Schlagwort: Immoinvest

  • Fischermätteli Burgdorf:  Zukunftsorientiertes Areal im Standard Minergie-A-Eco

    Fischermätteli Burgdorf: Zukunftsorientiertes Areal im Standard Minergie-A-Eco

    Im Dezember 2019 sind die Bagger auf dem ehemaligen Industrieareal in Burgdorf aufgefahren und schon bald soll Leben ins neue Quartier Fischermätteli kommen: Die ersten Wohnungen werden bereits im Sommer 2021 bezugsbereit sein. Bis voraussichtlich 2024 sollen in insgesamt drei Bauetappen zehn Mehrfamilienhäuser mit 169 preiswerten 2,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen und Wohnflächen zwischen 52 und 140 Quadratmetern entstehen. An idyllischer Lage in unmittelbarer Nähe zum Wald gelegen, gruppieren sich die Gebäude um eine zentrale Begegnungszone mit fünf unterschiedlich gestalteten Aussenplätzen.

    Grösstes Minergie-A-Eco-Quartier mit Schweizer Holz

    Die Siedlung Fischermätteli soll dereinst die grösste Überbauung der Schweiz sein, die nicht nur mit Schweizer Holz erstellt wird, sondern auch den Standard Minergie-A-Eco erfüllt. Dieser verlangt eine positive Energiebilanz und der Aufwand für Raum- und Wassererwärmung, Lufterneuerung sowie für sämtliche elektrischen Geräte und die Beleuchtung muss durch erneuerbare Energien gedeckt sein. Der Zusatz Eco legt das Augenmerk auf die Themen Gesundheit und Bauökologie und sichert einen hohen Wohnkomfort. «Aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen war es für uns hinsichtlich Ökologie und Nachhaltigkeit die einzig richtige Entscheidung, das Fischermätteli im Minergie-A-Eco-Standard zu bauen», erklärt Bruno Kälin. Er ist Leiter Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Strüby Konzept AG. Die Strüby Unternehmungen treten sowohl als Bauherrschaft wie auch als Gesamtleistungsanbieter (Projektentwicklung, Architektur, Engineering, Produktion, Realisation, Kundendienst, Kundenservice) auf und sind überdies für den Verkauf verantwortlich.

    Für das Fischermätteli setzt der Bauherr auf Fichte und Weisstanne aus Schweizer Wäldern: «Es gibt keinen besseren Baustoff als Holz. Er ist lokal verfügbar, wächst stetig nach, ist CO2-neutral, bringt Arbeitsplätze in die Region und sorgt für ein gutes und gesundes Raumklima», führt Kälin aus. Das für den Bau benötigte Holz wird direkt bei den Waldbesitzern eingekauft, in der Region gesägt, verleimt und weiterverarbeitet. Lange Transportwege fallen weg, wodurch die graue Energie sehr gering ausfällt.

    Ausgeklügeltes Energiekonzept

    Für das Energiekonzept hatte die Bauherrin eine Ausschreibung gemacht, welche ewz für sich entschied. Das Energiedienstleistungsunternehmen ist für Planung, Finanzierung, Realisierung und Betrieb der Energieversorgung verantwortlich. Die Verträge haben eine Laufzeit bis Dezember 2044 und beginnen nach Bauetappen gestaffelt. Der ewz-Geschäftsbereich Energielösungen hat für das Quartier Fischermätteli ein integrales Konzept ausgearbeitet, das nebst einer ausgeklügelten Wärme- und Stromversorgung auch eine alle Medien umfassende Nebenkostenabrechnung beinhaltet.

    Sämtliche Gebäude auf dem Areal sind an ein Areal-Wärmenetz angeschlossen. Herzstück der Wärmeversorgung ist die Heizzentrale mit einer Leistung von 550 kW. Als Energieträger kommen Holzpellets aus der Region zum Einsatz. Durch das Qualitäts-Management-System der Arbeitsgemeinschaft QM Holzheizwerke wird eine effiziente Wärmeproduktion sichergestellt. Der Energiedienstleister finanziert und realisiert die Heizzentrale sowie die Leitungen für die Wärmeverteilung bis zum Haus. Der Bauherr hingegen baut die Installationen für das Brauchwarmwasser und für die Feinverteilung der Wärme in den Häusern. Eine Wärmepumpe anstelle der Holzheizung kam aufgrund der geologischen Gegebenheiten am Standort nicht in Betracht.

    100 Prozent erneuerbarer Solarstrom

    Nebst den Wärmelieferverträgen vereinbart ewz mit den Eigentümern Stromlieferverträge. Diese regeln die Versorgung der insgesamt sieben Stockwerkeigentümerschaften sowie der Arealeigentümerschaft mit Elektrizität. Da der Baustandard Minergie-A eine 100-prozentige Abdeckung mit erneuerbarem Strom verlangt, wird auf jedem Hausdach eine Photovoltaikanlage installiert. Die im Endausbau zehn Anlagen weisen eine Leistung von 722 kWp auf. Laut Projektleiter Christian Rolli von ewz Energielösungen lag die Herausforderung darin, den geforderten Solarstromertrag zu erreichen und dennoch genügend Platz auf den Dächern für Wartung und Unterhalt der Photovoltaik-Module zu haben. Die Lösung bestand darin, monokristalline Hochleistungsmodule mit einem höheren Wirkungsgrad zu wählen, die auf weniger Platz mehr Ertrag erbringen, was sich allerdings in einem höheren Preis niederschlägt. Auf dem Areal sind rund 3200 m2 Photovoltaik-Module verbaut. Sollte es zum Beispiel während der Ferien im Sommer zu einer derart hohen Überproduktion kommen, dass nicht der ganze Strom ins Netz eingespeist werden kann, lässt sich die Produktion drosseln.

    Das von ewz Energielösungen ausgearbeitete Gesamtkonzept hat die Bauherrschaft überzeugt: «Unsere Vorgaben hinsichtlich einer ökologischen und wirtschaftlichen Lösung, die von einem Partner ganzheitlich realisiert und unterhalten werden kann, wurde von ewz sehr gut umgesetzt», findet Bruno Kälin.

  • Freiburger Bevölkerung will Windparks

    Freiburger Bevölkerung will Windparks

    Die Freiburger Bevölkerung steht hinter den kantonalen Windstromprojekten. Das zeigt eine Umfrage, die MIS Trend im September im Auftrag von Groupe E durchgeführt hat. Danach sprechen sich 72 Prozent für den Bau von Windparks im Kanton aus, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Energieversorgers. 65 Prozent hegen auch keine Befürchtungen bei der Installation der Anlagen.

    Groupe E will an vier Standorten Windparks errichten. Diese Standorte sind im Richtplan des Kantons eingetragen, der bereits vom Bund genehmigt worden ist. Die vier Windparks sollen eine zusätzliche Stromproduktion von 156 Gigawattstunden Strom im Jahr erlauben. Zwei Drittel der Stromproduktion sollen im Winter anfallen, wenn die Photovoltaik weniger ergiebig ist. Für die Projekte sind Ausgleichsmassnahmen zugunsten der Biodiversität vorgesehen.

  • Das Museum Villa Langmatt soll erhalten bleiben

    Das Museum Villa Langmatt soll erhalten bleiben

    Das Museum Langmatt in Baden gilt als einzigartig in der Schweizer Museumslandschaft. Die Jugendstilvilla des Industriellenehepaares Sidney und Jenny Brown-Sulzer beherbergt eine erlesene Kunstsammlung französischer Impressionisten. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit viel persönlichem Herzblut zusammengetragen. Der unverwechselbare Reiz der Villa liege in der Präsentation von herausragenden Bildern der Kunstgeschichte in historischen Wohnräumen, umgeben von einem idyllischen Park, beschreibt Markus Stegmann, Direktor des Museums Langmatt, seinen «Arbeitsplatz».

    Ausser Frage steht, dass das kantonale Schutzobjekt saniert und der Betrieb auf eine finanziell gesunde Basis gestellt werden müsse, teilt die Stiftung Langmatt in einer Mitteilung mit. Während die Stiftung ihre Betriebsfinanzen saniere und damit den Betrieb und die Instandhaltung sichere, leiste die Stadt unter Mithilfe von Kanton und Dritten wiederkehrend Beiträge an die Instandsetzung der Immobilie.

    Klare Verteilung der Verantwortlichkeit
    Mit diesem partnerschaftlichen Vorgehen könne die wichtige Kulturinstitution in die Zukunft geführt werden. Das Motto der Strategie lautet: «Juwel für alle.» Ziel der Strategie sei, die Langmatt als einzigartige Institution und lebendige Zeugin der Industrie-, Sozial-, Sammlungs- und Architekturgeschichte zu erhalten. Kern der Strategie ist eine klare Verteilung der Verantwortlichkeit zwischen Stadt und Stiftung: Als Stifterin und Alleinerbin leistet die Stadt einen substantiellen Beitrag an die Renovation der Immobilie, die mit rund 17,2 Millionen Franken (+/- 25 %) beziffert ist. Als Betreiberin des Museums saniert die Stiftung nachhaltig ihre Betriebsfinanzen.

