Schlagwort: Bauwesen

  • Hilti schwenkt auf Wachstumskurs

    Hilti schwenkt auf Wachstumskurs

    Einer Mitteilung von Hilti zufolge hat der Werkzeughersteller aus Schaan in den ersten vier Monaten 2021 Umsätze in Gesamthöhe von rund 1,93 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum um 14,7 Prozent in Franken und 16 Prozent in Lokalwährungen.

    „Der Erholungstrend in der globalen Bauwirtschaft hat sich fortgesetzt und wir sind gut in das neue Geschäftsjahr gestartet“, wird Hilti-CEO Christoph Loos in der Mitteilung zitiert. „Es ist erfreulich, dass wir nicht nur gegenüber der tiefen Basis von 2020 zulegen konnten, sondern auch gegenüber den ersten vier Monaten 2019 ein Wachstum von rund 6 Prozent in Lokalwährungen erzielt haben.“

    Zur guten Entwicklung hatten alle Marktregionen der weltweit aktiven Gruppe beigetragen. Das höchste Umsatzwachstum wurde dabei mit 22 Prozent in Lokalwährungen in der Region Europa realisiert. In der Region Amerika legten die Umsätze im Jahresvergleich um 9,9 Prozent zu. In der Region Asien/Pazifik wurde ein Wachstum um 13,6 Prozent verbucht. Am schwächsten fiel das Wachstum mit 5 Prozent in der Region Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika aus.

    Aufgrund der pandemiebedingt niedrigen Werte aus dem Vorjahreszeitraum könnten aus der aktuellen Wachstumsrate keine Prognosen für die kommenden Monate abgeleitet werden, erklärt Hilti in der Mitteilung weiter. Die Gruppe rechne aber damit, im Gesamtjahr ein Umsatzwachstum „im hohen einstelligen Bereich“ in Lokalwährungen ausweisen zu können. hs

  • Gummi von alten Autoreifen soll Asphalt nachhaltiger machen

    Gummi von alten Autoreifen soll Asphalt nachhaltiger machen

    Die neue Abteilung Beton und Asphalt der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat für die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung, Innosuisse, untersucht, ob sich Gummi aus Altreifen in Strassenbelägen sinnvoll weiterverwenden lässt. Konkret gingen die Forschenden der Frage nach, ob Gummipartikel die Polymere in polymer-modifiziertem Bitumen für hochbelasteten Asphalt ersetzen können. Solche Beläge sind etwa in den USA und in Bayern bereits Norm.

    Herstellung und Verarbeitung stellten sich als problemfrei heraus. Auch Kälte-, Wärme- und Belastungstests zeigten mehrheitlich Ergebnisse, die knapp über oder knapp unter jenen von herkömmlichem Asphalt lagen. Insgesamt gäben Laborexperimente zwar einen detaillierten Eindruck, wird Asphaltspezialistin Lily Poulikakos von der Empa in einer Medienmitteilung zitiert. Doch wie sich die jahrelange Belastung in der Realität auswirkt, „ist dann doch eine andere Sache“. Mit der Zeit sollen drei im Sommer 2020 gebaute Testasphalt-Strecken in Graubünden, Waadt und auf einer Zürcher Kreuzung entsprechende Einsichten liefern.

    Die Umweltauswirkungen zweier Flüsterbeläge mit Gummiasphalt untersucht Empa-Forscher Zhengyin Piao im Rahmen seiner Dissertation gemeinsam mit dem Institut für Umweltingenieurswissenschaften der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Seinen Berechnungen zufolge schneiden beide Belagarten beim Energieverbrauch ähnlich ab. Doch führen die Gummibeläge zu deutlich geringeren CO2-Emissionen.

    Aber auch dieser Vorteil wird von einem anderen Umstand kompensiert: In der Schweiz sparen Zementwerke durch die Verbrennung von Altreifen statt Kohle so viel CO2 ein, dass Asphalt mit Gummi unter dem Strich sogar „ein klein wenig schwächer“ abschneidet als Asphalt mit Polymeren. Nähern sie sich aber in den kommenden Jahren wie geplant der CO2-Neutralität, würde das die Karten neu mischen. Und wenn sich die Teststrecken auf lange Sicht positiv entwickeln, könnte laut Samuel Probst vom Asphalthersteller Weibel AG „dafür einmal ein Markt entstehen“. mm

  • Nüssli baut für das Ziegelei-Museum

    Nüssli baut für das Ziegelei-Museum

    Bei der Ziegeleihütte in Cham handelt es sich um ein geschütztes Baudenkmal, deren Museum den Herstellungsprozess von Lehm bis zum Ziegel darstellt. Das Bauen mit Lehm habe in der Schweiz zwar eine lange Tradition, sei aber in Vergessenheit geraten, heisst es in einer Medienmitteilung von Nüssli, dem in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Veranstaltungsbauer. Nüssli hat sich an einem Nachhaltigkeitsprojekt im Ziegelei-Museum beteiligt, bei welchem das Baumaterial Lehm wieder in den Vordergrund gerückt werden sollte.

    Dabei hat Architekt Roger Boltshauser mit Studierenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Technischen Universität München (TU) einen neun Meter hohen Aussichtsturm aus Lehm gebaut, der kürzlich eröffnet wurde. Nüssli hat an dem Projekt mit seinen Spezialisten für Holz- und Metallbau teilgenommen. Neben der massgeschneiderten Spindeltreppe und einem Hebefalttor für den Zugang zum Dach hat Nüssli auch die Aussichtsplattform aus Holz beigesteuert.

    Während das Hebefalttor ein Gewicht von 545 Kilogramm aufweist, bringt es die aus 14 Meter langen Balken angefertigte Aussichtsplattform auf ein Gewicht von 3200 Kilogramm. Sie ist von den Nüssli-Spezialisten vor Ort zusammengebaut und auf die Lehmmodule montiert worden. jh

  • Pirmin Jung gewinnt Schweizer Architekturpreis

    Pirmin Jung gewinnt Schweizer Architekturpreis

    Die Jury des renommierten Schweizer Architekturpreises Arc Award hat die durchgehend digitale Planung des neuen Firmensitzes von Pirmin Jungausgezeichnet. In einer Unternehmensmitteilung wird Jurypräsidentin Birgitta Schock zitiert: „Es ist eine wirklich gute Eingabe, auf den Punkt gebracht und unglaublich überzeugend.“ Sie bezeichnet die Projektplanung als „ein exzellentes Beispiel der Zusammenarbeit und der Prozessoptimierung“. 

