Schlagwort: Immoinvest

  • Primeo Energie baut neue Wärmezentrale in Allschwil

    Primeo Energie baut neue Wärmezentrale in Allschwil

    Primeo Energie baut laut einer Medienmitteilung zwischen Hallenbad und Musikschule in Neuallschwil eine neue unterirdische Wärmezentrale für den bestehenden Wärmeverbund. Am Mittwoch ist offiziell der Grundstein gelegt worden. Die Anlage wird mit zwei Hackholzkesseln mit einer Leistung von je 840 Kilowatt betrieben. Zusätzlich nutzt eine Wärmepumpe die Umweltwärme und Abwärme des Hallenbads. Damit werden 80 Prozent der benötigten Energie erzeugt. Die Anlage wird im Frühsommer 2021 in Betrieb gehen.

    „Die Gemeinde und Primeo Energie setzen ein weiteres Zeichen für eine erneuerbare, CO2-neutrale Wärmeversorgung“, so Gemeinderatspräsidentin Nicole Nüssli-Kaiser. „Mit dieser Heizzentrale beheizen wir nicht nur das Schulhaus, sondern ermöglichen dem ganzen Quartier, auf erneuerbare Wärmeenergie zu setzen.“

    Diese neue Wärmezentrale sei ein weiteres Puzzlestück im Wärmenetzverbund, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie werde durch eine Fernleitung mit dem ebenfalls primär mit Hackholz befeuerten Wärmeverbund beim Alterszentrum am Bachgraben verbunden. Dadurch liessen sich zwischen den beiden Quartierwärmeverbünden Synergien nutzen. An den Verbund sollen weitere Liegenschaften angeschlossen werden. Durch den Zusammenschluss mehrerer Zentralen werde die Versorgungssicherheit zusätzlich erhöht.

  • Alten-Wohnungen in Bergdietikon sollen modernisiert werden

    Alten-Wohnungen in Bergdietikon sollen modernisiert werden

    Die Stiftung altersgerechtes Wohnen in Bergdietikon (AGW) hat die Anlage im Schlittental vor 25 Jahren nach dem damals modernen Stand an Ausstattung und Technik gebaut. Die Gemeinde Bergdietikon hatte damals das Areal zur Verfügung gestellt. Heute haben sich Ansprüche und Bedürfnisse weiterentwickelt. Deshalb will der Stiftungsrat die Situation analysieren, indem er neben dem Wohnungsmix und dem Ausbaustandard auch die Frage der Preisgestaltung und nicht zuletzt auch die einzelnen besonders behindertengerechten Wohnformen prüft, wie es in einer Mitteilung heisst. Bis Ende Jahr soll ein Vorschlag für die Sanierung des Gebäudes zur Erfüllung der zeitgemässen Bedürfnisse vorliegen.

    Die Mietwohnungen, die anders als in Altenwohnheimen ohne Dienstleistungen angeboten werden, seien „ein wenig in die Jahre“ gekommen und entsprächen nicht mehr dem heutigen Standard. Einige der insgesamt 18 Wohnungen habe man deshalb trotz insgesamt deutlicher Nachfrage nicht mehr vermieten können.

    Um die echten Bedürfnisse zu ermitteln, sollen Bewohnerinnen und Bewohner und auch Interessenten nach ihren Vorstellungen befragt werden. Eines aber steht schon fest: Serviceleistungen, wie sie in Altersheimen oder grösseren Institutionen angeboten werden, sind wirtschaftlich nicht tragbar.

    Das Wohnhaus für altersgerechtes Wohnen liegt unmittelbar beim Ortskern von Bergdietikon. In wenigen Gehminuten sind die Post, das Zentrum, der Volg-Laden, der Friedhof sowie die Bushaltestelle zu erreichen, beschreibt die Stiftung das Objekt. Und fügt hinzu: Mit Fernsicht ins Limmattal und Ausblick auf die bergseitige Hügellandschaft.

  • Helvetia investiert im RhyTech-Quartier

    Helvetia investiert im RhyTech-Quartier

    Das aus zwei Hochhäusern, einem Mehrfamilienhaus und der umgebauten historischen Halle 22 des ehemaligen Alusuisse-Areals bestehende RhyTech-Quartier soll öffentliche und private Nutzungen vereinen, informiert die Halter AG in einer Mitteilung. Das Zürcher Bauunternehmen wird das RhyTech-Quartier als Totalunternehmerin realisieren. Mit den Bauarbeiten soll im November dieses Jahres begonnen werden. Fertigstellung und Bezug des Quartiers sind für das erste Quartal 2024 angepeilt.

    Für das kleinere der beiden Hochhäuser hat die Totalunternehmerin Helvetia Versicherungen als Investorin gewinnen können. Die Versicherungsgesellschaft werde die geplanten Wohnungen als Mietwohnungen realisieren und auch das Restaurant im 17. Stock vermarkten, erläutert Halter. „Das Projekt ist hervorragend auf das Marktumfeld zugeschnitten und bietet eine nachhaltige Investition in einer aufstrebenden Gemeinde in der Region Schaffhausen“,  wird Daniel Wehrli, verantwortlicher Projektleiter von Helvetia, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge ist für das Restaurant im Hochhaus bereits ein Mieter gefunden worden.

    Das zweite Hochhaus und das Mehrfamilienhaus sind als Stockwerkseigentum angelegt. Dabei seien von den 96 Stockwerkseigentumswohnungen im Hochhaus bereits 39 und im Mehrfamilienhaus rund ein Viertel der Wohnungen vergeben, schreibt Halter. Im Hinblick auf das rund drei Jahre entfernte Bezugsdatum sei dies „ein sehr guter Reservierungsstand“, meint Halter-CEO Markus Mettler. Für die Halle 22 hat Halter zudem bereits die Migros als Ankermieterin gewinnen können.

  • Immobilienfonds der Zurich gehört neu zu Top 3

    Immobilienfonds der Zurich gehört neu zu Top 3

    In nur zwei Jahren sei die Zurich Invest AG zu einem wichtigen Anbieter für Immobilienanlagen geworden, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Ihr Fonds „ZIF Immobilien Direkt Schweiz“ steige mit der Kapitalerhöhung im September und einem künftigen Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Franken zu den grössten nicht-kotierten Schweizer Immobilienfonds auf. Lanciert hatte die Zurich Invest AG den Fonds im Oktober 2018. Im vergangenen Jahr war die erste Kapitalerhöhung erfolgt.

    Das schnelle Wachstum des Immobilienfonds sei möglich, „weil Zurich als globaler Versicherer zu den wichtigsten Immobilienbesitzern der Schweiz gehört und ein Portfolio aus attraktiven Gebäuden über lange Zeit aufbauen konnte“, heisst es in der Mitteilung. Auch das veränderte Angebot der Lebensversicherungen habe ihren Anteil am inzwischen 80-prozentigen Anteil erstklassiger Immobilien im Zurich-Fonds. Da sie inzwischen weniger Garantieprodukte enthalten, seien weniger Immobilien notwendig, um die Verpflichtungen zu garantieren. „Daher hat Zurich die Möglichkeit, Immobilien an den begehrtesten Lagen in einen Fonds überzuführen.“

    Wie es weiter heisst, laufe die zweite Kapitalerhöhung über rund 340 Millionen Franken und erfolgt am 21. Oktober. Die Zeichnungsfrist dauert vom 21. September bis 2. Oktober. Die neue Tranche umfasst insgesamt 20 Liegenschaften. „Neben der erstklassigen Lage zeichnen sich die Gebäude dadurch aus, dass wir das Ziel verfolgen, ihren Betrieb künftig CO2-neutral erfolgen zu lassen“, so Martin Gubler, CEO der Zurich Invest AG. Die ersten beiden Tranchen des Fonds 2018 und 2019 seien stark überzeichnet gewesen. Mit seiner Wertentwicklung sei er „äusserst zufrieden“.

