Schlagwort: Bauwesen

  • Nachhaltiges Bauen folgt kantonalen Regelungen

    Nachhaltiges Bauen folgt kantonalen Regelungen

    Aufgrund der verfassungsmässigen Zuständigkeit der Kantone gibt es in diesem Bereich schweizweit unterschiedliche Regelungen. Dafür hat die Konferenz der kantonalen Energiedirektoren (EnDK) deshalb die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) des Jahrgangs 2014 verabschiedet, welche auf eine grösstmögliche Harmonisierung und damit Vereinfachung der Bauplanung und der entsprechenden Bewilligungsverfahren abzielen.  

    Wir haben untersucht, wie nahe die Umsetzung ausgewählter kantonaler Nachhaltigkeitsregelungen gemäss MuKEn sind. Die vollständige Analyse kann hier heruntergeladen werden. Die Auswertung zeigt: Basel-Stadt, Luzern, Jura und Freiburg orientieren sich bei ihrer Energiegesetzgebung relativ stark an den Mustervorschriften und gehen teilweise sogar darüber hinaus. Am anderen Ende stehen Aargau, Uri und Zug, wo entsprechende Umsetzung in Planung sind, sowie Solothurn, das in absehbarer Zukunft über am wenigsten Regeln verfügen wird. 

    Das Setting: kantonale Zuständigkeit, interkantonale Koordination 
    Gemäss Bundesverfassung liegt die Energiepolitik im Bauwesen im Zuständigkeitsbereich der Kantone. Sie sind damit befähigt, im Rahmen des bundesgesetzlichen Rahmens eigene energie- und klimapolitische Ziele zu definieren und umzusetzen. 

    Diese Aufgabenzuteilung macht durchaus Sinn: Kantonale Behörden sind mit der Infrastruktur, der Bevölkerung und den Befindlichkeiten ihrer Region bestens vertraut. Sie können baurechtliche Massnahmen damit sachgerecht, effizient und breit unterstützt planen und umsetzen. 

    Das Resultat ist aber auch ein Gefüge von verschiedenen Regimes mit unterschiedlichen Ausprägungen und Schwerpunkten. Das sorgt etwa bei überregional agierenden Immobilienakteuren zuweilen für Verwirrung. Da Skaleneffekte erschwert werden, führt die föderalistische Rollenteilung zu Effizienzeinbussen. 

    Das hat auch die Politik begriffen. In den zuständigen kantonalen Konferenzen entwickeln und koordinieren die zuständigen Regierungsrätinnen und Regierungsräte und Sachverständigen deshalb gemeinsame energie- und klimapolitische Ziele und Strategien, die sie beispielsweise in den bereits erwähnten MuKEn 2014 festhielten.  

    Detaillierte Informatîonen unter https://www.wuestpartner.com/ch-de/2023/03/24/nachhaltiges-bauen-folgt-kantonalen-regelungen/

  • Nominierte für Building-Award stehen fest

    Nominierte für Building-Award stehen fest

    Die Jury des Building-Awards hat 22 Projekte für die fünfte Ausgabe des Preises nominiert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Er wird am 15. Juni im KKL Luzern verliehen und prämiert innovative Ingenieurleistungen im Bau. Hinter dem Preis stehen die Stiftung bildingInfra Suisse, die Schweizerische Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen und der Schweizerische Baumeisterverband.

    In der Kategorie Hochbau gehört unter anderem der Gasometer in Schlieren zu den nominierten Projekten. Er wurde im Jahr 1899 erbaut und ist mittlerweile mit Rost befallen. Nun wurde er aber mit einer schützenden Konstruktion umgeben. Sie besteht aus einem Holztragwerk, das mit einer Membran überzogen wurde. Dafür war nur ein minimaler Eingriff am Bestand nötig.

    In der Kategorie Energiesysteme und Gebäudetechnik gehört beispielsweise die neue Power-to-Gas-Anlage von Limeco in Dietikon zu den Nominierten. Sie nutzt erneuerbaren Strom aus der örtlichen Kehrichtverwertungsanlage, um Wasserstoff zu produzieren. Dieser wird mit dem CO2 im Klärgas aus der ebenfalls örtlichen Abwasserreinigungsanlage gemischt, wodurch erneuerbares Methangas entsteht.

    In der Kategorie Forschung, Entwicklung und Start-ups gehört etwa die TTS Inova AG aus Thayngen zu den Nominierten. Sie hat die Jury mit ihrer Erdwärmesonde aus Textilien überzeugt. Diese ist den Angaben zufolge lebensmittelkonform und verwendet ausschliesslich Trinkwasser als Wärmeträgerflüssigkeit. Damit ist sie auch in Gebieten mit Grundwasservorkommen einsetzbar, weil keine Gefahr besteht, dass das Grundwasser verschmutzt wird. Die Sonde kann in Tiefen von bis zu 500 Metern eingesetzt werden.

    Alle 22 nominierten Unternehmen und Projekte sind online einsehbar.

  • Bauen+Wohnen Aargau beginnt am 20. April

    Bauen+Wohnen Aargau beginnt am 20. April

    Die Frühlingsmesse Bauen+Wohnen Aargau findet in diesem Jahr wieder im Tägi Wettingen statt und geht über vier Tage. Sie beginnt am Donnerstag, 20. April, und dauert bis Sonntag, 23. April. Laut den Veranstaltern werden rund 200 Aussteller teilnehmen. Im vergangenen Jahr hatten über 14‘000 Interessierte die Messe besucht. Es gibt ein umfangreiches Messeprogramm, Sonderschauen und Fachvorträge zu den Themen Bauen, Wohnen, Garten und Energie. Die Messe richtet sich an Hauseigentümer, Bauinteressierte, Planer und Architekten.

    In der Sonderschau Ladestrom und Elektromobilität werden Lösungen für Ladeinfrastrukturen im Ein- und Mehrfamilienhaus präsentiert. Im Forum informieren unabhängige Berater zu Eigenstromproduktion, Heimladestationen und den Ein- oder Umstieg auf E-Mobilität. Das Forum Architektur ist eine Veranstaltung für Architektinnen und Architekten, Planer, Vertreter der öffentlichen Hand, Bauherren, Investoren und Bauinteressierte. Es geht um zirkuläre Architektur und kreislauffähiges Bauen. Weiter gibt es das Forum Photovoltaik und Speicher und eine Erstberatung für Hauseigentümer durch die energieberatungAARGAU sowie mehrere Fachvorträge.

    Auf der Bau+Wohnen gibt es eine Eigenheimmesse, Präsentationen zu „Küche ohne Grenzen“ und zu „Sicherheit zu Hause“, mit Ideen für Alarmanlagen, IP-Kamera-Überwachung, Zugangskontrolle und Brandmeldeanlagen und Tresore für den Wertschutz.

