Schlagwort: Entwicklung

  • Neue Gestaltungsrichtlinien für Zürich Lengg: Ein Schritt in die Zukunft

    Neue Gestaltungsrichtlinien für Zürich Lengg: Ein Schritt in die Zukunft

    Im Bestreben, die bauliche Entwicklung im östlichen Stadtrand Zürichs harmonisch und zukunftsorientiert zu gestalten, hat der Stadtrat eine Teilrevision der Bau- und Zonenordnung (BZO) für das Gebiet Lengg beschlossen. Dieser Schritt folgt einer sorgfältigen Prüfung und zielt darauf ab, die im «Masterplan Lengg» sowie im kantonalen Richtplan festgelegten Entwicklungsprinzipien verbindlich umzusetzen. Durch die Gestaltungsplanpflicht wird angestrebt, dass neue Bauvorhaben und Aussenräume nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch unter Berücksichtigung von Umweltaspekten und der lokalen Verkehrsinfrastruktur realisiert werden.

    Das Lengg-Gebiet, eingebettet in die Quartiere Hirslanden und Riesbach und angrenzend an Zollikon, ist Heimat bedeutender Institutionen im Gesundheits- und Forschungssektor. Mit dem bevorstehenden Betriebsbeginn des neuen Universitäts-Kinderspitals Zürich (Kispi) wird die Bedeutung der Lengg als medizinischer und wissenschaftlicher Cluster weiter gestärkt. Dieser Standort zeichnet sich zudem als beliebtes Erholungsgebiet und als Schauplatz zukunftsweisender medizinischer Innovationen aus.

    Die strategische Entwicklung der Lengg, koordiniert durch das Gebietsmanagement, zielt darauf ab, ein harmonisches Zusammenspiel der vielfältigen Nutzung zu gewährleisten und das Gebiet als Ganzes zu stärken. Die Gesundheits- und Bildungsdirektion hat unter der Leitung des Amtes für Raumentwicklung der Baudirektion Zürich einen Masterplan erarbeitet, der eine langfristige Perspektive bis 2040 vorgibt und als Grundlage für die künftige Planung und Realisierung von Bauprojekten dient.

    Mit der Umsetzung der Gestaltungsplanpflicht Lengg bestätigt die Stadt Zürich ihr Engagement für eine durchdachte und integrierte Stadtentwicklung, die den Anforderungen einer wachsenden Metropole gerecht wird und zugleich die Lebensqualität ihrer Bewohner erhöht.

  • Warum Next Property AG?

    Warum Next Property AG?

    Warum braucht die Immobilienbranche die Next Property AG?
    Um vorteilhafte Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Branchenakteuren ermöglicht, in einer digitalen Welt möglichst unabhängig und selbstbestimmt zu wirtschaften, ohne zum Spielball dominierender Unternehmen zu werden.

    Was ist die Vision von Next Property AG und wie erreichen Sie diese?
    Wir setzen uns im Sinne unserer Aktionäre für fairen Wettbewerb in der Schweizer Immobilienwirtschaft ein. Dies beinhaltet die Beobachtung und Risikobewertung technologischer Entwicklungen und die Mitbestimmung bei der Gestaltung von Kundenschnittstellen sowie der Verarbeitung und Monetarisierung von Daten, welche durch unsere Aktionäre im Tagesgeschäft generiert werden.

    Um diese Vision zu verwirklichen, braucht es in erster Linie Branchenakteure, die bereit sind, in ihre unternehmerische Zukunft zu investieren und das Gedankengut teilen, dass es wirkungsvolle Allianzen braucht, um in einer digitalen Welt mitbestimmen zu können. Dabei geht es nicht um kurzfristigen Erfolg, sondern darum, dass die Erbringung von professionellen Immobiliendienstleistungen, wie wir sie heute kennen, auch in Zukunft attraktiv bleibt.

    Müssen die Immobilienmakler und -bewirtschafter um Ihr Geschäftsmodell fürchten?
    Wenn wir die Entwicklungen ausserhalb der Immobilienwirtschaft beobachten, führt die Digitalisierung zweifellos zu radikalen Veränderungen von lang bewährten Geschäftsmodellen. Mit anderen Worten, die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten, um den heutigen Bedürfnissen von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Kunden gerecht zu werden. Diese Erkenntnis ist nicht neu, wir stellen jedoch fest, dass der Reifegrad der Entwicklung nun so weit ist, dass die Veränderungen zunehmend für Unternehmen in der Immobilienwirtschaft spürbar werden. Unternehmen, die sich an die Dynamik der digitalen Welt anpassen, müssen sich um ihr Geschäftsmodell keine Sorgen machen.

    Wie kann sich die Immobilienbranche auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft vorbereiten?
    Es hat sich gezeigt, dass auch grosse etablierte Branchenakteure zu klein sind, um bei digitalen Entwicklungen einer Branche eine bedeutende Rolle einzunehmen. Somit empfehlen wir Immobilienunternehmen sich in einer leistungsstarken Interessensgemeinschaft wie der Next Property AG zusammenzuschliessen, um sich gemeinsam für vorteilhafte Rahmenbedingungen einzusetzen.

    Gibt es ein Beispiel dazu?
    Aktuelles Beispiel hierfür ist die Förderung des Immobilienmarktplatzes newhome, der sich an vereinbarte Branchengrundsätzte hält und bei dem die über 500 Next Property AG Aktionäre indirekt beteiligt sind. Gemeinsam wird mit frühzeitigen oder exklusiven Inseraten und gezielten Marketingaktionen dafür gesorgt, dass newhome zu einer regional wettbewerbsfähigen Marktplatzalternative für professionell vermarktete Immobilien wird. Wir empfehlen «newhome first».

  • Der Rolf-Liebermann-Weg am Rande von Zürich

    Der Rolf-Liebermann-Weg am Rande von Zürich

    Das Projekt «Rolf-Liebermann-Weg» entwickelt von Mettler Entwickler AG mit der Bauherrschaft Asga Pensionskasse, profitiert von seiner einmaligen Lage am Stadtrand von Zürich, zwischen dem Schulhaus Staudenbühl und den idyllischen Grünflächen des Hürst-Gebiets. Die Hanglage eröffnet spektakuläre Ausblicke auf den Zürichberg und die Alpen, während die gute Anbindung an das Verkehrsnetz und die Nähe zu Einkaufs- und Dienstleistungszentren urbanen Komfort bieten.

    Die geplante Wohnsiedlung zeichnet sich durch ihre L-förmige Anordnung aus, die grosszügige Freiräume für Gemeinschaftsaktivitäten und individuelle Entfaltung lässt. Der vielfältige Wohnungsmix reicht von kompakten 1½-Zimmer-Wohnungen bis zu geräumigen 5½-Zimmer-Wohnungen, um ein breites Spektrum an Bewohnerinnen und Bewohnern anzusprechen – von Singles über Senioren bis hin zu Familien.

    Architektonisch setzt das Projekt auf einen innovativen Hybridbau. Eine Kombination aus tragendem Mauerwerk im Inneren und einer ästhetisch ansprechenden, hinterlüfteten Holzfassade. Betonelemente in den Untergeschossen und den Erschliessungskernen sowie die Wohnungstrennwände garantieren Stabilität und Privatsphäre. Die begrünten Dächer fördern die Biodiversität und das Mikroklima der Siedlung und werden durch die Integration von Photovoltaikanlagen ergänzt, die nachhaltige Energiegewinnung unterstützen.

    Mit der geplanten Fertigstellung Ende 2027 setzt der «Rolf-Liebermann-Weg» neue Massstäbe für modernes, nachhaltiges Wohnen in Zürich, indem er die Balance zwischen Natur und städtischem Leben meisterhaft gestaltet.

  • Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Projekt «ALTO», initiiert vom Immobilienunternehmen HIAG, fügt sich nahtlos in die städtebauliche Transformation Zürichs Altstetten ein, einem Stadtteil, der sich von einem industriellen zu einem lebendigen Wohn- und Arbeitsgebiet wandelt. Geplant ist ein 80 Meter hohes Wohnhaus, das sich durch seine Integration in bestehende Strukturen und seine nachhaltige Bauweise auszeichnet.

    Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes ist eine öffentlich zugängliche Gewerbenutzung geplant, während das erste Obergeschoss mit Gemeinschaftsräumen, einem Dachgarten und Ateliers als soziales Zentrum für die Bewohnerinnen und Bewohner dient. Darüber hinaus werden in den 25 Stockwerken darüber moderne Wohnungen realisiert, die den neuen urbanen Lebensstil in Altstetten widerspiegeln.

