Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Stadt prüft neue Ansätze zur Reduktion von Abfall und Ressourcenverbrauch

    Stadt prüft neue Ansätze zur Reduktion von Abfall und Ressourcenverbrauch

    Der Regierungsrat von Basel-Stadt prüft derzeit ein Pilotprojekt mit dem Berner Start-up Pretty Good zur systematischeren Sammlung und Reparatur von gebrauchten oder nur schwach defekten Alltagsgegenständen. Das geht aus einer Antwort auf eine Vorlage aus dem Grossen Rat hervor.

    Der Regierungsrat verweist dabei auf Pilotprojekte, die in Bern und Zug mit Pretty Good durchgeführt worden sind. Deren Resultate zeigten, dass ein solcher Ansatz ökologischen Nutzen bringe und ökonomisch umsetzbar seien. Diese Projekte trügen sich aber finanziell noch nicht selbst. Das würde auch bei einem Pilotprojekt in Basel der Fall sein. Deshalb werde sich der Regierungsrat dafür einsetzen, weitere Geldgeber an Bord zu holen.

    Kommt es in Basel zu einem Pilotprojekt, dann soll das lokale Gebrauchtwaren- und Reparaturgewerbe einbezogen werden. Ziel sei es, ein starkes Netz an Reparaturbetrieben und Verkaufsstellen aufzubauen.

    Entsorgung + Recycling der Stadt Bern und Pretty Good haben 2023 ein Pilotprojekt lanciert, bei dem funktionsfähige und leicht defekte Alltagsgegenstände auf zwei Entsorgungshöfen der Stadt abgegeben werden konnten. Davon konnten 74 Prozent wieder aufbereitet werden, von denen fast 84 Prozent anschliessend verkauft wurden. Ein Grossteil der Gegenstände waren Elektronikgüter. Das Projekt wurde vom Branchenverband Swico, der Berner Kantonalbank und der Burgergemeinde Bern unterstützt.

    Pretty Good ist einerseits als Verein mit Sitz in Langnau i.E. und andererseits als GmbH mit Sitz in Bern organisiert. Nach dem Piloten in Bern weitete es das Projekt auf weitere Standorte im Kanton Bern und in Zug aus.

    Der Basler Regierungsrat reagierte mit seiner Antwort auf einen Anzug des SVP-Grossrats Beat K. Schaller und weiterer Mitglieder des Grossen Rates.

  • Wetter und Wertberichtigungen belasten Geschäftsentwicklung

    Wetter und Wertberichtigungen belasten Geschäftsentwicklung

    Die BKW hat 2025 laut einer Mitteilung einen Umsatz von 4‘543,6 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr waren es noch 4‘772,3 Millionen, ein Rückgang um 4,8 Prozent. Der Rückgang auf Stufe Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern war deutlich ausgeprägter. 2025 erzielte die BKW ein Ergebnis von 561,0 Millionen Franken, während es im Vorjahr noch 789,9 Millionen gewesen waren. Der operative Reingewinn sank von 550,4 Millionen im Vorjahr auf 351,1 Millionen 2025.

    Die BKW macht für den Rückgang zum einen eine Wertkorrektur auf die Beteiligung am Kohlekraftwerk Wilhelmshaven an der niedersächsischen Nordseeküste verantwortlich. Diese Korrektur beträgt auf Ebene Betriebsergebnis 113,7 Millionen, auf Ebene Reingewinn 90,9 Millionen Franken. Die BKW ist zu 33 Prozent an dem Kraftwerk beteiligt.

    Zum anderen hat der wetterbedingte Rückgang der Stromproduktion aus Wasser- und Windkraft das Ergebnis im Geschäftsfeld Energy Solutions belastet. Dieses lag schon vor der Wertkorrektur um 18,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis des Geschäftsfeldes Power Grid lag mit 130,6 Millionen Franken um 7,0 Prozent unter dem des Vorjahres.

    Dagegen ist das Ergebnis des Geschäftsfeldes Infrastructure & Buildings deutlich um 40,6 Prozent auf 80,0 Millionen Franken gestiegen. Der Umsatz des Geschäftsfeldes blieb mit 1,98 Milliarden konstant.

    Die BKW rechnet für 2026 mit einem Ergebnis zwischen 650 und 750 Millionen Franken.

  • Nationalrat dreht Stromkonzernen den Hahn zu

    Nationalrat dreht Stromkonzernen den Hahn zu

    Mit 94 zu 84 Stimmen bei fünf Enthaltungen verweigerte der Nationalrat Anfang Frühling 2026 den Eintritt auf die bundesrätliche Vorlage zur Verlängerung des Stromrettungsschirms. SVP, FDP und GLP stimmten geschlossen dagegen, SP, Mitte und Grüne votierten für Eintreten. Das Gesetz, das Ende 2026 ausläuft, wäre damit ohne Nachfolgelösung Geschichte.

    Wie der Schirm entstanden ist
    Der Rettungsschirm wurde in der Herbstsession 2022 dringlich in Kraft gesetzt, als extreme Preissteigerungen an den Energiemärkten drohten, die Liquidität grosser Stromkonzerne zu gefährden. Seither wurden die bereitgestellten Bundeskredite nie beansprucht. Kritiker sehen darin den besten Beweis, dass das Instrument inzwischen überflüssig ist.

    Warum die Mehrheit Nein sagte
    Die ablehnende Mehrheit argumentierte klar, dass die Stromkonzerne und ihre Eigentümer seit 2022 genug Zeit hatten, eigenständige Liquiditätspuffer aufzubauen. Eine staatliche Absicherung auf Kosten der Steuerzahlenden sei nicht länger gerechtfertigt. SVP-Nationalrat Christian Imark brachte es auf den Punkt. Es sei wohl einzigartig, Konzerne retten zu wollen, die das Geld weder brauchen noch wollen.

    Der Bundesrat wollte Kompromiss
    Energieminister Albert Rösti warb für Pragmatismus. Im Krisenfall gebe es eine Staatsgarantie sowieso, ob mit oder ohne Gesetz. Der Bundesrat zeigte sich bereit, die Laufzeit zu verkürzen und den Kredit von ursprünglich zehn auf fünf Milliarden Franken zu halbieren, wie es auch die vorberatende Nationalratskommission vorgeschlagen hatte. Die Mehrheit überzeugte auch das nicht.

    Ständerat entscheidet
    Die Vorlage liegt nun beim Ständerat. Stimmt die kleine Kammer ebenfalls Nein, ist der Rettungsschirm definitiv erledigt. Votiert sie für Eintreten, geht das Geschäft zurück an den Nationalrat. Langfristig schwebt dem Bundesrat eine permanente Lösung vor. Strengere Liquiditäts- und Eigenmittelvorschriften für Stromkonzerne statt staatlicher Notfallkredite. Die Debatte über Verantwortung in der Energieversorgung ist damit noch nicht zu Ende.

  • Roches Quantensprung in Basel

    Roches Quantensprung in Basel

    Im Kern des IHB stehen Organoide. Winzige, aus menschlichen Zellen gewachsene Nachbildungen von Geweben und Organen. Eine künstliche Netzhaut, ein Mini-Darm, ein Leberfragment, all das lässt sich im Labor züchten und für Wirkstofftests nutzen. Organoide bilden die menschliche Biologie präziser ab als Tiermodelle, besonders in Bereichen wie der Immunonkologie, wo Mausmodelle an ihre Grenzen stossen. Tierversuche lassen sich damit zwar noch nicht vollständig ersetzen, aber erheblich reduzieren.

    Roboter im Sterilraum
    Was das IHB von anderen Forschungseinrichtungen unterscheidet, ist der Massstab. Ein vollautomatisierter Roboter in einem sterilen Raum produziert Tausende von Organoiden ohne menschlichen Eingriff. Rund um die Uhr, reproduzierbar und skalierbar. IHB-Co-Direktor Matthias Lütolf nennt dies den Schlüssel zur industriellen Anwendung der Organoidforschung. Verbunden mit künstlicher Intelligenz kann das System Muster in Krankheitsverläufen erkennen, die bislang unsichtbar waren.

    KI trifft menschliches Gewebe
    Roche-CEO Thomas Schinecker sieht in der Kombination von Organoidmodellen und KI das Potenzial, die Entdeckung neuer Medikamente grundlegend zu verändern. Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und Parkinson sollen nicht nur behandelt, sondern künftig in frühen Stadien erkannt und verhindert werden. Das IHB wurde 2023 gegründet und gilt heute bereits als globaler Vorreiter in der Entwicklung menschlicher Modellsysteme der nächsten Generation.

    Klares Bekenntnis zu Basel
    Der Neubau ist Teil einer Gesamtinvestition von 1,4 Milliarden Franken in den Standort Basel/Kaiseraugst. Roche investiert jährlich rund 3,5 Milliarden Franken in die Forschung an Schweizer Standorten. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider sprach bei der Eröffnung von einem «klaren Bekenntnis» zur Schweiz und zu Basel als Life-Sciences-Cluster von Weltrang. Für den Pharmastandort Schweiz ist das ein Signal, das weit über einen einzelnen Bau hinausreicht.

  • Erfolgreiches Jobcoaching des SVIT Zürich!

    Erfolgreiches Jobcoaching des SVIT Zürich!

