Schlagwort: Innovation

  • Innosuisse fördert Blackstone Resources

    Innosuisse fördert Blackstone Resources

    Die Schweizerische Innovationsagentur Innosuisse wird das mit 1,3 Millionen Franken veranschlagte Entwicklungsprojekt der Blackstone Resources AG bezuschussen. Sie hat eine Förderung in Höhe von 50 Prozent zugesagt. Diese Zusage helfe bei der Finanzierung der Entwicklung von Festkörperelektrolyten und einer „anspruchsvollen“ Fertigungssimulation von 3D-gedruckten Festkörperbatterien, heisst es in einer Medienmitteilung von Blackstone Resources.

    Dabei setzt das Baarer Unternehmen auf Lithium-Ionen-Batterien mit Festkörperelektrolyten. Deren industrielle Produktion basiere auf dem Blackstone-eigenen 3D-Druckverfahren, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein Forschungskonsortium bestehend aus Blackstone Resources, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und der Berner Fachhochschule werde die von der Empa entwickelte Synthese von Festkörperelektrolyten hochskalieren.

    Weil der Elektrolyt, also der leitende Teil der Batterie, fest ist, weisen Festkörperbatterien einige Vorteile auf: Sie sind nicht entzündlich und können nicht auslaufen. Sie kommen ohne Kühlung aus, was ihre Energiedichte und damit die Speicherfähigkeit erhöht. Und sie lassen sich theoretisch schneller laden. Vor allem Autohersteller hoffen auf sie, denn sie könnten das Reichweitenproblem von Elektroautos lösen.

    Vor diesem Hintergrund sieht die Blackstone Resources AG „Festkörperelektrolyte als eine Schlüsselkomponente für die nächste Generation der Batterietechnologie“ und werde diese Technologie in Zukunft „unabhängig“ produzieren.

  • Empa verleiht drei Innovation Awards

    Empa verleiht drei Innovation Awards

    Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat drei ihrer bahnbrechenden Projekte und Leistungen mit dem Empa Innovation Award geehrt. Der mit 5000 Franken dotierte Preis wird seit 2006 alle zwei Jahre verliehen. Damit honoriert die Empa die Anstrengungen ihrer Forschenden, mit angewandter, marktorientierter Forschung weitere Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen.

    Der erste Preis geht laut einer Medienmitteilung der Empa an die neuartige Gewebekleber-Technologie Nanoglue. Entwickelt wurde sie von Forschenden des Particles-Biology Interactions-Labors der Empa in St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Nanoparticle Systems Engineering Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Ihr radikal neuer Ansatz nutze die wundheilenden Eigenschaften anorganischer Nanopartikel. Die kostengünstigen Materialien könnten in grossem Massstab hergestellt werden. Die „einzigartige Technologie“ werde jetzt vom noch zu gründenden Zürcher Start-up anavo medical zur Marktreife gebracht.

    Ausgezeichnet wurde auch die transparente Gesichtsmaske des Hello Mask-Projekts von Empa und Eidgenössischer Technischer Hochschule Lausanne (EPFL). Sie besteht aus einer feinen Membran von etwa 100 Nanometern Porengrösse. Diese Membran lässt zwar Luft durch, hält aber Viren und Bakterien zurück. „Die vollständig durchsichtige Maske wurde vor allem mit dem Ziel entwickelt, die Beziehung zwischen Pflegepersonal und Patienten zu verbessern“, so Forscher Joshua Avossa. Seit 2020 arbeitet das Genfer Start-up HMCare von Empa und EPFL an der Markteinführung der Hello Mask. Mitte 2021 soll sie erhältlich sein.

    Die Software-Plattform Urban Sympheny zur Planung nachhaltiger Energiesysteme ist die dritte Preisträgerin. Die Empa-Ausgründung gleichen Namens mit Sitz in Dübendorf hilft Planern beim Identifizieren optimaler Lösungen für ihren Standort und ihre Kunden. Das Ziel ist Energie- und Kosteneffizienz. Die innovative Plattform wurde in der Empa-Abteilung Urban Energy Systems entwickelt. Im vergangenen Jahr hat Venture Kick Urban Sympheny bereits mit 50’000 Franken ausgezeichnet.

