Schlagwort: Bauwesen

  • Swiss Prime Site legt Grundstein auf JED-Areal

    Swiss Prime Site legt Grundstein auf JED-Areal

    Das JED (Join.Explore.Dare) in Schlieren erhält einen „nachhaltigen Schlussstein“, wie es in einer Medienmitteilung von Swiss Prime Site heisst. Das Immobilienunternehmen aus Zug hat am 22. September den Grundstein für einen Neubau mit Büro- und Laborflächen gelegt, der ab Mitte 2024 für die ersten Mieter bezugsfertig sein soll. An der Zeremonie hat neben Vertretern von Swiss Prime Site und weiteren Projektbeteiligten auch Stefano Kunz teilgenommen, Ressortvorsteher Bau und Planung der Stadt Schlieren.

    Bei JED handelt es sich um das Areal der ehemaligen NZZ-Druckerei. Swiss Prime Site hat dort bereits Bestandsbauten umgenutzt und das Areal somit „zu einem Think- und Work-Tank für Business, Industrie und Gewerbe gemacht“, wie es von CIO Urs Baumann anlässlich der nun erfolgten Grundsteinlegung hiess. Die Bestandsbauten werden von den Ankermietern Halter und Zühlke genutzt. Der Neubau wird das Areal nun auf fünf Stockwerken mit einer vermietbaren Fläche von 14’000 Quadratmetern um Büro- und Laborflächen ergänzen. Dafür konnten mit Superlab Suisse und FlexOffice ebenfalls Ankermieter gewonnen werden.

    Der Neubau wird nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft errichtet, eine Zertifizierung nach SNBS Gold (Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz) wird angestrebt. „Swiss Prime Site hat es erfolgreich geschafft, dem ehemaligen in sich geschlossenen NZZ-Areal, durch neue Wege sowie die offene und grosszügige Architektur neues Leben und Flair zu verleihen“, wird Stadtrat Stefano Kunz zitiert.

  • Kloster Fahr lanciert das Wohnprojekt „erfahrbar“

    Kloster Fahr lanciert das Wohnprojekt „erfahrbar“

    Mit der Projektpräsentation „Arealentwicklung Kloster Fahr“ ist am 24. September im Kloster Fahr das Wohnprojekt „erfahrbar“ sowie die weitere Entwicklung der Landwirtschaft und der Gastronomie öffentlich präsentiert worden. Dabei soll ein christliches gemeinschaftliches „Mehrgenerationenwohnen“ in der ehemaligen Bäuerinnenschule entstehen, heisst es in einer Mitteilung bei kath.ch. Umgesetzt wird das Wohnprojekt von der  christlichen Pensionskasse Prosperita als Investorin und Bauherrin. „Wir freuen uns sehr, mit einem starken und vertrauensvollen Partner die Neuausrichtung der Betriebe und Gebäude fortzusetzen“, wird die Priorin des Klosters Fahr, Irene Gassmann, zitiert. „Das Kloster ist eine spirituelle Oase. Alles, was hier geschieht, soll auf christlichen Werten basieren“, so die Priorin weiter. Bei der Ausschreibung des Projekts hatte Prosperita unter 26 eingereichten Projekten den Zuschlag erhalten.

    Die Landwirtschaft des Klosters Fahr hat schon Anfang 2021 die Fahr Erlebnis AG übernommen. Die wird jetzt zu einem Bio-Hof. Fahr Erlebnis führt auch die Gastronomie im Kloster Fahr. Das Restaurant Zu den zwei Raben wird laut Bericht des Katholischen Medienzentrums bereits saniert. Im April hatte das Unternehmen die Sommerbeiz im Kloster eröffnet.

    Der Planungs-, Abklärungs- und Baugenehmigungsprozess für die Neugestaltung hat rund drei Jahre gedauert. Für die Umnutzung zu einem gemeinschaftlichen Mehrgenerationenwohnen werden in der ehemaligen Bäuerinnenschule 16 Wohneinheiten mit ein bis sechs Zimmern eingebaut. Der Verein „erfahrbar“ ist laut Mitteilung auf seiner Internetseite für den richtigen Mietermix verantwortlich. Die ökumenisch ausgerichtete Gemeinschaft soll offen sein für Singles, Paare, Familien, Personen jeglichen Alters und Einkommens sowie Menschen verschiedener Nationen.

  • Turiner Geodata wird Teil der Pini Gruppe

    Turiner Geodata wird Teil der Pini Gruppe

    Die in Lugano ansässige Pini Gruppe übernimmt das Geotechnikunternehmen Geodata mit Sitz in Turin. Beide Firmen zeichne aus, dass sie als Familienunternehmen begonnen und sich zu weltweiten Akteuren im Engineering-Sektor entwickelt haben, heisst es in einer Medienmitteilung der Pini Gruppe. Ihr CEO, Andrea Galli, will mit dieser Akquise „alle Werte stärken, die es diesem Unternehmen ermöglicht haben, Ingenieurgeschichte zu schreiben”. Sie ermögliche laut Pini den Zugang zum Sektor der erneuerbaren Energien, besonders zur Wasserkraft.

    Damit zählt das Unternehmen nunmehr 700 Mitarbeitende. Die Übernahme werde die Entwicklungspläne des vor 70 Jahren gegründeten Engineering- und Consulting-Dienstleisters stark beschleunigen und seine Position „als führendes Unternehmen bei Planung, Baumanagement und Beratungsdiensten stärken”, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Geodata ist hauptsächlich in der Planung unterirdischer und wasserbaulicher Arbeiten tätig. Das Unternehmen wurde 1984 gegründet, verfügt über 16 Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Indien und Malaysia und ist in 20 Ländern aktiv. Mit dieser strategischen Akquisition möchte die Pini Group den Angaben zufolge von der Expertise eines Unternehmens profitieren, das den Bau von mehr als 4000 Kilometern Tunnel und mehr als 3500 Projekte weltweit geplant und überwacht hat, so die Pini Group.

  • Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim gibt die Einführung des weltweit ersten wissenschaftsbasierten Rahmens für die Dekarbonisierung der Zementindustrie bekannt. Dieser ist aus einer Partnerschaft mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) hervorgegangen. Zuvor hatte Holcim unabhängig von der SBTi zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie einen solchen Rahmen entwickelt, um die Dekarbonisierug der Branche „auf eine rigorose und wissenschaftlich fundierte Weise“ zu erreichen. Seine eigenen Netto Null-Klimaziele für 2030 hat der Baustoffproduzent daran neu ausgerichtet und bei der SBTi zur Validierung eingereicht.

