Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Cleveres Tool macht Wohnträume wahr

    Cleveres Tool macht Wohnträume wahr

    Ob Erwerb, Modernisierung, Verwaltung oder Verkauf einer Immobilie – Wohneigentumsplattform Liiva ist die digitale Begleiterin für Wohnträume aller Art. In Kombination mit der persönlichen Beratung durch die Mutterhäuser bietet die digitale Plattform Liiva Ihnen als Kundin oder Kunde ein hybrides Ökosystem. 

    Modernisieren nach Mass 

    Eine zukunftsweisende Funktion von Liiva ist der innovative Modernisierungsplaner, der den aktuellen Marktwert einer Immobilie ermittelt und eine konkrete Renovationsplanung erstellt. Somit ist jederzeit klar, wie viel es Sie kostet, den Wert Ihrer Liegenschaft zu erhalten oder zu steigern. 

    Auch Nutzerinnen und Nutzer, die auf Nachhaltigkeit Wert legen, finden die gewünschten Informationen: Liiva gibt den Energieverbrauch des Objekts an, liefert allgemeine Informationen zum energetischen Sanieren und zum konkreten Potenzial der Liegenschaft für eine energetische Verbesserung. 

    Der Modernisierungsplaner zeigt auf, in welchem Umfang die Energieeffizienz des Eigenheims durch einen Heizträgertausch und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger gesteigert und der Energieverbrauch gesenkt werden kann. Das praktische Tool gibt zudem wertvolle Tipps zur Verbesserung des Energie-Ratings. 

    In einem «digitalen Hausordner» werden schliesslich alle relevanten Informationen zur Immobilie abgespeichert und können jederzeit und von überall abgerufen werden. 

    Wollen Sie Ihr Wohneigentum für eine energieeffiziente Zukunft rüsten? 

    Erfahren Sie hier mehr über Liiva

  • Stadt will Synergien mit dem Fernwärmeausbau nutzen

    Stadt will Synergien mit dem Fernwärmeausbau nutzen

    Seit 2020 ist Energie Wasser Bern daran, das Fernwärmenetz ab der Energiezentrale im Forsthaus auszubauen. Bis 2035 sollen 36 Kilometer Hauptleitungen in die bestehenden Strassen verlegt werden. Das Fernwärmeprojekt ist für die Erreichung der Ziele des städtischen Energierichtplans von zentraler Bedeutung und eines der grössten Infrastrukturprojekte der letzten Jahrzehnte. 

    Gestützt auf erste Erfahrungen im Länggasse-Quartier will der Gemeinderat das Fernwärme-Projekt künftig konsequent für Verbesserungen im Interesse der Bevölkerung nutzen. Wenn der Strassenraum für die Verlegung der Leitungen aufgebrochen wird, sollen zum Beispiel stadtklimatische Massnahmen wie die Entsiegelung und Bepflanzung von Strassen- und Platzoberflächen, Verbesserungen für die Biodiversität, Wasserrückhalt oder Versickerung umgesetzt werden. Gleichzeitig will der Gemeinderat die Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr und die Schulkinder erhöhen. Zudem sollen im Untergrund Massnahmen der Siedlungsentwässerung umgesetzt und wo sinnvoll Lichtsignalanlagen optimiert werden. 

    Kreditvorlage wird erarbeitet 

    Zur Umsetzung dieser Massnahmen plant der Gemeinderat einen Investitionskredit von 35 Millionen Franken. Über diesen Kredit sollen auch die dafür erforderlichen Stellen in der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün finanziert werden (insgesamt zusätzliche 5 Projektleiter*innenstellen). Nach Abschluss des Fernwärmeprojekts wird der zusätzliche Stellenetat über die natürliche Fluktuation wieder abgebaut. Angesichts des hart umkämpften Fachkräftemarkts, dem bereits angelaufenen Fernwärmeausbau und der langen Vorlaufzeiten von Bauvorhaben hat der Gemeinderat die zuständige Direktion ermächtigt, die Stellen bereits jetzt auszuschreiben.   

    Die entsprechende Kreditvorlage wird nun ausgearbeitet und soll den Stimmberechtigten der Stadt Bern voraussichtlich im Juni 2023 unterbreitet werden.

  • Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Laut einer Medienmitteilung von Raiffeisen Schweiz zum quartalsmässigen Transaktionspreisindex, muss für selbstgenutztes Wohneigentum tiefer in die Tasche gegriffen werden als im ersten Quartal und ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Demnach habe sich im zweiten Quartal der Erwerb einer Eigentumswohnung um 3,5 Prozent verteuert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergebe sich ein Preisanstieg um 7,7 Prozent. Ein Einfamilienhaus koste 1,3 Prozent mehr als im Vorquartal. Im Jahresvergleich seien die Preise bei dem Immobilientyp um 8,7 Prozent gestiegen.

    Gemäss dem in der Medienmitteilung zitierten Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff sei die Preisdynamik auf die Verknappung des Angebots im Eigenheimmarkt zurückzuführen. Daran hätten weder die Zinserhöhung noch die gestiegenen Unsicherheiten im Berichtszeitraum etwas geändert.

    Bei Stockwerkseigentum habe sich im Vorjahresvergleich die höchste Verteuerung in der Region Zürich feststellen lassen, wo die Preise um 11 Prozent zugelegt hätten. Demgegenüber weise die Region Bern im Vergleich zu 2021 mit 3,5 Prozent die geringste Quote aus. Für eine Eigentumswohnung in touristischen Gebieten müssen 10,6 Prozent mehr bezahlt werden.

    Die Preisspirale treibt auch die Kosten für Einfamilienhäuser aufwärts. In der Region Westschweiz habe sich das Segment um 12,8 Prozent verteuert, in der Region Nordwestschweiz liege der Wert bei 10,4 Prozent.

    Aufgeschlüsselt nach dem Wohnort lässt sich ein ausgeprägter Wunsch nach privatem Wohneigentum auf dem Land ablesen, wo die Preise für ein Einfamilienhaus um 12 Prozent hochgeschnellt seien. In Zentren liege der Hauspreis 8,7 Prozent über dem des Vorjahrs.

  • Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Die Cowa Thermal Solutions AG hat in einer ersten Finanzierungsrunde über 1 Million Franken von Privatinvestoren und ihren eigenen Gründern Remo Waser und Simon Maranda erhalten. Mit dem frischen Kapital will das im Technopark Luzern ansässige Jungunternehmen seinen Heizungsspeicher für Wärmepumpen im grösseren Stil vermarkten, heisst es in einem Artikel auf dem Portal startupticker.ch.

    Das Cleantech-Start-up entwickelt einen Heizungsspeicher mit Kapseln, die umweltfreundliche Salze als Phasenwechselmaterial enthalten. Ein mit den Kapseln befüllter Speicher kann dreimal mehr Energie aufnehmen als ein herkömmlicher Wasserspeicher für Wärmepumpen. Dadurch wird ein Heizsystem den Angaben zufolge unabhängiger vom Netzstrom. Ausserdem kommt es anders als Batterien oder Akkus ohne Lithium aus.

    Der mit Cowa-Kapseln befüllte Speicher ist seit April dieses Jahres beim Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler erhältlich. Die Mehrkosten für das Cowa-Produkt gegenüber herkömmlichen Speichern gleichen sich schnell aus aufgrund der Energiedichte und Langlebigkeit von 20 Jahren, heisst es weiter bei startupticker.ch.

    Neben einer weiteren Skalierung auf dem heimischen Markt möchte das Unternehmen bald nach Deutschland expandieren. Erste Gespräche mit möglichen Vertriebspartnern haben bereits stattgefunden.

  • Properti nimmt 6 Millionen Franken Risikokapital ein

    Properti nimmt 6 Millionen Franken Risikokapital ein

    Das Zürcher Jungunternehmen Properti hat mehr als 6 Millionen Franken frisches Kapital in einer zweiten Seed-Finanzierungsrunde eingenommen. Damit will das Start-up die Prozesse auf seiner Makler-Plattform zum Abwickeln von Immobiliengeschäften weiter automatisieren und ausbauen, heisst es in einer Medienmitteilung. Zudem verstärken drei neue Experten den Verwaltungsrat des PropTech-Unternehmens.

    Hauptinvestor Serpentine Ventures führte die Finanzierungsrunde an. Weitere Anleger sind der Wachstumskapitalgeber Sparrow Ventures, der Unternehmer Ertan Wittwer sowie weitere Privatinvestoren. Sie waren den Angaben zufolge besonders von der „Kombination aus einer hohen Wachstumskadenz, eigens entwickelter Technologie und einem fundierten Beratungs-Know-how“ überzeugt.

