Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Generalversammlung der Allreal Holding AG stimmt sämtlichen Anträgen zu

    Generalversammlung der Allreal Holding AG stimmt sämtlichen Anträgen zu

    An der Generalversammlung der Allreal Holding AG waren 10’584’282 Aktienstimmen vertreten, entsprechend 63.8 Prozent des Aktienkapitals bzw. 80.0 Prozent des eingetragenen, stimmberechtigten Aktienkapitals.

    Der Jahresabschluss 2021 wurde von der Generalversammlung genehmigt und einer Ausschüttung von insgesamt CHF 7.00 pro Namenaktie am 14. April 2022 wurde zugestimmt. Diese wird in Form einer ordentlichen Dividende von CHF 3.50 (brutto) pro Namenaktie (CHF 2.275 netto nach Abzug der Verrechnungssteuer) verteilt. Zusätzlich wurde eine Ausschüttung aus Reserven aus Kapitaleinlagen von CHF 3.50 pro Namenaktie (ex-Datum 12. April 2022) genehmigt.

    Die Aktionäre haben zudem Ralph-Thomas Honegger als Präsident des Verwaltungsrats wiedergewählt. Mit Philipp Gmür, Andrea Sieber, Peter Spuhler, Olivier Steimer, Thomas Stenz und Jürg Stöckli bestätigte die Generalversammlung auch die Wiederwahl der bisherigen Mitglieder des Gremiums. Neu in den Verwaltungsrat wählte die Generalversammlung zusätzlich Anja Wyden Guelpa.

    Breite Zustimmung fanden auch die Anträge zu den Statutenänderungen, etwa für die Verlängerung und Erhöhung des genehmigten Kapitals von höchstens CHF 1.0 Million nominal und die Reduktion des bedingten Kapitals auf CHF 0.5 Million nominal.

    Die 24. ordentliche Generalversammlung der Allreal Holding AG findet am 21. April 2023 in Zürich statt.

  • GenTwo lanciert erstes Immobilienzertifikat im Metaverse

    GenTwo lanciert erstes Immobilienzertifikat im Metaverse

    Drei Unternehmen bringen gemeinsam das erste Anlageprodukt für digitale Immobilien im Metaverse auf den Markt, das Criptonite Metaverse Real Estate AMC. Dafür haben sich der Verbriefungsspezialist GenTwo Digital aus Zürich, der in Lissabon ansässige NFT-Marktplatz für Luxusmarken, Exclusible, und der Genfer Vermögensverwalter von Kryptowährungen, Criptonite, zusammengeschlossen. Zur Feier der Markteinführung des aktiv verwaltete Zertifikats (AMC) Criptonite Metaverse Real Estate findet am Abend des 8. April in Decentraland die Crypto Night Party statt. Dies ist die erste Veranstaltung von GenTwos web3-Konferenzveranstalter AssetRush.

    Laut einer Medienmitteilung stehen im Mittelpunkt dieses „exklusiven Anlageprodukts“ digitale Luxusimmobilien, also NFTs (Non Fungible Tokens), im Metaverse, einem künftigen riesigen Verbund virtueller Welten samt virtueller Wirtschaft und virtueller Gesellschaften. Das Anlageprodukt soll institutionellen Anlegern eine direkte Beteiligung an der Entwicklung des Metaverse und digitaler Vermögenswerte erlauben.

    „Wir sind stolz, angesichts der unglaublichen Möglichkeiten, die das Metaverse bietet, unser nächstes bedeutendes Metaverse-Anlageprodukt anzukündigen“, wird GenTwo-CEO Philippe Naegeli zitiert. „Wir sind überzeugt davon, dass unsere kuratierten digitalen Luxusimmobilien sowohl neuen als auch kryptoerfahrenen professionellen Anlegern die notwendige Sicherheit geben werden, um ihre ersten Schritte ins Metaverse zu wagen“, so Exclusible-Mitgründer Romain Girbal. „Dank diesem AMC muss man kein ,Geek‘ sein, um in das Metaverse zu investieren.“

  • digitalSTROM lanciert neues Produkt

    digitalSTROM lanciert neues Produkt

    Die digitalSTROM AG aus Schlieren lanciert ein neues Gerät zur komfortablen Bedienung von Schatteneinrichtungen. Mit der Schatten-Universalklemme GR-KL300 lassen sich laut Medienmitteilung elektrische Rollläden, Markisen, Jalousien und auch Vorhänge digital öffnen und schliessen. Dies geschieht über digitalSTROM-Kommandos. Diese können auch von einer Smartphone-App gegeben werden. So können gewünschte Beschattungspositionen aus der Ferne aufgerufen werden.

    Die verschiedenen Beschattungstypen, etwa die Höhe von Jalousien, sind laut der Produktbeschreibung frei mittels Software konfigurierbar. Über die Stromleitung im Haus können mehrere Installationen intelligent im digitalSTROM-System vernetzt werden. So ist die gemeinsame Steuerung mehrerer Beschattungsgeräte in einem Raum oder der gesamten Wohnung oder Haus möglich.

    Mit GR-KL300 kann das Öffnen und Schliessen über einen digitalSTROM-Taster gesteuert und nach Wunsch automatisiert werden. Je nach Tageszeit, Wetterlage oder als Anwesenheitssimulation kann eine bestimmte Einstellung gewählt werden.

    Der Antrieb der Jalousien oder der anderer Anlagen kann auch direkt über Taster ohne digitalSTROM bedient werden. Die Installation erkennt automatisch die jeweilige Lage der Beschattungseinrichtung. Und es gibt eine Abschaltung bei angezeigter Überlastung. Das neue Gerät ist nach Angaben von digitalSTROM ab dem 15. April im Handel.

  • Coop baut neue Solaranlage auf Einkaufszentrum

    Coop baut neue Solaranlage auf Einkaufszentrum

    Die Detailhandelsgenossenschaft Coop hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Einkaufszentrums Fribourg Süd installiert. Damit hat Coop seit 2016 insgesamt 60 Solaranlagen auf den Dächern seiner Supermärkte, Einkaufszentren, Produktionsbetriebe und Verteilzentralen gebaut, heisst es in einer Medienmitteilung. Das Engagement ist Teil einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit Hauptsitz in Basel.

    Die neue Anlage in Villars-sur-Glâne ist mit 4300 Quadratmetern eine der bislang grössten bei Coop. Alle Anlagen zusammen ergeben eine Fläche von 115‘000 Quadratmetern Solarzellen. Sie produzieren 19 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Das entspricht den Angaben zufolge dem jährlichen Stromverbrauch von 5800 Haushalten.

    Coop versorgt mit dem Strom seine eigene Infrastruktur in den Verkaufsstellen, darunter Kühlregale und die Beleuchtung. So nutzt der Standort Fribourg Süd 90 Prozent seines Solarstroms.

    Coop will perspektivisch zu 100 Prozent auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen umsteigen. Im Zuge ihrer Nachhaltigkeitsstrategie will die Genossenschaft ausserdem ihren direkten CO2-Ausstoss bis 2026 um 20 Prozent reduzieren. Weiterhin will Coop den Warentransport per Bahn weiter ausbauen und Projekte zur Reduktion von Kohlenstoffdioxid entlang der Lieferketten umsetzen.

  • Steiner AG verkauft Gewerbehaus im Glasi-Quartier

    Steiner AG verkauft Gewerbehaus im Glasi-Quartier

    Die Investmentgesellschaft Edmond de Rothschild Real Estate SICAV aus Genf hat das Haus Angelo im neuen Glasi-Stadtteil in Bülach von der Zürcher Totalunternehmerin Steiner, die das Quartier entwickelt, gekauft. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Die ersten Ausbauarbeiten haben bereits im November 2021 begonnen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Als langjährige Mieterin wird die Stiftung Wisli einziehen. Die gemeinnützige Sozialinstitution will eine Cafeteria und eine Bäckerei im Erdgeschoss betreiben. Des Weiteren belegt das digital health center, ein Zentrum für digitale Innovation im Gesundheitswesen, Räume. Insgesamt sind mehr als 80 Prozent der 6576 Quadratmeter umfassenden Gewerbefläche vermietet.

    Ab Sommer soll das neue Quartier mit seinen 21 Neubauten auf einem 42‘000 Quadratmeter grossen Areal der ehemaligen Glashütte Bülach nach und nach zum Leben erwachen. Nach Abschluss aller Arbeiten soll das Quartier 1500 Menschen 560 Wohnungen sowie mehr als 20’000 Quadratmeter Gewerbefläche zum Leben und Arbeiten bieten.

  • Amberg Engineering erhält Auftrag von der Deutschen Bahn

    Amberg Engineering erhält Auftrag von der Deutschen Bahn

    Amberg Engineering hat bei der Auslosung einer Planung für die Neubau-Bahnstrecke zwischen Innleiten und Kirnstein bei Rosenheim in Bayern gewonnen. In einer Arbeitsgemeinschaft mit Obermeyer Infrastruktur soll das Beratungsunternehmen mit Sitz in Regensdorf den Auftrag der Deutschen Bahn (DB) im Projekt Brenner Nordzulauf bearbeiten, heisst es in einer Medienmitteilung. Beide Unternehmen arbeiten bereits in einem laufenden Projekt am Brenner Basistunnel zusammen.

    Der Planungsabschnitt Innleiten-Kirnstein im Schienennetzausbauprojekt Brenner-Nordzulauf umfasst unter anderem die Planung der beiden Tunnel Ringelfeld und Steinkirchen inklusive der tunneltechnischen Ausstattung, die Planung der Schienen und Strassen sowie die Planung für den Neubau von Überführungsbauwerken, Trögen, Schallschutzwänden und Stützbauwerken.

