Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Ina Invest schliesst Übernahme der Ceres Group ab

    Ina Invest schliesst Übernahme der Ceres Group ab

    Ina Invest hat die Ceres Group vollständig übernommen. Damit ist das Immobilienunternehmen mit Sitz in Opfikon Mehrheitseigentümerin an der Ceres Group mit Sitz in Pratteln, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Herzstück der Akquisition ist das Buss-Areal am Bahnhof Pratteln mit dem Entwicklungsprojekt Bredella. Der Gewerbe- und Industriepark von mehr als 80‘000 Quadratmetern Fläche soll in den kommenden 20 Jahren in ein Stadtquartier mit 70 Prozent Wohnfläche und 30 Prozent kommerziell genutzten Flächen umgewandelt werden. Mehr als 1000 Wohnungen will Ina Invest dort bauen.

    Die Transaktion war am 16. Dezember 2021 angekündigt worden. Ein Teil des Kaufpreises, über den Stillschweigen vereinbart wurde, hat Ina Invest in eigenen Aktien entrichtet. Dazu wurden 886’656 Titel ausgegeben. Nach Abschluss der Transaktion beträgt das Aktienkapital von Ina Invest rund 292’000 Franken, eingeteilt in 9,75 Millionen Namenaktien.

  • Neubau Portal AG und Engel & Völkers kooperieren bei Neubauvermittlung

    Neubau Portal AG und Engel & Völkers kooperieren bei Neubauvermittlung

    Die von der Luzerner Neubau Portal AG betriebenen Plattformen Neubauprojekte und Erstbezug sowie die Engel & Völkers Wohnen Schweiz AG aus Zug tun sich laut einer Medienmitteilung im stark gefragten Neubausektor zusammen. Durch die Partnerschaft sollen Kunden schneller an die gewünschte neue Immobilie kommen. Die rückläufige Bautätigkeit komme nicht hinterher, um den steigenden Bedarf nach Neuimmobilien zu decken. Zudem entstehe infolge von unqualifizierten Anfragen für Engel & Völkers ein hoher Abwicklungsaufwand, der häufig nicht zum Kaufabschluss führe, heisst es.

    Der Bedarf nach Wohneigentum sei ungebrochen, heisst es von Engel & Völkers. Anfragen nach neuen Immobilien hätten dabei die Nase vorn. Dies würden auch die Zahlen aus dem Credit Suisse Immobilienmonitor für das dritte Quartal 2021 untermauern. Um die Nachfragelücke zu schliessen, will Engel & Völkers seinen Kunden über die Partnerschaft einen Zugang auf exklusive Immobilien ermöglichen. Über kostenpflichtige Abonnements bekommen Kunden der Neubau Portal AG monatlich rund 150 bis 200 Neubauprojekte angeboten, die in keinem anderen Portal auftauchen. Der weltweit tätige Vermittler von Wohn-und Gewerbeimmobilien möchte damit die Erfolgschancen seiner Kundschaft erhöhen und Anfragen zeitnah bedienen.

    Engel & Völkers ist laut Unternehmensangaben seit über 40 Jahren Marktexperte für die Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten und Flugzeugen im Premium-Segment mit über 900 Standorten in mehr als 30 Ländern.

  • Nach erfolgreicher Sanierung kehrt die Novosan AG zu ihrem Ursprung zurück

    Nach erfolgreicher Sanierung kehrt die Novosan AG zu ihrem Ursprung zurück

    Bern, 18. Januar 2022: Die Novosan AG wurde Anfang 2021 von der Spycher Group Holding AG übernommen. Nun, ein Jahr nach der Übernahme und der erfolgreich umgesetzten Unternehmenssanierung kehrt die Novosan AG zurück zu ihrem Ursprung. Rückwirkend per Anfang Januar 2022 geht die Brand- und Wasserschadenspezialistin an den versierten Industriefachmann Martin Schweizer. 

    Der Lebenspartner der Firmen-Mitgründerin Deneshini Santschi übernimmt das Aktienpaket der Spycher Group und die operative Leitung der Novosan AG. Der Gründer Hanspeter Santschi behält seine Firmenanteile und bleibt der Unternehmung weiterhin erhalten. 

    Seit 2021 wurde die Novosan AG durch die Verantwortlichen der Spycher Group Holding AG saniert. Dabei wurden auch neue Geschäftsbereiche geschaffen und die Strukturen angepasst. Die Sanierer konnten so die Novosan AG für die Zukunft wappnen. 

    Die Macherinnen und Macher des Berner Unternehmens setzen seit Jahren Brand- und Wasserschadensanierungen um und sind auch bei Trocknungen, Elektro- und Industriesanierungen, Geruchsneutralisationen sowie bei Spezialreinigungen beliebt und bewährt. Bei einem Schadenfall ist das Team der Novosan AG stets sofort zur Stelle. 

    Die beiden neu geschaffenen Geschäftsbereiche «Schadstoffsanierungen» und «Facility Management» der Novosan AG bleiben der Spycher Group unter neuem Namen erhalten. Neu bilden die beiden Geschäftsbereiche die PuraTec GmbH und haben ihren Sitz im Ey 9 in Ittigen. Die PuraTec GmbH ergänzt das Unternehmensportfolio der Spycher Group Holding AG perfekt und bietet deren Verantwortlichen die Möglichkeit, ihre umfassenden Dienstleistungen rund um Immobilien weiter auszubauen.

    Die Novosan AG

    Die Novosan AG, gegründet durch Hanspeter Santschi im Jahre 1992, wurde unter der gemeinsamen Führung von Deneshini und Hanspeter Santschi ein erfolgreicher Brand- und Wasserschadensanierungsbetrieb. Weit über die Region Bern hinaus ist das Team der Novosan AG nach einem Schaden sofort zur Stelle, um mit Sorgfalt und Respekt das Sanierbare zu retten, die Schäden zu begrenzen und das Eigentum und die liebgewonnenen Gegenstände zu schützen. Sanieren ist für Geschädigte und deren Versicherungen oftmals ökologischer und wirtschaftlicher als ersetzen. Nebst Brand- und Wasserschadensanierungen ist das Team auch auf Elektro- und Industriesanierungen, Geruchsneutralisationen, Trocknungen und Spezialreinigungen spezialisiert. novosan.ch