    Properti-CEO Levent Künzi verfolgt mit der Plattform das Ziel, Immobiliengeschäfte und damit verbundene Transaktionen zu vereinfachen und sie für Kunden, Makler und Dienstleistungspartner besser zugänglich zu machen. Digital- und Fachexperten beraten bei Properti Käufer, Mieter, Verkäufer und Vermieter und klären deren Belange. 80 Prozent der Prozesse laufen dabei automatisiert ab. Mit dem frischen Kapital soll der Grad der Automatisierung weiter steigen.

    In einer ersten Seed-Finanzierung im Dezember 2021 hatte Properti 1,25 Millionen Franken eingenommen. Seitdem gab es laut Künzi einen „regelrechten Ansturm von Investoren“.

  • Bericht zu Schweizer Privatmarketinginvestitionen

    Bericht zu Schweizer Privatmarketinginvestitionen

    Das Hauptziel des Berichts besteht darin, besser zu verstehen, wie Anlageexperten in der Schweiz Privatmarktinvestitionen , dh. Private Equity, einschließlich Risikokapital, Private Debt, private Infrastruktur und private Immobilien, im Kontext ihres Gesamtportfolios angehen und entwickeln wollen. Befragt wurden in der Schweiz ansässige Anlageexperten aus der gesamten Finanzdienstleistungsbranche, von Banken und Vermögensverwaltern über Family Offices und Pensionskassen bis hin zu unabhängigen Vermögensverwaltern und Fintech-Unternehmen. 

    Die fünf wichtigsten Erkenntnisse des Berichts sind: 

    • Anleger suchen ein Engagement in Privatmarktanlagen hauptsächlich wegen des Performancepotenzials und der Ertragsdiversifizierung. Der Bericht enthüllt, dass eine große Anzahl von Anlegern Privatmärkte als eine Möglichkeit betrachten, sowohl das Portfolio zu differenzieren als auch die Manager- und Anlagequalität zu signalisieren. 
    • Der Zugang zu Privatmarktinvestitionen, sei es zu konkreten Gelegenheiten oder zu Managern, ist die am häufigsten genannte Herausforderung. Das wahrgenommene Risiko privater Investitionen ist ein häufig genannter Grund, nicht zu investieren. Die Bereitstellung von Ressourcen für die Due Diligence, entweder intern oder durch hochwertige externe Anbieter, ist unerlässlich, um diese Herausforderungen zu meistern. 
    • Schweizer Anlageexperten sind besonders erfahren und anspruchsvoll und verfügen über höhere Abschlüsse und zahlreiche Berufsbezeichnungen. Diese Eigenschaft verheißt Gutes für das Wachstum von Privatmarktanlagen in der Schweiz. 
    • Beschränkungen wie die Mindestinvestitionsgröße und Vorschriften stellen gewaltige Hindernisse für Direktinvestitionen in Privatmärkte dar. Anlagevehikel wie Feeder-Fondsstrukturen und strukturierte Produkte sind bevorzugte Optionen, um Zugang für diejenigen zu erhalten, die nicht in LP-Strukturen investieren können oder wollen. 
    • Die Umfrageteilnehmer erwarten, dass sie in den nächsten 12 Monaten die Allokation in Privatmarktanlagen erhöhen werden. Dies gilt insbesondere für Banken und Vermögensverwalter. Obwohl sich der Zinszyklus gewendet hat, scheint dies den Appetit der Anleger auf Privatmärkte bisher nicht zu bremsen. Wie sich ein neues Regime höherer Zinssätze und steigender Volatilität an den öffentlichen Märkten auf künftige Allokationen auf privaten Märkten auswirken wird, ist zugegebenermaßen schwer abzuschätzen. Wichtige Zukunftsthemen beziehen sich auf technologischen Fortschritt, Gesundheit und ESG. 

     
    Laura Merlini, CAIA, Managing Director EMEA der CAIA Association, sagte : „Wenn Intuitionen oft ein Wegweiser zur Wahrheit sind, dann bestätigt diese Umfrage die Idee einer sehr anspruchsvollen Anlagekultur in der Schweiz, in der sich der Portfolioaufbau und die Allokation in alternativen Anlagen um Kunden und langfristige Investitionen drehen. Begünstigte Ergebnisse.“ 

    „Die Idee für die Umfrage entstand aus unserem Bestreben, objektive und umsetzbare Einblicke in die Schweizer Privatmärkte zu liefern. Dank des Schweizer Kapitels der CAIA Association hatten wir das Glück, mit dem herausragenden Berufsverband der globalen alternativen Investmentbranche zusammenzuarbeiten. Ich danke den Autoren für ihre außergewöhnliche wissenschaftliche Arbeit und Laura Merlini, CAIA, für ihre unermüdliche Unterstützung. Mögen diese Erstausgabe und künftige Ausgaben zu einer Anlaufstelle für alle werden, die sich für die Schweizer Aspekte von Privatmarktinvestitionen interessieren“, fügte Andreas Bezner, CFA, Mitbegründer und CEO von Stableton hinzu. 

    Die Umfrage wurde während einer besonders herausfordernden makroökonomischen und geopolitischen Zeit im April und Mai 2022 durchgeführt. Während die Befragten den Zinssätzen, der Inflation und dem Wirtschaftswachstum große Aufmerksamkeit schenken, scheinen die Anleger an die Fähigkeit von Privatmarktanlagen und den Inflationsschutz zu glauben. In Anbetracht der Geschichte der Schweizer Finanzmarkt-Trendsetzer kann der Bericht daher besonders relevant sein, um die aktuelle Umgestaltung der globalen Märkte zu verstehen und Klarheit und Einblicke in Bezug auf zukunftsfähige Anlageportfolios zu liefern. 

  • Zinswende bremst Anstieg der Immobilienpreise vorerst nicht

    Zinswende bremst Anstieg der Immobilienpreise vorerst nicht

    Kommt die Preisrallye bei Immobilien in der Schweiz mit den steigenden Zinsen zum Erliegen? Im Juni gab es zumindest auf Anbieterseite keine Anzeichen für eine Kehrtwende. Im Gegenteil: Verkäufer von Eigentumswohnungen erhöhten ihre Preiserwartungen binnen Monatsfrist nochmals um satte 1,1 Prozent. Auch für Einfamilienhäuser verlangten die Anbieter im Juni höhere Preise. Der Aufschlag liegt mit 0,3 Prozent jedoch etwas tiefer, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird. 
    Abzuwarten bleibt, ob die Zahlungsbereitschaft den steigenden Preisevorstellungen weiterhin folgt. Dies scheint nicht ausgeschlossen, denn die Kosten von Hypotheken sind bei weitem nicht das einzige Kriterium beim Kauf von Wohneigentum. Zudem sind Geldmarkt-Hypotheken im Unterschied zu Fix-Hypotheken nach wie vor zu höchst attraktiven Konditionen zu haben. Da angehende Käufer aufgrund der geltenden Tragbarkeitsregeln bereits heute darlegen müssen, dass sie auch einen Hypothekarzins von rund 5 Prozent verkraften könnten, ist nicht von einem Zusammenbruch der Nachfrage auszugehen. 
     
    Unveränderte Mieten im Juni 
    Die in Inseraten angebotenen Mietpreise haben sich im Juni mit 0,1 Prozent kaum bewegt. Die Angebotsmieten werden denn auch vor allem durch die unmittelbare Wohnraumnachfrage beeinflusst. Dies im Gegensatz zu bestehenden Mietverhältnissen: In solchen könnte es aufgrund der mietrechtlichen Kopplung an den Referenzzinssatz und der allgemeinen Teuerung zu Erhöhungen kommen. «Weit stärker als die steigenden Zinsen dürften sich bei Angebots- oder Bestandsmieten die hohen Energiepreise auswirken. Diese werden nicht zuletzt bei Altbauliegenschaften zu einer empfindlichen Erhöhung der Nebenkosten führen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. 

  • Vertina Anlagestiftung erfolgreich gestartet

    Vertina Anlagestiftung erfolgreich gestartet

    Durch den Aufbau eines Portfolios mit neuwertigen Wohnimmobilien setzt die Stiftung auf höchste Nachhaltigkeit . Sie hat das Wissen und die Erfahrung, um renditestarke Immobilien und Verantwortung für die Umwelt zu verbinden.  

    Die Stiftung wurde durch die Markstein Advisory AG lanciert, welche für verschiedene Investitionsgefässe zeichnet. Sie ist für die ganzheitliche Geschäftsführung und das Portfolio verantwortlich, als Geschäftsführer konnte Pierluigi Cannoletta gewonnen werden. Zuvor war der studierte Architekt und Bauökonom mit einem MAS in Real Estate (CUREM) UZH während 10 Jahren bei Anlagestiftungen tätig und verfügt über 40 Jahre Erfahrung im Immobilienbereich.  

    Die Stiftung konnte bereits drei Akquisitionen in der Stadt Zürich, in Bachenbülach und in Oftringen abschliessen. Zwei weitere Projekteinkäufe sind terminiert und werden bis Ende August 2022 beurkundet. Damit ist das Kapital der Erstemission vollständig investiert respektive für den Bau der Projekte disponiert.  

