Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Abo-Modell bringt flexible Einrichtungslösungen für Unternehmen

    Abo-Modell bringt flexible Einrichtungslösungen für Unternehmen

    Die Skollektiv GmbH bietet auf der neuen Internetseite Settility.ch ihre Einrichtungslösung im Abo-Modell an. Unter diesem Namen stellt das Berner Kreativnetzwerk Möbelstücke für die temporäre Nutzung bereit, die vom Design über die Nutzung bis zur Rücknahme und der Weiterverwendung der Materialien konsequent nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gestaltet sind. „Mit Settility können Unternehmen und Institutionen Orte hochwertig einrichten, obwohl in vielen Branchen der langfristige Planungshorizont fehlt“, heisst es in einer Mitteilung.

    Den Angaben zufolge ermöglicht das Settility-Design maximale Gestaltungsfreiheit, da alle Bauteile miteinander kompatibel sind. Ausserdem sind sämtliche Module fahrbar und multifunktional, sodass mit geringem Aufwand aus einer Lobby ein Veranstaltungsort, aus einer Arbeitszone ein Workshop-Raum oder aus einer Gastro-Umgebung eine Ausstellungs- und Verkaufsfläche werden kann.

    In den ersten fünf Jahren reduzieren sich die jährlichen Abo-Kosten schrittweise. Ab dem sechsten Jahr fällt lediglich eine geringe jährliche Nutzungspauschale an. „Unser Abomodell ist auch hinsichtlich der Nutzungsdauer äusserst flexibel“, wird Co-Gründer Reto Waser zitiert, der auch für Konzept und Umsetzung verantwortlich ist. „Von zwei Tagen bis zu vielen Jahren ist alles möglich und wirtschaftlich sinnvoll.“ Darüber hinaus erhalten Kundinnen und Kunden in jedem Jahr eine szenografische Beratung. Auch die technische Pflege der Module ist in den Abonnementkosten enthalten.

    Einer der ersten Kunden von Skollektiv war die Bluefactory in Freiburg, die modular gestaltbare Räumlichkeiten an wirtschaftliche und wissenschaftliche Akteure vermietet. Deren Manager für Hospitality & Services, Fabio Burri, erklärt, weshalb sich sein Unternehmen für eine Settility-Einrichtung entschieden hat: „Die Bluefactory wird sich in den kommenden Jahren kontinuierlich weiterentwickeln. Deshalb schätzen wir die Flexibilität und den Service, die uns Settility bietet.“

  • Doppelte Auszeichnung würdigt Qualität im Immobilienmanagement

    Doppelte Auszeichnung würdigt Qualität im Immobilienmanagement

    Die IAZI, Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien AG hat am 21. IAZI Real Estate Investment Event in Zürich die diesjährigen IAZI-Awards verliehen. Dabei erhielt die Rivora Sammelstiftung mit Sitz in Winterthur laut einer Mitteilung die Auszeichnungen wie schon 2025 als Best Residential Properties 2026 und erstmals auch als Best Pension Fund.

    „Wir freuen uns sehr über diese doppelte Auszeichnung, die das Ergebnis einer klaren Strategie und einer starken Zusammenarbeit ist“, wird Amet Bekiri, Geschäftsführer der Rivora Sammelstiftung, in der Mitteilung zitiert. „Sie bestätigt unser kontinuierliches Engagement für verantwortungsbewusstes Handeln und nachhaltige Qualität – zum Wohl unserer Versicherten.“

    Rivora ist langjährige Partnerin der Auwiesen Immobilien AG. Das Immobilienunternehmen mit Sitz in Winterthur begleitet Rivora im Portfoliomanagement der Direktanlagen in Immobilien. „Die doppelte Auszeichnung mit dem renommierten IAZI-Award ist eine ausserordentliche Bestätigung unserer gemeinsamen und langjährigen Arbeit“, wird Christof Schmid zitiert, Geschäftsführer der Auwiesen Immobilien AG. „Wir erarbeiten gemeinsam mit der Rivora Sammelstiftung eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anlage- und Investitionsstrategie und sind für die Umsetzung verantwortlich.“

    Rivora bietet als Pensionskasse ohne Interessenbindung Unternehmen und ihren Mitarbeitenden massgeschneiderte Vorsorgelösungen. Die Auwiesen Immobilien AG betreut vor allem in der Deutschschweiz Immobilienportfolios im Wert von über 4,5 Milliarden Franken.

  • Forschungsprojekt fördert Kreislaufwirtschaft im Bauwesen

    Forschungsprojekt fördert Kreislaufwirtschaft im Bauwesen

    Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) arbeiten laut einer Mitteilung an der Wiederverwendung von altem Baumaterial. In einer von Prof. Dr. Catherine De Wolf entwickelten projektbasierten interdisziplinären Lehrveranstaltung suchen angehende Ingenieurwissenschaftler etwa aus Architektur oder Informatik nach Wegen für sinnvolles Recycling im Bauwesen, um Ressourcen zu sparen und Materialien länger zu nutzen.

    Ihre Kenntnisse wenden sie bei Baustellenbesuchen, Workshops oder in der Werkstatt an. Rund 70 Prozent ihrer Zeit verbringen die ETH-Forschenden in der Praxis. „Sie lernen, wie man Materialien aus bestehenden Gebäuden sorgfältig ausbaut, digital dokumentiert, in neue Entwürfe integriert und schliesslich umsetzt“, heisst es. Die Erfahrung, ein Gebäude zu demontieren und dieses Abbruchmaterial, das sonst auf der Deponie landen würde, für neue Bauprozesse wiederzuverwenden, führe vor Augen, „wie sich nachhaltige Bauweisen praktisch umsetzen lassen“. Im Kurs Digital Creativity for Circular Construction wird in Teams an umsetzbaren Projekten für externe Auftraggebende und Nutzende gearbeitet. Zum Erfassen der Gebäudesubstanz kommen Laserscanning, Künstliche Intelligenz und Erweiterte Realität zum Einsatz.

    Die Arbeiten der Studierenden waren in der Kunsthalle Zürich, auf der Kunstmesse Art Genève und auf der Architekturbiennale in Venedig zu sehen und wurden von externen Auftraggebenden und Nutzenden weiterverwendet. 

  • Junge Erwachsene gestalten Zukunft eines zentralen Areals mit

    Junge Erwachsene gestalten Zukunft eines zentralen Areals mit

    In der Gemeinde Adelboden können junge Erwachsene an der künftigen Nutzung des Parkhausareals mitwirken. Zur Ideenfindung veranstaltet die Gemeinde in Kooperation mit der Tourismusorganisation Adelboden-Lenk-Kandersteg, der Parkhaus AG und der Hotel Adler AG in der Freizeit- und Sportarena Adelboden ein Kreativatelier. Am 19. Juni 2026 sind 80 junge Erwachsene bis 35 Jahre eingeladen, konkrete Vorschläge für eine bauliche Umgestaltung zu entwickeln. Interessierte können sich bis zum 5. Juni anmelden.

    Gefragt sind Ansätze, die über die „klassischen Planungslogiken“ hinausführen, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Gemeinde geht es darum, die Meinung junger Menschen zur Zukunft ihres Wohnumfeldes sichtbar zu machen. Denn „sie leisten einen wertvollen Beitrag zur langfristigen Entwicklung des Dorfes als lebenswerter Wohn- und attraktiver Tourismusort“. Bevor Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben werden, sei ein „breiter Ideenfächer“ gefragt.

