Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Pensionskassen setzen Banken unter Druck

    Pensionskassen setzen Banken unter Druck

    Im vergangenen Jahr hätten Hypothekarnehmer neue Rekordmarken bei möglichen Einsparungen erreicht, schreibt MoneyPark in einer Mitteilung. Das Zürcher Fintech stützt sich bei dieser Aussage auf die Analyse von über die eigene Plattform abgeschlossenen Festhypotheken. Ihr zufolge konnten Hypothekarnehmer beim Abschluss einer Hypothek mit zehnjähriger Laufzeit durchschnittliche 22 Prozent oder 26 Basispunkte gegenüber dem Richtsatz von 1,17 Prozent einsparen. Bei einer Aufnahme von 750’000 Franken würden damit über die gesamte Laufzeit insgesamt 19’500 Franken gespart, erläutert MoneyPark.

    Nach Ansicht des Fintech-Unternehmens hängen die hohen Einsparungen mit der Konkurrenz zusammen, die alternative Kapitalgeber den klassischen Banken machen. Insbesondere Pensionskassen stiegen vermehrt ins Hypothekengeschäft ein, schreibt MoneyPark. Sie boten im vergangenen Jahr durchschnittlich 46 Basispunkte Nachlass bei Hypotheken mit zehnjähriger Laufzeit an. Versicherungen und Banken lagen mit durchschnittlichen 29 beziehungsweise 20 Basispunkten Abschlag vom Richtsatz deutlich dahinter.

    Zum Jahresende hin habe sich die Konkurrenz etwas entschärft, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Dies lässt sich einerseits damit erklären, dass die Anbieter Ende Jahr nicht mehr um jeden Abschluss gekämpft haben und andererseits die Kapitalmarktzinsen angestiegen sind und damit alternative Anlagen wieder deutlich besser rentieren als noch anfangs 2020“, wird Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, dort zitiert. „Wir sehen aber deutliche Anzeichen, dass sich der Wettbewerb unter den Anbietern wieder verstärken wird.“

  • Thomas Hasler soll Sika führen

    Thomas Hasler soll Sika führen

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 neue Rekordwerte bei Betriebsergebnis und Konzerngewinn verbuchen können. Konkret legte das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT im Jahresvergleich um 7,1 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken zu. Der Konzerngewinn konnte gleichzeitig um 8,8 Prozent auf 825,1 Millionen Franken erhöht werden. Bei den Umsätzen war ein Wachstum in Lokalwährungen um 3,4 Prozent auf 7,88 Milliarden Franken realisiert worden.

    „Als besonders krisenresistent haben sich im Jahr 2020 vor allem das Distributionsgeschäft sowie unser Refurbishment-Business gezeigt“, wird Paul Schuler in der Mitteilung zitiert. Nach Ansicht des Sika-CEOs wird der Konzern zukünftig von einer wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten profitieren. „Bereits heute wird ein grosser Teil unseres Umsatzes mit Technologien generiert, die den Kunden, der Umwelt und der Gesellschaft einen nachhaltigen Nutzen liefern“, erläutert Schuler. Für das laufende Jahr strebt Sika insgesamt ein Umsatzwachstum zwischen 6 und 8 Prozent in Lokalwährungen an.

    Per Anfang Mai wird Schuler sein Amt an Thomas Hasler übergeben. Der derzeitige Leiter Global Business und Industry von Sika ist seit 32 Jahren für den Zuger Baustoffkonzern tätig, wird in der Mitteilung erläutert. Hasler war als Forschungschemiker für Industrieklebstoffe bei Sika eingestiegen und hatte 2011 die Leitung Automotive weltweit übernommen. Seit 2014 gehört der designierte CEO der Konzernleitung an. Der derzeitige Konzernchef Paul Schuler wird an der Generalversammlung im April zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen werden.

  • Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Aus der Limmat Verwaltungs AG ist die Elicere Real Estate Management AG geworden. Die 1967 in Schlieren gegründete Limmat Verwaltungs AG ist laut Medienmitteilung 2019 durch die Firma Elicere AG in Zug übernommen worden. Das Unternehmen wurde von Limmat Bau-, Treuhand- und Verwaltungs AG in Limmat Verwaltungs AG umbenannt.

    Die Verwaltung soll nun unter dem neuen Namen weitergeführt werden, der Bezug auf die neue Inhaberin nimmt. Die neue Firma Elicere Real Estate Management AG hat naturgemäss ihren Sitz in Schlieren in der Schulstrasse, an der bisherigen Adresse der Limmat Verwaltung.

    Vor dem Start mit neuem Namen seien eine umfassende Umstrukturierung und besonders Digitalisierung vollzogen worden, heisst es in der Mitteilung. Zu den bereits angebotenen Diensten der Bewirtschaftung und Bewertung komme neu auch die Übernahme des Baumanagements hinzu.

    Geleitet wird die erst Dezember gegründete neue Firma von Rikard Memaj und Roger Priester. Beide sind Mitglieder des Verwaltungsrats. Dessen Präsident Roger Priester wird zitiert: „Wir sind überzeugt, mit der transparenten und strukturierten Aufstellung in der Firma, unsere Kundschaft mit den modernsten Hilfsmitteln und motivierten Mitarbeitern in eine nachhaltige Zukunft zu führen.“

  • Swiss Finance & Property kann als Wertpapierhaus agieren

    Swiss Finance & Property kann als Wertpapierhaus agieren

    Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat der Swiss Finance & Property AG die Bewilligung als Wertpapierhaus ausgestellt. Damit kann das Unternehmen beispielsweise Schweizer lmmobilienfonds, lmmobilienaktiengesellschaften und ausgewählte Aktiengesellschaften bei Emissionen und Kapitalerhöhungen unterstützen. Swiss Finance & Property kann dabei als bankenunabhängiger Lead- oder Co-Leadmanager aktiv werden.

