Schlagwort: Bauen

  • Holcim lanciert Betoninnovation

    Holcim lanciert Betoninnovation

    Holcim hat einen neuen Hochleistungsbeton namens DYNAMax entwickelt. Laut einer Medienmitteilung des Zuger Baustoffkonzerns können damit dünnere und längere Strukturen gebaut werden als mit herkömmlichem Beton. Dadurch werden einerseits grössere nutzbare Räume möglich. Andererseits wird beim Bauen Material eingespart.

    Holcim habe auch insgesamt auf den ökologischen Fussabdruck von DYNAMax geachtet. So zeichne sich das Produkt neben dem reduzierten Materialeinsatz durch die lokale Produktion, „kurze Transportwege“ sowie durch ein kreislauffähiges und vollständig wiederverwertbares Profil aus.

    DYNAMax soll 2022 zunächst in Europa, in Nord- und Südamerika sowie in der Region Asien-Pazifik auf den Markt gebracht werden.

    „Angesichts der heutigen Bevölkerungs- und Urbanisierungstrends ist DYNAMax ein ideales Material für den Bau intelligenter Städte. Es bietet eine hohe Leistungsfähigkeit, um mit weniger mehr zu bauen, ohne Kompromisse bei Ästhetik und Funktionalität“, so Jan Jenisch, CEO von Holcim.

  • Steiner verkauft Immo-Projekt an Fortimo

    Steiner verkauft Immo-Projekt an Fortimo

    Die Steiner AG hat sich zu einer „Portfolioanpassung“ entschieden. Als Konsequenz daraus verkauft sie das Gesamtprojekt Widacher in Fischbach-Göslikon an die Fortimo Invest AG. Laut einer Medienmitteilung wird Fortimo im kommenden Jahr mit der Realisierung des ersten Bauabschnitts beginnen. Dafür liege bereits eine Baubewilligung vor.

    Auf einem brachliegenden Industrieareal sollen zunächst 16 Reiheneinfamilienhäuser gebaut werden. Ausserdem umfasst diese erste Etappe weitere 42 Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern und zwei denkmalgeschützten Gebäuden. Insgesamt sind auf diesem Areal 165 Wohneinheiten in zehn Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäuser geplant. Sie sollen in drei Baubschnitten entstehen.

    „Mit Fortimo können wir dieses tolle Projekt an ein langjähriges Partnerunternehmen übergeben, wodurch die erfolgreiche Realisierung und Weiterentwicklung dieser attraktiven Wohnüberbauung sichergestellt ist“, wird Steiner-CEO Michael Schiltknecht zitiert.

  • Implenia baut fünf Gebäude für die SBB

    Implenia baut fünf Gebäude für die SBB

    Implenia erstellt als Totalunternehmer im Auftrag der SBB Immobilien fünf Gebäude auf dem ehemaligen Industrieareal Malley westlich von Lausanne, davon ein Hochhaus mit 19 und ein zweites mit 24 Stockwerken. Wie das Unternehmen mitteilt, beläuft sich das Auftragsvolumen auf 200 Millionen Franken. Es umfasst den Bau von Wohn- und Geschäftshäusern für den ersten Bauabschnitt namens Central Malley. Dabei soll eine Fläche von 42’200 Quadratmetern erschlossen werden. 23’700 Quadratmeter seien als Bürofläche vorgesehen, 3800 Quadratmeter für Gewerbeeinheiten sowie 14’700 Quadratmeter für rund 200 Wohnungen.

    Das Bauprojekt Central Malley ist der erste Schritt zur Revitalisierung der Industriefläche Malley. Dabei soll das Areal den Angaben zufolge in ein nachhaltiges Stadtquartier mit Wohnungen, Büroräumen und Gewerbeeinheiten umgewandelt werden. Das Konzept für die Bebauung orientiere sich am ökologischen Bauen, zukünftigen Lebensweisen und dem Minergie P-Eco-Standard. Die Entwicklung des neuen Stadtteils füge sich in den Raumentwicklungsplan für den Ballungsraum Lausanne ein, der mehrere „ehrgeizige architektonische Entwürfe“ vorsehe. Implenia leiste damit einen Beitrag zur Gestaltung „vielversprechender zukünftiger Lebens- und Arbeitswelten“, wird Jens Vollmar, Leiter Division Buildings, in der Mitteilung zitiert.

    Dem Projekt waren zwei Architekturwettbewerbe vorausgegangen. Realisiert werden die Entwürfe der Büros Aeby Perneger & Associés SA und Pont 12 Architectes SA.

  • ETH-Roboter bauen hängende Gärten für Zug

    ETH-Roboter bauen hängende Gärten für Zug

    Der Tech Cluster Zug erhält nach antikem Vorbild hängende Gärten. Die dafür vorgesehene bepflanzte architektonische Skulptur trägt den Namen Semiramis. Sie ist 22,5 Meter hoch und besteht aus fünf unterschiedlich grossen und geometrisch komplexen Holzschalen, die je übereinander platziert werden. Ein in einer Medienmitteilung der ETH präsentiertes Video zeigt, wie diese von acht schlanken Stahlstützen getragen werden.

    Forschende aus der Gruppe der ETH-Architekturprofessoren Fabio Gramazio und Matthias Kohler entwerfen und erstellen Semiramis zusammen mit Müller Illien Landschaftsarchitekten, den Holzbauingenieuren von Timbatec und weiteren Partnern aus Industrie und Forschung. Die Design-Optionen stammen von einem Algorithmus des Maschinellen Lernens, der in Zusammenarbeit mit dem Swiss Data Science Center entwickelt wurde.

    „Das Computermodell ermöglicht es uns, den konventionellen Gestaltungsprozess umzukehren und den gesamten Gestaltungsspielraum für ein Projekt zu explorieren“, wird Matthias Kohler, Professor für Architektur und Fabrikation an der ETH Zürich, zitiert. Im Immersive Design Lab, einem ETH-Labor für erweiterte Realität, konnten die Forschenden die Entwürfe dreidimensional erkunden. Eine gemeinsam mit dem Computational Robotics Lab der ETH entwickelte Software erlaubte Modifikationen der Entwürfe. Dieses Leuchtturmprojekt der Architekturforschung treibe „heute massgebende Forschungsthemen wie interaktives Architekturdesign und digitale Fabrikation“ voran, so Kohler.

    Gebaut wird die Semiramis-Skulptur derzeit von vier kooperierenden Roboterarmen im robotischen Fertigungslabor der ETH Zürich. Ein Algorithmus verhindert Kollisionen, wenn sie je gleichzeitig eine der Holzplatten anheben und im Raum platzieren. Die Roboter nehmen dem Menschen das schwere Heben und das exakte Positionieren ab. Zudem machen sie eine aufwändige Gerüstkonstruktion überflüssig.

