Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Intelligente Lichtsteuerung für nachhaltige Gebäude und Städte

    Intelligente Lichtsteuerung für nachhaltige Gebäude und Städte

    Esave hat zwei neue Steuerungslösungen für nachhaltige Lichtkonzepte entwickelt. Insbesondere sollen diese im öffentlichen Raum und bei Gebäuden für optimale Lichtverhältnisse sorgen, schreibt der Anbieter intelligenter Beleuchtungslösungen aus Chur in einer Mitteilung. Die Treiber DT8 TC für Weisslicht und DT8 RGB für Farblicht unterstützen beide den professionellen Lichtstandard DALI, Digital Addressable Lighting Interface, durch den mehrere Leuchten koordiniert verwaltet werden können. Hervorgehoben wird eine geringe Komplexität bei der Installation, hohe Steuerungspräzision, Energieeffizienz sowie Anpassungsfähigkeit. Betriebskosten könnten mit DT8 deutlich gesenkt werden, heisst es. Beide Steuerungssysteme präsentiert esave vom 13. bis 15. Januar als Teil des SWISS Pavilion auf dem World Future Energy Summit (WFES) 2026 in Abu Dhabi.

    „Mit DT8 TC und RGB macht esave Beleuchtung intelligent. Gebäude und öffentliche Räume können Farbe und Helligkeit nun dynamisch an Komfort, Effizienz und Stimmung anpassen – zentral gesteuert mit intelligenter Hochleistungstechnologie“, wird esave-CEO Rico Kramer zitiert.

    DT8 TC wird in architektonischen, industriellen und öffentlichen Anwendungen gesehen und bietet dynamisches, dimmbares Weisslicht. Das System ist laut der Beschreibung ideal geeignet für eine menschenzentrierte Beleuchtung, bei der die Helligkeit und Farbtemperatur dynamisch an den natürlichen Biorhythmus des Menschen angepasst wird. Damit soll das Wohlbefinden, die Konzentration und Gesundheit unterstützt werden.

    Mit DT8 RGB ist eine mehrfarbige Beleuchtung mit einem erweiterten Spektrum und tieferen Farben möglich. Esave zielt hiermit auf stimmungsvolle und dekorative Anwendungen ab. Beispiele sind Installationen im Event- oder Kunst-Bereich.

    Das Unternehmen ist heute mit Standorten auf der ganzen Welt vertreten und wurde laut der Internetpräsenz von den drei Freunden Rico Kramer, Hanno Baumgartner und Daniel Jörimann gegründet. In der Schweiz arbeiten rund 20 Mitarbeitende für esave in der Entwicklung, der Produktion, dem Support, dem Vertrieb oder der Schulung. Die Produktion findet ausschliesslich in der Schweiz statt, wobei grosser Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird.

  • Automatisierte Anruftriage entlastet Kundencenter bei Grossereignissen

    Automatisierte Anruftriage entlastet Kundencenter bei Grossereignissen

    Spitch und Adnovum – beide mit Sitz in Zürich – haben einen von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützten Voicebot lanciert. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll das Programm Berna die Schadensaufnahme bei der Gebäudeversicherung Bern (GVB) vereinfachen.

    Bei der Anruftriage und der Schadenaufnahme soll der KI-Voicebot eine schnelle Kundenbetreuung ermöglichen. Das Programm ist in der Lage, verschiedene Schweizer Dialekte zu unterscheiden und zu erkennen und den gesprochenen Text in Schriftdeutsch zu wandeln. Berna ist darüber hinaus in der Lage, mehrere Hundert Anrufe gleichzeitig anzunehmen, heisst es in der Mitteilung. Auf Wunsch verbindet das Programm auch Anrufende mit einem menschlichen Spezialisten.

    Die neue Lösung kann vor allem bei Grossschadensereignissen hilfreich sein. So gingen bei dem Unwetter vom August 2024 im Berner Oberland in kürzester Zeit mehr als 3000 Anrufe ein. Zu dem schon eingetretenen Schaden kamen zum Teil sehr lange Wartezeiten hinzu. „Für uns zentral war, dass bei einem Grossschadenereignis die Geschädigten bei der Absetzung ihrer Schadenmeldung nicht noch zusätzlich belastet werden“, wird Corinne Fleury, Innovationsmanagerin bei der GVB, in der Mitteilung zitiert. „Ziel war es, auch bei solchen Grossereignissen mittels einer automatisierten, flexibel skalierbaren Lösung unser Kundencenter und die Fachabteilungen zu entlasten und keine Wartezeiten entstehen zu lassen. Die von Spitch und Adnovum erstellte Lösung ermöglicht es zudem, durch geführte Dialoge und die strukturierte Erfassung der Kundenangaben automatisch präzise Schadendossiers als Basis für die weitere Verarbeitung durch Fachpersonen zu erstellen.“

  • Schweizer Deep-Tech an der CES 2026

    Schweizer Deep-Tech an der CES 2026

    BTRY präsentiert eine neue Klasse ultradünner Festkörper-Lithium-Ionen-Batterien, die für Anwendungen mit extremen Anforderungen an Bauhöhe, Sicherheit und Ladegeschwindigkeit entwickelt wurden. Die Zellen sind ab rund 0,1 Millimeter Dicke verfügbar, lassen sich in etwa einer Minute vollständig aufladen und funktionieren auch bei Temperaturen bis etwa 150 Grad Celsius stabil.

    Dank All-Solid-State-Architektur kommen sie ohne flüssige Elektrolyte aus, sind dadurch weniger brandgefährdet und erlauben sehr schnelles Laden ohne zusätzliche Pufferkondensatoren. Zielmärkte sind vernetzte Kleingeräte wie Smart Labels, drahtlose Sensoren, Wearables und medizinisch-technische Anwendungen, bei denen konventionelle Batterien oft zu voluminös oder zu langsam sind.

    Lautlose Kühlung für Hochleistungsrechner
    Ionic Wind zeigt an der CES ein Lenovo ThinkPad T14, das nicht mit einem Lüfter, sondern mit einer Festkörper-Ionenwind-Technologie gekühlt wird. Statt mechanischer Ventilatoren erzeugen elektrische Felder einen gerichteten Luftstrom, der die Wärme abführt, ohne bewegliche Teile und praktisch geräuschlos.

    Diese Technologie macht Luft zum elektrisch steuerbaren Designparameter und öffnet Gestaltungsspielräume für Laptops, Edge-AI-Geräte und kompakte Elektronik, in denen klassische Lüfter an Grenzen stossen. Neben der Geräuschreduktion verspricht Ionic Wind höhere Zuverlässigkeit, weil verschleissanfällige mechanische Komponenten entfallen.

    Gedruckte Perowskit-Solarzellen
    Perovskia Solar setzt seine Präsenz an der CES fort und zeigt Inkjet-gedruckte Solarzellen auf Basis von Perowskit-Materialien. Die Zellen lassen sich massgeschneidert produzieren und in eine Vielzahl elektronischer Geräte und Sensoren integrieren – etwa in Kleingeräte, Wearables oder autonome IoT-Sensoren.

    Perowskit-Solarzellen zeichnen sich durch hohe Wirkungsgrade bei niedrigen Herstellungskosten und grosse Gestaltungsfreiheit aus. Das Unternehmen demonstriert, wie sich Energieerzeugung direkt in Geräteoberflächen integrieren lässt, was Batterien entlastet und neue, energieautarke Anwendungen ermöglicht.

    Bedeutung für Empa und den Hardware-Standort Schweiz
    Die gemeinsame Präsenz von BTRY, Ionic Wind und Perovskia Solar auf der CES zeigt, dass die Empa nicht nur Grundlagenforschung betreibt, sondern zunehmend Deep-Tech-Start-ups hervorbringt, die auf globalen Märkten skalieren. Die Projekte adressieren Bereiche, in denen inkrementelle Verbesserungen an Grenzen stossen, wie Batterietechnik, Elektronikkühlung und Photovoltaik.

    Damit profilieren sich Empa und Schweiz als Standort für Hardware-Innovationen, die direkt in industrielle Anwendungen fliessen. Die Start-ups verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit internationaler Sichtbarkeit, Kundenvalidierung und globalen Wachstumsambitionen und verschieben den Schwerpunkt von «Forschung im Labor» zu «Produkten auf der Weltbühne».

  • Interdisziplinarität als Schlüssel für Innovation im Bauwesen

    Interdisziplinarität als Schlüssel für Innovation im Bauwesen

    Im Studium treffen Studierende aus Architektur, Ingenieurwesen, Gebäudetechnik, Geomatik, Informatik und Nachhaltigkeitsmanagement aufeinander. Diese Vielfalt eröffnet neue Perspektiven, verlangt aber auch Offenheit und Lernbereitschaft. Unterschiedliche Denkweisen, Fachsprachen und Prioritäten müssen zu einem gemeinsamen Ziel zusammengeführt werden. Entscheidend ist die Haltung. Wer bereit ist zuzuhören, voneinander zu lernen und Vertrauen aufzubauen, schafft Raum für echte Innovation.

    Kommunikation als Fundament
    Ohne präzise Kommunikation scheitert selbst die beste Technik. Schon ein Begriff wie «Modell» kann je nach Disziplin völlig verschieden verstanden werden. In dieser Weiterbildung lernen Studierende, solche Unterschiede bewusst anzusprechen, ein gemeinsames Vokabular zu entwickeln und Missverständnisse zu vermeiden. Kollaborative Plattformen wie Miro oder modellbasierte Datenräume unterstützen den Prozess, ersetzen aber nicht den persönlichen Austausch. Nur wenn Sprache, Visualisierung und digitale Werkzeuge intelligent kombiniert werden, entsteht ein gemeinsames Verständnis.

