Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • PriceHubble nimmt frisches Geld ein

    PriceHubble nimmt frisches Geld ein

    PriceHubble hat eine erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen und dabei mehrere Millionen Franken eingenommen, wie aus einer Mitteilung bei startupticker.ch hervorgeht. Angeführt wurde die Runde vom Helvetia Venture Fund und von Swiss Life. Zu den Investoren gehören ausserdem das österreichische Immobilienunternehmen Soravia und Frank Strauss, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Postbank.

    PriceHubble ermöglicht es, aus grossen Datenmengen nützliche Erkenntnisse für die Bewertung von Immobilien zu gewinnen. Mit der Lösung des Unternehmens können etwa Daten zum Standort, der Nachbarschaft oder zur Lärmbelastung mithilfe von Big Data Analytics sowie Künstlicher Intelligenz ausgewertet und anschaulich präsentiert werden. PriceHubble richtet sich an alle Parteien der Immobilienwertschöpfungskette, etwa an Immobilienportale, Banken, Vermögensverwalter, Versicherungen, Immobilieninvestoren sowie Privatpersonen.

    Der Mitteilung zufolge ist das Unternehmen bereits im deutschsprachigen Raum, in Frankreich sowie in Japan erfolgreich. Im den vergangenen zwölf Monaten konnte PriceHubble die Anzahl seiner Kunden auf mehrere hundert verfünffachen und jene der Mitarbeitenden auf 72 verdoppeln.

    Mit dem frischen Geld soll das internationale Wachstum weiter vorangetrieben werden. „Durch die neu gewonnenen Finanzmittel sind wir bestens für die weitere Expansion gerüstet und können unsere europäische Spitzenposition als Proptech für datengetriebene Immobilienbewertungen und Standortanalysen weiter ausbauen“, lässt sich PriceHubble-Gründer Stefan Heitmann zitieren.

  • Corona-geprägtes Halbjahresergebnis der Zug Estates Gruppe

    Corona-geprägtes Halbjahresergebnis der Zug Estates Gruppe

    • Der Liegenschaftenertrag erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 5.4% auf
    • CHF 28.2 Mio.
    • Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 9.5 Mio. beim Projekt Aglaya
    • Das Konzernergebnis beträgt CHF 8.3 Mio. (Vorjahresperiode: CHF 26.1 Mio.). Ohne
    • Neubewertung und Sondereffekte reduzierte sich das Konzernergebnis von CHF 15.4 Mio.
    • auf CHF 11.9 Mio.
    • Solide Kapitalbasis mit einer Eigenkapitalquote von 55.7 % (54.7% per 31. Dezember 2019)

    Das erste Halbjahr 2020 stand auch bei Zug Estates im Zeichen der Herausforderungen, welche uns durch die COVID-19-Pandemie gestellt wurden.

    Im Immobilienbereich mussten zahlreiche unserer Mieter während des behördlich verordneten Lockdowns ihre Geschäfte schliessen. Hiervon waren vor allem unsere Retailmieter und damit die Einkaufs-Allee Metalli betroffen. Im Segment Hotel & Gastronomie führte das nahezu vollständige Erliegen des internationalen Geschäftsreiseverkehrs zu erheblichen Umsatzeinbussen.

    Erfreulicherweise konnten wir trotz Corona sämtliche der verbliebenen 49 Stockwerkeigentumseinheiten des Promotionsprojekts Aglaya fristgerecht an ihre neuen Eigentümer übergeben. Zudem konnten wir bereits mit über 90% der direkt vom Lockdown betroffenen Mieter eine partnerschaftliche und abschliessende Lösung für einen einmaligen Mietzinserlass finden.

    Im ersten Halbjahr 2020 resultiert ein Konzernergebnis von CHF 8.3 Mio., das 68.3% unter dem der Vorjahresperiode (CHF 26.1 Mio.) liegt. Bereinigt um Neubewertungs- und Sondereffekte führen vor allem die rückläufigen Zahlen des Segments Hotel & Gastronomie zu einer Reduktion des Konzernergebnisses um 22.7% von CHF 15.4 Mio. auf CHF 11.9 Mio.

    Erhöhung des Liegenschaftenertrags bei deutlich tieferen Hotel- und Gastronomieumsätzen

    Die volle Periodenwirksamkeit von mehrheitlich im Vorjahr abgeschlossenen Mietverträgen erhöht den Liegenschaftenertrag im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5.4% auf CHF 28.2 Mio. Durch die COVID-19-Pandemie wurden Mietzinserlasse von CHF 0.7 Mio. gewährt.

    Der Ertrag des Segments Hotel & Gastronomie bildete sich von CHF 8.2 Mio. auf CHF 3.6 Mio. zurück. Die Belegung unserer Hotels reduzierte sich während des Lockdowns zeitweise auf unter 10%. Seither dürfen wir wieder Zuwächse verzeichnen, liegen jedoch immer noch deutlich unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Der Gross Operating Profit (GOP) liegt lediglich noch bei 7.8% verglichen mit 39.3% im ersten Halbjahr 2019.

    Aus der Veräusserung der letzten 49 Stockwerkeigentumswohnungen im Projekt Aglaya resultierte ein Ertrag von CHF 72.5 Mio. und ein Promotionsgewinn vor Steuern von CHF 9.5 Mio. Beim gesamten
    Promotionsprojekt Aglaya konnten wir damit eine Rendite auf das Investitionsvolumen von 17.3% erwirtschaften. Da in der Vorjahresperiode keine Verkaufserlöse verbucht wurden, resultierte insgesamt eine deutliche Steigerung des Betriebsertrags von CHF 36.7 Mio. auf CHF 105.4 Mio.

    Das Immobilienportfolio wurde insgesamt um CHF 13.6 Mio. tiefer bewertet, was rund 0.9% des Portfoliowerts sämtlicher Renditeliegenschaften per 30. Juni 2020 entspricht und auf eine leicht konservativere Einschätzung der Marktmieten von Retailflächen im Generellen und einzelner spezifischer Büroflächen zurückzuführen ist. In der Vorjahresperiode resultierte ein Neubewertungsgewinn von CHF 11.5 Mio.

    Der durchschnittliche Zinssatz des verzinslichen Fremdkapitals konnte weiter von 1.4% auf 1.3% gesenkt werden. Erwartungsgemäss führte die deutlich geringere Bautätigkeit zu einem Rückgang der aktivierungsfähigen Zinsen und einer entsprechenden Erhöhung des Finanzaufwands von CHF 2.5 Mio. auf CHF 3.5 Mio.

    Stabiles Portfolio mit höherer Leerstandsquote

    Der Marktwert des Portfolios liegt mit CHF 1.63 Mrd. auf dem Niveau per 31. Dezember 2019. Im ersten Halbjahr 2020 konnte das letzte Gebäude im Baufeld 1 in Rotkreuz in Betrieb genommen werden. Erwartungsgemäss erhöhte sich dadurch die Leerstandsquote von 3.3% per 31. Dezember 2019 auf 5.3% per 30. Juni 2020. Insgesamt haben wir in der Berichtsperiode CHF 16.2 Mio. in unser Portfolio investiert. Die gewichtete durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit (WAULT) liegt mit 6.7 Jahren (6.8 Jahre per 31.Dezember 2019) auf einem im Branchenvergleich sehr hohen Niveau.

    Während sich unsere Wohnprodukte im aktuellen Marktumfeld einer sehr guten Nachfrage erfreuen, spüren wir derzeit, bedingt durch die COVID-19- Pandemie, vor allem bei grossen Interessenten von Büroflächen eine gewisse Zurückhaltung. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die zentral gelegenen, qualitativ hochwertigen sowie nachhaltig betriebenen Büroflächen der Zug Estates auch künftig rege nachgefragt werden. Erfreulicherweise blieb die Anzahl der Anfragen nach Retailflächen in der Metalli stabil. Wir haben zurzeit keine Indizien, die für einen Rückgang sprechen.

    Solide Kapitalbasis

    Mit der Rückführung von Mitteln aus dem Verkauf der letzten Wohnungen im Aglaya und trotz der Ausschüttung einer Sonderdividende konnte das verzinsliche Fremdkapital im ersten Halbjahr 2020 von CHF 597.4 Mio. auf CHF 587.1 Mio. reduziert werden. Die durchschnittliche Restlaufzeit dieser Finanzierungen beläuft sich auf 4.8 Jahre (Vorjahr: 5.2 Jahre). Mit einer um einen Prozentpunkt erhöhten Eigenkapitalquote von 55.7% verfügt Zug Estates über eine sehr solide Eigenkapitalbasis.

