Schlagwort: Infrastruktur

  • Klimaneutraler Campus fertiggestellt

    Klimaneutraler Campus fertiggestellt

    „Technologie stellt den Schlüssel zur Erreichung von Nachhaltigkeit dar,“ so Roland Busch. „Da Gebäude für 40% des globalen Energieverbrauchs verantwortlich sind, spielen klimaneutrale Gebäude eine entscheidende Rolle. Sie sind sowohl für Unternehmen als auch für Länder ein wirksamer Ansatzpunkt, um nachhaltiger zu agieren. Um die komplexen Prozesse zu steuern, setzen wir auf künstliche Intelligenz. Diese orchestriert die notwendige Hardware und Software. Insbesondere die Schweiz, mit ihren strengen Umweltstandards und weltklasse Universitäten, bietet den idealen Nährboden für die Weiterentwicklung dieser Technologien. Unsere neue digitale Geschäftsplattform, ermöglicht unseren Kunden, unsere modularen Lösungen effizient einzusetzen.“

    „Wir schafft eine einzigartige Symbiose aus der physischen und der digitalen Welt, und ermöglicht damit die Gestaltung einer besseren Zukunft,“ fügt Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure, hinzu. „Der neue Campus in Zug ist ein Paradebeispiel dafür. Durch Einsatz modernster Technologien aus unserem Portfolio läuft der Campus vollständig klimaneutral – ein Ziel, das wir uns bereits vor zwei Jahren gesetzt hatten und nun erreicht haben.“

    Der Campus in Zug dient als globaler Hauptsitz von Smart Infrastructure und ist ein Hotspot für die Entwicklung innovativer Gebäudetechnologien. Von hier aus werden jährlich etwa 80 neue Patente angemeldet. Der 25.000 Quadratmeter große Campus umfasst ein Haupt-, ein Fabrik- und ein modernisiertes F&E-Gebäude. Die Klimaneutralität wird durch eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen erreicht: Wärmepumpen, Wasser aus dem Zugersee, Photovoltaikanlagen, begrünte Dächer und ein hochmodernes Gebäudeautomationssystem. Zudem fördern über 50 firmeneigene Ladestationen die nachhaltige Mobilität.

    Für die Planung des Campus kam Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz, eine Methode, die zunächst einen digitalen Zwilling des Gebäudes erstellt. So können Energie- und Ressourcenverbrauch präzise dokumentiert, gemessen und angepasst werden. Zusätzlich wurden zahlreiche IoT-Funktionen implementiert, um die Effizienz und das Nutzererlebnis zu optimieren.

    Bei der Eröffnungszeremonie konnten die Teilnehmer Building X, die skalierbare digitale Gebäudeplattform von Siemens, in Aktion erleben. Diese Plattform ist ebenfalls Teil von Siemens Xcelerator und trägt zur Digitalisierung und Optimierung des Gebäudebetriebs bei.

    Der neu fertiggestellte Campus bietet nun ein klimaneutrales Arbeitsumfeld für über 1.700 Mitarbeiter, die daran arbeiten, die technologische Entwicklung für kritische Infrastrukturen weltweit voranzutreiben.“

  • Zürcher Kantonsparlament stimmt Pistenverlängerung zu

    Zürcher Kantonsparlament stimmt Pistenverlängerung zu

    Die Flughafen Zürich AG will die Piste 28 um 400 Meter nach Westen und die Piste 32 um 280 Meter nach Norden verlängern. Mit dem Projekt will der Flughafen die Schlussfolgerungen aus der Sicherheitsüberprüfung Flughafen Zürich (SÜFZ) des Bundesamtes für Zivilluftfahrt von 2012 umsetzen. Die Verlängerung der Pisten soll die Stabilität des Flugverkehrs bei allen Wetterlagen und für alle Flugzeugtypen erhöhen.

    Der Kantonsrat Zürich hat der Verlängerung laut einer Mitteilung am 28. August mit einer knappen Mehrheit von 87 zu 83 Stimmen bei zwei Enthaltungen zugestimmt. Die SVP, FDP, Mitte und EVP stimmten der Vorlage zu, die übrigen Parteien lehnten sie ab.

    Der Flughafen Zürich nimmt die Entscheidung erfreut zur Kenntnis, wie er in einer Mitteilung schreibt. Die längeren Pisten würden die Bremswege verlängern und die Kreuzungspunkte am Boden und in der Luft verringern. Ein stabilerer Betrieb würde die Zahl der Verspätungen ebenso verringern wie die der Fluglärmbetroffenen. „Es gibt keine alternativen Massnahmen im Flugbetrieb, die dieselben Verbesserungen punkto Sicherheit und Reduktion von Verspätungen mit sich bringen“, heisst es in der Mitteilung. Die Zahl der Flugbewegungen dagegen bliebe gleich.

    Auch die Zürcher Handelskammer (ZHK) begrüsst die Entscheidung des Kantonsrates. „Der Flughafen Zürich ist für den Grossraum Zürich und für das ganze Land von hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung“, schreibt sie in einer Mitteilung. „Um die internationale Vernetzung Zürichs mit der Welt langfristig zu gewährleisten, muss sich der Flughafen den veränderten Verhältnissen anpassen können.“ ZHK-Direktorin Regine Sauter hatte sich bereits im Vorfeld für eine Zustimmung des kantonalen Parlaments stark gemacht. „Die Pistenverlängerungen bringen mehrfache Vorteile: Die Anwohnerinnen und Anwohner profitieren von mehr Nachtruhe, und der Standort Zürich kann langfristig auf einen pünktlichen Flughafen und eine verlässliche Anbindung an die Welt zählen“, wird sie nun in der ZHK-Mitteilung zitiert.

    Die Entscheidung des Kantonsrats unterliegt dem fakultativen Referendum, das Stimmvolk dürfte daher das letzte Wort haben. Erst danach kann der Flughafen ein Plangenehmigungsgesuch beim Bund einreichen.

