Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Neue Kooperation verbessert Präzision bei Vermessung und Bau

    Neue Kooperation verbessert Präzision bei Vermessung und Bau

    Fixposition hat an der Messe Geo Week 2026 eine Zusammenarbeit mit Topcon Positioning Systems bekanntgegeben. Sie findet noch bis 18. Februar 2026 in Denver im US-Bundesstaat Colorado statt. Laut einer Mitteilung wird der Schlieremer Spezialist für visuelle Echtzeitkinematik (Real Time Kinematic, RTK) und visuell unterstützte Positionierung dem kalifornischen Unternehmen seine Lösungen bereitstellen. Die Technologien der 2017 gegründeten Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich sollen in die hochpräzisen satellitengestützten Positionierungssysteme des kalifornischen Unternehmens Topcon integriert werden.

    Topcon bietet weltweit hochpräzise GNSS (Gloval Navigation Satellite System)-Positionierungstechnologien für Geomatik-, Bau- und Landwirtschaftsanwendungen, so Ron Oberlander, Leiter der Geomatics-Plattform von Topcon. Die Integration von Fixpositions visuellen Positionierungstechnologien helfe seinem Unternehmen, einen Mehrwert für seine Kunden zu schaffen.

    „Fixposition hat eine Technologie entwickelt, die die Satellitenortung verbessert und für Anwender selbst bei Arbeiten innerhalb von Gebäuden und beim Übergang zwischen Innen- und Aussenbereichen von Vorteil ist, ohne den Arbeitsablauf zu stören, indem RTK-GNSS mit Künstlicher Intelligenz kombiniert wird, um die Positionsgenauigkeit zu gewährleisten. Wir sehen diese KI-gestützte Technologie als innovative Integration in unsere GNSS-Lösungen der nächsten Generation.“

    Zhenzhong Su, CEO und Mitgründer von Fixposition, äussert sich „stolz darauf, die xFusion-, Vision- und multimodale Fusionspositionierungstechnologie von Fixposition zur Unterstützung der GNSS-Lösungen der nächsten Generation von Topcon liefern zu können. Wir freuen uns darauf, diese neue Lösung auf den Markt zu bringen und Vermessungsfachleuten in Geomatik, Bauwesen und Landwirtschaft dabei zu helfen, schnellere Ergebnisse zu erzielen und mehr zu erreichen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen, selbst in Umgebungen, in denen GNSS-Verbindungen schwierig sind.“

  • Walliser Gemeinden starten auf online.vs.ch

    Walliser Gemeinden starten auf online.vs.ch

    In vier Pilotgemeinden des Wallis, steht die Wohnsitzbestätigung als digitaler Service zur Verfügung, einfach, ortsunabhängig und rund um die Uhr. Die Leistung wird über das Portal online.vs.ch erbracht, das seit Januar 2025 als gemeinsamer Zugangspunkt für digitale Dienste von Kanton, Gemeinden und halbstaatlichen Institutionen aufgebaut wird. Bis Ende Jahr sollen alle 122 Walliser Gemeinden diese Online-Leistung anbieten und ihre Einwohnerdienste damit einen weiteren Schritt in Richtung durchgängig digitaler Prozesse führen.

    Ein Portal für moderne Behördenleistungen
    Mit der Lancierung der Dienstleistun reagieren Kanton und Gemeinden auf steigende Erwartungen von Bevölkerung und Unternehmen an einfache, jederzeit zugängliche Behördenkontakte. Der Staat Wallis übernimmt als Projektträger die Finanzierung und steuert in enger Zusammenarbeit mit den Pilotgemeinden die Ausgestaltung und Einführung der Angebote. Ziel ist es, Behördengänge konsequent zu vereinfachen, Medienbrüche zu vermeiden und die digitale Interaktion zur bevorzugten Variante im Kontakt mit der Verwaltung zu machen.

    Elektronische Identifikation erhöht Sicherheit
    Bisher stützten sich viele Online-Anträge auf Webformulare mit anschliessender manueller Identitätsprüfung. Über online.vs.ch erfolgt die Identifikation nun elektronisch, was das Ausfüllen von Formularen vereinfacht, die Bearbeitung beschleunigt und die Datensicherheit erhöht. Nutzerinnen und Nutzer können zwischen zwei Verbindungsarten wählen, darunter das vom Bund bereitgestellte Behörden-Login AGOV, das ohne Passwort auskommt und auf modernen Authentifizierungstechnologien basiert. Damit werden persönliche Informationen besser geschützt und gleichzeitig der Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen komfortabler gestaltet.

    Ausbau des Angebots
    Seit der Aufschaltung Anfang 2025 wurden bereits über 40 Leistungen der kantonalen Verwaltung integriert. Weitere Angebote aus Kanton, Gemeinden und halbstaatlichen Einrichtungen folgen schrittweise. Langfristig soll das Portal zum zentralen Einstieg für sämtliche digitalen Dienste der Walliser Behörden werden und so die kantonale Digitalisierungsstrategie konkret erlebbar machen.

  • Start up beschleunigt Ingenieurssimulationen mit KI

    Start up beschleunigt Ingenieurssimulationen mit KI

    Hardwareentwicklung und Materialtests stützen sich heute stark auf physikbasierte Simulationen für Design, Validierung und Fertigung. Diese Berechnungen dauern oft Stunden oder Tage und verursachen hohe Kosten, was Projekte verzögert und Serienstarts nach hinten schiebt. Ingenieure reduzieren deshalb häufig die Modellkomplexität, um Rechenzeiten zu verkürzen, auf Kosten der Genauigkeit und Nähe zu realen Betriebsbedingungen.

    Physikbewusste KI für schnellere Workflows
    Fainite entwickelt eine physikbewusste KI-Plattform, die bestehende Simulationsworkflows beschleunigt und vereinfacht. Die Engine lernt aus physikbasierten Simulationen und kann daraus präzise Vorhersagen ableiten, ohne auf grosse historische Datensätze angewiesen zu sein. Ingenieure richten neue Workflows in wenigen Minuten ein, führen Simulationen deutlich schneller aus und können frühere Ergebnisse intelligent wiederverwenden, selbst bei begrenzten Datenmengen. Ein integrierter KI-Agent begleitet sie durch komplexe Schritte, schlägt Einstellungen vor und macht erweiterte Analysen für breitere Teams nutzbar.

    150’000 Franken für Skalierung und Markteintritt
    Die 150’000 Franken aus dem Venture-Kick-Programm fliessen in die Erweiterung der Technologie auf zusätzliche Ingenieursdisziplinen und Anwendungsfälle sowie in den Aufbau einer skalierbaren Plattform mit Next-Generation-Funktionalitäten. Gleichzeitig stärken die Mittel Teamstruktur und Go-to-Market-Aktivitäten, um den Einsatz bei Industrieunternehmen zu beschleunigen. Das Unternehmen adressiert damit weltweit rund 9 Millionen Hardwareingenieure, deren Arbeit heute von langsamen, komplexen Simulationsprozessen gebremst wird.

    Gründungsteam mit Physik- und KI-Expertise
    Das Start-up wurde von Forschenden und Ingenieuren aus Caltech, ETH Zürich, Universität Cambridge und Google gegründet, darunter CEO Alex Donzelli, Chief Scientist Prof. Burigede Liu und ML Lead Matthias Bonvin. Ergänzt wird das Team durch frühere Führungskräfte etablierter Simulationssoftware-Hersteller, was fundiertes Know-how in Deep Learning, Computational Physics und industriellen Simulationsplattformen bündelt. Laut Alex Donzelli hat Venture Kick mit Finanzierung, Feedback und Netzwerk entscheidend dazu beigetragen, schnell von der technischen Validierung zu ersten industriellen Anwendungen zu gelangen.

  • Warum die Immobilienbranche ihre Digitalisierung angeht

    Warum die Immobilienbranche ihre Digitalisierung angeht

    Herr Caspar, pom+ gilt als eines der tonangebenden Consulting-Unternehmen in den Bereichen Digitalisierung, Transformation und nachhaltige Immobilienentwicklung. Wie würden Sie Ihre Rolle innerhalb dieses Ökosystems beschreiben?
    Wir verstehen uns bei pom+ als Intermediär zwischen Forschung, Entwicklung und der Praxis der Immobilienwirtschaft. Unsere Rolle ist es, neue Themen frühzeitig zu erkennen, Trends einzuordnen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, was die Branche künftig bewegen wird. Dieses Wissen übersetzen wir in konkrete Anwendungsfälle, Empfehlungen und Entscheidungsgrundlagen für unsere Kunden. Dabei helfen wir Unternehmen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und sich gezielt auf jene Methoden, Technologien und Daten zu fokussieren, die tatsächlich einen Mehrwert für ihre Rolle in der Immobilienwirtschaft schaffen.

    Welche Themen beschäftigen Ihre Kunden aktuell am stärksten: Daten, Prozesse, Organisation oder Technologie?
    Eine einfache Antwort gibt es darauf nicht. In den vergangenen Jahren lag der Fokus stark auf Technologie. Viele Unternehmen haben neue Systeme eingeführt und zahlreiche Digitalisierungsprojekte gestartet. Das hat durchaus Fortschritte gebracht, gleichzeitig aber auch zu einer gewissen Ernüchterung geführt. Projekte waren aufwendiger, teurer und komplexer als erwartet. Oft lag das daran, dass Daten und Prozesse unterschätzt wurden. Wir beobachten aktuell einen klaren Wandel: weg von rein technologiegetriebenen Projekten hin zu stärker daten- und prozessorientierten Ansätzen. Der aktuelle KI-Hype verstärkt diese Entwicklung zusätzlich.

    pom+ betont, dass Daten das Fundament moderner Immobilienbewirtschaftung sind. Wo stehen Schweizer Unternehmen heute in der Data Readiness?
    Grundsätzlich stehen Schweizer Immobilienunternehmen nicht schlecht da. Die meisten verfügen über eine ausreichende Data Readiness, um ihre Kernprozesse zuverlässig zu betreiben und relevante Stakeholder-Fragen zu beantworten.Entwicklungsbedarf sehen wir insbesondere bei der Automatisierung. Dafür müssen Daten strukturiert, konsistent und unternehmensweit verfügbar sein. Spätestens bei datenintensiven Themen wie ESG zeigt sich, wo die Grenzen liegen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg. Die Immobilienwirtschaft war schon immer stark vernetzt. Eine höhere Data Readiness ist entscheidend, um diese Zusammenarbeit künftig effizienter, digitaler und automatisierter zu gestalten.