    Projektentwicklung mit Fokus auf den Lebensraum Metalli

    Nachdem die Stadt Zug und Zug Estates im März 2020 das erste Resultat des gemeinsamen Planungsverfahrens zum «Lebensraum Metalli» vorgestellt haben, fand im Anschluss eine Machbarkeitsprüfung mit den Fachplanern statt. Zurzeit werden das Richtprojekt und der Antrag zur Anpassung der beiden betroffenen Bebauungspläne mit allen relevanten Unterlagen erarbeitet. Das Richtprojekt soll im dritten Quartal 2020 bei der Stadt Zug eingereicht werden. Die rechtskräftig angepassten Bebauungspläne werden 2022/23 erwartet.

    Nach erhaltener Baubewilligung hat der Verwaltungsrat die Planungsphase für die beiden letzten Gebäude (S43/45) auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz freigegeben. Der Baustart wird unter Berücksichtigung der Markterholung im Zusammenhang mit COVID-19 bedarfsgerecht ausgelöst.

    Schrittweise Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie

    Der Anschluss des Metalli-Gevierts an den Seewasserverbund Circulago konnte per April 2020 planmässig erfolgen. Für den Anschluss der verbleibenden 16 Liegenschaften wurden im Dezember 2019 die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Die Inbetriebnahme soll etappiert 2021, 2023 und 2025 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt wird Zug Estates ihr gesamtes Portfolio annähernd CO2-frei betreiben können.

    Seit Anfang Juni stehen der Kundschaft der Einkaufs-Allee Metalli öffentliche Elektroladestationen zur Verfügung. Bei zwei der sechs Stationen handelt es sich um Hochleistungs-Schnellladestationen, die ersten in der Stadt Zug.

    Die Installation der CO2-neutralen Kühlung in den Zimmern des Parkhotels Zug konnte im April 2020 planmässig abgeschlossen werden, was für die Gäste ab sofort eine deutliche Komfortsteigerung bedeutet.

    Ausblick 2020

    Aufgrund des zeitlich beschränkten Effekts der Mietzinsreduktionen im Zusammenhang mit COVID-19 rechnen wir für das Gesamtjahr weiterhin mit steigenden Mieterträgen. Infolge von erhöhten Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten bzw. geringeren aktivierungsfähigen Finanzierungskosten werden Liegenschaftenaufwand und Finanzaufwand höher ausfallen.

    Im Segment Hotel & Gastronomie gehen wir aufgrund von erheblichen Umsatzeinbussen durch das Erliegen des internationalen Geschäftsverkehrs unserer Stammkunden von einem Umsatz und GOP deutlich unter Vorjahresniveau aus, wobei die Entwicklungen des zweiten Halbjahres schwierig zu prognostizieren sind.

    Daher werden sowohl ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen als auch ein Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte deutlich unter Vorjahr erwartet.

  • Fabian Streiff wird oberster Zürcher Standortförderer

    Fabian Streiff wird oberster Zürcher Standortförderer

    An der Spitze des Bereichs Standortförderung des Zürcher Amtes für Wirtschaft und Arbeit kommt es zu einem Wechsel. Markus Assfalg tritt nach elf Jahren als Leiter der Standortförderung in den Ruhestand, wie das Amt mitteilt. Er wird durch Fabian Streiff ersetzt. Der 35-Jährige ist seit Anfang 2019 bei der Basel Area Business & Innovation tätig und leitet die Healthcare-Initiative DayOne. Zuvor war er Co-Leiter der Standortförderung von Basel-Stadt gewesen.

    Streiff hat an der Universität Bern in Wirtschaftsgeographie promoviert und an der Universität Zürich einen Master of Science absolviert.

    Zu den ersten Gratulanten an die Adresse der kantonalen Standortförderung und an Fabian Streiff gehört der Standortförderer der Stadt Schlieren, Albert Schweizer. „Wir sind über die Wahl von Fabian Streiff sehr erfreut“, sagt er. „Wir kennen Fabian Streiff schon länger und haben sein Wirken im Kanton Basel-Stadt sehr aufmerksam verfolgt.“

  • Implenia gewinnt Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia gewinnt Hochbauprojekte in Deutschland

    Der Baudienstleister Implenia hat in Deutschland neue Hochbauaufträge erhalten. Der Auftragswert beläuft sich laut einer Medienmitteilung auf rund 108 Millionen Franken.

    In einem Gewerbegebiet in Bochum-Laer wird Implenia für die Landmarken AG drei Gebäude mit einer Fläche von rund 25’000 Quadratmetern erstellen. Der Baubeginn ist für diesen Herbst geplant.

    Als europäisches Pilotprojekt ist der Neubau einer innovativen Sport- und Freizeitanlage auf einer Industriebrache im Ruhrgebiet gedacht, „die in Kontinentaleuropa so erstmals errichtet wird“. Als Vorbild dienen die weltweit bereits existierenden 60 Anlagen dieser Art. Sie sollen eine Mischung aus Unterhaltung, Sport, Musik, Gastronomie und Veranstaltungen bieten. Weitere Anlagen sollen folgen, heisst es in der Mitteilung. Baustart ist im Oktober, die Übergabe ist für Februar 2022 geplant.

    Für die Beauftragung beider Projekte seien vorgeschaltete exklusive Partnerschaftsphasen entscheidend gewesen. Dabei habe Implenia mit den Kunden und ihren Planungsteams wirtschaftliche und technische Optimierungsvorschläge für das Projekt erarbeitet. „Das Ergebnis ist Kosten- und Terminsicherheit für den Bauherrn sowie auch für Implenia.“

    Zusätzlich zu diesen beiden Projekten im Ruhrgebiet wird Implenia eine Wohnanlage in Mannheim-Waldhof bauen und in München nahe des Bahnhofs den erweiterten Rohbau „für eine bekannte Hotelkette“ erstellen.

  • Mietpreise steigen auch in der Corona-Krise

    Mietpreise steigen auch in der Corona-Krise

    Als Folge der Corona-Pandemie war im Immobiliensektor eine Flucht aus den Städten aufs Land oder in ländliche Wohnbereiche wegen der dort vermeintlich geringeren Ansteckungsgefahr im Vergleich zu uberfüllten Städten erwartet worden. Das ist bisher nicht eingetreten. Im Gegenteil, laut der Medienmitteilung zu der von homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erstellten Halbjahresbilanz zeigen gerade die Städte weiter eine hohe Attraktivität.

    Schweizweit sind die Angebotsmieten seit Anfang Jahr um 0,4 Prozent gestiegen. Der leichte Abwärtstrend vergangener Jahre ist damit beendet, wurde schon zur Mitte 2019 durchbrochen. Die höheren Mieten sind besonders in den Kantonen Genf mit einem Plus von 4,5 Prozent, Jura mit 1,7 und Uri mit 1,5 Prozent Plus zu verzeichnen. Dieser Trend ist auch in den meisten anderen Kantonen zu sehen, mit wenigen Ausnahmen wie in den Kantonen Obwalden und Nidwalden mit jeweils minus 0,5 Prozent, Graubünden und Basel-Land (-0,4 Prozent) und Tessin (-0,3 Prozent). Sie leiden noch unter der Schwäche der Mietentwicklung der letzten Jahre. In vielen ländlichen Kantonen und Gemeinden werden Leerstände verzeichnet.

    Die Halbjahresbilanz verweist auf die robuste Mietpreisentwicklung in den Städten Genf (+3,8 Prozent) und Zürich (+1,4 Prozent). Das widerspricht den Erwartungen hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise. Allerdings, darauf verweist der Bericht, könnte sich die Mietsituation aus einem anderen, doch durch Corona bedingten, Grund ändern. Der Zuzug aus dem Ausland dürfte nachlassen und das kann bei Leerständen insbesondere vieler gerade wegen des bisher hohen Zuzugs in Angriff genommener Mietwohnungsprojekte zu einem Abwärtsdruck auf die Mietpreise führen.