    Der Einwohnerrat der Stadt Baden hat an seiner Sitzung vom 3. Juni 2020 die Umsetzung der Strategie «Zukunft Langmatt» beschlossen, um die Zukunft des Museums zu sichern. Mit anderen Worten: Die Stiftung übernimmt den Lead für die Instandsetzung und die Kosten der Planung bis hin zu einem Bauprojekt. Für die Ausführung des Bauprojekts sehen Stadt- und Stiftungsrat vor, eine Aktiengesellschaft zu gründen, an der sich die Stadt substanziell beteiligt. Sie soll die zusätzlichen finanziellen Mittel zur Deckung der Betriebskosten aufbringen.

    Bilderverkauf für den notwendigen Kapitalertrag
    Zur langfristigen Sanierung des von Anfang an zu gering bemessenen Stiftungskapitals sei ein gezielter Bilderverkauf von ein bis drei Werken erforderlich, der jedoch den Kernbestand der Sammlung nicht berühre, betonen die Projektverantwortlichen. Aus dem Erlös von rund 40 Millionen Franken generiert die Stiftung den notwendigen Kapitalertrag, um damit den Betrieb nachhaltig zu sichern. «Ein zwar schmerzlicher, aber alternativloser Schritt, der die Zukunft des Museums sichert», betont Lukas Breunig-Hollinger, Präsident der Stiftung Langmatt. «Die Langmatt bleibt als historisches Ensemble, als Ort Badener Identität und als lebendiger Zeuge der Industrie-, Sammlungs- und Architekturgeschichte erhalten», sagt Markus Stegmann, Direktor des Museum Langmatt. Regional verankert, verstärke die Langmatt zukünftig ihre internationale Ausstrahlung.

    Zweijährige Bauplanungsphase
    Zu den wesentlichen Neuerungen zählen die ganzjährige Museumsöffnung, eine Verbesserung des Eingangsbereichs mit Kasse, Shop und Garderobe, ein Lift zur barrierefreien Erschliessung sowie ein filigraner Pavillon für Veranstaltungen. Als nächste Etappe folgt eine rund zweijährige Bauplanungsphase mit dem Ziel, die Kostengenauigkeit der Instandsetzung zu präzisieren. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für die erforderliche Volksabstimmung, die für 2023 erwartet wird. Wird die Vorlage gutgeheissen, erfolgt in einem nächsten Schritt der Bilderverkauf. Der Beginn der Instandsetzung des Museum könnte 2024 erfolgen, die Wiedereröffnung der Langmatt 2026. ■

  • Grösstes MINERGIE-A-ECO-Wohnquartier  aus Schweizer Holz – Bauarbeiten im Burgdorfer «Fischermätteli» sind im Gang

    Grösstes MINERGIE-A-ECO-Wohnquartier aus Schweizer Holz – Bauarbeiten im Burgdorfer «Fischermätteli» sind im Gang

    Lebensraum aus Schweizer Holz
    Das neue Wohnquartier «Fischermätteli» entsteht im Südosten von Burgdorf, abseits der grossen Verkehrswege, in unmittelbarer Nähe zum Wald, dem Heimiswilbach und dem Naherholungsgebiet. Die Strüby Unternehmungen planen und erstellen als Bauherr zehn Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 169 Eigentumswohnungen. Das attraktive und harmonische Quartier gewährt viel Raum für behagliches und gesundes Wohnen zu einem günstigen Preis. Das Wohnungsangebot umfasst:

    18 x 2.5-Zimmer-Wohnungen von 52 bis 71 m2 NWF ab CHF 285‘000

    84 x 3.5-Zimmer-Wohnungen von 82 bis 113 m2 NWF ab CHF 495‘000

    50 x 4.5-Zimmer-Wohnungen von 108 bis 115 m2 NWF ab CHF 610‘000

    17 x 5.5-Zimmer-Wohnungen von 132 bis 140 m2 NWF ab CHF 725‘000

    Einladende Aussenplätze
    Alle Häuser gruppieren sich um die langgezogene zentrale Begegnungszone. Fünf Aussenplätze mit verschiedenen Grössen und Stimmungen beleben die gemeinsame und einladende Erschliessung. Mehrere Spielflächen für unterschiedliche Altersstufen ergänzen das vielfältige Angebot an Aufenthalts- und Begegnungsbereichen. Die ökologische Aussengestaltung mit der Verwendung von einheimischen Pflanzenarten bietet einen idealen Lebensraum und einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität im Siedlungsraum.

    Gesundes Raumklima
    Die modernen Wohnungen überzeugen durch eine zeitgemässe Architektur. Dank der ECO-Bauweise und dem Baustoff Holz entstehen schadstoffarme Innenräume mit optimaler Luftfeuchtigkeit und ein gesundes Raumklima mit einem grossen Wohlfühlfaktor. Die Einheiten zeichnen sich zudem durch ihr praktisches Raumprogramm aus, welches den heutigen Anforderungen an funktionales und zeitloses Wohnen entspricht. Küche, Ess- und Wohnzimmer verbinden sich dank einer offenen Gestaltung zu einer grosszügigen Wohnfläche. Durch die gemütliche Loggia erweitert sich der Wohnbereich hin zur Natur respektive zu den Innenhöfen und Umgebungsflächen.

    E-Mobility-Station im Quartier
    Die Wohnhäuser werden durch eine Tiefgarage unterirdisch verbunden und allesamt behindertengerecht erschlossen. Das Quartier ist ausgesprochen velofreundlich. Mehr als 300 Veloparkplätze, Veloflickbereiche und eine Velodusche werden den neuen Eigentümern zur Verfügung stehen. Auch der E-Mobilität wird Rechnung getragen, so stehen den zukünftigen Bewohnern nebst 21 Ladestationen für E-Bikes auch fünf Ladestationen für E-Autos und sogar zwei Fischermätteli-E-Autos zum Mieten zur Verfügung. Wer sich mit dem ÖV fortbewegen möchte, findet direkt bei der Einfahrt zum neuen Quartier eine Bushaltestelle.

    Hervorragende Energiebilanz
    Gebaut wird in Strüby-Qualität mit Schweizer Holz, CO2-neutral und im MINERGIE-A-ECO-Standard. Dies garantiert neben dem bereits erwähnten sehr hohen Wohnkomfort auch die beste Energiebilanz. Auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser wird eine grosse, effiziente Photovoltaik-Anlage installiert. Die erwartete Stromproduktion deckt einen mittleren Jahres-Stromverbrauch von rund 400 Personen. Die übrige Energie wird erneuerbar mittels Pelletheizung produziert. ■

  • Coop liefert mit Wasserstoff-Lastwagen aus

    Coop liefert mit Wasserstoff-Lastwagen aus

    Coop wird ihre Verkaufsstellen künftig vermehrt mit Wasserstoff-Lastwagen beliefern. Einen der weltweit ersten serienmässig produzierten Brennstoffzellen-Elektro-Lastwagen hat die Lebensmittelgenossenschaft laut einer Medienmitteilung am Mittwoch in Betrieb genommen. Bis zum Jahresende werden insgesamt sieben davon im Einsatz sein. Weil dabei ausser Wasserdampf keine weiteren Emissionen entstehen, geht Coop von einem Einsparpotenzial von 80 Tonnen CO2 pro Lastwagen und Jahr aus. Zudem etabliere Coop weitere Wasserstofftankstellen in der Schweiz.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, arbeite Coop dafür mit dem Schweizer Unternehmen H2 Energy AG und der Hyundai Motor Company zusammen. Hyundai gelte als weltweit führend in der Entwicklung der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik. Leistungsvermögen, Betankungszeit und Reichweite ihrer Wasserstoff-Lastwagen seien vergleichbar mit jenen von konventionellen Lastwagen.

    Coop habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2023 in den relevanten Bereichen des Unternehmens CO2-neutral zu sein. Daher leiste der Lebensmittelgross- und -detailhändler „Pionierarbeit“ für eine Elektromobilität mit grünem Wasserstoff. 2018 wurde auf Initiative von Coop der Förderverein H2 Mobilität Schweiz gegründet. Ihm gehören sieben grosse Betreiber von Tankstellen und Lastwagenflotten an.

    „Der Verein H2 Mobilität Schweiz fördert den sauberen, CO2-freien motorisierten Individualverkehr in der Schweiz und implementiert die Technologie der Wasserstoffmobilität im Strassenverkehr auf privatwirtschaftlicher Basis“, so Jörg Ackermann, Mitglied des Coop-Managements und Präsident des Fördervereins. Der Verein hat zum Ziel, bis 2023 in der ganzen Schweiz ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen zu schaffen.

  • Aus Treibhausgasen entsteht nachhaltiger Treibstoff

    Aus Treibhausgasen entsteht nachhaltiger Treibstoff

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) arbeiten an nachhaltigeren Treibstoffen und Kunststoffen. Dafür haben sie einen neuartigen Katalysator entwickelt. Laut einer Medienmitteilung könnte dieser Katalysator fossile Kohlenwasserstoffe durch klimafreundlichere Alternativen ersetzen. Eine entsprechende Studie wurde jetzt im Fachblatt „Nature Communications“ publiziert.

