Schlagwort: Infrastruktur

  • Wertsteigerung durch globale Präsenz und technologische Innovation

    Wertsteigerung durch globale Präsenz und technologische Innovation

    Siemens Smart Infrastrukture legt die Latte höher. Der in Zug ansässige Geschäftsbereich von Siemens hat zwischen 2020 und 2024 seine Umsätze jährlich durchschnittlich um 11 Prozent gesteigert, informiert Siemens in einer Mitteilung. Beim Betriebsergebnis wurde 2024 eine Rekordmarge von 17,3 Prozent realisiert. Sie liegt deutlich über dem 2021 gesetzten Mittelfristziel von 11 bis 16 Prozent.

    In den kommenden Jahren wird ein Umsatzwachstum von 6 bis 9 Prozent sowie eine Ergebnismarge von 17 bis 18 Prozent angestrebt. „Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt und diese auch erreicht“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. „Jetzt legen wir die Messlatte noch höher, um die nächste Stufe der Wertsteigerung zu erreichen.“

    In den kommenden Jahren will SI seine globale Präsenz stärken und lokale Kapazitäten erweitern. Gleichzeitig ist die Förderung von Talenten in wachstumsstarken Märkten wie Indien und den USA geplant. Beides soll zu skalierbaren Ergebnissen in den etablierten Endmärkten von SI, wie Rechenzentren, Gesundheitswesen und Energieversorgungsunternehmen führen. Das Unternehmen geht mittelfristig von einem Wachstum des von ihm adressierten Marktes um jährlich 5 bis 6 Prozent aus. Hier habe SI „in allen Bereichen ein über dem Markt liegendes Wachstum“ realisiert, heisst es in der Mitteilung.

  • Neues Hallenbad für dieKSS genehmigt

    Neues Hallenbad für dieKSS genehmigt

    Die Entscheidung der Schaffhauser Stimmbevölkerung ebnet den Weg für den Neubau eines modernen Hallenbads auf dem KSS-Areal. Mit einem Investitionsvolumen von 80 Millionen Franken stellt dieses Projekt einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung der städtischen Infrastruktur dar. Der Neubau ist nicht nur eine Antwort auf die alternde bestehende Anlage, sondern auch ein Bekenntnis zur nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung.

    Der Neubau wird die bestehende Schwimmhalle aus dem Jahr 1972 ersetzen, die aufgrund ihres schlechten Zustands und der veralteten Technik nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird. Die letzten Sanierungsmassnahmen liegen mehr als 30 Jahre zurück, und die Anlage leidet unter gravierenden Mängeln wie Wasser- und Wärmeverlusten, mangelnder Barrierefreiheit und veralteten Sicherheitseinrichtungen. Hinzu kommt, dass das derzeitige Hallenbad den steigenden Besucherzahlen nicht mehr gerecht wird, was zu erheblichen Nutzungskonflikten führt.

    Ein Hallenbad für alle Generationen
    Der geplante Neubau wird nicht nur den bisherigen Standard übertreffen, sondern auch neue Massstäbe setzen. Mit einem Schwimmbecken, das acht Bahnen à 25 Meter umfasst, sowie einem Lehrschwimmbecken, einem Kursbecken mit Hubboden, einem separaten Sprungbecken und einem Kinderplanschbereich wird das Angebot deutlich erweitert. Zusätzlich wird ein Warmwasser-Aussenbecken und eine hochmoderne Wellness-Anlage entstehen, die verschiedene Saunen, ein Dampfbad und einen Saunagarten umfasst. Diese Einrichtung wird nicht nur den sportlichen Bedürfnissen, sondern auch den steigenden Ansprüchen der Bevölkerung an Wellness und Erholung gerecht.

    Ein zentrales Element des neuen Konzepts ist die Trennung der Becken nach Nutzungsschwerpunkten, um die heutigen Nutzungskonflikte zu vermeiden. Die neue Struktur ermöglicht es, die verschiedenen Angebote gleichzeitig und ohne Einschränkungen zu nutzen. Der zentrale Eingang des Neubaus wird eine effiziente Erschliessung aller Angebote sicherstellen und den Betrieb optimieren.

    Nachhaltigkeit als Leitprinzip
    Der Neubau des Hallenbads wird nach dem «Minergie-P-ECO Standard» realisiert, einem der höchsten Standards für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen in der Schweiz. Das Energiekonzept des Projekts sieht die umfassende Nutzung von Abwärme, insbesondere aus der benachbarten Eisbahn, sowie den Anschluss an einen lokalen Wärmeverbund vor. Diese Massnahmen tragen dazu bei, den ökologischen Fussabdruck des Neubaus erheblich zu reduzieren und Schaffhausen als Vorreiter im nachhaltigen Bauen zu positionieren.

    Neue Synergien und Einnahmequellen
    Das neue Hallenbad wird nicht nur sportliche und gesundheitliche Angebote bieten, sondern auch wirtschaftlich von Bedeutung sein. Ein öffentlich zugängliches Restaurant mit 130 Innen- und 150 Aussenplätzen wird zusätzliche Einnahmen generieren und die KSS-Anlage als Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung etablieren. Zudem wird eine Tiefgarage mit 150 Abstellplätzen die Erreichbarkeit verbessern.
    Ergänzende Mietflächen für Gesundheits- und Fitnessangebote runden das Konzept ab und tragen zur Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts bei. Diese Synergien zwischen den verschiedenen Nutzungen stärken das KSS-Areal als zentralen Anlaufpunkt für Sport, Freizeit und Erholung in Schaffhausen.

    Wettbewerb und Projektsteuerung
    Nach der Zustimmung der Bevölkerung startet nun der Projektwettbewerb, dessen Ziel es ist, einen innovativen Entwurf für den Neubau zu finden, der die hohen Ansprüche an Architektur, Funktionalität und Nachhaltigkeit erfüllt. Bis zum Sommer 2025 werden zwölf qualifizierte Teams ihre Vorschläge ausarbeiten, und das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Baustart ist für 2027 geplant, die Eröffnung des neuen Hallenbads für 2029/2030.

    Der Neubau des Hallenbads in Schaffhausen ist mehr als nur ein Bauprojekt – er ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit und die Innovationskraft der Stadt. Mit modernster Infrastruktur, nachhaltiger Bauweise und einem erweiterten Angebot wird das neue Hallenbad die KSS-Anlage zu einem noch attraktiveren und zeitgemässeren Freizeitort machen.

  • Meilenstein für die zweite Etappe des Innovationsparks

    Meilenstein für die zweite Etappe des Innovationsparks

    Der Innovationspark Zürich verbindet Forschung, Entwicklung und aviatische Nutzung auf einzigartige Weise. Im südwestlichen Teil des Flugplatzes Dübendorf wird ein Areal für den Innovationspark sowie für einen Forschungs-, Test- und Werkflugplatz entstehen. Diese Vision umfasst nicht nur moderne Infrastruktur, sondern auch öffentlich zugängliche Grün- und Freiräume. Das Projekt ist von zentraler Bedeutung für die Region, den Kanton Zürich und die gesamte Schweiz.

    Gestaltungsplan als Basis für nachhaltige Entwicklung
    Der neu festgesetzte Gestaltungsplan für Teilgebiet B schafft verbindliche Rahmenbedingungen. Er regelt die Nutzung, die Lage der Bauflächen sowie gestalterische, ökologische und verkehrliche Vorgaben. Gleichzeitig werden die Auswirkungen auf das regionale Verkehrsnetz vertieft untersucht und Grünräume optimal integriert.

    Fortschritte durch Beteiligung und Planungssicherheit
    Nach einer öffentlichen Auflagephase und der Berücksichtigung eingegangener Einwendungen wurde der Gestaltungsplan überarbeitet und verabschiedet. Ab dem 22. November 2024 tritt er in Kraft und bildet die Grundlage für zukünftige Bauvorhaben. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Verwirklichung des Innovationsparks Zürich getan.

  • Teilüberdeckungen der A2 in Luzern-Süd

    Teilüberdeckungen der A2 in Luzern-Süd

    Am 16. November 2024 boten das Bundesamt für Strassen, der Kanton Luzern, LuzernPlus und die Stadt Kriens im Schappe Kulturquadrat in Kriens eine Plattform, um den Zwischenstand zu den Teilüberdeckungen der A2 zu präsentieren. Besucherinnen und Besucher konnten sich direkt mit den Planungsteams austauschen, Anregungen geben und Fragen stellen.

    Die Planungen, die 2024 in die zweite Phase gingen, zielen darauf ab, die Zielvorstellungen zu schärfen, die rechtlichen Grundlagen vorzubereiten und Finanzierung sowie technische Anforderungen zu klären. Die Ergebnisse der laufenden Studien werden Ende 2025 erwartet.

    Räume mit Potenzial
    Die Testplanung von 2023 identifizierte drei mögliche Standorte für Teilüberdeckungen. Die Entwürfe zielen darauf ab, Stadtgebiete zu verbinden, die Lebensqualität durch weniger Lärm zu steigern und neue Stadträume zu schaffen.