  • PriceHubble übernimmt Checkmyplace

    PriceHubble übernimmt Checkmyplace

    PriceHubble übernimmt 100 Prozent der Anteile der Checkmyplace GmbH, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Damit will das Unternehmen laut Mitgründer Markus Stadler seine Position im deutschsprachigen Raum stärken. „Wir können neu auch im DACH-Raum multinational tätigen Unternehmen der Immobilienwirtschaft zusätzlichen Mehrwert bieten“, sagt er.

    PriceHubble ermöglicht es, aus grossen Datenmengen nützliche Erkenntnisse für die Bewertung von Immobilien zu gewinnen. Es bezieht beispielsweise Daten zum Standort, der Nachbarschaft oder zur Lärmbelastung in die Bewertung mit ein. Die Daten werden mithilfe von Big Data-Analytics sowie Künstlicher Intelligenz ausgewertet und anschaulich präsentiert. PriceHubble richtet sich an alle Parteien der Immobilienwertschöpfungskette, etwa an Immobilienportale, Banken, Vermögensverwalter, Versicherungen, Immobilieninvestoren sowie Privatpersonen.

    Checkmyplace liefert Dienstleistungen und Produkte basierend auf verschiedenen Daten und unterstützt professionelle Anwender in der Immobilienwirtschaft dabei, effizienter zu arbeiten. Nach Abschluss der Übernahme wird das Unternehmen neu mit dem Namen PriceHubble Österreich auftreten.

    PriceHubble wurde 2016 gegründet. Das Zürcher Unternehmen unterhält bereits Standorte in Paris, Berlin und nun auch in Wien. Durch die Übernahme sind über 70 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig.

  • UBS und iptiQ lancieren neue Versicherung

    UBS und iptiQ lancieren neue Versicherung

    UBS spannt mit iptiQ zusammen, einer Tochtergesellschaft des Rückversicherers Swiss Re. Gemeinsam testen sie eine neue Versicherungslösung, die speziell für Hypothekarkunden der UBS in der Schweiz konzipiert ist. Das Angebot ist über die digitale Plattform von iptiQ zugänglich, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Zunächst soll es ab dem 15. Juli rund ein halbes Jahr lang getestet werden. Dann soll es anhand von Rückmeldungen optimiert werden.

    „Sich für unvorhergesehene Ereignisse abzusichern, ist für jeden Eigenheimbesitzer von zentraler Bedeutung“, sagt UBS Schweiz-Chef Axel Lehmann. „Wir freuen uns, unseren Hypothekarkunden in Zusammenarbeit mit der Swiss Re-Tochtergesellschaft iptiQ ein innovatives Angebot bieten zu können, mit dem sie persönliche Risiken schnell und einfach absichern können.“

    Kooperationen von Banken und Versicherungen sind in vielen Ländern bereits erfolgreich, hält die UBS in ihrer Mitteilung fest. In der Schweiz sieht die Bank noch unausgeschöpftes Potenzial in diesem Bereich.

  • Pandemie bremst Wohnungsmarkt

    Pandemie bremst Wohnungsmarkt

    Die Coronavirus-Pandemie habe ihre ersten Spuren am Wohnungsmarkt hinterlassen, schreibt SVIT Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Online-Wohnungsindex (OWI). Er wird halbjährlich vom Verband der Immobilienwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) ermittelt.

    Dem aktuellen OWI zufolge hat die Zahl der auf Schweizer Immobilienmarktplätzen platzierten Inserate für Mietwohnungen zwischen April 2019 und März 2020 im Jahresvergleich insgesamt um 4 Prozent auf rund 380’000 Mietwohnungen zugelegt. Eine gleichzeitig gesunkene Insertionsdauer weise dabei auf eine weiter gestiegene Nachfrage nach Mietwohnungen hin, erläutert SVIT.

    Der im März zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie behördlich angewiesene Lockdown habe in der zweiten Märzhälfte jedoch schweizweit zu einem Rückgang der Zahl der Inserate um 31 Prozent gegenüber der ersten Märzhälfte geführt, informiert SVIT in der Mitteilung weiter. Die Insertionszeit sei „trotz dieses massiven Angebotseinbruchs“ nur um knapp 5 Tage oder 12 Prozent gefallen. Dies bedeute, „dass auch die Nachfrage um mehr als ein Drittel zurückgegangen ist“, schreibt SVIT.

    In den zwölf grössten Städten der Schweiz sei der Rückgang „noch markanter“ ausgefallen, erläutert der Immobilenwirtschaftsverband. In Lugano gingen die Inserate im Berichtszeitraum um 75 Prozent zurück, in Bern, Zürich und Winterthur wurden 40 Prozent weniger Inserate als in der ersten Märzhälfte gezählt. Ein gleichzeitig nur unterdurchschnittlicher Rückgang bei den Insertionszeiten zeige, „dass die Nachfrage noch stärker eingebrochen ist oder ganz zum Erliegen kam“, schreibt SVIT. Der Verband nimmt an, dass es im zweiten Halbjahr dieses Jahres möglicherweise zu einem Nachholeffekt kommen könnte.

  • Swiss Life übernimmt Glattzentrum

    Swiss Life übernimmt Glattzentrum

    Im Rahmen der Konzentration auf die Kernbereiche des Unternehmens gibt die Migros die Bewirtschaftung von Immobilien auf. Dabei hat der Genossenschaftsbund nun sein Einkaufzentrum Glatt in Wallisellen an Swiss Life verkauft. Die Käuferin werde das Glattzentrum „im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Asset Management für Drittkunden“ übernehmen, erläutert Migros in einer entsprechenden Mitteilung. Ihr zufolge haben die Partner Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart.

    Swiss Life übernimmt das Einkaufszentrum bei unveränderten Mietverträgen und will es langfristig weiterentwickeln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das Glattzentrum gehöre „in der Schweiz zu den Vorreitern, was die Kombination aus Einkauf, Erlebnis und Treffpunkt betrifft“, wird Stefan Mächler, Anlagechef von Swiss Life, dort zitiert. „Diese Marktposition wollen wir auch in Zukunft stärken und wir sind überzeugt, dass das Glattzentrum mittel- bis langfristig ein sehr attraktives Investitionsobjekt ist.“ Die im Glattzentrum angesiedelten Geschäfte der Migros sollen unverändert und mit langfristigen Mietverträgen weitergeführt werden.

  • Kantone der BaselArea legen gemeinsamen Wirtschaftsbericht vor 

    Kantone der BaselArea legen gemeinsamen Wirtschaftsbericht vor 

    Erfolgreiches Wirtschafen braucht gute Rahmenbedingungen. Die sind in den drei Kantonen der BaselArea nicht nur derzeit gegeben. „Sie werden ihre Kraft auch in Zukunft entfalten“, heisst es der Medienmitteilung zum gemeinsamen Bericht von Basel-Stadt, Basel-Landschaft und dem Jura. Zu den Veränderungen, die auch durch die Auswirkungen von Corona-Krise und Lockdown, Ausfall und künftiger Neugestaltung von internationaler Arbeitsteilung und Lieferwegen ausgelöst worden sind, zeichnet der Bericht einen optimistischen Blick in die Zukunft. Die regionale Wirtschaft habe in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass sie in der Lage ist, auf Veränderungen zu reagieren und sich positiv zu entwickeln.

    Die drei Kantone arbeiten seit Jahren wirtschaftspolitisch eng zusammen. Für die Regierungen war es deshalb naheliegend, auch einen gemeinsamen Wirtschaftsbericht zu erstellen. Dies geschieht jetzt zum ersten Mal. Den letzten Wirtschaftsbericht haben Basel-Stadt und Basel-Landschaft 2016 publiziert.

    Auf Grundlage dieser Analyse wurden Zukunftschancen und Herausforderungen erarbeitet und benannt. Zusammenarbeiten will man vor allem bei der staatlichen Innovationsförderung und der Standortpromotion. Damit sei mehr zu erreichen als bei den bisherigen Einzelaktivitäten jedes Kantons.

    Im Zentrum des künftigen abgestimmten Vorgehens steht der Verein Basel Area Business & Innovation. Er wird schon jetzt von den drei Kantonen gemeinsam finanziell getragen. Mit dem Dienstleistungsangebot von Basel Area und dem Switzerland Innovation Park Basel Area (SIP) will die Region für Unternehmen, Forschung und Innovation ein attraktives Umfeld schaffen, in dem Forschung und Entwicklung, Dienstleister und Investoren die Voraussetzungen für internationale Kommunikation und Vermarktung vorfinden.