    Die Firma Pirmin Jung ist normalerweise als Fachplaner für Holzbau in Bauprojekten involviert. Beim Bau des Haus des Holzes fungiert sie jedoch als Bauherr. Diese Möglichkeit habe die Firma genutzt, um die sogenannte Bauwerksdatenmodellierung (Building Information Modeling, BIM) in innovativer und zukunftsweisender Form einzusetzen, so Jurymitglied Martin A. Fischer, Professor für Bauingenieurswesen und Umwelttechnik an der kalifornischen Universität Stanford und Director des Center for Integrated Facility Engineering. Das Team habe statt der üblichen Projekthierarchie ein Projektsystem entworfen. „Das schafft ein Klima des Zusammenhalts im Projektteam.“ Das erschaffene Regelsystem müsse „zum Standard für alle Projektdokumentationen werden“. 

    „Die Freude ist riesig“, wird Geschäftsführer Pirmin Jung in der Mitteilung zitiert. „Das Projekt Haus des Holzes ist eine Teamleistung. Als nächster Schritt ist es spannend, das (digitale) Projekt auf die Baustelle zu bringen und gemeinsam mit den Unternehmern zusammen da weiterzubauen bis zum Bezug im Sommer 2022 – ohne Pläne, sondern wirklich nur mit dem BIM-Modell.“

    Ziel von Architekt Marc Syfrig und Bauherr Jung ist es, eine Vorbildfunktion zu übernehmen und aufzuzeigen, wie man in Zukunft bauen sollte, um Umwelt und Klima zu schonen. Insgesamt 80 Prozent des Gebäudes sind für Büro- und Gewerbenutzung vorgesehen, der Rest für Wohnungen. Rund 100 Arbeitsplätze sollen dort entstehen, die Hälfte davon für Pirmin Jung. Der Baustart erfolgte im Januar 2021. Im April 2022 will Jung vom aktuellen Firmensitz in Rain nach Sursee umziehen. mm

  • Venedig erhält erste 3D-gedruckte Betonbrücke

    Venedig erhält erste 3D-gedruckte Betonbrücke

    Die Block Research Group am Institut für Technologie in der Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) hat zusammen mit Zaha Hadid Architecs Computation and Design Group für die Ausstellung „Time Space Existence“ die erste 3D-gedruckte Bogenbrücke aus Beton gebaut. Die Ausstellung wird vom Europäischen Kulturzentrum während der Architekturbiennale in Venedig gezeigt. Sie beginnt am 22. Mai und endet am 21. November.

    Die Brücke namens Striatus wird laut einer Medienmitteilung des Zuger Baukonzerns LafargeHolcim „demnächst“ in den Giardini Marinaressa, einem öffentlichen Park am Biennale-Gelände nahe des Arsenale, eröffnet. Holcim Schweiz hat das Projekt unterstützt. An der Umsetzung massgeblich beteiligt sind auch die Innsbrucker Spezialisten für additive Fertigung mit Beton von incremetal3D.

    Die Striatus-Brücke steht allein durch Druck, ohne jegliche Bewehrung. „Durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien von computergestütztem Design und Engineering bis zu robotergestützter Fertigung belebt Striatus die traditionellen Techniken der alten Baumeister wieder“, heisst es dazu in der Mitteilung. Veranschaulicht wird das innovative Projekt in einem kurzen Video.

    Zudem sei diese Brücke so konzipiert, dass Material nur dort verbaut wird, wo es benötigt wird. Das reduziere den ökologischen Fussabdruck erheblich. Da sie ohne Bewehrung und in Trockenbauweise ohne Bindemittel gebaut werde, könne das Material immer wieder neu verwendet werden. mm

  • Spatenstich für KREIS Haus ist erfolgt

    Spatenstich für KREIS Haus ist erfolgt

    Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat mit dem Bau des sogenannten KREIS Hauses begonnen. Das Akronym steht für klima- und ressourcen-effizientes Suffizienz-Haus. Mit diesem Projekt möchte das ZHAW-Departement Life Sciences und Facility Management zeigen, wie Kreislaufwirtschaft auf kleinstem Raum umgesetzt werden kann.

    Laut seiner Medienmitteilung wurde das KREIS Haus mit kreislauffähigen Anwendungen konzipiert, von den Baumaterialien bis zu den Nährstoffen im Abwasser, die den Dachgarten düngen. Das Gebäude werde nach baubiologischen Grundsätzen klimaneutrales Bauen und Wohnen verwirklichen und zeigen, wie sich eine suffiziente Lebensweise auf reduzierter Wohnfläche verwirklichen lässt.

    Das KREIS Haus wird bis August 2021 auf dem Grundstück des Vereins Synergy Village in Feldbach am rechten Zürichseeufer gebaut. Interessierte können das Projekt vor Ort in einer sechsteiligen Workshop-Serie an drei Tagen begleiten. Praktisch Veranlagte sind eingeladen, an der Mitmachbaustelle mitzuhelfen. Eine Live-Webcam fängt alle Baufortschritte ein.

    Zudem gibt es die Möglichkeit, selbst einige Tage und Nächte in dem Haus zuzubringen und es zu testen. Ausserdem werden regelmässig Führungen und Workshops angeboten. Alle Besucherinnen und Besucher werden im Anschluss gebeten, an einer wissenschaftlichen Befragung teilzunehmen. Damit soll die Forschung unterstützt werden. mm

  • Baumeisterverband bricht Lanze für traditionelle Baustoffe

    Baumeisterverband bricht Lanze für traditionelle Baustoffe

    Der Gebäudepark der Schweiz sei aufgrund seiner Überalterung für rund einen Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich, schreibt der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) in einer Mitteilung. Um die Klimaziele und insbesondere die CO2-Neutralität bis 2025 zu erreichen, müsse die Geschwindigkeit bei der Modernisierung des Gebäudeparks verdreifacht werden, heisst es dort weiter. Dabei macht sich der SBV für eine sinnvolle Kombination aller Baumaterialien stark.

