Schlagwort: immobilien

  • Kirche Wipkingen wird zum Bildungsraum

    Kirche Wipkingen wird zum Bildungsraum

    Mit der Kirche Wipkingen steht ein bemerkenswertes Beispiel für adaptive Raumnutzung im Fokus. Seit 2019 nicht mehr für Gottesdienste genutzt, soll sie nun den Raumbedarf der benachbarten Schulanlage Waidhalde stillen. Ein von Vécsey Schmidt Architekten BSA SIA in Zusammenarbeit mit Anderegg Partner AG entwickeltes Konzept hat sich im Architekturwettbewerb durchgesetzt und verspricht eine behutsame, jedoch zukunftsorientierte Transformation. Eine neu eingezogene Decke ermöglicht die Schaffung eines Mehrzweckraums, einer Bibliothek und Verpflegungsmöglichkeiten auf Erdgeschossniveau, während das Obergeschoss flexible Nutzungsoptionen unter dem historischen Kirchengewölbe bietet.

    André Odermatt, Hochbauvorsteher, betont die Bedeutung dieser Initiative: «Die intelligente Umnutzung bestehender Bauten ist essentiell, um aktuellen Herausforderungen im städtischen Raum zu begegnen.» Das Projekt liefert nicht nur Lösungen für den drängenden Schulraumbedarf, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kirche.
    Dank dieser Umnutzung werden bis zum Schuljahr 2031/32 die erforderlichen Räume für sechs bis acht weitere Klassen geschaffen. Filippo Leutenegger, Schulvorsteher, sieht darin ein Beispiel für die effektive Nutzung kreativer Lösungsansätze.

    Die Kooperation mit der reformierten Kirchgemeinde Zürich hat bereits Früchte getragen und plant, weitere kirchliche Gebäude für gemeinnützige Zwecke zu öffnen. Das Projekt in Wipkingen ist nur der Anfang einer Reihe von Initiativen, die den gemeinschaftlichen Nutzen in den Vordergrund stellen.

    Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf 7,5 Millionen Franken, mit einer geplanten Fertigstellung im Jahr 2026, rechtzeitig zum Schulbeginn 2026/27. Dieses Vorhaben markiert einen wichtigen Schritt in der evolutionären Stadtentwicklung Zürichs, indem es zeigt, wie historische Substanz sinnvoll in die Zukunft geführt werden kann.

  • Zürichs dynamischer Schritt in die Kreislaufwirtschaft

    Zürichs dynamischer Schritt in die Kreislaufwirtschaft

    Die Umsetzung von «Circular Zürich» begann Anfang Februar mit der Vorstellung einer detaillierten Agenda, die speziell auf die Bedürfnisse der städtischen Verwaltung zugeschnitten ist. Doch die Strategie bietet auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zahlreiche Anknüpfungspunkte. Durch die Adaption einzelner Massnahmen können KMU nicht nur umweltfreundlicher agieren, sondern langfristig auch finanziell profitieren.

    Schritte zur Implementierung in KMU
    Ein grundlegender Aspekt der Kreislaufwirtschaft ist das effiziente Recycling und die Trennung von Wertstoffen. Sara Graf, Projektleiterin bei Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ), betont die Wichtigkeit und Einfachheit dieser Massnahme für Betriebe: Wertstoffe wie Papier, Karton, PET-Flaschen, Glas und Alu-Dosen können oft kostenfrei recycelt werden, was unmittelbar zu Einsparungen bei den Entsorgungskosten führt. Doch Recycling ist nur der Anfang.

    Materialverbrauch minimieren und Prozesse optimieren
    Sonja Gehrig, die die gesamtstädtische Koordination von «Circular Zürich» leitet, weist darauf hin, dass über die betrieblichen Grenzen hinaus gedacht werden muss. Die Analyse des eigenen Materialverbrauchs und die Optimierung der Produktionsprozesse sind entscheidende Schritte. Ökologisch nachhaltiges Produktdesign, das Reparierbarkeit und Langlebigkeit der Produkte fördert, kann Unternehmen nicht nur Kosten sparen, sondern auch zu neuen Geschäftsmodellen wie dem Vermieten von Produkten führen.

    Verlängerung von Konsum- und Nutzungsphasen
    Der letzte Schritt betrifft die Maximierung der Produktlebensdauer durch Strategien des Teilens, Wiederverwendens, Reparierens und Wiederaufbereitens. Hierdurch werden Produkte nicht nur länger genutzt, sondern tragen auch zur Ressourcenschonung bei. Secondhand-Plattformen und Firmeninitiativen, die den Kreislaufgedanken verinnerlichen, spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der kreislauforientierten Wirtschaft.

    Die Stadt als Innovationslabor
    Zürich sieht sich selbst als Testfeld für neue, kreislauffähige Ideen und Produkte. Fachleute der Stadt sind bereit, Unternehmen zu unterstützen, die innovative Lösungen anstreben. Dieser proaktive Ansatz stärkt nicht nur die städtische Infrastruktur, sondern fördert auch eine breite Adaption kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien.

    Mit «Circular Zürich» positioniert sich die Stadt Zürich als ein Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft, der zeigt, wie durch konkrete Massnahmen und kooperative Ansätze eine nachhaltige Transformation in urbanen Räumen realisiert werden kann.

  • Der Rolf-Liebermann-Weg am Rande von Zürich

    Der Rolf-Liebermann-Weg am Rande von Zürich

    Das Projekt «Rolf-Liebermann-Weg» entwickelt von Mettler Entwickler AG mit der Bauherrschaft Asga Pensionskasse, profitiert von seiner einmaligen Lage am Stadtrand von Zürich, zwischen dem Schulhaus Staudenbühl und den idyllischen Grünflächen des Hürst-Gebiets. Die Hanglage eröffnet spektakuläre Ausblicke auf den Zürichberg und die Alpen, während die gute Anbindung an das Verkehrsnetz und die Nähe zu Einkaufs- und Dienstleistungszentren urbanen Komfort bieten.

    Die geplante Wohnsiedlung zeichnet sich durch ihre L-förmige Anordnung aus, die grosszügige Freiräume für Gemeinschaftsaktivitäten und individuelle Entfaltung lässt. Der vielfältige Wohnungsmix reicht von kompakten 1½-Zimmer-Wohnungen bis zu geräumigen 5½-Zimmer-Wohnungen, um ein breites Spektrum an Bewohnerinnen und Bewohnern anzusprechen – von Singles über Senioren bis hin zu Familien.

    Architektonisch setzt das Projekt auf einen innovativen Hybridbau. Eine Kombination aus tragendem Mauerwerk im Inneren und einer ästhetisch ansprechenden, hinterlüfteten Holzfassade. Betonelemente in den Untergeschossen und den Erschliessungskernen sowie die Wohnungstrennwände garantieren Stabilität und Privatsphäre. Die begrünten Dächer fördern die Biodiversität und das Mikroklima der Siedlung und werden durch die Integration von Photovoltaikanlagen ergänzt, die nachhaltige Energiegewinnung unterstützen.

    Mit der geplanten Fertigstellung Ende 2027 setzt der «Rolf-Liebermann-Weg» neue Massstäbe für modernes, nachhaltiges Wohnen in Zürich, indem er die Balance zwischen Natur und städtischem Leben meisterhaft gestaltet.

  • Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Bauprojekt «ALTO»

    Das Projekt «ALTO», initiiert vom Immobilienunternehmen HIAG, fügt sich nahtlos in die städtebauliche Transformation Zürichs Altstetten ein, einem Stadtteil, der sich von einem industriellen zu einem lebendigen Wohn- und Arbeitsgebiet wandelt. Geplant ist ein 80 Meter hohes Wohnhaus, das sich durch seine Integration in bestehende Strukturen und seine nachhaltige Bauweise auszeichnet.

    Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes ist eine öffentlich zugängliche Gewerbenutzung geplant, während das erste Obergeschoss mit Gemeinschaftsräumen, einem Dachgarten und Ateliers als soziales Zentrum für die Bewohnerinnen und Bewohner dient. Darüber hinaus werden in den 25 Stockwerken darüber moderne Wohnungen realisiert, die den neuen urbanen Lebensstil in Altstetten widerspiegeln.

    Neben der wohnlichen Nutzung wird das Quartier durch das Projekt weiter aufgewertet. Die Shedhalle, ehemals Teil der Fiat-Garage, wird zu einem Lebensmittelmarkt mit einem attraktiven Frischesortiment umgestaltet und wird die Funktion als Nahversorger übernehmen. Des Weiteren ist die Errichtung einer Stadtloggia geplant, die als öffentlicher Treffpunkt dient , der den Community-Gedanken aufnimmt, und die urbane Qualität des Areals betont.

    Nachhaltigkeit spielt bei der Entwicklung des Bauprojekts «ALTO» eine zentrale Rolle. Die Verwendung von ressourcenschonenden Materialien und die Gestaltung durchlässiger Freiflächen unterstreichen das Engagement für eine umweltfreundliche Stadtentwicklung. Als erstes Wohnhochhaus im Kanton Zürich, wird die Fassade durchgängig mit Photovoltaikpanels ausgestattet, womit die Mieter vom eigens produzierten Strom profitieren können. Ein innovatives Mobilitätskonzept, das eine deutliche Reduktion der Parkplätze vorsieht, rundet das zukunftsorientierte Gesamtkonzept ab.

    Mit der geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2026 wird das Bauprojekt «ALTO» nicht nur neuen Wohnraum in Zürich Altstetten bieten, sondern auch als Vorzeigeprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung und soziales Zusammenleben dienen.