    Dieser neue Katalysator des Forschungsteams um ETH-Professor Christoph Müller und Studienautor Alexey Fedorov ermöglicht die Umwandlung von CO2 und Methan in Synthesegas um ein Vielfaches effizienter als bisherige Katalysator-Materialien. Synthesegas ist ein wichtiges Ausgangsmaterial für die chemische Industrie. Daraus lassen sich Flüssigtreibstoffe ebenso herstellen wie Basischemikalien für die Produktion von Kunststoffen.

    Neu an diesem Katalysator ist, dass er aus hauchdünnen Metalloxidkarbiden besteht. Anders als herkömmliche Katalysatoren aus Metallkarbiden oxidieren sie beim Kontakt mit CO2 nicht. Dadurch behält der ETH-Katalysator seine Reaktivität, so Christoph Müller, Professor für Energiewissenschaft und Energietechnik am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik.

    Da man das CO2 aus der Atmosphäre gewinnen könne und nur das Methan aus jahrmillionenalten fossilen Lagerstätten stamme, hätten solche synthetischen Kraftstoffe und Chemikalien einen geringeren Kohlenstofffussabdruck als fossile Brennstoffe, heisst es in der Mitteilung.

    Eventuell könnte der neue Reaktionsbeschleuniger auch teure Edelmetallkatalysatoren ersetzen. Obwohl es bis zur industriellen Anwendung noch ein weiter Weg sei, hoffe das Team laut Fedorov, „dass unser neues Katalysator-Material eine attraktive Option für die Herstellung von Synthesegas sein wird“.

  • The Branch – Für eine integrierte Immobilienwelt

    The Branch – Für eine integrierte Immobilienwelt

    Die Digitalisierung der Bau- und Immobilienindustrie ermöglicht mit neuen technologischen Werkzeugen integrierte Wertschöpfungsprozesse. Diese lösen die sequentielle und isolierte Bearbeitung der Teilphasen ab. Insbesondere wird die klare Trennung zwischen Planung und Ausführung eine für die Teilnehmer disruptive wahrnehmbare Veränderung erfahren. In Fachkreisen spricht man von der vertikalen Integration. Digitale Baustellen sind nicht vorstellbar ohne digital kompetente ausführende Unternehmungen. Dies bedingt zwingend, dass die Planung zukünftig mit den Ausführungsunternehmen gemacht wird und nicht mehr für sie.

    Andererseits ermöglicht die Digitalisierung auch eine horizontale Integration. Dank der Digitalisierung lassen sich auch Herausforderungen aus den Themenfeldern Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt integral durch die Immobilienwirtschaft angehen. Auf diesem Hintergrund wird auch der vermeintliche Interessenkonflikt zwischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen sowie energie- und klimapolitischen Anliegen neu gesehen werden können.

    Neue Technologien und Zusammenarbeitsformen
    Neue Technologien und eine neue Prozesslandschaft in der Immobilienwelt genügen jedoch nicht für eine bedürfnisgerechtere, nachhaltigere und produktivere Industrie. Unabdingbar sind darüber hinaus ein neues Verständnis und eine neue Kultur der Zusammenarbeit. Die Erbringung von Marktleistungen innerhalb geschlossener Unternehmensgrenzen und hierarchischen Organisationen werden den komplexeren Aufgaben nicht mehr gerecht.

    Offene Ecosysteme
    Diese höheren Anforderungen verlangen eine Geschäftstätigkeit in offenen
    Ecosystemen, die aus einem strategischen Verbund unternehmerisch eigenständiger Organisationen bestehen. Hinsichtlich ihrer Geschäftsmodelle ergänzen sie sich, konzentrieren sich dabei aber klar und wettbewerbsorientiert auf die betriebs- und unternehmenseigenen Kernkompetenzen.

    Entscheidendes Merkmal dieser Ecosysteme ist der temporäre oder auch längerfristige Zusammenschluss für bestimmte Aufgaben und Projekte. Dieser fördert offenen Austausch von Wissen und Können, um die individuelle Wettbewerbsfähigkeit aller beteiligten Unternehmungen und damit auch die gemeinsame Wettbewerbsfähigkeit des ganzen Verbundes im Markt kontinuierlich zu steigern. Die Zusammenarbeit in solchen Ecosystemen bedingt auch neue Arbeits- und Kollaborationsformen – und eine entsprechende Arbeitsumgebung.

    The Branch
    Vor diesem Hintergrund hat die Halter AG mit The Branch eine Plattform zur Integration der Immobilienwelt initiiert. Integration der Immobilienwelt bedeutet, diese als Teil gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge zu begreifen, marktfähige Antworten auf die jeweiligen Herausforderungen zu finden und den Kundenbedürfnissen entsprechende Angebote und Prozesse zu schaffen. Dabei ist die Digitalisierung auch in der Immobilienindustrie der wichtigste Treiber der Produktivitätssteigerung und gleichzeitig der Schlüssel zur Lösung der drängenden gesellschafts-, klima- und energiepolitischen Fragestellungen. Mit dieser Mission bietet The Branch einen virtuellen und physischen Ort, um solchen Fragestellungen gemeinsam zu begegnen: Einerseits mit einem Trägerverein, dem Branch Do Tank, und andererseits mit dem Branch Collab mit Räumlichkeiten für die Zusammenarbeit in neuen Ecosystemen.

    Branch Do Tank
    Der Verein Branch Do Tank versteht sich als Impulsgeber für die im Kontext der Digitalisierung eingeleiteten Transformation der Bau- und Immobilienindustrie. Kernelement ist die Etablierung eines integrierten Wertschöpfungsprozesses durch die Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten und damit einhergehend die Ablösung des bestehenden Wasserfallmodells, in welchem das lineare Planen in Projektetappen und die Lösung von isolierten Einzelthemen dominieren. Eine integrierte Immobilienwelt bedeutet Transparenz über den Immobilien-Lebenszyklus sowie die Wirkungen der Raum- und Stadtentwicklung auf Ressourcen-Effizienz und Gesellschaftsstrukturen. Sie ist Voraussetzung für enkeltaugliche Lösungen. Die Umsetzung ist nur mehr eine Frage der Bereitschaft der Branche, neue Wege zu beschreiten. Dazu braucht es eine kritische Masse von innovativen Unternehmungen und die Kooperation in Verbänden.

    Branch Collab
    Branch Collab bietet Räumlichkeiten für innovatives und effektives Arbeiten und Kollaboration aller Beteiligten der Bau- und Immobilienbranche. Eine integrierte Immobilienwelt bedingt ein neues Verständnis und eine neue Kultur der Zusammenarbeit von unternehmerisch eigenständigen Unternehmungen und Menschen mit sich ergänzenden Geschäfts- und Leistungsmodellen, die jedoch strategisch im Hinblick auf integrierte Wertschöpfungsprozesse zusammenarbeiten. Entscheidendes Merkmal dieser Ecosysteme ist der gegenseitige offene Austausch von Knowhow und Informationen, um die individuelle Wettbewerbsfähigkeit von allen Beteiligten und damit auch jene des ganzen Verbundes im Markt kontinuierlich zu steigern. Das Branch Collab ist die Homebase des Branch Do Tank und gleichzeitig dessen Trainingsplatz, denn es bietet eine offene Kollaborationsumgebung, in welcher tagtäglich an der gemeinsamen Vision gearbeitet wird. ■

  • Blackstone Resources sichert sich 30 Millionen Franken

    Blackstone Resources sichert sich 30 Millionen Franken

    Die Blackstone Resources AG erhält von der Luxemburger GEM Global Yield LLC SCS Eigenkapital in Höhe von 30 Millionen Franken. Wie der Zuger Batteriehersteller, Inhaber von Metallraffinerien und Rohstoffhändler mitteilt, habe er mit GEM eine dreijährige Eigenkapitalverpflichtung unterzeichnet.

    Diese Finanzierung beschleunige laut der Medienmitteilung Blackstones Entwicklung einer kommerziell gedruckten Batterie für die Massenproduktion. Zudem wolle die Holding wichtige Anlagen und Ausrüstungen erwerben und die Investitionen in Batteriemetalle ausbauen.

    „Blackstone repräsentiert die Technologie der nächsten Generation von gedruckten 3D-Batterien mit Festkörperelektrolyt und deren Massenproduktion“, so CEO Ulrich Ernst. „Diese Kapitalerhöhung bringt uns auf den Weg zur Verwirklichung unserer Vision eines führenden Batterieproduzenten, um Batterien mit höherer Dichte zu produzieren.“ Deren umweltfreundlichere Produktion soll zu Kosten unter dem aktuellen Marktpreis gelingen.

    Im Rahmen dieser Vereinbarung werde Blackstone 2,5 Millionen Obligationsscheine (Warrants) mit einem Ausübungspreis von 3,00 Franken ausgeben. Zu gegebener Zeit werde eine Kapitalerhöhung durchgeführt.