  • Dritte Röhre des Gubristtunnels ist freigegeben

    Dritte Röhre des Gubristtunnels ist freigegeben

    Bundesrat Albert Rösti hat am 3. Juli die dritte Röhre des Gubristtunnels eröffnet. „Funktionierende Nationalstrassen entlasten Städte und Dörfer vom Ausweichverkehr und ermöglichen wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand. Diese Aufgabe muss das Netz auch künftig erfüllen können“, sagte der Verkehrsminister laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) an der Eröffnungsfeier. „Hier bauen wir für die Mobilität von morgen.“

    Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betonte die Bedeutung für den Wirtschaftsraum. „Mit der Eröffnung der dritten Gubriströhre wird der Verkehr in Richtung Bern und Luzern viel besser fliessen – das ist gut für die Nerven der Autofahrerinnen und Autofahrer und für unsere Volkswirtschaft“, wird sie zitiert.

    Der Zürcher Stadtrat Michael Baumer wies auf die Entlastung des Verkehrs in der grössten Schweizer Stadt hin. „Es ist wichtig, dass die Infrastruktur in und um die Stadt mit dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum Schritt halten kann und dabei die Innenstadt entlastet, damit eine effiziente und nachhaltige Mobilität für die ganze Bevölkerung möglich ist.“

    Der Weininger Gemeindepräsident Mario Okle lobte die Zusammenarbeit der involvierten Verwaltungen. „Der Austausch mit den Kantons- und Bundesbehörden hat sich spürbar verbessert.“

    Die Projektierung der dritten Röhre begann 2001. 2016 wurde der Bau der Röhre begonnen. Insgesamt werden in den Bau der neuen Röhre und in die Sanierung der beiden bestehenden Röhren 1,55 Milliarden Franken investiert. Die Sanierungsarbeiten dauern noch bis Ende 2027 an. Danach wird der Tunnel über sieben Spuren verfügen.

  • Kommission des Kantonsrats stimmt Verlängerung der Flughafenpisten zu

    Kommission des Kantonsrats stimmt Verlängerung der Flughafenpisten zu

    Die Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt des Kantonsrats Zürich spricht sich mit acht zu sieben Stimmen für die geplante Verlängerung der Pisten 28 und 32 am Flughafen Zürich aus, informiert der Kantonsrat Zürich in einer Mitteilung. Nach Ansicht der acht Kommissionsmitglieder aus SVP, FDP, Mitte und EVP wird eine Verlängerung der beiden Pisten ausschliesslich zur Konsolidierung des Flugbetriebs in den Spitzenzeiten und bei schlechten Wetterbedingungen führen. In der Mitteilung wird hier unter anderem grössere Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit angeführt.

    Die Minderheit aus SP, GLP und Grüne fürchtet dagegen, dass eine Verlängerung der Pisten auch für einen Ausbau der Kapazitäten am Flughafen Zürich genutzt wird. Sie lehnen jedoch jegliches Wachstum am Flughafen „aufgrund der drängenden Klimaprobleme“ ab, heisst es in der Mitteilung.

    Der Flughafen nimmt die Entscheidung „erfreut zur Kenntnis“, wie er in einer Mitteilung schreibt. Die Verlängerung der Pisten sei eine wichtige Massnahme, um die Sicherheitsmarge zu erhöhen und den Betrieb zu stabilisieren. Sie führten nicht zu einer Erhöhung der Kapazität. Es bestehe kein Zusammenhang zwischen der Länge der Pisten und der Zahl der landenden und startenden Flugzeuge.

    Auch die Zürcher Handelskammer (ZHK) begrüsst den Kommissionsentscheid. Das bestehende System habe sich als „zu wenig stabil“ erwiesen. Vermehrte Verspätungen gefährdeten „die Funktion des Flughafens Zürich als einziges interkontinentales Luftverkehrsdrehkreuz der Schweiz“, schreibt die ZHK in einem Kommentar. „Die bereits vom Bund geforderten Pistenverlängerungen ermöglichen es dem Flughafen, bei allen Wetterlagen zuverlässig und stabil zu funktionieren.“

    Im nächsten Schritt muss der Kantonsrat entscheiden. Das Vorhaben untersteht dem fakultativen Referendum.

  • InfraWatt will Pflicht für klimaneutrale Infrastruktur

    InfraWatt will Pflicht für klimaneutrale Infrastruktur

    InfraWatt fordert, dass Klimaneutralität von Infrastrukturanlagen und deren faire Finanzierung verpflichtend ebenso vorgeschrieben werden wie die Erreichung des Netto-Null-Ziels. Dies werde eine Gebührenfinanzierung ermöglichen. „Die Infrastrukturanlagen wollen einen aktiven Beitrag im Rahmen der Netto-Null-Strategie leisten, indem sie klimarelevante Emissionen vermeiden und auch weitergehende Reduktionsdienstleistungen anbieten“, schreibt der Verein für die Energienutzung aus Abwasser, Abfall, Abwärme und Trinkwasser in einem Positionspapier.

    Doch würden viele Massnahmen nicht umgesetzt, „weil sie noch nicht zur Kernaufgabe gehören“. Deshalb solle das Positionspapier „die Grundsätze skizzieren, damit diese Potenziale genutzt werden können“. Um die Treibhausgasneutralität weiter voranzutreiben, hat der Vorstand von InfraWatt die Arbeitsgruppe Dekarbonisierung gegründet.

    Für Infrastrukturanlagen formuliert der Verein drei Ziele: Sie müssen erstens Direktemissionen von klimawirksamen Gasen und Stoffen vermeiden und zweitens ihr Potenzial zur Substitution von fossilen Brenn- und Treibstoffen ausnutzen. Drittens müssten „Punktquellen aus Infrastrukturanlagen“ zur CO2-Entfernung genutzt werden und als Dienstleistung für Negativemissionen angeboten werden.

    Die Mehrkosten für einen klimaneutralen Betrieb der Anlagen sollen dem Konzept zufolge über Gebühren gedeckt und der Aufwand für Substitutionsleistungen und negative Emissionen als Dienstleistung erbracht werden. Es müsse klar geregelt werden, was gebührenfinanziert sein soll und was die Endkunden bezahlen sollen. Für Negativemissionen sollen weitere Optionen greifen wie etwa das Verursacherprinzip.

