Schlagwort: immobilien

  • BKW stärkt Gebäudetechnik mit Übernahmen

    BKW stärkt Gebäudetechnik mit Übernahmen

    BKW Building Solutions, die Gebäudetechniksparte der BKW, führt Energieeffizienzmassnahmen in Gebäuden durch. Um diesen Bereich zu stärken, hat die BKW nun ihr Netzwerk an Installationsfirmen ergänzt und zwei Unternehmen aus den Kantonen Wallis und Zürich übernommen, informiert das Energieunternehmen in einer Mitteilung.

    Dabei handelt es sich zum einen um die Elektro Nikolai GmbH. Das im Walliser St.Niklaus ansässige Unternehmen bietet Elektroinstallationen im Mattertal und in Zermatt an. Unter dem Dach der BKW soll Elektro Nikolai künftig eng mit der seit 2018 zur BKW gehörenden Werner Electro AG zusammenarbeiten. „Der Zugang der Elektro Nikolai GmbH stärkt die Präsenz und Positionierung der BKW Building Solutions im Oberwallis und zeugt vom grossen Potenzial der Region für die Zukunft“, wird Stefan Luggen von der Werner Electro AG in der Mitteilung zitiert.

    Zum anderen wird die Gloor Planzer AG in die Gebäudetechniksparte der BKW eingereiht. Das Unternehmen aus Männedorf ist auf die Installation von Klima-, Kälte- und Lüftungsanlagen spezialisiert, schreibt BKW. Die bisherigen Inhaber Roland und Sandra Gloor sollen die Geschäfte der Gloor Planzer AG auch unter dem Dach der BKW weiter leiten.

  • Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist laut einer Mitteilung zur Online Home Marktet Analysis im Berichtsjahr vom vierten Quartal 2019 bis Ende drittes Quartal 2020 zwar insgesamt leicht rückläufig, hat aber im letzten Quartal einen kräftigen Nachfragschub erfahren. In der vom Swiss Real Estate Instituteder Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) in Zusammenarbeit mit dem Digital-Immobilienunternehmen homegate.ch erstellten Analyse wird dies an der kürzeren Inseratszeit für im Internet angebotene Eigentumswohnungen festgemacht.

    Im gesamten Berichtsjahr musste in der Schweiz eine Eigentumswohnung im Durchschnitt 86 Tage auf einer Online-Plattform ausgeschrieben werden. Vor der Corona-Krise waren es 60 Tage. Im dritten Quartal 2020 aber sank die Insertionszeit, trotz einer um 8 Prozent höheren Anzahl an Inseraten, auf den rekordtiefen Wert von 52 Tagen. Eigentumswohnungen sind somit aktuell gefragter denn je, stellt die Analyse fest.

    Analysiert wurden Angebot und Nachfrage basierend auf den Inseraten der sieben grossen Schweizer Immobilienmarktplätzen zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 im Vergleich zur Vorperiode. In der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 wurden in der gesamten Schweiz rund 91’387 Eigentumswohnungen im Internet zum Kauf angeboten, was einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber der Vorperiode entspricht.

    Professor Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute der HWZ, führt den Nachfragezuwachs hauptsächlich auf zwei Faktoren zurück: „Einerseits ist der Nachfrageboom im 3. Quartal auf die aufgeschobene Nachfrage aus den Vorquartalen zurückzuführen, andererseits aber auch auf eine Verhaltensveränderung: Schöner Wohnen ist vielen Schweizern nach dem Lockdown noch wichtiger geworden“, wird Ilg zitiert.

    Jens Paul Berndt, CEO der Homegate AG, wird zitiert: „Wir haben ebenfalls einen starken Anstieg der Besuche und Kontaktanfragen festgestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass Immobilien auch in Zeiten einer Krise ein gefragtes Investitionsobjekt sind.“

  • Glarner Investoren entwickeln Kartoni-Quartier

    Glarner Investoren entwickeln Kartoni-Quartier

    Bereits 2013 hatte die Gemeinde Glarus die Gebiete Kartoni-Areal und Untere Allmeind in Glarus im Rahmen ihrer Richtplanung zu Entwicklungsschwerpunkten erklärt, informiert die Projektgesellschaft Kartoni Quartier AG in einer Mitteilung. Hier soll ein gemischtes Wohn- und Arbeitsquartier mit privaten, halbprivaten und öffentlichen Freiräumen entstehen. Ein Steg für Fussgänger und Velos über die Linth wird das Quartier direkt an den Bahnhof und das Zentrum von Glarus anbinden.

    Für die Umsetzung des Projekts habe die Projektleitung Sutter Projects in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Glarus nun zwei lokale Investoren gewinnen können, heisst es in der Mitteilung weiter. Dabei handelt es sich zum einen um die Glarner Pensionskasse. Sie wird in der Mitteilung als Garantin für „ein nachhaltiges und weitsichtiges Projekt, das keine Immobilienspekulationen zulässt“ bezeichnet.

    Zum anderen haben Sutter und Gemeinde die Trümpi Immobilien AG für das Projekt begeistern können. Die Glarner Immobiliengesellschaft sei „eine lokale Partnerin, die Projektentwicklung und das Bauen von Grund auf versteht“, heisst es in der Mitteilung.

    Gemeinsam mit der Immolmpuls AG von Robert Sutter haben die Investoren nun die Projektgesellschaft Kartoni Quartier AG gegründet. Sie wird die Umsetzung der Baupläne auf dem Kartoni-Areal übernehmen. Dafür hat die Kartoni Quartier AG laut Mitteilung bereits alle Liegenschaften des Areals von den bisherigen Eigentümern erworben.

  • UBS setzt auf Implenia

    UBS setzt auf Implenia

    Die UBS habe Implenia als Totalunternehmerin für die Sanierung ihres denkmalgeschützten Gebäudes am Paradeplatz in Zürich ausgewählt, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Ihr zufolge war der Auftragsvergabe ein einjähriger Gesamtleistungswettbewerb vorausgegangen. Über Mitbewerber und Auftragsvolumen werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für Ende kommenden Jahres geplant, informiert Implenia. Bei der Sanierung soll der historische Charakter des Gebäudes von Roland Rohn „auf zeitgenössische Weise“ wiederhergestellt werden, erläutert Pierre de Meuron, Founding Partner des Architekturbüros Herzog & de Meuron, in der Mitteilung. Neben neuen Büroflächen sind Flächen mit hybrider und teilweise öffentlicher Nutzung geplant. Zudem sei vorgesehen, das Gebäude zum Paradeplatz und zur Bärengasse hin zu öffnen, schreibt Implenia. Die Sanierungsarbeiten sollen den Nachhaltigkeitsstandard für ökologisches Bauen LEED Platinum erfüllen.

    „Wir setzen auf effiziente und effektive Prozesse sowie neuste Methoden aus Lean Construction, um eine optimale Qualität, Termine und eine gute Kommunikation in der Planung und Ausführung des komplexen Projekts über alle Phasen sicherzustellen“, wird Jens Vollmar, Head Division Buildings bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Zudem arbeiten wir mit einem bewährten Team, das bereits bei anderen Projekten für UBS tätig war.“

  • Migros Zürich trennt sich von Zentrum Witikon

    Migros Zürich trennt sich von Zentrum Witikon

    Die Genossenschaft Migros Zürich verkauft das Zentrum Witikon an den grössten Schweizer Lebensversicherungskonzern Swiss Life. Der Verkaufsentscheid sei im Rahmen einer regelmässigen Überprüfung des Immobilienportfolios gefällt worden, so der Lebensmittelkonzern in einer Medienmitteilung. Er setze einen Schlusspunkt unter die über mehrere Jahre erfolgte Bereinigung des Liegenschaftsportfolios.