    • Grosshof/Luzernerstrasse: Fokus auf eine engmaschige Vernetzung der Wege und die Aufwertung öffentlicher Räume.
    • Arsenal/Schlund: Potenziale für LuzernSüd durch die Überdeckungen und die Entwicklung neuer Nutzungsmöglichkeiten.
    • Schlund/Horwerstrasse: Möglichkeiten für die Quartierentwicklung und eine sanfte Transformation des Gewerbequartiers Wyssmatt durch die Verlängerung des Tunnels Schlund.

    Technische Herausforderungen
    Neben den Vertiefungsstudien analysiert eine Machbarkeitsstudie die technischen Rahmenbedingungen der geplanten Teilüberdeckungen. Diese sind unabhängig vom Gesamtsystem Bypass Luzern, werden jedoch eng mit weiteren Projekten der Region abgestimmt.

    Perspektiven und nächste Schritte
    Die Teilüberdeckungen der A2 bieten die Chance, städtische Räume neu zu gestalten und Synergien zwischen Verkehrs- und Quartierentwicklung zu schaffen. Mit den Ergebnissen der Studien wird eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung gelegt, die die Interessen der Bevölkerung und der beteiligten Institutionen berücksichtigt.

    Die Teilüberdeckungen der Autobahn A2 in Luzern-Süd zeigen, wie Infrastrukturprojekte zur Stadtentwicklung und Lebensqualität beitragen können. Der Austausch mit der Bevölkerung und die intensiven Planungen setzen den Rahmen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Gestaltung der Region Luzern-Süd.

  • Das Kammgarnareal im Süden

    Das Kammgarnareal im Süden

    Im Rahmen einer umfassenden Vision für die Stadt Schaffhausen soll das Kammgarnareal durch neue Zugänge und eine bessere Anbindung an das städtische Gefüge weiterentwickelt werden. Neben den bestehenden Zugängen von der Baumgartenstrasse, der Rheinuferstrasse und der Rheinstrasse wird ein neuer Durchgang entlang der Klosterstrasse geschaffen, um die Erreichbarkeit zu verbessern. Dies integriert das Areal noch stärker in die städtische Infrastruktur und ermöglicht neue Nutzungsmöglichkeiten.

    Das Kammgarnareal wird Teil einer «Perlenkette» von Begegnungsorten entlang des Rheinufers, die eine wichtige Rolle bei der weiteren Aufwertung dieses Gebiets spielen wird. Mit dem Baustart im September beginnt die etwa zweijährige Bauphase, mit dem Schaffhausen einen modernen, attraktiven Stadtteil gewinnen wird, der als Begegnungsort und Kulturzentrum die städtische Lebensqualität erheblich verbessert.

    Aufwertung der Flächen und Erhöhung der Aufenthaltsqualität
    Im Zuge der geplanten Neugestaltung sollen die auch Flächen aufgewertet werden. Durch die Schaffung grosszügiger Grünflächen, Sitzgelegenheiten und eines Wasserspiels im Innenhof der ehemaligen Kammgarnspinnerei wird die Aufenthaltsqualität gesteigert. Diese Massnahmen zielen darauf ab, den Kammgarnhof in einen attraktiven Ort der Begegnung und Erholung zu verwandeln, der für Veranstaltungen und den alltäglichen Aufenthalt genutzt werden kann.

    Neue Nutzungen und moderne Infrastruktur
    Ein zentrales Element der Umgestaltung ist der Bau einer einstöckigen Tiefgarage mit rund 90 Parkplätzen, die unter dem Kammgarnhof entstehen soll. Dadurch wird der Innenhof autofrei und bietet mehr Raum für Veranstaltungen und Erholung. Vor dem Westflügel ist eine Pergola geplant, während vor dem Nordflügel eine grosse Terrasse entstehen wird.

    Der historische Westflügel des Kammgarnareals wird im Rahmen der Sanierung für neue Nutzungen vorbereitet. Im Erdgeschoss, entlang einer neuen Passage zum Innenhof, werden die Bibliothek und die Ludothek untergebracht. Die verglasten Fassaden geben Passanten einen attraktiven Einblick in die Welt der Bücher und Spiele.

    Das erste Obergeschoss wird zur Hälfte von der Bibliothek genutzt, während die restlichen Flächen in kleinen bis mittelgrossen Einheiten vermietet wird. Die Pädagogische Hochschule Schaffhausen zieht in den oberen Etagen ein, während die verbleibenden Flächen für flexible Nutzungsmöglichkeiten durch weitere Mieter zur Verfügung stehen.

    Diese umfassende Umgestaltung des Kammgarnareals stärkt die Verbindung zur Altstadt und dem Rhein und verleiht dem Areal eine neue Bedeutung im städtischen Gefüge. Die geplanten Massnahmen tragen zur langfristigen Stadtentwicklung bei und schaffen einen modernen, lebendigen Stadtteil, der die Lebensqualität in Schaffhausen entscheidend verbessert.

  • Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband suissetec erweitert und modernisiert gemäss einer Medienmitteilung seine Aus- und Weiterbildungsstätte in Lostorf. Bis Jahresanfang 2025 soll auf rund 1800 Quadratmetern ein Gebäude mit Werkstätten, Laboren, Schulungsräumen und Begegnungszonen entstehen. Am 16. November 2024 wird das neue Gebäude bei einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung präsentiert.

    Die Infrastruktur biete neue Möglichkeiten für die Aus- und Weiterbildungsqualität in Bauberufen, heisst es. In einem betonierten Rohbau an einer Aussenarbeitsstation könne wie auf einer echten Baustelle gelernt werden. Interdisziplinäre Werkstätten für Sanitär- und Heizungsinstallateure sowie die Integration von Bauwerksdatenmodellierungen in das didaktische Konzept hätten Vorbildfunktion. Für den Bau hat die zu Debrunner Acifer gehörende Müller Wüst AG ein digitales Fabrikationsmodell erstellt, welches auch zum Einsatz im Unterricht vorgesehen sei.

    Digitale Werkzeuge erlaubten flexible, hybride Lernformen. «Die Lernenden werden mit echten Materialien arbeiten, aber auch mit Virtual-Reality-Brillen digital üben», wird suissetec-Direktor Christoph Schaer zitiert.

    Der zweigeschossige Neubau ist der erste Teil einer mehrere Gebäude umfassenden Erweiterung. Ab 2026 sollen in drei Etappen die weiteren Bestandsgebäude saniert werden. Suissetec betreibt den Campus als eines von drei Bildungszentren eigenen Angaben zufolge als einen «Ort der Begegnung sowie der Aus- und Weiterbildung» für die Bauwirtschaft.

    Der Campus wurde 2023 als landesweit erstes Minergie-Areal zertifiziert. Das bedeutet, dass strenge energetische Kriterien erfüllt werden. Ziel ist die maximale Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie, die ganzjährig auf dem Gelände selbst erzeugt wird.

  • Wirtschaft und Wissenschaft vereint für nachhaltige Mobilität und Energie

    Wirtschaft und Wissenschaft vereint für nachhaltige Mobilität und Energie

    Die Amag Group hat den Verein Zug Alliance gegründet. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, sind darin Wirtschaftsunternehmen, Forschungsinstitutionen sowie öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Anstalten vereint. Ihr gemeinsames Ziel ist eine rasche Dekarbonisierung von Energie, Infrastruktur und Mobilität.

    Zur Zug Alliance gehören neben der Amag Group Siemens Schweiz und der Tech Cluster Zug ebenso sowie die Arealentwickler Cham Group und Zug Estates. Zudem haben sich die Zugerland Verkehrsbetriebe und der lokale Energieversorger WWZ angeschlossen. Unterstützung aus der Wissenschaft kommt von der Universität St.Gallen (HSG), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Das Vorhaben wird laut Amag in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Zug umgesetzt.

    Die ersten drei Projekte stehen den Angaben zufolge bereits fest. Beim ersten geht es um Fortschritte beim bidirektionalen Laden auf den Stufen Vehicle-to-Building und Vehicle-to-Grid. Es wird auf dem Papieri Areal, im Volkswagen Showroom in Cham sowie auf dem Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Schluechthof umgesetzt.

    Das Projekt Virtuelles Kraftwerk Zug will die Energie-Resilienz im Kanton Zug stärken und dafür ein neuartiges Ökosystem schaffen. Unter schliesslich hat die Zug Alliance vom Kanton den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie zum autonomen Ridepooling in Zug erhalten. Ziel sei es, «eine Vorreiterrolle in der Schweiz beim automatisierten Fahren einnehmen zu können».

