Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Basler Immobilien bleiben lohnende Investition

    Basler Immobilien bleiben lohnende Investition

    Renditeobjekte im Kanton Basel-Stadt hätten sich auch 2021 als „krisenresistente Investition“ erwiesen, leitet die Basler Kantonalbank (BKB) eine Mitteilung zum von ihr in Zusammenarbeit mit der IAZI AG erstellten Immobilienkompass ein. Der Mitteilung zufolge haben 2021 alle Liegenschaftskategorien ihre Performance gegenüber 2020 gesteigert. Wohnobjekte hätten im Berichtsjahr gar „eine rekordhohe Gesamtperformance“ von 7,9 Prozent realisiert, schreibt die BKB.

    Den grössten Zuwachs haben die Analysten des aktuellen Immobilienkompasses mit 1,0 Prozentpunkten auf 7,1 Prozent bei den gemischt genutzten Immobilien beobachtet. Büro- und Gewerbeimmobilien hinkten mit einer Erholung um 0,4 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent deutlich hinterher.

    Die Steigerung der Gesamtperformance sei über alle Liegenschaftskategorien hinweg vor allem von Wertsteigerungen getragen worden, erläutern die Analysten. Bei der den Wertzuwachs ausklammernden Bruttorendite ergebe sich daher „ein anderes Bild“.

    Hier haben die Analysten im Berichtsjahr unter 4 Prozent liegende Bruttorenditen in Basel, Binningen und Bottmingen beobachtet. Generell gelte, dass die Rendite umso tiefer ausfalle, je zentraler die Immobilie gelegen sei. Die Analysten führen dies auf das verschärfte Gesetz zur Wohnraumförderung zurück, nach dem Mietzinsanpassungen in Folge von Sanierungen „nur noch in beschränktem Ausmass“ möglich seien.

  • Holcim steigert Umsatz deutlich

    Holcim steigert Umsatz deutlich

    Der Baustoffkonzern Holcim mit Sitz in Zug meldet positive Wirtschaftszahlen für das erste Quartal 2022. Laut Medienmitteilung ist der Nettoverkaufsertrag von 5,36 Milliarden Franken auf 6,44 Milliarden Franken gestiegen. Der Umsatz ist somit um 20,1 Prozent gestiegen. Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 614 Millionen Franken. EBIT und Umsatz erreichen somit laut der Mitteilung einen „rekordhohen“ Stand. Besonders positiv entwickelte sich laut der Mitteilung das Segment Dachsysteme mit einer EBIT-Marge von 17 Prozent.

    „Ich bin sehr zuversichtlich über den Rekordstart in das Jahr, der eine solide Grundlage für unsere Strategie 2025 ‚Accelerating Green Growth‘ schafft“, wird CEO Jan Jenisch zitiert. Zum genannten „beschleunigten grünen Wachstum“ hat Holcim erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. „Der Bericht ist ein Novum in unserer Branche und gibt einen Überblick über unsere Massnahmen zur Dekarbonisierung, die von klimafreundlichen Baulösungen bis hin zur zirkulären Bauwirtschaft und Technologien der nächsten Generation reichen“, wird Jenisch weiter zitiert.

    Im weltweiten Überblick der Holcim-Aktivitäten wird die Region Nordamerika mit den USA und Kanada als Wachstumsmärkten hervorgehoben. Auch in der Region Lateinamerika verzeichneten Argentinien, Kolumbien und El Salvador ein gutes Marktwachstum.

    Europa habe hervorragend abgeschnitten. Durch eine starke Preisgestaltung habe das Unternehmen die Auswirkungen der Kosteninflation eindämmen können. Zudem gab es eine gute Marktnachfrage in Osteuropa.

    Im Nahen Osten und Afrika konnte die Kosteninflation gut aufgefangen werden, heisst es in dem Bericht. Asien und Ozeanien war angesichts der Kosteninflation schwierig. Bessere Geschäfte in China und eine verbesserte Rentabilität in Australien trugen dazu bei, die schwächere Zementnachfrage in der Region teilweise auszugleichen.

  • Avobis übernimmt die Kreditfabrik und untermauert seine Führungsposition

    Avobis übernimmt die Kreditfabrik und untermauert seine Führungsposition

    Die Avobis Invest AG übernimmt die Kreditfabrik AG rückwirkend auf den 1. Januar 2022 mitsamt dem Kundenstamm und den Kreditspezialisten und untermauert damit die Führungsposition im Bereich des Hypotheken-Servicings. Mit den übernommenen Kundenbeziehungen verwaltet Avobis nun ein Kreditvolumen von über zwölf Milliarden Franken und baut damit seine Nummer 1-Stellung im Markt noch weiter aus. Zudem verfügt die Avobis Invest AG über eine Bewilligung der FINMA als Vermögensverwalterin für kollektive Kapitalanlagen und bietet mittlerweile das breiteste Dienstleistungsangebot für alle Kundensegmente im Markt an. «Das Hypotheken-Servicing ist für Avobis seit 25 Jahren einer der strategischen Grundpfeiler. Wir freuen uns sehr, dies mit der Integration der Kreditfabrik zu unterstreichen. Avobis ist nun der grösste Anbieter auf dem Schweizer Markt, der sowohl Pensionskassen, Anlagestiftungen, Versicherungen sowie auch alle Arten von Banken als Hypothekar-Servicing-Kunden mit der für sie passenden Lösung betreuen kann», sagt Andreas Granella, Geschäftsführer der Avobis Invest AG. Auch Stefan Hermann, bisheriger Verwaltungsratspräsident der Kreditfabrik AG, ist überzeugt: «Unsere Kunden profitieren nun vom geballten Know-how und der Kompetenz beider Unternehmen – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.»

    Neue Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Anleger
    Die Avobis Invest AG plant zudem, den Bereich der Investmentprodukte weiter zu verstärken, um die Position als One-Stop-Shop für alle Dienstleistungen entlang der gesamten Immobilien-Wertschöpfungskette zu stärken. Dafür soll die bereits seit 20 Jahren bestehende Palette an Anlagemöglichkeiten für institutionelle Investoren um weitere Investmentprodukte erweitert werden. Die Entwicklung erfolgt in den nächsten 12 Monaten und ermöglicht Investoren spannende Anlagemöglichkeiten auf der Aktiv- sowie auch auf der Passivseite der Bilanz.


    Medienkontakt
    Nicole Fankhauser
    Communications Manager
    Tel. +41 58 255 39 42
    communications@avobis.ch

  • Regierungsrat beantragt Kredit für Innovationspark Dübendorf

    Regierungsrat beantragt Kredit für Innovationspark Dübendorf

    Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat dem Kantonsrat drei Vorlagen für die Entwicklung des Flugplatzareals in Dübendorf vorgelegt, informiert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Sie fussen auf einem Synthesebericht des Regierungsrats, der dem Kantonsrat im November 2021 überwiesen wurde. Mit den drei Vorlagen sollen die weiteren Planungs- und Umsetzungsarbeiten aufgegleist werden.

    Bei der ersten Vorlage handelt es sich um eine auf den Synthesebericht abgestimmte Teilrevision des kantonalen Richtplans. Sie ist mit dem rechtskräftigen kantonalen Gestaltungsplan Innovationspark Zürich abgestimmt, auf dessen Grundlage Baugesuche eingereicht werden können, erläutert die Staatskanzlei. In der Teilrevision werden die planerischen Eckwerte für den geplanten Innovationspark Zürich festgeschrieben.