    Dabei kommt der digitale Prozess Building Information Modelling (BIM) vertraglich verpflichtend zum Einsatz. „Wir freuen uns sehr, unsere Planungsexpertise in einem solch exponierten DB-Gesamtplanungsprojekt zeigen zu können. Zudem können wir zusammen mit den Projektbeteiligten gemeinschaftlich die BIM-Methodik in der Infrastrukturplanung weiterentwickeln“, wird Christoph Heiter, Ingenieur bei Obermeyer Infrastruktur, zitiert.

  • Gebäudetechnik für größtes UPS-Verteilzentrum in Europa

    Gebäudetechnik für größtes UPS-Verteilzentrum in Europa

    Apleona Wolfferts ist mit den Gewerken Heizung, Kälte und Lüftung sowie Brandschutz für die jüngste Ausbaustufe des Fracht- und Umschlagszentrums des Paketdienstleisters United Parcel Service (UPS) am Flughafen Köln-Bonn beauftragt worden. Das 2005 errichtete, in Europa größte UPS-Drehkreuz, wird momentan durch vier mehrgeschossig angelegte Abfertigungshallen mit einer Fläche von jeweils 6.000 Quadratmetern und einer Raumhöhe von bis zu zehn Metern sowie drei siebenstöckige Bürotürme erweitert. Die Fertigstellung soll bereits im August 2022 erfolgen.

    Neben den HKL-Anlagen stattet die Apleona-Tochter die neuen Abfertigungshallen auch mit Entrauchungsanlagen aus. Zusätzlich installiert sie in den Bürotürmen die Sanitäranlagen und erbringt darüber hinaus die Ausführungs- und Montageplanung sowie Koordination sämtlicher weiterer gebäudetechnischer Gewerke. Auftraggeber für den Großauftrag ist der Generalunternehmer, die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH. Bauherr ist UPS.

    Geschäftsführer der Apleona Wolfferts, Horst Kever: „Solch komplexe Bauprojekte sind durch den eng getakteten Zeitplan und die Größe der Gebäude baulogistisch herausfordernd. Das sensible Flughafengelände erhöht durch explizite Sicherheitsregelungen die Anforderungen zusätzlich. Das gilt für das gesamte Bauteam und Apleona Wolfferts hat durch die beauftragte Koordination eine Schlüsselrolle inne, die wir durch Professionalität, Termintreue, und Engagement erfüllen.“

  • Patron Capital und Sonar Real Estate erwerben Frankfurter „Prisma“

    Patron Capital und Sonar Real Estate erwerben Frankfurter „Prisma“

    Ziel von Patron Capital und Sonar Real Estate ist es, das 2001 errichtete und seit Anfang 2022 durch Auszug des einzigen Mieters leerstehende Landmark-Bürogebäude neu zu positionieren. Dazu wird das 42.450 Quadratmeter Mietfläche umfassende Gebäude nach Abschluss der Konzeptionierungs- und Planungsphase unter Nachhaltigkeitsaspekten modernisiert. Im Rahmen dessen wird auch die Gebäudetechnik – insbesondere die Klimatechnik – auf den neusten Stand gebracht, um den künftigen Mietern hochmoderne und nachhaltig konzipierte Büroflächen bereitstellen zu können. 

    Die Flächen im Erdgeschoss, inklusive der offenen Lobby, sollen für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Das soll den Wandel des ehemaligen Bürostandorts „Niederrad“ hin zum „Lyoner Quartier“ durch Gastronomie- und Fitnessangebote unterstützen.

    Holger Hosang, Managing Partner von Sonar Real Estate, kommentiert: „Die Beachtung und Umsetzung der ESG-Kriterien bei Revitalisierungen und Projektentwicklungen gehört inzwischen zu unserer Unternehmensphilosophie. Dabei achten wir nicht nur auf ökologische Aspekte, sondern zunehmend auch auf den sozialen Impact unserer Projekte und haben das entsprechende Experten-Know-how im eigenen Haus. Das ‚Prisma‘ ist dabei aufgrund der Architektur und der Größe ein besonders spannendes Projekt an einem exzellenten Mikrostandort innerhalb des Lyoner Quartiers. Wir wollen für die zukünftigen Mieter den Landmark-Charakter der Immobilie erhalten und diese gleichzeitig zu einem modernen sowie ESG-konformen Gebäude weiterentwickeln.“

    Christoph Ignaczak, Senior Partner von Patron Capital, ergänzt: „Mit Sonar haben wir einen Mitgesellschafter an unserer Seite, mit dem wir unsere Manage-to-ESG-Strategie vollumfänglich und vom ersten Tag an umsetzen können. Das Ziel ist es, ein hochmodernes und attraktives Büroobjekt, das zugleich ein lebendiger Ort ist, zur Verfügung zu stellen – und dies an einem Standort, der sich in den letzten Jahren sehr erfreulich weiterentwickelt und diversifiziert hat. Wir sind fest davon überzeugt, dass die künftigen Mieter unser Konzept honorieren werden.“

    Ashurst LLP hat die Käufer- und Taylor Wessing die Verkäuferseite in juristischen Fragen begleitet. Für Patron Capital und Sonar Real Estate haben außerdem Noerr die steuerliche und Witte Projektmanagement die technische übernommen. Colliers war auf Seiten des Verkäufers als exklusiver Transaktionsberater beauftragt. 

    Die Finanzierung wird von der HSBC gestellt. Patron wurde bei der Erstellung des Finanzierungskonzepts von Laurus Property Partners beraten. Ein hierfür notwendiges Wertgutachten hatte zuvor BNP Paribas Real Estate erstellt. 

  • Swiss TPH eröffnet Neubau im BaseLink-Areal

    Swiss TPH eröffnet Neubau im BaseLink-Areal

    Das Swiss TPH vereint seine bisher auf sieben Liegenschaften verteilten Abteilungen in einem Neubau auf dem BaseLink-Areal. Am 1. April ist das von den Basler Architekten Kunz und Mösch realisierte Gebäude namens Belo Horizonte offiziell eröffnet worden. Auf fünf Geschossen bietet es auf einer Fläche von rund 13’000 Quadratmetern 725 moderne Arbeits- und 150 Laborplätze. Insgesamt sollen auf dem Areal laut einer Medienmitteilung bis zu 10’000 neue Arbeitsplätze entstehen.

    In ihrer Ansprache hat Staatssekretärin Martina Hirayama gesagt, „das Institut leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt und treibt die Innovation voran“. Den Angaben zufolge ermöglicht der Neubau „attraktive Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit, um globale Herausforderungen anzunehmen und Lösungsansätze partnerschaftlich anzugehen“.

    Der Direktor des Swiss TPH, Jürg Utzinger, bezeichnete die Eröffnung als einen historischen Tag für das Swiss TPH: „Knapp 80 Jahre nach unserer Gründung – ursprünglich als dreijähriges Provisorium angedacht – dürfen wir dieses tolle Gebäude unser neues Zuhause nennen.“ Damit sei „die Transformation vom ,Tropeli‘ zum ,Swiss TPH‘ vollbracht und wir können unsere Mission noch konsequenter vorantreiben“.

    Das neue Swiss TPH ist laut Nicole Nüssli-Kaiser, Gemeindepräsidentin von Allschwil, „eine wichtige Ankerinstitution“ im BaseLink-Areal, dem aufstrebenden Life Science-Cluster. Er liegt in direkter Nachbarschaft zum Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus, der im Herbst 2022 eröffnet wird. Dort haben sich Unternehmen wie Abbott, Basilea Pharmaceutica, Idorsia, Johnson&Johnson und Skan angesiedelt.

  • Neues Prinzip für das industrielle Flachdach

    Neues Prinzip für das industrielle Flachdach

    Mehr Stabilität unter starken Belastungen

    Durch die wellenartige Struktur der Lichtkuppel F100 W nimmt die Verglasung Belastungen besser auf und verteilt diese gleichmässig weiter. Das führt zu einer besseren Lastabtragung und mehr Steifigkeit, wodurch die Lichtkuppel bei höheren Windgeschwindigkeiten wasserdicht bleibt und mehr Wind und Schnee standhält. Laut Mitteilung von LAMILUX konnte auch die Tragfähigkeit für Schnee erhöht werden, abhängig von der Grösse und Lichtkuppel-Variante, bis zu einem Vierfachen im Vergleich zu bisher am Markt erhältlichen Lichtkuppeln. Die neue Lichtkuppel ist geprüft und getestet auf Widerstandsfähigkeit bei Starkregen mit 8 Litern pro Quadratmeter und Minute sowie gleichzeitigem Orkan bis zu 115 km/h und höchste Hagelwiderstandsklasse HW5. Das bedeutet, dass die wellenförmige Lichtkuppel bis zu 50 mm grossen Hagelkörnern, die aus Himmelshöhe mit einer Endgeschwindigkeit von 111 km/h auf die Lichtkuppel treffen, standhalten kann.

    Mehr Sicherheit bei Wetterextremen

    Gerade weil Wetterextreme unregelmässig und plötzlich auftreten, gilt es insbesondere Dächer vor den Gefahren der Umwelteinflüsse zu schützen. „Wir sehen es als Hersteller von Tageslichtsystemen in unserer Pflicht, unsere Oberlichter an die sich stetig ändernden Einflüsse anzupassen, um Gebäude vorbeugend vor Extremwettereignissen zu schützen. Deshalb war es unser Ziel, die Funktionalität und Stabilität unseres bekannten Oberlichtklassikers noch einmal zu optimieren. So entstand die LAMILUX Lichtkuppel F100 W – mit innovativer Wellenform“, erklärt Niklas Braun, technischer Leiter für den Bereich Tageslichtsysteme der LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe.

