Schlagwort: Photovoltaik

  • AMAG Winterthur nimmt neue Solaranlage in Betrieb

    AMAG Winterthur nimmt neue Solaranlage in Betrieb

    Die AMAG Gruppe hat an ihrem Standort Winterthur eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, informiert die Automobilhandelsgruppe für alle Marken des Volkswagenkonzerns in einer Mitteilung. Die von Helion erstellte Anlage mit einer Leistung von rund 157 Kilowatt Peak wurde auf dem Dach der Gebäude von AMAG für Volkswagen und VW Nutzfahrzeuge installiert. Von den jährlich erwarteten rund 158 Megawattstunden Solarstrom will die Gruppe rund 60 bis 65 Prozent selbst nutzen.

    „Mit der aus der Photovoltaik-Anlage gewonnenen Sonnenenergie können wir rund 60 Prozent unseres Strombedarfs am Standort Zürcherstrasse 312 in Winterthur abdecken“, wird Martin Zgraggen, Geschäftsführer der AMAG Winterthur, in der Mitteilung zitiert. „Durch die steigende Anzahl an Elektrofahrzeugen wird auch mehr Strom benötigt, den uns die neue Solaranlage liefert.“

    Die Gebäude der AMAG für die Marken Audi und Skoda in Winterthur wurden bereits 2013 mit einer Solaranlage ausgestattet, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die erste Photovoltaikanlage hat die Gruppe bereits 2008 auf dem Dach ihres Zentralersatzteillagers in Buchs ZH installieren lassen. Im laufenden Jahr wurden neben der neuen Anlage in Winterthur zwei weitere Solaranlagen in Wettswil am Albis ZH und in Basel installiert.

    Bis 2025 will die Automobilhandelsgruppe mit Hauptsitz in Cham ZG vollständig klimaneutral agieren. Bis 2024 sollen dazu Solaranlagen auf rund 50’000 Quadratmeter Fläche installiert werden. Für weitere 100’000 Quadratmeter Fläche an AMAG-Standorten prüft die Gruppe einen Einsatz.

  • Deutsche Ökobank setzt auf Meyer Burger

    Deutsche Ökobank setzt auf Meyer Burger

    Die GLS Bank aus Deutschland setzt bei ihrem Angebot eines Pakets für den Ausbau von Solaranlagen auf Meyer Burger. Die nach sozial-ökologischen Grundsätzen wirtschaftende Genossenschaftsbank will den Ausbau von Photovoltaikanlagen im gewerblichen und öffentlichen Bereich fördern. Dazu hat die Bank ein sogenanntes Sorglos-Photovoltaikpaket für Firmenkunden lanciert. Es beinhaltet neben der Finanzierung eine Reihe weiterer Leistungen.

    Im Rahmen des Pakets habe sich die GLS Bank für Meyer Burger als Kooperationspartner für Photovoltaikmodule entschieden, informiert das Solarunternehmen aus Thun in einer Mitteilung. „Wir haben hohe Ansprüche an unsere Produkte und unsere Produktion in Bezug auf Umwelt- und Ressourcenschonung sowie soziale Faktoren“, wird Katja Tavernaro dort zitiert. „Unsere Hochleistungs-Solarmodule sind ein gutes Beispiel für ein gelungenes Verhältnis von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit“, meint die Chief Sustainability Officer bei der Meyer Burger Technology AG. Konkret führt Tavernaro einen reduzierten Einsatz von Material und Energie, den Verzicht auf giftige Inhaltsstoffe, die Fertigung ausschliesslich mit Strom aus erneuerbaren Energien und die Beachtung sozialer Standards in den Lieferketten an.

    Dies kommt den Zielen der GLS Bank entgegen: „Wir wollen nicht nur Photovoltaik aufs Dach bekommen, wir stellen auch Fragen zu Qualität und Nachhaltigkeit der Module“, erläutert Bankvertreter Michael Orth.

  • Partner wollen Wasserstoff in den Gebäudesektor bringen

    Partner wollen Wasserstoff in den Gebäudesektor bringen

    Romande Energie, GreenGT sowie die Nomads-Stiftung und die Realstone Group spannen zusammen, um lokalen Wasserstoff in der Energieversorgung des Immobiliensektors einzusetzen. Im Rahmen eines Projekts namens Aurora wollen die Westschweizer Partner dafür nötige Lösungen entwickeln.

    Aurora soll verschiedene Aspekte der Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff umfassen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Ziel sei es, integrierte Lösungen wie die Wasserelektrolyse oder die Brennstoffzelle in bestehende Systeme wie die Photovoltaik und die Batteriespeicherung einzuführen.

    Das gemeinsame Projekt soll mehrere Jahre dauern. Zunächst ist die Modellierung, dann die Installation der entwickelten Systeme in mehreren Gebäuden vorgesehen. Danach sollen die Entwicklungen vermarktet werden.

    Die Nomads-Stiftung ist eine private, gemeinnützige Stiftung, welche multidisziplinäre Zusammenarbeit fördert. GreenGT ist in der Wasserstofftechnik tätig und bietet auch Beratungen an. Die Realstone Group ist ein Spezialist für kollektive Immobilienanlagen. Romande Energie ist ein Energieversorger, der auf erneuerbare Energien setzt.

  • Kunstwerk produziert Solarstrom

    Kunstwerk produziert Solarstrom

    Solarzellen können Gebäude auch als Kunstobjekte zieren. Dies zeigt ein Projekt, das nun am Forschungsgebäude NEST der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Wasserforschungsinstituts EAWAG umgesetzt wurde. Die Fassaden des Gebäudes sind mit Photovoltaikmodulen bestückt worden, die zusammen ein Kunstwerk ergeben.

    Die Empa hat dafür das Projekt namens Glasklar umgesetzt, an dem sie gemeinsam der Firma Zug Estates sowie Studierenden und Dozierenden der beiden Departemente Design & Kunst und Technik & Architektur der Hochschule Luzern gearbeitet hat. Letztere haben in einer zweiwöchigen Blockveranstaltung Photovoltaikmodule entworfen, die als Designobjekte visuell zum NEST-Gebäude passen. Umgesetzt wurde das Design der Textildesignstudentin Lynn Balli. Es wurde bei einem interdisziplinären Design-Wettbewerb für den Einsatz beim NEST-Gebäude ausgewählt.

    „Wenn wir das Interesse von Designerinnen und Designern für die Gestaltung von gebäudeintegrierten Photovoltaikmodulen wecken können, leisten wir einen wichtigen Beitrag für mehr Akzeptanz von Photovoltaikfassaden und fördern somit den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion in der Schweiz“, wird Björn Niesen, Innovationsmanager NEST, in einer Mitteilung der Empa zitiert.