    Zum ersten Mal hätten die Zementunternehmen einen klaren Plan, „wie sie ihre Dekarbonisierungsstrategien mit der Klimawissenschaft in Einklang bringen können“, wird Alberto Carrillo Pineda, Mitbegründer und CTO der SBTi, in der Mitteilung zitiert. „Die Umstellung auf kohlenstoffarme Technologien ist für die langfristige Überlebensfähigkeit der Branche von entscheidender Bedeutung.“ Deshalb ermutige die SBTi alle Zementhersteller, „sich wissenschaftlich fundierte Ziele zu setzen und ihre Rolle beim Aufbau einer klimasicheren Wirtschaft zu spielen“.

    „Angesichts der wachsenden Bevölkerung und der zunehmenden Urbanisierung kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer Netto Null-Zukunft zu“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. Es gehe darum, „mit weniger Aufwand besser zu bauen“. Holcim ermutige alle Kolleginnen und Kollegen, „sich uns anzuschliessen, um unsere Wirkung gemeinsam zu verstärken“. mm

  • Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Start-up smino übernimmt Wiener Bimspot

    Das Start-up smino mit Sitz in Jona übernimmt den Software-Hersteller Bimspot mit Sitz in Wien. Damit möchte smino zur Standardlösung für Projektmanagement und Kollaboration in der Bauindustrie der DACH-Region werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea bietet eine digitale Plattform für Planungs- und Bauprojekte in der Schweiz an. 8000 Firmen nutzen bereits die Anwendung von smino, die als Datendrehscheibe bei Bauprojekten fungiert.

    Die Technologie von Bimspot, mit der Gebäudeinformationen aus Modellen für digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) zusammengeführt, strukturiert und automatisch auf Fehler und Vollständigkeit geprüft werden, soll nach der Übernahme in die Plattform von smino integriert werden.

    Dadurch soll sich der Funktionsumfang für Anwender im Bereich BIM-Prozessabwicklung erweitern. Die Mitarbeitenden von Bimspot sollen das Team von smino ergänzen. Von einem neuen Standort in Wien aus sollen die BIM-Experten und Software-Entwickler die Weiterentwicklung der Technologie und deren Vertrieb vorantreiben.

     „Mit dieser Übernahme werden wir die Marktführerschaft im Bereich BIM übernehmen. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich unsere beiden Angebote ideal ergänzen und wir den Kunden dadurch einen weiteren echten Mehrwert bieten können“, wird Silvio Bee, Mitbegründer und Managing Partner der smino AG, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Morand Constructions Métalliques baut erstes Tragwerk aus dekarbonisiertem Stahl

    Morand Constructions Métalliques baut erstes Tragwerk aus dekarbonisiertem Stahl

    Das Metallbauunternehmen Morand Constructions Métalliques mit Sitz in Enney hat für das neue Autohaus DIMAB in Rossens das schweizweit erste Tragwerk aus dekarbonisiertem Stahl gebaut. Dekarbonisierter Stahl setzt mit 333 Kilogramm CO2 pro Tonne siebenmal weniger Kohlenstoffdioxid frei, heisst es in einer Mitteilung des Stahlbau Zentrum Schweiz (SZS). Klassischer Stahl aus dem Stahlwerk verursacht 2300 Kilogramm Kohlenstoffdioxid je Tonne.

    Die ökologisch nachhaltigen Stahlträger wurden den Angaben zufolge in einem Lichtbogenofen aus Altstahl und mit 100 Prozent erneuerbarem Strom produziert. Auch das Recyclen von Stahl setzt mit 600 Kilogramm CO2 je Tonne vergleichsweise wenig Treibhausgase frei und ist seit mehr als 100 Jahren gängige Praxis. Kommt bei der Herstellung noch Strom aus zu 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen hinzu, „halbieren sich fast die Umweltauswirkungen eines dekarbonisierten Stahls – und das bei einem geringen Mehrpreis von 2 bis 4 Prozent“, heisst es weiter.

  • Gebäudeprogramm hat Rekordsumme ausgezahlt

    Gebäudeprogramm hat Rekordsumme ausgezahlt

    Im Jahr 2021 sind gemäss einer Medienmitteilung des Bundesamtes für Energie (BFE) über das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen rund 361 Millionen Franken an Fördergeldern für die energetische Gebäudesanierung bewilligt worden. Dabei handelt es sich um die höchste Summe, die seit Einführung des Programms in Sanierungs- und Neubauprojekte investiert worden ist. Gegenüber 2020 ist die Fördersumme um 62 Millionen Franken gestiegen.

    Den grössten Betrag erhielten Wärmedämmprojekte, die mit 126 Millionen Franken gefördert worden sind. Die höchste Zunahme um 70 Prozent gegenüber 2020 erzielten Haustechnikprojekte, die 106 Millionen Franken an Zuschüssen erhielten. Die Verpflichtungen für energetische Massnahmen, die in den nächsten fünf Jahren realisiert werden, haben mit 490 Millionen Franken einen neuen Höchstwert verzeichnet.

    Zurückzuführen ist die grosse Nachfrage nach Förderungen auf die breite Zustimmung der Eigentümer zu energieeffizienten Sanierungen ihrer Objekte oder zum Neubau. Berechnungen zufolge führen die im Berichtsjahr bewilligten Massnahmen über ihre Lebensdauer zu einer Reduzierung des schweizweiten Energieverbrauchs in Gebäuden um 6,5 Milliarden Kilowattstunden und senken den CO2-Ausstoss um rund 1,8 Millionen Tonnen.

    Das Gebäudeprogramm habe sich als wirksames Instrument der Schweizer Energie- und Klimapolitik erwiesen, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt seien im Rahmen des Förderprogramms seit seiner Einführung 2010 rund 2,7 Milliarden Franken ausbezahlt worden. Das Gebäudeprogramm wirke sich zudem positiv auf die Wirtschaft aus. 2021 seien 2300 Vollzeitstellen sowie rund 97 Millionen Franken an zusätzlicher inländischer Wertschöpfung geschaffen worden.

  • Michael Schiltknecht wird neuer CEO der Steiner AG

    Michael Schiltknecht wird neuer CEO der Steiner AG

    Der Immobilienentwickler Steiner wird künftig von Michael Schiltknecht als neuem CEO geführt. Damit werde der Transformationsprozess fortgesetzt, zu dem sich die Steiner AG im Februar 201 entschieden habe, heisst es in der Medienmitteilung des Unternehmens. Bei Steiner habe man damals die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells zu einem führenden Immobilienunternehmen mit zugehörender Baukompetenz beschlossen. Schiltknecht tritt die Nachfolge von Ajay Sirohi an, der die Steiner AG verlässt.

