Schlagwort: Bauen

  • Hochwasser der Sihl soll in den Zürichsee fliessen

    Hochwasser der Sihl soll in den Zürichsee fliessen

    Ab 2026 sollen extreme Hochwasserspitzen der Sihl über einen Entlastungsstollen in den Zürichsee geleitet werden, informiert die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Dazu ist ein rund 2 Kilometer langer unterirdischer Stollen mit 6,6 Meter Durchmesser zwischen Langnau am Albis und Thalwil geplant. Der Baustart für das Projekt erfolgte am 18. März mit dem Spatenstich.

    Extreme Hochwasser der Sihl könnten schwere Überschwemmungen im unteren Sihltal und in der Stadt Zürich verursachen, heisst es in der Mitteilung. Die allein für die Stadt Zürich möglichen Schäden werden dort auf bis zu 6,7 Milliarden Franken geschätzt. Sie sollen durch den Entlastungsstollen abgewendet werden.

    Die Kosten für Planung und Bau des Stollens sowie für die ökologischen Ersatzmassnahmen an der Sihl und am Zürichsee werden in der Mitteilung auf rund 175 Millionen Franken beziffert. Sie werden zum grössten Teil vom Kanton Zürich getragen. Darüber hinaus sind der Bund, die Stadt Zürich, die SBB und die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG an den Kosten beteiligt. Weitere Informationen zum Projekt stellt der Kanton Zürich im Internet zur Verfügung.

  • Walo von EcoVadis ausgezeichnet

    Walo von EcoVadis ausgezeichnet

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger AG ist laut Mitteilung auf Facebook im Nachhaltigkeitsranking der international tätigen unabhängigen Agentur EcoVadis mit der Zertifizierung der Stufe Bronze ausgezeichnet worden. Das Unternehmen hat damit schon bei der ersten Bewerbung die Auszeichnung Bronze erhalten . Die Zertifizierung sei Motivation zur weiteren Verbesserung im Bereich der Nachhaltigkeit, heisst es in der Mitteilung.

    Walo mit Hauptsitz in Dietikon ist international tätig und wird als Familienunternehmen in der vierten Generation geführt. Seit 105 Jahren setze Walo auf die Verbindung von Beständigkeit und Innovation, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens. Die Walo Gruppe beschäftigt 2450 Mitarbeitende an 21 Standorten in drei Ländern.

    EcoVadis bewertet die Nachhaltigkeitsleistung von Firmen in den Bereichen Umwelt, Arbeitsbedingungen, Beschaffung und Ethik. Laut der Mitteilung sind bereits über 90’000 Unternehmen beurteilt worden.

  • Implenia baut in Düsseldorf Labor der Klimawende

    Implenia baut in Düsseldorf Labor der Klimawende

    Das Baudienstleistungsunternehmen Implenia hat den Generalunternehmerauftrag für den EUREF-Campus in Düsseldorf gewonnen. Nach Angaben des Bauherrn EUREF AG wird auf diesem Innovationscampus für die Energie- und Mobilitätswende „ein sichtbarer Zukunftsort als reales Modell geschaffen, das in vielen Grossstädten der Welt umgesetzt werden kann“. Einen ersten Campus dieser Art hat EUREF bereits in Berlin errichtet.

    Der Düsseldorfer Campus soll 3500 Mitarbeitenden aus etablierten Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und Forschung auf 105’000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ein inspirierendes Umfeld bieten. Zudem soll er Teil eines Netzes umweltschonender Energieerzeuger und Speichermöglichkeiten in der Region werden und alle CO2-Klimaschutzziele der Bundesregierung für das Jahr 2045 von Anfang an erfüllen. Das Projektvolumen beläuft sich auf 186 Millionen Franken.

    „Nachhaltigkeit ist einer der fünf Unternehmenswerte von Implenia“, wird CEO André Wyss in einer Medienmitteilung zitiert. „Es freut uns daher sehr, dass wir einen Forschungs- und Entwicklungscampus bauen dürfen, dessen Arbeit auf Nachhaltigkeit fokussiert und der selbst auf einen CO2-neutralen Betrieb ausgerichtet ist.“

    Laut Implenia ist der Zeitplan „ambitiös“: Der erste Baubschnitt soll bereits Mitte 2024 fertig und bezugsbereit sein. Der zweite Baubschnitt werde kontinuierlich zeitversetzt mitlaufen und bis Mitte 2025 fertiggestellt. Um diesen Zeitplan einhalten zu können, arbeite Implenia von Beginn an mit BIM (Building Information Modeling), also mit der digitalen Modellierung, Kombination und Erfassung aller relevanten Planungs-, Bau- und Bewirtschaftungsdaten. Ausserdem werde für die Ausführung ein sogenannter Lean-Taktplan angewendet.

  • Hächler saniert historisches Gasthaus Posthorn

    Hächler saniert historisches Gasthaus Posthorn

    Das Bauunternehmen Hächler meldet Fortschritt beim Projekt der Sanierung mit Neubau des historischen Gasthauses Posthorn in Neuenhof. Das alte Gebäude wird laut Medienmitteilung umfassend saniert. Im ehemaligen Hotel entstehen sieben Mietwohnungen. Hinzu kommt ein Neubau mit weiteren 16 Mietwohnungen.

    Seit der Baubewilligung für die Überbauung Posthorn 2019 ist die Abteilung Hoch- und Tiefbau der Hächler AG seit dem Frühjahr 2021 mit den Bauarbeiten betreut. Das Projekt sei nicht ganz einfach, heisst es in der Mitteilung von Hächler. Abreissen durfte man das historische Posthorn nicht. Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1834 und steht unter Ortsbildschutz. Giebel und Fassade müssen erhalten bleiben.

    Um die Statik sicherzustellen und die stehenbleibende Fassade zu stützen, wurde laut Bericht von Hächler eine aufwendige Stahlspriessung eingebaut. Erst nach dem Einbau dieser Stahlspriessung konnte das restliche Posthorn abgebrochen werden. Als das historische Gebäude entkernt war, begannen die effektiven Baumeisterarbeiten. Inzwischen stehen im März und April die Aufrichtungsarbeiten der Dachstühle des Posthorns sowie des Neubaus an.

    Die Arbeiten an der Überbauung werden laut Angaben der Bauleitung ungefähr im Mai 2022 abgeschlossen sein. Danach erfolgt der Innenausbau. Der Bezugstermin der neuen Wohnungen im Posthorn ist auf Februar 2023 und im Neubau auf April 2023 geplant.

  • Allreal steigert Unternehmensgewinn

    Allreal steigert Unternehmensgewinn

    Allreal habe im Geschäftsjahr 2021 ein deutlich über Vorjahr liegendes Unternehmesergebnis erzielt, informiert das Immobilienunternehmen mit eigener Generalunternehmung in einer Mitteilung. Konkret wies Allreal einen Gewinn von 182,6 Millionen Franken aus, gegenüber 167,2 Millionen 2020. Unter Ausklammerung des Neubewertungseffekts auf das Immobilienportfolio wurde ein Gewinn von 133,3 Millionen Franken realisiert.