  • Baustoff- und Recyclingbranche bündeln Kräfte

    Baustoff- und Recyclingbranche bündeln Kräfte

    Der Fachverband arv Baustoffrecycling Schweiz und der FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie bündeln ihre Kräfte für eine nachhaltige Zukunft der Bau- und Recyclingwirtschaft. Sie haben sich im Fachverband Baustoff Kreislauf Schweiz zusammengeschlossen, informiert der neue Fachverband in einer Mitteilung. Baustoff Kreislauf Schweiz repräsentiert mehr als 1000 Schweizer Kiesabbaustellen, Betonwerke und Recyclingstellen und deckt damit über 80 Prozent der in Gewinnung und Wiederverwertung von mineralischen Baustoffen aktiven Unternehmen ab.

    Bei Baustoff Kreislauf Schweiz ist man überzeugt davon, dass die Zukunft der Kreislaufwirtschaft gehört. Im eigenen Bereich will der Verband mit innovativen Technologien und Methoden mineralische Baustoffe umweltschonend abbauen und im Kreislauf halten. Kiesgruben sollen nach Ende des Kiesabbaus als Lebensraum für Fauna und Flora renaturiert werden. Auf diese Weise werde die Natur «ganz selbstverständlich in die Kreislaufwirtschaft eingebunden», heisst es in der Mitteilung.

    Gleichzeitig legt Baustoff Kreislauf Schweiz einen Schwerpunkt auf die Versorgung der Schweiz mit Kies und Beton. Die für die Aufbereitung der mineralischen Baustoffe notwendigen grossen und standortgebundenen Flächen werden aufgrund von Schutzbestimmungen und anderweitiger Verwendung immer knapper, erläutert der Verband. Er will sich daher dafür einsetzen, «dass auch in Zukunft die Versorgung von Baustellen mit hochwertigen Baustoffen gewährleistet bleibt und diese fachgerecht für die Wiederverwendung aufbereitet werden».

  • Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Ein neues Zuhause für Familien und Kreativität im Leutschenbach

    Das Herzstück der Siedlung besteht aus zwei u-förmigen Gebäudekomplexen, die zum Grünraum hin geöffnet sind und durch Pavillonbauten im Innenhof ergänzt werden. Diese Anordnung schafft einen lebendigen, gemeinschaftlichen Siedlungshof, der Kindergärten und Gemeinschaftsräume beherbergt und somit zu einem sozialen Treffpunkt wird.

    Die Wohnsiedlung bietet eine Vielzahl von 2- bis 6½-Zimmer-Wohnungen sowie spezielle Atelier- und Gemeinschaftswohnungen, um unterschiedlichste Wohnbedürfnisse zu erfüllen. Besonderes Augenmerk wird auf grosszügige Familienwohnungen und kreative Räumlichkeiten gelegt, die flexibles und innovatives Wohnen ermöglichen.

    Nachhaltigkeit und Energieeffizienz stehen im Fokus der Wohnsiedlung. Durch den Bau nach Minergie-P-ECO und Minergie-ECO Standards sowie die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Wärme und Strom leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die grossflächige Installation von Photovoltaik-Modulen gewährleistet eine umweltfreundliche Stromversorgung.

    Die Gestaltung der Aussenanlagen fördert die Biodiversität und verbessert das Mikroklima im Quartier. Die Aufwertung der Grünflächen entlang des Riedgrabens und der das Quartier verbindende «Innere Garten Leutschenbach» schaffen naturnahe Erholungsräume, die den Bewohnenden eine hohe Lebensqualität bieten.

    Die Wohnsiedlung Leutschenbach ist ein Beispiel für die gelungene Verbindung von urbanem Wohnen, sozialer Durchmischung und ökologischer Verantwortung. Sie spielt eine wesentliche Rolle in der Entwicklung Leutschenbachs zu einem attraktiven und lebendigen Stadtteil, der den Anforderungen eines modernen, nachhaltigen Lebensstils gerecht wird.

  • Mit gutem Beispiel voran: Zirkuläres Bauen der Stadt Zürich

    Mit gutem Beispiel voran: Zirkuläres Bauen der Stadt Zürich

    Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Hebel, um die politischen Netto-Null-Zielsetzungen zu erreichen. Wie viele andere Städte weltweit bekennt sich auch Zürich zur Kreislaufwirtschaft: 2022 wurd mit «Circular Zürich» eine Strategie zur Kreislaufwirtschaft verabschiedet. 2023 unterzeichnete Zürich als erste Schweizer Stadt die «Circular Cities Declaration».

    Eine intelligente Ressourcennutzung ist besonders beim Bauen gefragt. Mit der «Charta für kreislauforientiertes Bauen» setzen Politik und Wirtschaft 2023 ein Zeichen und verpflichteten sich gemeinsam dazu, Primärressourcen und Deponierraum zu schonen und die CO2-Emissionen der eigenen Bautätigkeit zu senken.

    Erste Erkenntnisse aus zwei Pilotprojekten
    Doch wie wirken sich die politischen Bekenntnisse auf konkrete Bauvorhaben aus? Welche Herausforderungen stellen sich beim zirkulären Bauen? Und wie verändern sich die Planungs- und Bauprozesse? Antworten auf diese Fragen gewinnt das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich durch zwei Pilotprojekte.

    Erste Erfahrungen mit der Beschaffung, Lagerung und Aufbereitung von wiederverwendeten Bauteilen sammelte die Stadt beim Umbau des Kindergartens Mööslistrasse 2023 (Bischof Föhn Architekten, Zürich). Lavabos und Toiletten wurden vor Ort abgebaut, gereinigt und aufbereitet. Pflanzentröge von den Balkonen konnten als Aussenraumbegrenzungen wiederverwendet werden. Wo möglich, stammte das eingebaute Mobiliar aus stadteigenen Beständen. Dank eines Bauteil-Screenings konnten Stahlträger, Holzpergola, Brandschutztüren und Küchenelemente bei anderen Bauten identifiziert, demontiert und wiedereingebaut werden. Auf alles, was nicht im städtischen Occasionslager gefunden wurde, wurden so genannte «BauteiljägerInnen» angesetzt.

    Das zweite Pilotprojekt, das neue Recyclingzentrum «Juch-Areal», ist deutlich umfassender. Für das Projekt hat das Amt für Hochbauten 2022 einen Architekturwettbewerb mit Re-Use-Anforderungen ausgeschrieben. Die Wettbewerbsteilnehmenden konnten einen digitalen Bauteil-Katalog nutzen oder andere verfügbare Bauteile aus nicht-städtischen Quellen für ihre Entwürfe verwenden. Die Gebäude mussten ausserdem so konzipiert sein, dass sie später einmal selbst als Bauteilmine genutzt werden können (Design for Disassembly).

    Die eingereichten Projekte zeigen: Ja, es geht. Vor allem die hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge, die trotz oder vielleicht auch dank der neuartigen Vorgaben entstanden sind, überzeugte die Jury. Das Baumaterial des Siegerprojektes von Graber Pulver Architekten AG (Zürich) baut die Halle des bisherigen Recyclinghofes ab und am neuen Ort mit geringen Anpassungen wieder auf. Entsorgte Bücher, Zeitschriften und Kleider werden als Dämmmaterial genutzt. Platten aus rezykliertem Glas und Aluminium, alte Küchenabdeckungen, Türen und Tischplatten schützen die Fassade vor der Witterung. Ausrangierte Baugerüste werden zu Lagerregalen.

    Es liegt in der Natur der Sache, dass Pilotprojekte einer standardmässigen Einführung in der Breite vorausgehen. Das ist auch beim zirkulären Bauen der Fall. Die Realisierung der beiden Projekte in Zürich zeigt, dass noch viele Fragen geklärt werden müssen: Wie können Bauteile katalogisiert werden? Wie lässt sich die Verfügbarkeit prüfen? Wo werden sie gelagert? Wer übernimmt die juristische Haftung?

    Die Planungs- und Bauprozesse werden sich durch das kreislauforientierte Bauen verändern, denn die Bauteilminen müssen – so eine wichtige Erkenntnis – so früh als möglich, am besten zu Beginn der Planungsphase, bekannt sein. Building Information Modeling (BIM) erleichtert die Wiederverwendung von Bauteilen, die Planung ihrer Demontierbarkeit und das Erschliessen künftiger Bauteilminen.

    Deutliche Einsparung von indirekten Treibhausgasemissionen in den Pilotprojekten
    Dass sich dieser Einsatz lohnt, zeigen die Pilotprojekte. Durch die konsequente Wiederverwendung von Bauteilen konnten, gemäss einer nachträglichen Berechnung, bei der Instandsetzung des Kindergarten Mööslistrasse gut 30% Treibausgasemissionen eingespart werden. Die aktuellen Berechnungen prognostizieren für das Recyclingzentrum Juch-Areal sogar eine Einsparung von 40% Treibhausemissionen gegenüber einem konventionellen Neubau.

  • Modernisierung und Ausbau der Wache Süd

    Modernisierung und Ausbau der Wache Süd

    In einem dicht bebauten Stadtteil wie dem Kreis 2 erreicht der Rettungsdienst gegenwärtig nur in etwa 60% der Fälle den Einsatzort innerhalb der kritischen Zehn-Minuten-Marke. Die geplante Erweiterung und Neugestaltung der Wache Süd für Feuerwehr und Sanität adressiert diese Problematik mit einem umfassenden Ansatz, der darauf abzielt, die Einsatzzeiten zu verkürzen und die Effizienz der Dienste zu steigern. Zugleich soll durch das Projekt eine städtebauliche Aufwertung des Areals erreicht werden, was im Einklang mit der Neugestaltung des urbanen Raums durch den Rückbau der Weststrasse und den Neubau des «Hohen Haus West» steht.

