie offensiv beanspruchte. Die „Seilbahn“, das Arbeiten mit der idealen Kettenlinie, wurde im Chalet nicht konsequent für die Abstützung der Bodenplatten umgesetzt. Die Idee ist im Tragwerk ablesbar, ihre konsequente Anwendung aber nur teilweise realisiert.

    Gaudí und Güell
    Auftraggeber des Chalets war Eusebi Güell, Gaudís zentraler Mäzen. In der Region betrieb er eine Kohlemine und die Zementfabrik Asland. Das Gebäude diente als Unterkunft für Ingenieurinnen, Ingenieure und technische Fachkräfte mit ihren Familien. Damit steht das Haus nicht im Kontext repräsentativer Stadtpaläste, sondern im Spannungsfeld von Industrie, Infrastruktur und harter Gebirgslandschaft.

    Zeitlich fällt das Projekt in eine Phase, in der Gaudí parallel an Park Güell und der Kirche der Colònia Güell arbeitete. Dass er die Bauleitung eines abgelegenen Chalets in den Pyrenäen nicht selbst vor Ort übernahm, wirkt vor diesem Hintergrund plausibel. Nach Stilllegung von Mine und Fabrik war das Haus zeitweise Landschulheim, viele Einheimische kennen es aus ihrer Kindheit. Heute ist es restauriert und zugänglich, für die Gemeinde La Pobla ein identitätsstiftender Baustein.

    Regionaltypisch und hochgradig rational
    Im Œuvre Gaudís nimmt das Chalet eine Sonderstellung ein. Es ist deutlich kleiner als Ikonen wie die Sagrada Família, zeigt aber zentrale Motive seines Denkens. Santana spricht von einer gross angelegten Neuinterpretation der gotischen Berghütten der Pyrenäen. Gaudí greift regionale Bautraditionen auf, transformiert sie aber strukturell und geometrisch.

    Die kompakte, in sich geschlossene Form reagiert auf das raue Klima und reduziert den Bauaufwand. Materialien stammen weitgehend aus der Umgebung, das Gebäude fügt sich topografisch in den Hang. Charakteristisch sind zudem die 45-Grad-Verteiler im Grundriss, die Gaudí auch bei der Torre Bellesguard einsetzte. Sie sorgen für fliessende Raumübergänge und brechen starre orthogonale Systeme – ein weiterer Baustein der Identifikation.

    Wie Architekturwissenschaft Autorenschaft prüf
    Die Studie zum Chalet von Catllaràs ist nicht nur ein Beitrag zur Gaudí-Forschung, sondern auch ein Lehrstück zu Methoden der architektonischen Zuschreibung. Im Unterschied zur Malerei gibt es bei Gebäuden selten eine eindeutige „Signatur“. Werke werden umgebaut, erweitert oder von Mitarbeitenden umgesetzt, Pläne gehen verloren oder existieren nur in Fragmenten. Die Forschenden kombinierten daher geometrische Analysen, Materialuntersuchungen und digitale 3D-Modelle mit historischer Quellenarbeit. Proportionen, Krümmungen und Tragwerkslogik wurden mit gesicherten Gaudí-Bauten verglichen, Fotografien aus der Entstehungszeit ergänzten das Bild. Die Kulturministerin betonte anlässlich der Präsentation, wie unverzichtbar solche wissenschaftlichen Beglaubigungen sind, um Urheberschaft belastbar zu bestimmen. Das Chalet von Catllaràs wird damit vom lokalen Sonderfall zum sauber verorteten Baustein im Werk eines der wichtigsten Architekten der Moderne.

  • Bahnhof Nord Regensdorf

    Bahnhof Nord Regensdorf

    Die «Überbauung Baufeld N + O» umfasst zehn Gebäude mit insgesamt rund 283 Mietwohnungen und zwei Innenhöfen. Geplant sind auch Vier- und Fünfzimmerwohnungen, die insbesondere für Familien attraktiv sind.