    Zwei Varianten werden in dem „transparenten, demokratisch abgestützten“ Prozess aktiv mit einbezogen und diskutiert: ein Panoramaplatz als Platz mit Ausblick auf die Bergwelt und ein Erlebnisbad mit bereits bestehender Überbauungsordnung. Daneben bleibe Raum für weitere und neue Konzepte. Die besten Projektideen werden professionell visualisiert, öffentlich ausgestellt und in Abstimmung mit der Bevölkerung und touristischen Akteuren im Anschluss geprüft.

  • Sanierung der Flughafenpiste erfolgt unter laufendem Flugbetrieb

    Sanierung der Flughafenpiste erfolgt unter laufendem Flugbetrieb

    Die Walo Bertschinger AG mit Sitz in Dietikon beteiligt sich gemeinsam mit ihrem Partner TRBA aus dem belgischen Péruwelz an der Sanierung der Hauptpiste des EuroAirports Basel-Mulhouse. Das Grossprojekt umfasst den Rückbau und die Wiederherstellung von Teilen der Flugpiste, heisst es in einer Mitteilung auf Facebook.

    Die Arbeiten gestalten sich in hoher Intensität. Innert 29 Stunden wurden 38‘000 Quadratmeter Piste zurückgebaut. Es müssen über 15‘000 Kubikmeter Beton abgebrochen und erneuert werden. Gleichzeitig arbeiten 500 Personen in den Spitzenzeiten an dem Projekt. Die Arbeiten verlaufen parallel zum Flugbetrieb, der auf der Sekundärpiste 07/25 abgewickelt wird. Dabei werden dorthin auch Flugbewegungen mit grösseren Flugzeugen von den Typen A319 und A320 durchgeführt, die normalerweise über die Hauptpiste verlaufen, wie der Flughafen mitteilt. Die Arbeiten laufen seit dem 15. April und noch bis zum 20. Mai 2026. Am 21. Mai soll die neue Piste wiedereröffnet werden. 

  • Erneuerbare Energien bleiben trotz schwieriger Marktbedingungen auf Wachstumskurs

    Erneuerbare Energien bleiben trotz schwieriger Marktbedingungen auf Wachstumskurs

    Aventron hat ihre Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 bekanntgegeben. Insgesamt erzeugte die Produzentin von Strom aus erneuerbaren Energien rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden Strom – etwa 15 Prozent weniger als im Vorjahr (2024: 1,498 Milliarden Kilowattstunden). Als Gründe nennt aventron historisch schwache Wetterbedingungen sowie eine hohe Preisvolatilität bis hin zu negativen Strompreisen.

    Trotz des Produktionsrückgangs bleibt das Ergebnis laut einer Mitteilung „solide“. Der Nettoerlös belief sich auf 120,5 Millionen Franken (2024: 134,9 Millionen Franken), die Marge beim EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) lag bei rund 21 Prozent. Das Jahresergebnis nach Steuern erreichte 10,3 Millionen Franken.

    Im Jahr 2025 setzte aventron ihre Diversifikationsstrategie mit den Technologien Sonne, Wind und Wasser fort und entwickelte das Portfolio weiter. In der Schweiz wurde der Bau der alpinen Photovoltaikprojekte Sedrun Solar (Graubünden) und APV Sidenplangg (Uri) gestartet. In Italien begann die Umsetzung des 25-Megawatt-Solarkraftwerks Lazio 01, während sich in Frankreich und Deutschland zwei Windparks im Bau befinden. Insgesamt investierte das Unternehmen 67 Millionen Franken. Per Jahresende umfasste das Portfolio eine konsolidierte Gesamtleistung von 819 Megawatt (Vorjahr: 797 MW) in Betrieb oder Bau.

    Mittelfristig will sich aventron verstärkt auf eine erfolgreiche Stromvermarktung sowie den Ausbau von Datenmanagement- und Monitoring-Systemen konzentrieren. Ziel bleibt der Aufbau eines Portfolios mit einer Gesamtleistung von 1000 Megawatt. Das Unternehmen mit Sitz in Münchenstein betreibt und entwickelt Kraftwerke in den Bereichen Wasser-, Solar- und Windenergie in der Schweiz und ausgewählten europäischen Ländern.

  • Regionale Metzgerei setzt auf Nachhaltigkeit und kurze Transportwege

    Regionale Metzgerei setzt auf Nachhaltigkeit und kurze Transportwege

    Die Metzgerhuus Stadt und Land AG in Füllinsdorf arbeitet fast bei voller Kapazität. Die regionale Kleinmetzgerei verarbeitet laut Geschäftsführer Raffael Jenzer pro Woche bereits rund 30 Rinder, 30 Kälber, 70 Schweine und 20 Schafe. Die Transportwege sind kurz: Die Tiere stammen von über 300 landwirtschaftlichen Betrieben aus dem Baselbiet. Das Fleisch wird von 13 Metzgern in der Region sowie über 125 direktvermarktenden Bauernbetrieben genutzt.

    Das im Juni 2025 eröffnete Metzgerhuus umfasst zudem einen Selbstbedienungsladen, der jeden Tag zugänglich ist. Er bietet 500 Produkte regionaler Lieferanten an. Zudem haben im Metzgerstübli bereits rund 80 Veranstaltungen mit über 1000 Besuchenden stattgefunden. Auch die ersten Kochkurse sind bereits erfolgreich angelaufen.

    Das Gebäude des Metzgerhuuses selbst ist ein Kraftwerk. Es produziert dank Solarfassade, Solarmodulen auf dem Dach, Wärmerückgewinnung und starker Dämmung mehr Energie als es verbraucht. Entsprechend ist es Minergie A-zertifiziert.

    Die regionale Kleinmetzgerei wurde von fünf Metzgerfamilien aus den Baselland und Basel-Stadt, dem Metzgermeisterverband beider Basel und der Genossenschaft Basler Metzger und dem Bauernhof gegründet, die zusammen 4 Millionen Franken Kapital aufbrachten. Sie wollten das Vieh der Region nicht länger zum Schlachten ins Mittelland fahren.

    Die beiden Basel unterstützten das Vorhaben im Rahmen des Projekts zur regionalen Entwicklung „Genuss aus Stadt und Land“ (PRE) mit 2,5 Millionen Franken. 120 Darlehensgeber unterstützten das Metzgerhuus mit insgesamt fast 1 Million Franken. Wer heute noch das Metzgerhuus finanziell unterstützen will, kann sogenannte Solar-Einkaufsgutscheine kaufen: Für 1000 Franken können Interessierte sich an Solarmodulen beteiligen; der Ertrag wird in Gutscheinen für Fleisch zurückgezahlt. 

  • Studie zeigt hohe regionale Wertschöpfung durch Energieunternehmen

    Studie zeigt hohe regionale Wertschöpfung durch Energieunternehmen

    Repower hat von Hanser Consulting untersuchen lassen, wieviel Wertschöpfung der Bündner Energieversorger im Vergleich zu ausserkantonalen Energieunternehmen erbringt. Für das Jahr 2024 beziffert das Beratungsunternehmen in seiner Studie den zusätzlichen Mehrwert der Repower-Gruppe für den Kanton auf rund 144 Millionen Franken. Laut seiner Mitteilung hat Repower die Ergebnisse dem Bündner Grossen Rat im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 23. April 2026 vorgestellt.