    Die Migros-Supermarkt-Filiale besteht seit der Eröffnung des Zentrums Witikon 1970. Im Jahr 2012 wurde es von der Migros Zürich gekauft und 2017 totalsaniert. Über den Verkaufspreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

  • UBS übernimmt Immobilienfonds Residentia

    UBS übernimmt Immobilienfonds Residentia

    Per Anfang Februar 2021 wird die UBS Fund Management (Switzerland) AG die Verwaltung des Schweizer Immobilienfonds Residentia übernehmen, informiert die UBS in einer Mitteilung. Der börsenkotierte Fonds hält hauptsächlich Wohnliegenschaften im Kanton Tessin. Das Gesamtvermögen des Portfolios von Residentia wird in der Mitteilung auf rund 275 Millionen Franken beziffert.

    Mit der Übernahme von Residentia will die Zürcher Grossbank ihr Asset Management im Bereich Immobilien in der Südschweiz stärken. „Wir glauben an den Tessiner Immobilienmarkt“, wird Daniel Brüllmann, Leiter Real Estate DACH bei UBS Asset Management, in der Mitteilung zitiert. Er sieht sein Unternehmen „für diese Übernahme ideal aufgestellt“.

    Die UBS Switzerland AG werde als Depobank für Residentia fungieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Pagani Real Estate SA von Residentia-Mitgründer Matteo Pagani  soll die Fondsleitung im Tessin als „lokale Präsenz“ unterstützen.

  • Dietiker Kindergarten erhält Architekturpreis

    Dietiker Kindergarten erhält Architekturpreis

    Der mit dem „best architects 21“-Award ausgezeichnete Kindergarten Steinmürli wurde 2019 als moderner Holzelementbau erstellt. Entworfen wurde er laut Medienmitteilung der Stadt Dietikon vom Architekturbüro Schmid Ziörjen Architekten in Zürich. In der Beschreibung der Jury über den ausgezeichneten Bau heisst es, die Schulanlage Steinmürli sei ein Cluster von orthogonal angeordneten Schul- und Turnhallenbauten. Der neue Kindergarten würde sich, rechtwinklig zu den Bestandsbauten gesetzt, auf selbstverständliche Weise in die Gesamtanlage integrieren. Dadurch würden Freiräume neu gegliedert und es würde ein gut besonnter und grosszügiger Aussenspielbereich zwischen dem bestehenden Kindergarten und dem Neubau entstehen.

    Die Jury, die die Auszeichnung verliehen hat, besteht aus den Architekten Professor Johannes Modersohn aus Berlin, Yves Moreau aus Paris und Patrick Schmid aus Zürich.

    Der best architects-Award wurde 2006 ins Leben gerufen, um laut Angaben auf seiner Internetseite das Beste und Interessanteste der deutschsprachigen Architekturszene herauszufiltern und der Öffentlichkeit zu zeigen. Im Jahr 2015 wurde der Preis für Teilnehmende aus dem gesamten europäischen Raum geöffnet.

  • Halter bezieht neuen Hauptsitz im JED

    Halter bezieht neuen Hauptsitz im JED

    Der Baukonzern Halter AG eröffnet am 14. Dezember in dem vom Unternehmen selber umgebauten ehemaligen Druckereizentrum der NZZ in Schlieren seinen neuen Hauptsitz. Vor dem Umzug in das JED war die Halter AG in Zürich ansässig. Das Kürzel des im Auftrag der Eigentümerin Swiss Prime Site umgebauten Zentrums steht für Join. Explore. Dare – verbinden, entdecken, wagen. Neben der Halter AG verlegen laut Medienmitteilung auch die Firmenschwestern Tend AG, Raumgleiter AG, Integral design-build AG, die Entwicklergenossenschaft Wir sind Stadtgarten sowie die MOVEment Systems AG ihren Sitz nach Schlieren.

    Der neue Sitz der Halter AG tritt unter dem Label The Branch an. Er soll neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit öffentlich mietbaren sogenannten Collab-Arbeitsplätzen, Worklounges und Big Rooms für Einzelpersonen und Teams bieten. Als die treibende Idee hinter The Branch bezeichnet der Konzern die horizontale und vertikale Integration der Immobilienwelt. Als Träger gibt es den Verein Branch Do Tank. Damit solle, so die Konzernmitteilung, die Weiterentwicklung der Bau- und Immobilienindustrie in der Praxis vorangetrieben werden. „Die Vision einer integrierten Prozesslandschaft in der Bau- und Immobilienwelt muss ausserhalb der herkömmlichen unternehmerischen Silos und der tradierten Branchenstrukturen umgesetzt werden“, wird Markus Mettler, CEO der Halter AG, auf der Seite von The Branch zitiert.

  • Gebäudetechnikplaner S2B startet im Januar in Baden

    Gebäudetechnikplaner S2B startet im Januar in Baden

    Ab Anfang Jahr startet das Unternehmen für Gebäudeplanung von Heizung über Lüftung bis Sanitär und Elektro, S2B Plan AG, mit der Kundenberatung. Damit erhalte die Stadt Baden das erste Planungsunternehmen, welches alle Gewerke der Gebäudetechnik unter einem Dach vereint, heisst es in der Medienmitteilung des Start-ups. Für die Stadt sei das ein Novum. Denn bislang habe es in Baden kein Planungsbüro für die ganze Palette der Gebäudetechnik gegeben. Diese Nische werde nun besetzt. Bei Bauvorhaben erstelle die S2B Plan AG sämtliche Pläne für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro aus einer Hand. Auch für bestehende Bauten werde eine Analyse der Gebäudetechnik angeboten.

    Das Unternehmen wurde erst am 1. Dezember von den Badenern Christoph Barth, Daniel Burger und Thomas Schmutz gegründet. Der geplante Start im September musste laut der Mitteilung verschoben werden. Die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. Denn schlagartig veränderte sich die wirtschaftliche sowie die gesellschaftliche Lage. Am Vorhaben der Gründung änderte sich aber nichts, heisst es dort.

    Für die Kundenberatung steht das Team jetzt ab Januar zur Verfügung. Mit dem Bezug der Büros an der Badstrasse 34 in Baden am 1. Dezember wurde auch die Internetseite von S2B Plan AG und der Eintrag bei LinkedIn freigeschaltet.