    Was sind die häufigsten Missverständnisse bei der Digitalisierung von Immobilienportfolios?
    Oft werden Aufwand und Komplexität unterschätzt. Insbesondere die Bereitstellung und Aufbereitung der benötigten Daten wird zu optimistisch eingeschätzt. Zwar sind Daten vorhanden, aber häufig nicht in der notwendigen Qualität oder Struktur. Das führt zu Verzögerungen, Mehrkosten und zusätzlicher Belastung der Fachabteilungen, die eigentlich ihr Kerngeschäft erledigen sollten. Ein weiteres Missverständnis ist, dass Digitalisierungsprojekte «nebenbei» umgesetzt werden können. Häufig fehlen professionelle Projektstrukturen und entsprechendes Know-how. Das wirkt sich negativ auf Motivation, Akzeptanz und letztlich den Projekterfolg aus.

    Welche technologischen Entwicklungen werden die Immobilienbranche in den nächsten 5–10 Jahren am stärksten verändern?
    Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Ebenen: die Digitalisierung der Immobilie selbst und die Digitalisierung der Unternehmen, die diese Immobilien betreiben. Auf Gebäudeebene sehen wir grosse Fortschritte bei Cloud, IoT und digitalen Modellen. Die digitale Abbildung von Immobilien, oft als Digital Twin bezeichnet, wird zunehmend zum Standard und ermöglicht neue Formen der Automatisierung.Auf Unternehmensebene wird die Entwicklung stark durch KI und Prozessdigitalisierung geprägt sein. Wenige Kernapplikationen, kombiniert mit flexiblen Low-Code-Plattformen, werden es ermöglichen, Prozesse effizient und auch unternehmensübergreifend zu automatisieren.

    Viele Unternehmen experimentieren mit KI. Wo sehen Sie realistische Einsatzfelder in den nächsten 24 Monaten?
    Kurzfristig liegt grosses Potenzial in der Analyse und Auswertung von Dokumenten und unstrukturierten Daten. Inhalte können schneller zusammengefasst, ausgewertet und erstellt werden. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Integration von KI-Tools in den Arbeitsalltag, etwa als Assistenzlösungen. In einem nächsten Schritt werden diese Systeme zunehmend mit unternehmensspezifischen Daten verknüpft. Auch Reporting und Analyse werden sich verändern: Statt fix definierter Reports werden Informationen situativ und bedarfsgerecht zusammengestellt.

    Welche Risiken sehen Sie beim Einsatz von KI in der Immobilienwirtschaft?
    Die grössten Herausforderungen sehen wir weniger im regulatorischen Bereich, sondern eher auf kultureller und technologischer Ebene. Viele Unternehmen verfügen noch nicht über die notwendigen Kompetenzen und Strukturen im Umgang mit Daten und Technologie. Zudem ist der Schweizer Markt stark fragmentiert und heterogen, was die Einführung standardisierter Lösungen erschwert. Die Immobilienwirtschaft funktioniert projektorientiert und mit wenig Serienlogik. Das verlangsamt die Einführung neuer Technologien zusätzlich.

    Rate of Adoption statt Technologie: Wo liegen die grössten kulturellen Hürden?
    Eine zentrale Hürde ist, dass Digitalisierung in vielen Unternehmen noch nicht als strategisches Thema verankert ist. Fehlende Kompetenzen, unklare Verantwortlichkeiten und die Erwartung, Digitalisierung «nebenbei» umzusetzen, bremsen die Umsetzung. Zudem fehlt oft die Bereitschaft, bestehende Arbeitsweisen konsequent zu hinterfragen und zu verändern.

    Wie verändert Digitalisierung die Rollen in Immobilienunternehmen?
    Digitale Kompetenzen werden künftig Teil der Grundqualifikation vieler Rollen sein. Der Fokus liegt dabei weniger auf tiefem Technikverständnis, sondern auf sicherem Anwenderwissen. Gleichzeitig entstehen neue Rollen, etwa für das Management von Digitalisierungsprojekten und digitalen Plattformen. Diese Funktionen sorgen dafür, dass Systeme sinnvoll eingesetzt, weiterentwickelt und betrieben werden.
    So können sich Asset-, Property- und Facility-Manager weiterhin auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

    Was macht ein digital reifes Unternehmen aus?
    Ein digital reifes Unternehmen verankert Digitalisierung, Technologie und Daten auf oberster Führungsebene. Es gibt eine klare strategische Haltung, definierte Ziele und Verantwortlichkeiten. Digitalisierung wird nicht an die IT delegiert, sondern als unternehmerische Aufgabe verstanden.
    Zudem verfügt ein solches Unternehmen über die notwendigen Rollen, Prozesse und Kompetenzen, um digitale Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln und an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

    ESG und PropTech wachsen zusammen. Welche Technologien schaffen bereits echten Impact?
    ESG ist ein stark datengetriebenes Thema. Entlang der gesamten Datenkette, von der Messung bis zur Kennzahl, gibt es heute funktionierende Lösungen. Smart Meter, automatisierte Auswertungen von Energieabrechnungen und die Zusammenführung von Daten über mehrere Gebäude hinweg sind technisch gut lösbar. Die Herausforderung liegt weniger in einzelnen Bausteinen, sondern in der durchgängigen Integration und Automatisierung innerhalb der Unternehmen. Eine umfassende All-in-One-Lösung sehen wir derzeit noch nicht.

    Wo sehen Sie die grössten Lücken zwischen Anforderungen und Realität am Markt?
    Die grössten Lücken entstehen dort, wo Anforderungen nur punktuell umgesetzt werden, ohne die gesamte Wertschöpfungskette mitzudenken. Gerade bei datengetriebenen Themen zeigt sich, dass technische Möglichkeiten vorhanden sind, organisatorische und strukturelle Voraussetzungen jedoch oft fehlen.

    Wie beurteilen Sie den Reifegrad des Schweizer PropTech-Markts im internationalen Vergleich?
    Die Schweiz verfügt über eine sehr lebendige und innovative PropTech-Szene. Viele Lösungen sind international erfolgreich. Die grösste Herausforderung liegt in der Skalierbarkeit aufgrund der Marktgrösse und der föderalen Strukturen. Insgesamt ist der Reifegrad jedoch hoch und konkurrenzfähig.

    Welche PropTech-Bereiche sind unterentwickelt, welche überhitzt?
    Der Bereich ESG ist aktuell stark überhitzt. Es gibt eine Vielzahl von Lösungen, was zu einer gewissen Ernüchterung führt. Unterentwickelt ist im internationalen Vergleich insbesondere die konsequente Nutzung von BIM über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien. Andere Länder sind hier weiter, insbesondere wenn es um institutionelle Investoren geht.

    Wo sehen Sie Potenzial für Partnerschaften zwischen etablierten Unternehmen und Startups?
    Partnerschaften bieten grosses Potenzial, sind aber anspruchsvoll. Etablierte Unternehmen denken langfristig, Startups agieren dynamisch und innovationsgetrieben. Erfolgreich sind Kooperationen dort, wo gegenseitiges Verständnis besteht und klare Erwartungen definiert werden, sei es in Projekten, Partnerschaften oder gezielten Fördermodellen.

    Welche Entwicklungen überraschen Sie aktuell besonders, positiv wie negativ?
    Der KI-Hype wirkt gleichzeitig positiv und herausfordernd. Positiv, weil er Innovation, Effizienz und neue Denkweisen fördert. Negativ, weil Erwartungen kurzfristig oft überschätzt werden. Nachhaltiger Erfolg erfordert eine vertiefte Auseinandersetzung mit Daten, Prozessen und Governance.

    Wenn Sie ein Thema in der Branche sofort verändern könnten, welches wäre das?
    Ich würde mir mehr Durchgängigkeit über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien wünschen.
    Die projektbasierte, stark individualisierte Arbeitsweise erschwert den Einsatz skalierbarer digitaler Lösungen. Ansätze wie Vorfertigung und standardisierte Bauweisen könnten hier helfen, technologische Sprünge zu ermöglichen, ohne die Qualität und Gestaltungsfreiheit zu verlieren.

    Was treibt Sie persönlich an, die Transformation der Branche voranzutreiben?
    Mich motivieren Veränderung, neue Projekte und die Möglichkeit, Dinge weiterzuentwickeln.
    Die Immobilie ist dabei ein besonders spannendes Feld, weil sie unser tägliches Leben prägt, vom Wohnen bis zum Arbeiten. Digitalisierung und Transformation in diesem Kontext zu gestalten, empfinde ich als sinnstiftend und hoch relevant.

  • Wo steht die Schweizer PropTech-Branche?

    Wo steht die Schweizer PropTech-Branche?

    In der Schweiz sind heute rund 430 PropTech-Unternehmen aktiv, viele davon mit Wurzeln an ETH oder EPFL. Dies ist ein Hinweis auf den ausgeprägten DeepTech- und Forschungsfokus. Ein grosser Teil der Firmen befindet sich noch in frühen Entwicklungsphasen, etwa die Hälfte erwirtschaftet weniger als 0.5 Millionen Franken Jahresumsatz. Dennoch erwarten Mehrheiten der Unternehmen steigende Erlöse, was die Mischung aus jungen Startups, wachsenden Scale-ups und etablierten Technologiefirmen prägt.

    Funding, Segmente und Nachhaltigkeitsdruck
    Duch die hohe Zahl abgeschlossenere Finanzierungsrunden im 2024 und Schätzungen zufolge flossen in den letzten Jahren mehrere hundert Millionen Franken in Schweizer PropTechs. Besonders gefragt sind Lösungen für Smart Buildings, Energieeffizienz, digitale Transaktionen, Datenanalyse und KI-basierte Services. Rund ein Fünftel der Unternehmen bewegt sich im Digital Brokerage, gefolgt von Smart-Building-Lösungen und Daten- beziehungsweise KI-Produkten. Stark an Bedeutung gewinnt der Bereich Sustainability und Lifecycle Management, getrieben von ESG-Vorgaben und Netto-Null-Strategien. Ein signifikanter Anteil der PropTechs integriert ökologische Nachhaltigkeit heute als Kernfunktion ihrer Angebote.