    Hanser Consulting fasst die Haupterkenntnisse wie folgt zusammen: Erstens bleibt aufgrund des Hauptsitzes der Repower Gruppe in Graubünden im Vergleich zu ausserkantonalen Unternehmen mehr als die doppelte Wertschöpfung pro produzierter Kilowattstunde Strom aus Bündner Wasserkraft in Graubünden. Dadurch entstünden zweitens „vielfältige weitere Vorteile“ für die Bündner Volkswirtschaft, insbesondere im Hinblick auf die Vielfalt des Arbeitsmarktes, Steuererträge für Kanton und Gemeinden sowie die Berücksichtigung von lokalen Zuliefererfirmen für Hauptsitzaktivitäten.

    „Vor dem Hintergrund der Bündner Wasserkraftstrategie und der in den kommenden Jahren anstehenden Heimfälle gewinnt die Frage an Bedeutung, wie die Nutzung der Wasserkraft langfristig organisiert wird und wo die damit verbundene Wertschöpfung anfällt“, schreibt Repower. „Die Studie will dazu eine sachliche Diskussionsgrundlage liefern.“ Wie Repower betont, habe das Unternehmen die Studie zwar bezahlt und die dafür notwendigen Grundlagen zur Verfügung gestellt, doch habe es keinerlei Einfluss auf Methodik oder Ergebnisse genommen.

    Repower beschäftigt in Graubünden rund 500 Mitarbeitende und agiert über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Produktion über das Netz und die Versorgung bis hin zum Handel. Grösste Anteilseigner sind die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (38,49 Prozent), der Kanton Graubünden (27 Prozent) und der Clean Energy Infrastructure Switzerland-Fonds der UBS (23,04 Prozent).

  • Bundesrat will Wohnbau beschleunigen

    Bundesrat will Wohnbau beschleunigen

    Der Bundesrat prüft laut seiner Mitteilung Massnahmen zur Beschleunigung des Wohnungsbaus. Mit seinem Bericht vom 22. April 2026 reagiert er auf fünf Postulate aus dem National- und Ständerat. Er ist Teil des Aktionsplans Wohnungsknappheit des Bundes. Der Bundesrat hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation damit beauftragt, ihm bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage zu unterbreiten.

    Eine dieser Massnahmen soll die rechtliche Grundlage für ein nationales Interesse im Wohnungsbau schaffen. Eine solche Rechtsgrundlage hätten dann etwa Vorrang gegenüber dem Ortsbild- oder Denkmalschutz. Zudem lässt der Bundesrat die Einschränkung der Beschwerdelegitimation für Privatpersonen und der zulässigen Rügen prüfen. Zudem könnten die Verfahrenskosten für nachweislich rechtsmissbräuchliche Einsprachen den Einsprechenden auferlegt werden, nämlich dann, wenn die Einsprache erkennbar einzig zum Ziel hat, ein Projekt zu verhindern oder zu verzögern.

    Jedoch liegt die Hoheit für Planungs- und Baubewilligungsverfahren bei den Kantonen. Deshalb kann ihnen der Bundesrat nur nahelegen, zum Zwecke der Verfahrensbeschleunigung ein digitales Bewilligungsverfahren einzuführen und verbindliche Fristen festzulegen. Zudem empfiehlt der Bundesrat, Baugesuche erst dann zu veröffentlichen, wenn sie vollständig sind. Darüber hinaus weist er auch darauf hin, dass viele Bewilligungsbehörden für die Bearbeitung anspruchsvoller Dossiers personell und fachlich nicht gut genug aufgestellt sind.

  • Wohnüberbauung wird nachhaltig saniert und erweitert

    Wohnüberbauung wird nachhaltig saniert und erweitert

    Das Schlieremer Immobilien- und Bauunternehmen Halter realisiert die Umgestaltung des Standorts Clochettes, im Genfer Stadtteil Champel. Im Rahmen des Projekts wurde Halter von Baloise mit der energieeffizienten Sanierung, dem Umbau und der Aufstockung dreier Wohngebäude aus den 1970er-Jahren beauftragt. Laut Mitteilung sollen bis Januar 2029 insgesamt 70 bestehende Wohnungen modernisiert werden und durch den Anbau von zwei weiteren Etagen 15 neue Wohnungen geschaffen werden. Die Arbeiten werden im Mai starten und im bewohnten Zustand erfolgen.

    Im Rahmen der Sanierung wird Halter die technischen Anlagen erneuern und die Fassaden überarbeiten. Geplant sind zudem die Wärmerückgewinnung und Installation von Photovoltaikanlagen, heisst es in der Projektbeschreibung. Ziel ist die Erlangung eines Minergie-Renovationslabels.

    Der architektonische Entwurf vom Architekturbüro Grenier + Coretra wahrt die Kontinuität mit den bestehenden Gebäuden und harmoniert mit der benachbarten Wohnanlage. Die neuen Wohnungen werden vielfältige Grundrisse und Raumkonzepte bieten, die auf modernes Wohnen zugeschnitten sind.

    Im Erdgeschoss der Gebäude entstehen neue Flächen für Bewohnende und quartierbezogene Nutzungen. Die Aussenanlagen werden darüber hinaus mit bewaldeten Flächen aufgewertet, um die Lebensqualität und Artenvielfalt zu fördern. 

  • Gemeinderat Spreitenbach verabschiedet Immobilienstrategie

    Gemeinderat Spreitenbach verabschiedet Immobilienstrategie

    Der Gemeinderat Spreitenbach hat eine neue Strategie für gemeindeeigene Liegenschaften beschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Immobilienstrategie ist sowohl für die Einwohner- als auch für die Ortsbürgergemeinde von zentraler Bedeutung. Der Entscheid dient als Grundlage für die mittel- bis langfristige Entwicklung von Liegenschaften in öffentlicher Hand.

    Ziel ist es, die gemeindeeigenen Immobilienportfolios nicht mehr isoliert nach Einzelobjekten, sondern ganzheitlich zu steuern. Die Gemeinde Spreitenbach erwartet dadurch eine bessere Abstimmung der langfristigen Bedürfnisse von Bevölkerung, Schule, Verwaltung, Vereinen und weiteren Nutzenden.

    Für die Einwohnergemeinde Spreitenbach, die als öffentlich-rechtliche Körperschaft über ein Portfolio von 69 Immobilien sowie fünf bebauten Baurechtsgrundstücken verfügt, ist die neue Strategie angesichts anstehender Investitionsentscheide besonders relevant, so die Mitteilung. In den kommenden Jahren stehen unter anderem die Weiterentwicklung der Schul- und Sportinfrastruktur, die Sanierung und Erweiterung bestehender Anlagen, die Sicherstellung zusätzlicher Flächen für Schulverwaltung und Tagesstrukturen sowie die Entwicklung eines Stadtparks im Fokus.