  • Spital Limmattal darf Erweiterungsflächen erwerben

    Spital Limmattal darf Erweiterungsflächen erwerben

    Nach der Abstimmung vom Sonntag hat der Spitalverband Limmattal auf mehrere  Jahre Planungssicherheit für künftig notwendig werdende Erweiterungs- und Zubauten für das Spital Limmattal. Mit 87,1 Prozent sprachen sich die Stimmberechtigten der elf Trägergemeinden des Spitalverbands für den Kauf des Grundstücks Sandbühl in Schlieren aus. Die aus drei Parzellen bestehende Liegenschaft grenzt laut Medienmitteilung im Nordosten unmittelbar an das bestehende Spitalareal mit Akutspital, Pflegezentrum und Rettungsdienst-Stützpunkt. Das ermögliche eine zukunftsorientierte, vorausschauende und nachhaltige Planung des Gesundheitsplatzes Limmattal, heisst es weiter. Die Stimmberechtigten folgten mit ihrem Ja zu einer langfristigen Arealplanung dem einstimmigen Votum der Delegiertenversammlung vom 23. September. Der Kaufpreis beträgt rund 15 Millionen Franken.

    Das Spital Limmattal stellt die medizinische Grundversorgung von über 77’000 Patientinnen und Patienten jährlich sicher. Es verfügt mit dem Neubau vom Oktober 2018 über 188 Betten, acht Operationssäle und acht Intensivpflegeplätze. Derzeit sind laut der Mitteilung 1480 Mitarbeitende aus 49 Nationen im Spital tätig.

  • Einfamilienhäuser werden teurer

    Einfamilienhäuser werden teurer

    Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge hat der erstmals ermittelte Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) im dritten Quartal 2020 auf dem Stand von 100,8 Punkten geschlossen. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Wachstum von 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich hatten die Analysten des BFS einen Anstieg der Preise um 2,6 Prozent gemessen. Der Basiswert des Index war im vierten Quartal 2019 auf 100 Punkte festgelegt worden.

    Bei den Veränderungen zum Vorquartal machen die Analysten im Berichtsquartal gegenläufige Entwicklungen von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen aus. Die Preise für Einfamilienhäuser waren im Quartalsvergleich um 1,1 Prozent gestiegen. Die Preise für Eigentumswohnungen fielen im Berichtsquartal hingegen um 0,6 Prozent niedriger als im Vorquartal aus.

    Besonders deutliche Steigerungen der Preise für Einfamilienhäuser hatten die Analysten dabei mit 2,6 und 2,2 Prozent in den städtischen Gemeinden der Grossagglomerationen und den rualen Gemeinden beobachtet. Die deutlichsten Rückgänge der Preise für Eigentumswohnungen wurden mit jeweils minus 1,1 Prozent in den intermediären und rualen Gemeinden registriert.

  • Vebego spannt mit ETH-Ausgründung zusammen

    Vebego spannt mit ETH-Ausgründung zusammen

    Die Vebego Schweiz Holding AG bietet verschiedene Lösungen in der Immobilienbranche an. Das Zürcher Unternehmen spannt nun mit Archilyse zusammen, einer Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).

    Archilyse hat eine Software zur Analyse von Immobilien entwickelt. Diese kann virtuelle Modelle von Immobilien erstellen, welche in ein Modell der Umgebung integriert werden. So kann Archilyse beispielsweise berechnen, wie viel Sonnenlicht in die Räume strömt oder wie die Aussicht ist. Die Analysen werden beispielsweise Projektentwicklern, Architekten oder Immobiliengesellschaften angeboten, welche sie vermarkten können.

    Das Ziel der Partnerschaft zwischen Vebego und Archilyse ist es, „an vorderster Front am Markt mitmischen“ zu können und Immobilientechnologien auch international zu vermarkten, heisst es in einer Medienmitteilung. Dabei soll Archilyse unter anderem mit der Vebego-Tochter Move Consultants zusammenarbeiten..

    „Die Kooperation mit Move Consultants als eigentlichem ‚Master of Grundriss und Flächen‘ hebt Archilyse und ihr Geschäftsmodell auf ein neues Level“, wird Matthias Standfest, Gründer und CEO von Archilyse, in der Mitteilung zitiert. „Zum einen ist Move die Nummer Eins, wenn es um die digitale Aufbereitung von Immobiliendaten geht und zum andern können die zahlreichen Kunden von Move ohne grosses Zutun neu von den umfangreichen Archilyse-Analysen profitieren“.

  • Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken hat seine Plattform für Immobilieninvestitionen in Europa aufgeschaltet. Damit nimmt das Unternehmen einer Medienmitteilung zufolge eine weltweite Pionierrolle ein. Über die Plattform können Anleger digitale Anleihen an Immobilien erwerben und ein eigenes Portfolio zusammenstellen.

    Investoren können sich beispielsweise auch an einer Gewerbeliegenschaft in der Schweiz beteiligen, mit welcher Crowdlitoken im Oktober eine Zusammenarbeit beschlossen hat. Die Liegenschaft befindet sich in Oensingen SO und hat einen Marktwert von 9,15 Millionen Franken. Investoren können sich über die Plattform ab 100 Franken an Liegenschaften beteiligen.

    „Ein toller Tag. Endlich lösen wir mit dieser Plattform unser Versprechen gegenüber den Investoren ein“, wird Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken, in der Mitteilung zitiert. „An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das Vertrauen und die Geduld der Investoren der ersten Stunde.“

    Crowdlitoken bereitet derzeit auch bereits die zweite Finanzierungsrunde vor. Dafür hat es erst kürzlich neue Persönlichkeiten in den Verwaltungsrat geholt.

  • Fehlmann-Areal bekommt Photovoltaik-Fassaden

    Fehlmann-Areal bekommt Photovoltaik-Fassaden

    Vor rund zehn Jahren hatte BGP auf dem Fehlmann-Areal in Winterthur sechs pavillonartige Wohnbauten in unterschiedlichen Grössen realisiert. Nun sei die Arealüberbauung mit zwei weiteren Gebäuden abgeschlossen worden, informiert das Zürcher Architekturbüro in einer Mitteilung. Von weitem seien die neuen Gebäude nicht von den alten Überbauungen zu unterscheiden, heisst es dort weiter.

    Bei näherer Betrachtung aber werde ein wichtiger Unterschied deutlich, erläutert BGP. Die Fassaden der 2010 errichteten Gebäude waren aus schwarz emaillierten Glaspaneelen gestaltet worden. Bei den neuen Gebäuden wurden stattdessen stromproduzierende Photovoltaik-Module verbaut. Damit könne die Fassade „eine Vielzahl von Aufgaben“ übernehmen, heisst es in der Mitteilung. Konkret werden dort Schutz, Klimaregulierung, Repräsentation und Identifikation genannt.

    Vor Realisierung der Überbauung hatte BGP den Strombedarf in den bereits bestehenden Gebäuden gemessen. Er wies laut Mitteilung die für eine Wohnbebauung zu erwartende Verteilung mit Spitzen am Morgen und am Abend auf. Diese Spitzen könnten mit in die Fassade integrierten Modulen besser abgedeckt werden, als mit einer auf dem Dach installierten Anlage, erläutert das Architekturbüro. Zusätzlich wurde aber eine Photovoltaik-Anlage auf den Gebäudedächern installiert. Der Gebäudekomplex ist zudem mit Ladestationen für Elektroautos ausgerüstet.

  • Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Flatfox, die Verit Immobilien AG und Skribble haben laut einer Mitteilung einen Meilenstein in der Digitalisierung von Mietabschlüssen erreicht: Ihr gemeinsam entwickelter elektronischer Mietvertrag ist jetzt in Zürich rechtsverbindlich unterzeichnet worden. Damit wurde in der Schweiz erstmals ein Vermietungsprozess digital abgewickelt.