  • Clevertrailer ist jetzt auch ein Werbeträger

    Clevertrailer ist jetzt auch ein Werbeträger

    Die Clevertrailer GmbH hat die Anwendungsmöglichkeiten ihres Leichtbauanhängers nochmals erweitert. Wie das Unternehmen mit Sitz in Lyss mitteilt,  kann dieser nun auch mit einem LED-Bildschirm gemietet werden. Dieser weist eine Höhe von 160 Zentimetern und eine Breite von 208 Zentimetern auf. Er kann für Werbestandbilder ebenso benutzt werden wie für das Abspielen von Werbefilmen oder für Fernsehübertragungen.

    Der LEDtrailer wird künftig dank seiner Batterie mit Solarpanel auch über eine autonome Energieversorgung verfügen und kann daher praktisch überall eingesetzt werden. Damit ist er für Veranstaltungen von Unternehmen, Organisationen und Privaten gleichermassen geeignet.

    Anfragen für Mietzwecke sind über die eigene Internetseite des LEDtrailers oder über info@clevertrailer.ch möglich.

  • ABB liefert Ladegeräte an chinesische E-Auto-Fabrik

    ABB liefert Ladegeräte an chinesische E-Auto-Fabrik

    Ladegeräte von ABB stellen in einer E-Auto-Fabrik der chinesischen Dongfeng Motor Group und der japanischen Honda Motor Company die Ladeleistung für bis zu 120’000 Fahrzeuge sicher. Dongfeng Honda wird damit in seinem mehr als 980’000 Quadratmeter grossen Werk in Wuhan die Montage- und Prüfstrassen bestücken.

    Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt, habe Dongfeng Honda dafür „aufgrund seiner vorherigen guten Erfahrungen mit Nieder- und Mittelspannungsprodukten von ABB“ eine Reihe verschiedener Ladegeräte ausgewählt.

    Im Rahmen seines Industrieentwicklungsplans bis 2035 für energiesparende und mit neuen Energien betriebene Fahrzeuge geht China davon aus, dass bis 2025 jedes vierte im Land verkaufte Neufahrzeug ein Elektroauto sein wird. Bis 2030 sollen mehr als 64 Millionen auf chinesischen Strassen unterwegs sein.

    „Die Entwicklung der Ladekapazität muss mit den boomenden Absatzzahlen bei Elektroautos Hand in Hand gehen“, wird Frank Mühlon in der Mitteilung zitiert, Leiter der E-Mobility Infrastructure Solutions bei ABB. „Wir freuen uns, Dongfeng Honda bei der Umsetzung ihrer Elektrofahrzeugstrategie zu unterstützen.“

  • Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

    Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

    Beat Christen und sein Co-Pilot Peter Morf vom Hightech Zentrum Aargau (HTZ) haben ihre erste Teilnahme an der Wave Trophy laut einer Medienmitteilung erfolgreich beendet. Das E-Mobil-Team Mission Innovation Aargau legte in seinem Tesla Model S P85D in acht Tagen 1818 Kilometer pannenfrei zurück. Start war in Brugg-Windisch, die Schlussankunft im Entlebuch. In der Gesamtwertung belegte es unter rund 30 teilnehmenden Teams Platz zwei. Zudem gewann es den von Schülern vergebenen Publikumspreis.

    Die diesjährige Route führte entlang der Grand Tour of Switzerland durch alle vier Sprachregionen und über neun Alpenpässe. Dabei hätten die Teams nicht nur in Aktion, sondern auch während ihrer geplanten Aufenthalte in 23 Ortschaften und bei weiteren 23 Zwischenstopps „beste Werbung für die Elektromobilität“ gemacht, heisst es in der Mitteilung. Die meisten Infotreffen mit Behörden, Schulen und der Bevölkerung seien gut besucht gewesen. Auf der Internetseite des HTZ konnten Interessierte den Reise-Blog der beiden Fahrer mitverfolgen.

    Weil das Motto der diesjährigen Wave-Rallye „Energy Tour“ lautete, wurden auch zahlreiche Energieprojekte besichtigt, darunter das erste schwimmende Solarkraftwerk der Alpen auf dem Lac des Toules im Wallis und die Windräder auf dem Rengg-Pass im Entlebuch. „Die erneuerbaren Energien passen gut zur E-Mobilität und die Wave hat gezeigt, dass diese Kombination funktioniert“, wird Peter Morf, Co-Pilot und Schwerpunktleiter Energietechnologien und Ressourceneffizienz des HTZ, in der Mitteilung zitiert. Nur die „Durchgängigkeit der verschiedenen Ladesysteme“ stelle „noch eine Herausforderung dar“, so Pilot Beat Christen.

  • Bund setzt Stromsparprogramm fort

    Bund setzt Stromsparprogramm fort

    Für die Wettbewerbliche Ausschreibung 2020 für Programme sind bei der Geschäftsstelle ProKilowatt insgesamt 16 Anträge eingegangen. Laut einer Medienmitteilung erhielten zwölf davon eine Förderzusage. Den Zuschlag erhielten die Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis, also mit der billigsten eingesparten Kilowattstunde. Diese Programme reichen von Stromsparmassnahmen für Betriebe der Lebens- und Futtermittelbranche bis zu Energieoptimierungen in Rechenzentren.

    Zusätzlich waren Anfang Juli auch neun neue Projekte ausgewählt worden. Das Bundesamt für Energie unterstützt auf diese Weise unter anderem die Sanierung von Lüftungsanlagen in einem Lebensmittelbetrieb und den Ersatz von Motoren in industriellen Produktionsprozessen. In diesem Jahr hat das Bundesamt für Energie Antragstellern bereits 29 Millionen Franken an Fördermitteln zugesprochen.

    Insgesamt steht dem Bund für die Ausschreibungen für Projekte und Programme 2020 ein Betrag von 50 Millionen Franken zur Verfügung. Am 4. September ist die Eingabefrist für die dritte Projektrunde des Jahres sowie für Programme zur Förderung von energieeffizienten Haushaltsgeräten abgelaufen. Die eingegangenen Anträge werden derzeit geprüft. Die Antragsteller erhalten die Förderbescheide Mitte November. Ab Anfang November können Anträge für die Wettbewerblichen Ausschreibungen 2021 eingereicht werden. Die Eingabetermine für Projekte sind der 5. Februar, der 23. April und der 3. September 2021.

  • Peach Property gewinnt Ares als Ankeraktionär

    Peach Property gewinnt Ares als Ankeraktionär

    Die Peach Property Group plant, in Deutschland weitere Portfolioankäufe zu tätigen, erläutert das auf Wohnungsimmobilien spezialisierte Zürcher Unternehmen in einer Mitteilung. Die Mittel will Peach Property über eine Kapitalbasisaufstockung um 200 Millionen Franken aufbringen. Dazu soll eine Pflichtwandelanleihe platziert werden.