    Die einzelnen Schalensegmente bestehen je aus 51 bis 88 Holzplatten. Ist eines davon fertig, wird es per Lastwagen nach Zug transportiert. Im Frühjahr 2022 soll Semiramis aufgerichtet und bepflanzt werden.

  • Holcim realisiert Bauwerk in neuer Betonbauweise

    Holcim realisiert Bauwerk in neuer Betonbauweise

    Holcim hat an seinem Werk Hüntwangen die freitragende Brücke namens Bridge to the Future gebaut. Das Unternehmen bezeichnet die filigrane Betonplattform für die Annahme von Aushubmaterial in einer Medienmitteilung als „eines der klimafreundlichsten Bauwerke weltweit“. Diese Brücke ist in enger Zusammenarbeit mit der CPC AG aus Andelfingen und der Fachgruppe Faserverbundwerkstoffe (FVK) an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) entstanden.

    Für diese Brücke wurde die Betonplattentechnologie von CPC verwendet und weiter optimiert. Die 2013 gegründete Firma stellt besonders filigrane, tragfähige und langlebige Betonplatten und Bauteile her, die statt mit korrodierendem Stahl mit vorgespannten Carbonfasern (carbon prestressed concrete, CPC) armiert sind. Dadurch können bis zu 75 Prozent Material und damit auch CO2 eingespart werden. Diese Technologie wurde in einer Forschungszusammenarbeit der ZHAW und der Firma Silidur ab 2010 entwickelt und patentiert. Wie es in der Mitteilung heisst, hat sich Holcim „als Beweis für das Vertrauen in die CPC-Technologie“ inzwischen an der CPC AG beteiligt.

    Für die Bridge to the Future setzte Holcim den Angaben zufolge seinen klinkerfreien Zement Locarbo ein. Dieser weise im Vergleich zu einem herkömmlichen Zement 63 Prozent weniger CO2-Emissionen auf. Daraus hat Holcim einen hochfesten Recyclingbeton entwickelt. Dessen CO2-Fussabdruck habe so von 210 auf 138 Kilogramm CO2 pro Kubikmeter reduziert werden können.

    Die FVK unterstützte Holcim mittels Machbarkeits- und Traglastversuchen sowie Berechnungen der Statik. „Dieses Projekt ist für uns ein Highlight“, so FVK-Leiter Josef Kurath. Die einzelnen Materialeigenschaften würden „auf einmalige Art widergespiegelt und optimal ausgenutzt“.

  • Swiss Casinos baut in Pfäffikon

    Swiss Casinos baut in Pfäffikon

    Swiss Casinos Pfäffikon zieht um. Das Unternehmen setze aber auch in Zukunft „auf die Gemeinde am oberen Zürichsee“, schreibt die in Zürich ansässige Swiss Casinos-Gruppe in einer Mitteilung. Konkret plant Swiss Casinos ein Gebäude mit einem Casino neben dem Business Center an der Schindellegistrasse in Pfäffikon.

    „Die neue Location bietet alles, was ein modernes Casino benötigt“, wird Thomas Cavelti, Direktor des Casinos Pfäffikon, in der Mitteilung zitiert. „Mit dem neuen Standort werden wir in den nächsten 20 Jahren allen Ansprüchen gewachsen sein.“

    Mit dem Bau des Casinogebäudes wurde die Sager und Partner Architektur und Immobilien GmbH aus Freienbach beauftragt. Die Eröffnung des neuen Standorts ist für spätestens Anfang 2023 geplant. Bis dahin wird das bestehende Casino im Seedamm Plaza geöffnet bleiben.

    „Wir waren mit dem bisherigen Standort sowie der Zusammenarbeit mit dem Seedamm Plaza immer sehr zufrieden“, erläutert Marc Baumann, CEO von Swiss Casinos, in der Mitteilung. „Die Chance auf ein eigenes Casinogebäude mussten wir dennoch wahrnehmen.“

  • Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Im Rahmen einer Sanierungsarbeit in der Therme Bad Ragaz SG hat das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger die Bodenbeläge erneuert. Laut einer Mitteilung von Walo auf Facebook wurde dabei der Walo Einstreubelag Haypanol D mit einer speziellen Systemkonstellation verlegt.

    Im Thermalbad waren laut der Firmenmitteilung hohe Anforderungen an Rutschsicherheit, UV-Beständigkeit und Optik gestellt worden. In der von Walo verwendeten Systemkonstellation seien diese Bedingungen des Auftraggebers Grand Resort Bad Ragaz erfüllt worden. Der mehrschichtige Aufbau des Belags und dessen technische Eigenschaften wiesen zudem eine hohe chemische Beständigkeit auf, so dass verschiedene Reinigungsmittel, Fette, andere Abscheidungen und chemische Lösungen dem Belag nichts anhaben können.

    Der Architektur der bekannten Therme mit ihrem besonderen Erscheinungsbild entspreche der schneeweisse Belag, heisst es bei Walo.

  • In Zug entsteht Meilenstein für nachhaltiges Bauen

    In Zug entsteht Meilenstein für nachhaltiges Bauen

    Das Bauprojekt für das neue Produktions- und Montagegebäude der V-ZUG namens Zephyr Ost im Tech Cluster Zug ist das bislang grösste, bei dem CO2-angereicherter Beton zum Einsatz kommt. Er entsteht aus Recyclingbeton des Baustoffkonzerns Holcim, der durch ein Verfahren von neustark mit CO2 angereichert wird. Die Bauarbeiten sind laut einer Medienmitteilung am Mittwoch gestartet. Das Gebäude soll 2023 in Dienst gestellt werden.

    Für diesen klimafreundlichen Beton wird zum ersten Mal CO2 aus der Schweiz eingesetzt. Das in Bern ansässige und 2019 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliederte Start-up neustark gewinnt das CO2 aus der Abwasserreinigungsanlage der ara region bern AG.

    Das rezyklierte Granulat für die Betonproduktion wird von der Recycling-Aufbereitungsanlage Arge EvoREC in Oberdorf NW aufbereitet. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen der Holcim Kies und Beton AG und der Zimmermann Umweltlogistik AG. Anschliessend wird das Granulat mit dem Trockenverfahren von neustark karbonatisiert. Die Technologie sei in den vergangenen Monaten getestet worden und werde nun kommerziell eingesetzt.

    Mit dem Einsatz von 4200 Kubikmeter Recyclingbeton und der CO2-Bindung werde im Vergleich zu einer konventionellen Bauweise insgesamt eine Einsparung von 71 Tonnen CO2 erreicht. Das entspreche etwa der jährlichen CO2-Aufnahme von 3500 Schweizer Tannen.