    Das Nutzungskonzept sieht eine starke Durchmischung vor. In der Überbauung sind eine Kita und ein Kindergarten, ein Restaurant, ein Lebensmittelladen sowie weitere Läden und Dienstleistungen vorgesehen. Zwei Gebäude sind als reine Gewerbehäuser geplant, in den übrigen acht liegen vom ersten bis zum siebten Obergeschoss die Wohnungen. Eine Tiefgarage mit 289 Autoabstellplätzen und über 1000 Veloabstellplätzen bildet die unterirdische Erschliessung.

    Lage und Erschliessung
    Das Projekt liegt zwischen der SBB-Linie und der Kantonsstrasse Wehntalerstrasse und ersetzt ältere Gewerbebauten am Rand der Gemeinde. Damit wird die Umwandlung des bisherigen Gewerbegebiets beim Bahnhof Regensdorf zu einem dichten Wohnquartier entlang der Verkehrsachse weitergeführt. In unmittelbarer Nachbarschaft sind bereits das erste Hochhaus, derzeit das höchste Holzhochhaus der Schweiz, sowie ein weiterer Wohnturm realisiert oder im Bau.

    Die Baufelder N und O liegen am Siedlungsrand vor dem Wald- und Katzenseegebiet, was die Rolle des Projekts als Scharnier zwischen Verdichtung und Landschaft unterstreicht. Eine neue Strasse (Spange Althardstrasse) wird künftig entlang der Bahnlinie zur Kantonsstrasse führen, den Verkehr aus den Neubauten bündeln und ins übergeordnete Netz leiten. Plazza hat hierfür bereits ein Gewerbegebäude an der Bahnlinie abgebrochen, erste Vorarbeiten laufen.

    Architektur und Ausdruck
    Die Überbauung knüpft gestalterisch an die industrielle Vergangenheit des Areals an. Die siebengeschossigen Wohngebäude erhalten Fassaden mit Keramik- und Metallpaneelen. Zur Kantonsstrasse hin sind helle Profilblechfassaden vorgesehen, in den Innenhöfen dunklere Keramikfassaden, gegliedert durch helle Fensterrahmen und Balkonbrüstungen.

    Zwei Innenhöfe strukturieren die dichte Bebauung und bieten geschützte Aussenräume in einem von Infrastrukturen geprägten Umfeld. Visualisierungen der verschiedenen Gebäudetypen sind laut Plazza in Überarbeitung und werden erst zu einem späteren Zeitpunkt publiziert.

    Projektstand, Kosten und Mietpotenzial
    Der Gestaltungsplan ist seit August 2025 rechtskräftig, das Bauprojekt liegt vor. Plazza geht davon aus, dass die Bauarbeiten noch 2026 beginnen und gemäss Baugesuch bis Frühling 2029 dauern werden.

    Das Investitionsvolumen liegt laut Plazza zwischen 220 und 240 Mio. CHF, das jährliche Mietzinspotenzial dürfte rund 9 Mio. CHF übersteigen. Damit zählt das Projekt Bahnhof Nord zu den bedeutenden Entwicklungsbausteinen im Portfolio der Gesellschaft und zu den zentralen Wachstumsprojekten am Stadtrand von Zürich.

  • KI Monitoring bringt neue Präzision in die Infrastrukturplanung

    KI Monitoring bringt neue Präzision in die Infrastrukturplanung

    Innovation Zurich hat den neuen Bericht seiner Innovation Sandbox für KI veröffentlicht. Unter dem Titel „Sensorbasierte Brückenüberwachung – Datenerfassung und Vorhersagen für den Infrastrukturunterhalt“ liess Innovation Zurich, die gemeinsame Initiative von Standortförderung Kanton Zürich, Greater Zurich Area und Switzerland Innovation Park Zurich, untersuchen, was datenbasiertes Monitoring bei Infrastrukturbauten bezüglich Risikobewertung und Modernisierungsstrategien leisten kann. Datenbasierte Monitoringansätze sind heute noch kein fester Bestandteil der etablierten normbasierten Zustandsbeurteilung, die zumeist äusserst konservativ erfolgt, heisst es dort.

