Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Power Integrations eröffnet neues Werk in Biel

    Power Integrations eröffnet neues Werk in Biel

    Die auf Leistungselektronik spezialisierte Firma Power Integrations hat ein neues Werk in Biel eröffnet. Dieses umfasst rund 4600 Quadratmeter und beherbergt auch Büro- und Laborräume. Der Betrieb in Biel ist den Angaben zufolge auf sogenannte Gate-Treiber für Hochleistungsanwendungen wie Solar- und Windenergie, Elektrolokomotiven und effiziente Gleichstromübertragungsleitungen spezialisiert. Der Standort dient neben der Produktion auch der Entwicklung von Prototypen. Insgesamt werden rund 60 Ingenieure und andere Technologieexperten beschäftigt.

    Power Integrations hat den Angaben zufolge rund 20 Millionen Dollar in den Bieler Standort investiert. Geplant und gebaut wurde die Anlage von dem Bieler Architekturbüro GLS Architekten. Auf dem Dach befindet sich eine Photobovoltaikanlage mit einer Leistung von 25 Kilowatt.

    Die Präsenz von Power Integrations in der Schweiz geht auf die Übernahme der Bieler CT-Concept Technologie AG im Jahr 2012 zurück. Power Integrations mit Sitz in San Jose beschäftigt weltweit rund 770 Mitarbeitende.

    „Wir freuen uns, unseren neuen, permanenten Sitz in Biel zu eröffnen, der alle unsere lokalen Mitarbeiter unter einem Dach vereint und uns ausreichend Platz für das Wachstum bietet, das wir in den kommenden Jahren erwarten“, wird Balu Balakrishnan, CEO von Power Integrations, in der Mitteilung zitiert.

    Biels Stadtpräsident Erich Fehr (SP) begrüsst die Investition. „Die Tatsache, dass sich ein so innovatives und wachstumsstarkes Unternehmen hier niedergelassen hat, spricht für die Attraktivität unserer Stadt und unserer Region als Wirtschaftsstandort“, sagt er.

  • Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Kredite als Ergänzung zu traditionellen Finanzierungen
    In der Schweiz etabliert sich Private Real Estate Debt zunehmend als eine alternative Immobilienfinanzierungsform. Dies vor allem deshalb, weil strukturelle Veränderungen auf dem traditionellen Kreditmarkt und strengere Regularien dazu geführt haben, dass traditionelle Hypothekarinstitute zunehmend Zurückhaltung bei der Kapitalleihe üben. Private Real Estate Debt ergänzt die klassische Hypothek und richtet sich unter anderem an kleinere und mittlere Immobilienentwickler, welche immer mehr Schwierigkeiten haben, eine Finanzierung durch traditionelle Quellen zu erhalten. Immobiliengesellschaften und private Immobilienbesitzer nutzen diese Finanzierungslösung aus Gründen der Renditeoptimierung, Kapitalbefreiung sowie als Liquiditätsquelle für eine Asset-Reallokation. In jedem Fall werden die Finanzierungen mit nachrangigen Schuldbriefen von Schweizer Immobilien gesichert.

    Die Vorteile für Investoren
    Für Investoren eröffnet sich ein regulierter Weg, um in hypothekarisch gesicherte Kredite zu investieren. Der Bonitätsprüfung und Projektsicherheit werden grösste Bedeutung beigemessen. Die Anlageklasse weist dank regelmässiger Zinszahlungen einen Fixed-Income-Charakter mit Bezug auf den Schweizer Immobilienmarkt und nur eine geringe Korrelation zu den Aktienmärkten auf.

    Über Property One
    Property One ist eine unabhängige, inhabergeführte Unternehmensgruppe im Besitz von privaten Aktionären, bestehend aus den Aktiengesellschaften Property One Partners AG, Property One Investors AG und Property One Ticino SA. Sie erbringt Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Immobilien. Unter einem Dach vereint die Gruppe die vier Geschäftsbereiche Investment Management, Entwicklung und Planung, Vermarktung sowie Immobilien Family Office. Property One kombiniert Kompetenzen rund um Immobilien mit dem Wissen zu Finanzanlagen. IBis dato wurden Kreditanfragen, welche ein Volumen von jährlich CHF 1 Mia. überstiegen, bearbeitet. Und es wurden bislang über mehrere hunderte Millionen Franken nachrangige Kredite gewährt. Das Unternehmen beschäftigt über 40 Immobilien- und Finanzspezialisten an den Standorten Zürich, Zug und Ascona.

    CTA: Erfahren Sie mehr zum Thema Private Real Estate Debt.

    Die Informationen in diesem Dokument sind mit grösster Sorgfalt und nach bestem Gewissen erstellt, sind ausschliesslich für Informationszwecke gedacht und stellen keine Anlageberatung dar. In diesem Dokument enthaltene Meinungen und Beurteilungen können sich ändern und geben den Standpunkt von Property One Investors AG (POI) wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für die aktuelle oder künftige Entwicklung. Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial.




  • Finalisten für den Enterprize stehen fest

    Finalisten für den Enterprize stehen fest

    Die drei Projekte Holzbau-LAB, Swiss Mobility Programm und Unternehmerisches Denken und Handeln an Berufsfachschulen der Schweiz stehen im Finale des diesjährigen Enterprize, informieren die SVC Stiftung für das Unternehmertum und die Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung (EHB) in einer Mitteilung. Sie zeichnen mit dem Enterprize jährlich herausragende Projekte der beruflichen Aus- und Weiterbildung aus. In diesem Jahr haben sich rund 30 Projekte für den Preis beworben.

    Finalist Holzbau-LAB vermittelt praxisorientiert Wissen und Tätigkeiten der Holzbaubranche. Die digitalen Lern- und Themenwelten des Projekts des Branchenverbands Holzbau Schweiz stehen Lernenden, Kadermitarbeitenden, Unternehmern, Bildungsanbietenden und Lehrpersonen gleichermassen offen.

    Das Swiss Mobility Programm wurde 2015 von den Kantonen Luzern und Tessin lanciert. Hier können Lehrabgehende aller Berufe ein Praktikum im Partnerkanton absolvieren. Seit 2018 ist auch der Kanton Waadt Partner.

    Mit dem Projekt Unternehmerisches Denken und Handeln an Berufsfachschulen der Schweiz will die Schweizerische Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen das Programm myidea.ch im allgemeinbildenden Unterricht verankern. Myidea.ch vermittelt unternehmerische Kompetenzen für Lernende an Berufsfachschulen. Derzeit wird das Programm von den vier Pilotkantonen Bern, Solothurn, Wallis (französischsprachiger Teil) und Tessin durchgeführt.

    Das siegreiche Projekt wird den Enterprize am 31. Mai an der EHB-Jubiläumstagung entgegennehmen können. Die Preisverleihung findet unter dem Patronat von Bundesrat Guy Parmelin statt.

