Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Akquisition macht Innenausbauprojekte effizienter und regionaler

    Akquisition macht Innenausbauprojekte effizienter und regionaler

    Die Obrist interior AG aus Luzern hat die Übernahme der amerikanischen Display Craft Manufacturing Co. aus Baltimore im US-Bundesstaat Maryland in einer Mitteilung bekanntgegeben. Mit der Akquise wachse die Produktionskapazität für den nordamerikanischen Markt.

    Durch die Fertigung vor Ort werden Projektabwicklungen nachhaltiger und effizienter, teilt das im hochwertigen Laden- und Innenausbau tätige Unternehmen mit. Das bedeute weniger Transport- und Frachtwege, einfachere Logistik und Verpackung sowie kürzere Projektlaufzeiten. Die Ausweitung der Marktaktivität in den USA sei eine Reaktion auf die hohe Nachfrage dort stark vertretener Luxus- und Premiummarken nach kurzen Lieferzeiten, schnellen Reaktionszeiten und einer engen Zusammenarbeit mit lokalen Produktionspartnern.

    Die operative Leitung übernimmt Corrado Tona, der CEO der Obrist interior America Inc.: „Wir gewinnen ein starkes lokales Team, erweitern unsere Manufakturkompetenz und sind noch näher bei unseren Kunden. Das stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit und ermöglicht uns, den US-Markt, den wir in den letzten Jahren aktiv entwickelt haben, noch gezielter zu bedienen“, wird er zitiert. Nach Worten von Inhaber Stefan Slamanig werde die bestehende Präsenz in den USA vertieft und der Name Obrist entlang der gesamten Wertschöpfungskette gestärkt.

    Display Craft Manufacturing Co. ist seit mehr als 75 Jahren Anbieter von Retaildisplays und Lösungen für Ladenbau und Innenausbau. Das Produktionsunternehmen hat 40 Mitarbeitende, die „in die Werte- und Qualitätswelt von Obrist interior“ integriert werden.

    Die Übernahme gehe einher mit einer Kapazitätserweiterung, verbunden mit weniger Abhängigkeit von externen Zulieferanten, höherer Flexibilität, Kostenoptimierung und mehr strategischer Resilienz. Lösungen für Kunden sowie Projekte lassen sich wirtschaftlich und ökologisch effizienter realisieren. Der neue Produktionsstandort biete zudem Perspektiven für Mitarbeitende an den Schweizer Standorten.

  • Starker Franken belastet Quartalszahlen trotz Marktanteilsgewinnen

    Starker Franken belastet Quartalszahlen trotz Marktanteilsgewinnen

    Der Bauchemiekonzern Sika meldet seine Finanzkennzahlen für das erste Quartal 2026 in einer Mitteilung. Der Konzern verzeichnet im ersten Quartal einen Umsatz von 2,49 Milliarden Franken, was einem  Umsatzwachstum von 0,9 Prozent in Lokalwährungen und einen Rückgang in Franken um 7 Prozent entspricht. Der Rückgang in Franken ist auf den starken Schweizer Franken gegenüber asiatischen Währungen und dem Dollar zurückzuführen, so das Unternehmen.

    Haupttreiber des Wachstums in Lokalwährungen waren Marktanteilsgewinne in allen Regionen trotz eines verhaltenen weltweiten Baumarktes. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) verzeichnete Sika im ersten Quartal einen Umsatzanstieg in Lokalwährungen von 3,6 Prozent (Vorjahr: 0,7 Prozent) In der Region Americas verzeichnete Sika einen leichten Umsatzrückgang von 0,8 Prozent in Lokalwährungen. Während in den USA wirtschaftliche Unsicherheiten die Bauaktivität belasteten, wuchs die Nachfrage im Bereich Rechenzentren  zweistellig, informiert Sika. Kanada entwickelte sich positiv und auch Lateinamerika setzte die Erholung der Baumärkte fort. In der Region Asien/Pazifik ging der Umsatz in Lokalwährungen um 2,2 Prozent zurück. Belastend wirkte insbesondere das weiterhin schwache chinesische Baugeschäft mit zweistelligen Rückgängen. Positive Beiträge kamen vor allem aus Indien, Südostasien sowie dem Bereich Automotive & Industry.

    Zur Steigerung des Marktanteils haben im ersten Quartal die abgeschlossene Akquisition des Mörtelherstellers Finja (Schweden) sowie die Ankündigung der Akquisition von Klebstoffhersteller Akkim (Türkei) beigetragen. Mit neuen Werken in den USA, Tansania, Argentinien, Kolumbien, und Bangladesch stärkt Sika ausserdem seine Produktionskapazitäten.

    Sika bestätigte seine strategische Ausrichtung und erwartet für das Gesamtjahr 2026 ein Umsatzwachstum von 1 bis 4 Prozent in Lokalwährungen sowie eine EBITDA-Marge von 19,5 bis 20 Prozent.

  • Fehlende Klarheit bei gesetzlichen Vorgaben bremst Kreislaufwirtschaft

    Fehlende Klarheit bei gesetzlichen Vorgaben bremst Kreislaufwirtschaft

    Die Kreislaufwirtschaft wird noch immer durch eine Reihe von Hindernissen ausgebremst. Ein Bericht, den ecos mit Sitz in Basel und Rytec mit Sitz in Münsingen für die Baudirektion des Kantons Zürich erarbeitet haben, hat 71 solcher Hemmnisse zusammengetragen. Von ihnen gehen 28 Hemmnisse auf gesetzliche Vorgaben zurück, während 43 erst im tatsächlichen Vollzug der regulatorischen Vorgaben entstehen. Oft entstehen sie auch erst im Vollzug von Vorgaben.

    Besonders betroffen von regulatorischen Hemmnissen ist die Bau- und Immobilienwirtschaft mit ihrer hohen Regulierungsdichte. Hier sind Kriterien der Nachhaltigkeit oft zu wenig verbindlich oder werden unzureichend gewichtet. Gerade bei der Wiederverwendung werden Spielräume bei der Abweichung von Normen noch nicht ausgenutzt. Die Prozesse richten sich noch an der linearen statt der zirkulären Wirtschaft aus.

    Beim Handel und der Logistik fehlen oft noch die Infrastruktur für die Rückgabe gebrauchter Güter und Anreize für den Aufbau der entsprechenden Logistik. Private Sammelinitiativen werden durch unklare Umsetzungsspielräume gebremst. Die Kreislaufwirtschaft in Gewerbe und Industrie leidet unter anderem unter fehlenden Anreizen für Reparaturen und Wiederverwendung.

    Der Bericht teilt die Hemmnisse in vier Kategorien ein. Zu den ersten drei gehören diejenigen, die bei ihrer Beseitigung eine hohe Wirkung erzielen würden. Sie sind abgestuft nach der Möglichkeit des Kantons, auf sie Einfluss zu nehmen. Die vierte Kategorie vereint Massnahmen mit geringer Wirkung und geringer Einflussmöglichkeit.