    Mehr Komfort beim Einbau

    Die Produktneuheit besticht neben technischen Vorteilen durch eine noch leichtere Montage auf dem Dach, denn die konstruktive Verbesserung der Geometrie ohne zusätzliches Material erzeugt kein Mehrgewicht. Angeknüpft an die Tradition der anderen LAMILUX Tageslichtsysteme, wird auch die neue Lichtkuppel F100 W komplett vormontiert auf die Baustelle geliefert. So steht einem unkomplizierten Einbau für Verarbeiter nichts mehr im Wege.

  • JPI Hospitality erwirbt Hotel Rotterdam City

    JPI Hospitality erwirbt Hotel Rotterdam City

    Das Hotel befindet sich in Rotterdam in der Schiekade 658 im aufstrebenden In-Viertel Oude Noorden inmitten der zwei Grachten Spoorsingel und Provenierssingel und in rund 800 Meter Entfernung zum Hauptbahnhof. Oude Noorden zeichnet sich durch attraktive und trendige Einkaufs- und Gastronomieangebote aus.

    Daniel Jelitzka, Gründer der JP Immobilien Gruppe und Beiratsvorsitzender von JPI Hospitality: „Wir engagieren uns in hochwertige, funktionstüchtige Hotels mit Entwicklungspotential an attraktiven Standorten, die wir mit einer klaren Idee und einem zeitgemäßen Branding zu Topdestinationen umgestalten. Rotterdam bietet hier beste Chancen. Die Stadt gilt als aufstrebender Markt und wird heute schon als das ´kommende Amsterdam´ gesehen. Aufholbedarf besteht allerdings noch im Hospitality-Bereich. Mit unserem hippen Hotel werden wir genau in diese Angebotslücke stoßen.“

    Das Gebäude wurde 1940 erbaut und 2008 saniert und umfasst auf rund 5.600 Quadratmeter BGF aktuell 115 Zimmer, eine Brasserie, eine Lobby Lounge sowie einen Frühstücksbereich. Das Hotel verfügt über ein erhebliches Aufwertungspotenzial, wie beispielsweise eine Aufstockung bis zu einer Höhe von 70 Meter und damit einem Ausbau der Zimmerkapazitäten.

    Christian Walter, Global CEO der PKF hospitality group: „Wir verzeichnen in Rotterdam ein großes Potenzial im Gastgewerbe – vor allem im Lifestyle- und Serviced Living-Segment. Die Stadt stand lange im Schatten Amsterdams. Doch seit Jahren ist eine gesunde Emanzipation zu beobachten, beschleunigt durch das Hotelentwicklungs-Moratorium in der niederländischen Hauptstadt. Viele Entwickler, Betreiber und Investoren suchen nun nach Alternativen – und werden fündig. Besonders im Stadtteil Oude Noorden sehen wir ein vielversprechendes Entwicklungsareal. In dem aufstrebenden Viertel ist noch viel Platz für ein spannendes, hippes Lifestyle-Hotelkonzept.“

    Das Hotel Rotterdam erfüllt als City Lifestyle-Hotel mit einem hohen Leisure-Anteil aufs Beste die vom JPI Hospitality Investors Club erwünschten Bedingungen und fügt sich gut in die Reihe der zuletzt akquirierten Hotels ein: „Wir werden hier, wie schon an anderen Standorten zuvor, mit einer klaren Konzeption eine vorhandene Struktur zeitgemäß umgestalten und daraus ein hippes Lifestyle-Hotel entwickeln“, so Lukas Euler-Rolle, Managing Partner und CEO von JPI Hospitality.

    Gebhard Schachermayer, CAM und Hotelexperte von JPI Hospitality hebt hervor, „dass das Hotel dank seiner idealen Lage neben Gästen aus aller Welt auch die lokale Bevölkerung anziehen und damit zu einem lebendigen Treffpunkt werden wird“.

    Rotterdam, die Stadt am Rhein-Maas-Delta, beherbergt den größten Tiefwasserhafen Europas, ist mit dem Zug in etwas mehr als 20 Minuten vom Drehkreuz Schiphol zu erreichen und Sitz globaler Player wie Unilever. „Sicherlich weniger touristisch als Amsterdam ist die Stadt nicht minder interessant und eher als ‚quirky‘, kreativ und freigeistig zu bezeichnen. In der Benelux-Region lassen sich durchaus Vergleiche mit Antwerpen ziehen. Die Stadt bietet eine gute Clubszene und eine Vielzahl spannender Gastrokonzepte und Einkaufsmöglichkeiten – mit dem raueren Charme einer weltoffenen Hafenmetropole“, so Walter abschließend.

  • Catella Group zieht sich aus Immobilienberatungsgeschäft in Deutschland zurück

    Catella Group zieht sich aus Immobilienberatungsgeschäft in Deutschland zurück

    Nach einer strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs Corporate Finance hat Catella beschlossen, seine Aktivitäten in Deutschland zum 30. Juni 2022 zu beenden. Nach der Umstrukturierung wird man sich künftig auf die Bereiche Investment und Asset Management konzentrieren. Mit den Immobilienfonds der Catella Real Estate AG (CREAG) und der Catella Residential Investment Management (CRIM) sowie der Projektentwicklungsgesellschaft Catella Project Management (CPM) wird Deutschland weiterhin der größte Markt für sie sein.  

    Die Catella Gruppe ist einer der führenden Spezialisten für Immobilieninvestments und Fondsmanagement und in 14 europäischen Ländern aktiv. 

  • Zwei Frauen stärken den Vorstand der SVSM

    Zwei Frauen stärken den Vorstand der SVSM

    An der Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) in Baden haben die Mitglieder am 31. März zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Jasmina Ritz und Katharina Hopp. Die Generalversammlung fand laut Mitteilung auf der Internetseite der Vereinigung im Rahmen des SVSM Dialog Standortmanagement 2022 im Gartensaal der Villa Boveri in Baden statt. Beim Dialog verfolgten über 30 Personen die praxisnahen Referate zum Standortmanagement in Baden, in der Region Wil und im Oberwallis.

    Mit der Wahl von Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Standortförderung Limmatstadt AG, sind neu drei Limmattaler im siebenköpfigen Vorstand der SVSM. Präsident Beny Ruhstaller ist auch Leiter der Geschäftsstelle der Vereinigung der Grundeigentümer Niderfeld, Albert Schweizer ist SVSM-Gründungsmitglied und Leiter der Standortförderung Schlieren.

    Auf Nachfrage erklärt Ritz zu ihrer Motivation für das Vorstandsamt: „Ich möchte mich für mehr Sichtbarkeit und Bewusstsein für unseren Berufsstand einsetzen, unsere Leistung und Wirkung erkennbarer zu machen. Unsere Arbeit lässt sich nicht auf Firmenansiedlungen reduzieren. Wir sind Gestalter, treiben Projekte voran, bringen Menschen zusammen, öffnen Türen und sind Botschafterinnen für unsere Standorte.“

    Die ebenfalls in den SVSM-Vorstand gewählte Katharina Hopp war bis 2021 als Leiterin Arealentwicklung bei der Standortförderung Baselland tätig. Ab Sommer 2022 arbeitet sie bei AXA Investment Managers als ESG/Asset Management Analyst.

  • Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Einer Mitteilung der Poenina Holding AG zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsertrag in Höhe von 383,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 26,8 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum um 41,3 Prozent auf 21,2 Millionen Franken zu. Als Reingewinn wurden 16,9 Millionen Franken verbucht, das sind 34,1 Prozent mehr als 2020.

    Als Hintergrund für die Umsatzentwicklung gibt Poenina in der Mitteilung „zwei anorganische Effekte“ an. Zum einen werden hier drei Akquisitionen im Geschäftsjahr genannt. Zum anderen habe sich der im Juni 2020 erfolgte Zusammenschluss mit der Caleira AG erstmals über ein gesamtes Berichtsjahr hinweg ausgewirkt. Die Steigerung der Profitabilität führt Poenina auf „fortlaufende interne Prozessverbesserungen“ und den nachlassenden Einfluss der Pandemie zurück.

    Im Januar dieses Jahres hatte Poenina die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der auf Elektrotechnik spezialisierten Burkhalter Gruppe kommuniziert. Hintergrund ist die vom Bund vorgesehene Energiestrategie 2050. Sie sieht eine Halbierung des Energiebedarfs in Gebäuden bis zum Jahr 2050 vor. „Im Zuge der konstruktiven Fusionsgespräche“ beantrage der Verwaltungsrat nun die Umsetzung der Fusion, informiert Poenina in der Mitteilung. Dabei soll Poenina in Burkhalter aufgehen und Poenina-Aktien im Verhältnis von 1 zu 0,73 in neu geschaffene Burkhalter-Aktien getauscht werden. Die Zustimmung der Generalversammlungen beider Unternehmen steht noch aus.

  • TSC Real Estate schließt 2021 als bestes Jahr der Unternehmensgeschichte ab

    TSC Real Estate schließt 2021 als bestes Jahr der Unternehmensgeschichte ab

    Die Assets under Management stiegen von ca. 1,5 Mrd. Euro zum Ende 2020 auf ca. 1,6 Mrd. Euro zum 31.12.2021 an, wobei die Zahl der Mitarbeiter im gleichen Zeitraum auf 27 anwuchs. Zudem hat TSC Real Estate Verkäufe im Wert von etwa 530 Mio. Euro begleitet.

    Berthold Becker, Managing Director von TSC Real Estate, kommentiert: „Die Asset-Klasse ‚Gesundheitsimmobilien‘ wird immer differenzierter und komplexer. Diesen fortschreitenden Prozess begleiten wir für unsere Kunden aktiv und unterstützen mit unserer Expertise und Branchen-Know-how bei strategischen Investitionsentscheidungen und dem Management.  Darüber hinaus haben wir ESG bereits früh als Mehrwert stiftende Dienstleistung ausformuliert, inklusive der Entwicklung und Implementierung einer Rating-Struktur, eines eigenen ESG-Reportings und objektspezifischen Maßnahmenkatalogen. Auch wenn wir uns diesbezüglich laufend weiterentwickeln, sind damit bereits heute zukunftsgerecht aufgestellt. Das versetzt uns die Lage, für unsere und die Immobilien unserer Kunden eine individuelle Manage-to-ESG Strategie zu erstellen und transparent umzusetzen.“

    2022 steht für TSC Real Estate sowohl die Initiierung und Auflage von eigenen Investitionsvehikeln für institutionelle Investoren im Bereich Wohn- und Gesundheitsimmobilien als auch die Beteiligung an beziehungsweise der Aufbau von Betreibergesellschaften in den jeweiligen Immobiliensegmenten auf der Agenda.