  • Warteck Invest wächst profitabel

    Warteck Invest wächst profitabel

    Trotz andauernder Pandemie sei 2021 ein erfolgreiches Geschäftsjahr gewesen, schreibt Warteck Invest in einer Mitteilung. Konkret hatte die Basler Immobiliengesellschaft ihren Reingewinn um 2,4 Prozent auf 27,4 Millionen Franken gesteigert. Unter Ausklammerung des Gewinns aus der Neubewertung von Liegenschaften wurde ein Wachstum um 5,6 Prozent auf 17,4 Millionen Franken realisiert.

    Der Erfolg aus Vermietung lag mit 36,9 Millionen Franken um 0,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Finanzaufwendungen gingen im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf 5,5 Millionen Franken zurück. Die Leerstandsquote konnte gegenüber 2020 um 0,6 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent gesenkt werden.

    Der Marktwert des Immobilienportfolios von Warteck Invest legte im Verlauf des Berichtsjahres um 35,8 Millionen auf 874,4 Millionen Franken zu. Die Steigerung wurde dabei nicht durch Zukäufe, sondern durch Investitionen in Neubau- und Sanierungsprojekte sowie daraus resultierenden Neubewertungen realisiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Immobiliengesellschaft insgesamt 22,8 Millionen Franken in laufende Projekte investiert. Eine Projektpipeline im Gesamtvolumen von über 270 Millionen Franken soll weiteres Wachstum in den kommenden fünf bis sieben Jahren generieren.

  • Energeek ermöglicht Investitionen in Solarenergie für jedermann

    Energeek ermöglicht Investitionen in Solarenergie für jedermann

    Das cleantech-project.org der Energeek Group AG und der CES Cleantech Energy Systems GmbH will allen Menschen die Teilnahme an der Energiewende ermöglichen. Wer nicht über die Finanzmittel verfügt, das eigene Dach zu sanieren oder gar keine Immobilie besitzt, könne in der Regel nicht zur Klimaneutralität durch Sonnenenergie beitragen, erläutert CES Cleantech Energy Systems in einer Mitteilung. Um hier Abhilfe zu schaffen, bietet die Energeek Group AG Investitionen in Solarpanele für konkrete Immobilienprojekte an.

    Interessierte können einzelne oder mehrere Panele erwerben und im Anschluss an die Projektgesellschaft vermieten, wird in der Mitteilung erläutert. Als Beispiel wird dort ein Projekt auf einem Pferdehof und Hotel in den Freibergen genannt. Hier bietet Energeek Panele zum Preis von etwas über 900 Franken pro Stück an. Neben den jährlichen Mieteinnahmen von 82,50 Franken profitieren die Kaufenden von den Fördergeldern des Bundes für Solaranlagen, der Einmalvergütung.

    Als  Vorteil der Projekte von Energeek streicht das Unternehmen die Nutzung von sogenannten Solar-Trackern heraus. Ergänzend zu fest installierten Panelen werden Panele installiert, die sich über die Solar-Tracker in die Sonne drehen. So können auch  Morgen- und Abendsonne sowie Wolkenlücken zur Solarstromproduktion genutzt werden.

    Informationen zum aktuellen Angebot an Immobilienprojekten, den Preisen und den Mieteinnahmen der entsprechenden Solarpanele stellt Energeek online bereit. Erworbene Panele und der dazugehörige Mietvertrag mit der Projektgesellschaft können jederzeit weiterverkauft, vererbt oder verschenkt werden, heisst es in der Mitteilung.

  • Walo von EcoVadis ausgezeichnet

    Walo von EcoVadis ausgezeichnet

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger AG ist laut Mitteilung auf Facebook im Nachhaltigkeitsranking der international tätigen unabhängigen Agentur EcoVadis mit der Zertifizierung der Stufe Bronze ausgezeichnet worden. Das Unternehmen hat damit schon bei der ersten Bewerbung die Auszeichnung Bronze erhalten . Die Zertifizierung sei Motivation zur weiteren Verbesserung im Bereich der Nachhaltigkeit, heisst es in der Mitteilung.

    Walo mit Hauptsitz in Dietikon ist international tätig und wird als Familienunternehmen in der vierten Generation geführt. Seit 105 Jahren setze Walo auf die Verbindung von Beständigkeit und Innovation, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens. Die Walo Gruppe beschäftigt 2450 Mitarbeitende an 21 Standorten in drei Ländern.

    EcoVadis bewertet die Nachhaltigkeitsleistung von Firmen in den Bereichen Umwelt, Arbeitsbedingungen, Beschaffung und Ethik. Laut der Mitteilung sind bereits über 90’000 Unternehmen beurteilt worden.

  • Madaster gewinnt Integral Baumanagement als Partner

    Madaster gewinnt Integral Baumanagement als Partner

    Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an. Zudem werden Unternehmen vernetzt, die sich für Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor engagieren. Mit der Integral Baumanagement AG habe das Schweizer Kataster für Materialien nun eine weitere Mitstreiterin gewonnen, informiert Madaster Schweiz in einer Mitteilung. Die Firma mit Sitz in Olten erbringt Gesamtleistungen in Planung und Realisation von Bauten für Bauherren und Immobilieneigentümer.

    Mit der Entscheidung, die Integral Baumanagement AG fit für Madaster zu machen, „investieren wir in eine bessere Zukunft und leisten damit einen wesentlichen Beitrag, um Klimaneutralität im Bauen zu erreichen“, wird Mauro Giorgini in der Mitteilung zitiert. Der Geschäftsführer der Integral Baumanagement AG setzt auf Madaster, um die im Gebäude verbauten Materialien zu katalogisieren und ihren Wert, ihre Eignung für eine Wiederverwendung und ihren Einfluss auf die Umwelt zu bestimmen. „Damit können wir mit unseren Kunden den Grundstein für eine nachhaltige Zukunft und optimale Marktpositionierung ihrer Immobilie legen.“

    In den Gebäudepässen von Madaster werden Daten über die in einem Gebäude verwendeten Materialien festgehalten. „Wir leben in einem geschlossenen System und Ressourcen sind endlich”, erläutert Marloes Fischer in der Mitteilung. Für die Geschäftsführerin der Madaster Services Schweiz AG sollten einzelne Gebäude aber auch ganze Areale und Städte  als „Goldgruben für Material” genutzt werden. „Wenn wir jetzt aufschreiben, was da ist, machen wir das Bauen der Zukunft einfacher.”

  • UBS veräussert Beteiligung an Immobilienfirma in Japan

    UBS veräussert Beteiligung an Immobilienfirma in Japan

    UBS Asset Management und die Mitsubishi Corperation haben sich auf den Verkauf ihres Gemeinschaftsunternehmens Mitsubishi Corp.-UBS Realty Inc. (MC-UBSR) an die amerikanische Beteiligungsgesellschaft KKR & Co. Inc. geeinigt, informieren UBS Group AG und UBS AG in einer Mitteilung. Die noch unter Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden stehende Transaktion soll bereits im kommenden Monat abgeschlossen werden. Der Verkauf habe „keinen Einfluss auf das Asset-Management- sowie das Wealth-Management- und das Investment-Banking-Geschäft von UBS in Japan“, erläutert die Zürcher Grossbank.

