Schlagwort: Bauwesen

  • ETH-Studierende schaffen innovativen Bambus-Pavillon

    ETH-Studierende schaffen innovativen Bambus-Pavillon

    Studierende im Masterstudiengang Advanced Studies in Architecture and Digital Fabrication der ETH haben einen nur 200 Kilogramm schweren und 40 Quadratmeter grossen Bambus-Pavillon geschaffen, informiert die ETH in einer Mitteilung. Für den Entwurf des innovativen Pavillons hatten seine Schöpfer dabei eigene digitale Design-Werkzeuge entwickelt. Bei der Herstellung wurde neben dem nachwachsenden Rohstoff Bambus auch wiederverwertbarer Kunststoff verwendet. Sämtliche Verbindungsstücke und Verschattungselemente entstanden im 3D-Druck.

    „Das für dieses Projekt entwickelte Bausystem zielt darauf ab, den logistischen Aufwand des Bauens zu reduzieren und gleichzeitig die Vorteile der digitalen Fertigung für eine nachhaltigere Baukultur zu nutzen“, wird Marirena Kladeftira, Doktorandin an der Professur Digitale Bautechnologien der ETH, in der Mitteilung zitiert. Die massgeschneiderten Verbindungsstücke können trotz ihrer komplizierten Geometrie und ihrer hohen Anforderungen an Toleranz wegen ihrer geringen Grösse überall auf der Welt im 3D-Druck hergestellt werden, erläutert die ETH. Die aus wiederverwertbarem Kunststoff und Lycra-Textil bestehenden Verschattungselemente lassen sich ebenfalls im 3D-Druck produzieren.

    „Diese Bauweise könnte also überall eingesetzt werden, wo Bambus vorhanden ist und kostengünstig gebaut werden soll“, schreibt die ETH. Zudem erlaube die modulare Struktur einen raschen Auf- und Abbau des Bauwerks. Der Bambus-Pavillon der Studierenden war in Zürich innert 48 Stunden aufgebaut und in der gleichen Zeitspanne auch wieder abgebaut worden.

  • UZH bekommt neues Zentrum für Zahnmedizin

    UZH bekommt neues Zentrum für Zahnmedizin

    Die Jury hat entschieden: Das neue Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) der Universität Zürich soll laut einer Mitteilung nach den Plänen der Arbeitsgemeinschaft Boltshauser Architekten/Drees & Sommer gebaut werden. Für den Architektenwettbewerb hatten sich 46 Teams beworben, 15 waren zugelassen worden. Jetzt wird das Siegerprojekt „Light Rack“ unter der Leitung der UZH gemeinsam mit dem Hochbauamt weiterentwickelt. Bis 2023 soll dem Regierungs- und Kantonsrat ein bewilligungsfähiges Vorprojekt vorgelegt werden.

    Der fünfgeschossige Neubau wird die sieben Kliniken und Institute des ZZM beherbergen. Läuft alles wie geplant, soll der Neubau 2029 bezugsfertig sein. Er wird seinen Standort auf dem heutigen Areal des Kinderspitals Zürich (Kispi) in Hottingen haben. Das Kispi zieht voraussichtlich 2022 in einen Neubau nach Lengg. wird François Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb der UZH, in der Mitteilung zitiert.

    Der ZZM-Neubau ist als Hybridbau aus Holz und Beton konzipiert. „Die UZH setzt bewusst auf Holzybridbauten, um die CO2-Bilanz zu verbessern“, heisst es von Chapuis in der Mitteilung. Die Planung sieht einen bepflanzten Innenhof und ein Atrium im Eingangsbereich vor. Fassaden und Dach sollen mit Photovoltaikelementen bestückt und das Dach artenreich bepflanzt werden. So soll ein grosser Teil des Energieverbrauchs mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden.

  • Schweizer und Deutsche beraten über nachhaltiges Bauen

    Schweizer und Deutsche beraten über nachhaltiges Bauen

    Der Schweizerisch-deutsche Austausch zum nachhaltigen Bauen 2021 findet vom 1. bis 2. März statt. Die Online-Veranstaltung will bilaterale Diskussionen zum Thema fördern sowie über gewonnene Erfahrungen und Beispiele für gelungene Umsetzungen informieren. Ziel ist aber auch, mögliche Kooperationspartner aus der Schweiz und aus Deutschland miteinander zu vernetzen.

    Das Strategieberatungsunternehmen Dreberis organisiert diese Veranstaltung im Auftrag des deutschen Ministeriums für Wirtschaft und Energie. Ihre Schweizer Partner sind das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz und Bauen digital Schweiz/buildingSmart Switzerland. Zur Zielgruppe gehören Architektur- und Ingenieurbüros ebenso wie Planer, Bauunternehmen und Immobilienverwalter. Ausdrücklich wendet sich diese Online-Konferenz auch an Anwender von digitalen Lösungen zur Optimierung von Geschäftsabläufen in der Baubranche sowie an alle, die sich für nachhaltiges Bauen einsetzen.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis 24. Februar möglich. Termine für individuelle Kooperationsgespräche mit deutschen Konferenzteilnehmern am zweiten Veranstaltungstag können vorab vereinbart werden. Eine Liste der deutschen Unternehmen, die Kooperationspartner in der Schweiz gewinnen möchten, findet sich auf der Internetseite der Kooperationstage.

  • Adrian Amstutz soll oberster Baustoffrecycler werden

    Adrian Amstutz soll oberster Baustoffrecycler werden

    Der Vorstand von arv Baustoffrecycling Schweiz schlägt der Generalversammlung Adrian Amstutz als neuen Präsidenten vor. Er begründet dies in einer Pressemitteilung mit den Erfahrungen von Amstutz als ehemaliger Inhaber eines Architektur- und Bauleitungsbüros, als Gemeindepräsident von Sigriswil BE und als SVP-National- und Ständerat. Amstutz habe während zwölf Jahren auch den Zentralvorstand des Nutzfahrzeugverbandes ASTAG präsidiert.

    Amstutz soll die Nachfolge von Thomas Merz antreten. Dieser war im Herbst nach fünf Jahren als Präsident des Verbandes zurückgetreten. Seither führt Vizepräsident Kurt Morgan interimistisch die Geschäfte des Präsidenten.

    Der Verband wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Schlieren. Er setzt sich für die Interessen der Wiederverwerter von Bauabfällen ein. Die Wahl des neuen Präsidenten ist für die Generalversammlung vom 19. Mai vorgesehen.