    Mit der von Skribble ermöglichten elektronischen Signatur könnten Mietinteressenten und Bewirtschafter nun „einfach und sicher“ einen Mietvertrag auf ihrem Smartphone, dem Computer oder einem Tablet unterschreiben. Damit müssten Mietverträge nicht mehr ausgedruckt und dann zeitaufwändig per Post hin- und wieder zurückgeschickt werden.

    „Ich bin Fan von Online-Sachen“, sagte die erste Mieterin, die in der Schweiz je einen Mietvertrag elektronisch unterzeichnet hat. „Auf Knopfdruck einen Mietvertrag zu signieren, finde ich toll. Das Konzept ermöglicht es mir, meinen Mietvertrag digital abzulegen.“

    Die Zürcher Bewirtschafterin der Verit Immobilien AG, die diesen Vertrag gegenzeichnete, habe laut der Mitteilung insbesondere die Benutzerfreundlichkeit und die gewonnene Zeit geschätzt. Das erfolgreich gestartete Pilotprojekt soll künftig vollständig in den Erst- und Wiedervermietungsprozess der Verit Immobilien AG integriert werden.

  • Belimo bindet Plattform für Gebäudedaten ein

    Belimo bindet Plattform für Gebäudedaten ein

    Die Plattform Facilio soll es Kunden von Belimo ermöglichen, über das Internet der Dinge (IoT) in Echtzeit Daten über die Abläufe der Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme (HLK-Systeme) zu sammeln und die Gebäudeleistung zu überprüfen, erläutert der Spezialist für HLK-Systeme aus dem Zürcher Oberland in der Mitteilung. Facilio, welches seinen Hauptsitz in New York hat, und Belimo haben eine entsprechende Kooperation vereinbart, heisst es dort weiter. „Die Synergie zwischen Belimos digitalem Ökosystem und Facilios Betriebs- und Instandhaltungsplattform nutzt verfügbare Daten, um das Potenzial vernetzter Gebäude freizusetzen und die neuen Herausforderungen anzugehen“, wird Salvatore Cataldi, Global Strategic Building IoT Expert bei Belimo, in der Mitteilung zitiert.

    Die gesammelten Daten sollen Immobilienbesitzern und Immobilienbetreibern als Grundlage für die Implementierung effizienter Nachhaltigkeitsmassnahmen dienen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Den Kunden, die zu einem agilen, datengestützten Betriebsmodell wechseln, werden Facilio und Belimo eine einzige, vernetzte Betriebsumgebung bereitstellen, durch die sie ihre Räume und Ausrüstung in Echtzeit überblicken und steuern können“, lässt sich Prabhu Ramachandran, CEO und Gründer von Facilio, dort zitieren. Über die Kooperation wollen die beiden Partner zudem auf die wachsende Nachfrage nach Lösungen für einen effizienten Gebäudebetrieb reagieren.

  • Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Bei dem Neubau in Amlikon-Bissegg handelt es sich unter anderem um die „modernste Brennerei der Schweiz“, wie es in einer Medienmitteilung der Macardo Swiss Distillery GmbH heisst. Das Fasslager sei sogar das innovativste in Europa, informiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea weiter. Für die Eröffnung waren zweitägige Feierlichkeiten mit entsprechendem Programm geplant, was aber durch die Corona-Krise verhindert wurde. „Trotzdem werden wir am 28. November 2020 eröffnen und den Betrieb der Destillerie, des Premium B&Bs, der Eventlocation und der Honesty Bar mit Cigar Lounge aufnehmen. Darauf haben unzählige Menschen in den letzten Monaten intensiv hingearbeitet“, wird Martina Bössow in der Mitteilung zitiert, Inhaberin der Macardo Swiss Distillery GmbH.

    Bei der Eröffnung wird der ebenfalls in den Neubau integrierte Shop für die Besucher zur Verfügung stehen. Dort werden Edelbrände, Macardo-Desinfektionsmittel und eine „Weltneuheit für alle Whisky-Fans“ angeboten, wie es von Bössow heisst. Und ab dem 30. November werden für Kleingruppen von sechs Personen kostenlose Führungen angeboten, für die eine Anmeldung notwendig ist.

    Der Neubau ist um eine mehr als 100 Jahre alte Käserei errichtet worden. Bei der Brennerei steht Handwerkskunst im Fokus, die durch ein nachhaltiges Verfahren unterstrichen wird. Im Fasslager wird ebenso moderne Technologie verwendet, durch welche ein optimales Raumklima für die 400 Fässer gewährleistet werden kann. Neben Bar und Lounge, Shop und dem Veranstaltungsraum stehen für Besucher zudem zehn Zimmer und zwei Apartments mit einem Bed-and-Breakfast-Angebot (B&B) zur Verfügung.

  • Intershop baut in Wädenswil den AuPark

    Intershop baut in Wädenswil den AuPark

    In Wädenswil-Au am Zürichsee soll in den nächsten Jahren der AuPark entstehen. Es soll ein Ort des Wohnens, Arbeitens, Einkaufens, Erholens, Spielens und der Bildung werden, wie es auf der Internetseitedes AuParks heisst. Inmitten der Anlage soll als verbindendes Element und Begegnungszone für die Bevölkerung von Au ein öffentlicher Park angelegt werden. Die Wohnungen im AuPark haben Sicht auf die Halbinsel Au und den Zürichsee.

    Das Projekt wird von dem Immobilienunternehmen Intershopbetrieben. Das hat laut Medienmitteilungam 17. November die Baugenehmigung beantragt. Der private Gestaltungsplan für das heutige Industrieareal war im Juli genehmigt worden. Entstehen sollen laut Intershop 231 Wohnungen. Insgesamt 54 Wohnungen sind für bezahlbares Wohnen reserviert. Es sei vorgesehen, die Bauten nach dem Standard Nach­haltiges Bauen Schweiz (SNBS) und mit einer Energieversorgung durch Wärmepumpen zu erstellen. Die Arbeiten sollen im Herbst 2021 beginnen, die ersten Gebäude im Winter 2024 bezugsbereit sein. Geplant ist auch der Neubau der Kantonsschule Zimmerberg. Der wird allerdings vom Kanton Zürich und nicht von Intershop vollzogen.

  • Zühlke modernisiert den Digitalauftritt von Wincasa

    Zühlke modernisiert den Digitalauftritt von Wincasa

    IT-Innovationsdienstleister Zühlkeaus Schlieren bringt die bei Wincasabenutzte Software auf einen modernen Stand, der den heutigen Marktanforderungen genügt. Der Immobiliendienstleister aus Winterthur hat bisher mit den im eigenen Unternehmen entwickelten Programmen gearbeitet. Diese in 15 Jahren im Unternehmen entwickelten Programme sind laut Medienmitteilungvon Zühlke zwar „äusserst funktional“, reichen aber für die Expansionsstrategie von Wincasa nicht aus. So sei bisher weder Datenaustausch mit Drittanbieteranwendungen möglich noch sei die Software Cloud-basiert. Beides sei aber notwendig, um Omni-Channel-Marketing – das Weiterleiten von Produktinformationen an alle Verkaufskanäle und Medien – zu nutzen und Mietern und Eigentümern entsprechende Dienstleistungen anzubieten.