    Für weiteres Wachstum ist die Anlagestiftung bereits an der Vorbereitung einer Kapitalerhöhung.

  • Swiss Prime Site Immobilien meldet Erfolg im ersten Halbjahr

    Swiss Prime Site Immobilien meldet Erfolg im ersten Halbjahr

    Swiss Prime Site Immobilien hat im ersten Halbjahr 2022 die Vermietungen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verdoppelt. Laut einer Medienmitteilung des Unternehmens mit Sitz in Zürich wurden über das gesamte Portfolio und über alle Regionen hinweg 90‘000 Quadratmeter neu oder wieder vermietet. Im ersten Halbjahr 2021 waren es 47‘000 Quadratmeter.

    Die Swiss Prime Site Immobilien AG, die zur Swiss Prime Site Gruppe mit Sitz in Zug gehört, führt diesen Erfolg auf die guten Marktbedingungen und die damit zusammenhängende Nachfrage nach kommerziellen Flächen zurück. Trotz der globalen wirtschaftlichen Verlangsamung bleiben die Signale für die Entwicklung in der Schweiz mehrheitlich positiv, heisst es in der Mitteilung. So seien im Dienstleistungssektor in den vergangenen zwölf Monaten 105‘000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, ein Plus von 2,6 Prozent. Weiter zeugten auch die 114‘000 offenen Stellen von einem robusten Schweizer Arbeitsmarkt.

    Eine besonders positive Entwicklung stellte das Immobilienunternehmen in Basel, Zürich und Genf fest. Aber auch die beiden im Bau befindenden Entwicklungsprojekte JED in Schlieren und Stücki Park in Basel erfreuen sich laut Swiss Prime Site reger Nachfrage. Dort werden bis Ende Jahr Vorvermietungsquoten von rund 90 Prozent  erwartet.

    „Mit der starken Performance der Wieder- und Neuvermietungen innerhalb unseres Portfolios und den nach wie vor intakten wirtschaftlichen Aussichten sind wir auch für Ende Jahr bezüglich tiefem Leerstand und positiver Mietertragsentwicklung optimistisch“, wird Martin Kaleja zitiert, CEO von Swiss Prime Site Immobilien.

    Swiss Prime Site kündigt an, am Donnerstag, 25. August, die ausführlichen Halbjahresresultate 2022 zu publizieren.

  • PostFinance erweitert Hypothekargeschäft

    PostFinance erweitert Hypothekargeschäft

    PostFinance baut das Hypothekargeschäft aus. Bisher hat das Unternehmen ausschliesslich sogenannte Gelbe Hypotheken in Zusammenarbeit mit Partnerbanken angeboten. Per 1. September werde PostFinance auf Wunsch auch Hypotheken über die unternehmenseigene Plattform Valuu vermitteln, informiert PostFinance in einer Mitteilung. Dabei sollen die eigenen Kunden und Kundinnen umfassend beraten werden. Die Vergleichsplattform Valuu steht darüber hinaus auch für den selbstständigen Vergleich von Hypotheken verschiedener Anbieter zur Verfügung.

    Mit dem neuen Angebot reagiert PostFinance auf die gesunkenen Chancen, in naher Zukunft selbst Kredite anbieten zu können. Das Unternehmen rechne nicht damit, dass die dafür erforderliche Teilrevision des Postorganisationsgesetzes vorgenommen werde, schreibt das Unternehmen.

    „Unsere Strategie 2021 bis 2024 geht bereits davon aus, dass das Kreditverbot erhalten bleibt“, wird Hansruedi Köng in der Mitteilung zitiert. Diesen Nachteil für das eigene Unternehmen will der PostFinance-CEO aber nicht an die Kundschaft weitergeben: „Indem wir das Hypothekargeschäft neu ausrichten, optimieren wir einerseits die Dienstleistung für unsere Kundinnen und Kunden“, so Köng. „Andererseits passen wir uns den Rahmenbedingungen an und machen aus der Not eine Tugend.“

  • Schweizer und Deutsche Inkassowirtschaft tauschen sich aus 

    Schweizer und Deutsche Inkassowirtschaft tauschen sich aus 

    Beide Verbände haben in den letzten Jahren Verhaltenskodizes entwickelt, die Regeln für einen fairen Forderungseinzug definieren. Der Code of Conduct von Inkasso Suisse gilt seit dem 1. Dezember 2020. Seit dem 1. Oktober 2021 ist der Code of Conduct des BDIU für alle Mitglieder des deutschen Inkassoverbands verpflichtend einzuhalten. 
     
    Martin Wehrli erklärt: „Mit unserem Verhaltenskodex berücksichtigen wir sowohl die berechtigten Interessen der Gläubiger*innen auf einen Ausgleich ihrer Forderung als auch die nicht minder berechtigten Interessen von Konsument*innen, die wir vor missbräuchlichem Forderungseinzug schützen wollen. Wir begreifen Inkasso als mediative, streitvermeidende und kommunikative Tätigkeit. Nur so lassen sich gütliche Einigungen realisieren. In diesem Geist sind sowohl der Code of Conduct von Inkasso Suisse als auch der des BDIU formuliert.“ 
     
    „Unsere Mitgliedsunternehmen sind ein Stützpfeiler der Wirtschaft. Gerade in diesen wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stellen sie sicher, dass Firmen mit Liquidität versorgt, somit unternehmerische Existenzen und viele Jobs gesichert werden“, ergänzt Kirsten Pedd. „Dieser großen Verantwortung werden Inkassounternehmen allerdings nur gerecht, wenn sie alle beim Forderungseinzug Beteiligten fair behandeln. Darauf verpflichten sich Inkassodienstleister mit unserem Code of Conduct.“ 
     
    Die beiden Verbände werden den bereits während der Entwicklung des jeweiligen Codes begonnenen Austausch fortsetzen, sowohl bilateral als auch innerhalb des europäischen Dachverbands FENCA (Federation of European National Collection Associations), zu dessen Gründungsmitgliedern Inkasso Suisse und BDIU gehören. Auch soll ein Dialog zwischen den Ombudsleuten Stephan Glättli (Inkasso Suisse) und Brigitte Zypries (BDIU) und initiiert werden. 

  • Angebotsmieten entwickeln sich unterschiedlich

    Angebotsmieten entwickeln sich unterschiedlich

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Mai auf dem Stand von 117,6 Punkten geschlossen, informiert Homegate in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vormonat legten die Angebotsmieten damit schweizweit durchschnittlich um 0,2 Prozent zu. Innerhalb der einzelnen Kantone haben die Analysten des Index dabei unterschiedliche Entwicklungen beobachtet.

    In den meisten Kantonen sind die Mieten relativ stabil geblieben. Im Kanton Genf fielen die Angebotsmieten im Mai um 1 Prozent geringer als im April aus. In den Kantonen Zug, Graubünden, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden haben die Analysten hingegen deutliche Steigerungen zwischen 1,1 und 4,1 Prozent ausgemacht. Sie führen den Sprung von 4,1 Prozent im Kanton Zug aber hauptsächlich auf einen Rückgang im Vormonat zurück.

    Bei den im Index untersuchten acht Städten haben die Analysten eine Zunahme der Angebotsmieten um 0,7 Prozent in St.Gallen und einen Rückgang in jeweils gleicher Höhe in Genf und Lausanne ausgemacht. Die beiden Westschweizer Städte sind zudem die einzigen, bei denen die Analysten auch im Jahresvergleich gesunkene Angebotsmieten beobachtet haben.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, erläutert Homegate. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

    Homegate ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • Zürich ist zweitbeste Stadt Europas für Immobilienanlagen

    Zürich ist zweitbeste Stadt Europas für Immobilienanlagen

    Zürich gewinnt im European Thematic Cities Index (TCI) gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze und liegt damit auf Rang 2. Platz 1 hat London inne, Platz 3 Stockholm. Dieser Index von Swiss Life Asset Managers misst laut einer Medienmitteilung 135 europäische Städte in 28 Ländern. Er bewertet sie bezüglich fünf Kernthemen, die den Immobilienmarkt einer Stadt prägen: Veränderung und Disruption, Klima und Umwelt, Gemeinden und Cluster, Konsumenten und Lifestyle sowie Konnektivität. Damit will er eine Vergleichbarkeit für Immobilieninvestitionen bieten.

    Die sechs Schweizer Städte in der Rangliste liegen alle in den Top 50 des TCI. Unter ihnen bleibt Zürich „die dynamischste und gesündeste Stadt mit den besten Netzwerken“. Trotz eines fehlenden internationalen Flughafens ist Bern mit Rang 9 nun „die am drittbesten zugängliche Stadt im gesamten Ranking“. Basel gewinnt gegenüber dem Vorjahr einen Platz und liegt auf Rang 7, Lausanne auf Rang 15. Genf legt mit 16 Plätzen am meisten zu und wird auf Platz 31 geführt. Luzern verliert wegen seines „weniger umweltfreundlichen Branchenmixes und einer überdurchschnittlichen Autonutzung“ neun Ränge und landet auf Platz 41.