  • Schneider Spannagel Architekten heisst jetzt LUMO

    Schneider Spannagel Architekten heisst jetzt LUMO

    Das Architektenbüro Schneider Spannagel in Döttingen hat eine Umbesetzung in der Geschäftsleitung zu einer Überprüfung seines Auftritts am Markt veranlasst. Nach dem altersbedingten Rücktritt eines Geschäftsleitungsmitglieds wurde das Erscheinungsbild der Firma überprüft. Das Ergebnis war ein kompletter Umbau der Marke mit neuem Namen und neuem modernem Logo: LUMO Architekten AG. Aus dem bodenständig anmutenden Architekturbüro Schneider Spannagel wurde das als zeitgemäss-agiles Atelier verstandene Büro LUMO Architekten.

    In einer Medienmitteilung der mit der „Totalsanierung des Markenauftritts“ betrauten Werbeagentur Megura AG in Baden heisst es, der neue Name LUMO steht für „leicht, unkompliziert, modern, offen“. Das entspreche Werten und Arbeitsweise des Büros wie auch dem Baustil der realisierten Gebäude.

    Megura entwarf neben dem neuen Namen und Logo inklusive neuer Internetseite auch Briefköpfe, Beschilderung und Ähnliches. Die Leichtigkeit und Experimentierfreude der neuen Firma, so Megura, zeige sich in digitalen Medien: Das reduzierte Logo erlaube es, die markanten vier Buchstaben im Raum zu bewegen, so dass immer wieder neue Kombinationen entstehen.

    LUMO Architekten bleibt am alten Sitz der 1973 gegründeten und mehrfach personell umgestalteten und erweiterten Firma in der Poststrasse in Döttingen.

  • LafargeHolcim tritt Klimakonsortium des MIT bei

    LafargeHolcim tritt Klimakonsortium des MIT bei

    LafargeHolcim ist Gründungsmitglied des MIT Climate and Sustainability Consortium (MCSC). Das gibt der Baukonzern in einer Medienmitteilung bekannt. Die School of Engineering des angesehenen Massachusetts Institute of Technology hat diese Allianz am Donnerstag ins Leben gerufen. Sie besteht aus wissenschaftlichem Personal des gesamten Instituts und 13 einflussreichen Branchenführern verschiedener Industrien. LafargeHolcim vertritt dort die Baubranche.

    Dieser Zusammenschluss von Führungskräften aus verschiedenen Branchen hat zum Ziel, die Umsetzung von konkreten und in grossem Massstab skalierbaren Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels zu beschleunigen. Das MCSC wolle Kosten und die Barrieren für den Einsatz der besten verfügbaren Technologien und Prozesse senken, heisst es auf seiner Internetseite. Ziel sei ausserdem, die Ausmusterung von CO2-intensiven Energieerzeugungs- und Materialproduktionsanlagen zu beschleunigen, Investitionen dorthin zu lenken, wo sie am effektivsten sind und die besten Implementierungen schnell von einer Branche zur nächsten zu übertragen.

    „Ich fühle mich dem Aufbau einer Netto-Null-Zukunft verpflichtet und treibe innovative und nachhaltige Gebäudelösungen voran, die für die Menschen und den Planeten vorteilhaft sind“, wird LafargeHolcims Vorstandsvorsitzender Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. „Angesichts der Dringlichkeit der heutigen Klimakrise kann keine einzelne Organisation diese allein bewältigen. Deshalb bin ich stolz darauf, der MIT-Allianz gleichgesinnter Industrieführer und akademischer Partner beizutreten, um unsere Klimaschutzmassnahmen gemeinsam voranzutreiben.“

  • Poenina übernimmt Kälte 3000 AG

    Poenina übernimmt Kälte 3000 AG

    Die Bündner Kälte 3000 AG wird per 31. März 2021 zur Poenina Holding gehören, informiert die Gebäudedienstleistungsgruppe aus dem Wirtschaftsraum Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge ist der entsprechende Vertrag am 15. Januar unterzeichnet worden. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    „Mit der Akquisition der Kälte 3000 AG setzen wir unsere Wachstumsstrategie in den Kernkompetenzbereichen Heizung und Kälte fort“, wird Jean Claude Bregy, CEO der Poenina Gruppe, in der Mitteilung zitiert. Die auf Dienstleistungen für Kältetechnik spezialisierte Neuerwerbung verfügt neben dem Hauptsitz in Landquart über Niederlassungen in Samedan GR, Untereggen SG und Regensdorf ZH. Der Jahresumsatz des Unternehmens wird in der Mitteilung auf rund 15 Millionen Franken beziffert.

    Die bisherigen Geschäftsleiter Ronny Berry, Robert Gadient und Pius Gruber sollen die Kälte 3000 AG auch unter dem Dach von Poenina führen. Das Unternehmen werde zudem weiterhin unter seinem alten Namen auftreten, informiert Poenina in der Mitteilung.

  • Dietikon wählt Architekturprojekt für Schulerweiterung

    Dietikon wählt Architekturprojekt für Schulerweiterung

    Der Sieger im Architekturwettbewerb um die Erweiterung der Schulanlage Wolfsmatt in Dietikon steht fest. Das Zürcher Architekturbüro Bünzli Courvoisier erhielt vom Dietiker Stadtrat den Zuschlag. Zum einen überzeugte laut Medienmitteilung der Entwurf „Im Grünen“ durch Beibehaltung des Grundgedankens einer Pavillon-Schule mit Laubengängen zwischen den Einheiten und einem baulichen umschlossenen Pausenhof. Zum anderen sei das Angebot auch unter den kostengünstigsten gewesen, heisst es.

    Die Schulhauserweiterung ist wegen der steigenden Schülerzahlen notwendig geworden. Die Anlage Wolfsmatt wurde 1962 erbaut und ist zu klein geworden. Heute muss sie laut der Mitteilung um zwei weitere Primarklassenzüge, Gruppen-, Hort- und Mehrzweckräume sowie eine Turnhalle erweitert werden. Die Zubauten werden in südlicher Richtung der bestehenden Anlage entstehen. Damit soll auch ein neuer Zugang entstehen. Aus landschaftlicher Sicht werde die heutige Figur aus Pavillonbauten und umfliessenden Freiräumen erhalten und logisch ergänzt, heisst es in der Mitteilung.

    Der Zuschlag für das Generalplanerteam unter Federführung von Bünzli Courvoisier Architekten AG soll 2022 in einer Volksabstimmung erteilt werden. Bei Genehmigung soll 2024 mit dem Bau begonnen werden. Das Modell zum Projekt kann ab sofort und bis zum 12. Februar im Foyer des Stadthauses besichtigt werden.