    Das Gewinnerprojekt aus dem Architekturwettbewerb, «FUCHS», schafft eine nahtlose Integration in die bestehende Struktur der Brandwache. Die Erweiterung fügt sich sowohl in Höhe als auch in der Fluchtlinie harmonisch an das bestehende Gebäude an und vollendet den Blockrand stimmig. Besonders hervorzuheben sind die hofseitigen Anbauten mit Sheddächern und Photovoltaik sowie ein Rücksprung ab dem zweiten Obergeschoss, die dem Neubau eine markante Eigenständigkeit verleihen. Diese architektonischen Merkmale ermöglichen es, den Spagat zwischen der Bewahrung des historischen Erbes und der Erfüllung modernster Betriebsanforderungen zu meistern.

    Das Projekt «FUCHS» überzeugt nicht nur durch seine ästhetische und funktionale Integration in die bestehende Bausubstanz, sondern setzt auch ökologisch neue Akzente. Dank der umweltgerechten Energieversorgung, die zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basiert, sowie der grosszügig dimensionierten Photovoltaik-Anlage auf den Sheddächern, wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Darüber hinaus optimiert das Design die Betriebsabläufe von Schutz & Rettung Zürich und schafft eine zusammenhängende Einheit von hoher räumlicher Qualität.

    Das Projekt illustriert eindrucksvoll, wie durch kreative und innovative Lösungsansätze die Herausforderungen der modernen Notfallversorgung in einem historischen Kontext gemeistert werden können. Die sorgfältige Abwägung zwischen den Bedürfnissen des Rettungsdienstes und den Anforderungen des Denkmalschutzes mündet in einem Vorhaben, das sowohl funktional als auch ästhetisch neue Wege beschreitet. Das Ergebnis ist eine zukunftsfähige Infrastruktur, die den Anforderungen an moderne Notfalldienste gerecht wird und zugleich einen wertvollen Beitrag zur städtischen Qualität an dem Ort leistet.

  • Grüne Städte als Wegbereiter für globale Klimawirkung

    Grüne Städte als Wegbereiter für globale Klimawirkung

    Die MCC-Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature Cities, beleuchtet vier zentrale Methoden zur CO2-Entnahme in urbanen Umgebungen, die bis zur Mitte des Jahrhunderts jährlich eine Gigatonne CO2 binden könnten. Zu den untersuchten Methoden zählen die Beimischung von Pflanzenkohle zu Zement, der verstärkte Einsatz von Holz im Bauwesen, die Anreicherung städtischer Böden mit Pflanzenkohle und die Installation von CO2-Filtern in Geschäftsgebäuden. Diese Ansätze könnten zusammen einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung städtischer Netto-null-Emissionen leisten.

    Städtische Strategien für das Klima und mehr
    Quirina Rodriguez Mendez, Doktorandin am MCC und Hauptautorin der Studie, betont, dass diese Techniken nicht nur im Hinblick auf den Klimaschutz, sondern auch für die Umweltqualität und das Wohlbefinden in Städten von grossem Nutzen sind. So könnte die Anwendung spezieller Farbpigmente und Oberflächenmaterialien zur Verbesserung des Rückstrahlvermögens urbaner Flächen die Temperatur in Städten signifikant senken und den Energiebedarf für Klimaanlagen reduzieren.

    Lokale Aktionen mit globaler Wirkung
    Die Studie unterstreicht die Rolle von Städten als «Versuchslabore» für den Klimaschutz, in denen lokale Massnahmen schnell umgesetzt werden können und potenziell global ausweitbar sind. Felix Creutzig, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe und Co-Autor der Studie, hebt hervor, dass lokale Klimalösungen, obwohl oft unterschätzt, eine beeindruckende Wirkung erzielen und die Lebensqualität verbessern können. Die Forschungsergebnisse bieten wichtige Einsichten und Empfehlungen für Politiker, die städtische Infrastrukturen und Richtlinien gestalten.

  • Neuer Investor für nachhaltige Baustartups

    Neuer Investor für nachhaltige Baustartups

    Buildify.earth wurde mit der Vision ins Leben gerufen, nachhaltige Innovationen in der Baubranche zu unterstützen. Die Investmentgesellschaft engagiert sich besonders in den frühen Entwicklungsphasen von Startups und bietet neben Kapital auch Zugang zu einem umfassenden Netzwerk. Dieses Netzwerk wurde über Jahre im Rahmen des Aufbaus des Switzerland Innovation Park Central, NEST und anderen Organisationen etabliert und ist ein wertvolles Asset für die geförderten Unternehmen.

    Strategische Partnerschaften und langfristige Ziele
    Vor acht Jahren begann die Planung für den Standort des Innovation Parks in der Zentralschweiz, der 2019 in Rotkreuz seine Türen öffnete und seit 2021 offiziell Teil von Switzerland Innovation ist. Der Park zählt heute über 100 Mitglieder, darunter namhafte Akteure der Schweizer Baubranche sowie Forschungseinrichtungen. Diese Vernetzung bietet direkten Zugang zu Entscheidungsträgern und eine Plattform für Startups, um in einer traditionell risikoaversen Branche wichtige Kooperationen zu schmieden.

    Bereitstellung finanzieller Mittel und Ressourcen
    Die von privaten Investoren, der Zuger Kantonalbank und dem Park selbst bereitgestellten Mittel, die sich auf einen einstelligen Millionenbetrag belaufen, ermöglichen es buildify.earth, signifikante erste Investitionen zu tätigen, die bald angekündigt werden sollen. Die Investmentpipeline ist reich gefüllt, einschliesslich 40 Startups, die bereits Mitglieder des Parks sind. Die buildify.earth AG nimmt dabei eine flexible Rolle als Co-Investor ein, der schnell agieren und als Katalysator für weitere Investitionen dienen kann.

    Langfristige Planung und offene Türen für weitere Investoren
    Reto Largo und Sem Mattli, die Leiter von buildify.earth, suchen nicht nur nach vielversprechenden Startups, sondern auch nach weiteren Investoren, um das Kapital der Evergreen-Struktur der Gesellschaft zu stärken. Diese Struktur passt gut zu den langen Innovationszyklen im Baubereich und ermöglicht es, einen Teil der Erträge wieder zu investieren, während gleichzeitig attraktive Renditen für die Investoren angestrebt werden. Dies ist nur der Beginn einer langfristigen Strategie, die darauf abzielt, substanzielle Investitionen in aussichtsreiche Startups zu tätigen und die Zukunft der nachhaltigen Bauindustrie aktiv mitzugestalten.

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Zürich hat ein neues, fortschrittliches System zur Visualisierung von Infrastrukturnetzwerken eingeführt. Der Leitungskataster des Kantons Zürich bietet eine vollständige Darstellung aller ober- und unterirdischen Leitungen, die für Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation zuständig sind. Durch die Zentralisierung dieser Daten in einem einzigen Auskunftssystem wird der Zugriff auf relevante Informationen für Planungs-, Bau- und Wartungsarbeiten erheblich erleichtert.

    Vereinfachter Informationszugriff
    Bisher mussten Interessenten Informationen zu Leitungen individuell bei den jeweiligen Eigentümern oder Betreibern einholen – ein zeitaufwendiges Verfahren. Mit dem neuen Leitungskatasterportal bietet der Kanton Zürich nun eine zentrale Anlaufstelle, die es Nutzern ermöglicht, schnell und einfach auf diese wichtigen Daten zuzugreifen. Über 500 im Kanton tätige Werke aktualisieren ihre Daten regelmässig in diesem System, wodurch die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Informationen gewährleistet wird.

    Breites Anwendungsspektrum
    Das Portal dient einer Vielzahl von Nutzern, darunter öffentliche Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie Privatpersonen. Die präzisen Informationen über Art und Lage der Leitungen verbessern die Planungssicherheit für Bauvorhaben und erleichtern den Unterhalt sowie die Erweiterung bestehender Infrastrukturen. Obwohl das Portal nicht für die unmittelbare Planung von Grabarbeiten genutzt werden soll, trägt es zur erheblichen Reduzierung von Schadensrisiken bei, indem es eine klare Dokumentation der Leitungsverläufe bietet.

    Einfache Bedienung und Zugang zu Daten
    Die Nutzung des Leitungskatasterportals ist benutzerfreundlich gestaltet. Anwender können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das interessierende Medium auswählen. Auf der digitalen Karte werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten sind leicht zugänglich und in gängigen Formaten verfügbar. Zudem werden zusätzliche Informationen wie Eigentümerschaft und Kontaktdaten der betreffenden Werke bereitgestellt.

    Das Portal ist erreichbar unter: https://leitungskataster.zh.ch. Eine vorherige Registrierung ist für die Nutzung erforderlich.

  • Fortsetzung des Baselbieter Energiepakets bis 2025 geplant

    Fortsetzung des Baselbieter Energiepakets bis 2025 geplant

    Um die Kontinuität des Baselbieter Energiepakets zu gewährleisten, hat der Regierungsrat dem Landrat eine Erhöhung der Ausgabenbewilligung sowie einen Nachtragskredit für das Jahr 2024 vorgeschlagen. Dieses Vorgehen soll sicherstellen, dass das Programm zur Förderung energetischer Gebäudesanierungen und der Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebereich nahtlos fortgesetzt werden kann. Für 2024 wurde ein Nachtragskredit von 2,28 Millionen Franken beantragt, und die Gesamtausgabenbewilligung bis Ende 2025 soll auf 42,16 Millionen Franken angehoben werden.