    Alle sechs Schweizer Städte versprechen dem TCI zufolge bei aller Stabilität und Attraktivität ein geringes Wachstumspotenzial. Bezüglich dieses Kriteriums befinden sie sich laut dieser Analyse sämtlich unter den elf schlechtesten europäischen Städten. Und wie bereits im TCI 2021 bewertet die diesjährige Analyse die Gesundheit als das schwächste Thema der Schweizer Städte.

  • Steiner Gruppe: Erfreuliches Jahresergebnis 2021/2022

    Steiner Gruppe: Erfreuliches Jahresergebnis 2021/2022

    Anfang 2020 hat die Steiner AG die Transformation des Geschäftsmodells mit Fokus auf die Immobilienentwicklung angekündigt. Das erste Transformationsjahr konnte das Unternehmen per 31. März 2022 mit einem sehr guten Ergebnis abschliessen. Die Steiner Gruppe erreichte im Berichtsjahr einen konsolidierten Umsatz nach Swiss GAAP FER von CHF 763.6 Millionen. Aus den Geschäftstätigkeiten resultierte ein aussergewöhnliches operatives Ergebnis von CHF 49.7 Millionen vor Steuern und Zinsen.
     
    Im Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis 31. März 2022 konnte die Steiner AG in allen wesentlichen Bereichen des Kerngeschäftes ein solides Wachstum verzeichnen. Nebst dem starken Immobilienentwicklungsgeschäft lieferte auch die hohe Bautätigkeit des TU/GU in der Westschweiz ein robustes Resultat. Weiter haben zum erfreulichen Ergebnis die Gewinne aus Verkäufen von Eigentumswohnungen und entwickelten Projekten an Investoren mit einem Marktwert bei Fertigstellung von insgesamt CHF 880 Millionen beigetragen. Gleichzeitig konnten neue Entwicklungsprojekte mit einem prognostizierten Marktwert bei Fertigstellung von rund CHF 1,5 Milliarden akquiriert werden. Das Entwicklungsportfolio laufender Immobilienentwicklungen der Steiner AG hat sich somit weiter vergrössert und beträgt nun CHF 6,4 Milliarden.

  • Kein Ende des Booms im Immobilienmarkt Schweiz 

    Kein Ende des Booms im Immobilienmarkt Schweiz 

    Mieter mit Umzugswunsch müssen sich bei der Wohnungssuche auf höhere Mietpreise gefasst machen. Nach mehreren Monaten mit praktisch unveränderten Werten haben Vermieter im Mai ihre Preiserwartungen um durchschnittlich 0,7 Prozent angehoben. Die Korrektur ist damit fast so hoch wie die Veränderung, die über die letzten zwölf Monate registriert wurde (0,9 Prozent). Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird. 

    Die Mietentwicklung verläuft aber je nach Region unterschiedlich. Mit einem deutlichen Anstieg der Angebotsmieten konfrontiert sind Wohnungssuchende in der Grossregion Zürich (1,8 Prozent) und in der Zentralschweiz (1,2 Prozent). Geringer sind die Aufschläge in der Genferseeregion (0,5 Prozent) und in der Nordwestschweiz (0,4 Prozent), während im Mittelland (0,1 Prozent) und in der Ostschweiz (0,1 Prozent) praktisch keine Veränderungen festzustellen sind. Gesunken sind die Mieten hingegen im Tessin (−0,8 Prozent). 

    Wohneigentum: Kein Ende des Booms 
    Der Immobilienmarkt ist derzeit vor allem wegen der hohen Preise für Wohneigentum im Fokus. Vor dem Hintergrund steigender Hypothekarzinsen gehen viele Beobachter von einer baldigen Abkühlung aus. Noch befinden sich die Angebotspreise aber im Steigflug, wie die Analyse der Inserate im Mai ergibt.  

    «Für Einfamilienhäuser wurden 1,0 Prozent höhere Werte verlangt als im Vormonat, beim Stockwerkeigentum liegt das Preiswachstum bei 0,2 Prozent. Der zinsbedingte Anstieg der Finanzierungskosten scheint den Kaufinteressenten bisher also nicht viel auszumachen. Zumindest gehen die Verkäufer noch immer von einer steigenden Zahlungsbereitschaft aus», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group. 

    Stand 31. Mai 2022 
    Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert.  
    www.immoscout24.ch/immobilienindex 
    www.iazi.ch/angebotsindizes 

  • Preise für Zweitwohnungen steigen auf Höchststand

    Preise für Zweitwohnungen steigen auf Höchststand

    Die Zürcher Grossbank UBS informiert in einer Medienmitteilung über eine Verteuerung für Ferienwohnungen im Alpenraum. Wohnimmobilien hätten mit einem Preisplus von knapp 10 Prozent den höchsten Stand der vergangenen zwölf Jahre erreicht. Am meisten betroffen seien Arosa GR, Engelberg OW, Flims/Laax GR und die Jungfrau Region, wo die Preise um 15 Prozent geklettert seien.

    Basierend auf Erkenntnissen der Untersuchung Alpine Property Focus erklärt die UBS die Preissteigerung unter anderem mit Angebotsrückgang und steigender Nachfrage. Als Auswirkung der Corona-Pandemie sei die wohnortunabhängige Arbeit attraktiv geworden. Viele Berufstätige hätten ihren Schreibtisch und Erstwohnsitz in die Feriengegenden verlegt.

    Ferner hätten zurückgehaltene Verkäufe zur angespannten Angebotslage auf dem Wohnimmobilienmarkt geführt. Demnach hätten viele Eigentümer wegen Eigenbedarf für ihr Homeoffice von einem geplanten Verkauf der Ferienwohnung abgesehen.

    Ungünstig habe sich zudem das seit 2012 geltende Zweitwohnungsgesetz ausgewirkt, das in den touristischen Regionen einen De-facto-Baustopp von Zweitwohnungen anordnet. Unbeeinflusst vom ausgebliebenen Wohnungsneubau sei indes die Wertstabilität von Wohnimmobilien, heisst es.

    Infolge hoher Kapitalkosten beim Erwerb einer Ferienwohnung und parallel steigender Zinsen dürfte nach Ansicht von Experten die Nachfrage nach Ferienwohnungen wieder sinken. Der in der Studie zitierte Immobilienökonom bei UBS, Maciej Skocz, bezieht zudem die gestiegenen Energiekosten ein und rechnet für 2023 mit „gut einem Drittel höheren Nutzungskosten“ für eine „durchschnittliche Ferienwohnung“ gegenüber dem „Beginn des Zweitwohnungsbooms 2020“. Mittelfristig werde das zu erwartende steigende Angebot an Zweitwohnungen die aktuelle Preisexplosion wieder regulieren.

  • Markt für Schwarmfinanzierung wächst deutlich

    Markt für Schwarmfinanzierung wächst deutlich

    Der Markt für Schwarmfinanzierungen ist im vergangenen Jahr deutlich von 606,6 auf 791,8 Millionen Franken gewachsen. Das entspricht einem Wachstum von fast einem Drittel und stellt erneut einen Rekordwert dar, stellt die Hochschule Luzern einer Medienmitteilung zufolge im aktuellen Crowdfunding-Monitor des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) fest.

    Demnach legte der Markt für Crowdlending, also die Vermittlung von Geldern für Kredite über Online-Plattformen an Private und Unternehmen, deutlich um 35 Prozent zu und stieg auf 607 Millionen Franken an. Der Markt für Crowdinvesting, also die Online-Vermittlung von Investitionen in Unternehmen und Immobilien wuchs auf 147 Millionen Franken. „Insbesondere Investitionen in Kredite an Immobilienunternehmen sowie direkte Anlagen in Immobilien haben dieses Wachstum getrieben”, heisst es in der Medienmitteilung.

    Das Volumen für digitale Spenden, Crowddonating genannt, und finanzielle Unterstützung von kreativen und kulturellen Projekten und Kampagnen über das Internet, Crowdsupporting genannt, nahm hingegen um 16 Prozent ab und lag 2021 damit nur noch bei 38 Millionen Franken. Grund dafür ist, dass diese beiden Arten der Schwarmfinanzierung aufgrund der Corona-Krise und mehreren nur vorübergehend aktiven Crowdfunding-Plattformen im Vorjahr Rekordwerte verzeichnet hatten. Politische Kampagnen generierten 2021 dennoch deutlich mehr Gelder via Crowdsupporting. Hier stieg das Volumen von 90’000 auf 800’000 Franken an.