    Auch die Ortsbürgergemeinde soll vom ganzheitlichen Ansatz profitieren. Sie verwaltet ein Portfolio von 130 Liegenschaften mit einer Grundstücksfläche von rund 2,77 Millionen Quadratmetern und einem Gebäudeversicherungswert von etwa 13,6 Millionen Franken. Die Strategie setzt hier Schwerpunkte in den Bereichen Wohnen, Ortsmuseum, Baurechte im Industriegebiet, Landwirtschaft und Wald.

    Die Immobilienstrategie soll mindestens alle fünf Jahre überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Der Planungshorizont reicht derzeit bis ins Jahr 2040.

  • Forschungsprojekt fördert Wiederverwendung von Beton im Bauwesen

    Forschungsprojekt fördert Wiederverwendung von Beton im Bauwesen

    Der Gruppe Materialien und Strukturen des Institut du patrimoine construit, d’architecture, de la construction et du territoire (inPACT) der Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture de Genève (HEPIA) leitet das Forschungsprojekt Concrete Upcycling Techniques (CUT). Das von Professorin Maléna Bastien Masse geleitete Projekt zielt darauf ab, die Wiederverwendung von Betonplatten in die Baupraxis zu integrieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit soll der CO2-Fussabdruck der Branche verringert werden. Das Projekt wird vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt und in Zusammenarbeit mit dem Structural Xploration Lab der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) von Professor Corentin Fivet durchgeführt.

    Das Projekt will Betonplatten beim Abriss von Gebäuden aufbewahren. Die Platten werden vor Ort zersägt und anschliessend von den Forschern der HEPIA untersucht. Ziel ist es, herauszufinden, ob diese Platten wiederverwendet werden können. Die für die Wiederverwendung freigegebenen Platten werden anschliessend in Neubauten eingesetzt. Das Projekt untersucht auch, wie sie bei der Wiederverwendung miteinander verbunden werden können. Dabei werden fortgeschrittene Techniken und Materialien wie der hochleistungsfähige faserverstärkte Zementverbundwerkstoff (CFUP) verwendet.

    „Die Baubranche liebt Beton. Er ist ein unverzichtbarer, vielseitiger, anpassungsfähiger und kostengünstiger Werkstoff, aber auch extrem umweltschädlich. Eine Lösung drängt sich auf: die Wiederverwendung“, heisst es in der Mitteilung. „Durch die Rückgewinnung und Verwendung von Bauteilen aus bestehenden Bauwerken für neue Bauprojekte sinkt der Betonverbrauch, was zu einer geringeren CO2-Belastung führt.“

    Die HEPIA ist eine Hochschule mit Sitz in Genf, die in den Bereichen Ingenieurwesen, Architektur und Umwelt in der Ausbildung und Forschung tätig ist, insbesondere in den Bereichen Werkstoffe und nachhaltiges Bauen. Die Hochschule ist Teil der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO).

  • Übernahme stärkt Position im europäischen Energiemarkt

    Übernahme stärkt Position im europäischen Energiemarkt

    Die BKW hat in einer Mitteilung die Übernahme des französischen Energieunternehmen Volterres SAS bekanntgegeben. Volterres SAS betreibt ein Netzwerk von über 100 Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen und ermöglicht die Rückverfolgung von Stromflüssen in Echtzeit. Volterres liefert jährlich mehr als 2 Terawattstunden Strom an Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.

    Die Übernahme fügt sich nahtlos in die bestehende Frankreich-Strategie der BKW ein. Bereits zuvor hatte das Unternehmen seine Aktivitäten im Land ausgebaut, unter anderem durch einen Vertrag zur Optimierung von 200 Megawatt Batteriekapazität. Zudem vermarktet die BKW in Frankreich zahlreiche Wind-, Solar- und Batterieprojekte Dritter und bewirtschaftet eine erneuerbare Jahresproduktion von über 1 Terawatt. Mit Volterres deckt die BKW nun die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette ab. 

    Strategisch ist die Übernahme ein wichtiger Schritt innerhalb der Solutions 2030, so die Mitteilung. Mit dieser Ausrichtung konzentriert sich die BKW auf die Geschäftsfelder Energy Solutions, Power Grid sowie Infrastructure & Buildings und positioniert sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewende. Ziel ist es, bis 2030 ein EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von über 1 Milliarde Franken zu erreichen. Frankreich spiele dabei eine Schlüsselrolle.

    „Frankreich ist ein strategisch wichtiger Markt für uns. Mit der Integration von Volterres stärken wir unsere Stellung nicht nur dort, sondern im gesamten europäischen Markt und entwickeln unser Portfolio an flexiblen Energielösungen weiter“, wird Stefan Sewckow zitiert, Executive Vice President Energy Markets.

    Die BKW mit Sitz in Bern ist ein international tätiges Energie- und Infrastrukturunternehmen. Ihr Leistungsspektrum reicht von Engineering und Beratung über Gebäudetechnik bis hin zum Bau und Betrieb von Energie- und Versorgungsnetzen. 

  • Führungswechsel im Energiebereich eines grossen Versorgers

    Führungswechsel im Energiebereich eines grossen Versorgers

    Die Vertina Anlagestiftung hat im ersten Quartal 2026 insgesamt 74,3 Millionen Franken in vier Neubauprojekte investiert. Das frische Kapital stammt aus der Kapitalerhöhung im vierten Quartal 2025, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Bauprojekte befinden sich auf Liegenschaften in Oberglatt ZH, Kloten ZH, Seon AG und Zürich. Diese ausgewählten Standorte zeichnen sich durch gute Infrastrukturanbindung sowie durch ein solides Marktumfeld aus, so die Mitteilung. Nach Fertigstellung wird sich der Marktwert der vier Objekte auf 131 Millionen Franken belaufen. Damit erhöht sich der Wert des Gesamtportfolios der Anlagegruppe Vertina Wohnen auf 350 Millionen Franken.

    Insgesamt besteht das Immobilienportfolio der Vertina aus 13 Liegenschaften mit unterschiedlichem Baufortschritt. Im laufenden Geschäftsjahr ist der Baubeginn von vier weiteren Projekten geplant. Hierzu wird die Vertina, wie erst kürzlich gemeldet, im zweiten Quartal neues Kapital zwischen 60 und 80 Millionen Franken aufnehmen. 

  • Neue Niederlassung stärkt Präsenz in Zentralasien

    Neue Niederlassung stärkt Präsenz in Zentralasien

    Sika weitet seine Präsenz in Zentralasien mit einer neuen Tochtergesellschaft in Bischkek in Kirgisistan aus. Ziel der neuen Niederlassung ist es laut einer Mitteilung, die Kundennähe in der Region zu erhöhen und den regionalen Marktzugang für das Unternehmen zu verbessern.

    Hintergrund für die Expansion nach Kirgisistan sind unter anderem die positiven volkswirtschaftlichen Aussichten der ehemaligen Sowjetrepublik. Prognosen gehen bis 2030 von einem jährlichem Wachstum des Bruttoinlandprodukts von bis zu 7 Prozent aus, so die Mitteilung. Wachstumstreiber im Bausektor sind demnach etwa industrielle Bauvorhaben im grossen Stil sowie Infrastruktur- und Energieinvestitionen, die die strategische Bedeutung Zentralasiens für Sika weiter unterstreichen.