  • Neue Ortungslösungen verbessern Sicherheit im Tiefbau

    Neue Ortungslösungen verbessern Sicherheit im Tiefbau

    Der in der St.GallenBodenseeArea angesiedelte Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems hat neue Ortungslösungen für die Tiefbaubranche vorgestellt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen Mitarbeitende von Tiefbauunternehmen mit den neuen Geräten vorhandene Versorgungsleitungen der Infrastruktur besser orten und damit Unfällen vorbeugen können. Diese neue Lösung von Leica Geosystems besteht aus dem intelligenten Ortungsgerät Leica DD300 CONNECT und dem Signalgeber Leica DA300. Die nutzerfreundliche Lösung ermöglicht es Fachleuten, genaue, zuverlässige und tiefgreifende Untergrunduntersuchungen durchzuführen und vor Ort Erkenntnisse über das unterirdische Netz zu gewinnen, heisst es in der Mitteilung. Dabei bieten die Geräte eine Frequenzbandbreite für Objekterfassungen im Spektrum von 33 bis 131 Kilohertz. Insbesondere eignet sich die Frequenz von 83 Kilohertz für das Erfassen von Gegenständen in grösserer Entfernung. Das System lässt sich in die Leica DX Shield Software integrieren.

    «Unser Angebot reicht von einfachen Einsteigergeräten bis hin zu anspruchsvollen, voll ausgestatteten High-End-Ortungsgeräten», wird Federico Bertolucci, Produktmanager für Ortungssysteme im Geschäftsbereich Geosystems beim Leica-Mutterkonzern Hexagon, in der Mitteilung zitiert. «Das neue Leica DD300 zeichnet sich durch eine unübertroffene Vielseitigkeit aus, die es einer Vielzahl von Anwendern ermöglicht, unterirdische Versorgungsleitungen sicher zu orten und zu umgehen. Diese Anpassungsfähigkeit steigert sowohl die Produktivität als auch die Sicherheit auf den verschiedenen Ebenen des Fachwissens der Anwender erheblich.»

  • Gesamtverkehrskonzept Raum Zurzibiet beschlossen

    Gesamtverkehrskonzept Raum Zurzibiet beschlossen

    Das Konzept zielen darauf ab, ein zuverlässiges Gesamtverkehrssystem sicherzustellen und die Erreichbarkeit von Siedlungen und Gewerbe zu gewährleisten. Zudem soll die verkehrliche Anbindung an Nachbarräume wie Baden und Umgebung, Brugg-Windisch und die süddeutsche Region Hochrhein sichergestellt werden. Weiterhin ist eine Verkehrslenkung auf Hauptachsen und Bereiche ausserhalb des Siedlungsgebiets vorgesehen, um Immissionen wie Lärm und Luftschadstoffe zu reduzieren und die Trennwirkung von Verkehrsinfrastrukturen zu minimieren.

    Strategische Stossrichtungen und Massnahmenansätze
    In drei Handlungsfeldern wurden strategische Stossrichtungen und Massnahmenansätze diskutiert.

    Im Bereich des Mobilitätsmanagements soll die Siedlungsentwicklung an zentralen und gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossenen Lagen konzentriert werden. Die Förderung der kombinierten Mobilität ist ein weiteres Ziel, ebenso wie die Aufwertung der Strassenräume innerorts zur Steigerung der Aufenthaltsqualität sowie des Fuss- und Veloverkehrs. Auch die Parkplatzbewirtschaftung spielt eine wichtige Rolle in diesem Handlungsfeld.

    Zur Sicherstellung zuverlässiger Reisezeiten und Erreichbarkeit wird ein umfassendes Verkehrsmanagement angestrebt. Dies beinhaltet die Stabilisierung des öV-Fahrplans sowie Massnahmen zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Organisation von Güterverkehr und Logistik ist ebenfalls ein zentrales Element der Verkehrslenkung.

    Das Verkehrsangebot soll durch den Ausbau des öV-Angebots, einschließlich grenzüberschreitender Busverbindungen, deutlich verbessert werden. Zudem ist der Ausbau der Veloinfrastruktur vorgesehen, sowohl innerorts als auch zwischen den Gemeinden und grenzüberschreitend auf Korridoren mit viel Potenzial. Die Optimierung der Strasseninfrastruktur und die Ausgestaltung von Bahnhöfen als Verkehrsdrehscheiben sind weitere wichtige Massnahmen, ebenso wie der Ersatz der Rheinquerung.

    Nächste Schritte und erwartete Ergebnisse
    In der ersten Phase des GVK Raum Zurzigebiet erfolgt eine umfassende Verkehrsplanung unter Berücksichtigung aller Verkehrsträger und der prognostizierten Siedlungsentwicklung. Die Ergebnisse dieser Phase werden bis Ende 2024 erwartet. Anschliessend werden in der zweiten Phase spezifische Massnahmen für alle Verkehrsträger weiterbearbeitet.

    Das Steuerungsgremium des GVK Raum Zurzibiet umfasst Vertreterinnen und Vertreter des Kantons Aargau, des Regierungspräsidiums Freiburg, des Zolls Deutschland, des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit, des Regionalplanungsverbands Zurzibiet Regio, des Regionalverbands Hochrhein-Bodensee, des Landkreises Waldshut, der Stadt Waldshut-Tiengen sowie der Gemeinden Koblenz, Full-Reuenthal und Leuggern. Die Begleitgruppe des GVK besteht aus Vertretern zahlreicher Gemeinden beiderseits der Grenze, darunter Böttstein, Döttingen, Ehrendingen, Waldshut-Tiengen und Dogern.

  • Grenzgängerboom in Genf – Wachstum und Wohnungsnot

    Grenzgängerboom in Genf – Wachstum und Wohnungsnot

    Der Kanton Genf erlebt einen anhaltenden Anstieg der Grenzgängerzahlen, die in Frankreich wohnen und zur Arbeit nach Genf pendeln. Zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem ersten Quartal 2024 ist die Zahl dieser Grenzgänger um 33.000 auf insgesamt 399.000 gestiegen. Diese Entwicklung wurde durch den Léman Express und die Liberalisierung der Homeoffice-Regeln 2023 begünstigt.

    Steigender Anteil der Grenzgänger im Arbeitsmarkt
    Die Anzahl der Grenzgänger aus Frankreich, die in der Genferseeregion arbeiten, ist in den letzten drei Jahren um 26 Prozent gestiegen. Der Anteil der Grenzgänger an den Beschäftigten stieg von 13,2 Prozent im ersten Quartal 2021 auf 14,9 Prozent im ersten Quartal 2024. Dies ist auf den boomenden Arbeitsmarkt, die Wohnungsknappheit in Genf und die attraktiveren Wohnkosten im grenznahen Frankreich zurückzuführen.

    Einfluss des Léman Express
    Der 2020 eröffnete Léman Express hat das grenzüberschreitende Pendeln erheblich erleichtert, indem er die Reisezeit zwischen Annemasse und dem Genfer Hauptbahnhof um rund 40 Prozent reduziert hat. Mittlerweile nutzen täglich 70.000 Pendler den Léman Express, der einen Marktanteil von 43 Prozent erreicht. Dies hat zu einem Bauboom rund um die neuen Bahnhöfe und einer verstärkten Attraktivität des Grenzgängertums geführt.

    Wohnungsmarkt in Genf und grenznahen Regionen
    Genf kämpft seit Jahren mit einer akuten Wohnungsknappheit. Die Leerwohnungsziffer lag 2023 bei lediglich 0,4 Prozent, während die Angebotsziffer von Mietwohnungen zwischen 2021 und 2023 von 5,3 Prozent auf 4,2 Prozent sank. Im Vergleich dazu sind die Wohnkosten im grenznahen Frankreich deutlich niedriger, was viele Arbeitnehmer dazu bewegt, dort zu wohnen. Dies hat die Preise in diesen Gebieten jedoch ebenfalls ansteigen lassen.

    Zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen
    Der Trend des Bevölkerungswachstums im französischen Teil des Genfer Metropolraums wird sich voraussichtlich fortsetzen. Von 2024 bis 2030 wird ein jährliches Bevölkerungswachstum von 1 Prozent im Kanton Genf erwartet, während die angrenzenden französischen Arrondissements diesen Wert übertreffen dürften. Dies stellt weiterhin Herausforderungen für die Infrastruktur und den Wohnungsmarkt auf beiden Seiten der Grenze dar.

    Die Genferseeregion steht vor der Herausforderung, den dynamischen Arbeitsmarkt und die steigende Zahl der Grenzgänger mit der bestehenden Wohnungsknappheit in Einklang zu bringen. Innovative Verkehrslösungen wie der Léman Express und die Liberalisierung der Homeoffice-Regeln spielen eine zentrale Rolle, erfordern jedoch auch langfristige Strategien zur Bewältigung der Wohnungsmarktproblematik und zur nachhaltigen Entwicklung der gesamten Region.

  • Circle am Flughafen Zürich hat vier neue Mieter

    Circle am Flughafen Zürich hat vier neue Mieter

    Vier neue Mieter ergänzen das Angebot auf den Erdgeschossflächen des Business- und Dienstleistungszentrums Circle am Flughafen Zürich. Ab Mitte 2025 setzt die neu gegründete Novu Campus AG auf einer Fläche von fast 4000 Quadratmetern auf ein Coworking-Angebot für aufstrebende nationale und internationale Unternehmen. Es beinhaltet laut einer Medienmitteilung der Flughafen Zürich AG auch topmoderne Infrastruktur für Meeting- und Workshop-Formate.