    Internationalisierung und Sichtbarkeit im Startup-Ökosystem
    Zwischen 30 und 40 Schweizer PropTech-Unternehmen sind bereits in europäischen oder globalen Märkten aktiv, exportieren ihre Technologien oder testen sie in internationalen Pilotprojekten. Parallel tauchen PropTechs regelmässig in Rankings der vielversprechendsten Schweizer Startups auf und gehören dort zu den wachstumsstärksten Jungunternehmen. Damit verschiebt sich das Bild von der Nische hin zu einem sichtbaren Wachstumssegment im nationalen Innovationsökosystem.


    Langsame Adoption trifft steigenden Digitalisierungsdruck
    Trotz skalierbarer Produkte bleibt die Kundengewinnung anspruchsvoll. Entscheidungs- und Beschaffungsprozesse in der Immobilienwirtschaft dauern oft ein bis anderthalb Jahre, was Markteintritte verzögert und Roll-outs streckt. Gleichzeitig nimmt der Druck zu, Prozesse zu digitalisieren, Daten besser zu nutzen und Gebäude nachhaltiger zu betreiben. Von regulatorischen Anforderungen bis zu steigenden Energiepreisen. Für PropTechs entsteht daraus ein Spannungsfeld zwischen langen Zyklen auf Kundenseite und hohem Tempo bei Technologie- und Kapitalanforderungen.

    Europa als Wachstumshebel und Chance für die Schweiz
    Der europäische PropTech-Markt wächst dynamisch und soll sein Volumen bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich ausbauen, angetrieben von Investitionen in KI, Smart Buildings und nachhaltige Sanierungstechnologien. Europa hält heute einen substanziellen Anteil am globalen PropTech-Markt, wovon die Schweiz mit ihrer hohen Innovationsdichte, starken Hochschullandschaft und exportfähigen Lösungen überproportional profitieren kann. Insgesamt zeigt sich, die Szene ist klein, aber hochgradig innovationsstark. Sie ist dabei, sich zu professionalisieren, international auszurichten und die Immobilienbranche langfristig zu verändern.

    Fact & Figures PropTech Schweiz 2025

  • Internationale Zusammenarbeit gewinnt im digitalen Bauen an Gewicht

    Internationale Zusammenarbeit gewinnt im digitalen Bauen an Gewicht

    Der Softwareanbieter Revizto mit Sitz in Lausanne hat seine Mitgliedschaft bei buildingSmart in einer Mitteilung bekanntgegeben. Die international tätige Organisation buildingSmart aus dem britischen Hertfordshire setzt sich für eine Verbesserung von Arbeitsprozessen ein, zum Beispiel durch international gültige und offene Standards für Building Information Modelling (BIM).

    Revizto reagiert mit dem Beitritt auf die Problematik, dass Bauprojekte immer umfangreicher und technisch aufwendiger werden. Eine stärkere interdisziplinäre aber auch internationale Zusammenarbeit sei erforderlich. Darauf folgend müssen Standards und Regeln an die Marktsituation angepasst werden. „Offene Standards sind für die Arbeitsweise der AECO-Branche zunehmend entscheidend“, wird Arman Gukasyan, Gründer und CEO von Revizto, in der Mitteilung im Hinblick auf Unternehmen aus den Bereichen Architecture, Engineering, Construction, Operations (AECO) zitiert. „Als Schweizer Unternehmen ermöglicht uns der Beitritt zu buildingSMART-Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, unser Engagement in regionalen Gemeinschaften, die die Einführung von openBIM vorantreiben, zu intensivieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit Projektteams in laufenden Programmen können wir dazu beitragen, die Standardentwicklung mit den praktischen Anforderungen der Projektabwicklung zu verknüpfen – und so die Koordination der Teams zu verbessern, Risiken zu minimieren und effizienter zu arbeiten.“

    Revizto plant, sich im Rahmen seiner Mitgliedschaften an regionalen Initiativen, Arbeitsgruppen und Aktivitäten zum Wissensaustausch zu beteiligen und den kontinuierlichen Fortschritt hin zu offenen, effizienten digitalen Bauverfahren in der DACH-Region zu unterstützen.

  • Neue Plattform informiert frühzeitig über Baugesuche

    Neue Plattform informiert frühzeitig über Baugesuche

    Mit Baugesuche Pro hat die Zürcher Houzy AG einen „schweizweiten Bau-Alert für die eigene Nachbarschaft“ entwickelt, wie sie das Angebot in einer Mitteilung beschreibt. Eigentümer, Mietende oder kaufinteressierte Personen können sich damit einen Überblick über Baugesuche in ihrem Quartier verschaffen, für den bislang das Studium von Amtsblättern oder Gemeindeseiten notwendig war.

    „Transparenz über die nähere Umgebung ist die Basis für kluge Immobilienentscheidungen“, wird Houzys COO und CMO Nicolas Steiner in der Mitteilung zitiert. „Mit Baugesuche Pro bieten wir nun allen – vom langjährigen Hausbesitzer bis zur Mieterin, die einen Wohnungskauf plant – ein Werkzeug, um die Dynamik im eigenen Quartier besser zu verstehen, ohne mühsame Recherche.“

    Nutzende können sich bei Houzy registrieren und den Standort ihrer Immobilie oder ihres Wunschquartiers eingeben. Bei jedem neuen Baugesuch in einem relevanten Umkreis erhalten sie anschliessend eine Benachrichtigung.

  • Digitalisierung in der DNA

    Digitalisierung in der DNA

    Die DNA von SMG Real Estate lässt sich seit Tag 1 und mit ImmoScout24 und Homegate bereits seit über zwei Jahrzehnten mit einem Wort zusammenfassen: Digitalisierung. Mit gezielten Investitionen in KI-Innovationen, Marketing und Cybersecurity entwickelt SMG Real Estate seine Plattformen kontinuierlich weiter und bietet Immobilienprofis damit zukunftsfähige Produkte und Services für einen digitalen Wettbewerbsvorsprung im Markt.

    Mit KI zu nie dagewesener Effizienz
    Beim Ziel, Makler:innen und Bewirtschafter:innen nicht nur effizienter, sondern nachhaltig erfolgreicher zu machen, wirkt Künstliche Intelligenz wie ein Booster. Sie beschleunigt die Entwicklung innovativer Produkte, die für Immobilienprofis echten Mehrwert schaffen und wertvolle Zeit gewonnen werden kann – Zeit für die persönliche Beratung und Betreuung ihrer Kund:innen. Ein konkretes Beispiel: Dank der KI-basierten Inseratetexterstellung im Business Manager sparen Immobilienprofis bei SMG Real Estate im Schnitt 14 Minuten pro Inserat.

    Maximale Reichweite dank voller Marketing-Power
    Sichtbarkeit ist und bleibt ein entscheidender Faktor in der Immobilienvermarktung. Mit dedizierten Marketingaktivitäten investiert SMG Real Estate gezielt in eine reichweitenstarke Zielgruppenansprache seiner Plattformmarken, darunter ImmoScout24 und Homegate. Ziel ist es, die relevantesten Interessent:innen direkt auf die Inserate zu führen, die Marktchancen der Business-Kund:innen zu stärken und die beiden Marken nachhaltig als Top Immobilienplattformen in der Schweiz zu positionieren. Aufmerksamkeitsstarke Inhalte kombiniert mit zielgruppenspezifisch gesteuerten Social-Media-Kampagnen sensibilisieren dabei Immobiliensuchende nachhaltig und stellen die Weichen, dass Immobilienobjekte zur richtigen Zeit am richtigen Ort präsent sind.

    Zuverlässigkeit und Sicherheit als Basis für Kundenerfolg
    Bei täglich hunderttausenden Besuchern auf den Plattformen von SMG Real Estate ist Zuverlässigkeit eine Grundvoraussetzung. Entsprechend stellt ein Team von über 100 Tech-Spezialisten jederzeit sicher, dass die benötigten Systeme leistungsstark sowie auf dem neuesten Technologiestand funktionieren. Gleiches gilt für die Cybersecurity: Dank modernster Schutzmechanismen sowie Zwei-Faktor-Authentifizierung und integrierter Zugriffskontrolle sind Daten noch besser geschützt. So können sich Immobilienprofis voll und ganz auf ihre Vermarktung fokussieren. Zusammenfassend verfolgen diese und weitere umfangreiche Investitionen von SMG Real Estate nicht nur ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern dank spürbarer Innovation und Performance einen Wettbewerbsvorteil für ihre Kund:innen im hart umkämpften Immobilienmarkt. Denn nur wer sich nachhaltig im Markt positionieren und abheben kann, dem winken die bestmöglichen Vermarktungschancen.

    Weitere Infos finden Sie hier

  • KI Monitoring bringt neue Präzision in die Infrastrukturplanung

    KI Monitoring bringt neue Präzision in die Infrastrukturplanung

    Innovation Zurich hat den neuen Bericht seiner Innovation Sandbox für KI veröffentlicht. Unter dem Titel „Sensorbasierte Brückenüberwachung – Datenerfassung und Vorhersagen für den Infrastrukturunterhalt“ liess Innovation Zurich, die gemeinsame Initiative von Standortförderung Kanton Zürich, Greater Zurich Area und Switzerland Innovation Park Zurich, untersuchen, was datenbasiertes Monitoring bei Infrastrukturbauten bezüglich Risikobewertung und Modernisierungsstrategien leisten kann. Datenbasierte Monitoringansätze sind heute noch kein fester Bestandteil der etablierten normbasierten Zustandsbeurteilung, die zumeist äusserst konservativ erfolgt, heisst es dort.

    In einem Pilotprojekt untersuchten die Schweizerische Südostbahn aus St.Gallen und die irmos technologies AG mit Sitz im Technopark Zürich exemplarisch die Reidholz-Brücke an der Strecke Wädenswil-Einsiedeln. Sie wurde 1910 errichtet und 1953 umgebaut. Die Bahngesellschaft wollte klären, ob eine Nutzungsverlängerung von zehn auf 20 Jahre technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar wäre. Ausserdem prüfte sie, ob die Methodik auch auf vergleichbare Brücken im Portfolio übertragen werden kann.