    „Die Wertpapierhausbewilligung ist auch ein weiterer Schritt hin zur Professionalisierung und macht uns insgesamt noch wettbewerbsfähiger“, lässt sich Adrian Murer, CEO der Swiss Finance & Property Group, in einer Medienmitteilung zitieren.

    Weiter werde Swiss Finance & Property sein Dienstleistungsangebot auch um das Market Making ergänzen. „Mit Market Making kann die Swiss Finance & Property AG auch in volatilen Märkten die nötige Liquidität bereitstellen“, erklärt Florian Lemberger, Head Corporate Finance & Banking bei der Swiss Finance & Property AG. Das Unternehmen wolle ein hauseigenes Handelsteam aufbauen, welches die ausserbörslichen Blockkapazitäten zur Verfügung stellt.

    Durch die Bewilligung werde es zu Änderungen in der Organisationsstruktur kommen, heisst es. So werde etwa die Verwaltung der direkten und indirekten Immobilienanlagen klar getrennt.

  • Westhive will weiter expandieren

    Westhive will weiter expandieren

    Westhive sieht eine steigende Nachfrage an flexiblen Büroflächen. Der 2017 gegründete Zürcher Anbieter will deshalb Anfang 2022 neue Standorte in Basel, Zürich-Stettbach und in Zug eröffnen. Genf soll ein Jahr später folgen, schreibt Westhive in einer Mitteilung. Der dortige Standort soll im neuen Alto Pont-Rouge eingerichtet werden und eine Fläche von 4500 Quadratmetern umfassen. Vorgesehen sind dort auch ein eigenes Fitnesscenter, zwei Restaurants und ein Veranstaltungskonferenzzentrum.

    Insgesamt entstehen an den vier Standorten auf 10‘000 Quadratmetern rund 1000 Arbeitsplätze. „Alle Locations verfügen über einen hohen Anteil an privaten Offices, für die wir die grösste Nachfrage verzeichnen“, wird Westhive-Mitgründer Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert.

    Westhive hat auch 2020 ein starkes Wachstum erlebt. Die Zahl der Mieter sei um über 50 Prozent gestiegen. „Wir verzeichnen eine kontinuierliche Nachfrage nach flexiblen Offices und Arbeitsplätzen, selbst jetzt, wo das Home-Office verpflichtend ist“, so Widmer. „Aber am meisten freut uns, dass wir praktisch keine Members verloren haben.“

  • Schlieren treibt Aufwertung von Kesslerplatz voran

    Schlieren treibt Aufwertung von Kesslerplatz voran

    Die Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse hat einen Gestaltungsplan für den Kesslerplatz vorgelegt. Nach der Überweisung des privaten Gestaltungsplans von Gemeinderat an Gemeindeparlament „kommt die Stadt Schlieren ihrem Ziel bald einen grossen Schritt näher“, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

    Im Rahmen der geplanten Aufwertung des Platzes soll das Hochhaus erhalten bleiben. Der Gestaltungsplan sieht zudem vier neue Baukörper vor. Einer davon ist für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen, die drei anderen sollen Wohnraum bieten. Insgesamt sollen dadurch 103 neue Wohnungen, ein Doppelkindergarten und ein Mehrzweckraum entstehen. Für die Realisierung des Kindergartens hat die Stadt Schlieren mit der Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse sowohl einen Landabtausch als auch eine Entschädigung über 2,11 Millionen Franken vereinbart.

    Die Arbeiten sollen im Frühjahr oder Sommer 2022 beginnen, der Bezug soll ab Frühjahr/Sommer 2024 erfolgen. Da der Doppelkindergarten erst ein Jahr später zur Verfügung stehen wird, „wird die Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse die Mietkosten für ein Provisorium zu 50 Prozent übernehmen, die restlichen Mietkosten sind ebenfalls in der Entschädigung enthalten“, so die Stadt Schlieren.

    Mit der Aufwertung des Kesslerplatzes solle ein „hochwertiges und attraktives Eingangstor“ nach Schlieren entstehen, das zudem optimal an die Limmattalbahn angeschlossen sein wird.

  • Eigenheime bleiben gefragt

    Eigenheime bleiben gefragt

    Der Eigenheimmarkt weist auch während der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Rezession Wachstum auf. In den vier liquidesten Marktregionen der Schweiz seien die Preise 2020 im Mittel um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 1,3 Millionen Franken gestiegen, erläutert homegate.ch in einer Mitteilung zur aktuellen Home Market Price Analysis. Sie wird von dem digitalen Immobilienmarktplatz aus dem Hause TX Group jährlich in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erstellt.

    In der Studie werden die Entwicklungen von Kaufpreisen und Transaktionen bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in den Regionen Zürich, Nordwestschweiz, Bern und Genfersee analysiert. Die Preise für Einfamilienhäuser waren dabei im vergangenen Jahr in allen vier Marktregionen gestiegen, wird in der Mitteilung erläutert. In der Region Genfersee wurde mit 4,1 Prozent der deutlichste Preisanstieg beobachtet. Am geringsten legten die Preise mit 1,6 Prozent in der Region Zürich zu. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Einfamilienhäuser legte im Jahresvergleich um 3,1 Prozent zu.

    Bei den Eigentumswohnungen machten die Analysten in drei der vier untersuchten Regionen Preisanstiege zwischen 3 und 4 Prozent aus. In der Region Genfersee gingen die Preise im Jahresvergleich hingegen um 2 Prozent zurück. Im Durchschnitt zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Berichtsjahr um 0,5 Prozent auf 850’000 Franken an. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Eigentumswohnungen legte 2020 um 2 Prozent zu.

