Knapp sechs Jahre nachdem das Basler Stimmvolk dem Bebauungsplan mit 53 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt hatte, konnte Mitte Mai 2019 der Grundstein für den Claraturm am Riehenring gelegt werden. Während dieser Zeit wurden am 96-Meter-Hochhaus planerische Veränderungen vorgenommen.
Veränderte Nachfrage
Die Morger Partner Architekten änderten die Fassadenfarbe von weiss auf dunkelbraun, der Totalunternehmer Halter AG reduzierte aufgrund veränderter Nachfrage die Gewerbeflächen zugunsten von zusätzlichem Wohnraum. Anstelle der vorerst geplanten 170 Wohnungen entstehen im Turm und im fünf Stockwerke hohen Annexbau insgesamt 285 Mietwohnungen, schreibt die Basler Zeitung.
Städtebauliche Bedeutung
Ab dem zweiten Stock entsteht ein Mix aus 1- bis 4½-Zimmer-Mietwohnungen sowie 35 möblierte «MOVEment» Mikroapartments mit verschiebbaren Raummodulen. Das oberste Geschoss wird öffentlich nutzbar sein. Im Erdgeschoss sind Gewerbe- und Gastronomieflächen geplant. In den drei Untergeschossen werden eine Auto-Einstellhalle und Velo-Parkplätze erstellt. Für Architekt Meinrad Morger leistet der Claraturm einen Beitrag zur Clusterbildung am Messeplatz. Er ist überzeugt: «Das Wohnhochhaus hat eine städtebauliche, architektonische und gesellschaftliche Bedeutung für die Stadt Basel.» Eigentümerin und Bauherrin ist die Balintra AG, eine Immobiliengesellschaft des UBS Sima. ■

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