    Blackstone Resources investiert in und entwickelt nach eigenen Angaben in erster Linie Bergbauprojekte mit starkem Zukunftspotenzial, die sich auf Batteriemetalle konzentrieren. Das Unternehmen habe strategische Beteiligungen an Bergbauunternehmen übernommen, die diese Batteriemetalle auf ethische Weise in politisch sicheren Ländern suchen, entwickeln und gewinnen. Darüber hinaus habe es mit dem Rohstoffhandel begonnen.

  • Tag des Gebäudetechnikmanagements findet in Baden statt

    Tag des Gebäudetechnikmanagements findet in Baden statt

    Der diesjährige Gebäudetechnik-Management-Tag findet am 10. November in der Trafohalle Baden statt . Neben den Vorträgen und der Podiumsdiskussion von Experten soll es der gemeinsamen Einladung von energie-cluster.ch und pro clima folgend Gelegenheit zum persönlichen Networking bieten oder Kontakte knüpfen bzw. intensivieren . Nachdem viele Veranstaltungen wegen der Covid-Pandemie abgesagt wurden, sei der direkte Handel zwischen der Branche wichtig, wird pro clima-Präsident Timo Alber in der Einladung zitiert.

    Das Thema der Veranstaltung lautet: Wie können sich Unternehmen etablieren, profilieren und gegebenenfalls im Einzelfall davon profitieren? Der Fokus sollte auf der Führung des Unternehmens und im Unternehmen liegen. Nach dem Begrüßungskaffee um 8.30 Uhr und der Einführung durch Timo Alber hält André Lüthi, CEO der Globetrotter Group AG, die Einführungsrede zum Thema: Unternehmertum als Innovations- und Erfolgstreiber. Welche Fähigkeiten sind in Krisenzeiten besonders gefragt?

    Weitere Referenten sind Carl Elsener, CEO Victorinox AG, und Robert Weinert, Leiter Immo-Monitoring der Wüest Partner AG in Zürich, sowie Norman Alexander, Experte für Lesen und People Influence, und Eva Jaisli, CEO und Mitinhaberin von PB Schweizer Tools AG. An der Mittagsdiskussion nehmen teil: Nationalrat Jürg Grossen und Daniel Huser, suissetec-Zentralpräsident und Inhaber der Huser Gebäudetechnik AG. Außerdem Marco Waldhauser vom Ingenieurbüro Waldhauser + Hermann AG und Norbert Rücker. Der Ökonom ist Head of Economics & Next Generation Research bei Julius Bär.

    Den Abschlussvortrag zum Thema „Teambuilding – Leadership – Mindset“ hält der Trainer des Schweizer Eishockeyteams Patrick Fischer. Die Veranstaltung endet um 16.30 Uhr mit der Schlussrede von Timo Alber und dem neuen Leiter von energie-cluster.ch Christoph Röthlisberger.

  • Veloparkturm startet Pilotbetrieb

    Veloparkturm startet Pilotbetrieb

    Der Fahrradparkturm von V-Locker startet gemeinsam mit der SBB den Pilotbetrieb am Bahnhof Münchenbuchsee. Laut einer Medienmitteilung der V-Locker AG bietet der Parkturm zunächst für Testnutzer „die gewünschte Sicherheit für das Parkieren von hochwertigen Velos“. Ausserdem finden darin auch Helm, Regenschutz und Gepäck Platz.

    Der Pilotbetrieb werde erste Erkenntnisse über die Erwartungen und Erfahrungen der Benutzer liefern. Die Betreiber wollen damit den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von V-Locker-Fahrradparktürmen vorantreiben. Mit der Einrichtung von Fahrradparktürmen an strategischen Punkten sollen Pendler dazu bewegt werden, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Ziel ist es, insbesondere Autofahrer zur Nutzung des Velos für den täglichen Weg zum Bahnhof zu motivieren.

    Die Klimastiftung Schweiz sei bei diesem Projekt ein wichtiger Partner, betont V-Locker in der Mitteilung. Die ersten Meilensteine hätten auch dank ihrer Unterstützung fristgerecht realisiert werden können. Die fruchtbaren Diskussionen zum gesellschaftlichen Nutzen des Systems seien hilfreich gewesen, um eine moderne, zukunftsgerichtete Lösung für aktuell vorhandene Probleme in der Mikromobilität zu formulieren.

  • Elektro-Material AG rückt Hedin Automotive ins rechte Licht

    Elektro-Material AG rückt Hedin Automotive ins rechte Licht

    EM Licht, ein Geschäftsbereich der Elektro-Material AG, war von Anfang an in die Planungen der Hedin Automotive Samstagern AG hinsichtlich der Sanierung und Erweiterung ihrer Gebäude integriert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Somit konnte die Lichtplanung direkt in die Bauplanung einbezogen werden. Das neu entwickelte Lichtkonzept wurde nicht nur in Showroom, BMW M Showroom und Mini-Pavillon umgesetzt. Auch die Werkstatt oder die Waschboxen haben eine neue Beleuchtung erhalten.

    Zudem wurde eine neue Beleuchtung für Kunden- und Aussenparkplätze realisiert und die Tankstellen- und Reklamebeleuchtung saniert. Im Ausstellungsbereich galt es, verschiedene Anforderungen miteinander zu verbinden. So gibt es für BMW-Händler gewisse Vorgaben hinsichtlich der Beleuchtung der ausgestellten Autos. Im Ausstellungsbereich befinden sich aber auch die Arbeitsplätze des Verkaufspersonals. EM Licht hat daher die Lichtfarben gemischt. Und für den Showroom für den BMW M ist eine Schachbrettbeleuchtung installiert worden, die gemeinsam mit dem Logo des BMW M und den ausgestellten Autos ein stilvolles Ambiente schafft, wie es in der Mitteilung heisst.

  • Vom Limmattal zur Limmatstadt:  Die beneidenswerte Entwicklung einer Region

    Vom Limmattal zur Limmatstadt: Die beneidenswerte Entwicklung einer Region

    Das Limmattal veränderte sich in den letzten Jahrzehnten wie kaum eine andere Region der Schweiz. Seit den 1960er-Jahren transformierten sich die mehrheitlich ländlich geprägten Dörfer in eine heute zusammenhängende Stadtlandschaft, eingebettet in einen grosszügigen Landschaftsraum von Wäldern, Hügeln und Naherholungsgebieten entlang der 36 Kilometer langen Limmat.

    Vom Limmattal zur pulsierenden Stadtlandschaft
    Am Anfang der Transformation stand die wirtschaftliche Hochkonjunktur der Nachkriegsjahre. Im Zürcher Limmattal verdoppelte sich die Bevölkerung zwischen 1950 und 1960. Der enorme Boom schlug sich auch in grossen Infrastrukturbauten nieder: Es entstand etwa die Autobahn A1 inklusive dem «Fressbalken» – dem damals weltweit grössten Autobahnbrückenrestaurant – oder der erste Shoppingtempel der Schweiz, das Shoppi Tivoli in Spreitenbach.

    Die sich ab den 1980er-Jahren verschärfende Deindustrialisierung führte im Limmattal zu grossen Umwälzungen: Zum einen entstanden vor allem in den Städten Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor, was das Bevölkerungswachstum weiter anheizte. Gleichzeitig litt die Region unter dieser Transformation. Traditionsreiche Industrieunternehmen mussten restrukturieren oder gar aufgeben. Die daraus resultierenden Industriebrachen waren anfangs unangenehme Altlasten. Erst ab den 1990ern erkannte man deren Potenzial als urbane Mischgebiete. In einer weiteren Welle der Urbanisierung wurden sie zu neuen Stadtquartieren entwickelt. Beispiele dafür sind die Umnutzung des Wagi- oder Färbi-Areals in Schlieren oder das Limmatfeld in Dietikon: Wo früher die Firma Rapid Landmaschinen produzierte, entstand auf einer Fläche von 89’000 m2 ein neuer Stadtteil.

    Ein wichtiges Stück Schweiz
    Heute zählt die Region weit mehr als 200’000 Einwohner und 80’000 Arbeitsplätze, und die Tendenz ist stark steigend – auch dank der bevorzugten Lage vor den Toren Zürichs und der Nähe zu führenden Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Gegenwart und Zukunft sind geprägt vom Pioniergeist industriekultureller Vergangenheit, der in vielen angestammten Unternehmen und in der sich enorm entwickelnden Start-up-Szene wieder auflebt. Zudem lassen die entstehende Stadtlandschaft und das reiche industrielle Erbe grossen Raum für Gestaltung und Entwicklung. Gleichzeitig finden sich im Limmattal in unmittelbarer Nähe zu pulsierenden städtischen Räumen auch idyllische Naherholungsgebiete. Dazu zählen etwa die Limmat oder die grünen Talflanken, die von überall im Limmattal aus innerhalb kürzester Zeit erreichbar sind. All das trägt wesentlich zum einzigartigen Charakter und der Attraktivität der Region bei.

