Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Portfoliowert des HSC Fund leicht höher als Vorjahr

    Portfoliowert des HSC Fund leicht höher als Vorjahr

    Die Zukäufe aus dem Vorjahr trugen erstmals ganzjährig zum Ertrag bei. Dies führte zu einer Steigerung der Mietzinseinnahmen um 8.2% von CHF 38.8 Millionen auf CHF 42.0 Millionen. Der Marktwert des Liegenschaftenportfolios erhöhte sich per Ende Vorjahr um 0.8% auf CHF 750 Millionen. Diese Marktwertsteigerung konnte mehrheitlich durch Vermietungserfolge und dediziertes Asset Management erzielt werden. Aufgrund diverser Zukäufe im Geschäftsjahr 2020 und damit verbundenen einmaligen Aufwertungen betrug die letztjährige Anlagerendite 6.9%. Da 2021 keine Zukäufe erfolgten, wurden bei leicht höheren Nettoerträgen entsprechend weniger Aufwertungen erzielt, was 2021 zu einer Anlagerendite von 5.4% führte.

    Per 31. Dezember 2021 umfasst der Fonds 35 Liegenschaften mit einer vermietbaren Gesamtfläche von über 300’000m2. Weitere Informationen zum HSC Fund finden Sie im Factsheet per 31. Dezember 2021. Der Jahresbericht wird am 15. März 2022 publiziert.

  • Angebotsmieten bleiben weitgehend stabil

    Angebotsmieten bleiben weitgehend stabil

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar gegenüber Dezember 2021 schweizweit um 0,3 Punkte auf 116,7 Punkte zugelegt, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei seien die Angebotsmieten in den meisten Kantonen gar nicht oder nur geringfügig gestiegen, erläutern die Analysten. Im Schnitt ergibt sich dennoch ein Anstieg um 0,26 Prozent.

    Überdurchschnittliche Anstiege haben die Analysten im Berichtszeitraum mit 1,45 und 3,85 Prozent in den Kantonen Nidwalden und Zug registriert. Die Angebotsmieten in den Kantonen Graubünden, Wallis, Schaffhausen und Genf fielen dagegen zwischen 2,01 und 0,08 Prozent geringer als im Dezember 2021 aus.

    Bei den untersuchten Städten haben die Analysten dagegen fast überall steigende Mieten beobachtet. Ausnahmen bildeten lediglich St.Gallen und Luzern. Hier fielen die Angebotsmieten um 0,77 beziehungsweise 0,40 Prozent geringer als im Dezember 2021 aus. Den höchsten Anstieg im Monatsvergleich wies mit 0,96 Prozent die Stadt Bern aus.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Wohnimmobilien in der Schweiz

    Wohnimmobilien in der Schweiz

    „Im Anschluss an einen historischen Anstieg der Immobilienpreise in der Schweiz im Jahr 2021 stellen wir im vierten Quartal eine Verlangsamung des Preisanstiegs fest“, bemerkt Jonas Wiesel, Mitbegründer von RealAdvisor. Es ist interessant zu beobachten, dass die Preise ausserhalb der Ballungsräume im Laufe des Jahres stärker gestiegen sind. „Die Käufer wollen in grosszügigeren Räumen leben und sind bereit, sich von den Stadtzentren zu entfernen. Dieser Trend ist seit Beginn der Pandemie sehr ausgeprägt“ (siehe Einzelheiten im Anhang).

    Die Preise für Einfamilienhäuser schiessen in die Höhe, vor allem ausserhalb der Ballungsräume
    Da die Nachfrage unvermindert ist und der Wohnbestand in der Nähe der Ballungsräume kaum zunehmen wird, ziehen Käufer vermehrt Gemeinden in Betracht, die weiter von den grossen Stadtzentren entfernt sind. Insbesondere in den Kantonen Aargau, Thurgau, Solothurn und Bern steigen die Preise mehr als im Schweizer Durchschnitt.

    Tourismusregionen als grosse Gewinner
    Drei Alpenkantone stechen im Ranking der Top 5 der stärksten Preisanstiege hervor: Glarus (+13.6%), Graubünden (+12.8%) und Nidwalden (+12.3%). „Der Wunsch der Käufer, einen Zweit- oder sogar Erstwohnsitz in den Bergen zu besitzen, kommt allen alpinen Tourismusregionen zugute“, sagt Joan Rodriguez, Mitbegründer von RealAdvisor. Im Wallis sind die Preise nach mehreren Jahren Stagnation wieder angestiegen (Häuser +5,6%, Wohnungen +4,8%). In der Region Tessin übersteigen die Preise nach mehreren Jahren des Rückgangs zum ersten Mal das Niveau von 2017.

    Im Jahr 2022 dürfte sich der Preisanstieg fortsetzen, aber es ist unwahrscheinlich, dass er die 2021 festgestellte Wachstumsrate erreichen wird. Siehe : https://realadvisor.ch/de/schweizer-immobilienpreis-barometer-q4-2021

  • Den Innovationsstandort Schweiz stärken und den Vorsprung ausbauen

    Den Innovationsstandort Schweiz stärken und den Vorsprung ausbauen

    Die Schweizer Wirtschaft zeichnet sich durch eine enorm hohe Innovationskraft aus und konnte in den vergangenen Jahren ihre Spitzenposition weltweit trotz des starken Frankens sichern. Das Berufsbildungssystem, das enge Zusammenspiel von Forschung und Wirtschaft, Startups und Konzernen sowie die hohe Bereitschaft zur Gründung neuer Unternehmen sind wesentliche Eckpfeiler des Erfolgsrezepts. Die Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen haben die Wirtschaft in allen europäischen Ländern stark unter Druck gesetzt.
    Dies ist eine wertvolle Gelegenheit für die Schweiz, ihren Vorsprung in Schlüsselbereichen durch gezielte Förderung mit den bestehenden oder auch neuen Instrumenten weiter auszubauen.

  • Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Einer Mitteilung von Peach Property zufolge hat das auf Liegenschaften in Deutschland spezialisierte Immobilienunternehmen mit Sitz in Zürich im Geschäftsjahr 2021 einen Vorsteuergewinn von 258 Millionen Franken verbucht. Dies sei der höchste Vorsteuergewinn in der Unternehmensgeschichte, schreibt Peach Property. Im Geschäftsjahr 2020 wurden 153 Millionen Franken realisiert.

    Der Wert des Immobilienportfolios von Peach Property legte im Jahresvergleich von 2,1 Milliarden auf über 2,6 Milliarden Franken zu. Die Mieteinnahmen stiegen im Vergleich zu 2020 von 54,7 Millionen auf rund 108 Millionen Franken an. Mit Hilfe einer im Berichtsjahr getätigten Pflichtwandelanleihe konnte der Verschuldungsgrad zudem von 57,8 auf rund 52 Prozent gesenkt werden.

    Im Geschäftsjahr habe Peach Property zudem alle externen Ratings verbessern können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Moody’s bewertet das Unternehmen aktuell mit einem Ba2 mit stabilem Ausblick, von FitchRatings gab es ein BB mit stabilem Ausblick. S&P Global Ratings stuft Peach Property bei BB- mit stabilem Ausblick ein.