  • UVEK bewilligt Projekte im Strassenbau

    UVEK bewilligt Projekte im Strassenbau

    Der Bund wird in diesem Jahr insgesamt rund 2,8 Milliarden Franken für neue oder fortgeführte Arbeiten am Schweizer Strassennetz ausgeben. Nun hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die entsprechenden Bauprogramme genehmigt.

    Demnach fliesst der weitaus grösste Teil von 1,6 Milliarden Franken in den Unterhalt und die Verbesserung des bestehenden Nationalstrassennetzes. Für Projekte im Rahmen des Strategischen Entwicklungsprogramms Nationalstrassen und für grössere Vorhaben stehen 2023 total 482 Millionen Franken zur Verfügung. Diese Gelder werden einer Medienmitteilung des Bundesamts für Strassen zufolge hauptsächlich in die zweite Röhre des Gotthard-Strassentunnels, in den sechsspurigen Ausbau der Nordumfahrung Zürich (A1), in den Bypass Luzern (A2) und in die Umfahrung von Le Locle (A20) investiert.

    Dazu sind rund 453 Millionen Franken für die Pflege, den sogenannten betrieblichen Unterhalt, des Nationalstrassennetzes vorgesehen. Dazu zählen unter anderem der Winterdienst, Grünpflege, Beseitigung von Unfallschäden und Reinigung.

    Für Neubauten im Rahmen der 1960 beschlossenen Netzfertigstellung, einer Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen, stehen in diesem Jahr 264 Millionen Franken zur Verfügung. Der grösste Kredit wurde mit 111 Millionen dem Kanton Wallis zugeteilt. Obwalden erhält 18 Millionen, Schwyz 12 Millionen und Uri 7 Millionen.

  • Arbeiten am UrbanTwin-Projekt haben begonnen

    Arbeiten am UrbanTwin-Projekt haben begonnen

    Ein Schweizer Forschungskonsortium hat die Arbeiten an UrbanTwin aufgenommen. Dieses Projekt hat zum Ziel, einen digitalen Zwilling von Aigle zu erstellen. Laut einem Bericht der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) soll er möglichst auch Entscheidungsträgerinnen und -trägern anderer Städte ein Instrument an die Hand geben, das sie bei der Erreichung von Umweltzielen und der Vision klimaangepasster Schwammstädte unterstützt. Schwammstädte nehmen Regenwasser lokal auf und speichern es, statt es zu kanalisieren und abzuleiten. Dadurch sollen bei Starkregen Überflutungen vermieden werden.

    Das Instrument wird auf einem detaillierten Modell kritischer städtischer Infrastrukturen wie Energie, Wasser, Gebäude und Mobilität beruhen. UrbanTwin will die Entwicklung dieser miteinander verknüpften Infrastrukturen unter verschiedenen Klimaszenarien exakt simulieren und die Wirksamkeit von Massnahmen im Zusammenhang mit dem Klimawandel bewerten.

     „Wir werden hochmoderne Sensoren, Klimawissenschaft und algorithmische Berechnungen in einem Toolset – einem digitalen Zwilling – vereinen“, wird Jan Kerschgens, Geschäftsführer des EPFL-Center for Intelligent Systems, zitiert. Als „wegweisendes Beispiel“ dafür, was Künstliche Intelligenz in der heutigen Zeit leisten kann, wird UrbanTwin laut EPFL „ein lebendes Modell sein, das aus seinen eigenen Leistungen lernt und mit der Zeit wächst“.

    Das Projekt führt Forschungsarbeiten von fünf Institutionen des ETH-Bereichs zusammen: Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne, die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs (EAWAG). Kommunikation und wissenschaftliches Projektmanagement werden durch vier EPFL-Zentren sichergestellt.

  • Limmattalbahn AG wertet Zentrum von Dietikon auf

    Limmattalbahn AG wertet Zentrum von Dietikon auf

    Die Limmattalbahn AG hat im Auftrag des Kantons Zürich und der Stadt Dietikon mehrere Bauarbeiten in Dietikon durchgeführt. Kurz vor der Inbetriebnahme der Limmattalbahn konnten diese Arbeiten nun abgeschlossen werden, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.

    Unter anderem wurde der Abschnitt der Zürcherstrasse zwischen Poststrasse und Kirchplatz neugestaltet. Entlang der Strasse gibt es nun einen Velostreifen. Weiter wurde die Bahnhofstrasse mit Bäumen und einer Tempo-30-Zone umgestaltet. Auch die Werkleitungen entlang der beiden Strassen wurden erneuert. Dabei wurde ein Fernwärmenetz erstellt, an das sich mehrere Liegenschaftenbesitzende an der Strasse angeschlossen haben. Im Dezember sollen noch weitere Bäume gepflanzt werden.

    Neben den Arbeiten an den beiden Strassen wurde auch eine neue Gartenanlage beim Bahnhofplatz Ost umgesetzt. Gemäss eines Vorschlags des Dietiker Stadtvereins trägt sie den Namen Römergarten. Damit wird ein ehemaliger römischer Gutshof geehrt, der sich in unmittelbarer Nähe befand. Der Garten bietet auch für die Hundeskulptur des Dietiker Künstlers Bruno Weber eine neue Heimat.

    „Die Neugestaltung der Bahnhof- und der Zürcherstrasse sowie die Einrichtung des Römergartens sind wichtige Impulse für die Entwicklung Dietikons”, wird der Dietiker Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP) zitiert.

  • Eishockey mit CO2-neutralem Energiekonzept

    Eishockey mit CO2-neutralem Energiekonzept

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    Die neue Swiss Life Arena kann 12 000 Besucherinnen und Besucher beherbergen. In der Arena werden nicht nur Eishockeyspiele ausgetragen. Mit ihrer hochmodernen Infrastruktur als multifunktionale Sport- und Eventarena beherbergt sie auch kulturelle Veranstaltungen und Events aller Art.

    Ausgehend von den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft, denen die Stadtzürcher Stimmberechtigten bereits 2008 an der Urne zugestimmt haben, wurde auch das Energiekonzept für die Swiss Life Arena entwickelt. Die integrierte Energielösung von ewz vereint Ökologie mit Wirtschaftlichkeit durch ein geschicktes Zusammenspiel von Kälteproduktion und der daraus entstehenden Abwärme.