    Neben der wohnlichen Nutzung wird das Quartier durch das Projekt weiter aufgewertet. Die Shedhalle, ehemals Teil der Fiat-Garage, wird zu einem Lebensmittelmarkt mit einem attraktiven Frischesortiment umgestaltet und wird die Funktion als Nahversorger übernehmen. Des Weiteren ist die Errichtung einer Stadtloggia geplant, die als öffentlicher Treffpunkt dient , der den Community-Gedanken aufnimmt, und die urbane Qualität des Areals betont.

    Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Bauprojekts «ALTO» eine zentrale Rolle. Die Verwendung von ressourcenschonenden Materialien und die Gestaltung durchlässiger Freiflächen unterstreichen das Engagement für eine umweltfreundliche Stadtentwicklung. Als erstes Wohnhochhaus im Kanton Zürich, wird die Fassade durchgängig mit Photovoltaikpanels ausgestattet, womit die Mieter vom eigens produzierten Strom profitieren können. Ein innovatives Mobilitätskonzept, das eine deutliche Reduktion der Parkplätze vorsieht, rundet das zukunftsorientierte Gesamtkonzept ab.

    Mit der geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2026 wird das Bauprojekt «ALTO» nicht nur neuen Wohnraum in Zürich Altstetten bieten, sondern auch als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung und soziales Zusammenleben dienen.

  • Neuer Investor für nachhaltige Baustartups

    Neuer Investor für nachhaltige Baustartups

    Buildify.earth wurde mit der Vision ins Leben gerufen, nachhaltige Innovationen in der Baubranche zu unterstützen. Die Investmentgesellschaft engagiert sich besonders in den frühen Entwicklungsphasen von Startups und bietet neben Kapital auch Zugang zu einem umfassenden Netzwerk. Dieses Netzwerk wurde über Jahre im Rahmen des Aufbaus des Switzerland Innovation Park Central, NEST und anderen Organisationen etabliert und ist ein wertvolles Asset für die geförderten Unternehmen.

    Strategische Partnerschaften und langfristige Ziele
    Vor acht Jahren begann die Planung für den Standort des Innovation Parks in der Zentralschweiz, der 2019 in Rotkreuz seine Türen öffnete und seit 2021 offiziell Teil von Switzerland Innovation ist. Der Park zählt heute über 100 Mitglieder, darunter namhafte Akteure der Schweizer Baubranche sowie Forschungseinrichtungen. Diese Vernetzung bietet direkten Zugang zu Entscheidungsträgern und eine Plattform für Startups, um in einer traditionell risikoaversen Branche wichtige Kooperationen zu schmieden.

    Bereitstellung finanzieller Mittel und Ressourcen
    Die von privaten Investoren, der Zuger Kantonalbank und dem Park selbst bereitgestellten Mittel, die sich auf einen einstelligen Millionenbetrag belaufen, ermöglichen es buildify.earth, signifikante erste Investitionen zu tätigen, die bald angekündigt werden sollen. Die Investmentpipeline ist reich gefüllt, einschliesslich 40 Startups, die bereits Mitglieder des Parks sind. Die buildify.earth AG nimmt dabei eine flexible Rolle als Co-Investor ein, der schnell agieren und als Katalysator für weitere Investitionen dienen kann.

    Langfristige Planung und offene Türen für weitere Investoren
    Reto Largo und Sem Mattli, die Leiter von buildify.earth, suchen nicht nur nach vielversprechenden Startups, sondern auch nach weiteren Investoren, um das Kapital der Evergreen-Struktur der Gesellschaft zu stärken. Diese Struktur passt gut zu den langen Innovationszyklen im Baubereich und ermöglicht es, einen Teil der Erträge wieder zu investieren, während gleichzeitig attraktive Renditen für die Investoren angestrebt werden. Dies ist nur der Beginn einer langfristigen Strategie, die darauf abzielt, substanzielle Investitionen in aussichtsreiche Startups zu tätigen und die Zukunft der nachhaltigen Bauindustrie aktiv mitzugestalten.

  • Arealentwicklung – Strategien für eine lebendige Stadt

    Arealentwicklung – Strategien für eine lebendige Stadt

    Die Stadt Zürich ist einem stetigen Wandel unterworfen, der von steigendem Bevölkerungswachstum und zunehmender Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen geprägt ist. Eine ausgewogene Stadtentwicklung, die die Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt und ökologische sowie soziale Aspekte einbezieht, ist entscheidend.

    Das Amt für Städtebau spielt eine bedeutende Rolle bei der Planung und Umsetzung dieser Entwicklung. Durch die Koordination öffentlicher und privater Interessen sowie die Ausarbeitung städtebaulicher Projekte trägt das Amt dazu bei, dass Zürich eine lebendige und attraktive Stadt bleibt. Dabei wird das baukulturelle Erbe gepflegt und Platz für zukunftsweisende Bauprojekte geschaffen.

    Ein zentrales Instrument für die langfristige Entwicklung der Stadt ist der kommunale Richtplan. Dieser legt strategische Ziele und Massnahmen für eine nachhaltige Arealentwicklung fest und dient als Leitfaden für die Koordination verschiedener Interessen und Akteure. Angesichts des prognostizierten Bevölkerungswachstums bis 2040 ist eine gezielte Planung und Verdichtung im Bestand unumgänglich.

    Der kommunale Richtplan definiert Gebiete, die für eine bauliche Verdichtung geeignet sind, sowie Flächen für öffentliche Freiräume, kommunale Bauten und Anlagen. Dabei steht die Schaffung einer lebenswerten Umgebung im Vordergrund, die den Bedürfnissen der Bewohner gerecht wird und nachhaltige Stadtentwicklung ermöglicht.

    Insgesamt stellt die Arealentwicklung und Raumplanung in Zürich eine komplexe Herausforderung dar, die eine enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure erfordert. Das Amt für Städtebau engagiert sich für eine ausgewogene und zukunftsorientierte Entwicklung der Stadt, welche die Identität bewahrt und den Bedarf an Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum deckt.

  • Spatenstich für Berns erstes Plusenergie-Quartier

    Spatenstich für Berns erstes Plusenergie-Quartier

    Mit dem heutigen Spatenstich wurde symbolisch der Start für das Plusenergie-Quartier Aarerain in Worblaufen gefeiert. Nach umfangreicher Entwicklungsphase haben im September 2023 die Vorbereitungen für die Baustelle begonnen.

    Die neue Überbauung bietet 189 Wohnungen für bis zu 400 Bewohnerinnen und Bewohner. In den Erdgeschossen sind nebst den Wohnungen auch eine Kita und Atelierflächen geplant, welche den Quartierplatz beleben werden. Der Hangweg des Projekts ermöglicht einen barrierefreien Zugang in den Aareraum und zum neuen Freizeit- und Wassersportzentrum der Gemeinde Ittigen. «Was lange währt, wird endlich gut, lautet ja ein bekanntes Sprichwort», freut sich Gemeindepräsident Marco Rupp. «Das Projekt Aarerain komplettiert die Umgestaltung des Aareraums Worblaufen und fügt sich perfekt in unsere nachhaltigen Grundgedanken der Siedlungsentwicklung ein.»

    Plusenergie-Quartier produziert Energieüberschuss
    Im Jahresverlauf wird die neue Wohnsiedlung entsprechend dem Energie-Standard Plusenergie-Quartier nach gewichteten Kriterien mehr Energie produzieren als sie verbraucht. Dies wird durch den konsequenten Einsatz von Photovoltaik auf den Dächern und an den Fassaden der sechs- bis achtgeschossigen Gebäude erreicht. Die PV-Paneele an den Fassaden werden in einem grün-blauen Farbton realisiert und geben das Farbenspiel der Aare und der Umgebung wieder. Die Wärmeerzeugung erfolgt mittels Erdwärmesonden; mit der Entwärmung der Wohnungen über die Fussbodenheizung werden im Sommer die Erdsonden regeneriert.