    Die Steiner Gruppe hat in dem am 31. März 2022 abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021/22 Umsätze in Gesamthöhe von 763,6 Millionen Franken erwirtschaftet. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen habe mit 49,7 Millionen Franken einen aussergewöhnlich hohen Wert erreicht, heisst es in einer Medienmitteilung dazu. Weiter habe Steiner neue Entwicklungsprojekte mit einem prognostizierten Marktwert bei Fertigstellung von insgesamt rund 1,5 Milliarden Franken im Berichtsjahr akquirieren können. Damit habe sich das Entwicklungsportfolio der Gruppe auf ein Volumen von 6,4 Milliarden Franken vergrössert.

    Das 1915 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Zürich und ist mit Niederlassungen in Basel, Bern, Luzern, Tolochenaz VD und Genf vertreten. Das Portfolio umfasst laut der Medienmitteilung eine breite Palette an Projekten aus den Bereichen Wohnen, Büro, Industrie und Logistik sowie eigene Produktinnovationen wie die Marken Werkarena, Manufakt oder Steiner Student Hotel. In der Romandie sei Steiner Construction Marktführer bei der Realisierung von Immobilien im Total-/Generalunternehmermodell. Die Steiner AG hat zwei Bereiche neu geschaffen: Steiner Financial Initiatives für neue Anlagelösungen und Steiner Digital für digitale Kollaborationsplattformen.

  • Materialpreise dämpfen Wachstum in der Baubranche

    Materialpreise dämpfen Wachstum in der Baubranche

    In der Schweiz wird wieder mehr gebaut: Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im zweiten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent auf 6,1 Milliarden Franken gestiegen. Der Auftragseingang nahm derweil um 12 Prozent auf 6,4 Milliarden Franken zu. Die Zahlen gehen aus dem aktuellen Bauindex der Credit Suisse und des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) hervor.

    Das Wachstum wird allerdings durch den „starken Preisanstieg “ vieler Baumaterialien sowie einer „markanten Erhöhung “ der Energie- und Transportkosten relativiert, heisst es im Bericht. So sind beispielsweise die Preise von Bewährungsstäben um 87 Prozent und jene von Kunststoffrohren um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Derweil war Diesel im zweiten Quartal 2022 rund 45 Prozent teurer als noch vor einem Jahr.

    Weil der Umsatz weniger stark gestiegen ist als die Kosten, sei die laut dem Bericht ohnehin tiefe Gewinnmarge von 2 bis 3 Prozent nun noch weiter gesunken. Ausserdem erwartet der SBV bis zum Ende des Jahres weitere Leitzinserhöhungen durch die Schweizerische Nationalbank. Damit dürfte der Umsatz im Bauhauptgewerbe mittel- bis langfristig langsamer wachsen. Kurzfristig geht der Bericht im dritten Quartal 2022 von einem Umsatzplus von 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal aus.

  • Führendes Unternehmen für Bau- und Immobilienleistungen bezieht neue Geschäftsstelle in Kriens

    Führendes Unternehmen für Bau- und Immobilienleistungen bezieht neue Geschäftsstelle in Kriens

    Halter AG und Wir sind Stadtgarten haben am Donnerstag, 25. August, ihre neue Geschäftsstelle in Kriens bezogen. Laut Medienmitteilung arbeiten in den neuen grösseren Büros am Bahnhof Mattenhof 30 Mitarbeitende der Halter AG und der Wohnbaugenossenschaft. Bislang war die Geschäftsstelle an der Luzerner Allmend.

    Die Büros werden schon seit April genutzt. Am 25. August wurde die Eröffnung gemeinsam mit Projektpartnern und Kunden aus der Zentralschweiz gefeiert, heisst es in der Mitteilung von Halter. Zu diesem Anlass habe sich Halter-CEO Markus Mettler mit Handball-Star Andy Schmid vom HC Kriens-Luzern über die Perspektiven der Region unterhalten.

    Zur Wachstumsstrategie von Halter in der Region werden in der Medienmitteilung eine Reihe von Projekten aufgeführt, die in den vergangenen Jahren fertiggestellt worden sind oder sich noch in der Umsetzung befinden. So wird auf die Swissporarena verwiesen und die Mall of Switzerland in Ebikon LU sowie auf das Projekt PilatusTower in Kriens, die Pilatus Arena, den Einsiedlerhof und den Firmencampus ewl Areal in Luzern.

    Wir sind Stadtgarten etabliere sich in der Region mit genossenschaftlichen Projekten wie aktuell am Seetalplatz in Emmen. Der Ausbau des Geschäftsstandorts in der Zentralschweiz stelle eine konsequente Weiterführung der Unternehmensstrategie in dieser Region dar, heisst es von der Halter AG, die ihren Hauptsitz in Schlieren hat.

  • Bauunternehmen im Bereich Holzbau, Schreinerei und Plattenbeläge schliesst Gesamterneuerung ab

    Bauunternehmen im Bereich Holzbau, Schreinerei und Plattenbeläge schliesst Gesamterneuerung ab

    Die Hächler Gruppe hat laut einer Medienmitteilung die Gesamterneuerung eines Mehrfamilienhaues in Wettingen abgeschlossen. Die Arbeiten haben zahlreiche einzelne Schritte umfasst: Zurückversetzung in den Rohbauzustand, Dachaufstockung, Grundrissänderungen und auch neue Böden. Und auch die Dämmung stand auf der Agenda der Bürgler AG. Bei der Fassade wurde beispielsweise eine 18 Zentimeter dicke verputzte Aussenwärmedämmung installiert.

    Bei einigen Arbeiten sind die Experten der Bürgler AG von ihren Mitarbeitenden aus anderen Tochterfirmen der Hächler Gruppe unterstützt worden. So verfügt die Hächler AG über eine neue Abteilung namens Umbau komplett. Diese hat zahlreiche Aufgaben bei dem Gesamtprojekt übernommen, so dass auch Zimmerer-, Dachdecker-, Schreiner- und Plattenarbeiten von der Hächler Gruppe übernommen werden konnten.

  • Schweizer Bau-, Verkaufs- und Betriebsunternehmen plant 1800 Betten in der Surselva

    Schweizer Bau-, Verkaufs- und Betriebsunternehmen plant 1800 Betten in der Surselva

    An der Talstation Dieni der SkiArena Andermatt-Sedrun soll bis 2027 ein neuer touristischer Dorfteil entstehen. Auf diesem Gebiet der Gemeinde Tujetsch beabsichtigt Andermatt Swiss Alps (ASA) laut einer Medienmitteilung, dafür 170 Millionen Franken zu investieren. Damit projektiert die Gesellschaft zum ersten Mal ein Vorhaben auf der Bündner Seite des Wintersportgebiets Andermatt-Sedrun.

