1. properti
properti ist eine der führende Schweizer Anbieter für digitale Immobilienvermittlung. Das Unternehmen kombiniert die Expertise erfahrener Makler mit einer eigenen Plattform (Propchain®), auf der Immobilien gelistet, vermittelt und mit Servicepartnern verknüpft werden können. properti deckt dabei verschiedene Segmente ab: Luxusimmobilien, Renditeobjekte und Gewerbeimmobilien. Durch die Digitalisierung der Maklerprozesse können Kunden schneller passende Objekte finden und Makler effizienter arbeiten. Das Startup wurde mehrfach als #1 PropTech der Schweiz ausgezeichnet und zeigt, wie klassische Branchen mit digitaler Technologie transformiert werden können. Das Geschäftsmodell ist skalierbar, sowohl national als auch international, und die Plattform dient als zentraler Hub für alle Akteure der Immobilienvermittlung. Unter CEO Levent Künzi wächst das Unternehmen kontinuierlich und etabliert sich als Innovationsführer.
2. PriceHubble
PriceHubble nutzt Big Data und künstliche Intelligenz, um präzise Immobilienbewertungen und Standortanalysen zu liefern. Das Unternehmen verarbeitet Millionen von Datenpunkten und erstellt Marktprognosen, die Investoren, Makler und Banken bei Entscheidungen unterstützen. Mit Büros in Zürich, Berlin, Paris und Tokio ist PriceHubble international aufgestellt und zeigt, dass Schweizer PropTechs global relevant sind. Strategische Partnerschaften, etwa mit Check24 oder WealthPark, stärken die Marktposition zusätzlich. Der Fintech Germany Award 2023 in der PropTech-Kategorie unterstreicht die Innovationskraft. Das Unternehmen konnte seine Marktpräsenz durch Series-B-Finanzierung über 34 Mio USD erheblich ausbauen. PriceHubble ist ein Paradebeispiel dafür, wie datengetriebene Lösungen die Immobilienbranche revolutionieren.
3. Crowdhouse
Crowdhouse ist die führende Plattform für Crowdinvesting in Schweizer Renditeimmobilien. Investoren können bereits ab CHF 100’000 Anteile an Immobilien erwerben und so vom Schweizer Immobilienmarkt profitieren, ohne die Objekte direkt zu besitzen. Die Plattform verwaltet über 1’600 Investoren und ein Immobilienvolumen von CHF 2,1 Mrd. Besonders stark ist die wiederkehrende Investorenquote von 55 %, die auf Vertrauen und stabile Performance hinweist. Crowdhouse digitalisiert und vereinfacht damit den Investitionsprozess in Immobilien erheblich. Sie bietet detaillierte Informationen zu Objekten, prognostizierte Renditen und Transparenz in der Verwaltung. Damit hat das Startup ein skalierbares Modell geschaffen, das Anlegern und Projektentwicklern gleichermassen Nutzen bringt.
4. Flatfox
Flatfox digitalisiert den Vermietungsprozess für Wohnungen und Häuser in der Schweiz. Die Plattform ermöglicht es Eigentümern, Maklern und Verwaltungen, Inserate zu erstellen, Interessenten zu verwalten und Kommunikation zentral zu steuern. 2021 wurde Flatfox von der Mobiliar übernommen, was die Marktposition und Relevanz unterstreicht. Über die Plattform können Makler alle grossen Schweizer Immobilienportale angebunden nutzen, was den Aufwand deutlich reduziert. Flatfox löst damit ein klassisches Problem der Immobilienbranche: die fragmentierte und ineffiziente Kommunikation zwischen Mietern, Maklern und Verwaltungen. Die Kombination aus intuitiver Plattform und Integration in bestehende Systeme macht das Unternehmen erfolgreich.
5. Houzy
Houzy bietet ein umfassendes digitales Ökosystem für Eigenheimbesitzer. Die Plattform unterstützt Nutzer bei Bewertung, Sanierung, Planung und der Vernetzung mit Handwerkern und Dienstleistern. Sie ist kostenlos für Nutzer, während Partner für Vermittlungen zahlen. Mit über 100’000 registrierten Usern und 3’500–5’000 neuen Usern pro Monat zeigt die Plattform enormes Wachstumspotenzial. Investoren wie UBS und Baloise unterstreichen das Vertrauen in das Geschäftsmodell. Houzy erleichtert Hausbesitzern die Verwaltung komplexer Aufgaben, die früher zeitaufwendig und unübersichtlich waren, und kombiniert digitale Tools mit praktischen Services. Das Startup hat damit eine führende Position im Schweizer Eigenheimsegment etabliert.