    Der Zeichner von drei Vierteln der Pflichtwandelanleihe stehe bereits fest, informiert Peach Property in der Mitteilung weiter. Konkret wird ein Fonds des global aktiven Managers alternativer Anleihen, Ares Management Cooperation, 150 Millionen Franken zeichnen. Damit sichere sich Ares einen Anteil von rund 30 Prozent an Peach Property und steige zum grössten Einzelaktionär des Zürcher Immobilienunternehmens auf, heisst es in der Mitteilung. Im Zuge des Einstiegs soll der Managing Director der Ares Real Estate Group, Klaus Schmitz, in den Verwaltungsrat der Peach Property Group gewählt werden.

    „Wir freuen uns sehr, Ares als neuen Ankeraktionär gewinnen zu können welcher weitreichende Erfahrungen im deutschen Wohnimmobiliensektor mitbringt“, wird Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group, in der Mitteilung zitiert. Ares wiederum sieht die Beteiligung an dem Zürcher Immobilienunternehmen „als hervorragende Möglichkeit, in eine der defensiveren Anlageklassen in Europa zu investieren und gleichzeitig vom attraktiven Wachstum der Peach Property Group zu profitieren“, erläutert John Ruane, Co-Leiter der Ares European Real Estate Group.

  • Energieversorger setzen auf Zusammenarbeit

    Energieversorger setzen auf Zusammenarbeit

    Zunehmende Digitalisierung und branchenübergreifende Zusammenarbeit eröffnen den Energieversorgungsunternehmen (EVU) in der Schweiz neue Geschäftsfelder. Laut den Ergebnisse der Stadtwerkestudie 2020 des Beratungsunternehmens EY und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft sehen 80 Prozent der Energieversorger grosses Synergiepotenzial bei der Telekommunikation, 71 Prozent in der Wohnungswirtschaft und 69 Prozent in der Wärmeindustrie. Die Umfrage wurde laut einer Medienmitteilung in der Schweiz und in Deutschland durchgeführt, schweizweit unter 49 EVU.

    Damit, so heisst es in einer Medienmitteilung von EY, habe sich das Potenzial für Kooperationen aus Sicht der EVU noch einmal erhöht: 2019 sahen nur 50 Prozent grosses Synergiepotenzial in der Telekommunikation und 67 Prozent in der Wohnungswirtschaft. Die Wärmeindustrie wurde damals nicht abgefragt.

    Auf der Suche nach aussichtsreichen Geschäftsmodellen würden die EVU künftig noch stärker über den eigenen Tellerrand schauen, so Benjamin Teufel, Leiter des Energiesektors in der Schweiz. „Insbesondere die Wohnungswirtschaft bietet sich als Kooperationspartner an: Dezentrale und klimafreundliche Energielösungen werden immer wichtiger.“ Wie EY in einem weiteren Artikel ausführt, seien auf digitalen Daten basierende Plattformgeschäfte für die Wohnungswirtschaft denkbar. „Stadtwerke sind prädestiniert, die Betreiber dieser Plattformen zu sein“, heisst es dort.

    Insgesamt 71 Prozent der EVU erwarten, dass sie bei der dezentralen Stromerzeugung als Plattformbetreiber auftreten können, 67 Prozent in der Elektromobilität und 71 Prozent im Bereich Smart Metering, also der Nutzung intelligenter Stromzähler. Entsprechend zeigt die Stadtwerkestudie 2020 auch, dass 84 Prozent der Energieversorger das Smart Metering für die wichtigste Technologie der digitalen Transformation halten. „Die Smart Meter werden als Datendrehscheibe zu zahlreichen neuen Anwendungen, Produkten und Geschäftsmodellen führen“, wird Teufel hierzu zitiert.

    Im Artikel „Wie Stadtwerke in Zukunft von Smart Metering profitieren können“ erklärt EY: „Je mehr Unternehmen die Smart Meter-Daten für ihr Business nutzen und je mehr diese Services untereinander vernetzt werden können, desto stärker wächst das Plattformgeschäft. Typischerweise partizipiert der Plattform-Betreiber, hier das Stadtwerk, an den Transaktionserlösen.“

  • LafargeHolcim verstärkt Anstrengungen für Klimaziele

    LafargeHolcim verstärkt Anstrengungen für Klimaziele

    Als erster global aktiver Baustoffkonzern habe LafargeHolcim sich zu wissenschaftlich fundierten Zielen bei der Reduktion seines CO2-Fussabdrucks verpflichtet, erläutert der Zuger Zementriese in einer Mitteilung. Konkret wird LafargeHolcim sich an der Kampagne der Science-Based Targets Initiative (SBTi) beteiligen. Sie verfolgt das Ziel, Unternehmen zu wissenschaftlich fundierten, messbaren Zielsetzungen zu motivieren, mit denen das Klimaziel der Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius eingehalten werden kann.

    Im Rahmen der Kampagne werde LafargeHolcim die CO2-Emissionen pro Tonne zementartiger Baustoffe auf 475 Kilogramm senken, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung. Des Weiteren will der Zuger Baustoffkonzern den Einsatz von kohlenstoffarmen und CO2-neutralen Baustoffen stärken. Zudem soll der Fussabdruck des Unternehmens durch die Steigerung der Wiederverwendung und Wiederverwertung von Abfällen und Nebenprodukten verkleinert werden. Insgesamt will LafargeHolcim die direkten Treibhausgasemissionen und die CO2-Emissionen aus zugekaufter Elektrizität bis 2030 gegenüber 2018 um über 20 Prozent senken.

    „Als weltgrösster Zementhersteller übernehmen wir eine Schlüsselrolle, um die Herausforderungen der heutigen Klimakrise zu bewältigen“, wird Magali Anderson, Chief Sustainability Officer von LafargeHolcim, in der Mitteilung zitiert. „Auf unserem Weg zu einem ,Net-Zero‘-Unternehmen sind wir nicht nur Teil der Lösung, sondern wir unterstützen auch unsere Kunden dabei, ihre Ziele in der Reduktion von Kohlenstoffen zu erreichen.“

  • Stilllegungs- und Entsorgungsfonds weisen Gewinne aus

    Stilllegungs- und Entsorgungsfonds weisen Gewinne aus

    Die von den Betreibern von Kernanlagen zu äufnenden Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (STENFO) sollen die Kosten für die Stilllegung der Schweizer Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle decken, erläutert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat in seiner Sitzung vom 18. September die Jahresberichte der beiden Fonds für das Berichtsjahr 2019 genehmigt. Derzeit sind in beiden Fonds zusammen 8,492 Milliarden Franken angehäuft. Ende 2018 hatten sich die Fondsbeträge auf 7,492 Milliarden Franken addiert.

    Im Stilllegungsfonds stehen derzeit 2,724 Milliarden Franken für Stilllegung und Abbruch der Kernanlagen und die Entsorgung der dabei entstehenden radioaktiven Abfälle bereit. Die Mittel überstiegen den für Ende 2019 angestrebten Soll-Betrag von 2,525 Milliarden Franken um 198,8 Millionen Franken, schreibt der Bundesrat. Dabei hatte eine Anlagenrendite von 12,26 Prozent zu einem Gewinn von 297,9 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung des Fonds geführt.