    Die PuraTec GmbH 

    Kurz nach der Übernahme der Novosan AG durch die Spycher Group Holding AG wurde die Novosan Schadstoffe GmbH gemeinsam mit deren Geschäftsführer, Pascal Meier, aufgebaut. Ausserdem wurde der Bereich Novosan Facility Management geschaffen. Aus der Novosan Schadstoffe GmbH entsteht die PuraTec GmbH, welche auch die ehemalige Novosan Facility Management-Abteilung übernimmt. Die PuraTec Schadstoffe ist spezialisiert auf Analysen und Schadstoffsanierungen bei Bauschadstoffen wie Asbest, PCB und PAK. Das PuraTec Facility Management wiederum bietet ein breites Dienstleistungsangebot rund um Hauswartungen und Liegenschaftsservices. puratec.ch

    Die Spycher Group Holding AG 

    Die Spycher Group hält Tochtergesellschaften und Beteiligungen in der Baubranche, in der Kommunikation sowie in der Tourismusbranche. Im Baugewerbe sind dies die Maler Pfister AG, die Intertapis AG, die Fritschi Fensterbau AG, die Akzent Küchen GmbH und die GIO CERAMICA GmbH. Zum Bereich Kommunikation gehören die Firmen Prolith AG, Werbehorst und Witschi + Partner AG. Im Tourismus ist es die Belpmoos Reisen AG. spychergroup.ch

    Pressestelle Spycher Group Holding AG / Novosan AG / PuraTec GmbH                                

    IMS Marketing AG; Dominik Rothenbühler, dominik.rothenbuehler@ims-marketing.ch, Gartenstadtstrasse 17, 3098 Köniz, +41 79 262 66 60, ims-marketing.ch

  • BEKB, ewb und GVB lancieren Plattform myky

    BEKB, ewb und GVB lancieren Plattform myky

    Die drei Berner Unternehmen BEKB, ewb und GVB haben die Internetseite myky lanciert. Ihr Ziel ist es, auf der Plattform Expertenwissen und Dienstleistungen für Eigenheimbesitzer aus einer Hand zu bieten, heisst es in einer Medienmitteilung. Myky stehe für my key, mein Schlüssel.

    Zunächst biete die Plattform einen interaktiven Sanierungsplaner. Dieser solle dabei helfen, sinnvolle Sanierungsmassnahmen ausfindig zu machen und umzusetzen. „Kundinnen und Kunden haben jederzeit die Übersicht über den energetischen Zustand ihres Eigenheims und können die Sanierungsmassnahmen ganzheitlich und kostenoptimierend planen“, heisst es in der Medienmitteilung.

    Bei der Weiterentwicklung der Plattform hoffen die Initiatoren auf die rege Beteiligung der Nutzer. Gewünscht ist, dass sich Hauseigentümer, Investoren und Unternehmen untereinander vernetzen und sich „mit eigenen Inputs, Fragen und Aufforderungen aktiv an der Entwicklung des Eigenheim-Universums beteiligen“.

    Für die Unternehmen solle myky die Möglichkeit bieten, Kundenbeziehungen zu pflegen. „Das Projekt myky hilft uns beispielsweise dabei, die Eigentümerinnen und Eigentümer auf dem Weg zum nachhaltig sanierten Eigenheim in allen finanziellen Fragen und darüber hinaus zu begleiten“, wird Armin Brun, CEO der BEKB in der Medienmitteilung zitiert.

  • Implenia baut Fernwärmetunnel in Hamburg

    Implenia baut Fernwärmetunnel in Hamburg

    Implenia wird für Wärme Hamburg einen rund 1,2 Kilometer langen Tunnel erstellen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Tunnel soll den Hamburger Norden an ein neues Wärmenetzwerk anschliessen. Dazu wird er rund 2 Kilometer westlich des Elbtunnels für die Autobahn die Elbe unterqueren.

    Die Arbeiten sind in zwei Phasen gegliedert, wobei die Phase der Planung bereits im Oktober angegangen wurde. Nun habe Implenia den Auftrag für  weitere Planungen und Bauarbeiten ab Anfang 2022 erhalten, heisst es in der Mitteilung. Das Auftragsvolumen insgesamt wird dort auf rund 75 Millionen Franken beziffert.

    Bis zum ersten Quartal 2025 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dazu wird Implenia zunächst Schlitzwände für den Start- und den Zielschaft mit einer Tiefe von bis zu 42 Metern erstellen. Zwischen ihnen soll dann ein 1,16 Kilometer langer und rund 4,5 Meter im Durchmesser messender Tunnel gebohrt und mit Betonfertigteilen ausgekleidet werden. Darüber hinaus ist Implenia auch für die Planung und den Einbau der Betriebstechnik der Fernwärmeleitung zuständig.

    „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt für unseren Kunden Wärme Hamburg erstellen dürfen“, wird Erwin Scherer, Head Tunnelling von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Dass wir damit einen Beitrag leisten zur Verbesserung der Nachhaltigkeit der Wärmeerzeugung, motiviert uns zusätzlich, denn Nachhaltigkeit ist ein Unternehmenswert von Implenia, den wir auch in diesem Projekt leben werden.“

  • Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Die Standortinitiative Digitalswitzerland will vielversprechende Jungfirmen in die Schweiz locken. Dafür hat sie das Swiss Market Entry Program lanciert, welches dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit der europäischen Innovationsplattform Kickstart durchgeführt wurde.

    Im Rahmen des Programms erhalten Start-ups, die im Ausland bereits erfolgreich sind, einen Einblick in das Schweizer Ökosystem. Dabei werden Treffen mit führenden Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Innovationsprogrammen organisiert. Das Ziel ist es, Unternehmen für einen möglichen Markteintritt in die Schweiz zu motivieren und sie dabei zu unterstützen.

    In diesem Jahr haben einer Mitteilung zufolge 25 Start-ups aus 16 Ländern am Swiss Market Entry Program teilgenommen. Sie stammen nicht nur aus europäischen Ländern, sondern etwa auch aus den USA und aus Israel. Mit CarbonClick hat zudem auch eine Firma aus Neuseeland teilgenommen. Sie unterstützt Unternehmen beim Klimaschutz, indem sie ihnen Kohlenstoffkompensationen ermöglicht.

    Die 25 Start-ups wurden am 6. Dezember in der Schweiz empfangen. Das Programm fand im Kraftwerk statt, einem ehemaligen Elektrizitätswerk, das in einen Raum für Innovation in Zürich umgewandelt wurde.