    Der Flughafen selbst ist kürzlich mit seiner im Herbst vergangenen Jahres neu eingerichteten Abteilung ZRH Innovation Hub im Circle eingezogen. Er wird zum Zwecke der Innovationen für Passagiere und Flughafenpartner auch mit Universitäten und Industriepartnern zusammenarbeiten. Geleitet wird er von Coralie Klaus Boecker, die im Unternehmen zuvor als Head of Marketing & Digital tätig war.

    SAP ist bereits seit 2021 im Circle ansässig. Europas grösster Anbieter von Geschäftssoftware beabsichtigt, dort das schweizweit erste SAP Experience Center zu etablieren. Damit will das Unternehmen seine Innovationskraft für Kundschaft und Partner erlebbar machen.

    Am Circle-Hauptplatz entsteht ab Sommer 2025 ein Fachgeschäft der Luzerner Confiserie Bachmann mit integrierter Backstube und Chocolaterie. In den Sommermonaten gibt es zusätzlich eine Gelateria und Sitzplätze auf der Terrasse.

    „Wir freuen uns sehr über die vier neuen Mieter auf der Gassenebene, die hervorragend zum Circle passen“, wird Circle-Chef Stefan Feldmann zitiert. Insgesamt sind inzwischen 50 Unternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitenden im Circle ansässig. 90 Prozent der Flächen sind vermietet.

  • Sunrise übernimmt Kabelnetz rund um Lausanne

    Sunrise übernimmt Kabelnetz rund um Lausanne

    Die Stadtverwaltung von Lausanne hat beschlossen, das Kabelnetz von zehn umliegenden Gemeinden auf Sunrise zu übertragen. Nach ihrem Willen sollen ihre Services industriels de Lausanne (SiL) ihre Multimedia-Aktivitäten künftig auf das Stadtgebiet fokussieren. Mit dieser strategischen Entscheidung will die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern laut einer Medienmitteilung ein vielfältigeres Angebot bieten, das historische Kabelnetz abbauen und die Entwicklung ihres FTTH-Glasfasernetzes fortsetzen.

    Dieser Schritt soll dazu beitragen, die Kundschaft ausserhalb von Lausanne nicht zu benachteiligen. Sunrise, der grösste private Telekommunikationsanbieter der Schweiz, habe die Stadt in einem umfassenden Evaluationsprozess mit seiner technischen und operativen Expertise sowie seinen attraktiven Angeboten für Gewerbe und Privatpersonen überzeugt.

    Mit der Übernahme des Kabelnetzes erwirbt Sunrise eine wichtige digitale Infrastruktur in der Genferseeregion. Sie erstreckt sich über die Gemeinden Prilly, Le-Mont-sur-Lausanne, Epalinges, Jouxtens-Mézery, Bottens, Morrens, Bretigny-sur-Morrens, Cugy, Froideville und Savigny. Der Übergang soll ab Mai 2024 bis etwa Ende des Jahres schrittweise erfolgen.

    „Indem wir das Kabelnetz der SiL für die umliegende Region von Lausanne übernehmen und den über 17’000 angeschlossenen Haushalten unser Angebot direkt erbringen, stellen wir die kontinuierliche Versorgung der Kundinnen und Kunden mit innovativen Diensten in höchster Qualität sicher“, wird Sunrise-CEO André Krause zitiert. „Zudem werden wir das Kabelnetz modernisieren und zukunftssicher machen, sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden.“

  • Implenia gewinnt Grossauftrag in Bremen

    Implenia gewinnt Grossauftrag in Bremen

    Die Deutsche Einheit Fernstrassenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) hat eine Arbeitsgemeinschaft aus Implenia und der deutschen Johann Bunte Bauunternehmung mit der Realisierung eines Teilstücks des neuen Autobahnrings rund um die Hansestadt Bremen betraut. Der Auftrag umfasst eine 400 Meter lange Hochstrasse als Spannbetonbrücke, ein 290 Meter langes Trogbauwerk und eine rund 1 Kilometer lange vierspurige Autobahntrasse, informiert die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Das Volumen des Auftrags wird dort auf rund 130 Millionen Euro beziffert. Davon entfallen über 100 Millionen Euro auf Implenia.

    „Dass wir die DEGES als Kunden erneut von unserem integrierten Leistungsangebot für komplexe Infrastrukturvorhaben überzeugen konnten, freut uns ausserordentlich“, wird Henning Schrewe, Head Civil and Special Foundations Deutschland bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Mit unseren Expertinnen und Experten in den Bereichen Ingenieur- und Spezialtiefbau können wir unser integriertes Leistungsangebot als Einheit ausführen und dieses grosse Projekt erfolgreich umsetzen.“

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für Mai 2024 vorgesehen, Anfang 2029 soll der Teilabschnitt fertiggestellt sein. Die Arbeitsgemeinschaft wird das Projekt mit Methoden des integralen Ansatzes Lean Construction steuern.

  • CANCOM Switzerland stattet Grand Resort Bad Ragaz mit neuer IT aus

    CANCOM Switzerland stattet Grand Resort Bad Ragaz mit neuer IT aus

    Das IT-Dienstleistungs- und -Handelsunternehmen CANCOM Switzerland hat im Grand Resort Bad Ragaz die modernste WiFi6-Netzwerkinfrastruktur von Huawei installiert. Das alte Netzwerk des über 400’000 Quadratmeter grossen 5-Sterne-Hotels wurde laut einer Medienmitteilung von CANCOM im laufenden Betrieb durch 80 Switches, 500 Access Points, zwei physische Firewalls von Palo Alto Networks und fünf virtuelle Instanzen ersetzt. Zusätzlich wurden zwei leistungsstarke WLAN-Controller und vier hochfunktionale Management-Server implementiert.

    Die Einführung von WiFi6-Technologie ermöglicht auf dem gesamten Gelände mit seinen verschiedenen Gebäuden schnelles Internet und reibungslose Kommunikation. Zudem, so CANCOM, könne das Grand Resort den Aufenthalt seiner Gäste beispielsweise auch mit Kassenterminals noch angenehmer gestalten.

    Ausserdem verleiht das neue Netzwerk dem IT-Team des Hotels den Angaben zufolge eine deutlich höhere Flexibilität und Autonomie: «Wenn Gäste eigenes IT-Equipment mitgebracht haben oder ein eigenes separates Netzwerk benötigen, war das immer eine grosse Herausforderung», wird Reto Schwengeler, Leiter Infrastruktur und Sicherheit des Hotels, zitiert. «Mit der alten Netzwerkumgebung waren solche Anpassungen mit viel Aufwand verbunden und wir waren auf externe Unterstützung angewiesen.» Nun profitiert das hauseigene Team von einer übersichtlichen iMaster-Managementlösung.

    Dank der «hervorragenden Zusammenarbeit» mit CANCOM Switzerland habe das Projekt innerhalb kürzester Zeit erfolgreich abgeschlossen werden können. «Früher», so Schwengeler, «haben wir fast wöchentlich Reklamationen erhalten. Heute höre ich nichts mehr.»

  • 3D-Thermografie Effizienzsteigerung der städtischen Bauplanung

    3D-Thermografie Effizienzsteigerung der städtischen Bauplanung

    Mit nächtlichen Thermografieflügen wird das gesamte Stadtgebiet aus der Luft analysiert, um ein 3D-Wärmebildmodell der urbanen Infrastruktur zu erstellen. Dieses Modell soll wertvolle Einblicke in die energetische Effizienz der Bebauung liefern und den Immobilieneigentümern exklusive Daten über ihre Gebäude zur Verfügung stellen. Ziel ist es, durch die Erkennung von Dämmungsschwachstellen den Sanierungsbedarf präzise zu bestimmen.

    Die Durchführung der Flüge ist Teil des Forschungsprojekts CATCH4D, das sich mit der Klimaanpassung durch Thermografie und Wärmekartierung beschäftigt. Diese Forschungsinitiative, geleitet vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Kooperation mit der Stadt Dortmund, nutzt die Flugthermografie, um den Zustand der städtischen Gebäudedämmung zu bewerten und akuten Sanierungsbedarf aufzudecken.

    Die Aufnahmen bieten nicht nur eine Grundlage für effektive Klimaschutzmassnahmen, sondern eröffnen auch die Möglichkeit für umfangreiche Anwendungen. Von der Überwachung von Waldbränden bis hin zur Ertragsschätzung für Solaranlagen reicht das Spektrum der Nutzungsmöglichkeiten. Datenschutz wird dabei grossgeschrieben: Persönliche Daten sind durch die Bildauflösung nicht erfassbar.

    Das Projekt, finanziell unterstützt von Google.org, zeigt die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die städtische Entwicklung und den Klimaschutz. Die kombinierten 3D-Thermografie-Luftaufnahmen, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt entwickelt wurden, ermöglichen eine neue Dimension der Datenerfassung und -analyse für die Immobilienbranche und die Stadtplanung.