    Eisfelder als Herzstück

    Das Herz der Arena sind die beiden zentral angeordneten Eisfelder. Das Trainingsfeld und das Hauptspielfeld bilden auch den Kern des Energiekonzepts. Schaltstelle für die Kälte- und Wärmeproduktion ist die Energiezentrale. Hier wird die Klimakälte für das Eis produziert.

    Kälte wird noch für weitere Zwecke benötigt, und zwar für die Entfeuchtung der Räume und die Raumklimatisierung. In Eishallen ist Feuchtigkeit immer ein Problem, da sich bei einem Spiel das Stadion innert kurzer Zeit mit Zuschauerinnen und Zuschauern füllt, die viel Wärme abgeben. Mit Kälte wird die feuchte Luft bis zum Taupunkt gekühlt, die Feuchtigkeit gesammelt und abgeführt und anschliessend die trockene Luft wieder erwärmt. Dieser Prozess erfolgt bedarfsorientiert und wird über Sensoren gesteuert. Um die Nebenräume wie Restaurant, Konferenzräume oder Physio zu klimatisieren, ist eine thermische Bauteilaktivierung vorgesehen. Ein in die Wände und Decken eingelassenes Rohrleitungssystem aktiviert die Gebäudemasse und kann so Räume auf sanfte und zugfreie Art und Weise temperieren.

    In der Energiezentrale wird aber nicht nur Kälte für die Bedürfnisse des Stadions erzeugt. Auch umliegende Bürogebäude erhalten die umweltfreundliche Kälte aus der Arena. Dieser «Kälte-Hub» für Dritte ist angesichts des wachsenden Kältebedarfs als Folge der seit Jahren steigenden Sommertemperaturen eine äusserst sinnvolle Lösung.

    Wertvolle Synergien

    Wo Kälte produziert wird, entsteht auch Wärme – ein willkommener Nebeneffekt. In der Arena wird die Abwärme aus der Eisproduktion nämlich für die Heizung verwendet und mittels einer Wärmepumpe das Warmwasser aufbereitet. Ein Niedertemperaturnetz bringt Wärme in die Bodenheizung, während über das Hochtemperaturnetz das Brauchwarmwasser und das Wasser zur Eisaufbereitung bereitgestellt werden.

    Der Anschluss der Arena an das Anergienetz des Energieverbunds Altstetten ermöglicht ein verlustfreies Energiemanagement. Entsteht überschüssige Wärme aus der Kälteproduktion, wird diese ins Anergienetz eingespeist, was die Temperatur leicht erhöht. Mit dieser durchdachten Lösung lässt sich verhindern, dass die Abwärme einfach ungenutzt übers Dach abgeführt wird. Mittels Anergienetz gelangt Wärme in die lokalen Wärmezentralen innerhalb des Energieverbunds Altstetten, wo sie mithilfe von Wärmepumpen auf das erforderliche Temperaturniveau angehoben wird.

    Im Endausbau im Jahr 2035 sollen rund 30 000 Haushalte in den Quartieren Altstetten und Höngg auf diese Art und Weise mit Wärme versorgt werden. Als Wärmequellen für den Energieverbund dienen das gereinigte Abwasser sowie die Abwärme der Klärschlammverbrennungsanlage des Klärwerks Werdhölzli. Die neue Arena ist Teil des Energieverbunds sein und dank dem Kälte-Hub die Abnehmer im Versorgungsgebiet mit ökologischer Kälte beliefern. Diese lokale Energiequelle leistet einen wertvollen Beitrag an die regionale Wertschöpfung und senkt die Abhängigkeit von Energielieferungen aus dem Ausland.

    CO2-freie Stromversorgung und effiziente Gebäudetechnik

    Neben der CO2-neutralen Wärme- und Kälteversorgung der Arena ist auch der ewz-Strom, der in der Swiss Life Arena verbraucht wird, zu 100 Prozent CO2-frei. Zudem wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit 400 kWp installiert. Der hier produzierte Strom von 400 MWh wird direkt in der Arena verbraucht. Zusammen mit dem ausgeklügelten Gebäudetechniksystem erreicht die Swiss Life Arena den Minergie-Standard für Eisstadien.

    Mehr Informationen zum Projekt: www.ewz.ch/swisslifearena

  • Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Holcim kauft belgischen Baustoffspezialisten Cantillana

    Baustoffproduzent Holcim hat die Übernahme des belgischen Baustoffhändlers Cantillana bekanntgegeben. Mit der Präsenz und dem Portfolio von Cantillana könne Holcim den Ausbau der Sparte Lösungen und Produkte voranbringen, die bis ins Jahr 2025 insgesamt 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausmachen soll, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Entscheidung für den Anbieter von Speziallösungen bedeute für Holcim eine weitere Optimierung seiner Marktposition bei Fassadenbausystemen und Wärmedämmverbundsystemen. „Diese Erweiterung stärkt unsere Präsenz in Europa weiter, insbesondere im Bereich der Gebäudesanierung und Energieeffizienz“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika von Holcim zitiert.

    Die Investition knüpfe an die eingeschlagene Strategie des „grünen Wachstums“ an. Beide Unternehmen kündigen an, „eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude“ anzustreben.

    Holcim nimmt nach dem Erwerb der französischen PRB Group, dem belgischen PTB-Compaktuna und Izolbet in Polen mit Cantillana ein privat geführtes Unternehmen in die „Holcim-Familie“ auf, heisst es. Hervogegangen als Zweigstelle eines Bauunternehmens, hat sich Cantillana seit Gründung im Jahr 1875 auf den Vertrieb von und Handel mit Baustoffen und Baustoffzubehör des Bau- und Baunebengewerbes spezialisiert. Heute gehört Cantillana zur Stadsbader-Gruppe und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeitende an neun Produktionsstätten in Belgien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden.

    Die Holcim AG hat sich auf innovative und nachhaltige Baulösungen in Hochbau, Tiefbau und Infrastruktur fokussiert. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen passend für alle Bauprojekte Beton, Kies und Zement und recycelt Abbruchmaterialien zu ressourcenschonenden Produkten.