    Der für die Kosten der Entsorgung von radioaktiven Abfällen eingerichtete Entsorgungsfonds wies zum Jahresende 2019 Mittel in Höhe von 5,768 Milliarden Franken aus. Der Fonds notierte damit um 615 Millionen Franken über seinem Soll-Betrag von 5,153 Milliarden Franken, informiert der Bundesrat. Im Vergleich zum Jahresende 2018 konnte ein Gewinn von 666,8 Millionen Franken verbucht werden. Er resultierte aus einer Anlagenrendite von 13,09 Prozent.

  • Strabag setzt in der Fahrweid auf 3D-Modelle

    Strabag setzt in der Fahrweid auf 3D-Modelle

    Geroldswil, Weiningen und Limeco sind Bestandteil der Bauherrenschaft beim Gemeinschaftsprojekt Entwässerung Fahrweid. Im Rahmen des Projekts wird eine neue Abwasserkanalisation realisiert. Für das zentrale Schachtbauwerk setzt die Baufirma Strabag auf das Building Information Modeling (BIM), wies in einer Mitteilung heisst. Dabei wird eine Software für die Planung genutzt, durch welche unter anderem 3D-Modelle der zu realisierenden Bauwerke erstellt werden.

    „Das zentrale Schachtbauwerk führen wir gemeinsam mit den Planern der Firma ILF Schweiz mittels OpenBIM2Field als Pilotprojekt durch“, wird Stijepan Ljubicic in der Mitteilung zitiert, BIM-Manager bei Strabag. Dabei haben sich insbesondere die 3D-Modelle als hilfreich erwiesen. „Ein grosser Vorteil ist die optische Darstellung. Pläne in 3D sind einfacher verständlich als komplizierte Papierpläne, gerade auch für Leute im Team, die andere Sprachen sprechen – sie verstehen das 3D-Modell besser und schneller“, heisst es von Polier Adrian Wildhaber. Aber auch Änderungen seien so leichter umzusetzen als mit Plänen auf Papier, sagt Bauführer Sven Landis, „im Modell werden sie ganz einfach via Knopfdruck generiert“.

  • Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) planen, bis 2027 insgesamt 126 Elektrobusse zu beschaffen. Damit setzen die BVG den gesetzlichen Auftrag um, ihre Angebote im öffentlichen Verkehr des Kantons Basel-Stadt bis 2027 mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben. In den kommenden Tagen schreiben die BVB die erste Beschaffungsetappe von 62 E-Bussen aus. Sie sollen 2022 in Betrieb gehen. „Ich freue mich, dass wir nun nach einer langen Planungsphase endlich die ersten konkreten Schritte hin zu einem umweltfreundlichen und modernen E-Bussystem machen können“, wird BVB-Direktor Bruno Stehrenberger in einer Medienmitteilung zitiert.

    Ebenfalls öffentlich ausgeschrieben werden dieser Tage die Leistungen für den Generalplaner der Garage Rank. Sie werde zwischen 2023 und 2027 vollständig neu gebaut, weil sie nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dort auch Wohnraum realisiert werden. Während dieser Bauphase werden die Busse auf zwei Ersatzarealen abgestellt.

    Für den Aufbau einer entsprechenden Ladestruktur in der Garage Rank und in den provisorischen Abstellbereichen sind die Industriellen Werke Basel (IWB) zuständig. Zudem werden die IWB an fünf Endhaltestellen sogenannte Gelegenheitsladestellen installieren, wo Busse während ihrer Wartezeit Strom nachladen können. Das steigere ihre Reichweite und mache das gesamte Busnetz flexibler.

    Die Umrüstung der Busflotte kostet insgesamt rund 360 Millionen Franken. Davon entfallen rund 147 Millionen Franken auf die Beschaffung der E-Busse. Etwa 161 Millionen Franken kosten der Neubau der Garage Rank, die Provisorien und weitere kleinere Infrastrukturanpassungen. Auf rund 52 Millionen Franken belaufen sich die Kosten für den Aufbau der Ladeinfrastruktur durch die IWB. Das entsprechende Darlehensbegehren liegt nun beim Grossen Rat.

  • Immobilien-Summit beleuchtet Wandel

    Immobilien-Summit beleuchtet Wandel

    Bereits im Eingangsreferat von André Ingold stand das Thema Wandel im Mittelpunkt des diesjährigen Immobilien-Summit der Flughafenregion Zürich AG (FRZ). Konkret stellte der frisch gewählte Präsident der FRZ die rund 20 grossen geplanten oder im Bau befindlichen Bauprojekte in der Flughafenregion vor, erläutert die FRZ in einer Mitteilung zur Veranstaltung. Exemplarisch hatte Ingold den geplanten Stadtteil Steinacker in Kloten herausgestrichen. Hier soll entlang der Glattalbahn ein Stadtgebiet für 6700 Bewohner und 4000 Beschäftigte entstehen.

    Als Hauptredner hatte die FRZ den langjährigen Bundesminister und ehemaligen deutschen Vizekanzler (SPD), Sigmar Gabriel, gewinnen können. Der im Mai in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewählte ehemalige Spitzenpolitiker ging in seinem Referat auf die Herausforderungen für Europa wie den Brexit, die Coronavirus-Pandemie und den Handelskrieg zwischen den USA und China ein. Im Hinblick auf die Schweiz erklärte Gabriel, die Entwicklung der Schweiz spräche dafür, „dass der bisherige Weg dieses Landes richtig war“. Dabei habe sich das Land  „gerade wegen dem engen und entspannten Verhältnis zur EU so gut entwickelt“, meinte Gabriel.

    Tobias Straumann legte seine Sicht auf die Entwicklungen am Immobilienmarkt dar. „In den nächsten ein bis zwei Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit einer Immobilienkrise bei null Prozent“, wird der Wirtschaftshistoriker in der Mitteilung zitiert. Ihm zufolge droht weder ein Zinsschock noch ein „ruinöser Verdrängungswettbewerb“.

    In weiteren Referaten stellten Unternehmerpersönlichkeiten wie André Wyss, CEO der Implenia AG, Christine Novakovic, Vorstandsvorsitzende von UBS Europe SE, Romeo Deplazes, Bereichsleiter Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung der Energie 360° AG, und  Rudolf Tschopp, Partner bei Asia Green Real Estate die Strategien ihrer Unternehmen im Umgang mit den globalen Transformationsprozessen vor.

  • Eberhard gewinnt den Umweltpreis der Wirtschaft

    Eberhard gewinnt den Umweltpreis der Wirtschaft

    Der Umweltpreis der Wirtschaft wird jährlich vergeben und soll Unternehmen für Erfolg und nachhaltiges Handeln auszeichnen. Trägerin des Preises 2020 ist die Eberhard Bau AG mit Sitz in Kloten. Das Unternehmen hat eine Lösung für Wiederverwendung und Wiederverwertung der grossen Mengen von Bauschutt gefunden, die ständig anfallen. Unter dem Stichwort „Urban mining“ – die Stadt als Rohstoffquelle – ist das Familienunternehmen seit anderthalb Jahrzehnten einer der Pioniere der Wiederverwendung von bereits genutzten Baumaterialien. Heute werden laut Medienmitteilung in seinem Recycling-Zentrum jährlich bis zu 450’000 Tonnen mineralischer Schutt verarbeitet, welcher für Neubauten zur Verfügung steht.