    Der zweite Zusatz-Bericht analysiert die Auswirkungen von COVID-19 auf den Wirtschaftsstandort Basel-Stadt.

  • Porchet gibt Geschäftsleitung bei J. F. Jost & Co. ab

    Porchet gibt Geschäftsleitung bei J. F. Jost & Co. ab

    Alexandre Porchet hat sich entschieden, nach rund 20 Jahren die Geschäftsleitung der Firmen J. F. Jost & Co und J. F. Jost Bau AG per 30. Juni abzugeben. Am 30. September wird er sie verlassen. Ab dem 1. Juli wird die Geschäftsleitung auf seinen langjährigen Stellvertreter, Diego Albertanti, übergehen.

    Die vier Gesellschafterinnen drücken ihm in einer Mitteilung ihren grossen Dank und ihre Anerkennung für seine erfolgreiche und engagierte Tätigkeit aus: „Mit viel Leidenschaft, unternehmerischem Flair und sozialer Kompetenz hat er diese Aufgaben zielorientiert und fachkundig wahrgenommen.“

    Sie seien überzeugt, dass sein Nachfolger Diego Albertanti, Co-Präsident des Gewerbevereins Schlieren, ihre Firmen „erfahren, kundenzentriert und erfolgreich“ in die Zukunft führen werde. Sie empfehlen ihn als kompetente und den Geschäftspartnern bekannte Vertrauensperson, „die auch unsere Werte und Führungsprinzipien kennt und stützt“.

  • Baupreise sind leicht gestiegen

    Baupreise sind leicht gestiegen

    Der Schweizerische Baupreisindex des Bundesamts für Statistik (BFS) erhöhte sich zwischen Oktober 2019 und April 2020 um 0,2 Prozent auf 100 Punkte. Dies ist laut einer Medienmitteilung auf einen Preisanstieg sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau zurückzuführen.

    Im Hochbau ist der Anstieg des Preisindexes im vorangehenden Halbjahr hauptsächlich auf höhere Preise bei Sanitäranlagen zurückzuführen. Auch die Kosten für Fenster und Aussentüren hätten zugenommen, wenn auch weniger stark.

    Mit Ausnahme der Zentralschweiz und Zürichs sind die Preise in fast allen Grossregionen gestiegen, vor allem in der Ostschweiz mit einem Plus von 0,8 Prozent. Den deutlichsten Preisrückgang verzeichnet die Zentralschweiz (-0,1 Prozent), gefolgt von Zürich.

    Im Tiefbau wurden im Vergleich zum vorangehenden Halbjahr insbesondere bei den Ingenieurhonoraren und beim Oberbau höhere Preise beobachtet. Dagegen sanken die Preise für den Erd- und Unterbau.

    Ausser in der Ost- und Nordwestschweiz sowie der Genferseeregion verzeichneten alle Regionen eine Preissteigerung. Am grössten war sie in der Zentralschweiz (+1,9 Prozent). Den stärksten Rückgang verbuchte die Ostschweiz (-0,9 Prozent).

  • Ina Invest vollzieht Börsengang

    Ina Invest vollzieht Börsengang

    Die bisherigen Implenia-Aktionäre hatten für ihre Aktien Bezugsrechte für Anteile an der Implenia-Ausgründung Ina Invest erhalten. Dabei konnten für je 25 gehaltene Bezugsrechte sieben neue Aktien erworben werden. Nicht nachgefragte Aktien waren Investoren angeboten worden. Der Angebotspreis war auf 22,42 Franken festgelegt worden, erläutert Implenia in einer Mitteilung zum Börsengang.

    „Wir sind hocherfreut darüber, dass Ina Invest so gut aufgenommen wurde und viele Implenia Aktionäre ihre Bezugsrechte ausgeübt haben, um sich an der Kapitalerhöhung zu beteiligen“, wird Stefan Mächler, Verwaltungsratspräsident von Ina Invest Holding, in einer Mitteilung von Implenia zum Börsengang zitiert. Die Immobiliengesellschaft wird nach dem Börsengang rund 43 Prozent der Anteile an ihrer Ausgründung halten. Dazu will Implenia eine Forderung von rund 60 Millionen Franken gegen neue Aktien der Ina Invest verrechnen. Die Kotierung von Ina Invest war der erste Börsengang, den die Schweizer Börse in diesem Jahr verzeichnen konnte. „Ich freue mich sehr, dass Ina Invest die IPO-Saison 2020 an unserer Börse eröffnet und beschlossen hat, von den Vorteilen einer börsenkotierten Gesellschaft zu profitieren, um ihre Wachstumsziele zu verwirklichen“, wird SIX-CEO Jos Dijsselhof in einer entsprechenden Mitteilung der SIX Group zitiert. „In diesen aussergewöhnlichen Zeiten ist dies ein IPO mit grosser Signalwirkung und ein weiterer Beweis für die Stärke des Schweizer Kapitalmarktes.“ Bei einem Eröffnungspreis von 24,30 Franken pro Aktien hatte der Börsengang von Ina Invest eine Marktkapitalisierung von 215 Millionen Franken erzielt.

  • Parahotellerie blickt auf gutes Jahr zurück

    Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge hat die Schweizer Parahotellerie 2019 insgesamt 16,7 Millionen Logiernächte verbucht. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 0,7 Prozent. Dabei wurden mit 11,4 Millionen Logiernächten gut zwei Drittel der Übernachtungen von inländischen Gästen gebucht. Die Logiernächte von ausländischen Gästen gingen im Jahresvergleich um 3,8 Prozent auf 5,2 Millionen Übernachtungen zurück.

    Mit 43,5 Prozent oder 7,3 Millionen Übernachtungen war der grösste Anteil der Buchungen auf Logiernächte in kommerziell bewirtschafteten Ferienwohnungen entfallen. Im Jahresvergleich seien die Buchungen aber um 3,6 Prozent zurückgegangen, informiert das BFS. Die Logiernächte in Kollektivunterkünften legten im selben Zeitraum hingegen um 4,0 Prozent auf 5,7 Millionen Übernachtungen zu. Bei den Buchungen für Übernachtungen auf Campingplätzen wurde ein Wachstum von 5,0 Prozent auf 3,8 Millionen Logiernächte registriert.

    Anhand der kumulierten Zahlen für Hotellerie und Parahotellerie hat das BFS eine Gesamtbilanz für die touristische Beherbergung in der Schweiz 2019 erstellt. Ihr zufolge wurden im vergangenen Jahr insgesamt 56,2 Millionen Logiernächte gebucht. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 1,6 Prozent. hs

  • Bitcoin Suisse ermöglicht Edelmetallhandel

    Bitcoin Suisse ermöglicht Edelmetallhandel

    Mit Gold, Silber und Platin haben Kunden von Bitcoin Suisse neu Zugang zu einer breiteren Auswahl an starken Vermögenswerten, um ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen.

    Erst vor wenigen Wochen hat Bitcoin Suisse den 24/7-Handel mit Fiat-Währungen (CHF, USD, GBP, EUR und DKK) eingeführt. Nun können die drei Edelmetalle nicht nur gegen Fiat-Währungen, sondern auch gegen die beiden wichtigsten Krypto-Währungen, Bitcoin und Ether, gehandelt werden. Edelmetallgeschäfte werden bei Fiat- oder Kryptowährungen ohne die übliche Zeitspanne von ein bis zwei Tagen sofort abgewickelt.

    Gold gilt allgemein als «sicherer Hafen» und kann nun mit dem «digitalen Gold» (Bitcoin) kombiniert werden. Das Edelmetallangebot von Bitcoin Suisse ist für alle Stufen der Kundennachfrage zugänglich mit einem Mindestkauf von 100 Franken und ohne Depotgebühren für Bestände bis zu 100 000 Franken.

    Stefan Lütolf, Leiter Trading & Liquidity Management von Bitcoin Suisse, sagt dazu: «Die jüngsten Entwicklungen haben die Nachfrage nach knappen, wertvollen Vermögenswerten wie Gold und Bitcoin angekurbelt. Indem wir einen nahtlosen Edelmetallhandel anbieten, gehen wir zum ersten Mal über die Krypto-Assetklasse hinaus. Dies ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um sich mit nur einem Mausklick zwischen den beiden Anlageklassen hin- und herzubewegen.»

