Schlagwort: immobilien

  • Locatee expandiert nach New York

    Locatee expandiert nach New York

    Die Zürcher Firma Locatee hat neu einen zweiten Sitz in New York. Das dort arbeitende Team soll ab sofort amerikanische Unternehmen bei der Planung ihres tatsächlichen Bedarfs an Büroflächen unterstützen. Weil die Bürolandschaft nach der Pandemie völlig anders aussehen werde als davor, sei es nötig, sich ein klares Bild von der tatsächlichen Belegung und Auslastung zu machen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dieser Expansion in den USA sein ein weiterer Schritt hin zum Ziel, der weltweite Marktführer für Arbeitsplatzanalyse zu werden. Diese Analyse nutzt die vorhandenen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerke vor Ort, um genau festzustellen, wie effektiv die Büroflächen eines Unternehmens genutzt werden. Dies ermögliche es, je nach Bedarf zu vergrössern oder zu verkleinern.

    „Wir wissen, dass grosse Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wie sein Immobilienportfolio genutzt wird“, so Locatee-CEO Thomas Kessler. „Und dies führt zu enormen Kostenbelastungen in Form von verschwendetem Platz. Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihr Immobilienportfolio effektiv zu verwalten.“

    Locatee wurde 2014 gegründet. 2016 war die Schweizerische Post das erste Unternehmen, das Locatee in allen Immobilien einsetzte. Heute, so Locatee, werde seine Plattform von Unternehmen wie Deloitte, Swiss Re und anderen der 1000 weltweit wertvollsten Firmen in mehr als 60 Ländern genutzt.

  • Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments wird in diesem und im nächsten Jahr drei neue Gebäude eröffnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Eröffnung für das Projekt in Basel ist bereits für Juli 2021 vorgesehen. In zentraler Lage hinter dem Basler SBB-Bahnhof werden dann 125 Studios in fünf verschiedenen Einrichtungsstilen zur Verfügung stehen. Ausserdem werden in dem Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant, ein Gemeinschaftsbüro und ein Swimmingpool eingerichtet.

    Im kommenden Jahr werden die Projekte in Glattbrugg und Lugano folgen. Dabei entstehen in Glattbrugg alleine 316 neue Apartments. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich. Neben den neuen Wohnungen entstehen dort auch ein Restaurant, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Fitness- und Wellnessbereich. Ebenfalls im kommenden Jahr wird die Liegenschaft in Lugano eröffnet, am Ufer des Luganersees. Dort entstehen 55 neue Apartments. „Trotz der aktuellen globalen Krise folgen wir unserer Mission, weiter zu expandieren“, wird Anja Graf in der Mitteilung zitiert, CEO und Vorsitzende von Visionapartments. „Wir sind stolz auf unser Wachstum und freuen uns auf die Fertigstellung dieser Immobilienprojekte“, sagt sie über die Projekte in Glattbrugg und Lugano.

    Visionapartments ist 1999 in der Schweiz gegründet worden uns ist auf die Vermietung von möblierten temporären Wohnungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Objekte an 850 internationalen Standorten an.

  • Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den Hypothekarischen Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen unverändert bei 1,25 Prozent belassen. In einer Medienmitteilung des BWO wird darauf verwiesen, dass dieser für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz gültige Satz inzwischen seit 3. März 2020 nicht geändert worden ist.

    Der Referenzzinssatz wird auf Basis des vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatzes der inländischen Hypothekarforderungen festgestellt. Dieser ist am Stichtag 31. Dezember 2020 ermittelt worden. Der Satz ist laut BWO gegenüber dem Vorquartal von 1,30 Prozent auf 1,28 Prozent gesunken. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz bleibt weiter bei 1,25 Prozent und bleibt auf diesem Niveau, bis der Durchschnittszinssatz unter 1,13 Prozent sinkt oder über 1,37 Prozent steigt, erläutert das BWO. Angegeben wird der Satz immer auf Viertelprozente genau.

    Da der Satz unverändert bleibt, ergibt sich laut BWO auch kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch. Falls ein Mietzins im einzelnen Vertragsverhältnis nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 1,25 Prozent basiere, bestehe ein Senkungsanspruch. Auch Kostenänderungen etwa bei Unterhaltskosten könnten zu einem Anpassungsanspruch führen.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.

  • Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Solothurner Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Erträge in Gesamthöhe von 792,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 1,26 Milliarden Franken verbucht worden. Swiss Prime Site führt den Rückgang vor allem auf den im Februar 2020 abgeschlossenen Verkauf der Tochter Tertianum zurück.

    Der Gewinn aus der Veräusserung hatte sich gleichzeitig in einem kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) niedergeschlagen. Hier wurden im Berichtsjahr 762,3 Millionen Franken verbucht, gegenüber 628,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Reingewinn legte im Jahresvergleich von 608,5 Millionen auf 610,4 Millionen Franken zu. Ohne Berücksichtigung von Neubewertungen und latenten Steuern habe der Gewinn von 315,7 Millionen auf 476,6 Millionen gesteigert werden können, schreibt Swiss Prime Site.

    Im Kerngeschäft Immobilien wurden 2020 insgesamt 431,0 Millionen Franken Erträge aus Vermietung erwirtschaftet, das sind 1,4 Prozent weniger als 2019. Das Betriebsergebnis ging im Jahresvergleich von 572,9 Millionen auf 555,0 Millionen Franken zurück. Der Wert des Immobilienportfolios legte gleichzeitig um 4,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Franken zu. Bis 2040 will Swiss Prime Site sein Immobilienportfolio klimaneutral gestaltet haben, erläutert die Immobiliengesellschaft in der Mitteilung.

    In derselben Mitteilung gibt das Unternehmen einen Wechsel in der Gruppenleitung bekannt. Finanzchef Markus Meier habe sich aus persönlichen Gründen entschlossen, Swiss Prime Site zu verlassen, schreibt die Immobiliengesellschaft. Seine Nachfolge soll per Anfang Juli Marcel Kucher antreten, der derzeit noch für die Peach Property Gruppe als CFO agiert. „Mit seinem breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Kapitalmarkt und Digitalisierung“ werde Kucher „das Führungsteam unserer Gruppe optimal ergänzen und weiter stärken“, wird Verwaltungsratsmitglied Barbara Frei-Spreiter in der Mitteilung zitiert.

  • Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind zum Jahresende 2020 auf neue Höchstwerte gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur Studie „Immobilien Schweiz Q1/Q2“. Konkret haben die Analysten der Bankengruppe einen Anstieg der Preise von Einfamilienhäusern um 2,9 und von Eigentumswohnungen um 3,1 Prozent im Jahresvergleich beobachtet. Sie rechnen damit, dass die Preise für Wohneigentum auch in diesem Jahr weiter steigen. „Für Haushalte, welche die Tragbarkeitsrichtlinien und Eigenkapitalvorgaben erfüllen, ist und bleibt der Erwerb von Wohneigentum aus reiner Kostenperspektive ein ökonomisch sinnvoller Entscheid“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Büroflächenmarkt habe die Pandemie bisher ebenfalls nicht zu sinkenden Preisen geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Der Test steht diesem Markt erst noch bevor, denn er ist von langfristigen Mietverträgen geprägt und Umstellungen hin zu flexiblen Arbeitsmodellen erfolgen nicht über Nacht“, meint Neff. Bei anstehenden Bauprojekten sollten aber „unbedingt grundsätzliche Fragen zur Sinnhaftigkeit eines Projektes und dessen Chancen in der Post-Corona-Realität gestellt werden“, empfiehlt der Raiffeisen-Chefökonom.

    Im Nischenmarkt Wohngemeinschaften (WG) haben die Studienautoren hingegen deutliche Spuren der Pandemie ausgemacht. „Die Nachfrage nach WG-Zimmern in diesem dynamisch reagierenden Markt ist regelrecht eingebrochen, wie unsere Analyse der Daten der grössten Plattform wgzimmer.ch zeigt“, erläutert Neff. Der Anteil der Schweizer, die ihre Wohnung mit einem oder mehreren Mitbewohnenden teilen, hatte innert zehn Jahren bis 2018 von 1,5 auf 2,7 Prozent zugelegt.

  • Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal hat im vergangenen Jahr Mieterträge in der Höhe von 200,4 Millionen Franken erzielt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit konnte das Unternehmen das Niveau aus dem Vorjahr trotz der Corona-Krise halten. Im Jahr 2019 hatte es 203,1 Millionen Franken aus Mieten eingenommen.

    Im Frühjahr hat sich Allreal eigenen Angaben zufolge mit allen betroffenen Mietern auf Mietzinserlasse im Zusammenhang mit dem Lockdown einigen können. Insgesamt hat das Unternehmen Mieterlasse in der Höhe von 1,5 Millionen Franken gewährt.

    Die kumulierte Leerstandsquote ist derweil trotz der Krise um 0,8 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent gesunken. Damit liegt sie den Angaben zufolge auf dem tiefsten Niveau, das Allreal je erreicht hat.

    Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt liegt bei 167,2 Millionen Franken nach 243,2 Millionen Franken im Vorjahr. Exklusive Neubewertungseffekt beträgt das Unternehmensergebnis 124,7 Millionen Franken nach 142 Millionen Franken im Vorjahr. Den Rückgang erklärt Allreal in erster Linie mit Einmaleffekten aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften .

    Allreal ist laut Mitteilung mit seinem Jahresergebnis zufrieden und erwartet langfristig insgesamt eine „stabile Geschäftsentwicklung“. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung daher eine stabile Ausschüttung auf Höhe des Vorjahres von 6,75 Franken pro Aktie vor.

    Allreal hat seinen operativem Sitz im Glattpark in Opfikon. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX kotiert.

  • PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat das Zuger Immobilienunternehmen im Geschäftsjahr 2020 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 296,27 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 2,0 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2020 auf 271,06 Millionen Franken, das sind 5,8 Prozent mehr als 2019.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 292,1 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 453,4 Millionen Franken im Jahr zuvor. PSP Swiss Property führt den Rückgang auf einmalige Effekte zurück. So hatte sich im Vorjahr ein Steuereffekt und der Verkauf von zwei Anlageliegenschaften positiv bemerkbar gemacht. Darüber hinaus hatte die Portfolioaufwertung 2019 insgesamt 244,2 Millionen Franken eingespielt. Im Berichtsjahr hatte der entsprechende Wert 101,6 Millionen Franken betragen.

    Der Bilanzwert des Portfolios von PSP Swiss Property belief sich zum Stichtag Ende 2020 auf 8,577 Milliarden Franken. Zum Stichtag 2019 hatte der Wert 7,982 Milliarden Franken betragen. Die Leerstandsquote konnte innert Jahresfrist von 3,5 auf 3,0 Prozent gesenkt werden. Einzelheiten zur Portfolioveränderung führt das Immobilienunternehmen in der Mitteilung aus.

    Für das laufende Geschäftsjahr strebt PSP Swiss Property ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 275 Millionen Franken an. Bei der Leerstandsquote wird mit einer Erhöhung auf 4,5 Prozent gerechnet.

  • Romande Energie will Sanierungen beschleunigen

    Romande Energie will Sanierungen beschleunigen

    In der Schweiz werden jährlich weniger als 1 Prozent des Gebäudeparks energetisch saniert. Romande Energie will diesen Anteil im Kanton Waadt steigern. Dazu lanciert er laut einer Mitteilung das Programm Commune Rénove. Der Energieversorger begleitet im Rahmen des Programms die einzelnen Sanierungsprojekte Schritt für Schritt. Er tritt dabei als Ansprechpartner für alle Beteiligten auf, für die Eigentümer und Verwaltungen ebenso wie für die Handwerker und die Behörden.

    Das Programm baut auf den Erfahrungen des Projekts Onex-Rénove auf. Die Genfer Gemeinde Onex hat dieses Programm 2014 gestartet und konnte mit ihm die Sanierungsrate versiebenfachen.

    Romande Energie arbeitet für sein Programm mit dem Centre de Recherches Energétiques et Municipale in Martigny VS, mit dem Gebäudeenergiespezialisten Signa-Terra in Genf und mit Pierre Olivier zusammen. Der Berater für Energieprojekte war einer der Leiter von Onex-Rénove. „Die Sanierung des Gebäudeparks ist einer der Hebel zur Verringerung des CO2-Ausstosses“, wird Christian Petit, Generaldirektor von Romande Energie, in der Mitteilung seines Unternehmens zitiert.