    In Krisenzeiten sei die Flucht in Sachwerte nicht Neues, wird Peter Ilg in der Mitteilung zitiert. Der „anhaltende Boom“ während der pandemiebedingten Rezession sei für ihn aber „erstaunlich“, meint der Leiter des Swiss Real Estate Instituts.  Als Hintergrund der aktuellen Entwicklungen führt Ilg zum einen die voraussichtlich auch langfristig niedrigen Zinsen an. Zum anderen sei „Wohnen in den Zeiten von Corona wichtiger geworden“.

  • Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt das Zürcher Start-up Adtrac. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung bis zur Marktreife einer Plattform für die zielgenaue Steuerung, wechselnde Inhalte und Nachverfolgung der digitalen Aussenwerbung. Der Innovationsdienstleister aus Schlieren steht laut Medienmitteilung Adtrac von Beginn an zur Seite mit Beratung und Unterstützung bei der Fortentwicklung. Damit soll in wenigen Monaten die Marktreife der Plattform erreicht werden.

    Die Idee von Adtrac ist laut der Medienmitteilung, die Vorzüge der digitalen Welt in das klassische Prinzip der Aussenwerbung zu übertragen. Die Sensoren der Werbedisplays sollen genutzt werden, um möglichst relevante Inhalte für die Zielgruppe, die sich vor den Displays befindet, auszuspielen. Damit kann das Angebot auf der Werbefläche aufgrund von Daten über die jeweilige Zielgruppe genau für diese Zuseher und deren Interessen angepasst werden. Und der Kunde kann online den Verlauf seiner Kampagne mitverfolgen. Dazu dient laut Adtrac das webbasierte Kampagnenwerkzeug. Die Werbetreibenden können damit ihre Kampagnen jederzeit selbst planen, live nachverfolgen, optimieren und Auswertungen erstellen.

    „Dank der Expertise von Zühlke und der flexiblen und agilen Zusammenarbeit stehen wir heute mit einem marktreifen und überzeugenden Produkt da“, wird Benjamin Wey, der CEO von Adtrac, zitiert. Adtrac ist als ein Gemeinschaftsunternehmen von Advertima, Fortimo und SPAR, alle in St.Gallen ansässig, entstanden.

    Nach der Ersteinführung am Markt soll die Plattform laufend weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ergänzt werden.

  • 4B und Somfy kooperieren bei intelligenter Haussteuerung

    4B und Somfy kooperieren bei intelligenter Haussteuerung

    4B und Somfy sind eine strategische Partnerschaft bei der Entwicklung von intelligenten Haussteuerungen eingegangen, informieren die beiden Partnerunternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Über die TaHOme-Box von Somfy sollen Haus- und Wohnungsbesitzer bei Bau oder Sanierung die Voraussetzungen für die Digitalisierung des Gebäudes schaffen können, heisst es dort weiter. Gemeinsame Produkte werden unter dem Label Smart Home Ready by Somfy lanciert.

    „Intelligente Fenster und Fassaden sind der Beleg dafür, dass wir seit über 100 Jahren Tradition, Schweizer Qualität und Innovation miteinander verbinden und dass wir uns vom reinen Produkt- auch zu einem Lösungsanbieter weiterentwickeln“, wird Jean-Marc Devaud, CEO des Luzerner Fensterherstellers 4B, in der Mitteilung zitiert. „Mit der Smart-Home-Ready-Kooperation kann 4B Qualitätsfenster in Kombination mit einem hochwertigen, funkmotorisierten Sicht- und Sonnenschutz als smartes, erweiterbares Paket anbieten“, erläutert Hannes Naef, Geschäftsführer von Somfy Schweiz, in der Mitteilung.

    Noch in diesem Sommer soll eine intelligent steuerbare, motorisierte Schiebetür aus dem Hause 4B auf den Markt gebracht werden. Die Tür werde sich sowohl über io-Funk als auch über drahtgebundene Steuerungen in intelligente Gebäudesysteme integrieren lassen, erläutern die Partner in der Mitteilung.

  • Andermatt wird Praxisfeld für FH Graubünden

    Andermatt wird Praxisfeld für FH Graubünden

    Die Standortförderer von Andermatt Swiss Alps und die Fachhochschule Graubünden kooperieren zum Zweck des Wissenstransfers. Gemäss einer gleichlautenden Medienmitteilung beider Organisationen haben sie am Montag eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Diese hat zum Ziel, über die Fachhochschule relevantes Wissen aufzubauen und die Umsetzung in der Praxis wissenschaftlich zu begleiten. Inhaltliche Schwerpunkte sind zunächst digitale Kundenerfahrung, Gästebindung, Daten-Management, Netzwerke und Nachhaltigkeit.

    In diesen Themenfeldern sollen gemeinsame Forschungs- und Dienstleistungsprojekte realisiert werden. „Die Kooperation ist Beweis für die hohe Qualität der Innovationsförderung an der Fachhochschule Graubünden und stärkt den Austausch mit externen Partnern durch Praxisprojekte“, so der Rektor der Fachhochschule Graubünden, Jürg Kessler.

    Im Rahmen dieser Kooperation bietet die Andermatt Swiss Alps Gruppe die Plattform, um die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten in der Praxis testen zu können. So soll die Ferien-Destination substantiell weiterentwickelt werden. „Dank der Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Graubünden können wir in einzelnen Themen unsere Einzigartigkeit weiter stärken und unsere Modernität testen und weiterentwickeln“, wird Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG, zitiert.

  • Sika kauft in Russland zu

    Sika kauft in Russland zu

    Sika kauft den russischen Hersteller von Mörtelprodukten Kreps LLC auf, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 15 Millionen Franken ist auf die Produktion von Fliesenklebern, Putzen und Bodenverlaufsmassen spezialisiert. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Neuzugang soll die Stellung von Sika in der Region stärken. „Kreps bietet ein breites Produktportfolio und eine erweiterte geografische Präsenz für Mörtel in der Russischen Föderation“, wird Ivo Schädler, Regionalmanager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Zusammen mit dem verbesserten Zugang zum Vertriebskanal erhalten wir eine Plattform, um unsere Position in diesem Markt weiter auszubauen und zu stärken.“ Die Neuerwerbung unterhält Produktionsstandorte in Sankt Petersburg und Jekaterinburg, beides Regionen, in denen Sika bisher nicht mit eigenen Standorten vertreten war.