    „Unsere Strategie und unser Geschäftsmodell haben sich auch im Geschäftsjahr 2021 herausragend bewährt und wir konnten ein weiteres Jahr mit sehr profitablem Wachstum abschliessen“, wird Thomas Wolfensberger in der Mitteilung zitiert. Laut dem CEO der Peach Property Group AG werden im Fokus des laufenden Geschäftsjahres vor allem „die Modernisierung des Wohnungsportfolios und der Ausbau der Nachhaltigkeitsaktivitäten stehen“. Dafür will Peach Property rund 70 Millionen Franken investieren.

  • Henriette Wendt in den Verwaltungsrat von CKW gewählt

    Henriette Wendt in den Verwaltungsrat von CKW gewählt

    Aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 fand die 128. Generalversammlung von CKW vom 28. Januar 2022 im kleinsten Kreis statt. Die Aktionärinnen und Aktionäre übten ihre Stimm- und Wahlrechte in schriftlicher Form zuhanden des unabhängigen Stimmrechtsvertreters aus. Sie genehmigten dabei den Jahresbericht, die Konzernrechnung und die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2020/21. Die CKW-Gruppe hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Betriebsgewinn von 174,5 Mio. CHF sehr erfolgreich abgeschlossen.

    Dividendenerhöhung und Sonderdividende
    Das Nettofinanzguthaben der CKW-Gruppe hat sich im Vorjahresvergleich um weitere 35 Mio. CHF auf 574 Mio. CHF erhöht. Diese Ausgangslage und die Finanzplanung der kommenden Jahre erlauben eine Erhöhung der ordentlichen Dividende von 3 CHF auf 6 CHF. Zudem hat CKW mit dem Abschluss der Energietarifverfahren und der nachträglichen Entschädigung für das ehemalige Übertragungsnetz im abgelaufenen Geschäftsjahr Rechtssicherheit in zwei langjährigen Verfahren erhalten. Der Verwaltungsrat hat sich deshalb dazu entschieden, der Generalversammlung zusätzlich eine einmalige Sonderdividende von 15 CHF je Aktie zu beantragen. Die Aktionärinnen und Aktionäre folgten dem Vorschlag und hiessen die Dividendenerhöhung wie auch die Sonderdividende gut.

    Neuer Name: CKW AG statt Centralschweizerische Kraftwerke AG
    Weiter wählten sie Henriette Wendt, Chief Operating Officer und Mitglied der Konzernleitung der Axpo Group zur neuen Verwaltungsrätin. Sie folgt auf den zurückgetretenen Verwaltungsrat Michael Schmid. Als COO von Axpo spielt Henriette Wendt eine wichtige Rolle in der strategischen und kulturellen Weiterentwicklung der Axpo Gruppe national und international. Vor ihrer Zeit bei Axpo war Wendt für Microsoft Schweiz tätig, wo sie die Rolle als Chief Marketing & Operations Officer wahrnahm.

    Die Generalversammlung entlastete die Mitglieder des Verwaltungsrats und bestätigte Präsident Christoph Brand, die Regierungsräte Marcel Schwerzmann (Luzern) und Dimitri Moretti (Uri), Anita Eckardt, Joris Gröflin und Hansueli Sallenbach für eine weitere einjährige Amtsdauer als Verwaltungsräte. Die KPMG AG, Luzern, wurde für ein weiteres Jahr als Revisionsstelle gewählt.

    Seit rund 5 Jahren tritt CKW unter diesem Namen als einheitliche Marke am Markt auf und geniesst das Vertrauen von Kundinnen und Kunden in- und ausserhalb der Zentralschweiz. Diese Strategie setzt sich nun auch im offiziellen Firmennamen fort. Aus Centralschweizerische Kraftwerke AG wird neu CKW AG. Die GV hat dem Antrag im Sinne einer Vereinfachung und als Zeichen der Modernisierung zugestimmt.

    Die nächste Generalversammlung findet am Freitag, 27. Januar 2023 statt.

  • Zuwanderung beeinflusst Mietpreise der Metropolen

    Zuwanderung beeinflusst Mietpreise der Metropolen

    „Die Schere bei den Wohnungsmietpreisen in den Schweizer Metropolen öffnet sich immer weiter“, leitet Comparis eine Mitteilung zu einer Studie über die Mietpreisentwicklung der letzten fünf Jahre ein. Für sie hat der Online-Vergleichsdienst mehr als 683’000 Inserate aus den Jahren 2017 bis 2021 ausgewertet. Den Ergebnissen zufolge entwickelten sich die mittleren Mietpreise der zehn grössten Schweizer Städte gegenläufig. „Hauptgrund für die Entwicklung ist die Abwanderung weg von den kleineren Städten in die Grosszentren“, wird Comparis-Immobilienexperte Leo Hug in der Mitteilung zitiert.

    In Metropolen wie Genf, Zürich und Luzern zogen die Mietpreise über den Berichtszeitraum kräftig an. Bei den 4,5-Zimmer-Wohnungen weist Genf mit einem Anstieg des Medianpreises von 3360 auf 3500 Franken das höchste Wachstum aus. Auch bei den 3,5-Zimmer-Wohnungen legte der mittlere Mietpreis mit einem Anstieg von 2410 auf 2640 Franken in Genf am stärksten zu. Die Preise für 2-Zimmer-Wohnungen zogen  im Berichtszeitraum mit 4,8 Prozent auf 1300 Franken am stärksten in Luzern an. Am tiefsten in die Tasche greifen muss man mit 1650 Franken für eine 2-Zimmer-Wohnung aktuell allerdings in Zürich.

    Die deutlichsten Rückgänge der Medianmieten haben die Analysten von Comparis in Lugano beobachtet. Hier ging der mittlere Mietpreis für grosse Wohnungen von 1900 auf 1700 Franken, der für mittlere Wohnungen von 1650 auf 1450 Franken und der für kleine Wohnungen von 1295 auf 1150 Franken zurück. Mit 985 Franken kann eine 2-Zimmer-Wohnung derzeit am günstigsten in Biel gemietet werden.

    Als mittleren Mietpreis geben die Analysten jeweils den Median an. Im Unterschied zum rechnerischen Durchschnitt bildet der Median den mittleren Wert über alle Mietpreise ab.