    Der Bund und der Kanton Waadt unterstützen das Programm Commune Rénove. Zwei Gemeinden haben sich bereits für eine Teilnahme entschieden.

  • Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Aus der Limmat Verwaltungs AG ist die Elicere Real Estate Management AG geworden. Die 1967 in Schlieren gegründete Limmat Verwaltungs AG ist laut Medienmitteilung 2019 durch die Firma Elicere AG in Zug übernommen worden. Das Unternehmen wurde von Limmat Bau-, Treuhand- und Verwaltungs AG in Limmat Verwaltungs AG umbenannt.

    Die Verwaltung soll nun unter dem neuen Namen weitergeführt werden, der Bezug auf die neue Inhaberin nimmt. Die neue Firma Elicere Real Estate Management AG hat naturgemäss ihren Sitz in Schlieren in der Schulstrasse, an der bisherigen Adresse der Limmat Verwaltung.

    Vor dem Start mit neuem Namen seien eine umfassende Umstrukturierung und besonders Digitalisierung vollzogen worden, heisst es in der Mitteilung. Zu den bereits angebotenen Diensten der Bewirtschaftung und Bewertung komme neu auch die Übernahme des Baumanagements hinzu.

    Geleitet wird die erst Dezember gegründete neue Firma von Rikard Memaj und Roger Priester. Beide sind Mitglieder des Verwaltungsrats. Dessen Präsident Roger Priester wird zitiert: „Wir sind überzeugt, mit der transparenten und strukturierten Aufstellung in der Firma, unsere Kundschaft mit den modernsten Hilfsmitteln und motivierten Mitarbeitern in eine nachhaltige Zukunft zu führen.“

  • Westhive will weiter expandieren

    Westhive will weiter expandieren

    Westhive sieht eine steigende Nachfrage an flexiblen Büroflächen. Der 2017 gegründete Zürcher Anbieter will deshalb Anfang 2022 neue Standorte in Basel, Zürich-Stettbach und in Zug eröffnen. Genf soll ein Jahr später folgen, schreibt Westhive in einer Mitteilung. Der dortige Standort soll im neuen Alto Pont-Rouge eingerichtet werden und eine Fläche von 4500 Quadratmetern umfassen. Vorgesehen sind dort auch ein eigenes Fitnesscenter, zwei Restaurants und ein Veranstaltungskonferenzzentrum.

    Insgesamt entstehen an den vier Standorten auf 10‘000 Quadratmetern rund 1000 Arbeitsplätze. „Alle Locations verfügen über einen hohen Anteil an privaten Offices, für die wir die grösste Nachfrage verzeichnen“, wird Westhive-Mitgründer Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert.

    Westhive hat auch 2020 ein starkes Wachstum erlebt. Die Zahl der Mieter sei um über 50 Prozent gestiegen. „Wir verzeichnen eine kontinuierliche Nachfrage nach flexiblen Offices und Arbeitsplätzen, selbst jetzt, wo das Home-Office verpflichtend ist“, so Widmer. „Aber am meisten freut uns, dass wir praktisch keine Members verloren haben.“

  • Schweizer Wohneigentum verteuert sich 2020 um 2,5 Prozent

    Schweizer Wohneigentum verteuert sich 2020 um 2,5 Prozent

    Die durchschnittliche Jahresteuerung des Schweizer Wohneigentums im Jahr 2020 beträgt laut einer Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) 2,5 Prozent. Dieser Wert ergibt sich aus dem Vergleich der durchschnittlichen Jahresteuerungen von 2019 mit 2020. Auf das letzte Quartal 2020 bezogen lag die Teuerung niedriger. Gegenüber dem dritten Quartal legte der Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 2,3 Prozent zu. Er erreichte einen Stand von 103,1 Punkten. Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr betrug die Teuerung 3,1 Prozent, meldet das BFS.

    Zur Erläuterung der Berechnung der jährlichen mittleren Teuerung heisst es beim BFS, die durchschnittliche Jahresteuerung 2020 des IMPI von 2,5 Prozent würde der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2020 und dem Jahresmittel 2019 entsprechen. Diese Jahresmittel werden als arithmetisches Mittel der vier Quartalsindizes des Kalenderjahres berechnet.

    Aus der Mitteilung geht ein gesteigertes Interesse an Häusern gegenüber Wohnungen hervor: Die Preise von Einfamilienhäusern sind über das ganze letzte Jahr durchschnittlich um 2,8 Prozent und die Preise von Eigentumswohnungen um durchschnittlich 2,2 Prozent gestiegen.

    Im vierten Quartal 2020 allerdings wurden Wohnungen im Vergleich zu Häusern stärker nachgefragt, was sich im Preis niederschlug. Der Preis für Einfamilienhäuser zog um 1,5 Prozent an, für Eigentumswohnungen allerdings um 3,1 Prozent. Beide Marktsegmente weisen in sämtlichen der fünf Gemeindetypen höhere Preise als im Vorquartal auf. Der Anstieg der Einfamilienhauspreise war in den mittleren Gemeinden mit plus 2,4 Prozent besonders ausgeprägt. Dagegen stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in den ruralen Gemeinden am stärksten: um 5,2 Prozent.

    Die Unterscheidung nach Gemeindetypen des BFS beruht auf Dichte-, Grösse- und Erreichbarkeitskriterien, wie Pendlerbewegungen. Von den 2172 Gemeinden der Schweiz per 1.Januar 2021 sind 22 Prozent städtisch, 52 Prozent ländlich und 26 Prozent intermediär.

  • Eigenheime bleiben gefragt

    Eigenheime bleiben gefragt

    Der Eigenheimmarkt weist auch während der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Rezession Wachstum auf. In den vier liquidesten Marktregionen der Schweiz seien die Preise 2020 im Mittel um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 1,3 Millionen Franken gestiegen, erläutert homegate.ch in einer Mitteilung zur aktuellen Home Market Price Analysis. Sie wird von dem digitalen Immobilienmarktplatz aus dem Hause TX Group jährlich in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erstellt.