    Perspektivisch gehen die Studienautoren davon aus, dass das Gesamtvolumen für Schwarmfinanzierung im Internet in diesem Jahr auf mehr als 1 Milliarde Franken steigen wird.

  • Epic Suisse geht an die SIX Swiss Exchange

    Epic Suisse geht an die SIX Swiss Exchange

    Epic Suisse hat den Börsengang an der SIX Swiss Exchange vollzogen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Durch den Einstieg erweitere sich der Kreis der börsenkotierten Immobiliengesellschaften auf 18 Unternehmen.

    Nach Angaben von SIX finde der Börsendebütant beste Voraussetzungen zur Erreichung seiner Wachstumsziele. Epic Suisse sei ein Beleg für „das anhaltende Interesse von Investoren an SIX-kotierten Immobiliengesellschaften“, wird SIX-CEO Jos Dijsselhof zitiert.

    Epic Suisse aus Zürich hebt eine breit gefächerte Investorenbasis hervor, die auf das Geschäftsmodell setzen. Die 2004 gegründete Immobiliengesellschaft hat den Börsengang mit einem Eröffnungskurs von 68 Franken je Aktie umgesetzt, was einer Marktkapitalisierung in Höhe von 693 Millionen Franken entspreche.

  • Steiner bleibt auf Wachstumskurs

    Steiner bleibt auf Wachstumskurs

    Einer Mitteilung der Steiner Gruppe zufolge hat das Zürcher Immobilienunternehmen im, am 31. März 2022 abgeschlossenen Geschäftsjahr 2021/22 Umsätze in Gesamthöhe von 763,6 Millionen Franken erwirtschaftet. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen habe mit 49,7 Millionen Franken gleichzeitig einen aussergewöhnlich hohen Wert erreicht, heisst es dort weiter. Der auf Projektentwicklung und -realisierung spezialisierte Immobiliendienstleister habe „in allen wesentlichen Bereichen des Kerngeschäfts ein solides Wachstum“ realisiert.

    Konkret werden in der Mitteilung ein starkes Immobilienentwicklungsgeschäft, eine hohe Bautätigkeit des Total- und Generalunternehmens der Gruppe in der Westschweiz und Gewinne aus den Verkäufen von Eigentumswohnungen und entwickelten Projekten genannt. Die Gruppe habe somit ihr erstes Transformationsjahr nach der Anfang 2020 beschlossenen Konzentration auf die Immobilienentwicklung „mit einem sehr guten Ergebnis“ abgeschlossen, schreibt Steiner.

    Im Berichtsjahr hat Steiner neue Entwicklungsprojekte mit einem prognostizierten Marktwert bei Fertigstellung von insgesamt rund 1,5 Milliarden Franken akquirieren können. Damit habe sich das Entwicklungsportfolio der Gruppe auf ein Volumen von 6,4 Milliarden Franken vergrössert, erläutert Steiner.

  • Millionäre lagern Bitcoins in geheimem Bunker in Uri

    Millionäre lagern Bitcoins in geheimem Bunker in Uri

    In einem Bunker am Vierwaldstättersee lagern Millionärinnen und Millionäre ihre Bitcoin-Daten. Der Reporter Joon Ian Wong des Newsportals «Quartz» ist einer der wenigen Menschen, die diesen Ort jemals live zu Gesicht bekommen haben. Er hat den unterirdischen Hochsicherheitstrakt besucht und konnte Bilder und Videos machen.

    Gespeichert werden im 10’000 Quadratmeter grossen Rechenzentrum im Bunker nicht Bitcoins selbst, sondern sogenannte kryptographische Schlüssel. Sie sind Gold wert: Wer sie hat, hat Zugriff auf die entsprechenden Guthaben im Bitcoin-Netzwerk.

    Der Bitcoin-Speicher ist ein beliebtes Ziel für Hacking-Angriffe. Das erklärt die geradezu paranoiden Sicherheitsmassnahmen im Bunker: Sein genauer Standort ist geheim. Wer ihn betreten möchte, wird fotografiert und muss nicht nur einen Ausweis, sondern auch seine Fingerabdrücke hinterlegen, bevor er sich in eine kugelsichere Personenschleuse begibt. Die tonnenschweren Stahltüren des Bunkers sollen sogar einem nuklearen Angriff standhalten können. Doch natürlich reichen für digitale Werte wie Bitcoin dicke Wände und ein geheimer Ort nicht aus. Die Daten im Bunker sind durch ein ausgeklügeltes System gegen elektronische Angriffe geschützt.

    320 Meter tief reicht der Bunker in den Berg und besteht laut Wong hauptsächlich aus drei Räumen, die durch Tunnels miteinander verbunden sind. Der Bunker wurde 1947 gebaut und war das geheime Hauptquartier der Schweizer Armee während des Kalten Krieges. Laut Wong gibt es noch immer Bereiche, die seither unberührt geblieben seien. Zum Beispiel ein alter Kartenraum mit riesigen Landkarten an den Wänden, eine alte Funkausrüstung, Konferenztische.

    Ein «Quartz»-Reporter konnte im Hochsicherheitsbunker Bilder machen und filmen.
  • Sachwerte werden unverzichtbar

    Sachwerte werden unverzichtbar

    Viele reden noch darüber, ob sie kommt – dabei ist sie längst da. Die Zinswende hat auch die Schweiz erreicht. Wobei das Wort Wende etwas grösser klingt als das, was da tatsächlich geschah. Es handelt sich nämlich schlicht um einen Vorzeichenwechsel: Erstmals seit vielen Jahren notieren die Renditen von mittel- und langfristigen Frankenobligationen wieder nominal im Plus. Dieselbe Entwicklung ist im Euroraum zu beobachten, und die Spreads in den Peripheriestaaten nehmen ebenfalls zu.

    Droht ein Ende des Immobilienbooms?
    Der Grund für die Nervosität an den Zinsmärkten ist schnell gefunden. Die Inflation steigt diesseits wie jenseits des Atlantiks – und das inzwischen so schnell, dass die US-Notenbank Fed inzwischen deutlich die Zügel anzieht. Deshalb starren nun alle auf die Europäische Zentralbank (EZB): Wird sie den USA folgen und damit die hiesige Wirtschaft ebenfalls mit höheren Kapitalkosten belasten? Und was hiesse das für die Schweizerische Nationalbank (SNB)? Droht uns ein Ende des guten wirtschaftlichen Umfelds und des langjährigen Immobilien- und Sachwertbooms?

    Weder noch. Denn die Lage in Europa ist fundamental anders als in den USA. Erstens waren im Euroraum und in der Schweiz die Real- und teilweise auch die Nominalzinsen jahrelang negativ, das hat es in den USA nie gegeben. Auch negative Leitzinsen, wie sie die EZB und die SNB für Depositen seit vielen Jahren verlangen, sind in den USA unbekannt. Genau wie die hier von Geschäftsbanken inzwischen vielfach üblichen Negativzinsen für grössere Sichteinlagen. Zweitens ist das Wachstum in Europa strukturell schwächer als in den USA. So wuchs das amerikanische Bruttoinlandprodukt im letzten Jahr um 5,7% und legte im vierten Quartal sogar 6,9% zu. Das relativiert selbst die Teuerung, die zuletzt mit 7,5% den höchsten Wert seit 40 Jahren erreichte. Die Beschäftigung in den USA ist stark gestiegen, die Arbeitslosigkeit sinkt. Und zugleich sitzen die US-Bürger nach zwei Jahren Pandemie auf viel Geld. All das ermöglicht es dem Fed, entschieden gegen die Inflation anzukämpfen.

    Langsame Zinserhöhungen
    Die EZB dagegen steckt im Zinstief fest. Selbst wenn sie es um die Inflation auszubremsen wollte, kann sie die Zinsen keinesfalls so schnell und entschieden anheben wie das Fed. Denn das viele billige Geld, das sie in den vergangenen zehn Jahren in den Markt pumpte, hat die Schuldenlast der EU-Staaten so massiv erhöht, dass die Zentralbank mit einem Zinsanstieg nicht nur den Aufschwung abwürgen, sondern auch den eigenen Mitgliedstaaten die Luft zum Atmen nehmen würde. Selbst die Triple-A-Nation Deutschland steckt inzwischen in der Zinsfalle.

    Als Folge davon sind auch der SNB weitgehend die Hände gebunden. Einerseits ist der Franken gegenüber dem Euro so stark wie seit Januar 2015 nicht mehr. Anderseits hält sich die Inflation in der Schweiz aktuell in Grenzen. Die Konjunkturforschungsstelle Kof erwartet für 2022 einen Anstieg der Konsumentenpreise von 2,0% und für 2023 einen Anstieg von 1,3%. Die steigenden Energiekosten tangieren die Schweizer Wirtschaft geringer als die Wirtschaftsräume der USA und der Eurozone, und die starke Währung wirkt generell preishemmend. Will die SNB nicht das Risiko einer noch stärkeren Währung eingehen, wird sie die ersten Zinsschritte der EZB abwarten müssen, bis sie ihrerseits eine Annäherung der Leitzinsen an die Null-Marke vornehmen kann.