    Der Verkauf markiere das Ende einer 20-jährigen Erfolgsgeschichte des Gemeinschaftsunternehmens, heisst es in der Mitteilung weiter. Ihr zufolge hat sich MC-UBSR dabei zu einem der grössten Vermögensverwalter Japans im Immobilienbereich entwickelt. „KKR ist unserer Überzeugung nach bestens positioniert, um das Geschäft weiter voranzubringen“, wird Suni Harford, President UBS Asset Management, in der Mitteilung zitiert. Für die UBS soll der Verkauf einen Gewinn im Asset Management und eine Erhöhung des Kernkapitals (CET1) von rund 0,9 Milliarden Dollar einspielen.

    „Der japanische Markt bleibt auch in Zukunft ein Eckpfeiler unseres Real Estate & Private Markets-Geschäfts in Asien-Pazifik“, erklärt Harford. Immobilieninvestitionen in Japan sollen den Kunden über die Einheit UBS Japan Advisors angeboten werden.

  • TerraRail Modalsplit fährt Bau-Aushub per Bahn ab

    TerraRail Modalsplit fährt Bau-Aushub per Bahn ab

    Mit der neu gegründeten Firma TerraRail Modalsplit AG soll der Transport von Aushub bei grossen Bauprojekten im Kanton Zürich von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Die Unternehmungen HASTAG (Zürich) AG mit Sitz in Birmensdorf ZH, Schneider Umweltservice AG in Meilen ZH und Eberhard Bau AG in Kloten ZH haben sich laut Medienmitteilung von Eberhard Bau zu der Firma zusammengeschlossen. TerraRail Modalsplit hat seinen Sitz ebenfalls in Kloten.

    Anlass für das Zusammenspannen der drei Firmen ist eine neue gesetzliche Bestimmung im Kanton, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Seit dem 1. Juli 2021 muss im Kanton Zürich sauberer Aushub aus Baugruben mit einem Volumen von über 25’000 Kubikmetern zwingend mit der Bahn abtransportiert werden.

    Mit Gründung der TerraRail Modalsplit AG wird der Transport von Aushubmaterial und Gesteinskörnung per Bahn angeboten und der Lastwagenverkehr auf die Schiene verlagert. An den Standorten Rümlang, Volketswil, Winterthur und Birmensdorf kann der Aushub angeliefert und dann die Gesteinskörnungen abgeholt werden. Die Standorte ­– Birmensdorf ist noch in der Entwicklung – bieten laut der Mitteilung alle einen direkten Bahnanschluss und können die notwendigen Umschlagskapazitäten abdecken. Danach werden die Aushubmaterialien per Bahn abtransportiert und in einer Materialentnahmestelle abgelagert oder verwertet.

    Die neue Firma kann „die mit dem Gesetz ausgelöste Nachfrage abdecken, Synergien zum bisherigen Baustellentransport nutzen und den Verkehrsraum mit der Bahn entlasten. Die Dienstleistung konnten wir bereits für erste Ausschreibungen aktiv anbieten“, wird Markus Streckeisen, Verwaltungsratspräsident der TerraRail Modalsplit AG, zitiert.

  • Allreal steigert Unternehmensgewinn

    Allreal steigert Unternehmensgewinn

    Allreal habe im Geschäftsjahr 2021 ein deutlich über Vorjahr liegendes Unternehmesergebnis erzielt, informiert das Immobilienunternehmen mit eigener Generalunternehmung in einer Mitteilung. Konkret wies Allreal einen Gewinn von 182,6 Millionen Franken aus, gegenüber 167,2 Millionen 2020. Unter Ausklammerung des Neubewertungseffekts auf das Immobilienportfolio wurde ein Gewinn von 133,3 Millionen Franken realisiert.

    Im Geschäftsbereich Immobilien habe Allreal im Berichstjahr „ein ausgezeichnetes Resultat“ erzielt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Wachstumstreiber streicht das Unternehmen aus Opfikon dabei den Portfolioausbau in der Westschweiz heraus. Er habe den Marktwert der Anlageliegenschaften auf 5,11 Milliarden Franken gesteigert. Zudem konnten die  Mieteinnahmen im Jahresvergleich um 4 Millionen auf  204,4 Millionen Franken erhöht werden.

    Im Bereich Generalunternehmung wurde 2021 ein Erfolg von 53,4 Millionen Franken realisiert, gegenüber 46,6 Millionen Franken im Vorjahr. Hier habe das Unternehmen „von hohen Verkaufserfolgen“ profitiert, schreibt Allreal. Das abgewickelte Projektvolumen habe sich dagegen wie bereits 2020 „weniger dynamisch als erwartet“ entwickelt. Das Ergebnis des Geschäftsbereichs lag mit 13,8 Millionen Franken dennoch um 6 Millionen Franken über dem Vorjahreswert.

    Der zum Jahresende gesicherte Arbeitsvorrat in Höhe von rund 694 Millionen Franken stelle die Auslastung der Kapazitäten für rund zwei Jahre sicher, schreibt Allreal. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von steigenden Liegenschaftserträgen und weiterem Wachstum des operativen Unternehmensergebnisses aus.

  • Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Die Niederländische Zentralbank verwendet bei der Renovierung ihres Hauptsitzes in Amsterdam CO2-neutralen Beton. Dies wird dank einer Zusammenarbeit der niederländischen New Horizon Urban Mining B.V. und dem Schweizer Start-up neustark möglich, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht.

    Die Technologie von New Horizon macht es möglich, den CO2-Fussabdruck von Beton um 75 Prozent zu reduzieren, heisst es. Dafür wird Zement aus Betonrückbaumaterial gewonnen. Der verbleibende Fussabdruck wird von neustark ausgeglichen. Das Start-up hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet.

    Neustark ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz in Bern. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Holcim zusammen, um Innovation und Nachhaltigkeit im Bausektor voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton.

  • TX Group verkauft Anteile an MoneyPark

    TX Group verkauft Anteile an MoneyPark

    Der auf Fintech fokussierte Venture-Arm der TX Group hat seine Minderheitsbeteiligung an MoneyPark an die St.Galler Helvetia Group abgegeben. Das Versicherungsunternehmen hatte bereits 2016 erste Anteile erworben.

    „MoneyPark hat sich unter der Leitung von CEO und Founder Stefan Heitmann hervorragend entwickelt“, wird Jens Schleuniger, Investment Director bei TX Ventures, in einer Medienmitteilung zitiert. Mit deutlich über 3 Milliarden Franken an jährlich vermittelten Hypothekarvolumen sei MoneyPark „zum klaren Marktführer in diesem Bereich avanciert“. MoneyPark habe sein Angebot in den vergangenen Jahren erfolgreich auf Immobilientransaktionen und Vorsorgeleistungen ausgeweitet.