    „Wir freuen uns, mithilfe des innovativen neustark-Verfahrens unserer Vision einer klimaneutralen und zirkulären Betonproduktion einen Schritt näher zu kommen“, so Giovanni Barbarani, Head Concrete Performance bei Holcim Schweiz. „Dieses Projekt ist ein Meilenstein auf dem Weg zum nachhaltigen Bauen in der Schweiz, auch dank seiner Regionalität und kurzer Transportwege.“

    Die Metall Zug Gruppe will im Tech Cluster Zug „ein neues Stück Stadt für ein industriell geprägtes Ökosystem“ schaffen. Dort sollen auch andere Industriebetriebe, Start-ups, technologienahe Dienstleister, Ausbildungseinrichtungen und Wohnungen angesiedelt werden.

  • Implenia erhält weiteren Auftrag beim Brennertunnel

    Implenia erhält weiteren Auftrag beim Brennertunnel

    Die Bau-Arbeitsgemeinschaft von Implenia und Webuild Group hat den Zuschlag für das Los H41 beim Bau des Brennerbasistunnels bekommen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Die beiden Partnerunternehmen halten jeweils 50 Prozent an der Arbeitsgemeinschaft. Der Wert des Auftrags auf der österreichischen Seite des Brennertunnels wird in der Mitteilung auf 690 Millionen Franken beziffert. Die technische Leitung des Projekts wird Implenia Österreich übernehmen.

    Bei der Auftragsvergabe seien insbesondere Umweltaspekte und Nachhaltigkeit beachtet worden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Hier hätten „die hohen Umweltstandards“ der beiden Partnerunternehmen zur guten Bewertung beigetragen. Konkret hatte die Ausschreibung Massnahmen zur Verringerung der Umweltbelastung und die Nutzung von Ökostrom vorausgesetzt.

    Der Zuschlag für  den Bau der Haupttunnel vom Zugangstunnel Ahrental Richtung Norden nach Innsbruck und Richtung Süden nach Pfons ist bereits der zweite Auftrag, den Implenia beim Bau des Basistunnels verbuchen kann. Gemeinsam mit Webuild Group führt Implenia auch die Arbeiten zum Bau der Hochleistungsstrecke Franzenfeste-Waidbruck am südlichen Anschluss des Tunnels aus.

    „Der Brennerbasistunnel ist ein wichtiger Teil des Skandinavien-Mittelmeer-Korridors des Transeuropäischen Netzes (TEN-T), das die Eisenbahnverbindungen auf dem gesamten Kontinent verbessert“, wird Erwin Scherer, Global Head Tunnelling von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Wir freuen uns, dass wir unsere langjährige Erfahrung und unsere ausgewiesene Expertise im Tunnelbau in dieses grosse und komplexe Tunnelbauprojekt einbringen dürfen.“

  • Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Die Steiner Investment Foundation will das Isola-Areal unweit des Ortskerns von Breitenbach zu einem Wohn- und Gewerbegebiet umbauen. Damit hat die Eigentümerin des elf Hektar grossen Geländes die Baudienstleisterin Steiner AG beauftragt, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Einwohner von Breitenbach sollen ab dem kommenden Jahr in den Entwicklungsprozess einbezogen werden.

    Ausserdem will die Projektentwicklerin das direkt an der Lüssel gelegene Isola-Areal für die Bevölkerung öffnen. „Diese kann sich auf neue, ansprechende Begegnungs- und Grünzonen freuen, welche anstelle der bestehenden Betriebsstrassen und Lagerflächen entstehen werden“, wird Stefan Gabriel, Teamleiter Immobilienentwicklung bei der Steiner AG, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das neue Quartier soll nicht in Konkurrenz zum Dorfzentrum, sondern als Ergänzung dazu entstehen. Derzeit finde ein intensiver Austausch mit der Gemeindeverwaltung Breitenbachs über die jeweiligen Vorstellungen und Erwartungen statt. Als Grundlage für ein gemeinsames Verständnis der räumlichen Entwicklung des Areals werde zudem ein städtebauliches und freiraumplanerisches Testplanungsverfahren durchgeführt, heisst es in der Medienmitteilung. Renommierte Architekturbüros und Landschaftsarchitekten würden eingeladen, Vorschläge auszuarbeiten.

    Baubeginn für die erste Etappe sei voraussichtlich im Jahr 2029. Während der Planungsphase wolle das Unternehmen aber bereits Zwischennutzungen ermöglichen und gegebenenfalls einzelne Umnutzungsprojekte in bestehenden Gebäuden vorziehen.

    Die Steiner Invest Foundation, eine Züricher Vermögensverwaltung für Schweizer Pensionskassen und Anlagestiftung der Steiner AG, hatte die 114’280 Quadratmeter grosse Fläche mit ihren weitgehend leerstehenden Industrie- und Lagerhallen im Frühling 2021 erworben.

  • Optisol weiht neuen Firmensitz ein

    Optisol weiht neuen Firmensitz ein

    Optisol hat die grösste Holzkonstruktion im Wallis erstellt und dieser Tage eingeweiht. Der Neubau des Firmensitzes für das Unternehmen der Migros-Tochter Micarna war notwendig geworden, weil der Hersteller hochwertiger organischer und organisch-mineralischer Dünger aus dem Überschwemmungsgebiet der Rhonekorrektur umsiedeln musste. Das Gebäude am neuen Standort in Vétroz spiegele das starke Engagement der Migros für Nachhaltigkeit wider, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dessen Fassade besteht aus Walliser Lärchenholz. Neueste Technologien sollen die Luft vor ihrer Freisetzung in die Atmosphäre unter anderem von Staub, Gerüchen und Ammoniak reinigen. So würden die Normen des Luftreinhaltegesetzes erfüllt. Der Trockner für die Einstreu aus der Geflügelzucht werde durch das auf dem Nachbargrundstück installierte Holzheizkraftwerk versorgt. Dieses Fernwärmesystem senke auch die CO2-Emissionen.

    Zudem vermiete die Micarna die Dachfläche an die Oiken-Gruppe. Sie wird dort eine Photovoltaikanlage betreiben. Unter dem Dach seien Nester für Mauersegler und Falken gebaut worden.

  • Regionalwerke Baden wollen Verwaltungsgebäude aufstocken

    Regionalwerke Baden wollen Verwaltungsgebäude aufstocken

    Das als kommunales Baudenkmal eingestufte Verwaltungsgebäude der Regionalwerke Baden AG soll vergrössert werden. Die Planung sieht laut Medienmitteilung eine Aufstockung des Werkstattflügels und die Erweiterung der Tiefgarage am Firmenstandort an der Haselstrasse im Zentrum von Baden vor. Die Erweiterung der Büroräumlichkeiten stehe im Einklang mit der strategischen Entwicklung der Regionalwerke AG Baden und stelle den Standort auch in Zukunft sicher.