    Aktuell kämen Backsteine, Zement, Beton und Stahl auf einen Anteil von rund 95 Prozent am Baumarkt, schreibt der SBV. Er stützt sich dabei auf eine von mehreren Verbänden der Baubranche verfasste Studie zum Einsatz der verschiedenen Baumaterialien in der Schweiz. Der Holzanteil ist ihr zufolge innert zehn Jahren von 4,4 auf 5,3 Prozent gestiegen.

    Es sei sehr wahrscheinlich, dass die traditionellen Baustoffe auch in den kommenden Jahrzehnten eine tragende Rolle spielen werden, meint der SBV. Er hält es im Interesse nachhaltigen Bauens daher für falsch, „wenn ein Baumaterial durch politische Aktivitäten gegen das andere ausgespielt wird“. Stattdessen sollten die Baumaterialien sinnvoll kombiniert werden. Zudem könnte der Anteil wiederverwerteten Baumaterials durch innovative Technologien gesteigert werden.

    Derzeit mache wiederverwerteter Bauschutt 16 Prozent der am Bau verwendeten Materialien aus, erläutert der SBV. Gleichzeitig lande anfallender Bauschutt bereits zu 70 Prozent in der Wiederverwendung. Zudem zeichneten sich Baustoffe wie Backstein und Beton durch „ideale energetische Eigenschaften für den sommerlichen Wärmeschutz“ aus, argumentiert der SBV. Vor dem Hintergrund steigender Temperaturen im Zuge des Klimawandels könnte dies zur Einsparung von Energie zur Kühlung beitragen. hs

  • Baukultur kann jetzt gemessen werden

    Baukultur kann jetzt gemessen werden

    Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat das Davos Qualitätssystem veröffentlicht. Es stellt erstmals Kriterien zur objektiven Beurteilung des baukulturellen Werts eines Gebäudes oder Ortes zur Verfügung. Gleichzeitig bietet es Hilfestellung bei der Erarbeitung baukulturell wertvoller Architektur. Auch für die Jurierung im Rahmen von Wettbewerben ist es als Leitfaden gedacht.

    Wie es in einer Medienmitteilung des BAK heisst, wurde das Davos Qualitätssystem auf der Grundlage der Erklärung von Davos und im Anschluss an die internationale Genfer Tagung Getting the measure of Baukultur von 2019 mit internationalen Partnern erarbeitet. Dabei gehen die Beteiligten davon aus, dass hohe Baukultur nicht rein subjektiv, sondern durchaus objektivierbar ist.

    So definiert das Kompendium acht Qualitätskriterien: Gouvernanz, Funktionalität, Umwelt, Wirtschaft, Vielfalt, Kontext, Genius Loci und Schönheit. Wie das BAK betont, würden dabei soziale, emotionale und kulturelle Kriterien gleichwertig zu technischen und funktionalen betrachtet.

    Der sogenannte Davos Prozess begann 2018 mit der Verabschiedung der Erklärung von Davos mit dem Titel „Eine hohe Baukultur für Europa“ durch die europäischen Kulturministerinnen und -minister. Diese Erklärung erinnert daran, dass Bauen Kultur ist und Raum für Kultur schafft. Das Davos Qualitätssystem versteht sich als Beitrag zum laufenden Davos Prozess. mm

  • E-Mobilitätspaket soll Bauherren ansprechen

    E-Mobilitätspaket soll Bauherren ansprechen

    Das Energieversorgungsunternehmen Primeo Energie mit Sitz in Münchenstein BL, die Liestaler Energieversorgerin Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) und die Carsharing-Anbieterin Mobility mit Sitz in Rotkreuz haben sich zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Produkt rund um Elektromobilität anzubieten. Mit einem neuen E-Mobilitätspaket für grössere Bauprojekte soll es für Bauherren leichter werden, Wohnungskäufern und -mietern ein Angebot im Bereich der E-Mobilität unterbreiten zu können, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Primeo Energie, EBL und Mobility stellen bereits elektrifizierte Fahrzeuge wie Renault Zoe, den ID.3 und das Tesla Model 3 an verschiedenen Standorten zur Verfügung und versorgen die Fahrzeuge über ihre Lade-Infrastruktur mit 100 Prozent erneuerbarer Energie. Inhaber eines Mobility-Abos können die E-Autos schweizweit nutzen.

    Mit dem E-Mobilitätspaket für grössere Bauprojekte sollen Investoren, Planer und Architekten grösserer Bauprojekte leichteren Zugang zu dem Angebot erhalten und dazu beitragen, dass mehr Menschen in Wohnquartieren auf Elektromobilität zurückgreifen. Dort wollen Primeo Energie, EBL und Mobility ihr ZEV-Modell weiter ausbauen, ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch. Dabei werde vor Ort klimafreundliche Sonnenergie produziert und genutzt. ko

  • FenX überzeugt mit nachhaltigem Dämmstoff

    FenX überzeugt mit nachhaltigem Dämmstoff

    Die FenX AG hat sich im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde 2,7 Millionen Franken gesichert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.  Zu den Investoren gehören unter anderem die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site, die Zürcher Kantonalbank sowie das auf simulationsbasierte Planungen spezialisierte Unternehmen CADFEM International.

    FenX AG hat eine patentierte Technologie entwickelt, mit der Industrieabfälle durch ein kostengünstiges Schaumverfahren bei Raumtemperatur in Dämmplatten verwandelt werden können. Die so hergestellten Dämmplatten weisen laut der Mitteilung gute Isolationseigenschaften und eine hohe mechanische Festigkeit auf. Sie sind nicht brennbar und verursachen fast keinen CO2-Ausstoss.

    Mit den frischen Mitteln will FenX einerseits weiter in die Forschung und Entwicklung investieren. Andererseits will das Unternehmen seine erste Produktionsanlage aufbauen und den Markteintritt vorbereiten. Das langfristige Ziel von FenX ist es, weltweit wiederverwertbare Baumaterialien herzustellen. Die Produktion soll dabei dezentral aus lokal verfügbaren Ressourcen erfolgen.