    Auch Daniel Mönch, Chief Strategy Officer der TX Group, hält den Zeitpunkt des Verkaufs für gut: „Das Unternehmen ist vom Start-up zu einem führenden Fintech geworden und macht mit dem heute kommunizierten Führungswechsel einen weiteren Entwicklungsschritt.“

    Wie MoneyPark in einer eigenen Medienmitteilung bekanntgibt, wird Martin Tschopp den amtierenden CEO Stefan Heitmann zum 1. Mai ablösen. Der scheidende CEO und Gründer bezeichnet es als „emotional nicht einfach“, die Führung nach zehn Jahren abzugeben. Doch mit Tschopp übernehme ein „fachlich versierter und menschlich herausragender Nachfolger“ sein Amt. „Ich freue mich sehr, MoneyPark mit dem bestehenden Managementteam in die nächste Entwicklungsphase führen zu dürfen“, so Tschopp. Nun gelte es, die Nummer-1-Position weiter auszubauen.

  • Zühlke unterstützt Zurlinden bei Digitalisierung

    Zühlke unterstützt Zurlinden bei Digitalisierung

    Der Schlieremer Innovationsdienstleister Zühlke entwickelt für die Zürcher Baugenossenschaft Zurlinden ein leistungsfähiges Portfoliomanagement. Laut Medienmitteilung will die Baugenossenschaft ihr Immobilienportfolio mit einem Marktwert von rund 1,5 Milliarden Franken komplett in die Software Nexport ihres langjährigen Partners Aktiva AG aus Zürich integrieren.

    Die bisher bestehende Plattform stosse an ihre Grenzen, heisst es in der Mitteilung. Die Abläufe seien fehleranfällig. Sie basierten allein auf Austausch von Dokument- und Excel-Dateien. Der künftige Auftritt soll die fachliche Kompetenz sichtbar machen sowie den durch Dienstleistungen wie persönliche Beratung für Kunden entstehenden Mehrwert aufzeigen.

    Zühlke ist mit der Weiterentwicklung beauftragt worden. Das neue Portfoliomanagement-Tool soll eine zentrale Datenhaltung und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerunternehmen ermöglichen. Wichtige Kennzahlen werden berechnet, und Trends und Stammdaten werden visualisiert, heisst es in der Zühlke-Mitteilung. Strategische Entscheidungen könnten aufgrund aktueller Daten getroffen werden. Neue Aufgaben und Strategien würden laufend integriert. Die Lösung könne Kunden als Software-Service angeboten und gemeinsam weiterentwickelt werden.

    Zühlke entwickele die Lösung auf Basis der flexiblen Entwicklungsplattform für Unternehmensanwendungen, Mendix. Spezialisten aus den Bereichen Business-Analyse, User Experience, Low-Code-Entwicklung und Betrieb arbeiten dabei laut der Mitteilung sehr eng mit der Baugenossenschaft Zurlinden und der Aktiva AG zusammen.

  • Sika expandiert in Kanada

    Sika expandiert in Kanada

    Sika hat die Übernahme des kanadischen Baustoffzulieferers Sable Marco in einer Medienmitteilung bekanntgegeben. Mit dem Engagement will das in der Spezialitätenchemie tätige Unternehmen den Vertrieb im östlichen Kanada noch erfolgreicher machen.

    Sable Marco ist führend in der Mörtel- und Zementproduktion. Laut Medienmitteilung erzielt das in Pont-Rouge in der Provinz Québec ansässige Unternehmen einen Jahresumsatz von 20 Millionen Franken.

    Der Kundenstamm von Sable Marco passe zum Portfolio von Sika, heisst es. Zudem könne Sika von den „Kontakten zu nationalen und regionalen Baustoffmärkten und Heimwerker-Einzelhandelsketten profitieren“ und mache einen wichtigen Schritt zu einem „neuen Kundenkreis mit hohem Potenzial“.

    Die zementösen Produkte, Mörtel, Polymersande sowie weitere Materialien werden im Grossraum Quebec produziert. Synergien sehen die Unternehmen gemäss der Mitteilung im „Cross-Selling-Potenzial der Produkte, die Sika in den Zielmärkten Waterproofing und Building Finishing“ anbiete. Durch die geografische Lage sieht Sika Chancen für neue Vertriebswege im östlichen Kanada. Zudem sei die steigende Nachfrage nach Polymersand-Produkten einer Zusammenarbeit förderlich.

  • Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 3,76 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 5,6 Prozent. Er sei damit „trotz Portfolio-Anpassungen und längeren Projektlaufzeiten“ geringer als erwartet ausgefallen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Auftragsbestand konnte im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf einen Höchststand von 6,88 Milliarden Franken zum Jahresende 2021 gesteigert werden. Hier führt Implenia die Entwicklung auf „den strategischen Fokus auf grosse und komplexe Projekte“ zurück.

    Als Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Implenia im Berichtsjahr 114,8 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war hier ein Verlust von 146,8 Millionen Franken angefallen. Das Konzernergebnis legte von 2020 auf 2021 von einem Verlust von 132,1 Millionen Franken auf einen Gewinn von 64,0 Millionen Franken zu. An den guten Entwicklungen waren alle vier Geschäftsbereiche von Implenia beteiligt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 120 Millionen Franken an.

    Im Anschluss an den Verlust im Geschäftsjahr 2020 hat das Unternehmen einen umfassenden Transformationsprozess eingeleitet. Diese Transformation sei inzwischen weit fortgeschritten, erläutert Implenia. Das Unternehmen will sich zukünftig weiter auf Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz und Deutschland sowie auf Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte auch in anderen Märkten konzentrieren.

    „Die Steigerung des operativen Ergebnisses um 24 Prozent zeigt, dass wir unsere Transformation konsequent umsetzen“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Nach Portfolio-Anpassungen, mit strategischer Ausrichtung auf profitable, komplexe Projekte und dank Value Assurance sind alle Divisionen gut aufgestellt, um die Ertragskraft weiter zu steigern.“

  • Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest hat im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsgewinn von 14,4 Millionen Franken und einen Reingewinn von 12 Millionen Franken erzielt. Damit habe die 2020 von Implenia abgespaltene Firma einer Medienmitteilung zufolge „wiederum die Erwartungen“ übertroffen. Im vergangenen Jahr belief sich der Betriebsgewinn noch auf und rund 5,5 Millionen Franken und der Reingewinn auf rund 4 Millionen Franken.

    Der Wert des Immobilienportfolios ist seit dem Vorjahr um 19 Prozent auf 435 Millionen Franken gestiegen. Im Januar 2022 wurde auch die Übernahme des Bredella-Areals in Pratteln von der CERES Group abgeschlossen. Damit ist der Wert des Immobilienportfolios zu Jahresbeginn sogar auf 700 Millionen Franken angestiegen. Ina Invest bezeichnet das Bredella-Areal als „eines der interessantesten und grössten Entwicklungsportfolios der Schweiz“ mit grossem Potenzial.