    Der von der Hauptstadtregion Schweiz ins Leben gerufene Energie-Standard «Plusenergie-Quartier» bringt mit einer einfachen und klaren Definition die nachhaltige Entwicklung im Gebäudebereich voran und leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes. Dabei arbeiten Kantone und Gemeinden mit namhaften Infrastrukturunternehmen und Investoren zusammen. Regierungsrat Christoph Ammann ergänzt: «Plusenergie-Quartiere ermöglichen eine nachhaltige Entwicklung – und dies ohne Einbussen im Wohnkomfort. Ich freue mich, wenn solche Leuchtturmprojekte über die Hauptstadtregion hinaus strahlen.»

    Naturnah und nachhaltig
    Die Überbauung wird aber nicht nur hinsichtlich der positiven Energiebilanz punkten. Ansprechende Wohnungsgrundrisse, ein naturnahes Wohnumfeld mit Blick in den Aareraum und die grösstmögliche Freihaltung der Grünflächen am Aarehang zeichnen das nachhaltige Projekt aus. Das Freihalten der Grünflächen wird durch die verdichtete Bauweise des Areals im östlichen Bereich der Parzelle ermöglicht. Dank dieser geschickten, städtebaulichen Setzung im Sinne des haushälterischen Umgangs mit dem Boden bleibt gut die Hälfte der Parzelle unbebaut und naturbelassen. Der autofreie Quartierplatz zwischen den Gebäuden bietet eine hohe Aufenthaltsqualität und wirkt mit seinen differenzierten Platzbelägen und Begrünungen der sommerlichen Überhitzung entgegen.

    Mit dem symbolischen Spatenstich am 9. April 2024 hat die Entwicklung des Plusenergie-Quartiers Aarerain in Worblaufen, einem Projekt von Losinger Marazzi in Zusammenarbeit mit der CPV/CAP Pensionskasse Coop und der Gemeinde Ittigen, offiziell begonnen. Die Architektur stammt von Fischer Architekten AG. Diese hochmoderne Wohnsiedlung soll Ende 2026 fertiggestellt sein und bietet nicht nur 189 Wohnungen, sondern auch Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Kita und Ateliers, die das Quartier beleben.

  • Eine kontrollierte Entwicklung in Corsier

    Eine kontrollierte Entwicklung in Corsier

    Die Verdichtungsstrategie für diese Zone, die 55% der bebaubaren Fläche der Gemeinde abdeckt, schlägt vor, das Viertel Maisons-Neuves entlang der Route de Thonon mit einer Zonenänderung weiter zu entwickeln, indem dort eine Vielfalt an Wohnungen und Dienstleistungen angesiedelt wird.
    Da 45% des Territoriums in Landwirtschaftszonen liegen und die natürliche Umgebung stark vertreten ist, ermöglicht diese Verdichtungsstrategie die Erhaltung und Aufwertung dieser Räume und des Gemeindeerbes.
    Da die Lebensqualität der Bevölkerung im Mittelpunkt steht, wird der Entwicklung von öffentlichen Räumen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Verbesserung des Netzes der sanften Mobilität wird zudem den Zugang zu diesen Lebensräumen sowie zu den Nachbargemeinden erleichtern.
    Diese Vision für die Entwicklung des Villengebiets steht im Einklang mit dem kantonalen Richtplan 2030.

  • Bau von sieben Neubauten beginnt noch dieses Jahr

    Bau von sieben Neubauten beginnt noch dieses Jahr

    Der Innovationspark Zürich nimmt konkrete Formen an, wie der Betreiber in einer aktuellen Mitteilung bekannt gibt. Die erste Phase der Entwicklung, die den Bau von sieben Neubauten auf dem Vorfeld des Areals umfasst, wird noch in diesem Jahr eingeleitet. Diese Projekte wurden sorgfältig ausgewählt, nachdem sie im Rahmen eines globalen Architekturwettbewerbs aus insgesamt 28 eingereichten Vorschlägen hervorgingen.

    Die ausgewählten Projekte stammen von renommierten Architekturbüros wie E2A, Roger Boltshauser, Mulder Zonderland, TEN aus Zürich sowie Muoto aus Paris und 3XN aus Kopenhagen. Die geplante Nutzung der Gesamtgeschossfläche sieht eine Aufteilung von rund 24 Prozent auf Büro-, 8 Prozent auf Labor- und 12 Prozent auf Produktionsflächen vor, einschliesslich Bereichen für die Fertigung von Prototypen. Flexibilität steht im Mittelpunkt, mit weiteren 36 Prozent für vielfältige Nutzungen und Bereiche für Versorgung, Dienstleistungen und forschungsnahes Wohnen. Zudem sind Angebote für Gastronomie, Freizeit und Einkauf geplant.

    Der Innovationspark Zürich verfolgt dabei ein ambitioniertes Nachhaltigkeitskonzept, das wegweisend für urbane Entwicklungen sein soll. Geplante Massnahmen umfassen die Einrichtung eines Anergienetzes sowie die Installation grosser Solaranlagen auf Dächern und Fassaden, um einen reduzierten ökologischen Fussabdruck zu gewährleisten. Durch die Schaffung flexibler und modularer Gebäudetypologien strebt der Innovationspark Zürich langfristige Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit an, unter Einbeziehung neuester Technologien.

  • Energie Ausserschwyz baut Fernwärme aus

    Energie Ausserschwyz baut Fernwärme aus

    Energie Ausserschwyz, im Kanton Schwyz ansässiges Energieunternehmen, hat Ausbaupläne für die Entwicklung von Fernwärmenetzen vorgelegt. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, erweitert das Unternehmen das Netz vor allem in den Bezirken March und Höfe. In die Verdichtung und den Ausbau der dort örtlichen Fernwärme hat Energie Ausserschwyz 15 Millionen Franken investiert. Die Fernwärme wird mit erneuerbaren Energien wie Biomasse und Holsschnitzeln erzeugt. Zu den ausgebauten Bereichen gehören die Fernwärmeanschlüsse von Galgenen, Lachen, Altendorf und Pfäffikon. Hier werden 2024 Hauptleitungen von Altendorf bis zur Kantonsschule Pfäffikon sowie ins Zentrum von Lachen gebaut. Zudem wird die Feinverteilung in den genannten vier Orten erweitert.

    Wegen des intensiven Feinausbaus wird es gegenüber den ursprünglichen Plänen zu Verzögerungen bei der Erweiterung des Fernwärmenetzes kommen, heisst es in der Mitteilung. Ab 2029 sollen dann im Bezirk March die Ortschaften Schübelbach, Buttikon und Reichenburg angeschlossen werden. Ausbauten im Bezirk Höfe sind erst ab 2040 vorgesehen.

  • Forschende erarbeiten Szenarien für Spitalareal Biel

    Forschende erarbeiten Szenarien für Spitalareal Biel

    Eine neue Studie des Instituts für Siedlung, Architektur und Konstruktion der Berner Fachhochschule liefert erste Anstösse und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Valorisierung des freiwerdenden Spitalareals im Bieler Beaumont-Quartier. Mit dem geplanten Umzug des Spitalzentrums Biel nach Brügg entsteht dort einer der zentralen Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Jahre.

    Ziel war es laut einer Medienmitteilung, eine solide Wissensgrundlage zu schaffen, auf der architektonisch betrachtet fundierte und nachhaltige Entscheidungen getroffen werden können. Ein partizipativer Ansatz erlaubte die Berücksichtigung von Bedürfnissen und Erwartungen der Bevölkerung und relevanter Interessensgruppen. Durch Workshops, Umfragen und Diskussionsrunden wurden ihre Meinungen, Ansprüche und Visionen gesammelt.

    Wie die Studie zeigt, besteht die Möglichkeit, dass aus dem Areal ein Ort mit vielfältigen Nutzungen entstehen kann, der das Quartier bereichert und für die ganze Stadtbevölkerung zugänglich und attraktiv wird: «Eine Vielfalt an Gebäudetypen zum Beispiel könnte ein breites Spektrum an Nutzungsarten, Wohnformen und Lebensräumen ermöglichen», heisst es in der Mitteilung. «Wie die Arbeiten der Studierenden zeigen, sind die Möglichkeiten für Valorisierung und Entwicklungen des Areals aber nahezu grenzenlos.» 

    Diese unabhängigen Forschungsarbeiten der Berner Fachhochschule werden nun der Stadt Biel als Planungsbehörde und der Spitalzentrum Biel AG als Grundeigentümerin für die weiteren Arbeiten zur Verfügung gestellt. Im nächsten Schritt werden beide eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.