    Mit der zweiten Vorlage beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat 97,45 Millionen Franken für die schrittweise Entwicklung des Innovationsparks. 44 Millionen Franken sollen dabei in Form von Darlehen vergeben werden. Der Innovationspark solle zudem „etappenweise, nach Bedarf der Nutzenden und umweltschonend“ entwickelt werden, was auch die finanziellen Risiken weiter minimiere, heisst es in der Mitteilung.

    Die dritte Vorlage sieht weitere 8,2 Millionen Franken für die Planung des Forschungs-, Test- und Werkflugplatzes in Dübendorf vor. Mit dem Beschluss über die Vorlage entscheide der Kantonsrat auch darüber, ob der Kanton bei der aviatischen Nutzung des Areals eine aktive Rolle übernehmen wolle oder nicht, erläutert die Staatskanzlei.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) reagiert erfreut auf die Entscheidung des Regierungsrates. Es sei für den Innovations- und Forschungsplatz Zürich zentral, dem Innovationspark die richtigen Rahmenbedingungen zu geben, schreibt sie in einer Stellungnahme. Der ZHK ist es ein „wichtiges Anliegen…, dass die Flugpiste auf dem Areal in Dübendorf erhalten bleibt“. Dieser hebe den Standort von anderen Forschungs- und Innovationsstandorten ab.

  • Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,40 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 20,0 Prozent. In Lokalwährungen sei ein Wachstum von 21,9 Prozent realisiert worden, schreibt Sika.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des Konzerns mit zweistelligen Wachstumsraten in Lokalwährungen beigetragen. Das stärkste Wachstum wurde dabei mit 36,2 Prozent in der Region Americas realisiert. In der umsatzstärksten Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) zogen die Umsätze um 18,1 Prozent auf 1,04 Milliarden Franken an.

    Für das Gesamtjahr strebt Sika ein Umsatzwachstum von deutlich mehr als 10 Prozent in Lokalwährungen auf einen Gesamtumsatz von erstmals mehr als 10 Milliarden Franken an. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional um mindestens 15 Prozent gesteigert werden.

    Sika sieht den Bausektor „vom Megatrend Kliamwandel“ und einem damit verbundenen Wechsel zu nachhaltigem Bauen geprägt. Hier ist der Konzern nach eigenen Angaben gut aufgestellt. „Mit unseren umweltfreundlichen und innovativen Lösungen positionieren wir uns als Nachhaltigkeitschampion und leisten gemeinsam mit unseren Kunden einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität in der Bau- und Fahrzeugindustrie“, wird Konzernleitungsvorsitzender Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. Die im November 2021 aufgegleiste Übernahme des ehemaligen Bauchemiegeschäfts der BASF-Gruppe (MBCC Group) soll aus Sika laut Mitteilung zudem einen „Schlüsselspieler für mehr Nachhaltigkeit“ machen.

  • GenTwo lanciert erstes Immobilienzertifikat im Metaverse

    GenTwo lanciert erstes Immobilienzertifikat im Metaverse

    Drei Unternehmen bringen gemeinsam das erste Anlageprodukt für digitale Immobilien im Metaverse auf den Markt, das Criptonite Metaverse Real Estate AMC. Dafür haben sich der Verbriefungsspezialist GenTwo Digital aus Zürich, der in Lissabon ansässige NFT-Marktplatz für Luxusmarken, Exclusible, und der Genfer Vermögensverwalter von Kryptowährungen, Criptonite, zusammengeschlossen. Zur Feier der Markteinführung des aktiv verwaltete Zertifikats (AMC) Criptonite Metaverse Real Estate findet am Abend des 8. April in Decentraland die Crypto Night Party statt. Dies ist die erste Veranstaltung von GenTwos web3-Konferenzveranstalter AssetRush.

    Laut einer Medienmitteilung stehen im Mittelpunkt dieses „exklusiven Anlageprodukts“ digitale Luxusimmobilien, also NFTs (Non Fungible Tokens), im Metaverse, einem künftigen riesigen Verbund virtueller Welten samt virtueller Wirtschaft und virtueller Gesellschaften. Das Anlageprodukt soll institutionellen Anlegern eine direkte Beteiligung an der Entwicklung des Metaverse und digitaler Vermögenswerte erlauben.

    „Wir sind stolz, angesichts der unglaublichen Möglichkeiten, die das Metaverse bietet, unser nächstes bedeutendes Metaverse-Anlageprodukt anzukündigen“, wird GenTwo-CEO Philippe Naegeli zitiert. „Wir sind überzeugt davon, dass unsere kuratierten digitalen Luxusimmobilien sowohl neuen als auch kryptoerfahrenen professionellen Anlegern die notwendige Sicherheit geben werden, um ihre ersten Schritte ins Metaverse zu wagen“, so Exclusible-Mitgründer Romain Girbal. „Dank diesem AMC muss man kein ,Geek‘ sein, um in das Metaverse zu investieren.“

  • Raiffeisen rechnet mit abschwächender Preisdynamik bei Wohneigentum

    Raiffeisen rechnet mit abschwächender Preisdynamik bei Wohneigentum

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum haben nach Anstiegen in den Vorquartalen auch im ersten Quartal 2022 weiter angezogen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Transaktionspreisindex der Genossenschaftsbankengruppe. Dabei legten die Preise für Einfamilienhäuser schweizweit im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 Prozent und im Jahresvergleich um 9,5 Prozent zu. Für selbstgenutztes Stockwerkeigentum musste 0,2 Prozent mehr bezahlt werden als im Vorquartal. Im Jahresvergleich legten die Preise um durchschnittlich 6,6 Prozent zu.

    Damit habe sich die Preisdynamik am Markt für selbstgenutztes Wohneigentum im Vergleich zu den Vorquartalen etwas abgeschwächt, heisst es in der Mitteilung. „Aufgrund der jüngst deutlich gestiegenen Hypothekarzinsen und der restriktiven Eigenkapital- und Tragbarkeitsanforderungen, die den Käuferkreis bei steigenden Preisen mehr und mehr einschränken, rechnen wir mit einer weiteren Abschwächung der Preisdynamik im Markt für selbstgenutztes Wohneigentum“, wird  Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, dort zitiert.

    Nach Regionen betrachtet weist die Entwicklung der Preise jedoch starke Unterschiede aus. So zogen die Preise für Einfamilienhäuser in der Region Genfersee und der Ostschweiz mit 15,3 Prozent beziehungsweise 12,5 Prozent im Jahresvergleich stark überdurchschnittlich an. Der geringste Preisanstieg im Jahresvergleich wurde mit 4,0 Prozent in der Ostschweiz registriert. Zudem haben die Analysten überdurchschnittliche Anstiege der Hauspreise in touristischen Gemeinden und urbanen Zentren beobachtet.

  • Preise für Wohneigentum ziehen weiter an

    Preise für Wohneigentum ziehen weiter an

    Die Preise für Wohneigentum sind im März weiter gestiegen, informiert der zur Zürcher SMG Swiss Marketplace Group gehörende Freiburger Immobilienmarktplatz ImmoScout24 in einer Mitteilung. Dem von der Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhobenen aktuellen Swiss Real Estate Offer Index zufolge zogen die Preise für Einfamilienhäuser im März im Vergleich zum Februar um 0,5 Prozent an. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg um 6,6 Prozent gemessen.

    Die Preise für Eigentumswohnungen legten im März im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu. Gegenüber dem März 2021 haben die Analysten des Index einen Preisanstieg um 8,0 Prozent beobachtet.