    Im Geschäftsbereich Immobilien habe Allreal im Berichstjahr „ein ausgezeichnetes Resultat“ erzielt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Wachstumstreiber streicht das Unternehmen aus Opfikon dabei den Portfolioausbau in der Westschweiz heraus. Er habe den Marktwert der Anlageliegenschaften auf 5,11 Milliarden Franken gesteigert. Zudem konnten die  Mieteinnahmen im Jahresvergleich um 4 Millionen auf  204,4 Millionen Franken erhöht werden.

    Im Bereich Generalunternehmung wurde 2021 ein Erfolg von 53,4 Millionen Franken realisiert, gegenüber 46,6 Millionen Franken im Vorjahr. Hier habe das Unternehmen „von hohen Verkaufserfolgen“ profitiert, schreibt Allreal. Das abgewickelte Projektvolumen habe sich dagegen wie bereits 2020 „weniger dynamisch als erwartet“ entwickelt. Das Ergebnis des Geschäftsbereichs lag mit 13,8 Millionen Franken dennoch um 6 Millionen Franken über dem Vorjahreswert.

    Der zum Jahresende gesicherte Arbeitsvorrat in Höhe von rund 694 Millionen Franken stelle die Auslastung der Kapazitäten für rund zwei Jahre sicher, schreibt Allreal. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von steigenden Liegenschaftserträgen und weiterem Wachstum des operativen Unternehmensergebnisses aus.

  • Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Die Niederländische Zentralbank verwendet bei der Renovierung ihres Hauptsitzes in Amsterdam CO2-neutralen Beton. Dies wird dank einer Zusammenarbeit der niederländischen New Horizon Urban Mining B.V. und dem Schweizer Start-up neustark möglich, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht.

    Die Technologie von New Horizon macht es möglich, den CO2-Fussabdruck von Beton um 75 Prozent zu reduzieren, heisst es. Dafür wird Zement aus Betonrückbaumaterial gewonnen. Der verbleibende Fussabdruck wird von neustark ausgeglichen. Das Start-up hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet.

    Neustark ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz in Bern. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Holcim zusammen, um Innovation und Nachhaltigkeit im Bausektor voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton.

  • Sika expandiert in Kanada

    Sika expandiert in Kanada

    Sika hat die Übernahme des kanadischen Baustoffzulieferers Sable Marco in einer Medienmitteilung bekanntgegeben. Mit dem Engagement will das in der Spezialitätenchemie tätige Unternehmen den Vertrieb im östlichen Kanada noch erfolgreicher machen.

    Sable Marco ist führend in der Mörtel- und Zementproduktion. Laut Medienmitteilung erzielt das in Pont-Rouge in der Provinz Québec ansässige Unternehmen einen Jahresumsatz von 20 Millionen Franken.

    Der Kundenstamm von Sable Marco passe zum Portfolio von Sika, heisst es. Zudem könne Sika von den „Kontakten zu nationalen und regionalen Baustoffmärkten und Heimwerker-Einzelhandelsketten profitieren“ und mache einen wichtigen Schritt zu einem „neuen Kundenkreis mit hohem Potenzial“.

    Die zementösen Produkte, Mörtel, Polymersande sowie weitere Materialien werden im Grossraum Quebec produziert. Synergien sehen die Unternehmen gemäss der Mitteilung im „Cross-Selling-Potenzial der Produkte, die Sika in den Zielmärkten Waterproofing und Building Finishing“ anbiete. Durch die geografische Lage sieht Sika Chancen für neue Vertriebswege im östlichen Kanada. Zudem sei die steigende Nachfrage nach Polymersand-Produkten einer Zusammenarbeit förderlich.

  • Graubünden beginnt Erneuerung des Plantahofs

    Graubünden beginnt Erneuerung des Plantahofs

    Der Kanton Graubünden baut gemäss einer Medienmitteilung auf dem Gelände des Plantahofs ein neues Tagungszentrum nach modernstem Standard. Für die Bebauung des Areals stehen 24,5 Millionen Franken zur Verfügung.

    Mit dem Spatenstich wurde der Baubeginn für ein Gebäude eingeläutet, das die räumliche und energetische Voraussetzung für die Zukunft schaffen soll. Das landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof erhalte in mehreren Bauschritten eine „zukunftsorientierte, flexibel nutzbare Infrastruktur“. Der Neubau sei ein Gewinn für die künftige Aus- und Weiterbildung der jungen Landwirtgeneration sowie für die Beratung der Landwirtfamilien, heisst es.

    Die Investition in die Zukunft bedeute umweltbewusstes Bauen im Minergie-P-Eco-Standard. Diese energieeffiziente und ressourcenschonende Bauweise erfülle alle „gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften in energetischer, umwelt- und sicherheitstechnischer sowie behindertengesetzlicher Hinsicht“.

    Der Gebäudeneubau sei nach mehr als 40 Jahren Betriebszeit und erheblichem Instandsetzungsbedarf insbesondere im Speisesaal, der Küche und Unterkunft dringend erforderlich. Schrittweise sollen zunächst die Unterkunft, dann die Küche und der Saal modernisiert werden. Die Architektur soll die Gebäudebereiche „entflechten“ und die „Aussen- und Zwischenräume der Anlage präzise und qualitativ hochstehend strukturieren“.

    Planung und Umsetzung übernimmt eine Arbeitsgemeinschaft aus dem in Flims GR ansässigen Architekturbüro Nickisch Walder Architekten, dem Planungsbüro Planalytik mit Hauptsitz in Flums SG und einem Fachplanungsteam.

    Der Kanton investiert 24,5 Millionen Franken in das Bauprojekt. Das Bündner Stimmvolk hatte die Genehmigung per Volksabstimmung am 9. Februar 2020 erteilt. Der Bau kann im laufenden Betrieb erfolgen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 vorgesehen. Im Kanton Graubünden nimmt das 1896 gegründete Tagungszentrum eine zentrale Rolle in der Aus- und Weiterbildung für die Landwirtschaft ein.

  • HRS schliesst Projekt in Locarno ab

    HRS schliesst Projekt in Locarno ab

    Vor wenigen Tagen habe HRS den Residenza Step Tower in Locarno an die CS Asset Management (Schweiz) AG als Bauherrin übergeben, informiert die Immobiliendienstleisterin aus Frauenfeld in einer Mitteilung. Das Projekt umfasst ein neunstöckiges und ein dreistöckiges Gebäude, in denen insgesamt 44 Wohnungen, die Filiale des Detailhändlers Lidl sowie Büros und Lagerräume untergebracht sind. HRS freue sich, „dass hier eine kompakte Struktur realisiert werden konnte, die das Raumangebot optimal ausnutzt und sich selbstbewusst, aber auch harmonisch in die Nachbarschaft eingliedert“, schreibt die Immobiliendienstleisterin.

    Alle Einheiten im Step Tower verfügen über eine digitale Steuerung, die Wohnungstüren sind mit digitalen Schlössern versehen. Auch die Kommunikation mit der Hausverwaltung könne digital erfolgen, erläutert HRS. Beide Gebäude erfüllen die Standards Minergie und Greenproperty.

  • Jaisli-Xamax stellt Arbeit am Tramdepot fertig

    Jaisli-Xamax stellt Arbeit am Tramdepot fertig

    Jaisli-Xamax hat die Elektroinstallation im Tramdepot der Limmattalbahn fertiggestellt, wie aus einer Medienmitteilung des Dietiker Elektrounternehmens hervorgeht. Ausgeführt wurden im Auftrag der Limmattalbahn AG alle Elektroinstallationen, der Schaltanlagenbau und die Gebäudesystemtechnik. Die Arbeiten hatten im Juli 2020 begonnen.