    Neben organischen Wachstumsoptionen werden in den kommenden Monaten auch Zukäufe geprüft und gegebenenfalls realisiert. Darüber hinaus ist nicht nur der Ankauf von Immobilien im Volumen von ca. 300 Mio. Euro vorgesehen, sondern auch die Weiterentwicklung der vertikalen Dienstleistungsstruktur. Das schließt den Ausbau der Bereiche Property Management und nicht zuletzt Projektentwicklung ein.

  • Steinfels Swiss legt Grundstein für neue Fabrik

    Steinfels Swiss legt Grundstein für neue Fabrik

    Steinfels Swiss hat am 30. März den Grundstein für ihren Neubau in Winterthur gelegt, informiert die auf die Produktion von nachhaltigen Kosmetik- und Hygieneprodukten für Detailhandel, Spitäler und Gastronomie spezialisierte Coop-Tochter in einer Mitteilung. „Mit dem Neubau investieren wir in den Produktionsstandort Winterthur und erweitern unser Angebot im Bereich der Kosmetikprodukte“, wird Christian Koch, CEO von Steinfels Swiss, dort zitiert. „So können wir der steigenden Nachfrage nach Kosmetikprodukten, insbesondere nach nachhaltigen Alternativen, gerecht werden.“

    Im neuen Produktionsgebäude will das Unternehmen seine Kosmetikproduktion erneuern und die Produktion von Waschmitteln neu ausrichten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei sollen die internen Warenflüsse automatisiert werden. Das Ende der Bauarbeiten ist für Ende 2023 vorgesehen. Die neuen Produktionsräumlichkeiten bieten Platz für 150 Mitarbeitende.

    Für das Neubauprojekt im Umfang von 35 Millionen Franken hatte Steinfels Swiss das alte Produktionsgebäude einreissen lassen. Der Neubau soll „Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit“ setzen, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Dabei wird zum einen nach Minergiestandard gebaut. Zum anderen soll ein Grossteil der benötigten elektrischen Energie mit eigenen Photovoltaikanlagen produziert werden. Die für die Produktion benötigte Wärmeenergie wird Steinfels Swiss von den Stadtwerken Winterthur in Form von Abwärme beziehen.

  • Swiss Prime Site – Generalversammlung stimmt allen Anträgen des Verwaltungsrats zu

    Swiss Prime Site – Generalversammlung stimmt allen Anträgen des Verwaltungsrats zu

    Genehmigung des Jahresabschlusses 2021 sowie der Ausschüttung von CHF 3.35
    Der Jahresabschluss 2021 wurde von der Generalversammlung genehmigt. Weiter wurde die vom Verwaltungsrat beantragte Ausschüttung von CHF 3.35 pro berechtigte Namenaktie angenommen. Diese setzt sich zusammen aus einer ordentlichen Dividende aus dem Bilanzgewinn von CHF 1.675 brutto je Namenaktie (CHF 1.089 netto nach Abzug von 35% Verrechnungssteuer) und wird am 30. März 2022 erfolgen (Ex-Datum: 28. März 2022) sowie einer verrechnungssteuerfreien Ausschüttung aus Kapitalherabsetzung durch Nennwertreduktion in Höhe von CHF 1.675 je Namenaktie. Die entsprechende Auszahlung derselben wird voraussichtlich am 13. Juni 2022 erfolgen (geplantes Ex-Datum: 9. Juni 2022).

    Annahme der Vergütungen des Verwaltungsrats und der Gruppenleitung
    Die Generalversammlung hat in einer konsultativen Abstimmung den Vergütungsbericht 2021 der Swiss Prime Site AG angenommen. Darüber hinaus hiessen die Aktionäre in zwei separaten bindenden Abstimmungen die Gesamtvergütung 2022 für die Mitglieder des Verwaltungsrats sowie für die Geschäftsleitung der Gruppe gut.

    Wahl von Brigitte Walter in den Verwaltungsrat und Bestätigung der Mitglieder des Verwaltungsrats
    Neu in den Verwaltungsrat von Swiss Prime Site wurde Brigitte Walter gewählt. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten für die Wiederwahl der Verwaltungsrätinnen Barbara A. Knoflach und Gabrielle Nater-Bass sowie der Verwaltungsräte Ton Büchner, Christopher M. Chambers, Mario F. Seris und Thomas Studhalter für eine weitere Amtsdauer bis zur Generalversammlung 2023. Ton Büchner wurde als Verwaltungsratspräsident wiedergewählt. Der Prüfungsausschuss setzt sich aus Thomas Studhalter (Präsident), Christopher M. Chambers sowie Brigitte Walter und der Nominations- und Vergütungsausschuss aus Gabrielle Nater-Bass (Präsidentin), Christopher M. Chambers sowie Barbara A. Knoflach zusammen. Den Anlageausschuss bilden Barbara A. Knoflach (Präsidentin), Mario F. Seris sowie Brigitte Walter. Der neue Sustainability-Ausschuss setzt sich zusammen aus Ton Büchner (Präsident) und Barbara A. Knoflach.

  • Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Die Andermatt Swiss Alps Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 201,1 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert das für Entwicklung, Realisierung und Betrieb der Feriendestination zuständige Unternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht diese einem Wachstum um 30 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte im selben Zeitraum um rund 20 Millionen auf 25,3 Millionen Franken zu. Als Reinergebnis wurde ein Verlust von 8,0 Millionen Franken ausgewiesen. Damit sei das Ergebnis aus dem Vorjahr um 24,4 Millionen Franken verbessert worden, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe.

    „Es ist sehr erfreulich, dass wir 2021 unseren Umsatz und die Profitabilität massiv steigern konnten“, wird Gruppen-CEO Raphael Krucker in der Mitteilung zitiert. Zu den guten Entwicklungen haben zum einen im Jahresvergleich um 58 Prozent höhere Immobilienverkäufe im Wert von 122 Millionen Franken beigetragen. Zum anderen wiesen die beiden Hotels der Gruppe, The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen, aufgrund der Steigerung von Umsatz und Auslastung sowie von der Reduktion von Kosten erstmals ein positives operatives Ergebnis aus.

    Die SkiArena Andermatt-Sedrun habe in der Wintersaison hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie und im Sommer unter dem schlechten Wetter gelitten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Konkret fielen die Umsätze der Andermatt-Sedrun Sport AG mit 21,6 Millionen Franken rund 10 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

  • Führender Sicherheitstechnikhersteller Telenot steigt voll in den Markt der Zutrittskontrolltechnik ein

    Führender Sicherheitstechnikhersteller Telenot steigt voll in den Markt der Zutrittskontrolltechnik ein

    „Für Unternehmen jeglicher Art als auch für Gebäude der öffentlichen Hand ist es von evidenter Bedeutung, den sicheren Zugang ins Gebäude sowie Personenfluss und Zugangsberechtigungen im Inneren strukturiert und präzise zu steuern. Denn Sicherheit beginnt an der Firmentür“, sagt Hendrik Spering. Der Produktmanager von Telenot gehört zu den Entwicklern des innovativen Zutrittskontrollsystems, der jüngsten Erweiterung im Portfolio des Unternehmens. Nun haben die Spezialisten für elektronische Sicherheitstechnik eine umfassende Ausbaustufe für das System präsentiert.

    Optimale Abläufe für jede Anforderung
    Wie von Telenot gewohnt, besticht hilock 5000 ZK durch höchste Leistungsfähigkeit und Effizienz für jede Gebäudeart. „Bei der Entwicklung hatten wir ein in jeder Hinsicht flexibles System vor Augen, das optimale Geschäftsabläufe und Besucherströme ermöglicht, ganz gleich, ob es sich nun um ein kleines Ladengeschäft, ein Verwaltungsgebäude oder eine grosse Industrieanlage handelt“, führt Spering aus. Besonders praktisch: Durch die VdS-Anerkennung des Steuergeräts als Schalteinrichtung für eine Einbruchmeldeanlage lassen sich Zutrittskontrolle und Einbruchmeldetechnik wirtschaftlich sowie VdS-konform, wie von den Gebäudesachversicherungen gefordert, miteinander verknüpfen.

    Basislizenz ermöglicht umfangreiche Lösungen
    Das Grundprinzip des Zutrittskontrollsystems ist einfach: Jeder einzelne, der in das Gebäude möchte, wird vor dem Zutritt kontrolliert. Ist jemand nicht legitimiert, darf er nicht hinein. Die Komplexität verbirgt sich dabei im Detail: Bei Unternehmen ist es beispielsweise wichtig, dass alle Angestellten das Firmengelände ohne Verzögerungen betreten können. Gibt es jedoch Bereiche, die nur für bestimmte Personengruppen zugänglich sein sollen, muss das gleiche Zutrittskontrollsystem derartige Berechtigungslösungen ebenfalls regeln. Und dies gegebenenfalls mit zeitlicher Beschränkung oder unter anderen vordefinierten Voraussetzungen. Die flexible Konfiguration und Steuerung solcher Berechtigungslösungen in Gebäuden jeglicher Art macht das neue Zutrittskontrollsystem möglich. Dies erleichtert es Nutzern, optimale Geschäftsabläufe oder Besucherströme zu realisieren.