    Mit anderen Worten: Die geldpolitische Wende ist da. Aber in Europa inklusive der Schweiz absolvieren wir sie im Zeitlupentempo. Die EZB wird ihre Ankaufprogramme für Anleihen zurückfahren, den Spielraum für grosse Zinsschritte hat sie nicht. Die EZB muss und wird die Inflation ein Stück weit laufen lassen. Die SNB wird wahrscheinlich nicht unter Zugzwang stehen, da die Inflation massvoll bleiben wird. Sie wird betreffend Zinserhöhungen behutsam vorgehen.

    Sachwerte bleiben Trumpf
    In einem solchen Umfeld sind Investoren auf Realwerte angewiesen, die einzigen Anlagen, die ihnen Inflationsschutz und Renditeperspektiven bieten. Investitionen in Immobilien und andere Sachwerte werden also unverzichtbar, und weil der Anlagedruck steigt, geht auch der Preisauftrieb in dem Segment weiter. Was wir hier erleben, ist keine Blasenbildung. Hier wirken ganz normale Marktkräfte. Wer in den USA eine Blase fürchtet, kann sich ebenfalls entspannen: Dort sind die Renditeniveaus bei den meisten Anlageklassen – gerade auch an den Immobilienmärkten – strukturell höher als im Euroraum. Das wiederum wirkt als Puffer gegen steigende Kapitalkosten. Wenn das Fed nun die Rückkehr zur Zinsnormalität plant, ist das also kein Grund zur Beunruhigung, sondern vielmehr der Beweis für wirtschaftliche Stärke.

    Davon sind wir in Europa und in der Schweiz weit entfernt. Stattdessen müssen wir uns auf eine Phase mit anhaltend niedrigen Realzinsen einstellen. In diesem Umfeld, welches das Halten von Bargeld und nominal verzinsten Anlagen bestraft, versprechen Aktien, Immobilien und Rohstoffe weiterhin den grössten Erfolg. Wertpapiere global tätiger Immobilienunternehmen weisen vor diesem Hintergrund weiterhin gute Perspektiven auf. In der Schweiz hat sich der Immobilienmarkt in den letzten Jahren preislich stark nach oben bewegt. Solange die negativen Realzinsen anhalten, gibt es aus wirtschaftlicher Sicht aber wenig Gründe, weshalb die Preise fallen sollten.

  • Neue Initiative soll Blockchain-Standort Schweiz stärken

    Neue Initiative soll Blockchain-Standort Schweiz stärken

    Die in Zug ansässige Swiss Blockchain Federation will am 24. Mai im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos die Initiative Home of Blockchain.swiss lancieren. Laut einer Medienmitteilung handelt es sich dabei um eine öffentlich-private Partnerschaft unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Ueli Maurer. Sie wird auch vom Aussenwirtschaftsförderer Switzerland Global Enterprise (S-GE), mehreren Kantonen und CV Labs unterstützt.

    Das Ziel der Initiative ist es, die Vorteile des Blockchain-Standorts Schweiz im Ausland aufzuzeigen. Dafür sollen beispielsweise Schweizer Auftritte an internationalen Konferenzen organisiert werden. Ausserdem ist eine Medienkampagne geplant.

    Die Schweiz bietet laut den Initianten einen guten Nährboden für Blockchain-Firmen. Hervorgehoben werden hier die „wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen“. Ausserdem sei das Crypto Valley ein gutes Erfolgsbeispiel. In der Region, dessen Herzstück sich in Zug befindet, haben sich bereits eine Reihe von Blockchain-Firmen angesiedelt – so etwa die Sygnum Bank oder 21Shares.

    „Die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie sind endlos, und das Crypto Valley in der Schweiz steht an der Spitze dieser Revolution. Jetzt ist es an der Zeit, diese Chance zu ergreifen. Mit Home of Blockchain.swiss wird der gute Ruf der Schweiz in die Welt hinausgetragen“, wird Heinz Tännler, Präsident der Swiss Blockchain Federation und Finanzdirektor des Kantons Zug (SVP), zitiert.

    Im Rahmen des Weltwirtschaftsforums wollen die Initianten auch den Swiss Digital Asset Market Report 2022 vorstellen. Für den Bericht wurden unter anderem Anbieter von digitalen Vermögenswerten in der Schweiz befragt.

  • ZKB bietet Hypothek für gemeinnützige Wohnbauträger

    ZKB bietet Hypothek für gemeinnützige Wohnbauträger

    Die Zürcher Kantonalbank bietet eine neue Hypothek für Wohnungsbaugenossenschaften zu vergünstigten Finanzierungskonditionen an. Gemeinnützige Bauträger profitieren von einem reduzierten Zinssatz um bis zu 0,5 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung. Dieser kommt sowohl bei der Verlängerung bestehender Darlehen zum Tragen als auch bei einer neuen Hypothek.

    Grundvoraussetzung für die Vergabe der ZKB WohnPlus Hypothek ist, dass die Wohnungsmieten des Wohnbauträgers mindestens um 15 Prozent unter den Marktmieten liegen. „Wir wollen damit gemeinnützigen und preisgünstigen Wohnraum erhalten und fördern“, wird Patrick Bühlmann, Firmenkundenbetreuer der Zürcher Kantonalbank, in der Medienmitteilung zitiert. Denn in den Städten, allen voran Genf und Zürich, führen steigende Mieten zu einem Mangel an bezahlbarem Wohnraum.

    Des Weiteren müssen die Antragsteller 29 Kriterien erfüllen, davon sieben Basiskriterien vollumfänglich. Erfüllt der Antragsteller weitere 14 Kriterien in der Stufe 1, erhält er eine maximale Zinsreduktion von 0,3 Prozent. Um die vollen 0,5 Prozent zu erhalten, muss er insgesamt 21 Voraussetzungen erfüllen, angelehnt an die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDG), den Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) und die zehn Leitsätze für den gemeinnützigen Wohnungsbau Schweiz.

    Wird bei einem Bauprojekt zunächst die Stufe 1 erreicht, kann der Bauträger weitere Kriterien im späteren Verlauf nachweisen. So will die Bank einen Anreiz schaffen, „auch während der Laufzeit eine weitere Verbesserung hinsichtlich gesellschaftlicher Leistung zu erbringen“.

  • Angebotsmieten bleiben im April stabil

    Angebotsmieten bleiben im April stabil

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) monatlich erhobene Mietindex war im April stabil. Laut Medienmitteilung stiegen die Angebotsmieten in der Schweiz minimal um 0,2 Prozent. Der Index steht neu bei 117,4 Punkten. Am stärksten seien die Angebotsmieten im letzten Monat mit rund 1,7 Prozent im Kanton Nidwalden gestiegen. Deutlich zurückgegangen seien sie im Kanton Zug mit rund 2 Prozent. In den weiteren Kantonen sind die Angebotsmieten auch im April stabil mit Schwankungen von weniger als 1 Prozent stabil geblieben.

    Auch in den untersuchten Städten war die Entwicklung der Angebotsmieten ähnlich stabil wie auf Kantonsebene. Die grösste Veränderung zeigte sich laut der Mitteilung in Zürich, wo die Angebotsmieten um 1 Prozent gestiegen seien. Damit setze sich eine Entwicklung der letzten fünf Monate fort, in denen die Angebotsmieten dort um 4,3 Prozent anzogen. Den tiefsten Wert bei den Städten meldet Lugano mit 0,5 Prozent. Trotz Rückgang im April verzeichnet Lugano gegenüber dem Vorjahr aber nach wie vor ein Plus von 2,1 Prozent. Vom Höchststand im Juli 2016 sei man aber weit entfernt, meldet Homegate.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

    Homegate wurde im Jahr 2001 gegründet und ist ein Geschäftsbereich der SMG Swiss Marketplace Group AG.

  • Edmond de Rothschild REIM finanziert Neupositionierung des Hotel Londra  

    Edmond de Rothschild REIM finanziert Neupositionierung des Hotel Londra  

    Das Hotel Londra, das sich im Besitz von Eurazeo befindet und von Grape Hospitality gemanagt wird, liegt im Stadtzentrum von Florenz, in der Nähe des Bahnhofs und der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das Hotel war im Dezember 2020 von Eurazeo erworben worden. Es wird derzeit umfassend renoviert und in ein 4-Sterne-Hotel der gehobenen Lifestyle-Kategorie mit 160 Zimmern umgewandelt. Die Wiedereröffnung des Hotels unter der „Indigo“ Marke der Intercontinental Gruppe ist für das 4. Quartal 2023 geplant. 

    Die Finanzierung wurde in Form von vorrangig besicherten Anleihen strukturiert, in die die beiden Fonds gemeinsam investieren. Das Closing wurde am 12. Mai 2022 erfolgreich abgeschlossen. 