    Struktur schafft Vertrauen
    Transparente Rollen, klare Zuständigkeiten und nachvollziehbare Abläufe bilden das Rückgrat erfolgreicher Teams. Sie verhindern doppelte Arbeit, fördern Eigeninitiative und geben Sicherheit, damit Teams Verantwortung übernehmen können. Das Studium trainiert diese Haltung in praxisnahen Projekten, bei denen Studierende Verantwortung übernehmen, Feedback geben und reflektieren. So wächst Vertrauen, die Voraussetzung für produktive Flexibilität.

    Denken über Fachgrenzen hinaus
    Interdisziplinarität bedeutet, über den eigenen Tellerrand hinaus neue Perspektiven einzunehmen. So entstehen Lernräume, in denen technisches Know‑how, digitale Methoden und Projektmanagement ineinandergreifen. Die Studierenden lernen, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, nachhaltige Ziele zu integrieren und den Menschen im Prozess mitzudenken.

    Diese Verbindung aus Haltung, Struktur und Kommunikation macht aus Vielfalt eine Stärke und aus interdisziplinärer Zusammenarbeit den Motor für Innovation im digitalen Planen und Bauen.

  • Digitale Vermittlungsplattform erweitert Angebot im Handwerksmarkt

    Digitale Vermittlungsplattform erweitert Angebot im Handwerksmarkt

    QuinStreet wird HomeBuddy in sein Angebot integrieren. Wie das kalifornische Unternehmen bekanntgibt, will es mit der Vermittlungsplattform der SIREN GROUP aus dem Kanton Schwyz sein eigenes Angebot auf seiner Modernize Home Services-Plattform um „eine wichtige neue Produktlinie ergänzen“. Sie soll Handwerksfirmen „ein vorhersehbares, nachhaltiges Geschäftswachstum“ ermöglichen.

    Auch für sich selbst glaubt QuinStreet als Effekt dieser Akquise an eine Steigerung des bereinigten EBITDA von voraussichtlich 30 Millionen Dollar oder mehr in den ersten zwölf Monaten. Danach sollen „bereits identifizierte Synergien“ zum Tragen kommen und zu „signifikantem Wachstum“ führen. Den Angaben zufolge hat HomeBuddy in den zwölf Monaten bis zum 30. September 2025 einen Umsatz von rund 141 Millionen Dollar erzielt.

    Um das anvisierte Wachstum zu realisieren, zahlt QuinStreet im Rahmen eines Aktienkaufvertrags an die SIREN GROUP bei Abschluss 115 Millionen Dollar in bar und weitere 75 Millionen Dollar über einen Zeitraum von vier Jahren. Weitere Details der Transaktion werden den Angaben zufolge mit den Geschäftsergebnissen der ersten beiden Quartale 2026 vorgelegt.

    QuinStreet erwartet, dass HomeBuddy das eigene Netzwerk um neue Fachleute für Reparaturen und Sanierungen erweitern und den Kundenstamm auf mehr als 2000 Unternehmen und regionale Fachleute aus 30 anspruchsvollen Branchen erhöhen wird. Zudem soll HomeBuddy QuinStreets Grundlage für die Bereitstellung neuer Produkte und Dienstleistungen weiter stärken, vor allem den 360 Finance-Marktplatz zur Finanzierung von Hausrenovierungen.

  • Wo die Bau- und Immobilienwelt ihre Zukunft baut

    Wo die Bau- und Immobilienwelt ihre Zukunft baut

    Die Swissbau 2026 ist mehr als nur eine Messe. Sie ist Seismograf einer Branche im Umbruch. Klimawandel, Energiekrise, Ressourcenknappheit und Fachkräftemangel treffen auf eine rasch voranschreitende Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft.

    ​ Im Fokus stehen Fragen, die heute über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens entscheiden.  Wie lässt sich kreislauforientiert planen und bauen? Wie werden Gebäude energieeffizienter und resilienter? Und wie können digitale Werkzeuge so eingesetzt werden, dass Prozesse einfacher, transparenter und kollaborativer werden? Und das vom Entwurf bis zum Betrieb.

    Gleichzeitig wächst der Druck, nachhaltige Antworten sichtbar umzusetzen, in Projekten, Prozessen und Produkten sichtbar umzusetzen. Die Swissbau bündelt diese Themen in einem gemeinsamen Erlebnisraum, in dem Strategien, Lösungen und Praxisbeispiele aufeinandertreffen.

    Schwerpunkte und Highlights
    Die Messe setzt klare inhaltliche Schwerpunkte. Dazu gehören Klima und Energie, Kreislaufwirtschaft und Materialien, Digitalisierung und Kollaboration sowie Architektur und Lebensqualität im gebauten Raum. Diese Themen werden in Bühnenformaten, geführten Rundgängen und Live-Demonstrationen praxisnah und verdichtet vermittelt.

    ​ Zu den Höhepunkten gehören Premieren neuer Systeme, Materialien und Technologien, die ressourcenschonendes Bauen und energieoptimierte Gebäude erlebbar machen. Live-Demos zeigen, wie digitale Planung, modellbasierte Zusammenarbeit und robotische Fertigung die Baustelle verändern und welche Chancen sich daraus für Effizienz, Qualität und Arbeitssicherheit ergeben.

    Wie digital ist die Swissbau?
    Die Digitalisierung ist kein eigenständiger Bereich mehr, sondern zieht sich als roter Faden durch die gesamte Swissbau. Im Zentrum stehen durchgängig gedachte Prozesse, von der digitalen Planung über BIM-gestützte Kollaboration bis hin zu Datenräumen, die Planung, Bau und Betrieb verbinden.

    Auf der Messe werden Plattformen, Tools und Anwendungen präsentiert, die Gebäudedaten nutzbar machen und so zu einer effizienteren Projektabwicklung, besseren Entscheidungsgrundlagen und einem intelligenteren Betrieb beitragen. Die physische Messe wird durch einen ausgebauten digitalen Auftritt ergänzt, der eine Programmübersicht, Streams ausgewählter Formate und verlängerten Dialogmöglichkeiten vor und nach den Messetagen bietet.

    So entsteht eine hybride Wissens- und Netzwerkplattform, die weit über den klassischen Messebesuch hinausgeht und es Unternehmen ermöglicht, ihre Digitalisierungsreise sichtbar zu machen und weiterzudenken.

    ​Swissbau Focus Bühne für den Dialog
    Der Swissbau Focus bildet das inhaltliche Herzstück der Messe. In kuratierten Talks, Panels und Fachveranstaltungen diskutieren Verbände, Unternehmen, Hochschulen und Behörden über zentrale Fragen der Zukunft der Bau- und Immobilienbranche.

    Hier geht es um Rahmenbedingungen, Strategien und konkrete Verantwortlichkeiten. Wie entwickelt sich der regulatorische Rahmen? Welche Anreize sind für klimafreundliches und zirkuläres Bauen nötig? Welche Rolle spielen öffentliche Hand, Immobilienwirtschaft und Industrie im Zusammenspiel?

    Der Charakter ist bewusst dialogorientiert. Der Fokus liegt auf dem Austausch statt auf Frontalreferaten, auf kontroversen Perspektiven statt einseitigen Produktbotschaften. Für Kader und Fachleute wird Swissbau Focus somit zu einem Ort, an dem sie ihre Positionen schärfen, Allianzen bilden und Impulse für die eigene Strategie mitnehmen.​

    Swissbau Lab und Handwerk live
    Während beim Swissbau Focus der Diskurs im Mittelpunkt steht, werden beim Swissbau Lab Innovationen erlebbar gemacht. In einer Mischung aus Werkstatt, Bühne und Labor präsentieren Start-ups, etablierte Industriepartner und Bildungsinstitutionen neue Lösungen. Von digitalen Werkzeugen über zirkuläre Materialien bis hin zu zukunftsweisenden Bauprozessen.

    Formate wie die Main Stage, die Speakers Corner und thematische Sessions setzen auf kurze, verdichtete Inputs, Best Practices und den direkten Austausch mit den Beteiligten. So entsteht ein Experimentierfeld, in dem neue Ideen getestet, diskutiert und weitergedacht werden. Nah an der Praxis, offen für Kritik und Kooperation.

    Gleichzeitig zeigt der Treffpunkt Handwerk, wie stark sich das Bauhandwerk selbst verändert. Ein zweigeschossiges Holzhaus wird live aufgebaut und Betriebe demonstrieren Arbeitsabläufe, Werkzeuge und Materialien im laufenden Betrieb. Hier werden Digitalisierung, Vorfertigung und Präzision unmittelbar sichtbar, vom smarten Werkzeug bis zur vernetzten Baustelle.

    Ausbildung, Vernetzung und Sicherheit
    Ein zentrales Anliegen der Swissbau 2026 ist die Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Berufs- und Branchenverbände, Schulen und Weiterbildungsanbieter nutzen die Plattform, um Ausbildungswege, Spezialisierungen und Karrierechancen sichtbar zu machen. Sowie den Dialog zwischen Nachwuchs, Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu stärken.

    Die Vernetzung zieht sich durch die gesamte Messe. Lounge-Bereiche, thematische Treffpunkte und kuratierte Veranstaltungen bieten Raum, um Projekte anzustossen, Partnerschaften zu vertiefen und neue Koalitionen rund um die Themen Klima, Energie, Digitalisierung und Sicherheit zu schmieden.