    Nach Ansicht von Patrick Eberhard, Bereichsleiter Verkauf Baustoffe, fehlt in der Baubranche oft das Bewusstsein, dass Bauabfälle den grössten Abfallstrom der Schweiz darstellen. Die Firma Eberhard verwerte abgerissene Häuser, um aus diesen Rohstoffen komplett neue Bauten zu erstellen. So sei die neue Europaallee in Zürich zu 99 Prozent mit Qualitätsbaustoffen aus zweiter Hand gebaut worden.

    „Die Schweiz braucht den Umweltpreis der Wirtschaft, weil Veränderungen mit Leuchttürmen beginnen, an denen man sich orientieren kann“, zitiert die Medienmitteilung die Jurypräsidentin und Alt-Bundesrätin Doris Leuthard.

  • Kanton Solothurn will aus Alpiq aussteigen

    Kanton Solothurn will aus Alpiq aussteigen

    Der Kanton Solothurn trennt sich von seinem Anteil an Alpiq. Derzeit hält er mit 1‘563‘520 Aktien einen Anteil von 5,61 Prozent am Lausanner Energiekonzern. Wie der Regierungsrat in einer Mitteilung schreibt, will er davon 861‘429 Aktien an Primeo-Energie mit Sitz in Münchenstein BL und 331‘104 Aktien an Regio Energie Solothurn. Für die verbleibenden 370‘987 Aktien sucht der Regierungsrat weitere Interessenten.

    Der Verkauf an die beiden regionalen Energieversorger erfolgt zu einem Aktienpreis von 70 Franken und bringt dem Kanton 113 Millionen Franken. Da der Kanton die Aktien mit einem Wert von 56 Franken in den Büchern führt, ergibt sich ein Buchgewinn von 16,7 Millionen Franken.

    Der Kanton hält die Alpiq-Aktien dank seiner Beteiligung am Vorläuferunternehmen Atel, die noch aus den 60er Jahren stammt. Er macht mit dem Verkauf von einem Recht Gebrauch, das im Aktionärsbindungsvertrag der drei Aktionärsgruppen EOS Holding, der Credit Suisse-Tochter Schweizer Kraftwerksbeteiligung-AG und dem Konsortium Schweizer Minderheiten (KSM) von 2019 gewährt worden ist. Der Kanton Solothurn gehört dem KSM an. Laut der Klausel von 2019 kann er seine Aktien entweder an bestehende Mitglieder der KSM oder an regionale Energieversorger verkaufen.

  • Pandemie verzögert Erholung im Schweizer Hochbau

    Pandemie verzögert Erholung im Schweizer Hochbau

    Die Bautätigkeit im Hochbau werde in diesem Jahr um 3,1 Prozent geringer als im Vorjahr ausfallen, prognostiziert BAK Economics in einer Mitteilung zur aktuellen Bauprognose des Wirtschaftsforschungsinstituts. Im kommenden Jahr wird ein weiterer Rückgang um 1,8 Prozent erwartet. Als Begründung weist BAK Economics auf im Jahresvergleich gesunkene Zahlen bei im Bau befindlichen Projekten, Baubewilligungen und Baugesuchen hin. „Diese Indikatoren sprechen dafür, dass sich die Hochbautätigkeit in einem zyklischen Abschwung befindet“, erläutern die Analysten.

    Sie gehen von einem Abschwung in allen Sparten des Hochbaus aus. Dem Wohnbau käme dabei allerdings aufgrund des besonders hohen Anteils eine besondere Rolle zu, heisst es weiter in der Mitteilung. Hier hätten steigende Leerstände zu einem Rückgang der Baubewilligungen seit 2018 geführt.

    Der Betriebsbau werde hingegen vor allem von den Auswirkungen der Pandemie gebremst, da in dieser Sparte Bauprojekte von besonders betroffenen Branchen wie dem Tourismus erfasst werden, erläutern die Analysten. Den Abwärtstrend beim Infrastrukturbau führen sie hingegen eher auf zyklische Effekte zurück.

    Mittelfristig gehen die Analysten von einer wieder steigenden Hochbautätigkeit in allen Sparten und Landesregionen aus. Dem Wohnbau werden dabei schwächere Wachstumsraten als in der Vergangenheit prognostiziert. Gute Perspektiven sehen die Analysten aufgrund gewachsener Bedeutung von Transport- und Logistik für den Lager- und Hallenbau. Regional weisen sie der Region Zürich/Aargau sowie dem Genferseeraum die höchsten Wachstumsperspektiven zu.

  • Kanton Zürich und SBB planen Velo- und Busprojekte gemeinsam

    Kanton Zürich und SBB planen Velo- und Busprojekte gemeinsam

    Der Kanton Zürich will bei anstehenden Projekten enger mit der SBB zusammenarbeiten. Damit wollen beide Partner laut einer kantonalen Medienmitteilung Synergien nutzen und Kosten sparen. Für den Kanton Zürich habe sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, die drei kantonalen Vorhaben zum Ausbau des Velo- und Busnetzes ins Grossprojekt Brüttenertunnel zu integrieren und gemeinsam mit der SBB an diesen Projekten zu arbeiten.

    „Das Projekt Brüttenertunnel bietet die Chance, in der Region Glattal Hand in Hand das bis dato umfangreichste Veloprojekt im Kanton Zürich zu realisieren und den öffentlichen Verkehr auszubauen“, wird Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh in der Mitteilung zitiert. Gemäss Gesamtverkehrskonzept des Kantons Zürich soll der Anteil des Veloverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen bis 2030 kontinuierlich auf 8 Prozent erhöht werden.

    Deshalb hat der Regierungsrat beim Kantonsrat einen Objektkredit in Höhe von 73,1 Millionen Franken beantragt. Damit soll das Pilotprojekt einer Veloschnellroute von Zürich-Oerlikon über Wallisellen und Dübendorf ins Zürcher Oberland „hindernisfrei, zusammenhängend, sicher und komfortabel“ realisiert werden.

    Als Zubringer zu dieser Veloschnellroute ist eine Velohauptverbindung vom Quartier Im Lampitzäckern in Dietlikon entlang der SBB-Strecke in Richtung Baltenswil eine Velohauptverbindung gedacht. Auch sie ist Bestandteil dieses Synergieprojekts. Mit der Umgestaltung der Bahnhofstrasse soll die Velostrecke in Dietlikon und Wangen-Brüttisellen durchgehend zur Hauptverbindung ausgebaut und die Netzlücke Richtung Baltenswil geschlossen werden.

    Schliesslich wird im Zuge der Bauarbeiten am Brüttenertunnel die Unterführung Baltensilerstrasse in Bassersdorf aufgehoben. Als Ergänzung plant der Kanton eine Busspur, um den Busbetrieb von Baltenswil zum Bahnhof Bassersdorf bevorzugen zu können.

    Das Plangenehmigungsverfahren für den Brüttenertunnel und die drei Begleitprojekte läuft von 2023 bis 2025. Die Begleitprojekte werden der Öffentlichkeit vor der frühestens für Ende 2034 geplanten Inbetriebnahme des Tunnels etappenweise übergeben.

  • André Ingold präsidiert neu die Flughafenregion

    André Ingold präsidiert neu die Flughafenregion

    An der achten Generalversammlung der FRZ am 15. September in Dübendorf haben 180 Vertreter von Mitgliedern des Wirtschaftsnetzwerks teilgenommen, informiert die FRZ in einer Mitteilung. Derzeit gehören der FRZ 644 Unternehmen, zwölf Städte und Gemeinden sowie 19 Verbände und Vereinigungen aus der Region an. Per Ende Geschäftsjahr 2019 hatte das Wirtschaftsnetzwerk noch knapp 640 Mitglieder gezählt.