    Die Mieten blieben im März hingegen schweizweit sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich konstant. Leichte Rückgänge bei den Angebotsmieten in den Regionen Zentralschweiz, Grossregion Zürich und Nordwestschweiz glichen dabei Anstiege im Mittelland und im Tessin aus.

    „Obwohl sich im Immobilienmarkt noch keine direkten Auswirkungen des Kriegs zeigen, dürfte dieser die Wohnkosten indirekt durch die Energiepreise beeinflussen“, wird Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung zitiert. „Sollten sich Öl und Gas dauerhaft auf einem hohen Preisniveau bewegen, könnte dies zu einem empfindlichen Anstieg der Nebenkosten führen.“ In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Die Andermatt Swiss Alps Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 201,1 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert das für Entwicklung, Realisierung und Betrieb der Feriendestination zuständige Unternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht diese einem Wachstum um 30 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte im selben Zeitraum um rund 20 Millionen auf 25,3 Millionen Franken zu. Als Reinergebnis wurde ein Verlust von 8,0 Millionen Franken ausgewiesen. Damit sei das Ergebnis aus dem Vorjahr um 24,4 Millionen Franken verbessert worden, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe.

    „Es ist sehr erfreulich, dass wir 2021 unseren Umsatz und die Profitabilität massiv steigern konnten“, wird Gruppen-CEO Raphael Krucker in der Mitteilung zitiert. Zu den guten Entwicklungen haben zum einen im Jahresvergleich um 58 Prozent höhere Immobilienverkäufe im Wert von 122 Millionen Franken beigetragen. Zum anderen wiesen die beiden Hotels der Gruppe, The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen, aufgrund der Steigerung von Umsatz und Auslastung sowie von der Reduktion von Kosten erstmals ein positives operatives Ergebnis aus.

    Die SkiArena Andermatt-Sedrun habe in der Wintersaison hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie und im Sommer unter dem schlechten Wetter gelitten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Konkret fielen die Umsätze der Andermatt-Sedrun Sport AG mit 21,6 Millionen Franken rund 10 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

  • Investis wächst profitabel

    Investis wächst profitabel

    Investis hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 216 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die auf Wohnungen im mittleren Preissegment in der Genferseeregion spezialisierte Immobiliengruppe mit Sitz in Zürich in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 21 Prozent.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Neubewertungen legte im selben Zeitraum um 18 Prozent auf 54 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog um 73 Prozent auf 235 Millionen Franken an. Hier ist ein Gewinn aus Neubewertungseffekten in Höhe von 184 Millionen Franken enthalten.

    Der Reingewinn fiel mit 235 Millionen um 99 Millionen Franken höher als 2020 aus. Der Wert des Immobilienportfolios belief sich per Ende 2021 auf 1,735 Milliarden Franken. Zum Jahresende 2020 waren 1,490 Milliarden Franken bilanziert.

    Er sei „sehr stolz auf alles, was seit unserem Börsengang im Jahr 2016 erreicht wurde“, wird Stéphane Bonvin, CEO der Investis-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Alle Ziele, die wir uns beim IPO gesetzt hatten, wurden übertroffen.“ Zu den guten Entwicklungen haben laut Bonvin sowohl das Geschäft mit Immobilien als auch das Geschäft mit Dienstleistungen für Immobilien beigetragen.

    Für die nahe Zukunft geht Investis von wachsender Nachfrage nach Wohnungen in der Genferseeregion und daraus resultierenden steigenden Preisen aus. Hier will die Gruppe ihr Immobilienportfolio im laufenden Jahr weiter optimieren. Im Geschäftsbereich Immobiliendienstleistungen soll die Digitalisierung vorangetrieben werden.

  • Erfolgreichstes Geschäftsjahr von Miele mit plus 7,5% Umsatz 

    Erfolgreichstes Geschäftsjahr von Miele mit plus 7,5% Umsatz 

    Das Geschäft der Miele Gruppe wurde im abgelaufenen Jahr von starken gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Einerseits sorgte die historische Sonderkonjunktur aufgrund von Corona für kräftigen Rückenwind. Andererseits spürt auch Miele die Störungen in den weltweiten Lieferketten, insbesondere bei den Halbleitern. Dennoch wurden 2021 mehr Geräte produziert und verkauft als jemals zuvor in der 123-jährigen Geschichte der Premiummarke. Der Auftragsbestand zum Start ins neue Jahr ist ebenfalls so hoch wie nie, sodass die Zeichen auch für 2022 auf Wachstum stehen. Um die teils deutlich verlängerten Lieferzeiten wieder zu verkürzen, produziert Miele in allen Werken mit grösstmöglicher Auslastung. 

    Die Perspektiven für den weiteren Verlauf des Jahres sind demgegenüber durch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt, wo Miele, wie auch in Russland, mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten ist. Geschäftsleitung und Belegschaft der Miele Gruppe sind tief erschüttert über das Leid der Menschen im Kriegsgebiet und auf den Fluchtrouten. Es gibt eine grosse Welle der Hilfsbereitschaft im gesamten Konzern, die beim Schutz der 54 Miele-Beschäftigten in der Ukraine und ihrer Familien beginnt, aber auch weit darüber hinaus geht. Aufgrund der geopolitischen Situation und den Unwägbarkeiten, die sich daraus ergeben, hat die Miele Gruppe – über die aktuell verhängten EU-Sanktionen hinaus – die Lieferung von Geräten nach Russland mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres komplett eingestellt. Ausgenommen bleiben Produkte für die medizinische Versorgung, soweit diese nicht auch von Sanktionen erfasst sind. Die eigenen Shops (Miele Experience Center) und der Webshop sind bereits seit vergangener Woche geschlossen und die Investitionen in den Markt eingefroren. Die Arbeitsplätze der mehr als 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch deren Bezahlung bleiben für mindestens sechs Monate erhalten.

    Positive Entwicklung in allen Regionen und Produktbereichen
    Mit dem für 2021 ausgewiesenen Umsatzzuwachs ist die Miele Gruppe deutlich stärker gewachsen als im langjährigen Mittel, wozu vor allem Osteuropa, China und die USA überproportionale Beiträge geleistet haben. In Deutschland hat Miele 1,39 Milliarden Euro Umsatz erzielt und damit auf sehr hohem Niveau weitere 5,1 Prozent hinzugewonnen. Und auch die Schweiz trug mit dem erfolgreichsten Geschäftsjahr seit der Gründung ihren Teil dazu bei. „Wir sind stolz, dass Miele Schweiz auch in diesem Jahr wieder grosses Vertrauen geschenkt wurde. Nicht umsonst haben uns die Kundinnen und Kunden bereits zum fünften Mal in Folge zum Most Trusted Brand gewählt», berichtet Rico Fallegger, Managing Director Miele Schweiz.

    Weitere Informationen unter: www.miele.ch

  • Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Kredite als Ergänzung zu traditionellen Finanzierungen
    In der Schweiz etabliert sich Private Real Estate Debt zunehmend als eine alternative Immobilienfinanzierungsform. Dies vor allem deshalb, weil strukturelle Veränderungen auf dem traditionellen Kreditmarkt und strengere Regularien dazu geführt haben, dass traditionelle Hypothekarinstitute zunehmend Zurückhaltung bei der Kapitalleihe üben. Private Real Estate Debt ergänzt die klassische Hypothek und richtet sich unter anderem an kleinere und mittlere Immobilienentwickler, welche immer mehr Schwierigkeiten haben, eine Finanzierung durch traditionelle Quellen zu erhalten. Immobiliengesellschaften und private Immobilienbesitzer nutzen diese Finanzierungslösung aus Gründen der Renditeoptimierung, Kapitalbefreiung sowie als Liquiditätsquelle für eine Asset-Reallokation. In jedem Fall werden die Finanzierungen mit nachrangigen Schuldbriefen von Schweizer Immobilien gesichert.