  • Die Livit-Waschküche wird digital

    Die Livit-Waschküche wird digital

    Mieter und Vermieter haben einen persönlichen Zugang auf ein Online-Portal. Nach dem Login sehen die Mieter, ob die Waschmaschine und / oder der Trockner frei sind, können die Geräte anwählen und sie buchen. Die Verrechnung erfolgt ebenfalls über das System, indem der Mieter oder die Mieterin ein Guthaben erwirbt (online oder via Einzahlungsschein). Es müssen somit keine Münzen mehr gesammelt oder Waschkarten vom Hauswart verwaltet werden. Und ist die Wäsche oder der Trockner fertig, erhält der Mieter oder die Mieterin eine Meldung auf das Handy – ein grosser Vorteil gerade dann, wenn er oder sie mehrere Stockwerke steigen muss.

    Mieter, Verwaltung und Eigentümer profitieren gleichermassen
    Der Vorteil für die Mieter liegt auf der Hand – sie profitieren von der Convenience, die ihnen das neue System bietet. Livit und die Eigentümer profitieren, indem sie Waschzeiten voreinstellen oder die Geräte für Reparaturen und Wartung blockieren können. Der Verwaltungsaufwand reduziert sich und ein Dashboard liefert auf einen Blick eine Nutzungsübersicht. Livit gehört zu den ersten Unternehmen in der Schweiz, die die Abrechnung in gemeinschaftlich genutzten Waschküchen komplett digitalisiert. Für die Umsetzung hat Livit die Firma ELEKTRON AG zum Partner gewählt, die beim einfachen und bargeldlosen Abrechnen in Gemeinschaftswaschküchen über jahrzehntelange Erfahrung verfügt. Die vollautomatisierten, herstellerunabhängigen Abrechnungslösungen bieten Mietenden maximale Flexibilität und der Verwaltung minimalen Aufwand. «Entscheidend war einerseits, dass die Lösung unabhängig von den Herstellern der Geräte ist. Andererseits aber auch die Flexibilität sowie die echte Swissness, die ELEKTRON verkörpert.», meint Adrian von Burg, Leiter Business Solutions bei Livit.

  • Hofer Kommunalmanagement erweitert Verwaltungsrat

    Hofer Kommunalmanagement erweitert Verwaltungsrat

    Die Hofer Kommunalmanagement AG in Riniken präsentiert drei neue Verwaltungsräte. Laut Medienmitteilung gehören Otto Müller, bis 2018 Stadtpräsident von Dietikon, der ehemalige CVP Nationalrat Melchior Ehrler sowie der Limmattaler Netzwerk-Manager Jürg Hässig neu dem Verwaltungsrat an. Bruno Hofer, Gründer der seit 2007 auch im Limmattal tätigen Agentur für Standortförderung, wird Verwaltungsratspräsident.

    Hofer setze einen neuen Fokus in der Standortförderungsberatung, heisst es in der Medienmitteilung. Dazu werde nun die neu unter Markenschutz stehende eigens entwickelte Methode für Gemeindeführung, das systemische Kommunalmanagement SysKom, schweizweit vermarktet. Eine Marktanalyse habe gezeigt, dass der Bedarf an Standortförderung bei Schweizer Gemeinden vorhanden sei und weiterwachse, wird Hofer zitiert: „Der  Wettbewerb der Standorte erzwingt geradezu, eine wirkungsorientierte Standortförderung durchzuführen.“

    Der von Hofer und seinen Mitarbeitenden in Riniken geschaffene methodische Ansatz wird in der Medienmitteilung als eine handliche Methode beschrieben, die Städten, Gemeinden und Regionen helfen soll, in einem einfachen Verfahren eine Aufwertung für ihren Standort zu erfahren, die sich auch in Rankings niederschlagen kann. Die Methode umfasst nach Angaben von Hofer Kommunalmanagement acht Schritte von der Standortbestimmung bis zu  Raumplanung und Standortkommunikation. Den Schlusspunkt bildet laut der Mitteilung die Standortvermarktung.

  • Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im ersten Semester 2021 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 17,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,6 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung die Fertigstellung von Projekten und der Ankauf neuer Liegenschaften genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurden im Berichtssemester 12,0 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 36,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2020. „Das kräftige Gewinnwachstum“ gehe vorwiegend auf die gute operative Entwicklung und einen Neubewertungserfolg von 5,3 Millionen Franken zurück, schreibt Fundamenta Real Estate. Das Unternehmen weist zudem auf eine „unterproportionale Erhöhung des Betriebsaufwandes“ hin.

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios  von Fundamenta Real Estate hat zum Stichtag am 30. Juni 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Im Vergleich zum Ende 2020 legte der Wert von 991,9 Millionen auf gut 1,06 Milliarden Franken zu. Dabei hatte das Unternehmen im Berichtssemester drei Liegenschaften erworben und zwei Projekte nach Fertigstellung in den Bestand überführt. Zum Stichtag wies das Portfolio insgesamt 66 Bestandsliegenschaften und zwei Entwicklungsprojekte auf. Im Juli hat Fundamenta Real Estate eine weitere Wohnliegenschaft mit 13 Wohneinheiten in Richterswil ZH erstanden.

  • open2work erhält Auszeichnung der Reisebranche

    open2work erhält Auszeichnung der Reisebranche

    Die Reisebranche zeichnet regelmässig die interessantesten Start-ups aus. An der vierten Travel Start-up Night des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR) und des Travel Industry Clubs präsentierten sich vier Schweizer Jungunternehmen. Dabei konnte laut einer VIR-Mitteilung open2work die analog und digital Teilnehmenden überzeugen. Das Zürcher Start-up wird sich im Dezember den Vertretern der Reisebranche der deutschsprachigen Länder in Frankfurt vorstellen können.

    Die Plattform von open2work ermöglicht es Unternehmen mit überzähligen Büroplätzen, diese Interessierten für die stunden- oder tageweise Nutzung anzubieten. In der Schweiz hat das 2020 gegründete Unternehmen laut Mitgründer und CEO Lionel Ebener bereits 27 Standorte. Das Interesse sei auch auf der Nachfrageseite vorhanden. So konnte die Plattform in der ersten Septemberwoche 30 Buchungen verzeichnen. „Unsere Kunden sehen jetzt, dass wir etwas besonderes sind.“

    Das Start-up sucht nun eine Finanzierung in mittlerer sechsstelliger Höhe. „Wir wollen eine professionelle Infrastruktur aufbauen und jetzt alle Schritte skalierbar machen“, so Ebener. open2work wolle das Airbnb für Büros werden.