    Das Tramdepot an der Grenze von Dietikon und Spreitenbach sei 24 Meter breit, 145 Meter lang und elf Meter hoch, heisst es in der Mitteilung von Jaisli-Xamax. Das Arbeiten in solchen Höhen seien sehr herausfordernd und anspruchsvoll für das Installationsteam gewesen, wird Projektleiter Edin Brkic zitiert.

    Die Arbeiten am Depot gehören zur zweiten Bauetappe der Limmattalbahn, die auf 13,4 Kilometern Länge von Zürich-Altstetten über Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach nach Killwangen 27 Haltestellen hat. Die zweite Etappe ab Schlieren Geissweid bis Bahnhof Killwangen-Spreitenbach sowie in der Stadt Zürich zwischen Bahnhof Altstetten und Farbhof soll Mitte dieses Jahres fertig sein. Im Dezember soll die Bahn dann den Regelbetrieb aufnehmen.

  • Strabag ist Aktivpartner am Tag der Ingenieure

    Strabag ist Aktivpartner am Tag der Ingenieure

    Strabag Schweiz wird aktiv am Tag der Ingenieurinnen und Ingenieure teilnehmen und in einem online übertragenen Vortrag ein Pilotprojekt in Küsnacht vorstellen. Beginn ist laut Medienmitteilung des Schlieremer Bauunternehmens am Freitag, 4. März, um 11 Uhr. Der Vortrag geht bis 12:15 Uhr und wird über Microsoft Teams im Internet übertragen. Auf der Internetseite des Engineer’s Day ist dazu der Zugang durch Anklicken ohne vorgängige Anmeldung möglich. Vortragende sind Stijepan Ljubicic, Technischer Gruppenleiter BIM, und Christian Häni, Technischer Gruppenleiter Verkehrswegebau bei Strabag.

    BIM steht für Building Information Modelling und beschreibt das modellbasierte Planen, Realisieren sowie Betreiben von Bauvorhaben, mit dem Anspruch, den Wissenstransfer, die Ergebnisqualität und die Effizienz aller Beteiligten zu optimieren, heisst es dazu von Strabag. Am 4. März stellt die Strabag in dem Live-Vortrag konkret ihr Projekt der Sanierung des Schiedhaldensteigs in Küsnacht vor. Strabag ist Totalunternehmerin und sowohl für die Planung und Bauleitung als auch Ausführung – modellbasiert mittels dem Programm BIM 5D – verantwortlich. In Küsnacht wurde der obere Teil des Schiedhaldensteigs auf sehr engem und steilem Verkehrsraum saniert und die Kanalisationsleitungen ersetzt. Zudem wurden gleichzeitig die bestehenden Gas-, Wasser- und Elektroleitungen der Werke am Zürichsee erneuert.

    Schon vor dem eigentlichen Engineer’s Day findet am Donnerstag, 17. Februar, im JED in Schlieren ein Netzwerkanlass statt. Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Bundesrat Guy Parmelin nehmen daran teil. In einer Podiumsdiskussion sollen laut einer Medienmitteilung der Standortförderung Limmatstadt AG die Qualitäten und die Potenziale von Ingenieurinnen und Ingenieuren verschiedener Disziplinen beleuchtet werden.

  • Allreal startet Bauarbeiten für neuen Rieter-Campus

    Allreal startet Bauarbeiten für neuen Rieter-Campus

    Allreal hat laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten für den neuen Campus von Rieter in Winterthur begonnen. Die Immobilienfirma aus Opfikon ist als Totalunternehmerin für das Projekt zuständig. Dabei arbeitet sie unter anderem mit den BDE Architekten aus Winterthur zusammen.

    Rieter investiert etwa 80 Millionen Franken in seinen neuen Campus. Dieser soll auf einer Fläche von 30’000 Quadratmetern ein Kunden- und Technologiezentrum sowie ein Verwaltungsgebäude umfassen. Der Textilmaschinenhersteller wird dort ab 2024 rund 700 Personen beschäftigen können.

    Rieter setzt beim neuen Campus auf erneuerbare Energien. So soll die Wärmeerzeugung etwa mit Erdsonden erfolgen. Ausserdem wird eine 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage installiert. Laut Allreal ist das Projekt ist „insbesondere im Hinblick auf die haustechnischen Anlagen sehr komplex”. In der Produkt- und Technologieentwicklung würden verschiedene Klimazonen benötigt, die verschieden einstellbar sind.

  • Securecell baut Hauptsitz in Urdorf aus

    Securecell baut Hauptsitz in Urdorf aus

    Der Hauptsitz der Securecell AG in Urdorf ist ausgebaut worden. Das Biotech-Unternehmen ist seit April 2019 im Industriegebiet Luberzen ansässig. Damals erfolgte der Umzug in eine 1800 Quadratmeter grosse Fläche mit rund 30 Mitarbeitern. Laut Medienmitteilung hat das auf Entwicklung von Automationslösungen für Bioprozesse spezialisierte Unternehmen die Zahl seiner Mitarbeiter seitdem verdoppelt und deshalb nun seine Arbeitsfläche vergrössert. Zum Jahreswechsel sei das Erdgeschoss am Firmensitz freigeworden. Die Securecell AG konnte so Ende 2021 weitere 2000 Quadratmeter Büro- und Produktionsfläche beziehen, heisst es in der Medienmitteilung.

    Beim Bezug der 1. Etage 2019 seien moderne Büroräume, ein Forschungslabor und ein Reinraum für die medizintechnische Entwicklung sowie eine Produktionsstätte für Kleingeräte mit angeschlossenem Lager und Werkstatt eingerichtet worden. Die neu hinzu gekommene Arbeitsfläche im Erdgeschoss sei perfekt auf die Bedürfnisse von Securecell zugeschnitten und konnte ohne grossen Aufwand sofort genutzt werden, heisst es in der Mitteilung.

    Der Vormieter habe die Räume mit modernen Büroarbeitsplätzen und Besprechungsräumen, einer ESD-geschützten, elektronik- und produktionstauglichen Werkstatt sowie einer grossen Lagerhalle ausgestattet. ESD bedeutet Schutz gegen elektrische Entladungen. Darüber hinaus biete die Etage einen Zugang zur Laderampe und eine geräumige Küche.

    Securecell ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich.

  • Sika will in Afrika wachsen

    Sika will in Afrika wachsen

    Sika positioniert sich für weiteres dynamisches Wachstum in Tansania und der Republik Elfenbeinküste. Im ostafrikanischen Wirtschaftszentrum Daressalam hat das Unternehmen einen neuen Standort bezogen. Dort produziert das Zuger Unternehmen neben Betonzusatzmitteln jetzt auch Mörtel und Fliesenkleber. Das verkürze die Transportwege, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens.