    Die Vorteile für Investoren
    Für Investoren eröffnet sich ein regulierter Weg, um in hypothekarisch gesicherte Kredite zu investieren. Der Bonitätsprüfung und Projektsicherheit werden grösste Bedeutung beigemessen. Die Anlageklasse weist dank regelmässiger Zinszahlungen einen Fixed-Income-Charakter mit Bezug auf den Schweizer Immobilienmarkt und nur eine geringe Korrelation zu den Aktienmärkten auf.

    Über Property One
    Property One ist eine unabhängige, inhabergeführte Unternehmensgruppe im Besitz von privaten Aktionären, bestehend aus den Aktiengesellschaften Property One Partners AG, Property One Investors AG und Property One Ticino SA. Sie erbringt Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Immobilien. Unter einem Dach vereint die Gruppe die vier Geschäftsbereiche Investment Management, Entwicklung und Planung, Vermarktung sowie Immobilien Family Office. Property One kombiniert Kompetenzen rund um Immobilien mit dem Wissen zu Finanzanlagen. IBis dato wurden Kreditanfragen, welche ein Volumen von jährlich CHF 1 Mia. überstiegen, bearbeitet. Und es wurden bislang über mehrere hunderte Millionen Franken nachrangige Kredite gewährt. Das Unternehmen beschäftigt über 40 Immobilien- und Finanzspezialisten an den Standorten Zürich, Zug und Ascona.

    CTA: Erfahren Sie mehr zum Thema Private Real Estate Debt.

    Die Informationen in diesem Dokument sind mit grösster Sorgfalt und nach bestem Gewissen erstellt, sind ausschliesslich für Informationszwecke gedacht und stellen keine Anlageberatung dar. In diesem Dokument enthaltene Meinungen und Beurteilungen können sich ändern und geben den Standpunkt von Property One Investors AG (POI) wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für die aktuelle oder künftige Entwicklung. Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial.




  • Warteck Invest wächst profitabel

    Warteck Invest wächst profitabel

    Trotz andauernder Pandemie sei 2021 ein erfolgreiches Geschäftsjahr gewesen, schreibt Warteck Invest in einer Mitteilung. Konkret hatte die Basler Immobiliengesellschaft ihren Reingewinn um 2,4 Prozent auf 27,4 Millionen Franken gesteigert. Unter Ausklammerung des Gewinns aus der Neubewertung von Liegenschaften wurde ein Wachstum um 5,6 Prozent auf 17,4 Millionen Franken realisiert.

    Der Erfolg aus Vermietung lag mit 36,9 Millionen Franken um 0,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Finanzaufwendungen gingen im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf 5,5 Millionen Franken zurück. Die Leerstandsquote konnte gegenüber 2020 um 0,6 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent gesenkt werden.

    Der Marktwert des Immobilienportfolios von Warteck Invest legte im Verlauf des Berichtsjahres um 35,8 Millionen auf 874,4 Millionen Franken zu. Die Steigerung wurde dabei nicht durch Zukäufe, sondern durch Investitionen in Neubau- und Sanierungsprojekte sowie daraus resultierenden Neubewertungen realisiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Immobiliengesellschaft insgesamt 22,8 Millionen Franken in laufende Projekte investiert. Eine Projektpipeline im Gesamtvolumen von über 270 Millionen Franken soll weiteres Wachstum in den kommenden fünf bis sieben Jahren generieren.

  • Fundamenta Real Estate knackt die Milliardengrenze

    Fundamenta Real Estate knackt die Milliardengrenze

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat das Portfolio der Zuger Immobiliengesellschaft per Ende Geschäftsjahr 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Konkret legte der Wert des Immobilienportfolios im Jahresverlauf von 991,9 Millionen auf knapp 1,10 Milliarden Franken zu. Fundamenta Real Estate führt das Wachstum vorrangig auf die Fertigstellung und Überführung von zwei Neubauprojekten, den Abschluss dreier Repositionierungen und dem Zukauf von vier Bestandsobjekten zurück. Aus Neubewertungen resultierte ein Wertanstieg um 15,3 Millionen Franken.

    Der Netto-Ist-Mietertrag lag 2021 mit 37,2 Millionen Franken um 11,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn legte im selben Zeitraum um 8,4 Prozent auf 28,9 Millionen Franken zu. Dabei habe ein Vorjahreserfolg aus dem Verkauf dreier Renditeliegenschaften „durch ein hervorragendes operatives Resultat sowie einen höheren Neubewertungseffekt“ überkompensiert werden können, schreibt die Immobiliengesellschaft. Beide Effekte ausgeklammert stieg der Reingewinn im Jahresvergleich um 14,7 Prozent auf 17,7 Millionen Franken an. Die Leerstandsquote wurde im Jahresvergleich von 3,5 „auf historisch tiefe 2,5 Prozent“ gesenkt.

    „Unser Wohnfokus hat sich auch im zweiten Pandemiejahr bewährt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Fundamenta Real Estate AG, in der Mitteilung zitiert. „Die konsequente Ausrichtung des Portfolios an der Marktnachfrage sowie das ganzheitliche und aktive Asset Management haben wiederum zu sehr guten Ergebnissen geführt.“

  • HIAG bleibt auf Wachstumskurs

    HIAG bleibt auf Wachstumskurs

    HIAG habe 2021 die eigene Stellung im Schweizer Immobilienmarkt gestärkt und die Finanzkennzahlen massgeblich verbessert, erläutert die HIAG Immobilien Holding AG in einer Mitteilung. Ihr zufolge haben alle drei Geschäftsfelder der Basler Immobilienfirma zur Fortsetzung des Wachstumskurses beigetragen. Dabei konnte der Liegenschaftsertrag im Jahresvergleich um 5,7 Prozent auf 63,1 Millionen Franken gesteigert werden.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte von 69,9 Millionen auf 115,1 Millionen Franken zu. Der Reingewinn stieg von 55,2 Millionen auf 89,3 Millionen Franken an. Ohne Neubewertungen und latente Steuern wurden ein EBIT von 54,6 Millionen Franken und ein Reingewinn von 37,0 Millionen Franken realisiert.

    Der Wert des Immobilienportfolios von HIAG legte zum Stichtag Ende 2021 um 8,9 Prozent auf 1,78 Milliarden Franken zu. Die Leerstandsquote habe im Jahresvergleich „trotz des Verkaufs von vollvermieteten Objekten“ von 13,2 auf 10,7 Prozent gesenkt werden können, erläutert HIAG. In der Mitteilung streicht das Unternehmen dabei erfolgreiche Anschlussvermietungen mit teilweise höheren Mieten heraus.

    Auch für das laufende Jahr geht HIAG von einer guten Entwicklung der Geschäfte aus. Das Unternehmen kann sich dabei auf eine Entwicklungspipeline von aktuell mehr als 60 Projekten im Umfang von insgesamt 2,98 Milliarden Franken stützen. HIAG ist auch zukünftig insbesondere am Kauf von Wohnbauland zur schnellen Realisierung von Stockwerkeigentum interessiert. Nicht strategische Liegenschaften sollen für die Wiederverwertung von Kapital veräussert werden.