    Das Verwaltungsgebäude wurde 1934 von den Architekten Robert Lang und Hans Loepfe im Stil des „neuen Bauens“ erstellt. Das Gebäude wurde 1987 bis 88 saniert. Die Betonfassade wurde 1987 mit dem Heimatschutzpreis ausgezeichnet. Der ursprüngliche städtebauliche Kontext des Baus habe sich von 1999 bis 2005 mit der Errichtung des Langhauses und des Nordhauses verändert. Der geplante Erweiterungsbau nehme die städtebaulichen Entwicklungen auf und respektiere die vorhandene Bausubstanz. Mit Vertretern aus Denkmalpflege, Heimatschutz sowie der Stadtbildkommission seien mehrere Varianten eingehend diskutiert worden.

    Als nächstes werde die Regionalwerke AG Baden im Rahmen eines Vorentscheidsgesuchs wesentliche baurechtliche Rahmenbedingungen klären, heisst es in der Medienmitteilung. Die Realisierung des Bauprojekts sei für 2024 geplant.

    Die Regionalwerke AG Baden versorgt mit 135 Mitarbeitenden die Stadt und teilweise die Region mit Energie und Trinkwasser.

  • Bühler baut Zentrum für positive Energie und Innovationen

    Bühler baut Zentrum für positive Energie und Innovationen

    Die Bühler AG hat den offiziellen Spatenstich für ihr neues Energy & Manufacturing Technology Center in Uzwil gesetzt. Das Gebäude in direkter Nähe zum 2018 eingeweihten Cubic Innovationscampus unterstreicht die langfristige Erneuerungsstrategie des Technologiekonzerns, heisst es in einer Medienmitteilung. Fertigstellung soll im zweiten Quartal 2023 sein.

    Das Gebäude besteht zum einen aus einem Energy Center. Das Zentrum für „gute, positive Energie“ soll die Zentrale für Berufs- und Weiterbildung sowie für Gesundheitsprävention werden. Ausgebildet werden dort junge Männer und Frauen in den Bereichen Anlagenbau, Polymechanik, Automation und Informatik. Dieses Zentrum soll auch externen Partnern zugänglich sein.

    „Wir bekennen uns klar zum Erfolgsmodell unserer Berufsbildung und des lebenslangen Lernens. Weiter bauen wir unsere Gesundheitskompetenz noch sehr viel stärker aus und leisten einen weiteren Beitrag, den Wirtschaftsstandort Uzwil attraktiv zu halten“, wird Christof Oswald, Head of Human Resources bei Bühler, in der Medienmitteilung zitiert. Insgesamt soll das Energy Center Bühler als Arbeitgeber attraktiver machen.

    Der zweite Teil des Gebäudes, das Manufacturing Technology Center, soll die Bereiche Innovation und Prototypenbau beherbergen. „Hier werden wir Innovationen für unsere Kunden als Pilotprojekte fertigen, die wir später auch in anderen Produktionswerken weltweit einführen werden“, wird Andreas Schachtner, Head of Business Development im Bereich Manufacturing, Logistics & Supply Chain, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Spatenstich für QUBO ist erfolgt

    Spatenstich für QUBO ist erfolgt

    Für das QUBO in Sarnen ist am Montag der Grundstein gelegt worden. Damit wurden die Bauarbeiten für zwei miteinander verbundene Gebäude begonnen. Zum einen modernisiert und erweitert dort die Eberli AG ihren bestehenden Hauptsitz. Zum anderen erstellt die Obwaldner Kantonalbank (OKB) einen Neubau. Darin soll vor allem der Verein Startup Pilatus Raum finden. Er fördert die Ansiedlung von Start-ups in Obwalden. Beide Gebäude sollen durch einen zentralen Eingang zu einer Einheit verschmelzen, heisst es in einer Medienmitteilung der OKB.

    „Mit dem QUBO wird ein neuer, lebendiger Werkplatz in Sarnen entstehen“, wird der CEO der OKB, Bruno Thürig, zitiert. „Er schafft Raum für neue Konzepte und Ideen, in denen die digitale Arbeitswelt sowie New Work gelebt werden können.“

    Dementsprechend würden im Neubau auch Coworking-Arbeitsplätze, offene Räumlichkeiten und diverse Sitzungszimmer angeboten. Die OKB selbst werde einen Raum als Creative Lab einrichten. Der Raum soll externen Firmen ebenso zur Verfügung stehen.

    Auch der Eberli AG ermögliche die Neugestaltung der Büroräumlichkeiten „ein zeitgemässes und effizientes Arbeiten“, so CEO Alain Grossenbacher. Neben der Eberli AG werden sich dort auch die künftige Mitbesitzerin des Gebäudes, die Orfida Treuhand + Revisions AG, sowie die werkunion ag ansiedeln. Ihr gehört die architekturwerk ag an, die für die Architektur des QUBO verantwortlich zeichnet.

  • Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Bau des InnoQube Swiss hat begonnen

    Das neueste Innovationszentrum des Alpenraums entsteht derzeit in Graubünden. Im Churer Gebiet Rossboden wurde am Freitag der Spatenstich für das InnoQube Swiss gefeiert. Das Projekt wird einer Mitteilung zufolge vollständig von der Liechtensteiner ITW Unternehmensgruppe finanziert. Sie gibt die Investitionssumme mit rund 25 Millionen Franken an.

    Der CEO der Investorin und Projektentwicklerin, Dr. Martin Meyer, zeigt sich überzeugt, damit „einen Ort der Innovation, Inspiration und des Fortschritts zu schaffen, welcher weit über die Schweizer Grenzen heraus Bekanntheit erlangen wird“. Der Verwaltungsratspräsident der Betriebsgesellschaft InnoQube Swiss AG, Franco Quinter, betont, dass der InnoQube Swiss al ein temporäres oder permanentes „Basecamp für Innovationen“ betrachtet werde. Das Angebot richte sich „speziell an Start-ups, Spin-offs und Unternehmen aus Forschung, Entwicklung und Digitalisierung“. Dabei würden „die Schwerpunktthemen Health & Performance eine entscheidende Rolle spielen“.

    Die Fertigstellung sei auf Ende Jahr 2023 geplant. Ab 2024 werde im viergeschossigen InnoQube auf einer Gesamtfläche von 11’200 Quadratmetern geforscht und gearbeitet. Er biete flexible Büroflächen für rund 300 Arbeitsplätze, verschiedene Co-Working- und Versammlungsräume, eine Veranstaltungsarena, ein Restaurant und eine Kindertagesstätte.