  • Christian Ulrich in der Geschäftsleitung von Akara

    Christian Ulrich in der Geschäftsleitung von Akara

    Christian Ulrich war seit 2008 für die Halter AG tätig. Seit 2011 ist er als Mitglied der Geschäftsleitung der Halter AG Gesamtleistungen für die Leitung der Abteilung Umbau und Sanierungen verantwortlich. Aufgrund seines beruflichen Werdegangs verfügt der 52-jährige über ein breites Netzwerk in der Immobilienbranche, langjährige Führungserfahrung und ausgewiesene Expertise in der Realisation von Bauten. Christian Ulrich ist eidg. Dipl. Techniker TS Hochbau (FH) mit Weiterbildung als Projektmanager der VSGU (Verband Schweizer Generalunternehmer).

    Der Verwaltungsrat freut sich, mit Christian Ulrich eine unternehmerische Persönlichkeit gewonnen zu haben, welche „das Geschäftsfeld der Akara Real Estate Management AG im Bereich der Realisation ausbauen und dieses künftig auch als Total- / Generalunternehmer anbieten kann“, so Jonathan van Gelder, VR-Präsident Akara Real Estate Management AG. Christian Ulrich sagt: „Ich freue mich als Realisierer Mandate für Akara auszuführen und die erweiterte strategische Stossrichtung auf dem Markt zu etablieren.“

    Robert Haller, der die letzten zwei Jahre eine Doppelfunktion bei Akara inne hatte, wird sich aus der Geschäftsleitung der Akara Real Estate Management AG zurückziehen und sich als Leiter der Abteilung Entwicklung und Realisation der Akara Funds AG mit seinem Team auf die Bautreuhandmandate fokussieren. «Wir sind Robert Haller sehr dankbar für die geleistete Unterstützung zum erfolgreichen Aufbau unserer Geschäftstätigkeit», sagt Patrick Mandlehr, CEO Akara Real Estate Management AG.

  • Nationalrat spricht sich für 70 Prozent Mieterlass aus

    Nationalrat spricht sich für 70 Prozent Mieterlass aus

    Der Nationalrat hat am Dienstag eine Motion der Wirtschaftskammer angenommen. Betriebe, die aufgrund des Coronavirus vom Bundesrat geschlossen wurden, sollen für die Zeit der Schliessung nur 30 Prozent Miete bezahlen. Um Vermieter zu schützen, die dadurch in eine Notlage geraten könnten, soll ein Fonds eingerichtet werden. Dieser soll 20 Millionen Franken umfassen.

    Der Ständerat hat sich am Montag für eine andere Lösung ausgesprochen. Diese würde einen zweimonatigen Mieterlass für Kleinunternehmen sowie Selbständige vorsehen, die eine Bruttomiete von höchstens 5000 Franken pro Monat bezahlen. Fällt die Miete höher aus und Vermieter und Mieter einigen sich auf eine Mietzinsreduktion, soll der Bund einen Drittel der Miete übernehmen. Der Nationalrat lehnte diesen Vorschlag ab.

    Nun muss abgewartet werden, ob die 70:30-Lösung vom Ständerat angenommen wird. Wirtschaftsminister Guy Parmelin hat sich bislang vor einem solchen behördlichen Eingriff in bestehende Mietverträge gescheut. Auch Marcel Hug, CEO des Schweizerischen Verbands der Immobilienwirtschaft (SVIT), hat sich im Interview mit ImmoInvest gegen diese Lösung ausgesprochen.

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  • Mobimo ernennt neuen Finanzchef

    Mobimo ernennt neuen Finanzchef

    Stefan Hilber wird im Herbst 2020 die Nachfolge von Manuel Itten antreten. «Wir freuen uns, dass sich mit Stefan Hilber ein ausgewiesener Finanzexperte und eine gewinnende Persönlichkeit in einem starken Kandidatenfeld durchsetzen konnte», so Daniel Ducrey, CEO von Mobimo.

    Stefan Hilber hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Finance an der Universität Zürich. Später bildete er sich zum eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer fort. Nach dem Studium begann er bei der KPMG AG in Zürich im Bereich Audit Financial Services. Seit 2010 ist er in börsenkotierten Gesellschaften der Immobilienbranche tätig, zunächst als Senior Financial Advisor bei der Peach Property Group AG in Zürich, ab 2013 dann in Führungspositionen bei der Warteck Invest AG in Basel. Seit 2015 wirkt der 39-jährige bei der Warteck Invest AG als CFO und Mitglied der Geschäftsleitung.

    Bis zum Eintritt von Stefan Hilber fungiert Jörg Brunner, langjähriger Leiter Group Accounting und Finanzbuchhaltung, als stellvertretender Finanzchef und leitet ad interim die Finanzabteilung von Mobimo.

  • Madaster holt Drees & Sommer an Bord

    Madaster holt Drees & Sommer an Bord

    Madaster möchte die Kreislaufwirtschaft im Bau und Immobiliensektor stärken, indem sie sich für die Entwicklung von Materialpässen neuer und bestehender Gebäude einsetzt. Dafür arbeitet der gemeinnützige Verein mit Partnern zusammen, die „sowohl einen finanziellen als auch einen strategischen Beitrag zur Weiterentwicklung der Madaster-Plattform und zur Ausgestaltung des Materialpasses als Marktstandard“ leisten, erläutert Madaster.

    Als jüngster Partner konnte dabei die Drees & Sommer Schweiz AG gewonnen werden. Das Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen mit Standorten in Zürich, Basel, Bern und Lausanne will in seinen Projekten Ökonomie und Ökologie vereinen.

    „Durch die Partnerschaft mit Madaster können wir die Zirkularität in unseren Projekten noch weiter verbessern und helfen so, die Grundlage für eine enkelfähige Zukunft mit gesundem Wohn- und Arbeitsraum, lebenswerten Städten und einer funktionierenden Infrastruktur zu schaffen“, wird Jürgen M. Volm, Partner und Vorsitzender der Geschäftsführung der Drees & Sommer Schweiz AG, in der Mitteilung zitiert.

    Madaster wiederum will über die internationale Vernetzung und das Fachwissen seines neuen Partners im Bereich Cradle-to-Cradle „die Chancen und Potenziale, welche eine zirkuläre Bau- und Immobilienbranche mit sich bringt, nutzen können“, sagt Marloes Fischer, Präsidentin Madaster Schweiz.

  • Flughafen Frankfurt setzt auf Schindler

    Flughafen Frankfurt setzt auf Schindler

    Noch bis zum Jahr 2023 wird am Flughafen Frankfurt am neuen Terminal 3 gebaut. Nach der Fertigstellung sollen dort bis zu 21 Millionen Passagiere ankommen und abfliegen. Dabei handelt es sich um eines der grössten privat finanzierten Infrastrukturprojekte Europas.

    Beim Bau setzt der Flughafen Frankfurt auf Technologie von Schindler aus dem Kanton Luzern. Das Unternehmen wird 73 Rolltreppen und Fahrsteige sowie 91 Aufzüge liefern. Die Schindler-Tochter Haushahn stellt die Aufzüge, die mit der Schindler Ahead-Technologie ausgestattet sind, bereit. 

    „Wir sind fest davon überzeugt, mit Schindler und Haushahn professionelle Partner gefunden zu haben, die die komplexen Anforderungen an die Anlagen zu unserer vollsten Zufriedenheit umsetzen werden“, wird Jannik Holst, Projektleiter Fördertechnik bei der verantwortlichen Fraport Ausbau Süd GmbH, zitiert.

  • Erfolgreiches erstes Quartal für Steiner Investment

    Erfolgreiches erstes Quartal für Steiner Investment

    Bereits im Januar konnte in Genf das grösste Projekt mit einem Volumen von 555.7 Mio. CHF akquiriert werden. Das Grundstück umfasst 40’000 Quadratmeter: Ab 2024 soll dort eine gemischt genutzte Überbauung entstehen. Im Februar sicherte sich die Steiner Invest dann das erste Projekt der neuen Anlagegruppe «Swiss Development Commercial» (SDC) in Bern.