    Auch die Zukunftsaussichten sind äusserst vielversprechend. Einerseits sind die Wachstumsprognosen intakt. Andererseits erfährt die Region durch die Limmattalbahn nochmals eine starke Aufwertung. Das Tram wird Zürich, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen ab Dezember 2022 miteinander verbinden. Eine Weiterführung bis Baden ist in Planung. Die Stadtbahn vernetzt die Region feinmaschig über die Kantonsgrenze hinaus und ist Impulsgeberin zahlreicher Stadtentwicklungsprojekte.

    Weitsichtige Entwicklung als Notwendigkeit
    Vor diesem Hintergrund ist Weitsicht jetzt wichtiger denn je. Nur mit einem regionalen Verständnis und koordinierter Planung führt das Wachstum zu mehr Lebensqualität. Wie ist das zu erreichen? Das Wachstum soll sich auf die neuen städtischen Schwerpunkte im Talboden konzentrieren, wo in attraktiven öffentlichen Stadträumen mit hoher Dichte und Intensität urbanes Leben pulsieren soll. Dadurch können Naherholungsgebiete entlang der Limmat und insbesondere an den Talflanken am rechten Limmatufer geschont werden. Statt einer zufälligen Ansammlung von Siedlungen und Gemeinden soll sich die Limmatstadt in einen attraktiven, im Naherholungsgebiet eingebetteten, städtischen Raum von überregionaler Strahlkraft entwickeln.

    Limmatstadt AG: Eine schlagkräftige Standortförderung für eine starke Region
    Die Limmatstadt AG setzt sich konsequent für die Vernetzung der Gesamtregion und die Schaffung eines regionalen Bewusstseins ein. Sie will insbesondere deren Vorzüge und Potenziale nach innen und über die Region hinaus bekannter machen.

    Es ist von zentraler Bedeutung, Kräfte zu bündeln und das Zusammenspiel zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Nur damit lässt sich eine nachhaltige Entwicklung und Positionierung sicherstellen. Bis in die jüngste Vergangenheit fehlte die Perspektive auf die Gesamtregion: Standortförderung hörte mitten im Limmattal, an der Kantonsgrenze, auf. Erst die Schaffung der Limmatstadt AG im Jahr 2014 schloss diese Lücke.

    Die Standortförderungsorganisation entstand auf privatwirtschaftliche Initiative und ist als Aktiengesellschaft organisiert. Sie ist in der ganzen Region breit verankert mit 160 Firmen- und Publikumsaktionären und wird von 13 Auftragsgemeinden und dem Planungsverband Zürcher Planungsgruppe Limmattal mitgetragen. Das Netzwerk wächst und hat Wirkung: Es bündelt Stärken, fördert die Vielfalt, steigert die Wettbewerbsfähigkeit und setzt Potenziale frei.

    Dabei ist die Limmatstadt AG weitaus mehr als ein Wirtschaftsnetzwerk. Sie stellt auch für Kultur und Gesellschaft ein breites Angebot bereit, immer mit dem Ziel, ein Bewusstsein für das Regionale zu schaffen. Zusätzlich thematisiert sie die Stadtwerdung der Region und macht sich stark für eine zukunftsfähige Entwicklung. ■

  • St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    Das im Bereich der Immobilientechnologie tätige Jungunternehmen emonitor hat seine Vermietungssoftware melon in eine Zusammenarbeit mit Abacus eingebracht, wie es in einer Mitteilung von emonitor heisst. Im Auftrag der Pensionskasse Stadt St.Gallen ist melon mit der Immobilienbewirtschaftungssoftware AbaImmo von Abacus verbunden worden. Damit entsteht nun eine Software für die Berichterstattung im Umfeld von Wohnungsvermietungen.

    Einerseits steht somit eine Software für einen durchgängigen Vermietungsprozess zur Verfügung, vom ersten Kontakt eines Mietinteressenten bis hin zur Nebenkostenabrechnung. Und andererseits können durch die Zusammenarbeit von emonitor aus St.Gallen und Abacus Research aus Wittenbach Berichte erstellt werden, die beispielsweise in Echtzeit Auskunft zur Leerständen geben.

    Die Pensionskasse Stadt St.Gallen befindet sich aktuell in einem Digitalisierungsprozess und möchte eine Vorreiterin dabei sein, aus Interessenten noch leichter zu Mieter zu machen, wie es in der Mitteilung heisst. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit emonitor und Abacus unsere Vorstellungen von einer zukunftsweisenden Vermietung und Bewirtschaftung umsetzen können“, wird Gerardo Longo von der Pensionskasse Stadt St.Gallen in der Mitteilung zitiert. „Neben der Schaffung eines Gesamtprozesses profitieren wir dabei auch von der einfachen Gewinnung von Nachfrage- und Analysedaten, mit deren Hilfe wir beispielsweise in der Lage sein werden, unsere Projekte besser zu planen und Leerstände zu vermeiden.“

  • Eniwa erhält Aargauer Strom Award 2020

    Eniwa erhält Aargauer Strom Award 2020

    Der Verband Aargauischer Stromversorger hat den diesjährigen Aargauer Strom Award verliehen. Er ging an die Eniwa AG für ihr Unterentfeldener Projekt Im Erlifeld: das Zukunftsareal. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, um besonders innovative Projekte von Aargauer Stromversorger zu ehren.

    Wie es in einer Medienmitteilung von swisspower heisst, konnte das Energiekonzept der Eniwa AG für dieses Quartier die Jury überzeugen. Das Areal mit neun neuen Mehrfamilienhäusern und seinen 90 Wohnungen versorgt sich grösstenteils selbst mit Energie. Die Bewohner profitierten in vielerlei Hinsicht, so die Juroren: von umweltfreundlichem Strom zu attraktiven Preisen, Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, E-Carsharing, einer transparenten und einfachen Abrechnung sowie einem ultraschnellen Breitbandinternet.

    Die Preisverleihung fand coronabedingt „in etwas anderer Form“ in der ELFA-Halle in Aarau statt.

  • PKG Pensionskasse für KMU – neuer Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung

    PKG Pensionskasse für KMU – neuer Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung

    Hans-Urs Baumann folgt auf Gerold Moser. Per 1. Januar 2021 wird Hans-Urs Baumann neuer Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung der PKG Pensionskasse. Er tritt die Nachfolge von Gerold Moser an, der während 17 Jahren die Immobilienbelange der PKG Pensionskasse verantwortete.

    Hans-Urs Baumann (55), der sein Amt am 4. Januar 2021 antritt, ist ein ausgewiesener Immobilienfachmann mit fundierter Ausbildung: Er ist studierter Architekt FH und verfügt über ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft und Management sowie einen Master in Real Estate Management der Fachhochschule Zürich.

    Während vier Jahren war Hans-Urs Baumann als Kantonsbaumeister für den Kanton Luzern tätig. Zu seinem Verantwortungsbereich gehörte unter anderem die Leitung der Dienststelle Immobilien des Kantons. Gegenwärtig ist er Mitglied der Geschäftsleitung der Fundamenta Group (Schweiz) AG, eines unabhängigen Schweizer Immobilienunternehmens in Zug. Hans-Urs Baumann, der mit seiner Familie in Luzern lebt, wird mit seinem Amtsantritt gleichzeitig Mitglied der PKG-Geschäftsleitung.

    Sein Vorgänger, Gerold Moser (64), der anfangs 2021 als Leiter Immobilien und Mitglied der Geschäftsleitung in Pension geht, hat in den 17 Jahren seiner Tätigkeit das Immobilien-Portfolio der PKG Pensionskasse aufgebaut. Inzwischen weist es ein Volumen von 600 Millionen Franken auf. Dabei legte er Wert auf Nachhaltigkeit. Das Neubauprojekt «Schweighof» in Kriens (im Miteigentum mit der Luzerner Pensionskasse) beispielsweise wird als erste Überbauung in der Zentralschweiz nach den Richtlinien der 2000-Watt-Gesellschaft gebaut und zertifiziert. Ab Ende 2020 wird der gesamte Schweighof zudem mit Energie aus der Seewassernutzung
    beheizt.

    «Mit Hans-Urs Baumann konnten wir die Nachfolge von Gerold Moser in allen Belangen perfekt regeln. Die umfassenden Fachkenntnisse von Hans-Urs Baumann ermöglichen die Weiterführung und Weiterentwicklung unseres Immobilienportfolios. Gerold Moser, der Hans-Urs Baumann einarbeiten wird, danke ich für seinen Einsatz bereits heute.»

    Peter Fries, Vorsitzender der Geschäftsleitung der PKG Pensionskasse

    «Die nachhaltige Immobilienstrategie der PKG Pensionskasse überzeugt mich, weil diese ebenso eine langfristige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung ermöglicht. Die PKG Pensionskasse geniesst einen ausgezeichneten Ruf und ist für ihre weit- und umsichtige Anlagepolitik
    bekannt. Ich freue mich, Impulse zu geben.»