    Das Energiepaket hat sich durch eine hohe Investitionsbereitschaft der Gebäudeeigentümer als besonders wirksam erwiesen. Trotz einer Stabilisierung der Nachfrage auf hohem Niveau nach einem Rekordjahr 2022, bleibt das Förderprogramm im interkantonalen Vergleich sehr effektiv. Diese Ergebnisse wurden im jüngsten Zwischenbericht des Regierungsrats an den Landrat detailliert dargelegt.

    Aufgrund der aktuellen finanziellen Engpässe plant der Regierungsrat eine moderate Senkung der Beitragssätze ab dem 1. Januar 2025. Diese Anpassung reflektiert die überdurchschnittlich hohen Sätze im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen und wird durch die kürzlich eingeführte Energieprämie abgefedert, welche einkommens- und vermögensabhängige Unterstützungen bietet. Gleichzeitig wird mit dem neuen nationalen Impulsprogramm, das Anfang 2025 startet, eine weitere finanzielle Förderung für die Umrüstung von Heizsystemen und umfassende Sanierungen von Gebäudehüllen angeboten.

    Für die nächsten Planungsperioden von 2026 bis 2030 bereitet der Regierungsrat eine separate Vorlage vor, die auf den Erkenntnissen aus dem Energieplanungsbericht 2022 und weiteren parlamentarischen Aufträgen basiert. Diese Initiative soll die Ausrichtung und Effektivität des Förderprogramms weiter stärken und an die dynamischen Bedürfnisse des Energiemarktes anpassen.

    Abschliessend unterstreicht der Zwischenbericht, basierend auf dem kantonalen Energiegesetz, die Bedeutung einer regelmäßigen Überprüfung und Anpassung der Fördermassnahmen, um die CO2-Reduktion effektiv zu unterstützen und den legislativen Anforderungen gerecht zu werden. Der Regierungsrat bleibt in seinem Engagement für eine nachhaltige und energieeffiziente Zukunft für Basel-Landschaft verpflichtet.

  • «Baustoff Kreislauf Schweiz» – Ein neuer Fachverband für die Bau- und Recyclingbranche

    «Baustoff Kreislauf Schweiz» – Ein neuer Fachverband für die Bau- und Recyclingbranche

    Mit der Gründung von «Baustoff Kreislauf Schweiz» entsteht durch die Fusion des arv Baustoffrecycling Schweiz und des FSKB Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie ein bedeutender neuer Fachverband. Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, einen massgeblichen Beitrag zur Zukunft der Bau- und Recyclingbranche in der Schweiz zu leisten. Im Vordergrund stehen die Sicherstellung der Versorgung mit mineralischen Rohstoffen und die Förderung einer wertbewahrenden Kreislaufwirtschaft.

    Einigkeit und Stärke durch Mitgliederfusion
    Über 400 Mitglieder haben die Fusion formal beschlossen, nachdem die Entscheidung in den jeweiligen Mitgliederversammlungen getroffen wurde. Der neue Fachverband strebt danach, seine Fachkompetenzen auszubauen, bevorstehende Herausforderungen zu erkennen und aktiv die Schweizer Bauwirtschaft mitzugestalten. Der hohe Organisationsgrad und die breite Vertretung bei der Gründung zeigen das starke Fundament von «Baustoff Kreislauf Schweiz».

    Fokus auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft
    Der Fachverband setzt sich besonders für eine nachhaltige Nutzung der mineralischen Rohstoffe ein, um auf die zunehmende Ressourcenknappheit zu reagieren. Der Fokus liegt auf der Erhaltung der Baustoffe im Wirtschaftskreislauf, der Entwicklung umweltschonender Technologien und Methoden und der intensiven Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Ein neues Kompetenzzentrum soll dabei helfen, die ökologischen Auswirkungen der Branche zu reduzieren und die Qualität der Lebensräume nach dem Abbau von Kies wiederherzustellen.

    Strategische Sicherung der Rohstoffversorgung
    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgungs- und Entsorgungssicherheit mineralischer Baustoffe, die aufgrund von zunehmender Verknappung und strengen Schutzbestimmungen immer herausfordernder wird. Der Verband ist bestrebt, die Versorgung der Baustellen sicherzustellen und die Wiederverwendung der Baustoffe zu optimieren.

    Innovative Führung und umfangreiche Vernetzung
    Unter der Leitung von Lionel Lathion, ergänzt durch ein vielseitiges Vizepräsidium und einen breit abgestützten Vorstand, soll der Verband nicht nur Fachwissen bündeln, sondern auch die Zusammenarbeit auf kantonaler und regionaler Ebene intensivieren. Damit positioniert sich «Baustoff Kreislauf Schweiz» als zentrale Anlaufstelle für Politik und Behörden mit hoher Fach- und Lösungskompetenz.

  • Kanton Zürich fördert Elektromobilität mit über 52’500 Parkplätze

    Kanton Zürich fördert Elektromobilität mit über 52’500 Parkplätze

    Seit der Einführung des Förderprogramms Ladeinfrastruktur hat der Kanton Zürich entscheidende Schritte zur Elektrifizierung des Verkehrs unternommen. Das bis Ende 2026 befristete Programm, das über einen Fördertopf von 50 Millionen Franken verfügt, hat bereits über 18 Millionen Franken an Fördergeldern für die Ausstattung von Parkplätzen mit Ladestationen zugesichert. Bislang wurden über 52.500 Parkplätze für Elektrofahrzeuge ausgerüstet, was die Elektromobilität im Kanton erheblich fördert.

    Baudirektor Martin Neukom zeigt sich über den grossen Zuspruch erfreut: «Die starke Nachfrage nach dem Förderprogramm bestätigt unser Engagement für eine nachhaltige Mobilitätszukunft. Die Unterstützung erleichtert vielen die Umstellung auf Elektrofahrzeuge und trägt zur Reduzierung fossiler Abhängigkeiten bei.»

    Das Programm unterstützt nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen und Gemeinden. So wurden bereits über 800 Förderanträge für Flottenparkplätze eingereicht. Zudem nutzen immer mehr Gemeinden die Fördermöglichkeiten, um ihre Elektromobilitätskonzepte auszuarbeiten. Dies schliesst Machbarkeitsstudien und Standortanalysen für öffentliche Ladeinfrastrukturen ein. Einige Gemeinden haben bereits Interesse bekundet, öffentliche Ladestationen in blauen Zonen zu installieren.

    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betont die ökologischen Vorteile: «Unser Förderprogramm leistet einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung und steigert die Energieeffizienz im Kanton. Da der Verkehrssektor in Zürich für etwa 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung klimaneutrale Mobilität.»

    Angesichts der hohen Nachfrage könnte der Fördertopf möglicherweise schon vor dem geplanten Ende 2026 ausgeschöpft werden. Der Kanton plant, die Entwicklungen weiterhin genau zu beobachten und regelmässig Updates zum Stand des Programms zu geben. Eine ausführliche Darstellung der Programmergebnisse und -fortschritte ist für die zweite Jahreshälfte 2024 vorgesehen.

  • Helvetica stärkt Führungsteam zur Umsetzung strategischer Ziele

    Helvetica stärkt Führungsteam zur Umsetzung strategischer Ziele

    Im Rahmen ihrer langfristigen Unternehmensstrategie wurden wichtige Personalentscheidungen getroffen, um ihre Führungsebene zu stärken und das Unternehmen im Wettbewerb optimal zu positionieren. Die neuesten Ergänzungen des Teams umfassen Dirk Adriaenssen als Leiter des Asset Managements, Mauro Golinelli als Spezialist für Investor Relations und Ruedi Voegeli, der die Abteilung Finance, Controlling und Accounting übernimmt.

    Dirk Adriaenssen bringt mehr als 25 Jahre Branchenerfahrung in den Bereichen Einzelhandels-, Büro- und Wohnimmobilien mit. Er war in verschiedenen europäischen Märkten aktiv, darunter zehn Jahre in der Schweiz. Zuletzt unterstützte er die Integration der Immobilienportfolios von Credit Suisse in das UBS-Portfolio und leitete zuvor als Country Managing Director bei Redevco das Management gewerblicher Immobilienportfolios in der Schweiz und Zentraleuropa. Adriaenssen, der einen Master in Rechtswissenschaften von der Universität Brüssel hält und als MRICS zertifiziert ist, wird bei Helvetica das Asset Management und die strategische Immobilienbetreuung leiten.

    Mauro Golinelli, der am 1. Juni 2024 beginnt, wird als Client Relationship Manager die Beziehungen zu Investoren pflegen und insbesondere die Präsenz des Unternehmens in der Westschweiz verstärken. Mit über zehn Jahren Erfahrung bei der Swiss Finance & Property Group verfügt er über tiefgreifende Kenntnisse im Vertrieb von Immobilienanlagen und ist ein eidgenössisch diplomierter Finanz- und Anlageexperte.

    Ruedi Voegeli, der seit Januar 2024 Teil des Teams ist, übernimmt als Leiter der Abteilungen Finance, Controlling und Accounting. Voegeli war als CFO der PFS Pension Fund Services und davor bei der Edelweiss Air tätig. Er bringt umfassende Erfahrung in der Finanzleitung mit und ist Betriebsökonom FH sowie eidgenössisch diplomierter Experte in Rechnungslegung und Controlling.