  • Empa erreicht Rekord bei flexiblen Solarzellen

    Empa erreicht Rekord bei flexiblen Solarzellen

    Das Empa-Team des Laboratoriums für dünne Filme und Photovoltaik unter der Leitung von Ayodhya N. Tiwari hat seinen siebten Rekord für den Wirkungsgrad flexibler CIGS (Copper Indium Gallium Diselenide)-Solarzellen aufgestellt. Nach einem rekordhohen Wirkungsgrad von 12,8 Prozent im Jahr 1999 erreichte es nun laut einer Medienmitteilung 21,38 Prozent. Dieser neue Rekord wurde vom unabhängigen Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme im deutschen Freiburg bestätigt.

    Der nun gemessene Wert liegt bereits nahe am besten Wirkungsgrad herkömmlicher, nicht biegsamer Solarzellen aus kristallinem Silizium von 26,7 Prozent. Die hocheffizienten flexiblen Solarzellen eignen sich besonders für die Anwendung auf Dächern und Gebäudefassaden, für Gewächshäuser, Transportfahrzeuge, Flugzeuge und tragbare Elektronik. Gemeinsam mit der in Niederhasli ZH ansässigen Firma Flisom, einer Ausgründung aus der Empa und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), entwickeln die Forschenden eine Rolle-zu-Rolle-Herstellung von leichten, flexiblen Solarmodulen für derartige Anwendungen.

    Diese Solarzellen werden mittels einer Niedrigtemperatur-Verdampfungsmethode auf einer Polymerfolie hergestellt. Darauf liegt das lichtabsorbierende Halbleitermaterial als hauchdünner Film. Empa-Forscher Shiro Nishiwaki optimierte deren Zusammensetzung. So konnte er den Wirkungsgrad weiter erhöhen. Laut Messungen des Teams blieb die Steigerung der Photovoltaikleistung auch nach mehreren Monaten stabil.

    Tiwaris Team arbeitet eng mit dem Kovalenko Lab für Funktionale Anorganische Materialien der ETH Zürich zusammen. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wurden vom Bundesamt für Energie unterstützt.

  • 3S Solar Plus weiht neue Produktionslinie ein

    3S Solar Plus weiht neue Produktionslinie ein

    Die 3S Solar Plus AG hat am 20. August eine neue Produktionslinie an ihrem Standort in Thun eröffnet. An der Feier waren mehrere Gäste aus Wirtschaft und Politik mit dabei – unter ihnen auch der Thuner Stadtpräsident Raphael Lanz.

    „Mit der hochmodernen Linie erhöhen wir unsere Kapazität und Flexibilität um ein Vielfaches“, wird Patrick Hofer-Noser, Inhaber und Geschäftsführer von 3S Solar Plus, in einer Medienmitteilung zitiert. Der Ausbau soll insbesondere die Lieferfähigkeit unterschiedlicher Produkte für gebäudeintegrierte Photovoltaik erhöhen. Diese werden an Kunden in der Schweiz und im europäischen Ausland ausgeliefert.

    3S Solar Plus ist auf die Herstellung von Bauprodukten spezialisiert, die dank integrierter Solartechnik Energie erzeugen. Die Firma hat sich 2018 vom Solarunternehmen Meyer Burger losgelöst. Seither hat sie die Zahl ihrer Mitarbeitenden mehr als verdoppelt.

  • Emmi nutzt Solarenergie von Amstutz

    Emmi nutzt Solarenergie von Amstutz

    Emmi und die Amstutz Holzenergie AG weiten ihre Zusammenarbeit aus. Die am Emmi-Standort Emmen hergestellten Produkte wie Aktifit oder Luzerner Rahmkäse werden laut einer Medienmitteilung von Emmi künftig mit Solarstrom von den Dächern der benachbarten Amstutz AG produziert. Bereits seit zwölf Jahren stammen 80 Prozent der dort von Emmi benötigten Prozessenergie aus einer Holzschnitzelanlage auf dem Gelände von Amstutz. Sie speist über eine Fernleitung heissen Dampf in die Leitungen von Emmi ein.

    Die 1440 Photovoltaikmodule von Amstutz produzieren jährlich etwa 500’000 Kilowattstunden Strom. Rund 200’000 Kilowattstunden setzt Amstutz selbst ein, 300’000 werden an Emmi abgegeben. „Wir freuen uns, dass unsere Nachbarin Emmi seit zwölf Jahren auf umweltfreundlichen ,Holzdampf‘ unserer Firma setzt und wir nun mit Sonnenenergie von unseren Dächern die partnerschaftliche Zusammenarbeit für eine nachhaltige Energiezukunft verstärken können“, wird Geschäftsführer Albert Amstutz zitiert.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werden die rund 25 Emmi-Betriebe in der Schweiz mit 100 Prozent Strom aus europäischer Wasserkraft versorgt. Künftig wolle das Unternehmen die Produktion von eigenem erneuerbarem Strom in den kommenden Jahren „deutlich“ steigern. So werde auch das Dach der aktuell im Bau befindlichen neuen Käserei in Emmen mit Photovoltaikelementen ausgestattet.

  • ewz rüstet 70 Aldi-Dächer mit Solarmodulen aus

    ewz rüstet 70 Aldi-Dächer mit Solarmodulen aus

    Rund 70 Filialen von Aldi Suisse können bereits jetzt oder in naher Zukunft selbstproduzierten Solarstrom verwenden. Laut einer Medienmitteilung von Aldi befindet sich „eines der grössten Sonnenenergieprojekte der Schweiz“ auf der Zielgeraden. Auf den etwa 70 Aldi-Suisse-Filialdächern werden dann insgesamt 45’000 Solarmodule verbaut worden sein. Installiert und betrieben werden die Photovoltaikanlagen von ewz.

    Der daraus generierte Strom von rund 14 Millionen Kilowattstunden entspreche etwa dem Jahresverbrauch von 5000 Haushalten. Gemeinsam mit der „grössten zusammenhängenden Solaranlage der Schweiz“ auf dem Dach des Aldi Suisse-Verteilzentrums in Perlen ZH würden dann insgesamt über 22 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Damit könnten etwa 8400 Haushalte ein Jahr lang versorgt werden.

    Den Grossteil davon verbrauche Aldi Suisse etwa für Beleuchtung oder Kühlung der eigenen Filialbetriebe und für Elektroladestationen. Sie seien bislang an 10 Prozent der Standorte errichtet worden. Überschüsse würden von ewz ins Netz eingespeist. „Wir sind stolz“, so Aldi-Landesgeschäftsführer Jérôme Meyer, „dass wir mit Sonnenenergieprojekten wie diesem dazu beitragen, den unternehmenseigenen CO2-Fussabdruck weiter systematisch zu verringern“.

  • Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Mobimo veräussere sein baubewilligtes Projekt Cosmos in Dübendorf an einen von der Credit Suisse verwalteten Immobilienfonds, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahr 2000 hatte Mobimo das entsprechende Grundstück an der Zürichstrasse erworben. Anstelle des damals vorhandenen Geschäftshauses sollen nun vier neue Gebäude mit insgesamt rund 170 Wohnungen sowie für Büros, Gewerbe oder Verkauf nutzbaren Flächen entstehen.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen Monat vorgesehen. Im Spätsommer 2023 sollen die dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS Gold) und dem Gütesiegel greenproperty entsprechenden Bauten fertiggestellt sein. Dabei werde unter anderem je eine Photovoltaikanlage und eine Erdsonde installiert, erläutert Mobimo.

    „Aus einem Anlageobjekt mit Potenzial haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt entwickelt“, wird Mobimo-CEO Daniel Ducrey in der Mitteilung zitiert. „Cosmos ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel von aktivem Portfoliomanagement und interner Entwicklungskompetenz.“

  • Stadtwerk Winterthur forciert Umbau auf Erneuerbare

    Stadtwerk Winterthur forciert Umbau auf Erneuerbare

    Stadtwerk Winterthur verfolge den Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien konsequent weiter, erläutert das Energieunternehmen der Stadt Winterthur in einer Mitteilung zum Jahresabschluss 2020. Im Berichtsjahr hat Stadtwerk Winterthur dabei unter anderem 14 neue Photovoltaikanlagen installiert. Seit April werden zudem bei den Gasprodukten der Grundversorgung nur noch Biogas und CO2-kompensiertes Erdgas angeboten.

    Um den Umstieg auf Fernwärme zu fördern, verzichtet das Unternehmen darüber hinaus auf den aktiven Verkauf neuer Gasanschlüsse. Die Grundversorgung mit Strom wird seit Anfang 2020 ausschliesslich über Strom aus erneuerbaren Energiequellen angeboten.

    Über die gesamte Absatzmenge hinweg betrage der Biogasanteil derzeit rund 13 Prozent, erläutert Stadtwerk Winterthur in der Mitteilung weiter. Noch in diesem Jahr soll der Anteil auf 33 Prozent gesteigert werden. Bis 2025 will das Unternehmen zudem 100 neue Photovoltaikanlagen installieren. Darüber hinaus ist geplant, die Verbrennungslinie 2 der Kehrichtverbrennungsanlage in der Grüze zu erneuern. Damit könnten zusätzliche Gebiete mit Fernwärme versorgt werden, schreibt Stadtwerk Winterthur.

    Im Berichtsjahr hat Stadtwerk Winterthur einen leicht unter dem Vorjahreswert liegenden Gesamtumsatz von 239 Millionen Franken erwirtschaftet. Der Gewinn sei dagegen auf 33 Millionen Franken deutlich gesteigert worden, erläutert das Unternehmen. Als Hintergrund werden in der Mitteilung sehr gute Einkaufspreise für Strom und Gas genannt.

  • Photovoltaikausbau steckt in den Kinderschuhen

    Photovoltaikausbau steckt in den Kinderschuhen

    Die Photovoltaik müsse neben der Wasserkraft zum Stützpfeiler einer klimafreundlichen Energiezukunft werden, schreibt der Verband unabhängiger Energieerzeuger (VESE) in einer Mitteilung. Die Fachgruppe der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie hat eine Online-Karte entwickelt, auf der der Ausbaustand der Photovoltaik in den einzelnen Gemeinden, Bezirken oder Kantonen dargestellt wird. Die interaktive Karte zeigt zudem wahlweise auch den schweizweiten Stand oder die Ausbauten einzelner Elektrizitätswerke an.

    Durch die Karte werde ein sehr heterogenes Bild beim Stand der Photovoltaik sichtbar, erläutert VESE. Je nach Kanton falle die installierte Leistung pro Einwohner bis zum Fünffachen höher oder geringer aus. Den höchsten Ausbaustand können die Kantone Appenzell Innerrhoden und Jura mit mehr als 600 Watt Leistung pro Einwohner vorzeigen. Im Kanton Zürich dagegen wurden bisher dagegen nur 134 Watt Leistung pro Einwohner installiert.

    An mangelnden Flächen könne dies nicht liegen, erklärt VESE in der Mitteilung weiter. Selbst Spitzenreiter Appenzell Innerrhoden nutze sein Potenzial erst zu „verschwindend kleinen 5,2 Prozent“. Für VESE-Projektleiter Diego Fischer ist vielmehr die Photovoltaikpolitik verantwortlich. Sie sei „ein grosses Flickwerk, in welcher die heisse Kartoffel zwischen Bund, Kantonen, Gemeinden, den Elektrizitätswerken und den Investoren hin und her geschoben wird, und sich am Schluss alle wundern, wieso es nicht schneller vorwärts geht“.

    Um den Ausbau der Photovoltaik voranzutreiben, müssten Kantone und Gemeinden die ihnen zur Verfügung stehenden Instrumente besser nutzen, meint Fischer. Konkret spricht der VESE-Projektleiter die Vergütung von eingespeistem Solarstrom und Subventionen zur Ergänzung von Einmalvergütungen an. Den Ausbau von Photovoltaik auch auf Dächern von Mietobjekten will Fischer durch Bauvorschriften steigern lassen.

  • Energie Zukunft Schweiz übernimmt Broenner AG

    Energie Zukunft Schweiz übernimmt Broenner AG

    Die Energie Zukunft Schweiz AG hat gemäss einer Medienmitteilung die Luzerner Broenner AG übernommen. Damit erweitert der Projektentwickler für erneuerbare Wärme, Photovoltaik und Energieeffizienz sein Portfolio um die Kompetenzen der Broenner AG im Bereich der Gebäudetechnik: Prozessenergie für Industrie & Gewerbekunden, Planung von Heizung, Lüftung Klima und Kälte sowie Wärmeverbünde.

    Thomas Birrer, Gründer und Geschäftsführer der Broenner AG, zeigt sich mit dieser Nachfolgeregelung zufrieden. Sie biete den Mitarbeitenden eine Perspektive, „von der auch unsere Kunden profitieren, da wir unsere Kompetenzen in einen grösseren Verbund einbringen können“.

    Laut Geschäftsleiter der Energie Zukunft Schweiz AG, Aeneas Wanner, überzeugen Birrer und seine Mitarbeitenden „durch eine hohe Kompetenz und Innovationskraft. Mit ihrem spezialisierten Know-How sind sie eine ideale Ergänzung unseres stark wachsenden Teams. Wir sind dadurch noch besser in der Lage, unsere Kunden gesamtheitlich bei der Umsetzung der Energiewende zu begleiten.“

    Der Standort und alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Damit erhalte Energie Zukunft Schweiz neben den bisherigen Niederlassungen in Basel, Lausanne und Zürich mit Neuenkirch einen Standort in der Zentralschweiz.

  • Schweizer Photovoltaik verzeichnet 2020 Rekordzubau

    Schweizer Photovoltaik verzeichnet 2020 Rekordzubau

    Die Photovoltaik in der Schweiz ist im vergangenen Jahr 2020 kräftig ausgebaut worden. Nach Einschätzung des Schweizerischen Fachverbands für Sonnenenergie war dies laut einer Medienmitteilung aber nicht genug, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Der Fachverband  Swissolar vertritt die Interessen von 740 Verbandsmitgliedern mit rund 6000 Arbeitsplätzen der Solarenergiebranche. In der Mitteilung von Swissolar wird die 2020 zusätzliche verbaute Photovoltaikkapazität auf eine Leistung von 430 bis 460 Megawatt geschätzt. Die endgültigen Jahreszahlen werden erst Mitte Jahr vorliegen.

    Die Neuninstallationen entsprechen einem Wachstum von 30 bis 39 Prozent gegenüber 2019. Die Anmeldezahlen bei der Zertifizierungs- und Förderstelle Pronovo lassen darauf schliessen, dass das Wachstum nicht nur bei kleinen Anlagen, sondern auch bei solchen über 100 Kilowatt Leistung stattfand, heisst es von Swissolar.

    Aus Sicht des Verbandes muss allerdings noch mehr getan werden. „Um den wegfallenden Atomstrom zu ersetzen und den zusätzlichen Strombedarf für die Elektrifizierung des Verkehrs und der Heizungen zu decken, muss der jährliche Zubau in den nächsten Jahren auf etwa 1500 Megawatt gesteigert werden – also auf das nahezu Vierfache des letzten Jahres“, wird Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger zitiert. Dies sehen auch die kürzlich veröffentlichten Energieperspektiven 2050+ des Bundesamtes für Energie vor.

    Um das zu erreichen, braucht es aus Sicht der Solarbranche eine Reihe von politischen Massnahmen. So sei eine stärkere Förderung von Anlagen ohne Eigenverbrauch notwendig. Das erfordere staatliche Anreize, damit Dächer von Ställen, Lagerhäusern, Parkplatzüberdachungen, Lärmschutzwände und weitere Infrastrukturen mit Solaranlagen ausgestattet werden. Oft sei das nicht der Fall, weil der Strom nicht an Ort und Stelle verbraucht werden kann. Weitere Massnahmen seien die Pflicht zur Eigenstromerzeugung bei Neubauten, der Abbau von Hürden bei der Erstellung von Freiflächenanlagen, die oft nur mit Schwierigkeiten eine Baubewilligung erhalten.

    Aus Sicht von Swissolar braucht es auch eine Förderung von Bund und Kantonen für Solarthermieanlagen. Der Beitrag der Solarwärme zur Energiewende werde noch unterschätzt.

  • Siemens befreit Monte-Rosa-Hütte vom Blei

    Siemens befreit Monte-Rosa-Hütte vom Blei

    Die 2883 Meter hoch gelegene Monte-Rosa-Hütte in den Walliser Alpen ist von Siemens Schweiz mit neuen Batterien zur Speicherung des selber erzeugten Solarstroms ausgestattet worden. Die 2010 eingeweihte neue Hütte, die die alte von 1895 ersetzt hat, gilt mit ihrer modernen Haustechnik – ebenfalls von Siemens – als sogenannte Hightech-Hütte. In der jetzt abgelaufenen Aktion wurden laut Medienmitteilung die 48 alten Bleibatterien mit einem Gesamtgewicht von 8,6 Tonnen, die an das Ende ihrer Nutzungsdauer gelangt waren, durch 14 Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (LFP) mit einer Kapazität von 215 Kilowattstunden ersetzt. Installation und Abtransport fanden in Kooperation mit der Air Zermatt AG statt.

    Die Monte-Rosa-Hütte ist weitgehend energieautark. In der Südseite der Hütte ist eine Photovoltaikanlage eingebaut. Daneben gibt es thermische Solarkollektoren. Sämtliche Daten zur Gebäudeleistung wie der erzeugte Solarstrom oder die Batterieleistung werden seit 2010 in den Siemens Gebäude-Navigator geleitet. Weil alle technischen Systeme digitalisiert sind, können sie so auch ferngesteuert werden.

    Der Energieautarkiegrad der Hütte soll mit der neuen Batterie-Lösung noch gesteigert werden, heisst es in der Siemens-Mitteilung. Auch werde das für schlechtes Wetter vorgesehene Stromaggregat entlastet. Mit der neuen Anlage soll die Energieversorgung der Monte-Rosa-Hütte zu jeder Tageszeit und bei jeder Wetterlage gesichert sein.

  • Aventron und HIAG gründen Solarfirma

    Aventron und HIAG gründen Solarfirma

    Aventron und HIAG tun sich zusammen: Ihre neue gemeinsame Firma HIAG Solar AG will die Produktion von Solarstrom auf den Dächern von HIAG-Immobilien langfristig ausbauen. HIAG hält 49 Prozent an der Gemeinschaftsfirma, aventron 51 Prozent. Eine „optimale Verbindung“, findet aventron-CEO Antoine Millioud: „HIAG besitzt sehr grosse Dachflächen in der Schweiz und aventron verfügt über ausgewiesenes Know-how in der Planung, Umsetzung und im Betrieb leistungsfähiger Solaranlagen.“

    Wie es in einer Medienmitteilung von HIAG heisst, will die HIAG Solar AG mittelfristig zu einem bedeutenden Solarstrom-Produzenten der Schweiz werden und die Kapazität sukzessive ausbauen. Für Photovoltaikmodule stehen ihr derzeit 65’000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Sie sollen rund 10 Mega-Watt-peak Leistung erbringen.

    Angestrebt werde eine jährliche Stromproduktion von 10 Millionen Kilowattstunden. Das entspreche einer Einsparung an CO2-Äquivalenten in Höhe von 4,2 Millionen Tonnen. Die ersten vier Anlagen seien bereits in Planung. Sie sollen in diesem und im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmen.

  • EIP organisiert Kapitalerhöhung zugunsten erneuerbarer Energien

    EIP organisiert Kapitalerhöhung zugunsten erneuerbarer Energien

    Die Energy Infrastructure Partners (EIP), ehemals Credit Suisse Energy Infrastructure Partners, hat zugunsten der BayWa r.e. eine Kapitalerhöhung von 530 Millionen Euro organisiert. Am Dienstag wurde laut einer Medienmitteilung von EIP und einer weiteren von BayWa r.e. ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Die Transaktion führe zu einer Beteiligung von 49 Prozent an einem der weltweit führenden Entwickler, Dienstleister, Grosshändler und Anbieter von Lösungen im Bereich der erneuerbaren Energien. Zudem, so EIP, sei eine „erhebliche Wertschöpfung“ zu erwarten.

    Das in München ansässige Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über eine „sehr starke Projektpipeline“ von Photovoltaikanlagen und Windanlagen an Land mit einer Kapazität von 13 Gigawatt in mehr als 20 Ländern, vor allem in Europa, den USA und der Asien-Pazifik-Region. Nun wolle sich BayWa r.e. bis 2028 strategisch zu einem unabhängigen Stromproduzenten mit einer Zielkapazität von zunächst 3 Gigawatt weiterentwickeln, heisst es in der Mitteilung von EIP: „Die Partner beabsichtigen, im Laufe der Zeit zusätzliches Kapital einzusetzen, um die eigene erneuerbare Anlagenbasis erheblich zu erweitern.“

    „Wir freuen uns über diese einmalige Chance für unsere Anleger, sich an einer umfangreichen globalen Plattform für erneuerbare Energien zu beteiligen“, wird Tim Marahrens, Co-Leiter Origination & Transactions bei EIP, in der Mitteilung zitiert. Damit unterstreiche er die Bedeutung der Transaktion angesichts der anhaltenden Marktkonsolidierung in der Branche.

  • Fehlmann-Areal bekommt Photovoltaik-Fassaden

    Fehlmann-Areal bekommt Photovoltaik-Fassaden

    Vor rund zehn Jahren hatte BGP auf dem Fehlmann-Areal in Winterthur sechs pavillonartige Wohnbauten in unterschiedlichen Grössen realisiert. Nun sei die Arealüberbauung mit zwei weiteren Gebäuden abgeschlossen worden, informiert das Zürcher Architekturbüro in einer Mitteilung. Von weitem seien die neuen Gebäude nicht von den alten Überbauungen zu unterscheiden, heisst es dort weiter.

    Bei näherer Betrachtung aber werde ein wichtiger Unterschied deutlich, erläutert BGP. Die Fassaden der 2010 errichteten Gebäude waren aus schwarz emaillierten Glaspaneelen gestaltet worden. Bei den neuen Gebäuden wurden stattdessen stromproduzierende Photovoltaik-Module verbaut. Damit könne die Fassade „eine Vielzahl von Aufgaben“ übernehmen, heisst es in der Mitteilung. Konkret werden dort Schutz, Klimaregulierung, Repräsentation und Identifikation genannt.

    Vor Realisierung der Überbauung hatte BGP den Strombedarf in den bereits bestehenden Gebäuden gemessen. Er wies laut Mitteilung die für eine Wohnbebauung zu erwartende Verteilung mit Spitzen am Morgen und am Abend auf. Diese Spitzen könnten mit in die Fassade integrierten Modulen besser abgedeckt werden, als mit einer auf dem Dach installierten Anlage, erläutert das Architekturbüro. Zusätzlich wurde aber eine Photovoltaik-Anlage auf den Gebäudedächern installiert. Der Gebäudekomplex ist zudem mit Ladestationen für Elektroautos ausgerüstet.

  • ZHAW-Forscher und Zühlke verbilligen Solaranlagen

    ZHAW-Forscher und Zühlke verbilligen Solaranlagen

    Beim Bau einer eigenen Photovoltaikanlage sind Planungs- und Bürokratiekosten oft kostspieliger als die Anschaffung der stromerzeugenden Module. Der Forscher Franz Baumgartner von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat sich mit diesem Problem befasst. Er setzt laut Medienmitteilung  auf moderne Technik, um die Planungskosten zu senken. Baumgartner, Leiter des Studiengangs Energie- und Umwelttechnik an der ZHAW School of Engineering, wird zitiert: „Bei kleinen Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern entfällt heute nur noch ein Fünftel der Kosten auf die Module selbst.“ Ähnlich teuer sei mittlerweile die Planung der Anlage und die administrativ notwendige Dokumentation.

    Baumgartner und das ZHAW-Institut für Energiesysteme und Fluid-Engineering setzten in Zusammenarbeit mit dem Schlieremer Innovationsspezialisten Zühlke genau an dieser Stelle an. Baumgartner hat laut der Medienmitteilung die Anwendung von HoloLens-Brillen im Medizinbereich kennen gelernt und wolle deren Vorteile in der Photovoltaik nutzen.

    „Für die administrativen Aufwände fallen bis zu 15 Arbeitsstunden pro Anlage an“, so Baumgartner. Bauanträge, feuerpolizeiliche Pläne und Abnahmen trügen dazu bei, die Kosten in die Höhe zu treiben. Mit effizienteren Abläufen könne man einfacher Geld sparen als durch billigere Module. Teil der Lösung könnte laut Baumgartner die HoloLens sein. Die HoloLens-Brille zeigt in einem Visier bei Vermessungen etwa auf Flachdächern die Montagepunkte geplanter Anlagen auf zwei Zentimeter genau und lässt dann ein virtuelles Bild der Anlage entstehen.

    Baumgartner: „Neben ihrem Potenzial zur Dokumentation des gesamten Prozesses hat sie einen grossen Vorteil: Sie kann aus einer Hand vermessen, planen, offerieren und der Endkundschaft die Anlage demonstrieren.“ Der Einsatz von Fachpersonal werde reduziert, was die Kundschaft finanziell entlaste. Baumgartner: „Wegen der hohen Löhne wird sich das System zuerst in der Schweiz bezahlt machen.“

    ZHAW-Forscher Baumgartner will seine Anwendung auf alle Arten von Flachdächern und auf überdachte Parkplätze ausweiten. „Wir sind dabei, einen Projektantrag fürs Bundesamt für Energie zu formulieren und haben bereits positive Signale aus Bern erhalten.“

  • Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich ist im Rahmen des Hackathons Climathon Zürich erneut mit dem Energiestadt-Label in Gold ausgezeichnet worden. Damit fördert der Trägerverein Energiestadt die Umstellung auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Laut einer Medienmitteilung der Stadt hätten der Ausbau der Photovoltaikanlagen auf stadteigenen Liegenschaften zu dieser Anerkennung ebenso beigetragen wie die Realisierung des Energieverbunds Altstetten und Höngg. Auch die neue Tramlinie Hardbrücke und die weitere Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs hätten ihren Anteil daran.

    Zum ersten Mal war Zürich die Auszeichnung als Energiestadt vor 20 Jahren verliehen worden. Seither seien die langfristigen Ziele der Stadt „kontinuierlich angepasst worden“. Dazu gehörten etwa die Verankerung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung und die aktuellen Bestrebungen in Richtung Klimaneutralität. Grundlage dafür seien die im Masterplan Energie der Stadt Zürich definierten energiepolitischen Schwerpunkte.

  • Öffentlicher Verkehr soll Photovoltaik ausbauen

    Öffentlicher Verkehr soll Photovoltaik ausbauen

    Die Photovoltaik bietet allen Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs die Möglichkeit, ihre Energieversorgung zu einem grossen Teil in die eigene Hand zu nehmen. Darauf verweist ein neuer Leitfaden des Bundesamts für Verkehr. Die Behörde hat ihn zusammen mit dem Schweizerischen Fachverband für Solarenergie, Swissolar, erarbeitet.

    Wie Swissolar in einer Zusammenfassung dieses Leitfadens schreibt, könne die Solarenergie einen entscheidenden Beitrag zum Ersatz der nicht erneuerbaren Energien im öffentlichen Verkehr leisten. Augenblicklich liege der Stromverbrauch aller Verkehrsunternehmen bei etwa 2,7 Terawattstunden. Hinzu kommen 120 Millionen Liter Diesel. Soll der gesamte öffentliche Verkehr in Zukunft CO2-neutral betrieben werden, benötigt er rund 3,5 Terawattstunden Strom. Davon würden bereits heute 2 Terawattstunden, also 60 Prozent, von den Wasserkraftwerken der SBB produziert.

    Die Produktion der restlichen 1,5 Terawattstunden mit Sonnenenergie würde etwa 1 Quadratmeter Photovoltaik-Modulfläche pro Einwohner in der Schweiz erfordern. Dieselbe Fläche pro Einwohner liefert die benötigte Energie, um eine Person in einem Jahr 2500 Kilometer weit mit dem Zug zu befördern. Wie das Bundesamt für Energie in seinem Magazin energeia plusangibt, beträgt das Potenzial für Solarstrom am Schweizer Gebäudepark der Verkehrsunternehmen 67 Terawattstunden pro Jahr. Das übertreffe den gesamten aktuellen Schweizer Stromverbrauch um 10 Prozent.

    Der Leitfaden berät kleine und grosse Transportunternehmen bei Investitionsmöglichkeiten und Bewilligungsverfahren für Immobilien, Bahntechnik und Infrastruktur. Zudem geht er auf Fördermöglichkeiten und den Eigenverbrauch ein. Er liefert auch konkrete behördliche Empfehlungen, die den öffentlichen Verkehr dabei unterstützen, klimaneutral zu werden.

  • Wolkenkratzer sollen Solarstrom produzieren

    Wolkenkratzer sollen Solarstrom produzieren

    Gebäude gehören zu den grössten Energieverbrauchen. In Europa sind sie für ungefähr 40 Prozent des Stromverbrauchs und für 36 Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich, wie Venture Kick in einer Mitteilung schreibt. Insbesondere hohe verglaste Gebäude verbrauchen viel Energie. Im Sommer müssen sie aufgrund der grossen Fenster stark gekühlt und im Winter stark beheizt werden. Das Tessiner Jungunternehmen iWin will diesem Problem entgegenwirken.

    Die Firma arbeitet an einer Lösung, mit der vor allem grosse Gebäude mit Glasfassaden selbst erneuerbare Energie produzieren können. Konkret entwickelt sie spezielle Jalousien, welche als Photovoltaikanlage fungieren. Die zugrundeliegende Technologie wurde bereits an der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) validiert und zum Patent angemeldet.

    Die Jalousien von iWin sind den Angaben zufolge in einer Isolierglaseinheit versiegelt. Ein Vorteil der Lösung ist, dass sie nicht nur zur Energieproduktion dient, sondern gleichzeitig auch einen Licht- und Sonnenschutz bietet. Ausserdem stört sie die optische Erscheinung des Gebäudes nicht und kann auf einer grossen Fläche installiert werden.

    Mit seiner Entwicklung konnte das Start-up nun die Jury von Venture Kick überzeugen. Es gewinnt einen Förderbeitrag in der Höhe von 150’000 Franken. Damit will es die Entwicklung eines anwendungsfähigen Produkts vollenden, sodass es mit dem Verkauf starten kann.

  • Baselbiet will Velohochbahn testen

    Baselbiet will Velohochbahn testen

    Der Kanton Basel-Landschaft will seine Infrastruktur für Velos ausbauen. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) startet er nun das Projekt einer Velohochbahn, schreibt er in einer Mitteilung. Dabei wird der Veloweg als eigener Bau neben vorhandenen Strassen geführt. Die Anlage wird aus Holz in Modulbauweise errichtet. Sie wird zudem mit Photovoltaikmodulen ausgestattet.

    Das ASTRA hat dafür eine Studie für die Linienführung im Raum Basel in Auftrag gegeben. Es will mit diesem Projekt prüfen, wie ein übergeordnetes Velobahnnetz entlang bestehender Autobahnen in die kantonalen Radroutennetze integriert werden kann.

    Der Baselbieter Regierungsrat will dem Landrat im vierten Quartal eine entsprechende Vorlage unterbreiten. Wenn das kantonale Parlament zustimmt, soll die Velohochbahn zwischen Mitte 2021 und Mitte 2022 errichtet werden. Sie soll vor der Eröffnung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2022 in Pratteln in Betrieb genommen werden.

  • Erste Multi-Energie-Systeme von Soleco sind im Einsatz

    Erste Multi-Energie-Systeme von Soleco sind im Einsatz

    Aus einer preisgekrönten Produktidee von Soleco ist ein einsatzbereites Multi-Energie-Managementsystem geworden. Es wurde bereits in zwei Einfamilienhäusern in Maur im Kanton Zürich in Betrieb genommen. Demnächst soll dort auch ein Mehrfamilienhaus damit bestückt werden. Laut einer Mitteilung von startupticker.ch laufen derzeit auch Gespräche über die Ausstattung eines im Bau befindlichen Quartiers in Zürich.

    Noch im Jahr seiner Gründung hat Soleco gemeinsam mit ihren Partnern Geminise und Vela Solaris 2018 den CSEM Digital Journey Award in Höhe von 100’000 Franken gewonnen. Das private und gemeinnützige Schweizer Elektronik- und Mikrotechnikforschungszentrum (CSEM) fördert nach eigenen Angaben „die Wertschöpfung für eine nachhaltige Welt“. CSEM stellte Soleco technologisches Fachwissen zur Verfügung, um ihre „wegweisende digitale Idee“ zu realisieren.

    Gemeinsam entwickelten sie ein intelligentes und vorausschauendes Steuerungssystem. Die für Laien bestimmte Software basiert auf Wettervorhersagen, der verfügbaren Infrastruktur, Verbrauchsgewohnheiten der Bewohner und Energiekosten auf dem Markt. „Die Plattform funktioniert dann wie ein Dirigent, der die Ressourcen autonom verwaltet und die Kosten reduziert“, heisst es in der Mitteilung.

    „Alle Entscheidungen, die das Steuerungssystem trifft, sind mit einem Kostenoptimum verbunden“, erklärt Tomasz Gorecki, einer der CSEM-Ingenieure. „Ist beispielsweise die Photovoltaik-Anlage in Betrieb, kann die Steuerung bestimmen, ob es besser ist, Ihr Elektrofahrzeug zu laden, die Energie zu speichern oder sie an das Netz zu verkaufen.“ Die Plattform funktioniere für einzelne Haushalte, eigne sich aber vor allem für Eigenverbrauchsgemeinschaften, die gemeinsam verschiedene erneuerbare Energiequellen für mehrere Wohnungen nutzen.

  • Basler Nullenergiehaus übertrifft Planungswerte

    Basler Nullenergiehaus übertrifft Planungswerte

    Das erste nach dem höchsten Schweizer Standard Minergie-A-Eco zertifizierte Mehrfamilienhaus im Kanton Basel wurde 2015 bezogen. Als Investorin hat Immobilien Basel-Stadt die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) vor drei Jahren mit einer Studie beauftragt. Dieses lang angelegte Monitoring sollte klären, ob die anspruchsvollen Energieziele erreicht werden und wie das Haus von den Bewohnenden akzeptiert wird.

    Der Neubau an der Basler Aescherstrasse 12 umfasst sieben altersgerechte Wohnungen mit zweieinhalb und dreieinhalb Zimmern. Das Expertenteam vom FHNW-Institut Energie am Bau glich dort laut einer Medienmitteilung von Immobilien Basel-Stadt etwa die berechneten Bedarfswerte aus der Planung mit den tatsächlichen Verbrauchswerten im Betrieb ab. Die Befragung der Bewohnenden ergab, dass die Raumtemperatur in den meisten Wohnungen höher ist als der Standardwert aus der Planung.

    Da das Haus für die Minergie-A-Zertifizierung mindestens so viel Energie erzeugen soll wie ganzjährig für Wärme, Kälte und Lüftung verbraucht wird, wurde im Anschluss untersucht, wie sich die erhöhten Raumtemperaturen auf den Heizenergieverbrauch auswirken. Die Messergebnisse zeigten, dass zum einen die Wärmepumpe „wesentlich effizienter als angenommen“ war. „Zum anderen war der Ertrag der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach bedeutend höher als geplant.“

    Die Energieproduktion im Haus übertreffe heute jahresbilanziert zusätzlich dessen gesamten Strombedarf. Optimierungspotenzial gebe es durch einen teilweisen Verzicht auf die Gebäudeautomation. Dadurch könnte der solare Eintrag im Winter und die Nachtauskühlung im Sommer verbessert werden.

    „Das Gebäudekonzept hat sich im Betrieb bewährt“, resümiert Immobilien Basel-Stadt. „Die anspruchsvollen Ziele des nachhaltigen Bauens konnten auch in der Praxis erreicht werden, ohne dass Abstriche bei der Behaglichkeit hingenommen werden mussten.“

  • Erste hochalpine Solar-Grossanlage produziert ab September

    Erste hochalpine Solar-Grossanlage produziert ab September

    Ab September wird das erste hochalpine Solarprojekt im Bergell Naturstrom liefern. Wie die Betreiberin Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) in einer Medienmitteilung bekanntgibt, sind mittlerweile die meisten der über 1200 Photovoltaik (PV)-Paneele an der Albigna Staumauer installiert.

    Für die Montagearbeiten war ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät mit der Albigna-Seilbahn auf die Staumauer transportiert worden. Die Bauarbeiten wurden grösstenteils durch die Bergeller ewz-Mitarbeitenden ausgeführt.

    Bürgerinnen und Bürger aus Zürich und Graubünden haben die Möglichkeit, einen halben, einen, drei oder fünf Quadratmeter der PV-Fläche zu erwerben und damit einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Das Bürgerbeteiligungs-Modell ewz.solarzürisieht vor, dass ewz-Kundinnen und -Kunden pro Quadratmeter und Jahr 180 Kilowattstunden Solarstrom auf ihrer Stromrechnung gutgeschrieben werden. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre. Die Kosten pro Quadratmeter belaufen sich einmalig auf 560 Franken.

    Interessierte können sich ab dem 14. August auf den Internetseiten ewz.ch/solargrischun und ewz.ch/solar-für-alle informieren und Paneelenfläche bestellen. Bis dahin führen diese Links auf die aktuelle Seite von ewz.solarzüri.

  • Sonnenstrom könnte Schweizer Energieproblem lösen

    Sonnenstrom könnte Schweizer Energieproblem lösen

    Nur die Photovoltaik kann der Schweiz den Weg in eine CO2-freie Zukunft weisen, schreibt der stellvertretende Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), Peter Richner, in einem Beitrag für Avenir Suisse. Er orientiert sich dabei an der sogenannten Kaya-Identität, mit der der japanische Wissenschaftler Yoichi Kaya 1993 die die gesamte Menge der anthropogenen CO2-Emissionen in Abhängigkeit von vier Faktoren beschrieb. Allein der vierte, eine Verringerung des CO2-Fussabdrucks, hat laut Richner genügend Potenzial, um die Klimaziele der Schweiz zu erreichen – durch einen massiven Ausbau der Photovoltaik.

    Würden nur 50 Prozent aller Schweizer Dächer mit Solarmodulen ausgerüstet, wäre die Stromproduktion aus Atomkraftwerken überflüssig. Richner weist das exemplarisch an Stromangebot und -nachfrage für das Jahr 2015 nach. Würden jedoch alle Dächer und zunehmend auch Gebäudefassaden mit Sonnenpaneelen ausgestattet, könnte auch die Produktionslücke im Winter aufgefangen werden. Gleichzeitig müssten jedoch Lösungen gefunden werden, um einen möglichst grossen Anteil des Stromüberschusses im Sommer sowohl auf Tagesbasis als auch zu anderen Jahreszeiten verwerten zu können.

    Für eine erhöhte Nutzungsflexibilität könnten Tagesspeicher Lasten verschieben, etwa durch Batterien oder Wasserstoff. Die Digitalisierung biete Chancen bei der notwendigen Schaffung von Flexibilitäten in Verbrauch und Produktion. Überschüssiger Strom könnte im Sommer in Wasserstoff und eventuell zusammen mit CO2 aus der Luft in Methan oder flüssige synthetische Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden. Diese chemischen Energieträger liessen sich gut lagern und vielfältig verwenden. Und schliesslich könnten saisonale Wärmespeicher mit Überschussstrom aufgeladen werden, um so den Energiebedarf im Winter zu reduzieren.

    Das Potenzial der Energieeffizienz, einem weiteren beeinflussbaren Faktor der Kaya-Identität, sei bei weitem noch nicht ausgeschöpft, so Richner. Doch würden Errungenschaften in diesem Bereich etwa durch eine höhere Stromnachfrage, fossile Stromimporte aus dem Ausland im Winter oder erhöhten Stromkonsum kompensiert.

    Um eine klimaneutrale Schweiz zu erreichen, müsse einer der vier Faktoren in der Kaya-Identität null werden oder das verbleibende Produkt wird mit CO2-negativen Technologien wie der Abspaltung von CO2 aus der Luft und dessen Speicherung ausgeglichen. Dafür müsse die Politik einen entschiedenen Rahmen vorgeben, solange die Kernkraftwerke noch laufen.

  • Axpo platziert grüne Anleihe über Loanboox

    Axpo platziert grüne Anleihe über Loanboox

    Axpo hat einen sogenannten Green Bond über die digitale Kapitalmarktplattform des Zürcher Fintechs Loanboox platziert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die festverzinsliche Anleihe in Höhe von 133 Millionen Franken hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

    Axpo will den Nettoerlös der Anleihe für Investitionen in erneuerbare Energien einsetzen. Das Unternehmen hebt dabei Windenergie- und Photovoltaikprojekte hervor. Insgesamt wolle Axpo mit dem Green Bond „ihre Stellung als grösste Schweizer Produzentin von erneuerbaren Energien“ stärken und den Kreis ihrer Investoren erweitern, heisst es.

    Den Angaben von Loanboox zufolge ist Axpo die erste Emittentin, die einen Green Bond vollständig digital über die Fremdkapitalmarktplattform platziert. „Diese erste Anleihe ist ein Beweis dafür, dass unser digitaler Prozess einen Mehrwert für alle Marktteilnehmer schafft“, sagt Philippe Cayrol, CEO von Loanboox. „Wir sind stolz und freuen uns, zusammen mit innovativen Kunden und Partnern neue Standards in Sachen Transparenz, Preisbildung und Zuteilung im Primärmarkt zu schaffen – in der Schweiz und Europa“, fügt er hinzu.

  • Solar-Offensive soll tausende Arbeitsplätze schaffen

    Solar-Offensive soll tausende Arbeitsplätze schaffen

    Schweizweit sind durch die Corona-Krise schon viele Arbeitsplätze vernichtet worden, andere sind in Gefahr. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) sieht die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien, insbesondere den Solarstrom als ein Mittel, hier gegenzusteuern. Die SES hat bei der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil ZH eine Studie dazu in Auftrag gegeben. Laut der Medienmitteilung dazu kann eine „beherzte Solar-Offensive“ schon in kurzer Zeit tausende neue Arbeitsplätze schaffen. Jürg Rohrer, Studienautor und Leiter der Forschungsgruppe Erneuerbare Energien an der ZHAW, stellt fest: „Wenn wir die am einfachsten nutzbaren Flächen mit Solaranlagen bestücken, ergibt sich einen Bedarf von rund 14’000 zusätzlichen Arbeitsplätzen.“ Insgesamt 12‘000 davon lägen in der Montage von Photovoltaikanlagen, die von Mitarbeitenden nach nur kurzer Anlernzeit vollzogen werden kann. 2000 erforderten mehr Fachwissen bei Fachplanerinnen und Fachplanern, wofür je nach Vorbildung eine etwa halbjährige Weiterbildung nötig sei.

    Das Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050, das im Mai 2017 in einer Volksabstimmung angenommen worden ist, sieht vor, bei der künftigen Energieversorgung auf mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu setzen. Die Umsetzung läuft allerdings bisher nur schleppend an. Der Vorschlag der SES, der auch in die Vernehmlassung zur Revision des Energiegesetzes, einfliessen soll, soll diesen Rückstand ausgleichen helfen. Felix Nipkow, Leiter Fachbereich erneuerbare Energien bei der SES, nennt einen gleich dreifachen Nutzen der Initiative: „Jetzt in die Solarenergie zu investieren hilft mit, die Klimaziele zu erreichen, schafft neue Stellen und stärkt erst noch die Versorgungssicherheit im Strombereich.“ Das neue Energiegesetz werde erst in einigen Jahren in Kraft treten können. Mit einer Solar-Offensive würden heute schon Investitionen ausgelöst und rasch neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Photovoltaik werde so zum Job-Motor.

  • Meyer Burger will in Glarus Solarmodule herstellen

    Meyer Burger will in Glarus Solarmodule herstellen

    Der Thuner Anlagenbauer Meyer Burger will in Linthal GL eine Produktion von Solarpanelen aufbauen. Das geplante Werk soll eine Kapazität von 400 Megawatt aufweisen und über 100 Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb beschäftigen, heisst es in einer Mitteilung des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE).

    Das Projekt steht im Zusammenhang mit der geplanten Neuausrichtung von Meyer Burger. Das in Gwatt BE ansässige Unternehmen will künftig nicht mehr Maschinen zur Herstellung von Paneelen bauen und verkaufen, sondern selbst in die Panel-Produktion einsteigen.

    Das Hauptargument für eine Ansiedlung des Werks in Linthal ist ein Solar-Park-Projekt auf dem in 1860 Metern über dem Meer gelegenen Limmernsee in Glarus Süd. Dort soll eine schwimmende Photovoltaikanlage mit einer Kapazität von 250 Megawatt pro Jahr installiert werden. Der Solar-Park Limmern (SPL) auf dem Speichersee der Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL, Axpo) könnte 300 Gigawattstunden Strom erzeugen und damit den Bedarf von 75’000 bis 100’000 Vierpersonenhaushalten decken.

    Für Glarus sprechen auch noch weitere Vorteile. So sei nicht nur die günstige Energieversorgung durch die Technischen Betriebe Glarus Süd (tbgs) garantiert, sondern auch das Bauland verfügbar. Zudem sei der Kanton Glarus bereit, steuerliche Anreize zu setzen. Darüber hinaus profitiere das Werk auch vom effizienten Bewilligungsverfahren, dem Bahnanschluss für den Warentransport und dem interessanten Schweizer Markt.

  • NewGreen Tec bietet Wind-Solar-Anlagen fürs Dach

    NewGreen Tec bietet Wind-Solar-Anlagen fürs Dach

    Die hybriden Wind-Solar-Geräte der NewGreen Tec GmbH liefern ökologischen Strom sowohl an sonnigen Tagen wie auch bei Nacht, Schnee und Regen. Dazu werden geräuscharme Windturbinen mit Photovoltaikmodulen in einem Kleinkraftwerk vereint.

    Bei Wind erzeugen die Windräder mit neuartigen dualen Vertikalachsturbinen Strom. Sie sollen auch turbulente Windströmungen auf niedriger Höhe optimal nutzen. Die immer häufiger werdenden Winde und Stürme begünstigen diese Technologie, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens. Bei Sonnenschein übernehmen das die Photovoltaikmodule. Anders als grosse Photovoltaikanlagen eignen sie sich auch für kleinere Gebäude und Dachflächen. Damit werde fast jedes Gebäude zum ökologischen Kraftwerk, heisst es.

    Walter Schmid, „der bekannt Pionier für ökologische Bauten“, habe zwei dieser hybriden Wind-Solar-Kleinkraftwerke auf zwei neu erstellten Mehrfamilienhäusern installiert. „Das ist Kunst am Bau, die gleich noch saubere Energie erzeugt“, wird er in der Mitteilung zitiert. Diese Gebäude sollen überschüssigen Strom erzeugen, der in der Hochschule Rapperswil SG in eine Power-to-Gas-Anlage fliesst. Dort wird das erzeugte Gas in das Erdgasnetz eingespeist.

    NewGreen Tec ist im Innovationspark Zürich auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf ansässig.