Schlagwort: Mobilität

  • Coop liefert mit Wasserstoff-Lastwagen aus

    Coop liefert mit Wasserstoff-Lastwagen aus

    Coop wird ihre Verkaufsstellen künftig vermehrt mit Wasserstoff-Lastwagen beliefern. Einen der weltweit ersten serienmässig produzierten Brennstoffzellen-Elektro-Lastwagen hat die Lebensmittelgenossenschaft laut einer Medienmitteilung am Mittwoch in Betrieb genommen. Bis zum Jahresende werden insgesamt sieben davon im Einsatz sein. Weil dabei ausser Wasserdampf keine weiteren Emissionen entstehen, geht Coop von einem Einsparpotenzial von 80 Tonnen CO2 pro Lastwagen und Jahr aus. Zudem etabliere Coop weitere Wasserstofftankstellen in der Schweiz.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, arbeite Coop dafür mit dem Schweizer Unternehmen H2 Energy AG und der Hyundai Motor Company zusammen. Hyundai gelte als weltweit führend in der Entwicklung der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik. Leistungsvermögen, Betankungszeit und Reichweite ihrer Wasserstoff-Lastwagen seien vergleichbar mit jenen von konventionellen Lastwagen.

    Coop habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2023 in den relevanten Bereichen des Unternehmens CO2-neutral zu sein. Daher leiste der Lebensmittelgross- und -detailhändler „Pionierarbeit“ für eine Elektromobilität mit grünem Wasserstoff. 2018 wurde auf Initiative von Coop der Förderverein H2 Mobilität Schweiz gegründet. Ihm gehören sieben grosse Betreiber von Tankstellen und Lastwagenflotten an.

    „Der Verein H2 Mobilität Schweiz fördert den sauberen, CO2-freien motorisierten Individualverkehr in der Schweiz und implementiert die Technologie der Wasserstoffmobilität im Strassenverkehr auf privatwirtschaftlicher Basis“, so Jörg Ackermann, Mitglied des Coop-Managements und Präsident des Fördervereins. Der Verein hat zum Ziel, bis 2023 in der ganzen Schweiz ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen zu schaffen.

  • Veloparkturm startet Pilotbetrieb

    Veloparkturm startet Pilotbetrieb

    Der Fahrradparkturm von V-Locker startet gemeinsam mit der SBB den Pilotbetrieb am Bahnhof Münchenbuchsee. Laut einer Medienmitteilung der V-Locker AG bietet der Parkturm zunächst für Testnutzer „die gewünschte Sicherheit für das Parkieren von hochwertigen Velos“. Ausserdem finden darin auch Helm, Regenschutz und Gepäck Platz.

    Der Pilotbetrieb werde erste Erkenntnisse über die Erwartungen und Erfahrungen der Benutzer liefern. Die Betreiber wollen damit den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von V-Locker-Fahrradparktürmen vorantreiben. Mit der Einrichtung von Fahrradparktürmen an strategischen Punkten sollen Pendler dazu bewegt werden, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Ziel ist es, insbesondere Autofahrer zur Nutzung des Velos für den täglichen Weg zum Bahnhof zu motivieren.

    Die Klimastiftung Schweiz sei bei diesem Projekt ein wichtiger Partner, betont V-Locker in der Mitteilung. Die ersten Meilensteine hätten auch dank ihrer Unterstützung fristgerecht realisiert werden können. Die fruchtbaren Diskussionen zum gesellschaftlichen Nutzen des Systems seien hilfreich gewesen, um eine moderne, zukunftsgerichtete Lösung für aktuell vorhandene Probleme in der Mikromobilität zu formulieren.

  • Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

    Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

    Beat Christen und sein Co-Pilot Peter Morf vom Hightech Zentrum Aargau (HTZ) haben ihre erste Teilnahme an der Wave Trophy laut einer Medienmitteilung erfolgreich beendet. Das E-Mobil-Team Mission Innovation Aargau legte in seinem Tesla Model S P85D in acht Tagen 1818 Kilometer pannenfrei zurück. Start war in Brugg-Windisch, die Schlussankunft im Entlebuch. In der Gesamtwertung belegte es unter rund 30 teilnehmenden Teams Platz zwei. Zudem gewann es den von Schülern vergebenen Publikumspreis.