    Zühlke hilft den Wincasa-Experten, das bestehende System zu modernisieren. Es soll nicht komplett neu aufgesetzt werden. Dazu werden die drei vorhandenen Bereiche von Unternehmensplanung, Immobilienverwaltung und Bauprojektmanagement Cloud-fähig gemacht und auf den Einsatz in der Microsoft Azure-Umgebung vorbereitet. Der in langen Jahren gesammelte Datenbestand muss jetzt bereinigt und auf die neue Plattform transferiert werden. Neue Projekte werden dort direkt eingebracht. Bei diesen Arbeiten arbeiten Zühlke-Experten mit den Wincasa IT-Spezialisten zusammen.

    Als Ziel der Modernisierung gibt die Medienmitteilung an: Wincasa will die digitale Revolution im Schweizer Immobilienmarkt anführen.

  • Andermatt Swiss Alps bleibt auf Erfolgskurs

    Andermatt Swiss Alps bleibt auf Erfolgskurs

    Zwischen Januar und Oktober 2020 habe die Andermatt Swiss Alps Gruppe Immobilien im Wert von mehr als 85 Millionen Franken verkaufen können, informiert das für Entwicklung, Realisierung und Betrieb der Feriendestination zuständige Unternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 28 Prozent. Die Besucherzahlen im Sommerbetrieb der SkiArena Andermatt-Sedrun und des Andermatt Golf Course konnten im Jahresvergleich um 12 beziehungsweise 50 Prozent gesteigert werden. Damit habe die Gruppe ihre positive Geschäfsentwicklung aus dem ersten Semester 2020 fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung.

    Auch das Hotel The Chedi Andermatt habe in den ersten zehn Monaten 2020 deutlich mehr Übernachtungen verbuchen können als im Vorjahr, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe in der Mitteilung weiter. Konkret sei „die historisch höchste Auslastung“ von 68 Prozent erreicht worden. In der Vorjahresperiode hatte es das Hotel The Chedi Andermatt auf eine Auslastung von 53 Prozent gebracht.

    Zum 31. Oktober sei der Skibetrieb am Gemsstock aufgrund der Pandemie mit einem entsprechenden Massnahmenplan aufgenommen worden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Der Kanton Uri habe den Betreibern einen sicheren Betrieb bescheinigt, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe. An den ersten beiden Wochenenden der Wintersaison sei der Skibetrieb am Gemsstock mit jeweils täglich rund 1000 Gästen ausverkauft gewesen.

  • Landwirtschaftliches Zentrum Salez gewinnt Architekturpreis

    Landwirtschaftliches Zentrum Salez gewinnt Architekturpreis

    Mit Constructive Alps werden Projekte ausgezeichnet, die im Hinblick auf nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen überzeugen können. Die Schweiz und Liechtenstein haben diesen Preis nun zum fünften Mal vergeben, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Insgesamt sind knapp 330 Projekte eingereicht worden. Eine Jury hat daraus zehn Beiträge ausgewählt, von denen die ersten drei insgesamt 50’000 Franken erhalten. Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez hat den ersten Platz erreicht.

    Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez ist damit eines der Projekte, welche zeigen, dass Architektur Ästhetik und Klimavernunft kombinieren kann, wie es in der Mitteilung des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) heisst. Das Gebäude des Zentrums setze auf eine möglichst einfache Bauweise und eine lange Lebensdauer. Kanton und Architekt Andy Senn hätten somit im Hinblick auf die Klimaeffizienz neue Massstäbe gesetzt. Eine Montagehalle in Vorarlberg und ein Berggasthaus in Glarus haben es auf die Plätze zwei und drei geschafft. Neben sieben Anerkennungspreisen ist auch erstmals ein Publikumspreis ermittelt worden.

    Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez besteht aus Tagungszentrum, Gutsbetrieb, Staatswingert und Obstanlage. Gemeinsam mit den Praxisversuchsparzellen in Flawil wird es vom Landwirtschaftlichen Zentrum SG (LZSG) betrieben. Dieses verfügt auch über Beratungsstellen in Kaltbrunn und Sargans.

  • Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical-CEO Livio Marzo hat am Freitag den Grundstein für das neue Produktions- und Kundencenter seiner Firma gelegt. „Mit dem Neubau in Grenchen verfolgen wir zwei grundlegende Ziele“, erklärt er in einer Medienmitteilung des Herstellers von Dentalimplantaten. Im modern konzipierten Ausbildungszentrum werde den Kunden der direkte Kontakt mit Experten ermöglicht. Zudem führe die Erweiterung des Produktionszentrums „zu einer weiteren Steigerung der Effizienz unserer Herstellung“.

    Das neue Gebäude mit seinen 2700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ermögliche die Automatisierung in der Produktion und die Optimierung der Prozesse, heisst es in der Mitteilung. Zudem würden dort auch ausgegliederte Geschäftsfelder integriert und Raum für die Ausbildung von Kunden, Partnern und Mitarbeitende geschaffen. Längerfristig sollen dort 20 neue Arbeitsplätze entstehen.

    Der Neubau soll zum 20-jährigen Jubiläum von Thommen Medical im vierten Quartal 2021 eröffnet werden. Realisiert werde er von einer Immobiliengesellschaft, die ihn an das Unternehmen vermietet.

    Die Thommen Medical AG produziert im eigenen Werk am Standort Grenchen. Sie hat Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Deutschland und Nordamerika. In Europa, Asien und dem Mittleren Osten ist das Unternehmen durch Distributoren vertreten.

  • Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Das Berghuus Radons liegt oberhalb von Savognin auf 2000 Meter Höhe. Nun wird es auch zu einem Arbeitsort für digitale Nomaden. Wie Westhive mitteilt, richtet es im Berggasthaus mit dem Westhive Retreat einen Standort für flexible Arbeitsplätze und Workshops ein. „Wir wollten von Beginn an das Westhive Ökosystem mit Standorten für ungestörte Meetings abseits des Tagesgeschäfts erweitern“, wird Andreas Widmer, Mitgründer des Zürcher Anbieters von Gemeinschaftsarbeitsplätzen, in einer Mitteilung zitiert.

    Aus Widmers Sicht ist der Standort insbesondere für Strategiesitzungen geeignet. „Die Natur ist unfassbar inspirierend, und die Räumlichkeiten im Berghuus sind perfekt für Seminare und Tagungen.“ Insgesamt stehen zwölf Zimmer zur Verfügung.

    Das Berghuus öffnet laut Angaben auf seiner Internetseite wieder am 19. Dezember. Reservationen der Arbeitsplätze sind aber schon jetzt bei Westhive möglich. Mitglieder bestehender Westhive-Standorte können sich über die bestehende Infrastruktur anmelden und auf die gleiche Infrastruktur zurückgreifen wie an den bisherigen Standorten.

    Westhive hat 2018 seinen ersten Standort in Zürich-West eröffnet. Inzwischen sind vier weitere hinzugekommen, davon einer in Basel. Ein weiterer Standort am Zürcher Flughafen soll im ersten Quartal 2021 folgen.

  • Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Das Gebiet zwischen St.Gallen und Gossau ist schon heute Heimat zahlreicher Unternehmen. Dank der Autobahn, der S-Bahn und den Busverbindungen ist es auch heute schon gut erschlossen. Nun wollen beide Städte das 1,7 Millionen Quadratmeter grosse Areal zwischen St.Gallen und Gossau erschliessen. Es soll verkehrstechnisch aufgewertet werden, neue Firmen anziehen und bestehenden Firmen Raum zur Weiterentwicklung geben.

    Das St.Galler Stadtparlament hat am 27. Oktober grünes Licht für die Entwicklungsplanung gegeben, das Gossauer Stadtparlament folgte am 3. November, wie der Verein Areal St.Gallen West – Gossau Ost in einer Mitteilung schreibt.

    Die Entscheidung ist in beiden Stadtparlamenten einstimmig gefallen. So hob der grüne St.Galler Stadtparlamentarier Andreas Hobi in der Debatte am 27. Oktober laut einem Artikel des „Tagblatts“ hervor, dass das Gebiet eine hohe Wertschöpfung habe und der öffentliche Verkehr eine eigene Trasse erhalten solle. Ivo Liechti betonte im Namen der CVP/EVP-Fraktion, dass das Areal das grösste zusammenhängende Arbeitszonengebiet im Kanton darstelle.

    Die Kosten der Entwicklungsplanung werden auf 1,734 Millionen Franken budgetiert. Davon tragen die beiden Städte je 611‘200 Franken. Von den restlichen 30 Prozent übernimmt der Kanton 20 Prozent, die angrenzende Gemeinde Gaiserwald SG und die Wirtschaft je 5 Prozent. Das ebenfalls angrenzende Herisau AR beteiligt sich nicht an den Kosten der Entwicklung.

  • Flughafen eröffnet The Circle

    Flughafen eröffnet The Circle

    The Circle ist während Jahren die grösste Hochbaustelle der Schweiz gewesen. Seit Donnerstag ist der Gebäudekomplex unmittelbar neben dem Flughafen der Öffentlichkeit zugänglich, wie der Flughafen in einer Mitteilung schreibt.

    Die Eröffnung erfolgt schrittweise. Bereits seit Oktober ist das Universitätsspital Zürich mit einem Gesundheitszentrum im Circle vertreten, auch die Victoria Apotheke ist bereits eröffnet. Läden wie Avec und Bayard öffnen im November. Das Hyatt Regency Hotel mit der Convention Hall für 2500 Personen öffnet im Dezember, das Hyatt Place Hotel folgt im Frühjahr. Einige Büromieter sind bereits eingezogen. Andere Mieter wie Abraxas, Microsoft, MSD, Novo Nordisk, SAP und Oracle folgen schrittweise. Im Frühjahr folgt ein Gemeinschaftsbüro von Westhive.

    Andreas Schmid, Verwaltungsratspräsident der Flughafen Zürich AG, betont, dass die Baukosten im Griff behalten werden konnten und The Circle fast vollständig vermietet ist. „Der Realisierungsentscheid war ein mutiger Schritt der beiden Miteigentümer“, wird er in der Mitteilung zitiert. „Heute können wir die Früchte dafür ernten.“

    Ähnlich sieht es Rolf Dörig: „Der Circle ist in jeder Hinsicht eine zukunftsgerichtete Überbauung: verdichtetes und nachhaltiges Bauen am richtigen Standort und ein modernes Nutzungskonzept, das sich an den Bedürfnissen der heutigen wie auch künftigen Generationen ausrichtet“, wird der Verwaltungsratspräsident der Miteigentümerin Swiss Life zitiert.

  • Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Ab sofort offeriert die digitale Plattform imomi.ch Immobilienbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit, ihr Objekt selbständig und ohne Makler zu verkaufen. „Die Digitalisierung hat bereits viele Bereiche unseres Lebens vereinfacht. Nun wird es Zeit, die generell träge Immobilienbranche zu revolutionieren“, wird CEO und Mitgründer Nicholas J. Arthur in einer Medienmitteilung des Basler Start-ups Imomi zitiert.

    Oft fehle es an Erfahrung und Zeit, sich selbst um den Verkauf zu kümmern. So sähen sich Verkaufswillige häufig gezwungen, Maklerkommissionen bis 3 Prozent in Kauf zu nehmen, heisst es dort weiter. Bei der Eigenvermarktung über imomi.ch zahle der Kunde erst bei erfolgreichem Abschluss 0,9 Prozent des Verkaufspreises.

    Für die sichere und effiziente Abwicklung des Verkaufsprozesses bietet Imomi eine unabhängige und kostenlose Schätzung des Werts einer Immobilie und eine professionelle Dokumentation. Diese beinhaltet das Erstellen eines virtuellen Hauses mit 3D-Rundgängen sowie professionelle Fotos und Drohnenaufnahmen. Eine entsprechende Annonce wird schweizweit in die relevantesten Immobilienplattformen eingestellt. Die Sicherheit eines professionellen Vertragswerks sei durch fachkundige Notare gewährt.

  • «Man muss seinen Kunden Alternativen anbieten»

    «Man muss seinen Kunden Alternativen anbieten»

    Was genau macht Swiss Circle?
    Swiss Circle ist das Netzwerk für die Schweizer Immobilienbranche. Wir betreuen unsere rund 250 Mitglieder, vernetzen diese untereinander und unterstützen sie mit Marketingtools. Unsere Member wollen sich untereinander besser kennenlernen, aber auch in der Branche vermehrt wahrgenommen werden. Ausserdem geben wir ihnen die Möglichkeit, ihr Knowhow in speziellen Disziplinen der Immobilienwirtschaft auszubauen.

    Wie geht das konkret?
    Wir bieten verschiedene Plattformen: So sind wir an den grossen internationalen Immobilienmessen wie der MIPIM in Cannes oder an der Expo Real in München präsent. Auf internationalen Bühnen sind wir mittlerweile seit 25 Jahren aktiv. Wir präsentieren an diesen Messen unsere Schweizer Firmen an einem Schweizer Gemeinschaftsstand. Darüber hinaus organisieren wir regelmässig Networking-Events und über das Jahr verteilt verschiedene Kongresse zu aktuellen Themen rund um Immobilien. Onlinetools wie etwa realestate-experts.ch ergänzen unser Angebot.

    Wichtige Messen fallen dieses Jahr aufgrund der Coronakrise weg. Wie wirkt sich dies auf Swiss Circle aus?
    Wir sind kreativ und haben Ersatz für ausgefallene Aktivitäten ins Leben gerufen. Darunter die Online-Serie «Real Estate Brains». Hier haben wir jeden Dienstagmorgen online eine Sendung produziert. Dieses Jahr haben wir den Kongress «Die Marketingrunde» vollumfänglich digital über Zoom umgesetzt. Den «Innovation Day» gleisen wir als Hybridanlass auf: Mittels zwei Sendungen, die wir live streamen sowie einem Printprodukt, das unseren Kunden eine weitere Plattform bietet, sich zu präsentieren. Als Ersatz für die nicht stattfindende Expo Real in München organisieren wir im Oktober am Flughafen Zürich den «Swiss Networking Circle». Mitglieder, die sonst nach München gegangen wären, erhalten so die Möglichkeit, sich zu vernetzen und zu präsentieren.