  • Sunrise übernimmt Kabelnetz rund um Lausanne

    Sunrise übernimmt Kabelnetz rund um Lausanne

    Die Stadtverwaltung von Lausanne hat beschlossen, das Kabelnetz von zehn umliegenden Gemeinden auf Sunrise zu übertragen. Nach ihrem Willen sollen ihre Services industriels de Lausanne (SiL) ihre Multimedia-Aktivitäten künftig auf das Stadtgebiet fokussieren. Mit dieser strategischen Entscheidung will die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern laut einer Medienmitteilung ein vielfältigeres Angebot bieten, das historische Kabelnetz abbauen und die Entwicklung ihres FTTH-Glasfasernetzes fortsetzen.

    Dieser Schritt soll dazu beitragen, die Kundschaft ausserhalb von Lausanne nicht zu benachteiligen. Sunrise, der grösste private Telekommunikationsanbieter der Schweiz, habe die Stadt in einem umfassenden Evaluationsprozess mit seiner technischen und operativen Expertise sowie seinen attraktiven Angeboten für Gewerbe und Privatpersonen überzeugt.

    Mit der Übernahme des Kabelnetzes erwirbt Sunrise eine wichtige digitale Infrastruktur in der Genferseeregion. Sie erstreckt sich über die Gemeinden Prilly, Le-Mont-sur-Lausanne, Epalinges, Jouxtens-Mézery, Bottens, Morrens, Bretigny-sur-Morrens, Cugy, Froideville und Savigny. Der Übergang soll ab Mai 2024 bis etwa Ende des Jahres schrittweise erfolgen.

    „Indem wir das Kabelnetz der SiL für die umliegende Region von Lausanne übernehmen und den über 17’000 angeschlossenen Haushalten unser Angebot direkt erbringen, stellen wir die kontinuierliche Versorgung der Kundinnen und Kunden mit innovativen Diensten in höchster Qualität sicher“, wird Sunrise-CEO André Krause zitiert. „Zudem werden wir das Kabelnetz modernisieren und zukunftssicher machen, sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden.“

  • Neubewertungen schmälern Gewinne von Fundamenta Real Estate

    Neubewertungen schmälern Gewinne von Fundamenta Real Estate

    Fundamenta Real Estate hat ihren Netto-Ist-Mietertrag 2023 mit 41,0 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres gehalten, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Die Leerstandsquote konnte gleichzeitig von 1,6 auf 1,3 Prozent gesenkt werden. Neubewertungen im Immobilienportfolio drückten den Reingewinn von 22,3 Millionen Franken im Vorjahr auf 8,3 Millionen Franken im Berichtsjahr.

    Ohne Berücksichtigungen der Neubewertungen fiel der Reingewinn mit 20,3 Millionen Franken hingegen 2,3 Prozent höher als 2022 aus. Fundamenta Real Estate führt dies vor allem auf eine Senkung des Verwaltungsaufwands um 20,6 Prozent im Jahresvergleich sowie tiefere Ertragssteuern zurück. Beim Immobilienportfolio machten die Wertminderungen mit 10,0 Millionen Franken zudem nur 0,8 Prozent des Volumens aus. Der Wert des Portfolios lag zum Stichtag Ende 2023 bei 1,20 Milliarden Franken.

    „Trotz einem deutlich verändertem Marktumfeld mit signifikant höheren Zinskosten und laufenden Entwicklungen im Bestand haben wir unsere operative Ertragsstärke und Stabilität unter Beweis gestellt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats von Fundamenta Real Estate, in der Mitteilung zitiert. „Wir sehen auch Chancen, unser bereits heute in hohem Masse zukunftsfähiges und werterhaltendes Portfolio zur kontinuierlichen Verbesserung der Ertragsstruktur weiter auszubauen.“

    Die Anteilseignenden der Immobiliengesellschaft sollen am Gewinn mit einer Dividende von 0,55 Franken pro Aktie beteiligt werden. Die dafür nötige Ausschüttung von insgesamt 16,5 Millionen Franken entspricht 81,3 Prozent des Reingewinns ohne Neubewertung.

  • Aarau als zukünftiger Cleantech-Vorreiter

    Aarau als zukünftiger Cleantech-Vorreiter

    Am 18. März 2024 führte die AEW Energie AG in Partnerschaft mit der Stadt Aarau und weiteren wichtigen Akteuren einen Co-Creation-Workshop durch, der als Plattform für die Entwicklung nachhaltiger Technologien diente. Diese Initiative, die in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Aarau und dem Hightech Zentrum Aargau sowie Unternehmen wie der Jura Management AG und Swisscleantech durchgeführt wurde, unterstreicht das gemeinsame Ziel, Aarau in einen innovativen Cleantech-Standort umzuwandeln. Der Workshop konzentrierte sich auf die Förderung von Technologien zur CO2-Reduktion und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen.

    Der Aarauer Stadtpräsident Dr. Hanspeter Hilfiker und Marc Ritter, betonten die Bedeutung nachhaltiger Innovationen und die Rolle Aaraus als Vorreiter in diesem Bereich. Der Fokus lag dabei auf der Entwicklung von Cleantech-Lösungen, insbesondere im Hinblick auf Carbon Capture and Storage und die Förderung erneuerbarer Energiequellen. Dieser Ansatz spiegelt das Engagement der AEW wider, CO2-Neutralität zu erreichen und nachhaltige Praktiken zu fördern, die sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile bieten.

    Die Zusammenarbeit im Rahmen des Workshops demonstriert das Potenzial kollektiver Anstrengungen zur Lösung komplexer Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit. Die dabei entstandenen Ideen sollen als Grundlage für zukünftige Pilotprojekte dienen, die Aarau nicht nur als innovativen, sondern auch als attraktiven Wirtschaftsstandort für Unternehmen und Start-ups weiter stärken. Dieser Ansatz unterstreicht das Bestreben, branchenübergreifende Kooperationen zu fördern und innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln.

  • Digitaler Stillstand in der Immobilienwirtschaft

    Digitaler Stillstand in der Immobilienwirtschaft

    Die sechste Ausgabe des «Digital Real Estate Index» weist erstmals seit 2020 einen leichten Rückgang in der digitalen Reife der Branche auf, mit einer Bewertung von 4,6 auf einer Skala von 1 bis 10. Trotz Fortschritten durch Building Information Modeling (BIM) bei Planern und Bauunternehmen bleibt die Entwicklung bei Eigentümern und Investoren hinter den Erwartungen zurück.

    Obwohl zwei Drittel der befragten Unternehmen mehr als ein Prozent ihres Umsatzes in Digitalisierung investieren, zeigt sich ein rückläufiger Trend bei grösseren Firmen. Externe Faktoren wie Zinswenden und Lieferkettenprobleme scheinen die digitale Transformation zu hemmen, während regulatorische Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit als Katalysator für Digitalisierungsbestrebungen dienen.

    Während KI und maschinelles Lernen hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Integration in die Branche noch hinter den Erwartungen zurückbleiben, festigt sich BIM als wichtige Technologie für den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden. Die Nutzung von Smart Building-Technologien nimmt zu, wobei der Fokus auf Ressourcenschonung liegt und andere Vorteile wie Nutzererlebnis und Komfort zunächst in den Hintergrund treten.

    Die Studie zeigt, dass die Immobilienbranche an einem kritischen Punkt in ihrer digitalen Evolution steht. Trotz des offensichtlichen Potenzials digitaler Technologien und der Notwendigkeit einer stärkeren Integration zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit, bedarf es konkreter Massnahmen und Investitionen, um die digitale Transformation voranzutreiben. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse und dient als Richtschnur für zukünftige Entwicklungen in der digitalen Landschaft der Immobilienwirtschaft.

  • Bodmer und Giraudon führen Helvetica in die Zukunft

    Bodmer und Giraudon führen Helvetica in die Zukunft

    Marc Giraudon, mit 55 Jahren und nach intensiver Einarbeitung, wird von Helvetica’s Verwaltungsrat als CEO bestätigt. Der geplante Führungswechsel, ursprünglich für den 1. Juli 2024 angesetzt, erfolgt nun dank effizienter Übergangsphase deutlich früher. Hans R. Holdener, Gründer und bisheriger Co-CEO, zieht sich nach 17 Jahren aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt jedoch weiterhin als Verwaltungsratsmitglied der Helvetica Property Group AG aktiv.