    „Mit der lokalen Organisation in Kirgisistan ergänzen wir unsere bestehenden Aktivitäten in Kasachstan und Usbekistan und stärken damit unser regionales Netzwerk in Zentralasien. Dies schafft eine Grundlage für die gezielte Weiterentwicklung unserer Marktposition in der Region und für weiteres Wachstum“, wird Christoph Ganz zitiert, Regionalleiter EMEA bei Sika.

    Der Bauchemiekonzern Sika fokussiert auf die Entwicklung und Produktion von Systemen und Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen im Bau und in der Industrie. Mit Eröffnung des kirgisischen Standorts baut das Unternehmen sein globales Netzwerk auf 103 Ländergesellschaften aus. Das Unternehmen hat im Jahr 2025 einen Umsatz von 11,20 Milliarden Franken erwirtschaftet.

  • Investitionen stärken Produktionskapazitäten im Medizintechniksektor

    Investitionen stärken Produktionskapazitäten im Medizintechniksektor

    Das in Burgdorf ansässige Medtech-Unternehmen Ypsomed hat 25 Millionen Franken in den Umbau und in einen neuen Werkzeugmaschinenpark in Solothurn investiert. Um der weltweit steigenden Nachfrage nach Injektionssystemen gerecht zu werden und den Kunden höchste Qualität zu bieten, will Ypsomed seine Position und Kapazität bei der Fertigung von Spritzgusswerkzeugen deutlich erweitern, heisst es in einer Mitteilung. Am Standort in Solothurn will sich das Unternehmen auf Konstruktion und Herstellung von Kunststoffspritzgusswerkzeugen für Pens und Autoinjektoren konzentrieren.

    Die Inbetriebnahme des Werkzeugbaus leite die Umsetzung eines 200 Millionen Schweizer Franken umfassenden Investitionspakets zur Standortentwicklung ein. In den kommenden Monaten sollen zwei neue hochvolumige Montageanlagen mit dazugehörenden Spritzgussanlagen für Autoinjektoren eröffnet werden. Zudem kündigt das Unternehmen für den Standort Solothurn bis Ende 2027 ein vollautomatisiertes Hochregallager an. Parallel soll dort ein Konferenzzentrum (Ypsomed Forum) entstehen, mit Platz für rund 300 Gäste. „Die Investition in den neuen Werkzeugbau in Solothurn ist ein klares Bekenntnis zur Entwicklung unserer Standorte in der Schweiz“, wird Simon Michel, CEO von Ypsomed, zitiert.

    Das Unternehmen will auch international weiter wachsen, um seine Position auf dem Markt der Medizinaltechnik zu festigen und der steigenden Nachfrage nach Injektionssystemen für die Selbstmedikation gerecht zu werden. 2025 hatte Ypsomed sein erstes eigenes Werk im chinesischen Changzhou in Betrieb genommen und die Erweiterung des Produktionsstandorts Schwerin (Deutschland) gestartet. Aktuell befindet sich ein neuer Standort in Holly Springs im US-Bundesstaat North Carolina im Aufbau.

    Die Investition diene auch der Verdopplung des Personals in diesem Bereich. Die aktuelle Zahl von 35 Mitarbeitenden zuzüglich Auszubildenden soll auf 100 Mitarbeitende und Lernende wachsen.

  • Brennstoffzellen sollen Stromnetze unterstützen

    Brennstoffzellen sollen Stromnetze unterstützen

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben in Zusammenarbeit mit der Hälg Group aus St.Gallen, der ebenfalls in St.Gallen ansässigen Osterwalder Gruppe und der Zürcher H2 Energy AG ein gemeinsames Projekt zur Wirkung von Wasserstoff-Brennstoffzellen durchgeführt. Das Experiment im Empa-Zentrum in Dübendorf zeigte, dass die aus den Brennstoffzellen gewonnene Elektroenergie in Quartiezentren die lokalen Stromnetze entlasten könnte, heisst es in einer Mitteilung.

    Im Kern des Projektes ging es darum, den Stromverbrauch von Wärmepumpen zu entlasten, in dem aus lokalen Quartier-Energiezellen mittels Wasserstoff-Brennstoffzellen Elektroenergie produziert wird. Diese wird zum Betrieb der Wärmepumpen eingespeist und entlastet somit das Netz. Zugleich wurde im Experiment getestet, über spezielle Wärmeaustauscher mittlere Temperaturen von etwa 35 Grad Celsius an das Wärmenetz des NEST-Innovationsgebäude und den Empa-Campus in Dübendorf abzugeben. Der Test, der von Oktober 2023 bis September 2025 lief, zeigte, dass die Quartier-Energiezellen die Spitzen des Stromverbrauchs glätten und die Gesamtkosten der Spitzenlast um 10 Prozent senken konnten.

    „Unsere Versuche zeigten, dass Brennstoffzellen elektrische und thermische Spitzenlasten in Gebäuden wirksam ausgleichen können. Damit wurde klar: Die wasserstoffbasierte Spitzenlastabdeckung ist technisch machbar und liefert wertvolle Erkenntnisse für die Steuerung komplexer Energiesysteme“, wird Binod Prasad Koirala, stellvertretender Leiter der Empa-Forschungsabteilung Urban Energy Systems, in der Mitteilung zitiert. Beim Verwenden von grünem Wasserstoff leisten die Brennstoffzellen zusätzlich einen Beitrag zur CO2-Reduzierung.

  • Auszeichnung würdigt starke Leistung im Hypothekargeschäft

    Auszeichnung würdigt starke Leistung im Hypothekargeschäft

    Die Swisschange Financial Services AG, eine durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) regulierte Finanzboutique, hat den Baloise Broker Award 2026 gewonnen. Der von der Baloise Bank AG aus Solothurn vergebene Preis wird anhand der Parameter eingereichte Anträge, Abschlussquote, Finanzierungsvolumen und Hypothekenbestand vergeben.

    Vier von fünf eingereichten Hypothekaranfragen von Swisschange führen zu einem erfolgreichen Abschluss. Der Hypothekarvermittler erreicht diese hohe Erfolgsquote laut Mitteilung durch eine sorgfältige Dossiervorbereitung. Swisschange beginnt dabei bereits lange vor der ersten Bankofferte mit einer strukturierten Analyse der Finanzierungssituation sowie der Auswahl des passenden Finanzierungspartners.

    „Diese Auszeichnung bestätigt, was wir seit Jahren leben: Echte Käufervertretung zahlt sich messbar aus – für unsere Kunden und im Marktvergleich“, wird Lester Steinger zitiert, CEO und Gründer von Swsschange.

    Swisschange sieht sich selbst als Pionier der unabhängigen Käufervertretung im Schweizer Immobilienmarkt. Seit 2003 begleitet das Unternehmen Privatkunden und Unternehmer bei Immobilien-, Finanzierungs- und Vermögensentscheidungen.

  • Neue Überbauung kombiniert Wohnen, Gewerbe und Nahversorgung

    Neue Überbauung kombiniert Wohnen, Gewerbe und Nahversorgung

    Die Schlieremer Halter AG hat laut einer Mitteilung Ende März die Überbauung AuPark plannmässig abgeschlossen und an die Bauherrschaft Swiss Life Asset Managers übergeben. Im Rahmen des Projekts entstanden fünf Mehrfamilien- und Geschäftshäuser mit Blick auf den Zürichsee und die Halbinsel Au.