  • Swiss Prime Site Immobilien geht Partnerschaft mit Superlab Suisse ein

    Swiss Prime Site Immobilien geht Partnerschaft mit Superlab Suisse ein

    Labor- und Forschungsflächenanbieterin bald mit Standorten in Basel und Schlieren
    Das Unternehmen Superlab Suisse, welches bereits einen Standort in Lausanne betreibt, stellt betriebsbereite und voll ausgestattete Forschungs- und Laborflächen zur Verfügung («Lab as a Service»). Zum Angebot zählen zudem Betriebsdienstleistungen sowie weitere wichtige Services. Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse planen ab 2022 Standorte in Basel und Schlieren mit über 10 000 m2 Gesamtfläche zu entwickeln. Der Stücki Park in Basel beherbergt heute bereits ein Laborgebäude und einen Technologiepark, in dem verschiedene Start-ups im Bereich Life Science zusammenkommen. Gleich nebenan soll in den kommenden 18 Monaten ein weiteres hochmodernes Gebäude mit Labor- und Forschungsflächen von Superlab Suisse entstehen. Der zweite Standort ist in Schlieren nahe der Stadt Zürich vorgesehen. Das Limmattal ist Sitz der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH), der Universität Zürich (UZH) und Forschungszentren von zahlreichen nationalen und internationalen Pharmaunternehmen. Entsprechend stark sind Laborflächen nachgefragt. In Schlieren plant Swiss Prime Site Immobilien auf dem Areal JED ein modernes Neubauprojekt. Darin sollen in Zusammenarbeit mit Superlab Suisse auf zwei Stockwerken Forschungs- und Laborflächen für Start-ups, Spin-offs oder etablierte Unternehmen entstehen. «Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Swiss Prime Site für die beiden kommenden Standorte in Basel und Zürich, den beiden wichtigsten Life-Science- Clustern der Schweiz. Durch die direkte Nachbarschaft zum Wagi-Areal in Schlieren und dem Technologiepark in Basel können Unternehmen aus dem Bereich Life Science von bedeutenden Synergieeffekten dieser Ökosysteme profitieren», so Zhang Xi, CEO von Superlab.

    Flexibilisierung der Flächen schreitet mit grossen Schritten voran.
    Der Bedarf nach flexiblen Büro- und Gewerbeflächen steigt seit Jahren. Die Markttendenz zur Flexibilisierung der Mietflächen anderer Nutzungsarten nimmt ebenfalls stetig zu. Swiss Prime Site Immobilien hat dies durch die Entwicklungsprojekte YOND in Zürich und JED in Schlieren (Bestandesbauten) früh festgestellt und erfolgreich umgesetzt. Dazu Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien: «Zentrale Erfolgsfaktoren sind der moderne Ausbaustandard, die Flexibilität der Flächen sowie die Gewährleistung von Support und Services. Wie bei anderen Flächen, welche bereits eine Flexibilisierung erfahren haben, stehen auch im Bereich Life Science die Bedürfnisse unserer Kunden im Vordergrund.» Swiss Prime Site Immobilien und Superlab Suisse verfügen zusammen über das notwendige Know-how, um den Flächenbedarf im Bereich Labor- und Forschungsflächen zu gewährleisten. Während Superlab Suisse seine innovative Plattform zur Verfügung stellt, steuert Swiss Prime Site Immobilien das erforderliche
    Immobilienwissen und die dazugehörigen Entwicklungsressourcen bei. Dazu nochmals Martin Kaleja, CEO Swiss Prime Site Immobilien: «Wir sind sehr zufrieden mit Superlab Suisse den perfekten Partner für die Flexibilisierung und Skalierung von Labor- und Forschungsflächen gefunden zu haben. Während Superlab Suisse die ‚Software‘ beisteuert, verfügen wir über die richtigen Marktkenntnisse im Bereich Immobilien, das Wissen um die Wünsche unserer Kunden
    und stellen somit die ‚Hardware‘ in dieser Partnerschaft.»

  • Das kostet die Schweiz

    Das kostet die Schweiz

    Ein bedeutender Teil der Ausgaben von SchweizerInnen setzt sich aus den Bereichen Wohnen, Mobilität, Versicherungen, Freizeit und Sport  zusammen. Die SMG Swiss Marketplace Group zeigt in ihrer jährlichen Datenauswertung «Das kostet die Schweiz» umfassende Erkenntnisse über die tatsächlichen Lebenskosten in der Schweiz.

    Dafür wurde auf den Online-Plattformen ImmoScout24, Homegate, FinanceScout24, AutoScout24, Car For You, MotoScout24, anibis.ch, tutti.ch und Ricardo die Zahlen aus dem Jahr 2021 erhoben. «Als digitaler Pionier wollen wir mit wegweisenden Produkten das Leben der Menschen in der Schweiz vereinfachen», sagt Gilles Despas, CEO von SMG Swiss Marketplace Group. «Mit unseren Plattformen geben wir ihnen die Möglichkeit, einfach und schnell Produkte anzubieten, zu kaufen sowie Preise zu vergleichen. Gerade in einem teuren Land wie der Schweiz ist Preistransparenz wichtig, um die Lebenshaltungskosten im Auge zu behalten.» 

    Immobilienmarkt: Eigentumswohnung in Zug dreimal so teuer wie im Jura
    Betrachtet man die Immobilienpreise in der Schweiz, zeigen sich grosse kantonale Unterschiede. Während eine 4.5-Zimmer-Wohnung im Jahr 2021 im Kanton Jura im Schnitt 516’000 Franken kostete, war es in den Kantonen Genf oder Zug mit über 1’700’000 Franken mehr als das Dreifache. Nimmt man den meistgesuchten Wohnungstyp, die 3.5-Zimmer-Mietwohnung, als Referenzobjekt, so zeigen sich im Jahr 2021 Unterschiede bei den Mietkosten zwischen den Kantonen von über 110 Prozent. Während Mieter:innen im Kanton Jura im Schnitt gerade einmal 1’135 Franken zahlten, liegt dieser Wert im Kanton Zug mit 2’428 Franken mehr als doppelt so hoch. Insgesamt sind die Mietpreise für 3.5-Zimmer-Wohnungen gegenüber 2020 in einem Grossteil der Kantone im vergangenen Jahr gleich geblieben oder sogar zurückgegangen.

    Die detaillierten Ergebnisse der Studie zu den einzelnen Bereichen sind auf «Das kostet die Schweiz» zu finden. 

  • Anne-Marie Loeillet wird neue Leiterin von Allreal Romandie

    Anne-Marie Loeillet wird neue Leiterin von Allreal Romandie

    Anne-Marie Loeillet (CH, *1961) diplomierte an der Hochschule für Architektur Languedoc-Roussillon und verfügt über einen Master in Stadtplanung der Universität Stuttgart. Sie arbeitete in den letzten 20 Jahren erfolgreich für verschiedene Grossunternehmen und die öffentliche Hand in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

    Seit dem Jahr 2011 war sie als CEO der PCM Opérateur Urbain SA massgebende und treibende Kraft in der Entwicklung und Realisierung des Wohn- und Geschäftsviertels Le Quartier de l’Etang in Genf mit einem Investitionsvolumen von rund CHF 1.4 Milliarden. Anne-Marie Loeillet übernimmt die Funktion von Olivier Plan, der am 15. Oktober 2021 verschiedene Immobiliengesellschaften der in seinem Eigentum stehenden Immosynergies Holding Sàrl an Allreal veräusserte. Neben einem qualitativ erstklassigen Portfolio an Anlageliegenschaften mit einem Wert von rund CHF 500 Millionen und zusätzlichen Entwicklungsliegenschaften, die über ein potenzielles Investitionsvolumen von mehr als CHF 700 Millionen verfügen, erwarb das Unternehmen auch die Generalunternehmung Roof SA.