    Zur diesjährigen Generalversammlung war Präsident René Huber von seinem Amt zurückgetreten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Der seit 2006 als Stadtpräsident von Kloten amtierende Huber (SVP) sei 2011 „massgeblich an der Schaffung“ der FRZ beteiligt gewesen, heisst es dort weiter. Mit seinem Rücktritt wolle der scheidende Präsident eine „gestaffelte Erneuerung der Führungsstrukturen“ des Wirtschaftsnetzwerks einleiten. In Würdigung seiner Verdienste um die FRZ wurde Huber von der Generalversammlung zum ersten Ehrenpräsidenten der FRZ ernannt.

    Als Nachfolger für Huber hatte der Vorstand der FRZ den amtierenden Stadtpräsidenten von Dübendorf, André Ingold (SVP), vorgeschlagen. Die Teilnehmer der Generalversammlung seien diesem Vorschlag einstimmig gefolgt, schreibt die FRZ. Neu in den Vorstand wurden zudem Jan Schibli von der Schibli Gruppe und die Gemeindepräsidentin von Dietlikon, Edith Zuber (SVP), gewählt.

  • Altendorf setzt auf innovative Beleuchtung

    Altendorf setzt auf innovative Beleuchtung

    Eine innovative Lichtsteuerung in der Gemeinde Altendorf misst die Anzahl der Fahrzeuge und passt das Licht dem Verkehr an. Sie verbraucht weniger Energie und reduziert das Lichtniveau auf das notwendige Minimum. Laut einer Medienmitteilung zeigt Altendorf damit „als erste Gemeinde auf, wie man ein intelligentes System einfach und kostengünstig umsetzen kann“. Der Kanton Schwyz hatte Mitte August entschieden, die Gemeinden bei der Umrüstung finanziell zu unterstützen.

    Schon seit 2010 habe Altendorf mit der Umrüstung auf LED-Leuchten begonnen. Für die nun begonnene Sanierungsetappe entschied sich die Gemeinde für die verkehrsabhängige Lichtsteuerung TrafficDim der Firma Elektron aus Wädenswil ZH. Das System „gehört zu den effizientesten Lichtsteuerungen, die es auf dem Markt gibt“, heisst es in der Mitteilung.

    Mit den vor Ort erfassten Verkehrsdaten werden die Leuchten über ein Lichtmanagementsystem bedarfsgerecht gesteuert, „ohne Einschränkungen der Sicherheit“. Die Veränderungen seien sanft und kaum wahrzunehmen. „Wir wollten keine nervöse Beleuchtung, kein ständiges Auf und Ab des Lichts“, wird Markus Weber, der Leiter des örtlichen Tiefbauamts, zitiert.

    Rund 60 dieser Leuchten von der Elektrizitätsversorgung Altendorf AG (EVA) installieren zu lassen, sei „ein Gebot der Stunde“, so Erich Keller, Gemeinderat für Tiefbau und Werke. „Altendorf möchte Energiestadt werden. Dazu gehört auch, den Energieverbrauch der Strassenbeleuchtung auf ein Minimum zu senken.“ Die Beleuchtung seiner Hauptverkehrsachse, einer vielbefahrene Kantonsstrasse, verbrauche rund 20 Prozent der gesamten Strassenbeleuchtungsinfrastruktur. Deshalb biete sie „die idealen Voraussetzungen für den Einsatz einer innovativen Lichtsteuerung“.

    Die Gemeinde „Altendorf hat bei der Sanierung ihrer öffentlichen Beleuchtung alles richtig gemacht“, findet der Smart-City-Experte und CEO von Elektron, Enrico Baumann. „Sie hat früh mit dem Umrüsten auf LED begonnen und den technologischen Fortschritt in den letzten zehn Jahren fortlaufend berücksichtigt. Mit dem Einsatz von TrafficDim übernimmt sie schweizweit eine Vorreiterrolle.“

  • Terra Raetica soll Alpenbahnkreuz erhalten

    Terra Raetica soll Alpenbahnkreuz erhalten

    Vertreter aus Graubünden, Südtirol, Tirol und der Lombardei haben sich darauf verständigt, die grenzüberschreitende Mobilität im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Österreich und Italien vor allem auf der Schiene zu verbessern. Bei einem Treffen in Graun im Vinschgau unterzeichneten sie laut einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden eine entsprechende Absichtserklärung.

    Demnach wollen die vier Regionen in der sogenannten Terra Raetica ihre Massnahmen zur Schaffung eines integrierten Mobilitätssystems aufeinander abstimmen. Mit einem attraktiven Alpenbahndrehkreuz und der Anbindung an das internationale Schienennetz soll der alpenquerende Strassenverkehr verringert werden. Damit nehme auch die Umweltbelastung ab, „was wiederum eine touristische Aufwertung mit sich bringt“, heisst es in der Mitteilung.

    „Heute legen wir den Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit und Zukunftsvision, ein Schienen-Alpenkreuz zwischen Österreich, Italien und der Schweiz“, wird der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zitiert. „Die Mobilität der Zukunft braucht einen mutigen Ansatz und dieser darf nicht an den Ländergrenzen Halt machen.“ Das Motto laute seit Jahren „Grenzenlos mobil – und das autofrei“, so seine Stellvertreterin und Tiroler Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe.

    Laut dem Bündner Regierungsvizepräsidenten Mario Cavigelli werde durch diese Vereinbarung eine wertvolle Plattform geschaffen, um sich über Bedürfnisse und Massnahmen im öffentlichen Verkehr (ÖV) grenzüberschreitend auszutauschen. So könnten im Interesse von Bevölkerung und Wirtschaft Transportketten und Umsteigemöglichkeiten zwischen den verschiedenen ÖV-Systemen der vier Anrainerregionen „bestmöglich“ abgestimmt werden.

    Im November startet eine Fachleutegruppe mit den Planungsarbeiten für einer Bahnverbindung in der Terra Raetica. Begleitet wird sie von einem Lenkungsausschuss aus Regierungsvertretern und -vertreterinnen der vier Anrainerregionen.

  • Epic Suisse will an die SIX

    Epic Suisse will an die SIX

    Die Epic Suisse AG will in den kommenden Monaten an die Börse. Durch die Ausgabe neuer Aktien will das Unternehmen dabei einen Bruttoerlös von rund 200 Millionen Franken erzielen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Den Nettoerlös aus dem Börsengang will Epic Suisse in erster Linie für die Finanzierung von künftigen Zukäufen, für laufende Entwicklungsprojekte und für allgemeine Unternehmenszwecke verwenden. Ausserdem sollen mit dem frischen Geld Schulden getilgt werden. Nicht zuletzt soll der Börsengang den Bekanntheitsgrad des Unternehmens in der Öffentlichkeit steigern.

    Zum Portfolio von Epic Suisse gehören 24 Immobilien mit einem Marktwert von 1,3 Milliarden Franken. Das Unternehmen ist in erster Linie auf Büro- und Logistikgebäude sowie Einkaufszentren spezialisiert. Die meisten Immobilien in seinem Portfolio befinden sich in der Genferseeregion sowie im Wirtschaftsraum Zürich.