  • Interimslösung für Primarschule Kleinhüningen während Sanierungsphase

    Interimslösung für Primarschule Kleinhüningen während Sanierungsphase

    Im Rahmen des Engagements für eine moderne und sichere Bildungsinfrastruktur wird die Primarschule Kleinhüningen einer grundlegenden Sanierung unterzogen. Die notwendigen Bauarbeiten umfassen die Modernisierung der Haustechnik, Brandschutzmassnahmen, Erdbebenertüchtigung, sowie die Sanierung der Fassaden und Innenräume. Um den Schulbetrieb für die Dauer der Sanierungsarbeiten aufrechtzuerhalten, verlegt die Schule temporär ihren Standort auf eine geeignete Parzelle im Klybeck-Areal.

    Nach umfassender Prüfung verschiedener Optionen und unter Berücksichtigung der Rückmeldungen aus der Gemeinde, hat sich der Kanton für die Parzelle am Altrheinweg 3 entschieden. Die ausgewählte Parzelle bietet neben der erforderlichen Nähe zur bestehenden Schule eine gute Erreichbarkeit und eine sichere Umgebung für die Schülerinnen und Schüler. Die temporären Schulbauten, die auf dem Grundstück errichtet werden, schaffen eine attraktive Lernumgebung, ohne dabei bestehende Grünflächen zu beeinträchtigen.

    Die Eltern sowie die Anwohnerinnen und Anwohner wurden über die geplanten Massnahmen und den temporären Standort in einer Informationsveranstaltung detailliert aufgeklärt. Die Sanierungsarbeiten sind für den Sommer 2025 angesetzt und sollen bis zum Sommer 2027 abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird die Primarschule Kleinhüningen ihr Provisorium am Altrheinweg beziehen, welches nicht nur durch seine verkehrsberuhigte Lage, sondern auch durch den angrenzenden, baumbestandenen Pausenhof besticht.

    Dieses Projekt stellt nicht nur eine Lösung für die aktuelle Herausforderung dar, sondern ist auch ein Beispiel für die Anpassungsfähigkeit und den Innovationsgeist im Bereich der Bildungsinfrastruktur. Es demonstriert, wie mit bedachten Planungen und dem Einbezug der Gemeinschaft temporäre Bildungsräume geschaffen werden können, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden und gleichzeitig den Weg für eine verbesserte permanente Schulumgebung ebnen.

  • Vom Industrieareal zum ökologischen Tourismusmagnet

    Vom Industrieareal zum ökologischen Tourismusmagnet

    Innovativer Geist prägt das Projekt an der Isen, wo die Vision einer harmonischen Verbindung von touristischer Entwicklung und ökologischer Aufwertung Gestalt annimmt. Seit der ersten Präsentation des Projekts durch die Isen AG im April 2022 wurden aufgrund von Rückmeldungen aus der Bevölkerung und fachlicher Beratung wesentliche Aspekte wie die Revitalisierung des Isentalerbachs, seines Deltas und die Neugestaltung des Seeufers in die Planung integriert. Auch die Verlegung der Kantonsstrasse fand Eingang in die optimierte Projektidee.

    Die neusten Entwicklungen, welche die ökologischen und infrastrukturellen Aspekte des Projekts aufzeigen, wurden dem Regierungsrat und den Gemeinderäten von Seedorf und Isenthal vorgestellt und positiv aufgenommen. Die Projektverantwortlichen arbeiten nun an den letzten Details, um das Verfahren bis Mitte März 2024 abzuschliessen.

    Der Kanton Uri sieht in dem Projekt nicht nur einen touristischen Gewinn, sondern auch die Chance, die Region als attraktiven Naherholungsraum zu etablieren. Es werden erhebliche positive Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft erwartet, was durch eine vom Kanton in Auftrag gegebene Studie zum volkswirtschaftlichen Potenzial des Projekts untermauert wird.

    Die Gemeinden Seedorf und Isenthal sehen das Tourismusprojekt als Chance für die Umgestaltung der Region Isleten und stellen sich den kommenden Herausforderungen in Bezug auf Verkehrsmanagement, touristische Auswirkungen und Infrastrukturbedarf.

    Die überarbeitete Projektidee wird der Öffentlichkeit Ende März 2024 im Rahmen einer umfassenden Medienkonferenz und einer Besichtigung des Geländes vorgestellt, gefolgt von einer Online-Veröffentlichung der Projektdetails.

  • Neubau und Sanierung des Ausbildungszentrums Sempach

    Neubau und Sanierung des Ausbildungszentrums Sempach

    Mit Blick auf die steigenden Anforderungen im Zivilschutz sieht sich Luzern in der Verantwortung, die Infrastruktur des Ausbildungszentrums Sempach einer grundlegenden Erneuerung zu unterziehen. Das Projekt umfasst neben einer Sanierung der bestehenden Gebäude auch den Neubau von funktionalen Anlagen, um den Herausforderungen moderner Ausbildungs- und Einsatzbedingungen gerecht zu werden. Dies spiegelt die Bestrebungen wider, das Zentrum zu einem führenden Kompetenzzentrum für Bevölkerungsschutz in der Region zu entwickeln.

    Der geplante Sonderkredit soll sowohl die strukturellen Verbesserungen als auch die Implementierung nachhaltiger Energielösungen finanzieren. Damit setzt der Kanton ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit seines Bevölkerungsschutzes. Die Abstimmung im März wird zeigen, ob die Luzerner Bevölkerung bereit ist, in diese wegweisende Maßnahme zu investieren, die nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch als Vorbild für nachhaltiges Bauen dienen kann.

  • Verhandlungen zwischen ewz, Gemeinde Surses und Kanton Graubünden

    Verhandlungen zwischen ewz, Gemeinde Surses und Kanton Graubünden

    Die ursprüngliche Konzessionsanfrage von ewz für die Erneuerung der Wasserrechtskonzessionen der Kraftwerke Tinizong und Nandro, die im Mai 2035 auslaufen, wurde von der Urnengemeinde Surses am 21. Januar 2024 abgelehnt. Trotz dieser Entscheidung bleibt ewz optimistisch und beabsichtigt, den konstruktiven Dialog fortzuführen, um die Vorteile einer erneuerten Konzession zu verdeutlichen.

    Philippe Heinzer, Leiter des Geschäftsbereichs Energie bei ewz, betont die Bereitschaft zu lösungsorientierten Verhandlungen und sieht in der Aufnahme der Konzessionserneuerung als eine der Handlungsoptionen in der Botschaft der Gemeinde einen positiven Vertrauensbeweis.

    Als langjähriger Stromproduzent in der Region verfügt ewz über tiefgreifende Erfahrungen und ist massgeblich in die lokale Wirtschaft und Infrastruktur integriert. Mit einer Jahresproduktion von über 700 GWh, die dem Verbrauch von etwa 280.000 Vierzimmer-Haushalten entspricht, spielt ewz eine zentrale Rolle in der regionalen Energieversorgung. Eine Konzessionserneuerung würde es ewz ermöglichen, die bestehenden Anlagen weiterhin effizient und sicher zu betreiben und die Energieversorgung in der Region weiterhin zu gewährleisten.

    Darüber hinaus investiert ewz jährlich rund 10 Millionen Franken in die Instandhaltung und Modernisierung der Kraftwerke sowie des regionalen Verteilnetzes und trägt mit erheblichen Steuer- und Wasserzinszahlungen zur regionalen Wertschöpfung bei.

    Mit dem Fokus auf die Stärkung der Wasserkraft als erneuerbare Energiequelle bekräftigt ewz sein Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung dieser wichtigen Ressource. Das geplante Angebot für eine neue Konzessionierung an die Gemeinde Surses und den Kanton Graubünden wird zeigen, wie ewz seine Rolle in der zukünftigen Energieversorgung der Region sieht und wie es zur nachhaltigen Entwicklung der lokalen Gemeinschaft beitragen kann.

  • Flughafen Zürich hat Anforderungen des Kantons übertroffen

    Flughafen Zürich hat Anforderungen des Kantons übertroffen

    Der Zürcher Regierungsrat hat am 7. Dezember den Flughafenbericht vorgelegt. Danach hat der Flughafen Zürich 2022 die volks- und verkehrswirtschaftlichen Anforderungen erfüllt. Die Gesamterträge stiegen mit 1024 Millionen Franken erstmals seit Corona wieder über 1 Milliarde, ein Anstieg um 50,5 Prozent. Die Kosten stiegen nur um 22,9 Prozent auf 468 Millionen Franken. Der Gewinn betrug 138 Millionen Franken, ein Anstieg um 149,3 Prozent.

    Die Passagierzahlen erholten sich weiter auf 23 Millionen, für 2023 erwartet der Regierungsrat 28 Millionen Reisende. Auch qualitativ steht der Flughafen gut da: Global steht er bei der Erreichbarkeit auf Platz 7, bei der Qualität auf Platz 8. Beim Fluglärm wurde laut der Präsentation des Regierungsrates mit rund 43‘400 Fluglärmbetroffenen der Richtwert von 47‘000 unterschritten. Auch bei den Flugbewegungen blieb der Flughafen mit 216‘000 – davon 10‘000 nachts – deutlich unter 320‘000.

    Die Komplexität des Flugbetriebs sei aber weiterhin hoch, betont der Regierungsrat. Eine Verlängerung der Pisten, über die das Stimmvolk im Frühjahr abstimmt, verringere die Zahl der Kreuzungspunkte in der Luft und am Boden. Damit werde die Sicherheitsmarge erhöht, heisst es in einer Mitteilung zum Flughafenbericht.