    Der Kanton will sich in den nächsten Schritten auf die beiden Kategorien von Hemmnissen  konzentrieren, deren Aufhebung eine hohe Wirkung erzielt und auf die der Kanton hohe Einflussmöglichkeiten hat. Das betrifft 33 Hemmnisse. Die Hemmnisse mit der geringsten Relevanz werden nicht weiterverfolgt.

    Der Bericht stützt sich auf die Befragung von 122 Personen und auf Workshops mit insgesamt 80 Teilnehmenden.

  • Innovationsprojekt wird Ausgangspunkt für neue Bauindustrie

    Innovationsprojekt wird Ausgangspunkt für neue Bauindustrie

    Das BioHaus am Waldsee im amerikanischen Bundesstaat Minnesota ist 20 geworden. Das Haus auf dem Waldsee-Campus der Concordia Language Villages ist das erste Gebäude, das jemals in Amerika vom deutschen Passivhaus Institut als Passivhaus zertifiziert wurde. Das Projekt wurde damals von Stephan Tanner und seinem Team von der Integrale Planung GmbH (Intep) aus Zürich realisiert. Es war zudem der Ausgangspunkt für TANNER Building Products und seinen verwandten Unternehmungen, heisst es in einer Mitteilung.

    Das BioHaus zeichnet sich durch Materialien und Technologien wie von Passivhaus zertifizierte Fenster und Türen, Hochleistungslüftungssysteme, aussenliegende Beschattungselemente und Vakuumdämmplatten aus, die damals für das Projekt von Europa in die USA importiert wurden. Es wurde zu einer Zeit errichtet, als der Passivhausstandard in Nordamerika noch weitgehend unbekannt war und die benötigten Materialien, Technologien und das bautechnische Know-how vor Ort fehlten.

    Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt und sollte zeigen, dass fortschrittliche Umwelttechnologien auch im Ausland erfolgreich sein können. „BioHaus hat nicht nur bewiesen, dass Passivhäuser in Amerika funktionieren können. Es hat auch dazu beigetragen, dass andere diesem Beispiel folgen konnten“, heisst es in der Mitteilung.

    Aus dem Projekt entstand zudem Stephan Tanners Unternehmen TANNER Building Products. Das Unternehmen aus Watertown in Minnesota startete 2006 als Peak Building Products und lieferte die fortschrittlichen Materialien für das BioHaus. „Was als Notwendigkeit begann – der Import von Komponenten, die sonst niemand hatte –, entfachte eine ganze Branche“, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung.

  • Gebäudetechnikgruppe steigert Ergebnis und setzt Wachstum fort

    Gebäudetechnikgruppe steigert Ergebnis und setzt Wachstum fort

    Die Burkhalter Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025 laut einer Mitteilung mit einem „hervorragendem Ergebnis“ beendet. Sämtliche relevanten Kennzahlen konnten gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden. Die Anbieterin für Gebäudetechnik verzeichnete ein Umsatzwachstum von 1,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken, sowie ein Plus beim EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von 6 Prozent auf 73,8 Millionen Franken und ein Konzernergebnis von 61,3 Millionen Franken (Vorjahr: 57,2 Millionen Franken, plus 7,3 Prozent). Der Gewinn pro Aktie stieg auf 5,78 Franken und lag damit 7,2 Prozent über dem Vorjahr. Die positive Entwicklung führt dazu, dass der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine erhöhte Dividende von 5,20 Franken pro Aktie beantragt.

    Treiber des Wachstums sind eine anhaltend hohe Nachfrage nach Gebäudetechnikdienstleistungen sowie Effizienzgewinne aus optimierten und digitalisierten Prozessen. Zusätzlich trugen gezielte Akquisitionen zur positiven Entwicklung bei. 2025 übernahm die Gruppe die Mathieu Ingenieure AG in Visp VS sowie die Gattiker Elektro GmbH in Uster ZH. Anfang 2026 folgten vier weitere Zukäufe: BZ-Dépannage Sàrl in Lonay VD, Enplan AG in Herisau AR, Elektro Gasser AG in Lalden VS und Caotec SA in Brusio GR. Damit stärkt die Burkhalter Gruppe ihre regionale Präsenz, erweitert ihre Kompetenzen und baut Marktanteile aus, so das Unternehmen. Die Akquisitionsstrategie bleibe ein zentraler Bestandteil des Wachstums.

    Für das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Getrieben durch staatliche Förderprogramme und eine weiterhin hohe Bautätigkeit bleibe die Nachfrage nach energieeffizienten Gebäudetechniklösungen stark. Die Gruppe erwartet, den Gewinn pro Aktie auch für das Geschäftsjahr 2026 moderat steigern zu können.

  • PropTech-Start-up treibt Digitalisierung der Immobilienverwaltung voran

    PropTech-Start-up treibt Digitalisierung der Immobilienverwaltung voran

    Bewy erhält laut einer Mitteilung 150’000 Franken an Fördermitteln von Venture Kick. Das Proptech-Start-up aus Zürich entwickelt eine auf Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Softwarelösung für die Immobilienverwaltung, die Prozesse effizienter gestaltet und sowohl Eigentümern als auch Mietern einen besseren Service bietet.

    Hintergrund sei eine weit verbreitete Ineffizienz in der Immobilienverwaltung im DACH-Raum, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Schlechte Kommunikation, vernachlässigte Instandhaltung, unerwartete Kosten sowie unzureichender Mieterservice führen demnach häufig zu Unzufriedenheit bei Eigentümern und Mietern. Bewy schafft dabei mit automatisierten internen Abläufen, verbesserter Kommunikation und Echtzeit-Transparenz Abhilfe. Dadurch sollen Verwaltungskosten um bis zu 30 Prozent gesenkt und die Nutzererfahrung deutlich verbessert werden. Die frischen Mittel sollen die Weiterentwicklung der Plattform sowie die Skalierung innerhalb der Schweiz vorantreiben. Bei der Expansion verfolgt Bewy eine M&A (Merger & Acquisition)-Strategie, die auf die Übernahme kleiner und mittlerer Immobilienverwaltungen ohne Nachfolgelösung abzielt.

    „Als führendes Start-up-Programm der Schweiz ist Venture Kick ein bedeutender Beschleuniger für Bewy. Der Förderungsprozess  ist schlank und effizient, eröffnet aber gleichzeitig Zugang zu einem wertvollen Netzwerk und steigert die Glaubwürdigkeit“, wird Mitgründer Luca Serratore in der Mitteilung zitiert.

    Aktuell ist Bewy in Zug, Zürich, Aargau und Luzern tätig und betreut eine zweistellige Anzahl an Kunden, darunter Privatpersonen, Single Family Offices sowie Immobilienunternehmen wie Swiss Prime Site. Das Gründerteam um Luca Serratore, Marcandrea Hunkeler, Gilles Baumann und Katrin Leuppi vereint Erfahrung aus den Bereichen Start-ups, Beratung und Immobilienwirtschaft. Der Start-up-Förderer Venture Kick ist eine Initiative der Kick Foundation for Innovation & Entrepreneurship und wird von einem privatwirtschaftlichen Konsortium getragen.