  • Hochwasser der Sihl soll in den Zürichsee fliessen

    Hochwasser der Sihl soll in den Zürichsee fliessen

    Ab 2026 sollen extreme Hochwasserspitzen der Sihl über einen Entlastungsstollen in den Zürichsee geleitet werden, informiert die Baudirektion des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Dazu ist ein rund 2 Kilometer langer unterirdischer Stollen mit 6,6 Meter Durchmesser zwischen Langnau am Albis und Thalwil geplant. Der Baustart für das Projekt erfolgte am 18. März mit dem Spatenstich.

    Extreme Hochwasser der Sihl könnten schwere Überschwemmungen im unteren Sihltal und in der Stadt Zürich verursachen, heisst es in der Mitteilung. Die allein für die Stadt Zürich möglichen Schäden werden dort auf bis zu 6,7 Milliarden Franken geschätzt. Sie sollen durch den Entlastungsstollen abgewendet werden.

    Die Kosten für Planung und Bau des Stollens sowie für die ökologischen Ersatzmassnahmen an der Sihl und am Zürichsee werden in der Mitteilung auf rund 175 Millionen Franken beziffert. Sie werden zum grössten Teil vom Kanton Zürich getragen. Darüber hinaus sind der Bund, die Stadt Zürich, die SBB und die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG an den Kosten beteiligt. Weitere Informationen zum Projekt stellt der Kanton Zürich im Internet zur Verfügung.

  • Nachhaltigkeit treibt Immobilienpreise

    Nachhaltigkeit treibt Immobilienpreise

    Der Schweizer Immobilienmarkt bleibe auch 2022 für Investoren attraktiv, schreibt EY Schweiz in einer Mitteilung zum Immobilien Trendbarometer 2022 der Beratungsgesellschaft. Den Erhebungen von EY zufolge wird der Immobilienmarkt aktuell von den drei Faktoren Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Pandemie bestimmt. Die überwiegende Mehrheit der Investoren ist zudem der Meinung, dass das Investitionsvolumen insgesamt auf dem Niveau vom Vorjahr verbleiben wird.

    Bereits im vergangenen Jahr verstärkte die Pandemie den Fokus der Investoren auf Wohnimmobilien. „Diese eindeutige Präferenz zeigt sich auch für das Jahr 2022 deutlich, denn das Wohnsegment wird gegenüber anderen Nutzungsarten weiterhin klar favorisiert“, wird  Tizian Scheidegger, Senior Consultant Real Estate Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Auch Logistik- und Gesundheitsimmobilien erfreuen sich wie im Vorjahr grosser Beliebtheit.“

    Fast neun von zehn für die Studie Befragten sind der Ansicht, dass Nachhaltigkeitskriterien den Ausschlag bei den Kaufentscheidungen institutioneller Investoren geben. Drei Viertel der Investoren haben bei nachhaltigen Immobilien Preisaufschläge beobachtet. Gleichzeitig sind mehr als neun von zehn Befragten der Ansicht, dass die Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien im Immobiliensektor noch am Anfang steht. Ebenso viele Investoren sprechen sich für die Erstellung von CO2-Bilanzen von Gebäuden oder Immobilienportfolios aus. Einer intelligenten Infrastruktur mit Ladestationen, Konnektivität und intelligenten Energiekonzepten schreiben 97 Prozent der Investoren eine hohe Bedeutung zu.

  • Bauwerk Schweiz steht unter Druck

    Bauwerk Schweiz steht unter Druck

    Fünf Schweizer Fachleute haben herausgearbeitet, warum das Bauwerk Schweiz vor grossen Herausforderungen steht und wie dem sinnvoll und effizient beizukommen ist. Dafür haben sie eine sogenannte Roadmap mit dem Titel „Das Bauwerk Schweiz steht unter Anpassungsdruck“ entworfen.

    Mit ihrer Vogelperspektive auf die Gesamtheit von Gebäuden, Strassen, Ver- und Entsorgungsnetzen, Verkehr und vielem mehr will die Gruppe laut einem Bericht der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) dem vor zehn Jahren begonnenen Projekt Entwicklung Bauwerk Schweiz neuen Schub verschaffen und damit Forschung und Praxis voranbringen. Heute stehe das Bauwerk Schweiz etwa durch Klimawandel, Naturgefahren und Bevölkerungswachstum vor massiv gewachsenen Herausforderungen.

    Unter der Leitung von Peter Matt haben Fritz Hunkeler, Hans Rudolf Ganz, Laurent Vulliet, Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, und der stellvertretende Empa-Direktor Peter Richner fünf Segmente identifiziert, die von den anstehenden Herausforderungen besonders betroffen sind: der Gebäudebestand, die Infrastrukturen für den Güter- und den Personenverkehr sowie die Trinkwasser- und die Abwassernetze. Handlungsbedarf und Wirkungspotenzial stufen sie beim Personenverkehr und bei den Gebäuden als besonders hoch ein.

    Mit der Roadmap verfolgt die Gruppe laut Richner mehrere Ziele: „Die Bedeutung des Bauwerks Schweiz für unsere Gesellschaft aufzuzeigen, den Handlungsbedarf zu konkretisieren und vor allem auch das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass wir nur aus einer übergeordneten Gesamtsicht heraus eine zielführende Strategie entwickeln können.“

  • Steiner AG kann Wohnbauprojekt Haus Weiler realisieren

    Steiner AG kann Wohnbauprojekt Haus Weiler realisieren

    Die Baubewilligung für das Neubauprojekt Haus Weiler im Winterthurer Stadtteil Neuhegi ist rechtskräftig. Wie die mit der Planung beauftragte Steiner AG in einer Medienmitteilung informiert, sollen die ersten Wohnungen im Frühjahr 2025 bezugsfertig sein. Bewohner finden Ruhe und Naturnähe, erreichen aber zugleich in rund 15 Minuten mit dem Velo oder dem Bus die Stadt, heisst es in der Mitteilung.

    Die neue Wohnbebauung wird eine weitere Lücke auf dem KIM-Areal schließen. Auf 3328 Quadratmetern soll ein modernes Gebäude mit 80 modernen Wohnungen mit zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern entstehen. Besonderes Merkmal seien die aussergewöhnlichen Raumhöhen. „Während die Wohnungen im Erdgeschoss mit privaten Gartensitzplätzen ausgestattet sind, werden die Wohneinheiten in den Dachgeschossen mit grossen, privaten Terrassen begeistern“, informiert das Unternehmen. Die Planungen sehen zudem „einen lauschigen Innenhof“ vor, der Platz biete für „gemütliches Zusammensein, Verweilen, Entspannen und Spielen“.