    Per Ende des 1. Quartals 2020 beträgt der kumulierte Fertigstellungswert des Portfolios der Anlagegruppe «Swiss Development Residential» (SDR) rund CHF 1.32 Mia Franken. Das investierte Kapital steigerte sich somit um 55,17 Prozent auf 466.6 Mio. Franken. Der Nettoinventarwert der Anlagegruppe SDR erhöhte sich pro Anteil auf 121.78 Franken, aktuell befinden sich 27 Projekte im Portfolio.

    Erweiterung des Stiftungsrat
    Ajay Sirohi wurde als Präsident wiedergewählt. Zudem haben sich Reto Niedermann, Luzius Hitz, Andreas Hürlimann und Hendrik van der Biezur zur Verfügung gestellt und wurden ebenfalls in den Stiftungsrat gewählt. Die neuen Mitglieder bringen langjährige Erfahrung in den Bereichen Bauherrenschaft, Immobilienfinanzierungen sowie Portfolio Management bei Pensionskassen mit. Das Amt im Stiftungsrat dauert drei Jahre, an der nächsten ordentlichen Anlegerversammlung im Jahr 2023 wird wieder neu gewählt.

    Den vollständigen Quartalsabschluss finden Sie auf: http://www.steinerinvest.com/investor-relations/reporting/.

  • Rhomberg Bau stellt die Geschäftsleitung neu auf

    Rhomberg Bau stellt die Geschäftsleitung neu auf

    Rhomberg Bau hat seine operative Geschäftsleitung neu aufgestellt. Matthias Moosbrugger und Tobias Vonach werden die Leitungsebene um Martin Summer (Immobilien), Gerhard Vonbank (Generalunternehmerbau), Rupert Grienberger (Bau und Ressourcen) und Jürgen Jussel (HR und IT) ergänzen.  Ernst Thurnher wird sich aus der Geschäftsleitung zurückziehen und sich voll auf seine Funktion als Geschäftsführer der Rhomberg Holding konzentrieren.

    Tobias Vonach, bisheriger Leiter Immobilien Österreich West, verantwortet die Bereiche Finanzen, Controlling, Rechnungswesen sowie das Chancen- und Risikomanagement. Er ist seit 2009 bei Rhomberg Bau tätig, zunächst als Teamleiter für das Facility Management, zuletzt als Leiter der Immobilienabteilung Österreich West. Der Absolvent der International Real Estate Business School an der Universität Regensburg verfügt über die amtliche Zulassung als Immobilienfachmann der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS).

    Matthias Moosbrugger arbeitet seit 2013 als Marketing- und Kommunikationsleiter bei der Rhomberg Gruppe. Er wird weiterhin in dieser Funktion tätig sein. Zusätzlich zählen neu die Themen „Strategie“, „Digitalisierung“, „Nachhaltigkeit“ und „Innovation“ sowie die im internen Managementsystem (IMS) zusammengefassten Prozesse und Systeme zu seinen Aufgaben.

    „Diese Entscheidung ist sowohl eine Reaktion auf die anhaltend positive Entwicklung von Rhomberg Bau als auch eine klare Weichenstellung für die langfristige, nachhaltige Ausrichtung unseres Unternehmens“, sagt Eigentümervertreter Hubert Rhomberg. Ernst Thurnher ergänzt: „Durch den Ausbau unserer Organisation setzen wir auch zukünftig auf eine dynamische Weiterentwicklung und Stärkung der Marke Rhomberg. Vor allem in wichtigen Zukunftsthemen wie Innovation oder Digitalisierung haben wir uns mit dieser Entscheidung klar positioniert.“

    Rhomberg Bau verfügt über Standorte in Österreich, Deutschland und der Schweiz und beschäftigt 713 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2018/19 erwirtschaftete das Unternehmen 325 Mio. Euro.


  • Neuer Finanzchef bei RWD Schlatter

    Neuer Finanzchef bei RWD Schlatter

    Sven Buchholz tritt in die Fussstapfen von Jens Marquordt, der den Finanzbereich von RWD Schlatter seit November 2017 zusätzlich zu seiner Hauptaufgabe als Leiter Finanzen und Controlling der Division Arbonia Doors führte und in dieser Zeit zahlreiche Optimierungs-Projekte mitinitiierte und erfolgreich umsetzte.

    Sven Buchholz machte seinen Master of Science in Business Administration mit der Vertiefung Corporate/Business Development an der Fachhochschule St. Gallen. Die letzten elf Jahre arbeitete er für die Forster Profilsysteme in Arbon. Seit dem Jahr 2014 war er dort als Head of Finance, Controlling & IT tätig.

    „Wir sind überzeugt, dass wir mit Sven Buchholz genau die richtige Person an Bord geholt haben, um die Vorwärtsstrategie in der Digitalisierung weiter voranzutreiben,“ sagt Luigi Di Cola, Geschäftsleiter der RWD Schlatter AG. „Wir danken Jens Marquordt für sein hohes persönliches Engagement für die RWD Schlatter AG und wünschen Sven Buchholz viel Freude und Erfolg bei seinen neuen, anspruchsvollen Aufgabe.“

  • Real Estate Brains: Führt Corona zur Immobilienkrise?

    Real Estate Brains: Führt Corona zur Immobilienkrise?

    «Real Estate Brains» heisst das neue Online-Format von Immobilienprofis für Immobilienprofis aus der DACH-Region, welches ein Gemeinschaftsprojekt von Swiss Circle, SwissPropTech und Builtworld ist. Die erste Ausgabe stiess auf reges Interesse: 140 Branchenprofis verfolgten am Dienstagmorgen online die Referate von Dr. Christoph Schumacher, Global Head Real Estate bei Credit Suisse Asset Management, Thomas Schnabel, Rechtsanwalt und Partner bei Osborne Clarke sowie Dr. Stefan Fahrländer, Gründer und Partner von Fahrländer und Partner. Durch die kurzweilige Stunde führte Roman H. Bolliger, CEO Swiss Circle.

    «Die Spreu trennt sich vom Weizen»

    Den Anfang machte Dr. Stefan Fahrländer von Fahrländer und Partner. Er hielt fest: «Der Lockdown hat massive Auswirkungen auf die Staatshaushalte und grossen Einfluss auf die Nutzer- und Transaktionsmärkte.» Grundsätzlich verhielten sich die Länder ähnlich. Die Regulierung werde nicht abnehmen – im Gegenteil: «Es besteht die Gefahr, dass die Regulierung stärker zunehmen wird wie auch die Besteuerung.»

    Dr. Stefan Fahrländer, Gründer und Partner, Fahrländer und Partner

    Man müsse zwischen kurzfristigen und mittelfristigen Wirkungen unterscheiden, sagte Fahrländer. Kurzfristig, das heisst bei einer Dauer von 2-3 Monaten, dürfte sich der Wohnflächenmarkt in der DACH-Region rasch wieder erholen. Die primären Auswirkungen werde man im gehobenen Segment spüren. Der Geschäftsflächenmarkt hingegen sei von Ausfällen und Reduktionen bei Mietzinseinnahmen betroffen. «Hier ist mit kurzfristigen Ertragsausfällen zu rechnen», sagte Fahrländer. Bei einer kurzen Dauer könne der Leerstand bei Geschäftsflächen steigen und das Konsumverhalten sowie die Büroraumnachfrage eine leichte dauerhafte Verschiebung erfahren. Bei den Transaktionsmärkten würden die laufenden Deals aber weitergehen. Die Budgetziele 2020 sollten erreicht werden können.

    Anders sieht es gemäss Fahrländer bei einer Dauer der Krise von 6 Monaten und mehr aus: Der Wohnflächenmarkt dürfte dann zusammenrücken, es sei vor allem in der Peripherie mit Leerständen zu rechnen. Der Geschäftsflächenmarkt sähe sich mit massiven Ausfällen durch Konkurse und Kapazitätsabbau konfrontiert. Das Konsumverhalten und die Büroraumnachfrage würden sich durch einen langanhaltenden Lockdown dauerhaft stark verschieben. Fahrländer hielt fest: «Die Spreu trennt sich vom Weizen. Die Risikoaversion drückt auf Bauland- und Projektpreise. Wer verkaufen muss, muss Preisnachlässe gewähren. Teilweise werden Aktien- und Rohimmobilien vom Markt genommen, da jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist.»