  • Neues Pflegeheim erweitert Angebot im urbanen Quartier

    Neues Pflegeheim erweitert Angebot im urbanen Quartier

    Die Schlieremer Halter AG hat im Wylerquartier von Bern ein neues Domizil für pflegebedürftige Menschen übergeben. Das von Domicil Bern als Generalmieterin betriebene Pflegeheim stellt 112 neue Pflegezimmer zur Verfügung, heisst es in einer Mitteilung auf LinkedIn.

    Jedes Zimmer ist mit einer eigenen Nasszelle und einem Balkon versehen. Zusätzlich verfügt die Einrichtung über Aufenthalts- und Betriebsräume sowie öffentlich zugängliche Bereiche. Den Mitarbeitenden wurde ein modernes Arbeitsumfeld mit optimalen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt. Die fertige Anlage wurde Ende März an die Anlagestiftung Swiss Life übergeben.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, wurde mit der Domicil Immobilien AG ein weiterer Vertrag über die Errichtung eines Pflegeheims mit 75 Zimmern, einer Demenzabteilung sowie einem Restaurant vereinbart. 

  • Modernisierung einer Betriebszentrale sichert langfristige Kapazitäten

    Modernisierung einer Betriebszentrale sichert langfristige Kapazitäten

    Migros Ostschweiz hat mit dem Umbau und der Modernisierung der Betriebszentrale in Gossau begonnen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, beabsichtigt die Geschäftsführung der Migros Ostschweiz, mit der Rekonstruktion das Gebäude fit „für Betrieb und die Expansion in den nächsten 40 Jahren“ zu machen, wie Sandro Feltscher, Leiter der Direktion Logistik und Informatik bei der Migros Ostschweiz, zitiert wird.

    Die Arbeiten werden im Wesentlichen am Gebäude C der Betriebszentrale vorgenommen. Dieses dient seit 1979 der Produktion und dem Vertrieb von Fleisch- und Charcuterieprodukten sowie für die Kommission und Spedition gekühlter Lebensmittel. In einem ersten Bauabschnitt wird an der südlichen Seite ein Ergänzungsbau mit zusätzlichen Andockstellen für Lieferfahrzeuge errichtet. Im kommenden Jahr sollen Abstellplätze für Lastanhänger sowie Parkplätze für Mitarbeiter saniert werden. In den Jahren 2028 und 2029 sollen neue zeitgemässe Räume für Mitarbeitende errichtet werden. Parallel zu den gesamten Baumassnahmen sollen die Kühlstrecken für Kommissionierung durch moderne ersetzt werden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird für 2030 gerechnet.

    „Die grösste Herausforderung im Bauprojekt sind der Anlagenersatz und die Sanierung der Produktion unter laufendem Betrieb. Auch während des Austauschs benötigen unsere Supermärkte und Restaurants täglich Lieferungen mit Milchprodukten, Fleisch und anderen gekühlten Waren“, heisst es von Feltscher. 

  • Energieversorger verzeichnet rückläufige Ergebnisse bei steigenden Investitionen

    Energieversorger verzeichnet rückläufige Ergebnisse bei steigenden Investitionen

    Repower erzielte 2025 laut einer Mitteilung eine Gesamtleistung von 1986 Millionen Franken. Das waren 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern sank um 24 Prozent auf 133 Millionen Franken, der Gruppengewinn um 27 Prozent auf 101 Millionen. Das internationale Energiehandelsgeschäft habe den grössten Ergebnisbeitrag geliefert, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig steigerte der Bündner Energieversorger seine Investitionen um 80 Prozent auf 142 Millionen. Die Eigenkapitalquote stieg von 53 auf 59 Prozent.

    Namentlich die geringen Niederschläge im Frühjahr 2025 belasten das Ergebnis von Repower. Auch die Windparks in Italien und Deutschland verzeichneten einen leichten Rückgang. Das Gaskombikraftwerk Teverola fiel während längerer Zeit aus. Nur die Solarproduktion stieg 2025 deutlich an. Insgesamt produzierte Repower 2025 laut der Mitteilung 2147 Gigawattstunden Strom. Im Vorjahr waren es 2639 Gigawattstunden gewesen.

    Repower hatte 2023 ein sehr starkes Ergebnis von 371 Millionen und einen Gewinn von 300 Millionen Franken erzielt. Das Unternehmen spricht aber auch für 2025 von einem sehr guten Jahresergebnis. Dieses habe über dem langjährigen Durchschnitt gelegen. Das Unternehmen rechnet auch für 2026 mit einem guten Ergebnis.

  • Digitale Plattform erleichtert Analyse und Entwicklung von Baukonstruktionen

    Digitale Plattform erleichtert Analyse und Entwicklung von Baukonstruktionen

    Die ZHAW hat ihre Plattform dkon.ch online gestellt. Damit können Studierende, Fachpersonen und Interessierte Baukonstruktionen analysieren, vergleichen und selbst entwickeln. Dieses digitale Werkzeug gibt ihnen laut einer Mitteilung der Hochschule Informationen darüber, welche Auswirkungen einzelne Konstruktionsentscheidungen auf Umwelt, Kosten und Bauweise haben. Nutzende können Bauteile im virtuellen Raum zerlegen, drehen und neu zusammensetzen.

    Dabei wird sichtbar, aus welchen Materialien eine Konstruktion besteht und wie diese zusammenwirken. Durch die Verknüpfung mit ökologischen Bewertungsdaten lassen sich Varianten gezielt miteinander vergleichen. Das, so die ZHAW, eröffne neue Möglichkeiten in der Planung: „Wer etwa den Einsatz von Beton reduzieren oder alternative Materialien prüfen möchte, kann unterschiedliche Lösungen direkt vergleichen. Veränderungen in der Konstruktion werden unmittelbar sichtbar und in ihren Auswirkungen verständlich.“

    Eine Besonderheit dieser Plattform liegt den Angaben zufolge in der Integration realer Referenzbauten. Deren Konstruktionen, Materialien und Bauabläufe können detailliert analysiert werden. „Durch dkon.ch entsteht ein direkter Bezug zwischen Lehre und Anwendung“, wird Andri Gerber, Projektleiter und Co-Leiter des ZHAW-Instituts für konstruktives Entwerfen, zitiert. „Wissen wird nicht isoliert vermittelt, sondern im Kontext realer und konkreter Bauprojekte erfahrbar gemacht.“

    Die Plattform sei auch für Fachpersonen hilfreich, die komplexe Anforderungen integrieren und nachhaltige Lösungen entwickeln müssen, so Gerber weiter. Deshalb sei dkon.ch „ein Werkzeug, das sowohl in der Ausbildung als auch in der beruflichen Praxis eingesetzt werden kann“. 