    Das 2018 lancierte Quartier KIM im Stadtkreis Oberwinterthur versteht sich als „ein lebendiges und vielschichtiges Quartier mit unterschiedlich grossen Geschäfts- und Wohngebäuden“. Der neue Stadtteil vereint die Vorzüge städtischer Strukturen mit zugleich hohem Naherholungswert. Als Stärken werden Grünflächen, Spielplätze und autofreie Zonen sowie attraktive Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung genannt.

  • Halter AG kann Projekt Attisholz-Areal realisieren

    Halter AG kann Projekt Attisholz-Areal realisieren

    Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat die Nutzungsplanung für das Attisholz-Areal in Riedholz genehmigt. Der Beschluss sichere die Weiterentwicklung des Areals in den nächsten 25 Jahren, heisst es in einer Medienmitteilung des Schlieremer Baukonzerns Halter AG. Auf der Projektseite von Halter heisst es zu dem Projekt, während 130 Jahren sei auf dem Areal industriell Zellulose produziert worden. Seit Ende 2016 arbeite die Halter AG mit der Standortgemeinde Riedholz und dem Kanton Solothurn daran, das Areal einer neuen Nutzung zuzuführen.

    Die jetzt genehmigte Nutzungsplanung wurde von 2018 bis 2019 in einer Planungsgruppe der Gemeinde, des Kantons und der Halter AG erarbeitet. Nach der Vorprüfung, dem Mitwirkungsverfahren und der Auflage der Nutzungsplanung von 2020 bis 2021 überwies die Gemeinde Riedholz laut der Halter-Mitteilung das Dossier im Juni 2021 an den Kanton Solothurn. Der Beschluss des Regierungsrats schaffe nun die planungsrechtliche Grundlage für eine neue Zonenordnung, sowie Zonen- und Erschliessungsplan, um aus dem Areal einen Lebensraum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit zu entwickeln.

    Es sei wichtig, dass „die Bevölkerung hinter dem Projekt steht und die Auswirkungen für die Gemeinde in sozialer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht tragbar sind“, wird die Riedholzer Gemeindepräsidentin Sandra Morstein zitiert. „Deshalb wurde grosser Wert auf die Information und Mitwirkung der Bevölkerung sowie die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Halter AG bei der Planung und Entwicklung der gemeinsamen Zielsetzungen gelegt.“

    Ergebnisse einer Studie von Landschaftsarchitekten zum Freiraum werden im Februar vorliegen. Die Planung der Infrastrukturanlagen für den öffentlichen Verkehr und Gemeindebauten wie Schule und Kita ist in Vorbereitung.

  • Branch Collab – alles da, alles drin

    Branch Collab – alles da, alles drin

    Der Nutzer muss nur noch sein persönliches Gerät mitbringen – WLAN, Drucker, Kaffeebars und alles, was es zum Arbeiten braucht, ist im Branch Collab bereits vorhanden. Und man arbeitet hier nicht nur am eigenen Tisch, sondern auch in der Worklounge und in Kreativzonen, in Lobbys, in Big Rooms und an der «Arbeitsbar». Die Möglichkeit, andere Unternehmer zu treffen und bei einem zwanglosen Kaffee Erfahrungen austauschen zu können, ist ein grosser Vorteil bei der kreativen Arbeit und beim Networking.

    Arbeit als Gemeinschaftsprojekt
    Die neue Co-Working-Area ermöglicht den Gedanken- und Meinungsaustausch, steigert die Produktivität und ermöglicht zielgerichteteres Arbeiten. Kollaborativ werden nachhaltigere und oft auch unkonventionellere Ergebnisse erzielt. Zudem stehen im Branch Collab modern ausgerüstete Besprechungsräume zur Verfügung, die es erlauben, Präsentationen mit Kunden und Mitarbeitern in professioneller Umgebung abzuhalten.

    Industrielle Umgebung
    Branch Collab ist eine Initiative der Halter AG, die ihren Hauptsitz vergangenes Jahr ebenfalls nach Schlieren ins JED verlegt hat. Das architektonische Konzept von JED vereint nachhaltig umgenutzte Industrie-Infrastruktur mit zukunftsweisender neuer Office-Architektur und ist ganz auf Wissenstransfer, Kreativität und Innovation ausgelegt.

    Flexible Buchungspakete
    Arbeitsplätze und Besprechungsräume können ganz flexibel und auf Stunden- oder Tagesbasis gemietet werden. Attraktive Pakete bieten Einzelpersonen und kleineren Unternehmen moderne Plug&Work-Arbeitsplätze sowie Sitzungszimmer, Worklounges und Kreativräume – all dies gepaart mit abwechslungsreicher Gastronomie – von der Kaffeebar Caffetino mit eigener Rösterei bis zum Restaurant Eve’s Kitchen.

  • FHNW bildet in Geodatenanalyse fort

    FHNW bildet in Geodatenanalyse fort

    Die Hochschule für Architektur, Bau und Geomantik der FHNW offeriert ab Januar an ihrem Standort in Olten einen Zertifikatslehrgang in Spatial Data Analytics, zu deutsch Geodatenanalyse. Dieser soll Fachpersonen etwa aus den Datenwissenschaften, Verkehr, Logistik, Raumplanung sowie Natur- und Umweltwissenschaften befähigen, die Städte der Zukunft digital zu planen und die Daten von Infrastrukturen auszuwerten. Damit reagiere die Hochschule auf ein Bedürfnis der Bau- und Planungsbranche, heisst es in ihrer Medienmitteilung.

    Das Certificate of Advanced Studies (CAS) Spatial Data Analytics solle in 16 Kurstagen und in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis das erforderliche Wissen vermitteln, um Geodaten zielgerichtet modellieren, verarbeiten und interpretieren zu können. Dafür sei „eine ausgewogene Mischung aus Vorträgen, Fallstudien, Gruppenarbeiten und praktischen Übungen“ vorgesehen, so die FHNW. Zudem seien Zeitblöcke für das Selbststudium eingeplant.

    „Die Frage, wo räumlich messbare Ereignisse stattfinden, reicht nicht mehr aus“, wird Prof. Dr. Pia Bereuter in der Mitteilung zitiert. „In Zukunft müssen wir auch verstehen, warum sich diese ereignen. Dazu braucht es fundierte Analyseprozesse, welche in die Digitalisierungsstrategie von Unternehmen oder Organisationen eingebunden sind.“ Diese Expertise stelle „in nahezu jeder Branche“ die Grundlage für Entscheide mit Raumbezug dar.

  • Westhive plant neuen Standort in Zug

    Westhive plant neuen Standort in Zug

    Die Metall Zug Gruppe will auf dem V-Zug Areal „ein neues Stück Stadt für ein industriell geprägtes Ökosystem“ schaffen. Auf dem sogenannten Tech Cluster Zug sollen auch zusätzliche Industriebetriebe, Start-ups, technologienahe Dienstleister, Ausbildungseinrichtungen und Wohnungen angesiedelt werden.

    Auch der Zürcher Coworking-Anbieter Westhive will auf dem Areal präsent sein. Laut einer Medienmitteilung wird er dort im Spätsommer 2022 einen neuen Standort eröffnen. Dort sollen Mitgliedern flexible Arbeitsplätze, Konferenzräume, eine Kaffeebar, eine Teamküche und ein Fitnessbereich angeboten werden. Insgesamt werde der Zuger Standort eine Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern umfassen.

    „Wir freuen uns sehr, dass wir einen so passenden Standort in Zug gefunden haben“, wird Bruno Rambaldi, Mitgründer von Westhive, zitiert. „Und mit Metall Zug haben wir einen idealen Partner für die Umsetzung.“

    Laut David Carnier, Verantwortlicher für das Projekt Westhive seitens der Tech Cluster Zug AG, passen die flexiblen Arbeitplätze von Westhive gut in das Konzept des Tech Clusters Zug.

  • Implenia baut U-Bahn-Station in Stockholm

    Implenia baut U-Bahn-Station in Stockholm

    Die Implenia AG ist von der Region Stockholm beauftragt worden, die blaue U-Bahn-Linie Stockholms zu erweitern. Der Bau- und Immobiliendienstleister soll den neuen U-Bahnhof Sofia mit dazugehörigen Aufzugsschächten, zwei eingleisigen Tunneln für die U-Bahn sowie einem parallelen Servicetunnel bauen, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Auftrag habe einen Wert von rund 110 Mio. Franken.

    Die neue U-Bahn-Station Sofia in der Nähe des Stigbergsparken sei mit ihrer Lage rund 100 Meter unter der Erde eine der tiefsten U-Bahn-Stationen der Welt. Acht Hochgeschwindigkeitsaufzüge sollen Pendler in 30 Sekunden zu den Bahnsteigen und zu den Ausgängen befördern. Die Bauarbeiten sollen im Sommer dieses Jahres beginnen und bis Ende 2025 andauern.

    Für Implenia ist der neue Auftrag eine Fortsetzung des Tunnels London Viadukt, mit dessen Bau die Firma 2019 von der Region Stockholm betraut wurde. Die Arbeiten daran laufen derzeit und bereiten den Weg zu den künftigen Haupttunneln von Sofia. „Es ist eine Ehre, ein weiteres Tunnelprojekt dieser Grössenordnung zu übernehmen – ein komplexes, multidisziplinäres Projekt, das perfekt zu unserer Expertise passt“, wird Per Linden, Präsident der Implenia-Niederlassung Schweden, in der Medienmitteilung zitiert.

    Mit den Vorbereitungsarbeiten am London Viadukt könnten die Tunnelbauexperten sicherstellen, dass Sofia sicher und effizient gebaut werde. Implenia ist vor allem für die Umsetzungsarbeiten und die Planung der Betonarbeiten verantwortlich. Die Gesamtplanung obliegt der Stockholmer Bauherrin.

  • Kompotoi spürt den Frühling

    Kompotoi spürt den Frühling

    Mit dem Frühling kommt auch wieder der Bedarf nach Toilettenhäuschen im öffentlichen Raum. Kompotoi, der Zürcher Anbieter von Komposttoiletten, ist seit dem letzten Montag im März denn auch wieder mit über 20 seiner Toilettenhäuschen in der Stadt Zürich zu finden. Sie stehen etwa auf der Saffainstel bei der Landiwiese, auf dem Bullingerplatz und im Hohensteinpark auf dem Uetliberg, wie das Unternehmen mitteilt.

    Kompotoi setzt dieses Jahr auch seine Expansion nach Deutschland fort. Nachdem die Firma ihre Toilettenhäuschen in Deutschland von Darmstadt aus geliefert hat, ist sie dieses Jahr auch in München vertreten. In der Schweiz liefert Kompotoi ausser von Zürich auch von Basel, Bern, Freiburg, aus Graubünden, Lausanne, Martigny und St.Gallen sowie neu auch von Wohlen BE.

    Die Toiletten von Kompotoi verarbeiten die menschlichen Hinterlassenschaften ohne Chemie und Spülung in einen Bodenverbesserer. Sie werden in der Schweiz in Handarbeit hergestellt. Kompotoi verkauft und vermietet die Anlagen.

  • Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Das Bahnhofareal der Gemeinde Domat/Ems erhalte „ein neues Gesicht“, schreibt die Rhätische Bahn (RhB) in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird das Bündner Bahnunternehmen den Bahnhof Domat/Ems erneuern und behindertengerecht umbauen. „Wir bauen einen modernen Bahnhof, der an die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden und an diejenigen der Gemeinde angepasst ist“, wird RhB-Direktor Renato Fasciati in der Mitteilung zitiert.

    Konkret will die RhB beide Perrons am Bahnhof verlängern und zum Teil überdachen. Zudem soll eine Personenunterführung gebaut und mit behindertengerechten Rampen und Treppen ausgestattet werden. Die Gemeinde Domat/Ems steuert zwei Personenlifte bei. Darüber hinaus plant die RhB, bei den drei gesicherten Bahnübergängen Gehwege und Strasse mit einer durchgehenden Trennung auszustatten.