    Wie laufen die Anmeldungen für den Swiss Networking Circle im Herbst?
    Wir haben bereits zahlreiche Buchungen erhalten. Allerdings wissen wir noch nicht, wie viele Gäste wir dann effektiv einladen dürfen – das hängt von den Bestimmungen des Bundes für Anlässe im Oktober ab. Es kann sicher nicht jeder mitmachen. Partner, die sich am Event aktiv engagieren, erhalten aber auf jeden Fall ein Einladungskontingent für ihre Kunden. Auch wir vom Swiss Circle werden ein Kontingent an Mitgliedern einladen. Das Bedürfnis unserer Kunden, sich wieder persönlich zu treffen, ist auf jeden Fall gross.

    «Die Immo21 findet in einer grösseren Halle statt.»

    Wie kommen die Online-Angebote bei den Mitgliedern an?
    «Real Estate Brains» beispielsweise kommt sehr gut an – wir verzeichnen jeweils 200 bis 300 Zuschauer. Die Referenten kommen aus Deutschland, Österreich und aus der Schweiz. Die Schweizer Referenten rekrutieren wir in der Regel aus unserem Memberkreis. Nach der Sommerpause werden wir dieses Format bis auf weiteres im Monatsrhythmus weiterführen.

    Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage auf den Immobilienmärkten?
    Die Lage ist kontrovers. Kritisch steht es um den Retailmarkt. Die Coronakrise wirkte als Brandbeschleuniger, der Detailhandel hatte es schon vor Corona schwer. Ein weiterer Verlierer sind Hotelliegenschaften. Bürogebäude dürften nur leicht nachgeben – hier muss abgewartet werden, ob und wie stark sich Home-Office durchsetzt und wie sich Digitalisierungstrends entwickeln. Der Wohnmarkt zeigt sich stabil – allenfalls gibt es noch langfristige Auswirkungen. Es gibt aber natürlich auch Gewinner: zum Beispiel Logistikimmobilien.

    Welches Feedback erhalten Sie von Ihren Mitgliedern?
    Dienstleister rund um den Liegenschaftenbetrieb wie Facility- und Property-Manager sind kaum betroffen. Bei den Transaktionen stellt man hingegen eine gewisse Zurückhaltung fest; es wird aktuell defensiver gehandelt als vor der Krise. Dies dürfte sich auf die Umsätze von Vermarktern oder Rechtsanwälten niederschlagen.

    Welche langfristigen Konsequenzen erwarten Sie aufgrund der Coronakrise?
    Ich rechne im Immobiliengeschäft nicht mit einem langfristigen negativen Effekt. Es ist aber möglich, dass die Geschäfte dieses Jahr aufgrund herrschender Unsicherheit und des fehlenden persönlichen Kontakts etwas harziger laufen. Was den Swiss Circle betrifft, bin ich jedoch zuversichtlich, dass Events und Messen nächstes Jahr wieder fast wieder wie gewohnt ablaufen werden. Welche Änderungen bleiben werden, wird sich zeigen. Das Motto der Zeit lautet: Flexibel sein und mit verschiedenen Szenarien rechnen. Das machen wir auch. Wer möglichst unbeschadet aus der Krise kommen will, muss seinen Kunden Alternativen anbieten.

    Die Immo21, die von Swiss Circle mitorganisiert wird, findet nächstes Jahr im Januar statt. Gibt es coronabedingte Änderungen?
    Wir haben bereits auf die Situation reagiert und mit der Halle 550 in Oerlikon eine grössere Lokalität als bisher gewählt. So können wir auch einer allenfalls weiterhin beschränkten Anzahl Besucher mehr Platz bieten, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Dies könnte sich auch in Zukunft durchsetzen: Dass man mehr Quadratmeter pro Teilnehmer einkalkulieren muss.

    Was raten Sie Jungunternehmern im Immobilienbereich in dieser Zeit?
    Ihnen fehlt der Kontakt mit der etablierten Branche natürlich sehr. Jungunternehmer suchen in der Regel Investoren und Plattformen, um ihre neuen Ideen zu präsentieren – und sind darauf angewiesen, schnell zu wachsen und Erfolge vorzuweisen. Für Start-ups ist der Handbremseneffekt sicher gravierender als für ein etabliertes Unternehmen. Beim Swiss Networking Circle und beim Innovation Day haben wir spezielle Angebote, Jungunternehmer einzubinden, und ermöglichen ihnen bevorzugten Zugang. Da der Austausch zwischen Jung und Etabliert in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird, treten Swiss Circle und SwissPropTech in Zukunft vermehrt gemeinsam auf. Dazu heisse ich alle zukunftsorientierten Immobilienentscheider herzlich willkommen! ■

  • Gewerbeimmobilien dürften billiger werden

    Gewerbeimmobilien dürften billiger werden

    Der Swiss Real Estate Sentiment Index von KPMG ist ein Indikator für die erwarteten Entwicklungen am Immobilienanlagemarkt. Im vergangenen Jahr hat der Index ein Allzeithoch erreicht. In diesem Jahr ist er auf dem tiefsten Stand seit dem Messbeginn 2012 gefallen. Er liegt laut einer Mitteilung des Beratungsunternehmens bei -13,1 Punkten.

    Die Einschätzung der Marktteilnehmer zur Wirtschaftsentwicklung trägt 20 Prozent zum Gesamtindex bei. Der entsprechende Wert ist um 60,9 Punkte auf -73,8 Punkte abgestürzt. Die zweite Komponente bildet die Erwartung der Preisentwicklung. Hier liegt der Wert nach 43,5 Punkten im Vorjahr mit 2,1 Punkten noch knapp über der Stabilitätsachse.

    Bei Wohnimmobilien bleiben die Preiserwartungen zwar positiv und sind nahe am Höchstwert von 2015. Entgegen der Erwartungen gehen Akteure auf dem Immobilienanlagemarkt auch nicht von sinkenden Preisen für Immobilien in peripheren Lagen aus. Allerdings dürften die Preise von kommerziell genutzten Immobilien sinken. Insgesamt 76 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Büroflächen im erweiterten Geschäftsgürtel als eine Folge der Corona-Krise abnehmen wird. Auch Verkaufsflächen dürften künftig weit weniger genutzt werden. Insbesondere für Einkaufszentren sehen die Befragten weniger Bedarf. Mehr Bedarf sehen Experten jedoch für Immobilien im Gesundheitsbereich sowie für Logistikflächen.

    Die Ergebnisse zeigen zwar, dass das Corona-Jahr die Stimmung auf dem Immobilienanlagemarkt eingetrübt hat. „Wegen der erwarteten Auswirkungen auf die zukünftige Nachfrage sehen die Marktteilnehmer aber auch Chancen, dass neue Nutzersegmente in den Investitionsfokus rücken“, wird Beat Seger, Partner und Immobilienexperte bei KPMG, zitiert. Ausserdem würden Wohnimmobilien zur Stabilität der Anlageklasse beitragen.