    Der SVIT Zürich unterstützt aktiv bei der Stellensuche im Immobilien-sektor. Bewerbende sind dabei nicht auf sich allein gestellt: Auf Wunsch erhalten sie gezielte Unterstützung beim Einstieg in die Immobilienwirt-schaft. Ein erfahrener Immobilienprofi begleitet sie als persönlicher Coach, analysiert gemeinsam ihre Ausgangslage und definiert wirksame Massnahmen für eine erfolgreiche Jobsuche. So erwerben die Teilnehmenden zusätzliche Kompetenzen, die ihre Bewerbungschancen nachhaltig verbessern.

    Die Arbeitsvermittlung ist für Mitglieder wie auch Nichtmitglieder kostenlos, sofern sie den Lehrgang «Quereinsteiger Assistenz Immobilienbewirtschaftung und -vermarktung» oder «Sachbearbeiter/in Immobilienbewirtschaftung» beim SVIT Zürich in Oerlikon absolviert haben oder aktuell besuchen. Mit diesem Angebot leistet der Verband einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und stellt gleichzeitig sicher, dass vermittelte Kandidatinnen und Kandidaten über eine fundierte Branchengrundausbildung beim SVIT Zürich verfügen.

    Immer mehr Mitglieder greifen auf diese qualifizierte Fachressource zurück – mit durchweg positiven Rückmeldungen. Sie profitieren von der Möglichkeit, neue Teammitglieder gezielt nach ihren Bedürfnissen aufzubauen und langfristig einzusetzen. Zudem bringen viele Kandidatinnen und Kandidaten wertvolle Zusatzkompetenzen aus ihrem bisherigen Berufsleben mit.

    Interessierte können sich per E-Mail an diana.waly@svit.ch anmelden. Der SVIT Zürich verfügt über eine amtliche Bewilligung des Kantons Zürich für private Arbeitsvermittlung.

    Weitere Informationen zum Ablauf sowie Bewerbungsvideos aktueller Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie unter folgendem Link:

    https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/themen-services/einstieg-die-immobilienbranche-bewerbungsvideos-quereinsteiger

  • Neue Produktionsanlage stärkt internationalen Industriestandort

    Neue Produktionsanlage stärkt internationalen Industriestandort

    Das neue globale Toblerone-Kompetenzzentrum in Bern deckt ab sofort 90 Prozent der weltweiten Nachfrage nach der ikonischen Dreiecksschokolade ab. Guy Parmelin hat das dafür ausgebaute Werk am 10. März offiziell eingeweiht. „Wir sind unglaublich stolz auf die neue Toblerone-Produktionslinie sowie auf die Modernisierung der Logistik und der Infrastruktur“, wird Werksleiter Thomas Kauffmann in einer Mitteilung zitiert.

    Mondelēz International, die in Chicago ansässige Konzernmutter der Berner Mondelez Schweiz Production GmbH und der Mondelez Schweiz GmbH in Opfikon, hat sich die Installation dieser neuen, hochmodernen Produktionslinie 65 Millionen Franken kosten lassen. Dabei handelt es sich um eine der grössten Investitionen der vergangenen zehn Jahre in das Schokoladenproduktionsnetzwerk des Unternehmens.

    „Wenn es ein Produkt gibt, das die Schweiz weltweit repräsentiert, dann ist es Schokolade“, sagte Parmelin laut der Mitteilung in seiner Rede. „Und Toblerone nimmt unter den Schweizer Schokoladen einen ganz besonderen Platz ein.“ Sie sei „ein Symbol schweizerischer Identität und Qualität par excellence. Identität und Qualität. Als Bundespräsident und Wirtschaftsminister freut es mich daher besonders, dass circa 90 Prozent der Toblerone-Produktion auch weiterhin hier in Bern auf dieser neuen Produktionslinie hergestellt werden.“

    Die Toblerone wird von der Schweiz aus in mehr als 120 Länder der Welt exportiert. Wie Mondelēz betont, sei die ikonische, 118 Jahre alte Marke gut positioniert, weltweit im Premiumsegment zu wachsen und dabei von ihrem hohen Bekanntheitsgrad und ihrer Führungsposition im World Travel Retail-Geschäft zu profitieren. „Wir waren schon immer stolz darauf, hier in der Schweiz zu produzieren“, so Iain Livingston, Präsident für Toblerone und World Travel Retail. „Die Investition unterstreicht unser starkes Engagement für den Standort und ist ein entscheidender Meilenstein auf unserem Weg, das weltweite Wachstum im Premium-Schokoladensegment anzuführen.“

  • Industrieunternehmen stabilisiert Umsatz und investiert in neue Standorte

    Industrieunternehmen stabilisiert Umsatz und investiert in neue Standorte

    Die Kistler Gruppe konnte 2025 ihren Umsatz laut einer Mitteilung stabil halten: Mit 424 Millionen Franken nahm er währungsbereinigt um 1 Prozent und in Franken um 5 Prozent ab. Als belastende Faktoren führt das Unternehmen insbesondere den starken Schweizer Franken ins Feld, aber auch die stagnierende deutsche Automobilindustrie sowie geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten, unter anderem im Zusammenhang mit der amerikanischen Zollpolitik. Der Auftragseingang blieb mit einem Minus von währungsbereinigt 2 Prozent und 6 Prozent in Franken hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück.

    „Mein erstes Jahr als CEO war herausfordernd, aber wir haben wichtige Weichen gestellt – unter anderem durch angepasste regionale Strukturen, die es uns ermöglichen, noch flexibler auf unterschiedliche Marktbedingungen zu reagieren“, wird Marc Schaad zitiert. Auf das Geschäftsjahr 2026 blicke er verhalten optimistisch. „Wir planen, durch gezielte Investitionen weiter zu wachsen, insbesondere in asiatischen Märkten wie China.“

    Für Asien plant Kistler eine neue Zentrale in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. In den USA hat Kistler sein Führungsteam verstärkt. In Deutschland liegt der Fokus in der Entwicklung neuer Anwendungen, um Umsatzrückgänge im Automobilsektor zu kompensieren. Zum Wachstum der Gruppe sollen 2026 auch neue Produkte beitragen. 9 Prozent des Umsatzes fliessen in Forschung und Entwicklung.

    In Winterthur treibt Kistler die Vorbereitungen für eine neue, hochautomatisierte Sensorfabrik voran. „Die Smart Factory ist für uns eine langfristige Investition und ein klares Bekenntnis zum Standort Winterthur“, so Schaad. Derzeit befinde sich das Unternehmen „in einer intensiven Planungs- und Klärungsphase“.

  • Moderner Bürostandort unterstreicht strategische Weiterentwicklung

    Moderner Bürostandort unterstreicht strategische Weiterentwicklung

    Die Landis+Gyr-Gruppe bezieht einen neuen Hauptsitz. Der weltweit aktive Zuger Spezialist für Energiemanagement zieht innerhalb von Cham in ein neues hochmodernes Bürogebäude um, informiert Landis+Gyr in einer Mitteilung. Der neue globale Hauptsitz liegt an der Alten Steinhauserstrasse 14, nur wenige Schritte vom alten Hauptsitz in derselben Strasse entfernt. Dadurch könne ein reibungsloser Übergang gewährleistet werden, heisst es in der Mitteilung.

    „Mit dem neuen Hauptsitz setzen wir ein klares Zeichen für Kontinuität und Innovation“, wird Landis+Gyr-CEO Peter Mainz in der Mitteilung zitiert. „Cham bleibt für uns ein zentraler Standort, an dem wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und Partnern die Zukunft gestalten.“ Gemeindepräsident Georges Helfenstein interpretiert den Umzug innerhalb von Cham unter anderem als „Resultat einer vorausschauenden, verlässlichen Wirtschaftspflege der Gemeinde“.

  • Multidomainstrategie stärkt Position im digitalen Wettbewerb

    Multidomainstrategie stärkt Position im digitalen Wettbewerb

    Das auf Gartenbau, Dacharbeiten und Solaranlagen spezialisierte Badener Familienunternehmen Schoop + Co. setzt nun auf eine Multidomainstrategie. Die zentrale Unternehmensseite wurde in die Fachbereiche Gartenbau, Dach und Photovoltaik sowie dem eigenen Karriereportal aufgeteilt. Die Aufteilung auf vier Domains soll die Reichweite und Sichtbarkeit im Netz verbessern, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens.

    Suchmaschinen und Künstliche Intelligenz (KI)-Assistenten bevorzugen Internetseiten mit klarem Fokus, so Schoop + Co. Die Multidomain-Strategie soll deshalb mit vier spezialisierten Internetseiten dazu beitragen, dass Kundinnen und Kunden sowie Arbeitssuchende schneller zur passenden Schoop-Seite finden.

    Während Schoop Gartenbau sich auf die Gestaltung, Pflege und den Bau von Gärten spezialisiert, ist Schoop Dach Ansprechpartner für die Sanierung, Bau und Wartung von Dächern aller Art sowie für Dachbegrünungen, Terrassen und Absturzsicherungen. Bei Schoop Photovoltaik erhalten Kundinnen und Kunden wiederum Dienstleistungen rund um Solaranlagen – von der Beratung über die Planung bis hin zur professionellen Montage. Schoop Karriere ist zuletzt an Arbeitssuchende adressiert, die eine Karriere bei Schoop in den Bereichen Flachdach, Solartechnik oder Gartenbau suchen.

  • Globale Arbeitgeberbewertung stärkt Position im Wettbewerb um Talente

    Globale Arbeitgeberbewertung stärkt Position im Wettbewerb um Talente

    Holcim sichert sich zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung Global Top Employer vom Top Employers Institute. Insgesamt wurden laut einer Mitteilung 27 Ländergesellschaften von Holcim über alle Regionen hinweg als Top Employer zertifiziert. Mit 27 zertifizierten Märkten erreichte Holcim eine globale Punktzahl von 87 Prozent und übertraf damit den weltweiten Richtwert.