    Der Regierungsrat unterstreicht die Bedeutung des Flughafens für den Standort. Dieser sei entscheidend für die internationale Erreichbarkeit der Schweiz, ein wichtiger Arbeitgeber und ein Wirtschaftsmotor für den Kanton und die Schweiz insgesamt.

  • Flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet für die Schweiz

    Flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsinternet für die Schweiz

    In einem bedeutenden Schritt zur Förderung der digitalen Infrastruktur in der Schweiz, hat der Bundesrat die Gigabitstrategie ins Leben gerufen. Diese Strategie zielt darauf ab, allen Regionen des Landes, insbesondere den weniger erschlossenen Gebieten, Zugang zu Hochgeschwindigkeitsinternet zu ermöglichen. Das UVEK wurde beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage zu diesem Thema zu erarbeiten, die darauf abzielt, die digitale Kluft zwischen städtischen und ländlichen Gebieten zu verringern.

    Gigabitstrategie des Bundes
    Diese Strategie konzentriert sich auf eine landesweite Versorgung mit Internetgeschwindigkeiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde, was die heutige Grundversorgung deutlich übertrifft. Der Grossteil der notwendigen Investitionen wird vom Markt getragen, jedoch plant der Bund, durch ein Förderprogramm Anreize für den Ausbau in weniger profitablen Gebieten zu schaffen.

    Befristetes Förderprogramm
    Das siebenjährige Förderprogramm ist darauf ausgerichtet, den Breitbandausbau nur in Gebieten zu unterstützen, in denen die Nachfrage besteht und der Ausbau wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Es soll private Investitionen ergänzen, ohne sie zu ersetzen, und den Ausbau von Glasfasernetzen sowie modernen Funktechnologien in dünn besiedelten Gebieten fördern.

    Gemischte Finanzierung
    Mit einem geschätzten Finanzbedarf von bis zu 750 Millionen Franken für den Einsatz moderner Funktechnologien in entlegenen Gebieten, plant der Bundesrat, das Programm nachfrageorientiert zu gestalten. Die Finanzierung soll vorrangig aus den Erlösen zukünftiger Mobilfunkfrequenzvergaben sowie Beiträgen der Branche und der Kantone stammen.

    Das UVEK hat den Auftrag, bis Ende 2024 einen Vernehmlassungsentwurf vorzulegen. Dieser Schritt folgt dem Postulat «Hochbreitbandstrategie des Bundes» der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates und baut auf dem Bericht des Bundesrates vom Juni 2023 auf.

  • Wärmeverbund in Villmergen nutzt lokales Altholz

    Wärmeverbund in Villmergen nutzt lokales Altholz

    Die AEW Energie AG hat am 16. November den Baubeginn für die Wärmezentrale im Villmerger Industriegebiet mit einem ersten Spatenstich begangen. Die Wärmezentrale wird auf dem Gelände der Cellpack Power Systems errichtet. Sie soll laut einer Mitteilung in einer ersten Phase mit einem Heizkessel für Altholz mit einer Nennleistung von 2000 Kilowatt und einem Ölkessel für die Spitzenlast mit einer Nennleistung von 4000 Kilowatt ausgestattet werden.

    Die Anlage liefert Ende 2024 erstmals Wärme. Sie soll rund 710‘000 Kubikmeter Erdgas ersetzen und damit den Ausstoss von 1500 Tonnen CO2 vermeiden. Im Endausbau soll ein weiterer Altholzkessel von 4000 Kilowatt Nennleistung hinzukommen. Damit sollen auch weitere Unternehmen im Industriegebiet versorgt werden können. Die Erweiterung des Wärmeverbunds auf angrenzende Gebiete ist angedacht.

    Das Altholz soll mehrheitlich aus unbehandelten Holzabfällen des Industriegebiets stammen und nach Bedarf mit Holz aus der Region ergänzt werden. Der Ölanteil für die Spitzenlast soll höchstens 10 Prozent betragen. Auf dem Dach und an zwei Seiten der Wärmezentrale wird eine Photovoltaikanlage errichtet. Diese erreicht eine Spitzenleistung von 260 Kilowatt.

  • BKW macht Starthaus am Matterhorn energieautark

    BKW macht Starthaus am Matterhorn energieautark

    Die diesjährige Ski-Weltcup-Saison startet an den Wochenenden vom 11./12. und 18./19. November mit grenzübergreifenden Rennen in Zermatt und Cervinia. Die BKW hat dafür laut einer Mitteilung auf dem Theodulgletscher oberhalb von Zermatt ein Starthaus errichtet, das mobil ist und ohne externe Stromanschlüsse auskommt.

    Das Starthaus ist 15 mal 8 Meter gross und aufblasbar. Es wiegt 600 Kilogramm und soll dennoch Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Kilometer pro Stunde aushalten. Die Stromversorgung erfolgt über 40 integrierte Solarzellen, die eine Gesamtleistung von 11 Kilowatt Peak aufweisen.

    Die Anlage wurde von Unternehmen aus dem Netzwerk des Berner Energiedienstleisters errichtet. Dazu gehörten die BKW Engingeering für die Projektsteuerung, ingenhoven architects mit Hauptsitz in Düsseldorf für die Gebäudeplanung und enerpeak mit Sitz in Dübendorf für die Elektrik und Photovoltaik.

    Die BKW ist offizielle Premium- und Nachhaltigkeitspartnerin des Veranstalters Swiss-Ski. „Wir nutzen die Partnerschaft mit Swiss-Ski, um nachhaltige Lösungen in den Schneesport zu bringen“, wird Michael Morgenthaler, Leiter Brand Experience, Partnerships & Campaigns bei der BKW, in der Mitteilung zitiert. „Gleichzeitig können wir der Bevölkerung unsere breiten Kompetenzen in den Bereichen Energie, Gebäude und Infrastruktur aufzeigen.“

  • RWB versorgt erste städtische Liegenschaft mit Fernwärme

    RWB versorgt erste städtische Liegenschaft mit Fernwärme

    Die Regionalwerke AG Baden hat laut einer Mitteilung der Stadt erstmals eine städtische Liegenschaft an ihren Wärmeverbund angeschlossen. Mit dem Wegfall der bisherigen Gasheizung kann an der Wiesenstrasse der Ausstoss von 14 Tonnen CO2 vermieden werden.

    Die Stadt Baden will bis 2028 sämtliche Gasheizungen in ihren Liegenschaften auf Fernwärme umgestellt haben. Der Einwohnerrat hat für eine erste Bauphase bis 2025 einen Planungskredit von 750‘000 Franken genehmigt. Für die zweite Bauphase bis 2028 soll 2025 ein zweiter Kreditantrag vorgelegt werden. Bisher hat die RWB 60 Liegenschaften evaluiert.

    Die Stadt rechnet mit einem Fernwärmepotenzial von jährlich rund 9400 Megawattstunden und einem CO2-Reduktionspotenzial von 1900 Tonnen in ihren Liegenschaften. „Die Stadt will mit einer Vorbildfunktion vorangehen“, wird Stadtrat Philippe Ramseier in der Mitteilung zitiert.

    Die Energie für das Fernwärmenetz stammt unter anderem aus der Kehrichtverbrennungsanlage KVA Turgi. Der Anteil CO2-neutraler Wärme beträgt im Fernwärmenetz Baden Nord über 80 Prozent.

  • IWB nimmt bis 2037 Verteilnetz für Erdgas ausser Betrieb

    IWB nimmt bis 2037 Verteilnetz für Erdgas ausser Betrieb

    Der Kanton Basel-Stadt hat den Ausstieg aus der fossilen Wärmeversorgung bis 2037 beschlossen. Die IWB versorgt derzeit knapp 11‘000 Liegenschaften in Basel, Bettingen und Riehen mit Erdgas. Davon nutzen 9000 das Erdgas für die Heizung.

    Laut einer Mitteilung der IWB können 5800 Liegenschaften an ein bestehendes oder geplantes Fernwärmenetz angeschlossen werden. Für die übrigen Liegenschaften müssen Alternativen gesucht werden. Das könnten Wärmepumpen oder Pelletheizungen sein.

    Rund 2000 Liegenschaften nutzen das Erdgas zum Kochen. Daher müssen rund 14‘000 Gasherde auf Elektroherde umgestellt werden.

    Die IWB will ihr Erdgasnetz schrittweise stilllegen, grundsätzlich am Ende der jeweiligen Lebensdauer. Die ersten Stilllegungen sind 2026 und 2027 vorgesehen. Anschliessend sollen jährlich rund 1000 Anschlüsse vom Netz genommen werden.

    Der Kanton unterstützt den Umstieg auf Wärmepumpen, Holzheizungen oder Wärmenetze mit Förderbeiträgen. Für noch nicht amortisierte Gasanlagen zahlt er zusätzlich Restwertentschädigungen. Für solche Entschädigungen und Überbrückungslösungen rechnet er mit maximal 80,4 Millionen Franken.