  • Implenia baut auf Empa-Campus Dübendorf

    Implenia baut auf Empa-Campus Dübendorf

    Implenia realisiert die erste Etappe des neuen Empa-Campus Dübendorf. Für die Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung (Eawag) wird der Baukonzern laut seiner Medienmitteilung ab Frühling 2021 ein Laborgebäude, ein Multifunktionsgebäude und ein Parkhaus bauen. Deren Fertigstellung ist für den Herbst 2023 geplant. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 56 Millionen Franken.

    Dieses Siegerprojekt von sam architekten ist aus einem zweistufigen Gesamtleistungswettbewerb hervorgegangen. Seine Architektursprache bezeichnet Implenia in der Mitteilung als „funktional elegant und vornehm zurückhaltend“. Alle Neubauten sollen eine Minergie-P-Eco-Zertifizierung erhalten.

    „Es freut uns sehr, dass wir mit dem Forschungscampus ein weiteres interessantes Projekt für Empa Eawag ausführen dürfen“, wird Jens Vollmar, Head Division Buildings bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Damit knüpfen wir an die langjährige Beziehung an, die wir beispielsweise mit der erfolgreichen Realisierung des Forums Chriesbach, ebenfalls in Dübendorf, entwickeln konnten.“

  • Implenia und Hochtief bauen Tunnel in Hamburg

    Implenia und Hochtief bauen Tunnel in Hamburg

    Implenia und der Baukonzern Hochtief werden gemeinsam den 2,2 Kilometer langen Lärmschutztunnel Altona bauen. Das Projekt auf der Autobahn A7 in Hamburg hat laut einer Medienmitteilung von Implenia einen Auftragswert von rund 580 Millionen Euro. Auf dem Deckel dieses Tunnels sollen Kleingärten sowie Grün- und Parkanlagen entstehen. Zudem werden damit die beiden angrenzenden Stadtteile Othmarschen und Bahrenfeld wieder miteinander verbunden.

    Die Arbeiten zwischen den A7-Anschlussstellen Othmarschen und Volkspark werden voraussichtlich im April 2021 beginnen und bis 2028 abgeschlossen sein. Implenia wird das Vorhaben in einer Arbeitsgemeinschaft mit Hochtief kaufmännisch leiten. Hochtief hat die technische Federführung. Der Anteil von Implenia am Gesamtauftragsvolumen beträgt 35 Prozent.

    Wie Christian Späth, Head Division Civil Engineering bei Implenia, erklärt, habe sein Unternehmen in dem seit 2019 laufenden Angebotsverfahren zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten identifizieren können. „Dafür haben wir unter anderem Teile der Ausführungsplanung vorgezogen und sukzessive die Ergebnisse aus mehr aus 30 Abstimmungsterminen in die Kalkulation eingearbeitet. So konnten wir die Projektrisiken für alle Beteiligten deutlich minimieren.“

  • RAD bietet neue Gebäudemodule für Krebszentren

    RAD bietet neue Gebäudemodule für Krebszentren

    Das Portfolio von RAD Technology Medical Systems erweitert sich 2021 um drei verschiedene Gebäudekonfigurationen für die Bestrahlungstherapie mit Linearbeschleunigern (linear accelerators, kurz Linacs). Damit sollen Spitäler und Krebszentren laut einer Medienmitteilung in die Lage versetzt werden, in weniger als einem Monat Stationen mit den neuesten Modellen für die Elektronen- und Photonenbestrahlung einzurichten.

    Die modulare Bauweise und das patentierte Granulat-Abschirmungssystem des in Florida und Lugano ansässigen Unternehmens ermöglichten die Montage des Bunkers innerhalb nur weniger Tage. Die Module erlaubten ein Vielzahl von Gebäudekonfigurationen, von einem temporären Zusatzbunker für die Strahlentherapie bis zu einer kompletten und permanenten Einrichtung für Strahlentherapie.

    „Wir freuen uns, unser Portfolio mit dieser neuen Strahlentherapiestation zu erweitern, in der die neueste Generation von Linacs, die auf dem Markt ist, perfekt installiert werden kann“, so Kenneth Wright, Vice President of Sales and Business Development. „Im Jahr 2021 werden wir diese neue Art von Bunker und Krebszentrum in Europa und den USA erstmals einsetzen.“

  • Basel bereitet chemisch belastete Baustoffe auf

    Basel bereitet chemisch belastete Baustoffe auf

    Baumaterialien aus der Region Basel sollen künftig aufbereitet und im lokalen Baustoffkreislauf wiederverwertet werden können. Die im August 2020 gegründete Baustoff Recycling Nordwestschweiz AG, ein gemeinsames Unternehmen der Holcim Kies und Beton AG und der Antag Recycling AG, will dafür eine Aufbereitungsanlage in der Staatsgrube Birsfelden errichten. Die ehemalige Kiesgrube ist über die Bahn, die Strasse und den Rhein gut erschlossen und liegt neben dem Tunnelportal für den geplanten Rheintunnel der Basler Osttangente.

    Die Anlage in Birsfelden soll in der Lage sein, auch Aushubmaterial der höchsten chemischen Belastungsstufe verarbeiten zu können. Der aufbereitete Kies soll dann im benachbarten Betonwerk der Holcim Kies und Beton AG weiterverarbeitet werden. Insgesamt zwei Drittel des Materials sollen so wieder in den Baustoffkreislauf zurückfliessen.

    Der Kanton Basel-Stadt gibt für die Anlage einen Teil seiner Staatsgrube im Baurecht ab, schreibt er in einer Mitteilung.

  • Sika investiert in Cidra Concrete Systems

    Sika investiert in Cidra Concrete Systems

    Sika dehnt ihre Zusammenarbeit mit Cidra Concrete Systems aus. Das Zuger Unternehmen der Bauchemie hat laut einer Medienmitteilung eine Vereinbarung für eine Wachstumsfinanzierung mit Eigenkapital unterzeichnet. Diese Vereinbarung ergänzt die seit Anfang 2019 bestehende globale Partnerschaft mit dem nordamerikanischen Experten für Überwachungs- und Informationssysteme in Betonmischfahrzeugen. Sie wurde zur Einführung dieser Datendienstleistung in den USA und Kanada geschlossen.

    Cidra Concrete Systems mit Sitz in Eden Prairie im US-Bundesstaat Minnesota stellt hochpräzise On-board-Systeme her, die die Betonqualität während des Transports von der Betonmischanlage bis zur Baustelle messen. So können Betonhersteller über ein cloud-basiertes Datenportal zu jedem Fahrzeug ihrer Flotte in Echtzeit Informationen zur Betonqualität wie Verarbeitbarkeit oder Luftmenge abrufen. Jetzt soll diese Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen auf weitere Länder ausgedehnt werden. „Wir freuen uns, dieses Angebot dank Sikas Position als Marktführer weltweit anbieten zu können“, so Cidra-Chef Scott Anderson.