  • Avobis lanciert Immobilienplattform

    Avobis lanciert Immobilienplattform

    Avobis bringt eine neue Immobilienplattform an den Markt. Property Captain soll das gesamte Spektrum von der Suche über die Finanzierung, Versicherung und Pflege bis hin zu Bewertung, Kauf oder Verkauf von Liegenschaften abdecken, informiert der Zürcher Immobilien- und Hypothekendienstleister in einer Mitteilung. Dazu setzt die Plattform Künstliche Intelligenz ein. „Property Captain verfolgt die Vision, die über vier Millionen Wohnobjekte mit den individuellen Wohnträumen der Schweizer Bevölkerung zu matchen und so die Zufriedenheit mit der Wohnsituation zu verbessern“, wird Avobis-Co-CEO Patrick Schmid in der Mitteilung zitiert.

    Die neue Tochter von Avobis ist als offene Plattform mit einem unabhängigen Netzwerk von Partnern konzipiert. Bereits zur Lancierung hätten sich rund 120 Finanzierungspartner und 150 Maklerunternehmen einbinden lassen, informiert Avobis. Als Innovationspartnerin konnte die Gruppe die Bank CIC (Schweiz) AG gewinnen.

    Avobis werde sämtliche eigenen Angebote für Privatkunden, insbesondere die entsprechenden  Hypothekardienstleistungen,  in der neuen Property Captain Tech AG bündeln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung des Proptech soll Myriam Reinle übernehmen. In der Mitteilung weist Avobis auf die langjährige Erfahrung von Reinle in der Leitung von Online-Marktplätzen und Tech-Start-ups hin. In der Immobilienbranche war die designierte Leiterin von Property Captain für ImmoStreet und das zur TX Group gehörende Unternehmen Homegate aktiv.

  • Mobiliar und Raiffeisen lancieren Plattform für Wohneigentum

    Mobiliar und Raiffeisen lancieren Plattform für Wohneigentum

    Die Mobiliar und Raiffeisen haben Anfang Jahr das Gemeinschaftsunternehmen Liiva gegründet. Dieses geht nun mit einer gleichnamigen digitalen Wohneigentumsplattform an den Start. Nutzerinnen und Nutzer sollen bei allen Bedürfnissen rund um Wohneigentümer unterstützt werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Konkret bietet Liiva verschiedene digitale Werkzeuge an. So hilft sie etwa beim Wohnungskauf, indem sie passende Inserate der grössten Immobilienmarktplätze übersichtlich darstellt. Die Plattform bietet Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern aber beispielsweise auch Unterstützung bei der Einschätzung des Marktwerts, bei der Beurteilung des aktuellen Gebäudezustands sowie bei Sanierungen. Bald sollen auch Funktionen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Immobilien aufgeschaltet werden.

    „Wir möchten die Kundennähe unserer Mutterhäuser digital spiegeln und sowohl bestehenden als auch künftigen Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern das Leben spürbar vereinfachen“, lässt sich Phil Lojacono, CEO von Liiva, in der Mitteilung zitieren. Lojacono ist auch Gründer des Zürcher Fintech-Unternehmens Advanon, welches von CreditGate24 übernommen wurde.

    Die Mobiliar und Raiffeisen wollen mit Liiva den traditionellen Immobilienmarkt aufmischen und die Digitalisierung der Industrie vorantreiben, heisst es. Sie sind je zu je 50 Prozent an der in Zürich ansässigen Gemeinschaftsfirma beteiligt. Verwaltungsratspräsident ist Philipp Ries, der auch als Head of EMEA Assistant Distribution Partnership bei Google in Zürich tätig ist. Er ist ausserdem Verwaltungsratspräsident des Ferienanbieters Hapimag.

  • Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon im ersten Halbjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 1,88 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 2,2 Prozent. Als Hintergrund werden in der Mitteilung die Konzentration auf Projekte mit höheren Margen genannt. Trotz der strengeren Kriterien legte der Auftragsbestand von Implenia im Jahresvergleich um 7,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken zu.

    Als Betriebsergebnis (EBIT) weist Implenia im Berichtssemester 40,0 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung des von der Ausgründung Ina Invest generierten Ergebnisbeitrags wurde im Vorjahreshalbjahr ein EBIT von 3,7 Millionen Franken realisiert. Im Gesamtjahr 2020 verbuchte Implenia einen Betriebsverlust von 146,8 Millionen Franken.

    Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen umfassende Transformationsprozess eingeleitet. Dabei werden nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abgebaut und das Risikomanagement verbessert. Eine Reihe von Anpassungen im Portfolio hat Implenia bereits umgesetzt. In der Mitteilung werden hier unter anderem die Veräusserungen von Geschäftsbereichen in Deutschland, Österreich und Norwegen genannt.

    „Die ergriffenen operativen Massnahmen haben erste positive Auswirkungen auf die Ergebnisse“, wird André Wyss in der Mitteilung zitiert. Der Implenia-CEO sieht sein Unternehmen „gut aufgestellt, um ein integrierter, multinational führender Anbieter von Bau- und Immobiliendienstleistungen zu werden“. Für das gesamte laufende Jahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 100 Millionen Franken an.

  • Steiner AG gewinnt neue Ankermieterin

    Steiner AG gewinnt neue Ankermieterin

    Das Glasi-Quartier in Bülach Nord soll „viel Platz zum Wohnen, Arbeiten und Sein“ bieten, heisst es auf der Internetplattform des Projekts. Konkret werden hier rund 560 Wohnungen sowie Flächen für Gewerbe und Läden und eine Wohn- und Pflegezentrum realisiert. Die ausführende Totalunternehmerin und Immobilienentwicklerin Steiner AG hat nun eine weitere Ankermieterin für das Glasi-Quartier gewonnen.

    „Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen“ habe die Steiner AG die Stiftung Wisli als langjährige Mieterin für das Büro- und Gewerbehaus Angelo gewinnen können, informiert die Immobilienentwicklerin in einer Mitteilung. Die gemeinnützige Sozialstation ist derzeit auf neun verschiedene Standorte in der Stadt Bülach verteilt. Acht dieser Standorte sollen im sogenannten Haus A im Glasi-Quartier zusammengezogen werden.

    „Die Erschliessung ist optimal“, wird Wisli-Geschäftsführer Martin Bieber in der Mitteilung zitiert. „Von hier sind es nur wenige Minuten zu Fuss zum Bahnhof Bülach oder zur neuen Bushaltestelle und damit zum Zentrum Bülachs.“ Die Steiner AG will im Frühjahr 2022 mit dem Bau des Hauses A beginnen.