    Mit einfach installierbaren Sensoren von irmos technologies, die speziell auf die Anforderungen der Brückenüberwachung zugeschnitten sind, sammelten die Forschungspartner in einer mehrmonatigen Testphase Daten aus dem Realbetrieb. Ergänzend wurden Kameras eingesetzt, um Zugtypen, Geschwindigkeiten und Zugkompositionen zu dokumentieren und die modellierten Verkehrslasten zu validieren.

    Die Ergebnisse zeigen, dass selbst kurze Messperioden robuste Aussagen zu Ermüdung und Steifigkeit ermöglichen und die Abwägung zwischen Nutzungsverlängerung und Ersatzneubau erleichtern. Denn „auf Basis von Sensordaten unterstützt das System Infrastrukturbetreiber dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Unterhaltsmassnahmen gezielt zu planen“, fasst irmos-Gründer und -CEO Dr. Panagiotis Martakis zusammen.

    Entscheidend sei, so das Fazit des Berichts, dass Datengewinnung nicht zum Selbstzweck betrieben wird und datenbasierte Methoden ein konkretes betriebsrelevantes Problem lösen, wie etwa die Frage: Wie lang hält die Brücke im Vergleich zu normbasierten Schätzungen tatsächlich? Den grössten Mehrwert entfaltet die Methode, wenn sie über Einzelfälle hinausgeht: Die Überwachung ganzer Brückenportfolios ermöglicht Vergleiche, Priorisierungen und langfristige Investitionsstrategien. Dafür müssen bei den Infrastrukturbetreibern Kompetenzen aufgebaut werden.

  • Digitalisierung treibt strategische Expansion voran

    Digitalisierung treibt strategische Expansion voran

    Die pom+Consulting AG feiert laut einer Mitteilung in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Das Unternehmen war von Peter Staub und Professor Hansruedi Schalcher als Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gegründet worden. Es baute auf einem Forschungsprojekt zur Integration von Aufgaben, Daten und Prozessen im Bauwesen auf.

    Inzwischen ist das Beratungsunternehmen mit seinen Dienstleistungen rund um Immobilien, Infrastruktur und Bau ausser in Zürich auch in Basel, Bern, Lausanne und St.Gallen sowie in Berlin, Frankfurt und Köln vertreten. Es beschäftigt über 130 Mitarbeitende, hat über 800 Kunden beraten und rund 8000 Projekte durchgeführt.

    Nun geht pom+ laut einer Mitteilung „die nächste strategische Wachstumsphase“ an. Dabei will es sich auf die Weiterentwicklung seiner digitalen Dienstleistungen, auf die Automatisierung von Kundenprozessen und auf den gezielten Ausbau seines Teams konzentrieren.

    Dabei kann es sich auf die Zürcher Beteiligungsgesellschaft White Peaks Capital stützen, die im Sommer 2025 als Investor eingestiegen ist. Der auf KMU spezialisierte, familiengestützte Investor sei der ideale Partner, hatte Peter Staub, Gründer und Verwaltungsratspräsident von pom+, damals in einer Mitteilung erklärt. „Diese Partnerschaft gibt uns die Basis, unser Wachstum nachhaltig zu beschleunigen und dabei unseren Wurzeln treu zu bleiben.“

  • Digitaler Assistent erleichtert den Mietalltag

    Digitaler Assistent erleichtert den Mietalltag

    Die LIVIT AG mit Sitz in Zürich hat einen von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützten Chatbot ins Leben gerufen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll der Livio genannte Chatbot Mieterinnen und Mieter digital durch einen Katalog wesentlicher Fragen um Mieten und Wohnen führen. Der Immobiliendienstleister, Tochterunternehmen von Swiss Life, will mit der Innovation seine digitalen Angebote erweitern.

    Dabei greift der Chatbot ausschliesslich auf geprüfte Inhalte der LIVIT-Internetseite zurück, die von einem Expertenteam des Hauses aus Bewirtschaftung, Kommunikation und Digital Business ständig aktualisiert und erweitert werden. Derzeit befindet sich Livio in einer Beta-Phase.

    „Mit Livio helfen wir Mieterinnen und Mietern ganz unkompliziert weiter. Wiederkehrende Anfragen werden automatisiert beantwortet, während sich Mitarbeitende vermehrt auf individuelle Anliegen konzentrieren können“, wird David Rivière, Leiter Bewirtschaftung bei der LIVIT AG, in der Mitteilung zitiert. In der technischen Umsetzung des Chatbots arbeitet Livit mit dem KI-Unternehmen Typewise aus Zürich zusammen.

  • Neues Innovationsprogramm stärkt den Kanton Jura

    Neues Innovationsprogramm stärkt den Kanton Jura

    Der Standort- und Investitionsförderer Basel Area Business & Innovation legt laut seiner Mitteilung ein umfangreiches Innovationsprogramm für den Kanton Jura auf. Es nennt sich InnoJura und erweitert die Aktivitäten der Agentur. Sie verwaltet neben dem Switzerland Innovation Park in Allschwil und jenem auf dem Novartis Campus in Basel seit 2019 auch den Switzerland Innovation Park Basel Area – Jura in Courroux. In Courroux finden seit 2022 der Medtech Congress, die Accelerators i4Challenge und DayOne Tech statt, die allesamt die Gründung und Entwicklung von Start-ups fördern.

    InnoJura baut den Angaben zufolge auf den dabei gesammelten Erfahrungen auf. Das neue Programm ist dreigeteilt. Es umfasst den InnoJura Accelerator, das Einstiegselement für Start-ups. Dabei werden junge Unternehmen aus industrieintensiven Sektoren durch Coaching, Gruppensitzungen und Seminare auf Partnerschaften mit KMU vorbereitet.

    Zum Programm gehört auch die InnoJura Academy. Sie ist das Einstiegselement für KMU. Es richtet sich an Industrieunternehmen, die von externen Innovationen profitieren und in von Fachleuten geleiteten Workshops und praktischen Modulen mit Start-ups zusammenarbeiten möchten. Und schliesslich ist die InnoJura-Plattform das dritte Element, das Start-ups und KMU zusammenbringt. Sébastien Meunier, Direktor KMU Innovation bei Basel Area Business & Innovation, hat keinerlei Zweifel: „Ich bin überzeugt, dass InnoJura bei den Unternehmen im Jura auf grosses Interesse stossen wird.“

  • Stahlprofile erweitern digitale Planungssoftware

    Stahlprofile erweitern digitale Planungssoftware

    Die Stahlprofile der Pestalozzi AG sind ab April bei LogiKal verfügbar, wie aus einer Mitteilung des in Dietikon ansässigen Unternehmens hervorgeht. Die Software ist von der deutschen Orgadata entwickelt worden und dient der Planung des Fensterbaus. Sie wird laut der Mitteilung von Pestalozzi zudem für die Planung von Projekten rund um Türen und Fassaden genutzt.

    Insgesamt haben mehr als 400 Anbieter ihre Bauteile in der Software hinterlegt. Durch offene Schnittstellen kann LogiKal mit Systemen für die Maschinensteuerung, Enterprise Resource Planing (ERP)- und Computer-Aided Design (CAD)-Software verbunden werden. Durch eine integrierte automatische Fehlerprüfung werden zudem teure Kalkulationsfehler reduziert, informiert Pestalozzi.

    Das Dietiker Unternehmen bezeichnet die Integration der Stahlprofile in LogiKal als „digitalen Meilenstein“.

  • Technologiefonds unterstützt KI-gestützte Energieoptimierung

    Technologiefonds unterstützt KI-gestützte Energieoptimierung

    Scandens kann anstehende unternehmerische Weiterentwicklungen mittels einer Bürgschaft des Technologiefonds finanzieren. Diese Bürgschaft erhalten zu haben, bestätigt laut einer Mitteilung von Dominik Bucher, dem Mitgründer und CCO des Zürcher Cleantech-Unternehmens, dessen Ansatz: „Die richtigen Investitionsentscheidungen für Immobilienportfolios zu ermöglichen – wirtschaftlich fundiert und zukunftssicher“ und gleichzeitig die bestmöglichen Entscheidungen für Klima und Umwelt zu treffen. „Wir freuen uns riesig, Teil des Technologiefonds zu sein“, so Bucher.

    Das 2021 als Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gegründete Unternehmen hat 2023 eine Software auf den Markt gebracht, mit der energetische Gebäudesanierungen einfacher geplant und umgesetzt werden können. Mit dieser auf Künstliche Intelligenz gestützten Internetanwendung können Halterinnen und Halter von Immobilienportfolios ebenso wie private Hauseigentümerinnen und -eigentümer prüfen, ob und welche Sanierungsmassnahmen wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll sind.

    Die Software zeigt einer Mitteilung von Scandens zufolge über 500 Sanierungskombinationen an und erstellt einen Plan, der als Grundlage für die Umsetzung dient. Das soll Zeit sparen und nachhaltige Entscheidungen fördern.

    Mit dem Technologiefonds fördert der Bund Innovationen, die Treibhausgase oder den Ressourcenverbrauch reduzieren, den Einsatz erneuerbarer Energien begünstigen und die Energieeffizienz erhöhen. Bürgschaften erleichtern es innovativen Unternehmen, Darlehen aufzunehmen. Die Bürgschaft wird Banken oder anderen geeigneten Darlehensgebern gewährt. Zur Deckung der Bürgschaftsausfälle fliessen maximal 25 Millionen Franken pro Jahr aus den Erträgen der CO2-Abgabe in einen Technologiefonds.

  • Digitaler Marktplatz fördert Kreislaufwirtschaft im Bau

    Digitaler Marktplatz fördert Kreislaufwirtschaft im Bau

    Die Zirkular GmbH mit Sitz in Basel hat ihre neue Plattform rematerial lanciert. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll der neue Online-Baumarkt hochwertige, wiederverwendbare Bauelemente anbieten. Darin werden zum Beispiel LED-Leuchten angeboten, die von Fachbetrieben aufbereitet wurden und nun mit Garantie angeboten werden. Bauteile können auch für einen Monat reserviert oder für Just-in-Time Lieferungen bis zu 24 Monate zwischengelagert werden. Die aus Rückbauten gesammelten Bauelemente sind systematisiert eingelagert.