  • Fensterhersteller 4B gewinnt Innovationspreis

    Fensterhersteller 4B gewinnt Innovationspreis

    Die 4B AG mit Sitz in Hochdorf gehört zu den Gewinnern des Innovations-Award 2020/21, welcher vom Schweizer Institut für Qualitätstests (SIQT) erstmals vergeben wurde. Der Preis basiert auf der Anzahl der Patente von Schweizer Unternehmen zwischen 2017 und 2019. Die Jury hat dabei sowohl Daten des Schweizerischen Patentamts als auch jene von ausländischen Patentämtern in Betracht gezogen. Zu Gewinnern des Preises werden Unternehmen oder Forschungseinrichtungen gekürt, die in ihrem Segment beziehungsweise in einer CPC-Klasse (Cooperative Patent Classification) „einen überdurchschnittlichen Score-Wert aufweisen“, erklärt das SIQT in einer Mitteilung.

    Die 4B AG entwickelt kontinuierlich neue Produkte und Dienstleistungen. Dafür betreibt der Fensterhersteller eine eigene Innovationsabteilung mit Produktmanagement, Entwicklung und Testlabor. Zu den Entwicklungen des Unternehmens gehört etwa eine schwellenlose Balkontür. 4B forscht aber beispielsweise auch zum Thema intelligente Fenster. „Aktuell werden Fenster immer intelligenter und können in Zukunft zunehmend smarte Funktionen ausführen“, erklärt die Firma in einer Medienmitteilung. Intelligente Fenster sollen etwa die Energieeffizienz erhöhen und die Handhabung sowie die Wartung von Fenstern vereinfachen.

    4B befindet sich im Besitz der Familie Bachmann und entstand 1896 aus der gleichnamigen Schreinerei. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 660 Mitarbeitende und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 170 Millionen Franken.

  • Verein für nachhaltiges Bauen ist gegründet

    Verein für nachhaltiges Bauen ist gegründet

    Der neu geschaffene Verein Nachhaltiges Baubiologische Bauen (VNBB) verfolgt das Ziel, die Baubranche nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Zu diesem Zweck sollen Wissen und Kompetenzen gefördert und in die Berufsbildung integriert werden.

    Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sei die nicht-gewinnorientierte Organisation auf Initiative von Dr. Thea Rauch-Schwegler vom Verein Baubioswiss in den vergangenen Jahren aufgebaut worden. Als Gründungsmitglieder haben sich Holzbau Schweiz, Gebäudehülle Schweiz, JardinSuisse, Lignum – Holzwirtschaft Schweiz sowie der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband angeschlossen. Dessen neue Geschäftsstelle in Wallisellen ist auch Sitz des VNBB. Die Leitung der VNBB-Geschäftsstelle ist ausgeschrieben. Neue Vereinsmitglieder und Partner sind ausdrücklich erwünscht.

    2019 wurde die Prüfungsordnung für die Höhere Fachprüfung Expertin/Experte Gesundes und Nachhaltiges Bauen vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation anerkannt. Damit, so der VNBB, „kann die Lücke in der höheren Berufsbildung im Bereich des nachhaltigen Bauens geschlossen werden“. 2022 werde der erste Vorbereitungskurs zum Diplom starten. Gleichzeitig hätten auch Berufsverbände die Wichtigkeit des Themas erkannt und sich entschieden, das Thema Nachhaltigkeit in der Berufsbildung gemeinsam anzugehen.

  • Energy Lab soll Innovationen für Energiewende liefern

    Energy Lab soll Innovationen für Energiewende liefern

    Das NTN Innovation Booster Energy Lab nimmt seine Arbeit offiziell erst im Januar 2021 auf. Doch sei bereits jetzt eine so grosse Dynamik entstanden, dass schon die ersten von insgesamt geplanten 50 Projekten lanciert wurden, schreibt die Hochschule Luzern in einer Medienmitteilung. Sie sollen zu Innovationen bei der effizienten Erzeugung, Speicherung und Nutzung von erneuerbaren Energien führen, die auch marktfähig sind.

    Das Konsortium aus über 200 Mitgliedern wird von der Hochschule Luzern strategisch geführt. Dazu gehören neben dem Innovationspark Zentralschweiz und NEST – der Forschungs- und Innovationsplattform von Eidgenössischer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt und Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereiches – zahlreiche weitere Institutionen, sämtliche Fachhochschulen der Schweiz und die ETH Zürich. Gefördert wird das Energy Lab mit 1,5 Millionen Franken für vorerst vier Jahre von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse.

    Über den Innovationspark Zentralschweiz sind schon heute mehr als 200 Unternehmen angeschlossen, „Tendenz steigend“, heisst es weiter in der Mitteilung: „Denn beim Energy Lab handele es sich um ein offenes Netzwerk, in dem sich Interessierte jederzeit einbringen können.“

    „Die Herausforderungen sind so komplex, dass sie nicht mehr nur mit Einzelmassnahmen behoben werden können, sondern nur in gross angelegter Zusammenarbeit von Industrie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft“, wird Projektleiter und Professor an der Hochschule Luzern, Ludger Fischer, in der Mitteilung zitiert. „Die Lösungen werden einen konkreten Mehrwert für die Wirtschaft bieten und sind somit umsetzbar!“

  • Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Bei dem Neubau in Amlikon-Bissegg handelt es sich unter anderem um die „modernste Brennerei der Schweiz“, wie es in einer Medienmitteilung der Macardo Swiss Distillery GmbH heisst. Das Fasslager sei sogar das innovativste in Europa, informiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea weiter. Für die Eröffnung waren zweitägige Feierlichkeiten mit entsprechendem Programm geplant, was aber durch die Corona-Krise verhindert wurde. „Trotzdem werden wir am 28. November 2020 eröffnen und den Betrieb der Destillerie, des Premium B&Bs, der Eventlocation und der Honesty Bar mit Cigar Lounge aufnehmen. Darauf haben unzählige Menschen in den letzten Monaten intensiv hingearbeitet“, wird Martina Bössow in der Mitteilung zitiert, Inhaberin der Macardo Swiss Distillery GmbH.

    Bei der Eröffnung wird der ebenfalls in den Neubau integrierte Shop für die Besucher zur Verfügung stehen. Dort werden Edelbrände, Macardo-Desinfektionsmittel und eine „Weltneuheit für alle Whisky-Fans“ angeboten, wie es von Bössow heisst. Und ab dem 30. November werden für Kleingruppen von sechs Personen kostenlose Führungen angeboten, für die eine Anmeldung notwendig ist.

    Der Neubau ist um eine mehr als 100 Jahre alte Käserei errichtet worden. Bei der Brennerei steht Handwerkskunst im Fokus, die durch ein nachhaltiges Verfahren unterstrichen wird. Im Fasslager wird ebenso moderne Technologie verwendet, durch welche ein optimales Raumklima für die 400 Fässer gewährleistet werden kann. Neben Bar und Lounge, Shop und dem Veranstaltungsraum stehen für Besucher zudem zehn Zimmer und zwei Apartments mit einem Bed-and-Breakfast-Angebot (B&B) zur Verfügung.

  • JED: Innovative Büro- und  Dienstleistungsflächen mit Industriecharme

    JED: Innovative Büro- und Dienstleistungsflächen mit Industriecharme

    Schlierens westlicher Teil ist seit Mitte 2020 um einen neuen Think- und Worktank reicher: JED (Join. Explore. Dare.). Seit 2018 entstand auf dem Areal der ehemaligen NZZ-Druckerei ein neues Zentrum für Wissenstransfer, Innovation und Unternehmertum. Unweit des Bahnhofs Schlieren wird Büro, Industrie und Gewerbe zusammengebracht. Verteilt auf drei Gebäude und insgesamt rund 38’000 Quadratmeter Grundstücksfläche, gibt es verschiedene Seminar-, Tagungs- und Begegnungsflächen sowie eine Eventhalle mit Platz für bis zu 600 Personen. Ein Gastroangebot des Restaurants «Eves Kitchen» sowie mehrere Bars runden das Angebot ab.

    Das Zentrum von JED bilden die ehemaligen Druckhallen (Gebäudekomplex J) mit einer Raumhöhe von bis zu 18 Metern. Hier sind sowohl Dienstleistungs- als auch Eventflächen angesiedelt. Weitere Büro- und Gastroflächen befinden sich im Kopfbau (Gebäude E), welcher mit den Hallen verbunden ist. Im Erdgeschoss wird derzeit der Gastrobetrieb realisiert, während die oberen drei Stockwerke für Büroräumlichkeiten vorgesehen sind.

    Zu reden gibt aber vor allem das Gebäude D: Ein Neubau, welcher voraussichtlich Ende 2022 bezugsbereit sein wird. Dieser Massivbau wird nach Fertigstellung Platz für Büro- und Dienstleistungsflächen bieten und will in Sachen ressourcenschonender Architektur ein Vorreiter sein. Das Gebäudekonzept «2226» wurde von Professor Dietmar Eberle und seinem Architekturbüro Baumschlager Eberle entwickelt. Die Gebäude werden ohne technische Klimatisierung wie Heizung, Kühlung oder Lüftung konzipiert. Gekühlt wird durch natürliche Zugluft. Geheizt wird durch die Wärmeabstrahlung der Beleuchtung und elektronischen Geräte sowie der darin arbeitenden Menschen.

    Massive Wände reduzieren den Wärmeaustausch. Die Oberflächen und Materialien gleichen zudem die Temperaturschwankungen aus, sodass eine Wohlfühltemperatur von 22 bis 26 Grad Celsius über das ganze Jahr gewährleistet werden kann. Der Fensteranteil ist mit 16 Prozent bewusst klein gehalten – und die Scheiben sind so ins Gebäude zurückversetzt, dass nur selten Sonnenstrahlen das Glas erreichen. Sensoren, welche Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt messen, steuern bedarfsgerecht Lüftungsflügel. Die verwendeten Materialien haben eine Lebensdauer von 200 Jahren. Zudem sorgt die reduzierte Gebäudetechnik sowohl für eine hohe Flächen- als auch Energieeffizienz. Dadurch wird nur die Hälfte der Unterhalts- und Betriebskosten von herkömmlichen Immobilien anfallen.

    In allen drei Gebäuden werden Begegnungs- und Erholungszonen realisiert. Die Anzahl der oberirdischen Parkplätze wurde mit Absicht klein gehalten, um die hohe Aussenraumqualität visuell und flächenmässig nicht zu beeinträchtigen. Photovoltaikanlagen finden sich auf allen Dächern.

    Nach dem Einzug von Zühlke Engineering AG im April 2020 wird Ende Jahr die Halter AG ihren Hauptsitz ins JED verlegen. Auf einer Fläche von über 5000 Quadratmetern werden rund 250 Arbeitsplätze eingerichtet. ■

  • Eniwa erhält Aargauer Strom Award 2020

    Eniwa erhält Aargauer Strom Award 2020

    Der Verband Aargauischer Stromversorger hat den diesjährigen Aargauer Strom Award verliehen. Er ging an die Eniwa AG für ihr Unterentfeldener Projekt Im Erlifeld: das Zukunftsareal. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, um besonders innovative Projekte von Aargauer Stromversorger zu ehren.

    Wie es in einer Medienmitteilung von swisspower heisst, konnte das Energiekonzept der Eniwa AG für dieses Quartier die Jury überzeugen. Das Areal mit neun neuen Mehrfamilienhäusern und seinen 90 Wohnungen versorgt sich grösstenteils selbst mit Energie. Die Bewohner profitierten in vielerlei Hinsicht, so die Juroren: von umweltfreundlichem Strom zu attraktiven Preisen, Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, E-Carsharing, einer transparenten und einfachen Abrechnung sowie einem ultraschnellen Breitbandinternet.

    Die Preisverleihung fand coronabedingt „in etwas anderer Form“ in der ELFA-Halle in Aarau statt.

  • Verwaltungsgericht bremst Innovationspark aus

    Verwaltungsgericht bremst Innovationspark aus

    Das kantonale Verwaltungsgericht entzieht dem geplanten Bau des Innovationsparks Zürich die Rechtsgrundlage. Wie das Gericht am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, hat es mit einem Urteil vom 8. Juli die Verfügung der kantonalen Baudirektion über den kantonalen Gestaltungsplan für den Innovationspark aufgehoben.

    Ein solcher Gestaltungsplan sei nur für konkrete Einzelbauten oder Einzelanlagen möglich. Der Gestaltungsplan für den Innovationspark falle mit seinem Perimeter von 36 Hektaren und einer Gesamtnutzungsfläche von bis zu 410‘000 Quadratmetern aber nicht darunter. Daran ändere auch der „besondere Zweck der Innovationsförderung“ nichts. „Aufgrund seiner Dimensionen und der vorgesehenen Nutzungen schafft der Gestaltungsplan damit nicht eine projektbezogene, sondern eine generelle Bauzone“, heisst es in der Mitteilung.

    Der Kanton habe damit seine Kompetenzen überschritten: Nur die Gemeinden seien für die Festsetzung genereller Bauzonen zuständig. „Deshalb steht das Instrument des kantonalen Gestaltungs­plans für die beabsichtigte Planung nicht zur Verfügung.“ Zudem verstösst der Gestaltungsplan aus Sicht der Richter gegen die kantonale Rahmennutzungsplanung, weil der grösste Teil des Geländes in der kantonalen Landwirtschaftszone liegt.

    Die Baudirektion hatte den Gestaltungsplan am 9. August 2017 festgelegt. Zwei Anwohner rekurrierten beim kantonalen Baurekursgericht, wurden aber abgewiesen. Dessen Entscheid wird nun ebenfalls vom Verwaltungsgericht aufgehoben. Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts kann nun noch beim Bundesgericht Beschwerde erhoben werden.

    Die Idee eines Innovationsparks Zürich auf dem Gelände des Militärflugplatzes Dübendorf stand bei der Schaffung der Switzerland Innovation Parks Pate. Während solche Parks im Aargau, im Grossraum Basel, in Biel, in der West- und in der Zentralschweiz bereits gut vorankommen, droht nun ausgerechnet die Ideengeberin zu scheitern. Die Zürcher Regierung hatte bereits 2018 einen Kredit von 217,6 Millionen Franken für den Bau, die Erschliessung und die Unterstützung des Innovationsparks in Dübendorf beantragt.

  • Daniel Anderes übernimmt Präsidium des Technoparks Winterthur

    Daniel Anderes übernimmt Präsidium des Technoparks Winterthur

    Der grosse Einsatz von Hans-Walter Schläpfer insbesondere bei der Strategieentwicklung und bei der Zusammenarbeit des Technoparks Winterthur mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sei an der Generalversammlung gebührend verdankt worden, informiert Technopark Winterthur in einer Mitteilung. Nach sechs Jahren an der Spitze des Verwaltungsrats übergibt Schläpfer sein Amt an Daniel Anderes. Der 49-jährige gebürtige Winterthurer soll die Winterthurer Start-up-Schmiede als „weitere jüngere Kraft mit zusätzlicher Sicht von aussen“ verstärken.

    In derselben Mitteilung werden zudem eine Reihe von Massnahmen des Technoparks Winterthur zur Unterstützung seiner Jungunternehmen während der Coronavirus-Pandemie kommuniziert. In Ergänzung zu den Hilfsmassnahmen der öffentlichen Hand bietet der Technopark hier im Einzelfall finanzielle Erleichterung an. Neuen Mietern wird der Einzug in den Technopark zudem durch einen zweimonatigen Erlass des Mietzinses erleichtert. Auch die Seminar- und Sitzungsräume des Technoparks können derzeit vergünstigt reserviert werden.

    Der Technopark Winterthur werde weiterhin vor allem auf die drei Themen intelligente Lösungen im Bereich Energie, Gesundheit und Maschinenbau ausgerichtet, heisst es in der Mitteilung weiter. Hier arbeitet der Technopark mit der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) und der kantonalen Standortförderung (House of Winterthur) zusammen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wird sich der Technopark arbeitsteilig besonders um den Bereich intelligente Energie kümmern.