  • Helvetica plant Kapitalerhöhung

    Helvetica plant Kapitalerhöhung

    Helvetica Property Investors plane, das Kapital ihres Helvetica Swiss Living Fund um rund 130 Millionen Franken zu erhöhen, informiert die Tochtergesellschaft der Zürcher Helvetica Property Group AG in einer Mitteilung. Die neuen Mitteil sollen zum Erwerb von Wohnliegenschaften dienen. Hier prüfe Helvetica derzeit den Kauf von entsprechenden Liegenschaften im Gesamtwert von knapp 330 Millionen Franken, erläutert das auf Immobilien-Fondsleitungs- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen spezialisierte Unternehmen.

    Die Kapitalerhöhung soll Mitte April vorgenommen werden. Konditionen und weitere Details will Helvetica Anfang April, „kurz vor Beginn der Zeichnungsfrist“, kommunizieren. Der Helvetica Swiss Living Fund ist auf qualifizierte Investoren ausgerichtet und wird ausserbörslich gehandelt. Mit dem ausserbörslichen Handel ist die Bank J. Safra Sarasin betraut. Sie wird auch die Kapitalerhöhung federführend begleiten.

  • MoneyPark prognostiziert sinkende Hypothekarzinsen

    MoneyPark prognostiziert sinkende Hypothekarzinsen

    Der Krieg in der Ukraine werde die wirtschaftliche Erholung zum Stocken bringen, prognostiziert MoneyPark im aktuellen Konjunktur- und Zinsupdate des auf  Hypotheken und Immobilien spezialisierten Fintechs aus Pfäffikon. Ihm zufolge sind die Kapitalmarktsätze in Folge des Kriegsausbruchs bereits markant gesunken. Diese Entwicklung sei mit leichter Verzögerung auch bei den Hypothekarzinsen angekommen, schreibt MoneyPark.

    Konkret hat das Unternehmen zwischen dem 24. Februar und dem 8. März eine Senkung der Zinsen für Festhypotheken um 6 bis 8 Basispunkte beobachtet. Am Referenzzinssatz SARON (Swiss Average Rate Overnight) orientierte Hypotheken blieben dagegen unverändert. Für die nächsten Wochen geht MoneyPark von weiteren leichten Senkungen bei den Hypothekarzinsen aus.

    „Es ist derzeit besonders wichtig, die Entwicklung des Kapital- und Hypothekarmarktes zeitnah zu verfolgen“, heisst es im Update. Insbesondere rechnet MoneyPark damit, dass Anbieter von Hypotheken „aufgrund des intensiven Wettbewerbsumfeldes“ befristetet Sonderangebote lancieren werden.

  • Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Die Plazza AG habe 2021 erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret konnte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,6 Millionen Franken 2020 auf 26,1 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 20,0 Millionen auf 20,6 Millionen Franken zu.

    Im Berichtsjahr hätten „marktbedingte Faktoren“ erneut „zu hohen Neubewertungen“ geführt, erläutert Plazza in der Mitteilung weiter. Sie hoben den Gewinn der Immobiliengesellschaft im Jahresvergleich von 63,3 Millionen auf 71,9 Millionen Franken an. Ohne Neubewertungen resultierte eine Gewinnsteigerung von 17,0 Millionen auf 18,1 Millionen Franken.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er sei im 2021 gegenüber 2020 durch den Zukauf  von Liegenschaften im Zürcher Quartier Im Tiergarten von 73 auf 76 Prozent gestiegen, schreibt das Unternehmen. Der Leerstand im Wohnbereich ging gleichzeitig von 3,1 Prozent auf 2,6 Prozent zurück.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Plazza einen Wechsel in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat. Bereits zu Jahresbeginn hat danach der Finanzchef von Plazza, Thomas Casata, vom in den Ruhestand tretenden Ralph Siegle das Amt des CEO übernommen. Im Verwaltungsrat soll Peter Lehmann den mit Erreichung des Rentenalters abtretenden Präsidenten Markus Kellenberger ersetzen.

  • ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    ZKB ermöglicht Investitionen in Flughafenregion Zürich

    Die Zürcher Kantonalbank gibt neu das Tracker-Zertifikat FRZ Flughafenregion Zürich aus. Damit können Investitionswillige gleichzeitig auf 22 verschiedene Unternehmen setzen, die einen Bezug zur Flughafenregion Zürich haben. Das Finanzprodukt wird ab sofort an der SIX Swiss Exchange gehandelt.

    Wie der Standortentwickler FRZ Flughafenregion Zürich in einer Medienmitteilung bekanntgibt, wurde die Zusammensetzung des Aktienpakets von der ZKB festgelegt. Sie habe Schweizer Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen Franken ausgewählt, die im Kanton Zürich ansässig sind und vom Flughafen profitieren. Zudem müssen sie vor der Aufnahme die ZKB-Bewertung „Marktgewicht“ oder „Übergewicht“ tragen.

    „Mit dem Tracker-Zertifikat wird die wirtschaftliche Bedeutung der Region betont“, so Peter Arnold, Head Communications & Business Development der FRZ Flughafenregion Zürich. Wahrscheinlich sei FRZ eine der weltweit ersten Organisationen zur Standortförderung, die eine solche Initiative ergreife. Das Aktienpaket sei ein wichtiges Element im kontinuierlichen Standortmarketing.

    Das Design des Finanzprodukts geht laut FRZ von der Annahme aus, dass Flughafenregionen überdurchschnittlich stark wachsen. Entsprechend sollten die in dieser Region tätigen Unternehmen überdurchschnittliches Potenzial aufweisen.

  • Allreal steigert Unternehmensgewinn

    Allreal steigert Unternehmensgewinn

    Allreal habe im Geschäftsjahr 2021 ein deutlich über Vorjahr liegendes Unternehmesergebnis erzielt, informiert das Immobilienunternehmen mit eigener Generalunternehmung in einer Mitteilung. Konkret wies Allreal einen Gewinn von 182,6 Millionen Franken aus, gegenüber 167,2 Millionen 2020. Unter Ausklammerung des Neubewertungseffekts auf das Immobilienportfolio wurde ein Gewinn von 133,3 Millionen Franken realisiert.

    Im Geschäftsbereich Immobilien habe Allreal im Berichstjahr „ein ausgezeichnetes Resultat“ erzielt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Wachstumstreiber streicht das Unternehmen aus Opfikon dabei den Portfolioausbau in der Westschweiz heraus. Er habe den Marktwert der Anlageliegenschaften auf 5,11 Milliarden Franken gesteigert. Zudem konnten die  Mieteinnahmen im Jahresvergleich um 4 Millionen auf  204,4 Millionen Franken erhöht werden.

    Im Bereich Generalunternehmung wurde 2021 ein Erfolg von 53,4 Millionen Franken realisiert, gegenüber 46,6 Millionen Franken im Vorjahr. Hier habe das Unternehmen „von hohen Verkaufserfolgen“ profitiert, schreibt Allreal. Das abgewickelte Projektvolumen habe sich dagegen wie bereits 2020 „weniger dynamisch als erwartet“ entwickelt. Das Ergebnis des Geschäftsbereichs lag mit 13,8 Millionen Franken dennoch um 6 Millionen Franken über dem Vorjahreswert.

    Der zum Jahresende gesicherte Arbeitsvorrat in Höhe von rund 694 Millionen Franken stelle die Auslastung der Kapazitäten für rund zwei Jahre sicher, schreibt Allreal. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von steigenden Liegenschaftserträgen und weiterem Wachstum des operativen Unternehmensergebnisses aus.