    „Mit dieser IoT-basierten Technologie können wir unseren Kunden in der Betonindustrie neue digitale Lösungen zur Verfügung stellen“, wird Phillippe Jost, Head Construction Sika, in der Mitteilung zitiert. Die „Optimierung des Mix-Designs von Beton“ ermögliche es den Sika-Kunden, „die Leistung ihres Betons und ihre Rentabilität zu verbessern, indem die Anzahl der zurückgewiesenen Lkw-Ladungen verringert wird“.

  • 14Trees baut mit 3D-Druck Schulen in Afrika

    14Trees baut mit 3D-Druck Schulen in Afrika

    14Trees nutzt 3D-Druck in grossem Massstab zum Bau erschwinglicher Wohn- und Schulgebäude in Afrika. Beginnend in Malawi sollen solche Bauten auf diese Weise in Rekordzeit realisiert werden. So seien die Wände der ersten Schule in Salima in nur 18 Stunden gedruckt worden, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem werde der CO2-Fussabdruck dabei durch „optimierten Materialeinsatz“ um bis zu 70 Prozent reduziert.

    14Trees ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Baustoffkonzerns LafargeHolcim und des Londoner Impact-Investors CDC Group. „Ich bin von der Arbeit unseres Joint Ventures 14 Trees begeistert“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Naher Osten und Afrika sowie Mitglied der Konzernleitung von LafargeHolcim, in der Mitteilung zitiert. „Beginnend in Malawi werden wir die Technologie in der gesamten Region einsetzen und haben auch für Kenia und Simbabwe schon Projekte in der Pipeline.“

    Tenbite Ermias, Managing Director Africa von CDC, ist überzeugt, dass „die breite Anwendung der bahnbrechenden Spitzentechnologie“ von 14Trees „gewaltige Entwicklungseffekte“ ermögliche. „Dies ist ein wunderbares Beispiel für unsere Investitionen in Unternehmen, die zu den UN-Nachhaltigkeitszielen beitragen.“

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, schätze UNICEF, dass in Malawi 36’000 Klassenzimmer fehlen. Mit herkömmlicher Technik seien dafür 70 Jahre nötig. 14Trees zufolge könne diese Lücke mit 3D-Druck bereits in zehn Jahren geschlossen werden. Zudem würden die Projekte vor Ort qualifizierte Arbeitsplätze schaffen.

  • Obwaldner Firmen gestalten Supermarkt der Zukunft mit

    Obwaldner Firmen gestalten Supermarkt der Zukunft mit

    Die tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG ist eine deutsche Tochtergesellschaft der Detailhändlerin Migros. Das Unternehmen betreibt derzeit in erster Linie Supermärkte, die auf Bio-Produkte fokussieren. Nun testet es auch ein neues Ladenkonzept. Der neue Supermarkt ist rund um die Uhr geöffnet und kommt ohne Kassierpersonal aus. Kunden können ihre Artikel scannen und per App oder Kreditkarte bezahlen. Der Laden wird dabei mit mehreren Kameras und 3D-Sensoren überwacht.

    Beim Design und dem Bau des ersten Testladens in Fulda hat sich die tegut… gute Lebensmittel GmbH & Co. KG Fachwissen aus Obwalden geholt. Der rund 50 Quadratmeter grosse Laden wurde von der Neue Holzbau AG und der HP Gasser AG, beide aus Lungern OW, mitentwickelt und realisiert, wie aus einer gemeinsamen Mitteilung hervorgeht. Konkret haben die beiden Firmen den Laden aus vier Elementen gebaut. Der fertige Laden ist anschliessend mit einem Spezialtransport nach Fulda geliefert worden. In erster Linie setzten die Firmen auf Holz, unsichtbare Stahlteile sowie das Hochleistungsverbindungsmittel GSA.

    Das Label „Made in Lungern“ hat sich in Deutschland gut bewährt, heisst es in der Mitteilung. So hat der erste Testladen unter anderem den Innovationspreis des Handels 2020 gewonnen. Dies sei auch der Unterstützung der Obwaldner Wirtschaftsförderung zu verdanken.

  • Jaisli-Xamax baut Traditionsfirma Beyer in Zürich um

    Jaisli-Xamax baut Traditionsfirma Beyer in Zürich um

    Die Mitarbeiterzeitung Brilli’s News der Jaisli-Xamax AG  in Dietikon hat den Umbau des Zürcher Traditionsunternehmens Beyer Uhren & Juwelen zum 260-jährigen Bestehen zum Anlass für ein Interviewmit Geschäftsführer René Beyer genommen. Unter dem Titel „Zeit für Neues“ berichtet Beyer darin von der guten Zusammenarbeit mit dem Baumanagement von Palmieriund dem für alle elektrischen Aspekte zuständigen Team von Jaisli-Xamax. Dieses „eingespielte Team“ habe schon vor neun Jahren einen ersten Umbau vollzogen und jetzt den im Sommer abgeschlossen Umbau zum Firmenjubiläum.

    Beyer wird zitiert: „Das ist nicht der erste Umbau mit dem Team der Jaisli-Xamax AG. Nicht nur bei Umbauten, auch bei diversen Unterhaltsarbeiten unter dem Jahr darf ich auf die zuverlässigen Fachkräfte Ihres Unternehmens zählen.“ Er schätze an der Zusammenarbeit, dass er die Fachkräfte alle persönlich kenne. Bei der Jaisli-Xamax AG herrsche ein familiäres Klima sowie ein Miteinander. „Mir ist es wichtig, einen kompetenten Partner an Bord zu haben, der auch ‚ieferet‘ und nicht nur ‚laferet‘“, so Beyer weiter.

    Zur Motivation für die Totalrenovierung sagt Beyer, er müsse schon an die Übergabe des Geschäfts an die nächste Generation denken und habe deshalb die Uhren- und Juwelen-Boutique mit einem besonderen Wohlfühl-Ambiente ausstatten wollen. Beyer: „Das mag vielleicht nach platter Marketingstrategie tönen, doch schlussendlich ist es wirklich das, was wir den Kundinnen und Kunden bieten können im Gegensatz zu den zahlreichen Online-Anbietern.“

  • Verein für nachhaltiges Bauen ist gegründet

    Verein für nachhaltiges Bauen ist gegründet

    Der neu geschaffene Verein Nachhaltiges Baubiologische Bauen (VNBB) verfolgt das Ziel, die Baubranche nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Zu diesem Zweck sollen Wissen und Kompetenzen gefördert und in die Berufsbildung integriert werden.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sei die nicht-gewinnorientierte Organisation auf Initiative von Dr. Thea Rauch-Schwegler vom Verein Baubioswiss in den vergangenen Jahren aufgebaut worden. Als Gründungsmitglieder haben sich Holzbau Schweiz, Gebäudehülle Schweiz, JardinSuisse, Lignum – Holzwirtschaft Schweiz sowie der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband angeschlossen. Dessen neue Geschäftsstelle in Wallisellen ist auch Sitz des VNBB. Die Leitung der VNBB-Geschäftsstelle ist ausgeschrieben. Neue Vereinsmitglieder und Partner sind ausdrücklich erwünscht.