    Mit der Übernahme gehen auch ein von Kreps betriebenes Trainingszentrum und „gut ausgestattete“ Produktionslaboratorien in den Besitz von Sika über, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge muss die Transaktion noch von den lokalen Kartellbehörden genehmigt werden.

  • Mobimo trotzt der Pandemie

    Mobimo trotzt der Pandemie

    Mobimo hat im Geschäftsjahr 2020 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 145,8 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Unter Ausklammerung von Neubewertungseffekten hatte das Betriebsergebnis 111,5 Millionen Franken betragen. Im Vorjahr hatten die entsprechenden Werte bei 134,0 Millionen beziehungsweise 82,5 Millionen Franken gelegen.

    Als Wachstumstreiber hatten sich im Berichtsjahr Entwicklung und Verkauf von Liegenschaften erwiesen. Hier war der Erfolg im Jahresvergleich von 3,0 Millionen auf 36,8 Millionen Franken angestiegen. Der Neubewertungserfolg ging im Jahresvergleich hingegen von 51,5 Millionen auf 34,3 Millionen Franken zurück. Er sei im Berichtsjahr hauptsächlich operativ erwirtschaftet worden, schreibt Mobimo.

    Als Mieteinnahmen konnte das Immobilienunternehmen im Berichtsjahr 105,1 Millionen Franken verbuchen. Damit wurde der Wert von 106,7 Millionen Franken von 2019 nur knapp unterschritten. Gleichzeitig hatte Mobimo die eigene Mieterschaft aus den Branchen Gastronomie, Hotel und Detailhandel aufgrund der Pandemie mit Mieterleichterungen im Gesamtumfang von 6,5 Millionen Franken unterstützt.

    Das Immobilienportfolio von Mobimo legte im Verlauf des Berichtsjahres von 3,3 Milliarden auf 3,4 Milliarden Franken zu. Die durchschnittliche Bruttorendite liege unverändert bei 4,5 Prozent, informiert das Unternehmen in der Mitteilung. Zum Stichtag am Jahresende weist Mobimo  Anlageliegenschaften im Bau im Umfang von 90 Millionen und in Planung im Umfang von 490 Millionen Franken aus.

  • Valuu verdreifacht Volumen vermittelter Hypotheken

    Valuu verdreifacht Volumen vermittelter Hypotheken

    Valuu konnte im zweiten Jahr ihres Bestehens überproportional wachsen. Die nach eigenen Angaben unabhängige Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform für Hypotheken hat 2020 das vermittelte Hypotheken-Volumen im Vergleich zu ihrem Gründungsjahr verdreifacht. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, zählt sie derzeit 12’000 Nutzerinnen und Nutzer. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Zahl der vertretenen Kreditgeber beziffert Valuu mit 29. Sie verträten über 100 bekannte Schweizer Banken, Versicherungen und Pensionskassen.

    „Und das ist erst der Anfang“, heisst es in der Mitteilung weiter: Valuu, eine Geschäftseinheit von PostFinance, wolle mittelfristig „die führende Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform werden“. Im laufenden Jahr baue sie ihr Angebot um weitere Dienstleistungen aus. „Immer mehr Menschen verstehen, welche Chancen ein transparenter Vergleich und ein digitaler Abschluss von Hypotheken bietet – und wie viel Geld sie damit sparen können“, wird Valuu-Leiter Thomas Jakob in der Mitteilung zitiert.

  • Pandemie beschleunigt Immobilien-Trends

    Pandemie beschleunigt Immobilien-Trends

    Die Pandemie „wird uns langfristig als Beschleuniger von Trends auf dem Immobilienmarkt in Erinnerung bleiben“, resümiert Yonas Mulugeta, CEO von CSL Immobilien, die Erkenntnisse aus dem aktuellen CSL Immobilienmarktbericht 2021. Dies gelte insbesondere für den Büromarkt, heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung. Der Leerstand bei Büros hat einen Höchststand erreicht: Das verfügbare Angebot an Gewerbeflächen ist im Verlauf des vergangenen Jahres um 23 Prozent auf 2,26 Millionen Quadratmeter gestiegen. Das ist der höchste Wert seit 2014.

    Gleichzeitig stieg jedoch die Nachfrage an zentralen Lagen in den Grosszentren wie Zürich. Daraus leiten die Autoren des Berichts ab, dass das Homeoffice nicht das Ende des Büros sei. Stattdessen würden Büroflächen mehr als soziale Begegnungs- und Kollaborationsorte genutzt. Denn „Standortfaktoren wie ein urbanes Umfeld mit attraktiven Lunch- oder Freizeitangeboten oder die Nähe zu Kunden und Branchentreffpunkten haben durch die Pandemie an Stellenwert gewonnen“.

    Auch die Leerstandsquote im Wohnmarkt hat einen Höchststand erreicht. Sie stieg im Vorjahr im Schweizer Durchschnitt von 1,66 auf 1,72 Prozent – ein Wert, der zuletzt 1988 erreicht worden war. Ausserhalb der Grosszentren seien in der ganzen Schweiz hohe Leerstandsquoten von über 2 oder 3 Prozent keine Seltenheit. CSL erwartet für 2021 weiter steigende Leerstände und sinkende Mieten. Vom in der Pandemie gestiegenen Wert eines schönen Zuhauses habe Wohneigentum profitiert. Wegen zunehmender Heimarbeit hätten auch Immobilien in periphereren Lagen leichter Käufer gefunden.