  • Schlieren erweitert Planung für Schulanlage Zelgli

    Schlieren erweitert Planung für Schulanlage Zelgli

    Der Stadtrat von Schlieren hat eine erweiterte Strategieplanung für die Schulanlage Zelgli auf den Weg gebracht. Laut den Stadtratsnachrichten macht die steigende Zahl von Schülerinnen und Schülern eine erneute Planung notwendig. Um die künftige Entwicklung der Schulanlage Zelgli optimal festzulegen, hatte der Stadtrat im Juli 2019 einen Kredit zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie genehmigt. Im April 2020 wurde aufgrund der aktuellen Zahlen mit zwei bis vier zusätzlichen Klassenzimmern, zwei zusätzlichen Kindergärten und einem Dreifachhort geplant. Schon im September 2020 hätten die aktuellsten Zahlen gezeigt, dass vier neue Klassenzimmer, zwei Kindergärten und ein Vierfachhort benötigt werden, heisst es in den Stadtratsnachrichten.

    Damit seien bauliche Anpassungen notwendig, wie die Vergrösserung des Lehrerzimmers oder der zusätzliche Einbau sanitärer Anlagen. Aufgrund des veränderten Auftragsvolumens sei nun ein Kredit für die strategische Planung erforderlich. Den hat der Stadtrat nun mit 80’000 Franken genehmigt.

    Laut der auf der Internetseite der Stadt Schlieren abrufbaren detaillierten Nachricht zu den Stadtratsbeschlüssen wird der Schulraumbedarf zweimal jährlich aufgrund der aktuell bekannten Daten berechnet und geplant. Der erste Auftrag zur Raumplanung und Freiraumplanung mit einem Volumen von rund 39‘000 Franken ist bereits an die Metron Architektur AG in Brugg AG ergangen.

  • Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Der Baukonzern Halter AG spannt mit dem Immobilienfonds UBS Sima als Investorin und künftiger Bauherrin zur Realisierung des Projekts VIVO Aesch zusammen. Laut Medienmitteilung liegt die rechtskräftige Baubewilligung für eine neue Überbauung mit Wohn, Geschäfts- und Gewerbenutzung am nördlichen Eingang zur Gemeinde Aesch vor. Das 15’188 Quadratmeter grosse Areal wurde von der bisherigen Grundeigentümerin Victus Real Estate AG als Materiallager- und Umschlagplatz genutzt.

    Bis 2024 soll die neue Überbauung mit Mischnutzung entstehen, wobei rund 85 Prozent der Hauptnutzungsfläche für das Wohnen vorgesehen sind. Laut Medienmitteilung konnte die Halter AG nach Abschluss der Entwicklungsphase im Juli mit Balintra eine Investorin für VIVO Aesch gewinnen. Die Balintra AG in Basel ist eine Immobiliengesellschaft des Immobilienfonds UBS Sima.

    Die neue Grundstückseignerin werde das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Schweizer Franken als Bauherrin gemeinsam mit Halter als Entwickler und Gesamtleister noch ab diesem Herbst in die erste Bauphase überführen.

    Das Projekt umfasst nach Angaben von Halter vier Gebäudeeinheiten. Der 40 Meter hohe VIVOTower beim Autobahnabbieger markiere den Eingang in die Gemeinde Aesch. In den unteren Geschossen bietet der Turm Raum für gewerbliche Nutzungen und das TowerCafe. Darüber seien 36 Apartments und 80 Mietwohnungen geplant.

    Der VIVOHof sei ein weiterer Bau mit gemischter Nutzung, mit Flächen für Kleingewerbe und in den Obergeschossen 36 Mietwohnungen. Der VIVOKamm umfasse 57 Mietwohnungen mit Süd-Terrassen sowie Gemeinschaftsraum mit Zugang zum Quartierplatz. Weitere 55 Mietwohnungen auf sechs Etagen biete der VIVOQube, meist Maisonette-Wohnungen.

    Vermarktungsstart für die Gewerbeflächen ist laut der Halter AG das Frühjahr 2022, für die Wohnungen ab Frühjahr 2023. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2024 geplant.

  • Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx hat grünes Licht für den Ausbau seines Hauptsitzes in Chur erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der IT-Dienstleister will auf dem Areal des Alten Forstwerkhofs im Stadtzentrum ein neues Gebäude bauen. Dieses soll Platz für mehr als 200 Mitarbeitende bieten. Ausserdem werden Wohnungen, Gastronomie, eine Kindertagesstätte und das Churer Stadtarchiv im Neubau Platz finden.

    Inventx plant den Ausbau seines Hauptsitzes bereits seit vier Jahren. Aufgrund von „Einsprachen aus der Nachbarschaft“ wurde das Projekt allerdings verzögert. Letztendlich sind die Beschwerden vor dem Bundesgericht gelandet. Dieses hat sie aber abgewiesen.

    „Wir freuen uns, dass das Projekt nun endlich realisiert werden kann und die brachliegende Fläche in der Innenstadt belebt wird“, sagt Stadtpräsident Urs Marti (FDP) in der Mitteilung. „Zudem stärkt das Projekt den Wirtschaftsstandort Chur nachhaltig und somit auch die Positionierung der Stadt als attraktiver ICT-Standort“, fügt er hinzu.

  • Halter setzt ersten Spatenstich für Überbauung in Langnau

    Halter setzt ersten Spatenstich für Überbauung in Langnau

    Auf dem Areal nördlich des Ilfiskreisels in Langnau i.E. ist am Mittwochnachmittag der erste Spatenstich für ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude vorgenommen worden. Laut Medienmitteilung wird der Baukonzern Halter AG aus Schlieren als Totalunternehmer die Überbauung im Auftrag der Versicherung Visana Services AG realisieren. Im Herbst 2023 soll Aldi Suisse dort seine neue Ladenfläche beziehen, den ersten Aldi-Standort im oberen Emmental. Gleichzeit ist Bezugstermin für die Mietwohnungen und sonstigen Gewerbeflächen im Neubau.

    Das Gesamtprojekt sieht laut der Mitteilung von Halter eine gemischte Nutzung aus einer an Aldi Suisse vermieteten Ladenfläche im Erdgeschoss, Mietwohnungen sowie einen Anteil Gewerbe- und Büroflächen für Dritte vor. Hinzu komme ein öffentlicher Aussenraum als zentrale Zugangsfläche zum Gebäude auf der Südseite und auf der Ostseite ein nur für die Mieter nutzbarer Aussenraum mit Spiel- und Aufenthaltsfläche. Westseitig befindet sich die Anlieferung der Ladenfläche, nordseitig die Zufahrt der Einstellhalle.

    Ein Geschoss hat einen Personalraum von Aldi sowie neun Mietwohnungen und eine Gewerbeeinheit. In den beiden darüber liegenden Geschossen entstehen weitere 16 Mietwohnungen mit eigener Loggia oder Terrasse. In den beiden Untergeschossen sind Keller- und Technikräume sowie eine Tiefgarage mit rund 80 Parkplätzen geplant.