    2019 wurde die Prüfungsordnung für die Höhere Fachprüfung Expertin/Experte Gesundes und Nachhaltiges Bauen vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation anerkannt. Damit, so der VNBB, „kann die Lücke in der höheren Berufsbildung im Bereich des nachhaltigen Bauens geschlossen werden“. 2022 werde der erste Vorbereitungskurs zum Diplom starten. Gleichzeitig hätten auch Berufsverbände die Wichtigkeit des Themas erkannt und sich entschieden, das Thema Nachhaltigkeit in der Berufsbildung gemeinsam anzugehen.

  • Matériaux Sabag druckt Betonelemente

    Matériaux Sabag druckt Betonelemente

    Matériaux Sabag erweitert sein Angebot um eine 3D-Drucklösung für Betonelemente. Das Unternehmen mit Sitz in Delémont setzt seit Ende September einen Roboter ein, der den 3D-Druck im Betonspritzverfahren ermöglicht. Die Betonelemente können damit in der Vorfertigung massgeschneidert werden. Die Lösung erlaube die Verwendung von Rohstoffen aus lokaler Produktion, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Zudem könne der CO2-Ausstoss um 30 Prozent gesenkt werden. „Auf diese Weise werden wir in der Lage sein, dringende Aufträge anzunehmen und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren, sodass wir den Anforderungen der Baustellen gerecht werden“, wird Cédric Theubet, Betriebsleiter von Matériaux Sabag, in der Mitteilung zitiert.

    Der jurassische Spezialist für Baumaterialien verwendet damit als erstes Unternehmen in der Schweiz diese Lösung von Mobbot. Das Start-up aus Freiburg i.Ue. entwickelt Roboterplattformen für den 3D-Betondruck. Sein 3D-Druck von Betonteilen erlaubt den Verzicht auf Verschalungen und verringert die nötige Handarbeit. Mobbot wurde 2018 on Agnès Petit gegründet und hat heute elf Mitarbeitende.

  • Algorithmus liefert Informationen zu Baugesuchen

    Algorithmus liefert Informationen zu Baugesuchen

    In der Schweiz ist die Veröffentlichung von Baugesuchen obligatorisch. Den Angaben von smartconext zufolge werden jährlich rund 50’000 Baugesuche veröffentlicht. Viele Bauunternehmen recherchieren diese selbständig, um neue Kunden zu gewinnen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Quellen sei der Zeit- und Kostenaufwand dabei aber unverhältnismässig gross.

    Das Zuger Start-up macht Baugesuche mit seiner im Juni lancierten Plattform auch für kleine Bauunternehmen einfach zugänglich. Mit Technologien wie Robotic Process Automation können dabei vorhandene Informationen zu Baugesuchen aus allen möglichen Quellen automatisch erfasst werden. Dank dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen werden die Daten aufbereitet.

    Nun erweitert smartconext seine Plattform mit einer neuen Schnittstellenlösung. Dadurch wird einer Medienmitteilung zufolge ein plattformübergreifender Informationsaustausch ermöglicht. So werden etwa einem Wärmepumpenhersteller, der Interesse an Neu- und Umbauten hat, nur die Baugesuche angezeigt, die für ihn infrage kommen. Einmalig dabei sei, dass alle Informationen in Echtzeit vorliegen.

    „Unsere Mission ist es, die Digitalisierung der Baubranche voranzutreiben“, sagt Dominik Mahn, CEO und Gründer von smartconext. „Wir entwickeln Lösungen, die Prozesse vereinfachen, Kosten sparen und den Erfolg steigern“, fügt er hinzu. Den so resultierenden Kostenvorteil gibt das Unternehmen laut Mahn den Kunden weiter.

  • LafargeHolcim verstärkt Anstrengungen für Klimaziele

    LafargeHolcim verstärkt Anstrengungen für Klimaziele

    Als erster global aktiver Baustoffkonzern habe LafargeHolcim sich zu wissenschaftlich fundierten Zielen bei der Reduktion seines CO2-Fussabdrucks verpflichtet, erläutert der Zuger Zementriese in einer Mitteilung. Konkret wird LafargeHolcim sich an der Kampagne der Science-Based Targets Initiative (SBTi) beteiligen. Sie verfolgt das Ziel, Unternehmen zu wissenschaftlich fundierten, messbaren Zielsetzungen zu motivieren, mit denen das Klimaziel der Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius eingehalten werden kann.

    Im Rahmen der Kampagne werde LafargeHolcim die CO2-Emissionen pro Tonne zementartiger Baustoffe auf 475 Kilogramm senken, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung. Des Weiteren will der Zuger Baustoffkonzern den Einsatz von kohlenstoffarmen und CO2-neutralen Baustoffen stärken. Zudem soll der Fussabdruck des Unternehmens durch die Steigerung der Wiederverwendung und Wiederverwertung von Abfällen und Nebenprodukten verkleinert werden. Insgesamt will LafargeHolcim die direkten Treibhausgasemissionen und die CO2-Emissionen aus zugekaufter Elektrizität bis 2030 gegenüber 2018 um über 20 Prozent senken.

    „Als weltgrösster Zementhersteller übernehmen wir eine Schlüsselrolle, um die Herausforderungen der heutigen Klimakrise zu bewältigen“, wird Magali Anderson, Chief Sustainability Officer von LafargeHolcim, in der Mitteilung zitiert. „Auf unserem Weg zu einem ,Net-Zero‘-Unternehmen sind wir nicht nur Teil der Lösung, sondern wir unterstützen auch unsere Kunden dabei, ihre Ziele in der Reduktion von Kohlenstoffen zu erreichen.“

  • Strabag setzt in der Fahrweid auf 3D-Modelle

    Strabag setzt in der Fahrweid auf 3D-Modelle

    Geroldswil, Weiningen und Limeco sind Bestandteil der Bauherrenschaft beim Gemeinschaftsprojekt Entwässerung Fahrweid. Im Rahmen des Projekts wird eine neue Abwasserkanalisation realisiert. Für das zentrale Schachtbauwerk setzt die Baufirma Strabag auf das Building Information Modeling (BIM), wies in einer Mitteilung heisst. Dabei wird eine Software für die Planung genutzt, durch welche unter anderem 3D-Modelle der zu realisierenden Bauwerke erstellt werden.