6. Archilyse
Archilyse ist ein ETH-Spin-off, das 2D-Grundrisse automatisch in 3D-BIM-Modelle konvertiert und diese digital analysiert. Über 100 qualitative Merkmale wie Sichtachsen, Lichtverhältnisse oder Energieverbrauch werden bewertet. So können Architekten, Investoren und Immobilienentwickler die Qualität eines Projekts objektiv beurteilen. Mit einem YoY-ARR-Wachstum von über 250 % zeigt Archilyse hohe Skalierbarkeit. Die Software löst ein fundamentales Informationsproblem der Architektur: den objektiven Vergleich von Objekten. Das Unternehmen verbindet technologische Tiefe mit praktischer Anwendung und zeigt, wie digitale Tools die Planungs- und Bewertungsprozesse revolutionieren können.
7. viboo
viboo entwickelt KI-basierte Thermostate und intelligente Gebäudeautomationslösungen für Nichtwohngebäude. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu minimieren, ohne den Komfort zu beeinträchtigen. Pilotprojekte zeigen Energieeinsparungen von bis zu 22 % und eine CO²-Reduktion von 13 Tonnen pro Schule. Über 5’000 Thermostate sind bereits im Einsatz, unterstützt durch Finanzierungen von €3,3 Mio. Das Unternehmen kombiniert fundierte Forschung aus ETH und Empa mit praktischen Lösungen für den Markt. viboo zeigt, wie Climate- und PropTech in der Praxis miteinander verknüpft werden können. Durch messbare Einsparungen und intelligente Steuerung etabliert sich das Startup als führender Anbieter in der Schweiz.
8. Scandens
Scandens ist eine KI-basierte Softwarelösung zur Sanierungs- und Investitionsplanung von Gebäuden. Sie simuliert automatisch über 500 Sanierungskombinationen und optimiert gleichzeitig Rentabilität und CO²-Reduktion. Das Startup adressiert ein zentrales Schweizer Problem: die zu niedrige Sanierungsquote von Gebäuden. Durch Partnerschaften, etwa mit HEV Zürich, wird die Lösung auch privaten Eigentümern zugänglich gemacht. Als ETH-Spin-off kombiniert Scandens technologische Tiefe mit praktischer Relevanz. Das Unternehmen zeigt, wie KI die Sanierungsplanung effizienter und nachhaltiger gestalten kann.
9. vyzn
vyzn entwickelt webbasierte 3D/BIM-Software für Nachhaltigkeitsanalysen in Neubau- und Sanierungsprojekten. Die Plattform unterstützt Zertifizierungen wie Minergie oder SNBS und analysiert den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes von Bau über Nutzung bis Abriss. vyzn ermöglicht Planern und Architekten, Kosten, Nachhaltigkeit und Qualität in Einklang zu bringen. Die Lösung wurde international anerkannt, u. a. als Halbfinalist der EXPO REAL Impact Awards. Als ETH-Spin-off zeigt vyzn die Kombination aus akademischer Forschung und praxisnaher Anwendung. Das Startup positioniert sich klar in einem wachsenden Marktsegment für nachhaltige und effiziente Bauplanung.
10. Immowise
Immowise digitalisiert die Verwaltung von Stockwerkeigentum und Eigentümerversammlungen. Die Plattform unterstützt Eigentümer und Verwaltungen bei Budgetplanung, Nachrichtenkommunikation, Kostenvoranschlägen und Versammlungen. Sie erleichtert so die bisher fragmentierten Prozesse und reduziert administrative Aufwände erheblich. Seit der Gründung 2021 expandierte Immowise von der West- in die Deutschschweiz. Mit praxisnahen Lösungen und einem klaren Fokus auf den Schweizer Immobilienmarkt bietet Immowise Effizienzsteigerung und Transparenz für Eigentümergemeinschaften. Das Unternehmen zeigt, wie digitale Tools klassische Verwaltungsaufgaben revolutionieren können.

Schreibe einen Kommentar