  • Ausgezeichnetes Lieferkettenmanagement befähigt Belimo zu zweistelligem Umsatzwachstum

    Ausgezeichnetes Lieferkettenmanagement befähigt Belimo zu zweistelligem Umsatzwachstum

    In Summe steigerte Belimo ihren Nettoumsatz in Lokalwährungen um 16.6 Prozent. In Schweizer Franken stieg der Nettoumsatz um 15.7 Prozent auf CHF 765.3 Millionen. Die positive Marktentwicklung sorgte vor allem in Europa und Amerika für eine verstärkte Nachfrage. Für die Marktregion Europa betrug das Umsatzwachstum in Lokalwährungen 15.9 Prozent, für Amerika 18.1 Prozent. In der Marktregion Asien Pazifik betrug der Anstieg 14.4 Prozent. Die Nettoumsätze der Luftanwendungen wuchsen in Lokalwährungen um 15.5 Prozent, diejenigen der Wasseranwendungen um 17.9 Prozent.

    Kapazitätserweiterungen
    Das starke Wachstum im Jahr 2021 beschleunigt den im Rahmen der Belimo Wachstumsstrategie geplanten Kapazitätsausbau. Die Gruppe wird ihre Kapazitäten in der Produktion, Logistik und Customization über die nächsten Jahre mit höheren Investitionen in allen Marktregionen erweitern. Entsprechende Projekte wurden 2021 bereits eingeleitet:

    • In der Marktregion Europa hat Belimo einen Vertrag zum Kauf eines Grundstücks neben dem bestehenden Gebäude in Hinwil (Schweiz) unterzeichnet, um Erweiterungen in Logistik und Customizing Rechnung zu tragen.
    • In der Marktregion Amerika wurden am Standort Danbury (USA) die Kapazitäten in der Logistik erweitert, um Platz für künftiges Wachstum zu schaffen und weiterhin eine hohe Liefertermintreue zu gewährleisten.
    • In der Marktregion Asien Pazifik hat Belimo ihren bestehenden Standort in Schanghai (China) gekauft, um zusätzliche Kapazitäten und Flächen für Lagerung, Customizing, Logistik und Büros bereitzustellen
  • Hauseigene Livit Akademie feiert 15 Jahre Jubiläum

    Hauseigene Livit Akademie feiert 15 Jahre Jubiläum

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 ging die Akademie wiederholt innovative Wege und entwickelte sich vom Angebot eines einst kompakten Kursprogramms zum heutigen branchenweit bekannten Kompetenzzentrum. Sie ist Ausdruck der strategischen  Ausrichtung der Livit, stark in ihre Mitarbeitenden zu investieren und sie beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen – das Credo bis heute.

    Für die Ausübung der meisten Berufsgruppen sind heute andere Kenntnisse gefragt als noch vor 15 Jahren. Die (Arbeits-)Welt wird immer digitaler, der Informationsfluss schneller und Jobprofile verändern sich. Livit erkannte die Chancen der neuen Technologien und richtete sich in den letzten Jahren immer moderner aus. Die Livit Akademie entwickelte sich dementsprechend und agierte als Sparring-Partnerin im Change Management. In begleitender Funktion unterstützt sie die Mitarbeitenden dabei, fachlich qualifiziert zu bleiben sowie sich kulturell mit der Organisation und strategischen Ausrichtung mitentwickeln zu können.

    Gerüstet für die Zukunft
    Die Komplexität wird weiter steigen und die Spezialisierung der Jobprofile wird sich auf die beruflichen Anforderungen und den Angebotsbedarf von Aus- und Weiterbildungen auswirken, sagt Judith Engel, Leiterin der Livit Akademie. Das bedeutet auch, dass Kooperationen immer wichtiger werden, um gemeinsam mehr zu erreichen. So hat die Livit Akademie jüngst eine Kooperation mit dem SVIT, der HWZ und Wincasa angestossen und gemeinsam eine Weiterbildung im Bereich Immobilienbuchhaltung entwickelt, die im März 2022 erstmalig startet. Die Zukunft steht ganz im Zeichen der Zusammenarbeit: diese intensiviert Livit auch mit Swiss Life Asset Managers – mit der Lancierung der «AM Academy», von welcher die Livit Akademie einen Teil bildet. Gemeinsam mit dem Mutterhaus baut Livit das Know-how im nationalen und internationalen Immobilienmarkt weiter aus, nutzt Synergien und fördert die Vernetzung.

  • Credit Suisse Hypothekarzinsprognosen

    Credit Suisse Hypothekarzinsprognosen

    Die COVID-19-Pandemie wird die Schweiz noch eine Weile beschäftigen, dürfte die Konjunkturerholung jedoch nur vorübergehend bremsen. Wir rechnen für das laufende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5%. Damit fällt der Zuwachs schwächer aus als im Vorjahr (4%). Aktuell ist die Schweiz deutlich weniger von einer steigenden Inflation betroffen als die USA oder der Euroraum. Aber auch hierzulande dürfte die Inflationsrate über dem Durchschnitt der letzten beiden Jahre zu liegen kommen. Diese bleibt innerhalb des Zielbands der Schweizerischen Nationalbank. Damit ist bis mindestens Ende 2023 nicht von einer Erhöhung des Leitzinses auszugehen. Die Zinssätze für SARON-Hypotheken, welche die bisherige Flex-Rollover-Hypothek (3-Monats-Libor) ersetzt haben, dürften somit auch in den nächsten 12 Monaten auf ihren Tiefstständen verharren. Als Folge der steigenden Inflation und des Beginns einer Reihe von erwarteten Leitzinserhöhungen in den USA haben die Zinssätze von Fix-Hypotheken in den letzten Wochen deutlich zugelegt. Im Gegensatz zu den SARON-Hypotheken rechnen wir in den kommenden 12 Monaten im Trend mit einem nochmaligen leichten Anstieg der Zinssätze von Fix-Hypotheken um 5 bis 30 Basispunkte. Die Entwicklung dürfte aber wie bis anhin durch Ausschläge nach oben wie auch nach unten begleitet werden. Insgesamt bleibt das Zinsniveau damit in den kommenden 12 Monaten auf einem historisch sehr tiefen Niveau.

  • Sika erweitert Spielraum für Kapitalerhöhungen

    Sika erweitert Spielraum für Kapitalerhöhungen

    Die Aktionäre von Sika unterstützen die Erweiterung des Spielraums von Sika für Kapitalerhöhungen. Sie stimmten der Aufstockung des bedingten Kapitals von aktuell knapp 15,6 Millionen Namenaktien zum Nennwert von je 0,01 Franken auf knapp 18,8 Millionen Namenaktien zum selben Nennwert zu, informiert der Zuger Konzern für Spezialitätenchemie in der Bau- und Automobilindustrie in einer Mitteilung. Aufgrund der Pandemie wurde die entsprechende Abstimmung auf der ausserordentlichen Generalversammlung am 25. Januar über einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter organisiert.