  • Loanboox ermöglicht neu Finanzierung von Immobilien

    Loanboox ermöglicht neu Finanzierung von Immobilien

    Das Zürcher Jungunternehmen Loanboox steigt in die Vermittlung von Darlehen für Wohnbaugenossenschaften, Immobilienfonds und -gesellschaften ein. Dafür stösst der Finanzierungsexperte Patrick Zurfluh als Leiter Immobilienfinanzierung zum Unternehmen hinzu, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Erste Pilot-Transaktionen wurden bereits abgeschlossen, darunter eine Wohnbaugenossenschaft aus dem Kanton Zürich. Durch die Abwicklung über Loanboox konnte die Kreditnehmerin den Angaben zufolge 20 Prozent der Finanzierungskosten sparen und ihren Aufwand mehr als halbieren.

    Patrick Zurfluh will als Leiter Immobilienfinanzierung in Zukunft die Immobiliengesellschaften beraten und unterstützen. Zuvor war er bei den Banken Raiffeisen und Credit Suisse als Immobilienfinanzierungsspezialist tätig. „Dabei ist mir aufgefallen: Die Finanzierung von Immobilien sollte einfacher und kosteneffizienter gestaltet werden. Deswegen bin ich nun bei Loanboox“, wird er in der Medienmitteilung zitiert.

    Loanboox vermittelt seit fünf Jahren Darlehen von Kapitalgebern an Kapitalnehmer der öffentlichen Hand. Über die digitale Geld- und Kapitalmarktplattform von Loanboox können alle Parteien ihre Dokumente und Kommunikation sowie Fristen einsehen und organisieren. Gemeinden, Städte und Grossunternehmen haben bis dato 2500 Darlehen über Loanboox erhalten. Das Unternehmen ist ausserdem offen für Partnerschaften mit Verbänden und Organisationen.

  • TX Group verkauft Anteile an MoneyPark

    TX Group verkauft Anteile an MoneyPark

    Der auf Fintech fokussierte Venture-Arm der TX Group hat seine Minderheitsbeteiligung an MoneyPark an die St.Galler Helvetia Group abgegeben. Das Versicherungsunternehmen hatte bereits 2016 erste Anteile erworben.

    „MoneyPark hat sich unter der Leitung von CEO und Founder Stefan Heitmann hervorragend entwickelt“, wird Jens Schleuniger, Investment Director bei TX Ventures, in einer Medienmitteilung zitiert. Mit deutlich über 3 Milliarden Franken an jährlich vermittelten Hypothekarvolumen sei MoneyPark „zum klaren Marktführer in diesem Bereich avanciert“. MoneyPark habe sein Angebot in den vergangenen Jahren erfolgreich auf Immobilientransaktionen und Vorsorgeleistungen ausgeweitet.

    Auch Daniel Mönch, Chief Strategy Officer der TX Group, hält den Zeitpunkt des Verkaufs für gut: „Das Unternehmen ist vom Start-up zu einem führenden Fintech geworden und macht mit dem heute kommunizierten Führungswechsel einen weiteren Entwicklungsschritt.“

    Wie MoneyPark in einer eigenen Medienmitteilung bekanntgibt, wird Martin Tschopp den amtierenden CEO Stefan Heitmann zum 1. Mai ablösen. Der scheidende CEO und Gründer bezeichnet es als „emotional nicht einfach“, die Führung nach zehn Jahren abzugeben. Doch mit Tschopp übernehme ein „fachlich versierter und menschlich herausragender Nachfolger“ sein Amt. „Ich freue mich sehr, MoneyPark mit dem bestehenden Managementteam in die nächste Entwicklungsphase führen zu dürfen“, so Tschopp. Nun gelte es, die Nummer-1-Position weiter auszubauen.

  • Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 3,76 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 5,6 Prozent. Er sei damit „trotz Portfolio-Anpassungen und längeren Projektlaufzeiten“ geringer als erwartet ausgefallen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Auftragsbestand konnte im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf einen Höchststand von 6,88 Milliarden Franken zum Jahresende 2021 gesteigert werden. Hier führt Implenia die Entwicklung auf „den strategischen Fokus auf grosse und komplexe Projekte“ zurück.

    Als Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Implenia im Berichtsjahr 114,8 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war hier ein Verlust von 146,8 Millionen Franken angefallen. Das Konzernergebnis legte von 2020 auf 2021 von einem Verlust von 132,1 Millionen Franken auf einen Gewinn von 64,0 Millionen Franken zu. An den guten Entwicklungen waren alle vier Geschäftsbereiche von Implenia beteiligt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 120 Millionen Franken an.

    Im Anschluss an den Verlust im Geschäftsjahr 2020 hat das Unternehmen einen umfassenden Transformationsprozess eingeleitet. Diese Transformation sei inzwischen weit fortgeschritten, erläutert Implenia. Das Unternehmen will sich zukünftig weiter auf Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz und Deutschland sowie auf Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte auch in anderen Märkten konzentrieren.

    „Die Steigerung des operativen Ergebnisses um 24 Prozent zeigt, dass wir unsere Transformation konsequent umsetzen“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Nach Portfolio-Anpassungen, mit strategischer Ausrichtung auf profitable, komplexe Projekte und dank Value Assurance sind alle Divisionen gut aufgestellt, um die Ertragskraft weiter zu steigern.“

  • Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest hat im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsgewinn von 14,4 Millionen Franken und einen Reingewinn von 12 Millionen Franken erzielt. Damit habe die 2020 von Implenia abgespaltene Firma einer Medienmitteilung zufolge „wiederum die Erwartungen“ übertroffen. Im vergangenen Jahr belief sich der Betriebsgewinn noch auf und rund 5,5 Millionen Franken und der Reingewinn auf rund 4 Millionen Franken.

    Der Wert des Immobilienportfolios ist seit dem Vorjahr um 19 Prozent auf 435 Millionen Franken gestiegen. Im Januar 2022 wurde auch die Übernahme des Bredella-Areals in Pratteln von der CERES Group abgeschlossen. Damit ist der Wert des Immobilienportfolios zu Jahresbeginn sogar auf 700 Millionen Franken angestiegen. Ina Invest bezeichnet das Bredella-Areal als „eines der interessantesten und grössten Entwicklungsportfolios der Schweiz“ mit grossem Potenzial.

    Das Unternehmen hebt in der Mitteilung auch die gute Entwicklung bei den Lokstadt-Hallen in Winterthur hervor. Die Hallen seien „in kürzester Zeit praktisch vollständig vermietet“ worden. Die Lokstadt in Winterthur und das Bredella-Areal in Pratteln würden exemplarisch die Strategie von Ina Invest verdeutlichen. Diese konzentriere sich auf „Zukunftsorte der 10-Millionen-Schweiz, die sich in den nächsten 20 Jahren komplett neu erfinden werden“.

    Ina Invest schätzt die Marktaussichten weiterhin als „vielversprechend“ ein. Im Jahr 2022 will das Unternehmen weiter wachsen und sich auf die unternehmerische Integration des neu entstandenen Portfolios fokussieren.