    Diese strategischen Neubesetzungen sind Teil vom Bestreben, ihre Fonds effektiv zu managen und innovative Lösungen anzubieten, die den sich ändernden Marktbedingungen gerecht werden. Die Erweiterung des Teams soll dazu beitragen, die Ziele der Fonds effizient umzusetzen und die Position als führendes Unternehmen im Bereich der Immobilieninvestitionen zu festigen.

  • Der 24. Bericht der Zürcher Denkmalpflege

    Der 24. Bericht der Zürcher Denkmalpflege

    Die kantonale Denkmalpflege Zürich hat mit ihrem 24. Bericht eine detaillierte Dokumentation ihrer Arbeit der letzten Jahre veröffentlicht, die wichtige Einblicke in die Restaurierung von Baudenkmälern über das gesamte Kantonsgebiet bietet. Dieser Band beinhaltet 34 ausführlich beschriebene Texte über einzelne Gebäude und Ensembles, die eine Zeitspanne von mehr als 700 Jahren Baukultur umfassen. Die ausgewählten Projekte illustrieren die typologische Vielfalt und die regionale Verbreitung der Denkmäler in Zürich.

    Besonders bemerkenswert in diesem Bericht ist die Zunahme von Projekten aus dem 20. Jahrhundert, darunter markante Bauwerke wie das Tibetinstitut in Zell, die Umgebungsgestaltung des Wintowers in Winterthur und der Pavillon Le Corbusier in Zürich. Der Bericht stellt auch eine Reihe von Bildungs- und Gaststättenbauten sowie landwirtschaftlich genutzte Strukturen vor, die charakteristisch für die regionale Architektur sind.

    Zu den herausragenden Beispielen gehören die Burgruine Alt-Wülflingen bei Winterthur, das Zunfthaus «Zur Meisen» und das Gesellschaftshaus der «Schildner zum Schneggen» in Zürich sowie das historistische Schloss Wart in Neftenbach. Auch zwei Villenbauten mit umfangreichen Parkanlagen in Horgen und Männedorf sind Teil des Berichts.

    Die Dokumentation jedes Objekts im Bericht umfasst eine Zeittafel der Baugeschichte, detaillierte Beschreibungen der durchgeführten Massnahmen sowie umfangreiche bildliche Darstellungen. Ergänzt wird der Bericht durch zwei einführende Artikel, die sich mit liturgischen Objekten in Dielsdorf sowie Innovationen im Holzbau im frühen 20. Jahrhundert im Kanton Zürich auseinandersetzen. Diese Artikel beleuchten den Einfluss des Ingenieurbaus auf die Architektur und die Bedeutung des Bauens mit Holz während einer Zeit grosser technischer und kultureller Veränderungen.

    Abschliessend enthält der Bericht etwa 90 Kurzberichte zu denkmalpflegerisch begleiteten Renovationen, die die Bandbreite und Tiefe der denkmalpflegerischen Tätigkeiten im Kanton Zürich verdeutlichen. Der 24. Bericht der Zürcher Denkmalpflege bietet somit eine wertvolle Ressource für Fachleute in der Denkmalpflege, Architektur und Stadtplanung sowie für alle, die sich für die Erhaltung des kulturellen Erbes interessieren.

  • «Fischermätteli» erstes Areal mit Minergie-Zertifikat

    «Fischermätteli» erstes Areal mit Minergie-Zertifikat

    Das innovative und langfristig ausgerichtete Wohnbauprojekt Fischermätteli wurde von den Strüby Unternehmungen im Herbst 2023 nach einer etappierten Bauzeit von rund dreieinhalb Jahren erfolgreich fertiggestellt. Die zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 168 Eigentumswohnungen entstanden auf einem früheren Gewerbeareal in Burgdorf BE. Bei der Konstruktion wurde über 6600 m3 Schweizer Holz verwendet, das als natürlicher CO2-Speicher dient und aufgrund kurzer Transportwege eine ausgezeichnete Ökobilanz aufweist.

    Der Energiebedarf für das gesamte Areal wird zu hundert Prozent aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Der Strom stammt von den PV-Anlagen auf den Gebäudedächern, während die Wärme für Heizung und Warmwasser aus einer Heizzentrale kommt, die mit Schweizer Pellets betrieben wird. Das durchdachte Mobilitätskonzept setzt auf Elektromobilität, Car-Sharing, Velos und öffentlichen Verkehr. Ein Co-Working Space unterstützt das Arbeiten von Zuhause aus und entlastet somit indirekt die Verkehrswege. Zudem sorgt die Umgebungsgestaltung nach dem Schwammstadt-Prinzip im Sommer für eine natürliche und effiziente Kühlung und macht das Projekt dank der vielfältigen einheimischen Pflanzen zu einem wahren Hotspot der Biodiversität.

    Label mit hohen Anforderungen
    Im April 2024 erhielt das bisher grösste Immo-Projekt vom Verein Minergie das begehrte Zertifikat: das Label Minergie-Areal, nachdem es bereits mit dem Label Minergie-A-ECO ausgezeichnet wurde. Der neue Standard, der seit September 2023 besteht, wird von verschiedenen Organisationen wie dem Verein Minergie, den Kantonen, der Wirtschaft und dem Bundesamt für Energie unterstützt. Das Minergie-Areal zeichnet sich durch einen minimalen Energieverbrauch, minimierte Treibhausgasemissionen während Erstellung und Betrieb sowie eine maximale Selbstversorgung mit erneuerbaren Energien aus. Die Gebäude verfügen über einen besonders effizienten Hitzeschutz sowie einen kontrollierten Luftaustausch. Zudem wird der Aussenraum des Minergie-Areals so gestaltet, dass die Klimaresilienz und die Aufenthaltsqualität erhöht werden, beispielsweise durch grüne Bepflanzung und Beschattungsmöglichkeiten. Ein weiterer Pluspunkt des Minergie-Areals ist die Förderung einer klimafreundlichen Mobilität.

    Die Überbauung in Burgdorf BE setzt neue Massstäbe im Holzbau für Wohnungen. Mit 168 Eigentumswohnungen in zehn Mehrfamilienhäusern ist es das grösste Bauprojekt seiner Art, das Schweizer Holz und den Minergie-A-ECO-Standard vereint. Von Anfang an standen Nachhaltigkeitsaspekte im Mittelpunkt, was dem Projekt das erste Minergie-Areal-Zertifikat für ein realisiertes Projekt einbrachte.

    Dank der eleganten Holzfassaden fügt sich das Ensemble architektonisch optimal in die natürliche Umgebung ein. Die klar definierten Begegnungs- und Spielzonen mit dörflichem Charme fördern die Beziehungen zwischen den Bewohnern. Gleichzeitig gewährleistet die Architektur die Privatsphäre und schafft Wohnräume mit idealen Luft-, Licht- und Schalleigenschaften. Gemeinschaftsfördernde Elemente wie ein grosszügiger Gemeinschaftspavillon und die professionelle Homeoffice-Zone «fm produktiv» runden das Angebot ab.

    Die Wohnungen bieten 2.5 bis 5.5 Zimmer und sind für Singles, Paare und Familien jeden Alters konzipiert. Die Grundrisse sind flexibel gestaltet, sodass sie zukünftigen Bedürfnissen angepasst werden können. Der Bau erfolgte ab dem Erdgeschoss in Holzelementbauweise.

    Die Energieversorgung basiert konsequent auf erneuerbaren Quellen. Der Strom für die rund 400 Bewohnerinnen und Bewohner stammt von den PV-Anlagen auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser (700 MWh/Jahr). Die Wärme wird in einer Heizzentrale mit Schweizer Holzpellets erzeugt.

    Das Mobilitätskonzept setzt auf Veloverkehr, öffentlichen Verkehr, E-Fahrzeuge und Car-Sharing. Es stehen Velounterstände, Ladestationen, Reparatur- und Reinigungsbereiche zur Verfügung. Zusätzlich können Bewohner via App eines der beiden Elektroautos des quartiereigenen Car-Sharing nutzen oder bequem den Bus nutzen, der halbstündlich vom Quartier nach Burgdorf verkehrt. Die Nachfrage nach den Eigentumswohnungen sowie nach den Mietwohnungen war von Anfang an sehr gross. Bereits Monate vor Fertigstellung, waren alle 168 Wohnungen verkauft respektive vermietet. Die fairen Verkaufs- und Mietpreise haben sicher zum grossen Erfolg beigetragen, z.B. war eine Wohnung mit 4.5 Zimmern bereits ab CHF 610’000 erhältlich (abzüglich Minergie-Fördergelder des Kantons Bern).

  • JURA ECO3 – der sichtbar nachhaltige Zement

    JURA ECO3 – der sichtbar nachhaltige Zement

    Klinker ist der wichtigste Bestandteil von Zement und besteht aus gemahlenem Kalk- und Mergelgestein, welches bei 1450° Celsius gebrannt wird. Der Kohlenstoff aus dem Kalkstein wird beim Brennvorgang in die Atmosphäre freigesetzt. Dies macht rund zwei Drittel der CO2-Emissionen pro Tonne Klinker aus. Einige Zementhersteller ersetzen Klinker mit Hüttensand oder Flugasche, um die CO2-Emissionen zu senken. Allerdings sind diese Stoffe reduziert verfügbar oder müssen importiert werden.