    In der Studie werden die Entwicklungen von Kaufpreisen und Transaktionen bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in den Regionen Zürich, Nordwestschweiz, Bern und Genfersee analysiert. Die Preise für Einfamilienhäuser waren dabei im vergangenen Jahr in allen vier Marktregionen gestiegen, wird in der Mitteilung erläutert. In der Region Genfersee wurde mit 4,1 Prozent der deutlichste Preisanstieg beobachtet. Am geringsten legten die Preise mit 1,6 Prozent in der Region Zürich zu. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Einfamilienhäuser legte im Jahresvergleich um 3,1 Prozent zu.

    Bei den Eigentumswohnungen machten die Analysten in drei der vier untersuchten Regionen Preisanstiege zwischen 3 und 4 Prozent aus. In der Region Genfersee gingen die Preise im Jahresvergleich hingegen um 2 Prozent zurück. Im Durchschnitt zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Berichtsjahr um 0,5 Prozent auf 850’000 Franken an. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Eigentumswohnungen legte 2020 um 2 Prozent zu.

    In Krisenzeiten sei die Flucht in Sachwerte nicht Neues, wird Peter Ilg in der Mitteilung zitiert. Der „anhaltende Boom“ während der pandemiebedingten Rezession sei für ihn aber „erstaunlich“, meint der Leiter des Swiss Real Estate Instituts.  Als Hintergrund der aktuellen Entwicklungen führt Ilg zum einen die voraussichtlich auch langfristig niedrigen Zinsen an. Zum anderen sei „Wohnen in den Zeiten von Corona wichtiger geworden“.

  • Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich will „urbane Produktivisten“ aller Art vereinigen, erläutert die 2018 gegründete Initiative in ihrer Selbstdarstellung. Schon bei ihrer Gründung habe sich die Made in Zürich-Initiative vorgenommen, Fragen zur Produktion in der Stadt nachzugehen, schreibt die Initiative in einer aktuellen Mitteilung. Dazu hat Made in Zürich die Studie „Standorte für urbane Produktion und Retail – SUPR“ erstellt.

    In der Studie werden historische Entwicklungen und aktuelle Trends untersucht und daraus Vorschläge für die urbane Produktion entwickelt. Darüber hinaus loten die Analysten die Rahmenbedingungen urbaner Produktion in Zürich aus. Unter anderem gehen sie der Frage nach, was urbane Produzenten brauchen und welche Stadtgebiete sich für die urbane Produktion eignen.

    Der Leitfaden soll „Handlungsanleitungen und Denkanstösse“ liefern, schreibt die Made in Zürich-Initiative in der Mitteilung. Als Adressaten werden dort „die öffentliche Hand, Entwicklerinnen und nicht zuletzt die Produzierenden selbst“ genannt.

    Im fünften Kapitel der Studie gehen die Autoren dabei auf besonders zu beachtende Aspekte der urbanen Produktion ein. Das gesamte Schlusskapitel der Studie ist Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Standorten für urbane Produktion und Retail gewidmet.

  • Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Aus der alten Baumwollspinnerei in Turgi soll ein Komplex mit Büroräumen und Gewerbeflächen entstehen. Das hat die Limmatkraftwerke AG entschieden, die neben dem grossen Gebäude ihr Wasserkraftwerk betreibt. Die Tochter der Regionalwerke AG Baden hat das Gebäude Mitte 2020 erworben. Laut Mitteilung auf LinkedIn werden auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern per 1. April oder nach Vereinbarung Büros, Ateliers und Gewerbeflächen vermietet. Die André Roth AG in Baden ist für die Vermarktung der Flächen zuständig.

    Die ehemalige Baumwollspinnerei in Turgi wurde zwischen 1826 und 1879 als Fabrikanlage erstellt. In der Baumwollspinnerei der Gebrüder Bebié arbeiteten zwischen 400 und 600 Menschen, heisst es in einem Artikel der „Aargauer Zeitung“ zum Kauf des von der kantonalen Denkmalpflege als „das grossmassstäblichste Gebäude seiner Baugattung im Kanton Aargau“ bezeichneten lang gestreckten Giebeldachbaus im Juli 2020. Die Limmatkraftwerke AG betreibt das Kraftwerk in Turgi, das die über 190 Jahre alte Baumwollspinnerei mit Strom versorgt hat.

    Martin Schoop, Verwaltungsratspräsident der Limmatkraftwerke, wurde damals zu den Gründen für den Kauf zitiert: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Mit dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Durch den Erwerb der Spinnerei könne die künftige Nutzung so gesteuert werden, dass ein Ausbau möglich sei.

  • CO2-Reduktion treibt den Immobilienmarkt

    CO2-Reduktion treibt den Immobilienmarkt

    Der neue Vizepräsident des Verwaltungsrats der Herzog Kull Group Holding AG (HKG) stellt in einem Interview Gebäude, bauliche Massnahmen und das nachhaltige Gebäudemanagement in den Fokus der Diskussion um die Reduktion des CO2-Ausstosses. „Mit zunehmender Pönalisierung des CO2-Ausstosses geraten auch vermehrt Eigentümer von Immobilienportfolios unter Zugzwang“, wird Beat Huber zitiert. Seitens der Investoren, aber auch Mieter würden höhere Anforderungen an Energieeffizienz und ökologische Energieversorgung gestellt. So würden Strom vom eigenen Dach und ökologische Wärmeversorgung bei vielen Gebäuden künftig zum Standard gehören.

    Huber, der als ausgewiesener Energiespezialist gilt, erwartet, dass das neue CO2-Gesetz die Entwicklung in der Schweiz sicherlich beschleunigen werde. Wegen der im Vergleich zu anderen Ländern niedrigeren Energiekosten hier seien Kosteneinsparungen in der Vergangenheit kein besonderes Thema gewesen. Das habe sich durch den Druck zur CO2-Einsparung geändert. In der Schweiz gebe es aktuell viele Bestrebungen, neue Dienstleistungen und Firmen rund um das Thema Gebäudetechnik.