    Die Gemeinde Domat/Ems geht gleichzeitig umfangreiche Änderungen im Bahnhofareal an. Herzstück der Baupläne ist ein neues Geschäfts- und Wohnhaus direkt am Perron. Der viergeschossige Bau werde im Erdgeschoss Raum für publikumswirksame Nutzungen und in den übrigen drei Geschossen Wohn- und Büroraum bereithalten, heisst es in der Mitteilung. Zudem ist unter anderem eine neuer Platz an der Südseite des Bahnhofs vorgesehen. Die Zahl der am Bahnhof verfügbaren Veloparkplätze wird auf rund 300 Plätze aufgestockt. Alle von Gemeinde und Bahnunternehmen geplanten Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 abgeschlossen sein.

    „Für die Gemeinde Domat/Ems ist eine gute Verkehrsanbindung zentral – für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler, aber auch als bedeutender Gewerbe- und Industriestandort“, wird Gemeindepräsident Erich Kohler (CVP) in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Gesamtprojekt entsteht ein modernes, funktionales Bahnhofareal, welches hohe Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und publikumsorientierten Nutzungen optimal erfüllt.“

  • Umstrittene Steinbrüche bremsen Zementproduktion

    Umstrittene Steinbrüche bremsen Zementproduktion

    Bei Bau- und Infrastrukturprojekten in der Schweiz werden jährlich rund 5 Millionen Tonnen Zement verbraucht. Im Jahr 2019 wurden 86 Prozent der Nachfrage von Schweizer Zementwerken gedeckt. Die Rohstoffe Kalk und Mergel, welche in der Zementindustrie verwendet werden, sind in der Schweiz vorhanden.

    Ein Bericht, den der Bundesrat zur Kenntnis genommen hat, geht allerdings davon aus, dass die Zementproduktion in der Schweiz in den kommenden Jahren zurückgehen dürfte. Grund dafür sei der Widerstand gegen die Erweiterung oder Neueröffnung von Steinbrüchen. Wenn die beantragten, in den kantonalen Richtplänen festgesetzten Abbauerweiterungsprojekte für die Rohstoffe Kalk und Mergel nicht bewilligt werden, werde die Versorgung der Schweiz mit inländischem Zement bis 2024 auf 64 Prozent sinken, so der Bericht.

    Im Bericht wird deswegen vorgeschlagen, dass Rohstoffvorkommen, die für die Herstellung von Zement bedeutsam sind, auch aus einer nationalen Versorgungssicht betrachtet werden. Derzeit liege die Kompetenz für die Bewilligung von Abbauvorhaben bei den Gemeinden und Kantonen. Das Ziel sei es, eine nationale Übersicht der Rohstoffvorkommen zu erstellen und diese aus „rohstoffgeologischer Sicht“ zu bewerten. Damit hätten Behörden und Rohstoffproduzenten bei der Planung von Abbauvorhaben eine Grundlage.

    Der Bundesrat hebt in seiner Mitteilung aber auch hervor, dass das Bundesamt für Umwelt (BAFU) derzeit zusammen mit Forschung und Wirtschaft nach neuen Lösungen suche, um die Primärrohstoffe Kalk und Mergel durch Sekundärrohstoffe zu ersetzen. Dies sei bisher jedoch nur zu einem sehr geringen Teil möglich. Allerdings befinden sich auch Technologien in der Entwicklungsphase, die Zement im Beton ersetzen oder sogar zu zementfreiem Beton führen sollen.

  • Ceneri-Basistunnel erhält grünes Licht

    Ceneri-Basistunnel erhält grünes Licht

    Die Neue Eisenbahn-Alpen-Transversale (NEAT) ist weitgehend fertiggestellt. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Bewilligung für den fahrplanmässigen Betrieb des Ceneri-Basistunnels erteilt, schreibt es in einer Mitteilung. Damit steht der Tunnel ab dem Fahrplanwechsel vom 13. Dezember für fahrplanmässige Passagier- und Güterzüge zur Verfügung.

    Der Ceneri-Basistunnel war am 4. September eingeweiht worden. Seitdem wurden in einem Probebetrieb rund 5800 kommerzielle Personen- und Güterzüge durch den Tunnel geführt.

    Der gut 15 Kilometer lange Tunnel ist der dritte der drei grossen Basistunnel, die im Rahmen der NEAT gebaut worden sind. Er ermöglicht auch direkte Verbindungen zwischen Lugano und Locarno. Diese bilden ein zentrales Element der S-Bahn Tessin.

    Der Lötschberg-Basistunnel mit einer Länge von 35 Kilometern wurde 2007 als erster der drei grossen Tunnel in Betrieb genommen, der Gotthard-Basistunnel mit einer Länge von 57 Kilometern folgte 2016. Der knapp 20 Kilometer lange Simplontunnel ist bereits seit 1906 in Betrieb. Die Schweiz verfügt damit über zwei Flachbahnstrecken durch die Alpen.

  • Baselbiet will Velohochbahn testen

    Baselbiet will Velohochbahn testen

    Der Kanton Basel-Landschaft will seine Infrastruktur für Velos ausbauen. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) startet er nun das Projekt einer Velohochbahn, schreibt er in einer Mitteilung. Dabei wird der Veloweg als eigener Bau neben vorhandenen Strassen geführt. Die Anlage wird aus Holz in Modulbauweise errichtet. Sie wird zudem mit Photovoltaikmodulen ausgestattet.

    Das ASTRA hat dafür eine Studie für die Linienführung im Raum Basel in Auftrag gegeben. Es will mit diesem Projekt prüfen, wie ein übergeordnetes Velobahnnetz entlang bestehender Autobahnen in die kantonalen Radroutennetze integriert werden kann.

    Der Baselbieter Regierungsrat will dem Landrat im vierten Quartal eine entsprechende Vorlage unterbreiten. Wenn das kantonale Parlament zustimmt, soll die Velohochbahn zwischen Mitte 2021 und Mitte 2022 errichtet werden. Sie soll vor der Eröffnung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022 in Pratteln in Betrieb genommen werden.