    In der Folge eines Jahrzehnts unter der Präsidentschaft von Hans Ueli Keller tritt dieser in die Rolle des Vizepräsidenten, während Peter E. Bodmer das Amt des Präsidenten übernimmt. Der Wechsel, der nach der Generalversammlung Anfang Mai 2024 wirksam wird, spiegelt Bodmers umfassende Expertise in den Sektoren Finanzen und Immobilien wider, untermauert durch mehr als 25 Jahre in Führungsrollen verschiedener Branchen.

    Hans Ueli Keller betont das Vertrauen in die neue Führung: «Wir blicken voller Zuversicht auf die Leitung durch Marc Giraudon und die Kompetenz unseres Teams. Wir danken Hans R. Holdener für seine Verdienste und begrüssen Peter E. Bodmer als neuen Verwaltungsratspräsidenten.»

    Peter E. Bodmer zeigt sich motiviert: «Als neuer Präsident, mit meiner langjährigen Erfahrung im Verwaltungsrat, freue ich mich, unsere Stärken für die Zukunft von Helvetica zu mobilisieren. Es erwartet uns eine spannende Reise mit Marc Giraudon und unserem engagierten Team.»

    Marc Giraudon sieht seiner neuen Rolle optimistisch entgegen: «Ich bin bereit, Helvetica mit meiner Erfahrung weiterzuentwickeln und als stabilen, vertrauensvollen Partner im Immobiliensektor zu etablieren. Mein Dank gilt Hans R. Holdener für die reibungslose Übergabe sowie für die Unterstützung durch unsere talentierten Mitarbeitenden und den Verwaltungsrat.» Hans R. Holdener würdigt den Übergang: «Die Übergabe der Führungsrolle an Marc Giraudon markiert einen entscheidenden Schritt, um Helvetica in eine neue Ära zu leiten. Seine Begeisterung und Fachkenntnis sind genau das, was unser Unternehmen benötigt. Es war mir eine Ehre, Helvetica zu führen, und ich bin stolz auf unsere gemeinsamen Erfolge.»

  • be-advanced blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

    be-advanced blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

    Die be-advanced AG fördert KMU, Start-ups und Personen vor der Firmengründung im Kanton Bern. Im vergangenen Jahr hat be-advanced dabei so viele Unternehmerinnen und Unternehmer wie nie zuvor auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet, schreibt die Förderinstitution in ihrem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2023. Konkret wurden 421 Unternehmen unterstützt.

    Unter den Zahlen, die das Innovations-Coaching für Berner KMU und Jungunternehmen „besonders freuen“, werden im Rückblick 90 organisierte oder unterstützte Veranstaltungen sowie 23 verfasste Inspirations- oder Wissens-Stories genannt. Die Kundenzufriedenheit (Net Promoter Score) liegt mit 87 Punkten 20 Punkte oberhalb der Messlatte (Benchmark) für Beratungsunternehmen. Die Weiterempfehlungsrate erreichte 99 Prozent.

    Alle drei Förderprogramme können Erfolge ausweisen. Beim KMU-Programm streicht be-advanced dabei eine Neupositionierung etablierter KMU zur Einleitung einer nächsten Wachstumsphase und die erfolgreiche Begleitung von Jungunternehmen bei der Entwicklung zu etablierten Unternehmen heraus. Zudem wurden mit nachhaltiger Entwicklung, digitaler Transformation und strategischem Aussenhandel neue Schwerpunktthemen für das Programm gesetzt.

    Im Startup-Programm konnte der Anteil an wissenschafts- und technologiebasierten Jungunternehmen auf die Mehrheit der Programmteilnehmenden erhöht werden. Beim Gründerprogramm wurden neue Partner willkommen geheissen. Zudem habe sich das Angebot „in allen Regionen immer besser etabliert“, schreibt be-advanced.

  • Abwärme von Fassaden wird zu Strom

    Abwärme von Fassaden wird zu Strom

    Die Frage, ob die Abwärme von Fassadenverkleidungen aus Nanomaterialien künftig zur Stromerzeugung genutzt werden kann, beschäftigt Forscher weltweit. Ein Team der TU Darmstadt hat nun einen vielversprechenden Ansatz vorgestellt, der dies ermöglichen könnte. Mithilfe von Nanokanälen und Salzlösungen gelingt es, auch Abwärme geringerer Temperaturen in elektrische Energie umzuwandeln.

    Die Energieumwandlung basiert auf einem Material mit mikroskopisch kleinen Kanälen, die eine hochkonzentrierte Salzlösung enthalten. Ein minimaler Temperaturunterschied zwischen den Seiten des Materials führt zu einem thermoelektrischen Effekt, der eine überraschend hohe elektrische Spannung erzeugt. Dieser Mechanismus könnte die effiziente Nutzung von Abwärme unter 100 Grad Celsius revolutionieren.

    Das Forschungsteam erklärt, dass die Stromerzeugung in den Nanokanälen und der Salzlösung auf der Bewegung von Ionen und der Bildung von ladungsneutralen Clustern basiert. Wenn ein Bereich des Materials erwärmt wird, zerfallen die Cluster und erzeugen Ladungen, die zur kälteren Seite wandern und dabei eine hohe elektrische Spannung erzeugen.

    Aktuell arbeiten die Forscher daran, ihr theoretisches Modell mit experimentellen Ergebnissen in Einklang zu bringen. Dazu kooperieren sie mit einem Team vom University College Cork, das die beschriebenen Phänomene experimentell untersucht. Obwohl die Technologie noch nicht marktreif ist, sind die Forscher optimistisch und sehen ein grosses Potenzial für zukünftige Anwendungen. Eine mögliche Anwendung könnte eine Fassadenverkleidung aus speziellem Nanomaterial sein, die einen Teil der Abwärme eines Gebäudes in elektrischen Strom umwandeln kann.

    Obwohl die Entwicklung noch in den Anfängen steht, halten die Forscher die Verfolgung dieser Vision für entscheidend. Angesichts der Energieverschwendung durch ungenutzte Abwärme in Industrie und Haushalten ist die Suche nach effizienten Lösungen dringend geboten.

  • Erfolgreiche Raumentwicklung im Kanton Neuenburg

    Erfolgreiche Raumentwicklung im Kanton Neuenburg

    Die jüngsten Daten zeigen, dass der Kanton Neuenburg eine positive Entwicklung in verschiedenen Bereichen der Raumplanung erlebt hat. Das Bevölkerungswachstum hat sich stabilisiert und die Zahl der Arbeitsplätze ist stetig gestiegen, was auf eine robuste Wirtschaftskraft hinweist. Besonders hervorzuheben ist die aktive Beteiligung der Gemeinden an der Überarbeitung ihrer Entwicklungspläne, um den Anforderungen des Bundesgesetzes über die Raumplanung und des kantonalen Masterplans gerecht zu werden. Bis Ende 2023 haben bereits 16 von 27 Gemeinden ihre Revisionsakten eingereicht, ein Schritt, der die konsequente Anpassung an die vorgeschriebenen Dichtevorgaben und die Reduktion schlecht genutzter Bauzonen unterstreicht.

    Ein bemerkenswerter Aspekt des Berichts ist die fortschreitende Verdichtung der Wirtschaftszonen, die zu einer effizienteren Nutzung der verfügbaren Flächen führt, ohne dabei die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Beispielhafte Quartiere verdeutlichen das Potenzial, Verdichtung mit hoher Lebensqualität zu vereinen. Zudem hat sich die Verfügbarkeit und Qualität des öffentlichen Verkehrs verbessert, was die Mobilitätsstrategie 2030 des Kantons unterstützt. Die Einführung einer neuen Parkordnung und die Förderung der sanften Mobilität sind weitere Schritte zur Reduzierung des Individualverkehrs und zur Förderung umweltfreundlicherer Fortbewegungsmethoden.

    Für Immobilienfachleute sind diese Entwicklungen von besonderer Bedeutung, da sie die Rahmenbedingungen für Investitionen und die Entwicklung neuer Projekte beeinflussen. Die strategische Verdichtung und die Förderung nachhaltiger Mobilitätskonzepte bieten neue Chancen für die Entwicklung zukunftsorientierter Immobilienprojekte. Zudem tragen die Massnahmen zum Schutz der landwirtschaftlichen Flächen und zur Reduktion des Energieverbrauchs zu einer nachhaltigeren Entwicklung bei, die langfristig den Wert von Immobilien steigern kann.