  • PSP Swiss Property wächst profitabel

    PSP Swiss Property wächst profitabel

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2021 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 309,64 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2021 auf 278,76 Millionen Franken, das sind 2,8 Prozent mehr als 2020. PSP Swiss Property führt das Wachstum vor allem auf im Jahresvergleich gestiegene Mieteinnahmen und höhere Gewinne beim Verkauf von Entwicklungsprojekten und Stockwerkeigentum zurück.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 595,02 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 292,09 Millionen Franken im Jahr zuvor. Hier spielte neben den für das Betriebsergebnis relevanten Faktoren die Aufwertung des Portfolios um 464,9 Millionen Franken die entscheidende Rolle. Zum Stichtag Ende 2021 wurde das Immobilienportfolio von PSP Swiss Property mit 9,13 Milliarden Franken bilanziert.

    Im Verlauf des Geschäftsjahres hat die Immobiliengesellschaft dabei eine Reihe Projekte abgeschlossen und ins Anlageportfolio aufgenommen. In der Mitteilung wird hier unter anderem der Neubau ATMOS in Zürich-West mit einer Fläche von 24’000 Quadratmetern genannt. Vier Anlageliegenschaften seien als Entwicklungsprojekte umklassifiziert und eine Reihe Immobilien erfolgreich verkauft worden, erläutert PSP Swiss Property. Neue Anlageliegenschaften, Areale oder Projekte wurden 2021 nicht erworben.

    Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem EBITDA ohne Liegenschaftserfolge in Höhe von 285 Millionen Franken aus. Der Fokus soll unverändert auf der Modernisierung ausgewählter Immobilien, den eigenen Entwicklungsprojekten und der Vermietung verbleiben. Nicht-strategische Immobilien will PSP Swiss Property weiter verkaufen, Zukäufe werden vom langfristig in Aussicht stehenden Mehrwert abhängig gemacht.

  • Sika verbucht Milliardengewinn

    Sika verbucht Milliardengewinn

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2021 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Konkret konnten die Umsätze im Jahresvergleich um 17,5 Prozent auf 9,25 Milliarden Franken gesteigert werden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum um 23,1 Prozent auf 1,40 Milliarden Franken zu. Die entsprechende EBIT-Marge wurde um 0,6 Prozentpunkte auf 15,0 Prozent verbessert. Als Reingewinn wies Sika ein Rekordergebnis von 1,05 Milliarden Franken aus, dies entspricht einer Steigerung um 27,1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

    „Sika hat in einem anspruchsvollen Jahr bleibenden Wert geschaffen“, wird Konzernchef Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Wir werden alles daran setzen, unser starkes Wachstum in allen Regionen fortzusetzen.“ Für das laufende Geschäftsjahr strebt Sika ein Umsatzwachstum von über 10 Prozent in Lokalwährungen auf erstmals mehr als 10 Milliarden Franken an.

    Im Berichtsjahr hat Sika insgesamt sieben Akquisitionen abgeschlossen. Die im November 2021 vereinbarte Übernahme der MBCC Group werde voraussichtlich in der zweiten Hälfte 2022 abgeschlossen, informiert Sika. Das ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe mit einem Jahresumsatz von 2,9 Milliarden Franken soll das Geschäft von Sika „in vier von fünf Kerntechnologien und sieben von acht Zielmärkten ergänzen und erweitern“, heisst es in der Mitteilung.

    Bei seinen Produkten setzt Sika vermehrt auf Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verstehe sich „als Enabler, der es den Kunden ermöglicht, mit innovativen Produkten den CO2-Ausstoss zu verringern, ressourcenschonend zu bauen und Strukturen sicherer zu machen“, schreibt Sika. Dazu bietet Sika eine Palette von Produkten an, die „von Zusatzmitteln für emissionsarmen Beton über Fassadensysteme für energieeffiziente Gebäude bis zu Klebstoffen für klimaschonende Fahrzeuge“ reicht. Eine „Netto-Null-Roadmap“ mit neuen Nachhaltigkeitszielen für das eigene Unternehmen will Sika am 30. September kommunizieren.

  • Kaqtu sammelt Kapital aus Immobilienbranche

    Kaqtu sammelt Kapital aus Immobilienbranche

    Kaqtu habe erfolgreich eine erste externe Investitionsrunde abgeschlossen, informiert das Jungunternehmen aus dem Zürcher Oberland in einer Mitteilung. Einem entsprechenden Bericht auf startupticker.ch zufolge stellen Business Angels aus der Immobilienbranche Kaqtu insgesamt rund eine halbe Millionen Franken zur Verfügung. Kaqtu will das Kapital zur Weiterentwicklung seines digitalen Einrichtungsassistenten nutzen.

    Mit diesem können Interessierte digital auf die Suche nach Möbeln, Deko, Farben und Tapeten für einzelne Räume oder die gesamte Wohnung gehen. Die Nutzung des digitalen Einrichtungsassistenten ist kostenlos, für eine weitergehende persönliche Beratung bietet Kaqtu eine Reihe kostenpflichtiger Pakete an.

    Das Jungunternehmen verfolge das Ziel „den gesamten Einrichtungsprozess zu digitalisieren und dadurch jedem Haushalt individuelles und schönes Wohnen zu ermöglichen“, schreibt Kaqtu in der Mitteilung. Dies will das Unternehmen jedoch nicht im Alleingang, sondern in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen im Einrichtungsmarkt erreichen. Im laufenden Jahr soll daher der Aufbau eines entsprechenden Netzwerks angegangen werden. Zudem will Kaqtu einen Teil des neu eingespielten Kapitals in Marketing investieren.

  • Eigenheimpreise im Januar erneut gestiegen

    Eigenheimpreise im Januar erneut gestiegen

    Wird 2022 zum Jahr der Trendwende auf dem Immobilienmarkt? Nimmt man den Januar als Mass, spricht noch wenig für diese Möglichkeit. Im Gegenteil: Die Anbieter von Wohneigentum haben ihre Preiserwartungen abermals hinaufgesetzt. So wurden Einfamilienhäuser zu 0,6 Prozent höheren Werten inseriert als im Vormonat und auch bei den Eigentumswohnungen ist ein Preisaufschlag von 0,3 Prozent festzustellen. Wie dynamisch sich der Markt für Wohneigentum entwickelt, verdeutlicht zudem ein Blick auf die vergangenen zwölf Monate: Die Hauspreise sind in diesem Zeitraum um 6,9 Prozent gestiegen und bei den Wohnungen resultiert gar ein Plus von 7,2 Prozent. Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

    Wohneigentum bleibt begehrt

    Auch wenn die US-Notenbank den Leitzins dieses Jahr wie angekündigt erhöht und die Geldschwemme dadurch eindämmt: Auf den Schweizer Eigenheimmarkt dürfte sich dies vorerst kaum auswirken. Weder die Europäische Zentralbank noch die Schweizerische Nationalbank lassen derzeit Ausstiegspläne aus der Ära des billigen Geldes verlauten. «Sollte es dennoch zu einem Ende der Niedrigzinspolitik kommen, ist für eine Reserve gesorgt. Schliesslich müssen Hauskäufer gemäss hiesigen Finanzierungsregeln auch eine Zinshöhe von heute kaum vorstellbaren 4 bis 5 Prozent stemmen können. Wohneigentum bleibt damit höchst attraktiv», erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group.

    Konstante Mieten im Januar

    Die inserierten Mietpreise blieben im Januar im Landesmittel de facto unverändert (0,0 Prozent). Dahinter verbergen sich jedoch unterschiedliche regionale Trends: Während die Mieten etwa in der Genferseeregion (+1,3 Prozent) und im Tessin (+2,0 Prozent) gestiegen sind, ist in der Grossregion Zürich (−1,3 Prozent) und in der Nordwestschweiz (−0,4 Prozent) ein Rückgang zu beobachten. Kaum bewegt haben sich die Mieten im Mittelland (−0,1 Prozent), in der Zentralschweiz (−0,1 Prozent) und in der Ostschweiz (+0,1 Prozent).Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert.