  • Infrastrukturmassnahmen meistern komplexes Terrain am Zuerichsee

    Infrastrukturmassnahmen meistern komplexes Terrain am Zuerichsee

    Die Walo Bertschinger AG, eine familiengeführte Baufirma aus Dietikon, realisiert in einem Infrastrukturprojekt in der Zürichsee-Region die Strassen- und Tiefbauarbeiten. Laut einer Mitteilung werden auf einer Strecke über 1,1 Kilometer zwischen Tägerst und Buchenegg „Strasse, Entwässerung und zahlreiche Kunstbauten neu gebaut oder verstärkt und instandgesetzt.“ Das Projekt soll bis 2027 abgeschlossen werden.

    Zentrales Element des Projekts ist die Errichtung zwei neuer Lehnenviadukte mit einer Länge von 90 und 130 Metern. Insgesamt 21 Pfeiler und rund 240 Mikropfähle sollen künftig eine solide Basis im rutschgefährdeten Hang bieten.

    „Enge Platzverhältnisse, steiles Gelände und ein straffer Terminplan machen dieses Projekt besonders anspruchsvoll“, erklärt die Walo Bertschinger AG in der Mitteilung. „Umso mehr freut uns, dass die Arbeiten planmässig voranschreiten und das Team im täglichen Einsatz eine starke Leistung erbringt.“

  • Neuer Amtsleiter soll Wirtschaft und Arbeit strategisch weiterentwickeln

    Neuer Amtsleiter soll Wirtschaft und Arbeit strategisch weiterentwickeln

    Die Regierung des Kantons St.Gallen hat laut einer Mitteilung Daniel Müller auf den 1. Mai zum neuen Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit gewählt. Er folgt auf Karin Jung, die das Amt seit 2018 geleitet und Anfang Jahr ihren Rücktritt bekanntgegeben hat. Müller übt ihre Aufgaben derzeit interimistisch aus.

    Der 50-Jährige ist seit 2018 für den Kanton tätig. Bisher war er Leiter der Standortförderung. Der Audio- und Videoelektroniker und Informationstechniker hat Betriebswirtschaft an der OST – Ostschweizer Fachhochschule absolviert. Vor seiner Zeit beim Volkswirtschaftsdepartement war er unter anderem für die Universität St.Gallen tätig.

  • Bau- und Wohnmesse in Wettingen stösst auf grosses Interesse

    Bau- und Wohnmesse in Wettingen stösst auf grosses Interesse

    Das Tägi Wettingen ist vom 16. bis 19. April zum 19. Mal Schauplatz der grössten Bau- und Wohnplattform der Region, der Bauen+Wohnen-Messe. Für die diesjährige Ausgabe stehen alle Zeichen auf Erfolg, wie das Tägi in einer Mitteilung erklärt. So sind sämtliche Ausstellerflächen ausverkauft, zudem wird erwartet, dass die Besucherzahl des Vorjahres übertroffen wird, als 14’000 Menschen die Messe besucht haben.

    „Die ausverkauften Flächen zeigen, dass das Interesse an der Messe und am Standort Tägi hoch ist“, wird Pascal Schelbert zitiert, stellvertretender Geschäftsleiter und operativer Leiter im Tägi. „Für uns ist das eine schöne Bestätigung, dass wir mit unserer Infrastruktur und Flexibilität überzeugen. Gleichzeitig ist es ein Ansporn, auch wiederkehrende Anlässe jedes Jahr weiterzuentwickeln.“

    Im Rahmen der Veranstaltung erwarten die Besucherinnen und Besucher Fachreferate, Podiumsdiskussionen sowie thematische Foren mit Expertinnen und Experten. Mit Einblicken in aktuelle Bautrends und nachhaltige Wohnkonzepte soll die Messe sowohl Inspiration bieten als auch als konkrete Entscheidungsgrundlage für Bau- und Wohnprojekte dienen. Laut Mitteilung des Tägi ist der Zeitpunkt der Messe ideal, da sie traditionsgemäss den Auftakt in die Frühlingssaison markiert – eine Zeit, in der besonders viele Bau- und Renovationsprojekte geplant oder gestartet werden.

    Die Organisation der Messe gilt zudem als anschauliches Beispiel für die Multifunktionalität des Tägi. Das Freizeit-, Sport- und Eventzentrum kann unterschiedlichste Räume parallel nutzen –  von grossen Hallen für Ausstellungen bis hin zu kleineren Räumen für Fachvorträge, erklärt Pascal Schelbert.

  • Neuer Direktor soll Energieversorger strategisch weiterentwickeln

    Neuer Direktor soll Energieversorger strategisch weiterentwickeln

    Der Verwaltungsrat der Regio Energie Solothurn hat Martin Bucher zum Direktor gewählt und so in seiner Position bestätigt. Bucher hatte die operative Leitung des regionalen Energieversorgers bereits im Juli 2025 übernommen und das Unternehmen erfolgreich geführt, heisst es in einer Mitteilung. Besonders durch seine hohe fachliche Kompetenz, seine strategische Klarheit sowie seine integrative und zielorientierte Führung habe Bucher in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren mit über 100 Mitbewerbern überzeugt.

    Bevor er vergangenes Jahr bei der Regio Energie Solothurn begann, sammelte Bucher langjährige Führungserfahrung in der Energie- und Finanzbranche, unter anderem bei Energieversorgungsunternehmen sowie in der Unternehmensberatung. Der neue Direktor kombiniert damit technisches, regulatorisches und betriebswirtschaftliches Know-How, das ihn dazu befähigt, die Regio Energie Solothurn nachhaltig weiterzuentwickeln, so die Mitteilung.

    Die Regio Energie Solothurn beliefert die Stadt Solothurn und umliegende Gemeinden mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser. Das öffentlich-rechtliche Unternehmen ist zu 100 Prozent im Besitz der Stadt Solothurn. Die Stadtpräsidentin Stefanie Ingold ist von Amtes wegen Verwaltungsratspräsidentin.

  • Grundsteinlegung markiert Start für neues Wohnquartier in Baden

    Grundsteinlegung markiert Start für neues Wohnquartier in Baden

    Auf dem Brisgi-Areal wurden die ersten fünf Grundsteine gelegt und damit der offizielle Start in die rund dreijährige Bauphase markiert. Laut einer Mitteilung der Stadt Baden wird auf dem Areal mit rund 220 Wohnungen nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum entstehen. Die symbolische Grundsteinlegung erfolgte durch Badens Stadtammann Schneider Markus, Vertreterinnen und Vertreter der gemeinnützigen Bauträgerinnen, der Wohnbaustiftung Baden, der Logis Suisse AG und der Graphis Bau- und Wohngenossenschaft, sowie Mitglieder des Quartiers.

    „Diese fünf Steine stammen aus dem Aushub und stehen für zentrale Werte des künftigen Brisgi-Areals: Gemeinsam schaffen wir Zukunft mit nachhaltigem und bezahlbarem Wohnraum“, erklärt die Stadt Baden in der Mitteilung.

    Bis 2028 sollen auf dem Areal bezahlbare Wohnungen und flexible Angebote für Alleinstehende, Paare und Familien entstehen. Darüber hinaus soll das Zusammenleben durch Ateliers, Grünräume, einen Quartierplatz und einen Spielplatz ergänzt werden.