    Das Unternehmen hebt in der Mitteilung auch die gute Entwicklung bei den Lokstadt-Hallen in Winterthur hervor. Die Hallen seien „in kürzester Zeit praktisch vollständig vermietet“ worden. Die Lokstadt in Winterthur und das Bredella-Areal in Pratteln würden exemplarisch die Strategie von Ina Invest verdeutlichen. Diese konzentriere sich auf „Zukunftsorte der 10-Millionen-Schweiz, die sich in den nächsten 20 Jahren komplett neu erfinden werden“.

    Ina Invest schätzt die Marktaussichten weiterhin als „vielversprechend“ ein. Im Jahr 2022 will das Unternehmen weiter wachsen und sich auf die unternehmerische Integration des neu entstandenen Portfolios fokussieren.

  • Zürichholz stockt Aktienkapital auf

    Zürichholz stockt Aktienkapital auf

    Zürichholz gibt Aktien im Wert von 3 Millionen Franken aus. Wie der Holzvermarkter in einer Medienmitteilung schreibt, schafft die Kapitalerhöhung „eine renditestarke, nachhaltige Anlagemöglichkeit“ für qualifizierte Investoren aus der Schweizer Wald-, Holz- und CO2-Wirtschaft“. Das auf Rund- und Energieholz spezialisierte Unternehmen hat nach einer Konsolidierungsphase 2019 eine neue Wachstumsstufe erreicht. Mit dem zusätzlichen Aktienkapital will das Unternehmen in den zukunftsweisenden Geschäftsfeldern Laubholzverarbeitung und Pflanzenkohleproduktion weiter wachsen.

    So baut Zürichholz seit dem Spatenstich im November 2021 für rund 12 Millionen Franken ein neues Betriebszentrum in Illnau ZH, das Ende 2022 in Betrieb gehen soll. Darin vereint seien ein Pyrolysewerk zur Pflanzenkohleherstellung, eine Garage und Werkstatt für den Fuhrpark, eine Holzschnitzelhalle zur Kapazitätssteigerung des Holzkraftwerks Aubrugg, Büros für Zürichholz mit Mietkapazität für Dritte und eine Heizzentrale für den Wärmeverbund Illnau.

    Die steigende Nachfrage nach Holz schlage sich in einer „sehr erfreulichen“ Bilanz des Geschäftsjahrs 2021 nieder. Das Unternehmen geht von einem mittelfristigen Umsatzsprung von 15 Millionen Franken auf 20 Millionen aus.

    Unter den rund 300 Aktionären seien Kanton und Stadt Zürich als grosse Waldbesitzer, was der Aktie „zusätzlich Stabilität und Potential“ verleihe. Der Ausgabepreis beträgt 1400 Franken pro Aktie im Bezugsrecht 2 zu 1. Bezugsrechtshandel wird ausgeschlossen. Die langjährige Dividendenrendite von nominell 5 Prozent soll gehalten werden.

    Holz gewinnt unter Klimaaspekten zunehmend an Popularität. Das gilt für Bauwirtschaft und Industrie, bei der Energieerzeugung und als Pyrolyseholz bei der Bioenergie. Holzaktien seien nicht nur rein finanziell lohnenswert. Eine Investition in die Wald- und Holzwirschaft rentiere sich auch mit Blick auf „Klimawirtschaft und Netto-Null-Verpflichtungen von Unternehmen und öffentlicher Hand“, heisst es. Holz gelte aufgrund seiner hohen CO2-senkenden Wirkung als eine der führenden Negativemissionstechnologien (NET), weil es Treibhausgase aus der Atmosphäre absorbieren und damit minimieren könne.

  • IWB steigt bei Sympheny ein

    IWB steigt bei Sympheny ein

    IWB beteiligt sich mit 30 Prozent an Sympheny. Das Jungunternehmen mit Sitz in Dübendorf hat eine Software entwickelt, die mögliche Energielösungen für Gebäude in Sekundenschnelle vergleichen kann. Daraus gezogene Erkenntnisse will IWB bei eigenen Planungen zum klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung nutzen.

    „Bezahlbarer Klimaschutz braucht optimierte Energieversorgungen“, leitet IWB einen Beitrag auf LinkedIn zum Einstieg bei Sympheny ein. Ihm zufolge will das Unternehmen für Energie, Wasser und Telekommunikation im Kanton Basel-Stadt die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit dem frischen Kapital bei der Weiterentwicklung ihrer Software unterstützen. Man freue sich auf die vertiefte Zusammenarbeit mit den Sympheny-Mitgründern Andrew Bollinger, Matthias Sulzer, Boran Morvaj und Julien Marquant, schreibt IWB.

    Einem Bericht auf startupticker.ch zufolge wurde die Software des erst 2020 gegründeten Jungunternehmens bereits in mehr als 20 grösseren Planungsprojekten verwendet. Zu den Kunden von Sympheny gehörten „unter anderem Energieversorger und Generalunternehmen aus der ganzen Schweiz“, heisst es dort weiter. Die von Sympheny entwickelte Energieplanungssoftware simuliert das zu untersuchende Energiesystem mit einem digitalen Zwilling. Über Algorithmen und standardisierte Geoinformationsdaten (GIS-Daten) können Produktion, Speicherung und Verbrauch von Energie simuliert werden.

  • PSP Swiss Property wächst profitabel

    PSP Swiss Property wächst profitabel

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2021 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 309,64 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2021 auf 278,76 Millionen Franken, das sind 2,8 Prozent mehr als 2020. PSP Swiss Property führt das Wachstum vor allem auf im Jahresvergleich gestiegene Mieteinnahmen und höhere Gewinne beim Verkauf von Entwicklungsprojekten und Stockwerkeigentum zurück.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 595,02 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 292,09 Millionen Franken im Jahr zuvor. Hier spielte neben den für das Betriebsergebnis relevanten Faktoren die Aufwertung des Portfolios um 464,9 Millionen Franken die entscheidende Rolle. Zum Stichtag Ende 2021 wurde das Immobilienportfolio von PSP Swiss Property mit 9,13 Milliarden Franken bilanziert.

    Im Verlauf des Geschäftsjahres hat die Immobiliengesellschaft dabei eine Reihe Projekte abgeschlossen und ins Anlageportfolio aufgenommen. In der Mitteilung wird hier unter anderem der Neubau ATMOS in Zürich-West mit einer Fläche von 24’000 Quadratmetern genannt. Vier Anlageliegenschaften seien als Entwicklungsprojekte umklassifiziert und eine Reihe Immobilien erfolgreich verkauft worden, erläutert PSP Swiss Property. Neue Anlageliegenschaften, Areale oder Projekte wurden 2021 nicht erworben.

    Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem EBITDA ohne Liegenschaftserfolge in Höhe von 285 Millionen Franken aus. Der Fokus soll unverändert auf der Modernisierung ausgewählter Immobilien, den eigenen Entwicklungsprojekten und der Vermietung verbleiben. Nicht-strategische Immobilien will PSP Swiss Property weiter verkaufen, Zukäufe werden vom langfristig in Aussicht stehenden Mehrwert abhängig gemacht.