    Die Überbauung AuPark umfasst insgesamt 300 Wohnungen, darunter 111 Stockwerkeigentumseinheiten, heisst es in der Projektbeschreibung. Dazu kommen Gewerbeflächen und ein Coop, der als Nahversorger für das Quartier dienen soll. Der namensgebende AuPark liegt im Herzen des Projekts und dient mit weitläufigen Rasenflächen als zentraler Treffpunkt und Erholungsraum für die Bewohnerschaft.

    „Im Rahmen unserer Totalunternehmerleistung wurde das Projekt gezielt verdichtet und der Wohnungsmix optimiert“, so das Unternehmen in der Mitteilung. „Das Ergebnis: eine nachhaltige, marktfähige Entwicklung mit hoher Wohnqualität – auch im Segment des preisgünstigen Wohnungsbaus.“ 

  • Elektrobus markiert neuen Abschnitt im regionalen Verkehr

    Elektrobus markiert neuen Abschnitt im regionalen Verkehr

    Die STI Bus AG mit Sitz in Thun hat ihren ersten Elektrobus in Betrieb genommen. Dieser wird laut einer Mitteilung seit dem 15. April in Grindelwald eingesetzt.

    Das Unternehmen hat sein Personal intensiv auf den Einstieg in die Elektromobilität vorbereitet. Das Personal wurde in die technischen Grundlagen, in die Hochvoltsysteme und in das energieeffiziente Fahren mit Elektrobussen eingeführt. Diese Schulungen werden kontinuierlich weitergeführt.

    Die STI Bus AG will noch in diesem Jahr in Grindelwald drei weitere Elektrobusse in Betrieb nehmen, in Thun zwei Elektrobusse. Bis November werden auch alle STI-Standorte für die Depotladung ausgerüstet. Im nächsten Jahr folgen 16 weitere Elektrobusse. Bis 2036 soll die gesamte Flotte mit über 100 Linienfahrzeugen elektrifiziert sein.

    „Der erste Elektrobus ist ein wichtiger Meilenstein – vor allem aber ein Versprechen“, wird Jürg Lehmann, Geschäftsführer der STI Service AG und Projektleiter E-Mobilität, in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen verspreche Mitarbeitenden, Fahrgästen und der Region, „Mobilität verantwortungsvoll weiterzuentwickeln“.

    Der Umstieg in die Elektromobilität zeigt laut Patrick Fankhauser, wie das Unternehmen die Mobilität der Zukunft gestalten wolle. „Die Elektromobilität ist eine bewusste Investition in die Umwelt und in die Lebensqualität unserer Region für heutige sowie künftige Generationen“, wird der Direktor der STI Holding AG zitiert.

  • Modernisierte Abwasseranlage stärkt Gewässerschutz und Energieeffizienz

    Modernisierte Abwasseranlage stärkt Gewässerschutz und Energieeffizienz

    Erneuerung und Ausbau der ARA Basel sind abgeschlossen. Am 17. April wurde die Abwasserreinigungsanlage offiziell eingeweiht. Eine der wichtigsten Infrastrukturanlagen der Region war seit 2019 im laufenden Betrieb grundlegend modernisiert und erweitert worden. Damit zählt sie nun europaweit zu den modernsten Anlagen ihrer Art. Am Wochenende vom 18. und 19. April kann sich die Bevölkerung bei den Tagen der offenen Tür ein Bild davon machen.

    Ziel des Projekts war es laut einer Mitteilung des Kantons Basel-Stadt, die Reinigungsleistung deutlich zu verbessern, die Anlage an zukünftige Anforderungen anzupassen und einen langfristigen Beitrag zum Gewässerschutz zu leisten. Sie befindet sich nun auf dem neuesten Stand der Technik und gewährleistet einen gesetzeskonformen Betrieb für mehrere Jahrzehnte. Ausgelegt ist sie auf eine bis 2050 hinreichende Kapazität von 520’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Zudem kann sie vorgereinigtes Industrieabwasser der ARA Chemie aufnehmen.

    Durch die Modernisierung ist die ARA Basel nun auch für den Stickstoffabbau ausgerüstet und verfügt über eine Reinigungsstufe zur Reduktion von Mikroverunreinigungen. Ergänzt wird sie durch eine Schlammfaulung und Photovoltaikanlagen. Zudem wird aus der Klärschlammvergärung Biogas gewonnen und mehr Abwärme ins Fernwärmenetz abgegeben.

    Betreiberin der ARA Basel ist die Prorheno AG. Für die Erneuerung der Anlage wurden von den Parlamenten der beiden Basel 325,1 Millionen Franken bewilligt. Die Schlussabrechnung liegt noch nicht vor.

  • Umzüge der Generation 55+ können Wohnungsmarkt entlasten

    Umzüge der Generation 55+ können Wohnungsmarkt entlasten

    Das Umzugsverhalten der Best Ager, also der Generation der 55- bis 74-Jährigen, gewinnt an Bedeutung für einen funktionierenden Wohnungsmarkt in der Schweiz, wie der neue Helvetia Wohnreport laut einer Mitteilung der Helvetia Baloise zeigt. Die Studie wurde vom Versicherer in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Sotomo aus Zürich erhoben.

    Zieht diese Altersgruppe um, verlagert sie ihren Wohnort meist in weniger zentrale Lagen oder vermehrt ins Ausland. Dadurch werden grössere, zentral gelegene Wohnungen frei, die anschliessend deutlich häufiger von Familien genutzt werden. Laut Studie trägt dies dazu bei, bestehenden Wohnraum über verschiedene Lebensphasen hinweg effizienter zu verteilen.

    Ausserdem hat die Abwanderung ins Ausland zwischen 2014 und 2024 um fast 50 Prozent zugenommen. Gleichzeitig bleiben Umzüge innerhalb der eigenen Gemeinde vergleichsweise selten. Erst ab einem Alter von 75 Jahren kehrt sich der Trend um: Dann ziehen ältere Menschen bei einem Umzug häufiger wieder in gut erschlossene, zentrale Lagen.

    „Zusätzliche Umzüge dieser Altersgruppe leisten einen wichtigen Beitrag zur besseren Nutzung des Wohnraums“. wird Michael Hermann, Geschäftsführer von Sotomo, zitiert. Gefördert wird diese Dynamik insbesondere durch das Umzugsverhalten ausländischer Best Ager, deren Umzugswahrscheinlichkeit verglichen mit Schweizerinnen und Schweizern um 50 Prozent höher liegt. Gebremst wird diese Dynamik jedoch durch den sogenannten Lock-in-Effekt: Wohneigentümer ziehen deutlich seltener um – ihre Umzugswahrscheinlichkeit liegt über 60 Prozent unter jener von Mietenden. Der oft diskutierte Einfluss günstiger Bestandsmieten fällt laut Report hingegen deutlich geringer aus als angenommen und ist nicht der entscheidende Faktor für die geringe Mobilität älterer Haushalte.