  • SH Power will Herrenacker mit anderen Wärmeverbünden vernetzen

    SH Power will Herrenacker mit anderen Wärmeverbünden vernetzen

    Der Wärmeverbund Herrenacker versorgt seit 1993 städtische und private Liegenschaften rund um den Herrenacker in der Schaffhauser Altstadt mit Wärme aus dem Grundwasser. Er gehörte einer einfachen Gesellschaft, an welcher der Kanton mit 56 Prozent und die Stadt mit 44 Prozent beteiligt waren.

    Nun übernimmt SH Power den Wärmeverbund rückwirkend auf den 1. Juli. Der städtische Energieversorger zahlt dem Kanton laut einer Medienmitteilung für dessen Anteil an der einfachen Gesellschaft 2,8 Millionen Franken.

    SH Power will künftig die gesamte Altstadt mit nachhaltiger Wärme versorgen. Der Verbund Herrenacker verfügt über eine grosse Speicherkapazität und soll perspektivisch mit anderen Wärmeverbünden vernetzt werden.

  • Ostschweizer Bahnprojekte von der Bundesregierung vernachlässigt

    Ostschweizer Bahnprojekte von der Bundesregierung vernachlässigt

    Die Ostschweizer Kantone haben ehrgeizige Ziele für die Zukunft der Mobilität und den Klimaschutz festgelegt. Eine Schlüsselrolle bei der Erreichung dieser Ziele spielt der Ausbau des Bahnangebots und der zugehörigen Infrastruktur. Dazu gehört die Stärkung der Bahnstrecke zwischen Winterthur und St. Gallen, um die Erreichbarkeit der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Thurgau und des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg deutlich zu verbessern. Diese Erweiterung wurde erstmals im Jahr 2009 im Rahmen des Programms „Zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur“ (ZEB) vom Parlament genehmigt und im Jahr 2019 mit der Botschaft zum Bahnausbauschritt 2035 bestätigt.

    In der aktuellen Botschaft vom 16. August 2023 legt der Bundesrat seine Pläne für den weiteren Ausbau des Bahnnetzes dar und beantragt eine Erhöhung der finanziellen Mittel für Projekte in verschiedenen Regionen der Schweiz. Bedauerlicherweise plant er jedoch nicht, die bereits beschlossenen Erweiterungen zwischen Winterthur und St. Gallen umzusetzen. Darüber hinaus beabsichtigt er, die Vorinvestitionen für einen zukünftigen Meilibachtunnel im Rahmen des laufenden Ausbauprojekts zum Zimmerberg-Basistunnel nicht durchzuführen. Es ist unklar, warum diese Streichungen vorgenommen werden, da sie den Zielen der Perspektive BAHN 2050 des Bundes, der Raumplanung und des Klimaschutzes entsprechen.

    Die Regierungen der Ostschweizer Kantone akzeptieren diese Benachteiligung nicht. Für einen Lebens- und Wirtschaftsraum mit über 1,1 Millionen Einwohnern und fast 700.000 Beschäftigten ist die Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebots von entscheidender Bedeutung. Sie setzen sich aktiv dafür ein, dass die geplanten Erweiterungen im Rahmen des politischen Prozesses weiterhin berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck stehen sie im engen Kontakt mit den Bundesparlamentarierinnen und Bundesparlamentariern.

    Konkret fordern die Regierungen der Ostschweizer Kantone:

    Die Beibehaltung der Mittel für die Leistungssteigerung und Beschleunigung auf der Strecke Winterthur-St. Gallen.

    Die Einleitung von Vorinvestitionen für den Meilibachtunnel als Teil des Zimmerbergtunnels 2, um die Verbindung zu den Regionen Ausserschwyz, Linthgebiet, Glarus, Rheintal und Graubünden sicherzustellen.

    Die Umsetzung weiterer Bahninfrastrukturprojekte in der Ostschweiz, wie die Projektierung des Doppelspurausbaus Tiefenwinkel auf der Strecke Zürich-Chur im Rahmen der Botschaft 2023 und die Bereitstellung eines Planungskredits für Beschleunigungsmassnahmen auf der Strecke Pfäffikon-Chur im Rahmen der Botschaft 2026.

    Diese Anliegen werden auch von den Regierungen des Kantons Zürich und des Fürstentums Liechtenstein, die assoziierte Mitglieder der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) sind, unterstützt. Darüber hinaus weisen die Regierungen der Ostschweizer Kantone bereits auf zukünftige Anforderungen hin, die voraussichtlich im Jahr 2026 vom Parlament erörtert werden sollen. Hierzu gehören Massnahmen zur Kompensation des Verzichts auf schnelles Fahren in Kurven auf der Strecke Winterthur-St. Gallen, die Entflechtung des internationalen Fernverkehrs vom nationalen Fernverkehr auf der Strecke Zürich-St. Gallen-München sowie die Umsetzung weiterer Bahninfrastrukturprojekte in der Ostschweiz, einschließlich des Ausbaus des Tiefenwinkels auf der Strecke Zürich-Chur und der Sicherstellung der aktuellen Anschlussqualität im Knoten Schaffhausen.

  • Neue Schultoiletten sollen Sri Lankas Bauindustrie verändern

    Neue Schultoiletten sollen Sri Lankas Bauindustrie verändern

    Paolo Tombesi, der Direktor des Labors für Bau und Architektur (FAR) an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), und der Gastwissenschaftler Milinda Pathiraja haben ein wegweisendes Bauprojekt an dessen alter High School in Kandy im Zentrum Sri Lankas abgeschlossen: Der Bau zweier Toilettenanlagen soll das industrielle Entwicklungspotenzial durch architektonisches Design zeigen. Ihr Prototyp fusst auf 20 Jahren gemeinsamer Forschung.

    Bei strategischer Planung könne die Gestaltung solcher Infrastrukturen, „als Chance genutzt werden, um Innovationen zu präsentieren und zu verbreiten und praxisbezogene Auslöser für eine dringend benötigte Wiederbelebung der lokalen Baukultur einzuführen“, wird Pathiraja in einem Bericht der EPFL zitiert. Es sei auch darum gegangen, „neue, wirtschaftlich nachhaltige und ökologisch orientierte Bau-‚Traditionen‘ für Länder zu kultivieren, die unter Urbanisierungsdruck, begrenzten Rohstoffen und finanziellen Zwängen stehen“.

    So wurden etwa nicht-nachhaltige Baumaterialien vermieden, die funktionierender Lieferketten bedürfen wie Glas und Aluminium oder im Land nicht verfügbar sind wie Klinker. Die beiden Forscher wollten zudem verdeutlichen, wie Baupolitik und Nachhaltigkeit an unterschiedlichen Stellen zu Wertschöpfung führen, etwa anhand der gewölbten Dächer aus Ferrozement.

    Für all dies benötige die Branche konkrete Beispiele und Prototypen, „die sowohl den technischen Wert als auch die wirtschaftliche Machbarkeit solcher Ideen zeigen“, so Tombesi. Diese Toiletten senken gleichzeitig die Gesamtkosten auf 400 Dollar pro Quadratmeter, einschliesslich der Sanitäreinrichtungen. „Und angesichts des landesweiten Bedarfs an dieser Art von Programmen werden die von uns gewonnenen Erkenntnisse wahrscheinlich von anderen aufgegriffen werden.“

  • Digitales Bauen fängt in den Köpfen an

    Digitales Bauen fängt in den Köpfen an

    Digitales Bauen – meist mit Hilfe von Building Information Modelling (deutsch Bauwerkinformationsmodellierung, kurz: BIM) – stellt in der Baubranche gerade viele altbewährte Prozesse in Frage. Denn digitales Bauen geschieht zuerst im Kopf und am Computer, wo ein virtuelles Modell des Projektes erstellt wird.

    Anhand dieser sehr detaillierten 3D-Abbildung des späteren Bauwerks können bereits viele Entscheide getroffen und potenzielle Probleme aus dem Weg geräumt werden. Die Vertreter*innen dieser neuen, digital gestützten Art des Bauens versprechen sich Effizienz- und Qualitätsgewinne, eine Reduktion von Baufehlern und stark vereinfachte Logistik am Bau.

    Digitales Bauen: 6-Punkte-Plan vereinfacht das Umdenken
    Der Wandel vom analogen zum digitalen Bauen ist aber alles andere als geradlinig. Das weiss BFH-Dozent Adrian Wildenauer aus eigener Erfahrung. Er kennt die Baubranche als Bauingenieur mit all ihren Facetten, vom Armierungseisen bis zur BIM-Modellierung.

    Für die SBB hat er einen branchenweiten 6-Punkte-Plan entwickelt, der als Grundlage für das Umdenken vom analogen auf den digitalen Baubetrieb dienen soll. Entscheidend ist aus seiner Sicht, dass alle beim Bau involvierten Akteur*innen beteiligt werden und die Branche gemeinsam voranbringen.