    Finanzielle Anreize, respektive Abgaben bei zu hohen CO2-Werten werden nach Meinung Hubers dazu führen, dass  zukünftig eine Immobilie mit Solaranlage und ökologischer Wärmeversorgung nicht mehr ein besonders attraktives Angebot sei. Stattdessen werde man „von Investoren und Mietern abgestraft, wenn man dies nicht bieten kann respektive umgesetzt hat.“, wird Huber zitiert. Diese Erwartungshaltung werde viele Investitionen in Immobilien und Arealen auslösen. „Grosse Immobilienportfoliobesitzer sind aktuell daran, ihre Immobilien hinsichtlich Reduktion des CO2 zu analysieren und Mittel bereitzustellen.“ Er sehe dabei ein grosses Potenzial für entsprechende Dienstleistungen, wie sie HKG schon anbiete.

  • Flughafen Zürich begrüsst neue Mieter

    Flughafen Zürich begrüsst neue Mieter

    AMAG, Bruno Wickart, RehaClinic, cermony Swiss und Vebego haben Mietverträge für Verkaufs-, Veranstaltungs-, Therapie- beziehungsweise Büroflächen in The Circle unterzeichnet, wie aus einer Mitteilung der Flughafen Zürich AG hervorgeht. The Circle beherbergt neben Geschäften und Dienstleistern auch Restaurants und ein Hyatt Regency Hotel.

    Neu wird nun auch der Autohändler AMAG ein Zentrum für neue Mobilität in The Circle errichten. Das Einrichtungshaus Bruno Wickart wird in einem neuen Ausstellungsbereich Angebote für Arbeiten und Wohnen präsentieren. Die RehaClinic zieht mit ihrem RehaCenter Mitte 2021 vom Flughafen in The Circle. Der Immobiliendienstleister Vebego schafft in The Circle einen Standort für seine internationalen Aktivitäten. Und cermony eröffnet im Frühling sein Bliss Center für Massagen und weitere gesundheitsfördernde Dienstleistungen.

  • Mobimo trotzt der Pandemie

    Mobimo trotzt der Pandemie

    Mobimo hat im Geschäftsjahr 2020 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 145,8 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Unter Ausklammerung von Neubewertungseffekten hatte das Betriebsergebnis 111,5 Millionen Franken betragen. Im Vorjahr hatten die entsprechenden Werte bei 134,0 Millionen beziehungsweise 82,5 Millionen Franken gelegen.

    Als Wachstumstreiber hatten sich im Berichtsjahr Entwicklung und Verkauf von Liegenschaften erwiesen. Hier war der Erfolg im Jahresvergleich von 3,0 Millionen auf 36,8 Millionen Franken angestiegen. Der Neubewertungserfolg ging im Jahresvergleich hingegen von 51,5 Millionen auf 34,3 Millionen Franken zurück. Er sei im Berichtsjahr hauptsächlich operativ erwirtschaftet worden, schreibt Mobimo.

    Als Mieteinnahmen konnte das Immobilienunternehmen im Berichtsjahr 105,1 Millionen Franken verbuchen. Damit wurde der Wert von 106,7 Millionen Franken von 2019 nur knapp unterschritten. Gleichzeitig hatte Mobimo die eigene Mieterschaft aus den Branchen Gastronomie, Hotel und Detailhandel aufgrund der Pandemie mit Mieterleichterungen im Gesamtumfang von 6,5 Millionen Franken unterstützt.

    Das Immobilienportfolio von Mobimo legte im Verlauf des Berichtsjahres von 3,3 Milliarden auf 3,4 Milliarden Franken zu. Die durchschnittliche Bruttorendite liege unverändert bei 4,5 Prozent, informiert das Unternehmen in der Mitteilung. Zum Stichtag am Jahresende weist Mobimo  Anlageliegenschaften im Bau im Umfang von 90 Millionen und in Planung im Umfang von 490 Millionen Franken aus.

  • Pandemie beschleunigt Immobilien-Trends

    Pandemie beschleunigt Immobilien-Trends

    Die Pandemie „wird uns langfristig als Beschleuniger von Trends auf dem Immobilienmarkt in Erinnerung bleiben“, resümiert Yonas Mulugeta, CEO von CSL Immobilien, die Erkenntnisse aus dem aktuellen CSL Immobilienmarktbericht 2021. Dies gelte insbesondere für den Büromarkt, heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung. Der Leerstand bei Büros hat einen Höchststand erreicht: Das verfügbare Angebot an Gewerbeflächen ist im Verlauf des vergangenen Jahres um 23 Prozent auf 2,26 Millionen Quadratmeter gestiegen. Das ist der höchste Wert seit 2014.

    Gleichzeitig stieg jedoch die Nachfrage an zentralen Lagen in den Grosszentren wie Zürich. Daraus leiten die Autoren des Berichts ab, dass das Homeoffice nicht das Ende des Büros sei. Stattdessen würden Büroflächen mehr als soziale Begegnungs- und Kollaborationsorte genutzt. Denn „Standortfaktoren wie ein urbanes Umfeld mit attraktiven Lunch- oder Freizeitangeboten oder die Nähe zu Kunden und Branchentreffpunkten haben durch die Pandemie an Stellenwert gewonnen“.

    Auch die Leerstandsquote im Wohnmarkt hat einen Höchststand erreicht. Sie stieg im Vorjahr im Schweizer Durchschnitt von 1,66 auf 1,72 Prozent – ein Wert, der zuletzt 1988 erreicht worden war. Ausserhalb der Grosszentren seien in der ganzen Schweiz hohe Leerstandsquoten von über 2 oder 3 Prozent keine Seltenheit. CSL erwartet für 2021 weiter steigende Leerstände und sinkende Mieten. Vom in der Pandemie gestiegenen Wert eines schönen Zuhauses habe Wohneigentum profitiert. Wegen zunehmender Heimarbeit hätten auch Immobilien in periphereren Lagen leichter Käufer gefunden.

    Insbesondere für Multi-Asset-Investoren sind Immobilieninvestments zum Ersatz für negativ verzinste Anleihen geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Renditen in allen Immobilien-Anlageklassen sanken weiter.

  • Procimmo II geht an die Börse

    Procimmo II geht an die Börse

    Die Procimmo SA wird ihren Swiss Commercial Fund II (Procimmo II) Ende März an der SIX Swiss Exchange kotieren, informiert die Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen in einer Mitteilung. Der Procimmo II war 2014 für einen beschränkten Kreis von Anlegern eingerichtet worden. Seitdem habe der vorwiegend Gewerbe-, Industrie- und Logistikimmobilien haltende Fonds einen durchschnittliche Rendite von 7,4 Prozent erzielt, informiert Procimmo.