    In einem Pilotprojekt untersuchten die Schweizerische Südostbahn aus St.Gallen und die irmos technologies AG mit Sitz im Technopark Zürich exemplarisch die Reidholz-Brücke an der Strecke Wädenswil-Einsiedeln. Sie wurde 1910 errichtet und 1953 umgebaut. Die Bahngesellschaft wollte klären, ob eine Nutzungsverlängerung von zehn auf 20 Jahre technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar wäre. Ausserdem prüfte sie, ob die Methodik auch auf vergleichbare Brücken im Portfolio übertragen werden kann.

    Mit einfach installierbaren Sensoren von irmos technologies, die speziell auf die Anforderungen der Brückenüberwachung zugeschnitten sind, sammelten die Forschungspartner in einer mehrmonatigen Testphase Daten aus dem Realbetrieb. Ergänzend wurden Kameras eingesetzt, um Zugtypen, Geschwindigkeiten und Zugkompositionen zu dokumentieren und die modellierten Verkehrslasten zu validieren.

    Die Ergebnisse zeigen, dass selbst kurze Messperioden robuste Aussagen zu Ermüdung und Steifigkeit ermöglichen und die Abwägung zwischen Nutzungsverlängerung und Ersatzneubau erleichtern. Denn „auf Basis von Sensordaten unterstützt das System Infrastrukturbetreiber dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Unterhaltsmassnahmen gezielt zu planen“, fasst irmos-Gründer und -CEO Dr. Panagiotis Martakis zusammen.

    Entscheidend sei, so das Fazit des Berichts, dass Datengewinnung nicht zum Selbstzweck betrieben wird und datenbasierte Methoden ein konkretes betriebsrelevantes Problem lösen, wie etwa die Frage: Wie lang hält die Brücke im Vergleich zu normbasierten Schätzungen tatsächlich? Den grössten Mehrwert entfaltet die Methode, wenn sie über Einzelfälle hinausgeht: Die Überwachung ganzer Brückenportfolios ermöglicht Vergleiche, Priorisierungen und langfristige Investitionsstrategien. Dafür müssen bei den Infrastrukturbetreibern Kompetenzen aufgebaut werden.

  • Areale in Basel Stadt als Motor der Zukunft

    Areale in Basel Stadt als Motor der Zukunft

    Basel-Stadt steht exemplarisch für den nachhaltigen Wandel europäischer Industrieregionen. Auf einst geschlossenen Produktionsflächen wächst eine neue Stadtkultur, die Dichte, Vielfalt und Teilhabe verbindet. Areale wie VoltaNord schaffen bezahlbaren Wohnraum und fördern soziale Durchmischung. Klybeckplus und Klybeckquai öffnen den Rheinraum für Wohnen, Bildung und Freizeit. Ein Meilenstein für die städtische Vernetzung bis 2037.

    Auch an den Rändern verändert sich das Stadtbild. Das Dreispitz-Nord-Areal verknüpft Gewerbe mit urbanem Wohnen, während das Wolf-Areal und der Walkeweg neue Formen energiesparender, nachbarschaftlicher Quartiere hervorbringen. Im Norden entwickelt sich das Vordere St. Johann mit Campus, Universität und Spital zum Wissens- und Gesundheitszentrum der Region. Mit Projekten wie dem Westfeld entstehen Orte des Zusammenlebens, die Baukultur, Nachhaltigkeit und soziale Innovation verbinden.

    So wird Basel zum Labor für urbane Zukunft – geprägt von Kooperation, Bodenhaftung und Weitsicht.

    Rosental Mitte
    Rosental Mitte entwickelt sich vom geschlossenen Industrieareal zu einem durchlässigen, vielfältigen Wirtschaftsstandort. Der Kanton Basel-Stadt schafft neben Arbeitsflächen schrittweise auch neue Räume für Wohnen und Freizeit. Bestehende Strukturen werden respektvoll weitergebaut, historische Elemente bleiben als Anker der Identität erhalten. Öffentliche Wege und Grünräume vernetzen die Quartiere, fördern Begegnung und Beweglichkeit. Ein Drittel der Wohnungen entsteht im preisgünstigen Segment. Rosental Mitte steht für zukunftsweisende Stadtentwicklung und nachhaltige urbane Lebensqualität.
    rosentalmitte.ch