    In derselben Mitteilung gibt Sika zudem Pläne für eine Veränderung im Verwaltungsrat bekannt. Hier soll an der nächsten ordentlichen Generalversammlung am 12. April Gordona Landen Einsitz erhalten. Die schwedische Staatsbürgerin kommt aus der Personalverwaltung und war zuletzt in der Geschäftsleitung der Adecco-Gruppe aktiv.

  • REMNEX Anlagestiftung gleist Kapitalerhöhung auf

    REMNEX Anlagestiftung gleist Kapitalerhöhung auf

    Die REMNEX Anlagestiftung habe in ihrem per Ende September 2021 abgeschlossenen Geschäftsjahr eine Anlagerendite von 12,5 Prozent generiert, informiert die REMNEX AG in einer Mitteilung. Sie führt diesen Erfolg unter anderem auf den Erwerb von vier Liegenschaften „mit adäquatem Rendite-/Risikoprofil“ zurück. Auch in diesem Jahr will REMNEX ihre Anlagegruppe Swiss Real Estate Commercial ECO weiter ausbauen.

    Vom 1. Februar bis zum 4. März will das Unternehmen dazu eine Kapitalerhöhung durchführen. Sie soll rund 50 Millionen Franken für den Ausbau des Immobilienportfolios einspielen. Dafür in Frage kommende „sehr attraktive Akquisitionsobjekte“ seien bereits vorhanden, schreibt REMNEX.

    Eine erste neue Liegenschaft hat REMNEX gerade erworben, informiert das Unternehmen in einer weiteren Mitteilung. Konkret wurde eine Gewerbeliegenschaft im Berner Lyss gekauft. Sie weise eine Bruttorendite von rund 10 Prozent und eine Nettorendite von 4,6 Prozent aus, heisst es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis für das Gewerbeobjekt werden dort keine Angaben gemacht.

  • Swiss Prime Site Solutions leitet zweite Emission für Fonds ein

    Swiss Prime Site Solutions leitet zweite Emission für Fonds ein

    Erst vor knapp zwei Wochen hatte Swiss Prime Site Solutions den erfolgreichen Abschluss der Erstemission für ihren Immobilienfonds kommuniziert. Nun gleist die Gruppengesellschaft von Swiss Prime Site bereits die zweite Emission für den Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial auf. Sie sei für März 2022 geplant und solle dem Fonds rund 145 Millionen Franken einspielen, informiert die Immobiliengesellschaft in einer entsprechenden Mitteilung.

    Die Kapitalerhöhung werde „unter Wahrung der Bezugsrechte der bestehenden Anteilinhaber erfolgen“, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das Bezugsverhältnis ist auf 1:1 festgelegt. Anleger, die sich vor Beginn der Zeichnungsfrist zur Beteiligung verpflichten oder eine hohe Summe investieren, profitieren von einem Abschlag bei der Ausgabekommission. Weitere Details will Swiss Prime Site Solutions kurz vor der Kapitalerhöhung kommunizieren.

    Das bei der Emission generierte Kapital soll für den weiteren Ausbau des Immobilienfonds verwendet werden. Nach Abschluss der Erstemission setzte sich das Portfolio des  Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial aus 13 Immobilien zusammen. Der Fokus des Fonds liege auf „Gewerbeimmobilien an wirtschaftlich guten und etablierten Lagen“, erläutert Swiss Prime Site Solutions.

  • Novavest verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Novavest verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge ist der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag Ende 2021 im Jahresvergleich von 645,4 Millionen auf  741,3 Millionen Franken gestiegen. Das Wachstum setzt sich aus einem Erfolg aus Neubewertungen von 21,8 Millionen Franken, den Zukäufen von vier Immobilien sowie aus Investitionen in Bestandsliegenschaften und Neubauprojekten zusammen, erläutert Novavest.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 26,7 Millionen Franken gesteigert werden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich von 22,9 Millionen auf 39,1 Millionen Franken zu. Als Gewinn inklusive Neubewertungen werden 29,3 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 17,8 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2020. Ohne Neubewertungen fiel der Gewinn 2021 mit 11,7 Millionen um 0,6 Millionen Franken höher als im Vorjahr aus.

    Den detaillierten Jahresbericht wird Novavest am 22. Februar veröffentlichen.

  • Ina Invest schliesst Übernahme der Ceres Group ab

    Ina Invest schliesst Übernahme der Ceres Group ab

    Ina Invest hat die Ceres Group vollständig übernommen. Damit ist das Immobilienunternehmen mit Sitz in Opfikon Mehrheitseigentümerin an der Ceres Group mit Sitz in Pratteln, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Herzstück der Akquisition ist das Buss-Areal am Bahnhof Pratteln mit dem Entwicklungsprojekt Bredella. Der Gewerbe- und Industriepark von mehr als 80‘000 Quadratmetern Fläche soll in den kommenden 20 Jahren in ein Stadtquartier mit 70 Prozent Wohnfläche und 30 Prozent kommerziell genutzten Flächen umgewandelt werden. Mehr als 1000 Wohnungen will Ina Invest dort bauen.

    Die Transaktion war am 16. Dezember 2021 angekündigt worden. Ein Teil des Kaufpreises, über den Stillschweigen vereinbart wurde, hat Ina Invest in eigenen Aktien entrichtet. Dazu wurden 886’656 Titel ausgegeben. Nach Abschluss der Transaktion beträgt das Aktienkapital von Ina Invest rund 292’000 Franken, eingeteilt in 9,75 Millionen Namenaktien.

  • Westhive expandiert am rechten Zürichseeufer

    Westhive expandiert am rechten Zürichseeufer

    Die Westhive AG hat laut einer Medienmitteilung eine neue Station in Zollikon an der rechten Zürichseeseite. Die neue Präsenz wird gemeinsam mit der dort vor Ort ansässigen Walde Immobilien AG als siebter Standort betrieben. Mit der neuen Präsenz wächst das Angebot an flexiblen mietbaren Büroflächen für Teams und Unternehmen, die sich geschäftlich in der Region niederlassen möchten. Damit verfüge der Anbieter von Bürolösungen über 1100 Arbeitsplätze mit einer kompletten Service-Infrastruktur.

    Der neue Standort biete Büroflächen für zwei oder drei Personen und lasse sich zu grösseren Einheiten kombinieren. Arbeitsplätze in den oberen Stockwerken zeichnen sich aus durch eine „spektakuläre See- und Bergsicht“, heisst es.

    Das Gelände verdanke seine Attraktivität zudem einer „grosszügigen Gartenanlage mit schattigem Laubengang“ für Besprechungen im Freien. Zudem könne ein Bistro mit Terrasse als Ergänzung zu den vorhandenen zehn Sitzungszimmern genutzt werden. Eine Parkgarage und die Nähe zu den öffentlichen Verkehrsmitteln werten den Standort zusätzlich auf.