    Das geplante Resort wird 13 nachhaltig erstellte Gebäude mit 410 Hotelzimmern verschiedener Kategorien umfassen. 119 zusätzliche Wohneinheiten stehen zum Verkauf und werden touristisch bewirtschaftet. Insgesamt sind 1800 Betten geplant, ausserdem drei Restaurants, zwei Bars, verschiedene Flächen für den Einzelhandel sowie Freizeitangebote.

    Die Zahl der Hotelbetten in der Surselva wird sich damit um 20 Prozent erhöhen. „Dieses Grossprojekt ist ein Meilenstein für die Gemeinde Tujetsch und die ganze Surselva“, wird Gemeindepräsident Martin Cavegn zitiert. Für die Bevölkerung findet am 19. August ein Informationsabend statt.

    Mit dem Resort Dieni werde das touristische Angebot „in Richtung preisgünstige und auf Familien/Gruppen ausgerichtete Wohnungen und Hotelzimmer ergänzt“, so ASA. Bauherr ist die Resort Dieni Development AG. Sie ist eine hundertprozentige Tochter von Andermatt Swiss Alps. Die Gesellschaft fungiert mit ihrem Partnerunternehmen Orascom Hotels Management als Betreiberin. Letzteres verfügt über Sitze in Altdorf UR und Kairo und gehört zur ägyptischen Orascom-Gruppe.

  • Implenia nimmt Arbeiten an Tunnel in Hamburg auf

    Implenia nimmt Arbeiten an Tunnel in Hamburg auf

    Am 5. August haben die Bauarbeiten für Hamburgs Fernwärmetunnel begonnen, informiert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon realisiert das Projekt im Auftrag von Wärme Hamburg. Der 1,16 Kilometer lange Tunnel wird die Elbe rund 2 Kilometer westlich des Elbtunnels für die Autobahn unterqueren.

    Ab Winter 2024/25 soll damit Abwärme aus Industrieprozessen im Süden in den Norden der Hansestadt transportiert werden. Dies ist Voraussetzung, damit das Kohlekraftwerk in Wedel durch Energie aus dem künftigen Energiepark Hafen der Hamburger Energiewerke GmbH ersetzt werden kann. „Wir freuen uns, dass wir dieses grosse und komplexe Infrastrukturprojekt für die Hamburger Energiewerke planen und realisieren dürfen und damit zu einer nachhaltigen Energieversorgung in Hamburg beitragen können“, wird Thomas Fiest, Head Tunnelling Deutschland von Implenia, in der Mitteilung zitiert.

    Im ersten Bauabschnitt erstellt Implenia Start- und Zielschacht mit 1,5 Meter dicken Schlitzwänden und einer Tiefe von 30 Metern. Dann wird eine Tunnelvortriebsmaschine den eigentlichen Tunnel mit einem Durchmesser von 4,55 Metern bohren. Zugänge und Betriebseinrichtung für den Betrieb sollen in den Schächten untergebracht werden.

  • Nüssli baut Stadion für das Eidgenössische

    Nüssli baut Stadion für das Eidgenössische

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Veranstaltungs- und Baudienstleister Nüssli war zum 22. Mal für den Bau der Arena für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest verantwortlich, das vom 26. bis 28. August in Pratteln BL stattfindet. Bereits seit 1961 baut das Unternehmen aus Hüttwilen die Festarena für die grösste Sport- und Kulturveranstaltung des Landes, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Arena ist mit ihren sechs Tribünen und Plätzen für 50‘900 Zuschauer eines der grössten temporären Stadien der Welt.

    Neben dem Festgelände ist seit Juni auch ein Athletendorf entstanden. Um dieses mit dem Festgelände zu verbinden, hat sich das zehnköpfige Team von Nüssli für eine Fussgängerbrücke über die nahe gelegenen Bahngeleise hinweg entschieden. Unterstützung hat Nüssli von der Armee und dem Zivilschutz erhalten. Zu Spitzenzeiten waren bis zu 300 Menschen auf der Baustelle eingeplant.

    Während ein Grossteil der insgesamt 300‘000 Bauelemente aus Projekten im Inland nach Pratteln ins Baselbiet transportiert wurde, mussten bestimmte Komponenten wie Treppen- und Dachelemente sowie die Premium-Tribüne des Unternehmens für VIP-Gäste aus dem Ausland und internationalen Grossprojekten herangeschafft werden.

    Nach der Krönung des Schwingerkönigs beginnt Nüssli wieder mit dem Rückbau und transportiert die Bauelemente zur nächsten Veranstaltung.

  • Studio DIA darf Schweizer Botschaft in London sanieren

    Studio DIA darf Schweizer Botschaft in London sanieren

    Das Berner Architekturbüro Studio DIA darf die Schweizer Botschaft im Zentrum von London sanieren und umstrukturieren. Das Unternehmen gewann mit seinem Projekt Wellington den einstufigen Projektwettbewerb im offenen Verfahren des Bundesamtes für Bauten und Logistik in Bern, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach war eine der wichtigsten Anforderungen, „den Ansprüchen der unterschiedlichen Nutzer mit ihren verschiedenen Aufgabengebieten gerecht“ zu werden. In dem teils denkmalgeschützten Gebäudekomplex im Stadtteil Marylebone befinden sich neben der Botschaft auch die Wohnung des Botschafters sowie weitere Apartments. Ausserdem nutzen Schweiz Tourismus und weitere Organisationen das Haus. Die Botschaft ist seit mehr als 50 Jahren in Betrieb.

    Wellington überzeugte den Angaben zufolge durch eine klare Trennung der verschiedenen Nutzungsbereiche entsprechend ihrer Funktionen. Erhalten bleiben sollen vor allem die Aussenfassaden, wodurch sich der Aufwand zur Neugestaltung in Grenzen hält und das nötige Mass an Nachhaltigkeit gegeben ist.

    Alle Beiträge des Wettbewerbes sind vom 19. bis 30. August 2022 in einer Ausstellung an der Fellerstrasse 15a in Bern jeweils von Montag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr in Bümpliz zu sehen.