    Das Projekt wird nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) gebaut. „Das Areal setzt auf Hybridbauweise, erneuerbare Energie, Biodiversität und geringe Versiegelung“, heisst es in der Mitteilung. „Damit zeigt das Projekt: hohe Bauqualität, Nachhaltigkeit und zahlbarer Wohnraum gehen zusammen.“

  • Luzerner Regierungsrat will Stiftung für Innovation gründen

    Luzerner Regierungsrat will Stiftung für Innovation gründen

    Der Kanton Luzern beabsichtigt die Gründung der Stiftung Innovation Luzern. Dafür hat jetzt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Sonderkredit beantragt. Dieser umfasst 1 Million Franken Stiftungskapital und 23 Millionen Franken für die Leistungen der Stiftung im Zeitraum von 2026 bis 2029.

    Diese Stiftung ist Bestandteil der Luzerner Standortstrategie, die auf eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Kantons abzielt. Hintergrund ist laut dessen Mitteilung, dass der Kanton Luzern in nationalen Ranglisten bezüglich seiner Wettbewerbsfähigkeit zwar im vordersten Drittel liegt, jedoch hinsichtlich seiner Innovationskraft jeweils hintere Ränge einnimmt. Und „ohne die Stärkung der Innovationskraft drohen dem Kanton Luzern weitere Verluste in der Wettbewerbsfähigkeit“, so die Analyse.

    Die Stiftung soll dem entgegenwirken und sich KMU-fokussiert um den Innovations- und Start-up-Standort Luzern kümmern. Als zentrale Akteurin soll sie die bewährten Partnerorganisationen koordinieren „und dafür sorgen, dass deren Angebote besser ineinandergreifen, bekannter werden und bessere Wirkung erzielen“. Zudem können durch die Stiftung Umsetzungsprojekte wie etwa Machbarkeitsstudien mitfinanziert werden.

    Ab 2026 will der Kanton Luzern jährlich insgesamt zwischen 250 und 300 Millionen Franken in „unternehmens- und bevölkerungsorientierte Massnahmen“ zur Förderung des Standorts investieren. Über diese Massnahmen zur Standortentwicklung wird das Stimmvolk im September 2026 abstimmen können.

  • Schlieren modernisiert Werkhof

    Schlieren modernisiert Werkhof

    Der Stadtrat der Stadt Schlieren spricht 2,229 Millionen Franken für die Sanierung und Modernisierung ihres Werkhofareals. Das Wachstum der Stadt und steigende Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen machen laut einer Nachricht des Stadtrats die Modernisierung notwendig. Wesentliche Anlagenteile seien zu alt geworden und müssten erneuert werden, um die gesetzlichen Standards für Brandschutz und Arbeitssicherheit zu erfüllen. Die Modernisierung beuge zudem Substanzschäden vor und stelle einen langfristig ordnungsgemässen Betrieb sicher.

    Im Werkhofareal sind die Bereiche Abfuhrwesen, Baudienst, Gas- und Wasserversorgung, Grünunterhalt und die Verwaltung der Abteilung Werke, Versorgung und Anlagen angesiedelt. Infolge des anhaltenden Wachstums der Stadt gelte es, Voraussetzungen für steigende Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen zu schaffen.

    Die Planung umfasst einen Ersatz der Gasheizung durch eine umweltfreundliche Wärmepumpenanlage und die Sanierung der Dachflächen. Für Kapazitätsgewinn sollen die Lagerflächen in den Bereichen Grünunterhalt und Gas- sowie Wasserversorgung, Garderoben und der Aufenthaltsraum vergrössert werden.

    Teile des Projekts werden die Modernisierung der Lüftung und des sommerlichen Wärmeschutzes im Verwaltungsgebäude sowie die Erweiterung der Ladeinfrastruktur für die städtische E-Fahrzeugflotte sein, heisst es.

    Die Vergabe von Bauaufträgen durch eine vom Stadtrat bestellte Baukommission habe schon gestartet. Das Gemeindeparlament wird nun noch über die Installation einer leistungsstarken Photovoltaikanlage entscheiden.

  • Neubau eines Polizeipräsidiums setzt neue Massstäbe für Arbeitswelten

    Neubau eines Polizeipräsidiums setzt neue Massstäbe für Arbeitswelten

    Der Baukonzern Implenia baut im Auftrag der Projektgesellschaft PPMS Immobilien GmbH & Co. KG in Deutschland das neue Polizeipräsidium in Münster für mehr als 1400 Mitarbeitende. In dem Gebäude entstehen laut einer Mitteilung dringend benötigte Erweiterungsflächen für die Polizei sowie ein modernes Präsidium mit kurzen Wegen und attraktiven New-Work-Konzepten. Das Volumen beläuft sich auf mehr als 200 Millionen Euro.

    Implenia übernehme als Generalunternehmer die Planung und den Bau eines Funktions- und Verwaltungsgebäudes, das nahezu alle bisherigen Dienststellen der Polizei Münster zusammenführen soll. Der schlüsselfertige Neubau wird moderne Büro- und Laborarbeitsplätze, Wache, Kantine, Ausbildungs-/Trainingsbereiche, Gewahrsam sowie eine Tiefgarage enthalten.

    Wie es in der Mitteilung heisst, entspricht das Projekt dem strategischen Fokus auf „grosse, komplexe und spezialisierte Immobilienprojekte“. Nach den Worten von Matthias Jacob, Head Division Buildings Deutschland, setzt Implenia dabei auf „partnerschaftliche Vertragsmodelle, die es uns erlauben, unsere Fähigkeiten optimal zum Nutzen unserer Kunden und von Implenia einzusetzen“.

    Die Bauarbeiten sollen nach der vorgezogenen Erstellung der Baugrube im Sommer 2026 beginnen und voraussichtlich bis Oktober 2029 dauern.

  • Akquisition baut Präsenz in der Bauindustrie gezielt aus

    Akquisition baut Präsenz in der Bauindustrie gezielt aus

    Die SFS-Gruppe aus Heerbrugg hat die Harald Zahn GmbH mit Sitz in Wiesloch erworben. Mit der Übernahme des Spezialisten für Befestigungen von Flachdächern aus dem nördlichen Baden-Württemberg will SFS die Marktposition in der deutschen und österreichischen Bauindustrie ausbauen, heisst es in einer Mitteilung.

    Die 1981 gegründete Harald Zahn GmbH entwickelt und produziert hochwertige Befestigungselemente für Flachdächer. 2025 erwirtschaftete das Unternehmen mit 45 Mitarbeitenden einen Umsatz von 8 Millionen Euro. Künftig wird es an seinem Standort Wiesloch in das Segment Fastening Systems von SFS integriert.

    Die SFS-Gruppe ist mit 150 Vertriebs- und Produktionsstandorten in 35 Ländern in Asien, Europa und Nordamerika präsent. Sie erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2025 einen Umsatz von über 3 Milliarden Franken.