    Besonders hoch bewertete das Top Employers Institute Holcim in den Bereichen Ethics & Integrity, Learning sowie Business Strategy. Diese Ergebnisse spiegeln die leistungsorientierte Unternehmenskultur wider, die die Wachstumsstrategie NextGen Growth 2030 des Konzerns vorantreibt, heisst es in der Mitteilung.

    „Ein strategischer Wachstumstreiber unserer NextGen-Growth-2030-Strategie ist unsere Leistungskultur und unsere Wertschöpfung für Mitarbeitende, Kunden und Aktionäre. Wir nennen dies den Holcim Spirit, der auf Sinn, Menschen und Leistung ausgerichtet ist“, wird CEO Miljan Gutovic zitiert. „Diese Auszeichnung gehört unseren mehr als 45’000 Kolleginnen und Kollegen, die den Holcim Spirit jeden Tag leben und Holcim zu einem hervorragenden Arbeitsplatz machen.“

    Für die Top-Employer-Auszeichnung werden Unternehmen anhand globaler Standards in den Bereichen Karriereentwicklung, Lernen, Wohlbefinden sowie Vergütung bewertet. Unternehmen, die als Global Top Employer ausgezeichnet werden, müssen zudem in einer Mindestzahl von Ländern und Regionen – darunter auch im Land ihres globalen Hauptsitzes – als regionaler Top Employer zertifiziert sein.

    Holcim hat seinen Hauptsitz in Zug, Schweiz, und beschäftigt global mehr als 45’000 Mitarbeitende in 43 Märkten, darunter in Europa, Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten und Afrika.

  • Land gehört allen – ausser der SBB gehört es sich selbst

    Land gehört allen – ausser der SBB gehört es sich selbst

    Ende der 1990er-Jahre löste das Parlament die SBB vom Bund ab. Damit erhielt sie die Freiheit, ihr wertvollstes Gut zu bewirtschaften. Riesige Grundstücke an besten Lagen in der ganzen Schweiz. Klare Vorgaben, wie viele Wohnungen zu welchen Preisen entstehen sollten, gab es keine. Der Bundesrat verlangte lediglich, dass die Einnahmen in die Pensionskasse und die Bahninfrastruktur fliessen. Das war die Geburtsstunde eines Systems, das bis heute für Zündstoff sorgt.

    3,5 Milliarden für wen?
    Seit 2003 flossen 3,5 Milliarden Franken aus dem SBB-Immobilienportfolio in die Bahninfrastruktur. Die SBB sieht darin einen gesellschaftlichen Beitrag. Carlo Sommaruga, SP-Ständerat und Präsident des Mieterinnen- und Mieterverbands Schweiz, sieht das anders. Die SBB habe den finanziellen Wert ihrer Liegenschaften «fast maximal ausgeschöpft», auf Kosten der sozialen Komponente. Besonders stossend ist, dass Teile dieser Grundstücke einst zugunsten des damaligen Staatsbetriebs enteignet wurden.

    Europaallee als Spiegel
    Das Paradebeispiel steht mitten in Zürich. An der Europaallee kostet eine 4-Zimmer-Wohnung rund 5000 Franken pro Monat. Für den Mieterverband ist das Projekt zum Symbol der Immobilienspekulation mit öffentlichem Boden geworden. Die SBB kontert, sie sei eine faire Vermieterin, ihre Wohnungen lägen im Schnitt unter dem Marktpreis. Doch der Eindruck von maximaler Verdichtung für maximale Profite hält sich hartnäckig.

    Lausanne eskaliert
    In Lausanne spitzt sich der Konflikt zu. Das Projekt «La Rasude» direkt beim Bahnhof soll rund 500 Bewohnende und 1200 Arbeitsplätze beherbergen. Doch nur 20 Prozent der Wohnfläche ist zu moderaten Mieten vorgesehen, obwohl die SBB offiziell verspricht, mehr als die Hälfte ihrer Wohnungen günstig zu vermieten. Das Ergebnis sind nun fast 1000 Einsprachen. Die Bauarbeiten könnten frühestens 2029 beginnen.

    Der Rahmen fehlt
    Salomé Mall, Leiterin Entwicklung bei SBB Immobilien, betont, die Gewinne dienten dem Bahnbetrieb und entlasteten die öffentliche Hand. Das Argument ist nachvollziehbar, greift aber zu kurz. Solange gesetzliche Vorgaben für Wohnungsanteile und Mietpreise fehlen, bleibt die Gemeinwohlorientierung freiwillig.

  • Künstliche Intelligenz: Unbedingt, aber…

    Künstliche Intelligenz: Unbedingt, aber…

    Ob das englische “AI” oder das deutsche “KI”– Künstliche Intelligenz ist aktuell allgegenwärtig. Wie ihre Auswirkungen bewertet werden, hängt stark von der jeweiligen Perspektive ab: Für die einen überwiegen die Chancen, andere sehen primär Risiken. Unbestritten ist jedoch: Die Technologie ist gekommen, um zu bleiben.

    Für uns als digitale Immobilienplattformen ist der offene Umgang mit technologischer Innovation seit jeher Teil unserer DNA. Mit ImmoScout24 und Homegate gestalten wir den Immobilienmarkt seit über zwei Jahrzehnten aktiv mit. Unser Grundsatz gilt dabei auch hier: KI darf kein Selbstzweck sein, sondern soll als ein nie dagewesener “Enabler” wirken. Denn das wahre Potential in den zwei Buchstaben liegt in der beschleunigten Entwicklung sowie smarten Erweiterung und Aufwertung innovativer Produkte, die echten Mehrwert schaffen und tägliche Effizienzgewinne erzielen können.

    Gerade im professionellen Immobiliensektor zeigen sich die Vorteile von KI in der produktiven Integration in bestehende, etablierte Prozesse. Während dies uns als Plattformen eine agilere Entwicklung marktnaher Produkte ermöglicht, schafft es für Makler:innen sowie Bewirtschafter:innen neue Effizienzgewinne in ihrem operativen Alltag. Entscheidend ist nicht die Technologie an sich, sondern ihr realer Beitrag.

    Zwei Beispiele aus dem SMG Real Estate Ökosystem verdeutlichen dies:

    • Unsere KI-basierte Inseratetexterstellung spart im Durchschnitt 14 Minuten pro Inserat. Hochgerechnet auf ein ganzes Portfolio oder eine Vermarktungsoffensive entsteht so ein substanzieller Produktivitätsgewinn. Die gewonnene Zeit kann gezielt dort investiert werden, wo sie den grössten Unterschied macht – in Beratung, Verhandlung und Kundenbeziehung. Wer stattdessen auf ImmoScout24 oder Homegate als Privatperson selbst inseriert, kann mit dieser neuen intelligenten Funktion fehlende Vermarktungserfahrung teilweise kompensieren.
    • Der neue “Insight Hub” für Immobilienprofis gibt KI-gesteuert Antworten auf bisher schwer einzugrenzende Fragen rund um Potenzial und Performance von Inseraten. Wöchentlich erhalten Makler:innen und Bewirtschafter:innen eine Übersicht derjenigen Inserate mit dem grössten Verbesserungspotenzial, inklusive konkreter Handlungsempfehlungen und dem erwarteten Sichtbarkeits-Plus.

    Dies als kleiner Auszug, hinzu kommen zahlreiche aktuelle Entwicklungen bei SMG Real Estate, darunter mit “Agentic AI” ein digitaler Begleiter für Immobilienprofis rund um ihren Arbeitsalltag – von der Transkription von Gesprächsnotizen bis zur nahtlosen CRM-Anbindung. Aber dazu mehr in naher Zukunft. Gleichzeitig erfordert technologische Innovation kontinuierliche Investition – insbesondere in Cybersecurity. Denn von KI profitieren nicht nur die richtigen Akteure. Modernste Schutzmechanismen, Zwei-Faktor-Authentifizierung, integrierte Zugriffskontrollen, etc. sind essenziell, um Daten zu sichern und Betrugsversuche wirksam zu verhindern. Vertrauen bleibt die zentrale Währung im Immobilienmarkt – ganz besonders im digitalen.

    Aber dank diesen gezielten, anhaltenden Investitionen in KI-Anwendungen gestalten wir als SMG Real Estate unsere Rolle als „Digital Shaper“ der Schweizer Immobilienbranche aktiv weiter. Unser Ziel ist und bleibt es in allererster Linie, Immobilienprofis nicht nur effizienter zu machen, sondern nachhaltig erfolgreicher. Dafür steht auch unsere Vision: „Next-Gen Swiss Real Estate – digital and simple.“

  • Der Turnaround ist real USZ dreht ins Plus

    Der Turnaround ist real USZ dreht ins Plus

    Wer durch das Hochschulquartier fährt, sieht es sofort. Kräne. Baugruben. Grossbaustelle. Der Campus Mitte entsteht und mit ihm der Anspruch, Spitzenmedizin langfristig neu zu definieren. Die Investitionen laufen. Die Frage war lange, wie trägt die Bilanz das mit? Nun gibt es eine Antwort.