    Die diesjährige Route führte entlang der Grand Tour of Switzerland durch alle vier Sprachregionen und über neun Alpenpässe. Dabei hätten die Teams nicht nur in Aktion, sondern auch während ihrer geplanten Aufenthalte in 23 Ortschaften und bei weiteren 23 Zwischenstopps „beste Werbung für die Elektromobilität“ gemacht, heisst es in der Mitteilung. Die meisten Infotreffen mit Behörden, Schulen und der Bevölkerung seien gut besucht gewesen. Auf der Internetseite des HTZ konnten Interessierte den Reise-Blog der beiden Fahrer mitverfolgen.

    Weil das Motto der diesjährigen Wave-Rallye „Energy Tour“ lautete, wurden auch zahlreiche Energieprojekte besichtigt, darunter das erste schwimmende Solarkraftwerk der Alpen auf dem Lac des Toules im Wallis und die Windräder auf dem Rengg-Pass im Entlebuch. „Die erneuerbaren Energien passen gut zur E-Mobilität und die Wave hat gezeigt, dass diese Kombination funktioniert“, wird Peter Morf, Co-Pilot und Schwerpunktleiter Energietechnologien und Ressourceneffizienz des HTZ, in der Mitteilung zitiert. Nur die „Durchgängigkeit der verschiedenen Ladesysteme“ stelle „noch eine Herausforderung dar“, so Pilot Beat Christen.

  • Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) planen, bis 2027 insgesamt 126 Elektrobusse zu beschaffen. Damit setzen die BVG den gesetzlichen Auftrag um, ihre Angebote im öffentlichen Verkehr des Kantons Basel-Stadt bis 2027 mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben. In den kommenden Tagen schreiben die BVB die erste Beschaffungsetappe von 62 E-Bussen aus. Sie sollen 2022 in Betrieb gehen. „Ich freue mich, dass wir nun nach einer langen Planungsphase endlich die ersten konkreten Schritte hin zu einem umweltfreundlichen und modernen E-Bussystem machen können“, wird BVB-Direktor Bruno Stehrenberger in einer Medienmitteilung zitiert.

    Ebenfalls öffentlich ausgeschrieben werden dieser Tage die Leistungen für den Generalplaner der Garage Rank. Sie werde zwischen 2023 und 2027 vollständig neu gebaut, weil sie nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dort auch Wohnraum realisiert werden. Während dieser Bauphase werden die Busse auf zwei Ersatzarealen abgestellt.

    Für den Aufbau einer entsprechenden Ladestruktur in der Garage Rank und in den provisorischen Abstellbereichen sind die Industriellen Werke Basel (IWB) zuständig. Zudem werden die IWB an fünf Endhaltestellen sogenannte Gelegenheitsladestellen installieren, wo Busse während ihrer Wartezeit Strom nachladen können. Das steigere ihre Reichweite und mache das gesamte Busnetz flexibler.

    Die Umrüstung der Busflotte kostet insgesamt rund 360 Millionen Franken. Davon entfallen rund 147 Millionen Franken auf die Beschaffung der E-Busse. Etwa 161 Millionen Franken kosten der Neubau der Garage Rank, die Provisorien und weitere kleinere Infrastrukturanpassungen. Auf rund 52 Millionen Franken belaufen sich die Kosten für den Aufbau der Ladeinfrastruktur durch die IWB. Das entsprechende Darlehensbegehren liegt nun beim Grossen Rat.

  • Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) planen, bis 2027 insgesamt 126 Elektrobusse zu beschaffen. Damit setzen die BVG den gesetzlichen Auftrag um, ihre Angebote im öffentlichen Verkehr des Kantons Basel-Stadt bis 2027 mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben. In den kommenden Tagen schreiben die BVB die erste Beschaffungsetappe von 62 E-Bussen aus. Sie sollen 2022 in Betrieb gehen. „Ich freue mich, dass wir nun nach einer langen Planungsphase endlich die ersten konkreten Schritte hin zu einem umweltfreundlichen und modernen E-Bussystem machen können“, wird BVB-Direktor Bruno Stehrenberger in einer Medienmitteilung zitiert.

    Ebenfalls öffentlich ausgeschrieben werden dieser Tage die Leistungen für den Generalplaner der Garage Rank. Sie werde zwischen 2023 und 2027 vollständig neu gebaut, weil sie nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dort auch Wohnraum realisiert werden. Während dieser Bauphase werden die Busse auf zwei Ersatzarealen abgestellt.

    Für den Aufbau einer entsprechenden Ladestruktur in der Garage Rank und in den provisorischen Abstellbereichen sind die Industriellen Werke Basel (IWB) zuständig. Zudem werden die IWB an fünf Endhaltestellen sogenannte Gelegenheitsladestellen installieren, wo Busse während ihrer Wartezeit Strom nachladen können. Das steigere ihre Reichweite und mache das gesamte Busnetz flexibler.

    Die Umrüstung der Busflotte kostet insgesamt rund 360 Millionen Franken. Davon entfallen rund 147 Millionen Franken auf die Beschaffung der E-Busse. Etwa 161 Millionen Franken kosten der Neubau der Garage Rank, die Provisorien und weitere kleinere Infrastrukturanpassungen. Auf rund 52 Millionen Franken belaufen sich die Kosten für den Aufbau der Ladeinfrastruktur durch die IWB. Das entsprechende Darlehensbegehren liegt nun beim Grossen Rat. mm

  • Terra Raetica soll Alpenbahnkreuz erhalten

    Terra Raetica soll Alpenbahnkreuz erhalten

    Vertreter aus Graubünden, Südtirol, Tirol und der Lombardei haben sich darauf verständigt, die grenzüberschreitende Mobilität im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Österreich und Italien vor allem auf der Schiene zu verbessern. Bei einem Treffen in Graun im Vinschgau unterzeichneten sie laut einer Medienmitteilung des Kantons Graubünden eine entsprechende Absichtserklärung.

    Demnach wollen die vier Regionen in der sogenannten Terra Raetica ihre Massnahmen zur Schaffung eines integrierten Mobilitätssystems aufeinander abstimmen. Mit einem attraktiven Alpenbahndrehkreuz und der Anbindung an das internationale Schienennetz soll der alpenquerende Strassenverkehr verringert werden. Damit nehme auch die Umweltbelastung ab, „was wiederum eine touristische Aufwertung mit sich bringt“, heisst es in der Mitteilung.

    „Heute legen wir den Grundstein für eine intensive Zusammenarbeit und Zukunftsvision, ein Schienen-Alpenkreuz zwischen Österreich, Italien und der Schweiz“, wird der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zitiert. „Die Mobilität der Zukunft braucht einen mutigen Ansatz und dieser darf nicht an den Ländergrenzen Halt machen.“ Das Motto laute seit Jahren „Grenzenlos mobil – und das autofrei“, so seine Stellvertreterin und Tiroler Verkehrslandesrätin Ingrid Felipe.

    Laut dem Bündner Regierungsvizepräsidenten Mario Cavigelli werde durch diese Vereinbarung eine wertvolle Plattform geschaffen, um sich über Bedürfnisse und Massnahmen im öffentlichen Verkehr (ÖV) grenzüberschreitend auszutauschen. So könnten im Interesse von Bevölkerung und Wirtschaft Transportketten und Umsteigemöglichkeiten zwischen den verschiedenen ÖV-Systemen der vier Anrainerregionen „bestmöglich“ abgestimmt werden.

    Im November startet eine Fachleutegruppe mit den Planungsarbeiten für einer Bahnverbindung in der Terra Raetica. Begleitet wird sie von einem Lenkungsausschuss aus Regierungsvertretern und -vertreterinnen der vier Anrainerregionen.

  • E-Mobilität ist einer der Schweizer Krisengewinner

    Trotz der Corona-Krise sind in der Schweiz im zweiten Quartal des Jahres insgesamt 17 Prozent mehr Elektrofahrzeuge auf die Strasse gekommen als im Vorjahresquartal. Einen massiven Zuwachs verzeichneten die Plug-In-Hybride mit 186 Prozent. Dagegen gingen die Neuzulassungen bei reinen Elektroautos um 12 Prozent zurück. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Ausgabe des „E-Mobility Sales Review Q3 2020“ von PwC Autofacts und der Strategieberatung von PwC, Strategy&.

    „Die Entwicklung der E-Mobilität beweist in der Krise, dass der Weg in Richtung eines strategisch wichtigen Marktsegments nicht nur weiterverfolgt, sondern sogar beschleunigt wird“, kommentiert Andreas Schlegel, Automobilexperte und Direktor bei Strategy& Schweiz. „Mit diesem Rückenwind sollte nun vor allem die Ladeinfrastruktur in der Schweiz weiter ausgebaut werden.“

    Das aktuell starke Wachstum von Plug-In-Hybriden könne ein Hinweis darauf sein, dass Schweizer Konsumenten noch nicht vollkommen von der Praktikabilität und Reichweite reiner E-Autos überzeugt seien, heisst es in einer Medienmitteilung. Gleichzeitig gelte es nun für die Hersteller, die technische Weiterentwicklung der Batterien voranzutreiben und so zusätzliche Argumente für die E-Mobilität zu schaffen.

    Im selben Zeitraum verzeichneten in Europa konventionelle Antriebstechnologien mit Diesel und Benzin ein erhebliches Absatzminus von 57,9 Prozent. Vergleichsweise unberührt von den Lockdown-Massnahmen blieb dagegen das europäische Mobilitätssegment: Im ersten Halbjahr stieg die Anzahl der neu zugelassenen E-Fahrzeuge in den zehn untersuchten Märkten um 25,6 Prozent. Plug-In-Hybride legten mit einem Plus von 121 Prozent bei den Neuzulassungen stark zu. Europaweit erlebten die reinen Elektroautos einen Zuwachs von 35 Prozent.

    E-Fahrzeuge hätten sich in der Krise als eine „Insel der Stabilität“ erwiesen, so Schlegel. „Ob dieser Trend nachhaltig ist, wird sich allerdings erst zeigen, wenn staatliche Fördermassnahmen auslaufen.“ Nun müsse auch der Handel reagieren und die Kundenansprache grundlegend anders gestalten als im traditionellen Vertrieb mit Verbrennungsmotoren. mm 

  • ABB Schweiz modernisiert SBB-Lokomotiven

    ABB Schweiz modernisiert SBB-Lokomotiven

    Im Rahmen des neuen Auftrages werden 18 SBB-Lokomotiven der neuesten Generation mit Traktionsumrichtern von ABB modernisiert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der in Zürich ansässige und international tätige Technologiekonzern ist mit seinem Schweizer Hauptsitz in Baden vertreten und fertigt Traktionsumrichter in seinem Werk in Turgi AG. ABB hat von den SBB bereits 2014 einen Auftrag zur Modernisierung von Lokomotiven mit Traktionsumrichtern erhalten. Durch den nun erhaltenen Folgeauftrag werde ABB die gesamte Flotte Re 460 modernisieren. Dabei handelt es sich um die Lokomotiven der meisten Intercity-Züge.

    SBB realisiert für die Flotte ein Modernisierungsprogramm, durch welches deren Lebensdauer um 20 Jahre verlängert wird. Durch die neuen Traktionsumrichter und zusätzliche technische Massnahmen können jährlich rund 30 Gigawattstunden Energie eingespart werden, „das sind fünf Gigawattstunden mehr als ursprünglich erwartet“, so ABB. Diese Energieeinsparungen entsprechen laut der Mitteilung dem „durchschnittlichen Stromverbrauch von 10’000 Schweizer Haushalten“. Dazu wird die auf dem Technologiestand der 90er Jahre basierende Leistungselektronik durch energieeffiziente wassergekühlte IGBT-Traktionsumrichter (insulated-gate bipolar transistor) ersetzt. Durch diese Umrüstung und durch mit Wasser statt Öl betriebene Kühlsysteme kann der Energieverbrauch gesenkt werden.

    „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Antriebslösung Partner in diesem bedeutenden Modernisierungsprojekt im Schweizer Heimmarkt sind und in enger Zusammenarbeit mit den SBB zu einem energieeffizienten Weiterbetrieb der Fahrzeuge beitragen“, wird Robert Itschner in der Mitteilung zitiert, Country Managing Director bei ABB Schweiz.

  • RVBW plant Einsatz von vier E-Bussen

    RVBW plant Einsatz von vier E-Bussen

    Auf der RVBW-Linie 5 verkehren ab März 2021 vier Elektrobusse. Sie werden Fahrgäste zwischen der Baldegg via Bahnhof Baden nach Ennetbaden befördern. Die neuen Busse sind mit einer innovativen Technologie von ABB Schweiz ausgestattet. Das gibt der Kanton Aargau als Besteller der öV-Leistungen in einer Medienmitteilung bekannt.

    Das Projekt werde in enger Zusammenarbeit mit der ABB durchgeführt. Das Bundesamt für Energie hat es als unterstützungswürdiges Leuchtturmprojekt eingestuft. Die Antriebstechnologie wird am ABB-Standort Turgi entwickelt. Auch die Ladestation stammen von ABB. Die Batterien werden in Baden produziert.

    An den beiden Endhaltestellen wird jeweils eine Ladestation installiert. Dort können Busse in bis zu sechs Minuten aufgeladen werden. Der Kanton beteiligt sich mit knapp 1,5 Millionen Franken an den Investitionskosten für die Ladeinfrastruktur.

    Die RVBW-Linie 8 zwischen Neuenhof und Wettingen wird bereits seit Mitte Dezember 2019 versuchsweise für zwei Jahre mit einem Elektrobus betrieben. Auf diesen beiden Linien will die RVBW erste betriebliche Erfahrungen mit dem Einsatz von E-Bussen sammeln. Künftig beabsichtigt die RVBW, sämtliche Stadtbuslinien elektrisch zu betreiben. Die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren soll schrittweise erfolgen.

  • Stromfahrzeuge eigenen sich gut für Zürich

    Stromfahrzeuge eigenen sich gut für Zürich

    Eine Studie hat im Auftrag des Kantons und der Stadt Zürich die Gesamtökobilanzen verschiedener Fahrzeuge und Antriebsarten verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass batteriebetriebene Fahrzeuge grundsätzlich eine deutliche Reduktion der Treibhausgasemissionen pro Kilometer ermöglichen, insofern sie mit CO2-armen Strom betankt werden. Allerdings sind auch Stromfahrzeuge noch nicht perfekt. So verursacht ihre Herstellung insbesondere ausserhalb der Schweiz Feinstaubemissionen.

    Im Rahmen der Studie wurde auch der Zürich Mobilitäts-Umweltindex (ZMU) erstellt, der die Umweltindikatoren spezifisch für Zürich gewichtet. Die Ergebnisse des ZMU zeigen, dass die Gesamtumweltbelastung im urbanen Raum mit batterielektrischen Fahrzeugen am wirkungsvollsten reduziert werden kann.

    Die Ergebnisse sollen eine Entscheidungsgrundlage bei der Fahrzeugpolitik der Stadt und des Kanton Zürich bilden. Der Stadtrat will den Angaben zufolge eine konsequente Umstellung der Fahrzeugflotte auf alternative Antriebe. Diese Umstellung ist bereits im Gang. So setzt etwa ERZ Entsorgung + Recycling Zürich seit Juli 2019 für die Leerung der Abfallbehälter auf öffentlichem Grund auch elektrobetriebene Lieferwagen ein. Im April 2020 hat ERZ auch das erste elektrobetriebene Abfallsammelfahrzeug in Betrieb genommen.