    Dabei wird das Thema Sicherheit breit verstanden. Von der Arbeitssicherheit auf der Baustelle über die Gebäudesicherheit und Resilienz bis hin zu stabilen, vertrauenswürdigen digitalen Infrastrukturen. Die Swissbau 2026 zeigt, wer die Zukunft des Bauens gestalten will, braucht nicht nur gute Produkte, sondern vor allem starke Netzwerke, gemeinsames Wissen und den Mut, neue Wege zu gehen.​

    Messedauer und Adresse
    Dienstag bis Freitag, 20. bis 23. Januar 2026:
    9 bis 18 Uhr
    Alle Hallen

    Samstag, 24. Januar 2026:
    9 bis 16 Uhr
    Halle 1.2 und Halle 1.0 Süd
    Trendwelt Innenausbau und Swissbau Focus 
    www.swissbau.ch

  • Frisches Kapital für datenbasierte Planung im Bauwesen

    Frisches Kapital für datenbasierte Planung im Bauwesen

    Das Zürcher Start-up vyzn hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich beendet. Angeführt wurde diese laut einer Mitteilung durch die Venture-Capital-Unternehmen Spicehaus Partners aus Zug sowie Kiilto Ventures, ein Teil der Chemie-Gruppe Kiilto mit Sitz in Finnland. Zudem seien weitere strategische Investoren aus der Bau- und Immobilienbranche beteiligt. Die Höhe des neu aufgenommenen Kapitals wird nicht genannt. Das Kapital soll nun den Weg ebnen, das Portfolio zu erweitern und Wachstum voranzutreiben.

    Die Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) steht unter der Leitung des Gründungsteams, dem CEO Adrian Henke, CTO Romana Rust, COO Martino Tschudi und CCO Michael Sinniger angehören. Ziel ist eine Transformation der Planung von Neubau- und Sanierungsprojekten mithilfe datenbasierter Analysen. Und bald, heisst es, soll die vyzn-Software mehr als Ökobilanz und Energieeffizienz abdecken und frühzeitige, präzise und kostengünstige Planungsiterationen ermöglichen. Zudem wird auch die Integration von Daten zur Kreislauffähigkeit, Kostenschätzung und zum thermischen Komfort angekündigt. Basis dafür sei ein kürzlich erzielter technologischer Durchbruch: Nun könne vyzn Architekturmodelle automatisch in vollständig simulierbare 3D-Modelle überführen.  

    Dabei wird eine wachsende Nachfrage aus europäischen Märkten betont. Die Expansion nach Deutschland stehe kurz bevor; bereits Anfang 2026 soll die vyzn-Software dort bei ersten Kunden eingesetzt werden. Auch im Hinblick auf eine weitere Expansion will das Start-up sein Team jetzt gezielt ausbauen. Dabei zählten zu den Kunden schon heute über 50 Unternehmen wie der Flughafen Zürich, Implenia, Halter, Pensimo oder Amstein-Walthert.

    „Mit vyzn brechen wir die Datensilos in der Planung auf“, wird vyzn-CEO Adrian Henke zitiert. „Unsere Kunden lösen mit unserer Plattform den Widerspruch von wirtschaftlichem und nachhaltigem Bauen.“

  • PV-Flexibilität wird zur neuen Einnahmequelle

    PV-Flexibilität wird zur neuen Einnahmequelle

    Die Schweiz verfolgt ambitionierte Solarziele und plant eine Verfünffachung der PV-Stromproduktion. An sonnigen Tagen überfordern Überschüsse jedoch die Netze, weshalb die 3%-Regel Verteilnetzebetreibern erlaubt, Anlagen um bis zu 30 Prozent unvergütet der Leistung drosseln. sun2wheel und convoltas kehren dieses Prinzip um. Sie bündeln PV-Anlagen zu einem virtuellen Kraftwerk und vermarkten die Flexibilität im Regelenergiemarkt von Swissgrid. Statt Verluste zu erleiden, erhalten Betreiber Prämien für gezielte Einspeisereduktionen.

    20 Prozent Renditeplus
    Im laufenden Swissgrid-Pilotprojekt PV4Balancing liefert das System seit Juni 2025 beeindruckende Zahlen. Pro installiertem Kilowatt erzielen Betreiber rund 10 Franken Zusatzeinnahmen, das entspricht über 20 Prozent Renditeplus. Drosselungen erfolgen nur 4 bis 8 Stunden monatlich, meist an Wochenenden oder bei wechselhaftem Wetter. «Unsere Kunden verdienen mit Flexibilität mehr als mit reiner Einspeisung», betont Fabian Gloor. Bereits über 100 Grossanlagen sind vertraglich gebunden.

    KI-gesteuertes Virtuelles Kraftwerk
    Als erster Anbieter bieten die Unternehmen PV-Flexibilität ausserhalb des Piloten am Regelenergiemarkt an. Eine KI-basierte Software erkennt Überschusszeiten, steuert Anlagen in Minuten und integriert mittelgrosse Systeme ohne teure Sensoren. «Wir vernetzen PV-Anlagen, Speicher und E-Ladestationen zu einem flexiblen Energiesystem», erklärt CEO Sandro Schopfer. Zukünftig sollen auch Kleinanlagen von Einfamilienhäusern einbezogen werden.

    Netzstabilität trifft Solarrendite
    Die Lösung unterstützt die 3%-Regel, indem Produktionsspitzen automatisch in Speicher oder E-Fahrzeuge umgelenkt werden. Netzbetreiber erhalten Stabilität, PV-Betreiber Zusatzeinnahmen und die Solarproduktion wächst ohne Netzüberlastungen. Das «Profit-Plus»-Modell zeigt, wie technologische Innovation und Marktmechanismen die Energiewende vorantreiben. Flexibilität wird zur neuen Währung, die Solaranlagen wirtschaftlicher und netzfreundlicher macht.

  • Flexible Abrechnungssysteme stärken lokale Energiegemeinschaften

    Flexible Abrechnungssysteme stärken lokale Energiegemeinschaften

    Das Softwareunternehmen zevvy AG und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) spannen bei Stromabrechnungslösungen zusammen. Künftig nutzt auch die ewz die flexible Abrechnungsplattform, die Energieflüsse in Mehrparteiengebäuden und Quartieren berechnet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. So ermöglicht die zevvy-Software die Abrechnung von Solarstrom bei Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV), virtuellen ZEVs (vZEV), Mieterstrom und lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG), sowie Heiz-und Wasserkosten und von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die Plattform wird künftig als White-Label, also unter dem Logo der ewz, genutzt.

    Laut der Mitteilung profitiere ewz besonders von der Integrationsfähigkeit der Software, die mit verschiedenen Gebäudetechniksystemen, Monitoringplattformen, Smart-Home Anbietern sowie Internet der Dinge (IoT)-Lösungen genutzt werden kann. Diese Vielfältigkeit ermöglicht eine flexible Systemarchitektur für zukünftige Energiedienstleistungen und reduziere sogenannte Lock-In-Effekte. Bei diesen wird der Wechsel zu anderen Anbietern oder Systemen erschwert.

    „Wir freuen uns sehr, dass weitere Partner aus dem zevvy-Ökosystem zum Erfolg beitragen. Die Software erlaubt das Arbeiten im Mandantensystem. So begleitet die Firma dSyde SA französischsprachige Projekte und die Prola Services GmbH hilft beim initialen Aufwand der Migration“, wird Cyrill Burch zitiert, CEO von zevvy.

    Hintergrund für die Partnerschaft ist die steigenden Bedeutung geteilten Solarstroms und der damit verbundenen Dienstleistungen und Technologien. So benötigt etwa die aktive Energiesteuerung in Solar-Energiegemeinschaften sowie das Konzept der lokalen Energiegemeinschaften), das im Januar 2026 eingeführt wird, neue Lösungen. Die ewz will mit der zevvy-Software ihr Angebot bei der Energieabrechnung von Immobilienportfolios erweitern.

  • Schweizer Premiere in der Gebäudeautomation

    Schweizer Premiere in der Gebäudeautomation

    Moderne Gebäude sind heute hochkomplexe Systeme. Sie verknüpfen Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung, Sicherheit, Photovoltaik und Speicherlösungen zu einem integrierten Ganzen. Gebäudeautomation sorgt dafür, dass diese Komponenten optimal zusammenspielen, mit weniger Energieverbrauch, stabilerem Betrieb und höherem Komfort. Im Kontext der Energiestrategie 2050 und der Dekarbonisierung des Gebäudeparks wächst der Bedarf an Fachkräften rasant, die sowohl Technik als auch Daten- und Systemlogik verstehen. Die staatliche Anerkennung des Lehrgangs Gebäudeautomation HF trägt diesem Bedarf Rechnung und schafft einen klar definierten, qualitätsgesicherten Berufsweg.​

    Erste staatlich anerkannte Gebäudeautomation HF in der Schweiz
    Die sfb in Dietikon hat als erste Höhere Fachschule der Schweiz das Anerkennungsverfahren des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation für ihren Lehrgang Gebäudeautomation HF erfolgreich durchlaufen. Damit wird der Abschluss  eidgenössisch anerkannt und in das formale Bildungssystem eingebettet. Laut Schulleitung garantiert dies eine Ausbildung, die sich an den aktuellen Anforderungen von Branche, Normen und Regulierung orientiert und langfristig anschlussfähig bleibt. Gleichzeitig stärkt die Anerkennung die Sichtbarkeit des Berufsbildes gegenüber Bauherren, Planungsbüros, Energieversorgern und der Immobilienwirtschaft.​

    Praxisnahes Profil von Energieeffizienz bis Gebäudeinformatik
    Inhaltlich setzt der Lehrgang auf eine klare Praxisorientierung. Vermittelt werden Fachkompetenzen in Energieeffizienz, Gebäudeinformatik, vernetzten Systemen und modernen Automationslösungen. Von der Sensorik und Steuerungstechnik bis zu Datenanalyse und Optimierung im Betrieb. Ziel ist, Fachpersonen auszubilden, die den gesamten Lebenszyklus smarter Gebäude begleiten, von der Planung und Konzeption, Projektmanagement, Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung und laufende Optimierung. Diese breite Qualifikation schafft die Basis für nachhaltige, wirtschaftliche Gebäudelösungen und ermöglicht es Unternehmen, Betriebskosten, Emissionen und Ausfallrisiken zu reduzieren.​

    Fachkräfte für die digitale Transformation im Gebäudebereich
    Gebäudeautomatiker HF sind an der Schnittstelle von Technik, IT und Betrieb unterwegs. Sie verstehen gebäudetechnische Anlagen ebenso wie Datenräume, Schnittstellen und Sicherheitsanforderungen. Für Unternehmen im Bereich Gebäudetechnik, Energie, Facility Management und Immobilienentwicklung bedeutet dies einen handfesten Wettbewerbsvorteil. Sie erhalten Zugang zu Fachkräften, die aktuelle Technologien beherrschen und zugleich die digitale Transformation von Gebäuden aktiv vorantreiben können. Laut sfb ist genau dieses Profil gefragt, wenn es darum geht, Smart-Building- und Net-Zero-Strategien in die Praxis zu bringen.​

    Struktur des Lehrgangs und Zielgruppen
    Der anerkannte Lehrgang richtet sich an Fachpersonen mit einschlägiger beruflicher Grundbildung aus Elektro-, HLK-, Gebäude- oder Informatikberufen. In sechs Semestern führt die Ausbildung zur Abschlussarbeit und zum geschützten Titel «dipl. Gebäudeautomatiker HF».