    In der Republik Elfenbeinküste im Westen des Kontinents hat Sika die Grösse seines Werksgeländes verdoppelt. Mit neuen Flächen für Lager, Büroräume und Labore in Abidjan könne Sika mittelfristig die Produktionskapazitäten für Fliesenkleber und Reparaturmörtel verdoppeln und die Lagerkapazitäten ausweiten. Von dort aus sollen auch die Nachbarländer Burkina Faso, Togo, Benin, Mali und Sierra Leone beliefert werden.

    Sika bekenne sich langfristig „zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit in Afrika“, wird Regionalleiter EMEA, Ivo Schädler, zitiert. „An beiden Standorten produzieren wir hochwertige Lösungen, die für grosse Infrastrukturprojekte eingesetzt werden.“ Als Beispiele führt er das Metroprojekt und die Erweiterung des Seehafens in Abidjan, die Standard Gauge Railway und das Julius-Nyerere-Wasserkraftwerk in Tansania an.

  • HSG weiht Lernzentrum Square ein

    HSG weiht Lernzentrum Square ein

    Am Sonntag den 13. Februar weiht die HSG ihr neues Lernzentrum ein. Square stelle einen „Prototyp der Universität der Zukunft“ dar und solle als „Ort der überraschenden Begegnung und gegenseitigen Inspiration“ dienen, schreibt die HSG in einer Mitteilung. „Die neuen Lern- und Lehrformate, die in Square entwickelt werden, sollen die ganze Universität inspirieren und unsere Studierenden bestmöglich auf die Praxis vorbereiten“, wird HSG-Rektor Bernhard Ehrenzeller dort zitiert.

    Die Arbeit von Square fusst auf drei Säulen, die Fakultät, Alumni und Studierende gemeinsam entwickelt haben. So soll das Lernzentrum zum einen als Experimentierfeld für neue Formate dienen, die bei Erfolg an der HSG und anderen Universitäten umgesetzt werden können. Für das am 21. Februar beginnende Frühjahressemester wurden 80 bestehende Lehrveranstaltungen ausgewählt, die im Square durchgeführt und ausgewertet werden sollen.

    Zum anderen wird Square die Rolle eines Basislagers für einen Austausch zwischen Studierenden, Alumni und Forschenden übernehmen. Dabei hat die HSG den Einbezug von Persönlichkeiten aus diversen Berufen und gesellschaftlichen Gruppen geplant. Für das Frühjahrssemester haben unter anderem Paul Achleitner, Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Bank, Gabriele Fischer, Chefredakteurin und Verlegerin des deutschen Wirtschaftsmagazins „Brand eins“, und Bundeskanzler Walter Thurnherr zugesagt.

    Nicht zuletzt soll Square auch als öffentlicher Raum für einen kritischen Diskurs von und mit denjenigen dienen, die nicht direkt mit der HSG verbunden sind. Um Ansässige St.Gallens sowie Gäste aus nah und fern anzulocken, will Square sich als Marktplatz mit einer offenen Atmosphäre präsentieren. Dazu wird Musik, Barista-Kaffee und eigens für Square gebrautes Bier offeriert.

  • Empa zeigt Vorteile von Hochleistungsdämmstoffen

    Empa zeigt Vorteile von Hochleistungsdämmstoffen

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben untersucht, ab wann sich für Bauherren eine Investition in kostspielige Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele lohnen kann. In einer ersten Betrachtung wurden laut einer Medienmitteilung die 25 teuersten Städte in Europa, Nordamerika und Asien einem Vergleich unterzogen. Dabei fand das Forscherteam heraus, dass der lukrative Flächengewinn durch die kostspieligeren Aerogele bei einem Quadratmeterpreis von mehr als 8000 Franken die Mehrkosten der dünneren Dämmvariante übersteigt.

    Zur Begründung heisst es, dass eine Hochleistungsisolation die gleiche Dämmwirkung erzielt wie konventionelle Mineralwolle, aber nur die Hälfte bis zu einem Viertel an Materialeinsatz benötigt wird. Vor dem Hintergrund steigender Immobilienpreise und verdichtetem Bauen in Städten könnten Hochleistungsdämmstoffe wie Aerogele eine wirtschaftliche Bauweise begünstigen. Denn je dünner die Aussenhülle eines Bauwerks ist, desto mehr Raum stehe im Inneren zur Verfügung.

    Die mittels einer Gleichung errechneten wirtschaftlichen Vorteile hätten sich in den 15 teuersten Städten zeigen lassen – darunter die vier Schweizer Städte Zürich, Genf, Lugano und Basel mit den europaweit höchsten Quadratmeterpreisen. Für Nordamerika sei die Amortisation in den 14 teuersten Städten, in Asien in den zehn teuersten Städten ermittelt worden. Die Erkenntnis könne auch künftige Planer bei der Entscheidung nach dem geeigneten Dämmmaterial unterstützen.

  • Herz-Neuro-Zentrum Bodensee ist eingeweiht

    Herz-Neuro-Zentrum Bodensee ist eingeweiht

    Am 7. Februar fand die feierliche Schlüsselübergabe für das neue Herz-Neuro-Zentrum Bodensee auf dem Spitalcampus Münsterlingen statt. Im März wird dort auch eine Abteilung für neurologische Frührehabilitation der Rehabilitationsklinik Zihlschlacht ihre Arbeit aufnehmen.

    Der Umzug der Patienten aus Kreuzlingen TG war zwei Wochen zuvor problemlos im laufenden Betrieb erfolgt, heisst es in einer Medienmitteilung. Seit dem 24. Januar arbeitet das Herz-Neuro-Zentrum in Münsterlingen im Regelbetrieb. Seither seien bereits 50 Eingriffe durchgeführt worden.

    Regierungsrat Urs Martin und Gemeindepräsident René Walther überbrachten Grussbotschaften. Zum Zeichen ihrer „gelebten Partnerschaft“ wurden die Flaggen der beiden Träger und des Kantons Thurgau gehisst.

    Den symbolischen Schlüssel hatte der CEO und Inhaber des Immobiliendienstleisters HRS Real Estate in Frauenfeld, Martin Kull, an die beiden Betreiber übergeben. HRS war Ende 2021 „in das anspruchsvolle Bauprojekt“ eingestiegen, „nachdem der Klinikneubau infolge massiver bauseitiger Verzögerungen zu scheitern drohte“. Professor Dierk Maass, Verwaltungsratspräsident der Bauherrin, hat den Angaben zufolge dem Team von HRS bestätigt, beim Schlussspurt „in einer enormen Aufholjagd Grossartiges geleistet“ zu haben.

  • Papieri erstes «2000-Watt-Areal» im Kanton Zug

    Papieri erstes «2000-Watt-Areal» im Kanton Zug

    Mehr als 360 Jahre prägte die Papierfabrik die Gemeinde Cham und die Region Zug West. Nun entsteht auf dem ehemaligen Industrie-Areal ein neues Wohn- und Arbeitsquartier mit industriellem Charme. Direkt an der Lorze werden prägende Bestandesbauten mit markanten Neubauten ergänzt und nachhaltig realisiert. Die Geschichte wird weitergesponnen und Brücken werden geschlagen zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Mensch und Natur, zwischen Wohnen und Arbeiten. Dabei spielt «Nachhaltigkeit» seit Beginn der Arealentwicklung als gesamtheitliches Thema eine wichtige Rolle. Die Cham Group als Bauherrschaft hatte sich schon früh im Planungsprozess zu den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft bekannt und den Entscheid einer fossilfreien Wärmeversorgung aus Überzeugung und noch vor der Absicht einer Zertifizierung gefasst. Als krönender Abschluss der stetigen Nachhaltigkeits-Bemühungen wurde der Papieri heute als erstes Areal im Kanton Zug das «2000-Watt-Areal»-Zertifikat überreicht. Im Namen des Bundesamtes für Energie dankte Daniel Kellenberger der Cham Group für ihr Engagement und ihre Beharrlichkeit, nicht nur von Energie- und CO2-Zielen zu reden, sondern diese unter anderem mit dem Zertifikat «2000-Watt-Areal» konkret umzusetzen.