    „In Kombination mit der Verwaltungssoftware compasZ 5500 sowie dem Auswertesteuergerät hilock 5500 mit integrierter Ethernet-Schnittstelle, bieten wir für jede Objektgrösse und -art eine wirtschaftliche Lösung“, so Spering. Ganz einfach lassen sich Funktionszeitmodelle beispielsweise zur Regelung der Ladenöffnung aufstellen. Auch spezielle Routinen für Feiertage stellen für das System kein Problem dar. Beides reduziert den zeitlichen Verwaltungsaufwand deutlich und dient der Sicherheit des Unternehmens. Zudem lassen sich standortübergreifend alle Zutrittsrechte koordinieren – egal ob von einem oder mehreren Standorten aus. Das neue System bietet zudem unzählige weitere Anwendungen wie Bereichswechselkontrolle, Zählfunktionen, Aufzugsteuerung, Toggle-Berechtigungen, Adminverwaltungen, Bildung von Organisationseinheiten und Gruppen. Höchste Verschlüsselungsstandards sorgen dabei für maximale Sicherheit – von der Verwaltungssoftware über das Auswerte- und Steuergerät, den RFID-Leser bis zum Transponder.

    Bereits mit der Basislizenz ermöglicht das Zutrittskontrollsystem den Aufbau einer für viele Anwendungen ausreichenden Lösung. Sollte eine Erweiterung von Funktionen oder Lizenzen notwendig werden, beispielsweise durch die Eröffnung eines neuen Standorts, erfolgt diese ganz einfach durch den Fachbetrieb über den rund um die Uhr erreichbaren Online-Shop von Telenot.

    Zutrittskontrolle mit Chip, Code oder Smartphone Access
    Für den Einsatz vor Ort können Nutzer auf eine grosse Bandbreite an Peripherieprodukten zugreifen. Neben den bekannten cryplock RFID-Lesern hat Telenot ganz neu eine Auswahl mechatronischer Schliesselemente in seinem Programm – Türdrücker, Türbeschläge, Schliesszylinder, Möbelschlösser oder Spindschlösser. Sie verbinden zentral verdrahtete Online-Zutrittskontrollsysteme mit mechanischen Schliessanlagen. Diese neue Art der Zutrittskontrolle bringt viele Vorteile mit sich, wie Spering erläutert: „Die Kosten, die in einem Unternehmen wegen verlorener Schlüssel entstehen, sind beachtlich. Je nach Anlage und Schlüssel können sie leicht einen vierstelligen Betrag erreichen. Bei unserem mechatronischen Schliesssystem muss lediglich der verlorene Transponder gesperrt werden.“ Dies erfolgt einfach und schnell in der Software.

    Flexible Berechtigungsverwaltung
    Auch bei der Verwaltung der Berechtigungen zeigt sich der innovative Charakter des Zutrittskontrollsystems. Beim Credential Data Management (CDM) stehen dem Nutzer zwei Online-Varianten (klassisch verdrahtet oder als Funk-System) sowie ein Offline-System flexibel zur Auswahl. Bei letzterem werden die Zugangsberechtigungen direkt auf die Transponder geschrieben. Da die Komponente keinen direkten Zugang zum Auswerte- und Steuergerät hat (also offline ist), dient der Transponder zudem zur Datenübergabe zwischen Online- und Offline-System. Darüber hinaus lässt sich auch ein Smartphone Access CDM in das System integrieren. In diesem Fall dient eine App auf dem Smartphone als Transponder.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Der Verwaltungsrat von Holcim hat beschlossen, den Prozess zum Ausstieg aus dem russischen Markt einzuleiten. Wie es in einer  Mitteilung des Zuger Baustoffkonzerns heisst, stehe dies im Einklang mit den Werten des Unternehmens, die auf ein möglichst verantwortungsvolles Handeln zielen. Diese Entscheidung folge einem früheren Beschluss, alle Kapitalinvestitionen im russischen Markt einzustellen.

    Das Gremium bringt seine „tiefe Besorgnis über das tragische menschliche Leid in der Region“ zum Ausdruck. Holcim sei „fest entschlossen, die betroffenen Menschen, Familien und Gemeinden zu unterstützen“.

    Zudem dankt der Verwaltungsrat ausdrücklich allen Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit an der Seite lokaler Nichtregierungsorganisationen für die Bereitstellung von Unterkünften, lebenswichtigen Gütern und medizinischer Versorgung einsetzen und ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

  • Investis wächst profitabel

    Investis wächst profitabel

    Investis hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 216 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die auf Wohnungen im mittleren Preissegment in der Genferseeregion spezialisierte Immobiliengruppe mit Sitz in Zürich in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 21 Prozent.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Neubewertungen legte im selben Zeitraum um 18 Prozent auf 54 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog um 73 Prozent auf 235 Millionen Franken an. Hier ist ein Gewinn aus Neubewertungseffekten in Höhe von 184 Millionen Franken enthalten.

    Der Reingewinn fiel mit 235 Millionen um 99 Millionen Franken höher als 2020 aus. Der Wert des Immobilienportfolios belief sich per Ende 2021 auf 1,735 Milliarden Franken. Zum Jahresende 2020 waren 1,490 Milliarden Franken bilanziert.

    Er sei „sehr stolz auf alles, was seit unserem Börsengang im Jahr 2016 erreicht wurde“, wird Stéphane Bonvin, CEO der Investis-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Alle Ziele, die wir uns beim IPO gesetzt hatten, wurden übertroffen.“ Zu den guten Entwicklungen haben laut Bonvin sowohl das Geschäft mit Immobilien als auch das Geschäft mit Dienstleistungen für Immobilien beigetragen.

    Für die nahe Zukunft geht Investis von wachsender Nachfrage nach Wohnungen in der Genferseeregion und daraus resultierenden steigenden Preisen aus. Hier will die Gruppe ihr Immobilienportfolio im laufenden Jahr weiter optimieren. Im Geschäftsbereich Immobiliendienstleistungen soll die Digitalisierung vorangetrieben werden.

  • Die SVIT Immobilien-Messe und Digital Day 2022

    Die SVIT Immobilien-Messe und Digital Day 2022

    Vom 18. bis am 20. März fanden die Zürcher Immobilien Tage statt. Unter dem Dach vom frisch renovierten Kongresshaus wurden dort erstmals die «SVIT Immobilien-Messe», der «SVIT Digital Day» und der «Digital Kompass Schweiz» vereint statt. An den drei Tagen waren insgesamt mehr als 2500 BesucherInnen und mehr als 50 Austeller an der Messe.

    Die Austragung der «SVIT Immobilien-Messe» fand bereits zum zwölften Mal statt und war ein voller Erfolg. Aufgrund der intensiven Bautätigkeiten im Wirtschaftsraum Zürich hat die Messe ihren festen Platz in der Agenda der BesucherInnen gefunden. An der «SVIT Immobilien-Messe» wurden Interessierte für Wohneigentum oder Erstvermietungen fündig, denn es werden auch Bestandsimmobilien und Objekte die erst in Planung sind präsentiert.

    Zum dritten Mal, aber zum ersten Mal mit der SVIT Immobilien-Messe kombiniert, fand am Freitag, 18. März 2022 der «SVIT Digital Day» statt. Von rund 40 Ausstellern wurden die neusten digitalen Trends für die Immobilienbranche gezeigt. Sehr spannend waren auch die praxisorientierten Fachreferate von Joel Hadwiger (Sales Manager casavi), Luc Zehnder (Account Executive Intrum AG) und Erich Birchler (CEO BMT AG).

    Der «Digital Kompass Schweiz» ist eine Innovation des SVIT Zürich. Das Tool begleitet Immobilienakteure auf dem Weg in die digitale Transformation, denn die Effizienz eines Immobilienunternehmen hängt stark von seiner Software und ihrer Schnittstellen zusammen. Die Plattform von SVIT zeigt konkret anwendbare Lösungen auf die gezielt auf die Schweizer Immobilienbranche abgestimmt sind.

    Wir freuen uns auf alle kommenden SVIT-Anlässe.

  • Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    368 Mietwohnungen beherbergt die Überbauung Webermühle in Neuenhof. Die auf einer Halbinsel in einer Limmatschlaufe liegende Siedlung wurde auf dem Industrieareal einer ehemaligen Weberei erstellt und konnte 1984 nach zehnjähriger Bauzeit bezogen werden. Vom Architekturbüro Steiger Partner AG geplant und von der Ernst Göhner AG errichtet, bietet die Webermühle mit ihren unterschiedlich hohen Volumen Wohnraum für bis zu 1’500 Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz der sehr hohen Dichte zeichnen sich die Wohnungen mit den vier kreuzförmig zueinander angeordneten Hochhauszeilen durch eine überraschende Weitsicht aus. Seit 2008 befinden sich die im Elementbausystem «Göhner 3» realisierten Gebäude im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management.

    Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sanieren
    Gut 40 Jahre nach dem Bezug entsprachen die Wohnungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen – weder optisch noch hinsichtlich ihres Komforts. Mit einer Analyse der Bausubstanz startete die Bauherrschaft 2009 die Planung einer umfangreichen Teilsanierung, die zwischen 2012 und 2014 in Etappen umgesetzt wurde. Die Portfoliostrategie von Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Mit der Modernisierung der Webermühle wollte man zum einen den Wohn- und Grünraum für die Mieterinnen und Mieter attraktiver gestalten und den Wert der Immobilie erhalten. Zum anderen sollte die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht und damit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Ebenso war die bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr ein wichtiges Ziel: So ist der Bahnhof Wettingen seit dem Bau eines neuen Schräglifts im Jahr 2015 innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar.

    Wärmeversorgung: Umstieg auf Flusswärme
    Kernstück der energetischen Sanierung ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung in der Webermühle sollte künftig zu mindestens 70 % CO2-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems mit einem Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft auch nach detaillierter Prüfung durch Spezialisten überzeugt.