  • Ausbildungsoffensive für vernetzte Gebäudetechnik

    Ausbildungsoffensive für vernetzte Gebäudetechnik

    Die sfb ist die erste Höhere Fachschule der Schweiz, deren Lehrgang Gebäudeautomation HF das Anerkennungsverfahren des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erfolgreich abgeschlossen hat. „Das garantiert höchste Qualität, staatlich anerkannte Abschlüsse und eine Ausbildung, die den aktuellen Anforderungen der Branche entspricht“, wird dazu sfb-Direktorin Dorothea Tiefenauer in einer Mitteilung zitiert. Die Anforderungen an moderne Gebäude steigen stetig, heisst es weiter. Die sfb – Höhere Fachschule für Technologie und Management könne durch die Anerkennung des Lehrgangs nun noch besser auf den grossen Bedarf an qualifizierten Fachkräften antworten.

    Die Lehrinhalte richten sich gemäss der Beschreibung konsequent an der Praxis aus. Vermittelt werden Wissen in Energieeffizienz, Gebäudeinformatik, vernetzten Systemen und modernen Automationslösungen. Ziel sei eine Qualifikation für die Planung und Realisierung, aber auch den Betrieb und die Wartung komplexer, smart vernetzter Gebäude. Diese Bandbreite schafft laut sfb die Basis für nachhaltige und langfristig wirtschaftliche Gebäudelösungen. Für Unternehmen bedeute dieser Kompetenzaufbau einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, heisst es. Absolvierende stellten Fachkräften dar, die nicht nur aktuelle Technologien beherrschten, sondern auch die digitale Transformation aktiv mitgestalten könnten. 

    Der Lehrgang führt Studierende unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung in sechs Semestern zur Abschlussarbeit. Absolvierende tragen letztlich den Titel einer diplomierten Gebäudeautomatikerin HF oder eines diplomierten Gebäudeautomatikers HF. Die sfb gibt auf Informationsveranstaltungen Einblick in Inhalte und Struktur der Ausbildung. Hierzu sind sowohl Einzelpersonen als auch Firmen eingeladen.

  • Millionenfinanzierung beschleunigt autonome Baustellentechnologie

    Millionenfinanzierung beschleunigt autonome Baustellentechnologie

    Risikokapitalgesellschaften aus drei Kontinenten haben sich an Gravis Robotics beteiligt: Die 2022 gegründete Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hat laut ihren Informationen in einer Frühfinanzierungsrunde 23 Millionen Dollar aufgebracht.

    Angeführt wurde die Runde von den Risikokapitalgesellschaften IQ Capital aus London und Zacua Ventures aus San Francisco. Beteiligt haben sich ausserdem Pear VC aus dem kalifornischen Palo Alto, Imad Ventures aus der saudi-arabischen Hauptstadt Riad, Sunna Ventures aus Miami und die Zürcher Firma Armada Investment sowie der weltweit tätige Zementhersteller Holcim aus Zug.

    Gravis Robotics bietet autonome Erdbewegungsmaschinen, die durch die Kombination von Künstlicher Intelligenz, maschinellem Sehen und menschlichen Schnittstellen den Durchsatz steigern, Abfall reduzieren und die Sicherheit auf Baustelle­n verbessern sollen, egal, ob sich die Ausführenden in der Kabine befinden oder die Arbeiten aus der Ferne koordinieren.

    Mit der jüngsten Finanzierung verfüge Gravis nun über die Technologie, die Partnerschaften und die globalen Vertriebskanäle in der gesamten Branche, um die Einführung echter Autonomie in grossem Massstab voranzutreiben, so das Unternehmen. Zusätzlich gibt es auch „eine Welle“ neuer Industriepartnerschaften bekannt. So hat Gravis Robotics etwa mit Taylor Woodrow in Grossbritannien bei einem grossen Infrastrukturprojekt am Flughafen Manchester die ersten autonomen Aushubarbeiten auf einer aktiven Grossbaustelle in dem Land vorgenommen. Auch mit Holcim und der südkoreanischen HD Hyundai gebe es Vereinbarungen.

    Der schnellste Weg zur Autonomie führe über die Steigerung der Produktivität, wird CEO Dr. Ryan Luke Johns zitiert. „Indem wir den Betreibenden Echtzeit-3D-Intelligenz und die Möglichkeit bieten, nahtlos zwischen Autonomie und erweiterter Steuerung zu wechseln, decken wir einen grösseren Teil der Arbeit ab, beschleunigen die Anwendung und schaffen die Datenpipeline, die erforderlich ist, um aus den schwierigsten Aufgaben der Branche neue Fähigkeiten zu lernen. Als Vorteil betrachtet es die Firma, ihren Zürcher Sitz „im Herzen des renommierten Ökosystems für Robotik und Automatisierung“ zu haben.

  • Auswahl zukunftsorientierter Start-ups stärkt digitale Immobilienentwicklung

    Auswahl zukunftsorientierter Start-ups stärkt digitale Immobilienentwicklung

    Insgesamt 95 Jungunternehmen hatten sich für das 27. Accelerator Programm von Swiss Prime Site beworben. 21 davon durften sich präsentieren, acht haben das Finale erreicht. Nun sind vier von ihnen für eine Zusammenarbeit mit dem Immobilienunternehmen ausgewählt worden, heisst es in einer Mitteilung von Venturelab. Der Schlieremer Start-up-Förderer arbeitet mit Swiss Prime Site bei dem Programm zusammen und führt die zugehörigen Workshops durch.

    Die siegreichen Unternehmen heissen Jurata AG, Legartis Technology AG, Optiverse AG und Epic Fusion AG. Alle vier sind im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) tätig, dem Schwerpunktthema des aktuellen Accelerator-Programms. Jurata entwickelt Lösungen für Recht, Buchhaltung und Steuern, Legartis für die Vertragsprüfung und -analyse. Optiverse arbeitet daran, mit KI Besprechungen effizienter zu gestalten, während Epic Fusion Arbeitsplätze optimiert.

    „Ich war wirklich beeindruckt von der Qualität der Präsentationen. Jedes Projekt war gut vorbereitet und wurde professionell vorgestellt, mit einem klaren Business Case für Swiss Prime Site“, wird Victor Wolff Casado zitiert, Digital Project Manager bei Swiss Prime Site. „Das einzigartige Start-up-Netzwerk und die Fachkompetenz von Venturelab helfen uns dabei, Innovationen in einem systematischen und schnellen Prozess voranzutreiben.“ 

  • Vorteile von intelligenten Gebäudesystemen

    Vorteile von intelligenten Gebäudesystemen

    Pförtner, Telefonistin und Aufzugführer – drei Beispiele für Berufe, die früher für den Betrieb von Gebäuden unerlässlich waren, heute aber weitgehend ausgestorben sind. Zugangskontrolle, Telekommunikation, Lift und viele weitere Bereiche funktionieren längst automatisiert. Mit der Digitalisierung entwickeln sich Immobilien immer mehr in Richtung von «Smart Buildings». Welche Vorteile sich daraus ergeben können und inwiefern damit auch Herausforderungen verbunden sind, zeigt der Blick auf die Gebäudeautomation.

    Gewerke vernetzen
    Durch die Digitalisierung kann die Gebäudeautomation zuvor weitgehend autark agierende Gewerke zu einem vernetzten System zusammenführen. Ein kontinuierlicher Datenaustausch und optimierte Prozesse steigern den Komfort für die Nutzenden ebenso wie die Energieeffizienz. In der Praxis sei dieser integrale Ansatz allerdings noch mit gewissen Herausforderungen verbunden, sagt Turan Babuscu, Head of Automation bei Siemens Schweiz. «Die Abstimmung zwischen den Gewerken erfolgt oft zu spät in einem Bauprojekt.» Dies betrifft beispielsweise die Definition der Schnittstellen und das Klären von Verantwortlichkeiten – Themen, die möglichst früh in der Planungsphase diskutiert werden sollten. «Nur wenn die integrale Zusammenarbeit von Anfang an klar festgelegt ist, kann die Digitalisierung ihr volles Potenzial entfalten», bekräftigt Babuscu.