    Die Messe ist am Donnerstag und Freitag von 13 bis 20 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Fensterbauer 4B erzielt höchsten Nettoumsatz seiner Geschichte

    Fensterbauer 4B erzielt höchsten Nettoumsatz seiner Geschichte

    Der Fenster – und Fassadenbauer 4B mit Sitz in Hochdorf hat im Geschäftsjahr 2022 den höchsten Nettoumsatz seiner Firmengeschichte erzielt. Trotz eines leicht gesunkenen Auftragsvolumens von 191 Millionen Franken konnte das Traditionsunternehmen den Nettoumsatz um 14,7 Prozent auf 204,2 Millionen Franken steigern, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach zeigten sich 4Bs Lieferketten auch in Zeiten einer „äusserst schwierigen geopolitischen Ausgangslage“ aufgrund des Ukrainekrieges als „erfreulich krisenresistent“. Grund dafür ist der Fokus des Unternehmens auf Lieferanten aus der Schweiz sowie dem nahen europäischen Ausland.

    Dadurch war eine hohe Liefersicherheit gewährleistet, Produktionsausfälle konnten verhindert und „das Geschäftsjahr 2022 positiv gemeistert“ werden, wird CEO Jean-Marc Devaud zitiert. Zum Gewinn machte er keine Angaben.

    Weiterhin hat der das Unternehmen 2022 verstärkt investiert. So stiegen die Investitionstätigkeiten um 45,5 Prozent auf 4,8 Millionen Franken. Durch die Inbetriebnahme neuer Anlagen konnte es die Zeit für die Fertigung eines Auftrages um mehr als zwei Tage senken.

    Auch in den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung ging es den Angaben zufolge voran. Anstelle von Papierordnern verwenden die Mitarbeitenden nun iPads auf Baustellen. Damit können sie Bauabnahmen effizienter gestalten. Auch Angebote für Fensterrenovierungen können schneller und unkomplizierter noch während des ersten Beratungsgespräches berechnet werden.

    Überdies hat das Unternehmen 2022 seinen elften Standort bezogen. Er befindet sich in Wallisellen ZH. Per Ende 2022 beschäftigte 4B in der Schweiz 703 Mitarbeitende.

  • Holcim und Norman Foster Foundation bauen nachhaltige Flüchtlingsunterkunft

    Holcim und Norman Foster Foundation bauen nachhaltige Flüchtlingsunterkunft

    Der Baustoffhersteller Holcim mit Sitz in Zug und die Norman Foster Foundation mit Sitz in Madrid spannen bei einem Architekturprojekt namens Essential Homes zusammen. Ein Prototyp der Häuser wird ab 17. Mai in Originalgrösse auf der Architekturbiennale 2023 in Venedig zu sehen sein, heisst es in einer Medienmitteilung. Es ist bereits die zweite Kooperation für beide Partner.

    Die Norman Foster Foundation hat die Essential Homes entworfen und dabei Baustoffe von Holcim genutzt. So kamen der kohlenstoffarme ECOPact-Beton und der wasserdurchlässige Hydromedia-Beton zum Einsatz. Thermische und akustische Dämmung werden durch Elevate-Platten und Airium-Schaumstoff des Baustoffherstellers realisiert.

    Insgesamt sollen die Essential Homes vertriebenen Gemeinschaften bis zu 20 Jahre lang Sicherheit, Komfort und Witterungsbeständigkeit bieten. „Wir bei Holcim wollen, dass nachhaltige Gebäude für alle zugänglich sind, um den Lebensstandard zu verbessern und gleichzeitig eine Netto-Null-Zukunft zu schaffen“, wird Jan Jenisch, CEO bei Holcim, in der Medienmitteilung zitiert. Daher war es selbstverständlich, der Kooperation einzuwilligen, als der Stiftungsgründer und britische Architekt, Baron Norman Foster, und sein Team auf Holcim zukamen.

    Für die Norman Foster-Stiftung und Holcim ist es bereits das zweite gemeinsame Projekt auf der Architekturbiennale in Venedig. Bei der ersten Kooperation entwickelten sie gemeinsam einen Hangar für Drohnen, die medizinische Hilfsgüter in Afrika verteilen.

    Der Prototyp der Essential Homes wird in den Marinaressa-Gärten in Venedig aufgestellt. Eine ergänzende Ausstellung dazu wird im Palazzo Mora zu sehen sein.

  • Halter AG gewinnt Ausschreibung für ewb-Areal

    Halter AG gewinnt Ausschreibung für ewb-Areal

    Der Immobilienentwickler Halter aus Schlieren hat bei der Ausschreibung zur Entwicklung des ewb-Areals im Berner Quartier Ausserholligen gewonnen. Dort soll eine „nachhaltige, lebendige und vielfältig durchmischte Arbeits- und Wohnwelt entstehen“, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach sieht die Planung des Halter-Teams drei Hochhäuser auf dem bisher vorwiegend industriell genutzten Gebiet zwischen der Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus und dem Europaplatz vor. Ein Hochhaus soll der neue ewb-Hauptsitz werden. In den beiden anderen Gebäuden will die neu gegründete Genossenschaft Viadukt 220 Wohnungen unterbringen.

    Der öffentliche sowie Fuss- und Veloverkehr erhalten eine Vorrangstellung gegenüber dem motorisierten Individualverkehr. Das sollen unter anderem drei S-Bahnhaltestellen sowie Tram und Bus sicherstellen.

    Der Strom für das Quartier soll aus Photovoltaikanlagen auf Dächern und Fassaden kommen. Für die lokale Wärme- und Kälteproduktion sowie Speicherung sollen Fundationspfähle, Grundwasser und Abwärmequellen genutzt werden.

    „Das Konzept des Siegerprojekts gibt uns die Möglichkeit, unseren neuen Hauptsitz in einer neu geschaffenen Umgebung zu realisieren, das den hohen Nachhaltigkeitsansprüchen der Stadt Bern und von ewb entspricht“, sagte Cornelia Mellenberger, CEO der ewb, laut Medienmitteilung bei der Präsentation des Gewinnerprojektes am 3. April im Beisein von Stadtpräsident Alec von Graffenried sowie weiteren Akteuren.

    Alle Wettbewerbsprojekte können vom 22. bis 26. Mai in der Energiezentrale Forsthaus besichtigt werden.

  • Merz Gruppe wird in Eberhard Holding eingegliedert

    Merz Gruppe wird in Eberhard Holding eingegliedert

    Die im Erdbau-, Baustoff-, Logistik- und Wiederverwertungsgeschäft tätige Merz Gruppe Holding AG mit Sitz in Gebenstorf wird in die Eberhard Holding in Kloten eingegliedert. Laut einer Medienmitteilung beider Firmen wurde die Übernahme bei Merz lange vorbereitet. Die Eigentümerfamilie habe vor zwei Jahren entschieden, eine zukunftsorientierte Nachfolgelösung zu suchen. Mit dem Familienunternehmen Eberhard sei ein Wunschpartner gefunden worden.

    Die Übernahme erfolgt per 1. April 2023. Der Name Merz bleibt innerhalb der Eberhard Gruppe bestehen. Die 70 Mitarbeitenden werden weiter beschäftigt. Eberhard sei „überzeugt vom Potenzial der Merz Gruppe und wird weiter an den bewährten Standorten investieren“, wird CEO Martin Eberhard zitiert.

    Der moderne Standort in Kloten biete ideale Voraussetzungen für den Ausbau der Kreislaufwirtschaft, die eine Kernkompetenz von Eberhard sei, heisst es in der Mitteilung. Das Werk in Gebenstorf werde eine wichtige Rolle für die Versorgung der Region mit ökologisch vorteilhaften Baustoffen übernehmen.