    Eurazeo ist eine führende globale Investmentgesellschaft mit Expertise in den Bereichen Private Equity, Private Debt, Immobilien und Infrastruktur. Sie managt ein diversifiziertes Portfolio mit einem verwalteten Vermögen von 31 Mrd. Euro, davon fast 22 Mrd. Euro im Auftrag Dritter, die in 450 Unternehmen investiert sind. 

    Grape Hospitality ist eine paneuropäische Hotelplattform, die 2016 gegründet wurde und mehrheitlich im Besitz von Eurazeo ist.  Grape Hospitality ist Eigentümer, Betreiber und Manager von 106 Hotels mit über 10.000 Zimmern und 70 Restaurants in acht europäischen Ländern, die im Rahmen von Franchiseverträgen betrieben werden. 

    Ralf Kind, Head of Real Estate Debt bei Edmond de Rothschild REIM, erklärt: „Diese Transaktion ist die erste Finanzierung im Rahmen unserer paneuropäischen Kreditstrategie in Italien und zugleich die erste im Hotelbereich. Nachdem wir bereits vier Real-Estate-Debt-Investitionen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden getätigt haben, beweist dies die Fähigkeit unseres Teams, attraktive Investitionsmöglichkeiten in ganz Europa zu identifizieren und zu realisieren, die von starken und erfahrenen Partnern und soliden Finanzierungsstrukturen unterstützt werden. Wir werden unsere internationalen Fundraising-Aktivitäten weiter intensivieren, um den paneuropäischen High Yield Debt Fund auszubauen, der bis Ende 2022 endgültig geschlossen werden soll.“ 

    Im März 2022 hatte das Team von Edmond de Rothschild REIM ein weiteres Equity Closing für seinen European High Yield I Real Estate Debt Fund abgeschlossen, wodurch sich die aktuellen Eigenkapitalzusagen für den Fonds auf über 160 Mio. Euro erhöhten. Das Finale Closing mit einer Zielgröße von 300 Mio. Euro ist für Dezember 2022 vorgesehen. 

    Edmond de Rothschild REIM wurde von Gianni & Origoni (Simone D’Avolio, Maria Rosa Piluso), Mayer Brown (Alban Dorin) und Nauta Dutilh (Nicolas Bonora) beraten. 

  • Raiffeisen warnt vor Wohnungsnot

    Raiffeisen warnt vor Wohnungsnot

    Mit den wieder gestiegenen Zinsen sei die „mittlerweile schon fast in Stein gemeisselte Faustregel“, nach der Eigentum finanziell günstiger ist als Miete, „ins Wanken geraten“, schreibt Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe ihrer quartalsmässig publizierten Studie „Immobilien Schweiz“. Allerdings fänden sich immer noch Finanzierungslösungen, die Wohneigentum auch finanziell attraktiver als das Wohnen zur Miete machten, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem werde die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden auch von „diversen nicht-finanziellen“ Aspekten getrieben.

    Die somit weiterhin steigende Nachfrage nach Wohneigentum treffe jedoch „auf ein mittlerweile völlig ausgetrocknetes Angebot“, erläutert Martin Neff in der Mitteilung. „Es werden kaum noch neue Eigentumsobjekte gebaut und bestehende Besitzerinnen und Besitzer verkaufen nur in Ausnahmefällen ihre Häuser und Wohnungen“, so der Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

    Auch am Markt für Mietwohnungen machen die Analysten von Raiffeisen Schweiz seit Kurzem eine Verknappung des Angebots aus. Hier sei aufgrund hoher Leerstände bereits in der Vergangenheit der Neubau von Wohnungen gedrosselt worden, schreibt Raiffeisen Schweiz. Zudem habe sich die Nachfrage durch demographische Alterung und einen „Trend zur Individualisierung“ verstärkt. 2021 habe die Zahl der neu gegründeten Haushalte dabei erstmals seit 2009 die Zahl der neu erstellten Wohnungen übertroffen.

    „Auch künftig wird die Wohnungsproduktion bei weitem nicht mit der Nachfrage mithalten können“, prognostiziert Neff. „Aus dem bis vor Kurzem noch herrschenden Wohnungsüberangebot könnte also schon bald eine Wohnungsnot werden.“

  • Neuer myclimate-Rechner erleichtert den Heizungsumstieg

    Neuer myclimate-Rechner erleichtert den Heizungsumstieg

    Auf der Webseite www.myclimate.org/heizung müssen Besucher*innen nur wenige Daten zur Berechnung eingeben. Abgefragt werden der Wohnkanton, die bisherige Heizung (Öl, Erdgas), die geplante neue Heizungstechnologie (Wärmepumpe oder Pelletheizung) sowie der bisherige jährliche Verbrauch. Der myclimate-Rechner gibt auf Basis dieser Informationen unmittelbar eine Übersicht zu der möglichen Förderung durch das myclimate-Förderprogramm für den Heizungsersatz in der Schweiz. 

    Neben dieser Angabe liefert die Webseite auch einen Link zum jeweiligen kantonalen Gebäudeprogramm. Damit können Hausbesitzer*innen sich über das für sie günstigere Angebot zum Heizungsersatz direkt informieren. Die Beiträge von myclimate sind teilweise höher als diejenigen der Kantone und teilweise können auch Heizungen gefördert werden, die kantonal nicht abgedeckt sind. Nur bei den kleineren Wärmepumpen kann eine kantonale Förderung automatischen Vorrang geniessen. Auch diese Information liefert die neue Webseite. 

    Damit Eigentümer*innen an den Programmen teilnehmen können, müssen gewisse Kriterien erfüllt sein. Das Förderprogramm gilt nicht für Neubauten. Die neue Heizung muss demnach eine bestehende Öl- oder Gasheizung ersetzen. Es darf weiterhin zu keiner Doppelförderung kommen. Das heisst, dass für das Vorhaben keine anderweitigen Finanzhilfen von Bund, Kanton, Gemeinde oder Privaten beansprucht werden. Zudem darf der Auftrag an eine Installations- oder Planungsfirma noch nicht erteilt sein. 

    Wichtiges Instrument zur Senkung der CO2-Emissionen im Gebäudebereich 

    In der Schweiz werden Ein- und Mehrfamilienhäuser immer noch mehrheitlich mit fossilen Energien beheizt. Sie tragen somit wesentlich zum CO₂-Ausstoss der Schweiz im Bereich Gebäude bei. Gleichzeitig wird immer noch bei vielen Objekten – zum Beispiel bei rund 70 Prozent der Mehrfamilienhäuser – eine Gas- oder Ölheizung wieder durch eine ähnliche Heizung ersetzt und so die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verlängert. Technisch sind Wärmepumpenanlagen heute in der Lage, nicht nur den Wärmebedarf von einzelnen Häusern sondern auch von grossen Immobilien zuverlässig und umweltfreundlich zur Verfügung zu stellen. Dort, wo die Installation einer Wärmepumpe nicht möglich ist, bieten Holzpelletsheizungen eine klimafreundliche Alternative für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser. 

    Mit einer finanziellen Unterstützung reduzieren die myclimate-Programme für den Heizungsersatz die Hürde der hohen Investitionskosten. 

    Diese Heizungsersatz-Programme können dank den Beiträgen der Stiftung Klimaschutz und CO2- Kompensation KliK und weiteren Partnern umgesetzt werden.

  • Nachfrage nach Eigentumswohnungen stark von Region und Preis abhängig

    Nachfrage nach Eigentumswohnungen stark von Region und Preis abhängig

    Die neuste Ausgabe der Online Home Market Analysis vom Immobilienportal Homegate und dem Swiss Real Estate Institute (SwissREI) untersucht die Inseratedaten von Eigentumswohnungen für 2020 und 2021. Die ausgewerteten Inserate stammen von den vier grössten Schweizer Internetportalen und umfassen damit rund 85 Prozent aller Online-Inserate während des Betrachtungszeitraums. Detaillierte Reports zur Studie für alle Regionen finden Sie hier in der Online-Medienmitteilung.

    Für Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, zeigt die neuste Online Home Market Analysis, wie heterogen der Schweizer Eigentumswohnungsmarkt ist: «Insgesamt hat sich die Nachfrage nach Eigentumswohnungen schweizweit im vergangenen Jahr coronabedingt etwas weniger dynamisch entwickelt. Bestimmte Marktsegmente haben im vergangenen Jahr dennoch eine lebhafte Nachfrage verzeichnet, insbesondere in den Städten». So hat sich im Mittel in den untersuchten Städten die Inseratedauer im tiefen Preissegment deutlich verlängert, während sie im höheren Preissegment praktisch unverändert geblieben ist, obwohl die Zahl der Inserate zugenommen hat. «Analog zum Mietwohnungsmarkt haben sich in der Covid19-Pandemie auch im Eigentumswohnungsmarkt die Präferenzen weg von kleineren und preiswerteren hin zu grösseren und teureren Objekten verschoben», so Waeber zusammenfassend zu den Studienergebnissen.