    Die Plattform rematerial kann zusammen mit dem ebenfalls von Zirkular entwickelten Planungsinstrument Planular genutzt werden. In diesem Modul können Architekten, Planer und Bauherren aus einer Datenbank die für ihr jeweiliges Projekt erforderlichen Bauteile aussuchen. Dabei ist der Weg des Baumaterials über die Schritte Quellobjekt, Bauteil, Lager und Zielobjekt nachvollziehbar abzurufen.

    Mit beiden Modulen unterstützt die Zirkular GmbH nachhaltiges Bauen mittels Kreislaufwirtschaft, wie es sich zum Beispiel in Bauprojekten wie im Basler Kleinquartier Lysbüchel Süd dargestellt hat.

  • Roboter bringen neue Effizienz in den unterirdischen Leitungsbau

    Roboter bringen neue Effizienz in den unterirdischen Leitungsbau

    Der Schlieremer Start-up-Förderer Venture Kick unterstützt die DeepTech-Jungfirma Under Industries aus Dübendorf mit 150‘000 Franken. Mit der Finanzierung wird die Entwicklung der Micro Tunnel Boring Robots (MTBRs) von Under Industries unterstützt, heisst es in einer Mitteilung. Die MTBRs sollen eine schnellere und sauberere Verlegung von unterirdischen Versorgungsleitungen ermöglichen und gleichzeitig Strassensperrungen, Lärmemissionen sowie Oberflächenbeeinträchtigungen reduzieren.

    Under Industries wurde als Spin-off von Swissloop Tunneling, einer Ingenieur-Studierendeninitiative der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), gegründet. Die MTBRs von Under Industries sind für den Einsatz unter unterschiedlichsten Bodenbedingungen ausgelegt. Gegenüber herkömmlichen Rohrvortriebsverfahren minimieren sie Oberflächenstörungen, verkürzen Bauzeiten und verbessern die Anpassungsfähigkeit. Damit könne eine nachhaltigere und flexiblere Entwicklung urbaner Infrastrukturen vorangetrieben werden.

    Die Finanzierung von Venture Kick unterstützt die Fertigstellung des Minimum Viable Product (MVP) von Under Industries. Es handelt sich dabei um einen „industrietauglichen MTBR, der für den ersten Demonstrator und kommerzielle Pilotprojekte eingesetzt werden soll und das Vertrauen der Branche in die Technologie stärkt“, heisst es in der Mitteilung.

    Das Start-up konzentriert sich zunächst auf den Schweizer Stromverteilungsmarkt. Dabei wird mit Verteilnetzbetreibern zusammengearbeitet, die den Ausbau der Stromnetze und den Übergang von Freileitungen zu unterirdischen Kabeln realisieren sollen. Die Expansion in Europa und die Erschliessung weiterer Versorgungsleitungen soll folgen. Der für Under Industries realistisch erreichbare Markt in der Schweiz und Europa beläuft sich laut Venture Kick allein für Stromnetze auf rund 150 Millionen Franken pro Jahr

  • Künstliche Intelligenz hilft beim Inserieren von Wohnraum

    Künstliche Intelligenz hilft beim Inserieren von Wohnraum

    Die Swiss Marketplace Group (SMG) lanciert auf ihren Immobilienplattformen ImmoScout24 und Homegate neue Optionen, mit denen Privatanbieter ihren Wohnraum im Internet anbieten können. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sind diese Werkzeuge von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt und erleichtern nicht professionellen Anbietern das Annoncieren im Netz.

    Für das Erstellen einer Anzeige genügt die Eingabe der wichtigsten Wohnungsattribute wie Adresse, Grösse und Ausstattung. Die Immobilienplattformen erstellen dann mit Hilfe von KI den vollständigen Inseratentitel sowie die inhaltliche Beschreibung des Objekts. Dabei eingeschlossen sind Beschreibungen der Lage und des Umfelds der Immobilie, heisst es in der Mitteilung. Abschliessend können die Nutzenden dann noch Bilder hochladen und das Inserat fertigstellen.

    „Viele private Vermieter:innen beschäftigen sich nur gelegentlich mit der Erstellung eines Inserats. Dank der KI-Unterstützung erhalten sie nun innerhalb weniger Sekunden einen hochwertigen, strukturierten Vorschlag, der dem Standard professioneller Makler:innen entspricht“, wird Martin Waeber, Managing Director bei SMG Real Estate, in der Mitteilung zitiert. „Davon profitieren auch alle Suchenden, denn je exakter ein Inserat beschrieben ist und rascher online geht, desto schneller finden Menschen ihr neues Zuhause.“

    Die Module sind seit etwa einem Jahr bereits für professionelle Anbieter nutzbar. Mit der jetzt breiteren Aufstellung auch für private Anbieter will SMG die Digitalisierung im Schweizer Immobiliengeschäft weiter vorantreiben.

    In der SMG Swiss Marketplace Group AG sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Digitaler Produktpass bringt Transparenz in die Kreislaufwirtschaft

    Digitaler Produktpass bringt Transparenz in die Kreislaufwirtschaft

    Die Sky-Frame AG mit Sitz in Frauenfeld bietet ihren Kunden rahmenlose Schiebefenster aus Schweizer Produktion an. Dabei spielt die Kreislauffähigkeit der Produkte eine grosse Rolle. Das Unternehmen hat nun einen digitalen Produktpass mit Cradle to Cradle-Kompass lanciert, um darüber zu informieren, inwieweit die verwendeten Produkte dem strengen Kreislaufwirtschaftsprinzip Cradle to Cradle entsprechen.

    Der Digital Product Passport Compass Cradle to Cradle (DPPCCC) ist von epeaswitzerland aus Widnau entwickelt worden. Er basiert auf den digitalen Produktpässen, die laut einer EU-Verordnung für alle Produkte, die im EU-Raum verkauft werden, sukzessive eingeführt werden sollen. Er bewertet die Produkte von Sky-Frame nach einer Reihe von Kriterien, etwa nach ihrer Leistungsfähigkeit, der der Kreislauffähigkeit und dem Energieverbrauch. Er macht die Lieferketten des Unternehmens transparent und belegt die Rücknahmefähigkeit der Produkte des Unternehmens.

    „Die in der Schweiz hergestellten rahmenlosen Fenster und Schiebetüren schaffen ein aussergewöhnliches architektonisches, grenzenloses Raumerlebnis mit spektakulären Ausblicken. Zusammen mit dem Tool ‚Digital Product Passport Compass Cradle to Cradle‘ von epeaswitzerland setzen wir uns für ein neues Mass an Transparenz, Identität, Orientierung und die Einhaltung künftiger EU-Rechtsvorschriften ein“, heisst es von Michael Fuchsberger, Leiter QM & Nachhaltigkeit bei der Sky-Frame AG zu weiteren Aspekten des DPPCCC. So gibt dieser zum Beispiel Auskunft über die Lieferkette oder auch Möglichkeiten zur Rückgabe von Sky-Frame-Produkten. Zudem können die Informationen nach Aspekten wie Materialgesundheit oder auch verschiedenen Bereichen der Eignung für die Kreislaufwirtschaft gegliedert und detailliert angezeigt werden.

    „Als weltweit tätiges Unternehmen hat Sky-Frame mit der Einführung des Digital Product Passport Compass Cradle to Cradle von epeaswitzerland erneut seine Vorreiterrolle unter Beweis gestellt“, heisst es von Albin Kälin, dem Gründer und Geschäftsführer von epeaswitzerland.

  • Datenbasierte Entscheidungen für grüne Immobilienstrategien

    Datenbasierte Entscheidungen für grüne Immobilienstrategien

    Empira will die Real Estate Decision Intelligence (REDI) der Zürcher OptimI nutzen, um die datenbasierte Entscheidungsfindung in den Bereichen Investitionen, Fonds, Vermögensverwaltung und Nachhaltigkeitsmanagement zu stärken. Ziel ist laut einer Mitteilung ein integrierter Ansatz, der finanzielle Performance, Klimawirkung und regulatorische Anforderungen ganzheitlich miteinander verbindet. Optimls REDI-Plattform unterstützt Empira dabei, fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen, wissenschaftlich fundierte Dekarbonisierungspfade auf Fonds- und Asset-Ebene zu entwickeln sowie kapitaleffiziente Investitions- und Sanierungsstrategien zu planen.

    Empira nutzt die Plattform insbesondere im Rahmen seines Transition-to-Green-Fonds, der auf energieineffiziente Immobilien mit Repositionierungspotenzial abzielt und staatliche Anreize für grüne Sanierungen und ein umfassendes Asset Management nutzt, um hochwertige, nachhaltige Wohn- und Büroimmobilien zu schaffen

    „Digitale Entscheidungsintelligenz ist heute unerlässlich, um sowohl stabile Renditen als auch eine glaubwürdige Dekarbonisierung zu erzielen, und zwar bereits ab dem Erhalt eines ersten Investitionsmemorandums“, wird Torsten Bergmann zitiert, Vizepräsident Investment Advisory bei Empira. „Optiml bietet uns die analytische Tiefe, die wir benötigen, um eine konsistente, skalierbare Wirkung über alle unsere Fonds hinweg zu erzielen, und unterstützt unsere Transition-to-Green-Strategie mit zuverlässigen Entscheidungsprozessen.“

    Die Einführung der OptimI-Lösung unterstreicht laut Mitteilung den Branchentrend hin zu datengesteuerter Vermögensoptimierung, bei der Nachhaltigkeit und finanzielle Leistung ganzheitlich bewertet werden. Der Immobiliensektor sei weltweit für rund 40 Prozent der gesamten energiebezogenen CO2-Emissionen verantwortlich. Branchenakteure sind daher zunehmend verpflichtet, glaubhafte und finanziell robuste Dekarbonisierungsstrategien vorzulegen.