    Suchende können ab sofort ihr Interesse am neuen Standort kundtun. Westhive stellt eine Fortsetzung ihres Expansionskurses in Aussicht. So seien weitere Büroflächen im März in Stettbach sowie im Spätsommer in Basel und Zug geplant.

  • Empa prämiert Verwendung von Aerogel

    Empa prämiert Verwendung von Aerogel

    Der Aerogel Architecture Award geht in die zweite Runde. Seit 19. Januar und noch bis zum 30. Juni nimmt die Empa Beispiele für die Verwendung von Aerogel in Architektur, Bauwesen, Sanierung und Denkmalpflege entgegen, informiert die Forschungsanstalt in einer Mitteilung. Um den Preis können sich Architekten, Bauingenieure und Mitarbeitende in Entwurfsbüros bewerben. Auch Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens sind zur Teilnahme eingeladen.

    Die genauen Teilnahmebedingungen können der Mitteilung oder dem Internetauftritt des Aerogel Architecture Awards entnommen werden. „Mit dem Preis werden die besten Beispiele für Energieeffizienz, unkonventionelle Lösungen, transluzente Tageslichtbeleuchtung und hochleistungsfähige Gebäudelösungen unter Verwendung von superisolierenden Aerogel-Materialien ausgezeichnet“, schreibt die Empa. Die diesjährigen Gewinner sollen am 5. August im NEST-Gebäude der Empa in Dübendorf bekannt gegeben werden.

    Der Aerogel Architecture Award wurde 2020 von der Empa und den Industriepartnern Fixit, Agitec, Haga AG Naturbaustoffe und Hasit sowie dem Verband AdvaPor ins Leben gerufen. Er soll helfen, die Möglichkeiten von Aerogel-Dämmmaterialien im Denkmalschutz und in der Sanierung von Gebäuden unter Architekten und Bauingenieuren bekannt zu machen. Im letzten Jahr hatten sich fünf Büros beworben.

  • Holcim und Bloomberg suchen Kreislaufstädte

    Holcim und Bloomberg suchen Kreislaufstädte

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und das New Yorker Medienhaus Bloomberg wollen gemeinsam erforschen, was Städte zu Vorbildern für die Kreislaufwirtschaft und damit zu Katalysatoren für nachhaltiges Wachstum macht. Eine diesbezügliche Zusammenarbeit beider Unternehmen will einer Medienmitteilung zufolge gute Beispiele identifizieren und in ein weltweites Schaufenster stellen. Zu diesem Zweck kündigten sie das erste Circular Cities Barometer an.

    Kreislaufwirtschaft sei „eine Chance unserer Zeit“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. „Meine Vision für das Bauwesen ist es, mehr Neues aus Altem zu bauen, mit rezyklierten Materialien in jedem neuen Gebäude.“ Ihm gehe es darum, besser zu verstehen, wie Städte zu mehr Kreislaufwirtschaft befähigt werden könnten.

    Dazu müssten etwa Schlüsselfaktoren, die Fortschritte schaffen, ebenso erkannt werden wie Engpässe, die beseitigt werden müssen, meint Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media. „Indem wir die Struktur dieser wichtigen Arbeit besser verstehen, können wir ein zirkuläres Leben für alle ermöglichen.“

    Weil Städte wachsen, stünden sie an vorderster Front, wenn es um den Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft geht, so Holcim. Die Städte verfügten über die „kritische Masse“, um mit einem breiten Zugang zu wiederverwertbaren Materialien etwas zu bewirken. „Da unsere Welt jeden Monat das Äquivalent von New York City baut, kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle bei der Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft zu.“

  • Sanitas Troesch übernimmt Fischer

    Sanitas Troesch übernimmt Fischer

    Die Fischer AG ist seit 7. Januar Teil von Sanitas Troesch. Gemeinsam wollen beide Unternehmen das Angebot an Küchen und Haushaltsgeräten weiter ausbauen, informieren die Luzerner Spezialistin für Küchen und Haushaltsgeräte und der Berner Anbieter von Küchen- und Badezimmereinrichtungen in einer gemeinsamen Mitteilung. Zum Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Sanitas Troesch will mit der Übernahme die eigene Marktposition in Zürich stärken und die Kompetenzen bei Service und Reparatur von Haushaltsgeräten vergrössern. Das Familienunternehmen Fischer habe unter dem Dach von Sanitas Troesch eine Nachfolgelösung gefunden, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge wird Daniel Dubach, Geschäftsleiter Kriens der zu Sanitas Troesch gehörenden Element-Küchen AG, die Geschäftsführung von Fischer per 1. April 2022 übernehmen. Die vormaligen Inhaber Monika und Peter Fischer sollen die Integration noch bis Ende 2022 als Mitglieder der Geschäftsleitung begleiten.

    „Wir sind sehr stolz darauf, was wir zusammen mit unseren Mitarbeitenden erreicht haben“, werden Monika und Peter Fischer in der Mitteilung zitiert. „Mit Sanitas Troesch haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir sicher sind, dass die Werte und die unternehmerische Tradition von Fischer weitergeführt werden und unsere Kunden und Mitarbeitenden gut aufgehoben sind.“ Für Patrick Maier wiederum ist Fischer „ein exzellentes Unternehmen, das für Kundennähe und hohe Servicequalität steht“. Der  CEO von Sanitas Troesch will mit der Übernahme „unsere Marktposition in der Zentralschweiz und in Zürich“ stärken sowie „von den Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeitenden von Fischer profitieren“.

  • Kanton gibt 2,5 Millionen Franken für Förderprogramm Energie Uri frei

    Kanton gibt 2,5 Millionen Franken für Förderprogramm Energie Uri frei

    Einwohner des Kantons Uri können in diesem Jahr insgesamt 2,5 Millionen Franken aus dem Förderprogramm Energie Uri 2022 abrufen. Diese Summe hat der Regierungsrat jüngst verabschiedet, heisst es in einer Medienmitteilung. Damit sollen Gebäude saniert und gedämmt, alte Heizungen ersetzt und Photovoltaikanlagen sowie Ladestationen für E-Autos finanziert werden.

    Fördern lassen können Gebäudeeigentümer die Isolierung von Dach und Fassade mit 60 Franken je Quadratmeter. Das deckt laut Medienmitteilung einen Grossteil der Gesamtkosten ab. Antragsteller, die sich zudem für eine in die Fassade oder das Dach integrierte Photovoltaikanlage entscheiden, können weitere 200 Franken je mit Modulen belegtem Quadratmeter erhalten.

    Neu in dieser Förderperiode ist, dass die Anlagen für die Stromproduktion in den Wintermonaten ausgerichtet sein müssen. „Der Anstellwinkel der Module muss 60 bis 90 Grad betragen und somit für die Produktion von wertvollem Winterstrom optimiert sein.“ Damit will der Kanton zu einer stärkeren Verbreitung von Photovoltaikanlagen in Fassaden, „wo die Stromproduktion in den Wintermonaten bei der entsprechenden Ausrichtung höher ist“, beitragen.