    Die Trendwende ist real
    36 Millionen Franken Gewinn. Erstmals seit 2019. Ein Jahr zuvor noch ein Verlust von 31 Millionen Franken. Der Kontrast ist deutlich und die Richtung stimmt.
    Stationäre Fälle stiegen um knapp 3 Prozent, ambulante Besuche um 5 Prozent auf rund 882’000. Mehr Patienten, bessere Auslastung, konsequentere Prozesse. Das Ergebnis ist kein Zufall. Der Turnaround ist real. Die Arbeit hat gerade erst begonnen.

    Digitalisierung zahlt sich aus
    Seit CEO Monika Jänicke 2023 die Führung übernahm, gilt die klare Strategie «USZ 2030». Effizientere Abläufe, stärkere Digitalisierung, fokussierte Medizin. So stieg die EBITDA-Marge stieg von 2,9 auf 6,6 Prozent. Stark, aber noch nicht am Ziel. Der Kanton als Eigentümer fordert 10 Prozent. Bei gleichem Tempo ist das 2026 erreichbar. Bei der Eigenkapitalquote, knapp 40 Prozent, ist die Zielvorgabe bereits erfüllt.

    Der Kanton zieht mit
    Die Investitionen laufen parallel zum Ergebnisaufbau. Je rund 100 Millionen Franken flossen 2023 und 2024 in Immobilien. Der Kanton stützt das Projekt und nîmmt 690 Millionen Franken Kapitalmarkt auf. Dies zu besseren Konditionen als das Spital selbst je erhalten würde und gibt das Geld weiter.
    Die Gewinnreserven, 2024 auf unter 200 Millionen gesunken, steigen nun wieder auf rund 230 Millionen Franken. Das Polster wächst.

    Nicht nur das USZ
    Der positive Trend ist kein Einzelfall. Die Integrierte Psychiatrie Winterthur schloss 2025 mit 1,8 Millionen Franken Gewinn ab. Nach roten Zahlen im Vorjahr. Patientenzahlen plus 5 Prozent. Daraus ist ersichtlich, Kantonale Gesundheitsinstitutionen reagieren auf den Kostendruck, mit Struktur, Effizienz und Klarheit.

  • Die Top 10 PropTechs der Schweiz 2020–2025

    Die Top 10 PropTechs der Schweiz 2020–2025

    1. properti
    properti ist eine der führende Schweizer Anbieter für digitale Immobilienvermittlung. Das Unternehmen kombiniert die Expertise erfahrener Makler mit einer eigenen Plattform (Propchain®), auf der Immobilien gelistet, vermittelt und mit Servicepartnern verknüpft werden können. properti deckt dabei verschiedene Segmente ab: Luxusimmobilien, Renditeobjekte und Gewerbeimmobilien. Durch die Digitalisierung der Maklerprozesse können Kunden schneller passende Objekte finden und Makler effizienter arbeiten. Das Startup wurde mehrfach als #1 PropTech der Schweiz ausgezeichnet und zeigt, wie klassische Branchen mit digitaler Technologie transformiert werden können. Das Geschäftsmodell ist skalierbar, sowohl national als auch international, und die Plattform dient als zentraler Hub für alle Akteure der Immobilienvermittlung. Unter CEO Levent Künzi wächst das Unternehmen kontinuierlich und etabliert sich als Innovationsführer.

    2. PriceHubble
    PriceHubble nutzt Big Data und künstliche Intelligenz, um präzise Immobilienbewertungen und Standortanalysen zu liefern. Das Unternehmen verarbeitet Millionen von Datenpunkten und erstellt Marktprognosen, die Investoren, Makler und Banken bei Entscheidungen unterstützen. Mit Büros in Zürich, Berlin, Paris und Tokio ist PriceHubble international aufgestellt und zeigt, dass Schweizer PropTechs global relevant sind. Strategische Partnerschaften, etwa mit Check24 oder WealthPark, stärken die Marktposition zusätzlich. Der Fintech Germany Award 2023 in der PropTech-Kategorie unterstreicht die Innovationskraft. Das Unternehmen konnte seine Marktpräsenz durch Series-B-Finanzierung über 34 Mio USD erheblich ausbauen. PriceHubble ist ein Paradebeispiel dafür, wie datengetriebene Lösungen die Immobilienbranche revolutionieren.

    3. Crowdhouse
    Crowdhouse ist die führende Plattform für Crowdinvesting in Schweizer Renditeimmobilien. Investoren können bereits ab CHF 100’000 Anteile an Immobilien erwerben und so vom Schweizer Immobilienmarkt profitieren, ohne die Objekte direkt zu besitzen. Die Plattform verwaltet über 1’600 Investoren und ein Immobilienvolumen von CHF 2,1 Mrd. Besonders stark ist die wiederkehrende Investorenquote von 55 %, die auf Vertrauen und stabile Performance hinweist. Crowdhouse digitalisiert und vereinfacht damit den Investitionsprozess in Immobilien erheblich. Sie bietet detaillierte Informationen zu Objekten, prognostizierte Renditen und Transparenz in der Verwaltung. Damit hat das Startup ein skalierbares Modell geschaffen, das Anlegern und Projektentwicklern gleichermassen Nutzen bringt.

    4. Flatfox
    Flatfox digitalisiert den Vermietungsprozess für Wohnungen und Häuser in der Schweiz. Die Plattform ermöglicht es Eigentümern, Maklern und Verwaltungen, Inserate zu erstellen, Interessenten zu verwalten und Kommunikation zentral zu steuern. 2021 wurde Flatfox von der Mobiliar übernommen, was die Marktposition und Relevanz unterstreicht. Über die Plattform können Makler alle grossen Schweizer Immobilienportale angebunden nutzen, was den Aufwand deutlich reduziert. Flatfox löst damit ein klassisches Problem der Immobilienbranche: die fragmentierte und ineffiziente Kommunikation zwischen Mietern, Maklern und Verwaltungen. Die Kombination aus intuitiver Plattform und Integration in bestehende Systeme macht das Unternehmen erfolgreich.

    5. Houzy
    Houzy bietet ein umfassendes digitales Ökosystem für Eigenheimbesitzer. Die Plattform unterstützt Nutzer bei Bewertung, Sanierung, Planung und der Vernetzung mit Handwerkern und Dienstleistern. Sie ist kostenlos für Nutzer, während Partner für Vermittlungen zahlen. Mit über 100’000 registrierten Usern und 3’500–5’000 neuen Usern pro Monat zeigt die Plattform enormes Wachstumspotenzial. Investoren wie UBS und Baloise unterstreichen das Vertrauen in das Geschäftsmodell. Houzy erleichtert Hausbesitzern die Verwaltung komplexer Aufgaben, die früher zeitaufwendig und unübersichtlich waren, und kombiniert digitale Tools mit praktischen Services. Das Startup hat damit eine führende Position im Schweizer Eigenheimsegment etabliert.

    6. Archilyse
    Archilyse ist ein ETH-Spin-off, das 2D-Grundrisse automatisch in 3D-BIM-Modelle konvertiert und diese digital analysiert. Über 100 qualitative Merkmale wie Sichtachsen, Lichtverhältnisse oder Energieverbrauch werden bewertet. So können Architekten, Investoren und Immobilienentwickler die Qualität eines Projekts objektiv beurteilen. Mit einem YoY-ARR-Wachstum von über 250 % zeigt Archilyse hohe Skalierbarkeit. Die Software löst ein fundamentales Informationsproblem der Architektur: den objektiven Vergleich von Objekten. Das Unternehmen verbindet technologische Tiefe mit praktischer Anwendung und zeigt, wie digitale Tools die Planungs- und Bewertungsprozesse revolutionieren können.

    7. viboo
    viboo entwickelt KI-basierte Thermostate und intelligente Gebäudeautomationslösungen für Nichtwohngebäude. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu minimieren, ohne den Komfort zu beeinträchtigen. Pilotprojekte zeigen Energieeinsparungen von bis zu 22 % und eine CO²-Reduktion von 13 Tonnen pro Schule. Über 5’000 Thermostate sind bereits im Einsatz, unterstützt durch Finanzierungen von €3,3 Mio. Das Unternehmen kombiniert fundierte Forschung aus ETH und Empa mit praktischen Lösungen für den Markt. viboo zeigt, wie Climate- und PropTech in der Praxis miteinander verknüpft werden können. Durch messbare Einsparungen und intelligente Steuerung etabliert sich das Startup als führender Anbieter in der Schweiz.

    8. Scandens
    Scandens ist eine KI-basierte Softwarelösung zur Sanierungs- und Investitionsplanung von Gebäuden. Sie simuliert automatisch über 500 Sanierungskombinationen und optimiert gleichzeitig Rentabilität und CO²-Reduktion. Das Startup adressiert ein zentrales Schweizer Problem: die zu niedrige Sanierungsquote von Gebäuden. Durch Partnerschaften, etwa mit HEV Zürich, wird die Lösung auch privaten Eigentümern zugänglich gemacht. Als ETH-Spin-off kombiniert Scandens technologische Tiefe mit praktischer Relevanz. Das Unternehmen zeigt, wie KI die Sanierungsplanung effizienter und nachhaltiger gestalten kann.

    9. vyzn
    vyzn entwickelt webbasierte 3D/BIM-Software für Nachhaltigkeitsanalysen in Neubau- und Sanierungsprojekten. Die Plattform unterstützt Zertifizierungen wie Minergie oder SNBS und analysiert den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes von Bau über Nutzung bis Abriss. vyzn ermöglicht Planern und Architekten, Kosten, Nachhaltigkeit und Qualität in Einklang zu bringen. Die Lösung wurde international anerkannt, u. a. als Halbfinalist der EXPO REAL Impact Awards. Als ETH-Spin-off zeigt vyzn die Kombination aus akademischer Forschung und praxisnaher Anwendung. Das Startup positioniert sich klar in einem wachsenden Marktsegment für nachhaltige und effiziente Bauplanung.