    Die ersten Gewerbeflächen im Glasi-Areal sollen im Herbst 2022 bezugsfertig sein, erläutert die Steiner AG in der Mitteilung weiter. Bereits jetzt sei mehr als die Hälfte der laut Unternehmensangaben rund 35’000 Quadratmeter Gewerbefläche vergeben. „Mit weiteren Interessenten sind die Gespräche bereits weit fortgeschritten“, erklärt Fabian Hasler, Project Manager Sale & Lease bei der Steiner AG, in der Mitteilung. hs

     

  • Swiss Prime Site sieht sich auf gutem Kurs

    Swiss Prime Site sieht sich auf gutem Kurs

    Swiss Prime Site setze seine Portfolio- und Projektstrategie erfolgreich um, schreibt die Immobiliengesellschaft aus dem Kanton Solothurn in einer Mitteilung. Mit ihrer Strategie strebt Swiss Prime Site an, ihr Immobilienportfolio über die Wiederverwertung von Kapital „zu veredeln“, heisst es dort weiter. Dazu setzt die Immobiliengesellschaft unter anderem auf „opportunistische Veräusserungen von Bestandsliegenschaften und Projekten“.

    Seit Jahresbeginn hat Swiss Prime Site zwei Verkäufe getätigt. Anfang 2021 habe das Unternehmen eine Immobilie in Zürich-Stadelhofen „zu äusserst attraktiven Konditionen veräussert“, wird CEO René Zahnd in der Mitteilung zitiert. Im Projekt Espace Tourbillon in Genf sei darüber hinaus mit dem Haus E das dritte von insgesamt fünf Gebäuden verkauft worden. „Damit ist es uns bereits im ersten Drittel 2021 gelungen, unser anvisiertes Jahresziel für Verkaufsgewinne zu erreichen“, erläutert Zahnd.

    Die Einnahmen aus den Verkäufen will Swiss Prime Site für die Eigenfinanzierung geplanter und laufender Projekte nutzen. In der Mitteilung streicht der Unternehmenschef dabei das Genfer Grossprojekt Pont-Rouge in Lancy heraus. hs

  • Halter bezieht neuen Hauptsitz im JED

    Halter bezieht neuen Hauptsitz im JED

    Der Baukonzern Halter AG eröffnet am 14. Dezember in dem vom Unternehmen selber umgebauten ehemaligen Druckereizentrum der NZZ in Schlieren seinen neuen Hauptsitz. Vor dem Umzug in das JED war die Halter AG in Zürich ansässig. Das Kürzel des im Auftrag der Eigentümerin Swiss Prime Site umgebauten Zentrums steht für Join. Explore. Dare – verbinden, entdecken, wagen. Neben der Halter AG verlegen laut Medienmitteilung auch die Firmenschwestern Tend AG, Raumgleiter AG, Integral design-build AG, die Entwicklergenossenschaft Wir sind Stadtgarten sowie die MOVEment Systems AG ihren Sitz nach Schlieren.

    Der neue Sitz der Halter AG tritt unter dem Label The Branch an. Er soll neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit öffentlich mietbaren sogenannten Collab-Arbeitsplätzen, Worklounges und Big Rooms für Einzelpersonen und Teams bieten. Als die treibende Idee hinter The Branch bezeichnet der Konzern die horizontale und vertikale Integration der Immobilienwelt. Als Träger gibt es den Verein Branch Do Tank. Damit solle, so die Konzernmitteilung, die Weiterentwicklung der Bau- und Immobilienindustrie in der Praxis vorangetrieben werden. „Die Vision einer integrierten Prozesslandschaft in der Bau- und Immobilienwelt muss ausserhalb der herkömmlichen unternehmerischen Silos und der tradierten Branchenstrukturen umgesetzt werden“, wird Markus Mettler, CEO der Halter AG, auf der Seite von The Branch zitiert.

  • Corona-geprägtes Halbjahresergebnis der Zug Estates Gruppe

    Corona-geprägtes Halbjahresergebnis der Zug Estates Gruppe

    • Der Liegenschaftenertrag erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 5.4% auf
    • CHF 28.2 Mio.
    • Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 9.5 Mio. beim Projekt Aglaya
    • Das Konzernergebnis beträgt CHF 8.3 Mio. (Vorjahresperiode: CHF 26.1 Mio.). Ohne
    • Neubewertung und Sondereffekte reduzierte sich das Konzernergebnis von CHF 15.4 Mio.
    • auf CHF 11.9 Mio.
    • Solide Kapitalbasis mit einer Eigenkapitalquote von 55.7 % (54.7% per 31. Dezember 2019)

    Das erste Halbjahr 2020 stand auch bei Zug Estates im Zeichen der Herausforderungen, welche uns durch die COVID-19-Pandemie gestellt wurden.

    Im Immobilienbereich mussten zahlreiche unserer Mieter während des behördlich verordneten Lockdowns ihre Geschäfte schliessen. Hiervon waren vor allem unsere Retailmieter und damit die Einkaufs-Allee Metalli betroffen. Im Segment Hotel & Gastronomie führte das nahezu vollständige Erliegen des internationalen Geschäftsreiseverkehrs zu erheblichen Umsatzeinbussen.

    Erfreulicherweise konnten wir trotz Corona sämtliche der verbliebenen 49 Stockwerkeigentumseinheiten des Promotionsprojekts Aglaya fristgerecht an ihre neuen Eigentümer übergeben. Zudem konnten wir bereits mit über 90% der direkt vom Lockdown betroffenen Mieter eine partnerschaftliche und abschliessende Lösung für einen einmaligen Mietzinserlass finden.

    Im ersten Halbjahr 2020 resultiert ein Konzernergebnis von CHF 8.3 Mio., das 68.3% unter dem der Vorjahresperiode (CHF 26.1 Mio.) liegt. Bereinigt um Neubewertungs- und Sondereffekte führen vor allem die rückläufigen Zahlen des Segments Hotel & Gastronomie zu einer Reduktion des Konzernergebnisses um 22.7% von CHF 15.4 Mio. auf CHF 11.9 Mio.

    Erhöhung des Liegenschaftenertrags bei deutlich tieferen Hotel- und Gastronomieumsätzen

    Die volle Periodenwirksamkeit von mehrheitlich im Vorjahr abgeschlossenen Mietverträgen erhöht den Liegenschaftenertrag im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5.4% auf CHF 28.2 Mio. Durch die COVID-19-Pandemie wurden Mietzinserlasse von CHF 0.7 Mio. gewährt.

    Der Ertrag des Segments Hotel & Gastronomie bildete sich von CHF 8.2 Mio. auf CHF 3.6 Mio. zurück. Die Belegung unserer Hotels reduzierte sich während des Lockdowns zeitweise auf unter 10%. Seither dürfen wir wieder Zuwächse verzeichnen, liegen jedoch immer noch deutlich unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Der Gross Operating Profit (GOP) liegt lediglich noch bei 7.8% verglichen mit 39.3% im ersten Halbjahr 2019.