    VoltaNord
    Auf dem früheren Lysbüchel-Areal im Basler Norden entsteht mit VoltaNord ein lebendiger Stadtteil für rund 1’500 bis 2’000 Bewohnende und bis zu 2’500 Arbeitsplätze. Zwei Drittel der neuen Wohnungen sind preisgünstig und fördern soziale Vielfalt. Die Entwicklung verbindet verdichtetes Arbeiten und Wohnen mit einem qualitativen Mehrwert für das Quartier St. Johann. Eine neue Primarschule sowie attraktive Freiräume machen das Areal zu einem zukunftsorientierten Ort des Lebens, Lernens und Arbeitens.
    voltanord.ch

    klybeckplus
    Das ehemalige Industrieareal im Basler Norden wandelt sich zu einem durchmischten Stadtquartier zwischen Rhein und Wiese. Auf rund 300’000 Quadratmetern entsteht Raum zum Wohnen, Arbeiten und Leben für bis zu 15’000 Menschen. Eigentümerinnen Rhystadt AG und Swiss Life AG entwickeln das Areal gemeinsam mit dem Kanton Basel-Stadt. Das städtebauliche Leitbild von 2022 bildet die Grundlage. Neue Tramlinien, Strassen, Parks und Schulstandorte schaffen die Vernetzung eines zukunftsorientierten Quartiers mit urbanem Charakter.
    klybeckplus.ch

    Klybeckquai & Westquai
    Der Klybeckquai und der Westquai wandeln sich von industriell geprägten Hafenarealen zu lebendigen Stadtlandschaften am Rhein. Mit der Verlegung der Hafenbahn entsteht Raum für neue Nutzungen und eine städtebauliche Öffnung Richtung Wasser. Am Klybeckquai wächst ein durchmischtes Wohnquartier mit Schulen, Kitas und begrünten Innenhöfen. Der Westquai soll nach 2029 zu einem vielfältigen Ort für Arbeit, Kultur, Freizeit und Natur werden. Beide Gebiete entwickeln sich im Sinne von Netto Null 2037 zu nachhaltigen, zukunftsfähigen Stadtteilen.
    klybeck-kleinhüningen.ch

    Dreispitz Nord
    Das Areal Dreispitz Nord am östlichen Rand von Gundeldingen befindet sich im Wandel: Wo heute noch das Einkaufszentrum MParc, der Bau- und Gartenfachmarkt OBI sowie weitere Gewerbebetriebe prägend sind, entsteht ein neuer, vielseitiger Stadtteil. Die Christoph Merian Stiftung und die Genossenschaft Migros Basel gestalten die Zukunft des Areals gemeinsam. Das städtebauliche Konzept von Herzog & de Meuron ermöglicht die Entwicklung von Wohnraum, attraktiven Grün- und Freiflächen und fördert ein urban durchmischtes, zukunftsweisendes Quartier mit lebendigem Charakter.
    dreispitznord.ch

    Areal Walkeweg
    Das sechs Hektaren grosse Areal Walkeweg im Süden Basels entwickelt sich zum lebendigen, familienfreundlichen Wohnquartier. Bis zu 650 Menschen sollen hier bezahlbar und energiesparend wohnen. Der Kanton und die SBB realisieren mit Baugenossenschaften ein vielfältiges Angebot an preisgünstigen und kompakten Wohnungen. Eine neue Primarschule, grosszügige Naturflächen, gemeinschaftliche Höfe sowie ein begrünter Quartierplatz und Park schaffen Raum für soziale Begegnung und nachhaltige Lebensqualität. Die Bebauung folgt dem Prinzip «Low Cost – Low Energy».
    areal-walkeweg.ch