    „Das zentrale Schachtbauwerk führen wir gemeinsam mit den Planern der Firma ILF Schweiz mittels OpenBIM2Field als Pilotprojekt durch“, wird Stijepan Ljubicic in der Mitteilung zitiert, BIM-Manager bei Strabag. Dabei haben sich insbesondere die 3D-Modelle als hilfreich erwiesen. „Ein grosser Vorteil ist die optische Darstellung. Pläne in 3D sind einfacher verständlich als komplizierte Papierpläne, gerade auch für Leute im Team, die andere Sprachen sprechen – sie verstehen das 3D-Modell besser und schneller“, heisst es von Polier Adrian Wildhaber. Aber auch Änderungen seien so leichter umzusetzen als mit Plänen auf Papier, sagt Bauführer Sven Landis, „im Modell werden sie ganz einfach via Knopfdruck generiert“.

  • Eberhard gewinnt den Umweltpreis der Wirtschaft

    Eberhard gewinnt den Umweltpreis der Wirtschaft

    Der Umweltpreis der Wirtschaft wird jährlich vergeben und soll Unternehmen für Erfolg und nachhaltiges Handeln auszeichnen. Trägerin des Preises 2020 ist die Eberhard Bau AG mit Sitz in Kloten. Das Unternehmen hat eine Lösung für Wiederverwendung und Wiederverwertung der grossen Mengen von Bauschutt gefunden, die ständig anfallen. Unter dem Stichwort „Urban mining“ – die Stadt als Rohstoffquelle – ist das Familienunternehmen seit anderthalb Jahrzehnten einer der Pioniere der Wiederverwendung von bereits genutzten Baumaterialien. Heute werden laut Medienmitteilung in seinem Recycling-Zentrum jährlich bis zu 450’000 Tonnen mineralischer Schutt verarbeitet, welcher für Neubauten zur Verfügung steht.

    Nach Ansicht von Patrick Eberhard, Bereichsleiter Verkauf Baustoffe, fehlt in der Baubranche oft das Bewusstsein, dass Bauabfälle den grössten Abfallstrom der Schweiz darstellen. Die Firma Eberhard verwerte abgerissene Häuser, um aus diesen Rohstoffen komplett neue Bauten zu erstellen. So sei die neue Europaallee in Zürich zu 99 Prozent mit Qualitätsbaustoffen aus zweiter Hand gebaut worden.

    „Die Schweiz braucht den Umweltpreis der Wirtschaft, weil Veränderungen mit Leuchttürmen beginnen, an denen man sich orientieren kann“, zitiert die Medienmitteilung die Jurypräsidentin und Alt-Bundesrätin Doris Leuthard.

  • Pandemie verzögert Erholung im Schweizer Hochbau

    Pandemie verzögert Erholung im Schweizer Hochbau

    Die Bautätigkeit im Hochbau werde in diesem Jahr um 3,1 Prozent geringer als im Vorjahr ausfallen, prognostiziert BAK Economics in einer Mitteilung zur aktuellen Bauprognose des Wirtschaftsforschungsinstituts. Im kommenden Jahr wird ein weiterer Rückgang um 1,8 Prozent erwartet. Als Begründung weist BAK Economics auf im Jahresvergleich gesunkene Zahlen bei im Bau befindlichen Projekten, Baubewilligungen und Baugesuchen hin. „Diese Indikatoren sprechen dafür, dass sich die Hochbautätigkeit in einem zyklischen Abschwung befindet“, erläutern die Analysten.

    Sie gehen von einem Abschwung in allen Sparten des Hochbaus aus. Dem Wohnbau käme dabei allerdings aufgrund des besonders hohen Anteils eine besondere Rolle zu, heisst es weiter in der Mitteilung. Hier hätten steigende Leerstände zu einem Rückgang der Baubewilligungen seit 2018 geführt.

    Der Betriebsbau werde hingegen vor allem von den Auswirkungen der Pandemie gebremst, da in dieser Sparte Bauprojekte von besonders betroffenen Branchen wie dem Tourismus erfasst werden, erläutern die Analysten. Den Abwärtstrend beim Infrastrukturbau führen sie hingegen eher auf zyklische Effekte zurück.

    Mittelfristig gehen die Analysten von einer wieder steigenden Hochbautätigkeit in allen Sparten und Landesregionen aus. Dem Wohnbau werden dabei schwächere Wachstumsraten als in der Vergangenheit prognostiziert. Gute Perspektiven sehen die Analysten aufgrund gewachsener Bedeutung von Transport- und Logistik für den Lager- und Hallenbau. Regional weisen sie der Region Zürich/Aargau sowie dem Genferseeraum die höchsten Wachstumsperspektiven zu.

  • Kanton Zürich und SBB planen Velo- und Busprojekte gemeinsam

    Kanton Zürich und SBB planen Velo- und Busprojekte gemeinsam

    Der Kanton Zürich will bei anstehenden Projekten enger mit der SBB zusammenarbeiten. Damit wollen beide Partner laut einer kantonalen Medienmitteilung Synergien nutzen und Kosten sparen. Für den Kanton Zürich habe sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, die drei kantonalen Vorhaben zum Ausbau des Velo- und Busnetzes ins Grossprojekt Brüttenertunnel zu integrieren und gemeinsam mit der SBB an diesen Projekten zu arbeiten.

    „Das Projekt Brüttenertunnel bietet die Chance, in der Region Glattal Hand in Hand das bis dato umfangreichste Veloprojekt im Kanton Zürich zu realisieren und den öffentlichen Verkehr auszubauen“, wird Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in der Mitteilung zitiert. Gemäss Gesamtverkehrskonzept des Kantons Zürich soll der Anteil des Veloverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen bis 2030 kontinuierlich auf 8 Prozent erhöht werden.

    Deshalb hat der Regierungsrat beim Kantonsrat einen Objektkredit in Höhe von 73,1 Millionen Franken beantragt. Damit soll das Pilotprojekt einer Veloschnellroute von Zürich-Oerlikon über Wallisellen und Dübendorf ins Zürcher Oberland „hindernisfrei, zusammenhängend, sicher und komfortabel“ realisiert werden.

    Als Zubringer zu dieser Veloschnellroute ist eine Velohauptverbindung vom Quartier Im Lampitzäckern in Dietlikon entlang der SBB-Strecke in Richtung Baltenswil eine Velohauptverbindung gedacht. Auch sie ist Bestandteil dieses Synergieprojekts. Mit der Umgestaltung der Bahnhofstrasse soll die Velostrecke in Dietlikon und Wangen-Brüttisellen durchgehend zur Hauptverbindung ausgebaut und die Netzlücke Richtung Baltenswil geschlossen werden.