  • Zehnder Group übernimmt kanadische Lüftungsfirma

    Zehnder Group übernimmt kanadische Lüftungsfirma

    Die Zehnder Group wird die Akquisition der kanadischen Firma Airia Brands Inc. in diesen Tagen abschliessen. Das hat der Aargauer Experte für Lüftung und Heizkörper jetzt bekanntgegeben. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Airia ist in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von Lüftungen mit Wärmerückgewinnung tätig. Ihre Produkte werden im Norden des amerikanischen Kontinents unter der Marke Lifebreath angeboten.

    Das Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge rund 150 Mitarbeitende. 2021 erzielte es einen Umsatz von umgerechnet rund 38 Millionen Euro. Der Airia-Sitz in London in der Provinz Ontario soll beibehalten und die Belegschaft einschliesslich des operativen Führungsteams übernommen werden.

    „Die Zehnder Group und Airia – das ist für uns ein perfekter Match“, wird der CEO der Zehnder Group, Matthias Huenerwadel zitiert. „Die Marke Lifebreath steht für gesunde, energieeffiziente und umweltfreundliche Innenraumklimalösungen, genau wie die Marke Zehnder. Mit der Akquisition von Airia bauen wir unsere Marktposition in Nordamerika deutlich aus, und wir sollen in Zukunft noch weiter wachsen“, gemäss dem Unternehmensmotto „Wachstum für Lüftungen – Ernte für Heizkörper“.

    Durch die Akquisition von Airia werde der Anteil des Lüftungsumsatzes am Gesamtumsatz in Nordamerika deutlich erhöht. Die Zehnder Group operiert in Nordamerika von ihrer Niederlassung in Buffalo im US-Bundesstaat New York aus. Weltweit entwickelt und fertigt das Unternehmen seine Produkte in 18 eigenen Werken. Davon befinden sich drei in Nordamerika und weitere drei in China.

  • IKEA expandiert in Chur und im Wallis  

    IKEA expandiert in Chur und im Wallis  

    IKEA eröffnet nach zehn Jahren wieder neue Standorte in der Schweiz. In Chur wird es ein Planungsstudio für Kundinnen und Kunden geben und in Riddes ein Einrichtungshaus gewohnter Grösse. Laut Medienmitteilung soll das 565 Quadratmeter grosse Planungsstudio mit diversen Musterzimmern im Herbst im Steinbock-Shopping-Center in Chur eröffnen. Er soll eine Art Mini-IKEA werden, heisst es weiter. Der Fokus liege auf dem Beratungs- und Planungsservice für Besucherinnen und Besucher sowie Geschäftskunden.

    Gleichzeitig reicht die in Spreitenbach ansässige IKEA Schweiz AG laut der Mitteilung demnächst die Baueingabe für ihr zehntes Geschäft in der Walliser Gemeinde Riddes ein. Nach der Ankündigung eines sogenannten Plan and Order Points in Bern sei der Ausbau der beiden Standorte ein nächster Schritt in der Expansionsstrategie von IKEA Schweiz. In Riddes soll das modernste und grünste IKEA-Einrichtungshaus der Schweiz entstehen. Die Eröffnung ist für den Herbst 2023 geplant. Das Geschäft soll auf rund 23’000 Quadratmetern mit viel Grünfläche ein breites Angebot an nachhaltigen Produkten und Serviceleistungen bieten.

    „Es ist nun zehn Jahre her, seit wir in Rothenburg den letzten IKEA Store in der Schweiz eröffnet und so die Innerschweiz erschlossen haben. Mit dem Planungsstudio in Chur und dem Store in Riddes erschliessen wir zwei neue Märkte in der Schweiz ausserhalb der Städte“, wird Jessica Anderen, CEO und Strategieverantwortliche von IKEA Schweiz, zitiert. Heute verfüge IKEA über neun Einrichtungshäuser in allen Landesteilen sowie ein Verteilzentrum in Itingen BL, das die meisten Online-Verkäufe abwickele.

    Das IKEA-Planungsstudio ist laut der Medienmitteilung das erste Format dieser Art in der Schweiz. Vergleichbare Servicestellen gebe es erst in London, Berlin und Oslo. „Wir sind ebenso erfreut wie stolz, dass IKEA ihr neues Serviceformat nach ausgesuchten Weltstädten nun ausgerechnet bei uns in Chur anbietet“, wird Frederick Widl, Leiter Immobilien bei der AXA, als Vermieter zitiert.

  • Moody’s stuft Swiss Prime Site als guten Schuldner ein

    Moody’s stuft Swiss Prime Site als guten Schuldner ein

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Ratingagentur Moody’s der Solothurner Immobiliengesellschaft die Note A3 mit stabilem Ausblick verliehen. SPS sieht damit eine starke Bonität und die eigene strategische Ausrichtung bestätigt. „Das Rating bringt die Überzeugung von Moody’s zum Ausdruck, dass die Swiss Prime Site-Gruppe als umfassende Real Estate Investment Plattform finanziell und strategisch solide aufgestellt ist“, wird Unternehmenschef René Zahnd in der Mitteilung zitiert. Zudem eröffne es der Immobiliengesellschaft „Möglichkeiten, neu bei Bedarf auch international Fremdkapital aufzunehmen“, ergänzt Finanzchef Marcel Kucher.

    Für das A3-Rating von Moody’s seien hauptsächlich „vier Kernelemente“ relevant gewesen, heisst es in der Mitteilung. Als erstes dieser Kernelemente wird dort das qualitativ sehr hochwertige, regional gut verteilte und über stabile Nutzungsarten diversifizierte Immobilienportfolio im Wert von 12,5 Milliarden Franken genannt. Darüber seien die Erweiterung des Geschäftsmodells auf Real Estate Management und die durch die neue Finanzierungsstruktur erlangte finanzielle Flexibilität positiv bewertet worden. Als viertes Kernelement führt die Mitteilung die guten wirtschaftlichen Bedingungen der Schweiz und deren stabilen Immobilienmarkt an.

  • Am Flughafen Zürich eröffnet Europas grösstes Kapselhotel

    Am Flughafen Zürich eröffnet Europas grösstes Kapselhotel

    Capsule hotel hat am 12. Februar ein neues Kapselhotel am Flughafen Zürich eröffnet, informiert das Hotelunternehmen mit Sitz in Luzern in einer Mitteilung. Das neue Hotel mit dem Namen Alpine Garden ist nach den Häusern in Luzern und Basel das dritte Kapselhotel des Unternehmens. Das Kapselhotel am Flughafen direkt gegenüber dem Check-in 1 verfügt über 144 Schlafplätze auf rund 1100 Quadratmetern und ist laut Mitteilung damit europaweit das grösste Hotel dieses Konzepts.

    Die Preise für eine Übernachtung in einer der abschliessbaren, schallisolierten und über eine individuelle Frischluft-Klimatisierung verfügenden Schlafkapseln beginnen bei 65 Franken. Sechs der Schlafkapseln sind hindernisfrei, eine Schlafkapsel ist rollstuhlgängig gestaltet. Den Gästen stehen zudem Begegnungszonen, ein kleiner Wellnessbereich, Co-Working-Plätze und eine Bar mit Frühstückmöglichkeit zur Verfügung.