    Null CO2-Emission
    Das Papieri-Areal bietet komplett neue Grundlagen für eine energieeffiziente, klimaneutrale und nachhaltige Gesellschaft. Damit ist es schweizweit ein Pionierprojekt. Praktisch seit Beginn der Arealentwicklung entschied sich die Cham Group, bei der Wärmeerzeugung komplett auf fossile Energieträger zu verzichten, und voll auf die günstigen Standortfaktoren mit Wasserkraft, Erdsondenfeldern und Photovoltaik zu setzen. Highlight des Areals ist das komplett CO2-freie Energiesystem. Die gesamte Energieversorgung auf dem Areal beruht auf 100% erneuerbaren Energien. Erreicht wird dies mittels Erdsonden und einer Flusswasser-Fassung, welche über Wärmepumpen je ein zentrales Wärme- und Kältenetz bedienen. Dank eines ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) mit dem erneuerten Kleinwasserkraftwerk an der Lorze und grossflächigen Photovoltaik-Anlagen von 6’500m2 auf den Neubauten können rund 40% der gesamthaft benötigten Energie vor Ort erzeugt werden. «Zudem werden in praktisch jedem Projekt weitere Aspekte einer umfassenden Nachhaltigkeit ausgelotet, sei es durch «Gebäuderecycling», d.h. intelligente Umnutzung des Bestandes, den Einsatz von CO2-optimierten Konstruktionsprinzipien wie Holzbau, oder durch intelligente Sharing-Angebote im Bereich der Mobilität,» führt Lukas Fehr, Leiter Entwicklung der Cham Group aus.

    Leuchtturm-Charakter für Gemeinde und Kanton
    Schweizweit wurden bisher erst 43 Areale vom Bundesamt für Energie mit diesem Label zertifiziert –
    26 davon als 2000-Watt-Areal «in Entwicklung». Dass der Kanton Zug dabei eine Rolle spielt, freut auch Regierungsrat Florian Weber. «100 Prozent für 2000 Watt: Die Cham Group erschliesst beim Papieri-Areal das neue Zeitalter der umfassenden und nachhaltigen Energiekonzeption für Grossüberbauungen», so der Baudirektor. Als Energiestadt Gold feiert auch die Einwohnergemeinde Cham die Auszeichnung der Papieri als «2000-Watt-Areal». «Die Auszeichnung ist ein Gütesiegel für die Areal-Entwicklung der Cham Group, Ansporn für andere und deckt sich zeitgleich mit dem Engagement der Gemeinde für den Klimaschutz. Schliesslich will Cham verwaltungsintern bereits 2030 klimaneutral werden; bis 2050 sollen sogar für das ganze Gemeindegebiet «Netto-Null»-Treibhausgasemissionen erreicht werden», erklärt Drin Alaj, Vorsteher Verkehr und Sicherheit der Einwohnergemeinde Cham. Und Gemeindepräsident Georges Helfenstein ergänzt: «Wir sehen die Entwicklungen auf dem Papieri-Areal als Chance und freuen uns über diese Zertifizierung sowie auf das neue, pulsierende und nun auch zertifiziert nachhaltige Quartier».

    Vermarktungsstart der ersten Büro- und Gewerberäume
    Am 10. Februar 2022 erfolgt auf der Webseite papieri-cham.ch der Vermietungsstart der Laden-, Büro- und Gewerbeflächen in den Erdgeschossen der Objekte der ersten Bauetappe, welche Ende 2022 bezugsbereit sind. Das Papieri-Areal bietet Raum für jedes Businessmodell und unterschiedliche Unternehmensgrössen. Nicht austauschbar und beliebig, sondern nachhaltig, durchdacht und mitten in einem lebendigen Quartier.

  • Walo bringt neuen Bodenbelag bei Stadler auf

    Walo bringt neuen Bodenbelag bei Stadler auf

    Walo Bertschinger hat die Produktionshallen von Stadler Rail in St. Margrethen mit einem neuen Bodenbelag versehen. Laut Mitteilung auf Facebook wurde in den Fertigungshallen für die Montage von Zügen eine Fläche von 19’000 Quadratmetern mit dem Belag Haypanol-D ausgestattet. Der von Walo entwickelte Epoxi-Einstreubelag Haypanol-D bewährt sich laut der Mitteilung seit Jahren bei Industriebauten und Parkanlagen. Der final ausgehärtete Epoxi bilde zusammen mit dem Einstreugut des Quarzsandes eine sehr harte, saubere und gleichmässige Oberflächenstruktur.

    Die fugenlosen Haypanol-D-Einstreu-Beläge haben eine hohe mechanische und chemische Beständigkeit, heisst es in einer technischen Erläuterung auf der speziellen Internetseite von Walo für Bodenbeläge. Das Eigenschaftsprofil der Industriebodenbeläge werde auf die jeweilige Beanspruchungsklasse angepasst. Die Abstimmung der Rutschfestigkeit des Belags erfolge gemäss den Anforderungen des Kunden. Zudem sei das System auch als antistatischer oder elektrisch ableitfähiger Belag ausführbar. Der Belag habe eine Langlebigkeit von bis zu 25 Jahren.

    Der Standort von Stadler in St.Margrethen im Dreiländereck sei das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge innerhalb der Stadler-Gruppe, heisst es auf der Internetseite der Stadler Group. Nach über 20 Jahren in Altenrhein sei diese Produktion 2020 in das neu errichtete Werk in St.Margrethen verlegt worden.

  • Kantonsspital Winterthur bezieht Neubau

    Kantonsspital Winterthur bezieht Neubau

    Nach zehnjähriger Planungs- und fünfjähriger Bauzeit ist der Neubau des Kantonsspitals Winterthur (KSW) offiziell eröffnet worden. Nach dem Zügeltag am Donnerstag soll der Betrieb in der kommenden Woche definitiv aufgenommen werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Ingenieurs- und Beratungsfirma HKG.

    Nach Angaben des KSW ersetzt der neue Betten- und Operationstrakt das bestehende Hochhaus. Nach 55 Betriebsjahren wird es abgerissen. Da neue Gebäude hat laut Mitteilung des KSW 61’000 Quadratmeter Geschossfläche, 13 Stockwerke, 213 Zimmer, sieben Operationssäle, 95 Behandlungsräume und 240 Parkhausplätze. Den KSW-Neubaus hat die Arbeits­gemeinschaft RA-B Architekten (Rapp Architekten AG und Butscher Architekten AG) unter der Leitung des kantonalen Hochbauamtes erstellt.