    Ziel und Roadmap klären
    Beim Digitalen Bauen stehen die Grundlagen, Roadmaps, Modelle und das Zielbild von Anfang an allen Beteiligten zur Verfügung. Dies erlaubt es Baufirmen, Lieferanten, Architekt*innen und Bauherr*innen, sich schon lange vor dem Spatenstich abzustimmen und mögliche Konflikte und Fehlerquellen frühzeitig auszumerzen. «Wir müssen alle Beteiligten der Wertschöpfungskette möglichst früh einbinden», betont Adrian Wildenauer.

    Mit Sprache kommunizieren
    Digitale Bauprojekte sind darauf angewiesen, dass alle eine einheitliche Sprache sprechen. Dies erreicht die Branche, indem noch stärker mit validen Standards gearbeitet wird. Angefangen bei einschlägigen Begriffen des digitalen Bauens und des Building Information Modelling, über die Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (sia) oder des Kompetenzzentrums für Standards in der Bau- und Immobilienwirtschaft (crb), bis hin zum Austausch mit den branchenrelevanten Verbänden und Vereinen: Gerade am Anfang ist es wichtig, dass sich alle Beteiligten verstehen. Hier hilft auch das gemeinsam erarbeitete Nationale Glossar, in dem die Begriffe gemeinsam definiert wurden.

    Mit Datenmodell kommunizieren
    Nicht nur die beteiligten Menschen sind auf funktionierende Kommunikation angewiesen, sondern auch die involvierten Systeme. Weil im digitalen Bauen ein virtuelles Modell des Bauprojekts zentral ist, kommt man nicht umhin, gemeinsam ein konsolidiertes Datenmodell für Bauten zu erarbeiten. Dieses erlaubt es, vom Planer bis zum Polier Informationen einfach auszutauschen. «Der Umgang mit Daten ist unsere gemeinsame neue Sprache», erklärt Adrian Wildenauer, «wir müssen sie lernen.»

    Bauteile wiederverwenden
    Ein Vorteil des digitalen Bauens liegt darin, dass man das Rad – oder eben das Bauvorhaben – nicht unbedingt mit jedem Projekt neu erfinden muss. Schliesslich kommen viele Elemente eines Baus mit jedem Projekt wieder zum Einsatz. Statt dass man diese wie bisher mit jedem Projekt von Grund auf konzipiert, dimensioniert und prüft, verwendet man einfach standardisierte Bauobjekte. Bevor man also zum Beispiel eine Tür plant, baut man ein standardisiertes digitales Abbild derselben. Dieses beinhaltet alle notwendigen Attribute von der Materialwahl über die Zylindergrösse, Breiten und Höhen der Türflügel bis hin zu den Dichtbändern. Dank standardisierter Bauobjekte sparen sich die Firmen also die Zeit für die Konzeption solcher Objekte und vermeiden Fehler. Damit das klappt, müssen Firmen einfach auf eine Sammlung solcher digitalen Bauteile zugreifen können.

    Erfahrung sammeln
    Wissen in der Baubranche wird oft noch sehr traditionell weitergegeben, von der erfahrenen Meister*in direkt an die Lernenden auf der Baustelle. Im digitalen Bauen kann dieses heute nicht greifbare oder nicht dokumentierte Wissen auf der Baustelle systematisch gesammelt und für die Ausbildung genutzt werden. Aber auch die Erfahrungen mit dem digitalen Bauen selbst können erfasst und die digitalen Tools und Prozesse auf ihre Tauglichkeit geprüft werden. Wenn digitales Baumanagement zu besserer Wissensvermittlung führt, ist die Branche auf dem richtigen Kurs, ist Adrian Wildenauer überzeugt: «Nur wenn wir Wissen teilen, können wir gemeinsam Erfolg haben.»

    Bestellgrundlagen vermitteln
    Viele Prozesse im digitalen Bauen münden in einer Bestellung, sei es mit der Buchung einer Dienstleistung oder dem Kauf von Materialien. Ein grosser Vorteil des digitalen Bauens liegt darin, dass erforderliche Daten für Bestellungen frühestmöglich im virtuellen Modell des Projekts erfasst sind. Damit auf der Baustelle aber etwas geschieht, müssen alle am Projekt Beteiligten wissen, wie sie Bestelldaten aus dem System beziehen und anwenden können. Entsprechende Schulungen und Dokumentation für Mitarbeitende sind also Pflicht.

    In der Praxis zeigt sich, dass digitales Bauen ein gemeinsames digitales Miteinander voraussetzt. Systeme und IT-Infrastruktur sind wichtig, aber erst wenn Architekt*innen, Bauingenieur*innen und Partnerfirmen bereit sind, über die Kompetenzbereiche hinweg zusammenzuarbeiten. Das digitale Bauen beginnt nämlich nicht auf dem Bildschirm, sondern in den Köpfen der Fachleute.

  • Neues ewz-Zentrallager: hohe Effizienz bei halber Fläche

    Neues ewz-Zentrallager: hohe Effizienz bei halber Fläche

    Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte das neue ewz-Zentrallager im Mai 2023 den Nutzern des Geschäftsbereiches Netze übergeben werden. Bis August wurde ein minutiös geplanter Umzug des gesamten Lagerbestandes von der einen Seite des Areals ins neue Gebäude vollzogen und dies bei vollem Betrieb. Sämtliche Artikel, ob Schraubenzieher, Leuchten, Kabel, Verteilkästen oder Mittelspannungstransformator, mussten für die die ewz-Mitarbeitenden von Bau und Betrieb jederzeit verfügbar sein. Zudem musste jeder Artikel im neuen Lager auch seinen neuen «digitalen Platz» in den ewz-IT-Systemen finden, damit der gesamte Bestell-, Rüst- und Auslieferungsvorgang in der gewohnten Qualität und Zeitspanne abgewickelt werden kann.

    Heute stellte Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, das neue Zentrallager zusammen mit den ewz-Verantwortlichen den Medien vor. Anhand der Legislaturschwerpunkte im Bereich Energie zeigte er auf, wie wichtig das neue Logistikzentrum für die Versorgungssicherheit und das Erreichen der Energie- und Klimaziele der Stadt Zürich ist. Baumer: «Nur mit einer leistungsfähigen und bedarfsgerechten Infrastruktur können wir die Transformation der Energieversorgung vorantreiben und die Versorgungssicherheit stärken.»

    Höhere Effizienz trotz 50 Prozent kleinerer Fläche
    Die Lagerflächen in der alten Bobinenhalle und dem Betriebsgebäude aus dem Jahr 1974 boten etwa doppelt so viel Platz wie das neue Lager. Diese logistische Herausforderung wurde dank eines neu entwickelten Logistikkonzeptes mit einer optimalen Ausnutzung der Höhe und Verdichtung mit drei automatischen Lagereinrichtungen gelöst: Dies sind vier Lagerlifte mit rund 5’400 Plätzen, ca. 1’200 Palettenplätze in einem Verschieberegallager sowie ein Paternoster für Bobinen (grosse Kabelspulen) mit 282 Lagerplätzen. Dazu braucht es ein höchst leistungsfähiges Tragwerk und Decken, die den Anforderungen einer Brücke entsprechen müssen, da sie sehr hohen Belastungen standhalten müssen. Zudem muss das Lager auch nach einem Erdbeben funktionsfähig bleiben, damit ewz selbst im Katastrophenfall die systemrelevanten Stromnetze rasch wieder instand setzen kann. Mit der Integration der Eichstelle in das neue Zentrallager können die grösstmöglichen Synergien in den Prozessen sowie den Lagereinrichtungen genutzt werden.

    Neuer Blickfang im Industriequartier
    Besonders anspruchsvoll war das Einbringen der 55 Tonnen schweren und 32 Meter langen vorgefertigten Stahlbetonträgern auf das Grundstück, das eingebettet ist zwischen zwei Eisenbahnviadukten, der Duttweiler-Brücke, Zubringergeleisen zum Migros-Areal sowie der Pfingstweidstrasse. Die Wuchtigkeit des Innenausbaus widerspiegelt sich jedoch kaum in der Aussengestaltung. Mit seiner Fassade aus unbehandeltem Douglasienholz, das zu 80% aus der Forstregion Zürich Nord stammt, ist es ein Blickfang mitten im von Backsteinen, Glas, Stahl und Beton geprägten Zürcher Industriequartier. Mit der Zeit wird die Ostfassade sowie das Dach intensiv begrünt sein und so einen Beitrag an die Biodiversität leisten.

    Baustart Erneuerung Betriebsgebäude Herdern
    Im September 2023 wurde mit dem Überdachen des Unterwerks Herdern die zweite Bauetappe eingeläutet. Das Hauptgebäude wird auf den Rohbau zurückgebaut, saniert und um zwei Geschosse aufgestockt, wobei die beiden neuen Stockwerke über der alten Lagerhalle und dem Unterwerk auffällig herausragen werden. Mit einer neuartigen Rezirkulationsanlage, die Grundwasser als Energiequelle nutzt, und einer grossen Solaranlage ist dieses Bauvorhaben auch in Bezug auf die Energieversorgung zukunftsweisend. Für die Instandsetzung und Optimierung des gesamten ewz-Areals Herdern haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich im September 2020 mit einem Ja-Anteil von 88,2% den Objektkredit von 167,44 Mio. Franken bewilligt.