    «In unserem neuesten Zement JURA ECO3 ersetzen wir einen erheblichen Anteil des Klinkers durch Ton», erklärt Emanuel Meyer, Leiter des Technical Competence Center TCC der JURA Materials-Gruppe. «Ton wird bei einer halb so hohen Temperatur gebrannt als Klinker und generiert zwei Drittel weniger CO2-Emissionen. Den Ton gewinnen wir aus der eigenen Tongrube. Der JURA ECO3 Zement enthält zudem am wenigsten graue Energie im Vergleich zu allen anderen Schweizer Zementen. Wird ein Beton mit JURA ECO3 Zement produziert, entstehen insgesamt ca. 20 % weniger CO2-Emissionen pro m3 Beton verglichen mit Hochbaubetonen mit Portlandkalksteinzement.»

    Zertifiziert und erprobt
    Der JURA ECO3 ist der einzige in der Schweiz zugelassene CEM II/C-M (Q-LL) Zement mit Festigkeitsklasse 42.5 N, extern geprüft und zertifiziert nach
    SN EN 197-5. Er ist für den Hochbau (Betonsorten A-C) freigegeben. Die Tiefbauzulassung folgt «Das Produkt bedient den steigenden Bedarf an nachhaltigen Lösungen», erklärt Ralf Schumann, Commercial Director Cement der JURA Materials-Gruppe, «ob von Architekten oder Investoren wie Städten und Gemeinden, Pensionskassen und Versicherungen, bei denen die Klimabilanz eines Bauprojekts eine immer grössere Rolle spielt. Dank dem JURA ECO3 können sie diese wesentlich verbessern.»

    Der JURA ECO3 Zement ist von ecobau als eco1 Produkt zertifiziert. Er eignet sich für Minergie (A-/P-)-ECO Projekte und entspricht der 1. Priorität ecoBKP/ecoDevis. Mit seinem warmen Erdfarbton setzt er auch visuell ein Zeichen für nachhaltiges Bauen. Der JURA ECO3 Zement ist demnächst im KBOB*-Rechner zu finden. Mit diesem können die Umweltwirkungen von einem m³ Beton nach Wahl berechnet werden.

    *KBOB = Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftsorgane der öffentlichen Bauherren

    Nebst kleinem CO2-Fussabdruck weist Beton aus JURA ECO3 Zement mit kalziniertem Ton einen wärmeren Farbton auf und setzt auch visuell ein Zeichen für nachhaltiges Bauen. ECAP– Baustelle, Couvet (zVG)

  • Notstrom für Automatiktüren: Neue Batterie-Backup-Lösung

    Notstrom für Automatiktüren: Neue Batterie-Backup-Lösung

    Dormakaba lanciert laut einer Medienmitteilung ein brandgeprüftes Batteriebackup für die unterbrechungsfreie Stromversorgung in der Türautomation. Der Einbausatz für wiederaufladbare Lithium-Eisenphosphat-Akkus (LiFEPO4) sei speziell für das Eigenprodukt ED 100/250 entwickelt worden. Bei Stromausfall schalte sich das Batteriebackup ein und sichere eine kontinuierliche Funktionalität des automatischen Drehtürsystems.

    In umfangreichen wissenschaftlichen Tests durch das staatliche schwedische Forschungsinstitut Research Institutes of Sweden konnten Sicherheitsbedenken ausgeschlossen werden, heisst es. «Unter sehr anspruchsvollen Testbedingungen» habe die Lösung ihren Mehrwert in Bezug auf Sicherheit und Zuverlässigkeit gezeigt. Dabei wurde ein automatisches Türsystem an einer voll ausgestatteten Brandschutztür integriert und ein Worst-Case-Szenario geschaffen.

    «Mit der Einführung haben wir ein wettbewerbsfähiges Produkt entwickelt, das den Kunden einen deutlichen Mehrwert in Bezug auf Sicherheit und Nachhaltigkeit bietet», wird Magin Guardiola, Chief Innovation Officer von dormakaba, zitiert. Als weitere Vorteile werden geringere Installationskosten und weniger Bedarf an teuren Kabelverbindungen zu externen Einheiten genannt.

    Mit der Lösung für das Gebäudemanagement will die Schliesstechnikfirma aus dem Glattal in Skandinavien wachsen. Produkteinführung ist im April und Mai in Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden.

  • CO2-Entfernung in Baumaterialien: CDR-Allianz wächst

    CO2-Entfernung in Baumaterialien: CDR-Allianz wächst

    Neustark wird in den kommenden Jahren für NextGen CDR die hochwertige, dauerhafte CO2-Entfernung aus der Atmosphäre sicherstellen. Die beiden Unternehmen haben laut einer Medienmitteilung eine entsprechende mehrjährige Vereinbarung getroffen.

    Das CO2 wird von Neustark an seinen Standorten in der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Frankreich, Grossbritannien und anderen europäischen Ländern entfernt. Dafür hat das Berner ClimateTech-Unternehmen ein neuartiges Verfahren entwickelt, das biogenes CO2 an der Quelle abscheidet.

    «Wir verwanden den weltweit grössten Abfallstrom – Abbruchbeton – und andere mineralische Abfallstoffe in Kohlenstoffsenken», erklärt Neustarks Leiterin der CDR-Abteilung, Lisa Braune. «Die Partnerschaft mit solchen Pionieren der Kohlenstoffentfernung wie NextGen trägt entscheidend dazu bei, die Wirkung der CDR-Branche zu skalieren.»

    Neustark hat eigenen Angaben zufolge bereits 1500 Tonnen CO2 entfernt. Mit 120’000 verkauften Tonnen von hochwertigem Carbon Removal an verschiedene Organisationen gehöre Neustark weltweit zu den Top 10.

    Laut NextGen GDR wurde die Allianz «speziell für Unternehmenskäufer entwickelt, die sich Net Zero-Zielen verschrieben haben. Sie macht dauerhafte, hochwertige CDRs zu einem Zielpreis von 200 $/t zugänglich.» NextGen CDR wird vom Zürcher Klima-Beratungsunternehmen South Pole und der Mitsubishi Corporation betrieben und von den Gründungskäufern Boston Consulting Group, der Liechtensteiner LGT Group, der Tokioter Reederei Mitsui O.S.K. Lines, dem Zürcher Rückversicherer Swiss Re und der Grossbank UBS unterstützt. NextGen CDR plant, bis 2025 insgesamt 1 Million Tonnen CDR zu kaufen.

  • SAK und NORM arbeiten für mehr Energieeffizienz zusammen

    SAK und NORM arbeiten für mehr Energieeffizienz zusammen

    Das Energieversorgungsunternehmen St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) geht mit Norm Technologies (NORM) aus Zürich eine Partnerschaft ein. NORM ermittelt die Energieeffizienz von Gebäuden sowie deren CO2-Ausstoss und Sanierungsmöglichkeiten. NORM hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor zu verringern.

    „Diese Partnerschaft mit NORM steht im Einklang mit unserem Engagement, innovative Lösungen zu fördern, die unseren Kundinnen und Kunden helfen, ihre Energieeffizienz zu steigern und einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten“, wird Philipp Inderbitzin, Leiter Energielösungen bei der SAK, in einer Mitteilung zitiert. Durch die Zusammenarbeit könne SAK ihren Kundinnen und Kunden eine ganzheitliche energetische Analyse für deren Immobilien anbieten.

    Der erste Schritt der Analyse erfolgt digital und kostenlos über die SAK-Internetseite. In einem zweiten Schritt erstellen Energieexpertinnen und -experten eine tiefere Analyse und zeigen Möglichkeiten für einen individuellen Sanierungsfahrplan auf. Mit der Expertise von NORM könne die SAK ihr Ziel vorantreiben, bis 2040 Netto-Null Treibhausgasemissionen zu realisieren, was wiederum die Ziele des Schweizer Klima- und Innovationsgesetzes unterstütze, heisst es in der Mitteilung. Im Gegenzug ermögliche „die Zusammenarbeit mit einem etablierten Partner wie der SAK es uns, unserer Vision einer Dekarbonisierung der Immobilienbranche einen Schritt näher zu kommen“, wird der Gründer von NORM, Gian Reto à Porta, zitiert.

  • Neues Gastronomieprojekt in Badens Zentrum auf 1000 Quadratmetern

    Neues Gastronomieprojekt in Badens Zentrum auf 1000 Quadratmetern

    Das Gastronomie- und Hotellerieunternehmen SV Group richtet im Konnex Baden ein Restaurant mit 300 Plätzen und einer Terrasse auf 1000 Quadratmetern ein. Laut Medienmitteilung wird SV mit Hauptsitz in Dübendorf auch für das leibliche Wohl der Gäste des Conferencing-Bereichs verantwortlich sein. Die SV Group beschäftigt in der Schweiz rund 4800 Mitarbeitende und wird im Konnex für die Konferenz- und Meetingbereiche einen Cateringservice und zusätzlich Event-Catering anbieten.

    Damit nehme das sogenannte Stadt-in-Stadt-Konzept des Konnex Baden immer mehr Form an, heisst es in der Mitteilung der Vermieterin. Die SPGI Zurich AG ist mit der Vermarktung und Vermietung des Konnex Baden beauftragt. Rund 35‘000 Quadratmeter Gewerbeflächen stehen nach der Totalsanierung insgesamt zur Verfügung.

    Das Stadt-in-Stadt-Konzept umfasst eine Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working. Das Konnex-Gebäude befindet sich im Stadtzentrum, nur fünf Gehminuten vom Badener Bahnhof und 20 Minuten von Zürich entfernt.