    Das Förderprogramm sieht ausserdem die Bezuschussung von Beratungen vor. Nach einer kostenlosen Erstberatung beim Amt für Energie können Interessierte 700 Franken für eine detailliertere Beratung bezüglich Fassade, Dach, Fester und anderer zur Gebäudehülle gehörender Teile erhalten. Der Förderbetrag wurde in diesem Jahr um 300 Franken erhöht. Beratungen rund um den Ersatz von Ölheizungen durch nachhaltigere Heizarten erhalten 350 Franken bei Gebäuden mit weniger als fünf Wohnungen. Ab sechs Wohnungen erhalten die Eigentümer 700 Franken Förderung.

    Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, die mindestens zehn Parkplätze mit Lademöglichkeiten für Elektroautos ausstatten wollen, werden mit einem pauschalen Betrag von 2000 Franken unterstützt. Dies soll einen Teil der Kosten für ein Lastmanagementsystem decken. Ein solches wird nötig, wenn mehrere E-Autos gleichzeitig geladen werden sollen.

    Mit dem Förderprogramm unterstützt der Kanton seit 2000 energetische Sanierungen im Gebäudebereich. „In den letzten beiden Jahren konnten das Förderbudget jeweils vollständig ausgeschöpft werden, was als Erfolg zu werten ist“, heisst es in der Medienmitteilung. Es beweise, dass Eigentümer ihre Verantwortung wahrnehmen und einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten.

  • Poenina und Burkhalter loten Fusion bei Gebäudetechnik aus

    Poenina und Burkhalter loten Fusion bei Gebäudetechnik aus

    Die Poenina Holing AG auf Opfikon und die Burkhalter Holding AG aus Zürich haben den Start ihrer Fusionsverhandlungen in einer Medienmitteilung bekanntgegeben. Ziel sei es, „eine starke, lokale Anbieterin“ auf den Weg zu bringen, die „zukunftsorientierte Gebäudetechnik gewerkübergreifend konzipieren und installieren könnte“, heisst es.

    Gemäss der Energiestrategie 2050 des Bundes soll der Energieverbrauch in Gebäuden über Sanierungen der Haustechnik halbiert werden. Die auf Gebäudetechnik spezialisierten Gesellschaften Poenina und Burkhalter wollen zur Verbrauchsreduzierung beitragen, indem sie sämtliche Leistungen der Gebäudetechnik künftig aus einer Hand anbieten. Dies markiere ein „zukunftsweisendes Angebot im Bereich der Gebäudetechnik“ und könne einen Beitrag zur Energiewende leisten.

    Zugleich versprechen sich beide Gesellschaften einen Wachstumsschub und die Schaffung zusätzlicher Stellen. Durch die schweizweite Präsenz der Burkhalter Gruppe will sich Poenina neue Kundenfelder erschliessen. Voraussichtlich am 31. März will Poenina bei der Bilanz-Medienkonferenz über die weiteren Pläne informieren.

  • Holcim emittiert erste nachhaltige Anleihen

    Holcim emittiert erste nachhaltige Anleihen

    Holcim hat zwei Anleihen in Schweizer Franken emittiert, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind und den Klimaschutz in den Mittelpunkt der Finanzierungsstrategie stellen. Die Bonds brachten 325 Millionen und 100 Millionen Franken ein, mit Fälligkeiten 2026 und 2032 und zu einem jährlichen Zinssatz von 0,35 beziehungsweise 0,90 Prozent.

    Sollte Holcim sein Klimaziel nicht erreichen, haben die Anlegerinnen und Anleger Anspruch auf einen höheren Kupon. „Wir sind stolz darauf, das erste Unternehmen zu sein, das eine Anleihe mit Nachhaltigkeitsbezug auf dem Schweizer Franken-Markt auflegt“, wird CFO Géraldine Picaud in einer Unternehmensmitteilung zitiert. „Die Anleihe hat neue ESG-Investoren angezogen, die ihr Vertrauen in die Finanzkraft, die Strategie und die Fähigkeit von Holcim, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, unter Beweis stellen.“

    Mit den aktuellen Transaktionen baue Holcim seine globale Führungsposition in diesem Bereich aus. Bisher habe das Unternehmen rund 6,7 Milliarden an nachhaltigen Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen. Diese aktuelle Transaktion stelle im Rahmen der „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu mehr als 40 Prozent nachhaltiger Finanzierungsverträge dar.

    Dies war Holcims dritte Transaktion auf dem Schweizer Markt für öffentliche Anleihen in den vergangenen zehn Monaten. Sie erlaubten es dem Unternehmen, insgesamt 1,1 Milliarden Franken aufzunehmen.

  • Swiss Prime Site Solutions schliesst Erstemission von Fonds ab

    Swiss Prime Site Solutions schliesst Erstemission von Fonds ab

    Am 1. November 2021 hatte die Zeichnungsfrist des Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial begonnen. Bei der am 10. Dezember 2021 abgeschlossenen Frist habe der Immobilienfonds insgesamt 144,2 Millionen Franken eingespielt, informiert Swiss Prime Site Solutions in einer Mitteilung. Sie verteilen sich auf insgesamt 1’441’705 Fondsanteile.

    Die Gruppengesellschaft von Swiss Prime Site nutzt das neue Eigenkapital für den Aufbau eines Immobilienportfolios. Der Emissionserlös sei bereits vollständig in den Kauf von Immobilien im Gesamtwert von 220 Millionen geflossen, heisst es in der Mitteilung. Der erste Immobilienfonds von Swiss Prime Site Solutions verfügt damit zum Start über 13 Liegenschaften. Der Fokus des Fonds liege auf „Gewerbeimmobilien an wirtschaftlich guten und etablierten Lagen“, erläutert Swiss Prime Site Solutions.

  • Nachhaltigkeit treibt Immobilienpreise

    Nachhaltigkeit treibt Immobilienpreise

    Der Schweizer Immobilienmarkt bleibe auch 2022 für Investoren attraktiv, schreibt EY Schweiz in einer Mitteilung zum Immobilien Trendbarometer 2022 der Beratungsgesellschaft. Den Erhebungen von EY zufolge wird der Immobilienmarkt aktuell von den drei Faktoren Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Pandemie bestimmt. Die überwiegende Mehrheit der Investoren ist zudem der Meinung, dass das Investitionsvolumen insgesamt auf dem Niveau vom Vorjahr verbleiben wird.

    Bereits im vergangenen Jahr verstärkte die Pandemie den Fokus der Investoren auf Wohnimmobilien. „Diese eindeutige Präferenz zeigt sich auch für das Jahr 2022 deutlich, denn das Wohnsegment wird gegenüber anderen Nutzungsarten weiterhin klar favorisiert“, wird  Tizian Scheidegger, Senior Consultant Real Estate Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Auch Logistik- und Gesundheitsimmobilien erfreuen sich wie im Vorjahr grosser Beliebtheit.“

    Fast neun von zehn für die Studie Befragten sind der Ansicht, dass Nachhaltigkeitskriterien den Ausschlag bei den Kaufentscheidungen institutioneller Investoren geben. Drei Viertel der Investoren haben bei nachhaltigen Immobilien Preisaufschläge beobachtet. Gleichzeitig sind mehr als neun von zehn Befragten der Ansicht, dass die Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien im Immobiliensektor noch am Anfang steht. Ebenso viele Investoren sprechen sich für die Erstellung von CO2-Bilanzen von Gebäuden oder Immobilienportfolios aus. Einer intelligenten Infrastruktur mit Ladestationen, Konnektivität und intelligenten Energiekonzepten schreiben 97 Prozent der Investoren eine hohe Bedeutung zu.