    Seit der Gründung im Jahr 2004 befindet sich Epic Suisse im Besitz der israelischen Alrov Gruppe und der Familie Greenbaum. Sie werden im Rahmen des Börsengangs keine Aktien verkaufen und wollen weiterhin an der langfristigen Entwicklung des Unternehmens beteiligt sein.

  • Neue chinesische Stadt soll vollständig autark sein

    Neue chinesische Stadt soll vollständig autark sein

    Das in Barcelona ansässige Architekturbüro Guallart Architects hat die Ausschreibung für die Planung der neuen chinesische Stadt Xiong’an gewonnen. Sie soll widerstandsfähig sein und sich zu 100 Prozent selbst versorgen können. Nach dem Willen des chinesischen Präsidenten soll sie zum „neuen Standard für die Post-COVID-Ära“ werden.

    Einem Artikel der Thomson Reuters Foundation zufolge wird Xiong’an als eine autarke Stadt konzipiert, die ihre Energie, Lebensmittel und andere Ressourcen selbst produziert. Sie wird über Dachfarmen und Gewächshäuser, drohnenfreundliche Terrassen und gemeinschaftlich genutzte 3-D-Drucker verfügen. Darüber hinaus werden Wohnungen mit Platz für Home Offices geplant, damit ihre Bewohner im Falle künftiger Pandemien von zuhause aus arbeiten zu können. Das umweltfreundliche Design des Stadt umfasst Wohnblöcke aus Kreuzlagenholz, erneuerbare Energie und Strassen, die ausschliesslich Fussgängern und Radfahrern vorbehalten sind.

    „Wir können Städte und Gebäude jetzt nicht mehr so entwerfen, als ob nichts geschehen wäre“, wird Vincent Guallart, Gründer von Guallart Architects und ehemaliger Chefarchitekt der Stadt Barcelona, in dem Artikel zitiert. „Unser Vorschlag ergibt sich aus der Notwendigkeit, Lösungen für die unterschiedlichen Krisen zu finden, die sich gleichzeitig auf unserem Planeten abspielen. Sie sollen eine neue Art urbanen Lebens erschaffen, das auf biologischer Kreislaufwirtschaft basiert. Das wird Städte und Gemeinden stärker machen.“

    Der vorliegende Entwurf sei stark von den Erfahrungen des Architektenteams während des Lockdowns in Spanien beeinflusst worden. „Wir wollten ein Plädoyer abgeben für die Dinge, von denen wir denken, dass sie während eines Lockdowns und in auch Zukunft wichtig sind. Wenn Wohnungen Telearbeit und Teleunterricht ermöglichen, flexible Räume auf grossen Terrassen haben, Städte Lebensmittel auf den Dächern anbauen und die Bewohner Dinge in der Nachbarschaft drucken können, werden wir besser auf die Krisen der Zukunft vorbereitet sein.“

    Xiong’an entsteht in der Provinz Hebei, rund 130 Kilometer südwestlich von Peking. Chinas Präsident Xi Jinping hat sie laut dem Artiikel als den „neuen Standard für die Post-COVID-Ära“ bezeichnet. Er hat Xiong’an bereits 2017 als urbane Innovationszone gekennzeichnet.

  • Houzy expandiert in die Westschweiz

    Houzy expandiert in die Westschweiz

    Das Zürcher Jungunternehmen Houzy betreibt eine Plattform, die Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer ableitet. Beispielsweise kann dort errechnet werden, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Auch eine Immobilienbewertung gehört zum Angebot von Houzy.

    In den ersten beiden Jahren seit Gründung habe das Unternehmen seinen Schwerpunkt vor allem auf die Entwicklung von Produkten gelegt, informiert Houzy in einer Mitteilung. Dabei habe sich das Unternehmen in der Deutschschweiz bereits erfolgreich etablieren und die Zahl seiner Nutzer auf mehr als 18’000 steigern können. Erst im Juli war zudem die UBS bei Houzy eingestiegen. Die Zürcher Grossbank betreibt mit key4 eine eigene digitale Immobilienplattform, auf der Hypotheken für Immobilienkäufer vermittelt werden.

    Der nächste Schritt für Houzy sei nun die Expansion in die Romandie gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dafür stellt das Unternehmen alle Dienstleistungen und Funktionen der Plattform nun auch auf Französisch zur Verfügung. Die Einbindung der italienischsprachigen Schweiz ist für das erste Quartal kommenden Jahres geplant.

  • Wirtschaftsraum Zürich überzeugt mit Zugang zu Talenten

    Wirtschaftsraum Zürich überzeugt mit Zugang zu Talenten

    Der Wirtschaftsraum Zürich bietet Unternehmen Zugang zu einem grossen Pool an erstklassigen Talenten. Sonja Wollkopf Walt, CEO der Standortmarketingorganisation Greater Zurich Area (GZA), bezeichnet dies in einem Interview mit der Organisation The Place Brand Observer (TPBO) als eines der wichtigsten Anziehungskräfte des Standorts. Die Schweiz werde in mehreren Ranglisten als die Weltmeisterin für Innovation geführt. Dies haben auch Unternehmen wie Google, IBM, Disney oder Biogen erkannt, welche ihre Forschungsstandorte im Wirtschaftsraum Zürich angesiedelt haben.

    Im Wirtschaftsraum Zürich treffen sich erstklassige Technologie, Schweizer Verlässlichkeit und Stabilität, hebt Wollkopf Walt im Interview hervor. Insbesondere vor dem Hintergrund von globalen Handelskonflikten oder der Corona-Pandemie sei dies ein wichtiger Mehrwert für Unternehmen.

    Trotz der negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie als Ganzes habe diese bei manchen Unternehmen auch neue Entwicklungen hervorgebracht oder die Forschungsaktivitäten beschleunigt. Wollkopf Walt hebt etwa HeiQ hervor. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt eine Technologie, durch welche Textilien gegen Viren geschützt werden können. Mit der Technologie behandelte Stoffe können das Corona-Virus zu 99,9 Prozent blockieren.

    Die Kosten in der Schweiz seien zwar höher sind als in vielen europäischen Ländern. Gleichzeitig sei aber fair zu sagen, dass das Verhältnis von Preis und Leistung im Wirtschaftsraum Zürich gut ist, so Wollkopf Walt. Die Arbeitnehmende in der Schweiz hätten eines der höchsten Produktivitätsniveaus der Welt, fügt sie hinzu.

    Wenn es um Start-ups geht, seien in der Greater Zurich Area die drei wichtigsten Faktoren vorhanden, welche für ein blühendes Start-up-Ökosystem nötig sind: Talent, Kapital und Kunden. Wollkopf Walt hebt auch hervor, dass 2019 ein Rekordjahr für Start-up-Investitionen gewesen ist. Ausserdem haben vier Start-ups aus der Greater Zurich Area den Einhorn-Status erreicht – sie werden also mit mehr als 1 Milliarde Dollar bewertet.