    Höhere Effizienz, mehr Komfort
    Die Vorteile einer gelungenen integrierten Gebäudeautomation zeigen sich beispielsweise bei der Betriebseffizienz. Werden Daten systematisch erfasst und ausgewertet, lassen sich Energieverbräuche reduzieren, Störungen frühzeitig erkennen und bedarfsgerechte Wartungszyklen entwickeln. Die gebäudetechnischen Systeme benötigen so weniger Energie und haben eine längere Lebensdauer – zwei Aspekte, die für Eigentümerschaften und Betreibende sowohl aus ökologischen wie auch aus ökonomischen Gründen interessant sind.

    Damit in einem Gebäudeautomationssystem alle Gewerke vernetzt und aufeinander abgestimmt werden können, muss das Thema schon in einer frühen Planungsphase einbezogen werden. (Foto: Siemens Schweiz)

    Für Nutzerinnen und Nutzer steht demgegenüber vor allem der höhere Komfort im Fokus, den eine durchgängige Gebäudeautomation erlaubt. Ein Beispiel dafür ist die Anpassung von Raumtemperatur, Beleuchtung und Luftqualität an die Nutzung, die Tageszeit und die Belegung, sodass sich ein gesünderes und produktiveres Innenraumklima ergibt.

    KI wirkt unterstützend
    In den kommenden Jahren werde die Vernetzung verschiedener Systeme innerhalb eines Gebäudes weiter zunehmen, prognostiziert Babuscu. «Dafür braucht es offene, sichere Protokolle wie BACnet/SC oder KNX Secure, die eine hindernisfreie verschlüsselte Kommunikation zwischen den Gewerken und den Cloud-Diensten ermöglichen.» Und wie steht es mit der künstlichen Intelligenz (KI)? «Sie hat bereits heute einen festen Platz in der Gebäudeautomation», sagt Babuscu. «Viele Systeme nutzen lernende Algorithmen, um das Verhalten des Gebäudes zu verstehen und automatisch zu optimieren.» Diese Entwicklung wird sich fortsetzen. KI dürfte in Zukunft vermehrt selbst Entscheidungen treffen, etwa indem sie die beste Betriebsstrategie oder den optimalen Zeitpunkt für die Wartung festlegt. Wichtig ist, dass der Einsatz der KI transparent, nachvollziehbar und sicher gestaltet wird, um die Akzeptanz der Beteiligten zu erlangen.

    Weitere Informationen:
    https://www.swissbau.ch/de/c/vorteile-von-intelligenten-gebaeudesystemen.74100

  • Alle Gebäude der Welt im 3D-Modell

    Alle Gebäude der Welt im 3D-Modell

    Der GlobalBuildingAtlas umfasst rund 2,75 Milliarden digitale Gebäudemodelle und ist damit die bisher umfangreichste Sammlung räumlich expliziter Baudaten. Erfasst sind alle Gebäude, für die im Jahr 2019 geeignete Satellitenbilder vorliegen. Die 3D-Modelle weisen eine räumliche Auflösung von 3×3 Metern auf und sind damit etwa 30-mal feiner als frühere globale Datensätze. Entwickelt wurde der Atlas von einem Team um Prof. Xiaoxiang Zhu, Inhaberin des Lehrstuhls für Datenwissenschaft in der Erdbeobachtung an der TUM, das Fernerkundung, Künstliche Intelligenz und datengetriebene Stadtforschung in einem globalen Ansatz verbindet.​

    Detaillierte 3D-Modelle und globale Abdeckung
    Von den 2,75 Milliarden Einträgen liegen für rund 2,68 Milliarden standardisierte LoD1-3D-Modelle vor, die Grundform und Höhe der Gebäude in vereinfachter Geometrie abbilden. Damit lassen sich Volumina berechnen, Stadtstrukturen analysieren und Siedlungsmuster weltweit vergleichbar machen. Besonders wichtig ist die systematische Abdeckung bisher unterrepräsentierter Regionen wie Afrika, Südamerika und ländliche Räume, die nun mit derselben Genauigkeit wie dichte Metropolen erfasst sind.​

    Werkzeug für Planung, Klima und Risiko
    Die Daten ermöglichen es, Wachstumsdynamiken in schnell wachsenden Städten zu untersuchen, stark verdichtete Quartiere mit potenziell angespanntem Wohnraum zu identifizieren und den Infrastrukturbedarf präziser zu bestimmen. Forschende und Verwaltungen können damit Indikatoren entwickeln, die zeigen, wo der Ausbau von Verkehr, Energie- und Wassernetzen, zusätzlicher Wohnraum oder Klimaanpassungsmassnahmen besonders dringlich sind. Gleichzeitig schafft der GlobalBuildingAtlas ein global einheitliches Referenzsystem, das Analysen zu Urbanisierung, Energieverbrauch und Katastrophenrisiken auf vergleichbarer Datengrundlage erlaubt.

  • Transparenz in drei Dimensionen – Wie Geodaten der Immobilienwirtschaft helfen können

    Transparenz in drei Dimensionen – Wie Geodaten der Immobilienwirtschaft helfen können

    Verdichtung, Klimaanpassung und steigende Regulierungsdichte stellen die Immobilienwirtschaft vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen digitale Geodaten eine ganzheitliche Sicht auf den Raum. Mit dem 3D-Viewer MapBS 3D, dem ÖREB-Kataster und der Grundstückinformation stehen im Kanton Basel-Stadt digitale Werkzeuge bereit, die Eigentümern, Bauherren und Investoren helfen den Blick auf den Kanton und seine Grundstücke zu schärfen.

    MapBS 3D – Stadt und Gebäude als digitaler Zwilling
    Was früher nur auf Plänen erkennbar war, lässt sich heute im Browser dreidimensional erleben:

    • Basel als digitales 3D-Stadtmodell mit Gebäu-
    den, Gelände, und Bäumen.
    • 3D-Luftbilder und Schrägluftbilder für einen
    fotorealistischen Blick auf den Kanton.
    • Die Gebäude lassen sich z.B. nach Höhe filtern,
    und die Daten können frei bezogen und in ei-
    gene Anwendungen integriert werden.
    • Mit der Werkzeugkiste lassen sich z.B. Verschattungen im Jahreslauf oder Sichtbarkeitsachsen simulieren.

    So wird ein Standort räumlich begreifbar. Ob eine Aufstockung realistisch ist, wie sich ein Neubau in die Silhouette einfügt oder welche Sichtachsen betroffen sind – erste Antworten liegen wenige Klicks entfernt.

    Man erkennt schnell, wie sich ein Grundstück in den städtischen Kontext einfügt und wo Potenziale schlummern. Damit ist MapBS 3D ein wertvolles Werkzeug – nicht nur für Planer, sondern auch für Entscheider.

    Der ÖREB-Kataster – Rechtssicherheit auf einen Klick
    Wer entwickelt oder erwirbt, muss wissen, was gilt. Der ÖREB-Kataster – das Kürzel steht für öffentlich-rechtliche Eigentumsbeschränkungen – bündelt relevante Vorgaben zu einem Grundstück: Bauzonen, Schutzgebiete, Lärm- oder Gewässerschutz usw.

    In Basel-Stadt umfasst der Kataster derzeit über zwanzig Themenbereiche, abrufbar online und auch als PDF-Auszug. In jedem Fall stets aktuell. Risiken lassen sich so früh erkennen und rechtliche Rahmenbedingungen effizient prüfen – ein Vorteil, der in Zeiten komplexer Planungsprozesse nicht zu unterschätzen ist.

    Was ist darüber hinaus noch möglich?
    Werden ÖREB-Themen in MapBS 3D mit dem Werkzeug «Layer hinzufügen» eingeblendet entsteht ein digitaler Entscheidungsraum.

    Weitere interessante Themen finden sich auch im kantonalen WebGIS MapBS. Dort kann man mit dem Werkzeug «Grundstückinformation» Informationen zu einem Grundstück und seinen Gebäuden direkt abrufen. Dieselben Informationen können auch mit einer API automatisiert in eigene Applikationen eingebunden werden.

    Mit all dem kann man z.B. prüfen, ob ein Bauabsicht Zonenplankonform ist oder ob Lärm eine Wohnnutzung ggf. ungünstig machen. Das schafft Klarheit und vermeidet Missverständnisse. So wird komplexes Wissen räumlich sichtbar, und man erkennt Lagequalitäten, Risiken und Entwicklungsspielräume besser.

    Was ist in Zukunft geplant?
    Mit twinbs will der Kanton Basel-Stadt Geoinformationen zukünftig noch transparenter und verlässlicher zugänglich machen. Das volle Potential räumlicher Daten soll nutzbar gemacht werden. Die Fachstelle für Geoinformation sammelt hierzu regelmässig Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern. Wer Fragen hat zu MapBS 3D, dem ÖREB-Kataster oder Geodaten allgemein, kann sich gerne direkt an sie wenden.

  • Videotechnologie verbessert Arbeitssicherheit auf Baustellen

    Videotechnologie verbessert Arbeitssicherheit auf Baustellen

    Zurich North America und Zurich Resilience Solutions (ZRS), der Risikomanager des Versicherers Zurich, verlangen künftig die Nutzung von Arrowsight-Technologie bei allen von Zurich versicherten Bauabschlussprojekten in New York City. Arrowsight aus Katonah im US-Bundesstaat New York fokussiert auf videobasierte Verhaltensmodifikation und Coaching-Analysen für erhöhte Sicherheit auf Baustellen und zur Reduktion von Arbeitsfällen.

    Hintergrund der in einer Mitteilung angekündigten Zusammenarbeit ist ein dreijähriges Pilotprogramm, in dessen Rahmen Arrowsight-Videoanalysen und Coaching auf acht Grossbauprojekten sowie einem komplexen Tiefbauprojekt angewendet wurden. Verglichen mit zwölf Bauprojekten, auf denen die Sicherheitstechnologien nicht zum Einsatz kamen, verzeichneten die Arrowsight-Arbeiten 50 Prozent weniger Arbeitsunfallmeldungen.