    FenX wurde 2019 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliedert. Hinter dem Unternehmen stehen Forschende aus dem Labor für komplexe Materialien der ETH.

  • Jakob Stark präsidiert Lignum

    Jakob Stark präsidiert Lignum

    Lignum hat Ende April seine Frühjahrversammlung online abgehalten, wie jetzt aus einer Medienmitteilung der Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft hervorgeht. Dabei hat auch Wirtschaftsminister Guy Parmelin ein Grusswort geschickt und darin auf das Potenzial von Holz verwiesen. Einerseits würden in der Schweiz zunehmend Bauherren und Architekten auf Holz setzen und andererseits würden Wald und Holz zur Erreichung der Energie- und Klimaziele des Bundes beitragen. Es herrsche weltweit eine enorme Nachfrage nach dem Material.

    Lignum wird nun von Jakob Stark geführt. Der Thurgauer Ständerat hat die Präsidentschaft von Sylvia Flückiger übernommen. Zu ihrem Abschied hielt alt Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger die Laudatio und unterstrich dabei, dass die Holzbranche sowohl in wald- wie in holzpolitischer Hinsicht von der Arbeit Flückigers profitiert habe.

    Der neue Präsident Stark sieht für die Zukunft immer mehr Anwendungsgebiete für den Werkstoff Holz. Nicht nur im Gebäude-, sondern auch im Infrastrukturbereich, beispielsweise im Brückenbau, wie er in einem Interview sagt. Zudem würde es auch Möglichkeiten geben, Holz gemeinsam mit Beton zu nutzen: „Modernes Bauen ist hybrid, man mischt.“ Als Kompetenzzentrum zur Anwendung von Holz am Bau käme Lignum eine wesentliche Bedeutung für eine positive Zukunft von Holz in der Schweiz zu. Zudem habe Holz klimapolitisch den Vorteil, „dass das verwendete Holz viel CO2 bindet und damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase bzw. zur Bremsung der Klimaerwärmung leisten kann, und das erst noch sehr kostengünstig“, so Stark.

  • Empa und Eawag erweitern Campus

    Empa und Eawag erweitern Campus

    Am Mittwoch haben symbolisch die Bauarbeiten für die Erweiterung des Forschungscampus‘ von Empa und Eawag in Dübendorf begonnen. Mit dem Spatenstich wurde der Startschuss für ein neues Laborgebäude gegeben. Zudem sind auf dem insgesamt 20’000 Quadratmeter grossen Grundstück ein Multifunktionsgebäude und ein Parkhaus vorgesehen. Laut Mitteilung der Empa ist die Fertigstellung für Mitte 2024 geplant.

    Das Laborgebäude wird Raum für rund 60 neue Labore und Büros bieten, das Multifunktionsgebäude 1000 Quadratmeter Bürofläche und im Erdgeschoss Platz für Gastronomie. Sämtliche Parkplätze werden ins Parkhaus verlegt. Insgesamt 260 Fahrzeuge sollen darin Platz finden. Dadurch würden die Aussenflächen für Fussgänger und Radfahrer einladender und sicherer. Zudem sei mehr Begrünung möglich.

    Künftig werde nicht nur in, sondern auch an und mit den neuen Gebäuden geforscht. Vor allem bei Energie und Gebäudetechnik sollen Innovationen aus den Empa-Laboren zum Einsatz kommen. So sei etwa ein Feld mit Erdsonden geplant, die die Abwärme der Gebäude speichern und sie im Winter wieder abgeben. Im Rahmen eines Forschungsprojekts werde dann untersucht, wie diese Innovation die Energieversorgung des Campus beeinflusst. 

  • Modernstes Schweizer Sägewerk ist im Bau

    Modernstes Schweizer Sägewerk ist im Bau

    Die Tschopp Holzindustrie AG in Buttisholz investiert 75 Millionen Franken, um ihr mittlerweile 21 Jahre altes und überlastetes Sägewerk zu ersetzen. Auf 20’000 Quadratmetern soll nach Unternehmensangaben das modernste Sägewerk der Schweiz entstehen. Der Betrieb wird in dritter Generation von den Brüdern Ronald und Daniel Tschopp geleitet.

    Mit dieser Investition setze die Tschopp Holzindustrie AG ein wichtiges Zeichen für die inländische Holzbranche, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit könnten dem Markt langfristig mehr Holzwerkstoffe aus Schweizer Holz bereitgestellt werden.

    Das neue Werk ist auf 300’000 Kubikmeter Rundholz ausgelegt. Sie sollen vom Rundholzplatz im Einschichtbetrieb und von der Sägelinie samt Sortierwerk und Stapelanlagen in maximal zwei Schichten bewältigt werden. Auch künftig würde die Holzart Fichte/Tanne aus einheimischen Wäldern verarbeitet. Dabei setze Tschopp auch weiterhin auf die „langjährige und professionelle Partnerschaft mit den bewährten Rohholzlieferanten“.

    Die Tschopp Holzindustrie AG ist auf die Herstellung von Schalungsplatten für die Baubranche spezialisiert. Seit 2005 werden aus dem Restholz Pellets für die Energiebranche produziert. In beiden Bereichen sei Tschopp Marktführer in der Schweiz.

    Nach der Inbetriebnahme des neuen Sägewerks sollen Holzbaufirmen auch Produkte angeboten werden, die im Inland bisher gar nicht oder nicht industriell hergestellt werden und deshalb aus dem Ausland importiert werden müssen, etwa Dreischicht-Naturholzplatten.

  • Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    In Stadel ist der kreislauffähige Beton zirkulit erstmals ausgeliefert worden. An der Hinterdorfstrasse entstehen damit drei Mehrfamilienhäuser. „Mit der Lieferung der ersten Kubikmeter zirkulit-Beton beginnt das zirkuläre Zeitalter“, schreibt das neu gegründete Unternehmen, das sich genauso nennt wie sein Produkt, in seiner Medienmitteilung.

    Dank des Einsatzes von 1850 Kubikmeter zirkulit-Beton spare die Bauherrin EBI Immobilien 3260 Primärrohstoffe. Zudem reduziere sie den CO2-Fussabdruck des Bauprojekts um 18’500 Kilogramm. Dies werde dadurch erreicht, dass eine „neuartige Technologie“ CO2 im Beton speichere.