    Der Neubau ist schlicht gestaltet, mit einer Leichtbaufassade aus Travertin. Eine vollautomatische Gebäude-Beschattung ermöglicht trotz den grossen Fensterflächen ein angenehmes Klima in den Zimmern. Wie die Fassade hat das KSW auch den öffentlichen Park vor dem Neubau zusammen mit der Fachgruppe Stadtgestaltung Winterthur konzipiert.

    In den rund zehn Planungs- und Baujahren hat das Kantonsspital laut der Mitteilung 350 Millionen Franken investiert. CFO Hansjörg Lehmann, der im Mai den jetzigen CEO Rolf Zehnder als Vorsitzender der Geschäftsleitung ablösen wird, verweist auf Besonderheiten der Finanzierung. „Das KSW hat als erstes Spital in der Schweiz einen Green Bond am Kapitalmarkt platziert und dies zu niedrigsten je gesehenen Konditionen“, wird er zitiert. Die erfolgreiche Realisierung des Neubaus sei „ein Meilenstein in der Geschichte des KSW“.

    Weil wegen der Pandemie eine öffentliche Feier zur Inbetriebnahme nicht möglich war, hat das KSW auf einer speziellen Internetseite Videos mit einem virtuellen Einblick in den Neubau bereitgestellt.

  • Implenia erhält fünf Hochbauaufträge in Deutschland

    Implenia erhält fünf Hochbauaufträge in Deutschland

    Für die Division Buildings von Implenia beginnt das neue Jahr mit einem attraktiven Hochbauauftrag mit einem Volumen von 227 Millionen Franken in Deutschland. Laut Medienmitteilung hat der in Opfikon ansässige Bau- und Immobilienspezialist den Zuschlag für den Bau mehrerer nachhaltiger Wohn- und Geschäftshäuser in fünf deutschen Städten erhalten.

    Der Mitteilung zufolge errichtet die Division Buildings von Implenia zwei Wohn- und Geschäftshäuser in Kiel, ein Wohnhochhaus für das gemäss Mitteilung „aktuell grösste Arealentwicklungsprojekt in Deutschland“, das Franklin-Areal in Mannheim, ferner den teilmodularen Neubau eines Rehazentrums in Mosbach am Neckar, ein Wohnquartier in Neunkirchen am Brand sowie ein Schulzentrum in Delitzsch bei Leipzig.

    Bei Planung und Ausführung der Neubauprojekte soll die modellbasierte und softwaregestützte Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz kommen. Lean Construction soll die Koordination aller Abläufe und Gewerke während der Bauphase garantieren.

  • BKW forciert Präsenz in zwei Wachstumsmärkten

    BKW forciert Präsenz in zwei Wachstumsmärkten

    Die BKW hat in einer Medienmitteilung die Übernahme von Arnold und Gladisch Objektplanung Generalplanung GmbH aus Berlin sowie Dr. Blasy-Dr. Øverland Ingenieure GmbH aus Eching am Ammersee bekanntgegeben.

    Wie das in Bern ansässige Energie- und Infrastrukturunternehmen informiert, soll mit den neuen Partnern aus Deutschland der Erfolg des BKW Engineering Netzwerks fortgesetzt und ausgebaut werden. Zudem sei der Firmenzuwachs von Bedeutung, um sich im Wettbewerb mit „multidisziplinären Marktführern“ erfolgreich zu positionieren.

    Das Portfolio der deutschen Unternehmen verspreche einen Zugewinn an Kompetenz für die Wachstumsmärkte Wohnungsbau, sicherheitliches Bauen, Wasser und Umwelt, heisst es. Blasy Øverland bringt seine Expertise für Wasserwirtschaft, Wasserbau und Umweltplanung ein. Das Architekturbüro Arnold und Gladisch hat seinen Schwerpunkt im Wohnungsbau und beim sicherheitskonformen Bauen.

    Die BKW Gruppe ist spezialisiert auf die Planung und Beratung bei Energie-, Infrastruktur- und Umweltprojekten und deckt die Gebäudetechnik ab, inklusive Bau, Service und Unterhalt von Energie-, Telekommunikations-, Verkehrs- und Wassernetzen. Für ihr Unternehmensziel, Dienstleistungen für Infrastruktur-, Umwelt- und Energieprojekte aus einer Hand zu bieten, kann die BKW auf ein Netzwerk mit mehr als 50 erfolgreichen Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zurückgreifen.

  • Swiss Prime Site und Superlab bauen Laborflächen in Schlieren

    Swiss Prime Site und Superlab bauen Laborflächen in Schlieren

    Swiss Prime Site Immobilien ist mit Superlab Suisse eine Partnerschaft eingegangen. Superlab ist Anbieterin von Labor- und Forschungsflächen. Laut Medienmitteilung stellt Superlab Suisse betriebsbereite und voll ausgestattete Forschungs- und Laborflächen zur Verfügung sowie Betriebsdienstleistungen bereit. Es verfüge bereits über einen solchen Standort in Lausanne. Beide Partner planen, Standorte in Basel und Schlieren mit mehr als 10‘000 Quadratmetern Gesamtfläche zu entwickeln. Das Labor in Schlieren wird nach Angaben von Superlab Suisse 5400 Quadratmeter Fläche haben.

    Die Limmatstadt beherberge Einrichtungen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), der Universität Zürich (UZH) und Forschungszentren von zahlreichen nationalen und internationalen Pharmaunternehmen. Entsprechend stark seien Laborflächen nachgefragt, heisst es. In Schlieren plant Swiss Prime Site Immobilien auf dem Areal JED ein modernes Neubauprojekt. Darin sollen in Zusammenarbeit mit Superlab Suisse auf zwei Stockwerken Forschungs- und Laborflächen für Start-ups, Ausgründungen oder etablierte Unternehmen entstehen.

    „Durch die direkte Nachbarschaft zum Wagi-Areal in Schlieren und dem Technologiepark in Basel können Unternehmen aus dem Bereich Life Science von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren“, wird Zhang Xi, CEO von Superlab, zitiert. In Basel solle am Stücki Park in den kommenden 18 Monaten ein hochmodernes Gebäude mit Labor- und Forschungsflächen von Superlab Suisse entstehen.

    Für Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien, sind der moderne Ausbaustandard, die Flexibilität der Flächen sowie die Gewährleistung von Support und Services zentrale Erfolgsfaktoren. Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse verfügten zusammen über das notwendige Know-how, um den Flächenbedarf im Bereich Labor- und Forschungsflächen zu gewährleisten, wird Kaleja zitiert.

  • Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Balgrist baut Lehr- und Forschungszentrum

    Der Medizinstandort Zürich erhält ein neues chirurgisches Forschungs- und Lehrzentrum. Seit dem 26. Januar wird der Operation Room X (OR-X) der Universitätsklinik Balgrist gebaut. Seine Inbetriebnahme für die Testphase ist für das erste Quartal 2023 vorgesehen.

    Laut einer Medienmitteilung schafft der OR-X neue Möglichkeiten für die chirurgische Forschung, Entwicklung und Lehre. Er soll laut Klinikum die Möglichkeit bieten, neue Technologien auf Basis von Erweiterter Realität, Robotik und Künstlicher Intelligenz effizienter zu entwickeln und zu validieren. So gelangten neue Technologien schneller in die klinische Anwendung. Zudem könnten angehende Chirurginnen und Chirurgen in einem realitätsnahen Operationssaal lernen und praktische Erfahrungen sammeln.