    „Die erhöhte Sicherheit für Arbeitnehmer bei gleichzeitiger Verringerung von Risiken und möglichem Betrug durch unsere kostengünstigen Videogeräte ist ein Meilenstein für die Branche. Dass die Häufigkeit und die Kosten von Schadenfällen so stark zurückgegangen sind, ist ein direktes Ergebnis der Einhaltung von Arbeitssicherheitsvorschriften – von 70 Prozent vor der Einführung von Arrowsight auf 97 bis 100 Prozent nach Anwendung unserer Technologie“, wird Adam Aronson in der Mitteilung zitiert, Gründer und CEO von Arrowsight. „Seit 2024 spannen wir mit Zurich und Arrowsight bei einem Grossprojekt in New York City zusammen und sind sehr zufrieden damit, wie wenige Schadenfälle wir bisher verzeichnen“, heisst es von Deborah Broom, VP Risk Management bei Tutor Perini Corp., einer beteiligten Baufirma.

    Arrowsight operiert in den gesamten USA künftig als exklusiver Anbieter für kamerabasierte Baustellentechnologie für Zurich North America. Zurich Resilience Solutions wird exklusiver Risikomanagementdienstleister für Arrowsight.

  • Neue digitale Lösungen für den Immobilienmarkt

    Neue digitale Lösungen für den Immobilienmarkt

    Die SMG Real Estate, Teil der SMG Swiss Marketplace Group, vergrössert ihr Portfolio mit dem Zukauf des Schweizer Geschäfts von immoverkauf24 aus Hamburg. Die Übernahme stärkt laut einer Mitteilung besonders den Bereich der digitalen Akquise von Verkaufsobjekten. Mit diesem Schritt stärke die SMG Real Estate die Geschäftsbasis von verpartnerten Maklerinnen und Maklern und kreiere neue Möglichkeiten, Immobilien effizienter zu vermitteln.

    Die Integration des www.immoverkauf24.ch-Portals findet im Rahmen eines Asset-Geschäfts statt, Mitarbeitende werden also nicht übernommen oder integriert. Das Deutschland- und Österreich-Geschäft der Immobilienplattform wird unverändert fortgeführt. Hintergrund der Übernahme ist laut Mitteilung der umkämpfte Schweizer Wohnungsmarkt, besonders bei zu verkaufenden Eigenheimen. Mandatsakquise ist dabei für Immobilienprofis „wichtiger denn je“, ist jedoch auch mit einem steigenden Wettbewerb um Kontakte für Verkaufsinteressenten verbunden.

    „Mit immoverkauf24 ergänzen wir unser bestehendes Plattform-Portfolio um ein weiteres Puzzleteil. Die Plattform fügt sich nahtlos in unsere Strategie ein, Makler:innen über den gesamten Vermarktungsprozess hinweg – von der Akquise neuer Verkaufsmandate bis zum erfolgreichen Abschluss – die besten digitalen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen“, wird Martin Waeber zitiert, Managing Director von SMG Real Estate

    Die SMG Real Estate betreibt bereits ImmoScout24, Homegate und Flatfox. Sie ist Teil der SMG Swiss Marketplace Group, einem Netzwerk der digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar.

  • Frauenfeld integriert Parkhaus Altstadt ins Smart Parking

    Frauenfeld integriert Parkhaus Altstadt ins Smart Parking

    Die Stadt Frauenfeld erweitert ihr Smart Parking-System um das Parkhaus Altstadt. Das hat die Stadt jetzt mitgeteilt. Dafür ist es mit Sensoren ausgestattet worden, die in der Regio Frauenfeld-App freie Parkplätze anzeigen. Das Pilotprojekt war 2023 begonnen und nach einer umfassenden Bewertung 2024 weitergeführt worden. Es umfasst mittlerweile insgesamt sechs Parkanlagen und 24 Kameras.

    Dort wird die Belegung im Zweiminutentakt erfasst und auf der App sichtbar gemacht. Damit sollen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer schneller zu einem freien Parkplatz kommen und von flüssigerem Verkehr profitieren.

    Das Parkhaus Altstadt ist als einziges davon nicht mit Kameras ausgestattet. Eigentümer ist die Wohnpark Promenade AG, verwaltet wird es von der Tobler Immobilien AG. Mit den Verantwortlichen beider Firmen wurde ein einjähriger Versuchsbetrieb vereinbart. Die Tiefgarage bietet 66 Parkplätze in zentraler Lage.

    Nach dem Umbau des Einkaufszentrums Passage wird auch dessen Parkhaus mit seinen rund 260 Parkplätzen aufgeschaltet werden. Die Baumassnahmen sollen Ende 2027 beendet sein.

    Das Smart Parking-Konzept von Frauenfeld basiert auf einem Projekt der Innovation-Sandbox für Künstliche Intelligenz im Kanton Zürich. Dabei hat die Parquery AG aus Zürich, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), mit ihrer Bilderkennung eine effiziente Erfassung und Analyse der Parkplatzbelegung in Echtzeit ermöglicht.

  • Innovationsimpulse für die Bau- und Immobilienwirtschaft

    Innovationsimpulse für die Bau- und Immobilienwirtschaft

    Professor Adrian Wildenauer wird neuer Leiter des Center for Smart Building & Real Estate an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ). Das Zentrum wird Bereich des ebenfalls neu geschaffenen Departements Banking & Finance, Controlling und Real Estate, heisst es in einer Mitteilung. Das Departement nimmt im Januar 2026 seine Arbeit auf und wird von Nadine Rusch-Schenker geleitet.

    Mit der Übernahme des neuen Amtes will Adrian Wildenauer die Weiterentwicklung der Bau- und Immobilienwirtschaft aktiv mitgestalten. Bislang ist er als Professor für digitales Bauen an der Berner Fachhochschule (BFH) tätig. Zuvor arbeitete er unter anderem bei der SBB AG als Leiter BIM Standardisierung & Branchenaktivitäten sowie in weiteren leitenden Funktionen im Immobiliensektor. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Building-as-a-Service und digitalem Bauen.

    „Mit Adrian Wildenauer gewinnen wir einen international vernetzten Experten, der Theorie und Praxis auf einzigartige Weise verbindet. Seine Arbeit zu Smart Building, Digital Twins und datenbasierten Services stärkt die Innovationskraft der HWZ im Bereich Real Estate Management“, wird Brian Rüeger, Rektor der HWZ, in der Mitteilung zitiert.

  • Ausbau des Unternehmensstandorts für zukünftiges Wachstum

    Ausbau des Unternehmensstandorts für zukünftiges Wachstum

    Das in der Gebäudetechnik und Energieberatung angesiedelte Unternehmen HKG aus Aarau bezieht in Baden neue Räumlichkeiten. Vom 1. März 2026 an wird es an seinem Standort in der Täfernstrasse 14a im Badener Stadtteils Dättwil tätig sein. Aktuell ist HKG noch auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitenden für den neuen Standort, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dort werden die neuen Büros als „topmoderner Arbeitsplatz mit Licht, Raum und Atmosphäre zum Wohlfühlen“ sowie als „Workplace der Zukunft“ mit Dachterrasse, Fokuszonen und moderner Infrastruktur beschrieben.

    Die 1978 gegründete Herzog Kull Group Holding operiert in verschiedenen Feldern der Elektrotechnik. Dazu gehören Elektroengineering, Gebäudeautomation, Gebäudeinformatik und Sicherheit ebenso wie Beratung, Energie, Digitalisierung und die Gesamtplanung. Während die Herzog Kull Group Holding ihren Sitz in Rotkreuz hat, sind zur Gruppe gehörende Firmen wie HKG Engineering und HKG Consulting in Aarau ansässig.

  • Digitaler Zwilling macht Unsichtbares sichtbar

    Digitaler Zwilling macht Unsichtbares sichtbar

    Im Herzen des Projekts steht ein digitaler Co-Pilot, der als intelligenter Assistent agiert und restauratorische Entscheidungen unterstützt. Mittels Laserscans und photogrammetrischer Aufnahmen entsteht ein präziser 3D-Zwilling der Kathedrale, ergänzt um detaillierte Daten zu jedem Stein. Alter, Materialzusammensetzung und Zustand werden wissenschaftlich dokumentiert.​

    Gleichzeitig werden die mechanischen Lasten im Bauwerk mit Methoden wie Thrust Network Analysis simuliert. Schäden werden nicht nur sichtbar, sondern im Raum verortet und in ihrer Entwicklung nachvollziehbar. Die XR-Technologien zeigen Restauratoren, Ingenieuren und Architekten interaktive Hologramme direkt am Originalbauwerk.​

    Klima als Herausforderung
    Das Team der ETH Zürich korreliert lokale Wetterextreme wie windgetriebenen Regen mit den realen Schadensbildern an den Sandsteinen. Sensoren messen Feuchtigkeit und Mikroklima; die daraus gewonnenen Daten fliessen in Modelle, die künftige Entwicklungen bei zunehmender Klimaänderung prognostizieren. So entstehen Strategien für den langfristigen Erhalt der Bausubstanz, angepasst an die individuellen klimatischen Belastungen am Standort.​

    Neue Standards für Bauwerke weltweit
    Das Projekt «Heritage++» ist ein Vorbild für die Digitalisierung im Denkmalschutz. Die Kombination aus digitalem Zwilling, XR und KI ist übertragbar auf Brücken, Schlösser und weitere historische Bauten. Die öffentliche App zum Jubiläum der Kathedrale vermittelt Restaurierung transparent und partizipativ an die Besucher. Der Denkmalschutz wird nicht nur effizienter, sondern für alle erlebbar.