  • Investoren stehen Schlange vor erstklassigen Immobilien

    Investoren stehen Schlange vor erstklassigen Immobilien

    Wer heute eine Immobilie an bester Lage erstehen will, braucht viel Geld und Geduld. Vor Büro- und Wohngebäuden mit hervorragender Erschliessung bilden sich heute lange virtuelle Schlangen von Investoren, die ihre Mittel möglichst sicher anlegen wollen. Bieterverfahren treiben die Preise auf neue Höchstwerte: In der Zürcher Goldküsten-Gemeinde Zumikon etwa erwarb ein Käufer kürzlich ein nicht mehr benötigtes, nur eine Minute neben einer ÖV-Station gelegenes Feuerwehrgebäude mit einigen Wohnungen für rund CHF 21 Mio. 37 Interessenten hatten sich beworben, der Endpreis lag fast zweieinhalb Mal so hoch wie der von der Gemeinde aufgrund einer professionellen Schätzung vorgegebene Mindestpreis von CHF 8.7 Mio. Im Fokus der Anleger standen 2021 vor allem sogenannte Core-Objekte: „Als risikoarme Anlageklasse sind erstklassige Immobilien nach wie vor ohne Alternative“, begründet Yonas Mulugeta, CEO von CSL Immobilien, diese in den Zentren beobachtbare Entwicklung.

    Die Preisentwicklung führte 2021 dazu, dass die Netto-Anfangsrenditen in den meisten Segmenten des Investmentmarkts weiter auf neue Tiefstwerte sanken – dies, obwohl die meisten Investoren eher eine Seitwärtsbewegung erwartet hatten. Wohnliegenschaften erstklassiger Güte rentierten im Landesschnitt mit 1.85% (Vorjahr 2.1%). Noch stärker sanken die Renditen für Top-Büroobjekte: Diese fielen mit 1.9% (Vorjahr 2.35%) sogar knapp auf das Niveau der Wohnimmobilien.

    Ein Grund dafür: Investoren, die im Wohnmarkt nicht mehr zum Zug kamen, wichen in den Büromarkt aus. Auf Interesse stiessen 2021 auch Gewerbe- und Logistikimmobilien – dies als eine weitere Ausweichbewegung von Investoren, die vom boomenden Onlinehandel profitieren wollen.

    Leere Büros in der Peripherie

    Auch die Unternehmen fokussierten ihre Nachfrage 2021 noch stärker auf zentrale Standorte. Der grössere Teil der in den vergangenen sechs Monaten verfügbaren Büroflächen von 2.43 Mio. m2 (Vorjahr 2.26 Mio. m2) entfiel deshalb auf Liegenschaften ausserhalb der städtischen Zentren. Im Wirtschaftsraum Zürich waren in den vergangenen sechs Monaten rund 910’000 m2 Bürofläche inseriert (Vorjahr 812’000 m2). Damit ist das Angebot innerhalb eines Jahres um 12% gestiegen – ähnlich stark wie in den Wirtschaftsräumen Bern (+14%) und Genf (+12%).

    Der Fokus der Unternehmen auf zentrale Bürostandorte ist insbesondere auch auf die Pandemie zurückzuführen. Viele Mitarbeitende haben sich an das Homeoffice gewöhnt. Um sie zumindest teilweise zurück ins Büro zu holen und dort einen neuen Alltag zu etablieren, muss dieses attraktiv sein. Neben der zentralen Lage mit guter Verkehrsanbindung gehört dazu ein ansprechendes Interieur, das Kreativität und Teamprozesse fördert. Unternehmen, die dies nicht bieten können, haben auf dem Arbeitsmarkt einen Nachteil.

    Eigenheimpreise flächendeckend gestiegen

    Auch im Wohnmarkt machte sich die Pandemie bemerkbar: Das Zuhause gewann an Bedeutung. Gleichzeitig löste das Homeoffice in vielen Haushalten ein Platzproblem aus. Dies führte zu einer steigenden Nachfrage – insbesondere im Eigentumssegment, das weiterhin vom attraktiven Finanzierungsumfeld profitiert. Auf der Angebotsseite kam nur wenig Neues hinzu. Die Folge waren fast flächendeckend steigende Preise für Eigenheime. Dieser Trend dürfte sich 2022 fortsetzen – die Hypothekarzinsen bleiben auf tiefem Niveau, auch wenn sie zuletzt leicht gestiegen sind.

    Im Mietwohnungssegment wirkte sich die gestiegene Nachfrage insbesondere strukturell aus: Gesucht waren 2021 vor allem grössere Objekte, während das Interesse an 1- bis 2.5-Zimmer-Wohnungen an vielen Lagen spürbar abnahm. Die Erfahrung von CSL Immobilien im Markt zeigt: Paare beziehen heute kaum mehr eine 2.5-Zimmer-Wohnung, sondern suchen mindestens eine Wohnung mit 3.5, lieber noch mit 4.5 Zimmern. Dies zeigt sich auch in den Zahlen: Im Kanton Zürich stieg der Anteil der 1- bis 2.5-Zimmer-Wohnungen unter den leerstehenden Wohnungen 2021 auf 27%, ein Jahr zuvor lag dieser noch bei 22%.

    Die Leerstandsquote im Wohnmarkt sank 2021 aufgrund der grossen Nachfrage über das ganze Land gesehen auf 1.54% (Vorjahr 1.72%).

    Allerdings zeigt die Quote grosse regionale Unterschiede. Im Vergleich der grössten Agglomerationen weist Zug mit 0.4% den tiefsten Wert auf, Olten-Zofingen mit 3.8% den höchsten. Im Kanton Zürich lag die Leerstandsquote 2021 bei 0.72% (Vorjahr 0.91%). In der Stadt Zürich stieg die Leerstandsquote 2021 zwar minimal an, zeigte aber mit 0.17% (Vorjahr 0.15%) immer noch einen äusserst ausgetrockneten Markt.

  • Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers hat für den Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) European Properties zwei Büroliegenschaften in Berlin und Antwerpen, eine Industrieliegenschaft im Raum Stuttgart und eine Wohnimmobilie in Oldenburg erworben, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Gleichzeitig sei eine Büroliegenschaft in Oxford gewinnbringend verkauft worden.

    Damit hat das im Fonds gehaltene Vermögen aktuell den Stand von knapp 715 Millionen Euro erreicht. Im anhaltenden Tiefzinsumfeld liessen sich mit Investitionen in europäische Immobilien weiterhin attraktive Renditen erziele, schreibt Swiss Life Asset Managers. Der Vermögensverwalter plant, im Herbst dieses Jahres eine weitere Kapitalerhöhung für den Fonds durchzuführen.

    In der Mitteilung kommuniziert Swiss Life Asset Managers auch das eigene Engagement für Nachhaltigkeit. „Umwelt-, Sozial- und Governance Faktoren (ESG) werden bei Swiss Life Asset Managers systematisch in die Anlage- und Risikomanagementprozesse einbezogen“, schreibt das Unternehmen. Im letzten Jahr hat der Swiss Life REF (CH) European Properties 72 Prozent beim Global Real Estate Sustainability Benchmark erzielt und damit drei Sterne sowie den Green Status erhalten, informiert Swiss Life Asset Managers. Bereits 2018 hat das Unternehmen die Prinzipien für nachhaltiges Investieren der Vereinten Nationen unterzeichnet.