  • Michael Qamar baut für Capital Bay das Geschäft in der Schweiz aus

    Michael Qamar baut für Capital Bay das Geschäft in der Schweiz aus

    Berlin, 18. Januar 2022 – Die inhabergeführte Capital Bay Group, ein international integrierter Asset Manager, Investmentfonds-Manager und branchenübergreifender Immobilienentwickler, hat Michael Qamar (45) am 1. Januar 2022 zum Direktor Business Development ernannt. Er wird die Geschäftsentwicklung in der Schweiz sowie ausgewählten internationalen Märkten vorantreiben und Eigenkapital bei institutionellen und semiprofessionellen Investoren einwerben.

    Michael Qamar war unter anderem bei der Deutschen Bank und Credit Suisse in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Geschäftsentwicklung und Prozessoptimierung tätig und bringt insgesamt 25 Jahre Erfahrung im Finanzdienstleistungs- und Immobiliensektor mit. Zuletzt baute er die Investor Relations für die europäische Investorenboutique 777 Capital auf, wo er für die Kapitalbeschaffung, Marketing und Public Relations verantwortlich war.

    „Die Schweiz bietet mit einem Anlagevolumen von mehr als 3,5 Billionen Euro vielfältige und attraktive Marktchancen für Capital Bay“, sagt Rolf Engel, CFO der Capital Bay Group. „Aus diesem Grund intensivieren wir unsere Beziehungen zu Schweizer Anlegern und bauen unser internationales Geschäft weiter aus. Wir freuen uns mit Michael Qamar einen erfahrenen Experten für uns gewonnen zu haben.“

    „Ich freue mich mein breites Netzwerk, welches ich in den letzten Jahren aufgebaut habe, im Rahmen meiner neuen Herausforderung bei Capital Bay einzubringen zu können“, sagt Michael Qamar, Direktor Business Development bei der Capital Bay Group.

    Über Capital Bay Group
    Die Capital Bay Group ist ein inhabergeführter, unabhängiger und auf sämtlichen Wertschöpfungsstufen integrierter Investment-, Asset-, Property- und Facility Manager für Immobilien aller Nutzungsarten. Insgesamt managt die Capital Bay Group ein Immobilienvermögen in Höhe von EUR 7 Milliarden mit Schwerpunkt in Deutschland und den angrenzenden europäischen Nachbarländern. Innerhalb der Capital Bay Group übernimmt die deutsche Capital Bay GmbH das Transaktionsmanagement, die Entwicklung und die Verwaltung von Immobilien. Zum Leistungsspektrum gehören u.a. die Schaffung von Baurecht, die Planung und Umsetzung von Neubauvorhaben, die Konversion und Revitalisierung von Bestandsimmobilien sowie das Baumanagement mit eigenen Expertenteams und externen Partnern. Capital Bay Fund Management Sarl, ein vollregulierter, unabhängiger Alternative Investment Fund Manager (AIFM) mit Sitz in Luxemburg, betreut nationale und internationale, institutionelle und semi-professionelle Investoren in allen Bereichen von Real Estate Investments. Institutionellen und semi-professionellen Investoren bietet die Capital Bay Group somit die gesamte Bandbreite von direkten und indirekten regulierten und nicht regulierten Immobilien Investments. Zusätzlich verfügt die Capital Bay Group mit ihrem exklusiven Kooperationspartner, der 360 Operator GmbH, über Zugriff auf eine Plattform für das operative Management von Betreiberimmobilien. Das Portfolio der international agierenden 360 Operator GmbH umfasst über 70 Objekte mit mehr als 10.000 Einheiten.

    https://capitalbay.de/

  • Steiner AG verkauft Wohnbauprojekt in Suhr an Corpora

    Steiner AG verkauft Wohnbauprojekt in Suhr an Corpora

    Am Neumattweg Ost in Suhr sollen 13 Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 146 Wohnungen entstehen. Die Überbauung ist auf die Nutzung durch verschiedene Altersgruppen und Familiengrössen ausgelegt, informiert die Steiner AG in einer Mitteilung. Die Immobilienentwicklerin aus Zürich hat sich entschlossen, das Projekt noch vor Realisierung an die Corpora Immobilien AG aus Aarau zu veräussern.

    „Mit der Corpora Immobilien AG, Aarau konnten wir dieses umfangreiche Projekt an einen entwicklungskompetenten Investor mit lokaler Verankerung verkaufen, welcher die erfolgreiche Weiterentwicklung und Realisierung dieser attraktiven Wohnüberbauung sicherstellt“, wird  Projektmanager Daniel F. Hauri in der Mitteilung zitiert. Zum Kaufpreis für das rund 1,6 Hektaren grosse Areal werden dort keine Angaben gemacht. Als Hintergrund für den Verkauf führt Steiner eine im vergangenen Jahr eingeleitete Anpassung des Portfolios an.

  • Architonic ArchDaily übernimmt Designboom

    Architonic ArchDaily übernimmt Designboom

    Die 2008 gegründete Online-Plattform ArchDaily ist auf die Bedürfnisse von Architekten und Designern ausgerichtet. Unter anderem bietet ArchDaily eine Datenbank für innovative Architekturprogramme und Informationen zu von der Branche genutzten Produkten und Materialien an. Vor rund zwei Jahren fusionierte ArchDaily mit dem seit 2015 zur NZZ-Mediengruppe gehörenden Unternehmen Architonic. Die  2003 lancierte Plattform bietet ein Recherchetool für Architekten an.

    Nun habe Architonic ArchDaily das internationale Online-Magazin Designboom übernommen, informiert die NZZ-Mediengruppe in einer Mitteilung. „Unsere Unternehmen sind international marktführend und geniessen dank der selektiven Auswahl ihrer Inhalte eine hohe Glaubwürdigkeit in der Branche“, wird Stephan Bachmann in der Mitteilung zitiert. Dem Architonic ArchDaily-CEO zufolge decken die drei Plattformen „dabei jeweils spezifische Interessen zu Produkt-, Projekt- und News-Inhalten ab“. Zusammen zählten sie jährlich mehr als 270 Millionen Besuche.

    Auch nach der Transaktion sollen Architonic, ArchDaily und Designboom ihre eigenständigen Markenauftritte fortführen. Rechtlich werden die Unternehmen Architonic ArchDaily und Designboom in der Organisation DAAily Platforms zusammengeführt. Über den Kaufpreis für die Übernahme haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.