    Ausserdem habe der Fonds eine jährliche Dividende von mindestens 5 Franken pro Anteil über 100 Franken abgeworfen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Derzeit umfasst der Fonds 33 Immobilien in der Deutschschweiz. Das im Procimmo II investierte Vermögen belief sich zum Stichtag am 30. September auf 563,4 Millionen Franken. Am entsprechenden Stichtag im Vorjahr waren es 470,3 Millionen Franken gewesen.

    Vor dem Börsengang will Procimmo eine weitere Kapitalerhöhung im Umfang von rund 60 Millionen Franken durchführen, informiert das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Die eingespielten Mittel sollen zur Reduzierung der Fremdfinanzierungsquote und der Fortführung von bestehenden Bauprojekten dienen. Zudem prüft Procimmo zusätzliche Investitionen in wirtschaftsaktiven Regionen ausserhalb der Stadtzentren.

  • Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,87 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Kantone aus. So wurde der stärkste Anstieg der Angebotsmieten im Januar mit 1,59 Prozent im Kanton Nidwalden beobachtet. Auch in den Kantonen Appenzell-Innerhoden, Appenzell-Ausserhoden, Uri und Wallis legten die Angebotsmieten mit Werten zwischen 1,08 und 1,24 Prozent überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden in den Kantonen Zürich, Neuenburg und Jura mit Werten zwischen mit -0,57 Prozent und -0,10 Prozent gemessen.

    Auch bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 2,01 Prozent in Lausanne gemessen. Als „auffallend“ beschreiben die Analysten die Entwicklung in Zürich. Hier gingen die Mietpreise im Januar gegenüber dem Vormonat um 1,00 Prozent zurück.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • Immobilienbesichtigungen mit Mensch oder Maschine?

    Immobilienbesichtigungen mit Mensch oder Maschine?

    Wie in unserem letzten Artikel erwähnt, bieten eine Vielzahl von virtuellen Besichtigungslösungen, gerade in Zeiten der Pandemie, eine willkommene Alternative zu physischen Terminen vor Ort. Diese reichen von statischen 3D-Touren, Videorundgängen über virtuell realistische Darstellungen, in die sich Nutzer/innen mit Hilfe einer VR-Brille (Virtual Reality) hineinversetzen können, bis hin zu jederzeit verfügbaren live Übertragungen. Letztere wollen wir uns in diesem Artikel etwas genauer anschauen.

    Bei live Übertragungen werden verglichen mit statischen Videos, Fotos oder 360° Aufnahmen, die zu besichtigenden Objekte in Echtzeit dargestellt. Grösster Vorteil dabei ist, dass bis auf eine Festlegung eines Besichtigungstermins keine Vor- resp. Nachbearbeitungen erforderlich sind. Eine vollautonome, 24/7 verfügbare Variante ist die Besichtigung mit einem im Besichtigungsobjekt stationierten Roboter. Diese speziell entwickelte Maschine kann bequem von überall auf der Welt, auch von Zuhause aus, über einen Standardinternetbrowser mit den Pfeiltasten der Tastatur durch das Objekt gesteuert werden. Die Besichtigung kann nach eigenem Ermessen und unabhängig von erstellten Touren und Perspektiven erfolgen. Eine integrierte Videokonferenzlösung bietet zudem die Gelegenheit, während der Besichtigung einen Dialog zwischen den Parteien herstellen zu können.

    Bei einer anderen Variante wird nicht gänzlich auf den Personaleinsatz vor Ort verzichtet. Während dem sich eine Partei (Vermarkter, Vermieter, Eigentümer, Facility Manager, etc.) vor Ort befindet und über ein mobiles Endgerät (Bsp. Smartphone, Tablet) die live Übertragung sicherstellt, können Interessenten ortsunabhängig via Webbrowser an der Besichtigung teilnehmen und mit der Person vor Ort interagieren. Durch den hohen Personalifizierungsgrad, die automatische Dokumentation der Übertragung sowie den möglichen Datenaustausch, bietet diese Lösung weitaus mehr Anwendungsmöglichkeiten als reine Objektbesichtigungen.

    Bereits mit dem heutigen Stand der Technik, bieten digitale Besichtigungslösungen eine brauchbare Alternative zu physischen Terminen vor Ort. In einigen Punkten wie der höheren Effizienz, tieferen Kosten und geringeren Umweltbelastung überwiegen die Vorteile gegenüber physischen Besichtigungen sogar. Dennoch gelingt es den hier vorgestellten Lösungen “noch” nicht das Empfinden einer physischen Begegnung mit Menschen in den digitalen Raum zu transferieren. Entsprechend kommen wir zum Entschluss, dass es für Besichtigungen mit Mensch und Maschine valable Argumente gibt, die es situativ abzuwägen gilt. In unserem nächsten Artikel lesen Sie, wie Startups an der virtuellen Realität arbeiten, um das vorhin erwähnte fehlende Empfinden in der digitalen Welt erlebbar zu machen.

    Visualisierungslösungen im Überblick auf: https://proptechmarket.net/visualisierung

    In der folgenden Tabelle werden die Vor- und Nachteile der zwei beschriebenen Besichtigungsansätze gegenübergestellt.

    Quelle: Eigene Darstellung, PropTechMarket 2021

  • MoneyPark gewinnt Zuger Pensionskasse

    MoneyPark gewinnt Zuger Pensionskasse

    MoneyPark kann sein Portfolio um einen weiteren Hpothekarpartner vergrössern: Sie vertreibt und bewirtschaftet künftig Hypotheken der Zuger Pensionskasse. „Insbesondere fördern wir energieeffiziente Gebäude und bieten für nachhaltig erstellte oder energetisch sanierte Immobilien Sonderkonditionen an“, wird der Leiter Asset Management bei der Zuger Pensionskasse, Fabian Steiner, in einer Medienmitteilung von MoneyPark zitiert.

    Damit erweitere MoneyPark sein Anbieteruniversum von über 150 Anbietern um „einen weiteren gewichtigen Player“, heisst es dort. „Mit dem Zugang zu über 150 Finanzierungsanbietern, darunter ein schweizweit konkurrenzloses Angebot an Pensionskassen, bieten wir unseren Kundinnen und Kunden das breiteste Hypothekarangebot der Schweiz“, so Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark.