    Die SPGI Zurich AG mit Sitz in Zollikon ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group, einem unabhängigen Immobiliendienstleister mit Gruppengesellschaften in Zürich, Luzern, Bern, Basel, St.Gallen, Olten SO und Zug. Das Unternehmen ist seit 1993 Allianzpartner von Cushman & Wakefield, einem weltweit führenden Anbieter von Immobiliendienstleistungen mit Hauptsitz in Chicago und 53’000 Mitarbeitenden in 60 Ländern.

  • Nachhaltige Immobilien sind fit für die Zukunft

    Nachhaltige Immobilien sind fit für die Zukunft

    Wohn- und Gewerbeliegenschaften brauchen Energie – und zwar viel. So ist der Schweizer Gebäudepark für 40 Prozent des Schweizer Endenergiebedarfs sowie für einen Drittel des inländischen CO2-Ausstosses verantwortlich. Deshalb spielen Immobilien auch eine Schlüsselrolle in der Energiewende. Doch das Streben nach mehr Nachhaltigkeit im Gebäudebereich ist nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und für den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien wirken wertvermehrend. Und nachhaltige Gebäude sind langfristig marktfähig. Die Migros Bank bietet ihren Firmenkunden eine kostenlose Analyse zur Identifikation des Optimierungspotenzials in ihrem Immobilienportfolio. Bernd Geisenberger, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Firmenkunden, erklärt im Interview, welche Chancen nachhaltige Immobilien bieten und wie Kunden mit einem Immobilienportfolio von der Expertise der Migros Bank profitieren können.

    Was ist eine nachhaltige Immobilie?
    Grundsätzlich gilt: Eine nachhaltige Immobilie ist eine, die langfristig sowohl einen ökologischen und sozialen als auch einen ökonomischen Nutzen stiftet. Was dies für ein einzelnes Gebäude konkret bedeutet, muss individuell beurteilt und kann nicht pauschal benannt werden. Insbesondere der soziale und der wirtschaftliche Nutzen hängen vom Verwendungszweck des Gebäudes ab. Das führt dazu, dass von Fall zu Fall grosse Unterschiede bestehen können. In Bezug auf die ökologische Nachhaltigkeit geht es unter anderem darum, die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern und die Emissionen zu senken.

    Die Migros Bank bietet eine kostenlose Analyse von Immobilienportfolios an. Was wird dabei untersucht?
    Gemeinsam mit Kundinnen und Kunden überprüfen wir die Wohn- oder Gewerbeliegenschaften auf Nachhaltigkeit, Rendite, Potenzial und Marktfähigkeit. Gemeinsam mit Immobilienfachleuten haben wir dafür ein Tool entwickelt. Dieses zeigt einerseits auf, welche Investitionen einen Einfluss auf die CO2-Emissionen des Immobilienportfolios haben, andererseits welche Erträge und Kosten aus diesen Investitionen resultieren. Oftmals zeigt sich, dass eine energetische Sanierung oder auch ein frühzeitiger Heizungsersatz, das heisst der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien, einen positiven Einfluss auf die Rentabilität haben.

    Was folgt auf die Analyse?
    Ein Beratungsgespräch, in dem wir unseren Kundinnen und Kunden die Chancen wie auch die Risiken ihrer Immobilien aufzeigen. Wir besprechen ausserdem mögliche strategische Positionierungen ihres Portfolios auf dem Markt.

    Sie sprechen von Chancen. Wie sehen diese bei nachhaltigen Gebäuden konkret aus?
    Steigt die Energieeffizienz von Gebäuden, sinken die Energiekosten. Das ist direkt spürbar. Selbstverständlich müssen die Investitionen – zum Beispiel in die Sanierung des Gebäudes – amortisiert werden. Die teuren Energiekosten führen jedoch dazu, dass die Amortisationszeit in vielen Fällen kurz ist. Eine gesteigerte Energieeffizienz erhöht zudem den Marktwert der Immobilie. Der Attraktivitätsgewinn ist jedoch nicht nur im Falle eines Verkaufs spürbar, sondern auch bei Mietobjekten. Die Nachfrage nach nachhaltigen Gebäuden mit tiefen Nebenkosten ist gross. Mieterinnen und Mieter sind bereit, für nachhaltigen Wohnraum mehr zu bezahlen. Neben diesen messbaren Vorteilen bieten nachhaltige Gebäude aber auch nicht direkt bezifferbare Chancen, wie zum Beispiel die Verbesserung der Reputation. Durch die Investition in nachhaltige Immobilien kann sich ein Unternehmen als verantwortungsvoller Akteur positionieren. Oftmals wirkt sich dies in einer gestärkten Beziehung zu Kunden, Investoren und Partnern aus.  

    Der Trend hin zu mehr Nachhaltigkeit im Immobilienbereich nimmt Fahrt auf. Wird der Wind auch wieder drehen?
    Nachhaltigkeit ist keine vorübergehende Modeerscheinung, sondern langfristig unverzichtbar. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema erleichtert die Planung von Investitionen und erhöht damit die Handlungsfähigkeit. Wer heute in nachhaltige Immobilien investiert, ist folglich für die Herausforderungen der Zukunft besser vorbereitet.

  • Maaglive ein grünes Herz für Zürich West

    Maaglive ein grünes Herz für Zürich West

    Im Herzen von Maaglive, auf dem ehemaligen Maag Areal, entsteht voraussichtlich bis Ende 2028 ein vielfältiges Zentrum. Bestehend aus dem historischen Gebäude K, einem modernen Wohnturm, einem Kulturpavillon und lebendigen geöffneten grünen Aussenraum, wird hier ein neues Quartiersleben geschaffen.

    Maaglive setzt mit seinem Fokus auf die Quartierbelebung und neue Standards in der Stadtentwicklung. Das bestehende Gebäude K ist und bleibt einen Treffpunkt mit Gastronomie- und Kulturangebot, Co-Working-Bereichen, während der Kulturpavillon Raum für Kunst und Begegnungen bietet. Der Wohnturm ergänzt das Angebot um Wohn-, Arbeits- und Gastronomieflächen.

    Die Infrastruktur auf dem Quartierplatz ist auf die Bedürfnisse der Bewohner, Besucher und Kinder abgestimmt und sorgt für fröhliches Treiben. Hier sollen auch Veranstaltungen stattfinden, die Bewohner und Besucher gleichermassen anziehen. Der Quartierplatz ist somit ein lebendiger Treffpunkt für die Gemeinschaft. Dieser grüne und verkehrsfreie öffentliche Bereich lädt dazu ein, sich niederzulassen, sich zu treffen und zu spielen, umgeben von heimischen Bäumen. Er verbindet das Quartier mit dem umliegenden Netz aus Fuss- und Radwegen und dient als natürliche Erweiterung des städtischen Lebensraums und leistet einen Beitrag zur Hitzeminderung in der Umgebung.

    Maaglive verbindet Nachhaltigkeit mit städtischem Leben. Durch flexible Bauweise und den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen erfüllen die neuen Gebäude höchste Energiestandards. Die Verwendung von Holzhybridbauweisen im Wohngebäude betont das Engagement für eine umweltfreundliche Gestaltung und positioniert Maaglive als Vorreiter in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Effiziente Nutzung der Gebäudewärme — Projekt HEATWISE von EMPA

    Effiziente Nutzung der Gebäudewärme — Projekt HEATWISE von EMPA

    In einer Zeit, in der nachhaltiges Energiemanagement immer wichtiger wird, stellt die ungenutzte Abwärme von IT-Systemen in Gebäuden eine beträchtliche Verschwendung dar. Spitäler, Universitäten und Bürokomplexe verfügen über eine umfangreiche IT-Infrastruktur, deren Betrieb nicht nur Energie verbraucht, sondern auch eine erhebliche Menge an Wärme produziert, die bisher grösstenteils ungenutzt bleibt. Das Horizon Europe-Projekt HEATWISE nimmt sich dieser Herausforderung an und vereint zwölf Forschungs- und Industriepartner aus acht Ländern, um innovative Lösungen für die Nutzung dieser Abwärme zu entwickeln.

    Das Projekt, das Anfang 2024 gestartet wurde und über drei Jahre läuft, wird von der Europäischen Union im Rahmen von Horizon Europe und vom Schweizerischen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation gefördert. Ein Schlüsselelement von HEATWISE ist die Entwicklung von vorausschauenden Regelalgorithmen, die nicht nur die IT-Infrastruktur und Gebäudetechnik miteinander verknüpfen, sondern auch einen energieeffizienten, CO2-armen und kostengünstigen Betrieb ermöglichen sollen.

    Ein Beispiel für die praktische Umsetzung dieser Ziele ist das Forschungsgebäude «NEST» der Empa in Dübendorf, das als reale Pilotanlage dient. Hier wird die Abwärme eines Mikrorechenzentrums bereits erfolgreich zur Beheizung genutzt, unterstützt durch innovative Kühltechnologien wie die «On-Chip-Flüssigkeitskühlung» des israelischen Projektpartners ZutaCore. Diese ermöglicht eine optimale Wärmerückgewinnung und die Nutzung der gewonnenen Wärme für hochtemperaturintensive Anwendungen, wie beispielsweise die Warmwasserversorgung.

    Für Fachkräfte aus der Immobilien- und Standortförderungsbranche bietet HEATWISE nicht nur Einblicke in zukunftsweisende Technologien der Wärmerückgewinnung und Energieeffizienz, sondern auch konkrete Anwendungsbeispiele, die zeigen, wie IT-Infrastrukturen und Gebäudetechnik synergistisch für ein nachhaltigeres Energiemanagement genutzt werden können.