    Hans-Urs Baumann, neuer Leiter Immobilien der PKG Pensionskasse:

    Die Geschäftsleitung der PKG Pensionskasse setzt sich wie folgt zusammen: Peter Fries, Vorsitz; Romy Portmann, Leiterin Vorsorge; Peter Duft, Leiter Finanz- und Rechnungswesen, sowie neu Hans-Urs Baumann, Leiter Immobilien.

    PKG Pensionskasse

    Die PKG Pensionskasse mit Sitz in Luzern ist eine der führenden autonomen Gemeinschaftseinrichtungen für die berufliche Vorsorge in der Schweiz. Sie wurde 1972 als Vorsorgeeinrichtung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) errichtet. Heute zählt die PKG Pensionskasse mit 1677 angeschlossenen Unternehmen, 35 423 Versicherten, 5044 Rentnerinnen und Rentnern und einem Anlagevermögen von aktuell 7,8 Milliarden Franken zu den grössten privatrechtlichen Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Sie beschäftigt 32 Mitarbeitende. Das breit gefächerte Immobilien-Portfolio der PKG Pensionskasse umfasst 30 Einheiten. Es handelt sich dabei mehrheitlich um Wohnliegenschaften in den Kantonen Luzern, Zürich, Nidwalden, Aargau, Schwyz und Thurgau. Die PKG Pensionskasse investiert nur an guten Lagen. Die Wohnungen weisen einen attraktiven Standard auf und sind im mittleren Preissegment angesiedelt.
    www.pkg.ch

  • Berner Kantonalbank steigt bei Swiss Immo Lab ein

    Berner Kantonalbank steigt bei Swiss Immo Lab ein

    Die in Zürich ansässige Investmentgesellschaft Swiss Immo Lab AG soll in Proptech- oder Fintech-Jungunternehmen investieren, die zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche beitragen. Die Investmentgesellschaft wurde Ende 2019 vom Immobiliendienstleister Avobis, der Hypothekarbank Lenzburg und der Gebäudeversicherung Bern gegründet. Als vierte Partnerin steigt nun die Berner Kantonalbank (BEKB) bei Swiss Immo Lab ein, informiert die BEKB in einer Mitteilung.

    Die Partner wollen die Swiss Immo Lab AG zu jeweils gleichen Anteilen halten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei haben die vier Unternehmen insgesamt 8 Millionen Franken in die Investmentgesellschaft investiert. Sie sollen innert zwei Jahren in Jungunternehmen investiert werden, die in den Märkten für digitale Marktplätze, Immobilienverwaltung, Bauen, Baumaterialien, Analysesoftware und intelligente Städte aktiv sind, schreibt die BEKB.

    „Mit dieser Plattform wollen wir die Innovation im Bau und Immobilienwesen beschleunigen“, wird Armin Brun, CEO der BEKB, in der Mitteilung zitiert. In diesem Jahr hat Swiss Immo Lab sich bereits an dem Entwickler einer Software für die Analyse von Immobilien, Archilyse, und dem Lausanner Hersteller von Solarmodulen, Insolight, beteiligt.

  • Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie verstärkt seine Präsenz im Wallis. Wie der Waadtländer Energieversorger mitteilt, übernimmt er die Toutelec SA in Monthey. Der 1990 gegründete Installateur von Stromleitungen und Telefonanlagen ist ausser an seinem Hauptsitz auch mit Niederlassungen in Troistorrents und Vouvry im Unterwallis und in Ollon VD vertreten.

    Neu wird Toutelec Teil der Romande Energie Services SA. Die Dienstleistungstochter von Romande Energie ist ausser in der Waadt bereits in den Kantonen Genf und Freiburg vertreten und will ihr Angebot auf die gesamte Westschweiz ausweiten. Toutelec sei für seine Kompetenzen in den Bereichen Stromleitungen Telekommunikation und Sicherheit bekannt und gut im Unterwallis verankert, wird Alexandre Udry in der Mitteilung zitiert, bei Romande Energie Services für das Wallis zuständig. „Wir freuen uns darauf, künftig auf seine Professionalität rechnen zu können, um unsere Präsenz und unsere Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken.“

  • Neue Wohnungen in Würenlos sind fast alle verkauft

    Neue Wohnungen in Würenlos sind fast alle verkauft

    Mitten im Ortskern von Würenlos entsteht direkt an der Landstrasse die neue Siedlung Steinhof mit acht Mehrfamilienhäusern. Sie bieten 85 Appartements und man rechnet in der Gemeinde mit rund 200 Bewohnern. Im August 2022 sollen die ersten Mieter oder Käufer einziehen können. Die meisten der zwischen zweieinhalb und fünf Zimmer grossen Appartements sind laut einem Artikel des „Badener Tagblatts“ schon jetzt verkauft. Allerdings sollen unter den Investoren auch Käufer eines ganzen Hauses sein, sodass auch künftig noch mit Mietangeboten zu rechnen ist. „Wir haben einen Run auf die Wohnungen erwartet. Aber dass es so gut läuft, hätten wir nicht gedacht“, wird Architekt Martin Thalmann zitiert, dessen Unternehmen in Wettingen AG angesiedelt ist.

    Die Siedlung liegt nahe am Ortskern und am Bahnhof und ebenso in der Nähe eines Waldes, sodass Freizeit in naher Natur möglich ist. Bauherr ist die Immopuls AG. Die modernen Gebäude haben auch Tiefgaragen.

    Benannt ist die Siedlung nach dem traditionsreichen Gasthaus Steinhof. Der war lange Zeit geschlossen und hat nach Modernisierung erst im August als Hotel und Restaurant wieder geöffnet. „Der 1850 gegründete Gasthof Steinhof ist seit jeher ein Urgestein der Gastfreundschaft und Geselligkeit in Würenlos. Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte er sich zu einem beliebten Ausflugsziel der Region, nicht zuletzt dank einer riesigen Liegewiese und dem dazugehörigen Tierpark“, heisst es in einer Selbstdarstellung auf der Internetseite des Hotels. Geführt wird dieses jetzt von der Familie Lis und Juan Rodriguez.

  • Wasserkraftwerk Madulain ist wieder in Betrieb

    Wasserkraftwerk Madulain ist wieder in Betrieb

    Repower hat das Wasserkraftwerk Madulain wieder in Betrieb genommen. Für seine umfassende Erneuerung investierte das Unternehmen laut einer Medienmitteilung rund 2,3 Milionen Franken. Dabei wurden unter anderem die Steuerung, die Leittechnik, die Elektroinstallationen und die komplette Mittelspannungsschaltanlage ersetzt. Ausserdem mussten die Turbine und der Generator generalüberholt werden.

    Das Wasserkraftwerk Madulain produziert jährlich rund sechs Gigawattstunden Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1300 Haushalten.

    Zuletzt war das 1903 erbaute Wasserkraftwerk im Jahr 1980 erneuert worden. Es nutzt den Zufluss des Bergbachs Ova d’Es-cha auf einer Gefällstufe von rund 400 Metern.

  • Groupe E investiert in Neuenburg

    Groupe E investiert in Neuenburg

    Das neue Betriebszentrum soll im Gewerbegebiet Sécherons II von Boudevilliers in der Gemeinde Val-de-Ruz entstehen, informiert Groupe E in einer Mitteilung. Der Freiburger Energieversorger hat bereits ein entsprechendes Gelände im Umfang von 18’300 Quadratmetern erworben. Innert zwei Jahren sollen dort ein Verwaltungsgebäude, eine Lagerhalle, eine Waschanlage, ein Hof für Wiederverwertung sowie Parkplätze errichtet werden. Das Investitionsvolumen wird in der Mitteilung auf rund 22 Millionen Franken beziffert.

    Direkt nach Fertigstellung plant Groupe E, die derzeit im Neuenburger Corcelles-Cormondrèche ansässigen, für Betrieb und Ausbau des Stromnetzes im Kanton Neuenburg zuständigen Mitarbeiter des Unternehmens nach Boudevilliers zu verlegen. Der neue Standort soll aber auch für die Ausweitung der Aktivitäten der Gruppe und als übergreifendes Kompetenzzentrum genutzt werden, erläutert Groupe E. In der Mitteilung verweist das Unternehmen hier insbesondere auf das in  Boudry NE ansässige Tochterunternehmen Vuilliomenet Électricité AG. Über dieses bietet Groupe E im Kanton Neuenburg auch Dienstleistungen in der Gebäudetechnik oder bei elektrischen Anlagen und der Hausautomatisierung an.

  • Walde & Partner bezieht neuen Firmensitz

    Walde & Partner bezieht neuen Firmensitz

    Walde & Partner bezieht ab dem kommenden Frühjahr „das markante Geschäftshaus der EBP Schweiz AG an der Zollikerstrasse 65 in Zollikon“, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Für den bisherigen Sitz in der Alten Landstrasse in Zollikon sucht das Immobilienunternehmen ab der zweiten Jahreshälfte 2021 eine neue Mieterin. Der Umzug erfolgt, da die Nachfrage nach den Dienstleistungen von Walde & Partner laut Medienmitteilung stark zunimmt.