    10. Immowise
    Immowise digitalisiert die Verwaltung von Stockwerkeigentum und Eigentümerversammlungen. Die Plattform unterstützt Eigentümer und Verwaltungen bei Budgetplanung, Nachrichtenkommunikation, Kostenvoranschlägen und Versammlungen. Sie erleichtert so die bisher fragmentierten Prozesse und reduziert administrative Aufwände erheblich. Seit der Gründung 2021 expandierte Immowise von der West- in die Deutschschweiz. Mit praxisnahen Lösungen und einem klaren Fokus auf den Schweizer Immobilienmarkt bietet Immowise Effizienzsteigerung und Transparenz für Eigentümergemeinschaften. Das Unternehmen zeigt, wie digitale Tools klassische Verwaltungsaufgaben revolutionieren können.

  • KI als Wettbewerbsfaktor in der Immobilienwirtschaft

    KI als Wettbewerbsfaktor in der Immobilienwirtschaft

    Warum der Durchbruch gerade jetzt möglich ist
    Aktuelle Marktanalysen zeigen ein deutliches Bild: KI ist in der Branche angelangt. Im Zuge einer branchenweiten Marktanalyse wurden 55 KI-Lösungen untersucht und daraus 24 konkret nutzbare Anwendungsfälle für die Bau- und Immobilienwirtschaft abgeleitet. Die Studie hat gezeigt, dass die meisten Lösungen in der Nutzungs- und Betriebsphase zu finden sind.

    Der Grund liegt auf der Hand: Im Betrieb fallen grosse Datenmengen an, Prozesse sind wiederkehrend, der Effizienzdruck hoch, die Nachhaltigkeitsziele ambitioniert. Dort liefert KI bereits heute messbaren Mehrwert.

    In der Planungsphase hingegen sind KI-Lösungen bisher nur vereinzelt verfügbar. Dies ist insofern überraschend, als dass speziell in dieser Phase viel Potenzial für den Einsatz von KI besteht, beispielsweise bei Themen wie Energieverbrauch und Betriebskosten.

    Drei Nutzenfelder, die den Unterschied machen können
    PLANUNG & ENTWICKLUNG
    Noch wenig genutzt, aber strategisch hochrelevant. KI kann Bau- und Ressourcenpläne optimieren oder operative Prozesse auf der Baustelle unterstützen. In Zeiten, in denen Betriebseffizienz immer wichtiger wird, könnten solche Tools den entscheidenden Unterschied bedeuten.

    BETRIEB & BEWIRTSCHAFTUNG
    Das aktuelle Spielfeld der KI. Von der automatisierten Steuerung technischer Anlagen über optimierte Reinigungs- und Abfallprozesse bis zur digitalen Kundenkommunikation. Auch Vertragsprüfungen und Datenmanagement laufen zunehmend KI-gestützt. Dadurch wird schon heute ein messbarer Produktivitätsschub erreicht.

    PORTFOLIO, INVESTMENT & STRATEGISCHE STEUERUNG
    Für Eigentümer:innen, Investor:innen und Portfoliomanager:innen liegt der Mehrwert stärker auf der Steuerungs- und Analyseebene: Datenbasierte Bewertungsmodelle, Portfolioanalysen oder das Aufdecken von CO2-Einsparpotenzialen ermöglichen fundierte Entscheidungen und damit eine strategisch optimierte Steuerung von Immobilienportfolios.

    Was erfolgreiche KI-Projekte wirklich brauchen
    Künstliche Intelligenz ist kein Selbstläufer. Drei Faktoren entscheiden über Erfolg oder Stillstand:

    • Datenbasis & Governance: Ohne saubere, strukturierte Daten bleiben KI-Tools wirkungslos. Unternehmen müssen ihre Datenqualität, Prozesse und IT-Infrastruktur analysieren und wenn nötig optimieren.
    • Strategische Verankerung: Nicht die Technologie sollte den Einsatz von KI vorantreiben, sondern ein klares, strategisches Ziel wie Effizienzsteigerung, Kostenreduktion, Nachhaltigkeit oder Portfoliooptimierung.
    • Realistische Erwartungen & Passende Einführungsstrategie: Viele der identifizierten Lösungen sind noch im Pilotstadium. Ein schrittweises Vorgehen, etwa über Low-Code-Plattformen oder bewährte Tools, kann helfen, erste Erfahrungen zu sammeln und dann zu skalieren.

    Fazit: Zukunft gestalten statt abwarten
    Künstliche Intelligenz eröffnet der Immobilienwirtschaft viele Chancen: sie kann Prozesse effizienter und Entscheidungen fundierter machen, Betriebskosten senken, Nachhaltigkeit fördern und Portfolios strategisch steuern. Für Organisationen, die heute bewusst und strategisch in KI investieren, wird sie zum Differenzierungsfaktor, über alle Phasen des Immobilienlebenszyklus hinweg. Doch der Schlüssel liegt nicht in der Technologie, sondern in einer klaren Vision, einem soliden Datenfundament und der geeigneten Umsetzung.

  • Digitale Agenda vernetzt Veranstaltungen im Limmattal

    Digitale Agenda vernetzt Veranstaltungen im Limmattal

    Die Limmatstadt AG hat gemeinsam mit Limmattaler Gemeinden und Wirtschaftsverbänden eine gemeinsame digitale Veranstaltungsagenda lanciert. Veranstaltungen aus Wirtschaft, Kultur, Sport, Vereinen und Gemeinden werden zentral erfasst und anschliessend automatisch auf verschiedenen Kanälen ausgespielt sowie auf der Internetseite der Limmatstadt gebündelt aufgezeigt. Die Initiative soll laut einer Mitteilung die Region sichtbarer machen, Synergien nutzen, administrativen Aufwand reduzieren und das Limmattal als Wirtschafts- und Lebensraum stärken und weiterentwickeln.

    „Mit der digitalen Veranstaltungsagenda machen wir sichtbar, was das Limmattal alles zu bieten hat – und stärken gleichzeitig die Zusammenarbeit in der Region“, so Stephanie Kiener, Geschäftsführerin der Limmatstadt, in der Mitteilung.

    Technische Grundlage der Agenda bildet die Plattform guidle. Veranstalterinnen und Veranstalter erfassen ihre Veranstaltungen einmal zentral. Diese erscheinen anschliessend auf der regionalen Agenda und je nach Anbindung auf den Seiten der jeweiligen Gemeinden und Partner- und Medienplattformen. Die Lösung schafft so Transparenz und Sichtbarkeit und ermöglicht einfachere Prozesse sowie einen effizienten Einsatz von Ressourcen ohne Überschneidungen.

    Die digitale Veranstaltungsagenda wurde durch die Gemeinden Aesch, Dietikon, Geroldswil, Oetwil an der Limmat, Oberengstringen, Schlieren, Spreitenbach, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen sowie den Wirtschaftsverbänden Industrie- und Handelsverein Dietikon und Wirtschaftskammer Schlieren unterstützt und finanziert.

    „Mit der neuen digitalen Veranstaltungsagenda rückt das Limmattal noch näher zusammen – sichtbar, vernetzt und gemeinsam stark“, heisst es in der Mitteilung.

  • Digitales Werkzeug bewertet Nachhaltigkeit von Events

    Digitales Werkzeug bewertet Nachhaltigkeit von Events

    Der Schweizer Verband für nachhaltige Events (SVNE) mit Sitz in Basel hat seine Plattform Saubere Veranstaltung weiterentwickelt. Unter dem neuen Namen Eventkit bietet sie ein einheitliches Werkzeug zur Planung und Bewertung der Nachhaltigkeit von Veranstaltungen. Dieses Werkzeug kann sowohl von den Organisierenden als auch von den bewilligenden Behörden verwendet werden. Die zweisprachige Plattform Eventkit integriert laut einer Mitteilung auch die Plattform KITmanif, die von der Stadt Lausanne und vom Kanton Waadt entwickelt worden ist.

    Eventkit nutzt für die Bewertung von Veranstaltungen Kriterien, die von Fachpersonen in Städten, Kantonen, Bundesämtern und Partnerverbänden formuliert worden sind. Diese sind in übersichtliche Kategorien gruppiert, die von Management und Kommunikation über Verpflegung, Verkehr und Transport sowie Material und Abfall bis zu Natur und Landschaft, Gesundheit und Prävention, Inklusion und Chancengleichheit bis zur Wirtschaft reichen.

    Insgesamt werden maximal 340 Punkte vergeben. 31 der 58 Kriterien werden mit vier Punkten bewertet, 27 Kriterien zählen doppelt.

    Die Kreislaufwirtschaft spielt eine zentrale Rolle. So wird bei der Verpflegung auch das Vorhandensein eines Konzepts zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bewertet. Der Verzicht auf Wegwerfprodukte und auf das Verteilen von Gratismustern oder Flyern gehört ebenso dazu wie die Sicherstellung des Rücklaufs von Mehrweg- und wiederverwertbaren Einweggebinden. Allfällige Schäden an Naturräumen werden behoben. Die regionale Wirtschaft wird bevorzugt.

    Eventkit steht dank einer breiten Trägerschaft allen interessierten Veranstaltenden kostenlos zur Verfügung. „Mit Eventkit schaffen wir erstmals einen schweizweiten Standard mit Zielwerten, die Veranstaltungen motivieren, ihre Nachhaltigkeit schrittweise zu stärken“, wird SVNE-Präsidentin Marianne Gehring in der Mitteilung zitiert.