    Dieser Baustoff „gibt mir die Möglichkeit, beim grössten Einflussfaktor, dem Beton, eine deutliche Reduktion zu erzielen“, wird Sarah Heinle von EBI Immobilien in der Mitteilung zitiert. „Wir hoffen, dass weitere Bauherrschaften nachziehen, damit wir gemeinsam die ehrgeizigen Umweltziele erreichen.“

    Theoretisch, so zirkulit, könne die Bauwirtschaft jährlich 7,5 Millionen Tonnen Bauabfall beseitigen und gleichzeitig über 42 Millionen Kilogramm CO2 im Beton speichern. Die Technologie sei marktreif und die nationale Expansion gestartet.

  • LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim hat ihre Heracles Gruppe in Griechenland verstärkt. Vom Mitbewerber Heidelberg Cement kaufte der Zuger Baustoffproduzent die Firma Halyps Domia Ylika, namentlich ihr grosses Zuschlagstoffgeschäft und zwei Transportbetonwerke. Wie es in einer Medienmitteilung von LafargeHolcim heisst, werde diese Akquisition die Position der Heracles Gruppe in der florierenden Metropolregion Athen mit ihren wichtigen Infrastrukturprojekten stärken.

    „Ich bin begeistert von den Möglichkeiten und Wachstumsaussichten dieser Akquisition in der Region Attika in Zentralgriechenland“, wird Miljan Gutovic, Region Head EMEA, in der Mitteilung zitiert. „Sie wird uns mit unserem führenden Angebot an nachhaltigen Gebäudelösungen wie dem grünen Beton ECOPact zusätzlich in unserem Streben nach Netto-Null unterstützen.“

    Die Akquisition werde den Heracles-Kunden ein erweitertes Produktportfolio an Zuschlagstoffen und Betonlösungen bieten, die für alle Bauprojekte geeignet sind. So habe die Heracles Gruppe in diesem April ihr ECOPactSortiment an grünem Beton mit einem reduzierten CO2-Fussabdruck auf den Markt gebracht.

  • Sika verstärkt sich in Japan

    Sika verstärkt sich in Japan

    Sika übernimmt mit Hamatite einen der führenden japanischen Zulieferer für Kleb- und Dichtstoffe. Sein Jahresumsatz betrug zuletzt 160 Millionen Franken. Der Reifenproduzent Yokohama Rubber hat diesen Geschäftsbereich im Zuge einer Umorientierung auf sein Kerngeschäft verkauft.

    Mit Hamatite erhält das Zuger Unternehmen für Spezialitätenchemie erweiterten Marktzugang zu allen wichtigen japanischen Automobilherstellern, auch ausserhalb Japans. Damit will Sika laut einer Medienmitteilung den Anteil seiner Lösungen pro Fahrzeug signifikant erhöhen. Zudem erhalte Sika umfassende globale Produktionskapazitäten und könne somit allen Autoherstellern langfristige Vorteile in der Lieferkette bieten.

    Durch den Zukauf erweitere sich auch Sikas Portfolio von hochwertigen Kleb- und Dichtstoffen, die den hohen japanischen Baustandards entsprechen. Sikas Marktdurchdringung im Automobil- und Bausektor werde sich beschleunigen, so Sika-CEO Paul Schuler. „Mit unseren weltweiten Produktionskapazitäten werden wir unsere Kunden im Automotive-Bereich sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene noch besser bedienen können.“

    „Wir freuen uns darauf“, so Mike Campion, Regionalleiter Asien/Pazifik bei Sika, „die Mitarbeitenden von Hamatite bei Sika zu begrüssen und zusammen mit ihnen unser gemeinsames Cross-Selling-Potenzial zu entwickeln“.

  • Zirkulit-Beton ist bald national verfügbar

    Zirkulit-Beton ist bald national verfügbar

    Der ökologische Beton namens Zirkulit wird in den kommenden Monaten schweizweit verfügbar sein. Für dessen Herstellung und Vertrieb sind die beiden Firmen Eberhard Unternehmungen aus Kloten und Kästli Bau aus Rubigen eine Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam haben sie ein Lizenzsystem für den innovativen Baustoff geschaffen und die zirkulit AG mit Sitz in Kloten gegründet. Die beiden Inhaber sind die beiden ersten Lizenznehmer.

    Zirkulit zeichnet sich laut einer Medienmitteilung der zirkulit AG durch „maximale Zirkularität“, einen kleineren CO2-Fussabdruck und gleiche statische Eigenschaften wie Primärbeton aus. Der Verbrauch von Primärressourcen werde auf weniger als ein Drittel reduziert. Zusätzlich werde der CO2-Fussabdruck durch eine von zirkulit entwickelte CO2-Speichertechnologie verkleinert. Als erste Bauherrin habe sich die Swiss Prime Site Immobilien AG im vergangenen Herbst entschieden, zirkulit auf dem JED-Areal in Schlieren ZH zu verwenden.

    „Der Baustoff birgt grosses Potenzial für die Baubranche“, wird der Geschäftsführer der zirkulit AG, Patrick Eberhard, zitiert. Er werde „einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der ambitionierten Umweltziele leisten, die wir uns als Gesellschaft gesteckt haben“.

    Auch Daniel Kästli, Verwaltungsratspräsident der Kästli Bau AG, ist überzeugt, dass die nationale Expansion dieses Baustoffs „ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum zirkulären und somit nachhaltigen Bauen in der ganzen Schweiz“ ist. Erfahrung und Wissen beider Unternehmen würden „dazu beitragen, dass sich Zirkulit Beton schweizweit als zukunftsweisender Baustoff etablieren wird.“

  • Holcim treibt Innovationen von Start-ups voran

    Holcim treibt Innovationen von Start-ups voran

    Der Zuger Zementriese Holcim spannt mit drei Schweizer Jungunternehmen zusammen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Das Ziel ist es, innovative Technologien im Bausektor voranzutreiben und die Nachhaltigkeit zu fördern.