    Insbesondere für Multi-Asset-Investoren sind Immobilieninvestments zum Ersatz für negativ verzinste Anleihen geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Renditen in allen Immobilien-Anlageklassen sanken weiter.

  • s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    Das Unternehmen s:stebler hat in diesem Jahr bereits drei Partnerschaften geschlossen. Dies geht aus Medienmitteilungen des Herstellers von Briefkastenanlagen, Depotboxen und Dachflächenfenstern aus Oensingen hervor.

    Erstens spannt s:stebler mit dem Start-up LivingPackets zusammen. Das 2016 im französischen Nantes gegründete Unternehmen hat eine intelligente Zustellbox entwickelt, die digital verriegelt werden kann. Die Box ist unter anderem mit GPS-und Internetverbindung ausgestattet, wodurch die Lieferung jederzeit überwacht werden kann. Ausserdem ist die Box wiederverwendbar, was den im Online-Handel entstehenden Müll reduziert. Dank der Partnerschaft werden Pakete in den intelligenten Boxen direkt an Multifunktionspaketstationen namens s:yourbox von s:stebler geliefert. Der Kunde wird benachrichtigt, sobald die Lieferung eintrifft.

    Zweitens arbeitet s:stebler mit dem Zürcher Start-up Allthings zusammen. Allthings hat eine Mieterplattform entwickelt, dank der sämtliche Interaktionen zwischen Mietern, Immobilieneigentümern sowie anderen Dienstleistern erfasst werden können. Zusammen mit den Briefkasten- und Paketfachanlagen von s:stebler sollen nun „Gesamtlösungen“ entstehen, welche „die Mieterbindung und die Effizienz signifikant steigern“, heisst es.

    Drittens kooperiert s:stebler mit Bird Home Automation, einem führenden Hersteller von IP-Türstationen. Das Ziel ist es, IP-Video-Türsprechanlagen des Berliner Unternehmens in Briefkästen und Briefkastenanlagen von s:stebler zu integrieren. Gebäudebetreiber können die intelligente Türsprechanlage aus der Ferne verwalten und in bestehende Hausautomatisierungssysteme integrieren.

  • Procimmo II geht an die Börse

    Procimmo II geht an die Börse

    Die Procimmo SA wird ihren Swiss Commercial Fund II (Procimmo II) Ende März an der SIX Swiss Exchange kotieren, informiert die Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen in einer Mitteilung. Der Procimmo II war 2014 für einen beschränkten Kreis von Anlegern eingerichtet worden. Seitdem habe der vorwiegend Gewerbe-, Industrie- und Logistikimmobilien haltende Fonds einen durchschnittliche Rendite von 7,4 Prozent erzielt, informiert Procimmo.

    Ausserdem habe der Fonds eine jährliche Dividende von mindestens 5 Franken pro Anteil über 100 Franken abgeworfen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Derzeit umfasst der Fonds 33 Immobilien in der Deutschschweiz. Das im Procimmo II investierte Vermögen belief sich zum Stichtag am 30. September auf 563,4 Millionen Franken. Am entsprechenden Stichtag im Vorjahr waren es 470,3 Millionen Franken gewesen.

    Vor dem Börsengang will Procimmo eine weitere Kapitalerhöhung im Umfang von rund 60 Millionen Franken durchführen, informiert das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Die eingespielten Mittel sollen zur Reduzierung der Fremdfinanzierungsquote und der Fortführung von bestehenden Bauprojekten dienen. Zudem prüft Procimmo zusätzliche Investitionen in wirtschaftsaktiven Regionen ausserhalb der Stadtzentren.

  • Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,87 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Kantone aus. So wurde der stärkste Anstieg der Angebotsmieten im Januar mit 1,59 Prozent im Kanton Nidwalden beobachtet. Auch in den Kantonen Appenzell-Innerhoden, Appenzell-Ausserhoden, Uri und Wallis legten die Angebotsmieten mit Werten zwischen 1,08 und 1,24 Prozent überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden in den Kantonen Zürich, Neuenburg und Jura mit Werten zwischen mit -0,57 Prozent und -0,10 Prozent gemessen.

    Auch bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 2,01 Prozent in Lausanne gemessen. Als „auffallend“ beschreiben die Analysten die Entwicklung in Zürich. Hier gingen die Mietpreise im Januar gegenüber dem Vormonat um 1,00 Prozent zurück.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • VolkerWessels investiert in Parquery

    VolkerWessels investiert in Parquery

    Parquery hat eine erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen, wie aus einer Mitteilung auf LinkedIn hervorgeht. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) konnte dabei das niederländische Bau- und Anlagenbauunternehmen VolkerWessels als Investor gewinnen.

    Parquery hat eine Software entwickelt, welche Bilder von Strassenkameras in Echtzeit analysiert. Damit können sich Autofahrer beispielsweise darüber informieren, ob sich in ihrer Nähe freie Parkplätze befinden. Die Plattform kann aber etwa auch zur Analyse des Verkehrsflusses in Städten eingesetzt werden. Insgesamt hilft sie beim Aufbau von intelligenten Städten.

    Mit dem frischen Geld will Parquery seine Plattform einerseits im Bereich des intelligenten Parkens stärken. Andererseits soll sie für neue Lösungen im Bereich der intelligenten Städte weiterentwickelt werden.

    Parquery arbeitet seit einigen Jahren auch mit Hyrde, einem Tochterunternehmen von VolkerWessels, zusammen. Hyrde setzt die Lösung von Parquery beispielsweise bei Sicherheitsanwendungen an Flughäfen sowie bei intelligenten Mobilitätsprojekten in Städten ein.