    Areal Wolf
    Das Wolf-Areal wandelt sich vom Güterbahnhof zum urbanen Stadtquartier mit vielfältigen Nutzungen. Im Westen entstehen rund 550 Wohnungen, davon ein Drittel preisgünstig, im Osten Büro-, Logistik- und Gewerbeflächen sowie öffentliche Einrichtungen. Historische Gebäude werden erhalten und in die neue Hofstruktur integriert, die besonderen Wert auf Lärm- und Raumkonzepte legt. Die SBB entwickelt und investiert hier als Eigentümerin, sozial durchmischte und zukunftsfähige Lebensräume entstehen auf rund zehn Hektaren mitten in Basel.
    wolf-basel.ch

    Vorderes St. Johann
    Das vordere St. Johann im Norden von Basel entwickelt sich zu einem bedeutenden Standort für Forschung, Bildung und Gesundheit. Rund um den Campus Schällemätteli und das Universitätsspital entstehen in den nächsten Jahren neue Bauten für Klinik, Universität, Bibliothek und private Forschungsinstitute. Der Kanton treibt zudem die Erschliessung durch neue Tramlinien und Verkehrsprojekte voran. Insgesamt werden 16 Bau- und Infrastrukturprojekte realisiert, die sowohl von privaten als auch von öffentlichen Akteuren getragen werden und die Zukunft des Quartiers als Wissens- und Gesundheitszentrum sichern.
    vorderes-stjohann.ch

    Universitätsspital Basel: Campus Gesundheit
    Das Universitätsspital Basel verfolgt mit dem Campus Gesundheit einen umfassenden Entwicklungsplan, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und den steigenden Nutzungsdruck zu bewältigen. Neubauten wie das Klinikum 2 von Giuliani Hönger und das Klinikum 3 von Herzog & de Meuron bringen flexible Nutzung, moderne Prozesse und städtebauliche Qualität. Ein neuer Bebauungsplan regelt die Entwicklung des gesamten Areals inklusive Grünflächen und Denkmalschutz. Die Bauprojekte werden voraussichtlich bis 2039 umgesetzt und stärken den Gesundheitsstandort Basel langfristig.
    unispital-basel.ch

    Westfeld
    Auf dem ehemaligen Felix Platter-Spitalareal im Iselin-Quartier entsteht mit dem Westfeld ein vielfältiges Stadtquartier mit 525 neuen Wohnungen, umgenutzten Bestandsbauten und Flächen für Gewerbe und soziale Angebote. Die Genossenschaft wohnen&mehr setzt auf nachhaltiges Bauen und fördert neue Wohnmodelle sowie Gemeinschaft durch Quartiergarten, Westfeldplatz und lokale Dienstleistungen. Die zweite Bauetappe bringt weitere Wohnungen, Gewerbeflächen und einen Velopavillon. Das Westfeld schafft neue Begegnungsräume und bereichert das Quartier nachhaltig.
    wohnen-mehr.ch



  • Mängelrechte und Bauhandwerkerpfandrecht wichtige Änderungen

    Mängelrechte und Bauhandwerkerpfandrecht wichtige Änderungen

    Kohler Law ist eine neue Boutique-Kanzlei mit Schwergewicht Bau- und Immobilienrecht, Staats- und Verwaltungsrecht sowie Vertragsrecht. Mit über 15 Jahre Erfahrung in Zürcher und Aargauer Anwaltskanzleien berate und vertrete ich Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Institutionen. Als Einzelanwalt garantiere ich einen direkten Ansprechpartner, hohe Verfügbarkeit und eine bedürfnisgerechte Beratung. Effiziente, praktikable und nachhaltige Lösungen stehen bei mir im Vordergrund.

    Kaufvertragsrecht
    Für bewegliche Sachen, die bestimmungsgemäss in ein unbewegliches Werk integriert werden (z. B. Baustoffe), besteht neu eine Rügefrist für offene und verdeckte Mängel von mindestens 60 Tagen. Die Verjährungsfrist für Mängelrechte beträgt wie bisher fünf Jahre, wobei eine Verkürzung der Frist weiterhin zulässig bleibt.