    In Zusammenarbeit mit dem Freiburger Start-up Mobbot soll beispielsweise die Integration von Recyclingbaustoffen in die 3D-Drucktechnologie vorangetrieben werden. Mobbot hat die dafür nötige 3D-Druck-Technologie entwickelt. Gemeinsam mit Holcim will es nun eine Betonrezeptur entwickeln, die den Einsatz von wiederverwertetem Material im 3D-Druck ermöglicht.

    Eine weitere Kooperation hat Holcim mit der in Bern ansässigen Firma neustark geschlossen. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt eine Technologie, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton. Holcim hält es für möglich, die Lösung von neustark künftig in seinen Recyclingprozess zu integrieren.

    Die dritte Zusammenarbeit hat Holcim mit der Tessiner Jungfirma HeatNeutral vereinbart. Diese hat ein innovatives Verbrennungssystem entwickelt, das die Dekarbonisierung von Produktionsanlagen vorantreiben soll. Die Heizanlage arbeitet den Angaben zufolge besonders effizient und erreicht eine nahezu 100-prozentige Verbrennung von Kraftstoffen. Es wird also bei gleicher Leistung weniger Brennstoff benötigt. Ausserdem kann das System von HeatNeutral auch CO2-neutrale Öle wie Pflanzenöle, Altspeiseöle und auch Biodiesel verbrennen. Holcim testet die Lösung in seinem Betonwerk in Birsfelden BL.

  • Genomforscher am Campus Irchel bekommen neues Labor

    Genomforscher am Campus Irchel bekommen neues Labor

    Das Functional Genomics Center Zurich (FGCZ) der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) erhält am Campus Irchel einen Neubau. Spatenstich ist im Mai. Verantwortlich für die Planung und Umsetzung zeichnet als Totalunternehmer Implenia AG Schweiz zusammen mit der SAM Architekten AG Zürich. Sie hatten mit ihrem Projekt ein Auswahlverfahren des kantonalen Hochbauamtes Zürich im März gewonnen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach ist ein neues Laborgebäude von 1300 Quadratmetern geplant. Dieses bietet Platz für 20 verschiedene Raumtypen. Darin sollen Hightech-Geräte untergebracht werden, die unterschiedliche Anforderungen an Raumklima, Temperatur, Strombedarf und Verfügbarkeit stellen.

    Neben den Laboren entsteht auch ein neuartiges Bürokonzept, welches unterschiedliche Möglichkeiten der Gemeinschaft und Privatheit bietet. Diese neue Arbeitsumgebung soll den Genomforschern sowie externen Nutzenden die Arbeit erleichtern, heisst es in der Medienmitteilung. Läuft alles nach Plan, könnten die 80 Mitarbeitenden des Functional Genomics Center Zurich im Sommer 2022 umziehen.

    Das alte Gebäude der Genomforschenden am Campus Irchel wird unterdessen freigemacht für eine Zwischennutzung. Ab 2023 sollen dort drei Mittelschulen des Kantons Zürich einziehen. Nach etwa zehn Jahren sollen die Gebäude renoviert und wieder für universitäre Zwecke übergeben werden.

    Dementsprechend handelt es sich bei dem neuen Laborgebäude um ein Provisorium. Es besteht aus Modulen, die leicht zurückgebaut und wiederverwertet werden können. Denn: Nach 15 Jahren sollen die Wissenschaftler zurück in ihr angestammtes Gebäude ziehen.

  • LafargeHolcim weist rekordhohes Quartalsergebnis aus

    LafargeHolcim weist rekordhohes Quartalsergebnis aus

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im ersten Quartal 2021 einen Nettoverkaufsertrag von 5,36 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich und um Portfolioveränderungen bereinigt entspricht dies einem Wachstum von 7,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum auf vergleichbarer Basis um 130,7 Prozent auf 528 Millionen Franken zu.

    „Ich freue mich mitzuteilen, dass wir mit einem rekordhohen Q1-Ergebnis hervorragend ins Jahr gestartet sind“, wird Konzern-CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. „Damit setzen wir unseren starken Wachstumskurs der letzten Quartale fort.“

    Jenisch rechnet damit, die Wachstumsdynamik mit der im Berichtsquartal abgeschlossenen Übernahme von Firestone Building Products verstärken zu können. Das auf Gebäudehüllen und Dachsysteme spezialisierte amerikanische Unternehmen mit Sitz in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee hatte 2020 einen Jahresumsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Die erfolgreiche Einbindung der Neuerwerbung soll LafargeHolcim in die Lage setzen, seine für 2022 anvisierten Zielsetzungen bereits im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen. Konkret strebt der Konzern auf vergleichbarer Basis ein Wachstum des Nettoverkaufsertrags um 3 bis 5 Prozent und einen Anstieg des wiederkehrenden EBIT um mindestens 10 Prozent an.

    Auch auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit kann LafargeHolcim Erfolge ausweisen. Der Konzern sei von Vigeo-Eiris zum nachhaltigsten Unternehmen der Baubranche gekürt worden, heisst es in der Mitteilung. Die Ratingagentur für Umwelt, Soziales und Governance hat LafargeHolcim die Höchstnote A1+ verliehen. Zudem wurden zehn umweltfreundliche Produkte des Konzerns, darunter der nachhaltige Beton der ECOPact Serie, von der Solar Impulse Foundation ausgezeichnet. hs

  • Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Der Bund will Schweizer Unternehmen helfen, besser an Aufträge im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten zu kommen. Dazu hat er bereits Ende 2019 den Aufbau einer Koordinationsstelle beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beschlossen.

    Nun stellt der Bundesrat laut einer Mitteilung für die Jahre 2022 bis 2024 insgesamt 7,8 Millionen Franken zur Verfügung. Damit soll die Vernetzung von Akteuren wie dem offiziellen Aussenwirtschaftsförderer Switzerland Global Enterprise, der Exportrisikoversicherung SERV und weiteren Bundesstellen sowie interessierten Wirtschaftsverbänden gestärkt und ausgebaut werden.

    Der Bund plant zudem eine digitale Plattform, welche die Nachfrage und das Angebot zu ausländischen Infrastrukturprojekten zusammenbringen soll. SERV soll zudem gezielt auf Generalunternehmer und Projektträger zugehen, die sich für Schweizer Zulieferer interessieren könnten.