    Der neue Firmensitz bietet Platz für rund 100 Arbeitsplätze und soll zu einem Kompetenzzentrum für Immobilien entwickelt werden. „Bei der Entwicklung und Vermarktung von Immobilien sind heute interdisziplinäre Dienstleistungen gefragt – sowohl bei der Entwicklung als auch beim Kauf und Verkauf von Anlageimmobilien und von selbstgenutztem Wohneigentum“, wird Verwaltungsratspräsident Gerhard Walde in der Mitteilung zitiert.

    Für diesen Zweck werden am neuen Sitz auch alle Unternehmensbereiche zusammengefügt. Die Bereiche Anlageimmobilien und Neubau waren zuletzt an anderen Standorten tätig. Aktuell sind 60 Personen für Walde & Partner aktiv, 40 von ihnen arbeiten künftig am neuen Firmensitz. „Aber auch die Mitarbeitenden der Standorte Baden, Luzern, Sursee, Thalwil und Uster werden häufig bei uns anzutreffen sein“, so Gerhard Walde.

  • Algorithmus liefert Informationen zu Baugesuchen

    Algorithmus liefert Informationen zu Baugesuchen

    In der Schweiz ist die Veröffentlichung von Baugesuchen obligatorisch. Den Angaben von smartconext zufolge werden jährlich rund 50’000 Baugesuche veröffentlicht. Viele Bauunternehmen recherchieren diese selbständig, um neue Kunden zu gewinnen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Quellen sei der Zeit- und Kostenaufwand dabei aber unverhältnismässig gross.

    Das Zuger Start-up macht Baugesuche mit seiner im Juni lancierten Plattform auch für kleine Bauunternehmen einfach zugänglich. Mit Technologien wie Robotic Process Automation können dabei vorhandene Informationen zu Baugesuchen aus allen möglichen Quellen automatisch erfasst werden. Dank dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen werden die Daten aufbereitet.

    Nun erweitert smartconext seine Plattform mit einer neuen Schnittstellenlösung. Dadurch wird einer Medienmitteilung zufolge ein plattformübergreifender Informationsaustausch ermöglicht. So werden etwa einem Wärmepumpenhersteller, der Interesse an Neu- und Umbauten hat, nur die Baugesuche angezeigt, die für ihn infrage kommen. Einmalig dabei sei, dass alle Informationen in Echtzeit vorliegen.

    „Unsere Mission ist es, die Digitalisierung der Baubranche voranzutreiben“, sagt Dominik Mahn, CEO und Gründer von smartconext. „Wir entwickeln Lösungen, die Prozesse vereinfachen, Kosten sparen und den Erfolg steigern“, fügt er hinzu. Den so resultierenden Kostenvorteil gibt das Unternehmen laut Mahn den Kunden weiter.

  • Zürich rückt in die Blasenzone

    Zürich rückt in die Blasenzone

    Unter den weltweit beobachteten 25 Grossstädten weise der Euroraum die meisten überbewerteten Wohnungsmärkte auf, erläutert die UBS in einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe des UBS Global Real Estate Bubble Index. Für München, Frankfurt, Toronto, Hongkong, Paris, Amsterdam und Zürich machen die Analysten sogar ein Blasenrisiko aus. Überbewertungen von Wohnimmobilien werden den Städten Vancouver, London, Tokio, Los Angeles, Stockholm, Genf, San Francisco, Tel Aviv, Sydney, Moskau und New York attestiert.

    Zürich sei in diesem Jahr zum ersten Mal in die Kategorie mit Blasenrisiko aufgestiegen, erläutern die Analysten in der Mitteilung weiter. Sie haben für die Metropole zudem die stärkste Preissteigerung unter allen Schweizer Wirtschaftsregionen beobachtet. Dabei sei das Angebot am Wohnungsmarkt im Berichtszeitraum relativ rasch gewachsen. Bei einem laut Mitteilung ausgetrockneten Markt für selbst genutzte Immobilien werde die Mehrheit der neu erstellten Wohnungen allerdings letztendlich vermietet.

    Genf stellen die Analysten ein niedrigeres Preisniveau und einen niedrigeren Indexwert als Zürich aus. Die Stadt habe ihre Verluste aus den Jahren von 2013 bis 2016 jedoch im Zuge des jüngsten Preisanstieges wettgemacht. Trotz überbewertetem Wohnungsmarkt könne die Stadt aber von ihrer internationalen Ausrichtung und ihrer Anziehungskraft auf ausländische Staatsangehörige profitieren.

    Im Vergleich zum letztjährigen Bubble Index seien die Preise in vielen europäischen Metropolen um mehr als 5 Prozent gestiegen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lässt sich nicht sagen, inwieweit sich höhere Arbeitslosigkeit und düstere Aussichten für die Haushaltseinkommen auf die Wohnungspreise auswirken werden“, wird Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management, dort zitiert. „Klar ist jedoch, dass die derzeitige Beschleunigung auf kurze Sicht nicht nachhaltig ist.“

  • Wolkenkratzer sollen Solarstrom produzieren

    Wolkenkratzer sollen Solarstrom produzieren

    Gebäude gehören zu den grössten Energieverbrauchen. In Europa sind sie für ungefähr 40 Prozent des Stromverbrauchs und für 36 Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich, wie Venture Kick in einer Mitteilung schreibt. Insbesondere hohe verglaste Gebäude verbrauchen viel Energie. Im Sommer müssen sie aufgrund der grossen Fenster stark gekühlt und im Winter stark beheizt werden. Das Tessiner Jungunternehmen iWin will diesem Problem entgegenwirken.

    Die Firma arbeitet an einer Lösung, mit der vor allem grosse Gebäude mit Glasfassaden selbst erneuerbare Energie produzieren können. Konkret entwickelt sie spezielle Jalousien, welche als Photovoltaikanlage fungieren. Die zugrundeliegende Technologie wurde bereits an der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) validiert und zum Patent angemeldet.

    Die Jalousien von iWin sind den Angaben zufolge in einer Isolierglaseinheit versiegelt. Ein Vorteil der Lösung ist, dass sie nicht nur zur Energieproduktion dient, sondern gleichzeitig auch einen Licht- und Sonnenschutz bietet. Ausserdem stört sie die optische Erscheinung des Gebäudes nicht und kann auf einer grossen Fläche installiert werden.

    Mit seiner Entwicklung konnte das Start-up nun die Jury von Venture Kick überzeugen. Es gewinnt einen Förderbeitrag in der Höhe von 150’000 Franken. Damit will es die Entwicklung eines anwendungsfähigen Produkts vollenden, sodass es mit dem Verkauf starten kann.

  • Urdorfer S+U Bau baut Spitalskapelle wieder auf

    Urdorfer S+U Bau baut Spitalskapelle wieder auf

    Bei Errichtung des Neubaus des Spitals Limmattal in Schlieren musste die alte Spitalskapelle weichen. Der Schlieremer Stadtrat beschloss deshalb vor sechs Jahren laut einem Artikel in der „Limmattaler Zeitung“, die Kapelle aus dem Inventar der kulturhistorischen Objekte zu streichen. Sie stand ab da nicht mehr unter Schutz. Allerdings hat der Stadtrat auch einen Vertrag mit dem Spital abgeschlossen, der dieses zu einer möglichst detailgetreuen Rekonstruktion der Kapelle verpflichtet. Es wurde sogar vereinbart, dass es auch wieder einen Teich an der Spitalskapelle geben müsse,

    All das setzt jetzt Stefan Schmid mit seinem Team der S+U Bau AG in Urdorf um. Den Bauauftrag hat sein Unternehmen von Losinger Marazzi erhalten. Das Berner Bauunternehmen hat den Neubau des Spitals Limmattal verwirklicht. Der Auftrag lautet auf originalgetreuen Wiederaufbau der Kapelle aus den 60er Jahren und alle damit verbundenen Baumeisterarbeiten. Die Bauarbeiten sollen rasch beginnen, den ersten Baukran hat Schmid schon aufstellen lassen. Bis zum Frühjahr 2021 hofft man, fertig zu sein und die Kapelle wieder allen Einkehr und Ruhe suchenden Patienten und Besuchern öffnen zu können. Bisher hatte ihnen dazu nur ein dafür freigehaltener Raum im Spital dienen können.

    Die alt-neue Kapelle soll auch wieder unter Schutz stehen. Sie werde nach der Rekonstruktion wieder ins Inventar der kulturhistorischen Objekte aufgenommen, hatte der Schlieremer Stadtingenieur Hans-Ueli Hohl beim Beschluss über den Abriss versichert.

  • Houzy gewinnt die Baloise als Investorin

    Houzy gewinnt die Baloise als Investorin

    Die Baloise investiert laut einer Medienmitteilung in das Zürcher Proptech-Start-up Houzy. Damit will der Basler Versicherer sein Portfolio an innovativen Technologien rund um das Wohnen erweitern.

    Houzy betreibt eine digitale Plattform, die Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer ableitet. Sie kann beispielsweise errechnen, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Sie kann Eigentümer aber auch mit passenden Partnern für den Unterhalt oder andere Aufgaben verknüpfen. Dabei zahlen die Anbieter eine Fixgebühr pro Jahr, um auf der Plattform gezeigt zu werden. Für die Nutzer ist die Plattform kostenlos.