    Aus der Veräusserung der letzten 49 Stockwerkeigentumswohnungen im Projekt Aglaya resultierte ein Ertrag von CHF 72.5 Mio. und ein Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 9.5 Mio. Beim gesamten
    Promotionsprojekt Aglaya konnten wir damit eine Rendite auf das Investitionsvolumen von 17.3% erwirtschaften. Da in der Vorjahresperiode keine Verkaufserlöse verbucht wurden, resultierte insgesamt eine deutliche Steigerung des Betriebsertrags von CHF 36.7 Mio. auf CHF 105.4 Mio.

    Das Immobilienportfolio wurde insgesamt um CHF 13.6 Mio. tiefer bewertet, was rund 0.9% des Portfoliowerts sämtlicher Renditeliegenschaften per 30. Juni 2020 entspricht und auf eine leicht konservativere Einschätzung der Marktmieten von Retailflächen im Generellen und einzelner spezifischer Büroflächen zurückzuführen ist. In der Vorjahresperiode resultierte ein Neubewertungsgewinn von CHF 11.5 Mio.

    Der durchschnittliche Zinssatz des verzinslichen Fremdkapitals konnte weiter von 1.4% auf 1.3% gesenkt werden. Erwartungsgemäss führte die deutlich geringere Bautätigkeit zu einem Rückgang der aktivierungsfähigen Zinsen und einer entsprechenden Erhöhung des Finanzaufwands von CHF 2.5 Mio. auf CHF 3.5 Mio.

    Stabiles Portfolio mit höherer Leerstandsquote

    Der Marktwert des Portfolios liegt mit CHF 1.63 Mrd. auf dem Niveau per 31. Dezember 2019. Im ersten Halbjahr 2020 konnte das letzte Gebäude im Baufeld 1 in Rotkreuz in Betrieb genommen werden. Erwartungsgemäss erhöhte sich dadurch die Leerstandsquote von 3.3% per 31. Dezember 2019 auf 5.3% per 30. Juni 2020. Insgesamt haben wir in der Berichtsperiode CHF 16.2 Mio. in unser Portfolio investiert. Die gewichtete durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit (WAULT) liegt mit 6.7 Jahren (6.8 Jahre per 31.Dezember 2019) auf einem im Branchenvergleich sehr hohen Niveau.

    Während sich unsere Wohnprodukte im aktuellen Marktumfeld einer sehr guten Nachfrage erfreuen, spüren wir derzeit, bedingt durch die COVID-19- Pandemie, vor allem bei grossen Interessenten von Büroflächen eine gewisse Zurückhaltung. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die zentral gelegenen, qualitativ hochwertigen sowie nachhaltig betriebenen Büroflächen der Zug Estates auch künftig rege nachgefragt werden. Erfreulicherweise blieb die Anzahl der Anfragen nach Retailflächen in der Metalli stabil. Wir haben zurzeit keine Indizien, die für einen Rückgang sprechen.

    Solide Kapitalbasis

    Mit der Rückführung von Mitteln aus dem Verkauf der letzten Wohnungen im Aglaya und trotz der Ausschüttung einer Sonderdividende konnte das verzinsliche Fremdkapital im ersten Halbjahr 2020 von CHF 597.4 Mio. auf CHF 587.1 Mio. reduziert werden. Die durchschnittliche Restlaufzeit dieser Finanzierungen beläuft sich auf 4.8 Jahre (Vorjahr: 5.2 Jahre). Mit einer um einen Prozentpunkt erhöhten Eigenkapitalquote von 55.7% verfügt Zug Estates über eine sehr solide Eigenkapitalbasis.

    Projektentwicklung mit Fokus auf den Lebensraum Metalli

    Nachdem die Stadt Zug und Zug Estates im März 2020 das erste Resultat des gemeinsamen Planungsverfahrens zum «Lebensraum Metalli» vorgestellt haben, fand im Anschluss eine Machbarkeitsprüfung mit den Fachplanern statt. Zurzeit werden das Richtprojekt und der Antrag zur Anpassung der beiden betroffenen Bebauungspläne mit allen relevanten Unterlagen erarbeitet. Das Richtprojekt soll im dritten Quartal 2020 bei der Stadt Zug eingereicht werden. Die rechtskräftig angepassten Bebauungspläne werden 2022/23 erwartet.

    Nach erhaltener Baubewilligung hat der Verwaltungsrat die Planungsphase für die beiden letzten Gebäude (S43/45) auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz freigegeben. Der Baustart wird unter Berücksichtigung der Markterholung im Zusammenhang mit COVID-19 bedarfsgerecht ausgelöst.

    Schrittweise Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie

    Der Anschluss des Metalli-Gevierts an den Seewasserverbund Circulago konnte per April 2020 planmässig erfolgen. Für den Anschluss der verbleibenden 16 Liegenschaften wurden im Dezember 2019 die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Die Inbetriebnahme soll etappiert 2021, 2023 und 2025 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt wird Zug Estates ihr gesamtes Portfolio annähernd CO2-frei betreiben können.

    Seit Anfang Juni stehen der Kundschaft der Einkaufs-Allee Metalli öffentliche Elektroladestationen zur Verfügung. Bei zwei der sechs Stationen handelt es sich um Hochleistungs-Schnellladestationen, die ersten in der Stadt Zug.

    Die Installation der CO2-neutralen Kühlung in den Zimmern des Parkhotels Zug konnte im April 2020 planmässig abgeschlossen werden, was für die Gäste ab sofort eine deutliche Komfortsteigerung bedeutet.

    Ausblick 2020

    Aufgrund des zeitlich beschränkten Effekts der Mietzinsreduktionen im Zusammenhang mit COVID-19 rechnen wir für das Gesamtjahr weiterhin mit steigenden Mieterträgen. Infolge von erhöhten Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten bzw. geringeren aktivierungsfähigen Finanzierungskosten werden Liegenschaftenaufwand und Finanzaufwand höher ausfallen.

    Im Segment Hotel & Gastronomie gehen wir aufgrund von erheblichen Umsatzeinbussen durch das Erliegen des internationalen Geschäftsverkehrs unserer Stammkunden von einem Umsatz und GOP deutlich unter Vorjahresniveau aus, wobei die Entwicklungen des zweiten Halbjahres schwierig zu prognostizieren sind.

    Daher werden sowohl ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen als auch ein Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte deutlich unter Vorjahr erwartet.