    Längere Inseratedauer trotz kleinerem Angebot 
    Die aufgrund der Covid19-Pandemie für 2020 gegenüber 2019 markante Verlängerung der mittleren Ausschreibungsdauer von Eigentumswohnungen von 61 auf 84 Tage hat sich im Jahr 2021 mit 85 Tagen auf hohem Niveau bestätigt. Im Vergleich dazu ist die Inseratedauer für Einfamilienhäuser von gut 61 Tagen im Jahr 2019 auf das Level vor der Pandemie zurückgegangen.

    Demgegenüber steht, dass schweizweit im Jahr 2021 online rund 20 Prozent weniger Eigentumswohnungen angeboten wurden als noch im Vorjahr. Bei einer so starken Angebotsverknappung würde man erwarten, dass sich auch die mittlere Inseratedauer entsprechend verkürzt. Dass sich diese jedoch nicht verkürzt, sondern sogar noch leicht verlängert hat, zeugt für 2021 von einer schweizweit abnehmenden Nachfrage nach Eigentumswohnungen.

    Prof. Dr. Peter Ilg, Institutsleiter von SwissREI, sieht mehrere Gründe für die schwächere Nachfrage nach Eigentumswohnungen: «Die Eigentumswohnungspreise in der Schweiz sind im Jahr 2021 durchschnittlich um über 8 Prozent gestiegen. Dies ist der stärkste Preisanstieg seit zehn Jahren. Eine solch deutliche Verteuerung dürfte generell eine dämpfende Wirkung auf die Nachfrage gehabt haben. Steigende Nachfrage ist nur noch in ausgesuchten Regionen sowie in einzelnen gehobenen Preissegmenten ersichtlich, in denen die Käuferschaft vermutlich vermehrt auf Erbvorbezüge zurückgreifen konnte». Darauf lasse sich beispielsweise aus den Verteilungen des steuerbaren Vermögens sowie der Eigenheimkäuferschaft nach Altersklassen schliessen. So verfügt die Klasse der über 54-Jährigen im Kanton Zürich über die Hälfte des steuerbaren Vermögens, während schweizweit bei der Verteilung der Eigenheimkäuferschaften die Mehrheit unter 55 Jahre alt ist, so Ilg weiter. 

    Regionale Unterschiede bei Inseratedauer verstärken sich 
    Regional betrachtet haben sich die Unterschiede der Inseratedauer in den untersuchten acht Grossregionen 2021 weiter akzentuiert. In der Region Zürich, in der Verkäuferinnen und Verkäufer schweizweit am wenigsten lang eine Eigentumswohnung ausschreiben müssen, verkürzte sich die Inseratedauer um rund einen Viertel deutlich auf nur noch 43 Tage (minus 14 Tage). In den zwei Regionen mit der längsten durchschnittlichen Inseratedauer für eine Eigentumswohnung hingegen stiegen sie mit je rund 22 Prozent weiter signifikant an; die Region Waadt/Wallis verzeichnete einen Anstieg um 18 auf 98 Tage, das Tessin um 25 auf 139 Tage. 

    Die absolut betrachtet stärkste Verkürzung der Inseratedauer zeigte sich derweil in der Region Innerschweiz. Diese Region verzeichnet neu nach einem Rückgang um 19 Tage (minus 27 Prozent) für 2021 mit 51 Tagen unmittelbar nach der Region Zürich die zweitkürzeste Inseratedauer aller acht untersuchten Regionen. Die Region Genf hingegen, die mit 52 Tagen im Jahr 2020 noch schweizweit die kürzeste Inseratedauer aufwies, ist im Jahr 2021 nach einem Anstieg um 12 Prozent (plus 6 Tage) auf den dritten Platz zurückgefallen.

    Steigende Nachfrage einzig in drei von acht untersuchten Regionen
    Die Kombination der Veränderung der Inseratedauer sowie der Veränderung der Anzahl Inserate lässt Schlüsse auf die Nachfrageveränderung in den untersuchten Regionen zu. So zeigt sich in den drei Regionen Tessin, Waadt/Wallis und Genf für das Jahr 2021 trotz Angebotsverknappungen (das heisst rückläufiger Anzahl Inserate) eine teilweise deutliche Verlängerung der Inseratedauer und somit eine schrumpfende Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Für die drei Regionen Innerschweiz, Nordwestschweiz und Zürich kann hingegen eine zunehmende Nachfrage (grösserer prozentualer Rückgang bei der Inseratedauer als bei der Anzahl Inserate) festgestellt werden. Die übrigen zwei Regionen (Ostschweiz und Espace Mittelland) weisen für 2021 eine konstante Nachfrage auf.

    Nachfragewachstum bei Stadtwohnungen insbesondere im oberen Preissegment
    Neben den acht Regionen untersucht die Online Home Market Analysis auch acht Schweizer Städte. Bei der Analyse der Nachfrage nach Eigentumswohnungen zeigt sich dabei mit genauerem Blick auf das Preissegment, dass insbesondere die Nachfrage in Basel, Lausanne, Genf und Lugano gestiegen ist. Dies sowohl im hohen Preissegment (CHF 1.5 Mio. – CHF 3.0 Mio.) als auch im tiefen Preissegment (CHF 0.3 Mio. – CHF 0.5 Mio.). Im hohen Preissegment hat die Nachfrage insgesamt in sechs von acht untersuchten Städten – neben Basel, Lausanne, Genf auch in St. Gallen und Luzern – zugenommen, in tiefen Preissegment hingegen verzeichneten die restlichen vier Städte eine gleichbleibende oder abnehmende Nachfrage. Diese erhöhte Nachfrage im hohen Preissegment gestaltet sich derweil sehr unterschiedlich aus; während in Basel insbesondere die rückläufige Inseratedauer zur höheren Nachfrage führte, deutete in Genf eine wesentlich höhere Zunahme des Immobilien-Angebots gegenüber der Ausschreibungsdauer auf diese Schlussfolgerung.

  • Westhive nimmt 6,3 Millionen Franken ein

    Westhive nimmt 6,3 Millionen Franken ein

    Die Westhive AG hat eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Laut einer Medienmitteilung haben sich Fairway Family Office, MA Ventures sowie weitere private und institutionelle Geldgeber daran beteiligt. Mit den dem frischen Kapital in Höhe von 6,3 Millionen Franken will Westhive neue Co-Working-Standorte erschliessen und die Software für das Management weiterentwickeln.

    Auf dem rasch wachsenden Markt für flexible Büroflächen sei die technologische Infrastruktur der Taktgeber. Den Angaben zufolge werden „der Zugang zu den Locations, die Buchung von Sitzungszimmern, die Vergünstigungen für die hauseigenen Restaurants“ über das Smartphone gesteuert. Die Büros sollen den Nutzern viele Annehmlichkeiten bieten und zweckmässig konzipiert sein. Diese „hohe Convenience“ sei neben der Flexibilität ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlich gemieteten Büroflächen.

    Die Investitionen bedeuten für das 2017 gegründete Unternehmen nach den Worten von Mitgründer Andreas Widmer „eine ideale Ausgangslage“. Die neuen Aktionäre brächten neben dem Wachstumskapital „grosses Potenzial für Synergien“ ins Unternehmen ein. Westhive-Mitgliedern steht die gesamte Infrastruktur für Co-Working Spaces an allen firmeneigenen Standorten zur Verfügung.

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Die Preise für Wohneigentum sind im April weiter gestiegen, informiert der zur Zürcher SMG Swiss Marketplace Group gehörende Freiburger Immobilienmarktplatz ImmoScout24 in einer Mitteilung. Dem von der Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhobenen aktuellen Swiss Real Estate Offer Index zufolge zogen die Preise für Einfamilienhäuser im April im Vergleich zum März um 0,6 Prozent an. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg um 8,3 Prozent gemessen.

    Die Preise für Eigentumswohnungen legten im April im Monatsvergleich mit 1,4 Prozent noch stärker zu. Gegenüber dem April 2021 haben die Analysten des Index einen Preisanstieg um 8,1 Prozent beobachtet.
    Die Mieten blieben im April hingegen schweizweit sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich fast unverändert. Ein leichter Rückgang bei den Angebotsmieten in der Grossregion Zürich glich dabei Anstiege in der Ostschweiz, der Nordwestschweiz und im Tessin aus.

    Für die Zukunft gehen die Analysten von einer Abschwächung der Preisdynamik für Wohneigentum aus. „De facto steigen seit einigen Monaten die Hypothekarzinsen, was die Finanzierung von Immobilien verteuert“, erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung. „Je stärker diese Kosten steigen, desto wahrscheinlicher wird eine Beruhigung der Preisentwicklung.“ In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.