    Der Bund geht auch davon aus, dass beim Ausbau der Infrastruktur die Nachfrage nach innovativen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung steigen werde. Daher sollen Mitarbeitende des Aussennetzes verstärkt im Bereich Cleantech weitergebildet werden.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Netzwerk Nachhaltiges Bauen entwickelt neuen Standard

    Netzwerk Nachhaltiges Bauen entwickelt neuen Standard

    Das Zürcher Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS) hat ein neues Mess- und Steuerinstrument für nachhaltiges Bauen veröffentlicht. Per April kümmert sich ein eigens dafür eingerichtetes technisches Sekretariat um die Bekanntmachung des neuen Standards, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Abteilung soll Anlaufstelle für Ingenieure, Planer und Bauherren in allen Bauphasen sein.

    Die Leitung des Sekretariats übernimmt der Bauingenieur und Professor für nachhaltiges Bauen an der Berner Fachhochschule in Burgdorf, Stephan Wütherich. Des Weiteren bringt Erdjan Opan von der Firma OPAN concept SA sein Wissen in das Sekretariat ein. Er hat den Standard für nachhaltiges Bauen im Bereich Infrastruktur massgeblich mitentwickelt.

    Der Standard misst anhand von 75 Indikatoren die Nachhaltigkeit eines Projektes. Er kann in allen Projektphasen vom Standortentscheid über Projektentwicklung und Bauprozess bis hin zu Betrieb, Unterhalt und Rückbau angewendet werden. Checklistenartig beurteilen die Anwender damit verschiedene Themen wie zum Beispiel Gesundheit und Sicherheit, Kosten und Nutzen, Energie und Boden sowie Gemeinschaft, Klima und Landschaft.

    Der Katalog hilft ausserdem, etablierte Prozesse zu hinterfragen, Finanzmittel zu beschaffen und unterstütze bei der Kommunikation mit politischen Akteuren und der Bevölkerung, so die Mitteilung.

    Der Standard baut auf der Norm SIA 112/2 „Nachhaltiges Bauen – Tiefbau und Infrastrukturen“ auf und ist kompatibel mit anderen Bewerbungssystemen.

  • Implenia will Baustellen CO2-frei machen

    Implenia will Baustellen CO2-frei machen

    Die norwegische Konzerntochter des Baukonzerns Implenia, Implenia Norge AS, hat mit der in Oslo ansässigen TECO 2030 ASA einen Vertrag zur Entwicklung und Erprobung von wasserstoffbetriebenen Baulösungen unterschrieben. Damit trägt Implenia dem Ziel der norwegischen Regierung Rechnung, dass alle Baustellen im Transportsektor bis 2025 frei von fossilen Brennstoffen sein sollen.

    „Unsere Brennstoffzellen können für grosse Schiffe und andere Schwerlastanwendungen eingesetzt werden“, erklärt TECO 2030-CEO Tore Enger in einer Medienmitteilung seines Unternehmens, „warum dann nicht auch für den Antrieb von Geräten auf Baustellen. Wir freuen uns sehr, dass sich ein Branchenführer wie Implenia für eine Zusammenarbeit mit TECO 2030 entschieden hat, um die Brennstoffzellen zu entwickeln und zu erproben, die zum Erreichen der Klimaziele nötig sind.“

    „Unsere Zusammenarbeit mit TECO 2030 ist ein wichtiger Teil unseres strategischen Plans und unseres Unternehmensziels der Nachhaltigkeit“, so Audun Aaland, CEO von Implenia Norge AS.

    Die Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen erstreckt sich auf die Dauer von fünf Jahren. Sie umfasst die drei Schritte Projektfinanzierung, Produktentwicklung sowie Kommerzialisierung und Nutzung. Die ersten Brennstoffzellen sollen im Januar 2023 geliefert werden.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Büroetage im NEST wird kreislauffähig gebaut

    Büroetage im NEST wird kreislauffähig gebaut

    Die Sprint genannte Büroeinheit im NEST soll neue Massstäbe für kreislaufgerechtes Bauen setzen. Mitte April findet der Spatenstich statt. Im Sommer soll sie fertiggestellt sein. Sprint ist im ersten Obergeschoss des NEST in Dübendorf angesiedelt. Das insgesamt dreigeschossige modulare Gebäude ist das Forschungs- und Innovationszentrum der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs (Eawag).

    Wie es in einer Medienmitteilung der Empa heisst, konzentrierten sich die an der Planung Beteiligten darauf, möglichst allgemeingültige Lösungen für einen späteren Rückbau zu finden. Dabei folgen sie einem Designansatz, der zukünftige Änderungen und Demontagen zur Rückgewinnung von Systemen, Komponenten und Materialien erleichtert. Heutige Gebäude müssten so gebaut werden, „dass deren Bestandteile wieder in Kreisläufe zurückgeführt werden können“, so Kerstin Müller, geschäftsführende Architektin im baubüro in situ und Geschäftsführerin der Zirkular GmbH.

    Ihr Kollege Oliver Seidel verweist darauf, dass das Wiederverwenden von Materialien oft mit tieferen Kosten assoziiert wird. „Doch der Mehrwert liegt in einem anderen Bereich: Re-Use ist nachhaltiger. Und in puncto Qualität gibt es keine Einbussen.“ Im Gegenteil. So stelle etwa die Ästhetik eines alten Holzparkettbodens einen Mehrwert dar.

    „Erstmals vereint die Empa den Ansatz der Wiederverwendung und die Marktanforderungen des schnellen und flexiblen Bauens“, wird Enrico Marchesi, Innovation Manager und Projektverantwortlicher des NEST, zitiert. „Mit der neuen Unit ,Sprint‘ wollen wir zeigen, dass diese Bedürfnisse zusammen erfüllt werden können.“

  • Sika investiert in Katar

    Sika investiert in Katar

    Sika hat die Produktionskapazitäten für Betonzusatzmittel an seinem Standort in Katars Hauptstadt Doha vergrössert, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Zudem sei dort nun auch die Produktion von Epoxidharzen aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Sie werden für die Herstellung von Bodenbelägen und Klebstoffen benötigt.