  • Energiegenossenschaft stärkt Marke und erhöht Investitionen

    Energiegenossenschaft stärkt Marke und erhöht Investitionen

    Der Wandel von der EBM zur Primeo Energie ist endgültig abgeschlossen: Die Delegierten haben auf ihrer ordentlichen Versammlung am 15. April 2026 die Namensänderung der EBM in Primeo Energie Genossenschaft beschlossen. Das Unternehmen tritt bereits seit 2019 unter der Marke Primeo Energie auf. Mit der Namensänderung soll die Dachmarke künftig auch im Namen der Genossenschaft sichtbar werden und Missverständnisse vermeiden, heisst es in einer Mitteilung.

    Zuvor hatten die Delegierten die Jahresrechnung und den Lagebericht der Primeo Energie-Gruppe genehmigt. Das operative Ergebnis (EBIT) war 2025 auf 127 Millionen Franken gestiegen. Im Vorjahr hatte es 124 Millionen Franken betragen. Der Gewinn wuchs im gleichen Zeitraum von 91 auf 109 Millionen Franken. Insgesamt investierte Primeo Energie 187 Millionen Franken in die Energieinfrastruktur. Im laufenden Jahr soll diese Summe auf 220 Millionen Franken steigen.

    Die Einlage in den Energiefonds wurde von 2 auf 4 Millionen Franken verdoppelt. 3,1 Millionen Franken aus dem Fonds wurden für Förderanträge vergeben, vor allem für Anschlüsse an Fernwärmeverbünde. Neu wird auch die Umstellung von Photovoltaikanlagen mit Direkteinspeisung auf Eigenverbrauch unterstützt. Daher rechnet das genossenschaftlich organisierte Unternehmen mit einer Zunahme der Anträge. Weitere 500’000 Franken wurden für Vergabungen an gemeinnützige Institutionen zur Verfügung gestellt.

    Gilbert Fuchs und Carmen Gerber-Balmelli wurden für eine weitere Amtsperiode bis 2030 im Verwaltungsrat bestätigt. Neu in das Gremium gewählt wurde Thomas Ernst. Der langjährige Vizepräsident Urs Grütter wurde verabschiedet.

  • Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Die aktuelle Online Home Market Analysis von ImmoScout24, in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz und dem Swiss Real Estate Institute, analysiert die Inserate für Eigentumswohnungen im Jahr 2025. Mit rund 101’000 inserierten Objekten wird laut einer Mitteilung ein neuer Höchststand erreicht – der höchste seit Beginn der Erhebung im Jahr 2016. Gleichzeitig hat sich das Angebotswachstum deutlich verlangsamt. Parallel dazu verkürzt sich die durchschnittliche Insertionsdauer um acht Tage auf 84 Tage, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahr wieder zunimmt.

    Als Gründe nennt die Studie insbesondere das veränderte Zinsumfeld: Sinkende Finanzierungskosten und eine teilweise erleichterte Vergabe von Hypotheken erhöhen die Attraktivität von Wohneigentum gegenüber Mietobjekten. Zudem gewinnt das Bedürfnis nach einer langfristig gesicherten Wohnsituation wieder an Bedeutung.

    „Dass Eigentumswohnungen trotz des grossen Angebots wieder schneller verkauft werden, ist ein deutliches Zeichen. Schweizer:innen wollen in den eigenen vier Wänden wohnen. Erfreulicherweise ist der Traum vom Wohneigentum für viele Menschen nach wie vor realisierbar“, wird Markus Meier zitiert, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz.

    Auch regional zeigt sich eine einheitliche Entwicklung: In allen Grossregionen verkürzt sich die Insertionsdauer gegenüber 2024. Besonders schnell werden Eigentumswohnungen weiterhin in der Zentralschweiz (61 Tage), in Zürich (64 Tage) sowie in der Region Genf (65 Tage) verkauft. Eine besonders dynamische Nachfrageentwicklung zeigt sich im Tessin: Dort verkürzt sich die Insertionsdauer bei stark steigendem Inseratangebot (+10 Prozent) deutlich um 22 Prozent.

    ImmoScout24 ist ein Online-Immobilienmarktplatz, der von der SMG Swiss Marketplace Group betrieben wird. In der SMG Swiss Marketplace Group AG sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Grenzüberschreitende Wärmeversorgung rückt in greifbare Nähe

    Grenzüberschreitende Wärmeversorgung rückt in greifbare Nähe

    Das Basler Versorgungsunternehmen IWB und die Stadtwerke Weil am Rhein prüfen die Optionen einer gemeinsamen, grenzüberschreitenden Wärmeversorgung. Eine Machbarkeitsprüfung zeigt bereits die technische Umsetzbarkeit auf, die Stadt aus dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg ab Mitte 2028 mit Wärme aus Basel zu versorgen, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Machbarkeitsprüfung läuft bereits seit Mai 2025. Seit März 2026 sondieren die Unternehmen bei den potenziellen Verbrauchern das mögliche Interesse an einem solchen Wärmeverbund. Die benötigte Wärme in dem Areal zwischen Rhein und der Autobahn A5 würde von IWB geliefert, die bis zum Lieferzeitpunkt bereits zu 80 Prozent CO2-neutral erzeugt werden sollte. Nach Vorliegen der Ergebnisse zur Mitte Jahr wird über eine Realisierung und mögliche Investitionspläne entschieden, heisst es in der Mitteilung.

  • Forschungsprojekt entwickelt globalen Korrosionsindex für Bauanwendungen

    Forschungsprojekt entwickelt globalen Korrosionsindex für Bauanwendungen

    Sky-Frame aus Frauenfeld und das WITG untersuchen gemeinsam, ob auf Basis verfügbarer Wetter- und Klimadaten ein globaler Korrosionsindex entwickelt werden kann. Dieses Projekt wird mit einem Innovationsscheck von Innosuisse unterstützt. Die Fördersumme von maximal 15’000 Franken der Schweizerischen Innovationsagentur ist eine Gutschrift für eine Vorstudie. Sie ermöglicht es, Ideen, Ideenstudien und Analysen zum Innovations- und Marktpotenzial bei einem Schweizer Forschungspartner zu beauftragen und die Zusammenarbeit mit diesem zu testen.

    In das Projekt mit Sky-Frame bringt das WITG seine Expertise bezüglich Korrosion und Bewertung von Werkstoffeigenschaften ein. In einem ersten Schritt werden laut einer Mitteilung reale Projektstandorte mit verfügbaren Klimadatenbanken verknüpft und bestehende Erfahrungswerte aus der Anwendung systematisch ausgewertet. Daraus entsteht unter Berücksichtigung von Faktoren wie Meeresnähe, Windrichtung und projektspezifischen Mikroklimabedingungen ein erster, wissenschaftlich fundierter Ansatz zur Risikoklassifizierung. 

    „Dieses Projekt zeigt exemplarisch, dass sich Innovationsideen nicht im Bereich von ,Rocketscience‘ bewegen müssen, um gefördert zu werden“, so das WITG. Stattdessen sollen sie dem Unternehmen einen nachhaltigen Nutzen und zukünftigen Mehrwert bieten und dabei eine Risikokomponente bei der Umsetzung und damit die Möglichkeit des Scheiterns beinhalten. 