  • Smarte Zutrittslösungen

    Smarte Zutrittslösungen

    Salto wurde im Jahr 2000 im Baskenland mit der Vision gegründet, flexibel einsetzbare und kabellose Zutrittssysteme zu entwickeln. Schnell wuchs das Unternehmen zu einer internationalen Unternehmensgruppe mit heute über 1’850 Mitarbeitenden und mehr als 100’000 Installationen an 10 Millionen Zugangspunkten. Zum «Salto Wecosystem» gehören heute auch die Branchenführer Gantner und Vintia.​

    Wegweisende Technologien und kontinuierliche Meilensteine
    Bereits 2002 sorgte das Salto Virtual Network als virtuelles, hochsicheres Schliesssystem für eine Branchenrevolution. Die Einführung von Salto Wireless im Jahr 2008 legte die Basis für kabellose, in Echtzeit vernetzte Zutrittskontrolle. Ein Meilenstein für Grossprojekte und flexible Gebäudestrukturen. Mit JustIN Mobile brachte Salto bereits 2015 Mobile Access Lösungen auf den Markt und entwickelte das Zutrittsmanagement mit Cloud-Plattformen weiter.​

    Neue Lösungen für die Zukunft
    2025 setzt Salto mit XS4 Face auf biometrische Zutrittskontrolle via Gesichtserkennung und verbindet dies mit mobiler Nutzererfassung. Das neue ID-Managementsystem Salto IDM erweitert das Portfolio um umfassende Identitätsmanagement-Funktionen. Kontinuierliche Produktserien und funktionale Erweiterungen sorgen dafür, dass das Unternehmen am Puls der Zeit bleibt.​

    Nutzerzentriertes Design und globale Partnerschaft
    Salto bleibt Innovationstreiber, getrieben von nutzerzentriertem Design, Zuverlässigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Lösungen ermöglichen über 40 Millionen Menschen täglich einen sicheren und komfortablen Zugang, von Bildungscampus über Gesundheitswesen bis zu Grossunternehmen. Das Jubiläum unterstreicht den Anspruch, auch künftig offene, sichere und smarte Zutrittserlebnisse für die vernetzte Welt zu bieten.

  • Zirkuläres Bauen als neuer Standard im Kanton Zürich

    Zirkuläres Bauen als neuer Standard im Kanton Zürich

    Das Immobilienamt und Hochbauamt des Kantons Zürich integriert mithilfe des Circular Hub als Plattform für Kreislaufwirtschaft systematisch die Prinzipien des zirkulären Bauens in seine Prozesse. Diese Initiative geht auf die 2024 veröffentlichte Kreislaufwirtschaftsstrategie zurück. Laut einer Mitteilung von Circular Hub wurde zu diesem Zweck das Format der Community of Practice mit dem Titel „KreislaufLAB –Planen und Bauen für Zürichs Zukunft“ etabliert. Ziel sei, das dazu notwendige Wissen nachhaltig in den vorhandenen Rollen des kantonalen Immobilienmanagements zu verankern. Circular Hub habe in enger Zusammenarbeit mit kantonalen Verantwortlichen die Konzeption, Moderation und Wirkungsmessung des Formats übernommen, heisst es im Projektbeschrieb. Zudem werde die interne Verankerung durch eine Kommunikationsstrategie unterstützt.

    Fachwissen und Praxisbeispiele sollen es erleichtern, zirkuläres Bauen zu planen und umzusetzen. Konkret spielten Themen wie Rückbau, Materialwahl und Lebenszyklusdenken eine zentrale Rolle. „So entsteht ein lebendiges Netzwerk, in dem Wissen geteilt und in konkreten Anwendungshilfen verankert wird. So kann Wirkung sichtbar werden“, beschreibt Circular Hub die Stossrichtung.

    Konkret handele es sich um fünf interaktive Workshops, bei denen Fachinputs, Paneldiskussionen und praxisnahe Gruppenarbeiten kombiniert würden. Im Ergebnis sollen praxistaugliche Tools und Anwendungshilfen entwickelt werden. Intern werde der Prozess unter anderem durch Bulletins und eine Abschlussveranstaltung flankiert. Letztlich soll eine Wirkungsmessung Aufschluss darüber geben, wie Kompetenzen entwickelt und die Kreislauf-Prinzipien verankert wurden.

  • Digitale Zwillinge formen die Industrie von morgen

    Digitale Zwillinge formen die Industrie von morgen

    Auf der NVIDIA GTC in Washington präsentierten Siemens und NVIDIA eine neuartige, KI-gestützte Systemarchitektur, die das Siemens-Xcelerator-Portfolio mit der NVIDIA-Omniverse-Plattform verknüpft. Dieser “Industrial-Tech-Stack” ermöglicht digitale Zwillinge, die Fabriken in Echtzeit visualisieren, simulieren und optimieren. Damit entsteht ein Fundament für das industrielle Metaversum. Ein vernetztes Ökosystem, das Design, Betrieb und Energieversorgung nahtlos zusammenführt.

    Die neue Lösung beschleunigt Planungs- und Engineeringprozesse dramatisch. Fabriklayouts lassen sich in wenigen Stunden anstatt in Wochen simulieren und anpassen. KI-gesteuerte Workflows treffen datenbasierte Entscheidungen und erhöhen Präzision, Effizienz und Nachhaltigkeit.

    Chip-to-Grid durchgängige industrielle Wertschöpfung
    Herzstück des Ansatzes ist die “Chip-to-Grid”-Wertschöpfungskette, die Halbleiterdesign, Fabrikbetrieb, Energieversorgung und Gebäudetechnik integriert. Sie sorgt dafür, dass Strom, Kühlung und Rechenleistung als einheitliches System funktionieren, ob bei Neubauten oder Bestandsmodernisierungen. Mithilfe KI-basierter Simulation können Betreiber Produktionsanlagen in Monaten statt Jahren optimieren.

    Dieser integrierte Ansatz korrespondiert mit dem Blueprint für “AI Factories” mit Gigawatt-Kapazität. Gemeinsam legen beide Unternehmen neue Standards für Effizienz, Skalierbarkeit und Energieintelligenz in KI-Rechenzentren und Fertigungsanlagen.

    Industrielle KI als Innovationstreiber
    Die beiden Unternehmen unterstreichen mit dieser Kooperation den globalen Umbruch in der Fertigung. Digitale Zwillinge, KI-Automatisierung und Echtzeitsimulation entwickeln sich zur Basis neuer industrieller Intelligenz.

    Indem Planung, Engineering, Energie- und Gebäudemanagement in einer Plattform verschmelzen, erhalten Unternehmen ein Werkzeug, das komplexe Prozesse entschlackt, Ressourcen schont und Innovation beschleunigt. Ein klarer Schritt in Richtung selbstoptimierender Industrieumgebungen.

  • DACH-Raum schafft Plattform für Energieinnovation in Europa

    DACH-Raum schafft Plattform für Energieinnovation in Europa

    Universitäten, Start-up-Ökosysteme und Energieunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine europäische Plattform für Energieinnovation eingerichtet. Aus jedem Land ist beim Energy Launchpad eine Spitzenhochschule und ein Energieunternehmen vertreten, informiert das zur Plattform gehörende Gründerzentrum UnternehmerTUM aus Garching bei München in einer Mitteilung.

    Die Schweiz wird von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und Energie 360° aus Zürich repräsentiert. Aus Österreich sind die Technische Universität Wien und die VERBUND AG, aus Deutschland auch die Technische Universität München und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

    Die als offenes Netzwerk angelegte Plattform hat das Ziel, europäische Technologien und Jungunternehmen zu fördern. Im nächsten Jahr sollen dabei Künstliche Intelligenz und Quantum Computing im Mittelpunkt stehen. „Mit dem Energy Launchpad schaffen wir Raum für Umsetzungsstärke in Europa“, wird Helmut Schönenberger, Gründer und CEO von UnternehmerTUM, in der Mitteilung zitiert. „Forschung, Industrie und Startups bringen hier Technologien schneller in die Anwendung – offen, grenzüberschreitend und mit klarem Fokus auf Wirkung.“ Das schaffe „Resilienz im Energiesystem und technologische Souveränität für Europa“, meint Schönenberger.

    Der Startschuss für das Projekt ist am 24. Oktober bei einer Auftaktveranstaltung in Wien gefallen. Von hier aus soll das Energy Launchpad nun auf die Reise durch den DACH-Raum gehen. Nächste Station dabei ist am 11. November die Teilnahme an der Energy Week @ ETH in Zürich.

  • Standortsuche für das ETH Swiss GeoLab

    Standortsuche für das ETH Swiss GeoLab

    Das ETH Swiss GeoLab soll in den kommenden zehn Jahren zu einem internationalen Zentrum für Erdbeobachtung und Datenanalyse werden. In Luzern entsteht damit ein Ort, an dem Daten aus dem All, der Luft und vom Boden zusammenfliessen. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und Hochleistungsrechnern sollen Prognosen und Analysen zu Naturgefahren, Klima oder landwirtschaftlichen Entwicklungen ermöglicht werden. Strategisch leiten ETH-Professor Thomas Zurbuchen und ETH-Professorin Verena Griess das Projekt, während Felix Seidel Caprez die operative Führung des Zentrums übernimmt.

    Standortwahl mit klaren Kriterien
    Das Anforderungsprofil für den Standort wurde von der ETH Zürich definiert und öffentlich gemacht. Es legt grossen Wert auf optimale Bedingungen für Forschung, Kooperation und Innovation. Gesucht wird ein Ort mit moderner Infrastruktur, Nähe zu Hochschulen, Unternehmen und Behörden. Eingereichte Vorschläge werden im ersten Quartal 2026 evaluiert.