    „Moderne chirurgische Innovation und Lehre sollte in einer möglichst echten Umgebung geschehen, vor dem Einsatz an Patientinnen und Patienten“, so Mazda Farshad, Medizinischer Direktor und Initiator des OR-X, in einer früheren Mitteilung des Spitals. „Deshalb bauen wir einen Simulations-Operationssaal, fokussiert auf die Orthopädie, jedoch offen für den Fachbereich Chirurgie.“ Mit dem OR-X werde eine Infrastruktur geschaffen, die laut Balgrist dazu beiträgt, „bei der Entwicklung von chirurgischen Innovationen an vorderster Front mitzuwirken“.

  • Empa prämiert Verwendung von Aerogel

    Empa prämiert Verwendung von Aerogel

    Der Aerogel Architecture Award geht in die zweite Runde. Seit 19. Januar und noch bis zum 30. Juni nimmt die Empa Beispiele für die Verwendung von Aerogel in Architektur, Bauwesen, Sanierung und Denkmalpflege entgegen, informiert die Forschungsanstalt in einer Mitteilung. Um den Preis können sich Architekten, Bauingenieure und Mitarbeitende in Entwurfsbüros bewerben. Auch Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens sind zur Teilnahme eingeladen.

    Die genauen Teilnahmebedingungen können der Mitteilung oder dem Internetauftritt des Aerogel Architecture Awards entnommen werden. „Mit dem Preis werden die besten Beispiele für Energieeffizienz, unkonventionelle Lösungen, transluzente Tageslichtbeleuchtung und hochleistungsfähige Gebäudelösungen unter Verwendung von superisolierenden Aerogel-Materialien ausgezeichnet“, schreibt die Empa. Die diesjährigen Gewinner sollen am 5. August im NEST-Gebäude der Empa in Dübendorf bekannt gegeben werden.

    Der Aerogel Architecture Award wurde 2020 von der Empa und den Industriepartnern Fixit, Agitec, Haga AG Naturbaustoffe und Hasit sowie dem Verband AdvaPor ins Leben gerufen. Er soll helfen, die Möglichkeiten von Aerogel-Dämmmaterialien im Denkmalschutz und in der Sanierung von Gebäuden unter Architekten und Bauingenieuren bekannt zu machen. Im letzten Jahr hatten sich fünf Büros beworben.

  • Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Die Implenia AG trennt sich von ihrem Mehrheitsanteil von 66,67 Prozent an der Gravière de la Claie-aux-Moines SA (GCM). Die Beteiligung werde an die Walo Bertschinger SA Romandie sowie an die Vigier Holding AG und die H 2 M Participations SA veräussert, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Aktionärin Walo Bertschinger SA Romandie hatte bisher das übrige Drittel an der GCM gehalten. Auch nach dem Einstieg von Vigier Holding AG und H 2 M Participations SA werde der Anteil der Walo Bertschinger SA Romandie eine Minderheitsbeteiligung bleiben, heisst es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

    „Implenia veräussert seine Beteiligung an GCM SA an eine geeignete Eigentümerschaft, um sich weiter auf das definierte Kernportfolio zu fokussieren und seine Asset-light-Strategie voranzutreiben“, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Im Rahmen der Unternehmensstrategie will sich Implenia auf „integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten“ konzentrieren.

  • Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Das weltweit tätige Zuger Baustoffunternehmen Holcim hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Malarkey Roofing Products unterzeichnet. Malarkey ist laut Medienmitteilung ein führendes Unternehmen auf dem amerikanischen Markt für Bedachungen von Wohngebäuden. Es hat seinen Hauptsitz in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Die Transaktion habe einen Wert von 1,35 Milliarden Dollar und werde zu 100 Prozent mit Barmitteln finanziert. Holcim erwartet, dass bis zum dritten Jahr Synergien in Höhe von 40 Millionen Dollar pro Jahr realisiert werden.

    Der Nettoumsatz von Malarkey Roofing Products für 2022 wird mit 600 Millionen Dollar prognostiziert. Das Unternehmen kann laut der Mitteilung auf ein zweistelliges Wachstum im hochprofitablen Wohndachmarkt der USA mit einem Volumen von 19 Milliarden Dollar verweisen. Beide Unternehmen haben sich nachhaltiges Bauen zum Ziel gesetzt.

    „Die Übernahme von Malarkey Roofing Products ist ein hervorragender Start für unsere ‚Strategie 2025– Accelerating Green Growth‘, mit der wir unseren Geschäftsbereich Lösungen & Produkte erweitern und zu einem weltweit führenden Anbieter von Dachsystemen werden“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. Mit Malarkey positioniere sich Holcim als Komplettanbieter für Bedachungen. Die Strategie zur Beschleunigung des grünen Wachstums soll diesen Bereich bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausweiten.

    Gregory Malarkey, Präsident des 1956 gegründeten Unternehmens Malarkey Roofing, sieht in Holcim den richtigen Partner. „Wir haben jahrzehntelang nach einem Unternehmen gesucht, das mit unserer Vision übereinstimmt, unsere Werte teilt und uns helfen kann, unsere Wachstumsstrategie zu beschleunigen.“ Wie Malarkey konzentriere sich auch Holcim stark auf die Förderung der Kreislaufwirtschaft und den Übergang zu nachhaltigem Bauen, wird Malarkey weiter zitiert.

  • Neue Professorin für Zirkuläres Bauen am Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der FHNW

    Neue Professorin für Zirkuläres Bauen am Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der FHNW

    Das Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW engagiert sich in den Bereichen Forschung, Aus- und Weiterbildung sowie Dienstleistungen aktiv in den Themenbereichen energieeffizientes und klimaneutrales Bauen, integrale Gebäudetechnik, nachhaltiges Bauen und Betreiben, ressourceneffizientes und zirkuläres Bauen sowie gesundheitliche Aspekte in Gebäuden. Eines der grundlegenden Anliegen dieser Strategie ist es, das Bauen in der Kreislaufwirtschaft zu stärken. Sowohl im Bereich der Aus- und Weiterbildung wie auch in der Forschung leistet das Institut einen wichtigen Beitrag dazu, dass in der Schweizer Baupraxis vermehrt energie- und ressourceneffiziente sowie nachhaltige Bauweisen realisiert werden. Die Expertise der an der FHNW tätigen Forscherinnen und Forscher wird sowohl national und international als auch innerhalb der FHNW nachgefragt.

    Um dieses hochqualifizierte Team zu verstärken, ist es dem Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau gelungen, Andrea Klinge von ZRS Architekten Ingenieure Berlin als Professorin für Zirkuläres Bauen zu gewinnen.

    Andrea Klinge studierte Architektur an der technischen Universität Berlin und spezialisierte sich an der London Metropolitan University im Bereich des nachhaltigen Bauens. Sie arbeitete in verschiedenen Architekturbüros in London, Rom und Berlin, und ist seit 2013 bei ZRS Architekten tätig, wo sie die Forschungsabteilung etablierte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ein ganzheitlicher Ansatz des Bauens und beinhalten das kreislaufgerechte, LowTech Bauen sowie den Einsatz natürlicher Baustoffe (Lehm, Holz, Naturfasern) zur Verbesserung der Innenraumqualität in Gebäuden.

    Durch ihren Hintergrund als Tischlerin arbeitet Andrea Klinge immer wieder praktisch, um Forschungsergebnisse in die direkte Anwendung zu bringen. Sie hat dazu mehrere Projekte mit Holz, Lehm und Bambus mit Studierenden verschiedener Universitäten aber auch Kollegen international umgesetzt.

    An der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW möchte Andrea Klinge einiges bewirken und bewegen: «Was ich mit der Professur verbinde und angehen möchte, sind die aktuellen Herausforderungen im Bausektor. Dieser ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren weltweit und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Um die Pariser Klimaziele einzuhalten, bedarf es dringend konsequenter Ansätze, die die notwendige Bauwende im Bausektor umsetzen.»

    Seit September 2021 ist Andrea Klinge Mitglied im Fachbeirat Lebenszyklus und zirkuläres Bauen der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen. Seit Oktober 2021 leitet sie zudem zusammen mit Eike Roswag-Klinge die AG DIN Circular Economy Normungsroadmap, Arbeitsgruppe Bauwerke und Kommunen.

    Prof. Barbara Sintzel, Leiterin Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau freut sich auf die Zusammenarbeit mit Andrea Klinge: «Andrea Klinge steht für die Bauwende. Sie bringt die Begeisterung und Vielseitigkeit mit, die dieses Thema braucht. Sie verfügt über Fachexpertise, um der Anwendung von ReUse Bauteilen und erneuerbaren Baustoffen in der Praxis mit angewandter Forschung zum Durchbruch zu verhelfen und damit die Bauwende möglich zu machen. Wir freuen uns auf ihre tatkräftige Unterstützung in Forschung und Lehre.»

  • Steiner verkauft Projekt «Widacher» an Fortimo

    Steiner verkauft Projekt «Widacher» an Fortimo

    Während der ersten Bauphase wird Fortimo 16 Reiheneinfamilienhäuser sowie 42 Wohnungen im Minergie-Standard erstellen. Letztere verteilen sich auf drei  Mehrfamilienhäuser, die neu errichtet werden, sowie zwei bestehende denkmalgeschützte Gebäude. Das neue Quartier wird attraktive Wohnungsangebote, private Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftlich genutzte Begegnungszonen aufweisen. Die Steiner AG verfolgte bei diesem Projekt von Beginn weg das Ziel, ein brachliegendes Industrieareal in einen neuen lebenswerten Wohnort im Grünen zu verwandeln. Bestehende denkmalgeschützte Gebäude wie die Scheune und die Alte Post wurden sorgsam ins Projekt integriert und werden nun im Rahmen der Realisierung für Wohn- und Gemeinschaftsräume wiederbelebt.

    Fokus auf Immobilienentwicklung
    Aufgrund einer Portfolioanpassung hat sich die Steiner AG entschieden, die teilweise bereits baubewilligte Arealentwicklung noch vor der Phase der Ausführung zu verkaufen. Michael Schiltknecht, Co-CEO der Steiner Gruppe, freut sich sehr über die erfolgreiche Transaktion: «Mit Fortimo können wir dieses tolle Projekt an ein langjähriges Partnerunternehmen übergeben, wodurch die erfolgreiche Realisierung und Weiterentwicklung dieser attratkiven Wohnüberbauung sichergestellt ist.» Er ergänzt: «Aus einem ehemaligen Industrieareal haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt mit grossem Potenzial entwickelt, dessen Erfolgsgeschichte nun durch Fortimo fortgesetzt wird.»

    Ein Grossprojekt in drei Etappen
    Der Baubeginn der ersten Etappe wird bei plangemässem Projektverlauf im Sommer 2022 erfolgen. Das Gesamtprojekt, welches aus drei Etappen besteht und dereinst 165 Wohneinheiten in 10 Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäusern umfassen soll, wird in den nächsten Jahren abgeschlossen sein.

    Ländlich und doch zentral
    Die Nähe zu Zürich, ein eigenständiger Dorfcharakter sowie ein buntes Vereinsleben machen die aargauische Gemeinde Fischbach-Göslikon als Wohnort besonders attraktiv. Das Areal Widacher ist ruhig gelegen und punktet mit wunderbarem Weitblick und bester Verkehrsanbindung. Von hier aus sind die öffentlichen Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und die natürlichen Ufer der Reuss mit ihren Sandbänken rasch zu Fuss erreichbar.

    Steiner AG
    Steiner AG, einer der führenden Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer (TU/GU) in der Schweiz, bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Neubau, Umbau sowie Immobilienentwicklung an. Das 1915 gegründete Unternehmen hat über 1’500 Wohnbauprojekte, 540 Geschäftsliegenschaften, 45 Hotels und 200 Infrastrukturanlagen wie Universitäten, Schulen, Spitäler, Altersheime und Justizvollzugsanstalten errichtet. Die Steiner AG hat ihren Hauptsitz in Zürich und ist mit Niederlassungen in Basel, Bern, Genf, Tolochenaz und Luzern vertreten.

    Fortimo AG
    Fortimo schafft Mehrwert, mit Freude und Begeisterung, unabhängig davon, ob sie Immobilien entwickeln, halten oder betreiben. Verantwortungsbewusst und nachhaltig erbringen die über 80 Mitarbeitenden der Fortimo  am neuen Hauptsitz in St.Gallen eine jährliche Wertschöpfung von weit über 200 Millionen CHF. 2020 erstellte Fortimo so viele Wohneinheiten wie noch nie, und anfangs 2021 überschritten die im eigenen Bestand gehaltenen Immobilien die Milliardengrenze. Durch die Kombination von Investition, Entwicklung und Betrieb entstehen wertvolle Synergien, die letztendlich den Nutzern der Immobilien zugutekommen.

  • Spatenstich für Rietbach Center ist erfolgt

    Spatenstich für Rietbach Center ist erfolgt

    Der Startschuss für das Rietbach Center ist erfolgt. Vertreter der Gemeinde Bachenbülach, Mieter und weitere Gäste haben dem Spatenstich beigewohnt, wie aus einer Mitteilung von P&F Immobilien hervorgeht. Als Ankermieter konnten Burger King, die Hotelkette Schatz AG und Bodypalace Gym, welches auch Physiotherapie anbieten wird, gewonnen werden.

    Das neue Gesundheits-, Gewerbe- und Dienstleistungszentrum im Zürcher Unterland entsteht nur rund drei Minuten von der Autobahnausfahrt Bülach-Süd/Bachenbülach. Es wird über frei ausbaubare Flächen verfügen, die sich für Arztpraxen und andere Anbieter aus dem Gesundheitsbereich ebenso eignen wie für spezialisierte Ladengeschäfte. Durch die angebotenen Gesundheitsdienstleistungen soll einerseits die Grundversorgung gesichert werden, während andererseits auch Fachärzte dort angesiedelt werden sollen. Die künftigen Mieter sollen zudem von Synergieeffekten durch die umliegenden Zentren profitieren.

    Im Erdgeschoss des Rietbach Centers steht eine Fläche von 3000 Quadratmetern für Gewerbe und Dienstleistungen zur Verfügung. Diese wird durch 1600 Quadratmeter Mietfläche im Obergeschoss ergänzt.