    Beim Grundstückskauf mit Neubauten, die noch zu errichten oder maximal zwei Jahre alt sind, erhalten Käufer erstmals ein zwingendes kostenloses Nachbesserungsrecht. Zudem können offene und verdeckte Mängel neu auch innerhalb von mindestens 60 Tagen nach Entdeckung angezeigt werden. Die Mängelrechte bei allen Arten von Grundstückkäufen verjähren fünf Jahre nach Eigentumsübergang, wobei diese Frist nicht verkürzt werden darf.

    Werkvertragsrecht
    Bei unbeweglichen Werken gilt künftig eine 60-tägige Rügefrist für offene und verdeckte Mängel. Dies umfasst auch Mängel beweglicher Werke, die in ein unbewegliches Werk integriert wurden, oder Mängel an Werken von Architekten/Ingenieuren, die Grundlage für die Erstellung eines unbeweglichen Werks bilden. Neu ist ebenfalls ein zwingendes kostenloses Nachbesserungsrecht vorgesehen; vertragliche Ausschlüsse oder Begrenzungen, etwa auf Höchstbeträge, sind unwirksam. Die fünfjährige Verjährungsfrist kann nicht zulasten des Bestellers verkürzt werden; sie beginnt mit der Abnahme des Werks.

    Bauhandwerkerpfandrecht
    Das Pfandrecht sichert Unternehmern die Zahlung offener Werklohnforderungen. Für Eigentümer kann dies die Kreditwürdigkeit einschränken oder ein Doppelzahlungsrisiko bedeuten. Neu gilt: Eine Sicherheit, die Hauptforderung und Verzugszinsen für zehn Jahre abdeckt, verhindert die Eintragung des Pfandrechts. Damit wird eine klare, praktisch umsetzbare Regelung eingeführt, die frühere Probleme unbeschränkter Zinsgarantien löst.

    Inkrafttreten und Übergangsrecht
    Die Änderungen gelten ab 1. Januar 2026. Kauf- und Werkverträge vor diesem Datum unterstehen weiterhin dem alten Recht; Nachbesserungsansprüche für vor 2026 abgeschlossene Neubauten bestehen nur, wenn vertraglich vereinbart. Zwingende Verjährungsfristen und die neue Sicherheitsregel im Bauhandwerkerpfandrecht gelten jedoch unabhängig vom Vertragsdatum.

    Empfehlungen
    Es empfiehlt sich auf jeden Fall, sämtliche Vertragsvorlagen dem neuen Recht anzupassen. Beim Verkauf noch zu bauender Liegenschaften sollten die Kauf- und Werkverträge aufeinander angepasst werden, um Widersprüche zwischen der Haftung aus Kauf- und Werkvertrag zu vermeiden. Dies gilt besonders für im Jahr 2025 abgeschlossene Werkverträge, wenn die Liegenschaft erst im Jahr 2026 veräussert wird. Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die SIA-Norm 118 zu richten, da diese – anders als die gesetzlichen Bestimmungen – ein vorgehendes Nachbesserungsrecht des Unternehmers enthält.

  • Digitalisierung treibt strategische Expansion voran

    Digitalisierung treibt strategische Expansion voran

    Die pom+Consulting AG feiert laut einer Mitteilung in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Das Unternehmen war von Peter Staub und Professor Hansruedi Schalcher als Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gegründet worden. Es baute auf einem Forschungsprojekt zur Integration von Aufgaben, Daten und Prozessen im Bauwesen auf.

    Inzwischen ist das Beratungsunternehmen mit seinen Dienstleistungen rund um Immobilien, Infrastruktur und Bau ausser in Zürich auch in Basel, Bern, Lausanne und St.Gallen sowie in Berlin, Frankfurt und Köln vertreten. Es beschäftigt über 130 Mitarbeitende, hat über 800 Kunden beraten und rund 8000 Projekte durchgeführt.

    Nun geht pom+ laut einer Mitteilung „die nächste strategische Wachstumsphase“ an. Dabei will es sich auf die Weiterentwicklung seiner digitalen Dienstleistungen, auf die Automatisierung von Kundenprozessen und auf den gezielten Ausbau seines Teams konzentrieren.