    Mit Eberhard habe Merz einen neuen Besitzer gefunden, der die Grundsätze und der Kultur des Familienunternehmens trage, so Thomas Merz. Der bisherige Eigentümer und Verwaltungsratspräsident wird den Eberhard Unternehmungen in neuer Funktion zur Verfügung stehen. „Der Schulterschluss ermöglicht eine gesunde Weiterentwicklung unserer Standorte, was auch für unsere Mitarbeitenden und Kunden eine gute Nachricht ist.“

  • Hug Baustoffe übernimmt Stauffacher Beläge

    Hug Baustoffe übernimmt Stauffacher Beläge

    Hug Baustoffe AG hat die in Lachen im Kanton Schwyz ansässige Stauffacher Beläge GmbH aquiriert. Die Übernahme bedeutet gemäss einer Medienmitteilung für den Baumaterialhändler einen logischen Schritt bei der Expansion rund um den Zürichsee. „Durch die Übernahme erweitern wir unsere lokale Präsenz mit dem bekannten Showroom und persönlicher Beratung“, wird Geschäftsführer Dominik Rieder zitiert.

    Der Vollsortimenter führt 500‘000 Artikel für private wie auch öffentlich-gewerbliche Neu- und Umbauprojekte. An zehn Standorten betreibt Hug Handwerkershops, Baumateriallager, Bad- und Fliesenausstellungen für den Innenausbau sowie eine grossflächige Gartenbauausstellung am Stammsitz. Zusätzlich zum Baumaterialsortiment werden Maschinen und Werkzeuge verkauft und vermietet.

    Hug übernimmt alle Mitarbeitenden der Stauffacher Beläge GmbH. Der Grosshändler hat sich mit seiner Auswahl an hochwertigen keramischen Wand- und Bodenplatten, Fassaden und Parkett einen Namen gemacht. Das Unternehmen berät private Bauherren und Bauträger sowie Architekten, Plattenleger und Generalunternehmer bei auf den Innen- und Aussenraum abgestimmte Boden- und Wandkonzepten.

    Die Kundschaft profitiere von dem „Schulterschluss“, der den Zugang zu neuen Produktsparten ermögliche. „In der Beratung werden wir neu durch das grosse Fachteam der Hug Baustoffe AG verstärkt“, wird Edith Stauffacher, seit 2015 die Inhaberin der Stauffacher Beläge, in der Mitteilung zitiert.

  • Holcim setzt sich ehrgeizigere Klimaziele

    Holcim setzt sich ehrgeizigere Klimaziele

    Holcim dokumentiert die Fortschritte bezüglich seiner Klimastrategie im nun veröffentlichten zweiten Klimabericht. Mit diesem Bericht gebe das Unternehmen, einer der grössten Baustoffproduzenten der Welt, auch seine beschleunigten Klimaziele bekannt, heisst es dazu in einer Medienmitteilung.

    Diese seien im Einklang mit dem 1,5 Grad-Rahmen der Scienced Based Targets Initiative aktualisiert worden, so Nachhaltigkeits- und Innovationschefin Magali Anderson. Holcim wolle „eine Vorreiterrolle beim kohlenstoffarmen und zirkulären Bauen“ einnehmen.

    Demnach hat Holcim die Investitionen in grüne Technologien 2022 um 15 Prozent auf 403 Millionen Franken erhöht. Aufgrund dessen konnte der Konzern den Angaben zufolge seine CO2-Emissionen pro Einheit Nettoumsatz um 21 Prozent senken. 2023 sollen es weitere 10 Prozent sein.

    Desweiteren verpflichtet sich Holcim, bis 2030 kumulativ 2 Milliarden Franken in ausgereifte Technologien zur CO2-Abscheidung aus der Luft zu investieren. Damit sollen pro Jahr mehr als 5 Millionen Tonnen CO2 aus der Atmosphäre entfernt werden.

    6,8 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle wurden in neuen Gebäuden wiederverwertet. Mit diesem Zwischenergebnis wird das Unternehmen voraussichtlich sein Ziel übertreffen, bis 2025 rund 10 Millionen Tonnen zu erreichen. „Wir setzen uns dafür ein“, so CEO Jan Jenisch, „kohlenstoffarmes und zirkuläres Bauen voranzutreiben und Gebäude nachhaltiger zu nutzen, um Städte zu bauen, die für Menschen und den Planeten funktionieren.“

    Dieser zweite Klimabericht wird der Generalversammlung am 4. Mai zur Abstimmung vorgelegt. Dies spiegelt laut der Mitteilung Holcims Verpflichtung wider, dem Aktionariat ein Mitspracherecht bei der Klimastrategie einzuräumen.

  • Burkhalter kauft Bötschi Holding

    Burkhalter kauft Bötschi Holding

    Die Burkhalter-Unternehmensgruppe hat das Gebäudetechnikunternehmen Bötschi Holding gekauft. Wie aus einer Medienmitteilung des in Zürich ansässigen Dienstleisters für Heizungs- und Kälte-, Lüftungs- und Klima-, Sanitär- und Elektrotechnik hervorgeht, verfolgt er mit der Übernahme den Ausbau seiner Technikfelder Sanitär, Heizung und Lüftung in den Kantonen Thurgau und St.Gallen. Mit der Transaktion schliessen sich auch die Tochtergesellschaften Bötschi AG Feuer Luft Wasser, Angele AG Feuer Luft Wasser und Perl-Pool AG der Burkhalter Gruppe an.

    Burkhalter übernimmt alle 65 Mitarbeitenden des in Mauren und Bronschhofen ansässigen Familienunternehmens. Dessen Jahresumsatz beläuft sich im Kerngeschäft Sanitär, Heizung und Lüftung auf 19 Millionen Franken. Die Unternehmen behalten ihren Firmennamen und die Geschäftsleitung.

    Der Kaufpreis wird in bar und mittels Namenaktien der Burkhalter Holding AG beglichen. Zu diesem Zweck ist die Schaffung von 47’682 Namenaktien aus genehmigtem Kapital vorgesehen. Sie sollen ab Anfang oder Mitte Mai gehandelt werden. Der Verkäufer hat sich verpflichtet, dass aus dem Verkauf erhaltene Namenaktien während zweier Jahre nicht zu veräussern.

    Der Dienstleister für Heizungs- und Kälte-, Lüftungs- und Klima-, Sanitär- und Elektrotechnik beschäftigt 4600 Mitarbeitende an 150 Standorten in 80 Gesellschaften.

  • Hächler baut mit nachhaltigen Rohstoffen in Baden

    Hächler baut mit nachhaltigen Rohstoffen in Baden

    Hächler hat im Auftrag der Stadt Baden einen Bodenrost aus Holz an der Stadtturmstrasse erstellt. Laut einer Mitteilung des Wettinger Bauunternehmens war der Stadt Baden die Verwendung regionaler Materialien wichtig.