  • KI und Sensorik verändern die Betonproduktion

    KI und Sensorik verändern die Betonproduktion

    Die Sika AG hat eine Vertriebspartnerschaft mit dem kanadischen Unternehmen Giatec Scientific Inc. abgeschlossen. Das Angebot von Giatec für digitale Technologien im Bausektor soll in das globale Produktportfolio von Sika integriert werden, wie das Zuger Unternehmen aus der Spezialitätenchemie in einer Mitteilung schreibt. Ziel der Geschäftsvereinbarung sei es, die Digitalisierung in der Betonindustrie weltweit voranzutreiben.

    Giatec Scientific Inc. mit Hauptsitz in Ottawa in der Provinz Ontario ist ein weltweit tätiger Anbieter von Sensoren, Softwarelösungen und von durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützten Systemen für die Datenanalyse. Die Einsatzgebiete der digitalen Technologien im Bauwesen steigen an. Das zeigen laut der Mitteilung Zahlen des globalen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Fortune Business Insights. Demnach wird von einem Wachstum von 4,7 Milliarden Franken im Jahr 2026 auf 27,5 Milliarden Franken bis ins Jahr 2034 auf dem weltweiten Markt für KI in der Baubranche ausgegangen. Das entspreche einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 24,8 Prozent pro Jahr.

    Sika und Giatec wollen ihre Stärken bündeln, um den Kunden hochwertige Betondaten in Echtzeit zu liefern, so die Mitteilung. „Durch die Kombination der fortschrittlichsten Technologien eröffnen wir unseren Kunden weltweit neue Möglichkeiten in Bezug auf Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig stärken wir unsere Fähigkeit, durch digitale Innovationen zusätzlichen Mehrwert zu schaffen“, wird Ivo Schädler, Leiter Bauwesen und Mitglied der Konzernleitung, zitiert.

    Eine KI-gestützte Qualitätskontrolle und Optimierung der Beton-Mix-Designs würden in der Bauindustrie die Chance bieten, die Menge des verwendeten Zements und der Zuschlagsstoffe präzise zu optimieren. Damit seien Effizienzsteigerung, Kosteneinsparungen und CO2-Reduzierung möglich bei gleichzeitiger Leistungssteigerung auf der Baustelle.

  • Temporärbau-Spezialist expandiert in den Westbalkan

    Temporärbau-Spezialist expandiert in den Westbalkan

    Die in Hüttwilen ansässige Nüssli hat in der serbischen Hauptstadt Belgrad ein eigenes Büro eröffnet. Mit dieser Initiative will das auf Temporärbauten spezialisierte Unternehmen seine Präsenz im Westbalkan ausweiten. Zudem dient die Büroeröffnung der Vorbereitung der Expo 2027, die vom 15. Mai bis 15. August 2027 in Belgrad stattfinden wird, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Expo 2027 soll unter dem Motto stehen: Play für Humanity – Sport and Music for All. Nüssli bietet mit seinen erfahrenen Teams an, Ländern und Organisationen als Gesamtpartner von der Konzeption bis zur Realisierung von Pavillons und Projekten zur Seite zu stehen. Dabei bietet das Thurgauer Unternehmen Pavillonarchitektur, Ausstellungsgestaltung sowie Sonderlösungen wie Fassadengestaltungen, Skulpturen und Exponate an, die Länderauftritte visuell und räumlich in Szene setzen können.

    Zur Expo 2025 in Osaka zeichnete Nüssli für fünf Länderpavillons verantwortlich. Vier von ihnen sind zum Abschluss der Expo mit den Official Participant Awards ausgezeichnet worden, die vom Bureau International des Expositions (BIE) vergeben werden.

  • Telekommunikationsanbieter stärkt regionale Digitalinfrastruktur

    Telekommunikationsanbieter stärkt regionale Digitalinfrastruktur

    Die Datapark AG mit Sitz in Wil gehört seit dem 23. Februar der EKT Holding AG mit Sitz in Arbon. Der Thurgauer Energieversorger prüft auch die Fusion mit der EKT und die Integration von Datapark in dessen Geschäftsbereich Digital Services. Die elf Arbeitsplätze in Wil bleiben erhalten.

    Datapark verfügt als Internet-Serviceproviderin über einen eigenen Backbone als Teil des Internets in der Ostschweiz. Sie bietet Dienstleistungen für Kabelnetzbetreiber an, darunter Netzwerkplanung, Internetanbindung, Standortvernetzungen und Kundenverwaltungssysteme.

    Datapark wurde 1997 von André Otto gegründet und 2020 von Martin Kaiser übernommen. Dieser regelt nun mit der Übernahme der Firma durch die EKT Holding seine eigene Nachfolge. „Die Integration in die EKT-Gruppe bietet gleich mehrere erfreuliche Faktoren“, wird er in der Mitteilung zitiert. „Einerseits können wir unsere Stärken in Betrieb, Netzwerktechnologie und Speziallösungen weiter ausbauen und profitieren andererseits von der starken Marktposition der EKT-Gruppe. Gemeinsam schaffen wir für unsere Kunden ein noch leistungsfähigeres, regional verankertes Digitalangebot.“

    Andreas Plüer begrüsst Datapark in der EKT-Gruppe. „Mit diesem Traditionsunternehmen gewinnen wir einen Partner, der in der Ostschweiz seit Jahren Massstäbe in Netzwerktechnik, Betrieb und Kundenservice setzt“, wird der Bereichsleiter des EKT-Geschäftsfeldes Digital Services in der Mitteilung zitiert. Die EKT-Gruppe beschäftigt nach der Übernahme 200 Mitarbeitende.

  • Stromerzeuger investiert weiter in flexible Energieproduktion

    Stromerzeuger investiert weiter in flexible Energieproduktion

    Alpiq hat 2025 laut einer Mitteilung einen Nettoumsatz von 5920 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr waren es noch 6366 Millionen gewesen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug 572 Millionen, 310 Millionen weniger als im Vorjahr.

    Der Stromerzeuger mit Sitz in Lausanne begründet den deutlichen Rückgang vor allem mit dem ungeplanten Ausfall des Kernkraftwerks Gösgen, an dem er einen Anteil von 40 Prozent hält. Das Kernkraftwerk ist wegen einer Modernisierung des Systems der Wasserversorgung seit Mai 2025 nicht mehr am Netz. Der Energiehandel fuhr 2025 ein negatives Ergebnis von 35 Millionen Franken ein. Im Vorjahr hatte er noch ein positives Ergebnis von 30,1 Millionen Franken erzielt.

    Die Finanzlage von Alpiq ist mit einer Eigenkapitalquote von 61 Prozent stark. Das Unternehmen setzt daher auf weitere Investitionen in seinen Wachstumsbereichen und schüttet eine Dividende in Höhe von 230 Millionen Franken aus.

    „Wir richten Alpiq für die Zukunft aus: Unsere Strategie ist auf Flexibilität, Modernisierung der Kraftwerke und kundenorientierte Energielösungen ausgerichtet“, wird CEO Antje Kanngiesser in der Mitteilung zitiert. „Damit festigen wir unseren Beitrag zur europäischen Energiezukunft.“

  • Baustoffindustrie verzeichnet profitables Wachstum

    Baustoffindustrie verzeichnet profitables Wachstum

    Der Zuger Baustoffkonzern Holcim erzielte 2025 laut einer Mitteilung einen Jahresumsatz von 15,7 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 3,0 Prozent in lokaler Währung entspricht. Der wiederkehrende EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg auf 2,88 Milliarden Franken (+10,3 Prozent). Die wiederkehrende EBIT-Marge verbesserte sich um 80 Basispunkte auf „branchenführende“ 18,3 Prozent. Der Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Veräusserungen erhöhte sich um 5,0 Prozent auf 3,22 Franken. Starke Rückgänge gab es beim Konzerngewinn (-73,4 Prozent auf 387 Millionen Franken) und dem Gewinn pro Aktie (-73,1 Prozent auf 0,70 Franken). Dieser sei „durch einen nicht geldflussrelevanten Effekt geprägt, welcher durch Wechselkursveränderungen bei der Veräusserung des Geschäfts von Holcim in Nigeria verursacht wurde“.

    Besonders im vierten Quartal beschleunigte sich das profitable Wachstum. Der wiederkehrende EBIT legte in lokaler Währung um 12,2 Prozent auf 601 Millionen Franken zu. Der Quartalsumsatz belief sich auf 3,82 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 3,4 Prozent in lokaler Währung entspricht.

    Nach Produktlinien verzeichnete der Bereich Building Materials ein organisches Umsatzwachstum von 5,1 Prozent auf 11,56 Milliarden Franken. Building Solutions verbuchte dagegen einen organischen Umsatzrückgang von 1,6 Prozent auf 5,85 Milliarden Franken.  Regional entwickelte sich Europa rückläufig beim Umsatz (organisch -2,4 Prozent), während der wiederkehrende EBIT um 7,4 Prozent auf 1,47 Milliarden Franken stieg. Die Marge lag bei 17,0 Prozent. In Lateinamerika wuchs der Umsatz organisch um 4,9 Prozent auf 3,09 Milliarden Franken, während der wiederkehrende EBIT organisch leicht um 0,5 Prozent zurückging. In Asien, dem Nahen Osten und Afrika legte der Umsatz organisch um 10,0 Prozent auf 3,62 Milliarden Franken zu. Der wiederkehrende EBIT stieg dort organisch um 20,5 Prozent, die Marge erreichte 24,6 Prozent

    Ein wichtiger Wachstumstreiber für Holcim waren 2025 die insgesamt 21 abgeschlossenen Transaktionen, von denen 18 wertsteigernd wirkten. CEO Miljan Gutovic bedankt sich in der Mitteilung bei den 45’000 Mitarbeitenden: „Gemeinsam haben wir sämtliche Ziele für 2025 erreicht.“ Für 2026 rechnet der Konzern mit einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent sowie einem organischen Anstieg des wiederkehrende EBIT von 8 bis 10 Prozent. Zudem erwartet das Unternehmen eine weitere Verbesserung der Marge beim wiederkehrenden EBIT.