    Abschliessend stellt der Bericht fest, dass trotz der ermutigenden Entwicklungen Herausforderungen bestehen bleiben, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die Notwendigkeit, angepasste Wohnformen zu entwickeln. Die fortlaufende Überarbeitung der lokalen Entwicklungspläne und die Fokussierung auf nachhaltige Quartiere und hochwertige öffentliche Räume werden zentrale Themen in der zukünftigen Raumplanung sein. Für Fachleute im Immobilienmanagement bietet dieser Bericht eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und unterstreicht die Bedeutung einer vorausschauenden Planung in der dynamischen Landschaft des Immobilienmarktes.

  • Ina Invest Holding AG und Ina Invest AG verschmelzen zu einer Gesellschaft

    Ina Invest Holding AG und Ina Invest AG verschmelzen zu einer Gesellschaft

    Die Ina Invest Holding AG, die im Juni 2020 aus der Abspaltung des Immobilienportfolios der Implenia AG hervorgegangen ist, plant eine Fusion mit ihrer Tochtergesellschaft Ina Invest AG. Die Tochtergesellschaft ist bisher für die Entwicklung, Realisierung und Bewirtschaftung der Immobilienprojekte der Ina Invest zuständig. Durch die Fusion (Up-Stream Merger) wird aus den beiden Gesellschaften eine einzige börsenkotierte Gesellschaft, die sämtliche Anteile an den Immobilienprojekten direkt hält. Die Beteiligungsverhältnisse bleiben unverändert. Die Implenia AG, die bisher eine Minderheitsbeteiligung von 42,5% an ihrer Tochtergesellschaft Ina Invest AG hielt, wird künftig rund 40% an der Ina Invest Holding AG halten. Die Publikumsaktionäre werden sich ebenfalls direkt an der Ina Invest Holding AG beteiligen.

    Der Verwaltungsrat der Ina Invest Holding AG wird der Generalversammlung vom 3. April 2024 den Fusionsvorschlag unterbreiten. Mit der Fusion soll die Gesellschaftsstruktur der Ina Invest vereinfacht werden, was zu Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen führen wird. Das Geschäftsmodell von Ina Invest, das auf die Entwicklung nachhaltiger und innovativer Immobilienlösungen ausgerichtet ist, bleibt unverändert. Ina Invest verfügt über ein attraktives Portfolio von 18 Projekten mit einem Marktwert von rund CHF 1.4 Mrd. in den Segmenten Wohnen, Büro und Gewerbe.

    Die Implenia AG wird weiterhin eine strategische Beteiligung an der Ina Invest halten, eng mit Ina Invest zusammenarbeiten und den Ausbau des Immobilienportfolios vorantreiben. Aus der Beteiligung von rund 40% ergibt sich für Implenia keine Pflicht, den übrigen Aktionären ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Die Statuten der Ina Invest Holding AG werden entsprechend angepasst. Die Fusion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Generalversammlung und der Erfüllung der üblichen Vollzugsbedingungen. Der Vollzug der Fusion wird im zweiten Quartal 2024 erwartet.

  • Grosser Ausstellerzuspruch für BAU 2025

    Grosser Ausstellerzuspruch für BAU 2025

    Im vergangenen Jahr fand die vierzehnte Runde der wettbewerblichen Ausschreibungen statt, die auf die Steigerung der Energieeffizienz in verschiedenen Sektoren abzielt. Mit der Genehmigung von 77 neuen Projekten, die mit insgesamt 17,9 Millionen Franken gefördert wurden, setzte 2023 einen neuen Standard in der Geschichte dieser Initiative. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Gesamtzahl der eingereichten Projektanträge wider, die mit 126 Eingaben einen Zuwachs von rund 30% gegenüber dem Vorjahr verzeichnete. Ein vereinfachtes und beschleunigtes Bewilligungsverfahren, das Ende 2021 eingeführt wurde, hat wesentlich zu dieser Steigerung beigetragen.

    Die Gesamtförderung im Jahr 2023 belief sich auf 33 Millionen Franken, verteilt auf acht Programme und 77 Projekte, mit einem Kosten-Nutzen-Verhältnis von 3,1 Rappen pro kWh einschliesslich Vollzugskosten. Die durch diese Initiativen ermöglichten Energieeinsparungen werden auf jährlich etwa 62 Gigawattstunden geschätzt. Dies entspricht dem Verbrauch von rund 14.000 Schweizer Haushalten und unterstreicht das Potenzial dieser Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs.

    Das Spektrum der geförderten Projekte reicht von der Erneuerung gewerblicher Küchen- und Kühlanlagen bis hin zur Optimierung von Produktionsprozessen durch den Ersatz elektrischer Antriebe in der Industrie. Dies zeigt die Bandbreite der Ansätze zur Verbesserung der Energieeffizienz, die von den Ausschreibungen abgedeckt werden.

    Für 2024 wird eine spezielle Einreichungsrunde für Projekte mit höheren Investitionskosten fortgesetzt, um gezielte Grossinvestitionen in die Energieeffizienz zu fördern. Projektanträge können fortlaufend und vollständig digital eingereicht werden, wobei für grössere Projekte mit einem Fördervolumen von mehr als zwei bis maximal sechs Millionen Franken spezifische Fristen gelten.

    Diese Entwicklungen verdeutlichen die zunehmende Bedeutung energieeffizienter Massnahmen in der Schweizer Wirtschaft und die Rolle der wettbewerblichen Ausschreibungen als zentrales Instrument zur Förderung dieser Bestrebungen. Die kontinuierliche Anpassung und Erweiterung des Programms signalisiert ein starkes Engagement für die Reduzierung des Energieverbrauchs und die Unterstützung der Nachhaltigkeitsziele im Immobilienmanagement und darüber hinaus.

  • Digitalisierung der Baubewilligungsverfahren im Kanton Zürich

    Digitalisierung der Baubewilligungsverfahren im Kanton Zürich

    Im Rahmen seiner Bestrebungen, die Verwaltungsprozesse zu modernisieren und zu digitalisieren, hat der Kanton Zürich einen entscheidenden Schritt unternommen, um das Baubewilligungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. Ab dem 1. April 2024 wird das Verfahren für die Einreichung von Baugesuchen durch die Einführung der Plattform komplett digitalisiert. Diese Entwicklung markiert einen Fortschritt in der Verwaltung und Abwicklung von Bauvorhaben, indem sie den Papierverbrauch reduziert und die Effizienz steigert.

    Seit dem Start im Februar 2020 hat die Plattform bereits wesentlich zur Vereinfachung des Baubewilligungsprozesses beigetragen. Sie ermöglicht einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen Antragstellern, Behörden und anderen beteiligten Parteien und unterstützt den gesamten Prozess von der Einreichung bis zur Genehmigung eines Bauvorhabens. Bislang war das Verfahren jedoch nicht vollständig papierlos, da gesetzliche Bestimmungen die ausschliessliche Nutzung digitaler Mittel verhinderten.

    Die jüngsten Änderungen im Planungs- und Baugesetz sowie in der Bauverfahrensverordnung (BVV) und der Besonderen Bauverordnung I, die vom Regierungsrat beschlossen wurden, beseitigen diese Hürden. Mit der neuen Rechtsgrundlage ist der Weg frei für ein vollständig digitales Baubewilligungsverfahren. Baudirektor Martin Neukom hebt die Bedeutung dieser Entwicklung hervor und betont, dass mit der Umsetzung dieses digitalen Vorhabens ein kundenorientierter und ressourcenschonender Service geschaffen wird, der den heutigen Anforderungen entspricht und die Abwicklung von Baugesuchen für alle Beteiligten vereinfacht.

    Um die vollständige Umsetzung zu gewährleisten, müssen alle Städte und Gemeinden im Kanton Zürich innerhalb von drei Jahren auf das neue, ausschliesslich elektronische Verfahren umstellen. Diese Umstellung verspricht eine effizientere und umweltfreundlichere Gestaltung des Baubewilligungsprozesses, was eine bedeutende Neuerung für Fachleute im Management der Immobilienbranche darstellt.

  • Vom Industrieareal zum ökologischen Tourismusmagnet

    Vom Industrieareal zum ökologischen Tourismusmagnet

    Innovativer Geist prägt das Projekt an der Isen, wo die Vision einer harmonischen Verbindung von touristischer Entwicklung und ökologischer Aufwertung Gestalt annimmt. Seit der ersten Präsentation des Projekts durch die Isen AG im April 2022 wurden aufgrund von Rückmeldungen aus der Bevölkerung und fachlicher Beratung wesentliche Aspekte wie die Revitalisierung des Isentalerbachs, seines Deltas und die Neugestaltung des Seeufers in die Planung integriert. Auch die Verlegung der Kantonsstrasse fand Eingang in die optimierte Projektidee.