    Für das Innenleben des Hotels hat capsule hotel mit dem Schweizer Naturfotografen Fabio Zingg kooperiert. Seine Bilder verleihen den Schlafkapseln und den Gemeinschaftsbereichen ein Alpine-Garden-Design. „Mit der Gestaltung dieses innovativen Hotels kann ich Reisenden die schönsten Seiten der Schweizer Natur näherbringen und ihnen gleichzeitig ein unvergessliches Erlebnis ermöglichen“, lässt sich Zingg in der Mitteilung zitieren.

    Auch bei der Flughafen Zürich AG ist man über die Eröffnung des neuen Kapselhotels erfreut. „Das Kapselhotel direkt gegenüber vom Check-in 1 ergänzt das bestehende Übernachtungsangebot am Flughafen ideal“, erläutert Lydia Naef, Head Property & Portfolio Management der Flughafen Zürich AG, in der Mitteilung. Peter Schiffhauer, VRP capsule services AG, setzt darauf,  „mit dem einzigartigen Gestaltungskonzept, Vibe und Übernachtungspreisen ab 65 Franken“ die Bedürfnisse nationaler und internationaler Gäste erfüllen zu können.

  • In eigener Sache: Immo!nvest mit neuem Online-Auftritt

    In eigener Sache: Immo!nvest mit neuem Online-Auftritt

    Vor rund einem Jahr ging unsere Homepage immo-invest.ch online. In den vergangenen zehn Monaten konnten wir den Traffic erfreulicherweise kontinuierlich steigern. So verzeichneten wir von April 2021 bis Januar 2022 insgesamt 328’660 Webseiten-Aufrufe und 1,1 Millionen Klicks.


    Die steigenden Leserzahlen sowie unsere aktuell rund 50’000 Newsletter-Abonnenten sind für uns der Anlass, unseren Online-Auftritt weiter zu optimieren. Das Layout wurde so überarbeitet, dass das Menü nun intuitiver gestaltet ist; die einzelnen Kategorien sind breiter aufgeteilt. Alle Artikel können in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch aufgerufen werden.

    Neben den bereits bekannten Print-Abonnements sind ausserdem ab sofort auch Online-Abos erhältlich.

  • Fassaden und Innenräume mit neuem Wettbewerbspreis ausgezeichnet

    Fassaden und Innenräume mit neuem Wettbewerbspreis ausgezeichnet

    Am Sitz des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbands SMGV in Wallisellen ZH wurden die besten Teams des neuen «Schweizer Preis Putz + Farbe für Architektur und Handwerk» ausgezeichnet worden. Aufgrund von Corona war die Preisverleihung vom Februar 2021 nur online möglich gewesen. Die physische Preisübergabe wurde nun im kleinen Rahmen nachgeholt: Rund 35 Preisträger, Jurymitglieder, Sponsoren und Vertreter aus der Baubranche ehrten die Sieger-Teams, die mit ihren Projekten dazu beitragen, dass Putz und Farbe jene Aufmerksamkeit erhalten, die ihnen gebührt.

    Vom Wohnhaus bis zum Kloster
    Insgesamt 37 spannende Projekte aus der ganzen Schweiz mit Fokus auf die Fassaden- oder die Innenraumgestaltung waren bei der ersten Austragung des Preises eingereicht worden. Das vom Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber gesponsert Preisgeld von insgesamt 35’000 Franken ging an folgende Projekte: Das Projekt Haus Holdergasse (Vaduz FL) gewann in der Kategorie Putzfassade/Farbgestaltung Gold und in der Kategorie Innenraumgestaltung Bronze. Silber und Bronze der Kategorie Putzfassade/Farbgestaltung gingen an die Projekte Kloster Maria Opferung (Zug) und Bâtiment Codha Ecoquartier Jonction Genève. Gold für die Innenraumgestaltung erhielt das Schulhaus am Ekkarthof (Lengwil TG), Silber ging an das Hofcafé Rathaus zum Äusseren Stand (Bern). Den Sonderpreis für die Gesamtwirkung von Putz und Farbe sicherte sich die Wohnüberbauung Oberzelg (Winterthur-Sennhof ZH) und den Publikumspreis erhielt das Einfamilienhaus Iseli in Abtwil SG. 

    Für eine ausgezeichnete Zusammenarbeit
    Der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV hat den «Schweizer Preis Putz + Farbe» zusammen mit der Messe Luzern 2020 lanciert. Der Preis ist eine Weiterentwicklung des 2015 und 2018 im Rahmen der Fachmesse appli-tech erfolgreich durchgeführten Innovationswettbewerbs «Farbe – Putz – Dämmung». Der neue Preis setzt den Fokus noch stärker auf das Interdisziplinäre: Er soll die Zusammenarbeit zwischen Planer/innen und Handwerker/innen aus dem Maler- und dem Gipsergewerbe fördern und zeichnet ausgeführte Bauten und Raumkonzepte aus, die durch einen differenzierten und qualitätvollen Umgang mit Putz und Farbe geprägt sind. Putz und Farbe sind nicht nur für die Gesamtästhetik eines Gebäudes entscheidend, sondern müssen auch hohe technische, energetische, bauphysikalische und ökologische Anforderungen erfüllen.

    Medienkontakt
    Raphael Briner, stv. Leiter Kommunikation
    043 233 49 51,
    kommunikation@smgv.ch

  • Sika will in Afrika wachsen

    Sika will in Afrika wachsen

    Sika positioniert sich für weiteres dynamisches Wachstum in Tansania und der Republik Elfenbeinküste. Im ostafrikanischen Wirtschaftszentrum Daressalam hat das Unternehmen einen neuen Standort bezogen. Dort produziert das Zuger Unternehmen neben Betonzusatzmitteln jetzt auch Mörtel und Fliesenkleber. Das verkürze die Transportwege, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens.

    In der Republik Elfenbeinküste im Westen des Kontinents hat Sika die Grösse seines Werksgeländes verdoppelt. Mit neuen Flächen für Lager, Büroräume und Labore in Abidjan könne Sika mittelfristig die Produktionskapazitäten für Fliesenkleber und Reparaturmörtel verdoppeln und die Lagerkapazitäten ausweiten. Von dort aus sollen auch die Nachbarländer Burkina Faso, Togo, Benin, Mali und Sierra Leone beliefert werden.

    Sika bekenne sich langfristig „zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit in Afrika“, wird Regionalleiter EMEA, Ivo Schädler, zitiert. „An beiden Standorten produzieren wir hochwertige Lösungen, die für grosse Infrastrukturprojekte eingesetzt werden.“ Als Beispiele führt er das Metroprojekt und die Erweiterung des Seehafens in Abidjan, die Standard Gauge Railway und das Julius-Nyerere-Wasserkraftwerk in Tansania an.

  • Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers hat für den Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) European Properties zwei Büroliegenschaften in Berlin und Antwerpen, eine Industrieliegenschaft im Raum Stuttgart und eine Wohnimmobilie in Oldenburg erworben, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Gleichzeitig sei eine Büroliegenschaft in Oxford gewinnbringend verkauft worden.

    Damit hat das im Fonds gehaltene Vermögen aktuell den Stand von knapp 715 Millionen Euro erreicht. Im anhaltenden Tiefzinsumfeld liessen sich mit Investitionen in europäische Immobilien weiterhin attraktive Renditen erziele, schreibt Swiss Life Asset Managers. Der Vermögensverwalter plant, im Herbst dieses Jahres eine weitere Kapitalerhöhung für den Fonds durchzuführen.

    In der Mitteilung kommuniziert Swiss Life Asset Managers auch das eigene Engagement für Nachhaltigkeit. „Umwelt-, Sozial- und Governance Faktoren (ESG) werden bei Swiss Life Asset Managers systematisch in die Anlage- und Risikomanagementprozesse einbezogen“, schreibt das Unternehmen. Im letzten Jahr hat der Swiss Life REF (CH) European Properties 72 Prozent beim Global Real Estate Sustainability Benchmark erzielt und damit drei Sterne sowie den Green Status erhalten, informiert Swiss Life Asset Managers. Bereits 2018 hat das Unternehmen die Prinzipien für nachhaltiges Investieren der Vereinten Nationen unterzeichnet.

  • HSG weiht Lernzentrum Square ein

    HSG weiht Lernzentrum Square ein

    Am Sonntag den 13. Februar weiht die HSG ihr neues Lernzentrum ein. Square stelle einen „Prototyp der Universität der Zukunft“ dar und solle als „Ort der überraschenden Begegnung und gegenseitigen Inspiration“ dienen, schreibt die HSG in einer Mitteilung. „Die neuen Lern- und Lehrformate, die in Square entwickelt werden, sollen die ganze Universität inspirieren und unsere Studierenden bestmöglich auf die Praxis vorbereiten“, wird HSG-Rektor Bernhard Ehrenzeller dort zitiert.

    Die Arbeit von Square fusst auf drei Säulen, die Fakultät, Alumni und Studierende gemeinsam entwickelt haben. So soll das Lernzentrum zum einen als Experimentierfeld für neue Formate dienen, die bei Erfolg an der HSG und anderen Universitäten umgesetzt werden können. Für das am 21. Februar beginnende Frühjahressemester wurden 80 bestehende Lehrveranstaltungen ausgewählt, die im Square durchgeführt und ausgewertet werden sollen.

    Zum anderen wird Square die Rolle eines Basislagers für einen Austausch zwischen Studierenden, Alumni und Forschenden übernehmen. Dabei hat die HSG den Einbezug von Persönlichkeiten aus diversen Berufen und gesellschaftlichen Gruppen geplant. Für das Frühjahrssemester haben unter anderem Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Bank, Gabriele Fischer, Chefredakteurin und Verlegerin des deutschen Wirtschaftsmagazins „Brand eins“, und Bundeskanzler Walter Thurnherr zugesagt.

    Nicht zuletzt soll Square auch als öffentlicher Raum für einen kritischen Diskurs von und mit denjenigen dienen, die nicht direkt mit der HSG verbunden sind. Um Ansässige St.Gallens sowie Gäste aus nah und fern anzulocken, will Square sich als Marktplatz mit einer offenen Atmosphäre präsentieren. Dazu wird Musik, Barista-Kaffee und eigens für Square gebrautes Bier offeriert.

  • Portfoliowert des HSC Fund leicht höher als Vorjahr

    Portfoliowert des HSC Fund leicht höher als Vorjahr

    Die Zukäufe aus dem Vorjahr trugen erstmals ganzjährig zum Ertrag bei. Dies führte zu einer Steigerung der Mietzinseinnahmen um 8.2% von CHF 38.8 Millionen auf CHF 42.0 Millionen. Der Marktwert des Liegenschaftenportfolios erhöhte sich per Ende Vorjahr um 0.8% auf CHF 750 Millionen. Diese Marktwertsteigerung konnte mehrheitlich durch Vermietungserfolge und dediziertes Asset Management erzielt werden. Aufgrund diverser Zukäufe im Geschäftsjahr 2020 und damit verbundenen einmaligen Aufwertungen betrug die letztjährige Anlagerendite 6.9%. Da 2021 keine Zukäufe erfolgten, wurden bei leicht höheren Nettoerträgen entsprechend weniger Aufwertungen erzielt, was 2021 zu einer Anlagerendite von 5.4% führte.

    Per 31. Dezember 2021 umfasst der Fonds 35 Liegenschaften mit einer vermietbaren Gesamtfläche von über 300’000m2. Weitere Informationen zum HSC Fund finden Sie im Factsheet per 31. Dezember 2021. Der Jahresbericht wird am 15. März 2022 publiziert.

  • Halter errichtet Forschungszentrum in Lupfig

    Halter errichtet Forschungszentrum in Lupfig

    Die Halter AG hat per 1. Februar die Futura Towers in Lupfig von der Wisca Immo SA übernommen. Aus den beiden Gebäuden mit knapp 25‘000 Quadratmetern Gewerbe-, Produktions- und Lagerflächen soll laut Medienmitteilung des Schlieremer Immobilienentwicklers und neuen Eigentümers ein multifunktionales Zentrum für Lehre, Forschung, produzierendes Gewerbe sowie Freizeiteinrichtungen und Gastronomie werden. Dieses solle unter dem Markennamen Futurama neu positioniert werden. Die 1992 fertiggestellte Liegenschaft umfasse elf Obergeschosse und drei Untergeschosse mit 287 Parkplätzen sowie 30 weitere Aussenparkplätze.

    Futurama stehe für eine moderne Arbeitswelt der kurzen Distanzen für Lehr- und Forschungsinstitute, industrielle Fertigung sowie Büro- und Dienstleistungsbetriebe, wird der für Entwicklungen verantwortliche Halter-Geschäftsführer Andreas Campi zitiert. „Dabei werden wir besonderen Wert auf die Aufenthaltsqualität legen und ergänzende Freizeiteinrichtungen und Gastronomieangebote schaffen“, so Campi weiter.

    Der Standort ist direkt an den öffentlichen Verkehr in fünfminütiger Gehdistanz zum Bahnhof Lupfig angeschlossen. Weiter gebe es eine gute Anbindung an die Autobahn A1/3 mit zwei Autobahnanschlüssen, heisst es in der Mitteilung. Futurama liege in direkter Nachbarschaft zum Datacenter Campus Zürich-West von green.ch.

    Die Übernahme der Futura Towers durch Halter „entfacht die grosse Hoffnung, dass in den seit fast 30 Jahren meist ungenutzten Liegenschaften endlich Leben entsteht“, wird der Lupfiger Gemeindeammann Richard Plüss zitiert.