  • Bund führt Vernehmlassung zur Standortförderung durch

    Bund führt Vernehmlassung zur Standortförderung durch

    Der Bundesrat hat zum ersten Mal eine Vernehmlassung zur Botschaft für Standortförderung eröffnet. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll sie bis zum 1. Juni 2026 dauern. Dabei unterbreitet der Bundesrat dem Parlament für die Jahre 2028 bis 2031 fünf Finanzierungsbeschlüsse in einem Gesamtumfang von 392,21 Millionen Franken. Die Standortförderung soll dabei über die Instrumente KMU-Politik, Tourismuspolitik, Regionalpolitik sowie Exportförderung und Standortpromotion erfolgen.

    Im Fokus stehen drei Schwerpunkte der Standortförderung: KMU sollen mittels Digitalisierung administrativ entlastet werden, der Zugang von KMU zu internationalen Märkten soll erleichtert und schliesslich sollen die Regionen wirtschaftlich gestärkt werden. Unter anderem soll dabei mit dem Ausbau der Plattform EasyGov.swiss ein Marktplatz für digitale Leistungen von Bund und Kantonen erweitert werden. In Bezug auf die internationalen Märkte unterstützt der Bund exportorientierte Unternehmen mit Informationen, Beratung und dem Einsatz von Exportrisikoversicherungen. Im Bereich der regionalen Standortförderungen unterstützt der Bund Tourismusdestinationen sowie wirtschaftliche Projekte im ländlichen Raum, in Berggebieten und Grenzregionen.

    Trotz des hohen Budgets verzeichnet die Planung unter Berücksichtigung der Covid- und Recovery-Sonderzahlungen und des Entlastungspakets 2027 einen Rückgang um 5,2 Prozent gegenüber der Vorperiode.

  • Gebäudetechnikgruppe expandiert im Engadin

    Gebäudetechnikgruppe expandiert im Engadin

    Die Burkhalter Gruppe hat die Caotec SA aus Brusio übernommen, die auf Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, und Sanitärtechnik (HLKS) fokussiert. Mit dem Kauf der Caotec SA kann die Burkhalter Gruppe künftig auch das Ober- und Unterengadin und das Valposchiavo mit HLKS-Dienstleistungen bedienen.

    Die Übernahme erfolgt laut einer Mitteilung ebenfalls im Rahmen der gezielten Akquisitionsstrategie der Burkhalter Gruppe, die bereits 2025 etwa die Gattiker Elektro GmbH in Uster ZH oder Mathieu Ingenieure AG in Visp VS erworben hatte.

    Die neu akquirierte Caotec AG  beschäftigt 17 Mitarbeitende und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 4,9 Millionen Franken. Das Unternehmen wird als eigenständige Gruppengesellschaft der Burkhalter Holding AG unter der bisherigen Leitung von Dario Cao weitergeführt. Der Name Caotec SA bleibt erhalten, alle Mitarbeitenden werden übernommen.

    Die Burkhalter Gruppe ist eine Gesamtanbieterin von gewerkübergreifender Gebäudetechnik, insbesondere in den Bereichen Heizungs- und Kälte-, Lüftungs- und Klima-, Sanitär- und Elektrotechnik.  Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich in Zürich.

  • Architekt übernimmt operative Leitung im Unternehmen

    Architekt übernimmt operative Leitung im Unternehmen

    Die fsp Architekten AG hat Raman Misinovic zu ihrem neuen Chief Operating Officer ernannt. Er wird gemeinsam mit CEO und Inhaber Christoph Kaech sowie Selim Manjusak, Chief Digital Officer und Chief People Officer, die Verantwortung für die strategische und operative Weiterentwicklung des Unternehmens übernehmen, heisst es in einer Mitteilung. Misinovic war zuvor einige Jahre Projekt- und Teamleiter bei fsp und später als selbstständiger Architekt tätig.

    „Raman kennt uns seit vielen Jahren“, heisst es in der Mitteilung. „Seine architektonische Erfahrung, sein unternehmerischer Blick und sein Verständnis für integrierte Prozesse prägen seine Arbeit. In den vergangenen Jahren hat er diese Perspektiven weiter geschärft und bringt sie nun in neuer Rolle bei fsp ein.“

    Raman Misinovic schloss 2012 seinen Bacheleor in Architektur an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ab. Er bildete sich anschliessend an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie der Universität Stanford weiter und erhielt 2016 seinen Master in Virtuelles Design und Konstruktion und digitales Bauen an der FHNW.

    Misinovic war zwischen 2013 und 2021 als Projekt- und Teamleiter bei fsp tätig. Später arbeitete er als Inhaber und selbstständiger Architekt bei der RAUMKO GmbH sowie der IMMOMIS GmbH. Seine vertieften Kenntnisse in Architektur, Organisation und Prozesse möchte er nun in der Geschäftsleitung von fsp Architekten einbringen. „Gemeinsam mit Christoph Kaech und Selim Manjusak gestalten wir die Weiterentwicklung von fsp – vernetzt, unternehmerisch und mit einem klaren Anspruch an Qualität und Zusammenarbeit“, erklärt er in einer Mitteilung.

  • Transformation zum Raumklimaspezialisten zeigt Wirkung

    Transformation zum Raumklimaspezialisten zeigt Wirkung

    Die Zehnder Group hat ihren Umsatz laut einer Mitteilung im Geschäftsjahr 2025 um 8 Prozent auf 760,7 Millionen Euro erhöht. Besonders das Lüftungssegment verzeichnete eine starke Nachfrage, während der Umsatz im Heizkörpersegment weiter zurückging. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) der Gruppe wuchs um 348 Prozent auf 63,4 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten Einmaleffekte in Höhe von 35,9 Millionen Euro infolge gezielter Portfolioanpassungen und Produktionsverlagerungen das Ergebnis belastet. Der Reingewinn lag 2025 bei 47,8 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Reinverlust von 2,4 Millionen Euro verbucht worden war. Auch der operative Cashflow verbesserte sich deutlich auf 80,0 Millionen Euro.

    Wachstumstreiber war insbesondere das Lüftungssegment. Dessen Umsatz stieg 2025 um 18 Prozent auf 501,7 Millionen Euro. Die 2024 erfolgte Übernahme von Siber trug rund 5 Prozent zum Wachstum im Segment bei. Der Anteil des Lüftungsbereichs am Gesamtumsatz erhöhte sich damit auf 66 Prozent nach 60 Prozent im Vorjahr. Regional legten die Umsätze in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) um 23 Prozent auf 403,3 Millionen Euro zu, in Nordamerika um 7 Prozent auf 76,1 Millionen Euro. In Asien-Pazifik sank der Umsatz hingegen um 10 Prozent auf 22,3 Millionen Euro.

    Das Heizkörpersegment verzeichnete dagegen einen Umsatzrückgang um 8 Prozent auf 259,0 Millionen Euro. Der Anteil am Gesamtumsatz fiel von 40 auf 34 Prozent. Gründe waren insbesondere eine schwächere Renovierungstätigkeit in Europa sowie ein Trend zu günstigeren Radiatormodellen.

    Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Zehnder eine weiterhin wachsende Nachfrage nach energieeffizienten Raumklimalösungen. Nach der beschleunigten Transformation von einer Heizkörperherstellerin zur führenden Anbieterin für Raumklimalösungen will das Unternehmen laut der Mitteilung die Chancen im Lüftungsmarkt konsequent nutzen. Mittelfristig rechnet Zehnder mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von rund 5 Prozent sowie einer EBIT-Marge vor Einmaleffekten von 9 bis 11 Prozent.

  • Digitalisierung in der Immobilienbranche: Fortschritt mit Gegenwind

    Digitalisierung in der Immobilienbranche: Fortschritt mit Gegenwind

    Der digitale Reifegrad der Branche ist 2025 leicht gesunken. Das zeigt der Digital Real Estate Index 2025: Auf einer Skala von 1 bis 10 steht der Digitalisierungsgrad der Immobilienbranche derzeit bei 4,0 Punkten, ein Rückschritt im Vergleich zum Vorjahr (2024: 4,6 Punkte). Die Gründe dafür sind vielfältig.  Steigende Komplexität, unzureichende Datenqualität, Kostendruck. Diese Entwicklung betrifft fast alle Unternehmensgrössen und Rollen, aber mit unterschiedlichem Ausmass.

    Der digitale Graben wird tiefer
    Besonders deutlich zeigt sich ein «Digital Divide» bei der Unternehmensgrösse. Obwohl der Rückgang alle Kategorien betrifft, kämpfen vor allem kleine Firmen am stärksten mit Aufwand und Finanzierung der Digitalisierung. Mittelgrosse und grosse Unternehmen können ihren Vorsprung teilweise halten.