    Mit der Investition von Baloise schliesst Houzy eigenen Angaben zufolge seine Serie-A-Finanzierungsrunde ab. Im Rahmen der Runde habe das Start-up „mehrere Millionen“ Franken für das weitere Wachstum in der Schweiz gesammelt. Neben der Baloise konnte sich Houzy im Sommer auch eine Investition von der Zürcher Grossbank UBS sichern. Die Aktienmehrheit halten nach wie vor die Gründer.

    „Wir haben gezielt Partner gesucht, die nicht nur in Houzy investieren, sondern als strategische Partner zu uns passen. Mit der Baloise und ihrem Home-Ökosystem werden zahlreiche Synergien entstehen, die unsere Entwicklung schneller vorantreiben, worauf wir uns alle sehr freuen“, sagt Stefan Schärer, CEO von Houzy.

  • Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    In diesem Herbst beginnt Energie 360° laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten an den ersten Standorten von Coop. Die Ladesäulen entstehen sowohl an Coop-Verkaufsstellen als auch in Einkaufszentren. Bis Ende Jahr will die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin 20 von rund 100 geplanten Coop-Standorten ausstatten. Die weiteren Ladestationen folgen bis Mitte 2023.

    Martin Kessler, Leiter Mobilität bei Energie 360°, wird in der Mitteilung zitiert: „Unser Ziel ist, die Elektromobilität einfach und breit verfügbar zu machen. Da soll keine Region der Schweiz länger warten müssen als die andere.“ Das bedeutet, dass bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts von Energie 360° und Coop alle Regionen – von Basel bis ins Tessin und von Genf bis nach St.Gallen – von Beginn an gleichmässig berücksichtigt werden sollen.

    Salome Hofer, Leiterin Nachhaltigkeit/Wirtschaftspolitik bei Coop: „Mit den Elektroladestationen möchten wir dem Bedürfnis unserer Kundinnen und Kunden nach Lademöglichkeiten bei unseren Verkaufsstellen nachkommen und gleichzeitig die Verringerung der Treibhausgasemissionen vorantreiben.“

    Dem jetzt beginnenden Bau der Ladesäulen ist eine zweijährige Pilotphase vorausgegangen. Danach hat sich Coop für die Zusammenarbeit mit Energie 360° und deren Tochtergesellschaft swisscharge.ch entschieden.

    Der an den Stationen angebotene Ladestrom – 22 Kilowatt Wechselstrom – stamme vorwiegend aus ökologischer Produktion, hebt Energie 360°hervor. Je nach Ladestärke des Elektroautos lädt es damit in einer Stunde Energie für bis zu 150 Kilometer Fahrt. Der Strompreis ist bei allen Coop-Ladestationen gleich. Die Ladestationen sind ins Netz von swisscharge.ch, das über 48’000 Lademöglichkeiten in ganz Europa umfasst, eingebunden.

  • Projekt Baufeld Hotel in Geroldswil ist gesichert

    Projekt Baufeld Hotel in Geroldswil ist gesichert

    Mit mehr als 60 Prozent haben die Geroldswiler und Geroldswilerinnen einen Zusatzkredit von 650‘000 Franken bewilligt, der den 2017 zu knapp bemessenen Projektierungskredit auf rund 2,6 Millionen Franken erhöht. Damit kann die Arbeit am Projekt weitergehen. Entstehen soll eine Zentrumsüberbauung mit Unterniveaugarage, einem Grossverteiler im Sockelgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen. Für die Bewilligung der zusätzlichen Mittel stimmten laut Medienmitteilung der Gemeinde Geroldswil 872 Stimmberechtigte. Dagegen standen 559 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 50,45Prozent.

    Die Pachtverträge für das Hotel Geroldswil sowie die Pizzeria am Dorfplatz sind befristet und laufen am 31. Dezember 2021 aus, hatte die Gemeinde bei der Vorstellung des Projekts mitgeteilt. Aufgrund einer Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsstudie sollen die beiden Geschosse mit den Hotelzimmern in Wohnungen umgenutzt werden. Als Ergänzung soll im nordwestlichen Grundstücksteil ein Neubau mit Familienwohnungen als sogenannter Punktbau erstellt werden. Der heutige Gemeindesaal soll abgebrochen und durch einen neuen, modernen und gut ausgerüsteten Gemeindesaal als Verbindungstrakt zwischen dem heutigen Hotel Geroldswil und dem Mehrfamilienhaus realisiert werden. Am Dorfplatz sollen ein bis zwei Gastronomiebetriebe Platz finden, hiess es dort weiter.

    Der parteilose Gemeindepräsident Michael Deplazes wird in einem Artikel der „Limmattaler Zeitung“ zitiert: „Die Stimmbürger erkennen die Notwendigkeit des Projekts und verstehen, weshalb wir in altersgerechte Wohnungen und in einen Neubau investieren.“  Die Planer und Architekten können laut Deplazes nun ihre Arbeit wieder aufnehmen: „Wir haben bis zur Genehmigung des Zusatzkredits einen Projektstopp verhängt, weil wir nicht Geld ausgeben können, das wir gar nicht haben.“

    Die nächste Urnenabstimmung findet am 13. Juni 2021 statt. Dann soll das Volk über den Baukredit befinden. „Wir rechnen mit schätzungsweise 26 Millionen Franken“, sagte Deplazes.

  • Bund präzisiert Vorgaben für Windenergie

    Bund präzisiert Vorgaben für Windenergie

    „Das Energie- und das Raumplanungsgesetz verpflichten die Kantone seit 2018 explizit, in ihren Richtplänen Gebiete zu bestimmen, die sich für die Nutzung von Windenergie eignen“, erläutert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat auf seiner Sitzung vom 25. September dadurch nötig gewordene Anpassungen an das Konzept Windenergie verabschiedet. An diesem Konzept müssen sich alle Planungs- und Projektträger orientieren.

    Im Konzept Windenergie werden Nutzungs- und Schutzinteressen gegeneinander abgewogen. Aus dieser Abwägung leite der Bund Gebiete ab, die seiner Ansicht nach für die Nutzung von Windenergie in Frage kommen. Die Interessen des Bundes bei Natur- und Landschaftsschutzgebieten sowie militärischen und zivilen technischen Anlagen des Bundes müssen von den Kantonen bei der Ausweisung von Gebieten für die Nutzung von Windenergie berücksichtigt werden. Das angepasste Konzept legt fest, dass Windanlagen unter bestimmten Bedingungen in Landschaften von nationaler Bedeutung errichtet werden können. In Biotopen von nationaler Bedeutung wird der Bau von Windanlagen hingegen ausgeschlossen.

    Die Kompetenz für die Festlegung der konkreten Gebiete, die für die Nutzung von Windenergie in Frage kommen, verbleibe bei den Kantonen, heisst es in der Mitteilung weiter. In den vom Bund bereits genehmigten Richtplänen der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Neuenburg, Schaffhausen, Solothurn, St.Gallen, Waadt und Wallis seien bereits mehr als 50 solcher Gebiete definiert worden. Darüber hinaus weist die Mitteilung auf eine Reihe von in der Planung bereits weit fortgeschrittene Windenergieprojekte hin.

  • Spatenstich für neue Schule Pavillon Stierenmatt

    Spatenstich für neue Schule Pavillon Stierenmatt

    Der Neubau des Pavillon Stierenmatt auf dem Areal Hunziker im Gebiet Limmatfeld soll am 1. Oktober beginnen. Entstehen wird ein temporäres Schulhaus der Schuleinheit Stierenmatt. Das soll laut Mitteilungder Stadt Dietikonneun Primarklassen Platz bieten. Die Schaffung von Schulraum im Stadtteil Limmatfeld ist schon länger geplant. „Aufgrund von ausstehenden kantonalen Planungen verzögert sich der Bau des geplanten Schulhauses auf dem der Stadt gehörenden Areal Stierenmatt und kann voraussichtlich frühestens 2028 fertiggestellt werden“, hiess es in einer Mitteilung der Stadt Dietikon anlässlich der Abstimmung über die Kreditfinanzierung des Projekts zur Begründung einer temporären Lösung.

    In der Abstimmung im Juni hatten sich laut Mitteilungder Stadt 2056 Stimmberechtigte für und 735 gegen den Kredit ausgesprochen. Damit war die Vorlage für einen Kredit von 15,2 Millionen Franken genehmigt.

    Die Bauarbeiten für die temporäre Schule sollen im August 2021 abgeschlossen sein. Zum Spatenstich am Donnerstag, 1. Oktober um 17.30 Uhr, ist die gesamte Bevölkerung eingeladen. Eine Anmeldung sei nicht nötig. Aufgrund der aktuellen Pandemielage stehen allerdings keine Tische und Bänke und auch keine Toilettenanlage zur Verfügung. Jeder Besucher sei gesetzmässig dazu verpflichtet, sich in eine Anwesenheitsliste für das Contact-Tracing einzutragen, macht die Einladung aufmerksam.