  • Löhne im Baugewerbe bleiben stabil

    Löhne im Baugewerbe bleiben stabil

    Trotz der die Bautätigkeit belastenden Pandemie sind die Löhne im Baugewerbe in diesem Jahr gegenüber 2020 stabil geblieben, informiert der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in einer Mitteilung. Ihr zufolge zahlt das Bauhauptgewerbe weiterhin „die besten Handwerkerlöhne“. Dabei sei die Bezahlung von Baukadern mit der von Akademikern in der Industrie vergleichbar.

    Die aktuelle Entlohnung für Werkmeister und Poliere beträgt den Erhebungen des SBV zufolge derzeit monatlich rund 7800 Franken. Das übrige Baupersonal bringt es im Jahr im Schnitt auf 13 Monatsgehälter von je 5901 Franken. Dabei reicht die Spanne von 4921 Franken Monatslohn für einen Hilfsarbeiter ohne Abschluss und Berufserfahrung bis zu 6743 Franken im Monat für einen Vorarbeiter.

    Als zentral für die Steigerung des Einkommens am Bau macht der SBV die Bildung aus. Der Sprung von einer Lohnklasse in die nächste sei mit einem Plus von rund 500 Franken verbunden, erläutert der Verband. Wer vom Vorarbeiter zum Polier aufsteigt, verdient monatlich sogar rund 1000 Franken mehr. Lohnsteigerungen aufgrund von Arbeitsjahren fielen aufgrund der „hohen Mindestlöhne“ hingegen vergleichsweise gering aus.

    Rund ein Drittel des Baustellenpersonals werde in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand treten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dem dadurch verschärften Fachkräftemangel will der SBV durch „individuelle Lohnperspektiven auf der Basis von gezielten Aus- und Weiterbildungen“ begegnen. Dazu müsse jedoch das Lohnsystem von generellen Lohnerhöhungen auf leistungsbezogene, individuelle Anpassungen umgestellt werden, meint der Verband.

  • Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino hat eine Reihe von Investoren von seiner Plattform für die digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) überzeugt. Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und 3,1 Millionen Franken eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Bei smino handelt es sich um ein Angebot der BBC Systems AG. Die Plattform fungiert als Datendrehscheibe bei Bauprojekten. Diese Plattform soll nun weiterentwickelt werden. „Das smino Team hat uns und unsere Partner mit seiner vollumfänglichen Softwarelösung für das Bauprojektmanagement beeindruckt“, wird Manfred Heid in der Mitteilung zitiert, Managing Partner des Investors BitStone Capital. „Wir freuen uns sehr, das Team gemeinsam mit unseren Co-Investoren bei der Expansion in neue Märkte und der Weiterentwicklung zu einem digitalen Projektassistenten zu begleiten.“

    BitStone Capital hat die Finanzierungsrunde angeführt. Weitere Investoren sind EquityPitcher Ventures, Swiss Startup Capital, Session VC, Swiss Immo Lab, AXEPT Business Software AG und Conreal. „smino hat es geschafft ein rasches Wachstum zu generieren und zu einem Key-Player in der Baubranche zu werden“, heisst es von Guy Giuffredi von Swiss Startup Capital. „Nun steht die Expansion an und wir sind überzeugt, dass das hervorragend aufgestellte Team diese rasch und erfolgreich meistern wird.“

    Diese Expansion soll zuerst in der Schweiz und in Europa realisiert werden. Dabei will smino künftig auch auf Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz setzen, wie es von Mitgründer Sandor Balogh heisst. „Die Series A Runde ermöglicht es uns, die Marktführerschaft in der Schweiz auszubauen sowie international zu expandieren. Für den europäischen Raum wird eigens in Deutschland eine weitere Niederlassung gegründet.“

  • Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Derzeit gilt bei umweltfreundlichen Investitionen in Immobilien eine Karenzfrist. Erst fünf Jahre nach Erbauung der Liegenschaft sind solche Investitionen steuerlich abzugsfähig. Im vergangenen Dezember hat Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) eine Motion eingereicht, mit der die Verkürzung dieses Karenzfrist gefordert wird.

    Angesichts hoher Erstellungskosten seien die finanziellen Grenzen besonders jüngerer Bauherrschaften für ökologische Massnahmen beim Neubau nachvollziehbar, schreibt Zanetti in seiner Motion. Stelle sich nach Fertigstellung des Baus heraus, „dass entsprechende ökologisch erwünschte Zusatzinvestitionen finanziell tragbar wären“, werde sich die Eigentümerschaft angesichts der fünfjährigen Karenzfrist jedoch „hüten, diese Investitionen unverzüglich an die Hand zu nehmen“. Dies sei „aus ökologischer Sicht bedauerlich“, meint Zanetti.

    Die vom SP-Ständerat geforderte Verkürzung der Karenzzeit kann nun aufgegleist werden. Nach Unterstützung durch den Bundesrat und der Annahme der Motion vom Ständerat habe jetzt auch der Nationalrat den Vorstoss „diskussionslos angenommen“, informieren die Parlamentsdienste in einer Mitteilung. Nun ist der Bundesrat am Zug. Er muss die rechtlichen Grundlagen für die Verkürzung der Karenzfrist schaffen. Zudem sollen dabei bisher unterschiedliche Handhabungen zwischen den Kantonen harmonisiert werden.

  • Megura gibt Birchmeier Gruppe neuen Auftritt

    Megura gibt Birchmeier Gruppe neuen Auftritt

    Die Badener Kommunikations- und Werbeagentur Megura hat die öffentliche Präsentation der Birchmeier Gruppe überarbeitet. Der neue Auftritt unter dem Motto Birchmeier begeistert soll die Entwicklung des Unternehmens von der kleinen 1940 gegründeten Baufirma zu der heutigen grossen Gruppe mit über 600 Mitarbeitenden deutlich machen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die aktuelle Leistungspalette umfasse mehr als reine Bauleistungen. Birchmeier habe sich vom reinen Bauunternehmen zum breit aufgestellten Spezialisten innerhalb der Bauwelt weiterentwickelt.

    Diese Entwicklung solle auch in der Erscheinung der Marke sicht- und spürbar gemacht werden, heisst es in der Mitteilung. Logo, Design, Fotostil, Bildsprache, Tonalität sowie Informationsarchitektur und Nutzererfahrung auf der Internetseite seien eher bodenständig gewesen. Megura habe im sogenannten Refresh der Marke ein ikonisches B im Logo eingeführt, das die Positionierung Birchmeier begeistert darstelle. Die neue Seite besteche durch ein leichtes und reduziertes Design, direkte und einfache Tonalität sowie eine authentische Bildwelt.

    Die Birchmeier Gruppe stellt sich auf der neugestalteten Seite vor als Generalunternehmer, der die komplette Verantwortung für die schlüsselfertige Realisierung eines Bauprojekts übernehme. Architekten und Fachplaner seien im Leistungsauftrag integriert. Der Kunde habe damit nur einen Ansprechpartner.