    Rollen im Wandel
    Grosse Unterschiede zeigen sich zwischen den verschiedenen Rollen. Facility-Management-Dienstleistende und Bewirtschaftende konnten ihre digitale Reife sogar leicht erhöhen. Anders sieht es bei Planern, Bauunternehmen sowie auf der Eigentümer- und Investorenseite aus: Hier macht sich Ernüchterung in Bezug auf die digitale Reife breit. Insbesondere die durchgängige Nutzung von Building Information Modeling (BIM) über den gesamten Lebenszyklus hinweg bleibt eine grosse Herausforderung. Nutzende und Mietende wiederum schätzen ihre digitale Reife kritischer ein als noch im Vorjahr.

    Gefühlte Stagnation statt Aufbruchstimmung
    Die Wahrnehmung der Branche deckt sich zunehmend mit den gemessenen Werten. Bereits im Vorjahr konnte man eine Zunahme der kritischen Einschätzungen beobachten. Ein Trend, der sich in diesem Jahr sogar noch stärker zeigt. Ein Grossteil der Befragten spricht von Stagnation, weniger von grossen Fortschritten.

    Technologien: Nutzen erkannt, Nutzung beschränkt
    Künstliche Intelligenz hat ihren Platz im Bewusstsein der Branche gefunden. In der Rangfolge der nützlichsten digitalen Technologien belegt Artificial Intelligence & Machine Learning den dritten Platz. Angesichts der rasanten Entwicklung und der zunehmenden Präsenz von KI in Form von Large Language Models (LLM) wenig überraschend. Der tatsächliche Einsatz hinkt allerdings hinterher: nicht einmal bei einem Fünftel der Befragten ist die Technologie bereits im Einsatz. Ähnliches zeigt sich bei Data Analytics. Auch darin sieht die Branche einen hohen Nutzen und bemüht sich um zunehmenden Einsatz, aber das Potenzial ist nach wie vor nicht ausgeschöpft. Plattformen und Portale bleiben der Spitzenreiter unter den Technologien.

    Fazit: Reife bedeutet auch Reflexion
    Der aktuelle Rückgang der digitalen Reife markiert keinen Rückschritt, sondern eine Phase der Einordnung. Denn die Immobilienwirtschaft hat erkannt, dass digitale Reife nicht durch den Kauf von Tools entsteht, sondern durch ihren messbaren Nutzen. Nach einem ersten Digitalisierungsschub folgt Ernüchterung, ausgelöst durch hohe Integrationsaufwände, fehlende Standards und unzureichende Datenstrategien. Gleichzeitig ist das Verständnis für den eigenen Reifegrad gewachsen.

    Damit wird der Blick kritischer, aber auch klarer. Die Erkenntnis wächst, dass viele digitale Initiativen scheitern, weil sie als reine IT-Projekte umgesetzt werden und organisationale wie menschliche Faktoren zu wenig Beachtung finden. Ohne klare Governance, passende Kompetenzen und die konsequente Einbindung der Mitarbeitenden bleibt der Mehrwert begrenzt.

    Eine realistischere Haltung eröffnet die Chance, künftige Schritte gezielter, wirksamer und langfristig erfolgreicher zu gestalten. Echter Fortschritt stellt sich ein, wenn digitale Transformation nicht länger als Projekt mit Enddatum betrachtet wird, sondern als dauerhafte Führungsaufgabe anerkannt wird.

  • Vier Achsen, die die Immobilienwirtschaft neu ordnen

    Vier Achsen, die die Immobilienwirtschaft neu ordnen

    Daten & KI
    Branchenreports sehen datengetriebene Entscheidungen und KI-basierte Analytics als einen der stärksten Treibe. Von Predictive Analytics für Mieten, Leerstände und Capex über automatisierte Bewertungen bis zu AI-gestützter Due Diligence und Dokumentenverarbeitung.

    Entlang des Lebenszyklus beginnt das bei Landakquisition und Projektentwicklung (Standort-Scoring, Risiko- und Szenario-Modelle) und reicht bis in Betrieb und Portfolio-Steuerung (Predictive Maintenance, Portfolio-Optimierung, dynamische Preis- und Flächensteuerung).

    Dekarbonisierung und ESG
    Netto-Null-Ziele, Taxonomie-Regeln und ESG-Investing machen Green-Proptech zu einem eigenen Cluster. Smart-Building-Systeme, IoT-Sensorik und ESG-Datenplattformen messen Emissionen, Energie und Ressourcen, automatisieren Reporting-Pflichten und unterstützen Sanierungs- und Investitionsentscheidungen.

    Gesellschaftlich wirkt das über strengere Regulierung und Investoren-Druck, wirtschaftlich über den wachsenden Wertunterschied zwischen «stranded assets» und klimafitten Beständen. Vom CO²-Screening bei Landkauf bis zur Dekarbonisierungs-Roadmap im laufenden Betrieb.

    Nutzererlebnis und Flexibilität
    Digitale Tenant-Experience, hybride Arbeitsmodelle und flexible Wohn- und Gewerbeflächen gelten als Kerntrend. Gefordert werden mobile Zugänge, Self-Service-Portale, Echtzeit-Kommunikation und dynamisch buchbare, nutzungsbasierte Flächen.

    Entlang des Lebenszyklus verschiebt das schon in der Planung den Fokus auf nutzerzentrierte Konzepte und Mischnutzungen und verlangt im Betrieb nach Plattformen für Buchung, Community-Building und personalisierte Services, was direkt die Wertschöpfungslogik von Objekten verändert.

    Plattform-Ökosysteme
    Viele Quellen sehen eine Bewegung weg von isolierten Insellösungen hin zu vernetzten Plattformen, in denen Daten, Prozesse und Services verschiedener Akteure zusammenlaufen. Offene Schnittstellen und Integrationen gelten als wichtigste Anforderung der Entwickler- und Betreiberseite.

    Ökonomisch entstehen damit neue Plattformbetreiber, gesellschaftlich verschieben sich Transparenz, Macht- und Rollenbilder. Vom Landkauf-CRM über Development-Tools bis zu Betriebs- und ESG-Plattformen, die den gesamten Lifecycle digital verbinden.

  • Erstmals Vernehmlassung zur Standortförderung

    Erstmals Vernehmlassung zur Standortförderung

    Erstmals wird die Botschaft zur Standortförderung in ein Vernehmlassungsverfahren geschickt, dieses läuft bis zum 1. Juni 2026. Für die Jahre 2028–2031 beantragt der Bundesrat fünf Finanzierungsbeschlüsse im Umfang von 392,21 Millionen Franken, nach 428,83 Millionen Franken in der Periode 2024–2027. Die Instrumente bleiben dieselben, KMU-Politik, Tourismuspolitik, Regionalpolitik sowie Exportförderung und Standortpromotion. Unter dem Strich sinkt das Budget, bereinigt um Covid-Sonderzahlungen und das Entlastungspaket 2027, um rund 5,2 Prozent.

    KMU digital entlasten
    Ein Schwerpunkt liegt auf der administrativen Entlastung von KMU durch den Ausbau digitaler Behördenleistungen. Kernbaustein ist Easy-Gov.swiss, das zum Marktplatz für digitale Leistungen von Bund und Kantonen weiterentwickelt und als Standard-Infrastruktur für ein «Digital Government» für Unternehmen positioniert werden soll. Ziel sind einfachere Verfahren, weniger Doppelspurigkeiten und eine effizientere Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Wirtschaft.

    Zugang zu internationalen Märkten
    Die Exportförderung soll KMU gezielt beim Eintritt in neue und beim Ausbau bestehender Auslandmärkte unterstützen. In einem Umfeld mit steigenden Exporthürden und volatilen Rahmenbedingungen rücken Information, Beratung, Risikodiversifikation und Exportrisikoversicherung stärker in den Fokus. Gleichzeitig sollen KMU die Chancen aus neuen und bestehenden Handelsabkommen besser nutzen können.

    Regionen als Wirtschafts- und Lebensräume stärken
    Mit der Standortförderung will der Bund die wirtschaftliche Entwicklung in allen Landesteilen unterstützen. Gefördert werden Tourismusdestinationen sowie wirtschaftlich orientierte Projekte im ländlichen Raum und Grenzregionen. So dass diese als attraktive Lebens- und Arbeitsorte bestehen können. Damit verknüpft der Bundesrat Wachstumsimpulse für KMU mit einer ausgewogenen regionalen Entwicklung.

  • Neuer Präsident für regionalen Energieversorger gewählt

    Neuer Präsident für regionalen Energieversorger gewählt

    Der Verwaltungsrat von Limeco hat sich laut einer Mitteilung am 25. Februar für die Amtsperiode bis 2027 neu konstituiert. Dabei hat er Rolf Schaeren zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Schaeren wird sein Amt am 1. Mai antreten. Schaeren war von 2006 bis 2022 Finanzvorstand der Stadt Dietikon.

    Er ist Professor für Rechnungswesen und Finanzmanagement an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz. Er gehört seit 2014 dem Verwaltungsrat der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) an. Seit 2021 präsidiert er ihn.

    Schaeren folgt auf Stefano Kunz. Der Schlieremer Bauvorstand hat dem Verwaltungsrat während zwölf Jahren angehört.

    „Limeco übernimmt für die Region eine zentrale Rolle in der Energie- und Entsorgungsversorgung“, wird Schaeren in der Mitteilung zitiert. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsrat die erfolgreiche Entwicklung von Limeco weiterzuführen und die zukünftigen Herausforderungen im Sinne der Trägergemeinden anzupacken.“