  • Energieversorger steigert Ergebnis trotz tieferer Gesamtleistung

    Energieversorger steigert Ergebnis trotz tieferer Gesamtleistung

    Die AEW Gruppe hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 hinter sich. Der Aargauer Energieversorger erreichte laut einer Mitteilung eine Gesamtleistung von 833,1 Millionen Franken. Das sind 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich wurde das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen um 24,4 Millionen auf 131,4 Millionen Franken gesteigert. Das bereinigte Unternehmensergebnis beträgt 159,7 Millionen Franken. Der Kanton kann mit einer Ausschüttung von 53,0 Millionen Franken rechnen.

    Das Unternehmen macht Sondereffekte für dieses Wachstum verantwortlich. Dazu gehörte ausser der effizienten Bewirtschaftung des Energiegeschäfts auch die frühzeitige Verwertung der Eigenproduktion an der Strombörse, dazu aber auch das gute Abschneiden des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds des Kernkraftwerks Leibstadt (KKL), die Axpo-Dividende und eine Wertberichtigung im Kraftwerksportfolio. AEW ist mit 5,4 Prozent am KKL beteiligt.

    Die Investitionen lagen mit 94,3 Millionen leicht über dem Vorjahr (93,0 Millionen).

    „Operativ war 2025 ein sehr gutes Jahr für die AEW“, wird CEO Marc Ritter in der Mitteilung zitiert. „Unsere Organisation hat Tempo aufgenommen und gleichzeitig bewiesen, dass sie auch in einem sehr anspruchsvollen und dynamischen Marktumfeld leistungsfähig ist.“

  • Standortmarketing bringt 264 Unternehmen in die Schweiz

    Standortmarketing bringt 264 Unternehmen in die Schweiz

    Die Organisationen des Standortmarketings haben laut einer Mitteilung der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren 2025 schweizweit 264 Unternehmen neu angesiedelt. Diese haben bereits im ersten Betriebsjahr 919 Arbeitsplätze geschaffen. Diese Zahl soll in den nächsten drei Jahren auf insgesamt 2687 Arbeitsplätze ansteigen.

    Damit verzeichnen die kantonalen, regionalen und nationalen Organisationen des Standortmarketings einen deutlichen Zuwachs. Im Vorjahr hatten sie 231 Unternehmen angesiedelt, die im ersten Jahr 716 neue Stellen geschaffen haben. Diese Zahl soll bis 2027 auf 2135 Stellen steigen. 2023 waren 206 Firmen neu angesiedelt worden, die im ersten Jahr 640 Stellen geschaffen haben.

    Von den 2025 neu angesiedelten Firmen kommen 60 Prozent aus Deutschland, Frankreich, China und Grossbritannien. Rund 80 Prozent sind in den strategischen Schlüsseltechnologien tätig, auf die sich Bund, Kantone und Regionen für die Jahre von 2024 bis 2027 geeinigt haben. Dazu gehören die Zukunft der Gesundheit, Digitales, Automatisierung, Lebensmittel und Finanzbranche.

    Die Vermarktung des Standorts Schweiz ist eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen. Diese haben Switzerland Global Enterprise mit der nationalen Standortvermarktung mandatiert.

  • Smarte Pflanzenpflege erreicht den stationären Handel

    Smarte Pflanzenpflege erreicht den stationären Handel

    Das Berner Ecotec-Start-up Boum AG und der Bau- und Gartenmarktbetreiber Hornbach haben in einer Mitteilung eine Partnerschaft bekannt gegeben. Im Rahmen der Vereinbarung ist das smarte Pflanzenpflegesystem Boum Core ab diesem Frühjahr in ausgewählten Schweizer Filialen erhältlich.

    Boum Core ist ein vollautomatisches, solarbetriebenes Pflanzenpflegesystem, das Pflanzen über mehrere Wochen hinweg autonom mit Wasser versorgt. Über eine zugehörige App können Nutzerinnen und Nutzer jederzeit den Wasserstand einsehen. Dabei setzt das Ecotec-Start-up konsequent auf Nachhaltigkeit: Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen reduziert das Boum-System den Wasserverbrauch um bis zu 40 Prozent und fungiert zugleich als Regenfänger zur effizienten Wiederverwertung von Wasser.

    Die Partnerschaft bringt für beide Unternehmen Vorteile. Für Hornbach bedeutet sie den Einstieg in ein neues, innovatives Produktsegment. „Mit dem Pflanzenpflegesystem Boum Core können wir unser Sortiment mit einem einzigartigen Produkt ergänzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser Innovation die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden nach nachhaltigen und smarten Lösungen, die einen echten Mehrwert bieten, abdecken können“, heisst es in der Mitteilung von Sorin Nasture, Sortimentsverantwortlicher Garten-Hartware bei Hornbach.

    Für Boum wird die Verfügbarkeit im stationären Handel ausgebaut. In einem nächsten Schritt strebt das Unternehmen eine Expansion in Europa an. „Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet. Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft und sehen in Hornbach den idealen Partner, um Boum zu den Menschen zu bringen“, wird Dr. Ludwig Auer zitiert, Gründer der Boum AG.

    Die Boum AG, ein Spin-off der Universität Bern, hat sich zum Ziel gesetzt, durch die Kombination von Technologie und Ökologie allen Menschen zu ermöglichen, erfolgreich Pflanzen anzubauen und zu erleben.

  • Wirtschaftsraum Zürich zieht internationale Unternehmen in wachsender Zahl an

    Wirtschaftsraum Zürich zieht internationale Unternehmen in wachsender Zahl an

    Die Greater Zurich Area AG zieht in ihrem Jahresbericht 2025 ein positives Fazit. 98 ausländische Unternehmen sind dem Ruf der Standortmarketingagentur für den Wirtschaftsraum Zürich gefolgt und haben sich für einen neuen Standort in dem Verbund aus neun Kantonen sowie der Stadt Zürich und der Region Winterthur entschieden. 29 von ihnen betreiben Forschung und Entwicklung, 24 wollen ihren Hauptsitz in der Schweiz einrichten. Zusammen planen sie für die kommenden fünf Jahre 1295 neue Arbeitsplätze.

    Die GZA agiert im Auftrag der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing, positioniert den Wirtschaftsraum Zürich international und unterstützt ansiedlungswillige Unternehmen. Dabei bearbeitet sie besonders intensiv die Fokusökosysteme Life Sciences, Künstliche Intelligenz und Robotik. „Innovation entscheidet, ob gute Arbeitsplätze, unternehmerisches Know-how und industrielle Kompetenz in unserer Region verankert bleiben“, so Verwaltungsratspräsident Dr. Balz Hösly in seinem Vorwort. „Für einen Hochkostenstandort wie die Greater Zurich Area ist das keine Option, sondern eine strategische Notwendigkeit.“

    Mit 20 Ansiedlungen war 2025 die Blockchain-Technologie die stärkste Fokusindustrie, gefolgt von Biotech und Pharma (15) und Künstlicher Intelligenz (8). Viele dieser Projekte liegen in den Sparten Robotik, Künstliche Intelligenz, autonome Systeme sowie Food & Agritech.