  • Kollabo gewinnt weitere Investoren

    Kollabo gewinnt weitere Investoren

    Kollabo hat bei einer Seed-Finanzierungsrunde insgesamt 2,4 Millionen Franken eingeworben, informiert das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung auf startupticker.ch. Neben dem bereits bestehenden Lead-Investor Wingman Ventures habe Kollabo dabei auch PropTech1 Ventures aus Berlin sowie weitere namhafte Business Angels als Investoren gewinnen können, heisst es dort weiter. Namentlich werden in der Mitteilung Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet genannt.

    Kollabo will die eingespielten Mittel für den Ausbau der unternehmenseigenen Stellenplattform für Temporärarbeiten in der Baubranche verwenden. Handwerker können bei Kollabo ein eigenes Profil erstellen und sich ihr Fachwissen in einem Bewertungssystem attestieren lassen. Ziel des Jungunternehmens ist es, „in der DACH Region zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker“ zu werden,  erklärt Kollabo in einem Eintrag auf LinkedIn.

    „Es ist kein Geheimnis, dass der Fachkräftemangel der entscheidende Flaschenhals bei der fristgemässen Fertigstellung von Bauprojekten ist“, lässt sich Anja Rath in der Mitteilung auf startupticker.ch zitieren. Die geschäftsführende Teilhaberin von PropTech1 Ventures sieht in Kollabo „die passende Lösung für dieses Problem“. Zudem weist Rath auf die jährlich um das Dreifache wachsenden Umsätze von Kollabo hin. „Kollabos Vision, zukünftig auch weiterführende Produkte anzubieten, wie die Möglichkeit für Handwerker, Unterkünfte oder Versicherungen für einzelne Aufträge zu buchen, eröffnet zudem die Chance auf weitere Synergien und Wachstumspotenziale“, meint die Managerin des neuen Lead-Investors des Jungunternehmens.

  • Nachfrage nach grösseren Wohnungen treibt Bauwirtschaft

    Nachfrage nach grösseren Wohnungen treibt Bauwirtschaft

    Das Baugewerbe hat sich während der Corona-Pandemie als krisenresistent erwiesen. Das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstitut BAK Economics erwartet laut einer Mitteilung ein Wachstum im Hochbau im laufenden Jahr um 0,4 Prozent. Für 2022 zeichne sich ein Plus von 0,6 Prozent ab.

    Die Perspektiven für die Bautätigkeit variieren dabei zwischen Wohnbau, Betriebsbau und Infrastrukturbau. Während der Wohnungsbau zulegt, verzeichnen der Gewerbebau und öffentliche Bauvorhaben leichte Verluste. Wegen der vermehrten Heimarbeit wächst die Nachfrage nach grösseren Wohnungen. Zudem treiben die energetischen Sanierungen und die zu erwartenden Zinswende das Wachstum.

    Beim Infrastrukturbau wirkt sich dagegen die pandemiebedingt rückläufige Zahl an Bauvorhaben der öffentlichen Hand aus. Ebenso sinkt die Zahl gewerblicher Bauprojekte, da viele Betriebe geplante Bauvorhaben verschieben oder stoppen. Dank der aktuelle Belebung der Wirtschaft ist laut BAK Economics 2022 auch mit einer Belebung für beide Bereiche zu rechnen.

    Für die Jahre 2023 bis 2027 sind positive Ergebnisse im Hochbau zu erwarten. Im Gewerbe- und Infrastrukturbau dürfte die mittelfristige Auftragslage konstant bleiben.

    Bei der Bautätigeit insgesamt zeigen sich regionale Unterschiede: Die besten Prognosen weisen laut BAK Economics die Regionen Zürich/Aargau, der Genferseeraum sowie die Zentralschweiz auf. Für die Region Basel erwartet das Institut mittelfristig eine Stagnation.

  • Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Das Bauunternehmen W. Schmid AG hat ein Rebranding vorgenommen. Die 1966 durch Walter Schmid in Glattbrugg gegründete Firma tritt neu als WSG auf. Laut Mitteilung auf LinkedIn wird dies bei dem inhabergeführten KMU als Meilenstein gesehen. Aufgrund des dynamischen Wandels durch die Digitalisierung habe man bereits Geschäftsmodell, Kompetenzen und Firmenkultur angepasst. Nun folge das passende moderne Kleid dazu, heisst es in der Mitteilung. Das grosszügig gestaltete neue Logo in hellgrüner Schrift trägt neben dem neuen Firmenzeichen WSG den Zusatz „Sehen, was sein wird.“ Damit solle der „frische Wind“ im Traditionsunternehmen signalisiert werden, heisst es auf LinkedIn.

    Auf der Internetseite des Unternehmens wird die Entwicklung vom ursprünglichen Bauunternehmen zur heutigen WSG beschrieben. Das Unternehmen sei in der Deutschschweiz tätig, mit drei Büros in Glattbrugg, Zug und Basel und beschäftige rund 70 Mitarbeiter. WSG sei als innovativer Immobilienentwickler aktiv und zeichne verantwortlich für die Erstellung von mittlerweile mehr als 10’000 Wohnungen in den vergangenen 55 Jahren.

    Als Bauunternehmen direkt am Flughafen habe die Flughafenregion um Kloten die Aufträge und die Kunden der W. Schmid AG geprägt. Als Stammkunden werden die Swissair und die Hotelketten mit ihren Airport-Hotels genannt. Auch habe das Unternehmen schon früh auf Nachhaltigkeit geachtet. Schon 1988 sei die erste Solarfassade erstellt und 1998 das erste Mehrfamilienhaus mit Minergie-Zertifikat fertiggestellt worden. 2016 sei das weltweit erste energieautarke Mehrfamilienhaus von der W. Schmid AG gebaut worden.

  • SUPSI startet Vortragsreihe über Klima- und Umweltkrise

    SUPSI startet Vortragsreihe über Klima- und Umweltkrise

    Das Departement für Umwelt, Bau und Design der SUPSI startet am 22. September seine hochkarätig besetzte öffentliche Vortragsreihe zur Klima- und Umweltkrise. Darin werden laut einer Medienmitteilung „die Herausforderungen für unser gesamtes Wissen“ reflektiert. Sie trägt den Titel „Earth Emergency ­– Leben, bauen, eine nachhaltige Zukunft denken“. Insgesamt sind in diesem Rahmen auf dem SUPSI-Campus in Mendrisio vier Veranstaltungen geplant. Sie richten sich nicht nur and Studiernende,  sondern für alle Bürgerinnen und Bürger- Die Teilnahme ist jeweils kostenlos, Anmeldungen sind jedoch erforderlich.