    Dabei kann es sich auf die Zürcher Beteiligungsgesellschaft White Peaks Capital stützen, die im Sommer 2025 als Investor eingestiegen ist. Der auf KMU spezialisierte, familiengestützte Investor sei der ideale Partner, hatte Peter Staub, Gründer und Verwaltungsratspräsident von pom+, damals in einer Mitteilung erklärt. „Diese Partnerschaft gibt uns die Basis, unser Wachstum nachhaltig zu beschleunigen und dabei unseren Wurzeln treu zu bleiben.“

  • Grossareal vor Neuausrichtung zwischen Wohnen und Arbeit

    Grossareal vor Neuausrichtung zwischen Wohnen und Arbeit

    Die HIAG Immobilien AG will das alte Metalli-Industrieareal an der Birs in Dornach über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren in ein gemischtes Areal für Wohnen, Arbeiten und Freizeit umgestalten. Der Masterplan für das neue Wydeneck-Areal sieht für die Fläche von über 130‘000 Quadratmetern eine Wohnnutzung von 70 Prozent vor. Für Gewerbe und Wirtschaft sind mindestens 30‘000 Quadratmeter vorgesehen. Das schafft das Potenzial von 600 Arbeitsplätzen.

    Aus der Sicht der Standortförderung Schwarzbubenland ist das zu wenig. Sie fordert laut einer Mitteilung, dass das Areal für die Ansiedlung möglichst vieler hochwertiger Arbeitsplätze attraktiv gemacht werden soll. Die Konzentration auf die Wohnnutzung berge „die Gefahr, durch kurzfristige Renditeüberlegungen wertvolle Wirtschaftsflächen für die Zukunft zu verlieren“.

    Die Vertreter der Standortförderung, von HIAG Immobilien und der Gemeinde haben sich deshalb zu einem Gespräch über die Zukunft des Geländes getroffen. HIAG verwies darauf, „dass dank eines flexiblen und zukunftsgerichteten Bau- und Zonenreglements im Grundsatz auch ein höherer Gewerbeanteil möglich sei“.

    Swissmetal wird bis Ende 2026 das Areal verlassen. Dann können die bestehenden Zwischennutzungen erweitert werden. Grössere bauliche Veränderungen sollen im Einklang mit dem Ausbau der Infrastruktur erfolgen. So soll ab 2030 die neue S-Bahn-Haltestelle Dornach-Apfelsee das Areal direkt an den öffentlichen Verkehr anschliessen.

  • Neubau im Gundeli schafft Wohnraum am Bahnhof

    Neubau im Gundeli schafft Wohnraum am Bahnhof

    Die Schlieremer Halter AG hat laut einer Mitteilung den Bau des Projekts Neubau Gundeli abgeschlossen und an die Bauherrschafft WIMAG Weibel Immobilien AG übergeben. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Mietliegenschaft im Gundeli-Quartier, direkt am Bahnhof Basel SBB. Der Neubau an der Güterstrasse 89/91 und der Meret Oppenheim-Strasse 16 bietet 66 neue Wohnungen sowie Gewerbe- und Büroflächen und ersetzt die ehemaligen Wohn- und Geschäftshäuser am Standort.

    Das neue Gebäude verdichtet mit vielfältigen Mietwohnungen den städtischen Raum an zentraler Lage. Die Wohnungen reichen von 1,5-Zimmer-Apartments bis hin zu 3,5-Zimmer-Wohnungen und zeichnen sich durch offene Grundrisse und Balkone mit vielseitigen Aussichten aus. Als Rückzugsort und für zusätzliche Wohnqualität dient ein begrünter Innenhof.

    Im Erdgeschoss entstehen darüber hinaus vielseitige Gewebeflächen für Büros oder Verkaufsräume, die sich über eine Fläche von etwa 1250 Quadratmeter erstrecken. Sie werden ausserdem von zwei weiteren Büroflächen von je 80 Quadratmetern im ersten Obergeschoss und Lagermöglichkeiten für Gewerbetreibende ergänzt.

    Die beiden Untergeschosse bieten 53 Parkplätze, die angemietet werden können. Ergänzt werden diese durch 158 Fahrradstellplätze im Erdgeschoss und ersten Untergeschoss.