    Die Gretchenfrage formulierte Fahrländer so: «Wie lange dauern die Einschränkungen an?» Wie stark die Rezession sein werde und wie man die Verschuldung weginflationieren könne, bleibe abzuwarten. Er ist aber positiv gestimmt, dass die Immobilienbranche trotz allem gut wegkommen werde. Denn Immobilien könnten sich tatsächlich als «das Betongold» von morgen erweisen, wie Roman H. Bolliger festhielt.

    «Es wird Anpassungen im Bürosektor und im Einzelhandel geben»

    Die durch das Coronavirus verursachten massiven Einschränkungen in der Real-Estate-Branche hat Dr. Christoph Schumacher, Global Head Real Estate, Credit Suisse Asset Management, zunächst unterschätzt. Heute sagt er: «Die Volatilität an der Börse sehen wir auch in den Immobilienmärkten. Mit dem Lockdown waren wir als Branche vor allem im Einzelhandel und im Hotelbereich eingeschränkt.» Schumacher ist grundsätzlich derselben Ansicht wie Fahrländer: «Wir müssen mittel- und langfristige Konsequenzen unterscheiden.» Im Moment sehe er, dass die meisten Transaktionen, die begonnen wurden, auch zu Ende gebracht werden. «Gerade beim Core-Immobiliengeschäft werden die Massnahmen erfreulicherweise so umgesetzt, wie sie schon vor der Krise beschlossen wurden.»

    Dr. Christoph Schumacher, Global Head Real Estate, Credit Suisse Asset Management

    Zurückhaltung sieht Schumacher aktuell bei neuen Transaktionen. Es gebe aber auch solche, die in der Krise Opportunitäten sehen: «Vor allem Familienbetriebe und Anleger, die auf erstaunlich viel Liquidität sitzen, steigen jetzt in den Immobilienmarkt ein.» Dabei seien vor allem börsennotierte Immobilien von Interesse und gerade in den volatilen Märkten von England und Asien sehe man derzeit Discounts von bis zu 40 Prozent und mehr. Bei den nicht börsennotierten Immobilien, wo die Credit Suisse sehr aktiv ist, seien die Möglichkeiten beispielsweise aufgrund der Lock-up-Perioden beschränkt. In Deutschland sei bei den Immobilienfonds durch die gesetzlichen Vorgaben mit den verlängerten Rückgabefristen weniger Druck zu spüren, was sei sehr positiv sei.

    Ein wichtiger Aspekt bei der Credit Suisse sind die Mieter. Die Wohnmietportfolios seien nicht betroffen, aber man habe das eine oder andere Shoppingcenter, wo gerade kleinere Mieter im Einzelhandel unter Druck stehen. Vielen habe man deshalb die Aprilmiete erlassen, sagte Schumacher. «Das war eine einmalige Aktion, um den Mietern Zeit zu verschaffen und die Interessen der Anleger zu wahren, indem drohenden Insolvenzen entgegengewirkt werden konnte.» Für Anleger mache der Erlass weniger als 1 Prozent der Mieterträge aus. Schumacher ist überzeugt: «Die Zeit nach der Krise wird eine andere sein. Wir selber haben trotz vieler Sparmassnahmen das Digitalisierungsbudget hoch gelassen. Wir glauben das PropTec und Digitalisierung langfristig verstärkt auf der Agenda stehen. Es wird Anpassungen im Bürosektor und Einzelhandel geben. Alles in allem werden wir gestärkt rausgehen und auch mittelfristig rechnen wir mit mehr Interesse im Immobiliensektor.»

    «Die Rechtslage ist schwierig»

    Thomas Schnabel, Rechtsanwalt und Partner bei Osborne Clarke, ist aktuell « an der Front ». Er leitet den Sektor Real Estate and Infrastructure in Deutschland. Zu seinen Mandanten zählen unter anderem Fondsgesellschaften, Projektentwickler, und Einzelhandelsunternehmen sowie eine Vielzahl von Unternehmen als Mieter. Deshalb bekommt er derzeit viel von der Mieterseite mit.

    Thomas Schnabel, Rechtsanwalt und Partner, Osborne Clarke

    In Deutschland hat der Bundestag erlassen, dass Vermieter von April bis Juni keine fristlose Kündigung aufgrund Zahlungsverzugs aussprechen können, wenn der Mieter seine Miete wegen der Coronakrise nicht bezahlen kann. «Hier sehe ich vor allem die Gastronomie, Hotellerie und den Einzelhandel betroffen», führte Schnabel aus. Er sieht aber auch das Problem der Vermieterseite. In England beispielsweise würden die Mieten quartalsweise anfallen. «Ende März wären die Mieten für das 2. Quartal 2020 fällig gewesen. Bezahlt ein Mieter nicht, fehlen hier also Einnahmen für ein ganzes Quartal.»

    In Deutschland sei Aussetzen das Wort der Stunde: «Viele verzichten im April auf die Miete.» Ob die Miete ganz erlassen oder gestundet werde, müsse individuell entschieden werden. «Die Rechtslage ist in Deutschland extrem schwierig. Es gibt keine klaren Richtlinien», sagte Schnabel. Die Diskussion unter den Juristen drehe sich aktuell immer um dieselben Themen: Zur Mietminderung würde zum einen das Vorliegen des Mangels an der Mietsache berechtigen. Beruht die Schliessung auf einer behördlichen Anordnung, sei für die Mietminderung entscheidend, ob die Anordnung einen Mangel an der Mietsache darstelle. Und als dritte Option komme die Mietminderung aufgrund Einschränkung der Gebrauchsüberlassung in Frage.

    «Mittlerweile werden von den Juristen Entscheide von 1915 ausgegraben und anhand dieser versucht, die damaligen Urteile auf heute zu translatieren», so Schnabel. Für den Rechtsanwalt ist klar: «Anstatt am Ende die Gerichte entscheiden zu lassen, wer die besseren Argumente hat, müssen wir gemeinsam Lösungen suchen und diskutieren, was man kurz-, mittel- und langfristig macht.»

  • Zug: Peter Spirig der neue CEO von V-ZUG

    Zug: Peter Spirig der neue CEO von V-ZUG

    Der Präsident Heinz M. Buhofer übernahm beim Transformationsprozess von V-ZUG vorübergehend das Amt des CEO. Nun konnte Peter Spirig für diese Position gewonnen werden. Am 1. September 2020, spätestens am 1. Oktober 2020 soll er nach der kurzen Einarbeitungsphase die Position übernehmen.

    Momentan leitet Peter Spirig die Abteilung Türen bei Arbonia in Arbon TG. Zuvor war er seit 2009 für den weltweit tätigen Hersteller von Küchensystemen, Franke Gruppe, tätig. Ab 2013 konnte der studierte Bauingenieur die Franke Asia als CEO leiten.  

    #CEO #VZUG #PeterSpirig

  • UBS: Die Nervosität an den Märkten ist hoch

    UBS: Die Nervosität an den Märkten ist hoch

    Die Börsen rund um den Globus haben stark korrigiert und die Volatilität ist erheblich gestiegen. Auch die kotierten Schweizer Immobilienfonds konnten sich in den letzten Wochen dieser Entwicklung nicht entziehen, schreibt die UBS in einer Mitteilung. Die Agios bewegen sich mittlerweile im Bereich von rund 15-18%, was leicht unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Überproportionale Korrekturen hätten besonders kommerziell ausgerichtete sowie kleinere Immobilienfonds hinnehmen müssen. Hierbei gelte es die fondsspezifischen Gegebenheiten angemessen mitzuberücksichtigen.

    Negative Auswirkungen auf die Mieterträge
    Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft sind direkt, dennoch erwartet die UBS bei einer länger anhaltenden Ausnahmesituation auch negative Effekte auf dem Immobilienmarkt. Auf die Mieterträge negativ auswirken könnten sich eine niedrigere Zuwanderung, sinkende Umsätze im stationären Handel sowie die Gastronomie und mögliche Unternehmenskonkurse. Vor diesem Hintergrund dürften hingegen Wohnliegenschaften weniger stark betroffen sein als kommerziell genutzte Liegenschaften. Da die Unterstützung von betroffenen Branchen und Unternehmen zurzeit intensiv diskutiert wird, geht die UBS davon aus, dass mit signifikanten Stützungsmassnahmen seitens des Bundes zu rechnen ist.