    Den ersten Abend wird Thomas Stocker von der Universität Bern bestreiten. Die SUPSI führt ihn in ihrer Ankündigung als „einen der wichtigsten Protagonisten der internationalen Klimaforschung“ ein. Der Professor für Klima- und Umweltphysik befasst sich seit 30 Jahren mit dem Klima und war massgeblich an der Ausarbeitung der UNO-Berichte zum Klimawandel beteiligt. Am 22. September hält er um 18.30 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Klimakrise – Gibt es einen Impfstoff?“.

    Am 27. Oktober referiert der Geophysiker und ehemalige Präsident des römischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie, Domenico Giardini, zum Thema „Auf dem Weg zum Mars“. Am 9. Dezember heisst der Vortrag von Telmo Pievani, Professor am ersten Lehrstuhl Italiens für Philosophie der biologischen Wissenschaften an der Fakultät für Biologie der Universität Padua, „Wir verändern die Welt und die Welt verändert uns: Ein evolutionärer Blick auf die Umweltkrise“.

    Zum Abschluss spricht Francesca Bria, Präsidentin des Nationalen Innovationsfonds Italiens und Honorarprofessorin am Institut für Innovation und öffentliche Belange an London’s Global University, am 23. Februar 2022 über „Die Revolution der Stadt: Datendemokratie, Partizipation und ökologischer Wandel“.

  • BKW Building Solutions stärkt sich mit Übernahmen

    BKW Building Solutions stärkt sich mit Übernahmen

    Die BKW Building Solutions AG kauft die Firmen Aerovent Crissier SA und die Aerovent Service SA. Mit der Übernahme baut das Tochterunternehmen der BKW-Gruppe seine Kompetenzen in den Bereichen Lüftung, Klima und Service in der Westschweiz aus, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Firma Aerovent Crissier SA ist in Crissier VD ansässig. Die Aerovent Service SA hat ihren Sitz in Villars-Ste-Croix VD. Mit ihren rund 40 Mitarbeitenden sind sie in den Bereichen Gebäude- und Haustechnik tätig. Der Inhaber beider Firmen, José del Castillo, sowie Mitinhaber und Co-Geschäftsleiter Pascal Baudois bleiben den Unternehmen erhalten.

    „Durch ihr umfassendes Know-how von Haustechnik-Lösungen für kleinere Umbauten bis hin zu grossen Verwaltungs-, Industrie-, Gewerbe- und Schulkomplexen, verfügen die beiden Unternehmen über ein grosses Potenzial zur Weiterentwicklung – besonders im Service-Bereich“, heisst es in der Medienmitteilung.

    BKW Building Solutions ist neben Engineering und Infra Services eine von drei Dienstleistungsgruppen des Energiedienstleistungsunternehmens BKW. BKW Building Solutions bietet landesweit Dienstleistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Automation und IT an.

  • Holcim will Wasserressourcen und Biodiversität stärken

    Holcim will Wasserressourcen und Biodiversität stärken

    Holcim ist eigenen Angaben zufolge das erste Unternehmen der Baubranche, das sich zu messbaren positiven Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und ein ökologischeres Wassermanagement verpflichtet hat. Gleichzeitig will der Konzern mehr Natur in die Städte bringen.

    Laut einer Medienmitteilung will Holcim bis 2030 etwa die Wasserintensität in allen Produktlinien. So soll bei der Herstellung von Zement eine Reduktion von 33 Prozent erreicht werden. Bei Zuschlagstoffen sollen es 20 Prozent und bei Transportbeton 15 Prozent sein. Bis 2030 verspricht der Baustoffkonzern die Wiederauffüllung des Süsswassers in wassergefährdeten Gebieten: 75 Prozent der Standorte sollen bis dahin „wasserpositiv“ sein. Zudem will Holcim im selben Zeitraum 100 Prozent aller Standorte mit Systemen zur Wiederaufbereitung von Wasser ausstatten.

    Messbare positive Auswirkungen möchte Holcim auch auf die Biodiversität erzielen. Dabei wolle sich der Konzern an dem Berichtssystem für Biodiversitätsindikatoren (Biodiversity Indicator and Reporting System, BIRS) der Weltnaturschutzunion IUCN orientieren. So sollen etwa bis 2022 für alle Steinbrüche Sanierungspläne vorliegen. Die BIRS-Grundlagen für alle bewirtschafteten Flächen sollen bis 2024 erfüllt sein. Zudem soll der Einsatz von Lösungen wie der wasserdurchlässige Holcim-Beton Hydromedia und Gründachsysteme für lebenswertere Städte beschleunigt werden.

    Eva Zabey, Executive Director bei Business for Nature, lobt Holcim zu diesen ehrgeizigen Zielen. Sie könnten „sowohl im Baustoffsektor als auch in der Industrie insgesamt zu skalierbaren Veränderungen führen.“ Alle Ökosysteme und Gesellschaften seien auf solche Massnahmen und Verpflichtungen von Unternehmen angewiesen.

  • Geschäftsführer Audergon verlässt arv Baustoffrecycling

    Geschäftsführer Audergon verlässt arv Baustoffrecycling

    Nach fünf Jahren an der Spitze der Geschäftsführung des Verbandes arv Baustoffrecycling Schweiz scheidet Laurent Audergon aus. Er wolle sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen, heisst es in einem Schreiben von Verbandspräsident Adrian Amstutz und der beiden Vizepräsidenten Stefan Eberhard und Laurent Steidle an alle Mitglieder und Partner des Verbandes arv Baustoffrecycling Schweiz.

    Der Vorstand habe sich mit Audergon auf ein sofortiges Arbeitsende geeinigt. Der ausscheidende Geschäftsführer steht dem arv jedoch für eine geordnete Übergabe zur Verfügung, heisst es in dem Schreiben. Der Verband suche deshalb einen neuen Geschäftsführer oder eine neue Geschäftsführerin.

    In der Zwischenzeit werde der stellvertretende Geschäftsführer Gregor Schguanin die Geschäftsführung des Verbandes mit Unterstützung des Vorstandes übernehmen. Er verfüge über ein breites und langjähriges Fachwissen in den Bereichen Inspektorat und Umweltschutz sowie über fundierte Erfahrungen in der Projekt- und Teamführung. Schguanin hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) Kulturtechnik und Vermessung studiert und ist Diplomingenieur sowie zertifizierter Berater für Organisationsentwicklung.

    Audergon ist Diplomchemiker und Bauingenieur ETH. In seinen fünf Jahren als Geschäftsführer habe er die Neupositionierung und stetige Weiterentwicklung des arv massgeblich geprägt, stellen die Präsidenten in ihrem Schreiben fest. Er habe den Verband mit grossem Engagement geführt.

    Der Verband arv Baustoffrecycling Schweiz hat seinen Sitz in Schlieren.