    Mehr zum Projekt 

    Whitepaper zum Thema Energetische Sanierung
    In Ergänzung zum Praxisbeispiel «Webermühle» bietet das Whitepaper «Energetische Sanierungen als Chance für die Immobilienwirtschaft», das in enger Zusammenarbeit zwischen ewz und dem Forschungs- und Beratungsunternehmen intep entstanden ist, Einblicke in die Relevanz energetischer Sanierungen.

    Mit dem Wissen, dass der Gebäudesektor etwa einen Viertel der Emissionen verursacht, ist es dringend notwendig, dass der Gebäudebestand saniert wird. Denn die wenigen klimafreundlichen und energieeffizienten Neubauten werden keinen grossen Effekt auf den gesamten Sektor haben. Im Moment befinden wir uns in einem Sanierungsstau. Die aktuelle Sanierungsrate von einem Prozent muss verdoppelt werden, damit die Klimaziele erreicht werden können.

    Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass bei Erneuerungsprozessen die energetische Sanierung im Vergleich zu Ersatzneubauten noch zu wenig beachtet wird. Oftmals fehlen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern grundsätzliche Informationen, die ihnen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Potenziale energetischer Sanierungen aufzeigen. Das Whitepaper soll genau dazu einen Beitrag leisten. Es gibt eine grundlegende Übersicht über Dringlichkeit, gesetzlichen Rahmen, Nutzen, Chancen und mögliche Strategien von energetischen Sanierungen.

    Ausgezeichnete Entscheidungsgrundlagen bilden beispielsweise die Ergebnisse einer Ökobilanz (Lebenszyklusanalyse, LCA) und einer Analyse der Lebenszykluskosten (LCC). Diese quantitativen Bewertungsmethoden berücksichtigen den gesamten Gebäudelebenszyklus.

    Die Lebenszyklusanalyse (LCA) zur Ermittlung der Umweltauswirkungen und die Analyse der Lebenszykluskosten (LCC) bieten quantitative Entscheidungsgrundlagen zur energetischen Sanierung. (Quelle: Kellenberger (intep), 2021)

    Zum Whitepaper

  • Erfolgreichstes Geschäftsjahr von Miele mit plus 7,5% Umsatz 

    Erfolgreichstes Geschäftsjahr von Miele mit plus 7,5% Umsatz 

    Das Geschäft der Miele Gruppe wurde im abgelaufenen Jahr von starken gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Einerseits sorgte die historische Sonderkonjunktur aufgrund von Corona für kräftigen Rückenwind. Andererseits spürt auch Miele die Störungen in den weltweiten Lieferketten, insbesondere bei den Halbleitern. Dennoch wurden 2021 mehr Geräte produziert und verkauft als jemals zuvor in der 123-jährigen Geschichte der Premiummarke. Der Auftragsbestand zum Start ins neue Jahr ist ebenfalls so hoch wie nie, sodass die Zeichen auch für 2022 auf Wachstum stehen. Um die teils deutlich verlängerten Lieferzeiten wieder zu verkürzen, produziert Miele in allen Werken mit grösstmöglicher Auslastung. 

    Die Perspektiven für den weiteren Verlauf des Jahres sind demgegenüber durch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt, wo Miele, wie auch in Russland, mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten ist. Geschäftsleitung und Belegschaft der Miele Gruppe sind tief erschüttert über das Leid der Menschen im Kriegsgebiet und auf den Fluchtrouten. Es gibt eine grosse Welle der Hilfsbereitschaft im gesamten Konzern, die beim Schutz der 54 Miele-Beschäftigten in der Ukraine und ihrer Familien beginnt, aber auch weit darüber hinaus geht. Aufgrund der geopolitischen Situation und den Unwägbarkeiten, die sich daraus ergeben, hat die Miele Gruppe – über die aktuell verhängten EU-Sanktionen hinaus – die Lieferung von Geräten nach Russland mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres komplett eingestellt. Ausgenommen bleiben Produkte für die medizinische Versorgung, soweit diese nicht auch von Sanktionen erfasst sind. Die eigenen Shops (Miele Experience Center) und der Webshop sind bereits seit vergangener Woche geschlossen und die Investitionen in den Markt eingefroren. Die Arbeitsplätze der mehr als 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch deren Bezahlung bleiben für mindestens sechs Monate erhalten.

    Positive Entwicklung in allen Regionen und Produktbereichen
    Mit dem für 2021 ausgewiesenen Umsatzzuwachs ist die Miele Gruppe deutlich stärker gewachsen als im langjährigen Mittel, wozu vor allem Osteuropa, China und die USA überproportionale Beiträge geleistet haben. In Deutschland hat Miele 1,39 Milliarden Euro Umsatz erzielt und damit auf sehr hohem Niveau weitere 5,1 Prozent hinzugewonnen. Und auch die Schweiz trug mit dem erfolgreichsten Geschäftsjahr seit der Gründung ihren Teil dazu bei. „Wir sind stolz, dass Miele Schweiz auch in diesem Jahr wieder grosses Vertrauen geschenkt wurde. Nicht umsonst haben uns die Kundinnen und Kunden bereits zum fünften Mal in Folge zum Most Trusted Brand gewählt», berichtet Rico Fallegger, Managing Director Miele Schweiz.

    Weitere Informationen unter: www.miele.ch

  • Der Bachelorstudiengang Geomatik legt Fokus auf die Zukunft der Branche

    Der Bachelorstudiengang Geomatik legt Fokus auf die Zukunft der Branche

    Seit den Ursprüngen der Vermessungs-Ausbildung an der heutigen FHNW vor fast 60 Jahren hat sich die Geoinformationswelt radikal verändert. Während sich das Berufsfeld früher auf die Vermessung und dann auch auf Geoinformationssysteme konzentrierte, nehmen Abgängerinnen und Abgänger heute zunehmend Aufgaben in weiteren Anwendungsbereichen wahr, bspw. in den zukunftsweisenden Bereichen GeoBIM, Infrastrukturmanagement, Umweltanalyse oder in der datengestützten Planung. 

    Um dem steigenden Bedarf an Fachkräften in allen Bereichen der Geomatik gerecht zu werden, wird der Bachelorstudiengang Geomatik überarbeitet, mit Start im Herbst 2022. Es wurden vier neue ganzheitlich und interdisziplinär ausgelegte Vertiefungsprofile geschaffen, in welchen Fach- und Methodenkompetenzen im Kontext aktueller Anwendungsgebiete vermittelt werden. Dies stets auch mit Blick auf künftige Berufsbilder und die Bedürfnisse einer sich wandelnden und diversifizierenden Branche. Mit dem Fokus auf projektbasiertem Lernen werden in jedem Profil fächerübergreifende Projektmodule mit komplexen Fragestellungen aus der Praxis sowie ein Feldkurs angeboten. Die Kombination von Haupt- und Nebenprofil garantiert, dass Absolvent*innen neben einer Spezialisierung auch über die gewünschte Breite an Fachwissen verfügen.  

    Mit der Berufung von Christian Gamma zum Professor für Landmanagement und Katastersysteme ist das neue Profil GeoDesign und Landmanagement mit einem Experten aus der Praxis von Beginn weg stark aufgestellt. 

    Der gelernte Vermessungszeichner und studierte Geomatikingenieur Christian Gamma ist patentierter Ingenieur-Geometer und leitete die letzten Jahre als Kantonsgeometer das Vermessungsamt des Kantons Aargau. Seit 2016 ist er als externer Dozent für Amtliche Vermessung am Institut tätig. Die nachhaltige Entwicklung und Nutzung des Raumes sieht er als große Herausforderung, zu der die Geomatik wichtige Beiträge leistet: «Dank interdisziplinärer Zusammenarbeit unter der Führung der Geomatik werden die Räume gestaltet und neu geordnet. Die Ergebnisse gilt es anschließend in einem aktuellen, zuverlässigen, verbindlichen, öffentlichen und amtlichen Informationssystem, dem sog. Kataster, geometrisch und beschreibend festzuhalten. Ich freue mich darauf diese Entwicklung zu begleiten und die zukünftigen Fach- und Führungskräfte auf diese interessanten und anspruchsvollen Aufgaben vorzubereiten.» 

    Das Redesign des Bachelorstudiengangs Geomatik setzt neben inhaltlichen Neuerungen auch auf die Förderung des selbst gesteuerten Lernens und der kritischen Selbstreflexion. Die Schaffung von Freiräumen bspw. zur Belegung von Wahlmodulen trägt zur Selbständigkeit der Studierenden bei und befähigt sie, auch nach Abschluss ihres Studiums lebenslanges Lernen als Teil ihres Portfolios in die Praxis einzubringen. So sind die künftigen Absolvent*innen mehr denn je bereit für die Herausforderungen und Entwicklungen der Zukunft und eine Bereicherung für die Unternehmen und Organisationen, die künftig von ihrem Fachwissen profitieren dürfen. 

  • Vail Resorts investiert CHF 149 Millionen in die Andermatt-Sedrun Sport AG 

    Vail Resorts investiert CHF 149 Millionen in die Andermatt-Sedrun Sport AG 

    Die Investitionen von Vail Resorts in Höhe von CHF 149 Millionen bestehen aus zwei Teilen. Einerseits aus CHF 110 Millionen Investitionen in die Andermatt-Sedrun Sport AG zur Verbesserung des Gästeerlebnisses auf dem Berg. Andererseits aus einem Betrag von CHF 39 Millionen, der an die ASA bezahlt und vollständig in die Immobilienentwicklung reinvestiert wird. Die ASA investiert in die Weiterentwicklung des Kerngeschäfts in Andermatt und Sedrun, d. h. in Immobilien, Hotels und Infrastruktur sowie den Ausbau von Andermatt Reuss. Die CHF 110 Millionen werden über die Andermatt-Sedrun Sport AG in Liftanlagen, Beschneiungsanlagen, Gastronomie, Freizeitangebote und Infrastrukturen in der SkiArena Andermatt-Sedrun investiert.