    Die Erweiterungsinvestitionen sollen Sika eine bessere Position im Wettbewerb um staatliche Grossaufträge in Katar verschaffen. Hier schreibe die nationale Beschaffungspolitik vor, vorrangig inländisch hergestellte Produkte zu beziehen, erläutert der Konzern. Der Mitteilung zufolge stehen in Katar hohe Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur für Energie und Wasser an.

    „Unsere jüngste Investition in Katar positioniert uns für weiteres Wachstum und stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit im Land“, wird Sika-Regionalleiter EMEA Ivo Schädler in der Mitteilung zitiert. „Durch die erweiterte Produktion gehen wir für unser Geschäft von einer deutlichen Nachfrage- und Volumensteigerung bei unseren hochwertigen Klebstoff- und Flooring-Lösungen aus.“

  • Grüne Baulösungen von LafargeHolcim erhalten Zertifikat

    Grüne Baulösungen von LafargeHolcim erhalten Zertifikat

    Unter den 1000 von der Stiftung Solar Impulse identifizierten Lösungen, die die Umwelt auf profitable Weise schützen, sind zehn des Baustoffkonzerns LafargeHolcim. Die Lausanner Stiftung des Umweltpioniers Bertrand Piccard hatte sich 2018 vorgenommen, weltweit mindestens 1000 Lösungen zu finden, zu bewerten und zu zertifizieren. Jetzt werden sie Entscheidungsträgern präsentiert, um so deren skalierte Anwendung zu beschleunigen.

    Zu den mit diesem Umwelt-Label ausgezeichneten Produkte von LafargeHolcim gehören laut einer Unternehmensmitteilung der grüne Beton ECOPact, der CO2-neutrales Bauen ermöglicht, ebenso wie bioaktiver Riffbeton, der marine Ökosysteme wiederherstellt, und 3D-Drucktechnologien zur schnelleren Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Infrastruktur.

    „Es ist grossartig zu sehen, dass Unternehmen wie LafargeHolcim sich verpflichtet haben, mehrere solcher Lösungen umzusetzen, die für den Planeten positiv sind“, so Piccard. „Angesichts der globalen Reichweite und Grösse des Unternehmens kann das einen echten Unterschied bei der Bewältigung der heutigen Klimakrise machen.“

    LafargeHolcim-CEO Jan Jenisch zeigt sich stolz auf den „starken Beitrag“ seines Unternehmens zum Ziel der Stiftung Solar Impulse. „Mehr als die Hälfte unserer Entwicklungsaktivitäten konzentriert sich auf nachhaltige Gebäudelösungen“, wird er zitiert. „Die heutige Bestätigung unserer sauberen Technologien ist eine grosse Ermutigung für unsere Teams, die Grenzen der Innovation für nachhaltiges Bauen weiter zu verschieben.“

  • LafargeHolcim wird wieder Holcim

    LafargeHolcim wird wieder Holcim

    Der Verwaltungsrat wird an der diesjährigen Generalversammlung beantragen, den Namen des Konzerns von LafargeHolcim Ltd. in Holcim Ltd. zu ändern, informiert LafargeHolcim in einer Mitteilung. Damit solle „Effizienz und Wirkung“ des weltweit aktiven Unternehmens gesteigert und „auf dem Erbe des Konzerns“ aufgebaut werden. Die diversen Markennamen von LafargeHolcim bleiben von der Namensänderung des Konzerns unberührt.

    Das 1912 in Holderbank AG gegründete Unternehmen hatte bereits seit 2001 unter dem Namen Holcim firmiert. Nach der Fusion mit dem französischen Baustoffproduzenten Lafarge war der Konzern 2015 in LafargeHolcim umbenannt worden.

    Darüber hinaus steht auf der Generalversammlung am 4. Mai die Abstimmung über die Verlegung des Hauptsitzes von Rapperswil-Jona nach Zug an. Damit werde die bereits 2018 eingeleitete Umstrukturierung der Büro-Standorte des Konzern abgeschlossen, schreibt LafargeHolcim.

    Des Weiteren werden in der Mitteilung anstehende Änderungen im Verwaltungsrat kommuniziert. Dessen Vizepräsident Oscar Fanjul habe sich entschlossen, zurückzutreten, informiert LafargeHolcim. Fanjul war 2015 von Lafarge für den Verwaltungsrat nominiert worden. Er habe „bei der erfolgreichen Fusion von Lafarge und Holcim eine zentrale Rolle gespielt und massgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen zum führenden globalen Anbieter von Baustoffen und Lösungen zu machen, das es heute ist“, wird Verwaltungsratspräsident Beat Hess in der Mitteilung zitiert.

    Der seit September 2017 als Konzern-CEO amtierende Jan Jenisch soll an der Generalversammlung zusätzlich in den Verwaltungsrat gewählt werden. Dies diene der Sicherstellung der Kontinuität in der Führung, erläutert der Konzern.

  • Implenia saniert Stadtautobahn St.Gallen

    Implenia saniert Stadtautobahn St.Gallen

    Das Bundesamt für Strassenbau hat die ARGE Stadtautobahn mit der Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen zwischen den Anschlüssen St.Gallen West und St.Gallen Ost beauftragt, erläutert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon ist mit 30 Prozent an der ARGE Stadtautobahn beteiligt. Implenia wird bei der Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen neben Bauleistungen auch die kaufmännische Leitung des Projekts übernehmen.

    Die Instandsetzungsarbeiten sollen Ende Mai begonnen und bis Ende 2024 abgeschlossen werden, erläutert Implenia in der Mitteilung weiter. In diesem Zeitraum werden Beläge, Entwässerung, Randabschlüsse und Lärmschutzwände erneuert sowie einige Brücken, Galerien, Stützkonstruktionen und der Tunnel Stephanshorn saniert. Zudem ist der Neubau einer Passerelle geplant.

    „Die Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen ist ein komplexes Grossprojekt“, wird Christian Späth in der Mitteilung zitiert. Der Head Division Civil Engineering Implenia freut sich darauf, bei der Ausführung des Projekts „das geballte Know-how von Implenia im Brücken-, Tunnel- und Strassenbau mit unserer umfangreichen Erfahrung in der Steuerung grosser Infrastrukturprojekte kombinieren zu können“.