  • Fugenlose mineralische Beläge in warmen Farbtönen

    Fugenlose mineralische Beläge in warmen Farbtönen

    Die Emilio Stecher AG hat eine neue, innovative Ausstellung für den Innenausbau eröffnet. Neben ihren bekannten in- und ausländischen Natursteinen zeigen sie heute auch Keramik- und Kunststeine. Was mich aber besonders fasziniert, sind die fugenlosen mineralischen Beläge, welche in der wohnlichen Atmosphäre durch die warmen Farbtöne besonders ins Auge stechen. So ein neues Produkt zu zeigen, ist doch für eine traditionelle Natursteinfirma eher ungewöhnlich. Wie kam es dazu?

    Mein Sohn Emilio junior, die vierte Generation unseres Unternehmens, absolvierte im italienischen Sassuolo in der Bauchemiefirma Kerakoll ein Stage. Diese Firma zeichnet sich mit ihrem Green Label besonders für ökologische Produkte aus. Ihr CEO und Besitzer in der Person von Gianluca Sghedoni war bereits zweimal Unternehmer des Jahres in Italien. Emilio erzählte mir dann mit Begeisterung von «Kerakoll Design House».

    Weshalb haben Sie ihrem Sohn zugestimmt und die fertigen Pläne Ihrer Ausstellung nochmals komplett auf den Kopf gestellt?

    Eigentlich handelt es sich ja nicht um einen klassischen Stein. Ich fuhr dann mit meinem Projektleiter Luigi Gioiello, welcher für diese Ausstellung federführend war, nach Modena, um speziell diese faszinierende Ausstellung zu besichtigen. Herr Gioiello konzipierte die Ausstellung aus seiner grossen Erfahrung genau mit den Architektenwünschen, welche er tagtäglich berät. Die Verantwortlichen der Kerakoll erklärten uns die Philosphie und die ganze 10-jährige Entwicklungszeit: Die Atmosphäre der Warm Collection ist das Ergebnis einer exklusiven und ausgeklügelten Forschung über Texturen, Oberflächen und Farben im unverkennbaren Stil des Stararchitekten und Designers Piero Lissoni. Herr Gioiello war begeistert. Es war das i-Tüpfelchen, welches eigentlich in seinem fertigen Konzept noch fehlte. Gerne zeichnete er nochmals alles um und integrierte dieses hervorragende Produkt in perfekter Harmonie mit unseren traditionellen Steinen.

    Ich sehe aber auch Strukturen und verschiedene Oberflächenbearbeitungen. Wie verhält es sich damit?

    Es ist richtig, es handelt sich auch um glatte Schichten wie Seide hin zu unregelmässigen, natürlich gekörnten Oberflächen. Und schliesslich ist es auch eine garantierte visuelle Erfahrung: von den mineralischen Maserungen zu der Erlesenheit des klassischen «Handmade» des Verarbeiters bis zu den Reaktionseffekten des Lichts, welches eine faszinierende und elegante Atmosphäre kreiert.

    Kann «Kerakoll Design House» überall, also im Nass- und Trockenbereich bei Neu- und Umbauten angewendet werden?

    Es ist ein klassisches Produkt für den exklusiven Innenausbau. Da es je nach Produkt von 2-3.5 mm aufträgt, ist es die ideale Lösung im Umbaubereich. Bestehende gesunde Oberflächen können damit überzogen werden. Gerade für Bauten aus den 60er- oder 70er-Jahren, welche oftmals mit Plättli ausgestattet waren, welche mit asbest-
    haltigen Bauklebern versetzt wurden, entfällt so ein mühsames Herausspitzen und Entsorgen mit spezieller Kontaminierung. Der dünne Auftrag und das anschliessend fugenlose Erscheinungsbild lassen komplett neue Räume in topmodernem Outfit entstehen. Genial ist, dass auch Nassräume ausgestattet werden können. Der Traum jedes Architekten, Räume oder Badezimmer fugenlos zu gestalten, lässt sich hier realisieren. «Kerakoll Design House» ist ein Produkt, das auch unsere Natursteine integriert und somit innovativ kombiniert werden können. Ein neuer Interior-Designstil ist geboren.

    Ist die Verarbeitung anspruchsvoll und teuer und welche Handwerker führen dies aus?

    Tatsächlich handelt es sich nicht um ein Produkt, welches preisbedingt verkauft wird. Generell wird das Produkt von versierten Stukateuren, Gipsern oder speziell ausgebildeten Malern angewendet.

    Was können Sie nach rund vier Jahren für eine Bilanz mit erfolgreich ausgeführten Objekten ziehen? Was sagen Ihre Kunden, Architekten und Anwender dazu? Wurde Ihr Konzept der integrierten Ausstellung verstanden? Genügen die lediglich 10 Farben des «Kerakoll Design House» für die hohen Ansprüche der heutigen anspruchsvollen Kundschaft?

    Wir erhalten eine sehr gute Resonanz von unseren Kunden und Besuchern. Dazu trägt auch unsere ausgezeichnete Beratung bei, welche wirklich auch fachkompetent ist, und dies schätzen die Besucher sehr. Die 10 warmen und ansprechenden Farben sind ein umfassendes Designprojekt, welche eben auch mit verschiedenen Oberflächenbearbeitungen kombiniert werden können. Die verschiedenen Produkte wie «Cementoresina», «Cementoex», «Cementocrudo», zusätzlich durchgehende Microresina Wandflächen, welche Wallcrete, Wallpaper und Microresina Wall und dank der individuellen Handschrift der Anwender noch besondere Noten tragen, wirkt das Produkt nie langweilig. Im Gegenteil, die zusätzlichen dekorativen Anstriche wie Paint, Patina, Decor bis zur Sockelleiste Invisible verleihen riesige Kombinationsmöglichkeiten, welche aber in der Farbpalette «Warm Collection» perfekt abgestimmt sind. Dies führt eben zu einem Gesamtkunstwerk, welches die Handschrift von Pie-
    ro Lissoni trägt und vom sehr versierten Stucka-
    teur Herr Antonio Pungitore (der auf eine langjährige Erfahrung von Restaurations- und Stuckateur-
    Arbeiten zurückblicken kann) bei unseren Kunden hervorragend umgesetzt wurde. Trotzdem ist jedes Objekt individuell und konnte immer wieder nach dem Geschmack des Kunden kombiniert werden. ■

    Emilio Stecher

  • Griesser ist der Liebling der Architekten

    Griesser ist der Liebling der Architekten

    Die Griesser AG hat die Auszeichnung Architect’s Darling in der Kategorie Sonnen- und Wetterschutz erhalten. Wie aus einer Medienmitteilung der Firma aus der St.GallenbodenseeArea hervorgeht, hat sie damit bereits zum zweiten Mal den goldenen Phönix gewonnen. Auch 2018 war sie beim damals erstmal vergebenen Preis siegreich.