    Vernetzung und konkrete Perspektiven
    Schon vor dem Standortentscheid läuft die Vernetzung mit der Luzerner Bildungs- und Forschungslandschaft. Workshops zwischen ETH, regionalen Unternehmen und Verwaltungspartnern sollen Synergien aufzeigen und gemeinsame Projekte initiieren.
    «Diese Investition in Wissen und Technologie ist eine grosse Chance für den Kanton», sagt Regierungsrat Fabian Peter, für ihn ist das Projekt ein Meilenstein für den Innovationsstandort Luzern.

    Forschungsregion mit Signalwirkung
    Bis 2030 soll das Swiss GeoLab rund 100 Mitarbeitende beschäftigen und Start-ups sowie Industriepartner einbinden. Das Zentrum wird nicht nur die Erdbeobachtung neu definieren, sondern auch Luzerns Position als forschungsstarken Standort im internationalen Innovationsnetzwerk stärken.

  • Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Die im Technopark Zürich ansässige AFC Akademie, nach Eigenangaben führend in der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Brandschutz, Sicherheit und Gebäudetechnik, hat das Umschulungskonzept BSV 2026 entwickelt, das Fachleute laut einer Mitteilung auf die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 vorbereitet.

    Im Modul A der Weiterbildung vermittelt die Akademie einen Überblick über zentrale Neuerungen der BSV 2026 auf der Stufe Brandschutzfachperson und übt das Erstellen von vorschriftsmässigen Plänen und Konzepten. Dagegen wird im Modul B, auf der Stufe Brandschutzexperte, die praxisnahe Anwendung der neuen Anforderungen und Dokumentationsmethoden gelehrt.

    Die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 markieren laut AFC Akademie einen grundlegenden Wandel im Schweizer Brandschutz und steigern die Anforderungen deutlich. Risikobasierte Nachweise ersetzen dabei Standardlösungen und machen fundiertes Wissen über bauliche, technische und organisatorische Zusammenhänge unerlässlich. Da Brandschutz integraler Bestandteil von Architektur, Nutzung, Betrieb und Technik wird, müsse auf all diesen Ebenen zusammengespannt werden – interdisziplinäres Denken wird also entscheidend, so die Akademie. Künftig müsse ausserdem klar kommuniziert werden: konkrete Anforderungen an Dokumentation, Qualitätssicherung und Vollzug müssen Bauherrschaften, Behörden und Projektpartnern klar vermittelt werden.

    Die AFC Akademie bietet seit 2016 Ausbildungsprogramme für Brandschutz, nachhaltiges Bauen, Sicherheit und Gebäudetechnik an.

  • Bundesrat plant neues Gesetz für Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen

    Bundesrat plant neues Gesetz für Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen

    Der digitale Raum wird heute massgeblich von wenigen globalen Plattformen kontrolliert. Unternehmen wie Meta, Alphabet, TikTok oder X betreiben zentrale Kommunikationsinfrastrukturen nach eigenen Regeln. Diese Konzerne beeinflussen nicht nur, welche Inhalte sichtbar sind, sondern auch, wie öffentliche Kommunikation und Meinungsbildung verlaufen. Der Bundesrat sieht darin ein wachsendes Risiko für die demokratische Debatte in der Schweiz und will mit dem neuen Gesetz gegensteuern.

    Schutz der Nutzenden und rechtstaatliche Verfahren
    Kernstück der Regulierung ist ein verbindliches Meldeverfahren für rechtswidrige Inhalte. Plattformen müssen Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, mutmasslich strafbare Inhalte wie Verleumdung, Beschimpfung oder Hassrede unkompliziert zu melden. Gleichzeitig müssen Anbieter ihre Moderationsentscheidungen nachvollziehbar begründen, Betroffene informieren und interne Beschwerdeverfahren bereitstellen. Eine aussergerichtliche Streitbeilegung soll in Konfliktfällen als zusätzliche Schutzmassnahme dienen.

    Transparenz bei Werbung und Algorithmen
    Neben dem Inhaltsmanagement nimmt das Gesetz auch die wirtschaftliche und algorithmische Macht der Plattformen ins Visier. Vorgesehen sind neue Transparenzpflichten zur Kennzeichnung von Werbung, zum Einsatz von Empfehlungssystemen und zur Einrichtung öffentlich zugänglicher Werbearchive. Behörden und Forschungsinstitutionen sollen künftig Zugang zu relevanten Plattformdaten erhalten. Ein Schritt, der nicht nur demokratiepolitisch, sondern auch standortstrategisch von Bedeutung ist.

    Rechtsvertretung in der Schweiz wird Pflicht
    Ein weiterer Punkt stärkt die Rechtsdurchsetzung. Ausländische Anbieter ohne Niederlassung in der Schweiz müssen eine inländische Rechtsvertretung benennen. Damit schafft der Gesetzesentwurf ein effektives Mittel, um auch globale Unternehmen zur Einhaltung nationaler Standards zu verpflichten. Eine Massnahme, die rechtliche Klarheit schafft und die Schweiz als regulatorisch handlungsfähigen Digitalstandort positioniert.

    Zielgerichtete Regulierung statt Überregulierung
    Das Gesetz zielt ausdrücklich nur auf sehr grosse Plattformen ab. Definiert als Dienste mit einer monatlichen Reichweite von mindestens zehn Prozent der ständigen Wohnbevölkerung, also rund 900 000 Nutzenden. Damit bleibt das Gesetz fokussiert und proportional, ohne kleinere Anbieter oder Start-ups zu belasten.

    Vernehmlassung und offene Fragen
    Die Vernehmlassung läuft bis zum 16. Februar 2026. Eingeladen sind Behörden, Verbände, Unternehmen und weitere interessierte Kreise. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Rückmeldungen zu den geplanten Vorschriften für den Jugendschutz sowie zur konkreten Ausgestaltung des Meldeverfahrens.

    Ein Signal für digitalen Standortwettbewerb
    Mit dem neuen Gesetz positioniert sich die Schweiz im internationalen Standortwettbewerb als Land mit klaren und fairen Spielregeln im digitalen Raum. Für Investoren, Plattformbetreiber und digitale Geschäftsmodelle schafft dies neue Rahmenbedingungen. Wer den Schweizer Markt erschliessen will, muss künftig auf Transparenz, Rechenschaft und Nutzerrechte setzen. Ein entscheidender Schritt in Richtung eines verantwortungsvollen digitalen Ökosystems.

  • Investitionen stärken Vermarktungserfolg

    Investitionen stärken Vermarktungserfolg

    Mit gezielten Investitionen in Marketing, Cybersecurity und KI-Innovationen entwickelt das Unternehmen seine Plattformen kontinuierlich weiter und bietet Immobilienprofis damit zukunftsfähige Produkte und Services für einen digitalen Wettbewerbsvorsprung im Markt.

    Marketing-Power für maximale Reichweite
    Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor in der Immobilienvermarktung. Deshalb investiert SMG Real Estate mit seinen Plattformmarken, zu denen ImmoScout24 und Homegate zählen, in Marketingaktivitäten, um Reichweite, Effizienz und Zielgruppenansprache fortlaufend zu verbessern. Ziel ist es, die relevantesten Interessentinnen und Interessenten direkt auf die Inserate zu führen, die Marktchancen der Business-Kunden zu stärken und die beiden Marken nachhaltig als Top Immobilienplattformen in der Schweiz zu positionieren.

    Dezidierte Marketing-Experten bei SMG Real Estate entwickeln dafür integrierte Strategien, die inspirierende und aufmerksamkeitsstarke Inhalte mit zielgruppenspezifisch ausgesteuerten Social-Media-Kampagnen verbinden. Mit interaktiven User-Engagement-Ansätzen werden Immobiliensuchende nachhaltig für  die Plattformmarken sensibilisiert. Dies stellt sicher, dass die Objekte der Immobilienprofis genau zur richtigen Zeit auf den reichweitenstärksten Kanälen präsent sind.

    Technologische Zuverlässigkeit ist zentrales Thema
    Um all dies sicherstellen zu können, ist die Performance ein zentrales Thema – schliesslich besuchen täglich Hunderttausende Schweizerinnen und Schweizer die Plattformen der SMG Real Estate und nutzen die tagesaktuellen Angebote für ihre Immobiliensuche. Ein Team von über 100 Tech-Spezialisten stellt dabei sicher, dass die benötigten Systeme leistungsstark, zuverlässig sowie auf dem neuesten Technologiestand funktionieren.

    Aber auch das Thema Sicherheit spielt eine wesentliche Rolle. Mit modernsten Schutzmechanismen und einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (MFA) sind Kundendaten zuverlässig geschützt. Investitionen in die Stabilität der Plattformen und strenge Sicherheitsvorgaben schaffen die Grundlage dafür, dass sich Immobilienprofis auf ihre Vermarktungsambitionen fokussieren können.

    Effizienz gewinnen mit Künstlicher Intelligenz
    Dabei werden Immobilienprofis durch innovative, KI-basierte Funktionen zusätzlich unterstützt, welche die Immobilienvermarktung auf ein neues Niveau heben. Sie ermöglichen, Inserate gezielter auszuspielen, optimale Zeitpunkte für die Ansprache zu identifizieren und mit Datenanalysen die Relevanz und Attraktivität der Angebote zu steigern. So wird Künstliche Intelligenz immer stärker zu einem wertvollen Tool, das den Arbeitsalltag der Vermarkter und Bewirtschafter messbar erleichtert – von der KI-gestützten Inseraterstellung, die bis zu 14 Minuten pro Inserat spart, bis hin zur intelligenten Steuerung der Inserate-Performance. Zusammenfassend verfolgen die umfangreichen Investitionen von SMG Real Estate in Technologie, Marketing und Sicherheit ein klares Ziel: Sie bieten Business-Kunden einen bestmöglichen Return on Investment und damit einen Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften Immobilienmarkt. Denn nur wer sich nachhaltig im Markt positionieren und abheben kann, dem winken die bestmöglichen Vermarktungschancen.

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