    Schliesslich wird im Zuge der Bauarbeiten am Brüttenertunnel die Unterführung Baltensilerstrasse in Bassersdorf aufgehoben. Als Ergänzung plant der Kanton eine Busspur, um den Busbetrieb von Baltenswil zum Bahnhof Bassersdorf bevorzugen zu können.

    Das Plangenehmigungsverfahren für den Brüttenertunnel und die drei Begleitprojekte läuft von 2023 bis 2025. Die Begleitprojekte werden der Öffentlichkeit vor der frühestens für Ende 2034 geplanten Inbetriebnahme des Tunnels etappenweise übergeben.

  • Schweizer Baubranche muss umdenken

    Schweizer Baubranche muss umdenken

    Die fast fertige Studie über Lage und Zukunft der Schweizer Bauindustrie von PwC Schweiz ist im März angesichts der Covid-19 Pandemie und deren wirtschaftlichen Auswirkungen überarbeitet und fortgeschrieben worden. Dabei zeigte sich ein deutlicher Wandel in den Zukunftserwartungen. Aus den zusätzlichen Rückmeldungen wurden die Einschätzungen „seit Covid-19“ abgeleitet und diese der ursprünglichen Einschätzung „vor Covid-19“ gegenübergestellt, heisst es in einer Medienmitteilung von PwC Schweiz zur Studie. Neu sind nur noch 58 Prozent der 130 an der Studie teilnehmenden Firmen positiv gestimmt (92 Prozent vor Covid).

    PwC Schweiz überschreibt seine Studie mit „Wandel vollziehen, Bewährtes mitnehmen“. Darin heisst es unter anderem: „Nur wer differenziert, gewinnt. Gefragt sind Kreativität und Pioniergeist. So steht der Bauindustrie ein Paradigmenwechsel hin zu mehr Differenzierung über vernetztes Zusammenarbeiten bevor. Dazu bietet gerade die Digitalisierung interessante Möglichkeiten. Sie reduziert Schnittstellen, erhöht die Qualität der Plan- und Führungsprozesse und begünstigt die Reduktion von Fehlerkosten und Leerläufen auf dem Bau.“ Covid-19 dürfte den „Abbruch von Silostrukturen in der Baubranche und den anstehenden Umbau rigider Denkmuster antreiben.“

    „Auch schon vor der Krise zeichnete sich ab, dass ein Paradigmenwechsel erforderlich ist, um im Bau Bestand zu haben – und dies obwohl die Schweizer Baubranche in zahlreichen Lebensbereichen auch in Zukunft eine tragende Rolle spielt», so Roland Schegg, Director und Leiter Consulting von Familienunternehmen & KMU bei PwC Schweiz.

    Zwar sähen 87 Prozent der Unternehmen in der Digitalisierung eine Chance, nur 62 Prozent aber gäben ihr einen hohen Stellenwert. Der Einsatz digitaler Technologien habe schon vor Jahren begonnen, heisst es bei PwC. Aber er beschränke sich meist auf Administration, Marketing, Kommunikation oder das Zeichnen der Pläne. Notwendig sei, Baudurchführung und Betrieb und ebenfalls zu digitalisieren. Insbesondere könnten die heute vielfach getrennten Plan- und Ausführungsprozesse intelligent verbunden werden.

    Die Baubranche der Schweiz trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandprodukt bei. Etwa 330’000 Vollzeitstellen sind im Hoch- und Tiefbau angesiedelt. Das entspricht einem Drittel aller Beschäftigten im industriellen Sektor.

  • Bringhen Gruppe beteiligt sich an Habitects

    Bringhen Gruppe beteiligt sich an Habitects

    Habitects ist 2019 als digitale Handels- und Serviceplattform für den Sanitärbereich in der Schweiz an den Start gegangen. Nun geht das Winterthurer Start-up eine Partnerschaft mit der Bringhen Gruppe ein. Das 1959 gegründete Unternehmen mit Sitz in Visp VS gehört mit 14 Standorten in der ganzen Schweiz und über angebotenen 120‘000 Produkten zu den grossen Fachhändlern im Baubereich. „Für mich ist diese Partnerschaft ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Firmengeschichte“, wird Jean-Pierre Bringhen, Inhaber und CEO der Bringhen Gruppe, in der Mitteilung von Habitects zitiert. „Um einen solchen Schritt ausserhalb der traditionellen Marktstruktur zu unternehmen, musste die Firmengruppe eine kritische Grösse mit einer entsprechenden Marktabdeckung erreichen.“

    Bringhen beteiligt sich auch finanziell am Winterthurer Unternehmen. Michael Lochmatter-Bringhen tritt in den Verwaltungsrat von Habitects ein.

    Habitects will dank der Partnerschaft zu einem führenden Marktplatz im Schweizer Bauhandel aufsteigen. Dazu sollen neue Dienstleistungen für Handwerker lanciert werden. Die Digitalisierung solle für eine einfachere und effizientere Abwicklung von Bauprojekten genutzt werden, wird Christoph Meili, Verwaltungsratspräsident von Habitects, in der Mitteilung zitiert. Das solle allen Anspruchsgruppen zugute kommen, vom Wohneigentümer über den Architekten zum Generalunternehmer.

    Habitects gehört zum digitalen Ökosystem ConReal Swiss. Dieses hat auch andere Unternehmen im Bau- und Immobilienbereich hervorgebracht, darunter Fixify, houzy und SmartDevis. Weitere Start-ups seien in Vorbereitung, heisst es in der Mitteilung.

  • Holcim liefert nachhaltigen Beton für HSG Learning Center

    Holcim liefert nachhaltigen Beton für HSG Learning Center

    Auf dem Areal der Universität St.Gallen (HSG) baut die HSG Stiftung auf dem institutseigenen Areal derzeit das neue HSG Learning Center. Das Generalunternehmen HRS Real Estate AG hat die Schweizer Holcim AG mit der Lieferung der Betone beauftragt. Bei rund der Hälfte der insgesamt 6000 Kubikmeter verbauten Betons kommt ein neues, nachhaltigeres Holcim-Produkt zum Einsatz, EvopactPLUS.