    Die Andermatt Swiss Alps AG hat in den vergangenen Jahren bereits rund CHF 1,3 Milliarden in die Entwicklung von Andermatt investiert. Darin enthalten sind rund CHF 150 Millionen, die über die Andermatt-Sedrun Sport AG zum Ausbau und zur Modernisierung der SkiArena Andermatt-Sedrun investiert wurden. Die Investitionen von Vail Resorts in die Andermatt-Sedrun Sport AG werden den Ausbau der SkiArena Andermatt-Sedrun und der Destination als Ganzes deutlich beschleunigen. Die Partnerschaft zwischen Vail Resorts und ASA basiert auf der gemeinsamen Vision, eine erstklassige Alpendestination und ein erstklassiges Skigebiet aufzubauen und zu erweitern.

    «Vail Resorts passt als Partner ideal zu unserem Ziel, Andermatt zur Prime Alpine Destination zu entwickeln», sagt Samih Sawiris, Mehrheitseigentümer und Verwaltungsratspräsident der Andermatt Swiss Alps AG. «Mit ihrer hohen Kompetenz im erfolgreichen Betrieb von integrierten Destinationen, ihren beeindruckenden Marketingkapazitäten und dem frischen Kapital verschafft Vail Resorts der weiteren Entwicklung von Andermatt-Sedrun einen starken Schub.»

    Omar El Hamamsy, CEO der Orascom Development Holding AG (ODH), der zweite Grossaktionär von ASA, fügt an: «Es ist grossartig, Vail Resorts als Partner in unserer Gruppe von 14 Destinationen zu haben.» ODH verfügt über eine lange und erfolgreiche Erfahrung in den Entwicklungen von luxuriösen Destinationen in Europa und im Nahen Osten, die in Kombination mit der Partnerschaft und Investitionen von Vail Resorts die Destination Andermatt-Sedrun weiter stärken werden.

    «Der Eintritt in den europäischen Markt ist für Vail Resorts eine langfristige strategische Priorität. Wir freuen uns ausserordentlich darüber, eine Partnerschaft mit der ASA einzugehen und unser Kapital sowie unsere Ressourcen zu investieren, um die Transformation von Andermatt-Sedrun in eine erstklassige Destination zu unterstützen», erklärt Kirsten Lynch, CEO von Vail Resorts. «Wir wollen uns stark auf unsere Partner, die Bevölkerung und das Andermatt-Sedrun Team verlassen und von ihnen lernen, während wir Erfahrung sammeln und das Gebiet, seine Gäste und den Betrieb kennenlernen. Wir sind stolz darauf, diese einzigartige Schweizer Destination zu unserem Netzwerk an Weltklasse-Resorts hinzuzufügen und in den Epic Pass einzugliedern, indem wir den Zugang für unsere bestehenden Passinhaber erweitern und versuchen, ein noch breitgefächertes Angebot für Skifahrer und Skifahrerinnen in Europa zu schaffen.»

    Die Partnerschaft der Unternehmen geht über ein gemeinsames Engagement zur Steigerung des Gästeerlebnisses hinaus. Sowohl Vail Resorts als auch ASA stellen Sicherheit, Nachhaltigkeit und den Beitrag zum Erfolg der lokalen Gemeinschaften an die erste Stelle. Insbesondere haben beide Unternehmen individuelle Verpflichtungen zum Schutz und Erhalt der Natur. Vail Resorts setzt dies mit der Initiative Commitment to Zero (bis 2030 netto Null CO2-Fussabdruck und Null Abfall in allen 40 Resorts) um. Die ASA setzt sich über Kampagne Andermatt Responsible für einen nachhaltigen und klimafreundlichen Tourismus in der Region Andermatt ein, mit dem Ziel, bis 2030 im Betrieb CO2-neutral zu sein.

    Ein Vertreter von Vail Resorts wird das Verwaltungsratspräsidium der Andermatt-Sedrun Sport AG übernehmen, die ASA wird den Vizepräsidenten stellen. Über Themen wie die zukünftige Organisation und andere wird im Laufe der nächsten Monate entschieden. Der bereits angelaufene Winterbetrieb wird wie vorgesehen fortgeführt. Für die Mitarbeitenden gibt es keine Änderungen.

    Das Verhandlungsteam wurde von Naguib S. Sawiris, Mitglied des ASA-Verwaltungsrats und designierter Verwaltungsratspräsident der Orascom Development Holding AG, geführt. Die Transaktion wird voraussichtlich vor der Skisaison 2022/23 abgeschlossen. Vail Resorts plant Andermatt-Sedrun in den 2022/23 Epic Pass und Epic Day Pass mit Zutritt zu allen Resorts miteinzubeziehen, vorbehaltlich des Zeitpunkts des Transaktionsabschlusses.

  • MIPIM 2022: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    MIPIM 2022: Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

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    Vom 15. bis 18. März fand die MIPIM 2022 statt – und sie stand fern der Brancheneuphorie von vor drei Jahren unter dem Eindruck eines knapp 2.000 Kilometer entfernten Konfliktes. Während die Ukraine zumindest noch mit einem, meist verwaisten, Stand zumindest optisch vertreten war, gab es von Russland oder russischen Städten kaum eine Spur. Lediglich einige augenfällige Lücken im Messe-Raumprogramm liessen darauf schliessen, dass es auch hier kurzfristig Absagen gegeben hatte.

    Die Zinsen steigen wieder…
    Auch die Branchen-Buzz-Words ESG, Impact Investing und Zinsniveau waren vielerorts Teil der Gespräche. Allein von der Federal Reserve Bank in den USA erwartet man nun noch dieses Jahr weitere Zinsschritte, die am Jahresende Leitzinsen von knapp unter zwei Prozent bringen würden. Der Markt geht davon aus, dass auch weitere Zentralbanken (UK, EU, CH) dem, wenn auch zeitversetzt, folgen. Für die Schweiz heisst das: Negativzinsen werden schon bald wieder der Vergangenheit angehören. Bei den zehnjährigen Bundesobligationen wurde denn auch schon am Messe-Mittwoch (16. März 2022) ein Wert von 0,425 Prozent erreicht – ein Niveau, welches zuletzt Ende 2014 verzeichnet worden war.

    … und wie weiter mit der Dekarbonisierung?
    Auch das Thema nachhaltige respektive grüne Investments war in vielen MIPIM-Panels und -Diskussionen vertreten. Doch auch wenn hier inzwischen viele Möglichkeiten zur Nachhaltigkeitsmessung sowie Zertifikate und Labels vorhanden sind: Die kommenden Jahre werden die Bau- und Immobilienwirtschaft auf vielen Ebenen herausfordern. Allein auf Seiten der Energieträger ist dem Wandel fort von den fossilen hin zu den erneuerbaren eine weitere Dimension mit dem Ukraine-Russland-Konflikt dazugekommen. Nun gilt es, in die Bestrebungen der Immobilienbranche hinsichtlich Dekarbonisierung die Faktoren Öl und Gas neu zu bewerten. Ob dies am Ende dazu führt, dass Öl- und Gasheizungen hierzulande früher ins Alteisen kommen werden, bleibt abzuwarten.

    Abschied von alten Zöpfen
    In den traditionellen Asset-Klassen zeichnen sich zudem weitere markante Veränderungen ab. Die althergebrachten Immobilien-Klassifizierungen wie Wohnen, Büro und Retail werden diverser. Dies zeigten schon die vergangenen Jahre dank Online-Shopping, Coworking und Coliving. Dass sich auch Neues in der Hotellerie tut zeigte beispielsweise das Hospitality-Forum am Messe-Donnerstag. Swiss Life Asset Managers rief dort die neue Investmentklasse Camping aus und überlegt gar die Auflage eines eigenen Fondsprodukts in diesem Bereich. Generell lässt sich sagen: Die Sterne-Klassifizierungen verlieren bei den Hotelnutzern an Wichtigkeit, im Vordergrund steht mehr und mehr das aussergewöhnliche Erlebnis, besondere Standorte und Reisen nahe an der Natur und an den Menschen vor Ort.

    Propel-Awards für Newcomer
    Auf der Immobilienmesse in Cannes wurden in diesem Jahr auch die vier Gewinner des PropTech-Wettbewerbs Propel gekürt: Aus den 20 Finalisten wurden centralF (Optimierungstool für Arbeitsplätze) in der Kategorie Daten, Apricot (Leasing für Eigenheimkäufer) in der Kategorie Investment, OakTree Power (Bedarfsoptimierung bei Gebäudeenergien) in der Kategorie Nachhaltigkeit und Parametric Solutions (Softwarelösung für Projektentwicklungen) in der Kategorie Nutzererfahrung prämiert. Ein Schweizer Proptech-Startup war in dem global aufgestellten Competition nicht vertreten.

    Schweizer Projekt siegt im MIPIM-Wettbewerb
    Dafür gab es aber am Abend des Messe-Donnerstag einen Preis für ein herausragendes helvetisches Bauprojekt: In der Kategorie «Best Cultural and Sports Infrastructure» wurde das Musée Atelier Audemars Piguet in Le Brassus ausgezeichnet. Die von der dänischen Bjarke Ingels Group (BIG) entworfene Museumserweiterung umfasst eine neue Glasstruktur, die sich mittels zwei Spiralbauten in die Landschaft integriert. Im Inneren bietet das Museum einen Einblick in die Geschichte der Uhrenindustrie im Vallée de Joux.