  • Implenia realisiert Grossüberbauung bei Genf

    Implenia realisiert Grossüberbauung bei Genf

    Rund um den Bahnhof Lancy-Pont-Rouge soll ein neues urbanes Zentrum entstehen. Hier habe Implenia bereits drei Gebäude als Totalunternehmer für Swiss Prime Site errichtet, informiert das Bau- und Immobilienunternehmen aus Dietlikon in einer Mitteilung. Nun soll Implenia ein weiteres Gebäude für die Solothurner Immobiliengesellschaft realisieren. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 132 Millionen Franken.

    Konkret hat Implenia den Auftrag für die Überbauung Alto Pont-Rouge erhalten. Sie ist als 15-stöckiges Gebäude zuzüglich dreier Tiefgaragenebenen mit einer Nutzfläche von insgesamt 35’000 Quadratmetern angelegt. Die Flächen sind hauptsächlich für Büros vorgesehen, kleinere Flächen sollen als Lebensmittelläden und Restaurants genutzt werden. Kern des Gebäudekomplexes bildet ein zentrales Atrium mit Glasfassaden.

    Die Überbauung werde „höchste Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen und mindestens nach SNBS Gold zertifiziert sein“, erläutert Implenia in der Mitteilung. Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen November vorgesehen, im Juni 2023 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Für Jens Vollmar, Head Division Buildings, ist der neue Auftrag „auf Basis einer langjährigen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Swiss Prime Site und Implenia zustande gekommen“.

  • Fischermätteli Burgdorf:  Zukunftsorientiertes Areal im Standard Minergie-A-Eco

    Fischermätteli Burgdorf: Zukunftsorientiertes Areal im Standard Minergie-A-Eco

    Im Dezember 2019 sind die Bagger auf dem ehemaligen Industrieareal in Burgdorf aufgefahren und schon bald soll Leben ins neue Quartier Fischermätteli kommen: Die ersten Wohnungen werden bereits im Sommer 2021 bezugsbereit sein. Bis voraussichtlich 2024 sollen in insgesamt drei Bauetappen zehn Mehrfamilienhäuser mit 169 preiswerten 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen und Wohnflächen zwischen 52 und 140 Quadratmetern entstehen. An idyllischer Lage in unmittelbarer Nähe zum Wald gelegen, gruppieren sich die Gebäude um eine zentrale Begegnungszone mit fünf unterschiedlich gestalteten Aussenplätzen.

    Grösstes Minergie-A-Eco-Quartier mit Schweizer Holz

    Die Siedlung Fischermätteli soll dereinst die grösste Überbauung der Schweiz sein, die nicht nur mit Schweizer Holz erstellt wird, sondern auch den Standard Minergie-A-Eco erfüllt. Dieser verlangt eine positive Energiebilanz und der Aufwand für Raum- und Wassererwärmung, Lufterneuerung sowie für sämtliche elektrischen Geräte und die Beleuchtung muss durch erneuerbare Energien gedeckt sein. Der Zusatz Eco legt das Augenmerk auf die Themen Gesundheit und Bauökologie und sichert einen hohen Wohnkomfort. «Aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen war es für uns hinsichtlich Ökologie und Nachhaltigkeit die einzig richtige Entscheidung, das Fischermätteli im Minergie-A-Eco-Standard zu bauen», erklärt Bruno Kälin. Er ist Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Strüby Konzept AG. Die Strüby Unternehmungen treten sowohl als Bauherrschaft wie auch als Gesamtleistungsanbieter (Projektentwicklung, Architektur, Engineering, Produktion, Realisation, Kundendienst, Kundenservice) auf und sind überdies für den Verkauf verantwortlich.

    Für das Fischermätteli setzt der Bauherr auf Fichte und Weisstanne aus Schweizer Wäldern: «Es gibt keinen besseren Baustoff als Holz. Er ist lokal verfügbar, wächst stetig nach, ist CO2-neutral, bringt Arbeitsplätze in die Region und sorgt für ein gutes und gesundes Raumklima», führt Kälin aus. Das für den Bau benötigte Holz wird direkt bei den Waldbesitzern eingekauft, in der Region gesägt, verleimt und weiterverarbeitet. Lange Transportwege fallen weg, wodurch die graue Energie sehr gering ausfällt.

    Ausgeklügeltes Energiekonzept

    Für das Energiekonzept hatte die Bauherrin eine Ausschreibung gemacht, welche ewz für sich entschied. Das Energiedienstleistungsunternehmen ist für Planung, Finanzierung, Realisierung und Betrieb der Energieversorgung verantwortlich. Die Verträge haben eine Laufzeit bis Dezember 2044 und beginnen nach Bauetappen gestaffelt. Der ewz-Geschäftsbereich Energielösungen hat für das Quartier Fischermätteli ein integrales Konzept ausgearbeitet, das nebst einer ausgeklügelten Wärme- und Stromversorgung auch eine alle Medien umfassende Nebenkostenabrechnung beinhaltet.

    Sämtliche Gebäude auf dem Areal sind an ein Areal-Wärmenetz angeschlossen. Herzstück der Wärmeversorgung ist die Heizzentrale mit einer Leistung von 550 kW. Als Energieträger kommen Holzpellets aus der Region zum Einsatz. Durch das Qualitäts-Management-System der Arbeitsgemeinschaft QM Holzheizwerke wird eine effiziente Wärmeproduktion sichergestellt. Der Energiedienstleister finanziert und realisiert die Heizzentrale sowie die Leitungen für die Wärmeverteilung bis zum Haus. Der Bauherr hingegen baut die Installationen für das Brauchwarmwasser und für die Feinverteilung der Wärme in den Häusern. Eine Wärmepumpe anstelle der Holzheizung kam aufgrund der geologischen Gegebenheiten am Standort nicht in Betracht.

    100 Prozent erneuerbarer Solarstrom

    Nebst den Wärmelieferverträgen vereinbart ewz mit den Eigentümern Stromlieferverträge. Diese regeln die Versorgung der insgesamt sieben Stockwerkeigentümerschaften sowie der Arealeigentümerschaft mit Elektrizität. Da der Baustandard Minergie-A eine 100-prozentige Abdeckung mit erneuerbarem Strom verlangt, wird auf jedem Hausdach eine Photovoltaikanlage installiert. Die im Endausbau zehn Anlagen weisen eine Leistung von 722 kWp auf. Laut Projektleiter Christian Rolli von ewz Energielösungen lag die Herausforderung darin, den geforderten Solarstromertrag zu erreichen und dennoch genügend Platz auf den Dächern für Wartung und Unterhalt der Photovoltaik-Module zu haben. Die Lösung bestand darin, monokristalline Hochleistungsmodule mit einem höheren Wirkungsgrad zu wählen, die auf weniger Platz mehr Ertrag erbringen, was sich allerdings in einem höheren Preis niederschlägt. Auf dem Areal sind rund 3200 m2 Photovoltaik-Module verbaut. Sollte es zum Beispiel während der Ferien im Sommer zu einer derart hohen Überproduktion kommen, dass nicht der ganze Strom ins Netz eingespeist werden kann, lässt sich die Produktion drosseln.

    Das von ewz Energielösungen ausgearbeitete Gesamtkonzept hat die Bauherrschaft überzeugt: «Unsere Vorgaben hinsichtlich einer ökologischen und wirtschaftlichen Lösung, die von einem Partner ganzheitlich realisiert und unterhalten werden kann, wurde von ewz sehr gut umgesetzt», findet Bruno Kälin.