  • Beteiligung sichert Finanzierung eines grossen Windenergieprojekts

    Beteiligung sichert Finanzierung eines grossen Windenergieprojekts

    Die aventron AG hat eine bedeutende Beteiligung am Windpark Sur Grati im Waadtland erworben, wie es in einer Mitteilung heisst. Betreiberin ist die Projektgesellschaft VOé éole SA. Neben aventron sind auch der Energieversorger SIE SA mit Sitz in Crissier VD sowie die Waadtländer Gemeinden Premier, Vallorbe und Vaulion an der Gesellschaft beteiligt.

    Mit dem Einstieg von aventron wurde die Aktionärsstruktur sowie die Finanzierung der Projektgesellschaft abgeschlossen. Vorausgegangen war ein positiver Entscheid des Bundesgerichts im Mai 2025 zu den Baubewilligungen des Windparks, dessen Inbetriebnahme für Ende 2027 vorgesehen ist.

    VOé, die das Projekt über mehrere Jahre entwickelt hat, ist eine regional verankerte Energieversorgerin und bringt ihre lokalen Netzwerke ein. Aventron steuert Erfahrung im Bau und Betrieb von Windparks in mehreren europäischen Ländern bei. „Gemeinsam realisieren wir eines der grössten Windenergieprojekte der Schweiz. Wir unterstützen damit die Energiestrategie des Bundes und stärken die Versorgungssicherheit insbesondere im Winter”, wird Eric Wagner, CEO von aventron, zitiert.

    Der Windpark befindet sich auf der Jurakette im nördlichen Waadtland und ist derzeit im Bau. Geplant sind sechs Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 25,2 Megawatt. Die Anlage soll jährlich rund 45 Gigawattstunden Strom produzieren, was dem Bedarf von etwa 11’000 Haushalten entspricht. Nach der Fertigstellung soll Sur Grati der zweitgrösste Windpark der Schweiz sein.

  • Bundesrat will Regeln für Immobilienkäufe aus dem Ausland verschärfen

    Bundesrat will Regeln für Immobilienkäufe aus dem Ausland verschärfen

    Der Bundesrat hat am 15. April die Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) eröffnet. Diese dauert gemäss einer Mitteilung bis zum 15. Juli. Ziel ist es, den Zugang zum Schweizer Immobilienmarkt weiter zu begrenzen.

    Die Verschärfung der sogenannten Lex Koller begründet der Bundesrat unter anderem mit der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt. So sollen Drittstaatenangehörige, also Angehörige von Staaten ausserhalb von EU und EFTA, künftig beim Kauf von Hauptwohnungen in der Schweiz eine Bewilligung benötigen. Ziehen sie weg, sollen sie ihre Immobilie innert zwei Jahren wieder verkaufen müssen.

    Auch beim Erwerb von Geschäftsimmobilien sind strengere Regeln vorgesehen. Während der Kauf für den Eigengebrauch weiterhin ohne Bewilligung möglich bleibt, sollen reine Kapitalanlagen – etwa zur Vermietung oder Verpachtung – nicht mehr zulässig sein.

    Zusätzlich will der Bundesrat den Kauf von Ferienwohnungen und Wohneinheiten in Apparthotels durch Personen im Ausland weiter einschränken. Dazu sollen die kantonalen Bewilligungskontingente reduziert und künftig alle entsprechenden Transaktionen auf diese Kontingente angerechnet werden.

    Weiter ist vorgesehen, dass Personen im Ausland keine börsenkotierten Anteile an Wohnimmobiliengesellschaften sowie keine regelmässig gehandelten Anteile an Immobilienfonds und Immobilien-SICAV mehr erwerben dürfen.

  • Infrastrukturprojekt stärkt Effizienz und Sicherheit im Flugbetrieb

    Infrastrukturprojekt stärkt Effizienz und Sicherheit im Flugbetrieb

    Am Flughafen Zürich startete am 14. April der Bau einer neuen Infrastruktur für die General Aviation in der Zone West. Geplant sind ein Terminalgebäude mit Hangar sowie ein eigener Vorfeldbereich. Die Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2028 vorgesehen, wie es in einer Mitteilung heisst.

    Die neue Anlage soll grössere Flugzeugtypen aufnehmen können und bietet zudem Flächen für Passagierabfertigung und Büros. Durch die Nähe zum Heliport sollen sich auch die Umsteigezeiten verkürzen. Ergänzend entstehen Parkplätze für Mitarbeitende und Passagiere sowie eine Erschliessung über eine verlängerte Rohrstrasse.

    Die Flughafen Zürich AG investiert rund 100 Millionen Franken in das Projekt. Der Neubau ist Teil der Entwicklung der rund 16,8 Hektaren grossen Zone West, die unter anderem für Vorfelderweiterungen, Logistik sowie Flugzeug- und Flughafenunterhalt vorgesehen ist.

    Mit dem Neubau reagiert der Flughafen auf veränderte Anforderungen im Bereich der General Aviation. Die bestehende Infrastruktur im Osten hat das Ende ihres Lebenszyklus erreicht und kann den Bedarf an Hangarflächen, insbesondere für grössere Flugzeuge, nicht mehr decken.

    Zudem steht das Projekt im Zusammenhang mit der geplanten Umrollung am Flughafen Zürich. Diese soll die Zahl der Pistenkreuzungen von landenden und startenden Flugzeugen reduzieren und damit die Sicherheit im Flugbetrieb erhöhen.

  • Anlagestiftung nimmt frisches Kapital für Wohnimmobilien auf

    Anlagestiftung nimmt frisches Kapital für Wohnimmobilien auf

    Die Immobilienanlagestiftung Vertina nimmt laut einer Mitteilung vom 4. Mai bis 6. Juli 2026 frisches Kapital auf. Vorgesehen ist ein Zielvolumen in einer Bandbreite von 60 bis 80 Millionen Franken. Bei entsprechender Nachfrage kann dieses erhöht werden. Die Mittel sind für zusätzliche Immobilieninvestitionen sowie für laufende und geplante Entwicklungen vorgesehen.

    Die Kapitalaufnahme erfolgt, nachdem die Stiftung die ihr im Rahmen der siebten Kapitalemission anvertrauten Gelder vollständig und nachhaltig investiert hat. Nach dem Abschluss von vier Transaktionen im ersten Quartal 2026 umfasst das Portfolio aktuell 13 Liegenschaften, darunter vier neuwertige Bestandsliegenschaften, ein nahezu fertiggestellter Neubau sowie acht Projektentwicklungen. Nach Fertigstellung aller laufenden Projekte wird ein Marktwert von rund 350 Millionen Franken erwartet. Der Wohnanteil liegt per 31. März 2026 bei 99 Prozent.

    Die im Mai 2022 lancierte Vertina Anlagestiftung investiert direkt in neuwertige Wohnliegenschaften in der Schweiz, die hohen Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Dafür kooperiert die Stiftung mit der Markstein Gruppe, die als Immobiliendienstleister die Bereiche Portfoliomanagement, Bautreuhand sowie Transaktionsmanagement und Vermarktung abdeckt. Im Fokus der Stiftung steht ein marktfähiges Wohnraumangebot bei möglichst geringer Umweltbelastung. Die Anlagestrategie verfolgt mit einem konsequenten Value-Creation-Ansatz das Ziel, stabile und langfristig verlässliche Renditen für die Anlegerinnen und Anleger zu schaffen.