    25-Jahres-Jubiläum der Schweizer Messestände
    Etwas zum Feiern hatten in diesem Jahr auch die beiden Schweizer Netzwerke Swiss Circle für die Deutschschweiz und Horizon Léman für die Westschweiz. Die Messestand-Organisatoren und -Initianten Roman H. Bolliger und Yves de Coulon freuten sich, vom MIPIM-Veranstalter RX zum 25-Jahres-Jubiläum Glückwünsche sowie zwei «Geburtstagskuchen» überreicht zu bekommen. Die Übergabe fand im Anschluss an das MIPIM-Event «Forum Suisse» statt, wo Schweizer Branchenakteure von Swiss Prime Site, Mobimo, M3 und Wüest Partner zum Thema «Mobilität und ihre Folgen für die Immobilienwirtschaft» diskutierten. Mehr als 50 Unternehmungen aus der Schweiz nutzten im 2022 die beiden Messe-Plattformen Swiss Circle und Horizon Léman für den internationalen Austausch an der Côte d’Azur.

  • Thomas Hinderling wird neuer Bereichsleiter

    Thomas Hinderling wird neuer Bereichsleiter

    Thomas Hinderling ist bereits seit 2017 für Wincasa tätig. Er war entscheidend am Aufbau der seit fünf Jahren bestehenden Abteilung Mixed-Use Site Management (MUSM) beteiligt und führte anfänglich die Projekte im Raum Zürich. Ab 2019 wurde ihm die Leitung des Bereichs MUSM Deutschschweiz übertragen. In dieser Rolle verantwortete er den Teilbereich innerhalb des Center & Mixed-Use Site Management (CMSM) und war der stellvertretende Bereichsleiter CMSM. Der 47-Jährige verfügt über einen Executive MBA Marketing FH, einen CAS in Urban Management FH und war vor seiner Zeit bei Wincasa als CEO und Partner verschiedener Marketing- und Distributionsunternehmen tätig. Ab 1. Mai 2022 wird er neuer Bereichsleiter CMSM bei Wincasa und damit Geschäftsleitungsmitglied. Nachfolger von Thomas Hinderling wird Philipp Arnold als neuer Leiter MUSM Deutschschweiz.

    Interne Nachfolgeregelungen
    Thomas Hinderling freut sich auf seine neue Aufgabe: «Die CMSM-Leitung von Felix Kubat übernehmen zu dürfen, erfüllt mich mit Freude und Stolz. Wir beide haben in der Vergangenheit sehr gut zusammengearbeitet und viele Projekte erfolgreich lancieren können. Nun gilt es, diese Arbeit zusammen mit meinem neuen Team weiter voranzutreiben, denn es gibt nach wie vor viel Potential.»

    Der Bereich CMSM wurde seit Ende 2019 von Felix Kubat geleitet. Während seiner Wirkungszeit hat er für den Bereich erfolgreich eine neue Strategie entwickelt und implementiert. Dazu gehörten unter anderem der Aufbau zweier CMSM-Standorte, dank denen durch eine gezielte Bündelung der Kräfte und Expertise seitens Center- sowie Mixed-Use Site Management grosse Mehrwerte erreicht werden konnten. Zudem führte er den Geschäftszweig souverän durch die Corona-Krise. Er verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch und wird sich künftig der Führungs- und Dozententätigkeit an einer kaufmännischen Berufs-schule widmen. «In den vergangenen 2.5 Jahren bei Wincasa durfte ich den Bereich Center und Mixed-Use Site prägen und stetig weiterentwickeln. Es war eine sehr spannende und intensive Zeit, auf die ich sehr gerne zurückblicke. Nun freue ich mich auf ein neues Kapitel. Seit einigen Jahren bin ich sporadisch als Dozent auf Stufe HF im Bereich Führungsausbildung tätig. Diese Passion werde ich nun mit einer Führungs- und Dozententätigkeit an einer kaufmännischen Berufsschule weiterverfolgen», sagt Kubat zu seinem Wechsel.

    Die Nachfolge von Thomas Hinderling ist ebenfalls ein interner Wechsel. Neu übernimmt Philipp Arnold die Funktion des Leiters MUSM Deutschschweiz. Er ist seit 2014 bei Wincasa tätig, hat als Centerleiter Zentrum Regensdorf & HUB begonnen und dann im Januar 2020 die Leitung des MUSM Hubs Zürich übernommen. Philipp Arnold verfügt unter anderem über ein Betriebswirtschaftsstudium, einen MAS Immobilienmanagement, einen MAS Brand and Marketing Management und ist RICS Mitglied. Er ist somit bestens für die Nachfolge von Thomas Hinderling gerüstet.

    Oliver Hofmann, CEO Wincasa, sieht die beiden internen Karriereschritte sehr positiv: «Ich danke Felix Kubat herzlich für sein wertvolles Engagement und die gute Zusammenarbeit. Dass wir Thomas Hinderling als neuen Leiter CMSM und Philipp Arnold als neuen Leiter MUSM Deutschschweiz nominieren und die Nachfolge intern regeln konnten, ist sehr erfreulich. Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser personellen Lösung unsere bereits führende Position im Markt noch weiter stärken können.»

  • Welches ist das ideale Gebäudealter für eine Investition?

    Welches ist das ideale Gebäudealter für eine Investition?

    Um die Frage nach dem idealen Alter einer Immobilienanlage zu beantworten, hat PriceHubble für seine Analyse zunächst die Entwicklung der Marktpreise und Mieten von Gebäuden verschiedenen Alters untersucht. «Gebäude neigen wie Autos dazu, zu Beginn ihrer Lebensdauer schneller an Wert zu verlieren als in späteren Jahren. Da zu einer Immobilie aber zumeist auch noch ein Grundstück gehört, das sich nicht abnutzt, nähert sich der Wert der Immobilie dann dem Grundstückswert an», so Dr. Nima Mehrafshan, Head of Research bei PriceHubble.

    Die Analyse wurde auf Basis des Bewertungsmodells von PriceHubble durchgeführt. Dafür wurde jeweils ein Standort in Schweizer Grossstädten ausgewählt und eine typische Wohnung an diesem Standort bewertet. Für jede bewertete Wohnung wurde das Baujahr variiert, während alle anderen Einflussfaktoren konstant gehalten wurden – einschliesslich des Bewertungszeitpunktes. «Auf diese Weise können wir ermitteln, wie Marktwert und Marktmiete einer typischen Wohnung mit ihrem Alter abnehmen, wenn man marktweite Preisänderungen im Laufe der Zeit aussen vor lässt», ergänzt Dr. Mehrafshan.

    Grösster Wertverlust in Bern und stärkster Abfall der Miete in Basel – Immobilien in Genf mit kleinster Wertminderung
    Der Grossteil des Preisverlusts erfolgt über alle untersuchten Städte in den ersten 40 Jahren nach Bau und pendeln sich danach zwischen 17 und knapp 26 Prozent ein. Den grössten Wertverlust erfahren Immobilien in der Stadt Bern mit ca. 26 Prozent. Demgegenüber verlieren Immobilien in Genf nur ca. 17 Prozentpunkte.

    Bei der Miete ergibt sich ein ähnliches Bild, wobei der Rückgang der Marktmiete teilweise sogar bereits nach 20 bis 30 Jahren grösstenteils erfolgt ist. Nach dieser Zeit halten sich die Mieten zwischen -12 bis -25 Prozent im Vergleich zu einem Neubau. Mieten in der Stadt Basel gehen dabei mit ca. 25 Prozent am meisten zurück, währenddem Mieten in Genf nur knapp 12 Prozent sinken.

    Niedrigsten Mietrendite nach 10 bis 20 Jahren
    Grundsätzlich werden Mietrenditen durch das Gebäudealter nur leicht beeinflusst. So ergeben sich bei Neubauten nur leicht geringere Mietrenditen, als bei älteren Gebäuden. Die Mieten fallen in den ersten Jahren noch leicht ab, da die Marktmieten mit dem Gebäudealter etwas schneller sinken, als die Marktpreise. Generell sind die Mietrenditen bei 10- bis 20-Jahre alten Gebäuden am geringsten und liegen zwischen 2,3 Prozent und knapp 3,0 Prozent. Nach knapp 60 Jahren erreichen die Renditen ihren Zenit und verharren zwischen 2,6 Prozent und 3,4 Prozent.

    Spitzenreiter bei den Mietrenditen ist die Stadt Bern mit einer Mietrendite von ca. 3,4 Prozentpunkten nach 60 Jahren. Die Stadt Zürich hat die geringsten Durchschnittsmieten und weist nach 60 Jahren eine Rendite von 2,6 Prozent auf.

    10-Jahres-Rendite: Spitzenreiter Bern
    Bei der Betrachtung der 10-Jahres-Renditen (Kombination aus Mietrendite und Marktwertverlust durch Abnutzung) zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Auch hier pendeln sich die Renditen ab einem Alter von knapp 60 Jahren ein. Als Spitzenreiter zeigt sich ebenfalls die Stadt Bern mit einer Gesamtrendite von ca. 33 Prozent. Immobilien in der Stadt Zürich weisen derweil die durchschnittlich kleinste Rendite mit ca. 26 Prozent auf.

    Grundsätzlich sinkt auch bei der 10-Jahres-Betrachtung die Rendite bei Gebäuden unter 20 Jahren ab auf 16 Prozent bis 23 Prozent. «Um die Frage nach dem besten Gebäudealter für eine Investition zu beantworten, müssen Investoren neben unserer Analyse auch noch die Instandhaltungskosten einbeziehen. Hier steht natürlich der schnellere Wertverlust zu Beginn der Lebensdauer der Immobilie den höheren Instandhaltungskosten für die meisten älteren Gebäude gegenüber. Dennoch können Investoren die Ergebnisse der Studie nutzen, um ihre Anlagestrategie zu überprüfen», so Dr. Mehrafshan.

    Detaillierte Infos unter: https://bit.ly/3tzmpt6