  • geoProRegio stellt sich neu auf

    geoProRegio stellt sich neu auf

    Die fünf zur geoProRegio zusammengeschlossenen Aargauer Stadtwerke haben eine neue Eigentümertrategie beschlossen. Sie sieht eine Neustrukturierung der Geoinformatik-Dienstleistung vor. Aus dem Zusammenschluss der jeweils eigenständigen Plattformen soll ein eigenes Unternehmen entstehen, an dem allerdings nur noch vier Aktionäre teilhaben werden – RegionalwerkeBaden, StWZEnergie AG, SWLEnergie AG und TBSStrom AG. Eniwa scheidet aus und entschied sich laut Medienmitteilung aus strategischen Gründen für die mittelfristige Weiterführung ihrer bestehenden Plattform für Geoinformationsdienstleistungen und zum Verkauf ihrer Beteiligung an der geoProRegio AG.

    In der neuen Struktur werden nicht nur die technischen Systeme, sondern auch die Kundenportfolios sowie die gut 30 Mitarbeitenden aus den GIS-Fachbereichen der vier Partner in die Unternehmung überführt. Der Sitz der geoProRegioAG bleibt Baden.

    Geschäftsführer der Geoinformationsdienstleisterin ist Cédric Aubert. Der Physiker verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bereich Datenmanagement, in der Forschung, in der Energiewirtschaft sowie in der Finanzbranche. Er ist von der Herausforderung fasziniert, „aus den Geodaten mehr herauszuholen“. „Das Marktpotential auf dem Gebiet der Geoinformationsdienstleistung ist gross. Mit der neuen Unternehmung sind wir bestens für die Zukunft gerüstet und können unseren Kunden innovative und fortschrittliche Geoinformationslösungen anbieten“, wird Cédric Aubert in der Mitteilung zitiert.

  • Vergünstigungen für Forschung stärken Standorte

    Vergünstigungen für Forschung stärken Standorte

    „Mit der Schweizer Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) wurden anfangs 2020 Instrumente zur steuerlichen Begünstigung von Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten eingeführt“, erläutert BAK Economics in einer Mitteilung. Das Wirtschaftsforschungsinstitut hat die Auswirkungen dieser Begünstigungen auf die Steuerbelastung von Unternehmen in den einzelnen Kantonen untersucht.

    Den Ergebnissen zufolge senken sie die effektive Durchschnittssteuerbelastung eines Unternehmens im Schweizer Schnitt von 13,5 auf 12,2 Prozent, erläutert BAK Economics. Sehr forschungsintensive Unternehmen könnten ihre Belastung sogar um durchschnittlich 4,3 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent reduzieren. Für die Kantone stellten die Begünstigungen bei Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) neben der Innovationsförderung auch einen international akzeptierten Ersatz für die durch die STAF abgeschafften Steuerprivilegien dar.

    Mit der flexiblen Umsetzung der Vorgaben durch die Kantone habe sich die Rangliste der Kantone bei der Steuerbelastung für sehr forschungsintensive Unternehmen verschoben, erläutert BAK Economics weiter. Die Tiefsteuerkantone Nidwalden und Obwalden belegten hier zwar weiterhin die Spitzenplätze. „Einige Hochsteuerkantone mit einer grosszügigen Ausgestaltung der FuE-Instrumente können ihre Belastung aber deutlich reduzieren“, schreibt BAK Economics.

    Konkret seien „die drei Schlusslichter bei der ordentlichen Besteuerung“, Bern, Zürich und Aargau, „für Unternehmen mit sehr hoher FuE-Intensität in Richtung Mittelfeld des Rankings“ aufgestiegen. Die höchste durchschnittliche Steuerbelastung von Unternehmen mit hohen FuE-Ausgaben weist der Kanton Genf auf.

  • Baselbiet will Velohochbahn testen

    Baselbiet will Velohochbahn testen

    Der Kanton Basel-Landschaft will seine Infrastruktur für Velos ausbauen. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) startet er nun das Projekt einer Velohochbahn, schreibt er in einer Mitteilung. Dabei wird der Veloweg als eigener Bau neben vorhandenen Strassen geführt. Die Anlage wird aus Holz in Modulbauweise errichtet. Sie wird zudem mit Photovoltaikmodulen ausgestattet.

    Das ASTRA hat dafür eine Studie für die Linienführung im Raum Basel in Auftrag gegeben. Es will mit diesem Projekt prüfen, wie ein übergeordnetes Velobahnnetz entlang bestehender Autobahnen in die kantonalen Radroutennetze integriert werden kann.

    Der Baselbieter Regierungsrat will dem Landrat im vierten Quartal eine entsprechende Vorlage unterbreiten. Wenn das kantonale Parlament zustimmt, soll die Velohochbahn zwischen Mitte 2021 und Mitte 2022 errichtet werden. Sie soll vor der Eröffnung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022 in Pratteln in Betrieb genommen werden.

  • Schweizer Baubranche muss umdenken

    Schweizer Baubranche muss umdenken

    Die fast fertige Studie über Lage und Zukunft der Schweizer Bauindustrie von PwC Schweiz ist im März angesichts der Covid-19 Pandemie und deren wirtschaftlichen Auswirkungen überarbeitet und fortgeschrieben worden. Dabei zeigte sich ein deutlicher Wandel in den Zukunftserwartungen. Aus den zusätzlichen Rückmeldungen wurden die Einschätzungen „seit Covid-19“ abgeleitet und diese der ursprünglichen Einschätzung „vor Covid-19“ gegenübergestellt, heisst es in einer Medienmitteilung von PwC Schweiz zur Studie. Neu sind nur noch 58 Prozent der 130 an der Studie teilnehmenden Firmen positiv gestimmt (92 Prozent vor Covid).

    PwC Schweiz überschreibt seine Studie mit „Wandel vollziehen, Bewährtes mitnehmen“. Darin heisst es unter anderem: „Nur wer differenziert, gewinnt. Gefragt sind Kreativität und Pioniergeist. So steht der Bauindustrie ein Paradigmenwechsel hin zu mehr Differenzierung über vernetztes Zusammenarbeiten bevor. Dazu bietet gerade die Digitalisierung interessante Möglichkeiten. Sie reduziert Schnittstellen, erhöht die Qualität der Plan- und Führungsprozesse und begünstigt die Reduktion von Fehlerkosten und Leerläufen auf dem Bau.“ Covid-19 dürfte den „Abbruch von Silostrukturen in der Baubranche und den anstehenden Umbau rigider Denkmuster antreiben.“

    „Auch schon vor der Krise zeichnete sich ab, dass ein Paradigmenwechsel erforderlich ist, um im Bau Bestand zu haben – und dies obwohl die Schweizer Baubranche in zahlreichen Lebensbereichen auch in Zukunft eine tragende Rolle spielt», so Roland Schegg, Director und Leiter Consulting von Familienunternehmen & KMU bei PwC Schweiz.

    Zwar sähen 87 Prozent der Unternehmen in der Digitalisierung eine Chance, nur 62 Prozent aber gäben ihr einen hohen Stellenwert. Der Einsatz digitaler Technologien habe schon vor Jahren begonnen, heisst es bei PwC. Aber er beschränke sich meist auf Administration, Marketing, Kommunikation oder das Zeichnen der Pläne. Notwendig sei, Baudurchführung und Betrieb und ebenfalls zu digitalisieren. Insbesondere könnten die heute vielfach getrennten Plan- und Ausführungsprozesse intelligent verbunden werden.

    Die Baubranche der Schweiz trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandprodukt bei. Etwa 330’000 Vollzeitstellen sind im Hoch- und Tiefbau angesiedelt. Das entspricht einem Drittel aller Beschäftigten im industriellen Sektor.