    „Die Auszeichnung ist eine Bestätigung dafür, dass wir mit unseren Produkten und Leistungen auf dem Markt überzeugen“, wird Urs Neuhauser in der Mitteilung zitiert, CEO der Griesser AG. „Die hervorragende Beurteilung der Architekten und Planer verdanken wir in erster Linie unseren Kunden, an deren Projekten wir gewachsen sind, und unseren insgesamt rund 1’300 Mitarbeitenden, die sich täglich für die Qualität unserer Produkte und unsere Innovationskraft einsetzen.“

    Für die Verleihung des Preises Architect’s Darling sind mehr als 400 Architekten und Planer aus der Schweiz befragt worden. Für die Ermittlung der Sieger in mehreren Kategorien waren die Aspekte Produktauswahl, Preis-Leistungs-Verhältnis, Produktqualität, Innovation sowie die Optik beziehungsweise das Design entscheidend, wie Griesser informiert. Bei der Schweizer Baudokumentation handelt es sich um eine Informationsplattform für Bauprodukte, Architekturprojekte und Expertenprofile.

  • Implenia übergibt neuen Campus an ZHAW Gesundheit

    Implenia übergibt neuen Campus an ZHAW Gesundheit

    Termingerecht zum 1. Juli ist das zehnjährige Projekt der Konzipierung, Entwicklung und des Baus des neuen Campus für das Departement Gesundheit der  Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) fertig geworden und kann bezogen werden. Entwickler und Totalunternehmer Implenia hat den Neubau der Eigentümerin SISKA Immobilien AG übergeben. Nun kann die ZHAW als Mieterin des Hauses am Katharina-Sulzer-Platz in Winterthur das von Implenia im Minergie-Standard erstellte Gebäude mit einer Mietfläche von rund 19‘200 Quadratmetern für den Lehr- und Forschungsbetrieb vorbereiten.

    Bis Ende Juli 2020 bleibt die Einrichtung für die Öffentlichkeit noch geschlossen. Das „Haus Adeline Favre“, benannt nach einer Hebamme aus dem Val d’Anniviers, wird ab August  über 2000 Studierende und rund 300 Mitarbeitende beherbergen. Mit einer offiziellen Feier öffnet das grösste Schweizer Bildungs- und Forschungszentrum für Ergo- und Physiotherapie, Hebammen und Pflege am 28. August 2020 seine Tore. Ein Tag der offenen Tür wird am 26. September 2020 stattfinden.

    Das Gebäude wurde von pool Architekten aus Zürich gestaltet, heisst es in der Medienmitteilung. Die Grundstücksfläche wurde vollflächig überbaut, es gibt sechs ober- und zwei unterirdische Geschosse mit Unterrichts- und Praxisräumen, Mitarbeiterbüros, ein Ambulatorium und Simulationszentrum sowie eine Cafeteria. Adrian Wyss, Head Division Development bei Implenia: „Am Haus Adeline Favre führte Implenia seine Spezialisten verschiedener Disziplinen, vor allem der Divisionen Development und Buildings, erfolgreich zusammen und das integrierte Geschäftsmodell der Gruppe kam voll und ganz zum Tragen. Auch brachten die klaren Vorstellungen des Mieters Kanton Zürich sowie die gute Zusammenarbeit der Teams mit den Behörden das Projekt zum Erfolg.“

  • W. Schmid AG startet Neubauprojekt

    W. Schmid AG startet Neubauprojekt

    Die W. Schmid AG errichtet an der Buckhauser-/Flurstrasse in Zürich ein siebengeschossiges Mehrfamilienhaus mit 101 Wohnungen. Laut einer Medienmitteilung ist nach Ende der Abbrucharbeiten mit dem Aushub der Baustart erfolgt. Nachdem die W. Schmid AG 2019 bereits die Wohnüberbauung Burbel in Oberglatt ZH für die Swiss Life AG realisiert hat, handelt es sich bei dem neuen Projekt um einen Folgeauftrag.

    Diesen setzt die W. Schmid AG als Generalunternehmerin um. Neben den 101 Mietwohnungen entstehen in dem Neubau auch zwei Gewerbeflächen. Das Mehrfamilienhaus wird in U-Form gebaut, so dass ein Innenhof entsteht, „welcher zukünftige Bewohner vom Strassenlärm schützt und einen Platz für Begegnungen schafft“. Zudem werden Fassade und weitere Elemente begrünt, „wodurch das Wohnumfeld noch mehr aufgewertet wird“. 

  • Metall Zug spaltet sich von V-ZUG ab

    Metall Zug spaltet sich von V-ZUG ab

    Metall Zug kommunizierte im März 2019 die Pläne für den Umbau des Zuger Mischkonzerns. Zur Umsetzung gehört, dass Metall Zug seine Haushaltsgerätesparte mit den Marken V-ZUG und SIBIR in die neu gegründete V-ZUG Holding AG überführt.

    Die V-ZUG Gruppe kann so ihre Marke weiter stärken und sichtbar positionieren. Trotz der Abspaltung in Form einer Sachdividende, will Metall Zug will eine Beteiligung von 30 Prozent an der V-ZUG Holding AG halten. Die Abspaltung soll laut Mitteilung in Form einer Sachdividende vollzogen werden.

  • Baustellen-Betrieb wird eingeschränkt

    Baustellen-Betrieb wird eingeschränkt

    Die Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeitenden, die Massnahmen der Behörden und die Einschränkung des öffentlichen Lebens, haben Auswirkungen auf das operative Geschäft von Implenia. Deshalb kommt es in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Frankreich teilweise zu Unterbrüchen oder Schliessungen von Baustellen. In Schweden und Norwegen werden die Baustellenarbeiten bis auf weiteres normal weitergeführt.

    Unter Einhaltung der notwendigen Massnahmen wird das Tagesgeschäft soweit wie möglich aufrechterhalten. Die vereinbarten Termine mit Kunden, Partnern und werden wann immer möglich eingehalten und bei Baustellenschliessungen wird mit den behördlichen Anordnungen alles getan, um die erstellte Bauleistung zu schützen und die Baustelle für die Dauer der Schliessung zu sichern.

    Dort, wo es aufgrund der ausserordentlichen Lage zu kommt, werden jeweils notwendige Massnahmen geprüft. Das Ziel ist, den wirtschaftlichen Schaden für das Unternehmen, seine Kunden und Partner zu begrenzen sowie die Arbeitsplätze zu sichern.