  • Digitale Intelligenz auf dem Bau

    Digitale Intelligenz auf dem Bau

    „Die Planung ist bereits stark digitalisiert, der Bau weniger, der Betrieb wieder stärker“, erklärte Alex Walzer von der FHNW. Noch immer zerfallen viele Informationen zwischen den Projektphasen. Ein Problem besonders mit Blick auf die Kreislaufwirtschaft. Walzer sieht grosses Potenzial in der konsequenten Datennutzung. Aus Projekten lernen, Bauwerke datenbasiert entwerfen, Prozesse standardisieren. Doch ohne saubere Datengrundlagen und präzise Fragestellungen bleibt auch künstliche Intelligenz wirkungslos.

    Durchgängige Daten mit Lakeup
    Michal Rzinski von Bond BIM präsentierte die Plattform Lakeup, ein System für Life-Cycle-Data-Management. Sie soll Bauherren und Immobilienorganisationen befähigen, Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes strukturiert zu nutzen. Von der Bedürfnisdefinition über die Bestellung bis zur Auswertung schafft Lakeup Datendurchgängigkeit und Transparenz.

    Im Fokus steht laut Rzinski der Mensch. „Wir wollen Fachplanende, Ingenieure und Entscheidungsträger gleichermassen abholen.“ Ein Beispiel liefert das Universitätsspital Basel, wo KI-Agenten 25’000 Datensätze automatisch klassifizierten, die Grundlage für spätere Anwendungen. Die Plattform ist modular aufgebaut, von Fachplaner-Tools bis zur Unternehmenslösung.

    Virtuelle Bäder und reale Entscheidungen
    Praktisch wurde es mit Patrick Marti von Hegias Vision. Seine Plattform verbindet 3D-Visualisierung mit Echtzeitdaten im Badumbau. Mit dem iPhone lassen sich Räume scannen, Objekte automatisch erkennen und in digitaler Umgebung gestalten. Kundinnen und Kunden sehen unmittelbar, wie ihr Bad aussehen könnte, inklusive Materialien, Lichtstimmung und echten Produktdaten.

    Gemeinsam mit BMS ermöglicht Hegias einen neuen, interaktiven Beratungsprozess. „Früher verliessen die Leute die Ausstellung mit einem Block voller Produktnamen, heute mit einem Link zu ihrem Traum-Bad“, so Ilona Lupart von BMS. Der Roomscanner vereinfache den Einstieg, beschleunige Entscheidungen und steigere die Zufriedenheit.

    Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung
    In der abschliessenden Runde waren sich alle einig, Automatisierung ersetzt den Menschen nicht. „KI soll Beraterinnen und Berater entlasten, nicht verdrängen“, betonte Marti. Walzer hob hervor, dass KI besonders dort stark sei, wo grosse Datenmengen analysiert oder Lieferketten optimiert werden. Dennoch brauche es weiterhin Fachwissen, Reflexion und Weiterbildung.

    Rzinski ergänzte, Lakeup sei bewusst so gestaltet, dass es unterschiedliche Kompetenzniveaus abdeckt, vom Datenspezialisten bis zur Geschäftsleitung. Lupart fügte an, dass Schulung, Einbindung und Kommunikation entscheidend seien, um Skepsis abzubauen. Offenheit sei wichtiger als Alter: Auch 90-Jährige hätten VR-Brillen begeistert genutzt.

    Neue Kompetenzen und Ausblick
    Walzer sieht an der FHNW einen Wandel. „Studierende arbeiten heute kollaborativer und kritischer mit Technologie.“ Neben technischen Fähigkeiten seien zunehmend Soft Skills gefragt, Kommunikation, Verständnis für Schnittstellen und Teamarbeit.

    Für die Zukunft kündigten Marti und Rzinski an, ihre Plattformen weiter auszubauen. Mehr Automatisierung, bessere Benutzerführung und tiefere Integration von KI in bestehende Prozesse. Walzer wagt den Blick nach vorn „In zehn Jahren wird KI so selbstverständlich im Hintergrund arbeiten wie Strom aus der Steckdose. Das Ziel ist erreicht, wenn Bauen dank Technologie wieder Spass macht.“

  • Zürcher Gemeinderatswahlen 2026

    Zürcher Gemeinderatswahlen 2026

    Mit dem Game «Built&Rent» des SVIT Zürich Politik spielerisch erleben!
    In der Stadt Zürich findet der erste Wahlgang am 8. März 2026 statt. Hinsichtlich dieser wichtigen Wahl in der grössten Gemeinde unseres Kantons (mit Wirkung über die Kantonsgrenzen hinweg) empfiehlt der SVIT Zürich sieben Kandidaten zur Wahl. Sie sind Mitglieder der relevanten Sachkommissionen HBD/SE (Hochbaudepartement, Stadtentwicklung) und FD (Finanzdepartement) oder haben in ihren Parteien wichtige Posten inne. Berücksichtigt werden auch Newcomer, die derzeit noch nicht im Gemeinderat sitzen.

    Alle sieben Kandidaten teilen jedoch ein gemeinsames Interesse: Eine liberale Wohn- und Immobilienpolitik für Zürich voranzutreiben, die sich den aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnmarkt schnell und wirkungsvoll stellt.

    Mit dem Game «Built&Rent» wird erlebbar, unter welchem Druck Immobilienprofis stehen – und wie politische Entscheide die Branche prägen. Dabei können tolle Lern- und Sachpreise gewonnen werden. Von zahlreichen Apple-Gutscheinen bis zu Gratisteilnahme von Lehrgängen und Kursen des SVIT Zürich. Die Teilnahme ist für alle kostenlos. Eine SVIT-Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. So wird politische Bildung zum interaktiven Erlebnis! Es wird wie «Tetris» gespielt.
    (Spielzeit 28. Januar bis 15. Februar 2026)

    Wettbewerbslink: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/politik

  • Wie Künstliche Intelligenz den Bauprozess absichert

    Wie Künstliche Intelligenz den Bauprozess absichert

    Der Benetics KI-E-Mail-Assistent soll laut einer Mitteilung eine der teuersten Fehlerquellen im Baualltag vermeiden helfen: die falsche Ausführung aufgrund von veralteten Planständen. Entwickelt wurde dieser Assistent von der Benetics AG. Das 2022 gegründete Zürcher Softwareunternehmen stellt ihn als Weltneuheit ab dem 20. Januar auf der Basler Swissbau vor.

    Nach dem ebenfalls auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Sprachassistenten für das Handwerk von 2024 „folgt mit dem KI-E-Mail-Assistenten die zweite Weltneuheit von Benetics AI“, wird CEO Ferdinand Metzler zitiert. „Damit kommen wir unserer Vision einen weiteren Schritt näher: Weniger zeitraubende Admin-Arbeiten, mehr Fokus auf das, was das Handwerk stark macht: die produktive Arbeit.“

    Der E-Mail-Assistent erkennt Bauplan-PDFs in eingehenden E-Mail-Anhängen und vergleicht diese mit vorhandenen Plänen in allen bestehenden Projekten. Er benachrichtigt automatisch, wenn ein neuer Planstand eingegangen ist. Und er stellt mit einem Knopfdruck sicher, dass niemand mehr auf dem alten Planstand arbeitet.

    Der KI-Assistent wird direkt in Microsoft Outlook eingebettet und kann von dort in weitere Systeme wie SharePoint oder andere DMS- und CDE-Lösungen integriert werden. Die offene API von Benetics AI sowie neue Konnektoren auf Make.com und Zapier ermöglichen den Angaben zufolge flexible Integrationen. „So entsteht erstmals ein durchgängiger digitaler Planfluss bis zum Monteur auf der Baustelle,“ heisst es in der Mitteilung.

    „Die Outlook-Integration bringt noch mehr Struktur in den Bauablauf“, so Bledar Beqiri. Er ist Leiter der Montage im Anlagenbau bei der Basler Rosenmund Haustechnik AG und Nutzer des KI-E-Mail-Assistenten. „Neue Planstände erreichen unsere Teams schneller und ohne Umwege. Das reduziert Fehlerquellen und gibt unseren Projektleitern mehr Sicherheit in der Ausführung.“

  • Blick in die Feuerzone

    Blick in die Feuerzone

    Brände in grossen Gebäuden, Tunneln oder Industrieanlagen sind ein Wettlauf gegen die Zeit. Einsatzkräfte müssen sich oft in verqualmte, instabile Strukturen vorwagen, ohne genau zu wissen, was sie erwartet. Die FireDrone soll diese Lücke schliessen und fliegt als hitzeresistente Aufklärungsplattform in Gefahrenbereiche und liefert Lageinformationen in Echtzeit auf den Bildschirm.

    Statt Menschen in einsturzgefährdete Zonen zu schicken, übernimmt der Flugroboter die Erkundung. Er spürt Gefahrenstoffe auf, hilft, vermisste Personen zu lokalisieren und zeigt Brandherde dort, wo Sicht und Zugang begrenzt sind. So sinkt das Risiko für Einsatzkräfte und die Qualität der Entscheidungen steigt.

    Mehr Sicherheit für Feuerwehr und Industrie
    Giftiger Rauch, einstürzende Bauteile oder Explosionen gehören zu den grössten Risiken bei Brandeinsätzen. Besonders in komplexen Strukturen wie Parkhäusern, Industriehallen oder Tunneln ist das Absuchen mühsam und gefährlich. Hier spielt die Drone ihre Stärke aus, denn sie kann solche Areale rasch und gezielt abfliegen, ohne Schaden zu nehmen.

    Auch in der Industrie eröffnet die hitzebeständige Drohne neue Optionen. Anlagen mit Öfen, Raffinerien oder thermischen Prozessen müssen heute oft über Stunden oder Tage heruntergefahren werden, bevor eine Inspektion möglich ist. Die Drone soll etwa Zement- oder Stahlwerke sowie Kehrichtverbrennungsanlagen im laufenden Betrieb prüfen können. Das verkürzt Stillstandszeiten, reduziert Kosten und spart Energie.

    Aerogel-Hülle für 200 Grad
    Wo herkömmliche Drohnen bei rund 40 Grad Celsius versagen, bleibt diese in der Luft. Ihr Kern ist eine patentierte Isolation aus ultraleichtem Aerogel. Dieses Material besteht fast vollständig aus Luft, eingebettet in eine hitzebeständige Polyimid-Struktur, und schützt die sensible Elektronik vor Temperaturen bis zu 200 Grad Celsius.