  • Preise für Wohneigentum steigen um über 3 Prozent

    Preise für Wohneigentum steigen um über 3 Prozent

    Der Markt für selbstgenutztes Wohneigentum zeigt sich auch im ersten Quartal 2024 robust, so Raiffeisen in seiner Medienmitteilung zum Transaktionspreisindex Q1. Demnach stiegen die Preise für Einfamilienhäuser im ersten Quartal 2024 um 1,4 Prozent. Damit sind sie im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,9 Prozent teurer geworden.

    Die stärksten Anstiege verzeichneten im Vorjahresvergleich Einfamilienhäuser um den Genfersee (+7 Prozent) und in der Westschweiz (+5,9 Prozent). Dagegen haben die Preise in der Ostschweiz stagniert (+0,0 Prozent).

    Hingegen legten Preise für Stockwerkeigentum in den vergangenen vier Quartalen in der Nordwestschweiz (+7,2 Prozent) und in der Innerschweiz (+4,9 Prozent) am stärksten zu. Nur leicht angestiegen sind die Preise in der Ostschweiz (+0,7 Prozent) und am Genfersee (+0,9 Prozent). Im Vergleich zum Vorquartal sanken die Preise für selbstgenutzte Eigentumswohnungen im Durchschnitt um 0,3 Prozent.

    «Nachdem die SNB aufgrund überraschend tiefer Inflationszahlen die Zinswende nach unten eingeläutet hat, ist Kaufen bereits wieder etwas attraktiver als das Mieten einer vergleichbaren Wohnung», so Raiffeisen-Chefökonom Fredy Hasenmaile. «Dies wird die zuletzt sinkende Nachfrage nach Wohneigentum wieder erhöhen und damit die Preisdynamik stützen.»

    Innerhalb eines Jahres zogen die Preise für Hauseigentum mit 7,1 Prozent am stärksten in Zentrumsgemeinden an. Im Segment der Eigentumswohnungen verzeichneten urbane Gemeinden die stärksten Preisanstiege (+4,4 Prozent).

  • Ina Invest schliesst Fusion ab und steigert Marktkapitalisierung

    Ina Invest schliesst Fusion ab und steigert Marktkapitalisierung

    Die Ina Invest Holding AG hat die im Februar angekündigte Fusion mit ihrer Tochter Ina Invest AG erfolgreich abgeschlossen. Die ordentliche Generalversammlung der Ina Invest Holding AG hat den Plänen, die Gesellschaftsstruktur über eine Fusion zu vereinfachen, am 3. April zugestimmt, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Künftig wird die Gesellschaft unter dem Namen Ina Invest AG auftreten.

    Im Zuge der Fusion wurden zudem eine Erhöhung der Marktkapitalisierung realisiert. Dazu sind 6’808’238 neue Namenaktien an der SIX Swiss Exchange kotiert worden. Das Aktienkapital stieg dadurch um rund 40 Prozent auf 282 Millionen Franken an.

    Die Beteiligungsverhältnisse sind durch die Erhöhung der Marktkapitalisierung nicht geändert worden. Hauptaktionärin bleibt die Implenia AG mit 41,1 Prozent an der Ina Invest AG. Zweitgrösste Aktionärin ist die BURO Holding AG mit 15,7 Prozent der Anteile. Jeweils über 3 Prozent der Anteile an der Ina Invest AG werden vom Immobilenfonds MV Immoxtra Schweiz, der Swiss Life Holding AG sowie dem RoPas (CH) Institutional Fund gehalten.

  • Markus von Gunten verstärkt Geschäftsleitung der Admicasa-Gruppe

    Markus von Gunten verstärkt Geschäftsleitung der Admicasa-Gruppe

    Im Zuge ihrer kontinuierlichen Expansion und der Verpflichtung zu Qualität und umfassender Expertise hat die Admicasa-Gruppe eine bedeutende personelle Verstärkung bekannt gegeben. Markus von Gunten, Gründer der von Gunten Baumanagement AG und bis Ende 2020 deren erfolgreicher Leiter, wurde vom Verwaltungsrat der Admicasa Holding AG zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt. Diese Entscheidung unterstreicht das Bestreben der Admicasa-Gruppe, ihre führende Position im Baubereich weiter auszubauen und die interdisziplinären Lösungen, die sie ihren Kunden bietet, zu verstärken.

    Von Gunten, dessen Unternehmen in seiner Führungszeit Projekte im Gesamtwert von über einer Milliarde Franken geplant und realisiert hat, bringt eine umfassende Expertise und einen hohen Qualitätsanspruch in das Unternehmen ein. Seit der Übernahme seiner Firma durch die Admicasa-Gruppe wirkt von Gunten als Verwaltungsratspräsident der Admicasa Bauwerk AG und hat bereits in dieser Rolle wesentlich zur Stärkung des Bau-Segments beigetragen.

    Die Integration von Markus von Gunten in die Geschäftsleitung wird von Serge Aerne, dem Verwaltungsratspräsidenten der Admicasa-Gruppe, als strategisch bedeutsam für die Weiterentwicklung des Unternehmens hervorgehoben. Aerne betont, dass von Guntens 40-jährige Erfahrung und seine umfassenden Kenntnisse im Immobilienbereich eine wertvolle Bereicherung für das Team darstellen und entscheidend dazu beitragen werden, die Ziele der Gruppe in Bezug auf Wachstum, Qualität und Kundenzufriedenheit zu erreichen.

    Mit diesem Schritt setzt die Admicasa-Gruppe ein klares Signal, dass sie weiterhin auf eine starke Führung und eine tiefe Branchenkenntnis setzt, um ihre Position im Markt zu festigen und ihre Dienstleistungen über die Grenzen des traditionellen Immobiliengeschäfts hinaus zu erweitern. Die Ernennung von Markus von Gunten unterstreicht das Engagement der Gruppe für Exzellenz und Innovation in einem sich ständig wandelnden Markt.

  • Preise für Luxusimmobilien erreichen Zenit

    Preise für Luxusimmobilien erreichen Zenit

    Luxusimmobilien in der Schweiz waren 2023 durchschnittlich 2 Prozent teuer als im Jahr zuvor. Damit neige sich der rasante Anstieg der Preise im Luxussegment nach einem Höhepunkt von 10 Prozent im Jahr 2022 seinem Ende zu, schreibt die UBS in einer Mitteilung. Die Fachleute der Grossbank führen die Abschwächung des Marktes auf die schwache Konjunktur und den starken Franken zurück.

    „Ausgeschriebene Objekte stossen auf weniger Interessenten und diese hinterfragen zunehmend den Preis“, wird UBS-Immobilienökonomin Katharina Hofer in der Mitteilung zitiert. „Stehen Verkäufer unter Zeitdruck, werden sie womöglich Abschläge hinnehmen müssen.“ Für das laufende Jahr rechnet Hofer damit, dass die Preise für Luxusimmobilien im Jahresvergleich um einen Wert im tiefen einstelligen Prozentbereich nachgeben.

    Nach Standorten betrachtet führt St. Moritz GR die Rangliste mit Quadratmeterpreisen von über 42’000 Franken an. In Gemeinden mit hohem Luxusanteil in Genf oder am Zürichsee beginnen die Quadratmeterpreise bei 25’000 Franken. Etablierte Luxusstandorte wie St.Moritz, Gstaad BE und Verbier VS bilden seit gut zehn Jahren die Spitzengruppe der teuersten Schweizer Gemeinden.

    Im Kanton Zug haben die Fachleute der UBS hingegen über die vergangenen zehn Jahre einen bemerkenswerten Anstieg der Preise in analysierten Gemeinden ausgemacht. Dies zeige, „wie attraktiv die Tiefsteuerstrategie den Standort insbesondere für Personen mit hohen Einkommen und Vermögen schon seit Längerem macht“, so die UBS. In Andermatt hat das Angebot zahlreicher hochpreisiger Liegenschaften dazu geführt, dass die Urner Gemeinde immer stärker als Luxusdestination wahrgenommen wird.

  • Neuer Leiter für Immobilienentwicklung bei Swiss Life: Fabian Linke

    Neuer Leiter für Immobilienentwicklung bei Swiss Life: Fabian Linke

    Fabian Linke wechselt von Swiss Prime Site Solutions zu Swiss Life Asset Managers, wo er seit 2021 als Leiter Business Development tätig war. Zuvor war er von 2006 bis 2015 und von 2018 bis 2021 als Experte für Immobilienanlageprodukte und Business Development bei Global Real Estate der Credit Suisse Asset Management tätig. Seine Karriere begann bei Credit Suisse Asset Management im Bereich Institutioneller Vertrieb Schweiz. Er absolvierte ein Studium in Banking und Finance an der Zürcher Hochschule ZHAW und hat einen Masterabschluss in Real Estate der Universität Zürich. Zudem ist er Mitglied der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

    «Es freut mich sehr, dass wir mit Fabian Linke einen ausgewiesenen und erfahrenen Experten für den Ausbau unserer Immobilienaktivitäten für das Drittkundenanlagegeschäft in der Schweiz gewinnen konnten. Mit seinem profunden Fachwissen in Immobilien, Finanzen und Märkten wird er überzeugende Anlagelösungen für unsere Kunden entwickeln», sagt Paolo Di Stefano.

    Swiss Life gehört zu den grössten Immobilieneigentümerinnen der Schweiz. Die verwalteten Vermögenswerte belaufen sich per 31.12.2023 auf CHF 43.7 Milliarden, davon CHF 12 Milliarden für Drittkunden in der Schweiz.

    Fabian Linke berichtet direkt an Paolo Di Stefano, Head Real Estate Schweiz und wird in Zürich tätig sein.