    Noch immer attraktive Risikoprämie
    Nach Einschätzungen der UBS dürften die weiterhin tiefen Zinsen stützend wirken und die Nachfrage nach kotierten Immobilienfonds, im Vergleich zu anderen Anlageklassen stabil halten. Die aktuelle Dividendenrendite der kotierten Immobilienfonds von 2.8% würde im Vergleich eine noch immer attraktive Risikoprämie bieten.

  • Zug Estates Gruppe: Patrik Stillhart der neue CEO

    Zug Estates Gruppe: Patrik Stillhart der neue CEO

    Patrik Stillhart hat den Master of Science ETH als Bauingenieur und schloss ein Nachdiplomstudium als Immobilienökonom (EBS) ab. Später absolvierte er ein Executive Programm von HEC Paris und JLL mit Fokus auf Innovationsmanagement, Geschäftsstrategien und Leadership. Er war Senior Vice President der Sal. Oppenheim jr. & Cie. Corporate Finance (Schweiz) AG und Projektleiter bei der Ernst Basler & Partner AG mit Bauherrenberatungsmandaten. Seit 2011 ist er Managing Director und stellvertretender CEO der Jones Lang LaSalle AG (JLL Schweiz), die er mitgegründet hatte.

  • Credit Suisse: Erste Stimmen eines Crash im Immobilienmarkt

    Credit Suisse: Erste Stimmen eines Crash im Immobilienmarkt

    Durch die Verbreitung des Coronavirus liegen verschiedene Sektoren der Wirtschaft im In- und Ausland still. An eine Rezession 2020 führt kein Weg vorbei, da sind sich die CS-Ökonomen einig. Die Frage ist nur, wie gravierend der wirtschaftliche Rückschlag ausfallen wird. Entscheiden für das Ausmass des Konjunkturschocks dürfte die Dauer des Lockdowns sein. Dieser ist wiederum davon abhängig, wie lange es dauert, bis sich die epidemiologische Lage stabilisiert.

    Verkauf von neuen Wohneinheiten gerät ins stocken
    Welche Auswirkungen die Coronavirus-Krise nach sich zieht lässt sich noch nicht schlüssig beantworten. Trotz den  wieder aufkommenden Befürchtungen über einen Crash erachtet die Credit Suisse den Wohnungsmarkt als stabilen Anker des Immobilienmarktes. Dennoch werden nach Einschätzungen der CS vor allem die Promotoren von Eigentumswohnungen leiden. Sollte die Corona-Krise länger als erwartet dauern, werde der Verkauf von neuen Wohneinheiten erheblich ins Stocken geraten und bei Promotoren zu Liquiditätsproblemen führen. Nach Abflauen der Pandemie dürfte der Markt für Wohneigentum relativ rasch wieder zum Vorkrisenzustand zurückkehren – mit Ausnahme des Luxussegments.

    Verbreitete Unsicherheit, steigende Arbeitslosigkeit
    Wohnungen gewinnen in Zeiten von Home-Office, Social Distancing und geschlossenen Restaurants an Bedeutung. Dennoch rechnen die CS-Experten auch im Mietwohnungssegment mit einer geringeren Nachfrage. Die verbreitete Unsicherheit und die steigende Arbeitslosigkeit werden die Mietwohnungsnachfrage zusätzlich beeinträchtigen. Prognostiziert wird, dass per Stichdatum 1. Juni dieses Jahres zusätzlich 7000 bis 8000  Mietwohnungen leer stehen werden. Ebenso rechnen die CS-Ökonomen, dass sich die Leerstandziffer auf über 2,9% ansteigen und den Druck auf die Angebotsmieten leicht erhöhen wird. Für Besitzer von Mietrenditeliegenschaften, die über grössere Immobilienportfolios verfügen, werde sich dadurch wenig ändern.

    Büroflächenmarkt kommt zum Erliegen
    Die CS-Ökonomen kommen zum Schluss, dass aufgrund der enormen Unsicherheit die Erholung des Büroflächenmarkts relativ rasch zum Erliegen kommt. Sie erwarten, dass die Nettonachfrage nach zusätzlichen Büroflächen in sich zusammenfällt. Unter die Räder kommen dürfte der Retailflächen- sowie der Hotelmarkt. Der Lockdown, beziehungsweise die ausbleibende Nachfrage seitens ausländischer wie inländischer Konsumenten, sorgt  – je länger der Lockdown dauert – für einen weitgehenden Ertragsausfall. Der Anteil des Retailsektors und der Hotellerie am Gesamtbestand des Schweizer Immobilienmarktes  beträgt nur 5 bis 6%. Mit anderen Worten: Der Rückschlag für den Immobiliensektor dürfte sich in Grenzen halten.

    Warnung einer bevorstehenden Krise
    Die Coronavirus-Krise stellt einen Schock dar, wie er in der Wirtschaftsgeschichte nur selten vorkommt. Sofern sei es verständlich, dass erste Stimmen von einer bevorstehenden tiefgreifenden Krise oder Crash im Immobilienmarkt warnen. Dennoch kommen die CS-Ökonomen zum Schluss, dass die Corona-Krise den Schweizer Immobilienmarkt nicht in seinen Grundfesten erschüttern wird. Vor allem aufgrund der höheren Sicherheit der Mietzinseinnahmen. Im Vergleich zu anderen Cashflows werden sich die Investoren hüten, dem Immobilienmarkt den Rücken zu kehren. Ganz im Gegenteil: Man rechnet eher mit einer verstärkten Nachfrage. Unbestritten ist, dass es Blessuren geben wird. Diese würden sich vor allem auf die gewerblichen Immobiliensegmente und dort im speziellen auf den Verkaufsflächenmarkt und den Hotelbereich konzentrieren.

  • Schweizweit erstmals wieder weniger Baufirmen gegründet

    Schweizweit erstmals wieder weniger Baufirmen gegründet

    Im Jahr 2019 wurden seit langem wieder mehr Löschungen als Neugründungen von Unternehmen in der Baubranche beobachtet, es wurden ein Minus von 748 Unternehmen dokumentiert. Generell ist die Lebensdauer vieler Unternehmen eher gering, viele Neugründungen verschwinden in den ersten drei Jahren wieder.

    Insgesamt gab es Ende 2019 in der Schweiz 61’475 Bauunternehmen. Der Kanton Zürich hatte dabei mit 8402 Unternehmen die meisten Firmen. In den einzelnen Branchenbereichen liegt jedoch im Hochbau der Kanton Waadt mit 632 Unternehmen vorne. Bern ist in der führenden Position mit 550 Holzbaufirmen und 133 Strassenbauunternehmen.

    Nach Branchen betrachtet lag im letzten Jahr der Bereich Elektroinstallation mit 6166 Unternehmen an erster Stelle. Darauf folgt der Hochbau mit 5253 Unternehmen und der Bereich Malerei mit 3765 Unternehmen.

  • Marc Pointet – der neue CEO von Ina Invest

    Marc Pointet – der neue CEO von Ina Invest

    Bereits mit der Präsentation des Jahresergebnisses 2019 hatte Implenia angekündigt in die neu gegründete Immobiliengesellschaft Ina Invest AG zu investieren. Das Unternehmen entwickelt und bewirtschaftet viele attraktive Immobilienprojekte an denen höchste Nachhaltigkeitsstandards angewendet werden sollen. Für die Ina Invest Holding AG sowie der Ina Invest AG konnte bereits Stefan Mächler als Präsident des Verwaltungsrates gewonnen werden und nun auch der Experte Marc Pointet als CEO.

    Marc Pointet ist ein ausgewiesener Experte und erfahrenen Manager mit ausgezeichneten Kenntnissen im gesamten Lebenszyklus von Immobilien. Zudem bringt er viel Erfahrung im arealübergreifenden Management eines Immobilienparks mit.

    Er absolvierte an der ETH Zürich den Master in Architektur und später ergänzte er seine Ausbildung um einen Executive MBA HSG an der Universität St. Gallen. Er arbeitete als Architekt und Projektleiter bei namhaften Unternehmen in der Bank- und Bauindustrie. So leitete er zum Beispiel bei Mobimo als Leiter Projektmanagement grosse Entwicklungsprojekte, unter anderem der Mobimo Tower in Zürich. Später leitete er als Mitglied der Geschäftsleitung sämtliche Aktivitäten in der Westschweiz. Mit dieser Funktion konnte er die Region Westschweiz aufbauen und die Planung und Ausführung von mehreren zukunftsweisenden, grossen Entwicklungsarealen führen.