    Die neue Generation verzichtet auf komplexe Verbundstrukturen mit Glasfasern und setzt auf ein reines Polyimid-Aerogel, das sich in dreidimensionale Formen giessen lässt. Die Hülle entsteht damit praktisch aus einem Guss und schmiegt sich passgenau um die Komponenten.

    Die neue Aerogel-Variante kombiniert hohe Wärmebeständigkeit mit mechanischer Flexibilität und wird durch ein internes Temperaturmanagement ergänzt, das die Elektronik aktiv überwacht und kühlt.

    Wärmebilder in Echtzeit auch ohne GPS
    Im Einsatz liefert die Drone hochaufgelöste Wärmebilder direkt auf die Fernsteuerung. Eine Infrarotkamera macht Brandherde, Hitzenester oder versteckte Personen sichtbar, auch durch dichten Rauch hindurch. Mehrere Einsatzkräfte können die Bilder gleichzeitig verfolgen und sich so unabhängig vom ersten Trupp im Gebäude ein Bild der Lage machen.

    Die Drohne lässt sich modular ausrüsten mit zusätzliche Kameras oder Sensoren. Zusätzlich  können Aussentemperaturen gemessen oder Gase detektieren werden, die bei Bränden entstehen. Ein weiteres Highlife ist der Einsatz in Innenräumen. Da GPS in Gebäuden, Tunneln oder überdachten Industrieanlagen oft ausfällt, arbeitet das System mit speziell entwickelten Assistenz- und Lokalisierungsfunktionen, die auch ohne Satellitensignal für stabile Flüge sorgen.

    Vom Labor ins Einsatzfahrzeug
    Der Weg vom Prototyp zur einsatzfähigen Lösung führt über Tests unter realen Bedingungen. Die Drone wurde bereits auf Trainingsgeländen für Feuerwehrleute sowie in laufenden Industrieanlagen erprobt, unter anderem im Zementwerk Siggenthal. Ziel ist, dass Pilotinnen und Piloten die Drohne nach minimalem Training sicher in Extremsituationen einsetzen können.

    Mit dem geplanten FireDrone Nest geht das Spin-off noch einen Schritt weiter. Die mobile, thermisch isolierte Andock- und Wartungsstation soll in Feuerwehrfahrzeuge oder moderne Brandschutzsysteme integriert werden. Nach einem Einsatz landet die Drohne automatisch, wird gesichert, geprüft und für den nächsten Flug vorbereitet. So wird aus einem Forschungsprojekt ein verlässliches System für den Alltag von Feuerwehr und Industrie.

    Spin-off mit Rückenwind
    Die Drone steht für eine Entwicklungslinie, die in den Empa-Laboren für «Sustainability Robotics» und «Building Energy Materials and Components» begonnen hat. Heute treibt ein Spin-off der Empa und der EPFL die Technologie in Richtung Marktanwendung. Unterstützt wird das Team durch verschiedene Förderprogramme und Stiftungen, die den Übergang von der Idee zum Produkt ermöglichen.

    Für die Forschenden ist klar, die Kombination aus neuer Materialtechnologie, Robotik und praktischer Erprobung eröffnet ein neues Kapitel in der Brandbekämpfung. Jetzt geht es darum, die Drohne aus der Testumgebung in reale Einsätze zu bringen, damit sie künftig dorthin fliegen kann, wo Menschen besser Abstand halten.

  • Innenraumgestaltung verbindet Design und Technologie

    Innenraumgestaltung verbindet Design und Technologie

    Die Christinger AG aus Brugg hat die SV Group AG aus Dübendorf bei der Innengestaltung ihres neuen Hotels in Zürich unterstützt. Beim Moxy Zürich handelt es sich um ein Haus mit 162 Gästezimmern, welches sich neben dem Letzigrund-Stadion befindet. Laut einer Mitteilung übernahm Christinger bei dem Projekt mit grossflächigen Bildern, Schriften und diversen Signaletikelementen einen Teil der Innengestaltung. Für viele Elemente der Bildgestaltung verwendete das Christinger-Team KI (Künstliche Intelligenz)-Instrumente.

    Das Moxy befindet sich an der Badenerstrasse 537 und wurde Ende 2025 eröffnet. Laut einer Mitteilung der SV Group vereint das Hotel trendbewusstes Design mit energiegeladener Gastfreundschaft und urbanem Lifestyle.

    „Moxy steht für unkomplizierte Gastfreundschaft, modernes Design und eine gute Portion Lebensfreude“, wird Marco Meier, Managing Director SV Hotel, in der Mitteilung zitiert. „Mit dem neuen Moxy Zürich schaffen wir einen Ort, der Menschen zusammenbringt, ganz gleich, ob sie geschäftlich oder privat unterwegs sind.“

  • Moderne eGates treiben die Terminal-Modernisierung voran

    Moderne eGates treiben die Terminal-Modernisierung voran

    Dormakaba vermeldet in einer Mitteilung eine starke Auftragslage im deutschen Flughafenbereich. Das Schliesstechnikunternehmen liefert, ersetzt und wartet mehr als 650 Argus Air-Sensorschleusen, sogenannte eGates, an den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf. Das Auftragsvolumen liegt im unteren zweistelligen Millionenbereich.

    Ab Frühjahr 2026 kommen neue Argus Air Boarding-Sensorschleusen in Frankfurt (Terminal 1) und München (Terminal 2) zum Einsatz. Die Zugangslösungen ermöglichen Passagieren der Lufthansa und Star Alliance-Fluggesellschaften ein einfaches Self-Boarding. In Frankfurt liefert dormakaba ausserdem Sensorschleusen für das neue Terminal 3 und hat alle sicherheitsrelevante Übergänge im Terminal mit Sicherheitstüren ausgestattet.

    „Wir sehen weiterhin eine sehr starke Nachfrage nach unseren Zutrittskontrolllösungen im Flughafenbereich“, wird CEO Till Reuter in der Mitteilung zitiert. „Es freut uns, dass viele langjährige Kunden bei der Modernisierung ihrer Terminals erneut auf unsere Systeme setzen. Der Ersatz älterer Anlagen durch moderne Lösungen zeigt, dass die Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Passagierkomfort weiter steigen.“

    Die eGates von dormakaba verknüpfen biometrische Erkennnungsdaten mit Bordkarten und Ausweisen und gleichen diese Informationen mit Datenbanken ab. Die Sensorik identifiziert nach Firmenangaben zuverlässig autorisierte Personen, verhindert das Tauschen von Zutrittsberechtigungen sowie Doppelzutritte und unterscheidet Mensch und Gepäck.

    Dormakaba erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 mit 15’000 Mitarbeitenden weltweit einen Nettoumsatz von 2,9 Milliarden Franken.

  • Echtzeitdaten gegen Hitzestress in Bau und Energie

    Echtzeitdaten gegen Hitzestress in Bau und Energie

    TrueWindSpeed richtet sich an der Abu Dhabi Sustainability Week an die Bau- und Energiebranche in der Golfregion. Als einer der Aussteller am SWISS Pavilion präsentiert das Genfer Start-up vom 11. bis 15. Januar 2026 seinen Heatector. Die vernetzte Umweltmessstation liefert vollautomatisierte, standortspezifische Daten für extreme Klimabedingungen. Der hochpräzise Sensor misst dabei den  WBGT-Index (Wet Bulb Globe Temperature, Kühlgrenztemperatur) am Einsatzort, um die thermische Belastung genau zu bewerten. Durch die Bereitstellung von Echtzeitdaten und automatisierten Warnmeldungen soll er Unternehmen dabei unterstützen, Sicherheitsvorschriften einzuhalten und ihre Produktivität zu optimieren.

    TrueWindSpeed hat Heatector so entwickelt, dass die Messstation schnell und unkompliziert eingesetzt werden kann. Die Lebensdauer der Batterie ist so ausgelegt, dass die Station während fünf Jahren autonom tätig sein kann. Heatector ist nun bereit für die Industrialisierungsphase.

    Extreme Hitze sei ein von der Internationalen Arbeitsorganisation und der Weltgesundheitsorganisation anerkanntes grosses Berufsrisiko, argumentiert TrueWindSpeed in einer Mitteilung. Über die Gesundheitsrisiken hinaus werde erwartet, dass Hitzestress die weltweiten Arbeitsstunden im Jahr 2030 um 2,2 Prozent reduzieren und die Weltwirtschaft 2,4 Billionen Dollar kosten werde. Der Heatector soll dieses Risiko in verwaltbare, überprüfbare Daten für die ESG-Berichterstattung umwandeln. ESG steht für Umwelt, Soziales, gute Unternehmensführung. Ausserdem schütze die Technologie „die Würde der Arbeitnehmer, verhindert schwere Unfälle und gewährleistet soziale Gerechtigkeit angesichts des Klimawandels“, so TrueWindSpeed über seine Technologie.

    „In einer sich erwärmenden Welt reicht es nicht mehr aus, sich auf allgemeine Wetter-Apps zu verlassen, um die Sicherheit zu gewährleisten“, wird der an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) zum Ingenieur ausgebildete Unternehmensgründer Guillaume Locher in der Mitteilung zitiert. „Wir liefern die präzisen Daten vor Ort, die erforderlich sind, um Hitzegefahren in messbare Sicherheit und Widerstandsfähigkeit für Arbeitnehmer zu transformieren.“

  • Digital vermarkten. Wirtschaftlicher verkaufen.

    Digital vermarkten. Wirtschaftlicher verkaufen.

    Seit über zwei Jahrzehnten profitiert die Schweizer Immobilienbranche von der Leistungsfähigkeit etablierter Marken wie ImmoScout24, Homegate und Flatfox, die von SMG Real Estate kontinuierlich weiterentwickelt werden. Solche Plattformen sind aus dem Alltag von Wohnungs- und Haussuchenden, ebenso wie von Immobilienprofis nicht mehr wegzudenken. Entsprechend eindeutig fällt das Ergebnis in der Praxis aus: In einer Analyse der Unternehmensberatung McKinsey bewerten über 90 Prozent der befragten Makler:innen Immobilienmarktplätze als den mit Abstand kosteneffizientesten Vermarktungskanal. Ohne deren Einsatz würde sich der erfolgreiche Verkauf einer Immobilie gemäss den Befragten im Durchschnitt um rund 25 Tage verlängern.