    Die neusten Entwicklungen, welche die ökologischen und infrastrukturellen Aspekte des Projekts aufzeigen, wurden dem Regierungsrat und den Gemeinderäten von Seedorf und Isenthal vorgestellt und positiv aufgenommen. Die Projektverantwortlichen arbeiten nun an den letzten Details, um das Verfahren bis Mitte März 2024 abzuschliessen.

    Der Kanton Uri sieht in dem Projekt nicht nur einen touristischen Gewinn, sondern auch die Chance, die Region als attraktiven Naherholungsraum zu etablieren. Es werden erhebliche positive Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft erwartet, was durch eine vom Kanton in Auftrag gegebene Studie zum volkswirtschaftlichen Potenzial des Projekts untermauert wird.

    Die Gemeinden Seedorf und Isenthal sehen das Tourismusprojekt als Chance für die Umgestaltung der Region Isleten und stellen sich den kommenden Herausforderungen in Bezug auf Verkehrsmanagement, touristische Auswirkungen und Infrastrukturbedarf.

    Die überarbeitete Projektidee wird der Öffentlichkeit Ende März 2024 im Rahmen einer umfassenden Medienkonferenz und einer Besichtigung des Geländes vorgestellt, gefolgt von einer Online-Veröffentlichung der Projektdetails.

  • Oiken und Studer Innotec entwickeln virtuelles Kraftwerk

    Oiken und Studer Innotec entwickeln virtuelles Kraftwerk

    Der Walliser Energieversorger Oikenund Studer Innotec starten laut Medienmitteilung  ein Innovationsprojekt zur Nutzung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern für die allgemeine Stromversorgung durch ein virtuelles Kraftwerk. Die variable und nicht vorab geplante Stromerzeugung in Privathäusern oder Quartieren soll dadurch bestmöglich genutzt und optimiert werden. Das von der Stiftung The Ark finanziell unterstützte Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Institut Icare in Siders VS entwickelt. Die Testphase beginnt noch 2024.

    Ziel des Projekts sei es, kleine Energieerzeuger, die zusammen das Aufkommen eines grossen Kraftwerks haben, zusammenzuschliessen, um ein virtuelles Energiekraftwerk (VPP – Virtual Power Plant) zu schaffen, heisst es in der Mitteilung von Oiken. Die beschleunigte Entwicklung der dezentralen und nicht vorab geplanten Energieerzeugung aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) in „Wohnkraftwerken“ verändere Verwaltung und Steuerung des Stromnetzes grundlegend.

    Laut Solarstatistik wurden im Jahr 2022 PV-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 4,7 Gigawatt installiert, die 3,8 Terawattstunden oder 6,7 Prozent des Schweizer Stromverbrauchs produzierten. Der Anteil der erzeugten Solarenergie übersteige bereits heute tagsüber im Sommer den Anteil anderer Energieträger wie Gas, Wasserkraft oder Biomasse.

    Auf lokaler Ebene wie beim Einfamilienhaus soll der Eigenverbrauch verbessert und die Rückspeisung von Strom in das Netz durch eine optimale Nutzung der Batterien optimiert werden. Auf der nächsthöheren Ebene, wie etwa eines Quartiers, konzentriert sich das Projekt auf die Entwicklung eines intelligenten Energiemanagements für mehrere Anlagen. Auf der Ebene der Region oder des VNB (Verteilnetzbetreiber) geht es darum, die lokale flexible Stromerzeugung durch eine VPP-Lösung zu bewerten und zu vereinen.

  • Winterthurs Innovationslabor Grüze – Vorreiter für zirkuläres Bauen

    Winterthurs Innovationslabor Grüze – Vorreiter für zirkuläres Bauen

    Winterthur bereitet sich auf die Eröffnung des bahnbrechenden Innovationslabors im Stadtteil Neuhegi-Grüze vor. Dieses Gebäude, das im Frühjahr 2024 seine Pforten öffnen wird, ist nicht nur ein Zentrum für Informationsaustausch, Veranstaltungen und innovative Bauexperimente, sondern dient auch als gemütliches Kaffeehaus und Begegnungsort. Mit seinem Engagement für nachhaltiges Bauen und seiner vielseitigen Nutzung wird das Labor die Entwicklung des gesamten Stadtteils maßgeblich beeinflussen.

    Im Zentrum des Projekts steht ein revolutionäres Konzept, das von der Stadt Winterthur, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Holcim entwickelt wurde. Es basiert auf dem Prinzip des „Leihens statt Besitzens“ von Bauteilen, wodurch eine nachhaltige Ressourcennutzung und eine signifikante CO₂-Einsparung erreicht wird. Die verwendeten CPC-Elemente, eine Innovation der ZHAW und der CPC AG, sind sowohl belastbar als auch filigran und ermöglichen eine Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks um bis zu vierfach sowie Materialeinsparungen von bis zu 75%.

    Der Ansatz des Innovationslabors Grüze besteht darin, Bauteile als wiederverwendbare Ressourcen zu behandeln. Holcim übernimmt dabei die Verantwortung für die Demontage und Wiederaufbereitung der Bauelemente für den zukünftigen Einsatz. Dieses Konzept stellt eine Win-Win-Situation für Bauherren und die Umwelt dar, da der herkömmliche Gebäuderückbau entfällt.

    Die innovative CPC-Technologie, entwickelt von der ZHAW und unterstützt von Holcim, markiert einen Wendepunkt im Hochbau. Sie ermöglicht eine effizientere Bauweise mit reduzierten Ressourcen und bietet neue gestalterische Freiheiten, insbesondere bei der Integration von Haustechnik.

    Die erfolgreiche Umsetzung des Innovationslabors ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Partnern mit umfassender Fachexpertise. Martin Joos vom Tiefbauamt Winterthur hebt hervor, dass das Ziel von Anfang an war, Neues zu wagen und Nachhaltigkeit in den Vordergrund zu stellen. Das Innovationslabor Grüze spiegelt den fortschrittlichen, aufgeschlossenen Geist des Stadtquartiers Neuhegi-Grüze wider, das als eines der wichtigsten Entwicklungsgebiete in Winterthur gilt.

  • Erfolgreiche Finanzierungsrunde für innovative Batterietechnologie

    Erfolgreiche Finanzierungsrunde für innovative Batterietechnologie

    Das junge Unternehmen, hervorgegangen aus der Forschung der Empa und ETH Zürich, hat sich auf die Entwicklung von sicheren und langlebigen Dünnschichtfestkörperbatterien fokussiert, die sich in nur einer Minute aufladen und entladen lassen. Diese schnelle Aufladezeit und hohe Energiedichte versprechen einen wesentlichen Fortschritt gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, die langsam laden und eine Brandgefahr darstellen können.

    Moritz Futscher, Abdessalem Aribia und Yaroslav Romanyuk, die Gründer des Start-ups BTRY, sehen in der aktuellen Finanzspritze einen entscheidenden Schritt, um ihre neuartige Batterietechnologie marktreif zu machen. Durch ein innovatives Verfahren, das eine hochpräzise Vakuumbeschichtung nutzt, ist es ihnen gelungen, die Kapazität der nur wenige Mikrometer dicken Dünnschichtzellen zu erhöhen, ohne dabei auf toxische Lösungsmittel zurückzugreifen. Die Produktion ist umweltfreundlich und kann im grösseren Massstab erfolgen.

    Die Technologie des Start-ups hat das Potenzial, in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt zu werden, einschliesslich Unterhaltungselektronik, Sensortechnik, Robotik, Drohnen und sogar in Satelliten. Die Gründer planen, das Kundenfeedback zu nutzen, um ihr Produkt weiterzuentwickeln und genau auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe abzustimmen.

    Der HTGF und die ZKB sehen in dem Start-up grosses Potenzial und betonen die Bedeutung innovativer Batteriekonzepte für zukünftige Produktentwicklungen. Die Beteiligung an diesem Spin-off ist ein Ausdruck ihres Engagements, innovative Unternehmen mit Risikokapital zu unterstützen. Mit der erfolgreichen Finanzierungsrunde und der Unterstützung erfahrener Partner ist das Unternehmen gut positioniert, um seine Vision einer revolutionären Energiespeicherung zu realisieren.