  • Empa hat Anteil am Deutschen Ingenieurbaupreis 2022

    Empa hat Anteil am Deutschen Ingenieurbaupreis 2022

    Fachleute der Empa und ihrer Ausgliederung Carbo-Link AG haben eine weltweite Innovation entwickelt, die beim Bau einer neuen Netzwerkbogenbrücke im Stuttgarter Stadtteil Degerloch erstmals zum Einsatz kam. Jetzt hat sie die Jury mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2022 ausgezeichnet. Sie begründete ihre Entscheidung damit, dass „die Netzwerkbogenbrücke mit kohlefaserverstärkten Kunststoffseilen mit Carbon-Hängern als Innovation weltweit ein überaus gelungenes Beispiel für die Ingenieurbaukunst ist und prägende Antworten auf aktuelle Fragestellungen im Bauwesen gibt“.

    Der mit 30’000 Euro dotierte renommierte deutsche Staatspreis prämiert „herausragende innovative Ingenieurbauwerke“, die „Baukultur, Klimaschutz und Nachhaltigkeit miteinander vereinen“. In diesem Jahr geht er an das international tätige Ingenieurbüro schlaich bergerman partner (sbp) mit Hauptsitz in Stuttgart. Es setzte die „feingliedrige Stadtbahnbrücke“ von den ersten Entwürfen bis zum fertigen Bauwerk um – „mit tatkräftiger Unterstützung von Fachleuten der Empa und der Firma Carbo-Link AG in Fehraltorf“, wie es in einer Mitteilung der Empa heisst.

    Die Idee, die ursprünglich geplanten Stahlhänger durch bis dahin nie verwendete vorgespannte kohlefaserverstärkte (CFK)-Hänger zu ersetzen, kam aus dem sbp-Team. Experimente mit diesem neuen Werkstoff für die Stuttgarter Brücke begann ein Team der Empa-Abteilung Ingenieur-Strukturen um Masoud Motavalli 2016. Empa-Gutachter Urs Meier, ein Pionier der CFK-Forschung, und Peter Richner, heute stellvertretender Direktor der Empa, überstellten 2017 ihr abschliessendes Gutachten nach Stuttgart. 2018 gab die zuständige Zulassungsbehörde grünes Licht für das Pionierprojekt.

  • Schweiz und Japan eröffnen Architekturprojekt

    Schweiz und Japan eröffnen Architekturprojekt

    Die Gramazio Kohler Forschungsgruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und das Obuchi Lab – T_ADS der Universität Tokio stellen beim Architekturprojekt Collaborative Constructions eine Installation aus. Das Projekt in der städtischen Töpferei der japanischen Stadt Tokoname geht auf eine Initiative der beiden Hochschulen und der Schweizerischen Botschaft in Japan zurück.

    Es ist das erste Projekt von Vitality.Swiss, dem Schweizer Programm für öffentliche Diplomatie auf dem Weg zur Expo 2025 in Osaka. Die Ausstellung findet im Rahmen des Kunstfestivals Aichi Triennale in mehreren Städten der Präfektur Aichi statt. Feierlich eröffnet wurde sie laut einer Botschaftsmitteilung anlässlich des Bundesfeiertages am 1. August und ist bis zum 10. Oktober zu besichtigen.

    Gramazio Kohler Research unter der Leitung von Matthias Kohler und Fabio Gramazio präsentiert eine dreigeschossige Holzrahmenkonstruktion, die die lange Geschichte des fachmännischen Holzbaus in Japan durch Schweizer Design und Technologie wiederbelebt. Sie interpretiert das Zimmerhandwerk im Zeitalter der Robotik neu, ohne Metallteile, Nägel, Schrauben oder Befestigungselemente. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Centre Pompidou, auf der Biennale in Venedig und im Guggenheim-Museum Bilbao ausgestellt.

    Das Obuchi Lab – T_ADS um Yusuke Obuchi stellt eine torähnliche Struktur mit zahlreichen Töpferketten aus, durch die eigentlich Töpferwaren bedampft werden, was auch die Luft abkühlt. Sie wurden durch Interaktionen zwischen Mensch und Maschine hergestellt. Obuchi-Projekte erforschen innovative, integrative und kollaborative Baumethoden. Sie sind weltweit für ihren kreativen Umgang mit Technologie bekannt.

  • Hangstabilisierung in Bergdietikon liegt im Zeitplan

    Hangstabilisierung in Bergdietikon liegt im Zeitplan

    Die Arbeiten zur Stabilisierung des Gebiets Rai haben laut Mitteilung des Gemeinderats von Bergdietikon die Halbzeit erreicht. Sie verlaufen wie geplant und werden voraussichtlich im Oktober abgeschlossen sein, heisst es dort. Da laut dem im November 2020 vom Gemeinderat genehmigten Gestaltungsplan auf dem Areal in Zukunft Wohnungen entstehen sollen, muss auf die Stabilisierungsbauten eine Beobachtungsphase von einem Jahr folgen. Diese werde zeigen, ob der Hang stabil genug ist, um wie vorgesehen bebaut werden zu können, heisst es in der Mitteilung.

    Die Bauarbeiten sind für die Bevölkerung gut sichtbar. Insgesamt zehn Sickergräben entstehen vertikal zum Hang im Abstand von 15 bis 20 Metern. Fünf davon sind jetzt fertig. Die Gräben sind für einen leichten Wasserabfluss mit Kies ausgelegt. Sie alle führen zu einem Versickerungsgraben am Fuss des Hanges, der das ablaufende Wasser dem Grundwasser zuführt.

    In Gebäuden und Strassen rund um die Baustelle wurde ein Messpunktesystem mit rund 45 Messpunkten aufgebaut. Damit lassen sich allfällige Veränderungen an Gebäuden und Strassen frühzeitig erkennen. Ergänzend hat die mit der Gestaltung beauftragte Baufirma Implenia zusammen mit Geologen und weiteren Spezialisten einen Alarm- und Interventionsplan erarbeitet, der das Vorgehen bei Veränderungen regelt, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Kann das Land Rai bebaut werden, realisiert die Bauherrschaft Implenia laut der Mitteilung dort in mehreren Gebäuden rund 120 Wohnungen für alle Altersgruppen. Zum Angebot sollen auch Eigentumswohnungen gehören, von denen es in Bergdietikon laut Mitteilung zu wenig gibt.

  • Implenia realisiert Immobilienprojekte in Genf und Lausanne

    Implenia realisiert Immobilienprojekte in Genf und Lausanne

    Die Division Buildings von Implenia habe den Zuschlag für zwei Aufträge in der Westschweiz mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Franken bekommen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Konkret soll Implenia den historischen Hauptsitz einer internationalen Organisation in Genf renovieren sowie im Auftrag des zur EPIC Suisse AG gehörenden Unternehmens Pulse zwei neue Gebäude für Produktion und Forschung in Chesaux-sur-Lausanne errichten.