    Um diese Effizienz zu ermöglichen, verbindet SMG Real Estate den direkten Zugang zu einigen der reichweitenstärksten Immobilienplattformen der Schweiz mit einer kontinuierlich wachsenden Palette datenbasierter Produkte und Services. Ziel ist es, mehr qualifizierte Leads zu generieren, Vermarktungszeiten zu verkürzen und die Kosten pro Kontaktanfrage weiter zu senken. Für Makler:innen und Bewirtschafter:innen ergibt sich daraus ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil: Neue Mandate lassen sich effizienter gewinnen, Abschlüsse beschleunigen und Verkäufe wie auch Vermietungen mit einem deutlich besseren Kosten-Nutzen-Verhältnis realisieren, als dies über alternative Marketingkanäle möglich wäre.

    Neben der hohen Reichweite überzeugen die Plattformen der SMG auch mit starken wirtschaftlichen Kennzahlen. Besonders deutlich zeigt sich dies bei den Kosten pro Kontaktanfrage: Laut McKinsey weisen die von SMG Real Estate betriebenen Plattformen im Vergleich zu den nächstgrösseren Wettbewerbern das branchenweit beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Konkret liegen die Kosten pro qualifizierter Kontaktanfrage im Schnitt drei- bis viermal tiefer. Mehr als die Hälfte der befragten Käufer:innen in der Schweiz fand ihre Wunschimmobilie auf ImmoScout24 oder Homegate.

    Aber nicht nur die umfangreiche Anzahl, sondern auch die Qualität der generierten Kontakte ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die McKinsey-Analyse zeigt zudem, dass Inserate auf spezialisierten Immobilienplattformen im Durchschnitt doppelt so viele qualifizierte Kontaktanfragen generieren wie vergleichbare Angebote auf anderen Kanälen. Weniger Streuverluste und kürzere Vermarktungszeiten wirken sich zusätzlich positiv auf den Erfolg und den Ertrag je Inserat aus.

    Neben der hohen Vermarktungschance ist die operative Effizienz ein ebenso wesentlicher Treiber des wirtschaftlichen Erfolgs. Auf den Plattformen von SMG Real Estate reduziert dafür eine automatisierte und KI-gestützte Inseratetexterstellung den Zeitaufwand pro Inserat im Schnitt um rund 14 Minuten. Ergänzend kommen intelligente Matching-Algorithmen, personalisierte Vermarktungsformate, konkrete Empfehlungen auf Grundlage datenbasierter Analysen sowie moderne Cybersecurity-Lösungen zum Einsatz. Dadurch erreichen Immobilienangebote relevante Interessent:innen schneller, gezielter und sicherer.

    In der Gesamtschau zeigt sich: Digitale Immobilienvermarktung entfaltet ihren grössten wirtschaftlichen Nutzen dort, wo grosse Reichweite, aussagekräftige Daten, intelligente Automatisierung und hohe Effizienz konsequent zusammenspielen. Das Ergebnis sind mehr qualifizierte Kontakte, kürzere Vermarktungszeiten, geringere Kosten pro Anfrage und eine nachhaltige Steigerung der Wirtschaftlichkeit für die Immobilienakteure.

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  • Amtliche Vermessung der Schweiz erhält neue Strategie bis 2040

    Amtliche Vermessung der Schweiz erhält neue Strategie bis 2040

    Die an der amtlichen Vermessung der Schweiz beteiligten Institutionen haben eine neue strategische Ausrichtung bis zum Jahr 2040 definiert. Bund, Kantone, Gemeinden und die für die Aktualisierung der Daten zuständigen Einrichtungen stellen dabei laut einer Mitteilung des Bundesamts für Landestopographie swisstopo die Nutzerinnen und Nutzer in den Mittelpunkt des Systems. Swisstopo wird die Umsetzung der neuen Strategie koordinieren.

    Sie zielt den Angaben zufolge darauf ab, eine „transparentere, zeitgemässere und besser nutzbare amtliche Vermessung für die gesamte Gesellschaft“ zu gewährleisten. Dies schaffe Rechtssicherheit, etwa bei Entscheidungen mit Raumbezug. Zudem soll das neue System den Schutz von Eigentumsrechten durch das Grundbuch sowie die Unterstützung von Innovation und fundierter Planung auch in Zukunft gewährleisten und verbessern.

    Die strategische Vision sieht auch die Integration neuer Technologien vor, insbesondere Künstliche Intelligenz und dreidimensionale Modellierung. So können 3D-Ansichten die zweidimensionalen Aufteilungspläne bei Stockwerkeigentum ersetzen. Auch Höhenbeschränkungen können verlässlicher berücksichtigt werden, wenn es etwa um Weg- oder Durchgangsrechte geht.

    Zudem erlauben diese Technologien auch die Dokumentation von Sachverhalten aus der Vergangenheit. Dies kann bei Streitigkeiten oder bei der Beurteilung der Rechtslage entscheidend sein. „Damit“, so swisstopo, „zielt die neue Vision darauf ab, den Wissensaustausch und die Nutzung von Daten durch alle Beteiligten – Bürgerinnen und Bürger, Geometer, GIS-Spezialisten, öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen – zu erleichtern“. Mit GIS sind Geoinformationssysteme gemeint.

  • Walliser Start-up treibt Fernwärme-Planung in Europa voran

    Walliser Start-up treibt Fernwärme-Planung in Europa voran

    Die Softwarelösungen des Walliser Start-ups Urbio, das Energieversorger beim Übergang zu sauberer Energie unterstützt und die Erstellung von Energieplänen und Fernwärmenetzen erleichtert, sind künftig überall in Europa erhältlich. Das Start-up unterstützte zuvor mehr als 200 Projekte in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Belgien.

    Grund für die europäische Expansion ist das beträchtliche Potenzial für Fernwärme, heisst es in einer Mitteilung. Fernwärme könne so 50 Prozent des europäischen Gesamtwärmebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken, aktuell liegt der Anteil bloss bei 10 Prozent, in einigen grossen Volkswirtschaften noch darunter. Sébastien Cajot, CEO von Urbio, identifiziert die Hindernisse: „Wir stellen in den ersten Planungsphasen immer wieder die gleichen Schwachstellen fest: die Unsicherheit ist gross, zuverlässige Daten sind rar und die Finanzierung ist schwierig. Das Ergebnis ist, dass fossile Energien für die meisten Immobilienbesitzer nach wie vor die Standardlösung sind.“ An diesen Stellen setze Urbio an, erklärt der CEO: „Daten sammeln, analysieren und Energieinfrastrukturen dimensionieren: dieser Prozess wird mit Urbio in einer einzigen Anwendung digitalisiert. Dank generativem Design bieten unsere Algorithmen die am besten geeigneten Lösungen entsprechend den zuvor definierten Energiebedürfnissen. Die Lösung umfasst derzeit die Energieplanung für bestimmte Gebiete, Machbarkeitsstudien für Fernwärme sowie die direkte Integration mit Tools von Drittanbietern wie Websites oder CRMs.“

    Ab sofort können Branchenakteure ihr Konto auf urb.io erstellen und so Beispiele für bereits durchgeführte Projekte kennenlernen. Die erste Projektanwendung der Softwarelösung ist kostenlos.

  • Intelligente Lichtsteuerung für nachhaltige Gebäude und Städte

    Intelligente Lichtsteuerung für nachhaltige Gebäude und Städte

    Esave hat zwei neue Steuerungslösungen für nachhaltige Lichtkonzepte entwickelt. Insbesondere sollen diese im öffentlichen Raum und bei Gebäuden für optimale Lichtverhältnisse sorgen, schreibt der Anbieter intelligenter Beleuchtungslösungen aus Chur in einer Mitteilung. Die Treiber DT8 TC für Weisslicht und DT8 RGB für Farblicht unterstützen beide den professionellen Lichtstandard DALI, Digital Addressable Lighting Interface, durch den mehrere Leuchten koordiniert verwaltet werden können. Hervorgehoben wird eine geringe Komplexität bei der Installation, hohe Steuerungspräzision, Energieeffizienz sowie Anpassungsfähigkeit. Betriebskosten könnten mit DT8 deutlich gesenkt werden, heisst es. Beide Steuerungssysteme präsentiert esave vom 13. bis 15. Januar als Teil des SWISS Pavilion auf dem World Future Energy Summit (WFES) 2026 in Abu Dhabi.

    „Mit DT8 TC und RGB macht esave Beleuchtung intelligent. Gebäude und öffentliche Räume können Farbe und Helligkeit nun dynamisch an Komfort, Effizienz und Stimmung anpassen – zentral gesteuert mit intelligenter Hochleistungstechnologie“, wird esave-CEO Rico Kramer zitiert.

    DT8 TC wird in architektonischen, industriellen und öffentlichen Anwendungen gesehen und bietet dynamisches, dimmbares Weisslicht. Das System ist laut der Beschreibung ideal geeignet für eine menschenzentrierte Beleuchtung, bei der die Helligkeit und Farbtemperatur dynamisch an den natürlichen Biorhythmus des Menschen angepasst wird. Damit soll das Wohlbefinden, die Konzentration und Gesundheit unterstützt werden.

    Mit DT8 RGB ist eine mehrfarbige Beleuchtung mit einem erweiterten Spektrum und tieferen Farben möglich. Esave zielt hiermit auf stimmungsvolle und dekorative Anwendungen ab. Beispiele sind Installationen im Event- oder Kunst-Bereich.

    Das Unternehmen ist heute mit Standorten auf der ganzen Welt vertreten und wurde laut der Internetpräsenz von den drei Freunden Rico Kramer, Hanno Baumgartner und Daniel Jörimann gegründet. In der Schweiz arbeiten rund 20 Mitarbeitende für esave in der Entwicklung, der Produktion, dem Support, dem Vertrieb oder der Schulung. Die Produktion findet ausschliesslich in der Schweiz statt, wobei grosser Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird.