Schlagwort: Neubau

  • Ein Leuchtturm am Tor zu Bern

    Ein Leuchtturm am Tor zu Bern

    Das neue Gewerbe- und Dienstleistungsgebäude am östlichen Tor zur Stadt Bern soll durch verschiedenste Nutzungen an Lebendigkeit gewinnen. Neben konventionellen Büroräumlichkeiten, flexibel buchbaren Büroräumen für Kleinmietende und Start-ups sowie einem zukunftsorientierten Gastronomie- und Eventbereich sind auch Gewerbeflächen für die Nutzung im Gesundheitsbereich möglich.

    BERN 131 wurde als Multispace konzipiert, wodurch grösstmögliche Flexibilität in der Innenraumgestaltung besteht. Multispace ist ein modulares Raumkonzept mit offenen Bürostrukturen und verschiedenen Sonderflächen – etwa für den Austausch, Pausen oder Rückzugsmöglichkeiten. Diese Raumvielfalt macht Multispace attraktiv und eignet sich gut für die neue, individualisierte Arbeitswelt. Gespräche mit verschiedenen Mietinteressierten sind im Gange.
    Die Architektur und die geschickte Planung von BERN 131 garantieren eine hohe Qualität des Arbeitsumfelds trotz der exponierten Lage. Der geplante Neubau profitiert von einer hohen Sichtbarkeit und der unmittelbaren Nachbarschaft zur Wankdorf City. In diesem jungen und aufstrebenden Stadtquartier sind zwei von drei Bauetappen abgeschlossen. Die SBB, die Schweizerische Post und andere Grossfirmen haben hier neue Hauptsitze bezogen. Rund um BERN 131 gibt es ausserdem verschiedene Gastronomie-Angebote, Supermärkte und Business-Unterkünfte. Der Bahnhof Wankdorf ist in rund fünf Gehminuten, diverse Autobahnanschlüsse sind in zwei Fahrminuten erreichbar.

    Das Gebäude in der Form eines Kreisbogendreiecks wird sechs Etagen haben. Die einzelnen Etagen können durch die drei Erschliessungskerne und einen Ring, der sich um das begrünte Atrium legt, erschlossen werden. Die Geschossflächen können flexibel auf verschiedenste Flächenbedürfnisse aufgeteilt werden. Das Gebäude wird grösstenteils in Skelettbauweise mit Holzstützen, Holzunterzügen und Holzhybridecken errichtet. Bei der horizontalen Aussteifung des Gebäudes setzt man auf Erschliessungskerne in Massivbauweise.

    Photovoltaik-Anlagen an der Fassade und auf dem Dach, Energieerzeugung über Erdwärmesonden, ein innovatives Lüftungskonzept mit Wärmerückgewinnung sowie die Nutzung von Regenwasser tragen zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei. Die Verwendung von Holz und Holzwerkstoffen schafft zudem eine schöne Raumqualität und ein angenehmes Raumklima.

    Mit seiner Architektur, seiner ausgewogenen Betriebsenergiebilanz sowie zahlreichen gebäudetechnischen Innovationen soll das Gebäude ein Vorzeige- und Leuchtturmprojekt in Sachen Nachhaltigkeit und Ingenieurskunst werden.

    Die Baueingabe erfolgte Mitte Mai 2021; die rechtskräftige Baubewilligung wird zeitnah erwartet. Der Baustart ist auf das zweite Quartal 2022 geplant. Im dritten Quartal 2024 soll BERN 131 bezugsbereit sein.

  • Neubau des Bundes erhält Zertifikat für Nachhaltigkeit

    Neubau des Bundes erhält Zertifikat für Nachhaltigkeit

    Der Verwaltungsneubau des Bundes in Zollikofen ist mit dem Platin-Zertifikat des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz ausgezeichnet worden. Für den Bund ist es die dritte Auszeichnung für nachhaltiges Bauen seit 2019, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Im Jahr 2020 hatte der Verwaltungsneubau an der Pulverstrasse in Ittigen das Gold-Zertifikat erhalten, 2019 war das Verwaltungszentrum am Guisanplatz in Bern gekürt worden. „Mit der dritten Auszeichnung innert kurzer Zeit wird das Bundesamt für Bauten und Logistik für seinen konsequenten Fokus auf nachhaltiges Bauen belohnt“, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz ehrt mit seinen Zertifikaten „hochwertige und in die Zukunft gerichtete Objekte“, die einen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Beitrag leisten. Bei der Bewertung berücksichtigt der Verein mit Sitz in Zürich insgesamt 45 Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, darunter der Energieverbrauch eines Gebäudes, Flora und Fauna der Umgebung und die regionale Wertschöpfung. Auch die Wahl des Architekturbüros mittels Wettbewerbsverfahren und die Kommunikation spielen eine Rolle.

    Der zertifizierte Neubau am Eichenweg 3 beherbergt laut Medienmitteilung Teile des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation sowie das Informatik-Service-Center des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements.

  • Optisol weiht neuen Firmensitz ein

    Optisol weiht neuen Firmensitz ein

    Optisol hat die grösste Holzkonstruktion im Wallis erstellt und dieser Tage eingeweiht. Der Neubau des Firmensitzes für das Unternehmen der Migros-Tochter Micarna war notwendig geworden, weil der Hersteller hochwertiger organischer und organisch-mineralischer Dünger aus dem Überschwemmungsgebiet der Rhonekorrektur umsiedeln musste. Das Gebäude am neuen Standort in Vétroz spiegele das starke Engagement der Migros für Nachhaltigkeit wider, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dessen Fassade besteht aus Walliser Lärchenholz. Neueste Technologien sollen die Luft vor ihrer Freisetzung in die Atmosphäre unter anderem von Staub, Gerüchen und Ammoniak reinigen. So würden die Normen des Luftreinhaltegesetzes erfüllt. Der Trockner für die Einstreu aus der Geflügelzucht werde durch das auf dem Nachbargrundstück installierte Holzheizkraftwerk versorgt. Dieses Fernwärmesystem senke auch die CO2-Emissionen.

    Zudem vermiete die Micarna die Dachfläche an die Oiken-Gruppe. Sie wird dort eine Photovoltaikanlage betreiben. Unter dem Dach seien Nester für Mauersegler und Falken gebaut worden.

  • Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Halter AG realisiert das Projekt VIVO Aesch

    Der Baukonzern Halter AG spannt mit dem Immobilienfonds UBS Sima als Investorin und künftiger Bauherrin zur Realisierung des Projekts VIVO Aesch zusammen. Laut Medienmitteilung liegt die rechtskräftige Baubewilligung für eine neue Überbauung mit Wohn, Geschäfts- und Gewerbenutzung am nördlichen Eingang zur Gemeinde Aesch vor. Das 15’188 Quadratmeter grosse Areal wurde von der bisherigen Grundeigentümerin Victus Real Estate AG als Materiallager- und Umschlagplatz genutzt.

    Bis 2024 soll die neue Überbauung mit Mischnutzung entstehen, wobei rund 85 Prozent der Hauptnutzungsfläche für das Wohnen vorgesehen sind. Laut Medienmitteilung konnte die Halter AG nach Abschluss der Entwicklungsphase im Juli mit Balintra eine Investorin für VIVO Aesch gewinnen. Die Balintra AG in Basel ist eine Immobiliengesellschaft des Immobilienfonds UBS Sima.

    Die neue Grundstückseignerin werde das Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Millionen Schweizer Franken als Bauherrin gemeinsam mit Halter als Entwickler und Gesamtleister noch ab diesem Herbst in die erste Bauphase überführen.

    Das Projekt umfasst nach Angaben von Halter vier Gebäudeeinheiten. Der 40 Meter hohe VIVOTower beim Autobahnabbieger markiere den Eingang in die Gemeinde Aesch. In den unteren Geschossen bietet der Turm Raum für gewerbliche Nutzungen und das TowerCafe. Darüber seien 36 Apartments und 80 Mietwohnungen geplant.

    Der VIVOHof sei ein weiterer Bau mit gemischter Nutzung, mit Flächen für Kleingewerbe und in den Obergeschossen 36 Mietwohnungen. Der VIVOKamm umfasse 57 Mietwohnungen mit Süd-Terrassen sowie Gemeinschaftsraum mit Zugang zum Quartierplatz. Weitere 55 Mietwohnungen auf sechs Etagen biete der VIVOQube, meist Maisonette-Wohnungen.

    Vermarktungsstart für die Gewerbeflächen ist laut der Halter AG das Frühjahr 2022, für die Wohnungen ab Frühjahr 2023. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2024 geplant.

  • Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx kann Hauptsitz in Chur ausbauen

    Inventx hat grünes Licht für den Ausbau seines Hauptsitzes in Chur erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der IT-Dienstleister will auf dem Areal des Alten Forstwerkhofs im Stadtzentrum ein neues Gebäude bauen. Dieses soll Platz für mehr als 200 Mitarbeitende bieten. Ausserdem werden Wohnungen, Gastronomie, eine Kindertagesstätte und das Churer Stadtarchiv im Neubau Platz finden.

    Inventx plant den Ausbau seines Hauptsitzes bereits seit vier Jahren. Aufgrund von „Einsprachen aus der Nachbarschaft“ wurde das Projekt allerdings verzögert. Letztendlich sind die Beschwerden vor dem Bundesgericht gelandet. Dieses hat sie aber abgewiesen.

    „Wir freuen uns, dass das Projekt nun endlich realisiert werden kann und die brachliegende Fläche in der Innenstadt belebt wird“, sagt Stadtpräsident Urs Marti (FDP) in der Mitteilung. „Zudem stärkt das Projekt den Wirtschaftsstandort Chur nachhaltig und somit auch die Positionierung der Stadt als attraktiver ICT-Standort“, fügt er hinzu.

  • Zwei Neubauten machen Zeughausareal Uster zum Kulturzentrum

    Zwei Neubauten machen Zeughausareal Uster zum Kulturzentrum

    Die Stadt Uster will auf dem Zeughausareal ein Kultur- und Begegnungszentrum realisieren. Dafür wurde im Herbst 2018 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Die Jury zeichnete das Projekt «KUZU» der EM2N Architekten, Zürich, mit dem ersten Rang aus und empfahl dem Stadtrat das Projekt zur Weiterbearbeitung.

    Das Projekt «KUZU» ergänzt das bestehende Zeughaus mit zwei einfachen, in der Grösse und Struktur unterschiedlichen Bauten: Dem «Kulturregal» und dem «Kultursaal». Der Altbau bleibt bestehen, die historische Substanz wird nur minimal umgebaut und saniert.

    Der östliche Neubau, das Kulturregal, bildet das neue Gesicht zur Stadt. Er ist als offene Struktur mit Nachverdichtungspotenzial geplant. Eine Verkleidung aus Polycarbonat-Wellplatten und Holz soll das Gebäude leicht und durchlässig wirken lassen. Im Kulturregal sind ein kleiner Saal mit Bühne und 120 Plätzen, ein Restaurant, zwei kleine Kinosäle mit Bar und ein Ausstellungsraum geplant. Der kleine Saal sowie die Kinosäle sollen das Ustermer Kulturhaus Central ersetzen, das in den nächsten Jahren abgebrochen wird.

    Im westlichen Neubau, dem Kultursaal, soll ein grosser Veranstaltungssaal mit 700 Plätzen entstehen. Darunter ist eine Parkgarage geplant. Der Kultursaal soll als Ersatz dienen für den in die Jahre gekommenen Stadthofsaal. Die Struktur des Kultursaals ist mit vorgefertigten Betonelementen ausgefacht und wirkt dadurch massiver und geschlossener als das Kulturregal.

    Die Gebäude sollen in einer offenen Hof-Figur, dem «Kulturhof», zueinander stehen. Das soll bei der Orientierung helfen und eine gemeinsame Mitte schaffen, wo auch Synergien der unterschiedlichen Nutzungen entstehen sollen.

    In den nächsten rund zwei Jahren soll das Projekt soweit konkretisiert werden, dass die Bevölkerung Usters definitiv über die Neugestaltung und den Baukredit entscheiden kann. Die Eröffnung des neuen Kultur- und Begegnungszentrums ist auf das Jahr 2028 geplant.

  • Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Steuerabzüge für Öko-Investitionen in Neubauten sollen schneller greifen

    Derzeit gilt bei umweltfreundlichen Investitionen in Immobilien eine Karenzfrist. Erst fünf Jahre nach Erbauung der Liegenschaft sind solche Investitionen steuerlich abzugsfähig. Im vergangenen Dezember hat Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) eine Motion eingereicht, mit der die Verkürzung dieses Karenzfrist gefordert wird.

    Angesichts hoher Erstellungskosten seien die finanziellen Grenzen besonders jüngerer Bauherrschaften für ökologische Massnahmen beim Neubau nachvollziehbar, schreibt Zanetti in seiner Motion. Stelle sich nach Fertigstellung des Baus heraus, „dass entsprechende ökologisch erwünschte Zusatzinvestitionen finanziell tragbar wären“, werde sich die Eigentümerschaft angesichts der fünfjährigen Karenzfrist jedoch „hüten, diese Investitionen unverzüglich an die Hand zu nehmen“. Dies sei „aus ökologischer Sicht bedauerlich“, meint Zanetti.

    Die vom SP-Ständerat geforderte Verkürzung der Karenzzeit kann nun aufgegleist werden. Nach Unterstützung durch den Bundesrat und der Annahme der Motion vom Ständerat habe jetzt auch der Nationalrat den Vorstoss „diskussionslos angenommen“, informieren die Parlamentsdienste in einer Mitteilung. Nun ist der Bundesrat am Zug. Er muss die rechtlichen Grundlagen für die Verkürzung der Karenzfrist schaffen. Zudem sollen dabei bisher unterschiedliche Handhabungen zwischen den Kantonen harmonisiert werden.

  • Bund nutzt Geothermie für Gebäude

    Bund nutzt Geothermie für Gebäude

    Die meisten Gebäude des Nationalen Sportzentrums in Magglingen werden aktuell mit Gas beheizt, wie aus einer Medienmitteilung des Bundesamts für Bauten und Logistik (BBL) hervorgeht. Das BBL realisiert aktuell eine Reihe von Neubau- und Sanierungsprojekten für das Bundesamt für Sport am Sportzentrum. Dabei wird erstmals vom Bund Geothermie für die Wärmeversorgung von Gebäuden eingesetzt. Ein neues Fernwärmenetz wird sowohl die bestehenden als auch die neuen Gebäude versorgen.

    Für die Wärmeversorgung wird Erdwärme aus einer Tiefe von 1300 Metern genutzt. Es wird erwartet, dass das geförderte Wasser eine Temperatur von 30 bis 50 Grad Celsius hat. Dazu werden zwei Bohrschächte realisiert. Über einen wird das warme Wasser nach oben gepumpt, über den anderen das abgekühlte Wasser wieder in die Tiefe gelassen. Zwischendurch entnimmt ein Wärmetauscher an der Oberfläche dem Wasser die Wärme und nutzt diese für die Versorgung der Gebäude.

    Während aktuell mit der Gasversorgung jährlich ein CO2-Ausstoss von 1300 Tonnen entsteht, soll dieser in Zukunft nur noch 70 Tonnen betragen.

  • Jaisli-Xamax stattet Heilpädagogische Schule Bern aus

    Jaisli-Xamax stattet Heilpädagogische Schule Bern aus

    Beim Neubau der Heilpädagogischen Schule Bern (HPS) übernimmt das Dietiker Elektrounternehmen Jaisli-Xamax die Elektroinstallationen. Die Arbeiten haben im März begonnen und sollen laut einer Mitteilung auf Facebook bis Januar 2023⁠ gehen. Jaisli-Xamax erbringt demnach folgende Dienstleistungen: Stark- und Schwachstrominstallationen, Gebäudeautomation sowie die Lieferung von Schaltanlagen.

    Die Heilpädagogische Schule ist eine Sonderschule für die Stadt und die Region Bern. Die Gebäude der HPS entsprechen laut der Mitteilung von Jaisli-Xamax nicht mehr den heutigen betrieblichen Anforderungen, sind altersbedingt sanierungsbedürftig und können räumlich und strukturell nicht weiterentwickelt werden.⁠ Deshalb entstehe der Neubau der Schule mit einer Turnhalle auf einem unbebauten Grundstück auf dem Areal der Volksschulen Bümpliz und Statthalter.⁠

  • Gebäudeprogramm verbucht Rekordjahr

    Gebäudeprogramm verbucht Rekordjahr

    Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen hat 2020 ein Rekordjahr verbucht. Insgesamt sind 299 Millionen Franken für Sanierungs- und Neubauprojekte ausgezahlt worden, mehr als in jedem Jahr zuvor, wie aus einer Medienmitteilung des Bundes hervorgeht.

    Dabei sind 119 Millionen Franken auf Wärmedämmprojekte entfallen. Mit 72 Millionen Franken machen Systemsanierungen den zweitgrössten Anteil aus. Dabei handelt es sich um umfassende Sanierungen der Gebäudehülle, die zum Beispiel mit einer Sanierung der Heizsysteme kombiniert werden. Für Projekte rund um Heizungswechsel, Solar- und Lüftungsanlagen sind rund 62 Millionen Franken an Fördergeldern vergeben worden. Bei diesen als Haustechnik bezeichneten Projekten wurde somit ein Zuwachs von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht.

    Das Gebäudeprogramm hat auch Erfolge beim Klimaschutz und der Beschäftigung vorzuweisen. Durch die 2020 geförderten Massnahmen werden über die gesamte Lebensdauer 5,7 Millionen Kilowattstunden Strom und 1,4 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Da die Fördersätze jedoch im Vergleich zu 2019 erhöht wurden, ist der Anteil von ausgezahltem Franken pro eingesparter Tonne CO2 hingegen von 205 Franken auf 207 Franken angestiegen. Der Beschäftigungseffekt beträgt 2100 Vollzeitäquivalente, die zusätzliche inländische Wertschöpfung 88 Millionen Franken.

  • Hilcona legt Dachwiese an

    Hilcona legt Dachwiese an

    Hilcona hat auf dem ersten fertiggstellten Neubau am Firmensitz in Schaan eine 1200 Quadratmeter grosse Dachwiese angelegt. Auch die Dächer der auf fünf Jahre ausgelegten Werkserweiterung sollen „ökologisch wertvoll“ bepflanzt werden, heisst es in einer Medienmitteilung. „Die Grünflächen sorgen für mehr Versickerungsflächen als betonversiegelte Areale, entlasten die Kanalisation und bieten wesentlichen Schutz vor Starkregenereignissen“, so der Leiter Technischer Service, Peter Ritzer, zur Begründung.

    Wie Hilcona weiter ausführt, seien Gründächer in der Lage, Wasser zurückzuhalten und zu speichern. Deshalb sei beim Bau des neuen Firmengebäudes darauf geachtet worden, möglichst wenig Fläche zu versiegeln. Zudem nähmen sie Schadstoffe wie CO2 auf und reinigten Wasser und Luft. Dagegen fliesse das Wasser auf versiegelten Flächen wie herkömmlichen Dächern, Teer- und Betonflächen sofort in die Kanalisation und auf offene Böden ab. Das verursache Hochwasser und Überschwemmungen. Die begrünten Dächer könnten dies abfedern.

    Darüber hinaus heizten sie sich weniger auf als etwa Kiesdächer. Sie seien zudem langlebiger und pflegeleicht. „Mit der Dachwiese wollen wir der Natur so viel wie möglich zurückgeben“, so Ritzer.

  • KREIS Haus in Feldbach wird eröffnet

    KREIS Haus in Feldbach wird eröffnet

    Zur Eröffnung des KREIS Hauses findet am 4. September ein Tag der offenen Tür statt. Von 13 bis 18 Uhr ist das Synergy Village in Feldbach, auf dem das Forschungsprojekt der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) steht, allen Interessierten zugänglich. Dabei können Bautechniken des KREIS Hauses selbst ausprobiert werden. Zudem wird es einen Markt mit nachhaltigen lokalen Produkten geben.

    Mit dem Bau des klima- und ressourcen-effizienten Suffizienz-Gebäudes wurde im Mai dieses Jahres begonnen. Mit diesem Projekt möchte das ZHAW-Departement Life Sciences und Facility Management (LSFM) zeigen, wie Kreislaufwirtschaft auf einer reduzierten Wohnfläche von 40 Quadratmetern umgesetzt werden kann. Wie die ZHAW in ihrer Einladung schreibt, befinde sich in diesem Haus alles im Kreislauf – von den Baumaterialien bis zu den Nährstoffen aus dem Abwasser für die Düngung des Dachgartens.

    Die Forschung entwickle laufend neue kreislauffähige Technologien, Materialien und Konzepte für den Einsatz in Gebäuden, heisst es in der Projektbeschreibung des LSFM. Doch sei der Weg von der Grundlagenforschung bis zur breiten Anwendung langwierig. Deshalb stelle das KREIS Haus einen Raum zur Verfügung, um diese neuen Technologien und Materialien auszuprobieren. Die Besucherinnen und Besucher steuern mit ihren Rückmeldungen dazu bei, diese zu verbessern.

    Die ZHAW bietet künftig reguläre Besuchstermine an. Sie sind online einsehbar, ebenso wie Termine für regelmässige Workshops zu spezifischen Kreislaufthemen. Die Übernachtungsmöglichkeiten im KREIS Haus sind derzeit ausgebucht. Zudem steht das LSFM für individuelle und kreislauforientierte Bauberatungen zur Verfügung.

  • SV Hotel plant in Hamburg zwei Konzepte in einem Neubau

    SV Hotel plant in Hamburg zwei Konzepte in einem Neubau

    SV Hotel setzt seine Wachstumsstrategie in einem der wichtigsten und stärksten Hotelmärkte Deutschlands fort. In der Hamburger Innenstadt, unmittelbar an der berühmten Mönckebergstrasse, wird SV Hotel in einem Neubau zwei Konzepte umsetzen. „Es ist ein einzigartiges Projekt, das wir an dieser prominenten Lage mit unserem Partner Redevco entwickeln konnten,“ wird Beat Kuhn, Managing Director von SV Hotel, in einer Medienmitteilung zitiert.

    Der Immobilien-Investment-Manager Redevco ersetzt das heutige C&A-Gebäude durch einen klimaneutralen Neubau mit gemischter Nutzung für Hotels, Einzelhandel und Gastronomie. Entworfen hat ihn das renommierten Londoner Architekturbüro Sergison Bates. Es hatte den von Redevco und der Stadt Hamburg ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewonnen.

    Auf acht Stockwerken vereint das Haus ein Hyatt Centric-Boutique-Hotel mit dem von SV Hotel selbst entwickelten sogenannten Extended Stay-Konzept Stay KooooK. Die 185 eleganten Zimmer und Suiten des Hyatt Centric werden die zweite bis achte Etage einnehmen. Dachterrasse und Hotelbar geben den Blick auf den Hafen frei. Dafür wird SV Hotel neue Franchisenehmerin der Hyatt Hotels Corporation. Beat Kuhn sieht das als „ideale Ergänzung“ des Portfolios von SV Hotel: „Mit Hyatt verbinden uns gemeinsame Werte und das Verständnis, dass durch die Qualität von Design und Service gutes Gastgebertum erlebbar wird.“

    Die 85 Studios des Stay KoooK-Konzepts liegen auf der fünften bis achten Etage. Dort finden längerfristige Gäste sowie Geschäfts- und Freizeitreisende eine Sharing-Lösung mit dem Service eines guten Hotels, inklusive Dachterrasse mit Blick auf Rathaus und Binnenalster.

    Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war laut Volker Thamm, Director Business Development SV Hotel, so „professionell und effizient“, dass sich SV Hotel „sehr gut“ vorstellen könne, „gemeinsam weitere Projekte zu entwickeln“.

  • Neuer Platz und Trinkbrunnen am JED eingeweiht

    Neuer Platz und Trinkbrunnen am JED eingeweiht

    Der neue Platz am JED in Schlieren ist eingeweiht worden. Laut Mitteilung von Gianfranco​ Basso von der Swiss Prime Site Immobilien AG sind nach einer dreijährigen, intensiven Bauphase und einer gestaffelten Inbetriebnahme des neuen Zentrums die wesentlichen Umgebungsarbeiten abgeschlossen worden. Die Bauzäune seien verschwunden und das umgebaute ehemalige Druckzentrum der NZZ sei nun zum offenen Areal und damit Teil des öffentlichen Raums geworden.

    Der neue Platz ist am Donnerstag offiziell eröffnet und der Trinkbrunnen eingeweiht worden. Die Eröffnung begann mit einer Ansprache von Basso. Danach folgte ein Grusswort von Stefano Kunz, Stadtrat und Ressortvorsteher Bau und Planung. Danach hiess es „Wasser Marsch“ für den Trinkbrunnen und es gab am Brunnen einen Apéro. Es folgte ein gemeinsames Mittagessen der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Behörden, von den Projektbeteiligten und JED-Verantwortlichen im Restaurant eve’s kitchen, direkt am Platz.

    Die Bezeichnung JED für das alte und für die heutige Verwendung umgebaute Druckzentrum hat die Eigentümerin Swiss Prime Site gefunden. Es steht für Join. Explore. Dare – verbinden, entdecken, wagen. Das JED hat eine gute Anbindung unmittelbar vor den Toren Zürichs. Mit direktem Anschluss an die Limmattalbahn und 500 Meter entfernt vom Bahnhof Schlieren ist der Standort gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.

  • Swica und Steiner bauen in Aarau

    Swica und Steiner bauen in Aarau

    Die Gesundheitsorganisation Swica aus Winterthur und die Steiner AG aus Zürich wollen im Aarauer Quartier Scheibenschachen eine gemischt genutzte Überbauung realisieren, informiert Steiner in einer Mitteilung. Auf einem rund 4000 Quadratmeter grossen Areal sollen drei Gebäude mit insgesamt rund 90 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen errichtet werden. Ein bereits auf dem Gelände stehendes schützenswertes Gebäude werde in das Projekt eingebunden, erläutert das Zürcher Projektentwicklungs-, Total- und Generalunternehmen.

    In einem ersten Schritt wollen die beiden Partnerunternehmen einen Studienauftrag für die Entwicklung eines Projektplans durchführen. Er soll anschliessend konkretisiert und zur Genehmigung eingereicht werden. Der Baubeginn ist für 2023 vorgesehen. Ende 2025 sollen die Bauarbeiten fertiggestellt sein.

    Das in Gehdistanz zum historischen Zentrum von Aarau gelegene Quartier Scheibenschachen habe sich im Verlauf von Jahren „zu einem beliebten Wohnquartier“ entwickelt, schreibt Steiner in der Mitteilung. Ihr zufolge hat das Zürcher Unternehmen in Scheibenschachen bereits zwei weitere grössere Wohnüberbauungen realisiert.

  • SV Hotel eröffnet neues Courtyard by Marriott-Hotel

    SV Hotel eröffnet neues Courtyard by Marriott-Hotel

    Die Gastronomie- und Hotelmanagement-Gruppe SV Group mit Sitz in Dübendorf betreibt seit dem 5. Juli ein neues Hotel der Marke Courtyard by Marriott. Es befindet sich in einem von Hadi Teherani designten Neubau an der Bismarckallee in Freiburg und bietet künftig Familien, Individual- und Geschäftsreisenden Übernachtungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten auf 5000 Quadratmetern, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Es ist das erste Courtyard by Marriott-Hotel in der Schwarzwaldregion und das vierte dieser Marke nach Hotels in Zürich, Basel und München. Mit einem durch die Schwarzwaldregion inspirierten Innendesign unterscheidet sich das Hotel von den anderen. „Angefangen bei der Beleuchtung im Eingang, über die Teppiche in den Fluren bis hin zu Wandtapeten mit dezentem Baummuster, treffen unsere Gäste immer wieder auf unser Thema“, wird Johannes Frank, Hotelleader bei SV Hotel, in der Medienmitteilung zitiert.

    Im hoteleigenen Restaurant werde den ganzen Tag internationale Küche mit saisonalen und regionalen Produkten aus dem Schwarzwald serviert. Des Weiteren gibt es einen Fitnessraum und eine Lobby, die rund um die Uhr geöffnet sind. Die Zimmer verfügen über WLAN, Flachbild-Fernseher, einen ergonomischen Arbeitsbereich und Marriott-Betten.

    Die SV Group arbeitet bereits seit 2004 als Franchise-Nehmerin mit Marriott International zusammen. Für den Betrieb des Hotels in dem Neubauprojekt an der Bismarckallee hat sie auch mit der Volksbank Freiburg zusammengespannt. „Mit SV Hotel haben wir einen erfahrenen und verlässlichen Partner gefunden, mit dem wir die gewerbliche Fläche des Areals attraktiv nutzen können“, wird Uwe Barth, Vorstandssprecher der Volksbank Freiburg, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Emmi legt Grundstein für neue Käserei

    Emmi legt Grundstein für neue Käserei

    Emmi errichtet an ihrem Standort in Emmen für 50 Millionen Franken eine moderne Käserei. Sie wird das bestehende und über 40 Jahre alte Käsereigebäude ersetzen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, gehöre dieser Neubau zu den bedeutendsten Investitionsprojekten in Emmis Geschichte. Am Donnerstag feierte die Milchverarbeiterin mit der Grundsteinlegung den Beginn der neuen Projektphase: der Hochbau wird in Angriff genommen. Neben Vertretern von Emmi und den Projektpartnern waren auch Ständerat Damian Müller und der Luzerner Regierungsrat Fabian Peter anwesend.

    Mit Vorbereitungsarbeiten im Umfeld war im November begonnen worden. Der Spatenstich erfolgte im Januar. Ende des Jahres soll das Gebäude stehen. Die Inbetriebnahme – zuerst parallel zur bestehenden Käserei – ist für Ende 2022 geplant. Die neue Käserei bietet „Raum für eine hochprofessionelle und ressourcenschonende Käseherstellung“, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem schaffe sie entsprechend der langfristigen Wachstumspläne zusätzliche Kapazitäten.

    Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Zudem unterhält das Unternehmen 14 Tochtergesellschaften im Ausland. In acht davon ist sie auch mit Produktionsstätten vertreten. Aus der Schweiz exportiert Emmi ihre Produkte in rund 60 Länder. „Mit regionaler Milch aus der Zentralschweiz werden wir inskünftig noch mehr qualitativ hochstehenden Käse wie unseren Luzerner Rahmkäse für die ganze Welt herstellen“, so CEO Marc Heim.

    „Die Investitionen von Emmi zeugen von einem grossen Vertrauen in die regionale Wirtschaft und in den Standort Kanton Luzern“, wird Regierungsrat Peter zitiert. „Als wichtige Arbeitgeberin erfüllt sie zudem in vieler Hinsicht eine Vorbildfunktion. Wir sind stolz, Emmi in unserer Region zu haben.“

  • Steiner AG baut neues Quartier in Fischbach-Göslikon

    Steiner AG baut neues Quartier in Fischbach-Göslikon

    Mit Rechtskraft der Baubewilligung können die Bauarbeiten für das Projekt Widacher in Fischbach-Göslikon im Sommer beginnen. Das teilt die Projektentwicklerin Steiner AG jetzt mit.

    Im Rahmen dieses Bauprojekts werde ein brachliegendes Industrieareal in „einen neuen Wohnort im Grünen“ umgewandelt. Denkmalgeschützte Gebäude wie die Scheune und die Alte Post würden dabei sorgsam integriert und für Wohn- und Gemeinschaftsräume wiederbelebt.

    Der Baubeginn der ersten von drei Etappen ist für den Sommer 2022 vorgesehen. Dabei werden zunächst 16 Reiheneinfamilienhäuser und 42 Wohnungen im Minergie-Standard gebaut. Insgesamt sollen dort 165 Wohneinheiten in zehn Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäusern entstehen.

  • Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Mobimo veräussere sein baubewilligtes Projekt Cosmos in Dübendorf an einen von der Credit Suisse verwalteten Immobilienfonds, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahr 2000 hatte Mobimo das entsprechende Grundstück an der Zürichstrasse erworben. Anstelle des damals vorhandenen Geschäftshauses sollen nun vier neue Gebäude mit insgesamt rund 170 Wohnungen sowie für Büros, Gewerbe oder Verkauf nutzbaren Flächen entstehen.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen Monat vorgesehen. Im Spätsommer 2023 sollen die dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS Gold) und dem Gütesiegel greenproperty entsprechenden Bauten fertiggestellt sein. Dabei werde unter anderem je eine Photovoltaikanlage und eine Erdsonde installiert, erläutert Mobimo.

    „Aus einem Anlageobjekt mit Potenzial haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt entwickelt“, wird Mobimo-CEO Daniel Ducrey in der Mitteilung zitiert. „Cosmos ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel von aktivem Portfoliomanagement und interner Entwicklungskompetenz.“

  • Genomforscher am Campus Irchel bekommen neues Labor

    Genomforscher am Campus Irchel bekommen neues Labor

    Das Functional Genomics Center Zurich (FGCZ) der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) erhält am Campus Irchel einen Neubau. Spatenstich ist im Mai. Verantwortlich für die Planung und Umsetzung zeichnet als Totalunternehmer Implenia AG Schweiz zusammen mit der SAM Architekten AG Zürich. Sie hatten mit ihrem Projekt ein Auswahlverfahren des kantonalen Hochbauamtes Zürich im März gewonnen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach ist ein neues Laborgebäude von 1300 Quadratmetern geplant. Dieses bietet Platz für 20 verschiedene Raumtypen. Darin sollen Hightech-Geräte untergebracht werden, die unterschiedliche Anforderungen an Raumklima, Temperatur, Strombedarf und Verfügbarkeit stellen.

    Neben den Laboren entsteht auch ein neuartiges Bürokonzept, welches unterschiedliche Möglichkeiten der Gemeinschaft und Privatheit bietet. Diese neue Arbeitsumgebung soll den Genomforschern sowie externen Nutzenden die Arbeit erleichtern, heisst es in der Medienmitteilung. Läuft alles nach Plan, könnten die 80 Mitarbeitenden des Functional Genomics Center Zurich im Sommer 2022 umziehen.

    Das alte Gebäude der Genomforschenden am Campus Irchel wird unterdessen freigemacht für eine Zwischennutzung. Ab 2023 sollen dort drei Mittelschulen des Kantons Zürich einziehen. Nach etwa zehn Jahren sollen die Gebäude renoviert und wieder für universitäre Zwecke übergeben werden.

    Dementsprechend handelt es sich bei dem neuen Laborgebäude um ein Provisorium. Es besteht aus Modulen, die leicht zurückgebaut und wiederverwertet werden können. Denn: Nach 15 Jahren sollen die Wissenschaftler zurück in ihr angestammtes Gebäude ziehen.

  • UZH bekommt neues Zentrum für Zahnmedizin

    UZH bekommt neues Zentrum für Zahnmedizin

    Die Jury hat entschieden: Das neue Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) der Universität Zürich soll laut einer Mitteilung nach den Plänen der Arbeitsgemeinschaft Boltshauser Architekten/Drees & Sommer gebaut werden. Für den Architektenwettbewerb hatten sich 46 Teams beworben, 15 waren zugelassen worden. Jetzt wird das Siegerprojekt „Light Rack“ unter der Leitung der UZH gemeinsam mit dem Hochbauamt weiterentwickelt. Bis 2023 soll dem Regierungs- und Kantonsrat ein bewilligungsfähiges Vorprojekt vorgelegt werden.

    Der fünfgeschossige Neubau wird die sieben Kliniken und Institute des ZZM beherbergen. Läuft alles wie geplant, soll der Neubau 2029 bezugsfertig sein. Er wird seinen Standort auf dem heutigen Areal des Kinderspitals Zürich (Kispi) in Hottingen haben. Das Kispi zieht voraussichtlich 2022 in einen Neubau nach Lengg. wird François Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb der UZH, in der Mitteilung zitiert.

    Der ZZM-Neubau ist als Hybridbau aus Holz und Beton konzipiert. „Die UZH setzt bewusst auf Holzybridbauten, um die CO2-Bilanz zu verbessern“, heisst es von Chapuis in der Mitteilung. Die Planung sieht einen bepflanzten Innenhof und ein Atrium im Eingangsbereich vor. Fassaden und Dach sollen mit Photovoltaikelementen bestückt und das Dach artenreich bepflanzt werden. So soll ein grosser Teil des Energieverbrauchs mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden.

  • Hirslanden Klinik St. Anna wird erneuert

    Hirslanden Klinik St. Anna wird erneuert

    Die Hirslanden Klinik St. Annain Luzern beginnt im März mit der Erneuerung ihrer Infrastruktur. Dies geht aus einer Mitteilung der Klinik bei LinkedIn hervor. Zunächst wird an einem Erweiterungsbau (Trakt G) gearbeitet, welcher sich auf dem Gebiet des heutigen Innenhofs zwischen Parkhaus und Klinik befinden wird. Dort wird unter anderem das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin untergebracht.

    Ab 2023 soll im Rahmen einer zweiten Etappe der Rückbau von zwei Gebäudeteilen starten, die teilweise noch aus der Gründerzeit der Klinik stammen. Diese Gebäudeteile werden durch einen Neubau (Trakt A+) ersetzt. Dieser soll zum neuen Herz des zukünftigen Klinikbetriebs werden.

    Das gesamte Bauprojekt soll 2027 abgeschlossen werden. Einem Artikel der „Luzerner Zeitung“ zufolge investiert Hirslanden insgesamt mehr als 100 Millionen Franken in die Erneuerung.

    „Mit dem Bauprojekt schlagen wir eine Brücke in die Zukunft“, lässt sich Klinikdirektor Martin Nufer im Artikel der „Luzerner Zeitung“ zitieren. Die Investition ermögliche es auch, Angebotslücken zu schliessen. „In der Onkologie zum Beispiel können wir dank des Umbaus endlich auch die Radiotherapie anbieten, für die es spezielle Geräte und Räumlichkeiten braucht. Dafür hatten wir im heutigen Gebäude schlicht zu wenig Platz“, so Nufer.

    Die Luzerner Klinik St. Anna wurde im Jahr 1911 von der Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern gegründet und ist seit 2005 Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden.

  • Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Bei dem Neubau in Amlikon-Bissegg handelt es sich unter anderem um die „modernste Brennerei der Schweiz“, wie es in einer Medienmitteilung der Macardo Swiss Distillery GmbH heisst. Das Fasslager sei sogar das innovativste in Europa, informiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea weiter. Für die Eröffnung waren zweitägige Feierlichkeiten mit entsprechendem Programm geplant, was aber durch die Corona-Krise verhindert wurde. „Trotzdem werden wir am 28. November 2020 eröffnen und den Betrieb der Destillerie, des Premium B&Bs, der Eventlocation und der Honesty Bar mit Cigar Lounge aufnehmen. Darauf haben unzählige Menschen in den letzten Monaten intensiv hingearbeitet“, wird Martina Bössow in der Mitteilung zitiert, Inhaberin der Macardo Swiss Distillery GmbH.

    Bei der Eröffnung wird der ebenfalls in den Neubau integrierte Shop für die Besucher zur Verfügung stehen. Dort werden Edelbrände, Macardo-Desinfektionsmittel und eine „Weltneuheit für alle Whisky-Fans“ angeboten, wie es von Bössow heisst. Und ab dem 30. November werden für Kleingruppen von sechs Personen kostenlose Führungen angeboten, für die eine Anmeldung notwendig ist.

    Der Neubau ist um eine mehr als 100 Jahre alte Käserei errichtet worden. Bei der Brennerei steht Handwerkskunst im Fokus, die durch ein nachhaltiges Verfahren unterstrichen wird. Im Fasslager wird ebenso moderne Technologie verwendet, durch welche ein optimales Raumklima für die 400 Fässer gewährleistet werden kann. Neben Bar und Lounge, Shop und dem Veranstaltungsraum stehen für Besucher zudem zehn Zimmer und zwei Apartments mit einem Bed-and-Breakfast-Angebot (B&B) zur Verfügung.

  • Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical-CEO Livio Marzo hat am Freitag den Grundstein für das neue Produktions- und Kundencenter seiner Firma gelegt. „Mit dem Neubau in Grenchen verfolgen wir zwei grundlegende Ziele“, erklärt er in einer Medienmitteilung des Herstellers von Dentalimplantaten. Im modern konzipierten Ausbildungszentrum werde den Kunden der direkte Kontakt mit Experten ermöglicht. Zudem führe die Erweiterung des Produktionszentrums „zu einer weiteren Steigerung der Effizienz unserer Herstellung“.

    Das neue Gebäude mit seinen 2700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ermögliche die Automatisierung in der Produktion und die Optimierung der Prozesse, heisst es in der Mitteilung. Zudem würden dort auch ausgegliederte Geschäftsfelder integriert und Raum für die Ausbildung von Kunden, Partnern und Mitarbeitende geschaffen. Längerfristig sollen dort 20 neue Arbeitsplätze entstehen.

    Der Neubau soll zum 20-jährigen Jubiläum von Thommen Medical im vierten Quartal 2021 eröffnet werden. Realisiert werde er von einer Immobiliengesellschaft, die ihn an das Unternehmen vermietet.

    Die Thommen Medical AG produziert im eigenen Werk am Standort Grenchen. Sie hat Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Deutschland und Nordamerika. In Europa, Asien und dem Mittleren Osten ist das Unternehmen durch Distributoren vertreten.

  • Neue Wohnungen in Würenlos sind fast alle verkauft

    Neue Wohnungen in Würenlos sind fast alle verkauft

    Mitten im Ortskern von Würenlos entsteht direkt an der Landstrasse die neue Siedlung Steinhof mit acht Mehrfamilienhäusern. Sie bieten 85 Appartements und man rechnet in der Gemeinde mit rund 200 Bewohnern. Im August 2022 sollen die ersten Mieter oder Käufer einziehen können. Die meisten der zwischen zweieinhalb und fünf Zimmer grossen Appartements sind laut einem Artikel des „Badener Tagblatts“ schon jetzt verkauft. Allerdings sollen unter den Investoren auch Käufer eines ganzen Hauses sein, sodass auch künftig noch mit Mietangeboten zu rechnen ist. „Wir haben einen Run auf die Wohnungen erwartet. Aber dass es so gut läuft, hätten wir nicht gedacht“, wird Architekt Martin Thalmann zitiert, dessen Unternehmen in Wettingen AG angesiedelt ist.

    Die Siedlung liegt nahe am Ortskern und am Bahnhof und ebenso in der Nähe eines Waldes, sodass Freizeit in naher Natur möglich ist. Bauherr ist die Immopuls AG. Die modernen Gebäude haben auch Tiefgaragen.

    Benannt ist die Siedlung nach dem traditionsreichen Gasthaus Steinhof. Der war lange Zeit geschlossen und hat nach Modernisierung erst im August als Hotel und Restaurant wieder geöffnet. „Der 1850 gegründete Gasthof Steinhof ist seit jeher ein Urgestein der Gastfreundschaft und Geselligkeit in Würenlos. Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte er sich zu einem beliebten Ausflugsziel der Region, nicht zuletzt dank einer riesigen Liegewiese und dem dazugehörigen Tierpark“, heisst es in einer Selbstdarstellung auf der Internetseite des Hotels. Geführt wird dieses jetzt von der Familie Lis und Juan Rodriguez.

  • Spatenstich für neue Schule Pavillon Stierenmatt

    Spatenstich für neue Schule Pavillon Stierenmatt

    Der Neubau des Pavillon Stierenmatt auf dem Areal Hunziker im Gebiet Limmatfeld soll am 1. Oktober beginnen. Entstehen wird ein temporäres Schulhaus der Schuleinheit Stierenmatt. Das soll laut Mitteilungder Stadt Dietikonneun Primarklassen Platz bieten. Die Schaffung von Schulraum im Stadtteil Limmatfeld ist schon länger geplant. „Aufgrund von ausstehenden kantonalen Planungen verzögert sich der Bau des geplanten Schulhauses auf dem der Stadt gehörenden Areal Stierenmatt und kann voraussichtlich frühestens 2028 fertiggestellt werden“, hiess es in einer Mitteilung der Stadt Dietikon anlässlich der Abstimmung über die Kreditfinanzierung des Projekts zur Begründung einer temporären Lösung.

    In der Abstimmung im Juni hatten sich laut Mitteilungder Stadt 2056 Stimmberechtigte für und 735 gegen den Kredit ausgesprochen. Damit war die Vorlage für einen Kredit von 15,2 Millionen Franken genehmigt.

    Die Bauarbeiten für die temporäre Schule sollen im August 2021 abgeschlossen sein. Zum Spatenstich am Donnerstag, 1. Oktober um 17.30 Uhr, ist die gesamte Bevölkerung eingeladen. Eine Anmeldung sei nicht nötig. Aufgrund der aktuellen Pandemielage stehen allerdings keine Tische und Bänke und auch keine Toilettenanlage zur Verfügung. Jeder Besucher sei gesetzmässig dazu verpflichtet, sich in eine Anwesenheitsliste für das Contact-Tracing einzutragen, macht die Einladung aufmerksam.

  • Bildungszentrum Zürichsee weiht Neubau ein

    Bildungszentrum Zürichsee weiht Neubau ein

    Patrick Heeb, Rektor des Bildungszentrum Zürichsee (BZZ), hat am Dienstag gemeinsam mit Regierungspräsidentin und Bildungsdirektorin Silvia Steiner (ZH/CVP) sowie Regierungsrat und Baudirektor Martin Neukom (ZH/GPS) einen Neubau am BZZ in Horgen eingeweiht. Lernende des BZZ sind bereits in das neue Schulgebäude eingezogen.

    Der nun eingeweihte Neubau soll den steigenden Raumbedarf der Schule decken, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Mit ihm verfügt die Schule neben neuen Unterrichtszimmern auch über eine neue Dreifachturnhalle. Die Sporthalle wird ausserhalb der Unterrichtszeit dem Sportamt der Gemeinde Horgen zur Verfügung gestellt.

    Nach der Fertigstellung des Neubaus wird nun mit der Sanierung des bestehenden Gebäudes begonnen. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten wird das BZZ von seiner Lage am Zürichsee profitieren können. So wird es zur Kälte- und Wärmerzeugung das Seewasser nutzen.

  • Intershop beginnt mit Bau einer Montagehalle für Stadler

    Intershop beginnt mit Bau einer Montagehalle für Stadler

    Intershop erstellt für Stadler Winterthur eine neue Montagehalle. Laut einer Medienmitteilung liegt nun die Baubewilligung vor. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 16 Millionen Franken. Der Baubeginn sei noch für die laufende Woche, die Bauvollendung für Ende 2021 vorgesehen. Wie Stadler nach Abschluss der Vereinbarung mit der Intershop Holding mitgeteilt hatte, wird der Zugbauer das Werk von der Intershop-Tochter SGI City Immobilien AG langfristig anmieten. Der Mietvertrag verfüge über eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren, so Intershop.

    Mit dem Neubau erweitert Stadler Winterthur sein Kompetenzzentrum für Drehgestelle. Auf rund 13’250 Quadratmetern Landfläche entstehen weitere Lager- und Montageflächen zum Bau von Drehgestellen für Normal- und Breitspurzüge sowie für Strassenbahnen. Die Inbetriebnahme der neuen Halle ist für 2022 geplant. Stadler hatte im Februar die Absicht angekündigt, mit der Erweiterung der Produktionsstätte am Standort Winterthur voraussichtlich bis zu 50 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

  • Umbau verdrängt Neubau

    Umbau verdrängt Neubau

    Die Bauwirtschaft ist 2019 insgesamt kaum vom Fleck gekommen. Laut den provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) glich ein Anstieg der Bauinvestitionen in den Tiefbau in Höhe von 3,9 Prozent einen Rückgang im Hochbau in Höhe von 0,9 Prozent aus.

    Dabei fand ein Wechsel weg von Neubauten hin zu Umbauten und Erweiterungen statt. So gingen die Investitionen in Neubauten im Tiefbau um 6,9 Prozent zurück, während die Investitionen in Umbauten und Erweiterungen um 13,2 Prozent stiegen. Auch im Hochbau stiegen die Investitionen in Umbauten und Erweiterungen um 1,6 Prozent, während die Investitionen in Neubauten um 2,0 Prozent sanken.

    Dieser Wechsel hin zu Umbauten war bei öffentlichen Auftraggebern besonders ausgeprägt: Sie investierten im vergangenen Jahr 8,8 Prozent mehr in Umbauten und Erweiterungen und 7,2 Prozent weniger in Neubauten. Private Auftraggeber investierten 2,2 Prozent mehr in Umbauten und Erweiterungen als 2018, aber dafür 1,4 Prozent weniger in Neubauten.

  • Neubau für ASTRA und BFE ist bezugsfertig

    Neubau für ASTRA und BFE ist bezugsfertig

    Rund 600 Mitarbeitende von ASTRA und BFE können den siebengeschossigen Neubau in Ittigen noch in diesem Monat beziehen. Das Verwaltungszentrum des Bundes auf dem UVEK-Campus beherbergt seit 2006 verschiedene Ämter des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Das neue Gebäude trägt dem seither gestiegenen Platzbedarf Rechnung und führt bisher verstreute Abteilungen zusammen.

    Laut einer Medienmitteilung setzt der nach dem Standard für Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) zertifizierte Holz-Beton-Hybridbau des Zürcher Architektenbüros Berrel Berrel Kräutler auf vor Ort vorhandene Potenziale. So wird etwa die Abwärme aus einem nahegelegenen Rechenzentrum für die Gebäudeheizung eingesetzt, Quellwasser für die Kühlung. Das von den Architekten ursprünglich „Fitzcarraldo“ getaufte Projekt nutzt zu 100 Prozent erneuerbare Energien und verursacht keine CO2-Emissionen.

    Auf dem UVEK-Campus können wir in diesem modernen Verwaltungsgebäude Abteilungen zusammenführen, die bisher an zwei Orten in Bern verteilt waren“, so ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger. „Das wird die Zusammenarbeit vereinfachen, den Teamspirit verbessern und es kann Prozesse beschleunigen.“

    Die Gemeinde Ittigen wolle auch in Zukunft alles daransetzen, dass sich der Bund dort zuhause fühle, betont Gemeindepräsident Marco Rupp. In Ittigen sei man stolz, Gastgeberin für einen Grossteil der UVEK-Ämter sein zu dürfen.