    Die Hächler AG Holzbau habe sich für Lärchenholz als Baumaterial entschieden, heisst es in der von Benjamin Schwitter, dem Bauführer Holzbau bei Hächler, verfassten Mitteilung. Beim heimischen Baumbestand gebe es nur eine begrenzte Auswahl und Verfügbarkeit an dauerhaften und geeigneten Hölzern. Hächler konnte die Lärchenstämme beim Forstbetrieb Surbtal selber aussuchen. Die Lärchen seien somit keine 15 Kilometer vom Einsatzort entfernt gewachsen.

    Die ausgewählten Stämme sind in der Sägerei in Leuggern geschnitten und getrocknet worden. Die Klotzbretter wurden dann bei Hächler in der Halle zu fertigen Bodendielen weiterverarbeitet. Die Dielen waren aus besonders stabilem Rift- oder Halbriftholz. Daraus wurden von unten verschraubte Elemente mit einer Dicke von vier Zentimetern für einen dauerhaften Bodenrost produziert worden.

    Die Wertschöpfung für die Produktion der Holzroste habe ausschliesslich in der Region stattgefunden, vom Forstbetrieb über die Sägerei bis zur Produktion und Montage, so Schwitter. Dies und die kurzen Wege hätten zu einem nachhaltigen Endergebnis bei der Realisierung des Auftrags der Stadt Baden geführt.

  • Steiner setzt auf integrierte Projektabwicklung

    Steiner setzt auf integrierte Projektabwicklung

    Die Steiner AG will ab sofort alle komplexen Grossprojekte mittels integrierter Projektabwicklung (Integrated Project Delivery, IPD) realisieren, informiert die Zürcher Immobilienentwicklerin in einer Mitteilung. Diese Methode setzt auf eine enge Zusammenarbeit aller am Projekt Beteiligten. Sie tragen zudem nicht nur die Risiken des Projekts gemeinsam sondern werden auch alle am Erfolg beteiligt. Auf diese Weise soll der Projekterfolg in den Mittelpunkt rücken und das von Eigeninteresse geprägte „Silodenken“ abgelöst werden durch das gemeinsame Ziel, das Beste für das Projekt zu finden.

    Der Auftakt wird mit dem Projekt Zukunftspforte Menziken gemacht. Dort realisiert Steiner auf dem rund 10’700 Quadratmeter grossen ehemaligen Industrieareal im Zentrum der Aargauer Gemeinde Menziken eine Überbauung mit rund 180 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen. Die Allianzpartner für Generalplanung, die Planung von Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Sanitär und Elektro sowie für Bauingenieurswesen, Elektroausführung, Landschaftsarchitektur und Rohbau hat Bauherrin Steiner für die Umsetzung des Projekts bereits gewonnen. Zwei weitere für Baumanagement Hülle und Ausbau sowie für Heizung, Lüftung, Klimakälte und Sanitär werden noch gesucht. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen.

  • Zürcher Kantonsrat genehmigt Kredit für neues UZH-Zentrum

    Zürcher Kantonsrat genehmigt Kredit für neues UZH-Zentrum

    Der Zürcher Kantonsrat hat den Objektkredit für das neue Bildungs- und Forschungszentrums FORUM UZH genehmigt. Das Darlehen ist mit 598 Millionen Franken veranschlagt, abzüglich 1,3 Millionen Franken für Kunst am Bau, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Neubau soll wichtigster zentraler Ort der Universität Zürich im Zentrum der Stadt werden.

    Als modernes Gegenstück zum historischen Hauptgebäude sei das FORUM UZH von „zentraler Bedeutung“ für die zukünftige Entwicklung der Hochschule, so die UZH. „Der Kantonsrat hat einen zukunftsweisenden Entscheid getroffen, damit sich das Zürcher Hochschulgebiet weiterentwickeln kann“, wird Michael Schaepman, Rektor der UZH, in der Mitteilung zitiert.

    Das neue Gebäude soll auf 37‘000 Quadratmetern dringend benötigten zusätzlichen Raum für Forschung und die Lehre einer zunehmenden Anzahl Studierender schaffen. Mehr als 700 studentische Arbeitsplätze sind geplant. Insgesamt können 6000 Menschen auf neun Stockwerken studieren, forschen und arbeiten.

    Das Raumkonzept nach Planungen der Architekten Herzog & de Meuron soll neuesten Lern- und Lehrformen entsprechen und ideale Bedingungen für den Austausch zwischen Lehrpersonal, Forschenden und Studierenden bieten. So ist etwa das Design der Hörsäle viel stärker als bisher auf Kooperation und Gruppenarbeit ausgelegt. Auch moderne Arbeitsplätze für die Forschung sind vorgesehen.

    Als nächsten Schritt bereitet die UZH ein Baugesuch vor. Das will sie im Herbst bei der Stadt Zürich einreichen. Liegt bis zum Frühjahr 2024 die Baugenehmigung vor, kann der Bau im Herbst 2024 beginnen. Die Fertigstellung ist per Ende 2029 vorgesehen.

  • Walo realisiert Umgebungsprojekt im Quartier Westfeld Basel

    Walo realisiert Umgebungsprojekt im Quartier Westfeld Basel

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger hat im neuen Quartier Westfeld in Basel die Arbeiten zur Umgebungsgestaltung realisiert. Laut Medienmitteilung auf LinkedIn umfasst dieses Umgebungsprojekt den gesamten Aussenraum und dazu eine schmale Allmendfläche entlang der Hegenheimerstrasse sowie einen Teil der Umgebung des Felix-Platter-Spitals.

    Das von Walo realisierte Umgebungsprojekt besteht aus grösstenteils öffentlich zugänglichen Flächen. Über das Areal hinaus ergänzen die Arbeiten das Freiraum- und Fusswegangebot zur Vernetzung und Belebung des Quartiers. Die Arbeiten umfassen die Gelände­mo­del­lierung auf 23‘000 Quadratmetern, die Pflasterungen auf rund 8000 Quadratmetern, einen Brunnenbau und sieben Baumtröge aus Natursteinen, die Möblierung so­wie sämtliche Werkleitungsarbeiten auf einer Länge von 2900 Metern.

    Zwischen dem neu gebauten Felix-Platter-Spital und dem Neubau des Westfelds erstreckt sich nun das Forum und mündet in den Quartierplatz vor dem umgebauten Spitalgebäude. Dort gebe es einen „Teppich“ aus Natursteinplatten. Im Gegensatz zum steinernen Forum und zum Quartierplatz sei der ebenfalls angelegte Quartiergarten vor allem grün und mit Bäumen bestanden.

    Rund um das alte, heute zu Wohnraum umgenutzte Spital sei seit 2015 ein Vorzeigeprojekt für eine richtungsweisende Wohnbaukultur entstanden, heisst es in der Mitteilung von Walo. Auf der rund 35‘000 Quadratmeter grossen Parzelle wurden mehr als 500 Genossenschaftswohnungen gebaut, davon rund 400 auf dem für die Neubauten vorgesehenen Arealteil und rund 130 im umgenutzten Spitalgebäude. Ausserdem gibt es Flächen für Quartiernutzungen, Dienstleistungen und Kleingewerbe. Die Baugenossenschaft wohnen&mehr hat zum Bezug des Projekts einen Videoclip veröffentlicht.