    In Genf wird Implenia Fassaden und Sicherheitsinstallationen des historischen Gebäudes an die aktuellen Normen anpassen, die Innenräume neu gestalten und die Ausstattung der dortigen rund 1200 Arbeitsplätze modernisieren. In Chesaux-sur-Lausanne werden zwei viergeschossige Gebäude realisiert, die durch zwei gemeinsame Untergeschosse verbunden sind. Beide Projekte werden nach den Prinzipien der Lean Construction umgesetzt, erläutert Implenia. Bei diesem Ansatz für Planung und Umsetzung von Bauprojekten stehen die Vermeidung von Verschwendung und die Übererfüllung der Bedürfnisse des Bauherrn im Mittelpunkt.

  • Gestiegene Kosten schmälern Profitabilität von Forbo

    Gestiegene Kosten schmälern Profitabilität von Forbo

    Einer Mitteilung von Forbo zufolge hat der international aktive Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik aus Baar im ersten Halbjahr 2022 Umsätze in Gesamthöhe von 667,3 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 7,1 Prozent. Das Unternehmen führt den Zuwachs vorwiegend auf die Erhöhung der Verkaufspreise zurück. Die Nachfrage vieler Kundensegmente habe sich mittlerweile „auf einem Vor-Pandemie-Niveau“ eingependelt, schreibt Forbo.

    Bei Betriebs- und Reingewinn musste das Unternehmen Rückgänge hinnehmen. „Negative Währungseffekte, markante Kostensteigerungen bei Rohmaterialien, Transport und Energie sowie erhöhte Personal- und andere Kosten haben die operative Profitabilität deutlich geschmälert“, heisst es in der Mitteilung. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT fiel mit 78,6 Millionen Franken um 4,3 Prozent geringer als im Vorjahr aus, die entsprechende Marge ging um 1,4 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent zurück. Der Konzerngewinn lag mit 60,3 Millionen Franken um 5,0 Prozent unter dem Vorjahreswert.

    Aufgrund volatiler Märkte und „einer schwierigen geo- und finanzpolitischen Situation“ nimmt Forbo keine Einschätzung hinsichtlich Umsatz und Ertrag für das Gesamtjahr vor. Das Unternehmen sieht sich jedoch gut für die anstehenden Herausforderungen gewappnet.

  • Sika und PERI investieren in Zürcher Bauroboter

    Sika und PERI investieren in Zürcher Bauroboter

    Der Zuger Baustoffhersteller Sika und die auf Schalungs- und Gerüsttechnik spezialisierte deutsche Firma PERI investieren in die Mesh AG. Das Start-up steht hinter einer neuen robotergestützten Technologie für die Baubranche. Mit dieser lassen sich basierend auf einem Computermodell Stahlgitter für verschiedene Betonformen herstellen. Dadurch wird der Bau von Gebäuden mit unüblichen Formen effizient und kostengünstig möglich. Bisher mussten solche speziellen Gitterstrukturen nämlich in Handarbeit hergestellt werden. Laut einer Mitteilung von PERI ist die Technologie von Mesh die weltweit erste ihrer Art.

    Die Methode basiert auf langjähriger Forschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), aus der Mesh ausgegliedert wurde. Die Zürcher Forschenden haben 2018 auch schon erfolgreich eine geschwungene Betonwand im NEST, dem modularen Forschungs- und Innovationsgebäude der Eidgenössischen Materialforschungs- und Prüfungsanstalt (Empa) in Dübendorf ZH, realisiert. In Zusammenarbeit mit PERI und Sika ist die Technologie seit 2019 in einen industriellen Bauprozess überführt worden. Die Gründung der Mesh AG ist erst kürzlich erfolgt.

    „Durch unsere Zusammenarbeit mit der Mesh AG und PERI wird ein neuartiges Bauverfahren am Markt etabliert, das die Herstellung von komplexen Geometrien ermöglicht und dabei kostengünstiger als konventionelle Methoden ist“, wird Philippe Jost, Head Construction Sika, in der Mitteilung zitiert. Davon profitiere die gesamte Bauindustrie.

  • Smartconext zügelt in Innovationspark Suurstoffi

    Smartconext zügelt in Innovationspark Suurstoffi

    Die smartconext Group hat sich laut einer Medienmitteilung für eine Verlegung ihres Firmenstandorts von Baar auf das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz entschieden. Ab dem 1. August werde der Schweizer Marktplatz für Bau- und Immobilieninformationen vom Switzerland Innovation Park Central aus agieren.

    Auf dem ehemaligen Industriegebiet sind zahlreiche nationale und internationale Unternehmen, Institutionen, Start-ups ansässig. Auch die Hochschule Luzern hat dort einen Campus. Die Nachbarschaft zu renommierten Mietern verschiedener Branchen und die klimaneutrale Ausrichtung bietet gemäss eigener Angaben reichlich Entwicklungspotenzial für eine lebenswerte gebaute Umwelt.

    Smartconext verspricht sich von der Verlegung des Hauptsitzes Impulse und Synergien für künftige Aufgaben im Gebäude- und Energiesektor. Das auf intelligente, benutzerfreundliche und wertsteigernde digitale Produkte spezialisierte Unternehmen nimmt ein Angebot von Switzerland Innovation an, sich auf dem Campus einzumieten, der gemäss der „Open Innovation“-Philosophie auf eine Durchmischung verschiedener Branchenvertreter und Gruppen fokussiere. Der neue Mieter könne mit seinen Kernkompetenzen in der Bauindustrie am Ziel lösungsorientierter Innovationen mitwirken. „Die smartconext Group steht für Digitalisierung und Transformation in der Baubranche“, wird Dr. Maximilian Richter, Innovation Manager des Switzerland Innovation Park Central, zitiert.

  • Holcim setzt Wachstumskurs fort

    Holcim setzt Wachstumskurs fort

    Baustoffproduzent Holcim hat gemäss einer Medienmitteilung im ersten Halbjahr den Umsatz in allen Segmenten um 16,9 Prozent auf 14,681 Milliarden Franken gesteigert. Insbesondere die Sparte der Dach- und Dämmungsgeschäfte habe mit einem überdurchschnittlichen Wachstum abgeschlossen. Holcim verspricht sich in der Sparte weitere Wachstumsimpulse. Das Rekordergebnis umfasst neben dem Umsatz das wiederkehrende EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von 2,173 Milliarden Franken, ein Zuwachs von 9,6 Prozent in Schweizer Franken, und den um 39,7 Prozent gestiegenen Gewinn pro Aktie von 1,90 Franken.

    Zur Fortsetzung des Unternehmenserfolgs steht laut Mitteilung das Engagement für die Dekarbonisierung des Unternehmens im Vordergrund. Holcim fühlt sich auf Basis der guten Halbjahreszahlen gut aufgestellt für die Umsetzung der Strategie 2025 „Accleerating Green Growth“. Diese sieht die Weltmarktführerschaft für innovative und nachhaltige Baulösungen und die Netto-Null bis 2050 vor.

    Für das Geschäftsjahr 2022 setzt der in der Mitteilung zitierte CEO Jan Jenisch einen Pro-forma-Umsatz in Höhe von 3,5 Milliarden Franken an und rechnet mit einem „Umsatzwachstum von mindestens 10 Prozent auf vergleichbarer Basis“.

  • Bauwerk Parkett erhält FloorScore-Zertifizierung

    Bauwerk Parkett erhält FloorScore-Zertifizierung

    Bauwerk Parkett erhält laut Medienmitteilung für sein gesamtes Parkettsortiment die FloorScore-Zertifizierung. FloorScore ist ein Gütesiegel für niedrig-emittierende Bodenbeläge. In den USA ist es der am höchsten anerkannte Zertifizierungsstandard für Innenluftqualität (IAQ), heisst es in der Mitteilung. Regelmässige Audits der Produktionsstätten sind demnach ebenfalls Bestandteil der Zertifizierung.

    Bei Bauwerk Parkett sind neu alle Parkettböden einschliesslich 2-Schicht-, 3-Schicht- und Massivparkett, mit FloorScore ausgezeichnet. Das Zertifizierungsprogramm sei von Vorteil, wenn Gebäudeklassifizierungsprogramme wie LEED erforderlich sind, heisst es in der Medienmitteilung. Die mit diesem Label zertifizierten Produkte qualifizierten sich für viele nachhaltige Baukonzepte, darunter LEED und BREEAM. LEED steht als Abkürzung für Leadership in Energy and Environmental Design, ein Klassifizierungssystem für energiesparendes Bauen. BREEAM ist eines weltweit realisiertes Programm für Umweltprüfungen bei Gebäuden.

    Bauwerk Parkett ist nach eigenen Angaben seit langem führend im Bereich Wohngesundheit und unterstreicht dies durch systematische Kontrollen durch unabhängige Dritte, wie das eco-INSTITUT, das Sentinel Haus Institut und nun auch die SCS Global Services in Kalifornien, welche die FloorScore-Zertifizierung ausstellen, bestätigen.

    Mehr als 60 Prozent der Bauwerk Parkett-Produkte werden nach eigenen Angaben in St.Margrethen hergestellt. Die Muttergesellschaft Bauwerk Group betreibt zwei zusätzliche Werke in Litauen und  Kroatien sowie zwei Produktionsstätten in den US-Bundesstaaten Kentucky und Tennessee in den USA. 2021 verkaufte die Bauwerk Group rund 9,3 Millionen Quadratmeter Parkett.

  • Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Implenia erreicht erneut gute Bewertung bei Nachhaltigkeit

    Beim Nachhaltigkeitsranking von Sustainalytics für 2021 ist die Bau- und Immobiliengesellschaft Implenia aus Opfikon wieder sehr gut bewertet worden. Gegenüber dem Vorjahr legte der Konzern um 1 auf 85 Punkte in der Gesamtwertung zu, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit konnte das Bauunternehmen seine Spitzenposition bei Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) unter den insgesamt 65 analysierten Unternehmen der Branche Construction & Engineering festigen.

    Auch im ESG Risk Rating schaffte es das Bauunternehmen unter die besten 5 Prozent der bewerteten Unternehmen. In der Peer-Tabelle des ESG Risk Rating erreicht Implenia sogar Platz 1.

    „Wir freuen uns, dass Sustainalytics unser Engagement für Umwelt, Soziales und Governance und unser Management der mit diesen Bereichen verbundenen Risiken im Branchenvergleich als besonders stark einstuft. Wir arbeiten mit Herzblut jeden Tag auf die Erreichung unserer ambitionierten Nachhaltigkeitsziele 2025 hin und sind stolz, Stück für Stück nachhaltiger zu entwickeln und zu bauen“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee, in der Medienmitteilung zitiert.

    Sustainalytics ist ein zur Morningstar Inc. in Chicago im US-Bundesstaat Illinois gehörendes Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und bietet Daten und Ratings zu unternehmerischer Verantwortung für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung an.

  • Jaisli-Xamax führt 16 Lernende zur Qualifikation

    Jaisli-Xamax führt 16 Lernende zur Qualifikation

    Das Elektrounternehmen Jaisli-Xamax AG mit Hauptsitz in Dietikon hat 16 Lernende zum erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Qualifikationsverfahrens geführt. Laut Medienmitteilung des Unternehmens dürfen sie jetzt hinter ihrem Namen und der Berufsbezeichnung die Bezeichnung EFZ für Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis schreiben. Ausgebildet wurde in den Berufen Montage-Elektriker EFZ, Elektroinstallateur EFZ, Automatikmonteur EFZ und in der kaufmännischen Abteilung KV.

    In der Mitteilung hebt Jaisli-Xamax das Engagement der Lernenden in der Ausbildungszeit hervor. Ein Teil der 16 Absolventen werde im Unternehmen bleiben, heisst es weiter.

    Jaisli-Xamax bildet derzeit rund 100 junge Frauen und Männer in Berufen vom Elektroinstallateur und Automatikmonteur bis Montage-Elektriker, aber auch im kaufmännischen Bereich aus und ist damit nach eigenen Angaben einer der grössten Lehrstellenanbieter im Limmattal. Bisher sind nach Firmenangaben 260 Lernende ausgebildet worden.

    Die Jaisli-Xamax AG beschäftigt insgesamt rund 500 Mitarbeitende.

  • Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Baustoffproduzent Holcim hat die Übernahme des belgischen Baustoffhändlers Cantillana bekanntgegeben. Mit der Präsenz und dem Portfolio von Cantillana könne Holcim den Ausbau der Sparte Lösungen und Produkte voranbringen, die bis ins Jahr 2025 insgesamt 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausmachen soll, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Entscheidung für den Anbieter von Speziallösungen bedeute für Holcim eine weitere Optimierung seiner Marktposition bei Fassadenbausystemen und Wärmedämmverbundsystemen. „Diese Erweiterung stärkt unsere Präsenz in Europa weiter, insbesondere im Bereich der Gebäudesanierung und Energieeffizienz“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika von Holcim zitiert.

    Die Investition knüpfe an die eingeschlagene Strategie des „grünen Wachstums“ an. Beide Unternehmen kündigen an, „eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude“ anzustreben.

    Holcim nimmt nach dem Erwerb der französischen PRB Group, dem belgischen PTB-Compaktuna und Izolbet in Polen mit Cantillana ein privat geführtes Unternehmen in die „Holcim-Familie“ auf, heisst es. Hervogegangen als Zweigstelle eines Bauunternehmens, hat sich Cantillana seit Gründung im Jahr 1875 auf den Vertrieb von und Handel mit Baustoffen und Baustoffzubehör des Bau- und Baunebengewerbes spezialisiert. Heute gehört Cantillana zur Stadsbader-Gruppe und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeitende an neun Produktionsstätten in Belgien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.

    Die Holcim AG hat sich auf innovative und nachhaltige Baulösungen in Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur fokussiert. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen passend für alle Bauprojekte Beton, Kies und Zement und recycelt Abbruchmaterialien zu ressourcenschonenden Produkten.

  • Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Die Umwelt Arena Schweiz eröffnet eine neue Sonderausstellung. Laut Mitteilung auf Facebook geht es darin um die Verwertung alter Dämmstoffe in der Bauindustrie. Statt dass alte Dämmstoffe bei Sanierungen und Abbrüchen in der Baumulde und dann in der Deponie landen, werden sie zurückgenommen und wieder aufbereitet, heisst es auf Facebook zum Thema. Die Firma Flumroc mit Sitz in Flums zeige in der neuen Ausstellung in der sogenannten Recycling City in der Umwelt Arena, wie das geht. Flumroc sei „Pionier im Bereich Dämmstoff-Recycling“, heisst es in der Mitteilung.

    Flumroc spricht sich auf seiner Internetseite für nachhaltige Verwendung von Dämmstoffen aus. „Aus Steinwolle wird Steinwolle“. heisst es dort. Flumroc-Steinwolle sei zu 100 Prozent wiederverwertbar. Diesen „geschlossenen Kreislauf“ wolle man weitestgehend aufrecht erhalten. Deshalb appelliert das Unternehmen, bei Abriss-, Renovierungs- oder Umbauarbeiten Baustellenzuschnitte und Baustellenabfälle aus Flumroc-Steinwolle nicht einfach wegzuwerfen. „Wir nehmen sie in den dafür vorgesehenen Säcken oder Gebinden gern zurück und rezyklieren sie“, so das Unternehmen.

    Über das Vorgehen bei der Wiederaufbereitung informiert die neue Ausstellung.

  • Jaisli-Xamax stellt Arbeiten an Confiserie Speck fertig

    Jaisli-Xamax stellt Arbeiten an Confiserie Speck fertig

    Jaisli-Xamax hat die Arbeiten zur Elektroinstallation am neuen Produktionsstandort der Traditionsfirma Confiserie Speck beendet. Die Confiserie bleibt in Zug, zügelt aber ins Göbli-Areal. Dort werde es in Zukunft über 3000 neue Arbeitsplätze geben, was das Gebiet sehr attraktiv mache, wird der Confiserie-Inhaber Peter Speck in einer Medienmitteilung von Jaisli-Xamax zitiert. In einem dort veröffentlichten Kurz-Interview hebt Speck die Besonderheiten der von der Dietiker Firma eingebrachten Elektroinstallation hervor. „Wir wollten den Prozess in der Produktion optimieren und möglichst nachhaltig gestalten. Dies gelingt uns dank der Zusammenarbeit mit dem Multi-Energy-Hub, welcher lokale Energiequellen zu einem CO2-neutralen Gesamtenergiesystem mit maximalem Eigenversorgungsgrad kombiniert“, wird Peter Speck zitiert.

    Zudem wolle man Besucherinnen und Besuchern das Handwerk in der Confiserie näherbringen. Das gelinge durch Einsicht in die gut ausgeleuchtete Produktionshalle, die auch „Aquarium“ genannt werde.

    Der neue Standort der Confiserie Speck ist mehr als nur eine Produktionshalle. Neben der Backstube befinden sich am neuen Standort auch Büroräumlichkeiten, Wohnungen, ein Café sowie ein Verkaufsladen.

    Der Elektrobauer Jaisli-Xamax aus Dietikon hat erst 2021 eine neue Zweigniederlassung in Zug in Betrieb genommen. Damit ist das seit über 50 Jahren im gesamten Elektrobereich tätige und auf innovative Lösungen spezialisierte Unternehmen neben dem Hauptsitz in Dietikon auch in Basel, Bern und in Zug präsent. Die Jaisli-Xamax AG beschäftigt insgesamt rund 400 Mitarbeitende.

  • Swisspor baut in Reiden

    Swisspor baut in Reiden

    Swisspor will in Reiden Mehlsecken ein Produktionswerk für mineralische Dämmstoffe und ein Dienstleistungszentrum errichten. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in Stans habe sich das vom Kanton Luzern als strategisches Arbeitsgebiet ausgewiesene Areal im Umfang von 200’000 Quadratmetern kaufrechtlich gesichert, informiert die Staatskanzlei Luzern in einer Mitteilung. Die von swisspor geplante Einrichtung eines Gebäude- und Umwelttechnologie-Clusters wird vom Kanton Luzern und der Gemeinde Reiden unterstüzt.

    Für die eigenen Anlagen wird swisspor 145’000 Quadratmeter der Gesamtfläche des Areals nutzen. Die restliche Fläche ist für Forschungseinrichtungen und andere im Bereich Gebäude- und Umwelttechnologie tätige Unternehmungen reserviert. Die Hochschule Luzern will in Reiden Mehlsecken ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit swisspor ausbauen.

    Darüber hinaus sollen weitere branchenverwandte Betriebe und Forschungspartner angeworben werden. Die Koordinierung dafür habe der Switzerland Innovation Park Central übernommen, heisst es in der Mitteilung. Auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sei angesprochen worden.

    „Wir unterstützen die Entstehung eines Gebäude- und Umwelttechnologie-Clusters mit swisspor und der Hochschule Luzern“, wird Regierungsrat Fabian Peter in der Mitteilung zitiert. Der Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartementes sieht darin einen doppelte Chance für Region und Kanton: „Einerseits entstehen Arbeitsplätze, Innovation und Wertschöpfung und andererseits ermöglicht das Cluster einen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele.“