    Die Investition in die Anlageklasse Hypotheken komme nicht nur den Hypothekarnehmenden, sondern auch den Versicherten zugute, betont MoneyPark. Die Zuger Pensionskasse könne damit ihr Anlageportfolio sicher und nachhaltig diversifizieren und im Unterschied zu Anleihen mit einer positiven Rendite rechnen.

  • Angebotsmieten steigen weiter

    Angebotsmieten steigen weiter

    Die Coronavirus-Pandemie habe am Markt für Mietwohnungen kaum Spuren hinterlassen, schreibt homegate.ch in einer Mitteilung zum Jahresrückblick auf den homegate.ch-Mietindex. Er wird monatlich von dem Immobilienportal im Besitz der TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank erstellt. Für das Jahr 2020 weist der Mietindex eine Steigerung der Angebotsmieten für Wohnungen von 0,9 Prozent im Jahresvergleich aus. Damit seien die Wohnungsmieten sogar stärker gestiegen als im Vorjahr, erläutert homegate.ch.

    Den stärksten Anstieg der Mietpreise haben die Analysten im Berichtsjahr mit 2,7 Prozent in Appenzell beobachtet. Auch in den Kantonen Genf, Thurgau, Zug, Graubünden und Zürich seien die Mieten mit Werten zwischen 2,6 und 2,3 Prozent stärker als im schweizweiten Durchschnitt gestiegen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Hintergrund für die Mietpreisentwicklung wird dort die steigende Nettozuwanderung genannt.

    Das in den Vorjahren herrschende Gefälle der Mietpreise zwischen städtischen und ländlichen Kantonen sei im Berichtjahr abgeschwächt worden, erläutern die Analysten in der Mitteilung weiter. Sie führen dies zum einen auf die Konzentration der Bauindustrie auf städtische Regionen zurück. Zum anderen habe das in der Pandemie geförderte Arbeiten im Homeoffice „zu Ausweicheffekten aufs Land“ geführt. Städtisches Wohnen bleibe aber trotz Pandemie weiter im Trend.

  • Zürich passt Immobilienstrategie an Wachstum an

    Zürich passt Immobilienstrategie an Wachstum an

    Liegenschaften Stadt Zürich (LSZ) agiert als Eigentümerin, Investorin und Bewirtschafterin von Gebäuden der Stadt, die an Dritte vermietet werden. Nun hat LSZ ihre Strategie neu festgelegt, um dem Wachstum der Stadt Rechnung zu tragen. „Dieses Wachstum ist erfreulich und bestätigt die Politik des Stadtrats. Gleichzeitig bedeutet es aber auch eine Herausforderung, etwa in Bezug auf den zunehmenden Bedarf an Flächen für städtische Infrastrukturbauten und gemeinnütziges Wohnen“, wird Stadtrat Daniel Leupi in einer Mitteilung der Stadt Zürich zitiert, Vorsteher des Finanzdepartements.

    Im Rahmen der Handlungsfelder Wohnen, Gewerbe/Spezialimmobilien und Landreserven/Baurechte sollen künftig Schwerpunkte gesetzt werden. Dazu gehören der Erhalt des Kleingewerbes, die transparente Vermietung sowohl von Wohn- als auch Gewerbeflächen, die Digitalisierung und die ökologische Nachhaltigkeit.

    Zudem sollen Landreserven, die erst in den kommenden Jahren eine endgültige Bestimmung erhalten, für Zwischennutzungen geöffnet zu werden. Dadurch würden Freiräume geschaffen, „die auch kulturell und nicht kommerziell sehr aktiv genutzt werden und so zu einer farbigen und vielfältigen Stadt beitragen“, heisst es von Leupi.

  • MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform

    MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform

    Die Immobilienplattform von MoneyPark sei „konsequent auf Big Data-Technologie“ aufgebaut, erläutert das Fintech-Unternehmen aus Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat MoneyPark die Plattform nun auch für die breite Öffentlichkeit freigeschaltet. Ursprünglich was deren Nutzung den Kunden von MoneyPark vorbehalten gewesen.

    Potenzielle Käufer oder Verkäufer sowie Eigentümer einer Immobilie können über die Plattform detaillierte Informationen über die Wunschimmobilie abrufen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Käufer und Verkäufer haben zudem die Möglichkeit, sich von den Hypothekar- und Immobilienspezialisten von MoneyPark beraten zu lassen. „Die neue Plattform ist nicht nur ein Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte von MoneyPark, sondern vor allem ein riesiger Transparenzgewinn für jeden Immobiliensuchenden, -eigentümer und -verkäufer“, wird Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, in der Mitteilung zitiert.

    Mit seiner Immobilienplattform will MoneyPark laut Mitteilung „mehr Bewegung in den seit Jahrzehnten statischen und noch wenig innovativen Schweizer Immobilienmarkt“ bringen. Das Unternehmen war 2012 mit dem Ziel an den Start gegangen, den Zugang zum Immobilienmarkt zu erleichtern. „Mit unserem neuen Plattformangebot können wir unseren Kundinnen und Kunden viel früher und viel länger die Hand reichen und ihnen helfen, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen“, meint Heitmann.

  • PriceHubble expandiert in Niederlande

    PriceHubble expandiert in Niederlande

    PriceHubble ist jetzt auch in den Niederlanden präsent. Gleichzeitig mit der Eröffnung seiner neuen Präsenz in Amsterdam startet der Zürcher Spezialist für Immobilienbewertungen laut einer Medienmitteilung eine strategische Partnerschaft mit Yellowtail Conclusion. PriceHubble unterstützt Akteure im Immobiliensektor mittels innovativer Technologien wie Machine Learning und Big Data Analytics bei Investitionsentscheiden.