  • Juch-Areal soll zu Leuchtturm des zirkulären Bauens werden

    Juch-Areal soll zu Leuchtturm des zirkulären Bauens werden

    Die Graber Pulver Architekten AG aus Zürich hat den Architekturwettbewerb der Stadt Zürich für den geplanten Neubau des Recyclingzentrums Juch-Areal von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) in Zürich-Altstetten für sich entschieden. Mit dem Neubau wollen das Zürcher Amt für Hochbauten und das ERZ ein Pionierprojekt bei der Wiederverwertung von Bauteilen schaffen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach wollen sie „die Möglichkeiten der Wiederverwendung von Bauteilen und das Potenzial der zirkulären Bauwirtschaft bei öffentlichen Bauten maximal ausloten“. Aus diesem Grund sollten die eingereichten Wettbewerbsprojekte einen möglichst hohen Anteil an wiederverwendeten Bauteilen vorweisen.

    So stammt das Baumaterial für das Siegerprojekt grösstenteils aus der unmittelbaren Umgebung von Zürich. Im Betriebsgebäude und im Hallenboden kommen gebrauchte Stahlbetonplatten zum Einsatz. Die Wände bestehen aus Holzrahmenkonstruktionen, die mit alten Büchern, Zeitschriften und Kleidern gedämmt werden. Ausrangierte Baugerüste werden als Lagerregale neu genutzt. Die bestehende Hallenstruktur soll nur leicht angepasst wieder aufgebaut werden.

    Die Fassaden werden durch Platten aus rezykliertem Glas und Aluminium sowie durch alte Küchenabdeckungen, Türen und Tischplatten vor der Witterung geschützt. Die Begrünung der Fassaden soll Pflanzen und Tieren Lebensraum bieten und für eine lokale Hitzeverringerung sorgen.

    Durch die Verwendung von alten Bauteilen spart die Stadt Zürich fast 600 Tonnen Kohlenstoffdioxid gegenüber einem konventionellen Neubau ein. Das entspricht einer Verringerung des Treibhausgases um 40 Prozent.

    Den zweiten Platz belegte das Studio Hammer aus Basel. Der dritte Platz ging an die Zürcher Arbeitsgemeinschaft Studio Burkhardt und Lucas Michael Architektur.

  • Stadler Blechtechnik feiert Spatenstich für neuen Firmensitz in Au

    Stadler Blechtechnik feiert Spatenstich für neuen Firmensitz in Au

    Die 2007 gegründete Stadler Blechtechnik AG lässt in Au unweit des alten Standorts einen neuen Firmensitz errichten. „Wir bauen neu, um weiteres Wachstum zu ermöglichen und die Produktion zu optimieren“, wird Firmenchef Urs Stadler in einer entsprechenden Mitteilung der i+R Industrie- & Gewerbebau AG zitiert. Sie wurde von Stadler Blechtechnik als Generalunternehmerin für den Neubau engagiert.

    Derzeit sind bei Stadler Blechtechnik zehn Mitarbeitende in der Produktion und weitere fünf in der Verwaltung aktiv. Der Neubau soll Platz für bis zu zehn zusätzliche Mitarbeitende bieten. Geplant ist eine dreigeschossige Produktionshalle, deren obere Etagen zum grossen Teil vermietet werden sollen. Dazu kommt ein fünfgeschossiger Bürotrakt und eine Tiefgarage mit insgesamt 47 Stellplätzen.

    Nachaltigkeit wird in Form von Luftwärmepumpen für Heizung, Kühlung und Warmwasseraufbereitung Einzug halten. Zudem sind begrünte Flachdächer und eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 200 Kilowatt Peak geplant. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für April 2024 vorgesehen. „Wir haben einen sportlichen Zeitplan, müssen für das Untergeschoss eine geschlossene Wasserhaltung durchführen und für die Tiefgarageneinfahrt eine 40 Meter lange Rühlwand errichten“, erläutert i+R-Projektleiter Daniel Herzog in der Mitteilung.

  • Strabag baut modernen Skatepark im Kanton Uri

    Strabag baut modernen Skatepark im Kanton Uri

    Das Bauunternehmen Strabag aus Schlieren baut im Kanton Uri einen ersten modernen Skatepark. Laut Medienmitteilung erfolgte der Spatenstich bei der Freizeitanlage Selderboden in der Gemeinde Silenen am Montag, 20. März. Die Gemeinde hatte das 1300 Quadratmeter grosse Gelände nach über zehn Jahren Planung festgelegt.

    Als Baustoff hat sich der Verein Freestyle Uri für Beton entschieden. Das hat laut der Mitteilung von Strabag Vorteile. Das sind zum einen die perfekten Laufeigenschaften und zum anderen die Witterungsbeständigkeit und reduzierten Unterhaltskosten im Vergleich zu Parks aus Holz oder Blech.

    Neben der öffentlichen Nutzung für alle Könner- und Altersstufen sollen zukünftig auch Veranstaltungen und Wettbewerbe sowie Trainings und Workshops stattfinden. Der Skatepark soll am 12. August eröffnet werden.

    Bei Planung, Vermessung und Bau will Strabag nach eigenen Angaben auch Skatesport-Begeisterte unter seinen Lernenden der Standorte Erstfeld und Disentis/Sedrun einsetzen. Sie sollen bei Vermessungsarbeiten mithelfen sowie Maurertätigkeiten ausführen. Der Einsatz werde durch einen Filmer begleitet, welcher für Strabag die Arbeit der Lernenden am Bauprojekt dokumentiert. Den daraus entstehenden Film will das Unternehmen für die Lernendenwerbung einsetzen.

    Die Gesamtkosten belaufen sich laut der Mitteilung auf 870‘000 Franken. Sie wurden durch Eigenmittel des Vereins, Sammelaktionen, Spenden, öffentliche Gelder, Stiftungen und Sponsoren aufgebracht. Auch Strabag gehört zu den Sponsoren.

    „Wir freuen uns sehr, die Skatepark-Crew bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Sie haben während Jahren unglaublich viel Energie in dieses Projekt gesteckt und es geschafft, dieses zum Fliegen zu bringen“, wird Jonas Aschwanden, Technischer Bereichsleiter Ingenieurbau, zitiert.

  • Holcim erwirbt polnische HM Factory

    Holcim erwirbt polnische HM Factory

    Holcim hat den polnischen Hersteller von Baufertigelementen, HM Factory,  akquiriert. Laut einer Medienmitteilung will das in Zug ansässige Unternehmen von den technologischen und nachhaltigen Lösungen der polnischen Firma auf dem Gebiet des Wohnungs- und Industriebaus profitieren. Mit der Firmenakquise übernimmt Holcim auch den polnischen und skandinavischen Markt von HM Factory sowie die 70 Mitarbeitende des polnischen Unternehmens.

    HM Factory ist ein nahe Warschau gelegenes Unternehmen mit einem jährlichen Nettojahresumsatz von 18 Millionen Franken. Zu seinem Produktionsprofil gehören Fertigwände, Treppenhäuser und Balkone. Ein sparsamer Materialeinsatz sowie innovative Konstruktionen in 3D-Drucktechnologie ermöglichen den Angaben zufolge eine nachhaltige Produktion.

    „HM Factory ist eine perfekte Ergänzung zu unseren bestehenden Betrieben und bietet zahlreiche technologische und Rohstoffsynergien“, wird Miljan Gutovic, Holcim-Regionalchef für Europa, in der Mitteilung zitiert. Holcim werde von der grünen Erfahrung und der hocheffektiven modularen Technologie der HM-Factory-Mitarbeitenden profitieren.

  • Hilti will Transformation in der Bauindustrie führen

    Hilti will Transformation in der Bauindustrie führen

    Hilti hat zum Jahresbeginn 2023 ihre neue Strategie Lead 2030 eingeführt, informiert die weltweit aktive Unternehmensgruppe für Werkzeugherstellung mit Sitz in Schaan in einer Mitteilung. Sie soll Hilti in den Stand versetzen, die Transformation in der Bauindustrie anführen zu können. Dazu investiert die Unternehmensgruppe kontinuierlich in Produktinnovationen.

    Bereits im Geschäftsjahr 2022 hat Hilti die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Jahresvergleich um 17,2 Prozent auf 437 Millionen Franken angehoben. Im selben Jahr hat der Werkzeughersteller zudem „die umfangreichste Produkteinführung der Unternehmensgeschichte“ getätigt, heisst es in der Mitteilung. Konkret wurde die neue Akku-Plattform Nuron mit mehr als 70 Geräten auf den Markt gebracht.

    Die höheren Investitionen haben im Verbund mit gestiegenen Kosten und dem starken Franken die Gewinne von Hilti negativ beeinflusst. Mit 731 Millionen fiel der Betriebsgewinn 2022 um 13,7 Prozent geringer als im Vorjahr aus. Der Reingewinn sank gleichzeitig um 16,3 Prozent auf 565 Millionen Franken. Die weltweit erwirtschafteten Umsätze legten hingegen um 10,0 Prozent in Lokalwährungen auf 6,35 Milliarden Franken zu.

    „2022 war ein herausforderndes Jahr, das zwangsläufig seine Spuren in unserer Profitabilität hinterlassen hat“, wird CEO Jahangir Doongaji in der Mitteilung zitiert. „Dennoch haben wir unser Wachstumsziel in Lokalwährungen erreicht und weiter massiv in die Zukunft unseres Unternehmens investiert.“

  • Eglin Elektro AG eröffnet Niederlassung in Adliswil

    Eglin Elektro AG eröffnet Niederlassung in Adliswil

    Die in Baden ansässige Eglin Elektro AG ist nun auch mit einer Filiale im südlichen Kanton Zürich vertreten. Die neue Niederlassung in Adliswil wird laut Medienmitteilung von Adrian Suter und Mustafa Kasikara geleitet. Der Standort ergänzt das bisherige Angebot in Baden, Aarau, Bremgarten AG, Dietikon ZH, Lenzburg AG, Wettingen AG und Würenlingen AG.

    Eglin Elektro bietet laut einer Übersicht auf der Internetseite der Firma Lösungen für die Bereiche E-Mobilität, Photovoltaik und ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) sowie Beleuchtung und Starkstrominstallationen an. Weitere Arbeitsfelder sind Netzwerke und Verkabelungen, Haushaltsgeräte, Gebäudeautomation, Schaltanlagen, Audio und Video sowie Sicherheitsanlagen. An Dienstleistungen gibt es bei Eglin Elektro die Beratung und Analyse, Konzepte, Installation sowie Unterhalt, Service und Reparatur.

    Eglin Elektro gehört zur Eglin Group mit Sitz in Baden. Diese ist in den Bereichen Elektro, Telekommunikation, Immobilien und Hotellerie aktiv. 1991 durch Werner und Susanne Eglin gegründet hat sich die Eglin Group zu einem mittelgrossen Unternehmenskonzern entwickelt, heisst es in einer Selbstdarstellung auf der Internetseite der Gruppe.

    Die einzelnen Unternehmen sind in Familienbesitz und werden teils privat und teils durch die Eglin Holding AG kontrolliert. Seit 2011 führt Oliver Eglin die Bereiche ICT und Elektro. Hotel und Wellness wie auch Immobilen werden durch Werner Eglin gelenkt.

  • Innovation City eröffnet zweiten Life Science-Campus in Reinach

    Innovation City eröffnet zweiten Life Science-Campus in Reinach

    Der in Basel ansässige Verein Innovation City (iCity) eröffnet seinen zweiten Campus in Reinach. Im Industrie- und Gewerbegebiet Kägen sollen laut eigener Angaben Life Sciences-Start-ups ihren wissenschaftlichen Fortschritt und den Aufbau ihres Unternehmens vorantreiben können.

    Den jungen Unternehmen soll auf einer rund 7000 Quadratmeter grossen Fläche ein „topmoderner und bestens ausgerüsteter Life Science Standort“ zur Verfügung stehen, wird der Reinacher Gemeindepräsident Melchior Buchs zitiert.

    Auf zwei Etagen sind 3500 Quadratmeter für Laboreinrichtungen vorgesehen – sowohl für Flex Labs als auch für Shared Labs in Kooperation mit den Partnern Vebego, Move Consultants AG und UBS Sima. Die Labore sind gemäss der Schutzstufe Biosafety Level 2 genormt. Zwei weitere Stockwerke bieten 3400 Quadratmeter Coworking-Fläche mit Bereichen zur Begegnung und Vernetzung sowie Büros, Seminar- und Strategieräume.

    iCity ist eine Initiative, die Start-ups, Investoren und Forschende aus dem Life Science-Bereich zusammenbringt. Mit der Erweiterung reagiere iCity auf den gewachsenen Bedarf nach „kurzfristig nutzbaren und erschwinglichen Laboreinrichtungen in der Region Basel“, heisst es.

    Das familienfreundliche Konzept beinhalte Kitaplätze direkt auf dem Gelände und ein Speiseangebot der Compass Group. Die Eröffnung des Campus ist im August 2023 vorgesehen.

  • IKEA setzt ersten Spatenstich im Wallis 

    IKEA setzt ersten Spatenstich im Wallis 

    IKEA Schweiz mit Sitz in Spreitenbach baut sein erstes Einrichtungshaus im Kanton Wallis. Mit dem ersten Spatenstich am Freitag, 10. März, wurde in Riddes der Bau begonnen. Damit stosse IKEA erstmals mit einem grossen Ladengeschäft in die Schweizer Bergregion vor, heisst es in einer Medienmitteilung. Nach Eröffnung 2024 werde IKEA dann über zehn Einrichtungshäuser und zwei Planungsstudios in der Schweiz mit rund 3300 Beschäftigten verfügen.

    Der Bau fällt mit dem 50-jährigen Jubiläum von IKEA Schweiz zusammen. 1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus ausserhalb Skandinaviens. „Ich freue mich sehr, dass wir nach einer intensiven Entwicklungs- und Planungsphase nun mit der Umsetzung dieses Meilensteines beginnen können“, wird Jessica Anderen, CEO und Verkaufschefin (CSO) von IKEA Schweiz, zitiert. „Unsere Einrichtungshäuser sind und bleiben ein wichtiger Pfeiler in der Wachstumsstrategie von IKEA. Mit Riddes erschliessen wir einen neuen Markt in der Schweiz ausserhalb der Städte“, so Anderen.

    Der Anteil des Online-Verkaufs von Möbeln bei IKEA habe sich in den vergangenen Jahren von 8 auf 24 Prozent verdreifacht, heisst es in der Mitteilung. Dennoch spiele das Einkaufserlebnis vor Ort noch immer eine entscheidende Rolle beim Möbelkauf und die Nachfrage nach persönlicher Einrichtungsberatung habe in den letzten Jahren sogar zugenommen. Entsprechend werde das Einrichtungshaus in Riddes gestaltet.

    Die Eröffnung des zehnten IKEA Einrichtungshauses in der Schweiz ist im Frühjahr 2024 geplant. Der neue Standort von IKEA komme nicht nur den künftigen Kundinnen und Kunden zugute, sondern dem ganzen Kanton, heisst es in der Firmenmitteilung. Denn IKEA schaffe 150 bis 200 neue Arbeitsplätze in der Region. Die Rekrutierungsphase dafür werde noch im Sommer 2023 beginnen.

  • Holcim übernimmt Indar aus Mexiko

    Holcim übernimmt Indar aus Mexiko

    Holcim mit Sitz in Zug hat den mexikanischen Grosshändler für Eisenwaren, Indar, übernommen. Als Teil von Holcim soll das in Tlaquepaque im Bundesstaat Jalisco ansässige Unternehmen das Holcim-Einzelhandelsnetz Disensa stärken, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach erweitert Holcim mit der Übernahme von Indar sein Angebot an Lösungen für das Disensa-Einzelhandelsnetz um mehr als 10‘600 zusätzliche Eisenwarenprodukte, darunter Dachdeckerbedarf, Werkzeuge und Klebstoffe sowie Elektro- und Sanitärbedarf. Indar führt Eisenwaren von mehr als 80 Marken und erzielte im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 71 Millionen Dollar.

    Die Übernahme umfasst die landesweit neun Vertriebszentren von Indar sowie das Fulfillment-Center in Guadalajara. Nach eigenen Angaben vertreibt Indar seine Produkte von dort in einem Umkreis von 500 Kilometern mit einer eigenen Fahrzeugflotte. Ergänzt wird diese durch Verträge mit den „wichtigsten Paketdiensten in der Region“.

    Holcim heisst die 420 Mitarbeitenden von Indar willkommen und freut sich auf „die nächste Ära des Wachstums“, wird Oliver Osswald, Leiter der Region Lateinamerika, in der Medienmitteilung zitiert. „Mit seinem leistungsstarken Logistiknetzwerk und dem Fokus auf bestmöglichen Service, Qualität und Kundenerfahrung passt Indar perfekt in unser Disensa-Netzwerk, indem es sein Produktsortiment und sein Wertversprechen stärkt.“

    Weiterhin will Holcim über das Online-Verkaufsportal von Indar seinen Sackzement, auch den kohlenstoffarmen ECOPlanet-Zement, sowie weitere Produkte wie Dachbahnen vertreiben.

  • Holcim übernimmt Indar aus Mexiko

    Holcim übernimmt Indar aus Mexiko

    Holcim mit Sitz in Zug hat den mexikanischen Grosshändler für Eisenwaren, Indar, übernommen. Als Teil von Holcim soll das in Tlaquepaque im Bundesstaat Jalisco ansässige Unternehmen das Holcim-Einzelhandelsnetz Disensa stärken, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach erweitert Holcim mit der Übernahme von Indar sein Angebot an Lösungen für das Disensa-Einzelhandelsnetz um mehr als 10‘600 zusätzliche Eisenwarenprodukte, darunter Dachdeckerbedarf, Werkzeuge und Klebstoffe sowie Elektro- und Sanitärbedarf. Indar führt Eisenwaren von mehr als 80 Marken und erzielte im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 71 Millionen Dollar.

    Die Übernahme umfasst die landesweit neun Vertriebszentren von Indar sowie das Fulfillment-Center in Guadalajara. Nach eigenen Angaben vertreibt Indar seine Produkte von dort in einem Umkreis von 500 Kilometern mit einer eigenen Fahrzeugflotte. Ergänzt wird diese durch Verträge mit den „wichtigsten Paketdiensten in der Region“.

    Holcim heisst die 420 Mitarbeitenden von Indar willkommen und freut sich auf „die nächste Ära des Wachstums“, wird Oliver Osswald, Leiter der Region Lateinamerika, in der Medienmitteilung zitiert. „Mit seinem leistungsstarken Logistiknetzwerk und dem Fokus auf bestmöglichen Service, Qualität und Kundenerfahrung passt Indar perfekt in unser Disensa-Netzwerk, indem es sein Produktsortiment und sein Wertversprechen stärkt.“

    Weiterhin will Holcim über das Online-Verkaufsportal von Indar seinen Sackzement, auch den kohlenstoffarmen ECOPlanet-Zement, sowie weitere Produkte wie Dachbahnen vertreiben.

  • Halter entwickelt Wohnbauprojekt in Bischofszell

    Halter entwickelt Wohnbauprojekt in Bischofszell

    Nach der Eigentumsübertragung des Areals Schützengütli in Bischofszell an die Halter AG beginnt dort laut einer Medienmitteilung eine Arealentwicklung für den Bau von 50 Eigentumswohnungen. Im Februar 2022 erwarb Halter das Areal mit zwei Flächen von rund 6500 und 1000 Quadratmetern. Am 10. Februar 2023 trat der revidierte Bau- und Zonenplan der Stadt Bischofszell in Kraft und ermöglichte eine Wohnnutzung mit Gestaltungsplanpflicht auf dem Areal.

    Für die geplanten Eigentumswohnungen muss der Gebäudebestand bis auf einzelne Elemente weichen, heisst es in der Mitteilung. Halter hat einen zweistufigen Studienauftrag für eine qualitativ hochwertige Arealentwicklung erteilt, um den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Wohn- und Lebensqualität zu bieten. Auch sollen sich die Neubauten harmonisch in das umgebende Quartier einfügen.

    „Mit dieser Arealentwicklung in einem intakten Quartier werden wir attraktiven Wohnraum an sehr gut erschlossener Lage direkt beim Bahnhof schaffen“, wird Rolf Zäch zitiert, Projektleiter bei Halter Entwicklungen. „Das Zentrum unserer Stadt entfaltet sich weiter positiv. Das freut den Stadtrat“, heisst es von Thomas Weingart, Stadtpräsident von Bischofszell. Mit der Halter AG werde eine namhafte Firma in Bischofszell tätig, die grosse Erfahrung in städtebaulichen Entwicklungen einbringe.

    Das Grundstück hatte ab 1907 der Schifflistickerei und später dem Glasgleichrichterbau gedient. Es ging 1946 in den Besitz der Malzfabrik und Fruchtpresserei Laumann & Co. über. Bis vor wenigen Jahren noch wurden dort laut der Mitteilung Essenzen und Sirupe hergestellt.

  • Veriset holt Mujinga Kambundji an Bord

    Veriset holt Mujinga Kambundji an Bord

    Mujinga Kambundji steigt als Markenbotschafterin beim Luzerner Küchenhersteller Veriset ein. Die Leichtathletin hält die Landesrekorde über 60, 100 und 200 Meter und hat im vergangenen Jahr Gold bei den Hallenweltmeisterschaften über 60 Meter und bei den Europameisterschaften über 200 Meter geholt. Trotz ihres grossen Erfolges sei die Bernerin „bodenständig geblieben und strahlt dabei Lebensfreude und Sympathie aus“, schreibt Veriset in einer Mitteilung. Als Markenbotschafterin soll „die schnellste Frau der Schweiz“ den Produkten von Veriset „einen emotionalen Schub verleihen“.