    So hat sich das israelische Food-Tech-Unternehmen Aleph Farms für Kemptthal ZH als Ausgangspunkt für seine europäischen Aktivitäten entschieden. Vor Ort trifft es auf Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Givaudan, Migros Industrie und Bühler. Tik Tok eröffnete ein Büro in Zürich und findet dort die Nähe zu Marken, Agenturen, Medien und Personen, die Inhalte für soziale Medien schaffen. Die kanadische Firma Blockstream baut ihre Bitcoin-Infrastruktur in Lugano mit der Einrichtung ihres dortigen Hauptsitzes und der Übernahme von Elysium Lab aus. Das Pekinger Unternehmen Baidu Apollo hat Zürich als seinen ersten europäischen Standort für seine Robotaxis gewählt.

    Internationale Sichtbarkeit ist auch das Ziel des Zurich AI Festivals, das von der GZA mitverantwortet und 2026 weitergeführt wird. Gleichzeitig werde die Integration des Kantons Aargau per 2027 vorbereitet, so GZA-Geschäftsführer Lukas Huber. Überhaupt stellt er die Rolle der assoziierten Kantone für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts heraus: Sie „schaffen mit ihren Rahmenbedingungen, ihren Clustern und ihrer Standortentwicklung die Grundlage dafür, dass dieses Marketing erfolgreich sein kann. Wir machen Promotion – die Kantone sind hervorragende Produktmanager.“

  • Neues Freiraumkonzept stärkt Lebensqualität und Biodiversität

    Neues Freiraumkonzept stärkt Lebensqualität und Biodiversität

    Der Gemeinderat Spreitenbach hat laut einer Mitteilung das Freiraumkonzept verabschiedet. Dieses schafft eine behördenverbindliche Grundlage für die zukünftige Entwicklung von Freiräumen im Siedlungsgebiet der Gemeinde. Die Qualität und die Nutzung der Frei- und Grünräume sollen gesichert und verbessert werden.

    Zu den Zielen des Konzepts gehören die Stärkung der Identität der Quartiere, die Förderung der Biodiversität und die Stärkung der Klimaresilienz nach dem Prinzip der Schwammstadt – abfliessendes Regenwasser soll möglichst lokal aufgesogen werden können.

    Das Konzept umfasst auch einen Katalog von 21 konkreten Massnahmen. Zu den ersten Massnahmen gehören die Planung und die Umsetzung des Neumattparkes, die Weiterentwicklung des Areals Ziegelei, aber auch die Schaffung temporärer Freiräume. Sofortmassnahmen sollen die Aufenthaltsqualität verbessern, bessere Signalisierungen die Wegverbindugnen aufzeigen. Bis Ende 2026 sollen Zuständigkeiten geklärt und Prioritäten gesetzt sowie erste Massnahmen vorbereitet werden.

    Die Einwohnergemeindeversammlung hat den Verpflichtungskredit für das Freiraumkonzept in Höhe von 170‘000 Franken am 28. November 2023 genehmigt. Ein interdisziplinäres Planungsteam hat das Konzept im Anschluss mit einer breit abgestützten Begleitgruppe erarbeitet.

  • Start-up treibt Skalierung von CO2-zu-Rohstoff-Lösungen voran

    Start-up treibt Skalierung von CO2-zu-Rohstoff-Lösungen voran

    Das Start-up DeltaSpark mit Sitz in Zürich hat eine finanzielle Förderung in Höhe von 150‘000 Franken von Venture Kick erhalten. Das frische Kapital will das Unternehmen dafür nutzen, seine Technologie und das Verfahren zur Kohlendioxidabscheidung zu skalieren, heisst es in einer Mitteilung des Start-up-Förderers aus Schlieren.

    In dem Verfahren wird mithilfe eines elektrokatalytischen Prozesses ein Gemisch aus absorbiertem Kohlendioxid mit zugesetzten Mineralien so verarbeitet, dass als Produkte Wasserstoff, Sauerstoff und grüne Schwefelsäure erzeugt werden. Das CO2 wird zu grossen Teilen weiter in Mineralien gebunden, die als Baustoff dienen können.

    DeltaSpark, eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), bietet diese Technologie als Dienstleistung bei grossen Emittenten wie Zementfabriken oder Kehrichtverbrennungsanlagen an. Mit den jetzt finanzierten 150‘000 Franken sollen bezahlte Pilotprojekte beschleunigt und eine kommende Seed-Finanzierungsrunde vorbereitet werden.

    „Venture Kick ist weit mehr als nur eine Finanzierung“, wird Luc Bondaz, CEO von DeltaSpark, in der Mitteilung zitiert. „Das Programm hat uns durch gezieltes Coaching geholfen, unseren Businessplan für unsere Zielkundensegmente zu schärfen. Dadurch konnten wir die Bedürfnisse unserer Kunden besser verstehen, unser Wertversprechen präzisieren und eine klare Go-to-Market-Strategie entwickeln.“

  • Winterstrom aus den Alpen zeigt überdurchschnittliche Leistung

    Winterstrom aus den Alpen zeigt überdurchschnittliche Leistung

    Das Solarkraftwerk Madrisa Solar hat im ersten Winterhalbjahr von Oktober bis März rund 1,5 Gigawattstunden Strom produziert. Damit lag die Produktion über den Erwartungen, wie die Repower AG in einer Mitteilung schreibt. Im ersten Betriebswinter waren rund 3600 Solarmodule in Betrieb, was etwa 20 Prozent der geplanten Gesamtanlage entspricht.

    Die Anlage, die als erstes alpines Solarkraftwerk der Schweiz Strom ins Netz speiste, befindet sich oberhalb von Klosters auf rund 2000 Metern über Meer und ist gezielt auf die Winterstromproduktion ausgelegt. Nach dem ersten Schneefall stieg die Leistung dank des sogenannten Albedo-Effekts um rund 15 Prozent. Die bifazialen Module nutzen dabei auch reflektiertes Licht von der Schneedecke.

    Der erzeugte Strom wird unter anderem direkt für den Betrieb der Klosters-Madrisa-Bergbahnen genutzt. In Kombination mit bestehenden Anlagen wurde im ersten Winter mehr Energie produziert als für den Betrieb der Wintersaison benötigt wurde. Madrisa Solar erfüllt mit der bisherigen Produktion die im Rahmen des nationalen Solarexpresses geforderte Mindestproduktion von 500 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt Leistung deutlich.

    Anfang Mai soll die zweite Bauphase starten. Nach deren Abschluss sollen rund 70 Prozent der Anlage ans Netz angeschlossen sein. Die vollständige Inbetriebnahme ist bis Ende 2027 vorgesehen. Bauherrin der alpinen Anlage ist die Madrisa Solar AG, an der Repower, die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) sowie die Gemeinde Klosters beteiligt sind.

  • Neue Finanzierung treibt Wachstum im Energiemanagement voran

    Neue Finanzierung treibt Wachstum im Energiemanagement voran

    Die Youdera Group SA sichert sich eine strategische Investition durch Amundi Energy Transition. Laut einer Mitteilung sollen die Mittel die nächste Wachstumsphase des Unternehmens sowie einen Umsetzungsplan von rund 150 Millionen Euro für dezentrale Energieinfrastruktur im europäischen Gewerbe- und Industriesektor unterstützen.  