  • Adrian Amstutz soll oberster Baustoffrecycler werden

    Adrian Amstutz soll oberster Baustoffrecycler werden

    Der Vorstand von arv Baustoffrecycling Schweiz schlägt der Generalversammlung Adrian Amstutz als neuen Präsidenten vor. Er begründet dies in einer Pressemitteilung mit den Erfahrungen von Amstutz als ehemaliger Inhaber eines Architektur- und Bauleitungsbüros, als Gemeindepräsident von Sigriswil BE und als SVP-National- und Ständerat. Amstutz habe während zwölf Jahren auch den Zentralvorstand des Nutzfahrzeugverbandes ASTAG präsidiert.

    Amstutz soll die Nachfolge von Thomas Merz antreten. Dieser war im Herbst nach fünf Jahren als Präsident des Verbandes zurückgetreten. Seither führt Vizepräsident Kurt Morgan interimistisch die Geschäfte des Präsidenten.

    Der Verband wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Schlieren. Er setzt sich für die Interessen der Wiederverwerter von Bauabfällen ein. Die Wahl des neuen Präsidenten ist für die Generalversammlung vom 19. Mai vorgesehen.

  • Schneider Spannagel Architekten heisst jetzt LUMO

    Schneider Spannagel Architekten heisst jetzt LUMO

    Das Architektenbüro Schneider Spannagel in Döttingen hat eine Umbesetzung in der Geschäftsleitung zu einer Überprüfung seines Auftritts am Markt veranlasst. Nach dem altersbedingten Rücktritt eines Geschäftsleitungsmitglieds wurde das Erscheinungsbild der Firma überprüft. Das Ergebnis war ein kompletter Umbau der Marke mit neuem Namen und neuem modernem Logo: LUMO Architekten AG. Aus dem bodenständig anmutenden Architekturbüro Schneider Spannagel wurde das als zeitgemäss-agiles Atelier verstandene Büro LUMO Architekten.

    In einer Medienmitteilung der mit der „Totalsanierung des Markenauftritts“ betrauten Werbeagentur Megura AG in Baden heisst es, der neue Name LUMO steht für „leicht, unkompliziert, modern, offen“. Das entspreche Werten und Arbeitsweise des Büros wie auch dem Baustil der realisierten Gebäude.

    Megura entwarf neben dem neuen Namen und Logo inklusive neuer Internetseite auch Briefköpfe, Beschilderung und Ähnliches. Die Leichtigkeit und Experimentierfreude der neuen Firma, so Megura, zeige sich in digitalen Medien: Das reduzierte Logo erlaube es, die markanten vier Buchstaben im Raum zu bewegen, so dass immer wieder neue Kombinationen entstehen.

    LUMO Architekten bleibt am alten Sitz der 1973 gegründeten und mehrfach personell umgestalteten und erweiterten Firma in der Poststrasse in Döttingen.

  • Alain Baumgartner ergänzt Geschäftsleitung der Zug Estates

    Alain Baumgartner ergänzt Geschäftsleitung der Zug Estates

    Alain Baumgartner, MRICS, ist seit Oktober 2019 Head Real Estate Portfoliomanagement und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei der Avobis Group AG in Zürich. Davor war er während über 10 Jahren als Portfolio Manager bei der Swiss Life Asset Management AG tätig, zuletzt als Head Portfolio Commercial / Centers und stellvertretender Leiter Portfoliomanagement. Herr Baumgartner verfügt über einen MAS Master in Advanced Studies in Real Estate Management der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.

  • Privera startet neu organisiert ins Jahr 2021

    Privera startet neu organisiert ins Jahr 2021

    Privera fasst die beiden komplementären Dienstleistungen «Vermietungsmanagement» und «Handel» im neuen Bereich «Vermarktung Schweiz» zusammen. Marcel Frick, bisheriger Leiter Vermietungsmanagement Schweiz, leitet die neu geschaffene Organisationseinheit und vereint dadurch das Vermarktungswissen der beiden Abteilungen. Das Vermietungsmanagement, wie auch der Handel agieren jedoch weiterhin als eigenständige strategische Serviceline der Privera.

    Zudem wurde der Bereich Center Management per Januar 2021 zu Retail & Site Management umbenannt. Die vielfältigen Dienstleistungen des Bereichs werden so besser widerspiegelt. Denn das Management von Shoppingcentern beinhaltet auch die Retailvermarktung, Koordination von Mietervereinigungen, sowie der Betreuung komplexer Areale, die Retail- mit Büro- und Wohnflächen umfasst. Dieter Sommer sagt: «Wir sind überzeugt, dass diese Anpassungen sowohl unsere Kundschaft als auch unser Unternehmen weiterbringen.»

  • Angebotsmieten steigen weiter

    Angebotsmieten steigen weiter

    Die Coronavirus-Pandemie habe am Markt für Mietwohnungen kaum Spuren hinterlassen, schreibt homegate.ch in einer Mitteilung zum Jahresrückblick auf den homegate.ch-Mietindex. Er wird monatlich von dem Immobilienportal im Besitz der TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank erstellt. Für das Jahr 2020 weist der Mietindex eine Steigerung der Angebotsmieten für Wohnungen von 0,9 Prozent im Jahresvergleich aus. Damit seien die Wohnungsmieten sogar stärker gestiegen als im Vorjahr, erläutert homegate.ch.

    Den stärksten Anstieg der Mietpreise haben die Analysten im Berichtsjahr mit 2,7 Prozent in Appenzell beobachtet. Auch in den Kantonen Genf, Thurgau, Zug, Graubünden und Zürich seien die Mieten mit Werten zwischen 2,6 und 2,3 Prozent stärker als im schweizweiten Durchschnitt gestiegen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Hintergrund für die Mietpreisentwicklung wird dort die steigende Nettozuwanderung genannt.