    Unternehmen und Markenbotschafterin hätten vieles gemeinsam, heisst es in der Mitteilung. So stehe Kambundji als Tochter einer Schweizerin und eines Kongolesen „für eine multikulturelle Schweiz“, während bei Veriset „Menschen aus rund 25 Nationen“ arbeiten. Das Familienunternehmen legt Wert auf „familiäre Werte wie Ehrlichkeit, Respekt und Wertschätzung“ und schätzt „authentische Persönlichkeiten“. Die neue Markenbotschafterin sei „bekanntermassen ein absoluter Familienmensch“ und gleichzeitig „eine moderne Frau, die immer 100 Prozent gibt und ihr nächstes Ziel fest im Blick hat“, wird Daniel Jost, Mitinhaber und Geschäftsleiter der Veriset AG, in der Mitteilung zitiert. „Mujinga verkörpert für uns all die Werte, für die auch Veriset steht und die dank dem Engagement besser sichtbar werden sollen.“

  • Halter engagiert sich für digitales Bauen

    Halter engagiert sich für digitales Bauen

    Der Schlieremer Immobilienentwickler Halter AG unterstützt laut einer Medienmitteilung das Design++ genannte Zentrum für Augmented Computational Design in Architecture, Engineering and Construction der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit einer grosszügigen Donation an die ETH Foundation über sechs Jahre.

    Am Zentrum werden digitale Instrumente und Prozesse entwickelt, die gleichzeitig das Design verbessern, die Produktivität im Bauprozess erhöhen, die Qualität der Bauten steigern und deren ökologische Auswirkungen reduzieren. Dazu fliesst aktuelles Wissen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz mit Fokus Maschinelles Lernen und Erweiterte Realität (Augmented Reality) in die Architektur und das Bauingenieurwesen ein.

    „Die Entwicklung und Etablierung neuartiger Prozesse und Geschäftsmodelle ist zwingend notwendig, um die Produktivität und Nachhaltigkeit der Bauindustrie zu steigern, nicht zuletzt im Hinblick auf eine relevante Reduktion der CO2-Emissionen“, wird Balz Halter zitiert, Verwaltungsratspräsident der Halter AG. „Das Zentrum Design++ der ETH Zürich mit seinem vielversprechenden Ansatz stellt dabei für uns ein sehr wichtiges Engagement dar“, so Halter weiter.

    Die Unterstützung der Halter AG wird primär für die Neueinrichtung eines Fellowship-Programms zur Förderung von digitalem Planen und Bauen im Zentrum Design++ verwendet werden. Talentierte Forschende sollen vielversprechende Technologien bis zur Marktreife weiterentwickeln, um durch neue Geschäftsmodelle zur Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und der Reduzierung von Kohlenstoffemissionen in Architektur und Bauingenieurwesen beizutragen.

  • Burkhalter schliesst Kapitalerhöhung ab

    Burkhalter schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Burkhalter Holding AG hat eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen, informiert der Zürcher Spezialist für Gebäudetechnik in einer Mitteilung. Konkret wurden 62’732 neue Namenaktien mit einem Nennwert von je 0,04 Franken ausgegeben. Das Aktienkapital von Burkhalter stieg damit auf 10’425’674 Namenaktien im Nennwert von insgesamt 417’026,96 Franken an.

    Die Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital erfolgte im Rahmen der Übernahme der LKE Haustechnik AG aus Landquart GR und der Strässle Installationen AG aus Amriswil TG. Beide Firmen hat Burkhalter im Januar dieses Jahres akquiriert. Ein Teil des Kaufpreises wird in kotierten Namenaktien beglichen. Burkhalter ist an der SIX Swiss Exchange kotiert. Die neuen Namenaktien werden ab dem 6. März an der Börse gehandelt. hs

  • Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Einer Mitteilung von dormakaba zufolge hat der weltweit aktive Schliesstechnikkonzern aus dem Glattal in der zum 31. Dezember 2022 abgeschlossenen ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 Umsätze in Gesamthöhe von 1,42 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 5,2 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 8,0 Prozent beziffert. Es wurde hauptsächlich von Preissteigerungen generiert, erläutert dormakaba.

    Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA lag mit 184,6 Millionen Franken um 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, die entsprechende Marge sank von 14,3 auf 13,0 Prozent. Ähnliche Einbussen wurden beim Konzerngewinn verbucht. Er fiel mit 84,9 Millionen Franken um 15,7 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Das Unternehmen führt den Rückgang der Profitabilität auf höhere Betriebskosten, einen veränderten Produktmix und ein geringes Volumenwachstum beim Umsatz zurück.

    „Dormakaba hat den eingeschlagenen Weg der sukzessiven Verbesserung konsequent fortgesetzt“, wird CEO Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. „Auch wenn dies ein gutes Ergebnis ist, bleibt noch viel zu tun.“ Hier rückt dormakaba die Verbesserung der Profitabilität in den Fokus. „In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 werden wir uns auf Massnahmen zur Senkung der Kostenbasis im gesamten Unternehmen, zur Steigerung der Effizienz und zur Verbesserung unserer operativen Leistung konzentrieren“, erläutert Lee.

  • digitalSTROM ist neu in der Bauarena Volketswil präsent

    digitalSTROM ist neu in der Bauarena Volketswil präsent

    Die digitalSTROM AG aus Schlieren präsentiert ihr Angebot für die Installation intelligenter Vernetzung in Wohnhäusern neu auch in der Bauarena in Volketswil. Laut einer Medienmitteilung auf Facebook können sich an einem sogenannten Smart Home Interessierte von Experten individuell beraten lassen und die neuesten Innovationen live erleben. Die Bauarena ist die nach eigenen Angaben grösste ganzjährige Baufachmesse der Schweiz.

    digitalSTROM präsentiert in einem kurzen Video auf Facebook eine Beschreibung der Steuerung und Automatisierung der Beleuchtung via Taster, Touchscreen, Sprachsteuerung oder mit der Smartphone App zu jeder Zeit und von überall aus. Beleuchtung, Heizung und elektrische Geräte könne man ganz einfach per App steuern. Das bedeute: kein lästiges Aufstehen mehr, um das Licht ein- oder auszuschalten, keine unnötigen Stromkosten durch vergessene Geräte und zudem ein zusätzlicher Schutz für die Wohnung dank der integrierten Alarmszenarien, heisst es dazu von digitalSTROM.

    Die Vernetzung von Geräten und Haustechnik findet dank der Powerline Communication-Technologie über die vorhandene Stromleitung statt, heisst es in einer technischen Beschreibung auf einer speziellen Internetseite von digitalSTROM. Damit liessen sich bestehende und neue Gebäude einfach in smarte Gebäude, sogenannte Smart Homes, verwandeln. Die Lösung brauche keine bauliche Massnahmen und zusätzliche Kabel, was Nachrüstungen erleichtere.