    „Mit EvopactPLUS schliessen wir den Baustoffkreislauf, schonen natürliche Ressourcen und sparen CO2 ein“, so Roger Dällenbach, Regionenleiter Deutschschweiz & Tessin, in einer Medienmitteilung von Holcim. Der neuartige Beton ersetzt natürlichen Kies mit einer wiedergewonnenen Gesteinskörnung aus der Region. Zudem beinhaltet er Susteno, nach Unternehmensangaben der „europaweit erste und einzige ressourcenschonende Zement, bei dem Mischgranulat aus Rückbauten als Zumahlstoff eingesetzt wird“. Dieses feine Material findet in der herkömmlichen Betonproduktion keine Verwendung und muss daher deponiert werden.

    „Im Vergleich zu einem bereits optimierten Massenzement spart der Einsatz von Susteno 10 Prozent CO2 ein“, heisst es in der Mitteilung. Auch die Regionalität spiele eine Rolle: Der Baustoff wird ab dem nur drei Kilometer von der Baustelle entfernten Holcim-Betonwerk in St.Gallen geliefert. „Es war ein Experiment für uns, da wir zum ersten Mal mit dem Produkt gearbeitet haben“, wird Polier Marcel Kunz von Holcim zitiert. Er sei sehr zufrieden damit, „es ist ein wunderbarer Beton.“

    In dem modernen Bau solle künftiger weniger das fachliche Lernen als vielmehr das Erlernen notwendiger Kompetenzen wie kritisches Denken und Selbstreflexion im Vordergrund stehen, so die Bauherrin, die HSG-Stiftung. Sie finanziert dieses Projekt grösstenteils aus Spenden von HSG Alumni.

  • Intershop beginnt mit Bau einer Montagehalle für Stadler

    Intershop beginnt mit Bau einer Montagehalle für Stadler

    Intershop erstellt für Stadler Winterthur eine neue Montagehalle. Laut einer Medienmitteilung liegt nun die Baubewilligung vor. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 16 Millionen Franken. Der Baubeginn sei noch für die laufende Woche, die Bauvollendung für Ende 2021 vorgesehen. Wie Stadler nach Abschluss der Vereinbarung mit der Intershop Holding mitgeteilt hatte, wird der Zugbauer das Werk von der Intershop-Tochter SGI City Immobilien AG langfristig anmieten. Der Mietvertrag verfüge über eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren, so Intershop.

    Mit dem Neubau erweitert Stadler Winterthur sein Kompetenzzentrum für Drehgestelle. Auf rund 13’250 Quadratmetern Landfläche entstehen weitere Lager- und Montageflächen zum Bau von Drehgestellen für Normal- und Breitspurzüge sowie für Strassenbahnen. Die Inbetriebnahme der neuen Halle ist für 2022 geplant. Stadler hatte im Februar die Absicht angekündigt, mit der Erweiterung der Produktionsstätte am Standort Winterthur voraussichtlich bis zu 50 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

  • Implenia gewinnt Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia gewinnt Hochbauprojekte in Deutschland

    Der Baudienstleister Implenia hat in Deutschland neue Hochbauaufträge erhalten. Der Auftragswert beläuft sich laut einer Medienmitteilung auf rund 108 Millionen Franken.

    In einem Gewerbegebiet in Bochum-Laer wird Implenia für die Landmarken AG drei Gebäude mit einer Fläche von rund 25’000 Quadratmetern erstellen. Der Baubeginn ist für diesen Herbst geplant.

    Als europäisches Pilotprojekt ist der Neubau einer innovativen Sport- und Freizeitanlage auf einer Industriebrache im Ruhrgebiet gedacht, „die in Kontinentaleuropa so erstmals errichtet wird“. Als Vorbild dienen die weltweit bereits existierenden 60 Anlagen dieser Art. Sie sollen eine Mischung aus Unterhaltung, Sport, Musik, Gastronomie und Veranstaltungen bieten. Weitere Anlagen sollen folgen, heisst es in der Mitteilung. Baustart ist im Oktober, die Übergabe ist für Februar 2022 geplant.

    Für die Beauftragung beider Projekte seien vorgeschaltete exklusive Partnerschaftsphasen entscheidend gewesen. Dabei habe Implenia mit den Kunden und ihren Planungsteams wirtschaftliche und technische Optimierungsvorschläge für das Projekt erarbeitet. „Das Ergebnis ist Kosten- und Terminsicherheit für den Bauherrn sowie auch für Implenia.“

    Zusätzlich zu diesen beiden Projekten im Ruhrgebiet wird Implenia eine Wohnanlage in Mannheim-Waldhof bauen und in München nahe des Bahnhofs den erweiterten Rohbau „für eine bekannte Hotelkette“ erstellen.

  • Calatrava verschönt Chicago mit neuer Skulptur

    Calatrava verschönt Chicago mit neuer Skulptur

    Der aus dem spanischen Valencia stammende Zürcher Architekt Santiago Calatrava hat für den Park vor dem River Point-Gebäude in Chicago eine eigenwillige Skulptur entworfen. Es handelt sich um eine 8,8 Meter hohe rote Blattformation. „Die sich nach aussen hin erstreckende Spirale aus einander überlappenden, blattähnlichen Elementen windet sich spiralförmig von sehr gross an der Basis bis zu sehr klein bis an den äusseren Rand der Skulptur“, heisst es in der Medienmitteilung dazu.

    River Point ist ein 52 Stockwerke hohes Gebäude, das Büros umfasst, aber auch ein Kongresszentrum und die in amerikanischen Wolkenkratzern oft üblichen Einkaufszentren. Es steht im gleichnamigen Park am Ufer des Chicago River und gehört den Firmen Ivanhoé Cambridge, Hines und Levy Family Partners. Das gewaltige Kunstwerk wird in den kommenden Wochen installiert.

    „Ich fühle mich geehrt, dass mein Werk dazu ausgewählt wurde, in das Stadtbild von Chicago integriert zu werden, einer Stadt, die auf eine beeindruckende Tradition urbaner Kunst und Architektur zurückblickt“, wird Calatrava dazu zitiert, auf dessen Internetseite auch Fotos zu sehen sind. Der internationale Architekt, dessen Unternehmen Santiago Calatrava GmbH seinen Sitz in Zürich hat, ist für viele einzigartige Gebäude und Bauwerke bekannt, wie das Milwaukee Museum of Art, den sogenannten Jahrhundertbahnhof Oculus in New York City und die Peace Bridge in Calgary in Kanada.

    „Dieser geradezu spektakuläre Neuzugang unter den faszinierenden und renommierten öffentlichen Kunstwerken am River Point Park stellt ein weiteres Beispiel dafür dar, wie unglaublich besonders dieses Bürogebäude mit seiner erstklassigen Ausstattung und seinem reichhaltigen Angebot für die Stadt, die Bewohner und unsere Mieter tatsächlich ist“, sagt Jonathan Pearce, Vizepräsident von Ivanhoé Cambridge.