    Das in den Vorjahren herrschende Gefälle der Mietpreise zwischen städtischen und ländlichen Kantonen sei im Berichtjahr abgeschwächt worden, erläutern die Analysten in der Mitteilung weiter. Sie führen dies zum einen auf die Konzentration der Bauindustrie auf städtische Regionen zurück. Zum anderen habe das in der Pandemie geförderte Arbeiten im Homeoffice „zu Ausweicheffekten aufs Land“ geführt. Städtisches Wohnen bleibe aber trotz Pandemie weiter im Trend.

  • Poenina übernimmt Kälte 3000 AG

    Poenina übernimmt Kälte 3000 AG

    Die Bündner Kälte 3000 AG wird per 31. März 2021 zur Poenina Holding gehören, informiert die Gebäudedienstleistungsgruppe aus dem Wirtschaftsraum Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge ist der entsprechende Vertrag am 15. Januar unterzeichnet worden. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    „Mit der Akquisition der Kälte 3000 AG setzen wir unsere Wachstumsstrategie in den Kernkompetenzbereichen Heizung und Kälte fort“, wird Jean Claude Bregy, CEO der Poenina Gruppe, in der Mitteilung zitiert. Die auf Dienstleistungen für Kältetechnik spezialisierte Neuerwerbung verfügt neben dem Hauptsitz in Landquart über Niederlassungen in Samedan GR, Untereggen SG und Regensdorf ZH. Der Jahresumsatz des Unternehmens wird in der Mitteilung auf rund 15 Millionen Franken beziffert.

    Die bisherigen Geschäftsleiter Ronny Berry, Robert Gadient und Pius Gruber sollen die Kälte 3000 AG auch unter dem Dach von Poenina führen. Das Unternehmen werde zudem weiterhin unter seinem alten Namen auftreten, informiert Poenina in der Mitteilung.

  • ABB liefert Elektroantrieb für Luxusyacht

    ABB liefert Elektroantrieb für Luxusyacht

    ABB und Oceanco haben eine Zusammenarbeit im Bereich der nachhaltigen Schiffsantriebe beschlossen. Zunächst wird ABB zwei 2,5-Megwatt-Azipod-Einheiten sowie Antriebs- und Steuerungseinheiten für eine Superyacht von Oceanco liefern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Das Azipod-System von ABB basiert den Angaben des Unternehmens zufolge „auf einem steuerbaren Antriebssystem, dessen elektrischer Antrieb in einer Gondel unterhalb des Schiffsrumpfes angebracht ist“. Es kann den Treibstoffverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Wellenantrieben um bis zu 20 Prozent senken.

    Diese erste Lieferung sei der Start für eine intensivere Kooperation mit Oceanco, wie ABB in seiner Mitteilung schreibt. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Markt für nachhaltige Elektroantriebe bis 2025 auf voraussichtlich mehr als 10 Milliarden Dollar wachsen wird.

    „Wir freuen uns sehr, diesen ersten Vertrag mit Oceanco abgeschlossen zu haben und sind gespannt auf die zukünftige Zusammenarbeit. Als wichtige Grundlage unserer Beziehung vereint unsere beiden Unternehmen der Anspruch, unser Geschäft nachhaltig weiterzuentwickeln“, lässt sich Thomas Hackman von ABB Marine & Ports zitieren.

  • PriceHubble expandiert in Niederlande

    PriceHubble expandiert in Niederlande

    PriceHubble ist jetzt auch in den Niederlanden präsent. Gleichzeitig mit der Eröffnung seiner neuen Präsenz in Amsterdam startet der Zürcher Spezialist für Immobilienbewertungen laut einer Medienmitteilung eine strategische Partnerschaft mit Yellowtail Conclusion. PriceHubble unterstützt Akteure im Immobiliensektor mittels innovativer Technologien wie Machine Learning und Big Data Analytics bei Investitionsentscheiden.

    Thomas Berghaus leitet das neue Unternehmen PriceHubble Netherlands B.V. „Der Immobilienmarkt in den Niederlanden wächst seit Jahren und der starke Zuzug wird diesen Trend vor allem im Bereich der Entwicklung von Wohnimmobilien weiter verstärken“, wird Berghaus in der Mitteilung zitiert. „Deshalb gehöre dieser Standort zu den attraktivsten in ganz Europa. „Unsere digitalen Produktlösungen helfen niederländischen Maklern, Intermediären und Banken, den Markt erfolgreich zu erschliessen und Transparenz zu schaffen.“

    PriceHubble und Yellowtail wollen künftig gemeinsam mithilfe der digitalen Immobilienbewertung neue Servicekonzepte auch für die Hypothekenberatung entwickeln. „Wir sind daher stolz“, so Yellowtail-Geschäftsführer Matthijs Mons, „dass wir PriceHubble beim Eintritt in den niederländischen Markt unterstützen können“.

  • Pandemie stärkt Immobilienmarkt

    Pandemie stärkt Immobilienmarkt

    Fast alle der 74 von EY für das Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt Schweiz 2021 befragten Experten bewerten die Attraktivität des Schweizer Immobilienmarktes als attraktiv bis sehr attraktiv, informiert EY in einer Mitteilung zum Trendbarometer. Im Vergleich zum letzten Jahr habe die Anziehungskraft auf Investoren sogar noch einmal leicht zugelegt, heisst es dort weiter. Nur 15 Prozent der Befragten rechnen mit einem rückläufigen Investitionsvolumen. Im Trendbarometer 2020 hatte der entsprechende Wert bei 17 Prozent gelegen.

    „Auf globaler Ebene sehen wir mangelnde Anlagealternativen, den hohen Anlagedruck sowie zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit als Treiber für die Anlageklasse Immobilien“, wird Claudio Rudolf, Autor und Leiter Transaction Real Estate bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Konkret nennt Rudolf Pandemie und Brexit als Treiber für die Volatilität. „Vor diesem Hintergrund erkennen Investoren im Schweizer Immobilienmarkt einen sicheren Hafen, der über mehr Krisenresistenz verfügt als in anderen Ländern“, meint der Immobilienfachmann.