  • Ein Pionier in der Nanotechnologie zur Energiegewinnung

    Ein Pionier in der Nanotechnologie zur Energiegewinnung

    Im Zentrum dieser bahnbrechenden Forschung steht die Verbindung von Thermodynamik und Quantenmechanik, um durch Nanotechnologie effiziente Energiesysteme zu entwickeln. Der Wissenschaftler, der sich dieser Herausforderung stellt, ist bereits seit zwölf Jahren im Bereich der Quantenelektronik tätig und hat seinen Fokus auf die Umwandlung von Abwärme in elektrische Energie gerichtet. Seine Arbeit mit Graphen-Nanobändern, einem Material aus einer einzelnen Schicht von Kohlenstoffatomen, verspricht neue Wege in der Energiegewinnung.

    Die Qualität seiner Forschung wurde bereits mit prestigeträchtigen Auszeichnungen wie dem ERC Starting Grant und einem Eccellenza-Professorenstipendium des Schweizerischen Nationalfonds gewürdigt. Der Forscher, der sowohl eine Forschungsgruppe an der Empa leitet als auch Assistenzprofessor für Quantenelektronik an der ETH Zürich ist, hat seine akademische Laufbahn an der TU Delft begonnen und sich stets für konkrete Anwendungen der Physik interessiert.

    In seinem Labor an der Empa erforscht er die Anwendung von Graphen-Nanobändern, die an der Empa unter der Leitung von Roman Fasel hergestellt werden. Die spezifischen physikalischen Eigenschaften dieser Bänder sind entscheidend für ihre Nutzbarkeit in einer Reihe von Quantentechnologien. Eine bedeutende Entdeckung seiner Gruppe war, dass die Quanteneffekte dieser Bänder auch bei -23°C noch weitgehend erhalten bleiben, was die Möglichkeit ihrer nwendung bei Raumtemperatur in Aussicht stellt.

    Die Technologie, an der der Wissenschaftler arbeitet, befindet sich noch in der Entwicklungsphase, und die Herausforderungen in der Nanofabrikation sind gewaltig. Trotzdem ist sein Ziel, die fundamentalen Grundlagen für die Anwendung dieser fortschrittlichen Technologie zu schaffen und damit ihren praktischen Einsatz in der Zukunft zu ermöglichen. Seine Forschung könnte letztendlich dazu beitragen, den Stromverbrauch elektronischer Geräte zu reduzieren und einen wesentlichen Beitrag zur Energieeffizienz zu leisten.

  • Ecocycle-Technologie von Holcim erhält Auszeichnung

    Ecocycle-Technologie von Holcim erhält Auszeichnung

    Holcims Ecocycle-Technologie ist laut einer Medienmitteilung zum «Leuchtturm der Kreislaufwirtschaft in der gebauten Umgebung» ernannt worden. Das wurde im Rahmen einer gemeinsamen Initiative der Beratungsgesellschaft McKinsey & Company und dem Weltwirtschaftsform auf dessen Jahrestagung in Davos bekanntgegeben. Die Auszeichnung würdigt bahnbrechende Lösungen, die einen neuartigen, einzigartigen Ansatz für die Kreislaufwirtschaft, nachgewiesene und erhebliche Auswirkungen von hohem Wert sowie eine signifikante Grösse und Reife aufweisen.

    Holcim betreibt bereits über 100 seiner Ecocycle-Recyclingzentren. Nach eigenen Angaben haben sie im Jahr 2022 fast 7 Millionen Tonnen Bauschutt zu neuen Baulösungen rezykliert. Das entspreche über 1000 Lastwagenladungen pro Tag. Bis 2030 soll dieses Netz auf 150 Standorte ausgeweitet werden. Allein in Europa will der Konzern über 20 Millionen Tonnen Bauschutt wiederverwerten. Ecocycle ermögliche es, dass Beton, Zement und Zuschlagstoffe zwischen 10 und 100 Prozent rezyklierte Abbruchmaterialien enthalten, ohne Kompromisse bei der Leistung.

    «Mit unserem fortschrittlichen Recycling von Abbruchmaterialien können wir den CO2-Fussabdruck von Zement bereits um bis zu 40 Prozent reduzieren», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert. «Das ist erst der Anfang. Mit unseren Innovationen und Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette zur Weiterentwicklung der Baustandards wollen wir den Übergang zum Kreislaufbau in allen Ballungszentren, in denen wir tätig sind, beschleunigen.»

  • San Bernardino setzt Zeichen für touristische Entwicklung

    San Bernardino setzt Zeichen für touristische Entwicklung

    Der Plan im Detail
    Das Projekt, getragen von der San Bernardino Swiss Alps SA, plant eine umfassende Renovierung und Neugestaltung des Dorfkerns. Hierzu gehört die Wiedereröffnung der historischen Hotels Brocco & Posta und Ravizza, der Bau von neuen Aparthotels und Privatwohnungen, sowie der Ausbau von Sportanlagen und Dienstleistungen. Eine mit dem Resort verbundene Tiefgarage wird zudem ein fast autofreies Zentrum ermöglichen. Das Wasser des San Bernardino soll als zentrales Element im geplanten Spa- und Wellness-Resort dienen.

    Zeitliche und rechtliche Rahmenbedingungen
    Das Kaufrecht für das Projekt des Acuforta-Grundstücks wurde bis zum Ende des Jahres 2025 mit einer Option auf Verlängerung bis 2031 gesichert. Dies gibt dem Projekt einen klaren rechtlichen und zeitlichen Rahmen und ermöglicht eine langfristige Planung und Umsetzung.

    Institutionelle und öffentliche Unterstützung
    Der breite Konsens für das Projekt ist beeindruckend. Niccolò Meroni, Marketingleiter des San Bernardino Swiss Alps, betont die geringe Opposition und die Offenheit für konstruktive Dialoge. «Dieses Votum zeigt, dass das Projekt im Einklang mit den Wünschen der Bevölkerung steht», so Meroni.

    Nachhaltigkeit und Modernität
    Stefano Artioli, Verwaltungsratspräsident von San Bernardino Swiss Alps, unterstreicht die Bedeutung von Modernität und Nachhaltigkeit im Projekt. «Wir wollen ein modernes und zugleich nachhaltiges Dorf schaffen. Der erzielte Konsens gibt uns den nötigen Rückenwind, um diese Vision in die Tat umzusetzen», erklärt Artioli.

    Nächste Schritte und Erwartungen
    In den kommenden Wochen sind weitere Ankündigungen zu konkreten Entwicklungen des Projekts zu erwarten. Die ersten Baugesuche sind bereits eingereicht, und mit der Wiedereröffnung der Hotels sowie der Einführung neuer Dienstleistungen soll in absehbarer Zeit begonnen werden.

    Fazit
    Die grosse Mehrheit für das Renovierungsprojekt in San Bernardino ist ein klares Signal für Veränderung und Fortschritt. Mit institutioneller und öffentlicher Unterstützung, einem klaren Zeitplan und einer Vision für Nachhaltigkeit und Modernität steht das Projekt auf soliden Füssen und verspricht, San Bernardino in ein florierendes touristisches Zentrum zu verwandeln.

  • Netzbetreiber planen Markt für Stabilisierung der Stromnetze

    Netzbetreiber planen Markt für Stabilisierung der Stromnetze

    Die Energiewende führt zu einer Zunahme dezentraler Quellen und Speicherungsmöglichkeiten von Energie. Das schafft neue Herausforderungen und Chancen für die Stabilisierung des Stromnetzes. Swissgrid als Betreiber das nationalen Übertragungsnetzes und sieben regionale Betreiber von Verteilnetzen planen deshalb einen gemeinsamen Markt für Netz- und Systemdienstleistungen aus dezentralen Energiequellen.

    Die Teilnehmenden wollen laut einer Mitteilung ein Marktdesign entwickeln, dass die Skalierbarkeit und die Effizienz der Koordination zwischen den Anbietern der Systemdienstleistungen und den Betreibern der Übertragungs- und Verteilnetze verbessert. Die Konzeptphase soll bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

    Das Vorhaben baut auf einem Pilotprojekt von Swissgrid und ewz auf, das im Dezember 2022 abgeschlossen worden ist. Ausser Swissgrid und ewz beteiligen sich an ihm die Azienda Elettrica di Massagno, CKW, Groupe E, Primeo Energie, Romande Energie und die St.Galler Stadtwerke.