    Youdera bietet Unternehmen Energiemanagement an, bei dem Planung und Entwicklung, Finanzierung, Bau und Betrieb von Energieanlagen übernommen werden. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom Stromnetz zu reduzieren, Energiekosten planbarer zu machen und die Elektrifizierung voranzutreiben. Das Angebot umfasst Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Sanierungen der Gebäudehülle, Wärmepumpen sowie weitere Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. 

    Die Investition durch Amundi Energy Transition, einer Tochtergesellschaft des französischen Vermögensverwalters Amundi S.A., biete die Möglichkeit, das Modell europaweit zu skalieren, so Pedro Miranda, CEO und Mitgründer von Youdera. „In einer volatileren Welt müssen europäische Unternehmen entschlossen handeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“  

    Youdera wurde 2015 gegründet, hat seinen Sitz in Ecublens und seinen Hauptstandort im EPFL Innovation Park in Lausanne. Die Kernmärkte sind Schweiz, Spanien und Portugal, das Unternehmen sieht weiteres Wachstumspotential in Europa. „Da Gewerbe- und Industriekunden nach resilienteren und kosteneffizienteren Energielösungen suchen, sind wir überzeugt, dass Youdera bestens positioniert ist, um diesen wachsenden Marktbedarf zu decken“, lässt sich Claire Chabrier, Head of Direct Investments – Private Markets bei Amundi, zitieren. 

  • Neue Anlage reduziert CO2-Ausstoss im städtischen Wärmenetz

    Neue Anlage reduziert CO2-Ausstoss im städtischen Wärmenetz

    Die Industriellen Werke Basel (IWB) kommen bei der Dekarbonisierung der Fernwärme voran. Sie haben im März laut einer Mitteilung die zwei neuen Kessel der Holzpelletanlage im Heizwerk Bahnhof getestet. Sie soll mit einer Leistung von 30 Megawatt jährlich rund 95 Gigawattstunden Fernwärme erzeugen.

    Die Umstellung von Erdgas auf Holzpellets spart pro Jahr rund 23‘000 Tonnen CO2 ein. Das entspricht einer Verringerung des gesamten CO2-Ausstosses in der Basler Fernwärme um 9 Prozent. „Mit der neuen Holzpelletanlage leistet IWB einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Fernwärme und zur Erreichung des Netto-null-Ziels des Kantons Basel-Stadt“, wird Evelyn Rubli, Leiterin Geschäftsbereich Wärme, in der Mitteilung zitiert.

    Die Umgebung des Heizwerkes soll künftig als Grünfläche öffentlich zugänglich sein. Die Stadtgärtnerei will im Herbst mit deren Gestaltung beginnen.

    IWB will bis 2035 die Fernwärme vollständig auf Abwärme und erneuerbare Energieträger umgestellt haben. Als nächstes soll das Fernheizkraftwerk Volta umgestellt werden. IWB setzt ausserdem künftig auch auf Grosswärmepumpen. Als Standort kommt die ARA Basel von ProRheno in Frage. 

  • Wachsende Nachfrage nach Zutrittslösungen im Gesundheitssektor

    Wachsende Nachfrage nach Zutrittslösungen im Gesundheitssektor

    Dormakaba richtet sich auf weiteres Wachstum im Gesundheitssektor aus. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 vermeldet der Anbieter von Zutrittslösungen eine gestiegene Zahl an Aufträgen aus der Gesundheitsbranche. Laut einer Mitteilung konnte sich dormakaba im Rahmen seiner Markteintrittsstrategie Projekte in Norwegen, Deutschland und den USA sichern.

    Das weltweit in der Schliesstechnik tätige Unternehmen mit Sitz in Rümlang bietet Lösungen für Türen, darunter Schlösser, Türbeschläge, Türautomation, Zutrittskontrollsysteme und mechanische Schliesssysteme an, die Unternehmensangaben zufolge in 130 Länder gehen. 

    In Norwegen hat dormakaba im Rahmen des Krankenhausneubaus New Aker einen Auftrag über 5500 Türen erhalten. In den USA werden im Auftrag von zwei Organisationen aus dem Gesundheitsbereich Eingangssysteme modernisiert und gewartet sowie weitere Leistungen erbracht. Und in Deutschland hat dormakaba einen Auftrag der m&i-Klinikgruppe Enzensberg erhalten, der Zugangslösungen an 4500 Türen umfasst. Das gesamte Auftragsvolumen liege im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

    „Diese jüngsten Projekterfolge zeigen die wachsende Nachfrage nach sicheren, effizienten und innovativen Zutrittslösungen“, wird dormakaba-CEO Till Reuter zitiert. „Diese Aufträge stärken unsere Position im Gesundheitswesen weiter und unterstützen unser Wachstum in diesem Sektor.“

  • Bier, Beton und Wohnen – Baden baut auf seiner Geschichte

    Bier, Beton und Wohnen – Baden baut auf seiner Geschichte

    Direkt beim Bahnhof Baden entstehen auf rund 8’000 Quadratmetern vier neue Gebäude, aufgeteilt auf zwei Baufelder. Baufeld A verantwortet Frei Architekten AG aus Aarau, Baufeld B das renommierte Harry Gugger Studio aus Basel. Das Volumen ist beachtlich, 81’888 Kubikmeter umbaut, 22’914 Quadratmeter Nutzfläche, rund 64,5 Millionen Franken Investition. Generalunternehmerin ist die Gross AG aus Brugg.

    Wohnen wo früher Malz dampfte
    136 Mietwohnungen mit 1,5 bis 4,5 Zimmern entstehen im Herzen der Stadt. Im Erdgeschoss prägen Retail- und Gastronomieflächen von insgesamt 2268 Quadratmetern das Quartier. Im Innenhof lädt ein rund 900 Quadratmeter grosser Biergarten zum Verweilen ein. Das Motto der Bauherrin, der Brauerei H. Müller AG in vierter Generation, bringt es auf den Punkt: «brauen – wohnen – geniessen».

    Geschichte bleibt sichtbar
    Nicht alles weicht dem Neubau. Kesselhaus, Sudhaus und Malzsilo bleiben erhalten, als bauliche Zeugen einer Braugeschichte, die 1897 begann. Das Müllerbräu-Bier selbst wird heute von der Schaffhauser Brauerei Falken hergestellt. Auf dem Areal aber gibt es weiterhin eine Spezialitätenbrauerei. Die Vergangenheit des Ortes bleibt damit nicht nur sichtbar, sie bleibt erlebbar.

    Zeitplan und Vermarktung
    Die Baubewilligung datiert von Oktober 2023, der Abbruch startete im April 2024. Seit wenigen Tagen sind die Fassaden der neuen Hochhäuser erstmals sichtbar. Ein Meilenstein für das Projekt. Der Vermarktungsstart der Wohnungen ist für Sommer 2026 geplant, der Erstbezug für Juni 2027.