    Das Barometer zeigt aber auch Unterschiede innerhalb der Sektoren auf. „Während die Entwicklungen der unterschiedlichen Immobiliensektoren in der Vergangenheit stärker korrelierten – frei nach dem Motto ,die Flut hebt alle Boote‘ – sorgt die Corona-Pandemie für eine stärkere Ausdifferenzierung des Immobilienmarkts“, erläutert Daniel Zaugg, Leiter Immobiliensektor bei EY in der Schweiz. Wenig riskante Sektoren wie Wohnimmobilien dürften von einer gestiegenen Risikoaversion der Investoren profitieren, heisst es in der Mitteilung. Gute Chancen für eine schnelle Erholung von der Pandemie macht das Barometer für Büroliegenschaften in Zentrumslagen und Ferien-Hotellerie aus. Business-Hotellerie, Büroliegenschaften in der Peripherie und Einkaufszentren räumen knapp die Hälfte der Befragten hingegen auch langfristig keine guten Erholungschancen ein.

  • Hypomarkt ignoriert Pandemie

    Hypomarkt ignoriert Pandemie

    Während der ersten Welle der Pandemie habe der Markt für Hypotheken sehr nervös reagiert, schreibt Comparis in einer Mitteilung zum aktuellen Hypothekenbarometer des Online-Vergleichsdiensts. Dabei seien die Zinsen für zehnjährige Festhypotheken gegen Ende des ersten Quartals 2020 von 0,98 auf knapp 1,20 Prozent gestiegen, heisst es dort weiter. Die zweite Welle der Pandemie lasse dagegen „den Hypothekarmarkt bislang kalt“, wird Comparis-Finanzexperte Frédéric Papp in der Mitteilung zitiert.

    Den Erhebungen von Comparis zufolge hatten sich die Zinsen für  Festhypotheken mit zehnjähriger Laufzeit im letzten Quartal 2020 zwischen 1,04 und 1,07 Prozent bewegt. Die Zinsen für Festhypotheken mit fünf- beziehungsweise zweijähriger Laufzeit blieben über das Berichtsquartal hinweg konstant bei 0,90 beziehungsweise 0,86 Prozent.

    Konkret ausgehandelte Hypotheken wiesen in der Regel deutlich tiefere Zinsen als diese Richtzinsen auf, erläutert Comparis in der Mitteilung weiter. So biete das zur Comparis-Gruppe gehörende Unternehmen HypoPlus zehnjährige Festhypotheken bereits ab 0,61 Prozent Zins an. In den kommenden Monaten sei zudem „mit mehr Dynamik im Hypozinsmarkt zu rechnen“, prognostiziert Papp. Er geht davon aus, dass sich die Konkurrenz unter den Anbietern zugunsten der Hypothekarnehmenden verschärfen wird.

  • AST Swiss Life öffnet zwei Anlagegruppen

    AST Swiss Life öffnet zwei Anlagegruppen

    Schweizer Pensionskassen können vom 1. Februar bis zum 31. März in hochwertige Schweizer Liegenschaften der AST Swiss Life investieren. Die Anlagestiftung plant eine entsprechende Öffnung ihrer beiden Anlagegruppen Immobilien Schweiz und Geschäftsimmobilien Schweiz über rund 500 Millionen Franken. Die Liberierung wird am 5. Mai stattfinden.

    Laut einer Medienmitteilung soll das Kapital zur Reduktion der Fremdkapitalquote, für den Ankauf weiterer Liegenschaften, die Realisierung von Neubauprojekten und für laufende Investitionen in den Bestand verwendet werden.

    Der Fokus der Anlagegruppe Immobilien Schweiz liege auf Wohnimmobilien in Schweizer Städten und Agglomerationen. Die Anlagegruppe Geschäftsimmobilien Schweiz investiert in ertrags- und wertstabile Geschäftsliegenschaften an zentralen Lagen. Beide halten zudem Anteile am Einkaufzentrum Glatt in Wallisellen. Seit Lancierung hätten beide „eine ansprechende Performance“ von 5,63 beziehungsweise 5,10 Prozent pro Jahr verzeichnet. Zudem sei bei beiden die Vermietungsquote mit mehr als 97 Prozent überdurchschnittlich.

  • Bund spricht 460 Millionen Franken für Forschungseinrichtungen

    Bund spricht 460 Millionen Franken für Forschungseinrichtungen

    Wirtschaftsminister Guy Parmelin habe die Förderbeiträge für Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung für den Zeitraum von 2021 bis 2024 festgelegt, informiert das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) in einer Mitteilung. Dabei sollen 31 in verschiedenen Fachbereichen angesiedelte Forschungseinrichtungen insgesamt 460 Millionen Franken bekommen. Die nach dem Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und Innovation (FIFG) geförderten Institutionen ergänzen mit ihrer Arbeit die Forschungen an den Hochschulen und im ETH-Bereich.

    Die Mittel aus dem FIFG stehen Forschungsinfrastrukturen, Forschungsinstitutionen und Technologiekompetenzzentren zu. In der Förderperiode 2021 bis 2024 sollen 14 Forschungsinfrastrukturen mit insgesamt 140 Millionen Franken unterstützt werden. Weitere 70 Millionen Franken werden an insgesamt zehn auf hoch spezialisierten Bereichen aktive Forschungsinstitutionen verteilt. Sieben Technologiekompetenzzentren sollen insgesamt 190 Millionen Franken erhalten.

    Die übrigen Fördergelder seien für die Finanzierung von Sondermassnahmen vorgesehen, erläutert das WBF in der Mitteilung weiter. Namentlich wird hier die Nationale Förderinitiative Personalisiert Medizin genannt. Sie soll rund 40 Millionen Franken erhalten.