    Thomas Berghaus leitet das neue Unternehmen PriceHubble Netherlands B.V. „Der Immobilienmarkt in den Niederlanden wächst seit Jahren und der starke Zuzug wird diesen Trend vor allem im Bereich der Entwicklung von Wohnimmobilien weiter verstärken“, wird Berghaus in der Mitteilung zitiert. „Deshalb gehöre dieser Standort zu den attraktivsten in ganz Europa. „Unsere digitalen Produktlösungen helfen niederländischen Maklern, Intermediären und Banken, den Markt erfolgreich zu erschliessen und Transparenz zu schaffen.“

    PriceHubble und Yellowtail wollen künftig gemeinsam mithilfe der digitalen Immobilienbewertung neue Servicekonzepte auch für die Hypothekenberatung entwickeln. „Wir sind daher stolz“, so Yellowtail-Geschäftsführer Matthijs Mons, „dass wir PriceHubble beim Eintritt in den niederländischen Markt unterstützen können“.

  • HSLU erklärt neues Modell für Wohneigentum

    HSLU erklärt neues Modell für Wohneigentum

    In der Schweiz lebt der Grossteil der Bevölkerung in Mietwohnungen. Nur 40 Prozent besitzen Immobilien. Laut einer Medienmitteilung der HSLU ist dieser Anteil niedriger als in jedem anderen Land in Westeuropa. Der Grund seien die fehlenden Eigenmittel und die hohen Baukosten.

    Die HSLU stellt nun ein neues Eigentumsmodell vor. Dabei wird eine Immobilie nur für eine festgelegte Zeit gekauft. Wenn von einer Lebensdauer der Immobilie von 100 Jahren ausgegangen wird und das Wohneigentum auf eine Zeit von 30 Jahren beschränkt ist, zahlt die Käuferin oder der Käufer nur 30 Prozent des totalen Wertes der Immobilie. Wegen der verkürzten Nutzungsdauer werden entsprechende Wohnobjekte auch mit einer tieferen Hypothek belegt. Laut der HSLU fallen die Kosten für Wohneigentum auf Zeit insgesamt um rund 15 Prozent tiefer aus als die Kosten der Miete über den selben Zeitraum. Nach Ansicht der Hochschule hat das Modell auch für Investoren Vorteile. Wenn das Wohnobjekt nach Ablauf der festgelegten Zeitdauer zurück zum Investor geht, kann er die Immobilie marktfähig sanieren.

    Insgesamt stösst das Modell laut HSLU sowohl bei Investoren als auch bei bei potenziellen Bewohnerinnen und Bewohnern auf hohe Akzeptanz. Dennoch gibt es bisher in Europa nur ein Objekt, bei dem Wohnungen mit dem Wohneigentum-auf-Zeit-Modell erworben werden können – dieses befindet sich in Bern. Die HSLU hat nun ein Handbuch erarbeitet, das aufzeigt, wie Investoren und Wohneigentümer von diesem Modell profitieren können.

  • Pandemie stärkt Immobilienmarkt

    Pandemie stärkt Immobilienmarkt

    Fast alle der 74 von EY für das Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt Schweiz 2021 befragten Experten bewerten die Attraktivität des Schweizer Immobilienmarktes als attraktiv bis sehr attraktiv, informiert EY in einer Mitteilung zum Trendbarometer. Im Vergleich zum letzten Jahr habe die Anziehungskraft auf Investoren sogar noch einmal leicht zugelegt, heisst es dort weiter. Nur 15 Prozent der Befragten rechnen mit einem rückläufigen Investitionsvolumen. Im Trendbarometer 2020 hatte der entsprechende Wert bei 17 Prozent gelegen.

    „Auf globaler Ebene sehen wir mangelnde Anlagealternativen, den hohen Anlagedruck sowie zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit als Treiber für die Anlageklasse Immobilien“, wird Claudio Rudolf, Autor und Leiter Transaction Real Estate bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Konkret nennt Rudolf Pandemie und Brexit als Treiber für die Volatilität. „Vor diesem Hintergrund erkennen Investoren im Schweizer Immobilienmarkt einen sicheren Hafen, der über mehr Krisenresistenz verfügt als in anderen Ländern“, meint der Immobilienfachmann.

    Das Barometer zeigt aber auch Unterschiede innerhalb der Sektoren auf. „Während die Entwicklungen der unterschiedlichen Immobiliensektoren in der Vergangenheit stärker korrelierten – frei nach dem Motto ,die Flut hebt alle Boote‘ – sorgt die Corona-Pandemie für eine stärkere Ausdifferenzierung des Immobilienmarkts“, erläutert Daniel Zaugg, Leiter Immobiliensektor bei EY in der Schweiz. Wenig riskante Sektoren wie Wohnimmobilien dürften von einer gestiegenen Risikoaversion der Investoren profitieren, heisst es in der Mitteilung. Gute Chancen für eine schnelle Erholung von der Pandemie macht das Barometer für Büroliegenschaften in Zentrumslagen und Ferien-Hotellerie aus. Business-Hotellerie, Büroliegenschaften in der Peripherie und Einkaufszentren räumen knapp die Hälfte der Befragten hingegen auch langfristig keine guten Erholungschancen ein.

  • Aventron und HIAG gründen Solarfirma

    Aventron und HIAG gründen Solarfirma

    Aventron und HIAG tun sich zusammen: Ihre neue gemeinsame Firma HIAG Solar AG will die Produktion von Solarstrom auf den Dächern von HIAG-Immobilien langfristig ausbauen. HIAG hält 49 Prozent an der Gemeinschaftsfirma, aventron 51 Prozent. Eine „optimale Verbindung“, findet aventron-CEO Antoine Millioud: „HIAG besitzt sehr grosse Dachflächen in der Schweiz und aventron verfügt über ausgewiesenes Know-how in der Planung, Umsetzung und im Betrieb leistungsfähiger Solaranlagen.“

    Wie es in einer Medienmitteilung von HIAG heisst, will die HIAG Solar AG mittelfristig zu einem bedeutenden Solarstrom-Produzenten der Schweiz werden und die Kapazität sukzessive ausbauen. Für Photovoltaikmodule stehen ihr derzeit 65’000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Sie sollen rund 10 Mega-Watt-peak Leistung erbringen.

    Angestrebt werde eine jährliche Stromproduktion von 10 Millionen Kilowattstunden. Das entspreche einer Einsparung an CO2-Äquivalenten in Höhe von 4,2 Millionen Tonnen. Die ersten vier Anlagen seien bereits in Planung. Sie sollen in diesem und im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmen.