Schlagwort: Photovoltaik

  • Diese Energiestrategie verfolgen Livit, Privera und die Steiner Gruppe

    Diese Energiestrategie verfolgen Livit, Privera und die Steiner Gruppe

    ImmoInvestch.ch hat bei drei CEOs grosser Immobilienunternehmen angeklopft. Karsten Hell, CEO Steiner Gruppe, Dieter Sommer, CEO Privera sowie Andreas Ingold, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Livit AG, beantworten heute die Frage:

    Welche Strategie verfolgen Sie beim Thema Energie?

    Karsten Hell, CEO Steiner Gruppe: Als Gründungsmitglied des Netzwerks Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS) steht für Steiner die Energieeffizienz bei der Entwicklung und Realisierung von Immobilienprojekten stets im Mittelpunkt. Bei der Vaudoise Aréna in Lausanne wurde beispielsweise unter der Regie von Steiner ein Konzept umgesetzt, das die bei der Eisproduktion für die Eisfelder anfallende Abwärme der Kältemaschinen zur Beheizung der Schwimmbecken nutzt. Und beim neuen Spitalgebäude des Hôpital Riviera-Chablais in Rennaz liefern 3300 Sonnenkollektoren auf dem Dach an sonnigen Tagen einen Grossteil des benötigten Stroms. Alle unsere Bemühungen verfolgen ein Ziel: Die Effizienz – insbesondere auch die Energieeffizienz von Gebäuden – bei jedem Projekt zu erhöhen und einen möglichst nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu pflegen.

    Dieter Sommer, CEO Privera: Einerseits wollen wir als Unternehmung unseren Beitrag zu einem schonenden Umgang mit unseren Ressourcen leisten. Beispielsweise konnten wir die Möglichkeit für Homeoffice-Arbeit unserer Mitarbeitenden durch die Digitalisierung von Prozessen und Unterlagen deutlich steigern. Dadurch können wir unsere Fahrtkilometer reduzieren und sind somit ressourcensparender. Andererseits beraten wir unsere Kunden und Auftraggeber rund um das Thema Energie im Rahmen unserer Servicelines.

    Andreas Ingold, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Livit AG: Grundsätzlich stehen wir unseren betreuten Eigentümern als Dienstleister zum Thema Energie beratend zur Seite. Die Nachhaltigkeit ist für die Investoren seit geraumer Zeit ein grosses Thema. Die Nachhaltigkeitszertifizierung von Gebäuden gewinnt an Bedeutung. So werden Strategien und Baurichtlinien in Bezug auf die Nachhaltigkeit bei Neubauten sowie Renovationen erstellt. Im Zusammenhang mit dem Thema Energie setzen wir uns mit energetischen Betriebsoptimierungen, zentraler Energiebeschaffung, Aufbau von Photovoltaik-Anlagen sowie dem Aufbau von Energiemonitorings- und Controllings auseinander. Dabei spielen die Nutzerinformationen zwecks positiver Beeinflussung des Verbrauchs eine wichtige Rolle. Von uns erstellte Nutzerinformationsblätter für die Mieter sollen den Energieverbrauch ebenfalls positiv beeinflussen.

  • Glarus: Erste Photovoltaik ist bewilligt

    Glarus: Erste Photovoltaik ist bewilligt

    Bereits am 13. Februar hat die Gemeinde dem Bau zugestimmt, nun erteilte auch der Regierungsrat seine Bewilligung. Diese ist auf 40 Jahre ab Inbetriebnahme befristet. Somit darf die Axpo Power AG, ab Sommer 2021 an der Staumauer des Muttsees in der Gemeinde Glarus Süd eine Photovoltaikanlage bauen. Die Anlage entsteht auf einer rund 10’000n m2 grossen Fläche und hat eine Leistung von 2 Megawatt.

    Normalerweise müssen stromproduzierende Anlagen mit einer Leistung von über einem Megawatt eine jährliche Abgabe an den Kanton leisten. Bisher haben nur Wasserkraftanlagen diese Grenze überschritten. In diesem Fall will die Regierung jedoch darauf verzichten. Das Projekt gilt als Pionieranlage zur Untersuchung der Winternutzung der Sonnenenergie im Hochgebirge, das in solchen Dimensionen in der Schweiz erstmalig ist.

    Zum Schutz der Landschaft werden Solargläser mit einer Antireflexionsschicht eingesetzt. Damit soll die Blendwirkung vermindert werden. In den kommenden Wochen wird die Axpo an Modifikationen arbeiten, denn laut einer Studie des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF), wird in gewissen Bereichen der Anlage mit hohen Schneelasten gerechnet. Zudem wird noch nach Abnehmern für den Strom gesucht, Axpo steht jedoch in Verhandlungen mit verschiedenen Unternehmen.